Samstag, 2. Juni 2018

Die Begründungen werden immer billiger: NATO-Bereitschafts-Pool mit 30.000 Soldaten »wegen möglicher Provokationen aus Russland«

Nato will einen Bereitschafts-Pool von 30.000 Soldaten einrichten - Presse-Aufschrei bleibt aus
Die Springerpresse ist mal wieder gut informiert: Wegen möglicher Provokationen aus Russland soll die Nato einen neuen Bereitschafts-Pool von 30.000 Soldaten aufbauen - mit "führender Rolle" für Deutschland. Die Nato will nach Informationen der Welt am Sonntag für den Fall eines Angriffs aus Russland ihre Reaktionsfähigkeit verbessern und weiter aufrüsten.
Die unkritische Übernahme dieser Information durch andere Medien wirft zwei Fragen auf:
1. Welche andere Funktion als die Bewahrung vor Moskaus Horden hatte die Nato nach Meinung von Qualitätsjournalisten denn so in den letzten sechs Jahrzehnten gehabt?
2. Halten Qualitätsjournalisten einen "Angriff von Russland" für wahrscheinlich?
3. Welchen Abschreckungswert messen Qualitätsjournalisten westlichen Streitkräften in einem konventionellen Krieg bei?
Dann wollen wir mal den Kollegen etwas unter die Arme greifen.
mehr:
- Aufrüstung ohne Entrüstung (Markus Kompa, Telepolis, 02.06.2018)
siehe auch:
ABLE ARCHER 83: Die sowjetische Kriegsangst war real (Post, 07.11.2018)
- Provozierte Eskalation: Kommt das US-Raketenabwehrsystem THAAD nach Deutschland? (Florian Rötzer, Telepolis, 02.06.2018)
- Nato drängt auf Beitritt von Georgien zur Osterweiterung (Florian Rötzer, Telepolis, 03.06.2018)

mein Kommentar:
Georgien hat eine 600 km lange Grenze zu Russland. Das wird lustig!
Wann sind eigentlich die Tschetschenen mit ihrem NATO-Beitritt dran?
Oder muß die USA da noch ein paar Milliarden Dollar reinstecken?

zum Erinnern:
Russland vs. NATO Droht ein neuer Kalter Krieg Monitor 21.08.14 {9:17}

62cherry99 
Am 22.08.2014 veröffentlicht 
Seit der Annexion der Krim scheint im Ukraine-Konflikt klar, wer gut und wer böse ist. Aggressiver Putin, friedliebender Westen. Doch der jetzige Konflikt hat eine Vorgeschichte: Auch die NATO hat Russland immer wieder vor den Kopf gestoßen: Durch die Modernisierung des Waffenarsenals, durch die Aufnahme osteuropäischer Staaten und geringe Kooperation bei Rüstungsverhandlungen wurde die jetzige Eiszeit bereits vor Jahren eingeleitet. Und Hardliner fordern jetzt noch mehr: Stationierung von Kampftruppen, Aufrüstung und Erweiterung. Führende Sicherheitsberater warnen vor einer neuen Ost-West Konfrontation: Noch nie seit dem Ende des Kalten Krieges war die Situation so gefährlich wie jetzt. Quelle : ARD

Feindbild Russland: Wie der Westen die Konfrontation verschärft | Monitor | Das Erste | WDR {8:50}

ARD  
Am 07.06.2018 veröffentlicht 
Panzerverlegungen, Truppenmanöver, Aufrüstung – fast wie im Kalten Krieg stehen sich in Osteuropa tausende russische und westliche Soldaten gegenüber. Die Stimmung wird immer feindseliger. Schuld sei die aggressive Politik Russlands mit der Annexion der Krim und dem militärischen Eingreifen in der Ostukraine und Syrien, sagt die NATO. Was dabei regelmäßig ausgeblendet wird: Auch der Westen setzt seit Jahren auf Aggression und Provokation statt auf Diplomatie und Kooperation – und heizt den Konflikt mit Russland damit an.
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US-Elitesoldaten frustriert von ukrainischer Armee {3:15}

RT Deutsch
Am 22.08.2014 veröffentlicht 
Die ukrainische Armee bringt 300 US-amerikanische Militär-Ausbilder zum Verzweifeln


Genscher & Baker: "Keine Osterweiterung der NATO" {0:44}

Verantwoordelijke Pers
Am 04.08.2017 veröffentlicht 
Hans Dietrich Genscher (deutscher Aussenminister und Vizekanzler), flankiert von James Baker (amerikanischer Aussenminister) am 2.2.1990 in Washington:
"Wir waren uns einig, dass nicht die Absicht besteht das Nato Verteidigungsgebiet auszudehnen nach Osten. Das gilt nicht nur für die DDR sondern ganz generell."

