Donnerstag, 2. Juli 2020

Merkels nächste Bedingung: »Die Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben.«



Die hohe Politik denkt keineswegs daran, ihre – uns zugedachte – “neue Normalität” als Gesellschaftskonzept tatsächlich aufzugeben. Die “Lockerungen” – ganz im Stile feudaler Herrscher verabreicht – sind trügerisch, weil Teil des Spieles, die Bevölkerung hinzuhalten, bis endlich die “Zweite Welle” kommt. Mindestens in Berlin wartet man auf das Eintreten des Paradoxons. Paradoxon, weil es eine “Erste Welle” schließlich nie gegeben hat, mal jene ausgenommen, welche mit den kolportierten Ängsten in Hirne und Herzen der Menschen gespült wurde.

Ganz traditionell wird auch im Herbst des Jahres 2020 der Beginn einer weiteren Grippesaison eingeläutet. Grippesaison ist ein Symbolname für die Zeit von Schniefnasen, fiebrigen Erkältungen und großen Ausschlägen in den Reaktionen von Immunsystemen. Wie in jeder Grippesaison wird dies auch Menschen das Leben kosten, vor allem das von Alten, Schwerkranken und Schwachen. Das Leben ist nur deshalb möglich, weil es auch Sterben gibt. Die Anzahl der Menschen, deren Verlust wir betrauern, wird saisonal ansteigen. Das eben auch, weil klimatische Faktoren, gekoppelt mit unseren Lebensumständen, einer Schwächung unserer körpereigenen Schutzfunktionen in die Hände spielen.

Dieses Jahr aber wird es anders werden, wenn nicht eine starke Bewegung aus der Bevölkerung heraus die Pläne aushebelt. Die faktisch höchstrangige deutsche Politikerin glänzte am 9. April des Jahres durch Fake News:

“Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.” (1)
Warum sich das als Fake News – die Übermittlung nicht der Realität entsprechender Nachrichten – überführen lässt, sollte für den wachen Verstand kein Problem darstellen. Denn wenn es so wäre, wie es Angela Merkel ausdrückt, gäbe es schon längst nur noch eine kranke, dahin siechende Weltbevölkerung. Beachten wir das Selbstverständnis der Herrschenden (Hervorhebungen durch Autor):
“[…] einen Impfstoff, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“
Die Herrschenden als Subjekte, die Bevölkerung als entmündigte Objekte. In diesem speziellen Fall: Die völlige Unkenntnis, sprich Inkompetenz zu Aspekten der Immunisierung als Merkmal von Herrschaftsdenken; gesprochen aus dem Mund der Deutschen Kanzlerin. Noch ein Fake News von Angela Merkel, gern breitgestreut von den sogenannten Qualitätsmedien:
“Es sei bisher ganz gut gelungen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wurde die Kanzlerin zitiert. Es dauere mittlerweile zum Beispiel länger, bis sich die Zahl der Infizierten verdopple.” (2)
Ein Wissen über die Zahl der Infizierten hatte die Kanzlerin überhaupt nicht, ja sie hat es bis heute nicht. Warum? Weil schlicht die Erhebungen dazu fehlen, Baseline-Studien, repräsentative Tests. Diese fehlen auch heute noch, Anfang Juli, ein halbes Jahr nach “Ausbruch der Pandemie”. Ist das Vorsatz oder Dummheit?
mehr:
- Betrügt das RKI die Bevölkerung? | Von Peter Frey (Peter Frey, KenFM, 02.07.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Mittwoch, 1. Juli 2020

Einer der vielen Kollateralschäden des sturen Beharrens der Deutschen Regierung auf den Corona-Maßnahmen


WOCHENBLATT geht in die Abwicklung – Schutzschirm aus dem März 2020 hat wegen massiver Corona-Umsatzeinbußen nicht ausgereicht um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für das Unternehmen zu überwinden. Staatliche 90% Corona-Finanzierungshilfe kam nicht rechtzeitig an.

Ravensburg – Das konzernunabhängige WOCHENBLATT wird eingestellt. Mehr als 70 feste Mitarbeiter in Verlags- und Zustellgesellschaft sowie rund 1.100 fest angestellte Zusteller und weitere freie Mitarbeiter verlieren ihre Beschäftigung. Der Ausbruch der Corona-Pandemie und der damit einhergehende Shutdown weiter Bereiche des öffentlichen Lebens, und damit der Anzeigen- und Beilagenkunden des Wochenblatts, unterbricht den erfolgreichen Wiederhochlauf des Unternehmens seit dem Neustart Anfang 2018 jäh: Umsätze und Ergebnisse der rein werbefinanzierten, beliebten Wochenzeitung in der Region Oberschwaben, Bodensee und Allgäu brachen seit Februar massiv mit bis zu -70% gegenüber dem Vorjahr ein.

Bereits vor zweieinhalb Jahren versuchte der ehemalige Eigentümer des WOCHENBLATTs im Rahmen einer „Gebietsbereinigung“ das über 45 Jahre alte Traditions-Unternehmen über „freiwillige Insolvenz“ abzuwickeln: Trotz guter Umsätze, befriedigender Ergebnisse und mehr als ausreichender Liquidität zur Fortführung des Geschäftsbetriebs zum Zeitpunkt der damaligen Insolvenzanmeldung.

Dank Unternehmern aus der Region konnte das WOCHENBLATT damals vor der schon sicher geglaubten Abwicklung gerettet und ab Februar 2018 der Wiederhochlauf auf die alte Flughöhe gestartet werden.

