Samstag, 16. Mai 2020

Hypnosetag 107: Zensur



Wegen der massiven Zensurpraktiken von YouTube ist Rubikon nun auch auf Dailymotion und Telegram aktiv.
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Im Netz macht sich vermehrt eine Zensur-Pandemie breit. YouTube wird zunehmend zu einer Fläche aus Treibsand, auf der immer wieder mal ein Video im Schwarzen Loch der Zensur verschwindet. Begründet wird dies mit einer wie auch immer gearteten Verletzung der Community-Richtlinien. Als Gegenmaßnahme haben wir nun einen Kanal bei Dailymotion sowie einen offiziellen Telegram-Kanal eingerichtet.
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Im Zuge der Covid-1984-Krise hat die Zensur eine gänzlich neue Dimension erreicht. Doch das scheint den Federführern des einzig zulässigen Narrativs nicht zu genügen. So fordern Virologen ein noch härteres Vorgehen gegen sogenannte Falschmeldungen. Dies entbehrt nicht einer gewissen Ironie, müsste doch ein Großteil ihrer Aussagen in den vergangenen Monaten rückwirkend gelöscht werden.

Was hat man uns nicht alles prophezeit? Erst fabulierte man über die Harmlosigkeit von Covid-19. Dann wollte man uns weiß machen, jedwede Pläne der Bundesregierung, das öffentliche Leben erheblich einzuschränken, seien Fake News. Dann kam der Lockdown. Und mit ihm die 180-Grad-Wende und plötzlich hieß es überall, es gäbe bald Millionen Tote. Dazu überlastete Krankenhäuser. Mundschutzmasken würden rein gar nichts bringen. Und der allseits gepriesene Corona-PCR-Test liefert willkürliche Testergebnisse so launisch wie das Frühlingswetter und findet Corona sogar bei Ziegen und Papayas.

Würde man den Kampf gegen Fake News ernst nehmen, müssten zahlreiche Journalisten ihren Job an den Nagel hängen, etliche vermeintliche Experten müssten ihre ursprünglichen Aussagen revidieren. Doch nichts dergleichen geschieht.
Im Gegenteil fordern nun jene, die wie am Fließband eine Falschmeldung nach der anderen produzieren, die Eindämmung selbiger. Natürlich geht es hier nicht um das erklärte Ziel, sondern um die absolutistische Erklärung des haltlosen Corona-Narrativs zur einzig akzeptablen Meinung. Jedwede abweichende Darstellung — und sei sie noch so undogmatisch oder wissenschaftlich untermauert dargelegt — soll kriminalisiert werden.

Dieser Umstand stellt auch uns vom Rubikon vor vollendete Tatsachen, auf die zu reagieren wir uns gezwungen sehen.
mehr:
- Die Zensur-Pandemie (Nicolas Riedl, Rubikon, 16.05.2020)
siehe auch:
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Hypnosetag 107: Selbstbehauptung, Erkenntnisgewinn und die Endlosschleife



Selbstbehauptung meint das existenzielle Sichbehaupten des Betroffenen, ein Ringen um die eigene – als gefärdet empfundene – Persönlichkeit. Innerhalb eines solchen Existenzkampfes ist Erkenntnisgewinn nur dann gewollt, wenn es dem angenommenen Kampf nützt. Wissen und Erkenntnis wird zu einer taktischen Waffe im Kampf um die Selbstbehauptung. Um sich zu behaupten, stellt man die passenden Thesen, Hypothesen, meist jedoch nur schlichte Behauptungen in den Raum.

Wenn aber diese Behauptungen widerlegt wurden, sie als Waffe nicht mehr zu gebrauchen sind, dann geschieht das, was bei jedem Krieg zu beobachten ist. Man sucht sich neue, bessere, schärfere Waffen. Die bisherigen Waffen – übertragen auf den Meinungskrieg die bisherigen Argumente – werden entsorgt und spielen keine Rolle mehr. Denn alles ist dem Kampf um das Sein untergeordnet. Erkenntnis im Sinne von Bereicherung für alle Seiten ist in solchen Situationen nicht beabsichtigt.

Dass Problem des Kampfes liegt nun darin, dass die Verstrickten sozusagen Einladungen an ihre Umwelt senden, in denen sie die Adressaten auffordern, Stellung zu beziehen. Stellung beziehen ist eine typische Kriegsfloskel und bezieht sich auf die Ausgangsstellungen vor der Schlacht mit dem Gegner. Entweder ist man offensiv und sehr aggressiv aufgestellt oder man gräbt sich tief ein, um bis zum letzten Atemzug die Stellung zu halten. Diese Befindlichkeiten zerstören permanent das Vertrauen in die Absichten und Persönlichkeiten der fremden, auch selbst in den eigenen Köpfen distanzierten, nun gegnerischen Seite.

Die sogenannte Coronakrise spiegelt einen Krieg, einen offenbar gewollten Krieg. Sie spaltet und polarisiert. Sie zwingt Menschen in den Kampf. Die Narrative der “Coronakrise” wurden mit Vorsatz ins Rennen geschickt. Die Narrative sind die Waffen. Sind sie verbraucht, werden sie einfach durch neue ersetzt und davon gibt es unerschöpflich viele. Sich den immer neuen Waffen zu stellen, kommt einem Kampf gegen Windmühlenflügel gleich. Haben die eigenen Argumente die Waffen des Coronagläubigen entschärft, wechselt dieser umgehend die Bedingungen, definiert die bisher genutzten Waffen als nunmehr gegenstandslos und gibt seinen auserkorenen Opponenten einfach neues “Futter”, neue “Argumente”, neue Behauptungen.

