Donnerstag, 25. Oktober 2012

»Kiss« geht mit 2500 Fans auf Kreuzfahrt


Wenn Käpt’n Kiss in See sticht, wird es laut



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Anscheinend ist heutzutage so ziemlich alles möglich.
Zum Artikel in der Welt am Sonntag vom 28.10.2012

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Heute vor 44 Jahren – 24. Oktober 1968: Premiere des Musicals »Hair« in Deutschland

Flower- Power- Rebellion auf der Bühne 

 Es war die Zeit des Vietnamkriegs und des Aufbegehrens der jungen Generation gegen diesen Krieg im Besonderen wie gegen den Krieg allgemein, gegen die Welt ihrer Eltern und die »herrschenden Verhältnisse«. Die »Hippies« ließen ihre Haare wachsen, kleideten sich bunt, konsumierten Drogen, redeten der sexuellen Revolution das Wort und praktizierten »freie Liebe«. Das Rock-Musical »Hair« brachte diese Gegenwelt und Subkultur 1968 erstmals auf die Bühne, in einer bunten Szenenfolge mit 38 Songs - ein Meilenstein in der Geschichte der Popkultur.

Szene aus dem Musical »Hair«, New York 2009
 Bereits ein Jahr nach der Premiere in New York war das Stück auch in Deutschland zu sehen. Nach einigen weniger beachteten Aufführungen in Düsseldorf kam die deutschsprachige Fassung am 24. Oktober 1968 im Münchner Theater in der Brienner Straße mit dem Titel »Haare« auf die Bühne. Lieder wie »Aquarius«, »Let the Sunshine in« oder »Good Morning, Sunshine« wurden zu Hits und machten »Hair« zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten.

 Was am 24. Oktober noch geschah: 
 1648: Der Westfälische Friede beendet den Dreißigjährigen Krieg.
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012






Dienstag, 23. Oktober 2012

Montag, 22. Oktober 2012

Bücher von Eliot Weinberger

Durch Zufall bin ich auf einige Bücher von Eliot Weinberger (inzwischen findet man ihn auf Wikipedia) gestoßen, die man bei googlebooks – zumindes teilweise – lesen kann. Es sind auch Übersetzungen dabei:

Oranges & Peanuts for Sale
An Elemental Thing
What I heard abour Iraq
What Happened Here – Bush Chronicles
Jorge Luis Borges, Seven Nights
Octavio Paz, Selected Poems
Octavio Paz, In Light of India



Vor sechs Jahren habe ich Teile seines Aufsatzes »Was ich hörte vom Irak« gepostet:
Ich kann gar nicht so viel essen… (Post, 25.03.2016)

Weitere Texte von Eliot Weinberger:

- Staatsstreich ohne Blutvergießen (von antigone am 19.02.2003 gepostet, Wallstreet-online-Diskussions-Thread)
- Nineteen Ways of Looking at Wang Wei – How a chinese Poem is translated (1987)
- The City (International Writing Program, PDF)

über Weinberger:

- Alles ist jetzt (Susanne Mayer, ZON, 18.12.2008)
- The Eliot Weinberger Interview (Interview by Jeffrey Errington, The Quarterly Conversation, 06.06.2011)
aktualisiert am 09.07.2016



Freitag, 19. Oktober 2012

Heute vor 60 Jahren – 20. Oktober 1952: Briten verhängen Ausnahmezustand in Kenia

Freiheitskämpfer oder Terroristen? 

 Seit 1920 war Kenia eine britische Kronkolonie. Die fruchtbarsten Ländereien fielen an weiße Siedler, die einheimische Bevölkerung musste in Reservaten leben und Zwangsarbeit für die Kolonialherren leisten. Schon in den 1920er-Jahren regte sich in Zentralkenia, im Land der Kikuyus, erster Widerstand gegen die Fremdherrschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bewegung in einen Guerilla-Krieg über und mündete 1952 in den sogenannten Mau-Mau-Krieg
Die Briten verhaften verdächtige Mau-Mau-Rebellen, 1954



