Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Rhetorik Die aktuelle Phrase der westlichen Welt lautet: „Unsere Werte“. Davon spricht auch unentwegt unsere Bundeskanzlerin. Was genau sie meint, bleibt aber Auslegungssache
mehr: - Phrasen sind wie Prügelstrafen (Jürgen Busche, der Freitag, 03.02.2015) Die Männerfreundschaft Schröder-Putin - Bazon Brock 3sat 30.04.2014 - die Bananenrepublik
Zitat Brock(Video,ab 2:20): »Wir können uns selbst nicht mehr ernst nehmen in unserer Anklage, in unserem Lamento über das, was in der Welt an unrechten Dingen geschieht,[…], weil wir selber den Vorwand dafür liefern, daß man uns nicht mehr ernst nimmt, denn das, was wir diesen Herrschaften vorwerfen, dass praktizieren wir hier doch alles selbst.«
Ukraine: Russia not behaving like '21st century G8 major nation' - Kerry [1:29]
Veröffentlicht am 05.03.2014
US Secretary of State John Kerry spoke at the US embassy in Kiev on Tuesday after meeting with the Rada-appointed interim president of Ukraine, Oleksandr Turchynov, and the Rada-appointed interim prime minister of Ukraine, Arseniy Yatsenyuk.
Kerry said Russia was not behaving like a "21st century G8 major nation" by deploying troops in Crimea. Kerry added that if Moscow did not agree to cooperate with the new Ukrainian authorities, the US' partners would have no choice but to join the Obama administration in imposing sanctions "in order to isolate Russia politically, diplomatically and economically". Kerry also confirmed that the US would, together with the IMF, provide Ukraine with $1bn (€730m) in loan guarantees in order to support the country's recovery.
Wollen die USA Waffen an die Ukraine liefern? In der EU wächst die Angst vor einer Eskalation des Konflikts. Noch widerstehen die Europäer - aber selbst unter deutschen Politikern gibt es Sympathien für eine mögliche Kursänderung.
mehr: - Waffenlieferungen an Ukraine: Obamas Planspiele gefährden Europas Einheit (Florian Gathmann, Pavel Lokshin und Gregor Peter Schmitz, SPIEGEL, 02.02.2015) - US-Waffen für die Ukraine? "Der Krieg würde in Europa ausgetragen" (n-tv, 02.02.2015) Es ist eine Nachricht, die die deutsche Presse aufschreckt: Die USA erwägen nach einem Bericht der "New York Times" nun doch, Waffen an die Ukraine zu liefern. Sie sollen Kiew bei ihrem Kampf gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes unterstützen. Die Rebellen stellen sich indes auf schwere Kämpfe ein und kündigen eine Massen-Mobilmachung an. Sie setzen dabei weiter auf die Rückendeckung Moskaus. Steht Europa damit vor einem großen Krieg? - US-Regierung: Waffenlieferung für Ukraine? (Thomas Pany, Telepolis, 02.2.2015) Nach einem Zeitungsbericht soll in der Regierung Obama ein Umdenken stattfinden. Zugleich erscheint ein Bericht von mehreren Think Tanks, der für eine Waffenlieferung in Höhe von mehreren Milliarden Dollar plädiert -USA erwägen Waffenlieferungen an Kiew(ZEIT, 02.02.2015) Kerry, Dempsey, Rice: Hochrangige US-Politiker überlegen, Waffen an die Ukraine zu liefern. Unter anderem sollen Drohnen Kiews Kampfkraft in der Ostukraine stärken.
Manchmal helfen nur Waffen (Carten Luther, ZEIT, 02.02.2015) Militärisch ist der Krieg in der Ukraine nicht zu lösen. Und doch könnten gerade amerikanische Waffenlieferungen an Kiew die Diplomatie wieder stärken.