Diese Behauptungen stärken den solidarischen Willen der eigenen Seite, den Kampf um die reine Lehre vom “neuartigen, gefährlichen Virus” unvermindert weiterzuführen und sie zehren die Energiereserven jener auf, die sich den Behauptungen auf einer rationalen Ebene stellen. Rational ist jedoch das Wenigste, was im Krieg – auch im Krieg der Meinungen – zählt. Die emotional stärksten Trigger sind es, welche den Behauptungswillen der Beteiligten aufrecht erhalten. Christian Reichhoff weist uns in seinem neuen Text auf dieses Problem hin.

mehr:
- Das Dilemma der Verstrickten … (Christian Reichhoff, Rubikon, 16.05.2020)
siehe auch:
- Der Betrug hinter der “epidemischen Lage” (Peter Frey, Peds Ansichten, 09.05.2020)
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Hypnosetag 107: «Die Katastrophenszenarien waren offensichtlich falsch»



Medizinprofessor Urs Scherrer bezeichnet die Corona-«Task Force» als Deckmäntelchen für die Entscheidungsunfähigkeit der Politik.

upg. Die abgeschottete und stillgelegte Stadt Wuhan, das Video über den dortigen Bau eines Notspitals innerhalb einer Woche, die Bilder aneinandergereihter Särge in Bergamo oder Berichte aus New York: Sie haben tiefe emotionale Spuren hinterlassen. Deshalb ist es verständlich, dass nicht nur die notwendigen und zu spät erlassenen Verbote von Massenveranstaltungen bei uns auf breite Unterstützung stossen, sondern selbst die Schul- und Geschäftsschliessungen sowie Ausgehbeschränkungen. Noch weiss niemand sicher, ob dieser verordnete Stillstand eines Teils der Wirtschaft mit allen ihren finanziellen und sozialen Folgen sowie die Abermilliarden an neuen Schulden verhältnismässig waren. Im Folgenden stellen wir einen Gastbeitrag des Medizinprofessors Urs Scherrer* zur Diskussion.


Notizen eines alternden Mediziners zur Corona-Krise

Ich liebe dieses Land, dem ich viel zu verdanken habe, zahlte pünktlich Steuern, hatte Vertrauen in die Institutionen. Doch inzwischen frage ich mich, ob dieses Vertrauen berechtigt war. Da tritt ein neues Virus auf, mässig gefährlich, keine Pest. Experten malen den Teufel an die Wand, die ratlose Regierung verfällt in Panik und erklärt den Notstand. Das Volk kuscht, die Freiheit ist bloss noch eine Erinnerung, das Land steht still, das Volksvermögen wird hochwassernd die Aare hinuntergespült. Der Staat verfällt in einen inkohärenten Aktivismus.

So mutiere ich auf Geheiss der Regierung von einem einigermassen intakten Forschungsgruppenleiter zu einem vulnerablen, potenziell einzusperrenden Greis, der mittels milliardenschwerer Massnahmen geschützt werden soll. Nur: Will ich das? Eine intensivmedizinische Behandlung endet in meinem Alter nach wochenlangem Siechtum in mehr als der Hälfte der Fälle letal – und bei den wenigen Überlebenden ist sie mit Folgen wie Demenz oder therapieresistenten Depressionen verbunden.

mehr:
- Corona: «Die Katastrophenszenarien waren offensichtlich falsch» (Urs Scherrer, Info-Sperber, 16.05.2020)
siehe auch:

Freitag, 15. Mai 2020

Tagesdosis 15.5.2020 – Ken Jebsen – Erz-Bösewicht des Tages?



Ken Jebsen ist ins Visier der selbsternannten Blockwarte der Demokratie geraten.

Politiker der CDU/CSU/SPD/Grünen/FDP-Einheitsbrei-Partei und ihre willigen Presstituierten der Staats- und privaten Konzernmedien schießen derzeit mit schwerem Geschütz aus allen Rohren. Es gibt nichts, was Ken Jebsen nicht ist: angefangenen vom „antisemitischen Verschwörungstheoretiker“ (Neues Deutschland, 07.05.2020) bis zum Agitator, der mit Aluhüten, Esoterikern, Populisten und natürlich mit „RECHTEN“ gemeinsame Sache macht, um – so z.B. die Schweizer NZZ – „den Stimmungsumschwung in der deutschen Bevölkerung gegen die Pandemie-Maßnahmen zu nutzen, „um die öffentliche Debatte in Deutschland zu kapern … und Aufruhr und Umsturzphantasien in die Gesellschaft zu tragen“ (12.05.2020).

Kurz und knapp: Ken Jebsen ist also der Erz-Bösewicht des Tages. Aber was genau ist es, was die politische Elite und die selbsternannten „Qualitätsmedien“ so sehr gegen Jebsen aufbringt? Die Tatsache, dass er im Eifer des verbalen Gefechts – er redet oft schneller als ein Maschinengewehr – auch schon mal einen Fehler macht, kann nicht der Grund für die mediale Aufregung gegen Jebsen sein. Nicht umsonst heißt es bei wichtigen Reden, dass nicht das gesprochene, sondern das geschriebene Wort gilt, das im Anschluss an die Rede als Text verteilt wird. Denn in einer Rede, besonders wenn es wie bei Ken Jebsen emotional und schnell zugeht, ist es unsinnig oder böswillig, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Das trifft erst recht zu, wenn man die Rede nicht abgelesen oder gar ohne Handzettel gehalten wird, wie das Jebsen in der Regel tut. Selbst bei den größten Koryphäen schleichen sich dann Fehler ein, und dann kann auch mal eine Prozentzahl zu hoch oder zu niedrig sein.