 Die Briten reagierten mit militärischen Aktionen und harten Polizeimaßnahmen auf den offenen Aufstand: Heute vor 60 Jahren, am 20. Oktober 1952, verhängten sie den Ausnahmezustand in ihrer ostafrikanischen Kolonie. In wenigen Tagen wurden 8000 Kikuyus festgenommen und fast die gesamte Zivilbevölkerung in Lagern interniert, wo auch Folterungen auf der Tagesordnung standen. Die Rebellen griffen Farmen und Polizeistationen an, töteten Siedler und farbige »Kollaborateure«. Ende 1954 war der Aufstand militärisch niedergeschlagen, der Ausnahmezustand und die Lager bestanden jedoch noch bis 1959/60. Seine Unabhängigkeit erhielt Kenia schließlich 1963 – der Aufstand hatte dazu wesentlich beigetragen. 



 Was am 20. Oktober noch geschah: 
 1971: Bundeskanzler Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis. 
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012




Brandts berühmtes Ja-Nein-Interview, Friedrich Nowottny hatte ihm nämlich vorher angekündigt, das Interview dürfe nicht länger als 1:30 Min. lang sein.


Heute vor 100 Jahren – 19. Oktober 1912: In Küstnacht in der Schweiz stirbt Julius Maggi

»Maggi macht die Suppe fein« 

 Julius Maggi, 1846 als Sohn eines italienischen Müllers und einer Schweizerin im Kanton Thurgau geboren, war ein unruhiger Geist. Schon mit 21 Jahren war er stellvertretender Direktor eines Budapester Mühlenbetriebs, 1872 übernahm er die Mühle seines Vaters und erwarb weitere hinzu. Ein Arzt und Fabrikinspektor sprach den findigen Unternehmer 1882 auf die hohe Kindersterblichkeit in Arbeiterfamilien infolge mangelhafter Ernährung an. Der Arzt sah eine mögliche Lösung des Problems darin, das für Arbeiter zu teure Fleisch durch eiweißhaltige Hülsenfrüchte zu ersetzen. 


Werbeplakat für Maggi-Produkte, nach 1900
 Maggi begann zu experimentieren und brachte 1883 die erste kochfertige Suppe aus Gemüsemehlen auf den Markt, die in Arbeiterhaushalten rasch Anklang fand. Es war die Geburtsstunde der Fertigsuppe. Nach Gründung der Unternehmens »J. Maggi & Co.« 1886 folgten bald Suppenrolle und Suppenwürfel und die Würze in der typischen Maggiflasche, die vom Chef selbst entworfen worden war. Auch die Bedeutung der Werbung erkannte Maggi früh: Der später berühmte Dichter Frank Wedekind verfasste die griffigen Texte für die Suppenwürze. Julius Maggi starb heute vor 100 Jahren, am 19. Oktober 1912. 



Was am 19. Oktober noch geschah: 
 1977: Der von Terroristen entführte Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer wird tot aufgefunden. 
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012



Heute vor 20 Jahren – 19. Oktober 1992: Tod von Gerd Bastian und Petra Kelly

Ich kann mich noch erinnern: Ich wollte es zuerst nicht glauben: die beiden Lichtgestalten der Friedensbewegung und der Grünen: Suizid?
Bei manchen Bildern kann man im Nachhinein erschrecken: Irgendwie haben sie’s nicht auf die Reihe gekriegt.

[gefunden bei murderpedia]
Die ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Grünen, Petra Kelly und Gert Bastian, wurden am 19. Oktober 1992 erschossen in ihrer Wohnung in Bonn-Tannenbusch aufgefunden. Nach den Ermittlungen der Polizei hatte Bastian zunächst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen. Bis heute ist ungeklärt, ob es sich um einen geplanten Selbstmord der beiden Politiker oder um Mord handelte. Kelly gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen und war eine der führenden Köpfe der deutschen Friedensbewegung der Siebziger und Achtziger Jahre. 1991 war sie bei den Wahlen für den Posten einer Vorstandssprecherin ihrer Partei klar gescheitert.
[aus dem Bonner Generalanzeiger]
Die ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Grünen, Petra Kelly und Gert Bastian, wurden am 19. Oktober 1992 erschossen in ihrer Wohnung in Bonn-Tannenbusch aufgefunden. Nach den Ermittlungen der Polizei hatte Bastian zunächst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen. Bis heute ist ungeklärt, ob es sich um einen geplanten Selbstmord der beiden Politiker oder um Mord handelte. Kelly gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen und war eine der führenden Köpfe der deutschen Friedensbewegung der Siebziger und Achtziger Jahre. 1991 war sie bei den Wahlen für den Posten einer Vorstandssprecherin ihrer Partei klar gescheitert.

