Immer wenn die EU zusammen mit der Ukraine (in Person von Poroschenko) und mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin versuchte “Lösungen” im Ukraine-Konflikt zu finden, dauerte es nicht lange und die USA torperdierten diese Versuche.
So auch jetzt beim Minsker Abkommen II. Denn nicht anders als wie ein Torpedieren kann die Bereitstellung und der Einsatz von US-Fallschirmjägern in der Ukraine bezeichnet werden. Diese sollen dann die Ausbildung ukrainischer Kräfte vornehmen. Doch warum will ich jemanden ausbilden? Vielleicht auch deswegen, weil ich schwere Waffen liefern will, die natürlich dann auch bedient werden müssen?
Damit unterminieren die USA einmal mehr die Versuche der Europäer einen größeren Krieg in der Ukraine (letztendlich gegen Russland) zu verhindern und wir dürften in eine neue Phase des Ukraine-Konflikts treten. Auch weil der deutsche Außenminister Steinmeier Russland davor warnte die selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk anzuerkennen. Wohlwissend was eine solche Anerkennung implizieren würde, wenn man sich an den Kosovo zurück erinnert.
mehr:
- Die Dynamik nimmt zu – USA und Russland verschärfen den Ukraine-Konflikt (NeoPresse, 27.04.2015)
Dienstag, 28. April 2015
EU streckt eine Milliarde Euro gegen Jugendarbeitslosigkeit vor
Die Europäische Union will mehr Geld ausgeben, damit die rund sieben Millionen jungen Arbeitslosen auf dem Kontinent eine Stelle bekommen. Die Hilfe dazu soll von 67 Millionen auf eine Milliarde Euro erhöht werden und ungewöhnlicherweise auch von der EU vorgestreckt werden. Damit sollen die besonders betroffenen Länder entlastet werden, man geht davon aus, dass sie es sich nicht leisten könnten, die Maßnahmen erst zu bezahlen und sich dann das Geld aus Brüssel zurückzuholen. Das EU-Parlament muss noch zustimmen.
mehr:
- Warum Fahrstuhlfahren unangenehm ist (Krautreporter, 22.04.2015)
mehr:
- Warum Fahrstuhlfahren unangenehm ist (Krautreporter, 22.04.2015)
Nobelpreisträger Krugman warnt: Vorsicht vor dem Kleingedruckten in TTIP
Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman liest den TTIP-Fans die Leviten: TTIP ist “suspicious nonsense” – höchst suspekter Unsinn. Weil es keine vernünftigen Gründe für das Abkommen gibt, drängen sich unlautere Motive als Erklärung auf. Warum der Nobelpreisträger glaubt, dass sich böse Dinge im Kleingedruckten verstecken, verrät ein Blick in seine Kolumne.
In seiner Kolumne für die New York Times schreibt Paul Krugman, er sei eigentlich ein Freund des Freihandels. Mehr noch, er hält viele Befürchtungen von Kritikern für übertrieben. Aber er sagt auch: “Meine Nackenhaare stellen sich auf und mein Misstrauen wächst, wenn ich den Befürwortern zuhöre.”
Lobbyisten verbreiten absurde Behauptungen
Krugman verweist auf die Empfehlungen des Chefs des US-Unternehmensverbands Chamber of Commerce, Tom Donohue, für mehr Wachstum. Ganz oben auf der Liste der von dem Lobbyisten empfohlenen Maßnahmen, steht als allerhöchste Priorität der Abschluss der Abkommen TTIP und TPP (der transpazifischen Schwester). Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) schreibt “Von einem solchen Abkommen sind signifikante Wohlstandsgewinne zu erwarten.” Diese Behauptung, so Krugman, ist absurd und beunruhigend. “Denken Sie darüber nach: Das Hauptproblem der Weltwirtschaft zur Zeit ist mangelnde Nachfrage und drohende Deflation. Hilft Handelsliberalisierung auf dieser Front weiter? Nicht im geringsten!” Klar werde durch die Liberalisierung des Handels der Handel erleichtert, und damit würden die globalen Exporte steigen. “Aber die weltweiten Importe steigen haargenau im selben Umfang, und entsprechend sinkt auch die Nachfrage.” Oder anders gesagt: Durch mehr Handel ändert sich die Struktur der weltweiten Ausgaben, jeder Staat kauft mehr Produkte aus dem Ausland und weniger aus dem eigenen Land. Aber die Handelsabkommen erhöhen die weltweiten Ausgaben insgesamt nicht. Sie sind ungeeignet als kurzfristig wirksames Konjunkturprogramm.
mehr:
- Nobelpreisträger warnt: Vorsicht vor dem Kleingedruckten in TTIP (blog compact)
Ich frage mich: Für wen sind signifikante Wohlstandsgewinne zu erwarten?
Wieviele Waschmaschinen, Teppiche, Fernsehgeräte usw. werden mehr verkauft, wenn die Ladensöffnungszeiten von 18 auf 21 Uhr verlängert werden? Wieviele Emmentaler Käse, Schnitzel, Eier werden dann mehr gegessen? Erhöht sich der Konsum von Kaffee oder Joghurt?
Pro 1000 Socken, die aus China importiert werden, wird hier in Deutschland jemand arbeitslos, und der wird von der gesamten Gesellschaft bezahlt.
Wem nützt es, wenn VHV Hannover 150 Arbeiter »freisetzt« und dafür Zeitarbeitskräfte einstellt? (Massenentlassung VHV)?
Wem nützt Citypost? Das sind doch alles Milchmädchenrechnungen! Donnerstagnachmittag 15 Uhr spare ich 10 Cent. Aber über meine Steuern muß ich einen Arbeitslosen finanzieren.
siehe auch:
- Freihandelsabkommen – Demokratie gegen Manchester-Kapitalismus (Post, 25.04.2015)
Krugman schreibt:
In seiner Kolumne für die New York Times schreibt Paul Krugman, er sei eigentlich ein Freund des Freihandels. Mehr noch, er hält viele Befürchtungen von Kritikern für übertrieben. Aber er sagt auch: “Meine Nackenhaare stellen sich auf und mein Misstrauen wächst, wenn ich den Befürwortern zuhöre.”
Lobbyisten verbreiten absurde Behauptungen
Krugman verweist auf die Empfehlungen des Chefs des US-Unternehmensverbands Chamber of Commerce, Tom Donohue, für mehr Wachstum. Ganz oben auf der Liste der von dem Lobbyisten empfohlenen Maßnahmen, steht als allerhöchste Priorität der Abschluss der Abkommen TTIP und TPP (der transpazifischen Schwester). Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) schreibt “Von einem solchen Abkommen sind signifikante Wohlstandsgewinne zu erwarten.” Diese Behauptung, so Krugman, ist absurd und beunruhigend. “Denken Sie darüber nach: Das Hauptproblem der Weltwirtschaft zur Zeit ist mangelnde Nachfrage und drohende Deflation. Hilft Handelsliberalisierung auf dieser Front weiter? Nicht im geringsten!” Klar werde durch die Liberalisierung des Handels der Handel erleichtert, und damit würden die globalen Exporte steigen. “Aber die weltweiten Importe steigen haargenau im selben Umfang, und entsprechend sinkt auch die Nachfrage.” Oder anders gesagt: Durch mehr Handel ändert sich die Struktur der weltweiten Ausgaben, jeder Staat kauft mehr Produkte aus dem Ausland und weniger aus dem eigenen Land. Aber die Handelsabkommen erhöhen die weltweiten Ausgaben insgesamt nicht. Sie sind ungeeignet als kurzfristig wirksames Konjunkturprogramm.
mehr:
- Nobelpreisträger warnt: Vorsicht vor dem Kleingedruckten in TTIP (blog compact)
Ich frage mich: Für wen sind signifikante Wohlstandsgewinne zu erwarten?
Wieviele Waschmaschinen, Teppiche, Fernsehgeräte usw. werden mehr verkauft, wenn die Ladensöffnungszeiten von 18 auf 21 Uhr verlängert werden? Wieviele Emmentaler Käse, Schnitzel, Eier werden dann mehr gegessen? Erhöht sich der Konsum von Kaffee oder Joghurt?
Pro 1000 Socken, die aus China importiert werden, wird hier in Deutschland jemand arbeitslos, und der wird von der gesamten Gesellschaft bezahlt.
Wem nützt es, wenn VHV Hannover 150 Arbeiter »freisetzt« und dafür Zeitarbeitskräfte einstellt? (Massenentlassung VHV)?