mein Kommentar: Sowas Blödes habe ich seit der Fernsehdiskussion auf Puls 4 zwischen Dirk Müller und Eric Frey (Dirk Müller vs. NATO-Propaganda-Plattform "Der Standard") nicht mehr gehört. Kiew will eine ethnische Säuberung, und der Westen hat sich dermaßen weit aus dem Fenster gehängt, daß es einem inakzeptablen Gesichtsverlust bedeuten würde, würde er die Kiewer Faschisten an die Leine nehmen. Kiew hört erst auf, wenn die Ostukraine frei von Putinanhängern ist. Da führt kein Weg dran vorbei. Das Great Game ist nichts für BILD-Zeitungs-Schlagzeilen: Die Brzezinski-Doktrin (Quellenverweise bei Brzeziński ohne Maske über Russland und Ukraine, Post, 26.12.2014) gegen die Seidenstraßen-Freihandelszone zwischen Russland und China(Quellenverweise unter Pepe Escobar at his best – Seidenstraßenkarawane ohne lahme Ente, Post, 08.12.2014). Hier weiß sich die USA nur zu helfen, indem sie Russland zu destabilisieren versucht und Europa mittels TTIP an die Leine legt. siehe auch: Georg Ringswandl – Nix mitnehma (Post, 28.09.2014)
Der Begriff Unwort ist ein Schlagwort aus dem Bereich der Sprachkritik und bezeichnet ein „unschönes“, aber auch ein „unerwünschtes“ Wort.[1] Es wurde populär durch die Gesellschaft für Deutsche Sprache, die das Wort des Jahres kürt und auch ein Unwort des Jahres publiziert. Die Aktion „Unwort des Jahres“ definiert Unwort als „[…] Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen.“[2] (Unwort, Wikipedia)
Mit Wort des Jahres wird ein Schlagwort bezeichnet, das für ein charakteristisches Ereignis oder eine bezeichnende Diskussion des abgelaufenen Jahres steht und aus diesem Grund besonders hervorgehoben wurde.
Ausgewählt werden solche Wörter und Phrasen, die die öffentliche Diskussion des betreffenden Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen. Auch ist mit der Auswahl keine Wertung oder Empfehlung verbunden. (Wort des Jahres, Wikipedia)
Im Rahmen der Wahl zum Wort des Jahres werden häufig auch weitere sprachliche Markanzen gekürt, etwa ein Satz des Jahresoder ein Jugendwort des Jahres. (Wort des Jahres, Wikipedia)
Die sprachkritische Aktion Unwort des Jahres wurde in Deutschland 1991 von Horst Dieter Schlosser ins Leben gerufen. Bis 1994 wurde das „Unwort des Jahres“ im Rahmen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gewählt. Nach einem Konflikt mit dem Vorstand der GfdS machte sich die Jury als „Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres“ selbstständig.[1][2] (Unwort des Jahres, Wikipedia)
Das Unwort des Jahres lautet Lügenpresse. Wegen des historischen Missbrauchs ist diese Wahl verständlich. Allerdings wird die Presse auch indirekt vor dem Vorwurf der Manipulation in Schutz genommen.
Nun steht es also fest. Das Unwort des Jahres lautet: „Lügenpresse“. Das wird die zahlreichen Journalisten und Medienvertreter freuen. Denn von nun an können sie jederzeit eben diesen Vorwurf mit dem Hinweis kontern, dass es sich um ein Unwort handele.
Es hätte andere Kandidaten gegeben. Wie wäre es mit „Wutbürger“, „Putinversteher“ oder „Verschwörungstheoretiker“? Doch halt: Diese Wörter sind ja jene Bezeichnungen, die von spezifischen Medien gegen die Bürger verwendet werden, die auf Kundgebungen und im Internet frei ihre Meinung äußern.
Unwort des Jahres "Lügenpresse" - ein Eigentor? [7:05]
Veröffentlicht am 16.01.2015
Andreas Popp, Buchautor und Gründer der Wissensmanufaktur, und Eva Hermann, ex-Nachrichtensprecherin der Tagesschau, zum Unwort des Jahres 2014 „Lügenpresse.“ Getroffene Hunde bellen - aber wer legt das Unwort des Jahres überhaupt fest und was steckt noch dahinter?