Putin spricht deutsch und Klartext [1:34]

Veröffentlicht am 20.04.2014
Die Propaganda wirkt:
2014 in Deutschland wird "Putinversteher" als Schimpfwort benutzt!

aktuell:
VERTEIDIGUNGSALLIANZ: Nato plant neue Eingreiftruppe mit 30.000 Soldaten {0:40}

WELT  
Am 03.06.2018 veröffentlicht 
Das Bündnis plant, einen neuen Bereitschafts-Pool von rund 30.000 Soldaten aufzubauen, die innerhalb von 30 Tagen einsatzbereit sein sollen. Sie sollen mit mehreren hundert Kampfflugzeugen und Schiffen ausgerüstet werden.
Die WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg

Die Linke hat vor mutmaßlichen Plänen der Nato für den Aufbau einer neuen Eingreiftruppe mit etwa 30.000 Soldaten gewarnt. {2:12}

Actauwi lqiehsa
Am 02.06.2018 veröffentlicht 
Danke fürs Zuschauen, abonniere weitere Videos:
https://www.youtube.com/channel/UCxjU...
Die Linke hat vor mutmaßlichen Plänen der Nato für den Aufbau einer neuen Eingreiftruppe mit etwa 30.000 Soldaten gewarnt. "Es droht ein neues Wettrüsten", sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Tobias Pflüger am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Er forderte die SPD auf, sich gegen eine "Aufrüstungsspirale" zu stellen. Die "Welt am Sonntag" hatte zuvor berichtet, das Bündnis wolle eine solche neue Eingreiftruppe aufbauen, die innerhalb von 30 Tagen einsatzbereit sein solle. Sie werden mit mehreren hundert Kampfflugzeugen und Schiffen ausgerüstet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Nato-Diplomaten. Ziel sei es, die Reaktionsfähigkeit für den Fall eines Angriffes aus Russland zu verbessern und weiter aufzurüsten. Deutschland werde eine "führende Rolle" in dem neuen Bereitschafts-Pool spielen. "Die SPD begeht Wortbruch, wenn sie sich an dieser Aufrüstungsspirale beteiligt", sagte Pflüger. Parteichefin Andrea Nahles und Außenminister Heiko Maas (SPD) müssten ihr Veto einlegen, bevor die Nato-Verteidigungsminister in der kommenden Woche bei ihrem Treffen in Brüssel darüber berieten. "Entspannungspolitik und Abrüstung sind das Gebot der Stunde."

Putin: NATO würde gerne Krieg mit Russland bis zum letzten finnischen Soldaten führen {15:56}

Am 03.07.2016 veröffentlicht 
Deutschland+Russland
1. Juli 2016. Gemeinsame Pressekonferenz in Finnland mit russischem und finnischem Staatspräsidenten Wladimir Putin und Sauli Niinistö, Ausschnitte mit den Themen Sanktionen, Handel, NATO-Erweiterung, NATO-Manöver, US-Raketenschild in Europa.
zuletzt aktualisiert am 05.04.2019

Es ist immer noch keine Annexion gewesen!

Tagesdosis 01.06.2018 - Es gab keine "Annexion" der Krim ( KenFm MIRROR ) {4:39}

Chris Overlord der Meinungsfreiheit
Am 01.06.2018 veröffentlicht
Original Link
https://youtu.be/FhcG0igI5Iw

KenFM-Spotlight: Hannes Hofbauer über die Krim - Annexion oder Sezession? {5:00}

KenFM
Am 22.11.2016 veröffentlicht
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hannes Hofbauer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...
„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ – George Orwell.
KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.
In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.
Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.
Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.
Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.
Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

siehe auch:
- Krim: „Es hat sich nicht um eine Annexion gehandelt!“ (Post 14.01.2018)

Freitag, 1. Juni 2018

Sloterdijk: Unzufriedenheit als Ausdruck der zunehmenden Ahnungslosigkeit einer saturierten Gesellschaft

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, in was für nervösen Zeiten wir aktuell leben? Dann sollten Sie unbedingt die neuesten Äußerungen des Gegenwartsphilosophen Peter Sloterdijk lesen. Ein Fundstück
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Peter Sloterdijk ist ein Phänomen. Wenn er denkt und dabei redet, dann entstehen einerseits Aphorismen, die man leicht wie Brocken aus dem angebotenen Gedankengebirge lösen kann. Wie etwa dieser: „Politik ist der Schmerz, der entsteht, wenn andere Leute anderes wollen.“ Anderseits lassen sich größere Komplexe nur im Zusammenhang begreifen, und ein Herauslösen einzelner Brocken würde dem Philosophen, seinem Esprit, seiner Weisheit und seiner Formulierkunst nicht gerecht werden. Deshalb nur noch ein Auszug aus dem aktuellen und äußerst lesenswerten Gespräch der Neuen Zürcher Zeitung mit einem der besten deutschsprachigen Diagnostiker der Gegenwart:
mehr:
- Peter Sloterdijk: „Sämtliche Differenzen der modernen Gesellschaft befinden sich in Aufruhr“ (Cicero, 31.03.2018)

Peter Sloterdijk – Über Zorn und die „Ethik der Gabe“ (Gespräch 2011) {55:25}


PhilosophieKanal 
Am 08.02.2017 veröffentlicht 
Gesprächsleitung: Katja Gentinetta (SF, "Sternstunde Philosophie" vom 20.03.2011).


Feminismus in Zeiten des Neoliberalismus: »Heute nennt sich Hillary Clinton Feministin.«

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nannte ich mich mit Stolz Feministin. Heute frage ich mich, ob ich das weiterhin tun kann. Kann man als Linke, als Marxistin heute noch Feministin sein?

Damals bestand ich darauf, dass im Kampf für eine bessere Welt Frauenverachtung und -unterdrückung nicht übersehen, dass die Lage, die Probleme, Wünsche und Forderungen der Frauen zur Kenntnis genommen werden.

