Samstag, 4. Mai 2019

Wissenschaft: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Die Wirtschaft nutzt die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern, um ihr kriminelles Verhalten zu verschleiern.
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Seit Jahrzehnten nimmt die Wirtschaftskriminalität zu. In manchen Bereichen ist kriminelles Verhalten fast schon eine Voraussetzung für wirtschaflichen Erfolg. Dennoch wird dieses Thema kaum erforscht. Dies liegt auch an der Abhängigkeit der Wissenschaft von der Wirtschaft. In kapitalistischer Demokratien dienen wissenschaftliche Gutachten vor allem dazu, die ökonomischen Interessen von Konzernen zu stützen. Von Sponsoring abhängige Experten agieren weitgehend nach dem Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“
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Ein blinder Fleck

Unmittelbar nach dem offiziellen Ende des Kalten Krieges, 1990, veröffentlichte ich ein Buch, das sich aus demokratietheoretischer und sozialpolitischer — also praktischer — Sicht mit dem Problem der Wirtschaftskriminalität auseinandersetzte. In einer Rezension des SPIEGEL (1) hieß es dazu, ich sei auf der Suche nach Fachliteratur zu diesem Thema „auf einen ‚blinden Fleck’ in der Wissenschaft gestoßen“. Trotz einer Springflut von Büchern über politische und Wirtschaftsverbrechen fände man an systematischen Untersuchungen dazu fast nichts.

„Ob Flick-Skandal, die Affäre um das Gewerkschaftsunternehmen Neue Heimat oder Waffenschiebergeschäfte“, so fasste der Rezensent vor fast 30 Jahren die Ergebnisse meiner Forschung zusammen, wird das Problem „von den wissenschaftlichen Experten systematisch unterschlagen". Eine mögliche Erklärung: „Offensichtlich bremsen Tabus den Forschungseifer.“

Hätte sich das geändert, wäre es heute, da es fast normal ist, aus den Tagesnachrichten zu erfahren, dass Steuerfahnder und Staatsanwaltschaften Banken, Bau-, Pharma-, Autokonzerne durchsuchen und Topmanager in U-Haft sitzen, wohl kaum erwähnenswert.

mehr:
- Die Konzern-Marionetten (Hans See, Rubikon, 04.05.2019)
Siehe auch:
Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 24.08.2017)
Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)

Blue Planet Award | Laudatio an Jean Ziegler | Hans See | ethecon Tagung 2012 {48:25}

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
ethecon - Stiftung Ethik und Ökonomie
ethecon ist im Gegensatz zu den vielen Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen eine der wenigen Stiftungen „von unten“ und folgt dem Leitmotiv „Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!“. Nur mit der Entwicklung und Durchsetzung umweltgerechter und menschenwürdiger Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle werden sich drohende ökologische und soziale Katastrophen abwenden lassen. ethecon arbeitet mit Vision und Perspektive, weit über den Generationenwechsel hinweg.
www.ethecon.org
Black und Blue Planet Awards
Bereits seit 2006 verleiht ethecon jährlich die beiden internationalen Positiv- und Negativ-Preise, den Internationalen ethecon Blue Planet Award für herausragenden Einsatz für Erhalt und Rettung des „Blauen Planeten“ sowie der Internationalen ethecon Black Planet Award für schockierende Verantwortung für Ruin und Zerstörung der Erde.
Wir brauchen Ihre Unterstützung!
ethecon braucht Sie als StifterIn, SpenderIn oder Fördermitglied. Die Stiftung ist gemeinnützig. Alle Zuwendungen sind steuerlich abzugsfähig.
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Jean Ziegler: Warum der Kapitalismus überwunden gehört

Jean Ziegler meldet sich wieder. In seinem neusten Buch erzählt er seiner Enkelin, weshalb der Kapitalismus überwunden gehört.

Auch mit 85 Jahren wird Jean Ziegler nicht müde, den Kapitalismus zu kritisieren. Sein neustes Buch: «Was ist so schlimm am Kapitalismus? – Antworten auf die Fragen meiner Enkelin», handelt von einem Gespräch zwischen Ziegler und seiner Enkeltochter Zohra, die ihren Grossvater über den Kapitalismus gründlich ausfragt. Dabei doziert das einstige «enfant terrible» des Grossbürgertums über die Geschichte des Kapitalismus, über Rousseau, Marx, Robespierre, Bankenbanditismus, Ausbeutung, Ungleichheit, Entfremdung, ökologische Katastrophen und die tödliche Macht von Geierfonds, welche aus einem hundsarmen und insolventen Land wie Malawi Kapital schlagen und für den Tod tausender Bewohner verantwortlich sind.

Mörderisches System

Anlass für das Gespräch zwischen Grossvater und Enkelin war eine Debatte am Fernsehen zwischen Ziegler und Peter Brabeck-Letmathe, dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten von Nestlé. Zohra, die mit ihrer aufgeregten Mutter vor dem Bildschirm sass und nur wenig davon verstand, wollte von ihrem Grossvater wissen, weshalb er sich mit dem Nestlé-Chef so vehement gestritten hatte. Schliesslich handle es sich bei Nestlé doch um ein erfolgreiches Unternehmen, das gute Schokolade herstellt. Warum um Himmels Willen sollte man sich mit einem solchen Konzern anlegen?

«Peter Brabeck behauptet, die kapitalistische Ordnung sei die gerechteste Organisationsform, die die Erde je gesehen habe…», antwortet Grossvater Ziegler. – «Und das ist nicht wahr?», fragt die Enkelin zurück. «Natürlich nicht! Das Gegenteil ist wahr! Die kapitalistische Produktionsweise trägt die Verantwortung für unzählige Verbrechen… Die verheerenden Auswirkungen der Unterentwicklung sind Hunger, Durst, Epidemien und Krieg. Sie vernichten jedes Jahr mehr Männer, Frauen und Kinder als die fürchterliche Schlächterei des Zweiten Weltkrieges in sechs Jahren», sagt Ziegler.
v Eine «kannibalische Weltordnung», wie er sie nennt, die Jahr für Jahr über 50 Millionen Menschen tötet? Da stellt sich für Zohra, die das Gymnasium besucht, die Frage, weshalb ein solch mörderisches System weiter aufrechterhalten wird.

«Würde man den Deckel vom Kessel der Welt heben, so würden Himmel und Erde zurückweichen vor diesem Wehgeschrei. Denn weder die Erde noch der Himmel noch irgendeiner von uns vermag wirklich das entsetzliche Ausmass des Leidens der Kinder zu ermessen, noch die Wucht der Gewalten, von denen sie zermalmt werden», antwortet Ziegler. Er zitiert seinen verstorbenen Freund und Gründer von «Terre des Hommes», Edmond Kaiser, und kommt auf ein in seinen Augen zentrales Problem zu sprechen: Das falsche Bewusstsein. Im Westen wage es schlicht niemand, die Welt wirklich so zu sehen, wie sie tatsächlich ist.

mehr:
- Was am Kapitalismus so schlimm ist – kurz erklärt (Rafael Lutz, InfoSperber, 04.05.2019)

Jean Ziegler: Was ist so schlimm am Kapitalismus? Befunde eines Globalisierungskritikers {58:17}

klar sehen
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Dass wir in seinen Augen mit dem Kapitalismus nicht in der besten aller Welten leben, hat der Schweizer Soziologe Jean Ziegler immer wieder deutlich gemacht. In einer "Wiener Vorlesung" in Gesprächsform stellt sich der Bestsellerautor den Fragen von Michael Kerbler und stellt auch sein neuestes Buch zum Thema vor. Er legt dar, welchen unmenschlichen Preis wir für diese "kannibalische Weltordnung" zahlen, die "radikal zerstört" werden muss. Die Abschaffung des Kapitalismus ist eine kraftvolle Utopie, an deren Verwirklichung bereits Millionen von Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren. Mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft zieht eine neue Antwort der Geschichte herauf.

Krieg reich gegen arm à la française: Die öffentliche Darstellung der Gelbwesten in den Medien