mein Kommentar: Ich hätte für «Putinversteher« plädiert: siehe dazu die unsägliche Vorstellung von Eric Frey (Standard) im Steitgespräch mit Dirk Müller bei Min. 5:00 des folgenden Videos: Video: Dirk Müller vs. NATO-Propaganda-Plattform "Der Standard", in Ukraine und USA: Interessen, Nebelkerzen und Deutungshoheit, Post, 27.11.2014) Frey benutzt das Wort eindeutig abwertend! Untypischerweise hat die Jury ein Wort nicht wegen seines sinnentstellenden odee verharmlosenden Charakters ausgesucht sondern, weil es in der Vergangenheit – u.a. durch die Nazis zum Ab-bzw. Entwerten von Printmedien des politischen Gegners verwendet wurde. Möglicherweise will man Pegida oder anderen »Freizeit-« oder »Gelegenheits-Nazis« die mögliche Munition entziehen. Das ist nicht sehr glücklich, wie man unten in den Mail-Kommentaren an die NachDenk-Seiten sieht. Ob unsere Medien unabhängig sind, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Siehe auch: - Freiwild – Über Zähmung, Verwahrlosung und Niedergang des Journalismus (Post, 02.01.2015) - Unsere Qualitätsmedien: Das sind keine Irrtümer; das sind Lügen, Propaganda und Zensur! (Post, 09.12.2014) - Video: »Tagesthemen 20.05.2014 - 10.000 Menschen? Die Presse lügt!« in - Ukraine 13 – Unser westliches System und die MH 17-Berichterstattung (Post, 27.07.2014) - Deutsche glauben den Medien nicht (26.12.2014) siehe auch - Ukraine 20 – ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik (Post, 18.11.2014) Der Programmbeirat der ARD kritisierte auf seiner Sitzung im Juni 2014 die Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt über den Ukraine-Konflikt. Die ausgestrahlten Inhalte hätten teilweise den "Eindruck der Voreingenommenheit erweckt" und seien "tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen" gerichtet, heißt es im Protokoll (PDF) des neunköpfigen Gremiums, das Telepolis vorliegt (Hinweise auf die Quelle, die nicht genannt werden will, wurden entfernt). Wichtige und wesentliche Aspekte des Konflikts seien von den ARD-Redaktionen "nicht oder nur unzureichend beleuchtet" worden, insgesamt zeigte sich die Berichterstattung "nicht ausreichend differenziert", urteilen die Medienkontrolleure. - Deutsche glauben den Medien nicht (Post, 26.12.2014)
Das Wort „Lügenpresse“ war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung
unabhängiger Medien. Gerade die Tatsache, dass diese sprachgeschichtliche
Aufladung des Ausdrucks einem Großteil derjenigen, die ihn seit dem letzten
Jahr als „besorgte Bürger“ skandieren und auf Transparenten tragen, nicht
bewusst sein dürfte, macht ihn zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen,
die ihn gezielt einsetzen. Dass Mediensprache eines kritischen Blicks bedarf und
nicht alles, was in der Presse steht, auch wahr ist, steht außer Zweifel. Mit dem
Ausdruck „Lügenpresse“ aber werden Medien pauschal diffamiert, weil sich die
große Mehrheit ihrer Vertreter bemüht, der gezielt geschürten Angst vor einer
vermeintlichen „Islamisierung des Abendlandes“ eine sachliche Darstellung
gesellschaftspolitischer Themen und differenzierte Sichtweisen entgegenzusetzen. Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik
und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so
wichtigen Pressefreiheit, deren akute Bedrohung durch Extremismus gerade in
diesen Tagen unübersehbar geworden ist.(Pressemitteilung »24.UnwortdesJahres«, 13.01.2015) - Unsere Qualitätsmedien: Das sind keine Irrtümer; das sind Lügen, Propaganda und Zensur! (Post, 09.12.2015)
Als jemand, der „einen Jagdschein hat“, wurde und wird in Deutschland umgangssprachlich und stigmatisierend auch bezeichnet, wer als nicht zurechnungsfähig eingestuft wird. Bis in die 1960er Jahre gab es den § 51 StGB a. F., durch den psychisch Kranke generell als strafunmündig eingestuft wurden. Etwas überspitzt formuliert konnte man „frei schießen“, man hatte also den „Jagdschein“. [1][2][3]Diese Regelung wurde unter anderem durch § 20 StGB (Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen) ersetzt.(Jagdschein - Redewendung, Wikipedia)
- »Das nur Russland Herrn Snowden Asyl gewähren konnte, sagt viel mehr
darüber aus wie es der Westen mit Informations- und Pressefreiheit hält, als wenn ein paar
Demonstranten Lügenpresse skandieren.- Wenn nun die “deutschen Mainstreammedien” ihre Bürger seit Jahren bei
nahezu ALLEN essentiell-wichtigen gesellschaftspolitischen Themen belügt, manipuliert und
instrumentalisiert, dann ist das Attribut “Lügenpresse” auch wenn es vor hundert Jahren zum
ersten mal von diversen nationalistischen Machtinteressenten benutzt bzw. missbraucht
wurde, schlicht und ergreifend die, auf einen kurzen, prägnanten Ausdruck komprimierte
Wahrheit. Begibt sich Der in “schlechte Gesellschaft”, der die traurige Realität unserer
Leitmedien satt hat und dies entsprechend emotional, wenn auch für den Einen oder Anderen
etwas zu provokant, auf den Punkt bringt? - Er [Hebel] bringt seinen Habermas zur Sprache. Mir fällt da ein 100 Jahre alter Satz ein: „Nachrichten
werden vorgetragen wie ein Buchhalter Buch führt – sorgfältig und gleichgültig und zudem
tendenziös“ (Fernando Pessoa in seinem Buch Bekenntnisse. Das Buch der Unruhe des
Hilfsbuchhalters ...).