Überall, wo Menschen entrechtet, geknechtet und ausgebeutet werden, trifft es Frauen schlimmer und doppelt; sie werden millionenfach versklavt, vergewaltigt, verstümmelt, ermordet. Alles, was je Menschen angetan wurde, erleiden Frauen bis heute – nicht selten von ihren eigenen Männern.

Selbst in den modernen Demokratien, ja selbst im realen Sozialismus mit hoher Frauenerwerbsquote und Aufstiegschancen hatten Frauen nicht die gleichen Rechte und Chancen wie Männer. Grund genug für uns sozialistische Feministinnen, aktiv zu werden, Frauensolidarität zu proklamieren und zu leben. Mit unserer Forderung, die Hälfte der Unterdrückten und die Hälfte derjenigen, die die Veränderung der Gesellschaft bewirken wollen, zur Kenntnis zu nehmen, trafen wir in linken Organisationen allerdings auf wenig Verständnis.

Erst mit dem Sozialismus werde sich auch die Situation der Frauen grundlegend ändern lassen. Bis dahin solle der gemeinsame Kampf mit den Männern um das Recht auf Arbeit für Frauen, auf Kinderbetreuungsmöglichkeiten und gleichen Lohn für gleiche Arbeit ausreichen. Von der DKP über die SPD bis zu den Gewerkschaften war dies – mit einigen Modifikationen – die Haltung.

Von Patriarchat – gar innerhalb der Organisationen – zu reden, führte mindestens zu Stirnrunzeln. Unausgesprochen war Konsens, dass männliche Gewalt in den Familien, Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, andere sexuelle Orientierungen, männerdominierte Strukturen und Kulturen allenfalls Nebenthemen waren. Auch über Gewalt an Frauen in den eigenen Reihen sollte nicht gesprochen werden.

Sozialistische Feministinnen oder feministische Sozialistinnen saßen so zwischen zwei Stühlen, mindestens. Aber so schlecht war das gar nicht, wir waren dadurch auch eine Art Schnittstelle, die die Kapitalismuskritik in die Frauenbewegung trug und die vernachlässigten Frauenthemen in den linken Organisationen auf die Tagesordnung setzte. Die Frauenbewegung war politisch breit und der Antikommunismus weniger ausgeprägt als anderswo. Wir fühlten uns in Frauenzusammenhängen wohl in der Politik. Eine ganz neue Erfahrung für uns; das Klima war freundschaftlich, selbst wenn Tränen flossen. Wir hörten einander zu. Die Konsensorientierung war ausgeprägt und wir schafften es auch immer, einen Konsens zu finden (Zumindest im Saarland war das so). Frauensolidarität war die Grundlage unserer Kämpfe.

mehr:
- Pyrrhussieg des Feminismus (Christel Buchinger, FREIDENKER“ Nr. 2-18, Juni 2018, S. 33-38, 77. Jahrgang )
siehe auch:
Giulia Farnese [1474-1524] und Papst Alexander VI. (Post, 22.10.2018)
MeToo und eine Chinesin bei der Deutschen Welle: Deutsche Männer sind arme Schweine (Post, 06.12.2017)
hashtag #Metoo: Zwischen übler Nachrede und Befreiungsschlag – Die mediale Welt als Pranger (Post, 18.11.2017)
Gleichstellungsbeauftragte und bayerische Tradition (Post, 25.05.2015)
»Natürlich nehmen wir den Mann mit.« (Post, 22.04.2012)

aktualisiert am 24.08.2019

Donnerstag, 31. Mai 2018

Mordinszenierung in der Ukraine

Nach der Mordinszenierung - Ein Gastkommentar

Erfahrung zählt. Aus der Inszenierung um den angeblich geplanten Mord an dem ukrainischen Blogger Arkadi Babtschenko ging nur Europas Dienst ältester Außenminister unbeschädigt hervor: Sergej Lawrow reagierte auf die Nachricht über den angeblichen Mord am Mittwoch sichtlich gelassen. Es sei traurigerweise Mode geworden, so Lawrow, nach solchen Vorfällen sofort Russland zu beschuldigen. Das liege daran, dass sich die Ukraine "einer völligen Straffreiheit seitens ihrer westlichen Aufpasser" erfreue.

Während westliche Journalisten und Politiker sich wie üblich überschlugen, um durch nichts belegte Anschuldigungen Richtung Russland zu schicken, stellte sich die Angelegenheit als undurchsichtige Intrige des ukrainischen Geheimdienstes SBU heraus. Am schwersten dürfte dieser Vorgang das aktuelle deutsche Staatsoberhaupt beschädigt haben. Sichtlich erschüttert hatte Steinmeier am Mittwoch in Kiew die "brutale Art und Weise" des angeblichen Mordes verurteilt. Nun ist Steinmeier das Gespött auf unterschiedlichen Internetplattformen.

Dabei hatte der SPD-Mann schon Vorsicht walten lassen und sich gehütet, mit dem Finger in irgendeine Richtung zu zeigen. Er wies darauf hin, dass dies leider nicht die erste derartige Tat gewesen sei und leider habe sie nicht zum ersten Mal einen Journalisten getroffen. Der Bundespräsident sagte, er hoffe, dass eine "umfassende Aufklärung der Tat" möglich sei. Damit verwies er bereits diplomatisch darauf, dass dies in der Ukraine keineswegs die Norm darstellt.