Obwohl heftige Attacken des Marktbegleiters bzw. der Ex-Muttergesellschaft den Re-Start des Wochenblatts deutlich erschwerten, hat sich das Unternehmen dank des maximalen Engagements aller Mitarbeiter und der Treue der langjährigen Kunden bis in den Februar 2020, kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie, seinen Platz am Markt zurück gekämpft unter anderem mit Umsatzsteigerungen im Jahr 2019 von +35% gegenüber dem Vorjahreswert.

mehr:
- Coronaopfer WOCHENBLATT geht in die Abwicklung (wochenblatt-online.de, 09.06.2020)
siehe auch:
Unter einer Psychose zu leiden, bedeutet für einen Betroffenen, dass seine Realitätswahrnehmung zeitweise nicht deckungsgleich mit der Wahrnehmung anderer Menschen verläuft. Dabei ist der Betroffene allerdings absolut von der Wahrheit seiner empfundenen „Realität“ überzeugt und lässt sich von dieser auch nicht abbringen.
[Wenn die Grenzen zwischen Realität und eigener Wahrnehmung verschwimmen, limes-schlosskliniken.de, undatiert]
Dr. Hans-Joachim Maaz - Stiller Protest, Halle (Saale), 6. Juni 2020 - Re Upload {14:51}
Gerd Miethe
Am 11.06.2020 veröffentlicht 
Dieses Video ist eine Re Upload des Produzenten Herrn Hans-Peter Bartos. Wir bedanken uns für die freundliche Zustimmung dieses wichtige, zeitgenössische Film-Dokument hier bei City-TV veröffentlichen zu dürfen.

Corona-Maßnahmen: Weiter Lockdown oder reicht mehr Hygiene? | illner {46:51 – Start bei 22:20 – Mai Thi: »Eines hat sich ja nicht geändert: Das Virus hat immer noch ein exponentielles Wachstum!« – Hervorhebung von mir}
ZDFheute Nachrichten
Am 24.04.2020 veröffentlicht 
Kaum sind die ersten Lockerungen beschlossen, warnt die Kanzlerin vor Öffnungsorgien. Vorsicht ist geboten! Na klar! Könnte Deutschland dennoch mehr wagen? Darüber wurde bei maybrit illner diskutiert.
Die Wissenschaftsjournalistin und Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim mahnt, dass eine "Normalität" neue Ausbrüche zur Folge hätte und fügte hinzu, dass der aktuelle Lockdown die Menschen bereits an die Grenzen bringe, aber "wenn es noch mal passiert, wird es sehr viel schlimmer werden".
Nguyen-Kim erklärte, dass man sich von leeren Intensivbetten nicht täuschen lassen dürfe. Darüber hinaus betonte die Wissenschaftlerin, dass "wir nur mit dem Virus leben müssen, wenn wir es nicht schaffen, die Infektionszahlen herunter zu fahren".
Mehrfach verwies die Chemikerin auf das exponentielle Wachstum des Virus und erklärte, dass "wir wirklich sehr vorsichtig sein müssen", denn "letztendlich sind es Experimente, die wir jetzt machen und wir dürfen dabei kein Menschenleben riskieren".
Hier kommt ihr zur ganzen Sendung maybrit illner von gestern mit dem Thema "Deutschland macht auf – mutig oder riskant?" vom 23. April 2020: https://kurz.zdf.de/pzSh/ Die Gäste: • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz (zugeschaltet) • Cem Özdemir (B´90/Grüne), Bundestagsabgeordneter, war an Covid19 erkrankt • Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG • Hendrik Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn • Mai Thi Nguyen-Kim, u. a. Chemikerin, Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Youtuberin "maiLab“, Moderatorin (zugeschaltet)
nonverbale Kommunikation:
Man beachte, 
1. wie sich Herbert Diess und Hendrick Streeck bei der Glaubensbotschaft von Mai Thi (»Wir müssen das Virus loswerden, sonst haben wir immer wieder Ausbrüche und strenge Maßnahmen«) ansehen (ab 23:15) und
2. wie vorsichtig – und fast hintenherum – Streeck Mai Thi widerspricht!

In diesem Jahr bekam Drosten den Grimme Online Award in der Kategorie »Information« (Wikipedia: »herausragende Beiträge des Online-Journalismus und der Informationsvermittlung«).Nachdem Golineh Atai 2016 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus gewonnen hatte, schrieb der Alte Mann folgenden Verriss:Die Leichenfledderer (altermannblog.de, 20.05.2016)Die Tatsache, daß sie die Branchen-Zeitschrift »medium-magazin« im Dezember 2014 zur »Journalistin des Jahres« kürte, sagt wahrscheinlich mehr über den Zustand unserer Medien-Landschaft denn über die Qualität von Frau Atai aus…
Angesichts der Tatsache, daß unsere bundesdeutsche Harald-Lesch-Nachfolgerin Mai Thi 2018 sowohl den Grimme Online Award in der Kategorie Wissen und Bildung (Wikipedia: »Vermittlung von allgemein relevanten Wissensinhalten«) sowie den Publikumspreis des Grimme Online Award[37][38] gewann, wie auch 2019 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhielt, ruft bei mir nur noch Verachtung hervor…
Kollege Maaz spricht oben von einem Untersuchungsausschuß. Wir benötigen noch einen zweiten: Diese kranke Hysterisierbarkeit und Gleichschaltungsbereitschaft – sowohl unserer Qualitätsmedien wie auch der Bevölkerung kommt ja nicht von jetzt auf gleich sondern hat sich über viele Jahre entwickelt. Diese Entwicklung gilt es zu untersuchen!
Corona - Die häufigsten Fragen {27:22 – Start bei 0:45 
– Spitzbart: »Es ist soviel Angst geschürt worden, daß die Menschen nur noch mit ihrem Reptiliengehirn denken.«}

Dr. med. Michael Spitzbart
Am 13.04.2020 veröffentlicht 
Corona Immunsystem 

Tönnies-Mitarbeiterin wegen Video über Nichteinhaltung der Corona-Regeln fristlos gekündigt


Weil die Mitarbeiterin eines Catering-Unternehmens das Video aus der Tönnies-Kantine verbreitet hat, ist ihr fristlos gekündigt worden. Der Streit ist jetzt vor dem Arbeitsgericht.