Wenn der Herr Minister z.B. bei einer wichtigen Rede Fehler macht, dann verschickt nach der Rede der Sprecher des Ministeriums eine Korrektur mit dem Hinweis: „Was der Herr Minister sagen wollte war: Punkt Punkt Punkt…….“. Niemand nimmt daran Anstoß daran. Im Tagesgeschäft stört sich niemand an solchen Fehlern und man schaut verständnisvoll darüber hinweg. Nur bei Ken Jebsen ist das anders. Bei Jebsen werden eigentlich belanglose, tatsächliche und angebliche Fehler aufgebauscht. Denn damit soll seine Glaubwürdigkeit untergraben werden, wenn er über die wirklich wichtigen Dinge spricht, nämlich die unbequemen Wahrheiten, über die schwerwiegenden strukturellen Fehler in unserem Gesellschaftssystem, die von den verantwortungslosen Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien aus Geld- und Machtgier und Eigennutz auf dem Rücken der Masse der Bevölkerung von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr immer schlimmer werden.

mehr:
- Tagesdosis 15.5.2020 – Ken Jebsen – Erz-Bösewicht des Tages? (Kommentar Rainer Rupp, KenFM, 15.05.2020)
- xxx (Post, )
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Hypnosetag 106: Oskar Lafontaine holt uns wieder runter, aber…



Es ist immer wieder erfrischend zu lesen, wie Oskar Lafontaine viel diskutierte Vorgänge beschreibt, bewertet und einordnet. Das gilt wieder mal für einen Beitrag von ihm, diesmal auf Facebook. Lafontaine löst die Fixierung auf Bill Gates und seine Stiftung auf. Hier ist sein Beitrag. Albrecht Müller.

Zurecht wird auf vielen Demonstrationen der Einfluss des „Wohltäters“ Bill Gates auf die WHO und die Erforschung und Vermarktung neuer Impfstoffe kritisiert. Wenn aber gleichzeitig krude Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt werden, nach denen Bill Gates die Menschheit ausrotten („Bevölkerungsreduktion“) will, dann schadet das der notwendigen Diskussion darüber, dass in der heutigen Zeit die Demokratien zerstört werden und die Welt von einer korrupten Oligarchie beherrscht wird.

Dass Geld die Welt regiert, wussten schon unsere Vorfahren. Und wenn 26 Milliardäre so viel besitzen wie die Hälfte der Weltbevölkerung, dann ist doch der Beweis erbracht, dass unser Wirtschaftssystem pervers ist. Zudem führt es systembedingt zu Krieg und Umweltzerstörung. Das kann man nicht an Bill Gates (geschätztes Vermögen 98 Milliarden Dollar) und seiner Frau Melinda festmachen. Schon Dwight D. Eisenhower (US-Präsident von 1953 bis 1961) warnte vor dem „übertriebenen Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes. Es besteht die Gefahr, dass unkontrollierte Macht desaströse Folgen haben könnte. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Komplex unsere Freiheit und Demokratie bedroht.“

mehr:
siehe auch:

Außer Kontrolle: Die Mächtigen des 21. Jahrhunderts - Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Michael Lüders {27:33}

Punkt.PRERADOVIC
Am 14.05.2020 veröffentlicht 
„Wenn du wissen willst, wer die Welt regiert, dann folge der Spur des Geldes“, sagt Politologe Dr. Michael Lüders. Der versierte Publizist erklärt anhand seines neuen Romans „Die Spur der Schakale“ die Mechanismen des internationalen Geldgeschäfts. Die großen Finanzverwalter verfügen über mehr Vermögen als große Staaten und sie nehmen Einfluss auf Wirtschaft, Politik und unser aller Leben. Herrscht ein Krieg „reich gegen arm“? Und wer gewinnt ihn am Ende?
Podcast: „Die Spur der Schakale“ http://michael-lueders.de/kategorie/a…

- Hypnosetag 104: Die Entlarvung (Post, 13.05.2020)
    
Mentalist Lior Suchard Bends Harry Connick Jr. & Alice Eve's Minds {10:55 – Start bei 7:25
– Suchard: »Stimmen Sie mir zu, daß jeder zeichnen kann, was er will?«}

The Late Late Show with James Corden The Late Late Show with James Corden
Am 11.01.2016 veröffentlicht 
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Hypnosetag 106: RKI-Daten unter der Lupe – Das Aufräumen beginnt!



Der Epidemie-Verlauf und die RKI-Daten unter der Lupe

Seit Beginn der Lockerungsmaßnahmen zur Corona Krise warnen sowohl das Robert-Koch-Institut (RKI) wie auch manche Virologen und Politiker beständig vor der Gefahr einer zweiten Infektionswelle. Insbesondere wird dabei auch immer darauf hingewiesen, dass es ca. 2 Wochen dauern würde, bis man einen Wiederanstieg in den Daten erkennen könne, und dass es dann möglicherweise schon zu spät für eine wirksame Gegenreaktion sei.

Vor diesem Hintergrund werden aktuell die täglichen Veröffentlichungen des RKI wieder mit steigender Nervosität verfolgt, insbesondere seit am 09.05.2020 die Corona-Reproduktionszahl erstmals wieder mit R>1 berichtet wurde.