Wem nützt Citypost? Das sind doch alles Milchmädchenrechnungen! Donnerstagnachmittag 15 Uhr spare ich 10 Cent. Aber über meine Steuern muß ich einen Arbeitslosen finanzieren.
siehe auch:
- Freihandelsabkommen – Demokratie gegen Manchester-Kapitalismus (Post, 25.04.2015)
Krugman schreibt:
»Zwar gehen Ökonomen davon aus, dass Liberalisierung grundsätzlich mehr Produktivität schafft, aber dieser Effekt ist nur dann bedeutend, wenn man von einem hohen Niveau des Protektionismus ausgeht. Wenn Zölle zum Beispiel von 40 Prozent auf 10 Prozent gesenkt werden, dann ist der Effekt in der Tat beachtlich. Aber die Zölle zwischen der EU und den USA sind bereits niedrig, im Durchschnitt 3 Prozent auf US-Seite und 5 Prozent an der EU-Außengrenze. Sie noch um ein Prozentchen zu senken gibt einen Effekt, der von statistischem Grundrauschen nicht zu unterscheiden ist.«
Montag, 27. April 2015
China, USA und der Pazifik
China und Amerika ringen um die Vorherrschaft im Pazifik. Während die USA mit Bündnissystemen und Militärpräsenz dominieren, nutzt China seine ökonomische und demographische Softpower.
Die Außenpolitik Politik der USA verfolgt seit Jahrzehnten ein klares Ziel. Die Ozeane beider Seiten müssen unter US-amerikanischer Kontrolle sein. Die USA wollen unter keinen Umständen politisch oder wirtschaftlich von der jeweils anderen Seite des pazifischen und atlantischen Ozeans abgeschottet werden.
Hierzu dienen Militärbasen, Bündnisse und Abkommen. Auf der atlantischen Seite ist es die NATO in Kombinationen mit Freihandelsabkommen (z.B. TTIP). Auf der pazifischen Seite sind es bilaterale militärische Abkommen mit Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Philippinen und Thailand. Hinzu kommen das wirtschaftspolitische Netz der USA mit den ASEAN-Staaten und die Bildung des geplanten transpazifischen Freihandelsabkommens TPP. In diesem Zusammenhang kommt der Asiatisch-Pazifischen-Wirtschaftsgemeinschaft (APEC: Asia-Pacific Economic Cooperation) eine besondere Rolle zu. Denn sie soll den Boden für eine Freihandelszone rund um den ganzen Pazifik schaffen. Die mittlerweile 21 Mitgliedsstaaten vertreten rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Allerdings rivalisieren innerhalb der APEC die USA mit China und Russland.
mehr:
- China, USA und der Pazifik (junge Welt, 24.04.2015)
siehe auch:
- China's silky road to glory (Pepe Escobar, Asia Times, 14.11.2014)
- The Great Game (Wikipedia)
- Brzeziński ohne Maske über Russland und Ukraine (Post, 26.12.2014)
- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
Geopolitische Hintergründe mit Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz {57:08}
Mit offenen Karten: Neue Seidenstraße! Der Alptraum der USA!? {11:48}
Ex-Oberbefehlshaber der NATO: Heutige US-Kriege plante Pentagon seit 1991 {23:09}
Alter Info-Text:
Veröffentlicht am 04.04.2015
Die Außenpolitik Politik der USA verfolgt seit Jahrzehnten ein klares Ziel. Die Ozeane beider Seiten müssen unter US-amerikanischer Kontrolle sein. Die USA wollen unter keinen Umständen politisch oder wirtschaftlich von der jeweils anderen Seite des pazifischen und atlantischen Ozeans abgeschottet werden.
Hierzu dienen Militärbasen, Bündnisse und Abkommen. Auf der atlantischen Seite ist es die NATO in Kombinationen mit Freihandelsabkommen (z.B. TTIP). Auf der pazifischen Seite sind es bilaterale militärische Abkommen mit Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Philippinen und Thailand. Hinzu kommen das wirtschaftspolitische Netz der USA mit den ASEAN-Staaten und die Bildung des geplanten transpazifischen Freihandelsabkommens TPP. In diesem Zusammenhang kommt der Asiatisch-Pazifischen-Wirtschaftsgemeinschaft (APEC: Asia-Pacific Economic Cooperation) eine besondere Rolle zu. Denn sie soll den Boden für eine Freihandelszone rund um den ganzen Pazifik schaffen. Die mittlerweile 21 Mitgliedsstaaten vertreten rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Allerdings rivalisieren innerhalb der APEC die USA mit China und Russland.
mehr:
- China, USA und der Pazifik (junge Welt, 24.04.2015)
siehe auch:
- China's silky road to glory (Pepe Escobar, Asia Times, 14.11.2014)
- The Great Game (Wikipedia)
- Brzeziński ohne Maske über Russland und Ukraine (Post, 26.12.2014)
- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
Ukraine und Geostrategie l Dr. Sabine Schiffer l Jochen Scholz l Jürgen Wagner l Sprechsaal {1:07:17}
Veröffentlicht am 11.03.2015
Buchvorstellung
Buchvorstellung
Donnerstag, 19. Februar 2015 - 19:30
Welches sind die geostrategischen Interessen in der Ukraine? - Moderation: Dr. Sabine Schiffer, Mitherausgeberin des Buches "Ukraine im Visier", Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz als deutscher Vertreter in NATO-Gremien sowie im Bundesministerium der Verteidigung tätig - Jürgen Wagner, im Vorstand der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
http://www.sprechsaal.de/
Mit der Anthologie "Ukraine im Visier - Russlands Nachbar als Ziel geostrategischer Interessen" hat der Selbrund Verlag ein wichtiges Buch für die aktuelle Debatte um die Ukraine und Russland, sowie die Geopolitik in Osteuropa vorgelegt. Die beiden Buchautoren Jochen Scholz und Jürgen Wagner haben dazu substantielle Analysen beigetragen. Nun diskutieren sie die Feinheiten geopolitischer Ziele der beteiligten Akteure.
Vor allem mit Blick auf die in den Medien vernachlässigten Strategiepapiere aus USA, EU und NATO wird der Fragestellung nachgegangen, welche Ziele welche Partei genau verfolgt und worauf der Konflikt demnach hinauslaufen kann. Scholz und Wagner kommen in ihren Analysen nicht immer zu den gleichen Ergebnissen, was die Relevanz der Fragestellungen unterstreicht. In Ergänzung zum einseitigen und wenig tiefgründigen Mediendiskurs zu diesem Thema werden wir im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit haben, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und sich darüber auszutauschen.
Welches sind die geostrategischen Interessen in der Ukraine? - Moderation: Dr. Sabine Schiffer, Mitherausgeberin des Buches "Ukraine im Visier", Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz als deutscher Vertreter in NATO-Gremien sowie im Bundesministerium der Verteidigung tätig - Jürgen Wagner, im Vorstand der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
http://www.sprechsaal.de/
Mit der Anthologie "Ukraine im Visier - Russlands Nachbar als Ziel geostrategischer Interessen" hat der Selbrund Verlag ein wichtiges Buch für die aktuelle Debatte um die Ukraine und Russland, sowie die Geopolitik in Osteuropa vorgelegt. Die beiden Buchautoren Jochen Scholz und Jürgen Wagner haben dazu substantielle Analysen beigetragen. Nun diskutieren sie die Feinheiten geopolitischer Ziele der beteiligten Akteure.
Vor allem mit Blick auf die in den Medien vernachlässigten Strategiepapiere aus USA, EU und NATO wird der Fragestellung nachgegangen, welche Ziele welche Partei genau verfolgt und worauf der Konflikt demnach hinauslaufen kann. Scholz und Wagner kommen in ihren Analysen nicht immer zu den gleichen Ergebnissen, was die Relevanz der Fragestellungen unterstreicht. In Ergänzung zum einseitigen und wenig tiefgründigen Mediendiskurs zu diesem Thema werden wir im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit haben, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und sich darüber auszutauschen.
Geopolitische Hintergründe mit Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz {57:08}
http://youtu.be/72M0CX0LrRg
http://www.youtube.com/user/antikriegTV
http://www.youtube.com/user/antikriegTV2
http://plus.google.com/11318380979533...
http://www.facebook.com/antikriegtv
http://antikrieg.tv
Todesschwadrone für die „Demokratie“
http://www.youtube.com/watch?v=HYZ4I6...
http://www.youtube.com/watch?v=SIL_GC...
http://www.youtube.com/watch?v=niPJ45...
Wirtschaftskiller und Schakale
http://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJ...
Geopolitik 2015
http://www.youtube.com/watch?v=va1l7h...
Islamisierung oder Amerikanisierung?
http://www.youtube.com/watch?v=ziN7dn...