Rheda-Wiedenbrück. Dass das Video aus der Kantine des Fleischkonzerns Tönnies nicht ohne Folgen bleiben würde, war eigentlich selbstverständlich. Zu offensichtlich war die Tatsache, dass im Konzern in Rheda-Wiedenbrück sämtliche Corona-Hygiene- und Abstandsregeln missachtet wurden. In der Folge waren mehr als 1.500 Tönnies-Beschäftigte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Shutdown, den die Landesregierung daraufhin über den Kreis Gütersloh verhängt hatte, ist gerade um eine weitere Woche verlängert worden.

Allerdings hat das Video nun auch noch ganz andere Folgen. Und zwar für die Mitarbeiterin, die den Film aufgenommen hat. Sie ist nicht direkt bei Tönnies, wohl aber bei einem Catering-Unternehmen beschäftigt, das den Konzern beliefert.

mehr:
- Tönnies-Video zum Corona-Ausbruch: Mitarbeiterin fristlos gekündigt (Stefan Schelp, Haller Kreisblatt, 01.07.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Dienstag, 30. Juni 2020

Covid-19: Schon in Abwasserproben vom März 2019 in Barcelona soll Sars-CoV-2 nachgewiesen worden sein


Mehrere Studien bestätigen, dass Sars-CoV-2 ab November, spätestens ab Dezember 2019 bereits in Europa zirkulierte

Schon Anfang Mai erschien eine Studie, nach der Covid-19 sich bereits Ende Dezember in Frankreich verbreitet haben könnte, also zu der Zeit, als die Infektion in Wuhan ausbrach und offiziell noch unbestimmt als Lungeninfektion berichtet wurde. Erst Anfang Januar wurde von einer Epidemie berichtet. Von Proben aus den Luftwegen eines Patienten, der Ende Dezember in die Intensivabteilung eines Krankenhauses im Norden von Paris mit einer Hämoptyse (Bluthusten) gekommen war, war nachträglich eine Covid-19-Infektion nachgewiesen worden.

Zudem gab es einen weiteren Bericht vom Albert Schweitzer Hospital in Colmar, nach dem es schon am 16. November den ersten Covid-19-Infizierten in Frankreich gegeben haben soll. Bis dahin galten zwei Franzosen, die aus Wuhan wieder ins Land kamen, als die ersten Infizierten - am 24. Januar. Den ersten registrierten Covid-19-Fall in Wuhan gab es am 17. November. Aufgrund eines Aufrufs der WHO, Lungenentzündungsfälle ab Ende 2019 zur Aufklärung über die Covid-19-Verbreitung zu untersuchen, wurden retrospektiv 2456 Thorax-Scans ab dem 1. November 2019 bis 30 April 2020 durchgeführt. Fast alle Covid-19-Erkrankten weisen bei CT-Bildern Veränderungen der Lunge wie milchglasartige Infiltrate auf.

US-Geheimdienste sollen auch bereits in der zweiten Hälfte des November 2019 die israelische Regierung vor dem Ausbruch einer Epidemie in Wuhan gewarnt haben. Nach einem anderen Bericht soll es entsprechende Warnungen vor einem möglicherweise "katastrophalen Ereignis" an das Pentagon und das Weiße Haus Ende November gegeben haben. Nach einer Genanalyse von Proben von Covid-19-Erkrankten gehen Wissenschaftler aus Cambridge, Münster und Kiel davon aus, dass der neue Coronavirus irgendwann zwischen September und November auf den Menschen übergegangen sein könnte.

mehr:
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Unser Chef-Virologe und seine Tests…


Verbirgt sich hinter der Dampfplauderei des Herrn Drosten womöglich anderes als humanistische Philanthropie?
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Die Antworten der Charité auf unsere Pressefragen sind da (1) und lassen die näheren Umstände der Entwicklung und Verbreitung des sogenannten Drosten-Tests immer dubioser erscheinen. Laut Auskunft der Charité hat Prof. Christian Drosten den SARS-CoV-2-Test im Auftrag der Charité in seiner Arbeitszeit entwickelt. Die Urheberrechte liegen gemäß Technologietransferrichtlinie somit bei der Charité. Die Charité will eine mögliche Patent- oder sonstige Schutzfähigkeit noch nicht einmal geprüft haben, weil eine „gewinnorientierte Betrachtungsweise im Zusammenhang mit der Pandemie aus (ihrer) Sicht (...) nicht geboten“ sei. Pikant hierbei: Drosten hat der Charité die abgeschlossene Entwicklung seines Tests, dessen Blaupause er blitzschnell bei der WHO einreichte, entgegen seiner Meldepflicht gemäß Arbeitnehmererfindungsgesetz gar nicht erst angezeigt.
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Die Charité lässt entgegen ihres angeblich rein humanitären Ansatzes dann aber zu, dass andere, wie insbesondere die auf Initiative von Prof. Drosten „von Beginn an“ auf reiner Vertrauensbasis — ohne Verschwiegenheitspflicht oder Wettbewerbsverbot — in die Entwicklung des SARS-CoV-2-Tests eingebundene „kleine“ Berliner Firma TIB Molbiol Syntheselabor GmbH mit einem Jahresgewinn vor Corona von circa 7,3 Millionen Euro sich eine goldene Nase verdient. Deren Geschäftsführer Olfert Landt lässt uns wissen, Prof. Drosten und er seien keine Busenfreunde, obgleich die beiden seit nunmehr 17 Jahren für jeden neuen Virus wie Vogelgrippe, Schweinegrippe, MERS, ZIKA et cetera immer als allererste mit einem neuen Test herausgekommen sind.

