Es spricht der große Alexander:
Vier Brüder reisen miteinander:
Der eine läuft und wird nicht matt,
der andere frisst und wird nicht satt,
der dritte säuft und wird nicht voll,
der vierte pfeift und klingt nicht wohl.
(Lösung zu Nr. 5)
Samstag, 6. Dezember 2008
Freitag, 5. Dezember 2008
Renaud – La Mère À Titi
Renaud - La Mère A Titi von Yentime
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Sur la tabl' du salon
Qui brille comme un soulier Y a un joli napp'ron Et une huitr'-cendrier
Y a des fruits en plastique
Vach'ment bien imités Dans une coupe en cristal Vach'ment bien ébréchée
Sur le mur, dans l'entrée
Y a les cornes de chamois Pour accrocher les clés D' la cave où on va pas
Les statuettes africaines
Côtoient sur l'étagère Les p'tites bestioles en verre Saloperies vénitiennes
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
C'est un peu l'Italie C'est l' bonheur, la misère et l'ennui C'est la mort, c'est la vie
Y a une belle corrida
Sur un moche éventail Posé au d'ssus du sofa Comme un épouvantail
Sur la dentelle noire
Y a la mort d'un taureau Qui a du mal à croire Qu'il est plus sous Franco
Y a une pauvre vierge
Les deux pieds dans la flotte Qui se couvre de neige Lorsque tu la gigotes
Le baromètr' crétin
Dans l'ancre de marine Et la photo du chien Tirée d'un magazine
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
Mais y a tout c' que j' te dis C'te femme là, si tu la connais pas T'y crois pas, t'y crois pas
Sur la télé qui trône
Un jour j'ai vu un livre J' crois qu' c'était Le Grand Meaulnes Près d' la marmite en cuivre
Dans le porte-journeaux
En rotin tu t'en doutes Y a Nous-Deux, l' Figaro L' Catalogue d' la Redoute
Pi au bout du couloir
Y a la piaule à mon pote Où vivent ses guitares Son blouson et ses bottes
Sa collec' de B.D.
Et au milieu du souk Le mégot d'un tarpé Et un vieux New Look
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
Le Titi y s'en fout Y m' dit qu' sa vie est toute petite aussi Et qu' chez lui, c'est partout
Quand y parle de s' barrer
Sa mère lui dit qu'il est louf' Qu'il est même pas marié Qu' ses gonzesses sont des pouffes
Et qu' si y s'en allait
Pas question qu'y revienne Avec son linge sale à laver A la fin d' chaque semaine
Alors y reste là
Ettouffé mais aimé S'occupe un peu des chats En attendant d' bosser
Y voudrait faire chanteur
Sa mère y croit d'ailleurs Vu qu'il a une belle voix Comme avait son papa
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
C'est un peu l'Italie C'est l' bonheur, la misère et l'ennui C'est la mort, c'est la vie |
Auf dem Wohnzimmertisch,
Der wie einen Schuh glänzt Liegt ein schönes Deckchen Und ein Austern-Aschenbecher
Es gibt Plastikfrüchte
Tierisch gut nachgemacht In einer Kristallschale Tierisch gut angeschlagen
An der Wand, im Eingang,
Gibt’s die Gemshörner Um die Schlüssel aufzuhängen Zum Keller, wo man nie hingeht.