Was bedeutet er, der Satz: nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert. Das Unwort
„Lügenpresse“ deckt somit geschickt die eigentliche Crux zu: die Tendenzpresse, die uns stetig umweht.«
- »Die entscheidende, elementare Stellungnahme zum Thema “Unabhängigkeit des
Journalismus” findet in diesem Beitrag nicht statt: Denn was bedeutet es konkret, diese
Unabhängigkeit “könnte größer sein”? Müßte sie es nicht unbedingt? Und warum so
unkonkret? Welche vielerlei Hinsichten sind gemeint? Kann man diese nicht benennen? Denn die eigentlich brennende zeitgeschichtliche Frage ist doch: Kann Journalismus unter den
gegebenen Umständen in den Verlagen noch funktionieren? Tut er es?«
- »Jetzt habe ich erst gelesen, dass es 60 Einsendungen gab, die entweder “Putinversteher” oder
“Russlandversteher” als Unwort vorschlungen, aber nur 7 (sieben!) die “Lügenpresse”. Ich fühle mich betrogen. Das “Unwort”-Geschäft kann man den Hasen geben. Das ist ja wie beim ADAC oder beim
ZDF.«
- »Es vergeht selbst jetzt kaum ein Tag an dem den
Zuhörern und Zuschauern nicht irgendein russlandkritischer Quark serviert wird.«
n-tv meldet eine Anstands-Kampagne in der New Yorker Straßenbahn: - Kampagne der New Yorker U-Bahn: Breitbeinig sitzende Männer sorgen für Empörung (n-tv) Männer, setzt euch endlich anständig hin! Unter diesem Motto werben die New Yorker Verkehrsbetriebe in einer Kampagne für mehr Rücksichtnahme in Bahnen und Bussen. Dabei geht es nicht nur um das anständige Sitzen, sondern auch um mehr Platz für die übrigen Fahrgäste. Und wie ist das hierzulande? n-tv schaut in der Bahn mal genauer hin.
Frauen Unter dem Rock schauen ! [1:31]
Hochgeladen am 08.03.2011
Funny xD jeder Mann wird es lieben
Das Verhalten der Männer wird, wie das heute so üblich ist, als machohaft und evolutionsbiologisch begründet dargesttellt.Wie wär’s, wenn man in den USA Frauen im Minirock verbieten würde, Rolltreppe zu fahren? Ich warte auf eine evolutionsbiologische Begründung des Herumnästelns an ihren Schuhen von Frauen in kurzen Röcken auf der Rolltreppe. Glotz, ist doch eklig! Siehe auch: - Männer dürfen im Stehen pinkeln (Arne Hoffmann, Freie Welt, 16.01.2015)
The Tour was a 2007 concert tour of Europe and North America by progressive rock band Genesis. The tour was notable for the return of drummer and vocalist Phil Collins, who left the group in 1996.
[…]
The band held a press conference in New York City on 7 March 2007 at noon EST to announce the details of the North American leg of the Turn It On Again reunion tour. This leg commenced on 7 September 2007 in Toronto, Canada at BMO Field and ended on 13 October 2007 at the Hollywood Bowl in Los Angeles, California. It was announced on 1 June that Genesis would be working with the Encore Series team at TheMusic.com to record each show of their European tour (and also done for their subsequent North American tour) for release as a 2-CD set (similar to the series done for the Who and Peter Gabriel). All shows were recorded directly off the soundboard and were previously available for either individual sale or as a complete box set of the entire tour.
[…]
In an interview with Tony Banks and Mike Rutherford, it was confirmed that both "Jesus He Knows Me" from We Can't Dance and "Abacab" from Abacab were rehearsed[13] though neither song was performed.