Ein eingespieltes Doppelpack: Prof. Drosten als wissenschaftliches Sprachrohr seiner renommierten Arbeitgeber Bernhard-Nocht-Institut und Charité, TIB Molbiol als eilfertige Produzentin der jeweiligen Drosten-Testkits. Bei den SARS-CoV-2-Testkits durfte TIB Molbiol der Charité sogar „sendetechnische Unterstützung“ bei Auslieferungen an Empfängerlabore in Thailand, Vietnam, Hongkong leisten, die Prof. Drosten persönlich ausgewählt hatte, also als erste Firma auf der Welt den Drosten-Test kostenlos versenden, ein diagnostisches Goody Bag sozusagen mit einem Empfehlungsschreiben aus dem wissenschaftlichen Olymp. Der Türöffner schlechthin.

Nachbestellungen, so darf man vermuten, erfolgen nicht bei Prof. Drosten sondern direkt bei TIB Molbiol. Dadurch habe TIB Molbiol jedoch, wie die Charité sich beeilt zu versichern, „keinen Wettbewerbsvorteil in Anspruch nehmen können“. Häh, noch nie was vom First-Mover-Vorteil gehört? Geht da was zwischen Prof. Drosten, Charité und TIB Molbiol?

mehr:
- Der Goldjunge (Erik R. Fisch, Jens Wernicke, Rubikon, 27.06.2020)

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Ab Juni 2000 arbeitete Drosten als Arzt im Praktikum in der Laborgruppe des Mediziners Herbert Schmitz der Abteilung für Virologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg, wo er die Laborgruppe Molekulare Diagnostik leitete und ein Forschungsprogramm zur molekularen Diagnostik tropischer Viruskrankheiten etablierte. Ab 2007 leitete Drosten das Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Im Jahr 2017 folgte er einer Berufung an die Charité in Berlin, wo er das Institut für Virologie leitet.[7]Drosten gehört zu den Mitentdeckern des SARS-Coronavirus (SARS-CoV). Mit Stephan Günther gelang ihm 2003, wenige Tage nach der Identifizierung und noch vor den Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta die Entwicklung eines diagnostischen Tests auf das neu identifizierte Virus. Seine Erkenntnisse zu SARS stellte Drosten der Wissenschaftsgemeinde über das Internet sofort zur Verfügung, noch bevor sein Beitrag im Mai 2003 im New England Journal of Medicine erschien.[8] Dies wurde u. a. von der Zeitschrift Nature gewürdigt.[9] Im gleichen Jahr veröffentlichte die Arbeitsgruppe um Drosten das sequenzierte Genom des SARS-Coronavirus in der Zeitschrift Science[10] und identifizierte es als Hauptursache des Schweren akuten Atemwegssyndroms (englisch severe acute respiratory syndrome, SARS).[11]Ab 2012 erforschte die von Drosten geleitete Forschungsgruppe unter anderem auch das Middle East respiratory syndrome-coronavirus (MERS-CoV) und entwickelte den anschließend weltweit verwendeten Standardtest zum Nachweis dieses Erregers.[12]Christian Drosten hat (Stand Juni 2020) laut Google Scholar einen h-Index von 94,[13] laut der Datenbank Scopus einen von 76.[14] So finden sich Veröffentlichungen von ihm mit mehr als 2.000 Zitationen.[15] Science zählt ihn zu den „weltweit führenden Experten im Hinblick auf Coronaviren“.[16]
[
Christian Drosten, Wissenschaftliche Laufbahn, Wikipedia, abgerufen am 30.06.2020]
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siehe auch:
Corona-Tests reihenweise falsch: Problem im Vogelsbergkreis zieht immer weitere Kreise (giessener-allgemeine.de, aktualisiert 25.06.2020)
Vogelsbergkreis streitet mit KV über falsch positive Corona-Tests (Christoph Barkewitz, aerztezeitung.de, 25.06.2020)

Die Veröffentlichung im Wortlaut:
Das ORF1-Gen ist dabei für SARS-CoV-2 spezifisch, während das E-Gen auch in anderen Coronaviren vorkommt. Die Fälle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige Fälle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und führten deshalb immer wieder zu Rückfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivenrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung und geben ein Ergebnis bereits dann als „positiv“ heraus, wenn nur das E-Gen amplifiziert wurde. 

[Quelle: WHO empfahl völlig unspezifische Corona-Virentests, wochenblick.at, 17.05.2020]

Problematisch ist auch die Tatsache, dass die Tests zum Teil eine gewisse Kreuzreaktivität gegenüber endemisch zirkulierenden (Beta-) Coronaviren (z. B. HCoV-OC43, HCoV-HKU1) oder anderen Infektionskrankheiten aufweisen (können) und somit die Möglichkeit falsch positiver Ergebnisse beinhalten.
[Kohmer, Niko; Rabenau, Holger F.; Ciesek, Sandra, SARS-CoV-2: Der richtige Nachweis, Dtsch Arztebl 2020; 117(17): A-866 / B-729]

Montag, 29. Juni 2020

Corona-Zeiten können spannend und unterhaltsam sein: Chef-Virologe und Chef-Epidemiologe ein wenig unter der Lupe


WO ist nur die Doktorarbeit {20:29}
Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 30.06.2020 veröffentlicht 
mehr Infos: siehe YouTube
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In diesem Beitrag thematisiert Jens Berger die zahlreichen Medienauftritte von Karl Lauterbach, der für die SPD-Fraktion Mitglied des Deutschen Bundestages ist. Auffällig ist, dass er in dieser merk-würdigen Corona-Zeit sehr oft für harte, Freiheiten einschränkende Maßnahmen plädiert. Auf Anerkennung stoßen die Mahnungen und Warnungen dieses MdB vermutlich, weil Herr Lauterbach gelernter Epidemiologe ist und sogar auf einen Professorentitel verweisen kann. Jens Berger macht auf Merkwürdigkeiten hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Qualifikation, seinen Einsatz für Privatisierungen im Gesundheitswesen und zugunsten der Pharmaindustrie aufmerksam.