Zitat aus „Mein Kampf“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2368
Die Medien der Hochfinanz
http://www.youtube.com/watch?v=WRYGD9...
http://www.youtube.com/watch?v=CbYzF3...
http://www.youtube.com/watch?v=LbW8E-...
http://map.weisse-rose.net
http://www.youtube.com/user/antikriegTV
http://www.youtube.com/user/antikriegTV2
http://plus.google.com/11318380979533...
http://www.facebook.com/antikriegtv
http://antikrieg.tv
Todesschwadrone für die „Demokratie“
http://www.youtube.com/watch?v=HYZ4I6...
http://www.youtube.com/watch?v=SIL_GC...
http://www.youtube.com/watch?v=niPJ45...
Wirtschaftskiller und Schakale
http://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJ...
Geopolitik 2015
http://www.youtube.com/watch?v=va1l7h...
Islamisierung oder Amerikanisierung?
http://www.youtube.com/watch?v=ziN7dn...
Zitat aus „Mein Kampf“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2368
Die Medien der Hochfinanz
http://www.youtube.com/watch?v=WRYGD9...
http://www.youtube.com/watch?v=CbYzF3...
http://www.youtube.com/watch?v=LbW8E-...
http://map.weisse-rose.net
Mit offenen Karten: Neue Seidenstraße! Der Alptraum der USA!? {11:48}
Veröffentlicht am 18.02.2015
Mit offenen Karten: Sendung anlässlich der Aufnahme der Seidenstraße in das Weltkulturerbe. Thematisiert werden die Geschichte der Seidenstraße, das Konzept der "Neuen Seidenstraße" und die dahinter stehenden Interessen Chinas. Wird die USA da nur zuschauen?
Mit offenen Karten: Sendung anlässlich der Aufnahme der Seidenstraße in das Weltkulturerbe. Thematisiert werden die Geschichte der Seidenstraße, das Konzept der "Neuen Seidenstraße" und die dahinter stehenden Interessen Chinas. Wird die USA da nur zuschauen?
Erstausstrahlung: 10.01.2015.
Ex-Oberbefehlshaber der NATO: Heutige US-Kriege plante Pentagon seit 1991 {23:09}
Veröffentlicht am 06.04.2015
Der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO (1997-2000) und NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo-Krieg, der Vier-Sterne-General der U.S. Army a.D. Wesley Clark über die seit 1991 geplannten Kriege der USA im Nahen Osten. Ein Ausschnitt des Vortrages beim Think Tank "Commonwealth Club of California" in 2007.
Der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO (1997-2000) und NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo-Krieg, der Vier-Sterne-General der U.S. Army a.D. Wesley Clark über die seit 1991 geplannten Kriege der USA im Nahen Osten. Ein Ausschnitt des Vortrages beim Think Tank "Commonwealth Club of California" in 2007.
Quelle und Dank an: Deutschland+Russland
https://youtu.be/JXV-2Iw9dNg
Deutsche Bearbeitung:
Sprecher: Stoffteddy (Radio Moppi)
Video: Jan
http://www.yoice.net/
https://youtu.be/JXV-2Iw9dNg
Deutsche Bearbeitung:
Sprecher: Stoffteddy (Radio Moppi)
Video: Jan
http://www.yoice.net/
Veröffentlicht am 04.04.2015
Der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO (1997-2000) und NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo-Krieg, der Vier-Sterne-General der U.S. Army a.D. Wesley Clark über die seit 1991 geplannten Kriege der USA im Nahen Osten. Ein Ausschnitt des Vortrages beim Think Tank "Commonwealth Club of California" in 2007.
Quellen:
Die Rede von Wesley Clark beim U.S Think Tank "Commonwealth Club of California" (Ausschnitt): https://www.youtube.com/watch?v=TY2DK...
Diese Rede in voller Länge auf FORA.TV: http://library.fora.tv/2007/10/03/Wes...
Der Chef der privaten US-Denkfabrik STRATFOR George Friedman über Geopolitik und Außenpolitik der USA am 3 Feb. 2015 (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=QeLu_...
Mit deutschen Untertiteln (Ausschnitte): https://www.youtube.com/watch?v=7zIhf...
VOX-Interview mit Barack Obama, 9 Februar 2015 (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=td7Dc...
mit deutschen Untertiteln (Ausschnitt): https://www.youtube.com/watch?v=o9iIn...
Quellen:
Die Rede von Wesley Clark beim U.S Think Tank "Commonwealth Club of California" (Ausschnitt): https://www.youtube.com/watch?v=TY2DK...
Diese Rede in voller Länge auf FORA.TV: http://library.fora.tv/2007/10/03/Wes...
Der Chef der privaten US-Denkfabrik STRATFOR George Friedman über Geopolitik und Außenpolitik der USA am 3 Feb. 2015 (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=QeLu_...
Mit deutschen Untertiteln (Ausschnitte): https://www.youtube.com/watch?v=7zIhf...
VOX-Interview mit Barack Obama, 9 Februar 2015 (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=td7Dc...
mit deutschen Untertiteln (Ausschnitt): https://www.youtube.com/watch?v=o9iIn...
Mayotte/Komoren: Frankreichs vergessene Kinder
Das ist eine Familie. Die neue Familie von Matchéssou. Er ist 12 und der Kleinste in der Gruppe. Gemeinsam zieht er mit den Älteren durch die Straßen der Hauptstadt von Mayotte. Die Gruppe gibt ihm und den anderen Kraft.
mehr:
- Mayotte/Komoren: Frankreichs vergessene Kinder (Weltspiegel, 26.04.2015)
siehe auch:
- Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer verhindern (Post, 20.04.2015)
mehr:
- Mayotte/Komoren: Frankreichs vergessene Kinder (Weltspiegel, 26.04.2015)
siehe auch:
- Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer verhindern (Post, 20.04.2015)
Der Völkermord an den Armeniern
Vor 100 Jahren begann die systematische Vernichtung des armenischen Volkes im Osmanischen Reich. Bis heute ist das Thema für viele Türken ein »rotes Tuch«. Als der Papst jüngst die damaligen Gräuel beim richtigen Namen nannte, schlug ihm aus der Türkei Feindseligkeit entgegen. Auch die Bundesregierung scheut sich, von einem Völkermord zu sprechen und selbst Außenminister Frank-Walter Steinmeier zieht aus diplomatischen Erwägungen das Wort Massaker vor. Zudem stellt sich die Frage nach einer Mitschuld Deutschlands, das damals mit den Osmanen verbündet war.
mehr:
- Der Völkermord an den Armeniern (junge Welt, 20.04.2015)
siehe auch:
- Aghet – Genozid – Hitler und Stalin lassen grüßen (Post, 19.04.2015)
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mehr:
- Der Völkermord an den Armeniern (junge Welt, 20.04.2015)
siehe auch:
- Aghet – Genozid – Hitler und Stalin lassen grüßen (Post, 19.04.2015)
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9/11 „Mein ganzes Weltbild wurde auf den Kopf gestellt“
Der US-Architekt RICHARD GAGE gründete 2006 die Organisation „Architects and Engineers for 9/11-Truth", die den Standpunkt vertritt, dass die Twin Tower des World Trade Center in New York am 11. September 2001 durch eine Sprengung zu Fall gebracht wurden. Im Rahmen seiner Europa-Tour hielt Richard Gage am Dienstag einen Vortrag in der Urania in Berlin, was die Bild-Zeitung zu der Frage veranlasste, warum die „ehrwürdige“ Urania einen „Verschwörungs-Spinner“ auftreten lässt. Sebastian Range traf sich in Berlin mit dem Kritiker der offiziellen 9/11-Version zu einem Gespräch.
Herr Gage, was hat Sie veranlasst, die Organisation Architects and Engineers for 9/11-Truth ins Leben zu rufen?