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Als Service à la française (dt. „Bedienung nach französischer Art“), selten auch  Service à l’anglaise (dt. „Bedienung nach englischer Art“)[1], wird eine Speisenfolge bezeichnet, bei der bei jedem von zwei oder drei Gängen mehrere sehr unterschiedliche Gerichte gleichzeitig auf dem Tisch stehen. Die heute in der westlichen Welt übliche Speisenfolge, bei der in einem mehrgängigen Menu jeweils nur ein Gericht mit seinen Beilagen serviert wird, bezeichnet man dagegen als Service à la russe
Der Service à la française ist eine heute unüblich gewordene Servierweise eines Menüs mit einer ungewöhnlichen Vielzahl von dargereichten Speisen: während des ersten und zweiten Menügangs wurden herzhafte bis süße Speisen dargeboten, die nach heutigem Verständnis bereits jeweils einem vollständigen Menü mit einer Speisenpalette von Vorspeise bis Dessert entsprächen. Diese Form eines Mahls entwickelte sich in Europa aus der Esskultur des Mittelalters und der Renaissance und für die Speisenreihenfolge hatten sich im Verlauf des 18. Jahrhunderts weitgehend feststehende Konventionen herausgebildet. Für formelle Dinners und Banketts war der Service à la française bis weit ins 19. Jahrhundert die Norm.[2]
[Service à la française, Wikipedia, abgerufen am 04.05.2019]
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Der 1. Mai in Frankreich: Die Opposition auf der Straße
Nichts mehr sollte so sein wie zuvor, hatte Macron angekündigt, bevor er letzte Woche sein Maßnahmenpaket verkündete. Tags darauf war Gewohntes zu lesen: "Wo ist der Wow-Effekt?", fragte die Libération. Der Präsident machte weiter wie bisher; es gab keine Kursänderung: Macrons Gelbwesten-Rede: Viele Versprechen, wenig Konkretes. Nun war die Öffentlichkeit gespannt, wie die Reaktionen auf der Straße ausfallen. Der 1. Mai stand an.
Laut Innenministerium haben gestern in ganz Frankreich 164.000 Personen an den Demonstrationen teilgenommen; die Gewerkschaft CGT berichtete dagegen von 310.000 Teilnehmern. Die Medien schrieben danach von einer beachtlichen Mobilisierung. Selbst die Zeitung der bürgerlich-liberalen Mitte, Le Monde, wies darauf hin, dass die Zahlen aus dem Haus von Innenminister Castaner auffällig untertreiben.
Als Beispiel nannte man Paris, wo das Innenministerium eine Schätzung von 28.000 Demonstranten präsentierte, währenddessen Le Monde wie auch andere Medien sich auf Schätzungen von Occurence referierten, wo von 40.000 bei den Demonstrationszügen in der Hauptstadt die Rede ist. Gut möglich, dass auch die Zahlen der Teilnehmer in den anderen Städten nach oben korrigiert werden müssten. Erwähnt wurden größere Demonstrationen in Bordeaux, Lyon, Marseille, Nantes, Toulouse, Montpellier, Strasbourg, Grenoble, Lille, Rennes und Nancy. Dort verliefen die Demonstrationen zum 1. Mai ohne große Auffälligkeiten, so der Tenor.
mehr:
- Gewerkschaften und Gelbwesten: Einig gegen Polizeigewalt (Thomas Pany, Telepolis, 02.05.2019)

Die Macht um Acht (25) {18:02 – Start bei 1:01}

KenFM
Am 01.05.2019 veröffentlicht 
Abschminken!
Tagesschau-Nachrichten bis zur Unkenntlichkeit umgeschminkt
Die aktuelle Ausgabe der MACHT-UM-ACHT, der alternativen Sendung zur TAGESSCHAU, geht davon aus, dass jede Menge der sogenannten Nachrichten der Tagesschau geschminkt sind. Zwar ist der Kern des jeweiligen Berichts aus der Hamburger Redaktion häufig korrekt, aber durch Wortwahl oder angebliche Experten wird der eigentliche Gehalt der jeweiligen Nachricht verändert, umgeschminkt, bis zur Unkenntlichkeit verdeckt.
Schon wieder erzählt die Tagesschau die Legende von den randalierenden "Gelbwesten" in Frankreich: "Festnahmen bei Gelbwesten-Protesten" lautet die Überschrift und mal wieder werden "Ausschreitungen" ins Zentrum eines Tagesschau-Beitrages gestellt. Die MACHT-UM-ACHT lässt die Gelbwesten mit ihren Forderungen selbst zu Wort kommen: Die wollen keine Obdachlosigkeit in Frankreich, sie fordern einen Mindestlohn von 1.300 Euro netto monatlich (im Beitrag der MACHT-UM-ACHT leider falsch mit 3.000 Euro zitiert). Diese und andere Forderungen wollen sie durch eine höhere Besteuerung großer Konzerne wie McDonald’s, Google, Amazon und Carrefour finanzieren. Davon bei der Tagesschau natürlich kein Wort. Denn die deutschen Kollegen der französischen Gelbwesten könnten ja vergleichbare Forderungen aufstellen. Deshalb muss die ARD-Nachrichten-Sendung die mutigen Franzosen unbedingt als Polit-Verbrecher diffamieren.
Die Gelben Westen fordern auch "Keine Rente unter 1.200 Euro monatlich". Und damit die deutschen Rentner und ihre Familien nur ja nicht auf ähnliche Gedanken kommen, liefert die Tagesschau diese Schlagzeile: "Besteuerung von Renten - Alles in allem ein gerechtes System". Von dem gerechten System darf, ohne von der Redaktion hinterfragt zu werden, der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß schwafeln. Immerhin würden ja Rentner auch besteuert, will sagen: Wer sogar Steuern zahlt, dem kann es doch nicht schlecht gehen. Dass es im Jahr 2017 knapp 1,1 Millionen Mini-Jobber ab 65 Jahren gab, also Leute, die wegen ihrer schlechten Rente noch zusätzlich etwas verdienen müssen und deshalb Steuern zahlen, das verschweigt das Nachrichten-Monster aus Hamburg natürlich. Man schminkt die schlechte Nachricht lieber auf ein "gerechtes System".
Der bisherige Höhepunkt der Hamburger Maskenbildnerei sind die Manfred-Weber-Festspiele: Rund um den CSU-Politiker und Spitzen-Kandidaten der EVP zur EU-Wahl, Manfred Weber, inszeniert die Tagesschau alle paar Tage Wahlkampf-Spots, Nachrichten ohne jeden Nachrichten-Wert. Denn bald sind Wahlen zum EU-Parlament und niemand kennt Manfred Weber. Laut einer Umfrage kennt den Unions-Spitzenkandidaten Manfred Weber, der Präsident der EU-Kommission werden will, nur jeder Vierte der Befragten. Aber der soll doch gewählt werden, meinen die Auftraggeber der Tagesschau, also nicht die Gebührenzahler. Und so produziert die ARD kostenlose Wahlkampfspots für die CSU und die EVP, die Europäische Volkspartei, das Sammelsurium der konservativen Parteien im EU-Parlament. Und mit wem sitzt der Herr Weber im Europäische Parlament und der EVP-Fraktion? Unter anderem mit den Abgeordneten der spanischen Partido Popular, der Nachfolgeorganisation der Franco-Faschisten. Eine Truppe, die sich nie von der grausamen spanischen Diktatur distanziert hat und bis heute das Erbe der spanischen Nazis verwaltet. Das wäre mal eine Nachricht gewesen. Aber die verschweigt die Tagesschau-Redaktion.
Die ARD-Nachrichten-Redaktion schminkt ihre Nachrichten, bis man ihren eigentlichen Inhalt nur noch mit Mühe erkennt. Und ihre Konsumenten macht sie mit dieser Schminkage zu Clowns. Auch deshalb fordert Uli Gellermann von der MACHT-UM-ACHT: Abschminken!
Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.
Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.
Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.
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siehe auch:
"Angriff" auf Krankenhaus: Frankreichs Innenminister verbreitet Fake News über Demonstranten (Post, 04.05.2019)
Die Freiheit auf Knien oder Was die Gelbwesten mit Frank Schirrmacher und Notre-Dame zu tun haben (Post, 26.04.2019)
Gelbwesten: Wichtiger als das was ist, ist, wie darüber berichtet wird! (Post, 17.03.2019)
Suizidwelle unter französischen Polizisten (Post, 17.03.2019)
- »Ich sehe Mistgabeln« – Menschen ohne Ansprechpartner (Post, 23.01.2019)
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Donnerstag, 2. Mai 2019

Die korrupte politische US-Kaste: Die Kronprinzen sahnen ab!

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Kaste (portugiesisch/spanisch casta „Rasse“, von lateinisch castus „rein“) bezeichnet in der Ethnologie und Soziologie ein vorrangig aus Indien bekanntes und religiös begründetes und legitimiertes soziales Phänomen der hierarchischen Einordnung und Abgrenzunggesellschaftlicher Gruppen. Die Einteilung nach Sozialstrukturen betrifft vor allem StatusHeirat und Arbeitsteilung. Die Bezeichnung wird aber auch umgangssprachlich oder soziologisch allgemein benutzt und auf einzelne Gruppierungen anderer und auch modernerGesellschaften angewandt.
Ein Kastenwesen im eigentlichen Sinne findet sich insbesondere in Indien und Nepal, auf den Inseln Sri Lanka und Bali, sowie bei der ethno-religiösen Gruppe der Jesiden.
[KasteWikipedia, abgerufen am 22.09.2019]
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Vor gerade einmal einer Woche hat Joe Biden seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2020 bekannt gegeben – und sich sogleich an die Spitze der Bewerber gesetzt. 39 Prozent der demokratischen Wähler würden derzeit für den langjährigen Senator und Ex-Vizepräsidenten an der Seite von Barack Obama stimmen. Beobachter sind sich sicher: Dieser Mann kann Donald Trump gefährlich werden.

Das sieht der Amtsinhaber anscheinend genauso. Sonst wäre Biden nicht zur bevorzugten Zielscheibe von Angriffen Trumps geworden. «Willkommen im Rennen, schläfriger Joe», schrieb der US-Präsident kurz nach Ankündigung der Kandidatur. «Ich hoffe nur, du hast die Intelligenz, um einen erfolgreichen Wahlkampf zu bestreiten.» […]



2016 war Biden als US-Vizepräsident in Kiew zu Gast und drohte dem damaligen Präsidenten Petro Poroschenko mit der Blockierung amerikanischer Kredite, falls der ukrainische Generalstaatsanwalt nicht entlassen werde – angeblich, weil dieser korrupt war. Doch später kam heraus: Der gefeuerte Staatsanwalt leitete gerade Korruptionsermittlungen gegen den ukrainischen Gaskonzern Burisma, für den damals auch Bidens Sohn Hunter arbeitete.