Viele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten machen sich ebenfalls Gedanken und haben diese in Leserbriefen zum Ausdruck gebracht. Dafür bedanken wir uns sehr. Es folgt eine Auswahl der eingereichten Antworten. Zusammengestellt von Christian Reimann.
mehr:
siehe auch:

Die Wahrheit ist unsere Pflicht | Samuel Eckert Rede in Darmstadt {15:18 – Start bei 3:06 
– Eckert: »In Trossingen, im Altenheim Bethel, da war der zweite Test Gold wert«}
GD-TV Schwäbisch Gmünd GD-TV Schwäbisch Gmünd
Am 29.06.2020 veröffentlicht 
Infotext und Links auf YouTube
zu falschen Test-Ergebnissen:
Die Veröffentlichung im Wortlaut:
Das ORF1-Gen ist dabei für SARS-CoV-2 spezifisch, während das E-Gen auch in anderen Coronaviren vorkommt. Die Fälle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige Fälle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und führten deshalb immer wieder zu Rückfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivenrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung und geben ein Ergebnis bereits dann als „positiv“ heraus, wenn nur das E-Gen amplifiziert wurde.

[
Quelle: WHO empfahl völlig unspezifische Corona-Virentests, wochenblick.at, 17.05.2020]

Problematisch ist auch die Tatsache, dass die Tests zum Teil eine gewisse Kreuzreaktivität gegenüber endemisch zirkulierenden (Beta-)Coronaviren (z. B. HCoV-OC43, HCoV-HKU1) oder anderen Infektionskrankheiten aufweisen (können) und somit die Möglichkeit falsch positiver Ergebnisse beinhalten. 
[Kohmer, Niko; Rabenau, Holger F.; Ciesek, Sandra, SARS-CoV-2: Der richtige Nachweis, Dtsch Arztebl 2020; 117(17): A-866 / B-729]
Hypnosetag 99: falsche Resultate bei den Tests (Post, 08.05.2020)
Fehler des Labors: Entwarnung im Bethel (schwaebische.de, 29.04.2020)
- Was testet eigentlich die PCR-Methode? (Peter Frey, Peds Ansichten, 26.04.2020)

und siehe auch:
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Eine Zusammenfassung der Corona-Hysterie
– und einige wichtige Haarspaltereien

Die Zerstörung des Corona Hypes. {59:41}

Teil der Lösung
Am 28.06.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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Bemerkungen zum Video:
Laut Sebastian (so nennt sich der Sprecher) gibt es vier epidemiologiesche Kenngrößen:
1. Population
2. Infizierte
3. Erkrankte
4. Verstorbene
Meine Erkältung, die war in der zweiten Hälfte der letzten Woche. Wenn das ein normales Erkältungs-Coronavirus gewesen wäre, dann hätte ich jetzt inzwischen schon so Antikörper, die würden stark ansteigen, und ich würde mit einiger Wahrscheinlichkeit kreuzreagieren in einem SARS-2-Antikörpertest, obwohl ich kein SARS-2 hatte, sondern nur ein Erkältungs-Coronavirus hatte. So etwas ist möglich, wir haben jetzt keine Influenzasaison mehr, die ist jetzt gerade beendet. Aber vor einem Monat waren wir noch mitten in der Influenzasaison und Erkältungssaison. Viele Personen haben jetzt noch solche nachlaufenden IgM-Antikörper gegen Erkältungs-Coronaviren 
[Korinna Hennig interviewt Christian Drosten, (29) Tests müssen gezielter eingesetzt werden, NDR Info, 07.04.2020 – Hervorhebung von mir]
mein Kommentar:
Prof. Drosten erwähnt in dem Interview die Möglichkeit einer Kreuzreaktion, so daß, obwohl er nicht an Covid-19 erkankt war, es möglich wäre, daß bei einem Test herauskäme, er habe eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchgemacht.

Im Übrigen: Ich habe noch nie einen Wissenschaftler gesehen, der sich dermaßen unpräzise ausdrückt.
In diesem Jahr bekam Drosten den Grimme Online Award in der Kategorie »Information« (Wikipedia: »herausragende Beiträge des Online-Journalismus und der Informationsvermittlung«).
Nachdem Golineh Atai 2016 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus gewonnen hatte, schrieb der Alte Mann folgenden Verriss:
- Die Leichenfledderer (altermannblog.de, 20.05.2016)
Die Tatsache, daß sie die Branchen-Zeitschrift »medium-magazin« im Dezember 2014 zur »Journalistin des Jahres« kürte, sagt wahrscheinlich mehr über den Zustand unserer Medien-Landschaft denn über die Qualität von Frau Atai aus…

Angesichts der Tatsache, daß unsere bundesdeutsche Harald-Lesch-Nachfolgerin Mai Thi 2018 sowohl den Grimme Online Award in der Kategorie Wissen und Bildung (Wikipedia: »Vermittlung von allgemein relevanten Wissensinhalten«) sowie den Publikumspreis des Grimme Online Award[37][38] gewann, wie auch 2019 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhielt, ruft bei mir nur noch Verachtung hervor…
Quelle: Entwicklung der weltweiten Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Januar 2020 (Stand: 29. Juni 2020, de.statista.com – Screenshot)   
Die kumulative Zahl der bestätigten Fälle der Lungenerkrankung COVID-19 beläuft sich bis zum 29. Juni 2020* auf weltweit über 10,1 Millionen Erkrankungsfälle. Die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg bis zu diesem Tag auf mehr als 502.000 Fälle. Das zugrunde liegende Coronavirus hat sich mittlerweile in mehr als 185 Ländern ausgebreitet. Außerhalb Chinas sind vor allem die USA, Brasilien, Russland und Indien betroffen. In Europa verzeichnen Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich die meisten COVID-19-Fälle.
[Rainer Radtke, Entwicklung der weltweiten Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in 2020, de.statista.com, 29.06.2020]
mein Kommentar:
So etwas darf nicht passieren!
Unsere auf die tägliche Funktionalität ausgerichtete Alltagssprache wird »in diesem Fall« der Abbildung der Realität nicht gerecht!! 
Die Überschrift über der Grafik spricht von Fallzahlen. Laut Duden bedeutet »Fall« eine Erkrankung (Definition Nr. 4)
Und tatsächlich rutschen sowohl RKI wie auch Statista (siehe Zitat: 10,1 Millionen Erkankungsfälle«) auf dieser Bananenschale aus!! Sie geben die Zahl der positiv Getesteten an, gehen dabei wie selbstverständlich von der Korrektheit der verwendeten Tests aus(!!) und interpretieren die positive Getesteten als Infizierte.
Dabei übersehen sie (und das ist mir völlig unbegreiflich), daß 
1. nicht jeder positiv Getestete infiziert ist (siehe das Zitat aus dem Drosten-Interview oben) und
2. nicht jeder Infizierte krank ist! (Das dürfte EIGENTLICH selbstverständlich sein!)
Jeder NICHT wissenschaftlich Vorgebildete wird die präsentierten Zahlen als »KRANKE« interpretieren.
Und wenn die positiv Getesteten als »Kranke« verstanden werden, dann erzeugt die folgende Meldung
- Alarmierende Corona-Zahlen: Das Virus frisst sich tiefer in die USA (Martin Morcinek und Christoph Wolf, n-tv)
eine ganz bestimmte Wirkung!