Die afrikanischen Statuetten
Kommen auf dem Wandbrett in Berührung Mit den kleinen Glastierchen, Venezianischem Schund
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Es ist ein bißchen wie Italien Es ist das Glück, das Elend und die Langeweile Es ist der Tod, es ist das Leben
Da gibt’s einen schönen Stierkampf
Auf einem hässlichen Fächer Über dem Sofa aufgelegt Wie eine Vogelscheuche
Auf der schwarzen Spitze
Gibt’s den Tod eines Stiers Der nicht glauben kann Dass er nicht mehr unter Franco ist
Es gibt eine arme Jungfrau
Die beiden Füße im Wasser Die sich mit Schnee bedeckt Wenn du sie schüttelst
Das blöde Barometer
Im Schiffsanker Und das Bild des Hundes Aus einer Zeitschrift ausgeschnitten
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Aber es gibt alles, was ich dir sage Die Frau da, wenn du sie nicht kennen würdest, Du würdest es nicht glauben, du würdest es nicht glauben
Auf dem thronenden Fernsehgerät
Habe ich eines Tages ein Buch gesehen Ich glaube, es war „Der große Meaulnes“, Neben dem Kupfertopf
Im Zeitungsständer
Aus Rattan, wie du vermuten kannst, Liegen „Nous-Deux“, der „Figaro“ Der Katalog von „La Redoute“
Dann am Ende des Flurs
Gibt’s die Bude meines Freunds Wo seine Gitarren leben Seine Jacke und seine Stiefel
Seine Comicssammlung
Und inmitten dieses Basars Die Kippe eines Joints Und eine alte „New Look“-Ausgabe
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Dem Titi ist es Wurst Er sagt mir, sein Leben ist auch ganz klein Und daß es bei ihm so ist wie überall
Wenn er drüber redet, abzuhauen,
Sagt ihm seine Mutter, er sei bekloppt Daß er noch nicht mal verheiratet ist Und daß seine Freundinnen Dummerchen sind
Und daß er, wenn er ginge,
Nicht mehr zurückkommen braucht, keine Frage, Mit seiner zu waschenden schmutzigen Wäsche Am Ende jeder Woche
Also bleibt er da
Erstickt, aber geliebt Kümmert sich ein bisschen um die Katzen Während er auf die Maloche wartet
Er würde gern Sänger werden
– Seine Mutter glaubt außerdem auch dran – Denn er hat eine schöne Stimme So, wie sein Vater eine hatte
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Es ist ein bißchen wie Italien Es ist das Glück, das Elend und die Langeweile Es ist der Tod, es ist das Leben |
Wer seinen Partner pflegt, lebt länger
In einer US-Studie wird seit 1993 eine repräsentative Stichprobe amerikanischer Senioren begleitet. Forscher haben jetzt die Daten von zu Hause lebenden Ehepaaren (n=1688) ausgewertet, unter anderem im Hinblick darauf, ob einer der Partner den anderen pflegen mußte und wie viel Zeit er dafür aufwendete. Im Beobachtungszeitraum verstarben 909 Probanden dieser Gruppe. Die niedrigste Mortalität fand sich erstaunlicherweise bei den Personen, die ihren Ehepartner pro Woche 14 Stunden und länger pflegen mußten. Altruismus wird, so scheint es, mit Langlebigkeit belohnt. (Psychological Science)
aus MMW-Fortschritte in der Medizin Nr. 49-50/2008
Loreens Rätsel
Martin steht vor der Tür und sagt: »Ich habe zwei Murmeln in der Hand, eine ist weiß, die andere schwarz. Wer die weiße Murmel zieht, der kann auf meine Party. Wer aber nicht, der muß mir drei Euro geben. Jeder der beiden Jungs zieht die schwarze Murmel. Wie schafft es Martin, daß jeder die gleiche nimmt?
Adventsrätsel (das fünfte von vierundzwanzig)
Rate, was ich hab vernommen:
Es sind achtzehn kleine Gesellen zur Welt gekommen.
Von Angesicht gar säuberlich, keiner doch dem ander’n glich,
all’ ohne Fehler und Gebrechen,
nur konnte keiner ein Wort sprechen;
und damit man sie sollte versteh’n,
hatten sie fünf Dolmetscher mit sich geh’n.
Das waren hochgelehrte Leut’.
Der erst’ erstaunt, reißt’s Maul auf weit,
der zweite wie ein Kindlein schreit,
der dritte wie ein Mäuslein pfiff,
der vierte wie ein Fuhrmann rief,
der fünfte gar wie ein Uhu tut.
