Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
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mehr: - Statuszeichen und Symbole auf Ihrem iPhone (support.apple.com, undatiert) siehe auch: - Was bedeuten die Display-Zeichen oben am iPhone? (Adminiphone-tricks.de, undatiert) - iPhone-Tipp: Was bedeutet das Schloß-Symbol oben rechts neben der Uhr? (Admin, Sonoya.com, 11.04.2016)
Gruppe42 zeigt: Ken Jebsen über Medien und Manipulation - Der Sturz des Meinungsmonopols [1:28:24]
Veröffentlicht am 06.11.2015
Ken Jebsen ist investigativer Journalist und politischer Künstler aus Deutschland.
Was ihn auszeichnet sind seine Sprache und sein Drang zu Gerechtigkeit und damit verbundener Kritik am herrschenden System des Kapital, der Industrie und des Militärs – welches auf globaler Ausbeutung und imperialistischer Politik beruht.
Mit seinem Presseportal „KenFM“ erreicht er mittlerweile pro Sendung an die 100 000 bis über 500 000 Menschen im Internet. Dazu kommen noch unzählige Downloads auf anderen Portalen die seine Beiträge weitergeben und archivieren. Die Gästeliste reicht von Yanis Varoufakis, Jean Ziegler, Dieter Dehm, Brandon Bryant, Sally Perell bis hin zu Rüdiger Lenz und Ramsis Kilani die auch in Wien für die Gruppe42 unsere Reihe,„Neoliberale Propaganda – wie uns die Medien zur Solidarität mit den Herrschen zwingen“, mit Vorträgen bereichern werden.
Am 4. November war Ken Jebsen zu Gast in Wien um mit seinem Vortrag, „Medien und Manipulation – der Sturz des Meinungsmonopols“ die Veranstaltungsreihe der Gruppe42 zu eröffnen. Der Saal war bis auf den letzten Platz belegt und Ken Jebsen referierte über eine Stunde zu dem Thema. Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion die wir dann in den nächsten Tagen unserer Verfolgern zur Verfügung stellen werden.
Wir danken den zahlreichen Besuchern unserer Veranstaltung!
Gruppe42 wird dicker, wenn Ihr uns füttert! Wir machen ein unabhängiges Programm und können freier agieren, wenn wir finanziell grundversorgt sind. Eure Beiträge sorgen dafür, dass wir ein größeres, bunteres und breiteres Spektrum bieten können und werden. Machen werden wir ohnehin - Ihr bestimmt die Umstände.
Crowdfunding finanzierte Überhaltung: Name: Stephan Bartunek IBAN: AT 454 085 031 753 200 000 BIC: VOETAT2102P Verwendungszweck: Gruppe42
Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer, der Kalte Krieg fand sein Ende und Deutschland wurde wiedervereinigt. Diese Wiedervereinigung wäre ohne eine wohlwollende Sowjetunion nicht möglich gewesen. Der damalige Präsident der UdSSR, Gorbatschow, hielt sein Versprechen gegenüber dem Westen, zog sämtliche sowjetischen Streitkräfte aus der DDR ab und gab sein Go zum Wunsch der alten BRD, die ehemalige DDR in die NATO aufnehmen zu dürfen. Als Gegenleistung versprach die NATO, keine weiteren europäischen Länder in das militärische Verteidigungsbündnis aufzunehmen, vor allem keine Länder, die zuvor dem Warschauer Pakt angehörten.
Mit der sogenannten NATO-Ost-Erweiterung wurde das Moskau gegenüber geäußerte Versprechen zwölf Mal gebrochen. Die Ukraine sollte der 13. Staat in der Reihe dieser Erweiterung werden, und auch Georgien hatte man bereits als Nr. 14 im Visier. Da diese Staaten unmittelbar an die Russische Föderation grenzen, war Washington klar, dass Moskau dies als Provokation empfinden würde. Diese Provokation war von Anfang an beabsichtigt, um das Ziel, die Strategie der Spannung, neu aufleben zu lassen. Fünf Milliarden US-Dollar investierte Washington in die Destabilisierung der Ukraine, um dort einen Bürgerkrieg herbeizuführen. In unseren Medien wird diese Machiavelli-Politik dann als Aggression Russlands dargestellt und der Leser wird über die tatsächliche Krise in der Ukraine auf ganzer Linie belogen. Unabhängige Berichterstattung gibt es nur noch sporadisch, und nur noch im Internet. Freie, nicht embeddete Reporter sind die einzige Möglichkeit, um der westlichen Propaganda alternative Informationen entgegenzustellen, die dem näher kommen, was man als Wahrheit bezeichnen könnte.
Der unabhängige Journalist und Fotograf Mark Bartalmai hält sich seit Ende Juli in und um Donezk auf, da er hier ursprünglich die Durchführung einer Hilfslieferung dokumentieren wollte. Aufgrund der vorgefundenen Kluft zwischen der Berichterstattung und der Realität wurde neben dem Hilfstransport auch verstärkt das Kriegsgebiet mitsamt der betroffenen Zivilisten dokumentiert. In den letzten zwei Monaten entstanden so bereits hunderte Gigabyte an Film- und Fotomaterial, die zeitnah zu einem Kinofilm verarbeitet werden und das Leid der Bevölkerung authentisch abbilden.
Wir trafen Bartalmai, der sich für wenige Wochen in Deutschland aufhält, bevor er zurück in das Krisengebiet reist, und sprachen über den Status Quo in der Ost-Ukraine. Ein Gespräch, das unter die Haut geht, da es die Folgen des Krieges schonungslos benennt.