siehe auch:
- Von Vogel- über Schweinegrippe zu Corona: Ein Beispiel für erfolgreiche Kommunikationsanpassung (Post, 07.06.2020)

Arte-Dokumentation (laut Impfkritik.de Erstausstrahlung am 20.10.2009):
Profiteure der Angst - arte Dokumentation 2009 {56:44 – Start bei 8:56 – Off-Sprecher: »Wieviele Menschen weltweit sterben oder schwer erkranken ist kein Kriterium mehr für eine Pandemie.«}

Be Be
Am 29.03.2020 veröffentlicht 
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Corona-Statistiken: »Mäßig entstellte Wahrheiten«

Corona - Spaß mit Statistik {44:30}

Dr. Schmiedel  
Am 29.06.2020 veröffentlicht 
Seit Monaten bekommen wir Graphiken und Statistiken gezeigt. Aber wesentliche Grundlagen der Statistik, die wir benötigen, um diese Zahlen und Kurven überhaupt bewerten zu können, bleiben uns in der Regel vorenthalten. Hier wird erklärt, wie die Ergebnisse von Testen überhaupt zu interpretieren sind. Viel Spaß!
Mehr Text u. Links: YouTube


Freitag, 26. Juni 2020

Herdenimmunität nicht mit 60, sondern schon mit 43 Prozent der Bevölkerung


Studie von schwedischen und britischen Wissenschaftlern will das Konzept mit fragwürdigen Voraussetzungen retten, schließlich ist nicht einmal gesichert, dass eine Infektion Immunität schafft
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Schweden und Großbritannien waren dem Konzept der Herdenimmunität gefolgt, das auch zu Beginn der Pandemie wohl der Politik der Bundesregierung zugrundelag. Während Boris Johnson Mitte März schnell in die Herde der übrigen Regierungen einschwenkte (Britische Regierung verfolgt nicht mehr die Strategie der Herdenimmunität) und schließlich auch einen Lockdown verhängte, nachdem eine Simulation des Imperial College vor Hunderttausenden von Toten und einer Überlastung des Gesundheitssystem warnte, hielten die Schweden unter der Anleitung des Staatsepidemiologen Anders Tegnell weitgehend an ihrem Konzept fest, auch als die Zahl der Todesfälle vor allem in den doch nicht geschützten Alten- und Pflegeheimen in die Höhe gingen.
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Jetzt hat Schweden mit 612 auf 100.000 Personen den höchsten Anteil von Infizierten in Europa, liegt aber bei der Zahl der mit Covid-19 verbundenen Todesfällen mit 51,2 auf 100.000 Personen hinter Belgien, das mit 85,1 an der Spitze liegt, Großbritannien mit 64,8 an zweiter Stelle, gefolgt von Spanien, Italien und Frankreich. In Deutschland gibt es 10,8 mit Covid-19 verbundene Todesfälle pro 100.000 Personen. Die Nachbarstaaten Schwedens weisen deutlich geringere Infektions- und Todeszahlen auf. In Dänemark sind 10, von 100.000 verstorben, in Finnland 5,9 und in Norwegen 4,7. Die Reproduktionszahl schwankt seit einigen Wochen um 1. Gleichwohl ist Schweden auf der RKI-Karte für Covid-19-Inzidenzen das einzige Land in Europa mit mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen (Stand 25.06.).
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Nach einer Umfrage haben 80 Prozent der Schweden im Zeitraum von Mai bis Juni ihr Verhalten der Pandemie angepasst zu haben, fast 90 Prozent, sie hätten innen und außen die Abstandsregeln beachtet. Viele würden nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder sich mit vielen Menschen an einem Ort aufhalten.

mehr:
siehe auch:
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Donnerstag, 25. Juni 2020

Panik und Wahnsinn…

📛 Stoppt den Wahnsinn! 📛 Interview Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit Dave Brych (5 IDEEN) {35:56 – Start bei 4:24}

5 IDEEN
Am 25.06.2020 veröffentlicht 
Dr. Sucharit Bhakdi ist ein deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er ist emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Bereits vor Veröffentlichung weigerte sich Amazon das Buch als E-Book zu veröffentlichen, anschließend landete das Taschenbuch auf Platz 1 der Buchcharts insgesamt! Anfeindungen und Beleidigungen mussten nicht nur die Autoren sondern auch jeder erfahren, der die beiden empfahl. Das allein zeigt, dass die Zeit reif ist darüber vernünftig zu sprechen.
Dieses Buch sollten auch alle Journalisten und vor allem Juristen lesen, denn wir sind hier gerade alle Zeitzeugen eines schicksalhaften Zeitgeschehens.
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Dazu eine Panik-Meldung von WELT:
CORONA-KATASTROPHE: Rekordwerte - Covid-19 frisst sich weiter durch die USA {1:57}