An identical setlist was performed on the North American leg of the tour,[16] with the band's producer, Nick Davis, stating that no changes are planned.[17] Tony Banks had earlier cited "In Too Deep" from Invisible Touch as a likely addition to the North American set, possibly at the expense of "Ripples" from A Trick of the Tail, but that change was not made. The only exception to the setlist was on 12 October at the Hollywood Bowl, where the last two songs had to be dropped due to the heavy rain causing problems with Tony Banks's keyboards.[13]
At the beginning of the drum duet Thompson and Collins begin drumming either side of two barstools. This idea evolved from when Collins was interviewed during the Way We Walk tour about how the duets are constructed. He said: "A lot of the patterns evolve through the tour, so the duet at the end of the tour is much longer than the one at the beginning. But initially me and Chester sit either side of a chair and drum out beats until something sticks." (Turn It On Again: The Tour, engl.Wikipedia) Am 3. Juli 1976 habe ich Genesis zum ersten Mal gesehen – und war hin und weg. (And then there were thirty-three…, Post, 25.06.2007) Nach Second’s Out war für mich Schluß… zu kommerziell, nichts mehr, wo man sich ’ne Viertelstunde hinlegen und die Augen schließen konnte. Aber wie die Kerle die Kurve zur Kommerzialität hingekriegt haben – alle Achtung! Und hier haben Sie's allen nochmal gezeigt: Chapeau!Ich hatte beim Konzert in Hannover einige Male Tränen in den Augen… Und wenn manche sie als die Band für Weicheier bezeichnen - TV-Doku über Genesis Hommage an die Band für Weicheier (Bernd Graff, Süddeutsche, 10.01.2015) na, wenn schon…
Dass den Medien in bürgerlichen Demokratien auch und vor allem die Aufgabe der „Gedankenkontrolle“ der Bürgerinnen und Bürger zukommt, hat Noam Chomsky, der meistzitierte Intellektuelle der Welt, in etlichen Publikationen herausgearbeitet und belegt. Diese Funktion der Medien wird – vor allem wohl aufgrund der Zunahme an Kriegen und gesellschaftlicher Segregation – für immer größere Bevölkerungsteile aktuell evident. Sie betiteln die Medien daher als „Lügenpresse“, legen Programmbeschwerden ein und „basteln“ sich ihre Informationen mehr und mehr aus den wenigen unabhängigen Medien und im Netz zusammen. Wie aber ist es nun um „unsere“ Medien bestellt? Welche Prozesse und Wirkungen zeichnen sich ab? Und ist das Wort „Lügenpresse“ dummrechte Kritik und also Tabu? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Journalisten und Medienkritiker Walter van Rossum, der hierzu einen klaren Standpunkt vertritt.
mehr:
- Ja, lügen die Medien denn nun oder nicht? (Jens Wernicke, Interview mit dem Journalisten und Medienkritiker Walter van Rossum, NachDenkSeiten, 22.01.2015 – Zitat:)
Ich bin ja durch und durch von diesen klassischen Medien geprägt. Aber wenn ich heute den Spiegel lese oder die Tagesthemen anschaue, dann bin ich kein Konsument erster Ordnung mehr, der einfach wissen will, was in der Welt geschieht und glaubt, das in diesen Medien finden zu können, sondern ein Beobachter zweiter Ordnung, den nur noch interessiert, was wollen die uns denn heute zu sehen geben, was sollen wir wie verstehen und was gar nicht erst wissen. Kurzum, mich interessieren diese klassischen Organe einer wahrscheinlich immer schon fiktiven Öffentlichkeit nur noch als Produzenten und Vermittler des Weltbildes der bürgerlichen Mitte, die, wie man weiß, inzwischen etwa 95 Prozent der politischen Lufthoheit beansprucht während der verbleibende Rest bereits der freundlichen Beobachtung durch den Verfassungsschutz unterliegt. Und aus dem qualligen Brei jener politischen Mitte so etwas wie Weltbilder in ständiger, irrer Neuformation zu destillieren und dabei noch den Schein einer lebendigen Demokratie zur Aufführung zu bringen, in der programmatische Differenzen ausgefochten werden, das gelingt den Qualitätsjournalisten tatsächlich mit einiger Präzision. Und das ist in meinen Augen auch der einzige Grund, warum diese Presse noch interessant ist: Sie gibt den verunsicherten Menschen die Illusion von Halt und ideologischer „Selbstgerechtigkeit“, wie es ist, ist es richtig, und die Medien erklären, warum.