Zeit also, die Verzugsgründe bis zur Veröffentlichung der RKI-Daten noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Verspottet wurde das RKI hierzu bereits hinlänglich, z.B. hier und hier.

Mittlerweile werden vom RKI hochwissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsmodelle bemüht (Imputing, Nowcasting), um fehlende oder künftig vielleicht noch eintreffende Daten zu erahnen. Wir werden diese Methoden hier kurz vorstellen und gegen präzise quantitative Auswertungen zur Trödel- und Verluststatistik der Daten spiegeln. (Alle eigenen Auswertungen in diesem Artikel basieren auf den Rohdaten des von Esri bereitgestellten RKI Covid-19 Hub mit Stand vom 30.04.2020).

In dem Zusammenhang werden wir auch noch einmal retrospektiv den Epidemie- Verlauf in Deutschland den vorausgegangenen Maßnahmen zur Kontakteinschränkung gegenüberstellen und die bisher unbefriedigende Stellungnahme von Politik und Wissenschaft hierzu anmahnen. Am Ende wird erläutert, warum die alleinige Betrachtung des R-Werts nicht genügt, um das jetzige Infektionsgeschehen als kritisch oder unkritisch einzuschätzen.

Wo die Daten fehlen

Informationstechnisch gesprochen gibt es zu jedem erfassten Corona-Fall eine ganze Reihe von Zeitstempel, die für Verzugsanalysen relevant wären.

a) Infiziert
b) Erkrankt
c) Testtermin erhalten
d) Testabstrich genommen
e) Testergebnis liegt vor
f) Testergebnis im lokalen Gesundheitsamt erfasst
g) Daten an Landeszentralstelle weitergegeben
h) Daten an RKI weitergegeben
i) Daten vom RKI veröffentlicht

In den derzeit verfügbaren Datensätzen des oben bereits erwähnten RKI Covid-19 Hub werden die Zeitstempel b), f) und i) vorgehalten.

Der Zeitpunkt der Infektion a) und somit des "echten Infektionsgeschehens" müsste sich damit eigentlich über die vom RKI geschätzte Inkubationszeit von ca. 5-6 Tagen relativ genau aus dem Erkrankungsdatum b) zurückrechnen lassen. Leider ist auch nach aktuellen Auswertungen in ca. 34% der Fälle immer noch kein Erkrankungsdatum bekannt, Tendenz seit Ende März steigend (s. Fig 1).

Aktuell behilft sich das RKI damit, das Erkrankungsdatum in solchen Fällen zu schätzen aus der Verzugsstatistik zwischen Meldedatum (Zeitstempel f) s. oben) und Erkrankungsdatum, wenn letzteres bekannt ist. Diese Methodik nennt sich Imputation, wir kommen weiter unten darauf zurück.

Warum dieser Missstand nicht an der Wurzel behoben werden kann, ist eigentlich unverständlich. Natürlich sind unter den gemeldeten Fällen auch Personen ohne Symptome, aber diese wurden und werden ja mehrheitlich gar nicht getestet, so dass dies keine Erklärung sein kann. Außerdem wäre es ja auch kein Hexenwerk, Fälle ohne Symptome bei der Erfassung separat zu kennzeichnen.

Wenn schon eine ganze Volkswirtschaft lahmlegt werden muss, dann sollte man eigentlich auch erwarten können, dass die zuständigen Behörden für eine belastbarere Entscheidungsgrundlage durch vollständige Datenerfassung sorgen.

mehr:
- Zur Trödelstatistik und R-Wert Diskussion der Corona Daten (Florian Nill, Telepolis, 15.05.2020)

mein Kommentar:
Bei solchen Schnitzern fühle ich mich unweigerlich an meine Recherchen zu 9/11 erinnert…
siehe dazu auch:
Interestingly, there is evidence that Flight 77 and Flight 11 were not even scheduled to fly on 9/11.....not that they were scheduled and subsequently canceled - but that a Flight 77 and a Flight 11 were never scheduled in the first place - passengers aren't booked on flights which do not exist (below).
Prior to sometime in 2004 the Bureau of Transportation Statistics (BTS) website for September 11, 2001 showed no record of a Flight 77 or a Flight 11[ Evidence that Flights AA 11 and AA 77 Did Not Exist on September 11, 2001 - http://www.serendipity.li/wot/aa_flts... ]. Then, in 2004, Flight 11 and Flight 77 were "added" to the BTS data for 9/11/2001 but they show no departure time nor an aircraft tail number - this link includes a screen capture of the "new" Flight 11 data:
http://letsrollforums.com//happened-p...[NRUN65, 9/11 - Impossible Speeds from the Hijacked Aircraft?, YouTube, 04,10,2016 – Begleittext zum Video]
Die 8 geheimnisvollen Flugdatenschreiber vom 11. September (Giuletto Chiesa, Voltaire.net, 11.09.2014)
Flugnummern vom 11. September erneut vergeben (Tagesspiegel, 19.05.2011)


Und da ich schon mal dabei bin:
Auch das folgende Video dürfte Assoziationen wecken:

Matthias Bröckers - 11.9. zehn Jahre danach, bei bookmark 3sat {13:24}
Westend Verlag
Am 26.07.2011 veröffentlicht 
Begleittext => YouTube

siehe auch:

Corona-Demos: Ethikerin warnt davor, Demonstranten als Verrückte abzustempeln | illner {26:40}