Biden streitet ab, seinem Sohn geholfen, ja überhaupt von dessen Engagement gewusst zu haben. Es sei nur um die Interessen der USA gegangen, sagt er. Auch Hunter Biden behauptet, niemals mit seinem Vater über das Geschäft seiner Firma gesprochen zu haben. «Ich habe bei Ermittlungen gegen Burisma keine Rolle gespielt», schrieb er am Mittwoch in einem Statement.

Jetzt sind laut der «New York Times» aber neue Details aufgetaucht, die Hunter Bidens Beteiligung an der Sache zeigen. Dieser war demnach Teil eines umfangreichen Versuchs von Burisma, gut vernetzte US-Demokraten an Bord zu holen, als ukrainische und auch amerikanische Ermittlungen gegen die Firma liefen.

mehr:
Bidens grösstes Problem: Seine Ukraine-Connection (Yannick Wiget, Tagesanzeiger.ch, 02.05.2019)
siehe auch:
- Ukraine 10 - Joe Bidens Sohn fällt die Treppe hoch (Post, 12.05.2014)


Zur Firma Rosemont Seneca Partners:


One of his closest political allies in Washington is former senator and former Secretary of State John Kerry. “Lunch Bucket Joe” he ain’t; Kerry is more patrician than earthy. But the two men became close while serving for several decades together in the US Senate. The two “often talked on matters of foreign policy,” says Jules Witcover in his Biden biography.

So their sons going into business together in June 2009 was not exactly a bolt out of the blue.

But with whom their sons cut lucrative deals while the elder two were steering the ship of state is more of a surprise.

What Hunter Biden, the son of America’s vice president, and Christopher Heinz, the stepson of the chairman of the Senate Committee on Foreign Relations (later to be secretary of state), were creating was an international private equity firm. It was anchored by the Heinz family alternative investment fund, Rosemont Capital. The new firm would be populated by political loyalists and positioned to strike profitable deals overseas with foreign governments and officials with whom the US government was negotiating.

Hunter Biden, Vice President Joe Biden’s youngest son, had gone through a series of jobs since graduating from Yale Law School in 1996, including the hedge-fund business.

By the summer of 2009, the 39-year-old Hunter joined forces with the son of another powerful figure in American politics, Chris Heinz. Senator John Heinz of Pennsylvania had tragically died in a 1991 airplane crash when Chris was 18. Chris, his brothers, and his mother inherited a large chunk of the family’s vast ketchup fortune, including a network of investment funds and a Pennsylvania estate, among other properties. In May 1995, his mother, Teresa, married Senator John Kerry of Massachusetts. That same year, Chris graduated from Yale, and then went on to get his MBA from Harvard Business School.
Joining them in the Rosemont venture was Devon Archer, a longtime Heinz and Kerry friend.

The three friends established a series of related LLCs. The trunk of the tree was Rosemont Capital, the alternative investment fund of the Heinz Family Office. Rosemont Farm is the name of the Heinz family’s 90-acre estate outside Fox Chapel, Pennsylvania.

The small fund grew quickly. According to an email revealed as part of a Securities and Exchange Commission investigation, Rosemont described themselves as “a $2.4 billion private equity firm co-owned by Hunter Biden and Chris Heinz,” with Devon Archer as “Managing Partner.”

Over the next seven years, as both Joe Biden and John Kerry negotiated sensitive and high-stakes deals with foreign governments, Rosemont entities secured a series of exclusive deals often with those same foreign governments.

Some of the deals they secured may remain hidden. These Rosemont entities are, after all, within a private equity firm and as such are not required to report or disclose their financial dealings publicly.

Some of their transactions are nevertheless traceable by investigating world capital markets. A troubling pattern emerges from this research, showing how profitable deals were struck with foreign governments on the heels of crucial diplomatic missions carried out by their powerful fathers. Often those foreign entities gained favorable policy actions from the United States government just as the sons were securing favorable financial deals from those same entities.

Nowhere is that more true than in their commercial dealings with Chinese government-backed enterprises.

Rosemont Seneca joined forces in doing business in China with another politically connected consultancy called the Thornton Group. The Massachusetts-based firm is headed by James Bulger, the nephew of the notorious mob hitman James “Whitey” Bulger. Whitey was the leader of the Winter Hill Gang, part of the South Boston mafia. Under indictment for 19 murders, he disappeared. He was later arrested, tried, and convicted.

James Bulger’s father, Whitey’s younger brother, Billy Bulger, serves on the board of directors of the Thornton Group. He was the longtime leader of the Massachusetts state Senate and, with their long overlap by state and by party, a political ally of Massachusetts Senator John Kerry.

Less than a year after opening Rosemont Seneca’s doors, Hunter Biden and Devon Archer were in China, having secured access at the highest levels. Thornton Group’s account of the meeting on their Chinese-language website was telling: Chinese executives “extended their warm welcome” to the “Thornton Group, with its US partner Rosemont Seneca chairman Hunter Biden (second son of the now Vice President Joe Biden).”

The purpose of the meetings was to “explore the possibility of commercial cooperation and opportunity.” Curiously, details about the meeting do not appear on their English-language website.

Also, according to the Thornton Group, the three Americans met with the largest and most powerful government fund leaders in China — even though Rosemont was both new and small.

The timing of this meeting was also curious. It occurred just hours before Hunter Biden’s father, the vice president, met with Chinese President Hu in Washington as part of the Nuclear Security Summit.
Einer seiner engsten politischen Verbündeten in Washington ist der ehemalige Senator und ehemalige Außenminister John Kerry. "Lunch Bucket Joe" ist er nicht; Kerry ist eher ein Patrizier als ein Erdbewohner. Aber die beiden Männer kamen sich nahe, als sie mehrere Jahrzehnte im US-Senat zusammen gedient hatten. Die beiden "redeten oft über Fragen der Außenpolitik", sagt Jules Witcover in seiner Biden-Biografie.

Der gemeinsame Start ihrer Söhne im Juni 2009 war also kein Zufall.

Aber mit wem ihre Söhne lukrative Geschäfte abwickelten, während die beiden älteren das Staatsschiff steuerten, ist eher eine Überraschung.

Was Hunter Biden, der Sohn des amerikanischen Vizepräsidenten, und Christopher Heinz, der Stiefsohn des Vorsitzenden des Senatsausschusses für auswärtige Beziehungen (später Staatssekretär), gründeten, war eine internationale Private-Equity-Firma. Es wurde vom alternativen Investmentfonds der Familie Heinz, Rosemont Capital, verankert. Das neue Unternehmen würde von politischen Loyalisten bevölkert und in der Lage sein, im Ausland profitable Geschäfte mit ausländischen Regierungen und Beamten abzuschließen, mit denen die US-Regierung verhandelte.

Hunter Biden, der jüngste Sohn von Vizepräsident Joe Biden, hatte seit seinem Abschluss an der Yale Law School 1996 eine Reihe von Jobs durchlaufen, darunter das Hedgefondsgeschäft.

Im Sommer 2009 schloss sich der 39-jährige Hunter mit dem Sohn einer weiteren starken Persönlichkeit der amerikanischen Politik, Chris Heinz, zusammen. Senator John Heinz aus Pennsylvania war 1991 bei einem Flugzeugabsturz im Alter von 18 Jahren auf tragische Weise gestorben. Chris, seine Brüder und seine Mutter erbten einen großen Teil des riesigen Ketchup-Vermögens der Familie, darunter ein Netzwerk von Investmentfonds und ein Anwesen in Pennsylvania Eigenschaften. Im Mai 1995 heiratete seine Mutter Teresa den Senator John Kerry aus Massachusetts. Im selben Jahr machte Chris seinen Abschluss in Yale und erwarb anschließend seinen MBA an der Harvard Business School.
Devon Archer, ein langjähriger Freund von Heinz und Kerry, schloss sich ihnen im Rosemont-Projekt an.

Die drei Freunde gründeten eine Reihe verwandter LLCs [Wikipedia: 

die US-amerikanische Gesellschaftsform Limited Liability Company]. Der Stamm des Baumes war Rosemont Capital, der alternative Investmentfonds des Heinz Family Office. Rosemont Farm ist der Name des 90 Hektar großen Anwesens der Familie Heinz außerhalb von Fox Chapel, Pennsylvania.

Der kleine Fonds wuchs schnell. Laut einer E-Mail, die im Rahmen einer Untersuchung der Securities and Exchange Commission veröffentlicht wurde, bezeichnete sich Rosemont als "Private Equity-Firma im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar, die Hunter Biden und Chris Heinz gemeinsam gehören", und Devon Archer als "Managing Partner".

Während Joe Biden und John Kerry in den nächsten sieben Jahren sensible und wichtige Geschäfte mit ausländischen Regierungen abwickelten, schlossen Rosemont-Unternehmen eine Reihe exklusiver Verträge ab, die häufig mit denselben ausländischen Regierungen abgeschlossen wurden.