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Walter van Rossum stellt nach Recherchen und einem ARD-Praktikum[1] in seinem Buch Die Tagesshow: Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht (2007)[2] den Mythos einer angeblich rein informativen Dienstleistung der Tagesschau in Frage. An Beispielen analysiert er, wie die Sendung die Realität „in eine Art endlose Lindenstraße“ verwandele.[3]
„Tag für Tag offeriert die Tagesschau ein groteskes Sammelsurium aus fragmentarisierten Informationen, Halbwahrheiten, Pseudonachrichten, plumpen ideologischen Fanfaren, Platituden, und Fehldeutungen.“ Die öffentlich-rechtliche Nachrichtenbastion durchziehe ein geradezu autistisches Erzählritual. Was bleibe, sei eine stereotype Aufbereitung von Pseudonachrichten, die den Zuschauer zum Zaungast degradiert und am Ende alles in feiner Unbegreiflichkeit verhülle. Gestanzte Worthülsen würden unterlegt mit Bildern, die der Autor „erblindet“ nennt: Inszenierte Politikerauftritte, völlig austauschbare weinende Frauen im Kosovo oder die „schier unvergängliche Börsenkulisse“.
Es gehe weniger um Nachrichten als um die Verbreitung von Sprachregelungen, um inszenierte Politikerauftritte oder „erblindete Bilder“. „Die Tagesschau irrt sich nicht bloß, sondern sie erfindet Informationen, damit Vorgänge in ein bestimmtes bereitliegendes politisches Deutungsschema passen.“
„Man präsentiert uns die Welt als eine Folge simulierter Ereignisse, eine Realität, die keinerlei Wert auf unsere Beteiligung legt, ein pausenloses Fait accompli. Das Reale ist stets ein Prozess. Die Tagesshows stellen das Reale still, frieren es in Ereignissen ein, die keine sind. Ereignisse, in denen das Reale Audienz gewährt: ein Blick auf den Kabinettstisch voller verschlossener Akten, eine Pressekonferenz bei Porsche oder Telekom, wo Wirtschaftskapitäne Kurs nehmen, aber der Besatzung das Ziel verschweigen“. Van Rossum beklagt außerdem „eine Art freiwillige Gleichschaltung der Medien“.
Die gefälschten Putin-Bilder – die mediale Brandstiftung geht weiter {10:57}
SchrangTV Am 03.12.2014 veröffentlicht
Trotz mehrfacher Entlarvung der Medienlügen im Zusammenhang mit dem Ukraine Konflikt wird weiterhin durch die offiziellen Medien gelogen, was das Zeug hält. Aktuellstes Beispiel ist eine Behauptung, die überall in den Medien präsentiert wurde, Putin sei während des G20 Gipfels isoliert worden. Als Beweis wurde ein Bild u.a. in der Tagesschau gezeigt, dass Putin einsam und verlassen beim Barbecue am Tisch saß. In Wahrheit saß er zu diesem Zeitpunkt mit der brasilianischen Regierungschefin zusammen, die aber durch einen Kellner verdeckt wurde. Es wurde gezielt das Original Material in der zeitlichen Abfolge so geändert, dass der Eindruck entsteht, Putin säße allein. Nach Aussage des Catering Chef war er alles andere als isoliert. Tatsächlich war an seinem Tisch mehr los, als an allen anderen Tischen, wie auf diversen anderen Bildern zu sehen ist.
Durch die Medienpropaganda der letzten Monate soll Putin als der Bösewicht und Kriegstreiber schlechthin dargestellt werden. An den Militärausgaben der Länder lässt sich sehr schön erkennen, wer tatsächliche der größere Kriegstreiber ist: Den 87 Milliarden auf russischer Seite stehen 7-mal so viel, nämlich 640 Milliarden US Dollar, gegenüber! Im „Spiegel“, einer der Ausgaben der Nato Pressestelle ist beispielsweise zu lesen: „Alle rüsten auf, außer den USA.