Die folgenden Ereignisse dürfte Steinmeier unangenehm an die Vorgänge im Februar 2014 erinnert haben, als er persönlich ein Abkommen zwischen der damaligen Opposition und dem Präsidenten Janukowitsch aushandelte. Keine 24 Stunden später hatte die vom Westen unterstützte Opposition den Text zur Makulatur gemacht und einen gewalttätigen Umsturz eingeleitet. Seitdem haben sich die Zustände in der Ukraine keineswegs verbessert. Einklagbare Menschenrechte existieren nicht, vielerorts üben rechtsradikale Milizen eine Gewaltherrschaft aus, aus dem Sozialstaat wird Kleinholz gemacht, das Sagen haben der IWF und die internationalen Geldgeber, die mit vielen Milliarden das Überleben der Poroschenko-Regierung sichern.

mehr:
- Medien in der Ukraine: Die Schock-Strategie (Malte Daniljuk, Telepolis, 30.05.2018)

siehe auch:
- Ein journalistischer Gau (Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 02.06.2018)

mein Kommentar:
Wahrscheinlich sind News in der Ukraine verboten, da gibt‘s nur Fake-News:
Das erinnert mich an den gepanzerten russischen Konvoi, der teilweise zerstört und den Flughafen von Donezk, der mit Atomgranaten beschossen wurde. Das ist einfaches Spiel für Journalisten und kein Gau! Alles aus der Ukraine, was nicht durch die Weißhelme oder die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (da unten ist der IS inzwischen arbeitslos geworden) bestätigt wurde, einfach nicht glauben!
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US-Prediger will weniger Kerosin verbrauchen

Seine bisherigen drei Privatflugzeuge reichen dem US-Fernsehprediger Jesse Duplantis nicht - weshalb er jetzt an seine Anhängerschaft appelliert, ihm eine neue Maschine zu bezahlen. Wenn Jesus heute auf der Welt wäre, "würde er keinen Esel reiten", sondern zur Verbreitung des Evangeliums im Flugzeug um die Welt reisen, sagt der 68-Jährige in einem Webvideo, das US-Medien weiterverbreiten.
mehr:
- US-Prediger will Spenden für vierten Privatjet (n-tv, 30.05.2018)

Televangelist says God told him he needs a $54 million jet {1:11}

Am 30.05.2018 veröffentlicht 
CBS This Morning
Louisiana televangelist Jesse Duplantis is asking his followers for donations to buy a $54 million private jet. He is the second prominent televangelist this year to preach the virtues of a private plane. Tony Dokoupil reports.

Da fällt mir grad ein:
Heute nacht erschien mir Gott und befahl mir, mit einem Privatjet um die Welt zu fliegen. Macht schon mal Euer Geld locker!

Illegaler »Spiderman« aus Mali darf in Frankreich bleiben

🇫🇷 Spiderman of Paris: Malian saves toddler from balcony in France | Al Jazeera English {1:19}

Am 29.05.2018 veröffentlicht 
Al Jazeera English
A star was born over the weekend in France. Mamoudou Gassama, an immigrant from Mali, scaled a building in Paris on Saturday night and saved a child who had been dangling from the fourth floor of a building. The act earned him the nickname "Spider-Man" and many in France consider him a hero.
Al Jazeera's Natacha Butler reports from Paris.
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EU weiter auf Brzezinskis Chessboard-Kurs: Ukraine – Too big to fail

Diese Zusammenfassung ist nicht verfügbar. Klicke hier, um den Post aufzurufen.

Mittwoch, 30. Mai 2018

Die Anstalt: Die Mont Pèlerin Society u. das Netzwerk neoliberaler Denkfabriken

Die Mont Pèlerin Society u. das Netzwerk neoliberaler Denkfabriken (12:47)

Am 08.11.2017 veröffentlicht 
FMD's TV-Channel
Ausschnitt aus der Satire-Sendung 'Die Anstalt', vom 07.11.2017.
Tags: Satire Kabarett Kritik Systemkritik Sozialkritik Lobbyismus Neoliberalismus FDP Koalitionsverhandlungen Jamaika neoliberal Aufklärung Denkfabrik Thinktank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM Kapitalismus Kapitalismuskritik Sozialabbau Sozialstaatsabbau Agenda 2010 Hartz IV Gerhard Schröder Milton Friedman Nobelpreis Sozialstaat Marktradikalismus Marktliberalismus Privatisierung Liberalismus Sozialismus Gesellschaft Gesellschaftsordnung Neue Weltordnung NWO Verschwörung Globalisierung freier Markt Wirtschaft Wettbewerb System
FAIR USE
Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile durch das Onlinestellen des Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden. Das Video dient rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Auseinandersetzung. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.
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Dienstag, 29. Mai 2018

Skripal-Anschlag: Bundesregierung verweigert Antwort auf Kleine Anfrage der Linken

Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion verweigerte die Bundesregierung Ende April die Antwort, was viele Fragen offenlässt
Als nach dem Anschlag auf den Doppelagenten Skripal und seine Tochter in Salisbury die Fäden in den Nato-Staaten gezogen wurden, um in einer gemeinsamen Aktion Einigkeit und Entschlossenheit gegenüber Russland zu demonstrieren, gab es keine Beweise dafür, dass das Nervengift aus Russland stammte und dass die russische Regierung dafür verantwortlich war. Es lag lediglich die Analyse des britischen Militärlabors vor, dass es sich um Nowitschok gehandelt hat. Dort wurde gegen die britische Regierung auch betont, dass man die Herkunft nicht kenne.
Auch im Nachhinein gab es für britische Schuldzuweisung, der sich in Absprache neben anderen Staaten die amerikanische, französische und deutsche Regierung anschlossen, zur damaligen Zeit nur Vermutungen aufgrund von angeblich alternativlosen Plausibilitäten. Auch nach der OPCW-Untersuchung gab es hier keine neuen Erkenntnisse. Sie bestätigte lediglich, dass es sich um dieselbe, sehr reine toxische Substanz wie die vom britischen Militärlabor identifizierte handelte. Ob die Substanz aus Russland stammt, wurde im Bericht nicht gesagt. In Korrektur zu einer Äußerung des OPCW-Direktors gab die Organisation bekannt, die Substanz sei im Bereich von maximal einigen Mikrogramm vorhanden gewesen, woher es komme, könne nicht bestimmt werden.
Es ist zu vermuten, dass die deutsche Regierung ohne näheres Wissen und wahrscheinlich mit "Informationen", wie sie aus Großbritannien über ein "Handout" bekannt wurden ("Eine neue Phase der russischen Aggression"), Russland für die weiterhin unaufgeklärte Tat verantwortlich machte und ebenfalls russische Diplomaten auswies, um dadurch im angespannten Verhältnis mit den USA sowie mit innereuropäischen Konflikten und der angeschlagenen britischen Regierung wenigstens Einheit gegen den gemeinsamen Feind inszenieren zu können.
mehr:
- Wusste die Bundesregierung, dass es Nowitschok in Labors von Nato-Ländern gab? (Florian Rötzer, Telepolis, 29.05.2018)

siehe auch:

Fragen zum Fall Skripal – Bundesregierung und Medien gehen auf Tauchstation(Jens Berger, NachDenkSeiten, 30.05.2018)
- Die Skripals und das Giftgas: für unsere Qualitätsmedien nicht mehr interessant? (Post, 24.05.2018)
- Kleine Anfragen aus dem Bundestag Opposition nervt, Regierung bummelt (SPON, 24.10.2016)
- BVerfG: Zur Verpflichtung der Bundesregierung zur Beantwortung von Abgeordneten-Anfragen in Geheimschutzangelegenheiten (Presserecht.de, Copyright © 2009 BVerfG )
aktualisiert am 31.05.2018

Bild-Leser, DSDS- und Dschungelcamp-Gucker sind auch das Volk!

TV-Sendungen wie DSDS oder das Dschungelcamp sind das Ergebnis der Zerstörung europäischer Kultur durch den Geist der Massendemokratie. Wie aussichtslos der Kampf dagegen ist, beschrieb Jacob Burckhardt bereits im 19. Jahrhundert. 
Es sind Sätze von bedrückender Aktualität: „Es ist eine Ausartung und philosophisch-bürokratische Überhebung, wenn der Staat das Sittliche verwirklichen will, was nur die Gesellschaft kann und darf.“ Aufgabe des Staates sei es, das Recht aufrechtzuerhalten. Aber: „Die Verwirklichung des Sittlichen auf Erden durch den Staat müsste tausendmal scheitern.“ Zu den Pathologien des modernen Staates gehört es jedoch, dass er mehr leisten soll als einfach nur das Recht garantieren. Die Wirtschaft verlangt von ihm, dass er ihre Interessen durchsetzt, die Masse der Bürger fordert soziale Gaben.
Zugleich pochen alle auf ihre Freiheit. Ergebnis: Der Staat „soll alles mögliche können, aber nichts mehr dürfen.“ Eine verhängnisvolle Tendenz, in deren Folge „die Grenze zwischen den Aufgaben von Staat und Gesellschaft gänzlich zu verrücken drohen“. Der Keim dieser Fehlentwicklung liegt in der Französischen Revolution, die sich großspurig die Menschenrechte auf die Fahnen schrieb, „während der Staat hätte froh sein müssen, wenn er in seiner Verfassung mit einer vernünftigen Definition der Bürgerrechte“ durchgekommen wäre.
Diese schonungslose Analyse der modernen Massendemokratie ist von bestechender Klarsichtigkeit. Niedergeschrieben hat sie Jacob Burckhardt – geboren vor 200 Jahren in Basel, am 25. Mai 1818,  bedeutendste Kulturhistoriker seiner Zeit, Verfasser der „Kultur der Renaissance in Italien“, eines kunsthistorischen Bestsellers, der den Begriff „Renaissance“ erst populär machte und den Kulturtourismus nach Italien begründete. Trotz dieser düsteren Zeitdiagnose hat Burkhardt – anders als viele Zeitgenossen – niemals die Aufklärung infrage gestellt.
mehr:

Alte iPhone-Backups auf einem Mac mit iTunes löschen

iOS-Backups auf einem Mac finden

So erhalten Sie eine Liste Ihrer Backups:
  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf das Suchsymbol.
  2. Tippen Sie folgende Zeichenfolge oder geben Sie sie per Kopieren und Einsetzen ein: ~/Library/Application Support/MobileSync/Backup/
  3. Drücken Sie die Eingabetaste.
So finden Sie ein bestimmtes Backup:
  1. Öffnen Sie iTunes. Klicken Sie in der Menüleiste auf "iTunes" und dann auf "Einstellungen".
  2. Klicken Sie auf "Geräte".
  3. Klicken Sie bei gedrückter Ctrl-Taste auf das gewünschte Backup, und wählen Sie "Im Finder anzeigen".
    Geräteeinstellungen

Quelle: Apple Support

Wikipedia, der manipulierte Brockhaus der Schwarmintelligenz

Über den Niedergang der Online-Enzyklopädie
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Mit Wikipedia schien ein Traum wahr geworden zu sein - das Wissen der Menschheit, zusammengetragen in einem Gemeinschaftsprojekt, kostenlos, für alle verfügbar und frei von Kommerz, im wahrsten Sinne des Wortes die beste Seite des Internet.
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Obwohl nur ein Prozent der Weltbevölkerung betreffend, ist die deutsche Wikipedia dabei die zweitgrößte Abteilung – auch das schien eine besondere Erfolgsgeschichte. Und tatsächlich ist die Enzyklopädie nach wie vor unschlagbar bei Dingen wie Beethovens Geburtsdatum oder der Anzahl der Jupitermonde. Nähert man sich aber der Gegenwart in irgendeinem Artikel mit politisch-gesellschaftlichem Bezug, kommt man ins Staunen.
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IM Menschenrechtsaktivistin
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Wussten Sie zum Beispiel, dass Anetta Kahane, Vorstandsvorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung (die Hate Speech in Sozialen Medien identifiziert und entsprechend berät), Stasi-Mitarbeiterin war? Nun, wenn Sie es wissen, dann wahrscheinlich nicht aus Wikipedia, denn die Information wurde inzwischen auf perfide Weise marginalisiert, wie die Filmemacher Markus Fiedler und Dirk Pohlmannn in ihrem neuen Format Geschichten aus Wikihausen aufdeckten - ein Skandal, der wie manch anderer noch keine große Öffentlichkeit gefunden hat.
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Fiedler hatte üble Machenschaften hinter dem beliebten Logo bereits in seinem Film Die dunkle Seite der Wikipedia präzise dokumentiert – damals ging es darum, den Schweizer Historiker Daniele Ganser zu diffamieren. Dessen Vorträge haben an deutschen Universitäten eine überwältigende Resonanz, stoßen jedoch einigen transatlantisch orientierten Zeitgenossen aber offenbar sauer auf, weswegen Ganser alles mögliche angedichtet wurde, gipfelnd in dem Totschlag-Argument, er greife "Verschwörungstheorien" auf (Eine sehenswerte Show dazu hier).
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mehr:
- Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium (Alexander Unzicker, Telepolis, 27.05.2018)
siehe auch:
- Die dunkle Seite der Wikipedia (Post, 18.07.2016)
Die Wahrheit über Wikipedia (Friedhelm Greis, Freitag-Community, 02.04.2009)
- Das Wiki-Prinzip (Erik Möller, Telepolis, 09.05.2003)

Sonntag, 27. Mai 2018

3 nach 9: Warum Marius Müller-Westernhagen seine »Echos« zurückgibt

Marius Müller-Westernhagen will nach den Antisemitismus-Schlagzeilen um den Musikpreis Echo alle seine Trophäen zurückgeben. Das kündigte der Musiker am Dienstag auf Facebook an. "Die Verherrlichung von Erfolg und Popularität um jeden Preis demotiviert die Kreativen und nimmt dem künstlerischen Anspruch die Luft zum Atmen. Eine neue Stufe der Verrohung ist erreicht", erklärte er. Zuvor hatte Bild.de berichtet.
Am vergangenen Donnerstag waren die Rapper Kollegah und Farid Bang für ihr Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" ausgezeichnet worden. Es enthält Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow". Dass diese Musik beim Echo preiswürdig ist, hatte heftige Kritik und eine Debatte über Antisemitismus ausgelöst.
mehr:
- Antisemitismus-Skandal: Marius Müller-Westernhagen gibt alle sieben Echos zurück (SPON, 17.04.2018)

Marius Müller-Westernhagen über seinen ECHO-Verzicht nacht dem Kollegah-Skandal // 3nach9 {17:19}

Am 25.05.2018 veröffentlicht 
3nach9
"Provokation um der Provokation willen ist substanzlos und dumm", so äußerte sich Marius Müller Westernhagen zu den rappenden Preisträgern Kollegah und Farid Bang bei der diesjährigen ECHO-Verleihung und will alle seine Auszeichnungen zurückgeben, auch die aus dem vergangenen Jahr, als er die Trophäe für sein Lebenswerk erhielt. Seit Ende der 60er-Jahre ist der geborene Düsseldorfer auf musikalischen Bühnen zu Hause, im August geht er auf große Tournee und erzählt bei 3nach9, welche gesellschaftliche Verantwortung Künstler in unserem Land haben.

Unzensiertes Live-Video: Skandal auf dem ECHO 2018: CAMPINO sagt FARID BANG & KOLLEGAH die Meinung! {4:53}

Am 13.04.2018 veröffentlicht 
N-PARC Trittau
Wir haben geahnt dass da jetzt was spektakuläres von CAMPINO kommt - und haben mit dem Handy einfach mal draufgehalten.