WELT Nachrichtensender
Am 25.06.2020 veröffentlicht 
In den USA bleiben die Infiziertenzahlen ähnlich hoch wie in der schlimmsten Phase der Corona-Pandemie Ende April. 34 300 neue Fälle habe es am Mittwoch gegeben, teilte die Johns-Hopkins-Universität am Donnerstag mit. Die Zahl war etwas niedriger als am Dienstag, aber kaum unter dem Rekordwert von 36 400 am 24. April.
Die Zunahme der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen lässt sich vermutlich teilweise damit erklären, dass mehr Menschen getestet werden. Andere Faktoren deuten Experten zufolge allerdings auf eine beschleunigte Ausbreitung des Virus hin: Auch die Zahl der Todesfälle pro Tag und der Krankenhauseinweisungen sowie der Anteil der positiven Tests haben in Teilen der USA in den vergangenen Wochen zugenommen.
Besonders schwer betroffen ist Arizona, wo 23 Prozent aller Test der vergangenen sieben Tage positiv ausfielen. Dieser Wert ist fast dreimal so hoch wie der nationale Durchschnitt. 415 Menschen müssen dort künstlich beatmet werden. In Mississippi erreichten die Infiziertenzahlen diese Woche zweimal neue Höchstwerte.
Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, kündigte an, dass nicht notwendige Operationen in Teilen seines Staates vorerst nicht durchgeführt werden sollten, um Krankenhausbetten freizuhalten. Ansonsten sträubte sich Abbott, der in seinem Staat als einer der ersten wieder Beschränkungen aufgehoben hatte, gegen neue Restriktionen. «Das Letzte, was wir als Staat tun wollen, ist zurückzugehen und Unternehmen zu schließen», sagte er.
Nach Schätzungen der US-Gesundheitsbehörde CDC haben sich bisher 20 Millionen Amerikaner mit dem neuartigen Coronavirus infiziert - zehnmal so viele wie bekannt und damit sechs Prozent der amerikanischen Bevölkerung. Grund für die große Diskrepanz zwischen dieser Zahl und den 2,3 Millionen bestätigten Fällen sei, dass vor allem in der Anfangsphase wenig getestet worden sei und viele Infektionen asymptomatisch abliefen, hieß es am Donnerstag vom CDC. Direktor Robert Redfield sagte: «Unsere beste Schätzung im Moment ist, dass es für jeden berichteten Fall tatsächlich zehn weitere Infektionen gab.»
«Es ist nach wie vor ernst», sagte Redfield mit Blick auf die steigenden Fallzahlen in Teilen der USA. Das Land sei jetzt aber in einer anderen Situation als im März oder im April. Mittlerweile werde deutlich mehr getestet und es gebe häufiger Infektionen bei jungen Menschen, die weniger schwer erkrankten.
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Über die zunehmende Überforderung des Staates: Wahrheit ist anscheinend nicht umsetzbar


Eines der wichtigsten Menschenrechte, das in der Corona-Krise verletzt wird, ist das Recht auf wahrheitsgemäße Information.
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Im Krieg ist das erste Opfer immer die Wahrheit, sagt eine bekannte Redensart. Vielleicht haben etliche Politiker auch deshalb den „Krieg gegen das Virus“ ausgerufen. Sie meinen dann, sich ebensowenig an die Wahrheit halten zu müssen, wie dies Kriegstreiber schon immer taten. Im Zusammenhang mit Corona erleben wir eine beispiellose Ansammlung von Falschinformationen. Denn auch mit Fakten kann man die Wahrheit verdrehen — wenn etwa Todeszahlen für 2020 genannt werden, ohne, dass die Zahlen der Vorjahre zum Vergleich herangezogen werden, was für eine seriöse Einschätzung der Gefährlichkeit einer Epidemie unerlässlich wäre.
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Erwartungsgemäß bestätigt Phase 2 (Anm. d. Übers.: des italienischen Exitplans) per Ministerialerlass mehr oder minder die bestehenden Einschränkungen der nur auf Basis eines Gesetzes einzuschränkenden verfassungsmäßigen Freiheiten. Aber nicht weniger wichtig ist die Einschränkung eines Menschenrechts, das in keiner Verfassung ratifiziert ist: das Recht auf die Wahrheit, das Bedürfnis nach einem wahren Wort.

Was wir erleben, ist, mehr noch als eine beispiellose Manipulation der Freiheiten eines Jeden, tatsächlich eine gigantische Operation der Verfälschung der Wahrheit. Wenn die Menschen zustimmen, ihre persönliche Freiheit zu begrenzen, dann tatsächlich deshalb, weil sie ohne jegliche Überprüfung die von den Medien gelieferten Daten und Meinungen akzeptieren. Die Werbung hat uns lange Zeit an Vorträge gewöhnt, die umso effektiver waren, je weniger sie auch nur vorgaben, wahr zu sein. Und seit langem wird sogar ein politischer Konsens angeboten, der ohne tiefe Überzeugungen auskommt, in gewisser Weise wohl annehmend, dass die Wahrheit in Wahlreden nicht zur Diskussion stehe.

Was sich jetzt vor unseren Augen ereignet, ist jedoch etwas Neues, und sei der Grund auch nur, dass bei der Frage nach Wahrheit oder Falschheit des passiv akzeptierten Diskurses unsere Lebensweise, unser gesamtes, alltägliches Dasein auf dem Spiel steht. Aus diesem Grund wäre es dringend erforderlich, dass jeder versuchte, das, was ihm zur Prüfung vorgelegt wird, zumindest einer elementaren Überprüfung zu unterziehen.