Einige der von ihnen abgeschlossenen Geschäfte bleiben möglicherweise verborgen. Diese Rosemont-Unternehmen gehören schließlich zu einer Private-Equity-Gesellschaft und sind daher nicht verpflichtet, ihre Finanzgeschäfte öffentlich zu melden oder offenzulegen.

Einige ihrer Transaktionen lassen sich jedoch anhand von Untersuchungen an den Weltkapitalmärkten nachvollziehen. Aus dieser Untersuchung ergibt sich ein besorgniserregendes Muster, das zeigt, wie profitabel Geschäfte mit ausländischen Regierungen im Anschluss an wichtige diplomatische Missionen ihrer mächtigen Väter abgeschlossen wurden. Oft erhielten diese ausländischen Einheiten günstige politische Maßnahmen von der Regierung der Vereinigten Staaten, genau wie die Söhne günstige Finanzgeschäfte von denselben Einheiten abschlossen.

Nirgendwo trifft dies mehr zu als im Geschäftsverkehr mit von der chinesischen Regierung unterstützten Unternehmen.

Rosemont Seneca schloss sich mit einer anderen politisch verbundenen Beratungsfirma, der Thornton Group, zusammen, um in China Geschäfte zu tätigen. Das in Massachusetts ansässige Unternehmen wird von James Bulger geleitet, dem Neffen des berüchtigten Mob-Hitman James "Whitey" Bulger. Whitey war der Anführer der Winter Hill Gang, die zur Mafia von South Boston gehörte. Unter Anklage wegen 19 Morden verschwand er. Er wurde später verhaftet, vor Gericht gestellt und verurteilt.

James Bulgers Vater, Whiteys jüngerer Bruder, Billy Bulger, ist Mitglied des Verwaltungsrates der Thornton Group. Er war der langjährige Vorsitzende des Senats von Massachusetts und mit seiner langen Überschneidung nach Bundesstaaten und Parteien ein politischer Verbündeter des Senators von Massachusetts, John Kerry.

Weniger als ein Jahr nach dem Öffnen der Türen von Rosemont Seneca waren Hunter Biden und Devon Archer in China und hatten Zugang auf höchstem Niveau. Der Bericht der Thornton Group über das Treffen auf ihrer chinesischsprachigen Website sagte Folgendes aus: Chinesische Führungskräfte begrüßten die Thornton Group mit ihrem US-amerikanischen Partner Rosemont Seneca, dem Vorsitzenden Hunter Biden (dem zweiten Sohn des heutigen Vizepräsidenten Joe Biden). "

Der Zweck der Treffen bestand darin, "die Möglichkeit einer kommerziellen Zusammenarbeit und Gelegenheit zu erkunden". Seltsamerweise erscheinen Details zu dem Treffen nicht auf der englischsprachigen Website.

Nach Angaben der Thornton Group trafen sich die drei Amerikaner mit den größten und mächtigsten Staatsfondsführern in China - obwohl Rosemont sowohl neu als auch klein war.

Der Zeitpunkt dieses Treffens war ebenfalls merkwürdig. Es geschah nur wenige Stunden, bevor Hunter Bidens Vater, der Vizepräsident, im Rahmen des Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit mit dem chinesischen Präsidenten Hu in Washington zusammentraf.
[Peter Schweizer, Inside the shady private equity firm run by Kerry and Biden’s kids, 15.03.2018 – Google-Übersetzer]

“Biden’s problem is actually Massive Graft.” Peter Schweizer with Sebastian Gorka on AMERICA First {16:01}

America First
Am 04.08.2019 veröffentlicht 
Peter Schweizer joins Sebastian Gorka to discuss Joe Biden's other issues. 04/08/19 

Joe Biden’s son’s firm linked to Chinese government: New book {5:38 – Start bei 1:20}

Fox Business
Am 16.03.2018 veröffentlicht 
Fox Business national security strategist Dr. Sebastian Gorka on financial links between Joe Biden’s son’s firm and the Bank of China.
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Pay-to-play, sometimes pay-for-play, is a phrase used for a variety of situations in which money is exchanged for services or the privilege to engage in certain activities. The common denominator of all forms of pay-to-play is that one must pay to "get in the game", with the sports analogy frequently arising.[1]
Pay-to-Play , manchmal auch Pay-for-Play , ist ein Ausdruck, der für eine Vielzahl von Situationen verwendet wird, in denen Geldgegen Dienstleistungen oder das Privileg ausgetauscht wird, bestimmte Aktivitäten auszuführen. Der gemeinsame Nenner aller Formen von Pay-to-Play ist, dass man zahlen muss, um "ins Spiel zu kommen", wobei die Sportanalogie häufig auftritt. [1] 
[Pay to play, engl. Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019 – Google-Übersetzer] 
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The Princelings (simplified Chinese太子党traditional Chinese太子黨), also translated as the Party's Crown Princes, are the descendants of prominent and influential senior communist officials in the People's Republic of China. It is not a political party, but an informal, and often derogatory, categorization to signify those benefiting from nepotism and cronyism, by analogy with crown princes in hereditary monarchies. Many of its members hold high-level political and business positions in the upper echelons of power. However, there is no discernible political cohesion within the group, and as such they should not be compared to other informal groupings such as the Shanghai clique or the Tuanpai ("Youth League clique"), which resemble intra-party factions with some degree of affinity on policy issues.
The latest generation of "crown princes" are in mainland China. Many senior leaders often lobby directly or indirectly for their descendants and relatives to succeed them. Although some manage to keep a low profile, many of them are perceived to be arrogant and undeserving of the fortune or the prominence they hold. By utilizing their parents' privileges, they often place themselves above the law and foster the contagion of corruption. 
Die Princelings ( vereinfachtes Chinesisch : 太子党 ; traditionelles Chinesisch : 太子黨 ), die auch als Kronprinzen der Parteiübersetzt werden, sind die Nachkommen prominenter und einflussreicher hochrangiger kommunistischer Beamter in der Volksrepublik China . Es ist keine politische Partei , sondern eine informelle und oft abfällige Kategorisierung, um diejenigen zu bezeichnen, die von Vetternwirtschaft und Vetternwirtschaft in Analogie zu Kronprinzen in Erbmonarchien profitieren. Viele seiner Mitglieder bekleiden hochrangige politische und geschäftliche Positionen in den oberen Machtschichten. Es gibt jedoch keinen erkennbaren politischen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, und als solcher sollten sie nicht mit anderen informellen Gruppierungen wie der Shanghai-Clique oder der Tuanpai ("Jugendliga-Clique") verglichen werden, die in gewissem Maße parteiinternen Fraktionen ähneln Affinität zu politischen Fragen.
Die neueste Generation der "Kronprinzen" ist auf dem chinesischen Festland vertreten . Viele hochrangige Führungskräfte setzen sich häufig direkt oder indirekt dafür ein, dass ihre Nachkommen und Verwandten ihre Nachfolge antreten. Obwohl es einigen gelingt, sich im Hintergrund zu halten, werden viele von ihnen als arrogant empfunden und haben das Vermögen oder die Bedeutung, die sie haben, nicht verdient. Indem sie die Privilegien ihrer Eltern ausnutzen, stellen sie sich häufig über das Gesetz und fördern die Ansteckung mit Korruption. 
[Princelings, engl. Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019 – Google-Übersetzer] 
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Peter Franz Schweizer (* 24. November 1964) ist ein rechtskonservativer US-amerikanischer JournalistAutor und Politikberater.
[Peter Schweizer
, engl. Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019] 
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Schweizers neues Buch:
- Secret Empires: How the American Political Class Hides Corruption and Enriches Family and Friends (Amazon)