ZDFheute Nachrichten
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Auf den Straßen protestieren Menschen gegen die Einschränkungen und für ihre Grundrechte in der Coronakrise. Doch vor allem Verschwörungstheoretiker und Populisten schlagen nun Profit aus der Angst anderer. Was dahinter steckt, wurde bei „maybrit illner“ diskutiert.
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, hat davor gewarnt, die Teilnehmer so genannter Hygiene-Demonstrationen und ähnlicher Veranstaltungen pauschal als "Verrückte" abzutun. "Ich glaube, wir sollten sehr aufmerksam sein, was da gerade für ein Missbrauch mit Angst und Sorge und existenzieller Not stattfindet", sagte Woopen in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Mn müsse nun zunächst "hinhören, das ernst nehmen, Not abwenden und da sein und nicht überall schon wieder Etiketten drauf kleben."
Die ganze Sendung "maybrit illner“ mit dem Thema "Pandemie und Protest – kann Corona das Land spalten?" findet ihr hier:
https://kurz.zdf.de/CMU/
Die Gäste der Sendung waren:
• Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident Saarland
• Boris Palmer (B´/Grüne), Oberbürgermeister Tübingen (zugeschaltet)
• Christiane Woopen, Medizinethikerin, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates
• Michael Meyer-Hermann, Leiter der Abteilung Systemimmunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig
• Nikolaus Blome, Journalist, „Spiegel“-Kolumnist


mein Kommentar:
In einer solchen Sendung wäre für mich, wenn ich Teilnehmer wäre, das wichtigste: Wie komme ich hier wieder ungeschoren raus? (Also: ohne daß ich für die nächsten ein bis zwei Wochen im Zentrum eines Shitstorms stehe?)
Ich hätte gern einen Sprachwissenschaftler, der mir dieses Video auseinandernimmt!!
Natürlich wollen wir hier niemanden pauschal als »Spinner« disqualifizieren, aber die »vorne auf der Bühne stehen (Blome) sind klar »Verrückte«.
Hypnosetag 104: Gibt es gar keine Wahrheit oder wird sie einfach nur verschwunden? (Post, 13.05.2020)
- Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)

CORONA-PANDEMIE: Darum ist die Sterberate in Russland so niedrig {2:02}

WELT Nachrichtensender
Am 15.05.2020 veröffentlicht 
Die Infektionszahlen steigen rasant an. Dennoch ist die Sterberate relativ gering. Wie passt das zusammen? WELT-Reporter Christoph Wanner analysiert die aktuelle Corona-Lage in Russland.
mein Kommentar:
Wie rasch steigende Infektionszahlen und relativ geringe Sterbezahlen zusammenpassen?
Die einfachste Antwort lautet: Das Virus ist nicht so tödlich wie gedacht!
Und wie jeder deutsche regierungsnahe Politiker bemüht sich auch Putin, seinem Volk klarzumachen: Es bestand nie wirklich Gefahr, unsere Maßnahmen haben gewirkt!

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Donnerstag, 14. Mai 2020

Hypnosetag 105: Vertrauenswürdige Quellen


Vertrauenswürdige Quellen? Das Phänomen der Gegenwart. Unsicherheit. Wem kann ich trauen? Welchen Inhalten Vertrauen schenken? Bei wem, wohin soll ich mich orientieren? Habe ich eine eigene Meinung?

Am 11.05.2020 konnte man folgenden Sätzen des Regierungssprechers Steffen Seibert lauschen, Zitat:

Es gibt in Deutschland eine freie und unabhängige Medienlandschaft, die über alle Aspekte der Pandemie und alle Aspekte der politischen Reaktionen darauf informiert…Jeder kann sich in vertrauenswürdigen Quellen über den Stand und die Kontroversen, auch der Wissenschaft, sowie über das Für und Wider politischer Entscheidungen unterrichten und das ist gut (1).


Das kleine Problem an diesen Zeilen, wer besitzt das Deutungsmonopol zu bestimmen, zuzuordnen, welche Medien, ob öffentlich-rechtlich oder alternativ, eine vertrauenswürdige Quelle darstellen?

Das Portal KenFM und im Speziellen Ken Jebsen erfahren momentan die breiteste und aggressivste Gegenkampagne in der Geschichte des Portals. Aus allen Bereichen der verkündeten freien und unabhängigen Medienlandschaft wird frontal attackiert. Regelmäßige Hörer und Leser wissen um die klare Positionierung dieses Portals, hinsichtlich der sogenannten Corona-Krise, den Maßnahmen und den daraus resultierenden Folgen für Millionen von Bürgern in diesem Land.

Ähnlich aggressiv in der Ansprache, erleben aktuell Kritiker der politisch verordneten Belehrungen und Vorgaben ihre mediale Wahrnehmung und Darstellung. Es sind noch keine großen Zahlen an Menschen, die es vorsichtig bis lauter wagen ihre Stimme zu erheben, sich sichtbar zu machen. Sie alle wählten und wählen zunehmend den Gang auf die Strasse, um zu zeigen – es reicht, Schluss. Wir müssen raus aus dieser Gängelung.

