Dienstag, 15. Mai 2012

Heuschrecken, Griechenland und die Finanzkrise

-  Säbelrasseln der Hedgefonds gegen Athen (FAZ, 10.05.2012:)

- Hedgefonds erzielen hohe Renditen (FAZ, 15.05.2012:)
mein Kommentar: 
Ist doch toll, hat sich das Spekulieren doch gelohnt!!

Das erinnert mich an die 25 Jahre lang unglücklich verheirateten Frauen, die tränenüberströmt vor mir sitzen und jammern: »Herr Doktor, irgendwann muß mein Mann doch kapieren, daß er auch mal den Mülleimer raustragen soll.«
Wieso? Es funktioniert doch! 

Franz Müntefering 2007:

Müntefering -- Heuschrecken -- "Wozu brauchen wir dann Demokratie?" [2:43]
Hochgeladen am 05.09.2008
Podiumsdiskussion. Josef Joffe und Michael Naumann im Gespräch mit Franz Müntefering.
ZEIT -- Matinee vom 08.02.2007 

Scandlines Heuschrecken Rostock [2:30]
Hochgeladen am 21.12.2009
Investoren auf Gierkurs - mit der Politik unter einer Decke., Die geheimen Gelddruckmaschinen werden durch Bürgschaftsvergabe des Landes befeuert - davon profitieren Hinterleute in ungeahntem Umfang.

Gute Frage: Wozu brauchen wir Demokratie?

- Helmut Schmidt geißelt "Raubtierkapitalismus" der Hedgefonds und ist froh, dass es die Deutsche Bank gibt (WELT, 01.02.2007)

Helmut Schmidt – "Die Banken begehen schon wieder dieselben Fehler" (ZEIT, 16.01.2010)
Altkanzler Helmut Schmidt wirft der Politik vor, zu wenig zu tun, um die Finanzmärkte zu regulieren. Auch der Bundesregierung bescheinigt er Zögerlichkeit

Helmut Schmidt über Raubtierkapitalismus - ZEIT ONLINE [3:03]

Hochgeladen am 21.07.2010
Helmut Schmidt über Ursachen und Folgen der Finanzkrise | 21.04.2010
Alle Videos mit Helmut Schmidt auf ZEIT ONLINE finden Sie hier http://www.zeit.de/video



- Yngve Slyngstad, norwegischer Staatsfonds „Die Umschuldung Griechenlands war eine unglückliche Entscheidung“ (FAZ, 09.05.2012)
 Zitate: »Wenn eine Bank zum Beispiel eine private Immobilienfinanzierung prüft, wird sie zuerst nach der Rangfolge ihrer Ansprüche fragen. Nun haben sich im Fall von Griechenland die Regierungen der Euroländer und die Europäische Zentralbank (EZB) aber untereinander darauf geeinigt, dass sie selbst Gläubiger ersten Ranges sind. Damit sind wir automatisch zu einem nachrangigen Gläubiger geworden. Eine solche Veränderung der Gläubigerrangfolge im Nachhinein ist für uns nicht akzeptabel - auch wenn wir wissen, wie schwierig die Situation ist. Hier geht es ums Prinzip. Zweitens kritisieren wir die rückwirkend in Kraft getretenen Bestimmungen der sogenannten „Collective Action Clauses“. Denn wenn erst einmal bindende Verträge aufgelöst worden sind, wie können wir da wissen, ob in Zukunft nicht auch noch andere Verträge aufgelöst werden?« 
[…]
 Griechenland allein beschäftigt uns ja gar nicht so stark. Das Beunruhigende ist vielmehr, dass man anscheinend jeden Einzelfall dieser Krise separat lösen will, ohne Rücksicht auf die langfristigen Folgen. Uns treibt die Frage um, nach welchen Regeln in anderen Staaten als Griechenland die nötigen Maßnahmen getroffen und welche Sicherheiten es künftig noch für private Investoren geben wird.
[…]
 Wir können nicht einfach berechnen, was die Staatsschulden und die Banken in Europa wert sind, weil das von politischen Beschlüssen abhängt.
[…] 
 Bislang haben wir den Anteil der in Euro begebenen Anleihen an unserem Anleiheportefeuille von knapp 50 Prozent auf 39 Prozent gesenkt, und wir senken ihn weiter. Auch das Volumen der in Euro gezeichneten Bankanleihen haben wir fast halbiert. Denn das Problem ist hier das gleiche wie bei den Staatsanleihen: Die EZB leiht den Banken Geld, erhält dafür Sicherheiten - und für die anderen Gläubiger bleibt entsprechend weniger übrig. Deshalb investieren wir in diesem Sektor nur noch in gedeckte Schuldverschreibungen. Das heißt zugleich, dass die europäischen Banken vor einer großen Herausforderung stehen: Werden sie künftig von privaten oder von öffentlichen Investoren finanziert werden? 
[…]
 niemand weiß, wie groß der Anteil der Rechnung ist, den Deutschland einmal wird tragen müssen. Deshalb ist es schwierig, eine wirklich sichere Anlagemöglichkeit in Europa zu finden.
[…]
 und ein größeres Bewusstsein dafür, wie wichtig eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist. Aber auch dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen dem Süden und dem Norden. In unserer Welt gehören Wirtschaftswachstum und solide Finanzen zusammen. Diese Auffassung ist umso weiter verbreitet, je weiter nach Norden man kommt - Finnland ist in diesem Punkt klarer als Deutschland, Schweden deutlicher als die Schweiz. Und am weitesten im Norden liegt in Europa eben Norwegen.