Eine Bildstrecke bei Murderpedia
Artikel über Gert Bastian auf SPIEGEL-Online, darunter
»Chaos in den Seelen«, ein zweiteiliger Artikel von Alice Schwarzer [Teil 1, Teil 2]
Artikel über Petra Kelly auf SPIEGEL-Online
»Tod eines Paares« beim Deutschlandfunk
»Ein Toter unter Modverdacht« bei Focus


Heute vor 40 Jahren – 19. Oktober 1972: Literaturnobelpreis für Heinrich Böll

BORNHEIM. "Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist", ist eins von vielen Zitaten eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit - der nicht schwieg, sondern gesellschaftliche Missstände anprangerte: Heinrich Böll. Am Freitag ist es genau 40 Jahre her, dass er den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Die letzten Jahre, von 1982 bis zu seinem Tod am 16. Juli 1985, lebte der Schriftsteller in Bornheim-Merten, wo er auch begraben ist. Das Grab von Heinrich Böll und seiner Frau Annemarie wurde von seinem Sohn René gestaltet. Der war zur Beerdigung Bölls - wie auch der Nobelpreisträger Günter Grass und der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker - am 19. Juli 1985 auf den alten Mertener Friedhof gekommen, um dem Schriftsteller die letzte Ehre zu erweisen. Richard von Weizsäcker würdigte Heinrich Böll als einen der "geistigen Repräsentanten Deutschlands".
Der Schriftsteller Heinrich Böll im Jahre 1983. Foto: dpa
Es sollte bis zum Jahr 2010 dauern, bis die Stadt Bornheim, anlässlich des 25. Todestags Böll posthum die Ehrenbürgerschaft verlieh. "Durch sein Leben und Wirken in unserer Stadt hat Heinrich Böll Bornheim weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht", hatte Bürgermeister Wolfgang Henseler bei der Gedenkfeier betont. "Wir sind stolz darauf, dass dieser berühmte und befähigte deutsche Schriftsteller bis zu seinem Tod über drei Jahre Bürger unserer Stadt war."

Der gebürtige Kölner hatte auch das Vorgebirge beizeiten erwähnt: "Der ärztlich verordnete Pflicht-Spaziergang vor oder nach der Arbeit? Wenn vor, wohin? Die große Runde bis an den Rand von Rösberg? Den Nonnenberg? Trippelsdorf? Friedhof? Oder nach Brühl in den Schlosspark? Falkenlust? Oder rauf auf die Mertener Heide? Beim Spaziergang kann ich auch 'richtig arbeiten', wenn auch nicht schreiben", zitierte Henseler. Wir empfehlen einen eben solchen Spaziergang an einen dieser Orte, heute, im Gedenken an Bornheims Ehrenbürger Böll.
aus dem Generalanzeiger Bonn
SPIEGEL Online
Die Welt
nrw2000.de

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Heute vor 44 Jahren – 18. Oktober 1968: Bob Beamon pulverisiert den Weitsprung-Weltrekord

Der Olympiasieger im Weitsprung von 1968 ging mit seinem sensationellen Weltrekord von 8,90 m in die Geschichte der Leichtathletik ein. Mit diesem Satz verbesserte Bob Beamon den bestehenden Weltrekord seines Landsmanns Ralph Boston um 55 cm und es sollte 23 Jahre dauern, bis sein Jahrhundert-Sprung überboten werden sollte.