(Lösung zu Nr. 4)
Es sind achtzehn kleine Gesellen zur Welt gekommen.
Von Angesicht gar säuberlich, keiner doch dem ander’n glich,
all’ ohne Fehler und Gebrechen,
nur konnte keiner ein Wort sprechen;
und damit man sie sollte versteh’n,
hatten sie fünf Dolmetscher mit sich geh’n.
Das waren hochgelehrte Leut’.
Der erst’ erstaunt, reißt’s Maul auf weit,
der zweite wie ein Kindlein schreit,
der dritte wie ein Mäuslein pfiff,
der vierte wie ein Fuhrmann rief,
der fünfte gar wie ein Uhu tut.
(Lösung zu Nr. 4)
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Taijiquan-Demo in Mainz
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, planen einige Mainzer Bootze eine Demonstration zur Einführung von Taijiquan in der Schule. In einem Doppelblindversuch sollen einige stadtbekannte Alkoholiker gegen Eurhythmie-Lehrer der örtlichen Waldorfschule antreten, die ein dreiwöchiges Taijiquan-Training absolviert haben. Beide Gruppen sollen in volltrunkenem Zustand auf einem Strich vom Bahnhof zur Goldgrube laufen. Der Sieger darf dann bei der nächsten Kommunalwahl gegen Andrea Ypsilanti antreten. Schiedsrichter ist der bekannte Taijiquan-Lehrer, Parteienforscher und Polit-Berater Mathias Richling.
Völklingen tut schon was gegen den Schulschwindel, und die Universität Bielefeld bietet sogar schon Unterrichtsmaterialien an. Zur Zeit gibt es Überlegungen, arbeitslose Bankmanager mit einer Abfindungssumme von weniger als einer Million als Taiji-Lehrer auszubilden, wogegen aber der Betriebsrat der Opel-Werke Widerstand angekündigt hat. Begründung: technisch seien die Opelaner nicht zu schlagen. Auch die bekannte Kinderbuchautorin und Taiji-Lehrerin Barbara Reiki (vierter Dan), die ihre Übungen gern in der Nähe von Wasser absolviert, meint, die Opelaner, denen das Wasser bis zum Hals stünde, seien dieser Aufgabe wohl eher gewachsen. Erik Vogel und Sebastian Krol haben schon Vorträge zum theoretischen Hintergrund von schulischen Entspannungsübungen bei Lehrer- und Chi-Mangel und 12 Schuljahren vorgestellt. Man darf auf die Auswirkungen der Mainzer Bildungsinitiative gespannt sein.
Adventsrätsel (das vierte von vierundzwanzig)
Noch sitzt auf halbverfallnem Throne
noch hält die längst bestrittne Krone
die alte Königin der Welt.
Ob sie wohl je vom Throne fällt?
Villeicht; doch liest Du sie von hinten,
so wirst Du einen König finden,
der herrscht, seitdem die Welt besteht,
des Reich nur mit der Welt vergeht;
sie schießt nicht ewig Donnerkeile,
doch treffen ewig seine Pfeile.
(Lösung zu Nr. 3)
noch hält die längst bestrittne Krone
die alte Königin der Welt.
Ob sie wohl je vom Throne fällt?
Villeicht; doch liest Du sie von hinten,
so wirst Du einen König finden,
der herrscht, seitdem die Welt besteht,
des Reich nur mit der Welt vergeht;
sie schießt nicht ewig Donnerkeile,
doch treffen ewig seine Pfeile.
(Lösung zu Nr. 3)
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Adventsrätsel (das dritte von vierundzwanzig)
Er hat einen Kamm und kämmt sich nicht,
er hat Sporen und ist kein Ritter,
er hat eine Sichel und ist kein Schnitter.
(Lösung zu Nr. 2)
er hat Sporen und ist kein Ritter,
er hat eine Sichel und ist kein Schnitter.