Ich war schockiert, als ich vor gut acht Jahren erfahren musste, dass am 11. September 2001 neben den Zwillingstürmen ein dritter Wolkenkratzer – das 47-stöckige World Trade Center 7 – eingestürzt war. Das Gebäude fiel in nicht einmal sieben Sekunden komplett und symmetrisch in sich zusammen, unter Bedingungen, die einem freien Fall entsprechen. Obwohl es sich um ein äußerst ungewöhnliches Ereignis handelte, hatte ich davon, wie die meisten anderen Architekten auch, nie etwas gehört. Offiziell heißt es, das Gebäude sei aufgrund gewöhnlicher Brände eingestürzt. Als ich Videoaufnahmen vom Einsturz sah, wusste ich, dass das nicht stimmen konnte, denn der Einsturz vollzog sich genauso, wie man es bei einer kontrollierten Sprengung erwarten würde. (1) Das öffnete mir die Augen, und ich beschäftigte mich daraufhin auch mit dem Einsturz der Twin Tower und den Beweisen, die dafür sprechen, dass auch die Zwillingstürme durch eine Sprengung zu Fall gebracht wurden. (2) Als Architekt sah ich es als meine Aufgabe an, meinen Berufszweig auf die Fakten aufmerksam zu machen, die gegen die offizielle Version sprechen.
mehr:
- „Mein ganzes Weltbild wurde auf den Kopf gestellt“ (Hintergrund, 27.04.2015)
Wissenschaftler bestätigen: 9/11 war ein Inside Job - Blaupause für die Wahrheit (Dokumentation) [1:59:07]
Die unendliche Geschichte von 9/11 [6:04]
Herr Gage, was hat Sie veranlasst, die Organisation Architects and Engineers for 9/11-Truth ins Leben zu rufen?
Ich war schockiert, als ich vor gut acht Jahren erfahren musste, dass am 11. September 2001 neben den Zwillingstürmen ein dritter Wolkenkratzer – das 47-stöckige World Trade Center 7 – eingestürzt war. Das Gebäude fiel in nicht einmal sieben Sekunden komplett und symmetrisch in sich zusammen, unter Bedingungen, die einem freien Fall entsprechen. Obwohl es sich um ein äußerst ungewöhnliches Ereignis handelte, hatte ich davon, wie die meisten anderen Architekten auch, nie etwas gehört. Offiziell heißt es, das Gebäude sei aufgrund gewöhnlicher Brände eingestürzt. Als ich Videoaufnahmen vom Einsturz sah, wusste ich, dass das nicht stimmen konnte, denn der Einsturz vollzog sich genauso, wie man es bei einer kontrollierten Sprengung erwarten würde. (1) Das öffnete mir die Augen, und ich beschäftigte mich daraufhin auch mit dem Einsturz der Twin Tower und den Beweisen, die dafür sprechen, dass auch die Zwillingstürme durch eine Sprengung zu Fall gebracht wurden. (2) Als Architekt sah ich es als meine Aufgabe an, meinen Berufszweig auf die Fakten aufmerksam zu machen, die gegen die offizielle Version sprechen.
mehr:
- „Mein ganzes Weltbild wurde auf den Kopf gestellt“ (Hintergrund, 27.04.2015)
Wissenschaftler bestätigen: 9/11 war ein Inside Job - Blaupause für die Wahrheit (Dokumentation) [1:59:07]
Hochgeladen am 11.01.2012
Architekten und Ingenieure beweisen, das 9/11 ein von der Regierung inszenierter Terror Anschlag war, um einen Grund zu haben, in den Irak und andere islamische Länder zu maschieren und ihre Öl Ressourcen auszubeuten, die Länder zurück in die Steinzeit zu bombadieren und Millionen von unschuldigen Zivilisten zu ermorden.
Die Wahrheit kommt ans Licht. Es liegt an uns, ob wir diese Wahrheit akzeptieren oder nicht.
Die Wahrheit kommt ans Licht. Es liegt an uns, ob wir diese Wahrheit akzeptieren oder nicht.
Die unendliche Geschichte von 9/11 [6:04]
Veröffentlicht am 14.04.2015
Richard Gage, Architekt, Gründer des Verbandes „Architekten und Ingenieure für die Wahrheit am 11. September“ zum Thema: „Nach 14 Jahren ist 9/11 teilweise immer noch ungeklärt“
aktualisiert am 17.08.2015
„Der Bundesnachrichtendienst ist eine kriminelle Vereinigung“ – und Deutschland ist nicht souverän
Zwei neue Enthüllungen zeigen die enge Verflechtung zwischen US-Geheimdiensten und deutschen Behörden. Demokratische und rechtliche Standards spielen in der „transatlantischen Partnerschaft“ keine Rolle -
Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hat, so berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel, offenbar über mehrere Jahre im Auftrag der US-amerikanischen NSA rechtswidrig Ziele in Deutschland und Europa ausspioniert. Diese Praxis habe so funktioniert: Der US-Geheimdienst lieferte für die Aufklärung „Selektoren“, die in die Systeme des Bundesnachrichtendienstes eingespeist wurden und Ziele, über die Daten gesammelt werden sollten, markierten. „Mindestens seit 2008“, so der Spiegel, sei dabei dem Bundesnachrichtendienst aufgefallen, dass einige dieser Selektoren nicht durch die rechtlichen Grundlagen, die die Zusammenarbeit mit „befreundeten“ Diensten regeln, abgedeckt seien. In den Fokus geraten seien Ziele, die bei noch so weiter Auslegung nichts mit der Terrorismusbekämpfung, die als Deckmantel dieser Kooperation fungiert, zu tun haben: Europäische Rüstungskonzerne wie EADS und Eurocopter, französische Behörden, Politiker. (1) Insgesamt soll es um 40 000 Fälle gehen, bei denen Daten ohne jeden Bezug zur Terrorbekämpfung auf Ansuchen der NSA abgefragt wurden.
mehr:
- „Der Bundesnachrichtendienst ist eine kriminelle Vereinigung“ (Hans Berger, Hintergrund, 24.04.2015)
siehe auch:
- NSA-Schüffelei: Die Bundesanwaltschaft tritt auf den Plan (Post, 26.04.2015)
- Willy Wimmer über Deutschland als Kolonialgebiet (Post, 26.04.2015)
- Gegen den Staat: Ist Deutschland souverän? (der Freitag, Nutzerbeitrag von snow_in_june, 19.10.2014)
ältere Artikel:
- Deutschland ist nicht souverän (Thomas Wolf, Interview mit Peter Scholl-Latour, Focus, 17.07.2014)
Zitat Scholl-Latour zur von Obama versprochenen Schließung von Guantanamo:
- US-Geheimdiensttätigkeiten Wie souverän ist Deutschland? (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 18.11.2013)
- Besatzungsrecht gilt seit 68 Jahren – wann werden wir souverän? – Sonderrechte und ein ausgehebelter „Friedensvertrag“ – Die BRD ist nicht souverän (Erdenherz, 04.10.2013?)
Maybritt Illner: 4. Juli 2013 - Deutschland ist kein souveränes Land [5:21]
Fehlende Souveränität der BRD - Frontal 21 (ZDF) [8:32]
Egon Bahr: "Alle Kanzler mußten die geheimen Zusatzprotokolle der Alliierten unterschreiben." [14:40]
Egon Bahr zur Souveränität der BRD, Totalüberwachung und Steuerung hinter der Fassade [13:58]
siehe auch:
- Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Egon Bahr, ZEIT Online, 08.09.2009)
Herbst 1969: Bundeskanzler Willy Brandt wird ein Schreiben vorgelegt. Erst weigert er sich, es zu unterzeichnen – dann tut er es doch
Es war an einem der ersten Abende im Palais Schaumburg, nachdem Willy Brandt dort eingezogen war. Er erfuhr und genoss die gewaltigen Unterschiede zwischen einem Ressortchef, auch wenn er als Außenminister und Vizekanzler besonders herausgehoben war, und dem Bundeskanzler an der Spitze eines gut eingespielten Regierungsapparates. Das Amt machte richtig Spaß.
Ich brachte Brandt meinen Entwurf für einen Brief an seinen sowjetischen Kollegen Kossygin, dem er einen informellen Meinungsaustausch anbieten wollte. Brandt war wichtiger, zu berichten, was ihm »heute passiert« war. Ein hoher Beamter hatte ihm drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei Mächte – der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens – in ihrer Eigenschaft als Hohe Kommissare gerichtet. Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungshoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah. Artikel 23 zählte die Länder auf, in denen das Grundgesetz »zunächst« gelten sollte, bis es in anderen Teilen Deutschlands »nach deren Beitritt« in Kraft zu setzen sei. Diese Vorwegnahme der Realität im Jahre 1990 konnten die Drei 1949 weder genehmigen noch ahnen. Gravierend für diese ganze Zeitspanne war, dass sie Groß-Berlin aus dem Artikel 23 amputierten, was dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister natürlich vertraut war.
Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, »einen solchen Unterwerfungsbrief« zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen, dass Konrad Adenauer diese Briefe unterschrieben hatte und danach Ludwig Erhard und danach Kurt Georg Kiesinger . Dass aus den Militärgouverneuren inzwischen Hohe Kommissare geworden waren und nach dem sogenannten Deutschlandvertrag nebst Beitritt zur Nato 1955 die deutsche Souveränität verkündet worden war, änderte daran nichts. Er schloss: »Also habe ich auch unterschrieben« – und hat nie wieder davon gesprochen.
siehe auch:
- Die “Kanzlerakte”: eine offensichtliche Aktenfälschung (Aktenkunde, 14.04.2014, der in dem Artikel erwähnte Wikipedia-Artikel wurde entfernt)
- BND-Affäre – Die Unverantwortlichen (Infografik über den zeitlichen Ablauf der aufgetretenen Amnesien, ZEIT Online, 28.04.2015)
Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hat, so berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel, offenbar über mehrere Jahre im Auftrag der US-amerikanischen NSA rechtswidrig Ziele in Deutschland und Europa ausspioniert. Diese Praxis habe so funktioniert: Der US-Geheimdienst lieferte für die Aufklärung „Selektoren“, die in die Systeme des Bundesnachrichtendienstes eingespeist wurden und Ziele, über die Daten gesammelt werden sollten, markierten. „Mindestens seit 2008“, so der Spiegel, sei dabei dem Bundesnachrichtendienst aufgefallen, dass einige dieser Selektoren nicht durch die rechtlichen Grundlagen, die die Zusammenarbeit mit „befreundeten“ Diensten regeln, abgedeckt seien. In den Fokus geraten seien Ziele, die bei noch so weiter Auslegung nichts mit der Terrorismusbekämpfung, die als Deckmantel dieser Kooperation fungiert, zu tun haben: Europäische Rüstungskonzerne wie EADS und Eurocopter, französische Behörden, Politiker. (1) Insgesamt soll es um 40 000 Fälle gehen, bei denen Daten ohne jeden Bezug zur Terrorbekämpfung auf Ansuchen der NSA abgefragt wurden.
mehr:
- „Der Bundesnachrichtendienst ist eine kriminelle Vereinigung“ (Hans Berger, Hintergrund, 24.04.2015)
siehe auch:
- NSA-Schüffelei: Die Bundesanwaltschaft tritt auf den Plan (Post, 26.04.2015)
- Willy Wimmer über Deutschland als Kolonialgebiet (Post, 26.04.2015)
- Gegen den Staat: Ist Deutschland souverän? (der Freitag, Nutzerbeitrag von snow_in_june, 19.10.2014)
ältere Artikel:
- Deutschland ist nicht souverän (Thomas Wolf, Interview mit Peter Scholl-Latour, Focus, 17.07.2014)
Zitat Scholl-Latour zur von Obama versprochenen Schließung von Guantanamo:
»Das schockiert mich auch am meisten, zumal Obama ja schon zu Beginn seiner ersten Amtszeit versprochen hatte, Guantanamo aufzulösen. Jetzt, nach seiner Wiederwahl, wo er auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen hat, müsste er einfach „auf die Pauke hauen“. Er hätte sicher innenpolitisch einen großen Teil des Kongresses gegen sich, aber das müsste er einfach durchsetzen – das ist er der übrigen Welt, aber auch dem Ansehen der USA schuldig.«Zitat Scholl-Latour zu Syrien:
»Die Unterstützung der syrischen Aufständischen ist keine Sache der Menschenrechte, sondern eine strategische Frage. Man will verhindern, dass eine vom Iran beherrschte Staatenbrücke zwischen der afghanischen Westgrenze und dem Mittelmeer entsteht. Da wollten die USA Syrien herausbrechen – aber sie haben damit ein unglaubliches Unheil angerichtet und verhelfen möglicherweise den islamischen Extremisten zur Macht.« [… ]Es entsteht jetzt genau der Flächenbrand, vor dem schon immer gewarnt wurde. Aber bei alledem darf man nicht aus dem Auge verlieren, dass der wirkliche Rivale der USA, die Macht, die ihnen den Rang streitig machen kann, die Volksrepublik China ist. Auch deshalb verlegt Präsident Obama den Schwerpunkt seiner Außenpolitik in die pazifische Region. Und China hat sein volles Gewicht noch gar nicht in die Waagschale geworfen. […] Auf Grund der völlig unnötigen Konfrontation, die die USA und die Europäische Union gegenüber Putin betreiben, wird Russland förmlich in die Arme Chinas getrieben. Und das, obwohl China mit seiner gewaltigen Masse an Menschen und seiner technischen Überlegenheit auch für Russland eine große Gefahr ist. […] Wir sollten keinesfalls gegen Amerika arbeiten, wir sind weiterhin auf die USA angewiesen. Dass es uns noch gibt, verdanken wir Amerika. Vergessen wir nicht, dass der Kalte Krieg gelegentlich an die Grenze des realen Kriegs geriet. Wir Deutsche haben allen Grund, dankbar für die Unterstützung der Amerikaner zu sein, bis hin zur Wiedervereinigung – da gibt es schließlich so etwas wie ein Gefühl des Anstandes. Aber wir sollten nicht zu irgendwelchen Konfrontationen gegenüber Russland auffordern, ob das nun wegen Pussy Riot ist oder wegen der Oligarchen. Russlands Oppositionelle haben sofort großen Applaus im Westen: Dabei geht uns das schlicht nichts an.- Souveränität? Germany made in USA (Andre Eric Keller, Contra Magazin, 14.05.2014)
(Hervorhebung von mir)
- US-Geheimdiensttätigkeiten Wie souverän ist Deutschland? (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 18.11.2013)
- Besatzungsrecht gilt seit 68 Jahren – wann werden wir souverän? – Sonderrechte und ein ausgehebelter „Friedensvertrag“ – Die BRD ist nicht souverän (Erdenherz, 04.10.2013?)
Maybritt Illner: 4. Juli 2013 - Deutschland ist kein souveränes Land [5:21]
Veröffentlicht am 05.07.2013
Unglaublich, nach Fefe seien Äusserungen zur Thematik in der FAZ nun auch bei Maybritt Illner eine öffentliche Diskussion zur Souveränitätsfrage unserer Reststaat-GmbH.
p.s.: der Schäuble zwischendurch gehört nicht zur Sendung.
p.s.: der Schäuble zwischendurch gehört nicht zur Sendung.
Fehlende Souveränität der BRD - Frontal 21 (ZDF) [8:32]
Veröffentlicht am 22.11.2012
Bei genauerer Betrachtung der Sachlage wird einem schnell klar, dass an der Souveränität der BRD echte Zweifel bestehen, auch die Frontal 21 Redakteure
haben dies zum Schluss festgestellt.
Bei Fragen an die Behörden, oder gar direkter Widerstand, wird einfach nicht
mehr geantwortet oder mit den Zwangsmaßnahmen weiter gemacht.
Wir werden schlichtweg für dumm verkauft !
Carlo Schmid, renommierter Staatsrechtler der SPD hatte 1948 in einer Rede,
Grundsatzrede über das Grundgesetz im parlamentarischen Rat, schon festgestellt:
"Wir haben keinen Staat zu errichten"
Zu sehen hier: http://www.youtube.com/watch?v=DGWRj4...
Wenn man sich in die Thematik einließt und Quellen überprüft, wird einem schnell klar, dass wir seit Jahren belogen und als Zins-Sklaven ausgenutzt werden.
Nicht wir sind das Souverän, nein, wir haben nichts zu sagen, wir müssen zahlen
und die Klappe halten.
Wir finanzieren unsere Peiniger, unsere Überwachung -- wir finanzieren unseren
eigenen Untergang.
Die Lakaien der Hochfinanz (unsere Politiker -- auch Volksverräter genannt) haben
kein Interesse an einem starken freien Deutschland, ja sie haben gar Angst davor.
Ein freies Volk, mit freien Gedanken ist der Untergang für jede Diktatur.
"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen"
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 -- 1805)
haben dies zum Schluss festgestellt.
Bei Fragen an die Behörden, oder gar direkter Widerstand, wird einfach nicht
mehr geantwortet oder mit den Zwangsmaßnahmen weiter gemacht.
Wir werden schlichtweg für dumm verkauft !
Carlo Schmid, renommierter Staatsrechtler der SPD hatte 1948 in einer Rede,
Grundsatzrede über das Grundgesetz im parlamentarischen Rat, schon festgestellt:
"Wir haben keinen Staat zu errichten"
Zu sehen hier: http://www.youtube.com/watch?v=DGWRj4...
Wenn man sich in die Thematik einließt und Quellen überprüft, wird einem schnell klar, dass wir seit Jahren belogen und als Zins-Sklaven ausgenutzt werden.
Nicht wir sind das Souverän, nein, wir haben nichts zu sagen, wir müssen zahlen
und die Klappe halten.
Wir finanzieren unsere Peiniger, unsere Überwachung -- wir finanzieren unseren
eigenen Untergang.