Beispiele der zurückliegenden Woche zeigen, wie die von Seibert so gelobte Medienlandschaft auf diese bürgerliche Anmaßung reagiert:

Der Nachweis der Schwarmidiotie (Tagesspiegel Checkpoint) (2).
Allianz des Schwachsinns (Der SPIEGEL) (3)
Grundgesetz der Primitivität (FAZ) (4)
Allianz der Unvernunft (Tagesschau) (5)
Die Wohlstandsverwahrlosten (Die Kolumnisten) (6)
Warum Corona-Leugner zur Gefahr werden können (Der Tagesspiegel) (7)



Der Autor des Artikels vom Portal Die Kolumnisten schaltet in seinem Text gleich in den zweiten Gang. Weil es beeindruckt, das Originalzitat:

Wer in Corona-Zeiten ohne Masken zu Massenkundgebungen strömt, um dort die angebliche Aushöhlung unserer Grundrechte zu bejammern, verhält sich hochgradig asozial.


Welch Wortwahl, gerichtet an Menschen, die nur versuchen in die Irritationen der letzten Wochen etwas Struktur reinzubringen. Sie wählen den Gang auf die Strasse, um ihresgleichen zu treffen. Um zu zeigen, wir sind hier. Wir sind nicht sprachlos. Wir werden mehr.
mehr:
siehe auch:

Hypnosetag 105: Meinungsvielfalt funktioniert nicht, der Staat hat immer recht!



Die bundesweiten Demonstrationen gegen die „Corona-Maßnahmen“ haben es den Leitartiklern und Kommentatoren der großen Medienhäuser angetan. Mit Schaum vor dem Mund schreiben sich die Edelfedern in Rage und warnen vor der Gefahr für unsere Demokratie, die von der „Corona-Querfront“ aus „Spinnern“, „Verschwörungsgläubigen“, „Rechtsradikalen“, „Gates-Hassern“, „Reichsbürgern“ und „anderen Durchgeknallten“ ausgeht. Das ist doch bemerkenswert, war ich bislang doch der Meinung, dass Demonstrationen ein elementarer Bestandteil einer lebendigen Demokratie seien. Wer Demonstranten einfach so als Spinner abtut und Demonstrationen in eine antidemokratische Ecke stellt, hat offensichtlich nicht so recht verstanden, was Demokratie eigentlich ist. Ein sehr subjektiver Kommentar von Jens Berger.
mehr:
- Bin ich ein Spinner? (Jens Berger, NachDenkSeiten, 13.05.2020)
siehe auch:
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Piet Klocke: Verkehrsprobleme | Willy Astor | 30 Jahre Bühnenhonig | BR Kabarett & Comedy {9:20}

BR Kabarett & Comedy
Am 05.04.2020 veröffentlicht 
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Mittwoch, 13. Mai 2020

Hypnosetag 104: »Lüge« wäre das richtige Wort…



Überdurchschnittlich viele Todesfälle in Deutschland 

 11:41 Uhr 

Während der Corona-Pandemie sind laut Statistischem Bundesamt überdurchschnittlich viele Menschen in Deutschland gestorben.

Demnach liegen die Sterbefallzahlen seit dem 23. März "über dem Durchschnitt der jeweiligen Kalenderwochen der Jahre 2016 bis 2019", heißt es in einer Sonderauswertung der Behörde. Dafür nutzte sie die Sterbefallmeldungen der Standesämter. Derzeit liegen damit vorläufige Daten bis 12. April vor.

In der letzten Märzwoche seien mindestens 19.385 Menschen gestorben, zwischen dem 30. März und dem 5. April mindestens 20.207 und zwischen dem 6. und dem 12. April mindestens 19.872.

Im vierjährigen Durchschnitt stiegen die Todesfälle in der Woche vom 6. bis zum 12. April damit um elf Prozent an. Vergleicht man einzelne Jahre, waren es in dieser Woche sogar 18 Prozent mehr Tote als 2017 und vier Prozent mehr als 2018.

Die Zahlen deuten laut Statistischem Bundesamt auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus hin.

Quelle:
- ++USA blockieren Corona-UN-Resolution++ (Tagesschau Liveticker 08.05.2020)
siehe auch:

LÜGT DIE TAGESSCHAU BEWUSST - oder hat sie nicht recherchiert??? {11:27}
Gunnar Kaiser
Am 13.05.2020 veröffentlicht 
Quellen:
https://www.tagesschau.de/newsticker/...
https://www.tagesschau.de/inland/uebe...
https://www.destatis.de/DE/Themen/Ges...
Coronafälle im November in Frankreich:
https://www.welt.de/politik/ausland/a...
Im Januar in Bradford, UK:
https://www.bbc.com/news/health-52589449 Auf KaiserTV erscheinen wöchentlich Videos und Podcasts über Philosophie, Kultur, Literatur und Gesellschaft.

und auch:
Irreführung ist so schlimm wie Lüge (Lars Fischer, Spektrum, 15.12.2016)
- LÜGEN DURCH WEGLASSEN ODER: WARUM SCHWEIGT DER MINISTER? (Rainer Klute, rainerklute.wordpress.com, 29.06.2013)
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Update vom 09.06.2020:
Gesamtsterblichkeit in Deutschland (KW1 – KW19)
Ø2016-2019: 388.641
       2018:      401.424
       2020:      363.711

[eigene Auswertung, basierend auf der Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020, Statistisches Bundesamt, abgerufen am 09.06.2020 – zum jetzigen Zeitpunkt liegen für 2020 noch keine aktuelleren Daten vor]
Interpretation:
Gegenüber den durchschnittlichen Sterbefallzahlen der Jahre 2016-2019 haben wir zum jetzigen Zeitpunkt (bis 19. KW) für das aktuelle Jahr eine Untersterblichkeit (24.930), die deutlich größer ist als die Übersterblichkeit des Jahres 2018 (12.783)