(Lösung zu Nr. 2)
Dienstag, 2. Dezember 2008
Adventsrätsel (das zweite von vierundzwanzig)
Das erste Paar freut sich am Flug,
das zweite Paar freut sich am Pflug,
das Ganze ist des ersten Fluch.
(Lösung zu Nr. 1)
das zweite Paar freut sich am Pflug,
das Ganze ist des ersten Fluch.
(Lösung zu Nr. 1)
Autisten sehen scharf
CAMBRIDGE – Die Sehschärfe autistischer Menschen reicht fast an die eines Habichts heran. Forscher um Emma Ashwin der University of Cambridge berichten in GEO von 15 Probanden, die eine mittlere Sehschärfe von 207 aufwiesen. Das heißt, sie erkannten Details aus 20 Metern Entfernung, die ein Nichtautist erst aus einer Distanz von etwa sieben Metern identifizieren kann. Greifvögel erreichen einen Wert von 20:6. Autisten verfügen nicht nur über eine höhere Sensibilität, sondern das besondere Interesse an Details beruht auf körperlichen Eigenschaften.
aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Das das physiologisch überhaupt geht, finde ich höchst interessant!
Glatt im Trend
LEIPZIG – Haare ja, aber nur dort, wo sie hingehören: auf den Kopf! Andere Körperregionen werden eifrig rasiert und epiliert, und das nicht, um dem Filzlausbefall vorzubeugen. Einer Untersuchung der Psychologen um Prof. Elmar Brähler und Dr. Aglaja Stirn der Universität Leipzig zufolge entfernen mehr als 97 Prozent der jungen Frauen und 79 Prozent der Männer – die Bartrasur nicht einbezogen – regelmäßig Körperhaar. Fast die Hälfte der Frauen entledigen sich ihrer Bein-, Achsel- und Genitalbehaarung sowie der Augenbrauen. Auch die Hälfte der Männer rasieren sich den lästigen Pelz der Achselhöhle, des Genitalbereichs und auf dem Oberkörper.
Der Anteil der 314 im Schnitt rund 23 Jahre alten Probanden, die überhaupt kein Körperhaar entfernen, befand sich auf interferenzstatistisch nicht verwertbarem Niveau. Personen, die sich die Arbeit der aufwendigen Haarentfernung machen, leiden nicht an einer Störung ihres Selbstwerts, so Brähler. Ferner konnten die Wissenschaftler kein ausgeprägtes Persönlichkeitsmerkmal des „Sensation Seekings“ – des Bedürfnisses nach ständig neuer Stimulation und hoher Erregung – beobachten. Brähler geht davon aus, dass das aktuelle Modeideal der „glatt rasierten Scham“ wie jedes andere auch wieder an der Mode kommt. „Über kurz oder lang wird wieder üppig wachsendes Haar als schick gelten.“
Der Anteil der 314 im Schnitt rund 23 Jahre alten Probanden, die überhaupt kein Körperhaar entfernen, befand sich auf interferenzstatistisch nicht verwertbarem Niveau. Personen, die sich die Arbeit der aufwendigen Haarentfernung machen, leiden nicht an einer Störung ihres Selbstwerts, so Brähler. Ferner konnten die Wissenschaftler kein ausgeprägtes Persönlichkeitsmerkmal des „Sensation Seekings“ – des Bedürfnisses nach ständig neuer Stimulation und hoher Erregung – beobachten. Brähler geht davon aus, dass das aktuelle Modeideal der „glatt rasierten Scham“ wie jedes andere auch wieder an der Mode kommt. „Über kurz oder lang wird wieder üppig wachsendes Haar als schick gelten.“aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Schmiss wirkt verwegen
LIVERPOOL – Frauen fühlen sich von Männern mit markanten Narben im Antlitz magisch angezogen, vor allem wenn sie nur auf die schnelle Nummer aus sind Biologen um Hob Burriss der University of Liverpool erklären in PERSONALITY AND lNDIVIDUAL DIFFERENCES, dass Frauen die „Kriegsverletzungen“ mit Mut, Verwegenheit und einem hohen Testosteronspiegel assoziieren. Suchen die Damen allerdings den Partner zur Familiengründung, hat Scarface ausgedient und die Damen bevorzugen das glatte Exemplar (siehe oben). Das stehe für Fürsorglichkeit und Umsicht. Burriss fand anhand von Fototests heraus, dass Männer in dieser Hinsicht weniger wählerisch sind: Sie bevorzugten schlicht die unversehrten Damen sowohl für die flüchtige Affäre als auch für die beständige Partnerschaft.
aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Cheerleading ist mörderisch
CHAPEL HILL – Über die Hälfte aller schweren Sportverletzungen ziehen sich amerikanische Schülerinnen beim Cheerleading zu. Wie GEO berichtet, nehmen seit Mitte der 1990er-Jahre die Unglücksfälle in dieser Disziplin überproportional zu. Denn längst besteht Cheerleading nicht mehr nur aus dem rhythmischen Winken mit bunten Puscheln. Immer gewagtere Salti, Flickflacks und Wurffiguren erfordern perfekte Körperbeherrschung. Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für kompliziertere Frakturen. Sogar Todesfälle tauchen in der Statistik auf. Laut einer Erhebung des National Center for Catastrophic Sport Injury Research der University of North Carolina für den Zeitraum zwischen 1982 und 2007 verursachte das Cheerleading 55 Prozent aller Unfälle an High Schools, gefolgt von Turnen und Leichtathletik. An Colleges beträgt der Anteil an schweren Verletzungen sogar 59,4 Prozent, weit vor Unglücksfällen beim Feldhockey und beim Turnen.
aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Cheerleading Incidents [1:17]
Cheerleading Incidents [1:17]
Hochgeladen am 11.10.2007
StuffedInbox.com presents this video about cheerleading mishaps, accidents, collisions and other tragic, but funny, situations.
Schlechte Balance – schlechte Noten
Neue Innenohruntersuchungen der Hochschule Aalen an über 3.000 hessischen Schülern der Klassen 1 bis 10 belegen, dass Schulkinder fundamentale Defizite bei Gleichgewichtstests aufweisen. Und: Kinder mit schlechtem Gleichgewicht haben signifikant schlechtere Schulnoten
Hör-, Seh- und Gleichgewichtsprüfungen bei 3.338 Schülerinnen und Schülern ergaben, dass Gleichgewichtsdefizite bei Haupt- und Realschülern besonders ausgeprägt sind: Hier weist nur jeder vierte Schuler und jede dritte Schülerin die zu erwartende Gleichgewichtsleistung auf. Aber auch in Gymnasien und Gesamtschulen zeigen nur rund 60 Prozent der Schüler und 70 Prozent der Schülerinnen angemessene Gleichgewichtsergebnisse. Kinder mit schlechtem Gleichgewicht haben über die gesamte Schullaufbahn schlechtere Noten in Mathematik und Deutsch, tendenziell auch in Sport. Der durchschnittliche Unterschied zu den Schülern mit gutem Gleichgewicht beträgt je nach Fach bis zu 0,7 Notenstufen. Leistungsdifferenzen in dieser Größenordnung entscheiden oft darüber, ob ein Kind zum Beispiel eine Realschule oder ein Gymnasium besucht.
Die Erkennung von Beeinträchtigungen des sensorischen Systems ist notwendig, um Kindern die Chance zu geben, den Lernstoff uneingeschränkt aufzunehmen. Die Maßnahmen, um den betroffenen Kindern zu helfen, reichen von Diagnostik mit anschließender Therapie, einer Hilfsmittelversorgung mit Brille oder Hörgerät über die Sitzordnung im Klassenzimmer, raumakustische Maßnahmen bis hin zu unterstützenden pädagogischen Maßnahmen.
