Sonntag, 4. Februar 2018

Sprache, über die sich nachzudenken lohnt

Der Philosoph Georg Toepfer über Wörter und ihre tieferliegenden Inhalte 

"Troika", "Rettungsschirm", "sozial" oder "Alternative": Das sind Begriffe, die uns allen bekannt sind. Insbesondere wer die Berichterstattung der Medien verfolgt, hört sie immer wieder. Aber was heißt bekannt? Kennen wir die Begriffe wirklich? Der Philosoph Georg Toepfer hat in dem vor kurzem veröffentlichten Buch "Wörter aus der Fremde: Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte" gemeinsam mit anderen Autoren bekannte Begriffe im Hinblick auf deren Geschichte und Bedeutung beleuchtet. Im Interview mit Telepolis erklärt Toepfer, was es bedeutet, sich mit der Übersetzungsgeschichte von Begriffen auseinanderzusetzen und greift exemplarisch Wörter auf, über die es sich lohnt, genauer nachzudenken.
mehr:
- Viele interessante Begriffe haben eine Wanderungsgeschichte hinter sich (Marcus Klöckner im Gespräch mit dem Philosophen Georg Toepfer, Telepolis, 02.02.2018)

George Lakoff - How Does Metaphysics Reveal Reality? {3:45}

Am 01.02.2016 veröffentlicht
Closer To Truth  
Some think metaphysics is ancient nonsense; others that it's the bizarre occult. How does modern metaphysics contribute to our understanding of the world?
Click here to watch more interviews on metaphysics and reality http://bit.ly/1nIu6Ze
Click here to watch more interviews with George Lakoff http://bit.ly/1AJde9P
Click here to buy episodes or complete seasons of Closer To Truth http://bit.ly/1LUPlQS
For all of our video interviews please visit us at www.closertotruth.com

Why Don't Facts Move People? {1:48}

Am 26.06.2015 veröffentlicht
Climate One  
UC Berkeley linguistics professor George Lakoff discusses why facts don't change people's minds when it comes to climate change. To deniers, "it's not like they're denying it [...] it's like it's not even a fact," said Lakoff.
Speakers:
Per Espen Stoknes, Economist and Psychologist; [Put book in bio, not title] Author, What We Think About When We Try Not to Think About Global Warming
George Lakoff, Professor of Linguistics, UC Berkeley
Kari Norgaard, Associate Professor of Sociology, University of Oregon
This program was recorded before a live audience on May 12, 2015.  

Idea Framing, Metaphors, and Your Brain - George Lakoff {5:11}

Am 16.07.2008 veröffentlicht
FORA.tv  
Complete video at: http://fora.tv/2008/06/20/George_Lako...
UC-Berkeley Linguistics Professor George Lakoff discusses how idea framing and metaphors contribute to shaping the way we think.
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UC Berkeley Professor George Lakoff discusses concepts from his new book, The Political Mind: Why You Can't Understand 21st-Century American Politics with an 18th-Century Brain.
George P. Lakoff is a professor of linguistics (in particular, cognitive linguistics) at the University of California, Berkeley, where he has taught since 1972.
Although some of his research involves questions traditionally pursued by linguists, such as the conditions under which a certain linguistic construction is grammatically viable, he is most famous for his ideas about the centrality of metaphor to human thinking, political behavior and society.
He is particularly famous for his concept of the "embodied mind" which he has written about in relation to mathematics. In recent years he has applied his work to the realm of politics, and founded a progressive think tank, the Rockridge Institute.
Joe Epstein is the former President of The Commonwealth Club's Board of Governors.
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Wir leben im Zeitalter des Affentheaters

Die Unfähigkeit der deutschen Politik, überhaupt noch zukunftsfähige politische Entscheidungen zu treffen, wird immer offensichtlicher - Ein Kommentar

Klimapolitik? Kein wirkliches Thema bei den Koalitionsverhandlungen.