Kriegspropaganda trägt Camouflage. Perfekt getarnt. Nur das geschulte Auge erkennt sie, und nur beim genauen Hinsehen. Wer sie jedoch nicht bemerkt oder gar ignoriert, für den kann das tödliche Folgen haben. Welche Interessen haben jedoch diejenigen, die auf Menschen wie Dr. Daniele Ganser einschlagen, weil diese Kriegspropaganda enttarnen? Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd.
Erfreulich ist hingegen, dass Ganser sich nicht unterkriegen lässt und eine immer größer werdende Gruppe von kriegsmüden Bürgern erreicht. Der Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz hielt Ende 2015 im drei Mal ausverkauften Kino Babylon in Berlin vor 1500 Zuschauern den Vortrag „Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?“, den KenFM präsentierte.
Im Rahmen dieser Vortragsreihe luden wir Dr. Ganser ins KenFM-Studio, um mit ihm die Themen des Vortrages zu erläutern. Näher eingegangen wurde dabei auch auf den ebenfalls auf KenFM gezeigten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“, der die systematische Diffamierung kriegskritischer Stimmen in der Online-Enzyklopädie am Beispiel des Wikipedia-Artikels von Dr. Daniele Ganser behandelt.
Einer neuen Umfrage nach würden viele Trump-Anhänger im November für keinen anderen republikanischen Kandidaten stimmen - bei den Demokraten siegt Sanders in Wyoming
Donald Trump ist in den Präsidentschaftsvorwahlen der republikanischen Partei der klare Umfrageführer. Dass ihn Ted Cruz, der gestern bei einem Parteitag in Colorado 34 neue Delegierte hinzugewann, noch einholt, ist insofern unwahrscheinlich, als der Tea-Party-Texaner in den urbaner geprägten Bundesstaaten New York, Pennsylvania und Kalifornien, in denen der Löwenanteil der noch ausstehenden Delegierten vergeben wird, bislang schlechter ankommt als Trump: In New York liegt er in den Aprilumfragen mit 17 bis 25 Prozent sehr klar hinter dem ehemaligen Außenseiter, der hier auf 52 bis 56 Prozent kommt. In Pennsylvania würden aktuell 35 Prozent für Trump und 28 Prozent für Cruz stimmen. Und in Kalifornien 32 für den konservativ frisierten Texaner und 39 bis 40 für den exzentrisch frisierten Milliardär.
Ob sich Cruz' Chancen bei einem Ausstieg des dritten verbliebenen republikanischen Kandidaten John Kasich wesentlich verbessern würden ist offen: Viele von dessen Establishment-Anhänger könnten den Mann mit dem Maschinengewehr-Humor noch mehr scheuen als einen Unternehmer, der mit seinen geschäftlichen Erfolgen für sich wirbt (vgl. Parteielite findet sich mit Trump ab). Leichter möglich ist, dass Trump am Ende der Vorwahlen zwar die meisten Delegierten eingesammelt hat, aber nicht über die für eine absolute Mehrheit notwendigen 1.237 Wahlmänner verfügt.
In diesem Fall könnte aus dem Nominierungsparteitag im Juli eine "Brokered Convention" werden, bei der die Delegierten in mehreren Wahlgängen immer mehr von ihrer Verpflichtung auf einen Kandidaten befreit werden. Dabei könnte auch John Kasich zum Kandidaten gekürt werden - oder ein Mann wie Michael Bloomberg, der an den Vorwahlen gar nicht teilnahm. Darauf, dass manche Republikaner auf solch ein Szenario hoffen, deutet hin, dass sie den negativ konnotierten Begriff durch "Open Convention" oder "Contested Convention" ersetzen (vgl. US-Vorwahlen: Sanders und Cruz geben nicht auf).
mehr: - Trump oder Trotz (Peter Mühlbauer, Telepolis, 10.04.2016)
Auch in Frankreich stellte sich die Verbotsfrage - Aber die Antwort fiel anders aus Zu Teil 1: "Mein Kampf" in Frankreich "Letzten Endes läuft alles auf die Frage hinaus — Warum man sich weigern soll, ein historisches Dokument zu veröffentlichen?" schrieb das populärwissenschaftliche Magazin L’Histoire in einem Editorial zu Beginn des Jahres. "Wie kann man es bekämpfen, wenn man nicht darauf zugreifen kann? Wie kann man es in seiner Bedeutung, in seinen Auswirkungen verstehen, wie den Einfluss begreifen, den es in den 1930er Jahren auf die öffentliche Meinung in Deutschland gehabt hat?"
mehr: - "Mein Kampf" in Frankreich, 2. Teil (Tom Appleton, Telepolis, 10.04.2016) mein Kommentar: Es geht um die mögliche Infragestellung unseres westlichen Nachkriegs-Narrativs
Klaus Kornwachs über Philosophie, Technik und den Ideologiecharakter der Wirtschaftswissenschaften
Der Physiker und Technikphilosoph Klaus Kornwachs (geb. 1947) lehrte und lehrt an verschiedenen deutschen und internationalen Universitäten und ist heutzutage vor allem publizistisch und als Berater tätig. Bekannte Werke von ihm sind die "Philosophie für Ingenieure", die "Strukturen technologischen Wissens" und eine Schrift zur Theorie der Offenen Systeme. 2013 erschien sein Buch "Philosophie der Technik - Eine Einführung". Er glaubt, dass "vermutlich gar nichts" passieren würde, "wenn wir durch einen Zufallsgenerator einfach ein Drittel der wissenschaftlichen Publikationen streichen".
mehr: - Bewusstseinsschärfung statt direkte Problemlösung (Klaus Kornwachs im Interview mit Reinhard Jellen, Telepolis, 10.04.2016)
Putin will die russische Außenpolitik neu ordnen - Gefechte und Jubiläumsfeiern in Donezk
Der russische Außenminister Sergej Lawrow machte gestern auf einer Sitzung des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik bekannt, dass Staatspräsident Putin ein neues "Konzept der russischen Außenpolitik" angeordnet hat. Dieses Konzept strebt seinen Worten nach eine "polyzentrische Architektur der internationalen Beziehungen" und ein "Zusammenwirken der führenden Machtzentren" zur Lösung internationaler Probleme an.