Update vom 02.08.2020:
Gesamtsterblichkeit in Deutschland (KW1 – KW27)
Ø2016-2019: 499.930
       2018:      520.306
       2020:      498.972


[eigene Auswertung, basierend auf der Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020, Statistisches Bundesamt, abgerufen am 02.08.2020 – zum jetzigen Zeitpunkt liegen für 2020 noch keine aktuelleren Daten vor]
Interpretation:
Gegenüber den durchschnittlichen Sterbefallzahlen der Jahre 2016-2019 haben wir zum jetzigen Zeitpunkt (bis 27. KW) für das aktuelle Jahr eine Untersterblichkeit (-958). 
Gegenüber dem Schnitt der Jahre 2016-2019 (KW1-KW27) weist das Jahr 2018 eine Übersterblichkeit von 20.376 (KW1-KW27) auf.

Anmerkung:
Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß das RKI weiterhin nicht unterscheidet zwischen »mit« oder »an« Covid-19 verstorben und verweise auf CIDM online

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Hypnosetag 104: Die Entlarvung


Die Quarantäne hat schwerwiegende Folgen für die Leitmedien.
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Mittlerweile widmen Tagesschau und heute-journal einen erheblichen Teil ihrer Berichterstattung üblen Verschwörungstheoretikern, die ihren pandemischen Botschaften zu widersprechen wagen. Am Samstag veröffentlichte der Spiegel vier Seiten zum Thema und macht Rubikon zu einem der Hauptangeklagten. Am Sonntag folgte umgehend die Süddeutsche und schrieb alles beim Spiegel ab. Vielleicht ist es zu viel der Mühe, auf solche Postillen auch noch zu reagieren. Eigentlich genügt es, einige ein paar Wochen alte Ausgaben zu lesen und abzuwarten: Der Mainstream bringt sich gerade selbst um die Ecke. Alle Beatmung kommt zu spät!
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Was ist eine Verschwörung? Wenn mindestens zwei sich verbünden, um einem Dritten zu schaden. Was sind Verschwörungstheorien? Überlegungen, Untersuchungen, Theorien oder Hypothesen, wer die mindestens zwei sind und warum sie was machen. Oder um es an einem aktuellen Thema zu illustrieren. Unter der Überschrift „Das Geschäft mit den Viren“ heißt es in einem Artikel im September 2009:

„Doch ein Kampf um Leben und Tod fand im Marienhospital nicht statt. ‚Die Krankheitsverläufe waren milder als bei der normalen Influenza; wir haben die Leute nach Hause geschickt und ihnen gesagt, sie sollen sich ins Bett legen‘, berichtet der Mediziner. ‚Das Virus, über das so viel Aufheben gemacht wird, ist vollkommen banal. Gegen die normale Grippe werde ich mich impfen lassen, aber doch nicht gegen die Schweinegrippe!‘

Was den Klinikchef so irritiert, ist der Gegensatz zwischen seiner täglichen Erfahrung als Mediziner und der Aufregung um die Schweinegrippe bei den staatlichen Gesundheitswächtern. Nachdem Deutschland bereits für eine halbe Milliarde Euro Impfstoff gegen den Erreger bestellt hat, sollen nun sogar noch einmal Millionen Dosen nachbestellt werden — für weitere rund 500 Millionen Euro.“

September 2009 war ungefähr der Höhepunkt der letzten angeblichen Superpandemie — der sogenannten Schweinegrippe. Bald entpuppten sich alle Behauptungen über die außergewöhnliche Gefährlichkeit des Schweinegrippeerregers als pure Panikmache. Da blieb die Frage nicht aus, wer oder was hinter diesem globalen Fehlalarm stecken mochte. 2018 recherchierte dasselbe Blatt über Sinn und Unsinn des aus dem Boden gestampften Impfstoffes:

„Das verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser [Herausgeber des pharmakritischen ‚Arznei-Telegramms‘, Anm. d. Red.]. ‚Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.‘ Zumindest von der irischen Regierung ist laut ‚British Medical Journal‘ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von GlaxoSmithKline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.“

Es gibt in diesem Zusammenhang ein noch heute sehenswertes Interview, das Monitor im Dezember 2009 mit Michael Kochen, dem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, geführt hat und das von der ARD ausgestrahlt wurde — Überschrift: „Horrorszenarien — die Schweinegrippe und die Medien“.
mehr:
- Spiegel & Co. entlarven Rubikon (Walter von Rossum, Rubikon, 13.05.2020)
siehe auch:
- Hypnosetag 102: Billiger Verschwörungs-Journalismus (Post, 13.05.2020)
Der Fall Skripal: Lügen ohne Ende (Post, 18.01.2018)


Corona - Die häufigsten Fragen {27:22 – Start bei 6:46 
– Spitzbart: »Was mich so wundert ist, daß die ganzen Journalisten, praktisch im Schulterschluß mit der Regierung, funktionieren…«}

Dr. med. Michael Spitzbart
Am 13.04.2020 veröffentlicht
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- Dass man auf die Wahl des Wortes „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres stolz sein kann, begreife ich nicht. (Post, 24.06.2015)
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Hypnosetag 104: Gibt es gar keine Wahrheit oder wird sie einfach nur verschwunden?

mein Kommentar zur Überschrift:
Die ist absichtlich so bescheuert formuliert!