Verkehrswende? Aber doch nicht mit den Autoparteien CDU/CSU und SPD.

Agrarwende? Die Lobbyisten des Deutschen Bauernverbandes wissen sie zu verhindern. Brauchen wir überhaupt noch eine neue Bundesregierung, wenn uns ohnehin die Wirtschaft und ihre Lobbisten regieren?

Offenbar bewirken zehn Affen, die von der Autoindustrie für ein Diesel-Greenwashing missbraucht wurden, mehr als Jahre lange mühevolle Aufklärungsarbeit der Umweltverbände. Jetzt plötzlich geben sich alle bestürzt und geloben Besserung. Wir leben im Zeitalter des Affentheaters. "Die Affen", schreibt Gerald Traufetter im "Spiegel", "sind zum Symbol für den dramatischen Werteverfall in den Chefetagen geworden".

mehr:
- Das Affen-Theater der deutschen Autoindustrie (Franz Alt, Telepolis, 04.02.2018)

mein Kommentar:
Es ist schon verwunderlich, wenn Angela Merkel zum viertel Mal gewählt wird und erst nach ihrer Wahl Themen wie Pflegenotstand, Probleme in den Schulen oder überhaupt ihre Art zu regieren breiter diskutiert wird.
Überhaupt scheint mir in diesen Zeiten sehr viel interessanter zu sein darüber nachzudenken, über was nicht geredet wird anstatt sich die Köpfe darüber zu zerbrechen, über was geredet wird.
Ich schlage vor, unser Zeitalter »Zeitalter des Bumerangs« zu nennen. Bumerangs flogen schon immer, deren Flugbahnen bekommen allerdings heutzutage immer kleinere Radien.

siehe dazu:
- Ikonoklasmus als Aktionskunst (Peter Mühlbauer, Telepolis, 02.02.2018)


In 100 Jahren zu Alpha Centauri

Immer mehr Forscher entwickeln Ideen für Sonden, die in menschlich überschaubarer Zeit andere Sterne erreichen könnten. Nun haben deutsche Astronomen ein Konzept vorgeschlagen, dank dem Sonden am Ziel abbremsen und in einen Orbit einschwenken könnten.

Zwei deutsche Forscher haben eine Weltraumsonde vorgeschlagen, die in vergleichsweise kurzer Zeit unseren Nachbarstern Alpha Centauri erreichen und dort auch abbremsen könnte. Damit erweitern sie jenes Konzept einer interstellaren Forschungsmission, das vor knapp zwei Jahren vorgeschlagen und seitdem weiter entwickelt wird. Wie das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung erklärt, könnte die von René Heller und Michael Hippke entwickelte Sonde dank eines Sonnensegels nicht nur mit fast 5 Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu Alpha Centauri rasen, sondern dank der Strahlung des Sterns auch genügend stark abbremsen, um in dessen System zu bleiben. Sogar zu Proxima Centauri und dessen Exoplaneten könnte sie gelotst werden.

mehr:
- In 100 Jahren zu Alpha Centauri: Konzept für Sonde, die am Ziel abbremst (Martin Holland, heise News, 02.02.2018)
siehe auch:
- "Statistisch gesehen": Gefährlicher Weltraumschrott (Mathias Brand, heise News, 26.04.2017)
- Marsreisen sind schlecht fürs Gehirn (Ben Schwan, Technology Review, 02.01.2018)
- Strahlenrisiko für Gehirnzellen bei langen Weltraumfahrten? (Florian Rötzer, Telepolis, 20.12.2007)
- "Wir stehen am Anfang einer Epoche, vor der mir graut" (Florian Rötzer spricht mit Stanislaw Lem, Telepolis, 27.12.1996)
- Auto-Nomie (Olaf Arndt, Telepolis, 04.11.2017)

Wenige Tage vor den Winterspielen: Manipulierbare Dopingproben

Berlin (dpa) - Die Aufdeckung des Skandals um manipulierbare Urin-Flaschen für Dopingproben durch die ARD hat kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele für massive Verunsicherung gesorgt.