Eines dieser Probleme ist der zwischen dem 2. April und dem 5. April neu aufgeflammte Konflikt zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan (Eskalation um Nagorny Karabach). Um in diesem Konflikt zu vermitteln, reiste der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew letzte Woche nach Eriwan und Baku. Die russischen Waffenverkäufe an beide Länder will Medwedew fortsetzen, weil sie seinen Worten nach der Abschreckung dienen und weil die beiden Staaten sonst auf andere Lieferanten zurückgreifen würden, was die Situation noch verfahrener mache. Außerdem erfasse Russland alle militärischen Bewegungen dort mit Satelliten, weshalb weder Armenien noch Aserbaidaschan etwas "verheimlichen" könnten.
Der russische Ministerpräsident vermutet, das zum Wiederaufflammen des Konflikts um das von Armeniern besiedelte, aber zu Sowjetzeiten Aserbaidschan zugeschlagene Gebiet Bergkarabach auch ein "türkischer Faktor" beitrug. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht Aserbaidschans, wo schiitische Türken leben. Zu Armenien besteht dagegen unter anderem deshalb ein gespanntes Verhältnis, weil die Türkei der Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches ist, dem die gezielte Vernichtung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg vorgeworfen wird, was die türkische Regierung bestreitet (vgl. Bergkarabach wählt, Aserbaidschan droht und Mit Stöcken im Anus tot liegen gelassen).
mehr: - "Polyzentrische Architektur der internationalen Beziehungen" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 10.04.2016)
Willy Wimmer wird von Wladimir Putin persönlich übersetzt 07.04.2016 - Bananenrepublik [3:52]
„Der Nationalismus ist der Hass auf andere Völker, der Patriotismus ist die Liebe zum eingenen Vaterland.“ Dmitri Sergejewitsch Lichatschow (1906–1999), russischer Philologe und Slawist
Diskussion über Einigungsidee für Russland: Putin dolmetscht CDU-Politiker Wimmer - Was ist die nationale Idee Russlands? In Beantwortung dieser Frage eines Reporters erinnerte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Medien-Forum in St. Petersburg an die jüngste Aussage des CDU-Politikers Willy Wimmer, der von fehlender Einigungsidee in Russland gesprochen hatte. Wimmer, der am Donnerstag an der Plenarsitzung des Forums teilnahm, räumte ein, er sei am Mittwoch falsch verstanden worden. Dabei wurde der deutsche Politiker von Putin persönlich übersetzt: „Er sagt, die nationalen Werte in Russland seien die Einhaltung der Menschenrechte, die Sorge um den Frieden, die Interessen der Nation, die Familienwerte und der Glaube. Unser Gast hat die allgemeinmenschlichen Rechte, die für Russland wichtig sind, richtig aufgelistet.“
„Ich würde aber noch eins hinzufügen: Für Russland ist das Gefühl des Patriotismus und der nationalen Identität wichtig. Leider büßen mehrere Länder dieses Gefühl jetzt ein. Aber bei uns sitzt das fest im Inneren, im Herzen – die Liebe zum Vaterland. Der Patriotismus ist eine unserer nationalen Ideen“, sagte der Präsident.
Zum Schluss erklärte Putin den Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus und zitierte dabei den namhaften russischen Geisteswissenschaftler Dmitri Lichatschjow: „Das Erste bedeutet Liebe zum eigenen Land, das Zweite bedeutet Hass gegen alle anderen.“ http://de.sputniknews.com/politik/201...
Videoquelle: Russischer Staatspräsident Wladimir Putin beantwortet die Frage über Russlands nationale Idee und tritt dabei als Dolmetscher für Willy Wimmer auf. 7 Apil 2016, Sankt Petersburg - Willy Wimmer & Wladimir Putin - Russlands nationale Idee ist der Patriotismus https://www.youtube.com/watch?v=Xvy77...
Прямая трансляция. Президент РФ Владимир Путин принимает участие в третьем медиафоруме Общероссийского народного фронта в Санкт-Петербурге. Владимир Путин принимает участие в третьем медиафоруме ОНФ https://www.youtube.com/watch?v=dYSLi...
Orban zu Putin: In der EU hält man nationale Identität für "düsteres Mittelalter" (Putin lächelt) [7:50]
Veröffentlicht am 17.02.2016
Gemeinsame Pressekonferenz des ungarischen Premierministers Viktor Orban und russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin anlässlich des Staatsbesuches des ungarischen Regierungschefs nach Moskau. Ausschnitt. 17 Februar 2016. Quelle RThttps://www.youtube.com/watch?v=PaW05...
Putin auf deutsch zur Rolle der Presse [3:54]
Veröffentlicht am 08.04.2016
Putin traf sich in Sankt Peterburg mit ausgesuchten Vertretern der gesamten russischen Presse - die regierungsnahe Pressevereinigung "Wahrheit und Gerechtigkeit" hatte zu Medientagen geladen.
Sehr deutlich stellt Putin dabei die Rolle dar, die die Presse für ihn in Russland spiel. bei uns wie immer in deutscher Übersetzung des original Kreml-Manuskripts - unterstützt von der Sprachschule Liden und Denz, wo man in Russland Russisch lernen kann.
russland.RU ist eine unabhängige Onlinezeitung über Russland und russland.TV unser Web-TV. Mehr Videos und aktuelle News online unter http://www.russland.ru
Putin auf deutsch zur Korruption [4:51]
Veröffentlicht am 26.01.2016
Bei einem Treffen des Antikorruptionsrates stellte der russische Präsident Putin seine Leitlinien für die Korruptionsbekämpfung Russlands vor.