Die Lakaien der Hochfinanz (unsere Politiker -- auch Volksverräter genannt) haben
kein Interesse an einem starken freien Deutschland, ja sie haben gar Angst davor.
Ein freies Volk, mit freien Gedanken ist der Untergang für jede Diktatur.
"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen"
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 -- 1805)
Egon Bahr: "Alle Kanzler mußten die geheimen Zusatzprotokolle der Alliierten unterschreiben." [14:40]
Veröffentlicht am 30.11.2014
Egon Bahr plädiert für eine weniger aggressive Politik gegenüber Russland und versucht die geostrategischen Interessen der beteiligten Mächte näher zu beleuchten.
Egon Bahr zur Souveränität der BRD, Totalüberwachung und Steuerung hinter der Fassade [13:58]
Veröffentlicht am 22.11.2013
Bemerkenswertes Interview das so manchem endgültig die Augen öffnen sollte.
Egon Bahr machte 1940 zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Rheinmetall Borsig AG in Berlin. Von 1942 bis 1944 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil, zuletzt als Fahnenjunker-Unteroffizier an der Luftkriegsschule VI in Kitzingen, wurde dann allerdings wegen „Einschleichens in die Wehrmacht" als „nichtarischer" Rüstungsarbeiter zu Rheinmetall-Borsig rückversetzt, denn er hatte (vergebens) seine jüdische Großmutter verheimlicht.[1] Nach dem Krieg arbeitete er als Journalist bei der Berliner Zeitung, anschließend bei der Allgemeinen Zeitung (Berlin) und dem Tagesspiegel (Berlin).[2] Von 1950 bis 1960 war er Chefkommentator und Leiter des Bonner Büros des RIAS. 1959 wurde er als Presseattaché an die Deutsche Botschaft in Ghana abgeordnet.
Egon Bahr war von 1972 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er zog 1976 und 1980 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Flensburg -- Schleswig und sonst stets über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag ein. Nach dem Rücktritt von Willy Brandt schied auch Bahr am 7. Mai 1974 zunächst aus der Bundesregierung aus. Am 7. Juli 1974 wurde er jedoch von Bundeskanzler Helmut Schmidt als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit erneut in die Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1976 schied er am 14. Dezember 1976 endgültig aus der Bundesregierung aus. Von 1976 bis 1981 war er Bundesgeschäftsführer der SPD. Vor allem auf sein Betreiben hin wurde der damalige Bundesvorsitzende der Jusos, Klaus Uwe Benneter, aus der SPD ausgeschlossen. Benneter hatte zuvor geäußert, die DKP sei ein potenzieller Bündnispartner der SPD, da es sich bei ihr nur um einen „politischen Gegner" und nicht etwa, wie bei der CDU, um einen „Klassengegner" handele. Außerdem hatte Benneter auch den Status der Jungsozialisten als SPD-Nachwuchsorganisation in Frage gestellt. Ab 1980 war er im Bundestag Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle. -wikipedia
Quelle und komplettes Interview ist noch bei www.monitor.de zu sehen
Egon Bahr war von 1972 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er zog 1976 und 1980 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Flensburg -- Schleswig und sonst stets über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag ein. Nach dem Rücktritt von Willy Brandt schied auch Bahr am 7. Mai 1974 zunächst aus der Bundesregierung aus. Am 7. Juli 1974 wurde er jedoch von Bundeskanzler Helmut Schmidt als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit erneut in die Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1976 schied er am 14. Dezember 1976 endgültig aus der Bundesregierung aus. Von 1976 bis 1981 war er Bundesgeschäftsführer der SPD. Vor allem auf sein Betreiben hin wurde der damalige Bundesvorsitzende der Jusos, Klaus Uwe Benneter, aus der SPD ausgeschlossen. Benneter hatte zuvor geäußert, die DKP sei ein potenzieller Bündnispartner der SPD, da es sich bei ihr nur um einen „politischen Gegner" und nicht etwa, wie bei der CDU, um einen „Klassengegner" handele. Außerdem hatte Benneter auch den Status der Jungsozialisten als SPD-Nachwuchsorganisation in Frage gestellt. Ab 1980 war er im Bundestag Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle. -wikipedia
Quelle und komplettes Interview ist noch bei www.monitor.de zu sehen
siehe auch:
- Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Egon Bahr, ZEIT Online, 08.09.2009)
Herbst 1969: Bundeskanzler Willy Brandt wird ein Schreiben vorgelegt. Erst weigert er sich, es zu unterzeichnen – dann tut er es doch
Es war an einem der ersten Abende im Palais Schaumburg, nachdem Willy Brandt dort eingezogen war. Er erfuhr und genoss die gewaltigen Unterschiede zwischen einem Ressortchef, auch wenn er als Außenminister und Vizekanzler besonders herausgehoben war, und dem Bundeskanzler an der Spitze eines gut eingespielten Regierungsapparates. Das Amt machte richtig Spaß.
Ich brachte Brandt meinen Entwurf für einen Brief an seinen sowjetischen Kollegen Kossygin, dem er einen informellen Meinungsaustausch anbieten wollte. Brandt war wichtiger, zu berichten, was ihm »heute passiert« war. Ein hoher Beamter hatte ihm drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei Mächte – der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens – in ihrer Eigenschaft als Hohe Kommissare gerichtet. Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungshoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah. Artikel 23 zählte die Länder auf, in denen das Grundgesetz »zunächst« gelten sollte, bis es in anderen Teilen Deutschlands »nach deren Beitritt« in Kraft zu setzen sei. Diese Vorwegnahme der Realität im Jahre 1990 konnten die Drei 1949 weder genehmigen noch ahnen. Gravierend für diese ganze Zeitspanne war, dass sie Groß-Berlin aus dem Artikel 23 amputierten, was dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister natürlich vertraut war.
Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, »einen solchen Unterwerfungsbrief« zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen, dass Konrad Adenauer diese Briefe unterschrieben hatte und danach Ludwig Erhard und danach Kurt Georg Kiesinger . Dass aus den Militärgouverneuren inzwischen Hohe Kommissare geworden waren und nach dem sogenannten Deutschlandvertrag nebst Beitritt zur Nato 1955 die deutsche Souveränität verkündet worden war, änderte daran nichts. Er schloss: »Also habe ich auch unterschrieben« – und hat nie wieder davon gesprochen.
siehe auch:
- Die “Kanzlerakte”: eine offensichtliche Aktenfälschung (Aktenkunde, 14.04.2014, der in dem Artikel erwähnte Wikipedia-Artikel wurde entfernt)
- BND-Affäre – Die Unverantwortlichen (Infografik über den zeitlichen Ablauf der aufgetretenen Amnesien, ZEIT Online, 28.04.2015)
Europa arbeitet schon an einem Plan für den Grexit
Für den Fall, dass Griechenland den Euro verlässt, fordern wichtige Vertreter europäischer Regierungen eine Vertiefung der Währungsunion. Die Pläne dürften für viel Aufregung sorgen.
Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission sowie europäischer Regierungen fordern nach Informationen der "Welt am Sonntag" im Falle eines Euro-Austritts Griechenlands ein sofortiges Signal für eine Vertiefung der Währungsunion.
Spitzenpolitiker fürchten dabei weniger die direkten Folgen eines Grexit als die Konsequenzen für den Fall, dass ein weiteres Euro-Land später in Schieflage geraten sollte. "Dagegen müssen wir die Währungsunion so schnell wie möglich wappnen", sagte ein ranghohes Regierungsmitglied eines großen Euro-Staates. Vertreter der Institutionen aus IWF, EZB und Kommission sowie europäische Regierungspolitiker bestätigten diese Auffassung.
Auch SPD-nahe Wirtschaftsexperten fordern die Euro-Zone zu weiteren Reformen der Währungsunion auf. "Die Weiterentwicklung der Währungsunion ist das vergessene Kind der Krise", sagte Henrik Enderlein, Wirtschaftsprofessor an der Berliner Hertie School of Governance, der "Welt am Sonntag". "Dabei kann die Währungsunion in ihrer jetzigen Verfasstheit nicht überleben. Die Politik des Durchwurstelns wird besser als jede Krise die Währungsunion zum Einsturz bringen."
mehr:
- Europa arbeitet schon an einem Plan für den Grexit (Die Welt, 25.04.2015)
Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission sowie europäischer Regierungen fordern nach Informationen der "Welt am Sonntag" im Falle eines Euro-Austritts Griechenlands ein sofortiges Signal für eine Vertiefung der Währungsunion.