Sportrechtler Michael Lehner geht sogar soweit, die Aussetzung aller Wettkampf-Kontrollen bei Olympia in Pyeongchang zu fordern. "Um ein Rechts-Chaos zu vermeiden, müsste das IOC jetzt zugeben: Wir haben einen Fehler gemacht. Ein System, das Fehler macht, muss die Größe haben, so etwas auch zu verkraften", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Für Lehner ist das bisherige System der Anti-Doping-Kontrollen am Ende. Man habe kein Ersatzsystem, und jetzt könne man nicht "eine Wischiwaschi-Übergangszeit ausrufen, nur um den Schein zu wahren", betonte Lehner. "Ich erwarte jetzt eine klare, ehrliche Kante vom IOC", fügte er hinzu.

Die Glaubwürdigkeit des Anti-Doping-Kampfes ist im Internationalen Olympischen Komitee nun massiv infrage gestellt. "Sehr besorgt" äußerte sich daher das IOC. "Wir haben sofort die WADA gebeten, dafür zu sorgen, dass die Anti-Doping-Tests in Pyeongchang glaubwürdig und zuverlässig durchgeführt werden können", sagte ein IOC-Sprecher.

"Wenn irgendetwas unsicher ist, nehme ich das sofort vom Markt, wie in der Autoindustrie - da gibt es eine Rückrufaktion, bis das Auto wieder sicher ist", konterte Lehner. "Da ist es besser, ich mache keine Doping-Kontrollen. Das würde dem Sport und seiner Ethik nutzen", fügte der Heidelberger Experte hinzu.

mehr:
- Problemflaschen: Manipulierbare Doping-Proben - IOC "sehr besorgt" (ZON, 30.01.2018)

Zitate aus einer Meldung von n-tv (Anti-Doping-Experte vergleicht IOC mit VW-Skandal, 04.02.2018. 19:06h)
  • "Die offiziellen Dopingbekämpfer Wada und das IOC agieren für mich wie der VW-Konzern im Diesel-Skandal", sagt Sörgel der "Bams". "Es wird erst etwas zugegeben, wenn es schon an die Öffentlichkeit gelangt ist und ich es nicht mehr verheimlichen kann."
  • Der jüngste Skandal um die nicht sicheren Urinflaschen der Schweizer Dopingkontrollfirma Behringer überrascht Sörgel ganz und gar nicht. "Dass die Flaschen nicht sicher sind, ist vorläufig der GAU dieser Winterolympiade, weitere nicht ausgeschlossen", mahnt er in der Zeitung. Bereits 2016 habe Behringer diese Flaschen "schon sehr unter Verschluss gehalten. Und schon damals sagte mir ein Kriminologe: Er glaubt nicht, dass die fälschungssicher sind."
  • Allerdings, so Sörgel, könne das IOC die Verantwortung "nicht der Firma und der Wada zuschieben. Würde eine Weltfirma eine wichtige neue Sicherheitstechnik in ihre Gebäude einbauen lassen, ohne sie selbst vorher gründlich geprüft zu haben?" Und außerdem: "Wer überprüft eigentlich die Wada? Das IOC offensichtlich nicht, obwohl man ja mit Craig Reedie einen wichtigen IOC-Amtsträger bei der Wahl als Chef installiert hat."
siehe auch:
- Doping in Russland : "Dass Putin vom Staatsdoping wusste, überrascht nur Herrn Hoeneß" (Oliver Fritsch interviewt Mediziner Fritz Sörgel, ZON, 31.01.2018)
- Frustrierender Kampf gegen das System: Doping-Forscher Simon schmeißt hin (Post, 04.09.2017)
- Mehmet Scholl im Kampf um die Deutungshoheit nicht mehr auf Linie (Post, 16.08.2017)
- Eier, Diesel, Doping: Wir konnten es uns nicht vorstellen (Post, 04.08.2017)
- Birgit Dressel nahm der BRD die Unschuld (Post, 12.04.2017)
- Doping bei Olympia: Der schwarze Medaillenspiegel (Post, 21.08.2016)
- Sport, Staats-Doping und zweierlei Maß (14.08.2016)
- Doping: Neue Anschuldigungen gegen Kenia (Post, 25.08.2015)
- Kämpfer gegen Doping und die Mafia (Post, 04.06.2007)