Wie angenehm sind doch klare Worte! 
Ich warte: Vielleicht gibt’s ja dieses Jahr neben »Cyber-War« auch noch ein neues Wort: »Finance-War« 
Volker Pispers - Bankenrettung [3:43]

Hochgeladen am 24.07.2010
Gerettet wurde nichts, nur Zeit gekauft 

Montag, 14. Mai 2012

Der Kölner Dom bei Quarks & Co.

Ranga Yogeshwar hat sich mit dem Kölner Dom auseinandergesetzt.
Videos und mehr beim WDR-Fernsehen

Sonntag, 13. Mai 2012

Piraten, Kompetenz, Markus Lanz und JP Morgan

In der Sendung vom 9. Mai 2012 führte Gottschalk-Nachfolger Markus Lanz einmal wieder einen Piraten vor: Torge Schmidt. (Unter dem Stichwort »Piratenpartei-Bashing« finden sich bei youtube einige kernige Kommentare zu Lanz.)
Nach einigen gekonnten Falschunterstellungen durch Markus Lanz ließ sich Schmidt zu einer Aussage über den Schutz von Urheberrechten hinreißen und wurde dann von einigen Talkshow-Teilnehmer genüßlich auseinandergenommen.
Soweit, so gut, der Zuschauer denkt: »Die müssen sich auch erst mal die Hörner abstoßen!«

Ich kann mich auch noch an Zeiten erinnern, als Joschka Fischer in Turnschuhen vereidigt wurde, oder, noch früher, wie sich die Grünen die Köpfe heißredeten über das Abhalten eines Parteitages in einem Zirkus-Zelt. Es gab auch eine Zeit, da diskutierten die Grünen darüber, ob denn die gewählten Abgeordneten zur Halbzeit der Legislatur-Periode zurücktreten und sich durch andere Parteimitglieder ersetzen lassen sollten (Stichwort: Rotationsprinzip). Die Grünen wollten damals das Entstehen einer Art Polit-Prominenz verhindern. (Frage: Welcher »normale« Fernsehzuschauer kennt denn außer Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine noch einen anderen Linken?)
Keine Frage: Kompetenz ist wichtig, Verläßlichkeit von Parteien ebenso.
Aber: Möglicherweise ist fehlende Verläßlichkeit (siehe die jetzige Entwicklung in Griechenland, welches möglicherweise den Euro-Raum verläßt) auch wichtig.


[kompl.] Georg Schramm @ Occupy Frankfurt 12.11.2011 [19:05]

Hochgeladen am 23.11.2011
Rede von Georg Schramm auf der Kundgebung der Demonstration "BANKEN IN SCHRANKEN". Vorher hatten ca. 8000 Menschen das Bankenviertel von Frankfurt am Main umzingelt. Zeitgleich kreisten in Berlin Tausende die Regierungsgebäude ein. Eine Aktionen von Campact und Attac mit der Occupy-Bewegung. Forderungen an die Regierung den systemischen Fehlern mit konkreten Reformen zu Begegnen: Steuerreform, Finanztransaktionssteuer, New Deal, Geldreform, Sozial-Reform, echte Demokratie Jetzt!
Und: Vielleicht ist Kompetenz (wer hat die Griechen reingelassen?) auch nicht das Gelbe vom Ei. Oder besser: Vielleicht ist Kompetenz in Wirklichkeit nur Schein-Kompetenz. Neuestes Beispiel: JP Morgan.

Zitat Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank:

»Mit anderen Worten reden wir hier sowohl über menschliches Versagen innerhalb eines sehr komplexen Systems als auch voraussichtlich über Fehler in dem internen Kontrollsystem.