Während er selbst die diesbezüglich Arbeit auf Staatsebene positiv einschätzt gibt er auf der anderen Seite zu, dass vor allem die Bekämpfung der Kleinkorruption in den Regionen, die die Bürger am direktesten spüren, eine echte Mammutaufgabe ist, die selbst für die Regierung kaum zu bewältigen scheint. Bei uns die entsprechende Rede Putins wie immer in deutscher Originalübersetzung des offiziellen Kreml-Manuskripts.
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Propaganda-Offensive gegen Putin | 31. Januar 2016 | www.kla.tv [2:03]
Veröffentlicht am 31.01.2016
In Osteuropa wird gerade ein massives Mediennetz gegen Wladimir Putin aufgebaut. Dahinter steht nicht nur die NATO, sondern auch die EU mit einer antirussischen PR-Abteilung – der „East Strat Com Task Force“. Ihr Ziel: „Das Vorantreiben der politischen EU-Ziele in der östlichen Nachbarschaft“...
WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung
Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news
'Seehofer bei Putin' - Phoenix Runde mit Boris Reitschuster vom 03.02.2016
{44:56}
Veröffentlicht am 04.02.2016
'Seehofer bei Putin - Ende der Eiszeit' mit Boris Reitschuster Phoenix Runde vom 03.02.2016
Anke Plättner diskutiert mit: - Ivan Rodionov - Boris Reitschuster - Christiane Hoffmann - Sabine Fischer
ARD und ZDF: Russland bombardiert "unsere" Terroristen {5:01}
Veröffentlicht am 03.10.2015
Die einzige Sorge der Westmedien besteht darin, dass Russland nicht nur den IS, sondern auch die von der CIA organisierten Terroristen in Grund und Boden bombardiert. Doch es sind und bleiben Terroristen. Russland tut das was man von einer Weltmacht erwartet: Effektiv und nach den Regeln des Völkerrechts dem Terror ein Ende bereiten. Der Beitrag zum Video hier:http://hinter-der-fichte.blogspot.de/...
USA: “Russland geht nicht gegen IS vor” – RT fragte nach und erntet Stottern… {5:36}
Veröffentlicht am 07.10.2015
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, sagte in einer Pressekonferenz: „Nicht deutet darauf hin, dass Russland den IS angreift“. Daraufhin nahm RT-Korrespondentin Gayane Chichakyan ihn ins Kreuzfeuer und wollte wissen, worauf seine Aussage beruht, denn Städte wie Rakka oder Idlib hatten die US-Amerikaner vor kurzem noch selbst angegriffen. Ebenso führte sie aus, dass der Pentagon vor weniger als einem Monat sich noch beklagte, dass man kaum „moderaten Rebellen“ ausfindig machen könne, und kaum greift Russland an, scheint Syrien geradezu überschwemmt von ihnen. Der Sprecher des US-Außenministeriums war sichtlich überfordert, darauf adäquat zu antworten. Poor Mark.
CNN zensiert Interview mit RT-Moderatorin – Wir zeigen den Fehlenden Part {8:30}
Veröffentlicht am 27.11.2014
Letzte Woche hatte CNN die RT-Moderatorin Anissa Naouai („In the Now“) zu einer CNN-Diskussionsrunde mit Christiane Amanpour und dem ehemaligen russischen Premierministers Michael Kasyanow eingeladen zum Thema: Der Propagandakrieg der russischen Regierung.
Im Laufe der Diskussion entwickelte sich ein heftiger Schlagabtausch, bei dem die RT-Moderatorin die Propaganda Rolle von CNN im Irak- und Serbienkrieg sowie direkt von der US-Regierungen in Auftrag gegebene CNN-Sendungen hinterfragte. Als die Sendung ausgestrahlt wurde, fehlte der komplette Teil in dem Naouai die CNN faktenreich kritisiert und hinterfragt hatte. Wir zeigen den von CNN zensierten Part.
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Deckt Deutschland die antirussische NATO-Propaganda auf? {11:22}
Veröffentlicht am 10.03.2015
Während das US-Militär unter der NATO-Fahne Russland immer näher rückt, werden in Deutschland Vorwürfe laut, dass die Bundesregierung aus „Angst vor dem Russen“ womöglich den Freunden aus Übersee auf dem Leim ging. Jochen Scholz, Oberstleutnant der Bundeswehr a.D., erläutert, ob Deutschland der ungerechtfertigten anti-russischen NATO-Propaganda auf die Spur kommt.
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Nach zweimonatiger Regierungskrise soll nun ein Poroschenko-Vertrauter einen Neustart ohne Neuwahl einlegen – die Vaterlandspartei, der Oppositionsblock und die Radikale Partei hätten dann die Nase vorne
Auch der ukrainische Präsident Poroschenko kam über die Panama Papers in Verlegenheit. Danach hatte der Oligarch, der sich weiterhin nicht, sie bei Amtsantritt versprochen, von seinen Firmen trennte, drei miteinander verbundene Briefkastenfirmen, verstreut auf die Virgin Islands, Zypern und die Niederlande, gegründet. Größere Geldbeträge wurden darüber offenbar nicht abgewickelt, gut möglich ist, dass er noch weitere besitzt.
Das Bekanntwerden hat der sowieso bereits angeschlagenen Regierung noch einen Schlag versetzt, nachdem die Regierungskoalition bereits zerfallen war. Von rechter Seite wurden Forderungen nach Rücktritt des Präsidenten laut. Nun hat es auch den zögerlichen Präsidenten ereilt. Überstürzt will Poroschenko nun für mehr Transparenz und überhaupt für eine Beschleunigung von Reformen sorgen.