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Burisma Holdings ist ein Konzern mit Hauptsitz in LimassolZypern, der ukrainische Erdgasvorkommen erschließt und ausbeutet.
Gegenüber der Öffentlichkeit wird Burisma von der Beratungs- und PR-Firma „Bell Pottinger Private“ von Timothy Bell, Baron Bell mit Sitz in Londonvertreten.[2][3]
Geschichte
Burisma Holdings wurde in 2002[7] von Mykola Slotschewskyj und Nikolay Lysin (1964 — 2011) gründet, als man in Zusammenarbeit mit staatlichen Unternehmen in das Gasgeschäft in der Ukraine einstieg.[8] Beide waren Parlamentsabgeordneter für die Partei der Regionen. Über die Firmen LLC Esco-Pivnich und LLC Pari wurden 2004 erste eigene Explorationslizenzen erworben; die eigene Gasförderung startete 2005.[9]
Burismas Eigentümerschaft war zeitweise unklar.[10] Die Generalstaatsanwaltschaft nahm Ermittlungen gegen Burisma auf, da Slotschewskyj verdächtigt wurde seine Verbindungen zum Staat unrechtmässig ausgenutzt zu haben.[11]
2006 wurde die Holdinggesellschaft Burisma Holdings auf Zypern gegründet, die später weitere Beteiligungen erwarb.[12] Burisma Holdings ist im Besitz der zypriotischen Brociti Investments Limited, die von Slotschewskyj kontrolliert wird.[13]
2009 bis 2013 wuchs die Fördermenge des Konzerns in hohem Tempo.[9]2013 startete Burisma Holdings einen größeren Managementumbau, der eine „neue Wachstumsperiode“ in der Firmengeschichte einleiten solle.[14] Im Zuge dessen wurde der US-amerikanische Investmentbanker Alan Apter als Verwaltungsratsvorsitzender angestellt, mit der Aufgabe, die Corporate Governance des Unternehmens zu verbessern und ausländisches Kapital anzuziehen. Apter hat umfangreiche berufliche Erfahrungen aus Tätigkeiten in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion.[15][1]
Am 12. Mai 2014 meldete Burisma, dass im Verwaltungsrat ein zusätzlicher Sitz für Hunter Biden geschaffen wurde, den Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden.[4][16] Dies rief im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine 2014 ein internationales Medienecho mit Spekulationen über verschiedene Interessensverstrickungen hervor.[15][17] Die Aufmerksamkeit richtete sich auch auf den polnischen Ex-Staatspräsidenten Aleksander Kwaśniewski und auf Devon Archer , ehemaliger Wahlkampfmanager von John Kerry. Beide waren kurz zuvor ebenfalls in Burisma-Verwaltungsrat eingetreten[1][18] (Kwaśniewski im Januar 2014,[1] Archer im April 2014[19]).
Im Februar 2016 trat Joseph Cofer Black, der Direktor des CIA Counterterrorist Center (CTC) von 1999 bis 2002 in der George W. Bush-Administration, in den Vorstand von Burisma ein.[20]
Am 2. Juni 2016 veranstalteten Burisma und Fürst Albert II von Monaco das „International Forum on Energy Security in Europe“ im Monte Carlo Yacht Club.[21]
[Burisma Holdings, Geschichte, Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019]
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Die Partei der Regionen wurde 1997 zunächst unter dem Namen „Partei der regionalen Wiedergeburt der Ukraine“ gegründet. Offiziell registriert wurde sie erst im Jahr 2000 und gab sich nach der Fusion mit vier weiteren Parteien, darunter auch Solidarnost von Petro Poroschenko, 2001 ihren heutigen Namen.[2] Ursprünglich unterstützte die PR den Präsidenten Leonid Kutschma und trat bei den Parlamentswahlen 2002 dem regierungsnahen Wahlblock Für eine vereinigte Ukraine bei. Parteivorsitzender war von Dezember 2001 bis Februar 2010 Wiktor Janukowytsch, seitdem bekleidet Mykola Asarow dieses Amt. Das Wählerpotenzial der Partei lag stets ganz überwiegend im Osten und auch im Süden der Ukraine. So erreichte die PR in der Oblast Donezk bei den Parlamentswahlen im Oktober 2012 über 65 % der Stimmen und in der benachbarten Oblast Luhansk 57 %. Ihre schlechtesten Wahlergebnisse erzielte sie hingegen in den westukrainischen Oblasten Ternopil mit 6,4 % und Iwano-Frankiwsk mit 5,2 % der Stimmen. Der Partei der Regionen wurde und wird oft vorgeworfen, die Interessen der Oligarchen des ostukrainischen Industriegebietes, wie etwa von Rinat Achmetow, zu vertreten.
Zu den Präsidentschaftswahlen 2004 nominierte die PR erstmals Wiktor Janukowytsch als Kandidaten und gab ihrem politischen Programm eine linkspopulistische Ausrichtung, auch um so Wähler der Kommunistischen Partei zu gewinnen. Die Partei der Regionen kündigte ebenfalls an, im Falle ihres Wahlsieges die russische Sprache zur zweiten Amtssprache des Landes zu erheben, einen föderativen Staatsaufbau anzustreben und sich außenpolitisch deutlicher an Russland anzulehnen. Es bestehen enge Kontakte zwischen der PR und der russischen Staatsführung. So gibt es eine vertraglich geregelte Partnerschaft mit der Regierungspartei Einiges Russland.[3]
Nach der sogenannten Orangen Revolution und der Niederlage ihres Präsidentschaftskandidaten Janukowytsch gegen Wiktor Juschtschenko in der Stichwahl vom 26. Dezember 2004 wechselte die Partei in die Opposition.
Bei den Parlamentswahlen im März 2006 wurde die Partei der Regionen mit 32,12 % überraschend die stärkste Kraft und gewann 186 der 450 Sitze in der Werchowna Rada. Nach dem Scheitern der Bildung einer „Orangen Koalition“ und dem Wechsel der Sozialisten an die Seite der Partei der Regionen, bildete sie mit den Sozialisten und den Kommunisten eine Koalition. Zwar sprach sich die PR im Gegensatz zu den westlich orientierten Parteien gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus, jedoch unterstützte sie einen EU-Beitritt des Landes. Sie rückte somit von ihrer außenpolitischen Orientierung an Russland ab.
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 konnte die PR ihre Position als stärkste Kraft im Parlament behaupten und erreichte mit 34,37 % sogar mehr Stimmen als 2006. Der Block Julia Timoschenko und die Wahlallianz Unsere Ukraine/Nationale Selbstverteidigung, die beiden Hauptgegner der PR, erreichten jedoch gemeinsam eine knappe parlamentarische Mehrheit, da der bisherige Koalitionspartner der PR, die Sozialistische Partei, knapp an der Drei-Prozent-Hürde scheiterte. Nach der Wahl rief der damalige Staatspräsident Juschtschenko angesichts der knappen Mehrheit des „orangen“ Lagers dazu auf, die Partei der Regionen an der Regierungsbildung zu beteiligen. Dennoch wurde eine Regierung ohne die PR gebildet.
In den folgenden Jahren verfolgte die PR im Parlament weitgehend eine Blockadetaktik. So wurden die Wahl eines neuen Parlamentspräsidenten und einer neuen Regierung hinausgezögert. Abgeordnete der PR und der Kommunisten blockierten wiederholt das Parlamentspräsidium im Sitzungssaal der Werchowna Rada und verhinderten so Debatten und Abstimmungen. Nach der Wahl der Regierung nahm die Partei Anfang 2008 das öffentliche Eintreten des Parlamentspräsidenten für einen NATO-Beitritt der Ukraine zum Anlass um erneut die Arbeit des Parlaments zu sabotieren, wodurch diese zeitweise völlig zum Erliegen kam. Diese Blockadepolitik stieß auch in der eigenen Partei auf Kritik. 
[Partei der Regionen, Geschichte, Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019]
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Mykola Wladyslawowytsch Slotschewskyj (ukrainisch Микола Владиславович Злочевський; * 14. Juni 1966 in Kiew) ist ein ukrainischer Großunternehmer und ehemaliger Politiker.[1]
Slotschewskyj war Parlamentsabgeordneter in der Werchowna Rada für die Partei der Regionen. Er leitete unter Präsident Wiktor Janukowytsch ab Juli 2010 das Ministerium für Umweltschutz und ab Dezember 2010 das Ministerium für Ökologie und Natürliche Ressourcen – Schlüsselpositionen mit Einfluss auf die Öl- und Gasindustrie in der Ukraine.[2][3]
Im November 2010 erklärte Slotschewskyj das Ministerium für Umwelt und Bodenschätze der Ukraine plane die Gewinnung des weltweit größten Schiefergasvorkommens. Er besuchte mit dem Vorsitzenden des „Nadra of Ukraine“ (NAK), Eduard Stawyzkyj, gemeinsam die Konferenz und Ausstellung „World Shale Gas - 2010“ die in Dallas-Fort Worth in Texas in den USA. Schiefergas wird durch „Fracking“ (hydraulische Rissbildung) gewonnen, der Besuch zielte darauf ab, neue technologische Prozesse, mögliche Probleme und Risiken bei der Nutzung von Schiefergasvorkommen kennenzulernen uns potentielle Partnerschaft zur Förderung zu sondieren.[4]
Slotschewskyj wurde im April 2012 aus seinem Ministeramt entlassen und zum stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine berufen.[5] In diesem Amt blieb er, bis die Janukowytsch-Regierung Ende Februar 2014 nach den Euromaidan-Protesten abgesetzt wurde. 
Slotschewskyj war von Juli 2010 bis April 2012 der zuständige Minister für die Erteilung von Gas-Konzessionen. Während seiner Amtszeit als Minister erhielt der Konzern Burisma Holdings eine große Anzahl Explorationslizenzen für Öl und Gas und verstärkte seine Produktion deutlich.[2] Die Generalstaatsanwaltschaft nahm Ermittlungen gegen Burisma auf da Slotschewskyj verdächtigt wurde seine Verbindungen zum Staat unrechtmässig ausgenutzt zu haben.[6]
Sein Nachfolger im Ministerium für Ökologie und Natürliche Ressourcen in der Regierung von Mykola Asarow wurde am 20. April 2012 Eduard Stawyzkyj.
[Mykola Slotschewskyj, Wikipedia, abgerufen am 22.09.2019 – Hervorhebungen von mir] 
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Für wen arbeitet Hunter Biden? Diese Frage beschäftigt die Medien seit Mittwoch (14.05.2014). An diesem Tag wurde bekannt, dass der Sohn des US-Vizepräsidenten seit April Vorstandsmitglied der ukrainischen Gasfirma "Burisma Holdings" ist. Auch der ehemalige polnische Präsident Alexander Kwasniewski sitzt im Vorstand des Unternehmens. Kwasniewskis Foto erschien auf der Internetseite von "Burisma" erst am Freitag (16.05.2014), obwohl er bereits im Januar zu der Firma gewechselt war. Der Präsident der Ukraine hieß damals Viktor Janukowitsch. Mit ihm verhandelte Kwasniewski zuvor im Auftrag des EU-Parlaments über eine Freilassung der inhaftierten ehemaligen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko.