Übergeordnet erlaubt die aktuelle über die vergangenen 20 Jahre immer laxer werdende Regulierung Instituten wie JPMorgan eine derartige Positionierung, die hier Ausgangspunkt der Schieflage ist. Entsprechend wäre ich für eine Umkehr der Deregulierung [Hervorhebung von mir] der letzten 20 Jahre. Es geht darum, den Finanzsektor wieder zu einer der Realwirtschaft dienenden Funktion zu bringen.« [das gesamte Interview bei tagesschau.de, siehe auch bei wikipedia zur griechischen Finanzkrise]


Kompetenz
ursprünglich = Recht auf Abgaben, Einkünfte, Lebensunterhalt (16. Jahrhundert)
heute = Zuständigkeit, Befugnis, Befähigung, Fähigkeit, Sachverstand (seit 19. Jahrhundert)
Entlehnung aus lateinisch competentia = Zusammentreffen, Symmetrie, Analogie;
Verbform: competere = zusammentreffen; zutreffen; zukommen, zustehen; etwas gemeinsam erstreben, zu erreichen suchen.

»Wer kompetent ist, der ist nicht nur für etwas zuständig, für eine Tätigkeit oder einen Problembereich, den er fachlich gut beherrscht und mit Sachverstand bewältigt. Nein, wer kompetent ist, dem steht auch etwas zu: das Recht auf gute Einkünfte zum Lebensunterhalt.«
[Quelle: redenwelt.de]

Die Frage, die sich mir stellt: Hätten die Piraten die Griechen in die Euro-Zone reingelassen oder hätten sie auf der Erfüllung der Zulassungs-Kriterien gepocht? [Daß die Griechen mogelten, war allen »Kompetenten« klar.] Würden Piraten den Handel mit Hedgefonds erlaubt haben [Investmentmodernisierungsgesetz 2003]?

Was ich vermisse: Einen Wirtschaftsfachmann, der erklärt, daß bei dem Sparzwang der Griechen trotzdem zumindest ein Nullwachstum erreichbar ist.


Das Weltfinanzsystem [15:17]

Veröffentlicht am 02.05.2013
Das Weltfinanzsystem erklärt vom ehrlichen Aufklärer und Kabarettisten Georg Schramm.
The world financial system declared by honest reconnaissance and comedian Georg Schramm.
Le système financier mondial a déclaré par la reconnaissance honnête et comédien Georg Schramm.

Ist das Risiko, das kompetente Leute eingehen geringer als das, welches inkompetente Menschen eingehen? Ist die Inkompetenz von Inkompetenten gefährlicher als die Betriebsblindheit Kompetenter? Hätten die Piraten damals die Sicherheit von Salzstöcken beurteilenden Wissenschaftler genauso unter Druck gesetzt wie bestimmte Politiker? Würde es etwas nützen, wenn Inkompetente mit »gesundem Menschenverstand« über Fukushima entscheiden würden?

Ist es in einer Demokratie möglich, die Betriebsblindheit Kompetenter oder die Rücksichtslosigkeit politischer Interessen zu vermeiden? Ist die Demokratie da besser als zum Beispiel eine Diktatur? Ist eine nicht-demokratische Regierungsform denkbar, in der ein Film wie »Spur der Steine« zugelassen werden würde? Ist eine kritikfähige nicht-demokratische Regierungsform denkbar?


Kann es wirklich eine wirtschaftlich überlebensfähige kritische Presse oder überhaupt wirtschaftlich überlebensfähige kritische Medien geben?


Medien- Das Versagen als vierte Gewalt und die Bildung im Staat [8:49]

Hochgeladen am 08.01.2012
Medien im Staat - Veröden und Verblöden
Es sieht gar nicht gut aus mit Deutschland. Zum Beispiel mit den Medien. Unter der Ankündigung "Mittelmaß und Wahn: Wie das deutsche Fernsehen verödet" widmete die Süddeutsche Zeitung eine ganze Seite über die "ödeste Gleichförmigkeit" im TV. Beklagt wird das Fehlen von Kreativität in der Sender-Bürokratie. "So wenig Niveau war nie!" konstatiert auch auf 320 Seiten ein Buch mit dem Titel "Die verblödete Republik. Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen". Ob falsche Betroffenheit in Talkshows, prollige Vorbilder wie Mario Barth oder Dieter Bohlen, von Supernannys statt von ihren Eltern erzogene Kinder. Und Medien entscheiden immer öfter über Karrieren von Politiker und „Menschen des öffentlichen Lebens", wie wir gerade jetzt erleben......weiter lesen bei Nachrichtenspiegel online
Läßt sich ein »Stuttgart 21«-Projekt ökologisch finanzierbar und gleichzeitig mehrheitsfähig in wettbewerbsfähiger Geschwindigkeit realisieren? Fordere ich hier die eierlegende Wollmilchsau und muß noch ein paar Jahre älter werden? Könnte es sein, daß die eierlegende Wollmilchsau zur Familie der Steinläuse gehört?
 