Rainhard Fendrich - Es lebe der Sport {3:23}

Am 11.12.2011 veröffentlicht
Schlagermusikgirl39
Rainhard Fendrich - Es lebe der Sport
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Freitag, 2. Februar 2018

Hubschrauber-Eltern, schaltet mal eine Nummer zurück

Seit dem Erscheinen der Zeitschrift »Eltern« kriegen Eltern immer mehr Angst, bei ihren Kindern was falsch zu machen. Die Kleinen werden gehätschelt und gepflegt, als ob die Zukunft der Menschheit davon abhinge, daß die noch desorientierten Erdenbürger möglichst ohne jegliche Verletzung das Erwachsenenalter erreichen. (Als ob das möglich wäre!) Über das Errichten von Trinkwasserspendern auf Schulhöfen reden sich auf Elternabenden hochengagierte Gutmenschen die Köpfe heiß, als ob dadurch die Erderwärmung gestoppt werden könne.
Jedesmal bin ich genervt, wenn ich morgens an einer Schule vorbeikomme: Eine materialisierte Massenhysterie von Tunnelblickern. Möglichst wenige Meter vorm Schuleingang parken, aus dem Kofferraum den gerade angesagten Design-Schul-Trolley rausziehen und dann diesen möglichst noch in der einen, das sich augenscheinlich in ein Minenfeld bewegende Kind in der anderen zum Eingang ziehen, dem Kleinen noch ein Küsschen geben, als ob zweifelhaft wäre, daß es den Vormittag in dieser feindlichen Umgebung überlebt und man sich schon nach wenigen Stunden wieder sieht.
Gehen mir diese Leute auf den Wecker! – zumal sie mir widerspiegeln, wie ich’s selber gemacht habe. 
Wer bei dieser Massenhysterie nicht mitmacht, ist ein schlechter Elter!

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Psychologen haben Kinder beobachtet, die mit dem Auto zur Schule chauffiert werden. Ihr Fazit: Eltern tun ihnen damit keinen Gefallen.

Müde Kinder, die aus Autos stolpern und mit ihren großen Rucksäcken in Richtung Klassenzimmer trotten: Immer mehr Schüler werden von ihren Eltern zur Schule gefahren. Wie Psychologen in einer schwedischen Studie zeigen, verursachen die Mütter und Väter mit ihren Elterntaxis nicht nur tägliche Verkehrsinfarkte vor den Schultoren, sondern können ihren Kindern richtig schaden.

"Wir müssen neu über die Schulwege unserer Kinder nachdenken", fordert Psychologin Jessica Westman von der Universität Karlstad. Sie hat Schüler der 4., 6. und 8. Klasse beobachtet. Das Ergebnis: "Die Autofahrt macht sie müde und passiv. Am besten ist es, wenn sie mit Freunden zur Schule kommen, laufen, Rad fahren oder im Schulbus sitzen."

Kinder, die gebracht würden, verlören die Chance, die Umgebung auszukundschaften und mit anderen zu interagieren. "Dadurch werden sie weniger selbstständig und weniger sicher in ihrer Umgebung", sagt Westman.