Mal wieder ein gelöschtes Video Corona 35 {8:25}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 13.05.2020 veröffentlicht 
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Hypnosetag 104: Philanthropie als Geschäftsmodell und die unerreichbare Null

23 - Corona - gefährlichen Monopolzwang stoppen ! Studie entlarvt. Schnell gucken ! {46:39}

Coach Cecil
Am 13.05.2020 veröffentlicht 

Erklärung zu den PCR Tests und Antikörpertests {46:56 – Start bei 3:50}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 13.05.2020 veröffentlicht 

siehe auch:

The Wolff Of Wall Street: Bill und Melinda Gates Stiftung {15:03}

Thorsten Wittmann - Finanzielle Freiheit leben
Am 19.06.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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Dienstag, 12. Mai 2020

Hypnosertag 103: Totschweigen? – Nein, Danke!

Corona 43,5 {9:12}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 11.05.2020 veröffentlicht 
Corona 43,5 Gemeinsame Pressemitteilung
der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern
Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:
„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“
zur Kenntnis. Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“ Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.
Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona- Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.
Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.
Der BMI Mitarbeiter hat anhand unserer Arbeit eine Einschätzung vorgenommen und das Ergebnis an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Sie finden das betreffende Dokument im Anhang dieser Pressemitteilung. Dass dies aufgrund der Kürze der Zeit nur der Anfang einer noch umfangreicheren Prüfung sein kann, steht außer Frage. Aber unsere Analyse bietet unseres Erachtens eine gute Ausgangslage für das BMI und die Innenministerien der Länder, den möglichen Nutzen der Schutzmaßnahmen gegenüber dem dadurch verursachten Schaden gut abzuwägen. Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten.
In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte. Aufgrund des Ernstes der Lage muss es darum gehen, sich mit den vorliegenden Sachargumenten auseinanderzusetzten – unabhängig von der Entstehungsgeschichte.
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AUs Platzgründen fehlt hier ein Abschnitt, dieser kann im Video nachgelesen werden
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Fazit:
Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedachtworden sind.Bezüglich der Berichterstattung zu diesem Vorgang bitten wir darum, die inhaltliche Wertigkeit unserer Analyse in das Zentrum zu stellen, und über uns, in Amt und Person, der ernsten Situation angemessen zu berichten. Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 verläuft für viele Menschen der bekannten Risikogruppen schwerwiegend. Wie für jede schwere Infektionserkrankung gilt es, für die Patienten die beste Behandlung zu finden und Infektionswege zu unterbinden. Aber therapeutische und präventive Maßnahmen dürfen niemals schädlicher sein als die Erkrankung selbst. Ziel muss es sein, die Risikogruppen zu schützen, ohne die medizinische Versorgung und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu gefährden, so wie es gerade leider geschieht. Wir in Wissenschaft und Praxis sowie sehr viele Kolleginnen und Kollegen erleben täglich die Folgeschäden der Corona- Schutzmaßnahmen an unseren Patienten. Wir fordern deshalb das Bundesministerium des Innern auf, zu unserer Pressemitteilung Stellung zu nehmen und hoffen auf eine sachdienliche Diskussion, die hinsichtlich der Maßnahmen zur bestmöglichen Lösung für die gesamte Bevölkerung führt.
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siehe auch:
- Corona-Papier-beratende Wissenschaftler widersprechen Seehofer – Das Corona-Papier komplett zum Download (journalistenwatch.com, 12.05.2020)
siehe auch:
Das Corona-Papier: Wissenschaftler korrigieren Seehofer (AchGut.com, 11.05.2020)
Hypnosetag 101: Ein Beamter denkt ohne Auftrag 😳 und schreibt dann auch noch ungefragt 192 Seiten 🤔 Wo kommen wir da hin? 😂 (Post, 10.05.2020)
- Coronahypnose Tag 80: 120 Expertenstimmen und eine sehr wichtige Frage (Post, 19.04.2020)
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Meinungsvielfalt und Medienkonzentration



Die Entwicklung der Besitzverhältnisse auf dem Medien-Markt ist für die politisch Zuständigen schon lange kein Thema mehr. Immer weniger Kapitalanleger entscheiden darüber, was wir als Bürgerinnen und Bürger an Informationen vor die Augen bekommen. Das spitzt sich dadurch noch zu, dass im letzten Jahrzehnt im Journalismus nahezu 5.000 Arbeitsplätze abgeschafft wurden. Das Rad der Medien-Konzentration hat sich jetzt wieder eine Sprosse weitergedreht. Darauf macht Hermann Zoller aufmerksam.

Über die politische Bedeutung der Entwicklung in den Medien kann man bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) lesen:

„Die Eigentumskonzentration im Medienbereich hat ein nie da gewesenes Ausmaß erreicht. Diese Entwicklung ist nicht nur volkswirtschaftlich unerwünscht, sondern führt auch zu gesellschafts- und demokratiepolitischen Legitimationsdefiziten.“
Den politisch Zuständigen sei empfohlen, sich mal dieses Problems anzunehmen – geht es doch immerhin um einen der wichtigsten und fundamentalsten Bausteine eines demokratischen Staates. Vielen ist es aber wohl wichtiger, Seminare für ein erfolgreiches „wording“ zu besuchen, also zu lernen, wie ich am besten Bürger und Bürgerin ein X für ein U vormachen kann. Ein fahrlässiges Politikversagen.
mehr:
- Wieder ein bisschen mehr Medien-Konzentration (Hermann Zoller, NachDenkSeiten, 12.05.2020)
siehe auch:
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