Der von Washington nach dem Maidan favorisierte Regierungschef Jazenjuk, der praktisch keine Unterstützung mehr im Parlament und nach Umfragen im Volk besitzt, wurde bereits seit zwei Monaten zum Rücktritt gedrängt. Davor war der von Poroschenko aus Litauen geholte und eingebürgerte Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel Aivaras Abromavičius zurückgetreten, der die Jazenjuk-Regierung als unwillig kritisierte, gegen die Korruption vorzugehen und die Reformen umzusetzen. Jazenjuk steht im Verdacht, selbst an Korruption beteiligt zu sein. Allerdings ist schwer vorstellbar, wie sich mit einem Präsidenten, der selbst Oligarch ist, weiterhin einen Fernsehsender betreibt und in den Netzwerken der Machtelite verstrickt ist, hier etwas zum Besseren wenden kann.
mehr: - Rücktritt von Jazenjuk: Kiew will Neuwahlen vermeiden (Florian Rötzer, Telepolis, 11.04.2016) siehe auch: - Ukraine und Panama Papers – Vertreibung aus dem Steuerparadies (Post, 09.04.2016) - Massenmedien, Panama Papers und West-Oligarchen (Post, 08.04.2016) - George Soros, seine Ukraine-Investitionen und der Maidan (Post, 08.04.2016) - Eine Welt voller Oligarchen (Post, 04.04.2016)
Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo in der Republik gegen die „Lügenpresse“ gepöbelt wird. Kein Tag, an dem Journalisten nicht Zigtausende von Hass-Mails erhalten. Und all das in einer Zeit, in der die Arbeitsbedingungen für Journalisten immer prekärer werden – gesellschaftlich, politisch, aber auch ökonomisch.
Kein Zweifel: Gegenwärtig befindet sich der Journalismus in seiner vielleicht größten Krise in der Geschichte der Bundesrepublik. Dabei spielt die „Vierte Gewalt“ eine eminent wichtige Rolle für das Funktionieren der Demokratie – was nicht zuletzt durch die Garantie der Pressefreiheit im Grundgesetz zum Ausdruck kommt. Journalismus ist in diesem Sinne in der Tat systemrelevant, steht aber – nicht nur, aber auch in Deutschland – zunehmend unter Druck. Die multiplen Bedrohungen des Journalismus stellen heute ein ganzes Berufsfeld in Frage und gefährden die öffentliche politische Kommunikation. Politische und ökonomische Eingriffe sorgen dafür, dass die strukturierende Rolle des Journalismus im gesellschaftlichen Diskurs zu erodieren droht – mit verheerenden Folgen für die Demokratie.
mehr: - Fünfte versus Vierte Gewalt: Journalismus unter Beschuss (Frank Überall, Blätter für deutsche und internationale Politik, April 2016)
Die sogenannte Fünf-Sekunden-Regel (manchmal sind es auch drei Sekunden) ist aus den USA zu uns herübergeschwappt, vor allem durch amerikanische Fernsehserien. Dort hechten dann die Darsteller zu dem Keks oder dem Stück Käse auf dem Boden, um es schnell innerhalb der Frist wieder aufzuheben. Aber diese Regel ist völliger Unsinn.
Die Frage dahinter lautet: Gibt es bei der Übertragung von Bakterien vom Boden auf das Lebensmittel einen Zeitfaktor?
Eine Blendgranate oder Schockgranate, auch Flashbang, ist eine Granate, die mit einem lauten Knall (ca. 170–180 dB) und sehr hellem Licht (6–8 Millionen Candela) explodiert. Personen, die sich in der Nähe des Explosionsbereiches aufhalten, werden dabei kurzzeitig orientierungslos, da Seh- und Hörwahrnehmung stark beeinträchtigt werden. In der Regel entstehen bei der Explosion keine Splitter, was Blendgranaten auch einsetzbar macht, wenn sich Zivilpersonen in der Nähe der Explosion aufhalten (z. B. bei Geiselnahmen). Jedoch kann von dem Knalltrauma auch eine bleibende Hörbeeinträchtigung zurückbleiben.[1] Die Zündmischung basiert meist auf Magnesium- und Perchlorat-Basis.
Oftmals kommt auch eine Kombination von Lärm- und Blendgranate zum Einsatz, was zur vollkommenen Verwirrung von Personen führt, die der extremen Belastung unerwartet ausgesetzt werden. Diese Art Granate wird vor allem von Spezialeinheiten der Polizei und des Militärs bei der Erstürmung eines Raums oder Gebäudes eingesetzt.
Die Verzögerungszeiten liegen zwischen 0,5 s und 1,5 s. Es wird zwischen taktischen Blendgranaten und Irritationswurfkörpern unterschieden. Bei der Blendgranate wird durch den Überdruck/Lautstärke der Gleichgewichtssinn im Innenohr überlastet. Beim Irritationswurfkörper, der zwischen sechs und neun Knalleffekte besitzt, sollen die Dauer und die Lautstärke den Täter von der eigentlichen Aktion (z. B. Zugriff der Polizei) ablenken. [Blendgranate, Wikipedia]
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In der Biosoziologie, einem Teilbereich der Soziologie, wird von manchen Forschern die These vertreten, dass die Geschichte des Menschen mit der Erfindung des Erzählens beginnt. Es gibt keine Möglichkeit, diese Hypotheseempirisch zu belegen; vielmehr ist damit gemeint, dass das Menschsein sich zentral über die Fähigkeit des Erzählens definiert (siehe Anthropologie).