In den Siebzigerjahren machten sich noch mehr als 90 Prozent der Grundschüler in Deutschland allein auf den Schulweg. Im Jahr 2012 war es einer Forsa-Umfrage zufolge nur noch jeder zweite, andere Umfragen sprechen inzwischen von nur noch jedem dritten Grundschüler. Dabei ist die nächstgelegene Schule in vielen Fällen gar nicht so weit entfernt oder so schlecht erreichbar, dass Autofahrten nötig wären. 
mehr:
- Überbehütung: Warum Eltern ihre Kinder nicht zur Schule fahren sollten (SPON, 29.01.2018)

Donnerstag, 1. Februar 2018

26. - 28. Januar 2018 in Kassel: IALANA-Medientagung "Krieg und Frieden in den Medien"

Mit 350 Teilnehmern und vielen hoch interessanten Beiträgen ist der Kongress erfolgreich zu Ende gegangen. Hier das Presseecho und erste Dokumentation der Beiträge.  Fotos und Videos finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite http://www.medientagung.ialana.de.

Anmerkung von Panther:
Soweit es meine Zeit zulässt, werde ich die entsprechenden Youtube-Videos einpflegen…
- IALANA (Wikipedia)

Programm der Medientagung ILANA

Auswertung: Wir werden die Verlinkungen zu Präsentationen  kontinuierlich aktualisieren. Bitte schauen Sie im Programm unten, ob schon Verlinkungen vorliegen.
Freitag: Über die Zugänge zum Thema
17.00 – 17.15 Uhr
Begrüßung: Otto Jäckel (IALANA)
17.15 – 18.00 Uhr
Keynote: Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) Die Freiheit der Presse umfasst auch die Freiheit zur Kritik an der Presse (Video-Mitschnitt)

Daniela Dahn: Die Freiheit der Presse umfasst auch die Freiheit zur Kritik an der Presse {45:48}
Am 08.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
„Man kann gar nicht so viel Zeitung lesen, wie man sich empören möchte“, so Daniela Dahn (Schriftstellerin und Publizistin) in ihrem Impulsreferat auf der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“ am 26. Januar 2018 in Kassel. Viele Zuschauer sehen sich von der Tagesschau und anderen Leitmedien nicht hinreichend mit unabhängigen und zweifelsfrei recherchierten Informationen versorgt, um sich zum Weltgeschehen eine eigene, begründete Meinung bilden zu können. Das ist das eigentliche Dilemma. Es wird ein selektives Angebot von Symptomen serviert, das unerwünschte kausale Zusammenhänge weitgehend ausspart. Und das entgeht den Bürgern nicht, die den Mainstream-Medien nicht mehr trauen. Deshalb erfordert die Pressefreiheit zwingend auch die Freiheit zur Kritik an den Medien.

Kurze Diskussion
18.00 – 18.30 Uhr
Kabarett-Video-Präsentationen:
ich vermute, es handelt sich um folgendes Video:
Georg Schramm zu Afghanistan.avi {4:38}
Am 20.04.2010 veröffentlicht
ayla952  
Ausschnitt aus "Neues aus der Anstalt" vom 13.04.2010. Georg Schramm zur Trauerfeier der "gefallenen" Soldaten.

18.30 – 19.30 Uhr
Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen: mit Max Uthoff (Die Anstalt), Fragen von Daniela Dahn und Dr. Peter Becker (IALANA) (Video-Mitschnitt)
19.30 – 20.30 Uhr

Max Uthoff: Krieg und Frieden in den Medien {42:15}
Am 27.01.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen
Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett - Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik.
Bei der IALANA Medientagung am 26.01.2018 stellte sich Max Uthoff (Die Anstalt) der Frage: Wie schauen Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien?
Die Fragen stellten Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) und Peter Becker (IALANA).
Herzlichen Dank an schmitt.audio (www.schmitt.audio) für die Bereitstellung des Tons.