Freitag, 25. Mai 2018

Künstliche Intelligenz und Wittgenstein: Worte, die unseren Verstand verhexen

Schon Wittgenstein machte darauf aufmerksam, wie Sprache unser Bild der Welt beeinflußt:
Man hört immer wieder die Bemerkung, daß die Philosophie keinen Fortschritt mache, daß die gleichen philosophischen Probleme, die schon die Griechen beschäftigten, uns noch beschäftigen. Die das aber sagen, verstehen nicht den Grund, warum es so sein muß.
Der ist aber, daß unsere Sprache sich gleich geblieben ist und uns immer wieder zu denselben Fragen verführt. Solange es ein Verbum «sein» geben wird, das zu funktionieren scheint wie «essen» und «trinken», solange es Adjektive «identisch», «wahr», «falsch», «möglich» geben wird, solange von einem Fluß der Zeit und von einer Ausdehnung des Raumes die Rede sein wird, usw., usw., solange werden die Menschen immer wieder an die gleichen rätselhaften Schwierigkeiten stoßen, und auf etwas starren, was keine Erklärung scheint wegheben zu können. [Ludwig Wittgenstein, Vermischte Bemerkungen: Aus dem Nachlaß (1950/51), Suhrkamp, Frankfurt/Main, 1977, S. 163]


Beispiel 1: Künstliche Intelligenz bei Autos und Rasenmähern

Mercedes F 015 - Erste Fahrt im Benz der Zukunft {4:28}

AUTO BILD
Am 27.03.2015 veröffentlicht 
Mehr infos unter: http://www.autobild.de/artikel/merced...
Mercedes zeigt mit dem F 015, wie der selbstfahrende Benz der Zukunft aussehen könnte. Jetzt haben die Schwaben neue Details bekanntgegeben. Autonomes Fahren, Lounge-Feeling im Innenraum und ein emissionsfreier Antrieb - so sieht die Zukunft bei Mercedes aus!
»Ich sitze mit dem Rücken zur Fahrbahn« – Da würde sich Wittgenstein im Grabe umdrehen. Ich weiß auch nicht, ob da eine intelligente Rechtschreib-Korrektur hilfreich sein könnte…

Autonomes Fahren: Wie nah ist der große Durchbruch? | Galileo | ProSieben {16:51}

Galileo
Am 21.12.2018 veröffentlicht 
Das autonome Fahren scheint zum Greifen nah! In Deutschland gibt es schließlich schon autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen. Doch wie nahe ist der große Durchbruch wirklich? Galileo hat sich auf Spurensuche begeben.
#Galileo #ProSieben
► Die besten Videos von #Galileo: http://bit.ly/GalileoTop25

- Rasenroboter-Test: Sechs von acht Geräten mähen gut (help.orf.at, 30.04.2018)


Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.
[Ludwig WittgensteinPhilosophische Untersuchungen 109 (1953, posthum)]
Was soll dieses Gelabere von selbstfahrenden Autos, wenn es schon solche Probleme bei autonomen Rasenmähmaschinen gibt!

Rasenroboter Test 2018: Zwei Mähroboter versagen im Sicherheitstest {3:55}

Stiftung Warentest
Am 24.04.2018 veröffentlicht 
8 Rasenroboter waren im Test – wir zeigen die Unterschiede der Mähroboter, wie wir getestet haben und welche beiden Geräte in der Sicherheitsprüfung versagt haben. Alle Testergebnisse der Rasenmähroboter unter ►►► http://www.test.de/rasenroboter ◄◄◄
Fünf Mähroboter im Test waren für Flächen bis 1 000 Quadrat­meter und drei Geräte für große Flächen über 1 000 Quadrat­meter. Preisspektrum: Zwischen 800 und 2 850 Euro. Im Test­feld sind Produkte so namhafter Hersteller wie Bosch, Gardena und Husqvarna. Doch obwohl sechs von acht Rasenmährobotern gut mähten, erreichte am Ende keiner eine bessere Note als Befriedigend. Denn bei allen Mährobotern im Test gibt es ein Unfall­risiko. Insbesondere spielende Kinder können von den Rasenmäher-Robotern verletzt werden. Bei zweien sind die Sicher­heits­bedenken so groß, dass die Stiftung Warentest die rote Karte zog.
Ein stehendes Kind erkannten alle Rasenmäher-Roboter. Bei krabbelnden Kindern hielten sechs ebenfalls recht­zeitig an. Zwei Modelle fuhren auf die Fußattrappe auf und hinterließen deutliche Schnitte an dem Kinder­schuh. Barfuß hätte das zu heftigen Verletzungen geführt. Vergleich­bare Unfälle mit selbst­fahrenden Rasenmähern hat es bereits gegeben. Wir bewerteten daher beide Mähroboter mit mangelhaft.
Jenseits aller Sicher­heits­bedenken: Der Rasen kann sich bei den meisten Robotern sehen lassen – auch an Stellen, an denen sie oft rangieren, etwa vor der Lade­station. Nur ein Rasenroboter schneidet unsauber. Folge: ausgefranste, bräunende Grasspitzen. Dasselbe Gerät schwächelt auch als Einziges bei zehn Zenti­meter hohem Rasen, den alle anderen Mähroboter im Test problemlos schaffen.
Folgende Mähroboter waren im Test (Ausgabe 5/2018):
Rasenroboter für Flächen bis 1000 Quadratmeter:
• Al-Ko Robolinho 110
• Ambrogio L60B+
• Bosch Indego 400 Connect
• Gardena smart Sileno 19060-60
• Robomow RC304u
Rasenroboter für Flächen größer als 1000 Quadratmeter
• Honda Miimo 310
• Husqvarna Automower 420
• Viking iMow MI 632C