So geht man in der Soziologie davon aus, dass in vielen Völkern der Urzeit – ebenso wie bei manchen noch heute existierenden Stämmen, die keine Schrift kennen – der Erzähler eine wichtige soziale Funktion hat. Ein Erzähler trägt die Mythen, Genealogien, Märchen und Sagen eines Volkes mündlich weiter. Dadurch bildet er das soziale Gedächtnis seines Stammes.Weiterführende Artikel hierzu:Mündliche Überlieferung, Oralität [Erzähltheorie, Soziokulturelle Funktion des Erzählens, Wikipedia]
1990 gelangte Christine Brooke-Rose zu der Einschätzung, dass Narratologie selbst kaum mehr als Geschichtenerzählen sei (wie alles Benennenwollen), auch wenn es als eine gute Geschichte anzusehen sei. Narratologie werde aber dann trivial, wenn sie sich darauf verlegt, Gesetzmäßigkeiten von universaler Gültigkeit zusammentragen zu wollen. Interessant sei es immerhin, wenn sich analytisches Interesse wegwende von Text als Objekt (mit inhärenten Strukturen) und hin zum Leser, von dem angenommen wird, dass er diese Strukturen internalisiert habe und gelernt habe, sie zu erkennen. Narratologische Forscher würden allerdings den Eindruck machen, sie selbst hätten die Erfahrung dringend nötig, was passiert, wenn sie einen Text nicht ohne Hindernisse verstehen. Sehr nützlich sei Narratologie gewesen, um einzelne Mechanismen von Sprache und Text genauer zu bestimmen, aber Diskussionen über narratologische Phänomene seien in der Selbstbezüglichkeit stecken geblieben, ähnlich wie der „postmoderne“ Roman. Jede Phase habe eben die Rhetorik, die sie verdiene, resümiert Brooke-Rose.[4] [Erzähltheorie, Kritik an der Narratologie, Wikipedia]
„[…] verband sich mit einem träumerischen Schwärmen von einem höheren Blut, das sowohl den systematischen Völkermord an anderen wie auch die Bereitschaft zur totalen Selbstaufopferung einschloss. Und die Geschichte hat es gewollt, daß die hitlerische Sexualpolitik eine lächerliche Episode geblieben ist, während sich der Mythos vom Blut in das größte Massaker verwandelte, dessen sich die Menschen bis heute erinnern können“– Michel Foucault: Der Wille zum Wissen[39]
Max Horkheimer und Theodor W. Adorno behandelten in ihrer Dialektik der Aufklärung (1944) das „Scheitern der Aufklärung“ im Nationalsozialismus. Mit dem Versuch, die Natur zu beherrschen, wird ihrer Auffassung nach der einst mythische Zugang zur Welt seit der Aufklärung rational gemacht, als „Herrschaft“ aber schlage Aufklärung selbst in Mythos zurück, in den „Positivismus“ einer Affirmation des Bestehenden. Seit diesem Scheitern stehen die Mythen der Moderne wie Fortschritt und Nationalismus verstärkt in der Kritik. Ernst Cassirer, Georges Sorel oder Elias Canetti brachten kritische Begriffe wie „Mythos des Staates“, Geschichtsmythos, politischer Mythos ins Gespräch.Die Mythenkritik hat im 20. Jahrhundert auch durch Roland Barthes eine Neufassung erfahren. Anlass für seine Untersuchungen war
„[…] Meistens ein Gefühl der Ungeduld angesichts der ‚Natürlichkeit‘, die der Wirklichkeit von der Presse oder der Kunst unaufhörlich verliehen wurde, einer Wirklichkeit, die, wenn sie auch die von uns gelebte ist, doch nicht minder geschichtlich ist. Ich litt also darunter, sehen zu müssen, wie ‚Natur‘ und ‚Geschichte‘ ständig miteinander verwechselt werden.“– Roland Barthes: Mythen des Alltags[40]
Nach Barthes ist es eine wesentliche Funktion des Mythos – wie beispielsweise die conditio humana des klassischen Humanismus –, an Stelle der Geschichte der Dinge, eine sich vorgestellte „Natur“ zu stellen. Es verberge sich dahinter ein „ideologischer Missbrauch“[41] dem er in seinen Mythen des Alltags nachging. [Mythos, Missbrauch und Kritik, Wikipedia]
„Die vollkommene Anpassung des Bewusstseins und seine objektive Unfähigkeit, sich Alternativen zum Bestehenden auch nur vorzustellen, ist die Ideologie der Gegenwart.“ – Herbert Schnädelbach[17]
Žižek sieht darin gar eine weitaus gefährlichere Ideologie als in den Diktaturen: Despoten legitimieren Enteignung, Vertreibung, Gewalt usw. im Bewusstsein ihrer Machtfülle mit offensichtlichen Unwahrheiten. Demgegenüber ist im modernen Pluralismus ein Konsens der gesamten Gesellschaft notwendig: Tatsächlich ideologische Begründungen würden im alltäglichen Diskurs als unumstößliche Wahrheiten akzeptiert und bestimmten somit ohne offensichtlichen Zwang durch die Politik den sozialen Prozess. Je mehr sich die Bürger mit dieser versteckten Ideologie identifizierten, desto weniger brauche der Staat einzugreifen. Vordenker dieser „diskursiven, alles durchdringenden, sich sozial organisierenden Ideologie der Gegenwart“ sind vor allem Ernesto Laclau und Chantal Mouffe.[16][18] [Ideologie, Ideologie der Gegenwart, Wikipedia]
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Kaum wurden die „Panama Papers“ veröffentlicht, wurden sie instrumentalisiert. Ideologen fühlen sich in ihrer Weltanschauung bestätigt. Bei der Empörung geht es eigentlich um etwas ganz Anderes
Ideologien sind bequem. Sie unterteilen die Welt in gut und böse, in gerecht und ungerecht, in oben und unten. Das erspart das Denken und bestätigt einen darin, den Überblick zu behalten in einer komplexen Welt. Vor allem aber geben Ideologien das gute Gefühl, es schon immer gewusst zu haben und moralisch auf der richtigen Seite zu stehen. Deshalb sind wir für sie so anfällig.