Wer weiß das? Die Piraten, die Grünen oder die CDU? Ich nicht!
Loriot - Die Steinlaus
Hochgeladen am 09.07.2008
Loriot als Bernhard Grzimek erklärt das Leben der Steinlaus

Samstag, 12. Mai 2012

Tampons…

Auf dem Weg vom Musee d’Histoire in Marseille zum Vieux Port


sah ich in der Rue Henri Barbusse folgendes alt-ehrwürdig wirkendes Geschäft

Das Bild in Google StreetView ist übersichtlicher:


Ein Geschäft, daß mit solch seriöser Aufmachung Tampons verkauft?

Die Schaufenster-Auslage:


Aha, könnte was anderes gemeint sein? Leo ergibt:

Die elegant gestaltete Visitenkarte habe ich mir besorgt:
Hier der Link zum 1896 gegründeten Geschäft

Freitag, 11. Mai 2012

Eine Internetadresse ins Adressbuch von Mac OS X aufnehmen

Wenn sie eine Internetadresse (URL) in eine Visitenkarte des Adressbuchs von Mac OS X aufnehmen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Falls mehrere Tabs in Safari vorhanden sind, aktivieren Sie das, dessen Adresse Sie übernehmen wollen. Anschließend wechseln Sie zum Adressbuch und öffnen die gewünschte Visitenkarte. Nun aktivieren Sie hier den Befehl „URL von Safari hinzufügen“, den Sie im Menü „Visitenkarte“ vorfinden.
Beachten Sie aber, dass Sie die Visitenkarte im Adressbuch nicht in den Modus Bearbeiten versetzen. Dadurch sparen Sie sich zusätzlich etwas Zeit.
 gefunden in der Trickkiste

Donnerstag, 10. Mai 2012

Altes vom Job-Center

»[…] Ich fühle mich unnütz, das hat damit zu tun, was passiert ist und wie man von den Behörtden behandelt wird.
[…] Und jetzt kriege ich von den Ärzten gesagt: Das Einzige, was Sie noch tun können, ist, einen Rentenantrag auszufüllen. Und im Job-Center wird man behandelt wie der letzte Dreck.
[…] Heute stehe ich auf, mache mir Kaffee, gucke raus und denke: eigentlich kannst Du gleich wieder ins Bett. Der Grund ist die Vorfreude auf ein Leben in Armut. 400 EUR würde ich kriegen. Habe ich dafür die ganzen Jahre malocht?«

Es ist beileibe nicht das erste Mal, daß ich sowas höre.
Was sagt da der Psychotherapeut?

Dienstag, 8. Mai 2012

Das Samenkorn

Ringelnatz’ Grab in Berlin
auf dem Waldfriedhof an der Heerstraße
Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
Die Amsel wollte es zerpicken.

Aus Mitleid hat sie es verschont
Und wurde reich dafür belohnt.

Das Korn, das auf der Erde lag,
Das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.

 Jetzt ist es schon ein hoher Baum
Und trägt ein Nest aus weichem Flaum.

Die Amsel hat das Nest erbaut;
Dort sitzt sie nun und zwitschert laut.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
(zur Zeit alle Gedichte in einem Band für 9,99 €, bei Zweitausendeins)

Das letzte Konzert der Beatles

1969 kriegten die Beatles Streit. Heute vor 43 Jahren, am 8. Mai 1969, setzten John Lennon, George Harrison und Ringo Starr den Geschäftsmann Allen Klein gegen den Willen von Paul McCartney als Manager ein.

Auf dem Dach der Apple-Studios in der Londoner Savile Row hatten die Beatles (mit Billy Preston) somit am 30. Januar 1969 unter freiem Himmel ihr letztes öffentliches Konzert gegeben. Genießen, so lange es noch zu sehen ist:
The Beatles - Rooftop Concert (London Original Version) [21:47] [dailymotion]

(Laut Wikipedia dauerte es eine knappe Dreiviertelstunde)

Samstag, 5. Mai 2012

Sumi Tagi

Sumi Tagi
Die Nachtigall singt mit voller Stimme
als ob
sie die Gitterstäbe ihres Käfigs
nicht sähe.