Beamon wuchs als Waisenkind in New York City (Queens) auf und besuchte dort eine Hilfsschule. Im Sport lag die Chance zum sozialem Aufstieg und nachdem er sich zunächst im Basketball versucht hatte, widmete er sich als Jugendlicher intensiver der Leichtathletik. Mit fünfzehn Jahren sprang er bereits 7,34 m. Man erkannte sein Talent und holte ihn an die Universität von El Paso. 1967 belegte er bei den amerikanischen Meisterschaften mit einer Weite von 7,84 m den dritten Platz, dies bedeutete zugleich die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Folgejahr.

In Mexiko gelang Bob Beamon am 18. Oktober 1968 der "Sprung ins nächste Jahrhundert", sein erster Versuch im olympischen Finale brachte zugleich die Entscheidung: 8,90 m bedeuteten den Sieg und einen für lange Zeit unantastbaren Weltrekord. Geholfen hatte ihm dabei neben der Höhenluft Mexico-Citys (2 240 m ü. NN) auch der Rückenwind. Seine Rekordweite blieb bis 1991 ungeschlagen, dann verbesserte sie der Amerikaner Mike Powell auf 8,95 m. Bob Beamon konnte diese einmalige Leistung nie wiederholen.
Berichte auf olympia.ard.de und auf SPIEGEL-Online




Mittwoch, 17. Oktober 2012

Heute vor 82 Jahren – 17. Oktober 1930: Thomas Mann appelliert an die Vernunft

[aus Wikipedia]

Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann hielt in Berlin eine Rede mit dem Titel "Deutsche Ansprache - Ein Appell an die Vernunft". Mit seinem politischen Aufruf warnte Thomas Mann vor der Gefahr durch den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten. Mann hatte lange Zeit nationalkonservativen und anti-parlamentarischen Ideen angehangen und war während der Weimarer Republik ins demokratische Lager gewechselt. In dem Vortrag "Appell an die deutsche Vernunft" ermahnte er das Bürgertum und die sozialistischen Kräfte zusammen den faschistischen Fanatismus abzuwehren. Seine Rede ging in organisierten Tumulten der SA unter, und Thomas Mann musste den Saal durch den Hinterausgang verlassen. Der Regierungsantritt Hitlers drei Jahre später überraschte Thomas Mann auf einer Vortragsreise durch Holland, Belgien und Frankreich. Er entschloss sich, zunächst nicht nach Deutschland zurückzukehren - sein Exil sollte ein dauerndes werden.

Heute vor 202 Jahren – 17. Oktober 1802: Eröffnung des ersten Oktoberfestes



Das Oktoberfest in München ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet auf der Theresienwiese statt und lockt jedes Jahr über 6 mio Besucher an. Aus welchem Anlaß feierte man das erste Oktoberfest 1810 in München?



»O’zapft is«

Ein bürgerlicher Offizier legte den Grundstein für das Oktoberfest: Er schlug vor, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen mit einem großen Pferderennen zu feiern. Da sich Ludwig für das antike Griechenland interessierte, wurde das Fest im Stil der Olympischen Spiele ausgetragen und hatte sportlichen Charakter.
Pferderennen um 1844, von Gustav Kraus [Quelle: BR.de]
Am 17. Oktober 1810 stieg das erste Pferderennen auf der Theresienwiese. Namensgeberin für den Austragungsort war die Braut, Prinzessin Therese. Der bayerische Königshof beschloss, das Pferderennen im folgenden Jahr zu wiederholen. Veranstalter war diesmal der »Landwirtschaftliche Verein in Bayern«, der das Fest zur Präsentation bäuerlicher Leistungen nutzte. Die »Wiesn« wuchs von Jahr zu Jahr. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie verlängert und in die letzten Tage des meist warmen Altweibersommers vorverlegt. Seitdem fällt nur das letzte Wiesnwochenende in den Oktober. Während das Pferderennen als ältester Veranstaltungsteil nach 1938 verschwand, findet das »Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest« noch heute alle vier Jahre während des Oktoberfests statt.


Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012


Dienstag, 16. Oktober 2012

Goldman-Sachs – Moral in Zeiten der Selbstabschaffung des Kapitalismus

Manfred Mann - Blinded by the Light [7:18]
Hochgeladen am 04.11.2008
Manfred Mann - Blinded by the Light
Midnight Special 1975

Die richtigen Fragen - Erwin Pelzig [4:33]

Hochgeladen am 29.02.2012
Erwin Pelzig - Die richtigen Fragen

Goldman Sachs - Sind die alle gekauft [3:23]
Veröffentlicht am 20.07.2012
http://info-agent.blogspot.com
Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt [Arte] http://bit.ly/Tm1Nw6
BlackRocks (Goldman Sachs] übernimmt die US-Wirtschaft! http://bit.ly/O05t08
Mächtige Konzerne - 147 Unternehmen kontrollieren die Welt http://bit.ly/NmN0AL
Die Hungermacher - Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren [PDF] http://bit.ly/NNdrz0
Goldman Sachs hat mal eben ein Viertel des globalen Aluminiumangebots weggekauft und lässt es jetzt in Lagernhäusern herumliegen http://bit.ly/NNdmvn
Matt Taibbi - The People vs. Goldman Sachs http://bit.ly/OCFpvZ
Ex-Goldman-Banker soll Griechenland entschulden http://bit.ly/O2BMPX
Goldman Sachs - US-Bank soll Athen beim Schummeln geholfen haben http://bit.ly/MMeHxT
BBC Speechless As Trader Tells Truth: "The Collapse Is Coming...And Goldman Rules The World" http://bit.ly/ND1dYN
Max Keiser takes offense to Goldman Sachs story [France24] http://bit.ly/OCEMCG
15 Millionen investiert, 450 Millionen Payout für Tony Hayward (BP), Nathaniel Rothschild, Tom Daniel und Julian Metherell (Goldman Sachs) http://bit.ly/MMeDhB


"Goldman Sachs" - Ein Kommentar von Gernot Hassknecht, Sparkassenzeitung Knax | heute show ZDF [3:00]
Hochgeladen am 23.09.2011
Ausschnitt aus der ZDF "heute show" vom 16. September 2011: Gernot Hassknecht von der Sparkassenzeitung Knax über die "Machenschaften von Goldman Sachs".
[Die Quelle und Urheberrechte liegen beim ZDF]

Mungo Jerry - In the summertime [3:31]
Hochgeladen am 04.10.2010
Es una canción grabada en 1970 por la banda británica, escrita por el lider de la banda, Ray Dorset, alcanzando el número uno en varios países del todo el mundo. Es considerado uno de los sencillos con más ventas de todos los tiempos.

Die Finanzlobby in der EU! Goldman Sachs Deutsche Bank UBS Verbände die Bananenrepublik [1:00]
Hochgeladen am 19.11.2010
Unser NEUER Backup Kanal: http://www.youtube.com/user/Bananenre...

Goldman Sachs regiert die Welt.- deutsch untertitelt [3:35] Hochgeladen am 28.09.2011
Goldman Sachs regiert die Welt.

The Animals ,HD, House of The Rising Sun 1964 , HD 1080p [4:08]

Veröffentlicht am 24.11.2012

Helmut Schmidt mit klaren Worten über die Finanzkrise [3:33]
Hochgeladen am 02.04.2011
Helmut Schmidt über die Komplexität der Finanzkrise; Auslöser, Auswirkung(en) und Hinweis auf die frühe(n) Warnungen, auch von richtigen Experten, die Krise hätte vermieden werden können.
- - - - - - -
"Es gibt keine nationale Volkswirtschaft mehr, wie vor 200 oder 50 Jahren.
Deutschland, China, USA, England, Frankreich etc. hängen von der Weltwirtschaft ab.
Es hängt alles zusammen.
Die Welt wird sich weiter enorm verändern.
Wenn die Menschen gelassen bleiben, haben wir Glück gehabt."
(Altkanzler Helmut Schmidt in der Sendung "Beckmann" vom 2.5.2013)

The Mamas & the Papas - California Dreamin' [2:45]
Hochgeladen am 03.09.2009
(WMG owns this not me)

Hat Goldman Sachs in der EU das Sagen? Harald Vilimsky, FPÖ [2:10]
Hochgeladen am 18.01.2012
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky über die personellen Veränderungen in der EU und ihren Mitgliedsstaaten im Jahr 2011 sowie den Mangel an Demokratie in der EU. Rede im Österreichischen Nationalrat am 18. Jänner 2012.