Spitzenpolitiker fürchten dabei weniger die direkten Folgen eines Grexit als die Konsequenzen für den Fall, dass ein weiteres Euro-Land später in Schieflage geraten sollte. "Dagegen müssen wir die Währungsunion so schnell wie möglich wappnen", sagte ein ranghohes Regierungsmitglied eines großen Euro-Staates. Vertreter der Institutionen aus IWF, EZB und Kommission sowie europäische Regierungspolitiker bestätigten diese Auffassung.
Auch SPD-nahe Wirtschaftsexperten fordern die Euro-Zone zu weiteren Reformen der Währungsunion auf. "Die Weiterentwicklung der Währungsunion ist das vergessene Kind der Krise", sagte Henrik Enderlein, Wirtschaftsprofessor an der Berliner Hertie School of Governance, der "Welt am Sonntag". "Dabei kann die Währungsunion in ihrer jetzigen Verfasstheit nicht überleben. Die Politik des Durchwurstelns wird besser als jede Krise die Währungsunion zum Einsturz bringen."
mehr:
- Europa arbeitet schon an einem Plan für den Grexit (Die Welt, 25.04.2015)
Der Rückzug der Mitte
Wird die Linke konservativ und die Mehrheit unpolitisch? In der Absicht, vor allem ihr individuelles Wohlergehen zu sichern, treffen immer mehr Menschen Entscheidungen, die kollektive Nachteile zur Folge haben - und schaden sich so durch die Hintertür selbst
In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die vor dem Niedergang der westlichen Demokratie, dem Ende des Politischen und dem Rückzug ins Private warnen. Die Finanzkrise, der Abbau sozialer Schutzmechanismen und Arbeitnehmerrechte, die Ausweitung globaler Konflikte und ökologischer Problemlagen hätten inzwischen einen Punkt erreicht, der mittelfristig nicht nur die westlichen Demokratien, sondern den Kapitalismus als Ganzes, sein ökonomisches, soziales und ökologisches Über-leben infragestelle. Ein nachhaltiger Wille zum Widerstand oder gar zum Protest sei jedoch kaum auszumachen.
Vor allem die jüngere Generation habe sich aus dem Politischen zurückgezogen. Sie zeige eine Rückwendung hin zu Familien-, Gemeinschafts- und Traditionswerten und eine unhinterfragte Anpassungsbereitschaft an die Spielregeln der Marktgesellschaft. Dies manifestiere sich auch in der Abwesenheit politischer Gesellschaftsentwürfe. Die Jüngeren zögen aus gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und prekärer Beschäftigung keine politischen Konsequenzen, sondern suchten allein das Private: Sie wollten für sich wirtschaftliche Sicherheit, passten sich pragmatisch den herrschenden Leistungsnormen an und sehnten sich nach stabilen Ordnungen.
mehr:
- Der Rückzug der Mitte (Cornelia Koppetsch, Berliner Republik, 2/2015)
In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die vor dem Niedergang der westlichen Demokratie, dem Ende des Politischen und dem Rückzug ins Private warnen. Die Finanzkrise, der Abbau sozialer Schutzmechanismen und Arbeitnehmerrechte, die Ausweitung globaler Konflikte und ökologischer Problemlagen hätten inzwischen einen Punkt erreicht, der mittelfristig nicht nur die westlichen Demokratien, sondern den Kapitalismus als Ganzes, sein ökonomisches, soziales und ökologisches Über-leben infragestelle. Ein nachhaltiger Wille zum Widerstand oder gar zum Protest sei jedoch kaum auszumachen.
Vor allem die jüngere Generation habe sich aus dem Politischen zurückgezogen. Sie zeige eine Rückwendung hin zu Familien-, Gemeinschafts- und Traditionswerten und eine unhinterfragte Anpassungsbereitschaft an die Spielregeln der Marktgesellschaft. Dies manifestiere sich auch in der Abwesenheit politischer Gesellschaftsentwürfe. Die Jüngeren zögen aus gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und prekärer Beschäftigung keine politischen Konsequenzen, sondern suchten allein das Private: Sie wollten für sich wirtschaftliche Sicherheit, passten sich pragmatisch den herrschenden Leistungsnormen an und sehnten sich nach stabilen Ordnungen.
mehr:
- Der Rückzug der Mitte (Cornelia Koppetsch, Berliner Republik, 2/2015)
„Die Deutschen müssen wieder träumen lernen“
Mit ihrem Wachstumsethos brennen sich die Deutschen aus und opfern ihre Kreativität, warnt der Psychologe Stephan Grünewald. Im Cicero-Interview analysiert der Autor von „Deutschland auf der Couch“ die Putinversteher, Europakritiker und Merkelbewunderer des Landes
mehr:
- „Die Deutschen müssen wieder träumen lernen“ (Interview mit Stephan Grünewald, Cicero, 25.06.2014)
mehr:
- „Die Deutschen müssen wieder träumen lernen“ (Interview mit Stephan Grünewald, Cicero, 25.06.2014)
Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum
Die Gendertheorie geht davon aus, dass Geschlechter keine natürliche Arten, sondern soziale Konstruktionen sind. Doch Geschlechter sind ebenso wenig eine soziale Konstruktion wie die Methode ihrer Bestimmung, auch wenn diese wissenschaftshistorisch gewachsen ist.
Die Theorie von der sozialen Konstruktion ist eine der erfolgreichsten Denkansätze des letzten Jahrhunderts. Und einer der folgenreichsten. Denn es gibt kaum etwas, was nicht in dem Verdacht steht (oder gestellt wurde), eine soziale Konstruktion zu sein: Krankheit, Behinderung, Autorenschaft, Quarks, Homosexualität, die Realität an sich.
Der populärste und wirkungsmächtigste Bereich des sozialen Konstruktivismus ist allerdings das Geschlecht. Stichwort: Gendertheorie. Die geht davon aus, dass Geschlechter keine natürlichen Arten sind, sondern soziale Konstruktionen.
Doch lassen wir den Daueraufreger Gendertheorie zunächst beiseite und widmen uns der Theorie dahinter: Dass die Welt um uns herum entweder gar nicht oder ganz anders ist, als wir sie wahrnehmen, hat der eine oder andere Philosoph schon immer vermutet. Allerdings gingen diese Skeptiker (oder auch Antirealisten) stets davon aus, dass die Ursache für die fehlerhafte Weltwahrnehmung in unseren Sinnen liegt, unserer Vernunft oder unserem Denkvermögen – wir würden heute von Kognition sprechen.
Dieser kognitive Konstruktivismus geht von der Erkenntnisleistung des Einzelnen aus. Kollektivirrtümer – etwa, dass die Welt aus einzelnen Dingen besteht – sind aus dieser Sicht das Produkt fehlerhafter individueller Erkenntnisvermögen.
Anders das Argument des sozialen Konstruktivismus: Er geht davon aus, dass Dinge oder Eigenarten sozial konstruiert werden. Soll heißen: in oder mittels der Gemeinschaft. Hier aber liegt das erste von vielen Problemen.
mehr:
- Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum (Alexander Grau, Cicero, 25.04.2015)
siehe auch:
- “Free to be” Jungs und Mädchen 40 Jahre nach der gescheiterten Gender-Revolution (Christian, 12.03.2014, mit weiterführenden Links)
mein Kommentar:
so ist das, wenn weltanschauliche Überzeugung schwerer wiegt als Wissenschaft. Wenn etwas seit Millionen von Jahren vererbt wird, so ist das das säuglingstier-spezifische Verhalten von Männchen und Weibchen.Das mag uns nicht in die heutige Zeit passen, es ist aber so, und das gilt es zu respektieren! Da kann sich Prosecco Hornscheidt bis zu seiner Berentung dran abarbeiten, die Natur ist stärker!
Die Theorie von der sozialen Konstruktion ist eine der erfolgreichsten Denkansätze des letzten Jahrhunderts. Und einer der folgenreichsten. Denn es gibt kaum etwas, was nicht in dem Verdacht steht (oder gestellt wurde), eine soziale Konstruktion zu sein: Krankheit, Behinderung, Autorenschaft, Quarks, Homosexualität, die Realität an sich.
Der populärste und wirkungsmächtigste Bereich des sozialen Konstruktivismus ist allerdings das Geschlecht. Stichwort: Gendertheorie. Die geht davon aus, dass Geschlechter keine natürlichen Arten sind, sondern soziale Konstruktionen.
Doch lassen wir den Daueraufreger Gendertheorie zunächst beiseite und widmen uns der Theorie dahinter: Dass die Welt um uns herum entweder gar nicht oder ganz anders ist, als wir sie wahrnehmen, hat der eine oder andere Philosoph schon immer vermutet. Allerdings gingen diese Skeptiker (oder auch Antirealisten) stets davon aus, dass die Ursache für die fehlerhafte Weltwahrnehmung in unseren Sinnen liegt, unserer Vernunft oder unserem Denkvermögen – wir würden heute von Kognition sprechen.