Weitere Vorstandsmitglieder sind zwei US-Amerikaner und zwei Zyprioten. Im Management sitzen vier junge Ukrainer. Fast alle hatten in ihren Karrieren Stationen in Russland.
Ein Großteil der Firmenleitung wurde 2013 ausgetauscht. Olexander Chartschenko, Direktor des Kiewer Zentrums für Energie-Studien, vermutet, dass dies auf einen Eigentümerwechsel hindeutet. "Darüber wurde einfach nicht berichtet", sagt er im Gespräch mit der Deutschen Welle. Er hält "Burisma" für ein Unternehmen mit viel Potenzial. Ähnlich sieht es Hennadi Kobal vom Kiewer Zentrum für Öl- und Gas "Newfolk": "Die haben sich gute Felder gesichert". […]

In Berichten ukrainischer Medien über "Burisma" stößt man auf ein undurchschaubares Geflecht von Firmen, die meist in Zypern registriert sind. Ein Name taucht besonders oft auf: Mykola Slotschewski. Der 47-Jährige soll zumindest bis vor kurzem der eigentliche Eigentümer der Firma gewesen sein.
Slotschewski macht seit Anfang der 1990er Jahre eine Karriere im Öl- und Gasgeschäft. Das ukrainische Nachrichtenmagazin "Korrespondent" schätzte 2013 sein Vermögen auf 238 Millionen US-Dollar. Bekannt ist seine Vorliebe für britische Luxuskarossen wie Rolls Royce und Bentley. Slotschewski war Parlamentsabgeordneter, leitete zwischen 2010 und 2012 das Umweltministerium und wechselte danach in den Sicherheitsrat. Er war bestens vernetzt in der Regierung des im Februar 2014 abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch.
Slotschewski bestritt im Herbst 2013, Eigentümer von "Burisma" zu sein. Eine Mitarbeiterin seines Büros sagte, er habe das Unternehmen verkauft. Beweise dafür sind nicht bekannt. […]

Die USA sind bereits seit längerem auf dem ukrainischen Energiemarkt aktiv. Die US-Firma "Vanco" gewann 2007 eine Ausschreibung für Gasförderung im Schwarzen Meer. Der Deal wurde von der Regierung Julia Timoschenko später annulliert, weil das Unternehmen die Rechte an eine andere Firma weitergegeben hatte, an der ostukrainische und russische Geschäftsleute beteiligt gewesen sein sollen.
Die Regierung Janukowitsch bemühte sich um US-Firmen und andere Weltkonzerne bei der Öl- und Gasförderung in der Ukraine. Kiew unterzeichnete Ende 2013 einen Vertrag mit dem US-Konzern Chevron über Schiefergasförderung in der Westukraine. Ein Vertrag mit dem Energieriesen ExxonMobil über Gasgewinnung im Schwarzen Meer nahe der Krim kam vor dem Hintergrund oppositioneller Proteste nicht zu Stande.

Die Nachricht über die Ernennung von Hunter Biden befeuerte Vorwürfe der Vetternwirtschaft, denn sie wurde erst wenige Wochen nach dem Besuch des US-Vizepräsidenten in Kiew am 22. April verbreitet. Weder "Burisma", noch das US-Außenministerium wollten sich auf DW-Anfrage dazu äußern. Washington verwies auf eine Erklärung des Weißen Hauses: Hunter Biden sei eine Privatperson.
[Wer steckt hinter "Burisma"?, Deutschlandradio, 16.05.2014]


Am Montag vermeldete der ukrainische Energiekonzern Burisma eine Personalie mit besonderer Bedeutung: Hunter Biden soll künftig als neues Vorstandsmitglied den Konzern in rechtlichen Fragen beraten und in internationalen Gremien vertreten. Hunter Biden ist der Sohn des US-Vizepräsidenten Joseph Biden und Burisma hat starke wirtschaftliche Interessen im Süden und Osten der Ukraine. Selbst im schmutzigen Öl- und Gasgeschäft kommt es selten vor, dass die politische Klasse derart schamlos persönliche Interessen verfolgt. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen? 
Burisma wurde im Jahr 2002 gegründet und nahm während der Regierungszeit Julia Timoschenkos im Jahr 2006 seinen operativen Betrieb auf. Die Firma hat ihren Sitz in der zypriotischen Stadt Limassol. Über den eigentlichen Geschäftszweck dieses Unternehmens, das Förderlizenzen für Erdgas in drei ukrainischen Regionen besitzt, kann bestenfalls spekuliert werden. Die jüngere Geschichte der Ukraine ist reich an dubiosen Energieunternehmen, deren eigentlicher Zweck die Bereicherung von korrupten Politikern und hohen Beamten ist. Auch Julia Timoschenko baute ihren sagenhaften Reichtum mit dubiosen Gasgeschäfte mit ihrem – ebenfalls in Zypern registrierten – Unternehmen EESU auf.Vorstandsvorsitzender von Burisma ist seit 2013 Alan Apter, der seit den 90ern für Merrill Lynch und später für Morgan Stanley in leitender Position für den osteuropäischen Markt zuständig war. Apters Geschäft besteht vor allem darin, ehemals staatliche Betriebe im Auftrag seiner Geldgeber „marktreif“ zu machen – dafür werden die Betriebe zerschlagen und die Filetstücke werden weit unter Wert von westlichen Finanzkonzernen übernommen und dann mit einem sagenhaften Gewinn an andere westliche Konzerne verkauft oder an die Börse gebracht.Ebenfalls neu im Burisma-Vorstand ist Devon Archer, ein Yale-Absolvent, der als Partner verschiedener New Yorker Kanzleien bestens mit dem Finanzsektor vernetzt ist. Archer war 2004 bei den US-Präsidentschaftswahlen leitender Berater von John Kerry und gilt seitdem als einer der wichtigsten Wahlkampffinanziers der Demokraten. Hunter Biden, der – neben zwei zypriotischen „Strohmännern“ – den Burisma-Vorstand komplettiert, ist ebenfalls Yale-Absolvent, Jurist und namhafter Wahlkampffinanzier der Demokraten im Allgemeinen und seines Vaters im Speziellen.Wem Burisma gehört, ist leider nicht bekannt. Das Firmenkonstrukt einer zypriotischen Limited ist nun einmal auf größtmögliche Diskretion und kleinstmögliche Steuerlast ausgelegt. Mehr als erstaunlich ist jedoch das Wachstum der Fördermenge von Burisma, das sich in den letzten drei Jahren mehr als verfünffacht hat und sich laut eigenen Aussagen im nächsten Jahr noch einmal verdoppeln soll. Heute fördert Burisma 10,5 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag und verkauft sie ausschließlich an die ukrainische Industrie. Dies entsprich einem Jahresumsatz von 1,5 Mrd. US-Dollar. Devon Archer vergleicht Burisma bereits mit „Exxon in seinen alten Tagen“.Burisma profitiert einerseits so sehr wie kaum ein anderer Konzern von der Ukraine-Krise, die die Gaspreise für Burismas Kunden förmlich explodieren ließ. Andererseits stellen die separatistischen Bewegungen im Süden und Osten des Landes jedoch auch eine große Gefahr für das Unternehmen dar. Das Fördergebiet im „Azow-Kuban-Becken“ ist Burisma durch den Anschluss der Krim an Russland bereits verloren gegangen und das „Dnjeper-Donezk-Becken“ befindet sich zum großen Teil mitten in den östlichen Regionen, in denen sich die Separatisten vom Zentralstaat lösen wollen.
Quelle: Burisma [gefunden im Artikel der NachDenkSeiten]
Es ist ungeheuerlich, dass der Sohn eines US-Vizepräsidenten, der sich massiv in die Entwicklungen in der Ukraine einmischt, geschäftlich an der Krise verdient und wirtschaftliche Interessen an den künftigen Entwicklungen in der Ukraine hat. Einen derartigen Interessenkonflikt gab es seit den Tagen von Rumsfeld und Cheney nicht mehr. In jedem anderen Land würde man derartige Praktiken wohl – zu Recht – als Kleptokratie bezeichnen. Und was sagt die Presse dazu? Sie schweigt.
[Jens Berger, Die Gewinner der Ukraine-Krise (Teil II), NachDenkSeiten, 14.05.2014 – Hervorhebung von mir]