KEITH EMERSON BAND "Karn Evil 9 (1st Impression, Part 2)" (official video live) [5:22]
Hochgeladen am 06.09.2011
A classic by ELP by Keith Emerson Band featuring Marc Bonilla.
The self-titled studio album and the live album "Moscow" by the Keith Emerson Band are available on earMUSIC CD and DVD.
This live video can be found on the limited edition´s bonus DVD of the studio album.

aktualisiert am 20.10.20014

Montag, 15. Oktober 2012

Heute vor 170 Jahren – 15.10.1842: Marx wird Chefredakteur der »Rheinischen Zeitung«

Im Kampf für die Pressefreiheit 

1841 war Karl Marx (1818-1883) von den Eignern der »Rheinischen Zeitung« zur Mitarbeit eingeladen worden: Das liberale Blatt des rheinischen Bürgertums trat mehr oder minder offen gegen den preußischen Absolutismus auf. Im Mai 1842 erschien der erste Artikel aus Marx' Feder, mit dem er eine kleine Serie zur Pressefreiheit eröffnete. Im Herbst zog Marx nach Köln und übernahm die Chefredaktion der Zeitung, in der er stets unter Pseudonymen schrieb. Die »RZ« nahm unter seiner Führung schnell einen kämpferischen Ton an und wurde zu einem Sprachrohr der demokratischen Bewegung. Innerhalb weniger Monate konnte das Blatt die Zahl seiner Abonnenten von knapp 1 000 auf fast 3500 steigern. 

Obrigkeit und Zensur hatten ein strenges Auge auf die »RZ«. Als ein Bericht über die soziale Notlage von Weinbauern an der Mosel erschien, war für die Zensoren das Maß voll: Zum 1. April 1843 wurde die »Rheinische Zeitung« verboten. Karl Marx hatte die Chefredaktion – wohl auf Druck der Eigentümer – schon im März verlassen. Während der Revolution von 1848/49, als die Pressezensur aufgehoben war, gab Marx die »Neue Rheinische Zeitung« heraus. 

Was am 15. Oktober noch geschah: 
1880: In Köln wird 632 Jahre nach der Grundsteinlegung der Dom vollendet. 
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012


Sonntag, 14. Oktober 2012

Vor 500 Jahren – 16. Jahrhundert: Die Fugger regieren die Finanzwelt

Schwäbische Familie aktiv in der Weltpolitik 

Die Fugger, ein schwäbisches Kaufmannsgeschlecht, waren die erfolgreichsten Bankiers und Frühkapitalisten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Sie führten wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu einem Imperium zusammen, das mit seiner Finanzmacht die Wahl von Kaisern und Päpsten dirigierte
»Der Augsburger Geschlechtertanz«, Gemälde unbekannter Hand, um 1500
Weberei, Metallhandel und Bankgeschäfte hatten die seit 1367 in Augsburg ansässigen Fugger groß gemacht, der lukrative Handemit Gewürzen aus Ostindien vermehrte ihr Vermögen und damit ihren Einfluss. Mit einem ausgedehnten, internationalen Handelsnetz wurden sie die Globalisierer und »Global Player« der frühen Neuzeit. Jakob Fugger (1459-1525), genannt »der Reiche«, entwickelte das Unternehmen zum größten Bankhaus seiner Zeit und startete auch das bekannteste politische Manöver der Finanzdynastie: Mit 850.000 Dukaten Schmiergeld für deutsche Fürsten lancierte er 1519 die Wahl Karls I. von Spanien zum König des Heiligen Römischen Reichs (als Karl V.). Bei so viel Vermögen blieb auch für die Armen etwas übrig: Mit der »Fuggerei« in Augsburg errichtete die Familie die erste Sozialsiedlung für rger in Not. 