Heute vor 250 Jahren – 5. Mai 1762: Rußland und Preußen schließen Friedensvertrag

Wendepunkt im Siebenjährigen Krieg 
Allegorische Darstellung des Friedens von Hubertusburg, mit dem der
Siebenjährige Krieg endete, Gemälde von Johann Heinrich Ramberg, 1834
Heute vor 250 Jahren, am 5. Mai 1762, schlossen Russland und Preußen in Sankt Petersburg einen Friedensvertrag, der Preußen und seinen König Friedrich II., den Großen, aus einer schier aussichtslosen militärischen Lage rettete. Die glückliche Fügung für Preußen, das nach Einschätzung seines Monarchen bereits »in Agonie lag« und »die letzte Ölung erwartete«, war der Tod von Kaiserin Elisabeth im Januar 1762, unter deren Herrschaft Russland sehr erfolgreich im Siebenjährigen Krieg (1756-63) in einer antipreußischen Koalition gekämpft hatte. 


Kaiser Peter III., Gemälde von
Lucas Conrad Pfandzelt, 1761 [Wikipedia]
Elisabeths Nachfolger Peter III., ein Holsteinischer Prinz, war ein Bewunderer Friedrichs II. Er ließ umgehend alle Kampfhandlungen einstellen, richtete die russische Außenpolitik neu aus und gab besetzte preußische Territorien zurück. Mit dem Ausscheiden Russlands aus dem Krieg war die antipreußische Allianz unter Führung Österreichs entscheidend geschwächt. So wurden jetzt auch militärische Kräfte frei, mit denen Preußen seine Stellung behaupten konnte. Der Frieden von Hubertusburg zwischen Preußen, Österreich und Sachsen zu Beginn des Jahres 1763 beendete den Siebenjährigen Krieg und stellte die Situation vor Beginn des Kriegs wieder her. 
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012  
Friedrich II., Sinfonie D-dur, 1 - Allegro assai


Freitag, 4. Mai 2012

Jackson Browne

Running on Empty, 1977




Cocaine
From Jackson Browne's BBC concert in 1978




The Load Out / Stay - Live 1978
Live At Shepherd's Bush Theatre, London

Donnerstag, 3. Mai 2012

Strahlende Brennstäbe und benebelter Kraftwerksbetreiber

Brennstäbe in Fukushima 

Gefahr aus dem Abklingbecken 

aus der SPIEGEL-Photostrecke
In den Abklingbecken des havarierten Atomkraftwerks Fukushima lagern bis heute ungeheure Mengen heißer Brennstäbe, und damit hochgefährliches Material. Ein weiteres Erdbeben könnte eine neue Atomkatastrophe auslösen. Denn niemand weiß, wie stabil die Gebäude noch sind.

mehr auf SPIEGEL Online

Zu Weihnachten bekommt jedes Tepco-Vorstandsmitglied ein erdbebensicheres Abklingbecken für zuhause…

brand eins: Was dagegen?

brand eins 01/2012 -
SCHWERPUNKT: NEIN SAGEN

Wer Ja sagt, muss auch B sagen. Aber wie ist das mit dem Nein? Dagegen sein ist nicht genug.

1. Falsche Antwort. Tut mir leid
 
Das Inserat, das in einer Lokalzeitung der Stadt New Haven im US-Bundesstaat Connecticut erschien, lockte unverhohlen: "Wir zahlen vier Dollar für eine Stunde Ihrer Zeit", stand da in großen Lettern. 

Das war im Jahr 1961 eine Stange Geld, und es ließ sich vermeintlich leicht verdienen. Gesucht wurden Menschen, die an "einer Gedächtnis- und Lernstudie" teilnehmen wollten. Eine bestimmte Ausbildung wurde nicht gefordert, es gab auch keine weiteren Verpflichtungen. Willkommen seien, so konnte man lesen, "Fabrikarbeiter, Geschäftsleute, Verkäufer, Friseure und Kommunalangestellte". Das Geld gab es bar bei Erscheinen im Labor. Dazu 50 Cent Fahrtspesen. Und der Rahmen war auch seriös. Der Test fand schließlich an der Yale-Universität statt. Wichtig war nur, dass man zwischen 20 und 50 Jahre alt war und männlichen Geschlechts. Wer diese Kriterien erfüllte, musste nur noch den gedruckten Antwortschein unter dem Inserat ausfüllen, Name, Adresse, Alter, Beruf, und ihn an folgenden Empfänger schicken: "Professor Stanley Milgram, Department of Psychology, Yale University, New Haven /Connecticut". 

Das war alles. 

Mehr als zehn Jahre später, 1974, veröffentlichte Stanley Milgram die Ergebnisse seiner Versuche als Buch. Mit seinem Werk "Das Milgram-Experiment. Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität" wurde der Professor zum Star. Das Buch fand sich in fast jedem besseren Bücherregal in den westlichen Wohlstandsnationen. Wer es nicht gelesen hatte, der kannte es aus dem Fernsehen, in dem Dokumentationen von Milgrams Experiment berichteten. Was nach dem Inserat in einer Lokalzeitung in New Haven, Connecticut, geschah, hat eine ganze Generation geprägt, die Nachkriegsgesellschaft - ganz besonders die deutsche - an ihre dunkelste Seite erinnert und nachhaltig geschockt. Wobei macht man mit? Wozu sagt man Ja? Wann muss man Nein sagen? Diesen Fragen konnte sich niemand entziehen. 