Diskussion

Samstag: Krieg in den Medien – Wie wird berichtet, warum wird so berichtet?
9.00 – 10:30 Uhr
Medienkonzentration 
Politökonomische Rahmenbedingungen der Medienlandschaft in Deutschland und Europa

Günther Rager: Wer führt Regie auf der medialen Bühne? Printjournalismus und inneren Pressefreiheit {47:28}
Am 09.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wer führt Regie auf der medialen Bühne? Zur Inszenierungsleistung des Printjournalismus und zur inneren Pressefreiheit, Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.v Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.

10.30 – 11.00 Uhr Kaffeepause
11.00 – 13.00 Uhr
Strukturen der Rundfunk- und Fernsehmedien sowie der neuen digitalen Medien
  • Personalproporze, Kontrollgremien und Inhalte – Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender – Auswirkungen?, Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.) (Video-Mitschnitt)

Maren Müller: Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender {40:03}
Am 12.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Personalproporze, Kontrollgremien und Inhalte – Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender – Auswirkungen?, Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.)
Verbände und Parteien sollen die Bevölkerung in den Rundfunkräten repräsentieren. Aber diese Repräsentation gelingt immer weniger. Wo bleibt das Publikum, wenn es um die Bestimmung der Inhalte der öffentlich rechtlichen Sender geht? Eine demokratische Medienlandschaft braucht Mitteln für mehr direkte Kontrolle seitens der Bevölkerung.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.30 Uhr
Wie gehen die Medien vor, woher kommen die Impulse?
  • Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien, Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor) (Video-Mitschnitt)

Ulrich Teusch: Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien {27:30}
Am 14.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien, Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.
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gegenoeffentlichkeit[ät]web.de


Kurt Gritsch: Der Kosovo-Krieg - Eine gesteuerte Debatte {35:42}
Am 13.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Der Kosovo-Krieg: eine gesteuerte Debatte, Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

  • Was unseren Blick auf den Syrien-Krieg trübt, Karin Leukefeld (freie Korrespondentin)
  • Illegale Kriege und ihre Behandlung in den Medien (Video-Präsentation), Daniele Ganser (SIPER)
  • Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien, Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) (Video-Mitschnitt)

Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien {28:05}
Am 16.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
In der deutschen Medienlandschaft ist das Wort „Russlandversteher“ zum Schimpfwort geworden. Ganz wie in den Zeiten des Kalten Krieges, wird die Bedrohung aus dem Osten propagiert und die Welt in „böses Russland“ und „guter Westen“ aufgeteilt.
Gabriele Krone-Schmalz (ehem. Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD) tritt seit Jahren für gute Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland ein. In ihrem Vortrag auf der IALANA Medientagung referiert sie über die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Rolle, die die Medien dabei spielen.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

16:30 – 16.45 Uhr Kaffeepause
16.45 – 18.15 Uhr
Podiumsdiskussion
Was lernen wir? Wie mit Propaganda umgehen?
Impulsvortrag I: Wie können wir uns gegen eine Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?, Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) (Video-Mitschnitt)

Albrecht Müller: Wie schützen gegen Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen? {25:35}
Am 15.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten politischen Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) erklärt in seinem Impulsreferat auf der IALANA Medientagung wie wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet und durchgeführt werden. Nur „wer nach kurzer oder längerer Übung erkannt hat, dass und wie wir Manipulationen und Kampagnen ausgesetzt sind, ist gefeit gegen diese Art von Fremdbestimmung“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.