Was am 11. Oktober noch geschah: 
1987: Der zurückgetretene Ministerpräsident von Schieswig-Holstein, Uwe Barschel, nimmt sich in einem Genfer Hotel das Leben
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012 

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Geschichtsfrage: »Wehe den Besiegten!«

Wem wird die Wendung 
»Vae victis!«, »Wehe den Besiegten!«
 zugeschrieben?

Attila, König der Hunnen
Brennus, Heerführer der Kelten
Geiserich, König der Vandalen



Mittwoch, 10. Oktober 2012

Heute vor 50 Jahren – 10. Oktober 1962: »Bedingt abwehrbereit« – Die Spiegel-Affäre 1962

Die Spiegel-Affäre 1962 war eine politische Affäre in der Bundesrepublik Deutschland, bei der sich Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins Der Spiegel aufgrund eines kritischen Artikels der Strafverfolgung wegen angeblichen Landesverrats ausgesetzt sahen. Es war das erste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte, zu dem die westdeutsche Öffentlichkeit spontan und engagiert politisch Stellung nahm, weil sie darin einen Versuch sah, eine missliebige Publikation zum Schweigen zu bringen. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass der BND jahrelang die Redaktion bespitzelte und zu manipulieren versuchte. Eine Einsicht in die damaligen Akten wurde den recherchierenden Redakteuren des Spiegel auch fünfzig Jahre nach der Affäre verweigert.[1]
Der Ausgang der Affäre, in deren Verlauf zwei Staatssekretäre entlassen wurden und der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß aus dem Kabinett Adenauer ausscheiden musste, wird heute als Stärkung der Pressefreiheit in Deutschland angesehen.
[Spiegel-Affäre, Wikipedia, abgerufen am 02.01.2018]
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siehe auch:
- Hätten die Siegermächte der BRD den Besitz von Atomwaffen erlaubt? (Fatalistalterego, Fatalistblog, 23.04.2018)
Egon Bahr: Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (27.05.2015), siehe vor allem den Artikel von Egon Bahr: Mein Deutschland (Teil 9): Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Egon Bahr, die Zeit, 14.05.2009)

Dirk Pohlmann über "Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand" {2:06:59 – Start bei 1:10:48}

Gruppe42
Am 16.05.2018 veröffentlicht 
"Der Staat - das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
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Wir werden dicker, wenn Ihr uns füttert!

Die Spiegel-Affäre 1962 {1:37:51}

fritz51265
Am 03.05.2014 veröffentlicht 
Die Spiegel-Affäre 1962
Die Spiegel-Affäre" vom Oktober 1962 ist ein Politthriller auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Die Welt stand mit der Kubakrise am Rand eines Atomkrieges, in dessen strategischem Zentrum Deutschland gelegen hätte. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund fechten zwei außergewöhnliche Alpha-Männer eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß und der „Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein.
„Die Spiegel-Affäre" ist nicht nur ein Film über einen Meilenstein in der Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern vor allem über Pressefreiheit sowie über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft: Vor dem Hintergrund von NSA, Whistleblowern und Wikileaks ist diese Geschichte von damals eine von heute.
siehe zur Spiegel-Affäre auch:
Ein Abgrund von Lüge (SPON, 17.09.2012)
zu BND-Chef Gehlen siehe auch:
Geheimdienst-Gründer Gehlen und seine Russenpanik – Rette mich, wer kann (Klaus Wiegrefe, SPON, 30.10.2017)
Der "Katzenschlosser": Eine Schlüsselfigur im Oktoberfestattentats-Rätsel? (Markus Kompa, Telepolis, 14.02.2015)
Geheimdienst-Gründer Gehlen und seine Russenpanik – Rette mich, wer kann (Wolfgang Löhde, ZON, 24.09.1971)
zur Affäre Langemann (»Operation Eva«) siehe auch:
Konkret Extra: Operation Eva (Konkret, 04.08.2015)