Achtung, Verschwörungstheorie!
Slotschewskyj sieht im Chaos der Ukraine eine Chance, viel Geld zu machen, gründet 2002 auf Zypern eine Gesellschaft: Burisma Holdings. (Beginn des operativen Geschäfts laut NachDenkSeiten: 2006)
Er steigt auf, leitet unter Präsident Wiktor Janukowytsch ab Juli 2010 das Ministerium für Umweltschutz und ab Dezember 2010 das Ministerium für Ökologie und Natürliche Ressourcen – Schlüsselpositionen mit Einfluss auf die Öl- und Gasindustrie in der Ukraine. In seiner Eigenschaft als Minister für Ökologie und Natürliche Ressourcen ist er für die Erteilung von Gas-Konzessionen (Zeitraum: Juli 2010 bis April 2012) zuständig und schustert seinem Konzern, Burisma Holdings, jede Menge an Explorationslizenzen für Öl zu. Die Generalstaatsanwaltschaft beginnt mit Ermittlungen.
- Wiktor Pschonka (4. November 2010 – 22. Februar 2014)
- Oleh Machnizkyj (24. Februar 2014 – 18. Juni 2014)
- Witalij Jarema (19. Juni 2014 – 10. Februar 2015)
- Wiktor Schokin (10. Februar 2015 – 3. April 2016) 
[Quelle: Liste der Generalstaatsanwälte der Ukraine, Wikipedia, abgerufen am 25.09.2019]
Nichts, von dem, was jetzt kommt, kann ich beweisen!
Also:
Slotschewskyj merkt Anfang 2014, wie die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft sich ihm nähern und beauftragt die Investment-Firma Rosemont Seneca Partners (offizielle Besitzer: Hunter Biden und Devon Archer, executive Manager: Christopher Heinz), ihm mit Hilfe ihrer Beziehungen den Geralstaatsanwalt vom Leibe zu halten. Dafür nimmt er sie in den Burisma-Vorstand auf. (Vielleicht hatte er in den beginnenden Unruhen in der Ukraine auch nur Angst um seine Firma…)
Quelle: Burisma
Hunter Biden was a Yale-educated lawyer who had served on the boards of Amtrak and a number of nonprofit organizations and think tanks, but lacked any experience in Ukraine and just months earlier had been discharged from the Navy Reserve after testing positive for cocaine. He would be paid as much as $50,000 per month in some months for his work for the company, Burisma Holdings. […]
But new details about Hunter Biden’s involvement, and a decision this year by the current Ukrainian prosecutor general to reverse himself and reopen an investigation into Burisma, have pushed the issue back into the spotlight just as the senior Mr. Biden is beginning his 2020 presidential campaign.
They show how Hunter Biden and his American business partners were part of a broad effort by Burisma to bring in well-connected Democrats during a period when the company was facing investigations backed not just by domestic Ukrainian forces but by officials in the Obama administration. Hunter Biden’s work for Burisma prompted concerns among State Department officials at the time that the connection could complicate Vice President Biden’s diplomacy in Ukraine, former officials said.
keine Übersetzung verfügbar
[Kenneth P. Vogel, Iuliia Mendel, Biden Faces Conflict of Interest Questions That Are Being Promoted by Trump and Allies, NY Times, 01.05.2019 – GoogleÜbersetzer funktioniert nicht]

Weiter mit meinen Spekulationen:
Nachdem Generalstaatsanwalt Jarema kein großes Interesse an Burisma gezeigt hatte, wird Wiktor Schokin aktiv.
Hunter Biden beklagt sich bei seinem Vater über die angeblich unsicheren Bedingungen für ausländische Investoren, da die Generalstaatsanwaltschaft nur wenig gegen Korruption unternehme, und Joe Biden setzt wiederum Petro Poroschenko, seit Juni 2017 Präsident der Ukraine, mit dieser Argumentation unter Druck: 
Der Westen, der die Proteste auf dem Maidan begrüßt hatte, ist von Poroschenko ebenfalls enttäuscht, weil er den Kampf gegen die Korruption höchst widerwillig führt. Joe Biden, der ehemalige US-Vizepräsident, schilderte folgende Szene: Er habe Poroschenko 2016 mit dem Streichen einer US-Kreditgarantie von einer Milliarde Dollar gedroht, damit die Ukrainer endlich den völlig diskreditierten Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin auswechselten. "Ich sagte: Ich bin noch sechs Stunden in der Stadt", so Biden. "Wenn der Generalstaatsanwalt bis dahin nicht gefeuert ist, kriegt ihr das Geld nicht. Well, son of a bitch - er wurde gefeuert, und es kam jemand ins Amt, der damals solide war."

Biden erzählte das vor dem Publikum eines Thinktanks in Washington, es wurde gelacht wie über einen guten Witz. Dabei ist die Geschichte traurig, sie handelt von einer doppelten Enttäuschung: Die Ukrainer sehen sich von Washington entmündigt. Und die Amerikaner und Europäer, die eigentlich Kiew helfen wollten, die Korruption zu bekämpfen, müssen feststellen: In Kiew wollen sie das gar nicht.

Vier Jahre nach dem Sturz von Janukowytsch ist kein einziger hochrangiger Beamter wegen Korruption verurteilt worden. Und jener Mann, der dem US-Vizepräsidenten damals "solide" schien, hat nichts Besseres zu tun, als die neue Antikorruptionspolizei NABU zu beschädigen, die mithilfe des amerikanischen FBI aufgebaut wurde. Er ließ eine verdeckte Antikorruptionsermittlerin festnehmen, im Parlament verglich er die auf westlichen Druck geschaffene Behörde mit Lenins Geheimpolizei. 
[Christian Esch, Ukrainischer Präsident – Der dubiose Petro Incognito, SPON, 15.02.2018 – Hervorhebung von mir]
Daraufhin nimm Wiktor Schokin seinen Hut: 
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin ist zurückgetreten. Er kommt damit laut mehrerer ukrainischer Medien einer Bitte des Präsidenten Petro Poroschenko nach, der beklagt hatte, Schokin sei es nicht gelungen, die Unterstützung der Gesellschaft zu erhalten. Schokin steht sei Monaten unter Kritik, er habe bei Korruptionsfällen die Täter gedeckt und Reformen des Justizapparats verhindert.

Poroschenko verlangte zudem, die Regierung umzubilden. Das Kabinett von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk habe nicht mehr die Unterstützung der Koalitionsparteien, teilte Poroschenko mit. Die neue Regierung solle aus der bisherigen Koalition heraus ohne Neuwahlen gebildet werden. Das Land habe nicht die Zeit für einen neuen Wahlgang. 
[Generalstaatsanwalt beugt sich Poroschenkos Rücktrittsforderung, ZON, 16.06.2016]
But Ukrainian officials tell me there was one crucial piece of information that Biden must have known but didn’t mention to his audience: The prosecutor he got fired was leading a wide-ranging corruption probe into the natural gas firm Burisma Holdings that employed Biden’s younger son, Hunter, as a board member.
Aber die ukrainischen Beamten sagten mir, es gäbe eine entscheidende Information, die Biden gekannt haben muss, die er seinem Publikum jedoch nicht mitteilte: Der Ankläger, den er entlassen bekam, führte eine weitreichende Korruptionsuntersuchung bei dem Erdgasunternehmen Burisma Holdings an , das Bidens jüngeren beschäftigte Sohn Hunter als Vorstandsmitglied.
[John Solomon, Joe Biden's 2020 Ukrainian nightmare: A closed probe is revived, The Hill, 04.01.2019 – Hervorhebung von mir]