Ich bin nicht der Einzige, der angemerkt hat, dass uns die Daten über die Epidemie in unbestimmter Form und ohne irgendein Kriterium von Wissenschaftlichkeit präsentiert werden.

Aus erkenntnistheoretischer Sicht ist es beispielsweise offensichtlich, dass die Angabe einer Zahl der Verstorbenen ohne Bezug zur jährlichen Sterblichkeit im selben Zeitraum und ohne Angabe der tatsächlichen Todesursache bedeutungslos ist.

Und doch wird genau das weiterhin Tag für Tag getan, ohne dass es jemandem aufzufallen scheint. Dies ist umso überraschender, als die Daten, die eine Überprüfung ermöglichen, jedem zur Verfügung stehen, der darauf zugreifen möchte, und ich habe in dieser Rubrik bereits den Bericht des Präsidenten des ISTAT (Anm. d. Übers.: des nationalen Statistikinstituts Italiens) Gian Carlo Blangiardo erwähnt, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 niedriger ist als die Zahl der Todesfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen in den beiden vorangegangenen Jahren. So eindeutig er auch sein mag, es ist doch, als ob dieser Bericht nicht existierte, ebenso wenig wie die Tatsache Berücksichtigung findet, dass auch derjenige testpositive Patient, der an einem Herzinfarkt oder einer anderen Ursache gestorben ist, als Covid-19-Toter gilt. Warum glaubt man entgegen dokumentierter Unwahrheit weiter?

Man könnte meinen, dass die Lüge für wahr gehalten wird, weil sie sich, wie die Werbung, nicht bemüht, ihre Falschheit zu verbergen. Wie es schon beim Ersten Weltkrieg der Fall war, kann der Krieg gegen das Virus nur trügerisch motiviert sein.

mehr:
- Die Wahrheitsfälscher (Giorgio Agamben, Rubikon, 22.06.2020)
siehe auch:

Vorbemerkung:
Das folgende Zitat bezieht sich auf regelmäßige Untersuchungen des Grippe-Web (Überwachungssystem grippeähnlicher Erkankungen mit aktuell ca. 4.600 Teilnehmern); siehe dazu:
- Wie funktioniert GrippeWeb? (RKI, undatiert)


In der virologischen Surveillance der AGI wurden in der 24. KW 2020 in 8 von 36 eingesandten Proben (22 %) Rhinoviren nachgewiesen. Seit der 15. KW 2020 wurde keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.
[
Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 18.06.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND, RKI, 18.06.2020, Abschnitt »Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen«, 2. Absatz. S. 11 unten – Hervorhebung von mir]
mehr zu der Arbeitsgemeinschaft Influenza, ihrem Netzwerk von Sentinel-Praxen (Grippe-Web) und ihren Wochenberichten:

Isolierte Tönnies-Mitarbeiter: Fühle mich wie ein eingepferchtes Schwein {3:07}

RT Deutsch
Am 25.06.2020 veröffentlicht 
Binnen kürzester Zeit haben sich im Fleischbetrieb Tönnies in Gütersloh über 1.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der Betrieb wurde geschlossen und alle Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt. Da der Betrieb stark auf Subunternehmer setzt, sind dort viele Menschen aus Osteuropa beschäftigt. Die Unterkünfte der Mitarbeiter sind nun von der Außenwelt durch einen Zaun abgeschottet. Einer der Tönnies-Mitarbeiter sagt, dass er sich wie ein Schwein fühle, das eingesperrt wurde.
Aufgrund des erneuten Virusausbruches sind nun zwei betroffene Landkreise, Gütersloh und Warendorf, wieder unter einem "Lockdown". Anders als zuvor bei den bundesweiten Einschränkungen dürfen allerdings Restaurants und nicht essenzielle Geschäfte geöffnet bleiben. Museen, Fitnessstudios, Bars, Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Auch die Kontakteinschränkungen treten nun wieder in Kraft. Der erneute Lockdown soll vorerst bis zum 30. Juni gelten.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte die Sperrmaßnahmen in Gütersloh, dem Sitz des Schlachthofes Tönnies in Rheda-Wiedenbrück und im benachbarten Warendorf, wo viele der Mitarbeiter leben, Anfang der Woche angekündigt. In beiden Landkreisen leben insgesamt 670.000 Menschen. Landeschef Armin Laschet erklärte am Dienstag, man werde eine Woche lang Restriktionen verhängen, um die Situation zu entspannen, die Tests auszuweiten und festzustellen, ob sich das Virus über die Mitarbeiter hinaus ausgebreitet habe.
Von dem Ausbruch in Gütersloh sind auch Arbeitnehmer anderer Unternehmen betroffen, die in einigen der Wohnhäuser wie die Tönnies-Mitarbeiter wohnen und nun ebenfalls dort gefangen sind.
Ein rumänischer Tönnies-Arbeiter sagte, hinter Metallzäunen zu leben, die hastig um den Wohnblock errichtet wurden, gäbe ihm das Gefühl, wie "ein Schwein in einem Loch" zu hausen.
Die Einwohner von Gütersloh, die gehofft hatten, anderswo in Deutschland ihren Urlaub verbringen zu können, mussten in den vergangenen Tagen ihre Buchungen stornieren. Die bayerischen Regionalbehörden und einige Küstenstaaten hatten den Hotels verboten, Menschen aus den betroffenen Landkreisen aufzunehmen. Ausnahmen gäbe es nur, wenn sie nachweisen könnten, dass sie nicht infiziert sind. Deshalb strömen nun viele Menschen zu den Teststellen, um einen solchen Nachweis zu erhalten, bevor nächste Woche die Sommerferien und damit die Urlaubssaison beginnt.
Von den 2.000 solcher durchgeführten Tests war nur das Ergebnis einer Person aus dem Raum Gütersloh positiv. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

mein Kommentar:
Wie würden wohl unsere MSM reagieren, wenn wir solche Bilder aus China oder Russland gezeigt bekämen?!!
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