Den ganzen Artikel findet man auf der brand-eins-Seite
(eine beachtenswerte Wirtschafts-Zeitung, der gesamte Artikel ist zu lesen und sogar downloadbar!)
Wikipedia:
Bei einer Umfrage, die 2007 im Vorfeld der LeadAwards unter „3150 Top-Entscheidern aus Medien, Werbung und Industrie“ durchgeführt wurde, kam Brand eins bei der Frage nach den „Ihrer Meinung nach derzeit wichtigsten und bestgemachten deutschen Zeitschriften“ auf den zweiten Platz.

Avati

Mario Avati (1921-2009), Histoire d’une petite boîte sans grande importance  28,9 x 38,2

Geiz ist geil!

mehr bei schoenfaerben-jetzt.de

Dieter Hildebrand: ein Satz und zwei Videos

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die 68er: Wie alles begann…

Die 68er sind neben den beiden Weltkriegen die wichtigste Epoche des 20. Jahrhunderts
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Der Mai 1968 (auch Pariser Mai) bildet das zeitliche Zentrum der 68er-Bewegung in Frankreich. Neben Verbesserungen der Studienbedingungen wurden politische Forderungen zur Arbeitslosigkeit, zur Konsumgesellschaft (Kapitalismuskritik), zur Friedensbewegung (vor allem gegen den Vietnamkrieg, zum Prager Frühling, Internationale Solidarität) und zur Demokratisierung der Gesellschaft erhoben.
Die Unruhen, die nach Studentenprotesten im Mai 1968 zunächst durch die Räumung einer Fakultät der Pariser Universität Sorbonne ausgelöst wurden, führten zu einem wochenlangen Generalstreik, der das ganze Land lahmlegte. Langfristig zog diese Revolte kulturelle, politische und ökonomische Reformen in Frankreich nach sich. [Mai 1968, Wikipedia, abgerufen am 02.06.2017]
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einige Posts zu den 68ern:
- Springer und die 68er – ein Online-Archiv (Post, 18.01.2010)
- Die 68er – Aufbegehren gegen starre Strukturen (Post, 03.07.2008)
- Wie wir wurden, was wir sind (Post, 03.07.2008)
Geburtstag (Post, 02.05.2008)
- Von Lucy zu Gorillas im Nebel (Post, 25.06.2007)

Die 68er Revolution – Wie es anfing (Post, 21.05.2007)


zuletzt aktualisiert am 02.06.2017

Dienstag, 1. Mai 2012

»Zeichen der Unfreiheit in unserer freien Welt«


Warum die Krankheit Antisemitismus bis heute weiterlebt.
Anmerkungen eines Freundes Israels zur Grass-Debatte

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Von Paul Oestreicher

Nur mit Gewalt, nur mit Terror war es möglich, einen jüdischen Staat auf dem Boden Palästinas zu gründen. David Ben Gurion, der Vater des modernen Israels, hat es selber so dargestellt: »Wäre ich ein Palästinenser, hätte auch ich um meinen Heimathoden gekämpft.« Die neuen Ankömmlinge siegten. Sie waren unerbittlich. Sie waren zum großen Teil die Überlebenden des Massenmordes am jüdischen Volk. So wie die Deutschen in Schlesien und Ostpreußen wurde eine gute Hälfte der Palästinenser in die Flucht getrieben. Unzählige ihrer Dörfer wurden vernichtet. Der Gründungstag Israels war der »Tag der Tragödie« für die Palästinenser. So begann der tragische Konflikt, der heute noch andauert.

Die Welt hat ein hartes Urteil getroffen, und es musste so kommen. Eine Heimat für das geschundene jüdische Volk war ihnen nicht mehr zu verwehren. Ihnen wurde etwas mehr als die Hälfte des kleinen Landes zugesprochen, den Palästinensern das, was übrig blieb. Ohne Auschwitz gäbe es den Staat Israel nicht. So wurden auch indirekt die arabischen Bewohner des Landes zu Opfern des Nazi-Terrors. Sie bekamen aber keine Wiedergutmachung vom reichen Deutschland. Auch ihre arabischen Nachbarn kamen ihnen kaum zur Hilfe. Sie wehrten sich, wurden aber immer wieder besiegt. Das kleine Israel wurde unter dem Schutzmantel der USA zu einer der stärksten Militärmächte der Welt.