Wie mächtig Ideologien sind, kann man in diesen Tagen studieren: bei der Diskussion um die so genannten „Panama Papers“.
Allein schon der Name: „Panama Papers“. Da gruselt es den Rechtschaffenen gewaltig. Das klingt geradezu nach dunklen Geschäften, nach unlauteren Machenschaften und schmierigen Betrügereien. Überhaupt: Liegt Panama nicht in Mittelamerika? Vor dem geistigen Auge des durchschnittlichen Nordeuropäers entsteht da umgehend ein düsteres Bild von Korruption und halbseidenen Mafiosi.
Und dann auch noch Begriffe wie „Briefkastenunternehmen“ und „Offshore-Firmen“. Da weiß der normale Giro-Konten-Besitzer, was er davon zu halten hat. Klingt alles ziemlich kriminell.
Kaum Handfestes unter den Enthüllungen
Ist es ja auch. Zumindest möglicherweise. Denn an Briefkastenunternehmen und Offshore-Firmen ist erst einmal nichts illegal. Manchmal sind sie auch für redliche Investoren überaus sinnvoll. Aber genau hier liegt der Punkt.
Denn was bisher ans Tageslicht kam, mag einen überaus schlechten Beigeschmack haben, wirklich Handfestes war aber bislang kaum darunter. Selbst die Machenschaften des ersten Opfers von Panama-Leaks, Islands Ministerpräsident Sigmundur Davið Gunnlaugsson, fallen eher unter die Kategorie Doppelmoral als unter die des Rechts – Gunnlaugssons politische Karriere begann mit dem Kampf gegen die Verfilzung von Politik und Finanzwirtschaft.
Gleichwohl, allein die Liste der Namen und Institutionen, die in Umlauf gebracht wurden, bestätigt auf das Wunderbarste Vorurteile: Man nehme nur den ukrainischen Präsidenten Poroschenko, Saudi-Arabiens König Salman, Putinfreund Roldugin oder Fifa-Präsident Infantino – da weiß man doch, woran man ist. Dass auch der in kapitalismuskritischen Kreisen so beliebte Regisseur Pedro Almódovar Gelder via Jungferninseln anlegte, wird dabei umgehend ausgeblendet.
So ist womöglich auch das internationale Investigativ-Netzwerk ICIJ, das die SZ um Hilfe bat, nicht ganz frei von Einflüssen. Wie der Publizist und frühere britische Diplomat Craig Murray in seinem Blog schreibt, wird das ICIJ-Netzwerk vollständig vom US-amerikanischen Center for Public Integrity finanziert und organisiert. Zu den Finanziers dieses Centers gehören u.a. die Ford Foundation, Carnegie Endowment, Rockefeller Family Fund, W K Kellogg Foundation und die Open Society Foundation (von US-Investor George Soros). Die Oberklasse des US-Kapitalismus. Murray stellt die These auf, die Panama-Rechercheure seien quasi auf dem westlichen Auge blind gewesen, indem sie bei ihren Suchanfragen die „schmutzigen Geheimnisse des westlichen Kapitalismus“ ausgeklammert hätten:
Der ehemalige Diplomat und Menschenrechtsaktivist Craig Murray kritisierte in Zusammenhang mit den jüngst veröffentlichten Panama Papers die Art der Finanzierung und zweifelt an der Unabhängigkeit des ICIJ , weil man unter den Unterstützern und Finanziers dieses Instituts Namen wie die Ford Foundation, Carnegie Endowment, Rockefeller Family Fund, W K Kellogg Foundation und die Open Society Foundation (Soros) findet. Er rechne daher nicht mit der "[...]schonungslosen Offenlegung des westlichen Kapitalismus. Die dreckigen Geheimnisse der westlichen Unternehmen werden auch weiterhin verschlossen bleiben.[...]"[19][20] [Center for Public Integrity, Kritik, Wikipedia]
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Einige Empfehlungen der Operation Northwoods lauteten: [3]
Verbreitung von Gerüchten über Kuba durch geheime Radiosender
Anschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA, für die man Castro verantwortlich machen wollte
Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine durch ein kubanisches Flugzeug.
Für den Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine sah man vor, ein genaues Duplikat eines tatsächlich registrierten Zivilflugzeuges der CIA anzufertigen. Vorgesehen war hierfür der Luftwaffenstützpunkt Eglin. Das Duplikat sollte durch ein Rendezvous beider Flugzeuge südlich von Florida ausgetauscht werden. Zuvor haben bereits Passagiere mit falschem Namen das tatsächlich registrierte Flugzeug betreten und fliegen auf Minimalhöhe zum vorgesehenen Luftwaffenstützpunkt Eglin zurück. Das Duplikat sollte als Drohne weiter Richtung Kuba fliegen und mit dem Notsignal „Mayday“ einen Angriff durch ein kubanisches Kampfflugzeug simulieren. Indem das Signal aufgefangen und der International Civil Aviation Organization gemeldet wird, würde der Vorfall von ganz allein genug Aufsehen erregen, ohne großes Zutun der US-Regierung.[4]
Da das Dokument von John F. Kennedy abgelehnt wurde, blieb Operation Northwoods ein Entwurf ohne tiefgreifende Folgen für die kurz darauf folgende Kubakrise.[5] Bedeutung erlangte das Dokument erst wieder mit der Veröffentlichung in den 1990ern und der Auswertung interner Geheimdienstprotokolle aus der Zeit der Kubakrise, sowie durch die Terroranschläge vom 11. September 2001. Der Schweizer Historiker Daniele Ganser argumentiert in diesem Zusammenhang, Operation Northwoods liefere den auch für 2001 relevanten Beleg, dass weder die Planung von inszenierten Terroranschlägen gegen das eigene Land durch US-Regierungsbehörden noch die erfolgreiche Geheimhaltung solcher Pläne als abwegig auszuschließen seien.[6] [Operation Northwoods, Inhalt des Dokuments, Folgen, Wikipedia]
KenFM über: Die Panama-Putin-Posse [19:16]
Veröffentlicht am 05.04.2016
Was ist eine Briefkastenfirma?