Hör-, Seh- und Gleichgewichtsprüfungen bei 3.338 Schülerinnen und Schülern ergaben, dass Gleichgewichtsdefizite bei Haupt- und Realschülern besonders ausgeprägt sind: Hier weist nur jeder vierte Schuler und jede dritte Schülerin die zu erwartende Gleichgewichtsleistung auf. Aber auch in Gymnasien und Gesamtschulen zeigen nur rund 60 Prozent der Schüler und 70 Prozent der Schülerinnen angemessene Gleichgewichtsergebnisse. Kinder mit schlechtem Gleichgewicht haben über die gesamte Schullaufbahn schlechtere Noten in Mathematik und Deutsch, tendenziell auch in Sport. Der durchschnittliche Unterschied zu den Schülern mit gutem Gleichgewicht beträgt je nach Fach bis zu 0,7 Notenstufen. Leistungsdifferenzen in dieser Größenordnung entscheiden oft darüber, ob ein Kind zum Beispiel eine Realschule oder ein Gymnasium besucht.Die Erkennung von Beeinträchtigungen des sensorischen Systems ist notwendig, um Kindern die Chance zu geben, den Lernstoff uneingeschränkt aufzunehmen. Die Maßnahmen, um den betroffenen Kindern zu helfen, reichen von Diagnostik mit anschließender Therapie, einer Hilfsmittelversorgung mit Brille oder Hörgerät über die Sitzordnung im Klassenzimmer, raumakustische Maßnahmen bis hin zu unterstützenden pädagogischen Maßnahmen.
aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Die Geheimnisse der Marathon-Maus
Fehlt Mäusen ein Gen für ein bestimmtes Muskelprotein, so entwickeln sie sich zu „Marathonläufern“. Im Lauftest sind sie deutlich ausdauernder als normale Mäuse. Sie laufen weiter und auch schneller.
Dies haben Wissenschafter am Universitätsklinikum Heidelberg im Tiermodell an genetisch veränderten Mäusen gezeigt, deren Muskeln das Protein Calsarcin 2 nicht bilden können. Der Grund der Ausdauerleistung: Der Mangel am Protein Calsarcin 2 führt dazu, dass die Muskeln der „Marathon-Maus“ sich aus überdurchschnittlich vielen langsamen Muskelfasern zusammensetzen. Diese können zwar nicht schnell reagieren, dafür aber ausdauernd arbeiten. Im Gegensatz dazu sind schnelle Muskelfasertypen sofort einsatzbereit, ermüden aber schneller. Normalerweise ist der Anteil der Fasertypen streng reguliert, damit sich die Muskeln stets optimal an wechselnde Anforderungen anpassen können.Wichtig für diese Anpassungsprozesse ist das Zusammenspiel von Calsarcin 2 mit dem Muskelprotein Calcineurin, das die Ausbildung der langsamen und ausdauernden Muskelfasern fordert. Ist kein Calsarcin 2 vorhanden, verstärkt sich die Wirkung von Calcineurin, und es entwickeln sich mehr ausdauernde Muskelfasern. Da es große Ähnlichkeiten zwischen der Herz- und der Skelettmuskulatur gibt, untersuchen jetzt Kardiologen, ob es auf molekularer Ebene Zusammenhänge gibt zwischen der Fitness von Herz- und Skelettmuskel.
aus Der Kassenarzt Nr. 21, November 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Adventsrätsel (das erste von vierundzwanzig)
Atemlos lebt es, kalt wie der Tod schwebt es,
kennt keinen Durst, doch dennoch trinkt es,
trägt ein Kettenhemd, doch nie klingt es.
kennt keinen Durst, doch dennoch trinkt es,
trägt ein Kettenhemd, doch nie klingt es.