Siegreich hat Israel im Laufe des Konfliktes ganz Palästina besetzt, hat das Nachbarland jüdisch besiedelt und hält es unter einem harten Joch. Widerstand hat sich immer wieder als sinnlos erwiesen. Trotzdem und deswegen lebt Israel, leben fast alle Israelis in permanenter Angst. Diese Angst ist in der Gegenwart nicht unberechtigt und ist angesichts der jahrhundertelangen Verfolgung des jüdischen Volkes, meist durch Christen, aber auch durch den Islam, nicht verwunderlich. Die Krankheit Antisemitismus lebt weiter und findet in der heutigen Politik Israels immer neuen Nährboden. Kollektive Angst ist ein schlechter politischer Wegweiser, führt leicht zu Hass, zur Intoleranz, zum Rassismus, den Wahrzeichen des hochmilitarisierten Israels. Dieses Land glaubt es sich leisten zu können, die Beschlüsse der Vereinten Nationen – denen Israel seine Geburt verdankt – konsequent zumissachten.

Dieses Israel hat sich zur einzigen Atommacht im Mittelmeerraum gemacht. Dieses Israel droht nun Iran anzugreifen, in der Vermutung, Iran habe die Absicht, nichts anderes zu tun, als das, was Israel schon längst getan hat. Die Konsequenzen eines solchen Angriffes wären unermesslich. All das – so sagt »Political Correctness« – darf vor allem angesichts der deutschen Schuld von keinem Deutschen und angesichts der christlichen Schuld von keinem Christen ausgesprochen werden. Wer es doch ausspricht, wird gleich zum Antisemiten gebrandmarkt. Auf diese Art die Wahrheit zu unterdrücken ist nichts anderes als moralische Erpressung. Sie ist erstaunlich wirkungsvoll. Wer will sich heute sagen lassen, er oder sie sei Antisemit, oder Neofaschist? Erst recht kein Politiker. Das hat US-Präsident Barack Obama schnell lernen müssen. Sagt es ein Jude, und nicht wenige haben den Mut dazu, dann handelt es sich eben um einen sich selbst hassenden Juden.

Ich spreche es als Deutscher mit einer geliebten jüdischen Großmutter aus, die zum Opfer der Naziherrschaft wurde. Ich spreche es als Freund Israels aus, der sich mit der tapferen israelischen Minderheit solidarisch fühlt, die sich der Politik ihres Landes schämt, genauso wie sich einst die deutschen Widerständler schämten über das, was aus ihrem Land geworden war. Ich liebe Israel genauso, wie ich und meine Eltern im Exil Deutschland liebten, als Hitler noch herrschte. Bei allem Vergleichbaren sage ich damit aber nicht, Netanjahus Politik sei mit Hitlers Wahnsinn zu vergleichen. In Israel haben Araber noch begrenzte Rechte. Als Hitler losschlug, war Deutschland von keinem bedroht.

Ich sage all dies in Einklang mit denen, die – wie einst meine Gesinnungsfreunde in der DDR – heute in Israel friedlichen Widerstand leisten und die in Israel vergleichbar behandelt werden. Ich sage es in Hochachtung vor Mordechai Vanunu, der der Welt die Wahrheit über Israels Atomwaffen bekannt gab und dafür mit siebzehn Jahren Einzelhaft bestraft wurde und heute noch das Land nicht verlassen darf. Ich sage es im Einklang mit dem Nobelpreisträger Desmond Tutu und mit Jimmy Carter, dem einstigen, guten und ehrlichen amerikanischen Präsidenten. Ich sage es nun im Einklang mit Günter Grass, [Originaltext der Erstveröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung vom 4. April 2012, online auf Süddeutsche.de] der spät, aber nicht zu spät – wohl wissend, was auf ihn zukommen würde – den Mut fand, das zu sagen, was gesagt werden muss.

Dass Mut dazu gehört vor allem in Deutschland –, diese Wahrheit auszusprechen, ist eines der vielen Zeichen der Unfreiheit in unserer »freien Welt«. Zwar darf sich ein Dichter erlauben, nicht alles in einem Gedicht auszusprechen. Der Vorwurf, Günter Grass habe Iran nicht oder kaum angeprangert, ist in einer Situation, wo er es als allgemein anerkannte Tatsache sah, ein solches Regime sei untragbar, ungerecht. Der öffentlich ausgesprochene Wunsch, Israel zu vernichten, ist Welten entfernt von dem, was Grass bekundet hat, nämlich den Wunsch, Israel möge in sicheren Grenzen leben, Dazu gehört jedoch auch für Günter Grass - eine menschlich-freundlichere Politik Israels.