“ Und andere Medien blasen in das gleiche Horn. Mit allen Mitteln soll versucht werden, Russland zu diffamieren. Tatsache ist, dass Russland mittlerweile umzingelt von amerikanischen Militärbasen ist. Von insgesamt 200 Ländern auf der Welt befinden sich in 156 Ländern davon US Soldaten. In informierten Kreisen ist mittlerweile ja bekannt, dass der Aufstand in der Ukraine durch die USA geplant, finanziert und sogar durch angeworbene Söldnertruppen geführt wird. Was die US Ost-Beauftragte Nuland sogar zugegeben hat. Russland soll mit allen Mitteln in die Knie zu zwinge werden, wozu auch Wirtschaftssanktionen gehören. Koste es, was es wolle! Aber nicht zu Lasten der USA, sondern zu Lasten der EU-Staaten. Der US-Vizepräsident Jo Biden sagte in diesem Zusammenhang, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehmen müsse, um Russland zu bestrafen. Die Sanktionen gegen Russland sollen sogar noch verschärft werden, obwohl sie gezielt so gewählt wurden, dass nicht die US Hochfinanz und ihre Konzerne davon betroffen sind, sondern allen voran der deutsche Mittelstand mit seinen 6.000 Firmen. Allein deutsche Exporteure haben im ersten Halbjahr 3 Milliarden Euro verloren! Der deutsche Mittelstand wird verraten und verkauft durch Deutschlands politische Führung. Warum werden von den europäischen Regierungen keine Sanktionen gegen das Land gefordert, welches den Ukraine Krieg geplant, begonnen und finanziert hat? Von den USA! Von deutscher Seite aus ist da nichts zu erwarten, da wir ja kein souveränes Land sind, sondern immer noch besetzt und die Politiker nichts weiter sind, als der verlängerte Arm der Besatzer. (mehr dazu in unserem Buch Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2 http://www.macht-steuert-wissen.de/sh...) Es wird aber weiterhin durch Politik und Medien gebetsmühlenartig der Eindruck erweckt: „Die Amerikaner seien doch „unsere Freunde“. Dort läuft von unseren sogenannten Freunden eine Totalspionage nicht nur gegen die Bürger, sondern auch gegen die deutsche Wirtschaft. Die Verluste liegen mittlerweile bei 13 Milliarden pro Jahr. Henry Kissinger sagte bereits: „Die USA haben keine Freunde – die USA haben Interessen.“ Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
Die Anstalt - Das Feindbild und der Putinversteher
{5:41}
Die islamischen Terroristen von Paris hätten stolz auf sich sein können, wenn sie es erlebt und gesehen hätten, wie sie Millionen von Menschen auf die Straße schickten
Indem sie zwei Angriffe (nach israelischem Standard ganz gewöhnliche Angriffe) begangen hatten, verursachten sie in ganz Frankreich Panik, ja, schickten Millionen von Menschen auf die Straße, versammelten mehr als 40 Staatsoberhäupter in Paris. Sie veränderten die Landschaft der französischen Hauptstadt und anderer französischer Städte, während Tausende von Soldaten und Polizisten mobilisiert wurden, um jüdische und andere mögliche Ziele zu schützen. Mehrere Tage beherrschten sie die Nachrichten in aller Welt. Drei Terroristen, die wahrscheinlich allein handelten. Drei !!! mehr: - Netanjahu in der ersten Reihe winkend (Uri Avnery, Telepolis, 17.01.2015) Zitat: Wie kam er dahin? Die Tatsachen kamen innerhalb Rekordzeit ans Licht. Es scheint, als wäre er gar nicht eingeladen gewesen. Im Gegenteil. Präsident Hollande flehte ihn an, bitte, bitte nicht zu kommen. Die Demo würde sonst zu einer Solidaritäts-Schau mit den Juden, anstelle eines öffentlichen Aufschreis für die Pressefreiheit und andere "republikanische Werte". Netanjahu kam trotzdem mit zwei andern extrem rechten Ministern im Schlepptau. mein Kommentar: Wir scheinen in einer Zeit zu leben, in der die politische, soziale und kulturelle Realitäten zu einer Dauerwerbesendung mutieren. Es scheint nicht mehr um Sachverhalte zu gehen (z. B. darum, wer an der Krim-Krise und an der Ukrine-Krise schuld ist) sondern einzig alleine darum, wer in diesem Theaterstück wie aussieht (Putin ist ein kranker, unkalkulierbarer, machtbesessener Narzißt, wir im demoktratischen Westen sind die moralisch Guten und Vernünftigen und gezwungen, unsere Werte gegen die postsowjetischen Mongolen-Horden zu verteidigen)und wie rüberkommt(seriös und vernünftig gegen despotisch und korrupt). Es ist nur noch ekelhaft! Noch ein Tip für die französichen Bonhomme-Journaille: Wie wär’s, wenn Ihr von Michel Houllebequefordern würdet, daß er an den Anti-Anti-Islam-Demonstrationen und an den »Je suis Charlie«-Demos an der Seite von Netanjahu teilnimmt, um sich öffentlichzur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu bekennen und damit auch der letzte IQ-Benachteiligte und Pivatfernsehen-Geschädigte erkennt, daß es sich hier nur um einen kleinen Tabubruch und nicht um schnöden intellektuell verbrämten Rassismus handelt. Krieg der Worte: Davutoglu vergleicht Netanjahu mit Pariser Attentätern