Impulsvortrag II von Ekkehard Sieker (Journalist, u.a. Die Anstalt und Monitor)
Mit: Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Andreas Zumach (taz und andere Medien), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Moderation: Dieter Deiseroth (IALANA)
18.15 – 19.00 Uhr Diskussion
19.00 – 20.00 Uhr Konzert mit Konstantin Wecker
20.00 Uhr Empfang

Sonntag: Gegenöffentlichkeit – Optionen der Mediennutzer

Uwe Krüger: Woran man Propaganda erkennt {34:44}
Am 25.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Als die Kabarettsendung „Die Anstalt“ das Konzept der Vernetzung von Alpha-Journalisten mit Thinktanks und politischen Eliten für eine Sendung verwendete, geriet die Arbeit des Diplom-Journalisten und Medienwissenschaftlers Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Josef Joffe reagierte mit einer Unterlassungsklage, die schlussendlich vor dem BGH scheiterte.
Auch heute noch ist der Schwerpunkt Krügers Forschung die Unabhängigkeit der Medien. Auf der Medientagung der IALANA referierte er zu dem Thema „Woran man Propaganda erkennt“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.


10.00 – 10.30 Uhr
Wie die Public-Relations-Industrie mitregiert, Prof. Dr. Jörg Becker

Jörg Becker: Wie die Public-Relations-Industrie mitregiert {29:15}
Am 13.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Die PR-Industrie spielte ab den 30er Jahren in Deutschland für die Legitimation von politischer Herrschaft eine immer größere Rolle. Heute nehmen riesige und mächtige PR-Konzerne Einfluss auf politische Prozesse und konstruieren beauftragte „Wirklichkeiten“. Prof. Dr. Jörg Becker referiert auf der IALANA Medientagung über das Vorgehen der PR-Industrie und wie diese in Deutschland „mitregiert“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.

10.30 – 10.45 Uhr Kaffeepause
10.45 – 11.20 Uhr
Können wir uns wehren?
Was nützen Programmbeschwerden, Durchsetzung von Gegendarstellungen, gerichtliche einstweilige Anordnungen etc.?, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ARD und NDR)
11.20 – 12.00 Uhr
Selbstpräsentation ‚Alternativer Medien‘:
NachDenkSeiten: Jens Berger
WeltnetzTV: Pascal Luig
Peace Counts: Tilman Wörtz 
Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.: Maren Müller
RUBIKON: Jens Wernicke
12.00 – 13.15 Uhr
Podiumsdiskussion: Kritische Diskussion über die Möglichkeiten, auch alternativer Medien
Mit: Dr. Ute Finckh-Krämer (Ex-MdB, Unterausschuss Zivile Konfliktbearbeitung; früher: Bundespresseamt), Reiner Braun (Co-Präsident IPB), Tilman Wörtz (Peace Counts)
13.15 – 13.30 Uhr
Was tun?, Dr. Peter Becker (IALANA)


Der sachlichen Richtigkeit halber:
Bis hierher habe ich das Programm der IALANA-Tagung unverändert wiedergegeben und einzig die entsprechenden Videos der Tagungsbeiträge eingepflegt.
- Presseecho (IALANA, zuletzt aktualisiert am 05.02.2018, zuletzt abgerufen am 06.05.2018)

Es folgt ein Beitrag von Jens Berger (NachDenkSeiten, s.o.) über die Tagung:

IALANA-Medientagung: Fundierte Medienkritik und Medienvertreter auf Tauchstation | Marcus Klöckner {24:16}

Am 01.02.2018 veröffentlicht
NachDenkSeiten  
IALANA-Medientagung: Fundierte Medienkritik und Medienvertreter auf Tauchstation
Medien enthalten dem Publikum zentrale Informationen vor und stellen Zusammenhänge interessengeleitet einseitig verkürzt und damit falsch dar. Es gibt keine Öffentlichkeit mehr, dafür eine Vielzahl von Teilöffentlichkeiten. Das Publikum ist schwach organisiert. Den strukturellen Schieflagen im Mediensystem muss schleunigst entgegengewirkt werden. Das waren nur einige der Erkenntnisse, die die Teilnehmer der Konferenz „Krieg und Frieden in den Medien“ am vergangenen Wochenende diskutierten. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.
[…]
NachDenkSeiten – Die kritische Website
http://www.nachdenkseiten.de/?p=42173
31. Januar 2018 um 14:32 Uhr
Marcus Klöckner (verantw. Jens Berger)
Sprecher: Tom Wellbrock
Bilder: © Marcus Klöckner
Links im Beitrag:
http://medientagung.ialana.de/
http://www.nachdenkseiten.de/?p=39339
http://www.nachdenkseiten.de/?p=31990
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36428
https://de.wikipedia.org/wiki/Hill_%2...
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton...
https://www.youtube.com/watch?v=LSDit...
+++
Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „NachDenkSeiten Audio-Podcast“ finden Sie in unserer youtube-Playlist unter https://www.youtube.com/playlist?list...
oder auf unserer Homepage unter http://www.nachdenkseiten.de/?cat=107