Bei einer Briefkastenfirma handelt es sich nicht um eine klassische Fabrik mit echten Mitarbeitern, die morgens wirklich zur Arbeit kommen, um tatsächlich irgendetwas zu produzieren. Auch wird in einer Briefkastenfirma keine echte Dienstleistung erbracht. Eine Briefkastenfirma ist nichts anderes, als eine Postadresse, die der Täuschung dient. Wie zu erwarten war, geht es um Geld. Extrem viel Geld. Dieses Geld wird über die Briefkastenfirma in einer Steueroase geparkt, gewaschen oder weitergeleitet.
Dieses Phänomen ist nicht neu, sondern so alltäglich wie Prostitution. Wer über eine Briefkastenfirma verfügt, kann gegenüber dem heimischen Finanzamt behaupten, er würde schon Steuern auf seine Gewinne bezahlen, aber eben an ein Finanzamt, das sich in einer Steueroase befindet. Das aber wäre völlig legal, denn schließlich wäre auch der eigene Firmensitz zufälligerweise an diesem Ort. Praktisch. Und einen Briefkasten gäbe es dort auch. Der ist nur sehr klein, was aber damit zu tun hätte, dass auch die abzuführenden Steuern sehr klein seien. Wie passend!
Wer sich die Nutzer von Briefkastenfirmen ansieht, wird feststellen, dass sich kaum Hartz-IV-Empfänger unter ihnen befinden. Dieses Geschäftsmodell lohnt nur, wenn man nicht mehr weiß, wohin mit seinem Schotter. Nur wer schon reich ist, wird sich um einen Briefkasten in einer Steueroase bemühen. Natürlich macht ein Bonze, eine Firma oder ein Konzern das nicht selber. Dafür gibt es schließlich Profis. Eine ganze Branche lebt davon, die Institution „Finanzamt“ zum Narren zu halten. Legal, versteht sich.
Es lebe das Gewerbe der Wirtschaftsberatungsunternehmen, die schon deshalb dem Fiskus oder den Anwälten immer einen Schritt voraus sind, da auch hier die Politik der Drehtür fest zum Geschäftsmodell gehört.
Profis in Sachen Steuervermeidung werben die Fachleute von den ermittelnden Behörden einfach ab. Später wechseln die mit Cash auf Linie gebrachten Personen auch gerne wieder zurück auf Staatsposten, oder aber werden Teilhaber großer Kanzleien, die wiederum beratend den agierenden Wirtschaftsprüfern zur Seite stehen. Ein Kreis schließt sich hier nicht, der Ring kann gar nicht verlassen werden, denn er ist extrem stabil und sorgt dafür, dass die Multimilliarden der Kunden mit einem Speed von A nach Z verschoben werden, dass man in Cern schon fast neidisch wird.
Das Ganze ist ein großer Circus, bei dem eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, denn jeder, der sich zu den Reichen oder Superreichen zählt, spielt in diesem Casino mit. Jeder.
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Wer hat die Panama Papers bezahlt? Das ICIJ, ein internationales Konsortium für investigative Journalisten. Das ICIJ wurde 1997 gegründet und gehört zum CPI, dem Center for Public Integrity. ICIJ und CPI werden vor allem aus Stiftungen finanziert. US-Stiftungen steinreicher Oligarchen, gegen die Putin selbst dann noch ein armes Würstchen wäre, sollte er tatsächlich 200 Milliarden gemopst haben.
Finanziert hat die Enthüllungsstory, genannt Panama Papers, die Ford Foundation, der Rockefeller Family Fund, die W. K. Kellogg Foundation, Carnegie Endowment und, wie nicht anders zu erwarten, die Open Society Foundation eines gewissen, na klar, George Soros.
Das könnte erklären, warum die Süddeutsche Zeitung, die Russland auch 2016 noch bezichtigt, die Krim annektiert zu haben, obwohl rechtlich längst bewiesen ist, dass hier eine Sezession vorliegt, in ihrem Text zu den Panama Papers Putin als den Bösewicht Nummer Eins darstellt.
Die Krim wollte sich nicht der durch Faschisten unterstützten Putsch-Regierung in Kiew anschließen, nur hat dies das State-Department innerhalb der Süddeutschen Zeitung noch immer nicht verkraftet. Und dass Soros in der Ukraine während des Putsches auch das ZDF mit von ihm gezimmerten Nachrichten versorgte, ist der SZ anscheinend egal.
Ist es nicht verwirrend, dass ausgerechnet ein Netzwerk von Superreichen über ihre Stiftungen, die sie gründeten, um Steuern zu sparen und das gesparte Geld politisch nutzen, jetzt DIE Enthüllung des Jahrhunderts in Sachen Steuerschlupflöcher finanziert hat, und keine Sau in den Leitmedien sich die Frage stellt, wie das zusammenpasst?
Gut, dass wir alternative Blogs wie den von Alexandra Bader aus Österreich haben. Sie stellt die Frage, ob Putins Intimfeind George Soros als Mitfinanzier des Enthüllungspapiers nicht stutzig machen müsste.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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