 Paul Oestreicher wurde 1931 als Sohn des Kinderarztes Paul Oestreicher im thüringischen Meiningen geboren. Aufgrund der jüdischen Abstammung seines Vaters musste seine Familie 1939 aus Deutsch' land fliehen. Sie fand in Neuseeland Asyl. Später ging er nach England. Er ist anglikanischer Pfarrer, Publizist und war Leiter des Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Heute lebt er mit seiner Frau Barbara Einhorn, deren Eltern ebenfalls einst vor dem Nazi-Terror aus Deutschland geflohen waren, in England und Neuseeland.


Man beachte das Video ab 2:58 Min.:


Bildschirmphoto aus dem Sanftleben-Vortrag
Ausführlichere Darstellungen
- von Freeman auf seinem Blog Alles Schall und Rauch
- von ATetzlaf auf seinem Blog Das Denken
- in einem Artikel der AG Friedensforschung
- in einem Artikel der Steinbergrecherche
- offener Brief der Arbeiterfotografie an die Bundeszentrale für Politische Bildung (hochinteressant!)
- Katajun Amirpur – Der iranische Schlüsselsatz bei der Süddeutschen
- Mahmud Ahmadinedschad bei Wikiquote

»Uncle Sam« greift zu den Waffen


Die Welt muß sicher gemacht werden für die Demokratie. Ihr Friede muß auf den erprobten Grundlagen politischer Freiheit errichet werden … Wir werden kämpfen … für eine allgemeine Herrschaft des Rechts durch ein Konzept der freien Völker, das allen Nationen Frieden und Sicherheit bringen und die Welt selbst endlich frei machen wird.

US-Präsident Woodrow Wilson,
 2. April 1917



Woodrow Wilson [Wikipedia]
Wenige Tage vor dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg am 6. April 1917 plädierte US-Präsident Woodrow Wilson mit diesen Worten vor dem Kongress für eine internationale Ordnung, die Frieden und Demokratie weltweit stärken und der Geißel Krieg den Garaus machen sollte. Gegen Ende des Kriegs, im Januar 1918, legte Wilson dann sein berühmtes 14-Punkte-Programm vor, das die Grundzüge einer Friedensordnung für das vom Krieg gezeichnete Europa enthielt.

Lange hatten die USA versucht, sich aus dem Ersten Weltkrieg herauszuhalten, auch wenn sie aus ihrer Sympathie für die EntenteMächte, vor allem für Großbritannien, keinen Hehl machten. Als Deutschland im Februar 1917 mit Hinweis auf die britische Seeblockade den »uneingeschränkten U-Boot-Krieg« erklärte und fortan auch unbewaffnete Handelsschiffe neutraler Staaten angriff, brachen die USA die diplomatischen Beziehungen ab, erklärten den Mittelmächten (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn) den Krieg und veränderten die Kräfteverhältnisse in Europa entscheidend zugunsten der Entente.
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012

Vielleicht sieht ja jemand einen Zusammenhang zwischen diesem und den beiden vorhergehenden Posts (Gracchen, CIA): Freiheit, Kampf, Herrschaft des Rechts… Es ist immer die Frage, um wessen Freiheit, um wessen Herrschaft es geht … und wer an dem Kampf verdient!

2. Jahrhundert v. Chr.: Die Reformen der Gracchen im Römischen Reich

Kampf um den »ager publicus« 

»Cornelia, die Mutter der Gracchen«
Gemälde von Philipp Friedrich Hetsch, 1794

Infolge des Zweiten Punischen Kriegs (218-201 v. Chr.) geriet die römische Gesellschaft in eine Krise. Die Kleinbauern mussten Kriegsdienst leisten, viele Felder lagen lange brach, was die Bauern ruinierte. Nutznießer der Situation waren die römischen Eliten, die durch den Handel und Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe reich wurden. Größere Ländereien entstanden auf Kosten des »agerpublicus« (staatliches Land), der eigentlich den Bauern Roms zustand. Diese Entwicklung gipfelte in einem politischen Kampf im Senat.

Zur Gesundung des Kleinbauerntums, also zur Wiederherstellung der Heereskraft Roms, ließ Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus um 133 v. Chr. Land aus dem Gemeinde- und Großgrundbesitz an Proletarier verteilen. Der Adel missachtete das Ackergesetz jedoch oder umging es. Seine Reformbemühungen bezahlte Gracchus mit dem Leben: Er wurde von seinen Gegnern auf dem Marsfeld ermordet. Zehn Jahre später versuchte sein Bruder, Volkstribun Gaius SemproniusGracchus, sich erneut an einer Land- und Sozialreform, aber auch er fand keine Mehrheit im Senat und wurde ebenfalls ermordet.

 ager publicus 
• ursprünglich das Gemeindeland Roms
• später Land im Staatsbesitz
• die versuchte Privatisierung führte zu scharfen Konflikten
aus Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2012