Montag, 24. November 2008
Sonntag, 16. November 2008
Was Pavianpos und Frauen gemein haben
ROCHESTER – Männliche primitive Vorlieben sollten umsichtige Frauen als Styling-Tipp verstehen. Die Lady in Red ist für Männer attraktiver. Das ergab die Studie der Psychologen Andrew Elliot und Daniela Nieste der University in Rochester. Die männlichen Probanden begehrten eine auf einem Foto abgebildete Frau dann besonders, wenn diese rote Kleidung trug – oder das Foto lediglich rot gerahmt war Dieser Farbeffekt hatte auf die Bewertung von Sympathie und Intelligenz keinen Einfluss. Die Forscher schreiben im JOURNAL OF PERSONALITY AND SOCIAL PSYCHOLOGY, dass die Beziehung von roter Farbe und sexueller Anziehung nicht anerzogen sei, sondern biologische Wurzeln habe. Denn dieser Schlüsselreiz funktioniert auch bei Affen. Weibliche Schimpansen und Paviane signalisieren durch ihr rotgefärbtes Hinterteil ihre Empfängnisbereitschaft. Frauen hingegen beurteilten die Attraktivität ihrer Geschlechtsgenossinnen unabhängig davon, ob Rot auf dem Bild vorhanden war oder nicht.
aus Der Kassenarzt Nr. 20, November 2008
Hier sitzt der Hass
LONDON - Liebe und Hass liegen dicht beieinander – das ist nicht nur ein Sprichwort. Die Neurowissenschaftler Semir Zeki und John Romeya vom University College London haben herausgefunden, welche Hirnbereiche aktiv sind, wenn Menschen leidenschaftlich hassen. Hass aktiviere andere Hirnlegionen als ähnliche Gefühle wie Angst oder Wut, schreiben die Forscher in PLoS ONE. Überraschenderweise teile sich Hass zwei Bereiche des Großhirns mit der Liebe. Das Putamen bereite Bewegungen vor. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Inselrinde bei Hassgefühlen aktiviert werde, um einen Angriff oder eine Flucht einzuleiten Das sei derselbe Impuls, wenn ein Rivale um die angebetete Person rumschleiche, denn sowohl geliebte als auch verhasste Gesichter beunruhigten.
aus Der Kassenarzt Nr. 20, November 2008
Freitag, 7. November 2008
Dokumentarfilm »Hidden Heart«
Am 3. Dezember wird sich die erste erfolgreich durchgeführte Herztransplantation zum 41. Mal jähren: Der kapstädter Herzchirurg Christiaan Barnard transplantierte dem 55jährigen Louis Washkansky ein Spenderherz und schrieb damit Medizingeschichte.
Was jahrzehntelang nicht beachtet wurde: Der schwarze Südafrikaner Hamilton Naki, dem aufgrund seiner Hautfarbe ein Studium verwehrt blieb und der vom Klinikgärtner zum Leiter der Tierversuchsanstalt der Medizinischen Klinik geworden war, hatte alle an der Operation teilnehmenden Ärzte ausgebildet. Als später Barnard wegen seines Rheumas nicht mehr operieren konnte, wurde Nani sein ausführender Arm am OP-Tisch.
Der Film erzählt die unterschiedliche Geschichte der beiden Mediziner und das Deutsche Ärzteblatt vom Film.
Was jahrzehntelang nicht beachtet wurde: Der schwarze Südafrikaner Hamilton Naki, dem aufgrund seiner Hautfarbe ein Studium verwehrt blieb und der vom Klinikgärtner zum Leiter der Tierversuchsanstalt der Medizinischen Klinik geworden war, hatte alle an der Operation teilnehmenden Ärzte ausgebildet. Als später Barnard wegen seines Rheumas nicht mehr operieren konnte, wurde Nani sein ausführender Arm am OP-Tisch.
Der Film erzählt die unterschiedliche Geschichte der beiden Mediziner und das Deutsche Ärzteblatt vom Film.
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