Veröffentlicht am 15.01.2015
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu mit den Terroristen von Paris verglichen. Bei einer Pressekonferenz in Ankara nahm er auf den Gaza-Krieg vom Sommer und die Tötung neun türkischer Aktivisten bei der Stürmung der Gaza-Hilfsflotte
John Lennon Gimme Some Truth (2010 Sterero Remaster) HD [3:16] Text
Veröffentlicht am 16.03.2012
I hope you like my new video, please subb and comment. Follow me:
Die Kölner Schülerin Naina, die wegen eines bildungskritischen Tweets zum Twitter-Star hochgeschrieben wurde, verabschiedet sich von Twitter. Wegen dem Hass. [Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod]
Es war wohl ein so genanntes Social Media Phänomen. Die Kölner Schülerin machte Furore mit einem Tweet, in dem sie das deutsche Bildungssystem vermeintlich pfiffig kritisierte:
»Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.«
Die Folge waren zig tausende Retweets, Berichte in Zeitungen, TV-Sendern und eine Einladung zu “TV total” mit Stefan Raab. Willkommen in der Medien-Hölle! Die Schülerin erhielt – oh Wunder – nicht nur Zuspruch, sondern wie das bei Twitter so üblich ist, auch jede Menge Hass und Häme frei haus. Via Twitter teilte sie nun mit, dass sie das Twittern erstmal lässt:
»Dieser Hass hier auf Twitter ist so heftig, ihr widert mich an.
Sagt Bescheid wenn ihr wieder normal seid. Dieser Hass hier auf Twitter ist so heftig, ihr widert mich an.
Sagt Bescheid wenn ihr wieder normal seid.
Bis dann.«
Wenn Twitter und die “normalen Medien” zusammenwirken, ist das so eine Art Hass-Beschleuniger. Gar nicht schön.
mehr: - “Ihr widert mich an” – bildungskritischer Twitter-Star Naina kapituliert vor Twitter-Hass (Stefan Winterbauer, Meedia, 16.01.2015) siehe auch: - Das Einfache können uns die Eltern beibringen (FAZ, 16.01.2014) Herzlich willkommen im Leben! Schön wär's, wenn ich das schon während meiner Schulzeit sagen könnte. Denn für mich bedeutet Schule nicht nur, chemische Formeln auswendig zu lernen und die Strukturformel eines Alkylbenzolsulfonats zu entwickeln. Ich sehe die Aufgabe von Schule vor allem darin, mir eines beizubringen: Lebenstüchtigkeit. Stattdessen werden wir mit Informationen überhäuft, die bestenfalls im Kurzzeitgedächtnis bleiben und die die Allerwenigsten von uns im „Leben nach der Schule“ wieder anwenden können.
Es ist doch verrückt, wenn bekannte Hirnforscher wie Gerald Hüther feststellen, dass wir schon zwei Jahre nach dem Abitur nur noch zehn Prozent von dem, was wir in der Schule gelernt haben, wissen. Diese Erkenntnis führt für mich zu der logischen Schlussfolgerung: Entweder wir verkürzen die Schulzeit um weitere zwei Jahre oder aber die Lehrpläne werden so modernisiert, dass wir uns theoretisch und praktisch (!) mehr Alltagswissen über gesunde Ernährung, den Umgang mit Geld und die Nutzung moderner Medien aneignen können. Mit diesen Fähigkeiten die Schule zu verlassen, heißt für mich, lebenstauglich zu sein. - Schülerin Naina legt Twitter-Pause ein: "Ihr widert mich an" (SPIEGEL, ) Sie spricht von "Hass" und legt ihren Twitter-Account vorläufig still: Die Kölner Schülerin Naina wurde für ihre schulkritischen Aussagen gefeiert, aber auch beschimpft. Doch was war überhaupt der Anlass für ihren vielbeachteten Tweet?
Keine Ahnung von Steuern! Naina über ihren Tweet - TV total
- Uff. Und was machen wir jetzt? (Nina K., ZEIT; 16.01.2015) Was haben Gedichtanalysen mit dem Leben zu tun? Mit einem Tweet hat die 17-jährige Naina eine Bildungsdebatte entfacht. Wir haben ihr mehr als 140 Zeichen gegeben.
»Was wir für Fortschritte machen! Im Mittelalter hätten sie mich verbrannt, heutzutage begnügen sie sich damit, meine Bücher zu verbrennen.« (Sigmund Freud)
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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