Beispiel 2: Alexa, ein aufgemotztes ELIZA


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ELIZA ist ein 1966 von Joseph Weizenbaum entwickeltes Computerprogramm, das die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen einem Menschen und einem Computer über natürliche Sprache aufzeigen sollte.
Den Namen ELIZA wählte Weizenbaum in Anlehnung an das Schauspiel Pygmalion von George Bernard Shaw.[1] Das Programm kann über Skripte verschiedene Gesprächspartner simulieren. Bekannt geworden ist es für die oberflächliche Simulation eines Psychotherapeuten, der die non-direktiven Methoden der klientenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers verwendet.
Weizenbaum schrieb das Programm in MAD-SLIP für eine IBM 7094, die das Time-Sharing-System CTSS des Massachusetts Institute of Technology verwendete.
ELIZA kann als frühe Umsetzung des Turing-Tests gesehen werden. Diesen hätte es jedoch nicht bestanden, da ein Benutzer recht einfach herausfinden kann, dass er mit einer Maschine kommuniziert.
[ELIZA, Wikipedia, abgerufen am 25.05.2018]
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siehe dazu:
Ein Amazon-Echo hat das Gespräch eines Ehepaares ohne dessen Wissen aufgezeichnet und an einen Bekannten geschickt. Der Konzern nennt den Vorfall „höchst ungewöhnlich“.
[Alexa belauscht Ehepaar – und verschickt das Gespräch an einen Kollegen, FAZ, 25.05.2018]

Wie wär’s, wenn ich einem Zigarettenautomaten künstliche Intelligenz zuschriebe (natürlich ein Pleonasmus: KI IST schon eine Zuschreibung): 
Es ist doch toll, wenn ich auf einen Knopf drücke, und unten kommt die Marke raus, die ich wollte…

Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckung irgendeines schlichten Unsinns und die Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenze der Sprache geholt hat. Sie, die Beulen, lassen uns den Wert jener Entdeckung erkennen.
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen 119 (1953, posthum)]

Boris Johnson fällt auf einen Telefonstreich herein

Der britische Außenminister Boris Johnson lässt sich am Telefon über Russland und Präsident Putin aus. Er glaubt, mit dem neuen armenischen Premierminister Paschinjan zu sprechen. Der Anruf kommt allerdings ganz woanders her.
Als britischer Außenminister ist es für Boris Johnson eigentlich nichts Außergewöhnliches fast täglich Telefonate mit Staatschefs aus aller Welt zu führen. Doch mit dem neusten Anruf hatte Boris Johnson mit Sicherheit nicht gerechnet. Denn der Mann, der sich am anderen Ende der Leitung als Nikol Paschinjan vorstellte, war gar nicht Armeniens neu gewählter Premierminister, sondern ein russisches Komiker-Duo, das sich einen Scherz erlaubte.

Hinter dem Telefonstreich stecken die angeblich Kreml-nahen Komiker Wladimir Krasnow und Alexej Stoljarow. Die als "Wowan" und "Lenux" bekannten Männer veröffentlichten anschließend das Gespräch mit Johnson auf YouTube.

Das britische Außenministerium bestätigte den Vorfall, behauptete aber gleichzeitig: "Wir wussten sofort, dass es ein Scherz-Anruf war". Trotzdem dauerte die Unterhaltung rund 18 Minuten. Ob das Gespräch geschnitten wurde, ist nicht klar.

mehr:
- 18-Minuten-Gespräch – Boris Johnson fällt auf Telefonstreich herein (n-tv, 24.05.2018)
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Prank with Boris Johnson (English version) {18:22}

Am 24.05.2018 veröffentlicht 
Vovan222prank
Russian pranksters Vovan and Lexus talk to Foreign Secretary Boris Johnson as Prime Minister of Armenia Pashinyan.
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Fall Skripal – Die Lügen von Boris Johnson, Sanktionen, Eskalation & 64 offene Fragen - Jens Berger {14:45}

Am 05.04.2018 veröffentlicht 
MrMarxismo
Fall Skripal – Sanktionen, Lügen, Eskalation und 64 offene Fragen - Jens Berger
Quelle:
NachDenkSeiten
https://www.youtube.com/watch?v=keP8V...

Boris Johnson: insults, gaffes and apologies – video profile {2:33}

Am 14.07.2016 veröffentlicht 
Guardian News
Boris Johnson was a surprise choice as Theresa May’s foreign secretary.
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He has insulted the present US president as well as both candidates to be Barack Obama’s successor. He has used racist language towards Africans. And he has written an offensive limerick about the president of Turkey.

Mein Kommentar:
Da hat Jens Berger seine Energie zum Fenster rausgeworfen. Boris Johnson besteht nur aus offenen Fragen!