zum Thema Propaganda siehe:
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 14.07.2016, beachte da vor allem die ersten vier Links!)
zuletzt aktualisiert am 11.05.2018



Der Kampf um die Deutungshoheit geht auch im Neuen Jahr weiter oder: Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen

Max Uthoff: "Der Spiegel, die alte Landser-Postille" - Krieg und Frieden in den Medien (26.1.2018) {42:15}

Am 27.01.2018 veröffentlicht
MrMarxismo  
Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen.
Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen.
Dazu kommt das Kabarett - Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik.
Bei der IALANA Medientagung am 26.01.2018 stellte sich Max Uthoff (Die Anstalt) der Frage: Wie schauen Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien?
Die Fragen stellten Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) und Peter Becker (IALANA).
Schau dir unser Programm an:
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Quelle:
weltnetz.tv
https://www.youtube.com/watch?v=93Jjb...
Mein Tipp:
Demokratie im Kapitalismus und die Rolle der Medien - Prof. Dr. Andreas Fisahn (attac) https://www.youtube.com/watch?v=DaOKI...

WIR sterben FÜR die WAHRHEIT - KÄMPFT MIT UNS: P. Scholl-Latour - U. Ulfkotte - G. Krone-Schmalz {59:28}

Am 24.01.2018 veröffentlicht
MindMap 4 Wahrheit & Frieden  
"Die Masse der Menschen in Deutschland wird von den Medien belogen, betrogen und in die Irre geführt. Die Wahrheit ist auch hier in Deutschland unser Tod. Wir werden der Wahrheit wegen verfolgt, entlassen, diffamiert,... unserer Rechte und Freiheiten beraubt. Die Gesundheit leidet, Freundschaften zerbrechen, das Leben wird zur Qual!" -
Udo Ulfkotte, Peter Scholl-Latour, Gabriele Krone-Schmalz
Paypal & Kontakt: MSOMusic@gmx.de
Weitere Angaben im Text der Kanalbeschreibung
https://www.youtube.com/channel/UCvW7...

MDR: Gabriele Krone Schmalz: "Manche Journalisten machen Politik, statt sie zu erklären!"??? {12:10}

Am 06.01.2018 veröffentlicht
3D Fragen  
Quelle: MDR
Semantische Umwidmung des Begriffs "Verstehen" - hauptsächlich durch Journalisten?
"Westen" hat vertrauensvolle Hand von Putin (Russland) zurückgewiesen?
Zu viele Interessen in Politik / Journalismus? Keine verantwortungsvolle (außenpolitische) Berichterstattung der Medien?
Journalisten verteilen (negative) "Etiketten"?
Frau Krone-Schmalz sagt indirekt, dass die "Presse" nicht frei sei?

mein Kommentar:
Es tut mir leid, daß die eingebetteten Videos zum Teil so überdramatisch betitelt sind. Das Runterfahren von Emotionen wäre hilfreich!

Tastatur: Wie mach ich das e mit zwei Punkten drauf?

immer wieder zeitraubend!

Antwort:
Wahltaste + U, dann E: ë
(gefunden bei Macuser-Forum Umsteiger und Einsteiger #3, MacOdysseus, 04.03.2005)



funktioniert auch mit den anderen Vokalen!