Geschäfte mir China:
Das Eingreifen von Vizepräsident Biden zum Schutz seines Sohnes und der Firma Burisma seines Sohnes vor einer ukrainischen Korruptionsuntersuchung war hartnäckig und erstaunlich arrogant. Und es ist keine Frage, dass Biden eingegriffen hat. In seinen eigenen Worten an den Rat für auswärtige Beziehungen vom 23. Januar 2018 drängte Biden eindeutig darauf, dass der Staatsanwalt, der seinen Sohn untersucht, entlassen wird:
„Ich sollte ankündigen, dass es eine weitere Garantie in Höhe von einer Milliarde Dollar gibt. Und ich hatte von [dem ehemaligen ukrainischen Präsidenten] Poroschenko und [dem ehemaligen Premierminister Arsenij] Jazenjuk die Zusage erhalten, gegen den Staatsanwalt vorzugehen. Und das taten sie nicht.
Also sagten sie, sie hätten – sie gingen zu einer Pressekonferenz. Ich sagte, nein, ich werde nicht – oder wir werden Ihnen nicht die Milliarden Dollar geben. Sie sagten, Sie haben keine Autorität. Du bist nicht der Präsident. Der Präsident sagte – ich sagte, ruf ihn an. (Gelächter.) Ich sagte, ich sage dir, du bekommst nicht die Milliarden Dollar. Ich sagte, du kriegst die Milliarde nicht. Ich werde hier in verlassen, ich denke, es war etwa sechs Stunden. Ich sah sie an und sagte: Ich gehe in sechs Stunden. Wenn der Staatsanwalt nicht entlassen wird, bekommen Sie das Geld nicht.Nun, du Hurensohn. (Gelächter.) Er wurde gefeuert. Und sie haben jemanden eingesetzt, der zu dieser Zeit solide war. “
Wie Deroy Murdock, der Mitglied des Rates ist, für Fox News schrieb: "Bidens Handlungen stinken nach Erpressung und Behinderung der Justiz."
Nun, da der Korruptionsskandal um Hunter Biden seine Kandidatur zu bedrohen beginnt, versucht Vizepräsident Biden, eine neue Geschichte zu erfinden.
Wie Mark Thiessen am Dienstag für die Washington Post schrieb, behauptet der frühere Vizepräsident nun, er habe nie über die Geschäfte seines Sohnes im Ausland gesprochen. Wie Thiessen betont, ist diese Behauptung „völlig falsch“. Hunter Biden hat The New Yorker bereits mitgeteilt, dass Vizepräsident Biden mit seinem Sohn über das Ukraine-Geschäft gesprochen habe. 'und ich sagte,' das tue ich. '"
Wieder unter Berufung auf The New Yorker berichtete Thiessen: „Im Dezember 2015, als Joe Biden sich auf die Rückkehr in die Ukraine vorbereitete, bereiteten sich seine Adjutanten auf eine erneute Prüfung der Beziehung von Hunter zu Burisma vor. Amos Hochstein, der Sonderbeauftragte der Obama-Regierung für Energiepolitik, brachte die Angelegenheit mit Biden zur Sprache. Im selben Monat veröffentlichte die New York Times einen Artikel darüber, wie die Geschäfte von Hunter in der Ukraine die Antikorruptionsbotschaft des Vizepräsidenten untergruben, in der ein Biden-Sprecher zitiert wurde, er habe keine Auswirkungen.“
Die Ukraine ist jedoch nicht der einzige Ort der skandalösen Selbstanreicherung durch Hunter Biden. China ist ein noch größeres Geldzentrum für den Sohn des ehemaligen Vizepräsidenten – Geld, das ihm ohne seinen Namen Hunter Smith nicht geflossen wäre.
Peter Schweizer ist ein bemerkenswerter Forscher und Autor über Korruption geworden. In einem Artikel der New York Post vom 11. Mai 2019 schrieb er ausführlich über die Bidens und China.
Die Investmentfirma Hunter Biden (zusammen mit dem Stiefsohn des ehemaligen Außenministers John Kerry, Chris Heinz, und ihrem Familienfreund und operativen Devon Archer) war Rosemont Seneca Partners, die 2009 gegründet wurde.
2010 trafen sich Hunter Biden und Archer in China mit chinesischen Spitzenfunktionären, schrieb Schweizer. Übrigens hat Rosemont auch eine Partnerschaft mit der Thornton Group geschlossen, die von James Bulger (dem Neffen des berüchtigten Gangsters James "Whitey" Bulger) geführt wird.
Im Jahr 2013 flog Hunter Biden mit seinem Vater bei Air Force Two nach China. Innerhalb von zwei Wochen schloss Rosemont mit einem Teil der Bank of China (die der Kommunistischen Partei Chinas gehört) einen Private-Equity-Deal über 1,5 Milliarden US-Dollar ab. Wie Schweizer es ausdrückte, "finanzierte die chinesische Regierung ein Unternehmen, das sie zusammen mit dem Sohn eines amtierenden Vizepräsidenten besaß."
Interessanterweise schrieb Schweizer, dass die Thornton Group ihre China-Meetings nur auf ihrer chinesischsprachigen Website bewarb und sagte: "Chinesische Führungskräfte heißen die Thornton Group mit ihrem US-Partner Rosemont Seneca, dem Vorsitzenden Hunter Biden (dem zweiten Sohn des heutigen Unternehmens), herzlich willkommen." Vizepräsident Joe Biden). Der Zweck der Treffen bestand darin, "die Möglichkeit einer kommerziellen Zusammenarbeit und Gelegenheit zu erkunden".
Eines dieser Treffen zwischen Hunter Bidens Unternehmen und chinesischen Beamten fand am selben Tag statt, an dem Vizepräsident Biden im Rahmen des Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit in Washington mit dem damaligen chinesischen Präsidenten Hu Jintao zusammentraf. Und das war eher die Regel als die Ausnahme.
Schweizer wies auf weitere Fälle hin, in denen das offizielle Geschäft von Vizepräsident Biden mit dem privaten Geschäft von Hunter Biden kollidierte. Wie er betonte:
  • Zwölf Tage, nachdem Hunter mit der Air Force Two nach Peking geflogen war, haben Rosemont und die Bank of China einen „einzigartigen Investmentfonds“ namens Bohai Harvest RST (BHR) aufgelegt.
  • Im Dezember 2014 investierte das staatlich finanzierte chinesische Unternehmen Gemini Investments Limited 34 Millionen US-Dollar in einen von Rosemont verwalteten Fonds.
  • Im August 2014 kaufte Gemini Investments 75 Prozent von Rosemont Realty, einem Schwesterunternehmen von Rosemont Seneca. Die Bedingungen beinhalteten eine Verpflichtung der Chinesen in Höhe von 3 Mrd. USD. Das Unternehmen wurde dann Gemini Rosemont.
  • Am 16. April 2014 traf sich Archer schließlich mit Vizepräsident Biden im Weißen Haus. Fünf Tage später sprach Joe Biden mit ukrainischen Vertretern in Kiew über ein Programm der US-amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung zur Unterstützung der ukrainischen Erdgasindustrie - einschließlich des Versprechens von 1 Milliarde US-Dollar für die Unterstützung der ukrainischen Wirtschaft durch den Internationalen Währungsfonds.
  • Am 22. April 2014 trat Archer dem Vorstand des ukrainischen Erdgasunternehmens Burisma bei.
  • Am 13. Mai 2014 wurde die Mitgliedschaft von Hunter Biden im Vorstand bekannt gegeben. "Weder Hunter Biden noch Archer hatten Erfahrung im Energiesektor."
Wie Michael Kranish und David L. Stern am 22. Juli in der Washington Post geschrieben haben , folgte Hunter Bidens berufliche Laufbahn mehr als 20 Jahre lang der politischen Karriere seines Vaters: "Von Washington in die Ukraine nach China."
Sprecher Pelosi hat den korrekten Standard angehoben, dass in Amerika niemand über dem Gesetz ist. Die Person, die nach diesem Standard für schuldig befunden werden kann, ist der frühere Vizepräsident Biden. 
[Newt Gingrich, Sprecherin Nancy Pelosi und der Skandal um Joe und Hunter Biden, Gingrich 360, 25.09.2019, Google-Übersetzer – Original: Button oben rechts im Link]

Peter Schweizer: Joe Biden is the most corrupt vice president of our lifetime {6:33 – Start bei 3:12}

Glenn Beck
undatiert 
He might be creepy, but he's also corrupt. Possibly even the most corrupt vice president of all time according to Peter Schweizer. Here's a quick rundown of the list of the facts:
In 2009, Hunter Biden joined Rosemont Seneca Partners, an investment firm associated with the Heinz family.
In late 2013, Hunter accompanied his father on an official visit to China. Ten days later, Rosemont Seneca announced its partnership in Bohavi Harvest RST — a billion dollar, first of its kind fund backed by the Chinese government.
Shortly after the Ukrainian revolution in 2014, Hunter was appointed to the board of Burisma, a natural gas company owned by a Ukrainian oligarch.
In August 2015, the real estate arm of Biden's investment firm was sold to Gemini Investments, a Chinese company with ties to the military.
​Watch this clip to hear Peter tie it all together.
In dem Telefoninterwiev erzählt Peter Schweizer, Joe Biden habe sich bei Poroschenko beklagt, der Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin gehe nicht konsequent genug gegen Korruption vor und auf dessen Entlassung gedrängt. Schokin war zu dieser Zeit gerade mit Ermittlungen gegen Burisma und Biden’s Sohn Hunter Biden, der zum Burisma-Vorstand gehörte, befasst.

Ein Blick in die Geschichte:
Es gab schon einmal einen hochstehenden amerikanischen Politiker, der seine schützende Hand über seinen Filius hielt – und man konnte es ihm nicht beweisen…

Mark Lombardi -- Kunst und Konspiration (Dokumentation) {53:15 – Start bei 22:44 – »Präsident Bush’s Verbindung zu Harken besteht seit 1986« – »Betrieb George W. Bush Insiderhandel? Als sein Vater Präsident war, verneinte die Börsenaufsicht dies.«}

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Am 16.03.2014 veröffentlicht 
Der New Yorker Künstler Mark Lombardi war bekannt für seine Soziogramme, in denen er politisch-ökonomische Machtstrukturen darstellte. Sein plötzlicher Tod im Jahr 2000 hinterlässt vor allem Misstrauen gegenüber den offiziellen Ermittlungen, aber auch Spekulationen zur kriminalistischen Bedeutsamkeit seines Werks: Ist es wahr, dass sich Mark Lombardi das Leben genommen hat, oder wurde er das Opfer einer Verschwörung? Litt der Künstler unter Verfolgungswahn oder wurde er tatsächlich beschattet? Welche Rolle spielt sein Meisterwerk BCCI in den Ermittlungen des FBI zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001? "Mark Lombardi - Kunst und Konspiration" erkundet mittels der Bilder des Künstlers die Abgründe von Geld und Politik. Lombardi war gierig nach Information. Was er suchte, war und ist jedem zugänglich. Wer beeinflusst politische Entscheidungen? Wie verlaufen die Geldflüsse? Auf kleinen Karteikarten sammelte er sein enormes Wissen - eine Kartographie der Macht. 14.000 solcher Karten hat Lombardi hinterlassen. Sein eigentliches Genie aber lag in der Verknüpfung der Fakten zu einem komplexen Universum, das er in seinen wunderschönen und zugleich beunruhigenden Netzwerk-Diagrammen sichtbar machte. Lombardis Schicksal zeigt, wie viel Macht in Informationen steckt und welche Gefahren sie bergen. Der Dokumentarfilm bietet ein spannendes Künstlerporträt, das erkundet, wie Lombardis Werke entstanden sind und was sie bewirken.





Screenshots aus dem Film

Bilder von Lombardi können bei Artsy angeschaut werden!




zur Bush-Bush-Harken-Connection siehe:
aktualisiert am 25.01.2020