Dieser kognitive Konstruktivismus geht von der Erkenntnisleistung des Einzelnen aus. Kollektivirrtümer – etwa, dass die Welt aus einzelnen Dingen besteht – sind aus dieser Sicht das Produkt fehlerhafter individueller Erkenntnisvermögen.
Anders das Argument des sozialen Konstruktivismus: Er geht davon aus, dass Dinge oder Eigenarten sozial konstruiert werden. Soll heißen: in oder mittels der Gemeinschaft. Hier aber liegt das erste von vielen Problemen.
mehr:
- Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum (Alexander Grau, Cicero, 25.04.2015)
siehe auch:
- “Free to be” Jungs und Mädchen 40 Jahre nach der gescheiterten Gender-Revolution (Christian, 12.03.2014, mit weiterführenden Links)
mein Kommentar:
so ist das, wenn weltanschauliche Überzeugung schwerer wiegt als Wissenschaft. Wenn etwas seit Millionen von Jahren vererbt wird, so ist das das säuglingstier-spezifische Verhalten von Männchen und Weibchen.Das mag uns nicht in die heutige Zeit passen, es ist aber so, und das gilt es zu respektieren! Da kann sich Prosecco Hornscheidt bis zu seiner Berentung dran abarbeiten, die Natur ist stärker!
Sonntag, 26. April 2015
Der Traum vom künstlichen Geist
Grundbausteine eines künstlichen Geistes
Wer kennt sie nicht, diese Bilder: halb real, halb unwirklich, manchmal beglückend, oft eher bedrohlich, Angst einflößend. Man will weglaufen, kann aber nicht; man ist wie gelähmt. Man will schreien, aber die Stimme versagt, bleibt stumm. Das Unheil ist ganz nah. Und dann wieder diese wunderbaren Situationen, mit lieben Menschen, vielleicht mit dem liebsten Menschen, mit dem man immer schon mal zusammen sein wollte. Helle Landschaften, bunt, auch bizarr, grotesk, fantastische Häuser, Städte, fantasievolle Kleidung …. unsere Träume.
Die einen nehmen sie nicht sehr ernst, lachen darüber, verdrängen sie; andere sehen die Träume als eine Sprache, in der uns unser Inneres etwas mitteilen möchte. Sie versuchen in den Träumen zu lesen, suchen Träume zu deuten. Vielfach wird angenommen, dass unsere Träume nicht aus dem Nichts kommen sondern ihre Inspiration und Energie aus dem beziehen, was uns im alltäglichen Leben beschäftigt. So eine Art Widerhall des Alltags, nicht 1:1, sondern kreativ verändert, verzerrt, überhöht, übertrieben, mit fantastischen Anteilen, die so im normalen Alltag nicht vorkommen würden. Und es scheinen besonders die Emotionen zu sein, die eine spezifische Antriebsenergie für Träume bilden, und hier die verdrängten oder unbewältigten Emotionen: Ängste, die uns umtreiben oder gar peinigen, traumatische Erlebnisse, oder unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse, unterdrückte Triebe, die eigentlich da sind, aber aus irgendwelchen Gründen nicht offen ausgelebt werden können. Sie alle sollen dann im Untergrund unseres Inneren ihr Unwesen treiben, uns im Traum peinigen, quälen, oder auch beglücken.
mehr:
- Der Traum vom künstlichen Geist (Gerd Doeben-Henisch, 25.04.2015)
A Robot Teaches Itself How to Walk [4:16]
Humanoid robot has a sense of self [2:11]
Wer kennt sie nicht, diese Bilder: halb real, halb unwirklich, manchmal beglückend, oft eher bedrohlich, Angst einflößend. Man will weglaufen, kann aber nicht; man ist wie gelähmt. Man will schreien, aber die Stimme versagt, bleibt stumm. Das Unheil ist ganz nah. Und dann wieder diese wunderbaren Situationen, mit lieben Menschen, vielleicht mit dem liebsten Menschen, mit dem man immer schon mal zusammen sein wollte. Helle Landschaften, bunt, auch bizarr, grotesk, fantastische Häuser, Städte, fantasievolle Kleidung …. unsere Träume.
Die einen nehmen sie nicht sehr ernst, lachen darüber, verdrängen sie; andere sehen die Träume als eine Sprache, in der uns unser Inneres etwas mitteilen möchte. Sie versuchen in den Träumen zu lesen, suchen Träume zu deuten. Vielfach wird angenommen, dass unsere Träume nicht aus dem Nichts kommen sondern ihre Inspiration und Energie aus dem beziehen, was uns im alltäglichen Leben beschäftigt. So eine Art Widerhall des Alltags, nicht 1:1, sondern kreativ verändert, verzerrt, überhöht, übertrieben, mit fantastischen Anteilen, die so im normalen Alltag nicht vorkommen würden. Und es scheinen besonders die Emotionen zu sein, die eine spezifische Antriebsenergie für Träume bilden, und hier die verdrängten oder unbewältigten Emotionen: Ängste, die uns umtreiben oder gar peinigen, traumatische Erlebnisse, oder unerfüllte Sehnsüchte, Bedürfnisse, unterdrückte Triebe, die eigentlich da sind, aber aus irgendwelchen Gründen nicht offen ausgelebt werden können. Sie alle sollen dann im Untergrund unseres Inneren ihr Unwesen treiben, uns im Traum peinigen, quälen, oder auch beglücken.
mehr:
- Der Traum vom künstlichen Geist (Gerd Doeben-Henisch, 25.04.2015)
A Robot Teaches Itself How to Walk [4:16]
Veröffentlicht am 27.10.2013
Starfish, a four-legged robot, walks by using an internal self-model it has developed and which it continuously improves. If it loses a limb, it can adapt its internal self-model. This experiment demonstrates how a legged robot automatically synthesizes a predictive model of its own topology (where and how its body parts are connected) through limited yet self-directed interaction with its environment, and then uses this model to synthesize successful new locomotive behavior before and after damage. The legged robot learned how to move forward based on only 16 brief self-directed interactions with its environment. These interactions were unrelated to the task of locomotion, driven only by the objective of disambiguating competing internal models.
Visit this link:
http://creativemachines.cornell.edu/e...
(Cornell Creative Machines Lab)
Josh Bongard, of the Department of Computer Science at the University of Vermont, and his colleagues Victor Zykov and Hod Lipson have created an artificial starfish that gradually develops an explicit internal self-model. Their four-legged machine uses actuation-sensation relationships to infer indirectly its own structure and then uses this self-model to generate forward locomotion. When part of its leg is removed, the machine adapts its self-model and generates alternative gaits — it learns to limp. It can restructure its body representation following the loss of a limb; thus, in a sense, it can learn. As its creators put it, it can "autonomously recover its own topology with little prior knowledge," by constantly optimizing the parameters of its resulting self-model. The starfish not only synthesizes an internal self-model but also uses it to generate intelligent behavior.
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This robot needs to learn how to walk. The challenge is that it does not know what it looks like, right? If you look at this robot, you can see it has four legs. But the robot has no clue what it looks like - it does not know if it's a snake, if it's a spider- it actually has no clue how these eight motors and legs are arranged. It does even know about legs! What does it do?
So imagine yourself sitting in the black box, no windows no nothing, just a black box. And all you have are 8 knobs, and as you turn the 8 knobs... these knobs are connected somehow through motors and as you turn these knobs, you can feel the box moving left and right. You don't know how the motors are connected with the morphology from the machine This is what this robot feels. So how does it learn to walk?
It can do trial and error, and move the knobs and try and guess your way. But an alternative is to do a kind of systematic exploration. So how does this robot work?
It begins by making a random motion, randomly moving the motors. okay this is called motor-babbling... Just moving the motors in a random way and then, it collects all the sensor information and forms hypotheses about what it might be. And what you can see in the top left are all the hypotheses, different shapes, different self-images that it came up with that explain its sensation with the relationship between activation and sensation.
It then looks for the next action to do, the next action to do that causes the most disagreements between predictions of these laws. Within a relatively small number of these babbling actions, it will figure out what it looks like.
Now with that self model, it can figure out how to move and because the model is pretty close to reality, what makes the model move will make the robot move in reality as well.
When you look at this robot, you have to remember that it was not programmed to move; it did not have a model of itself before it started nor did it do trials of walking before moving. So we kinda bypassed these three things and we allowed it, through this idea of self-modeling, to learn how do this task.
----------
Higher animals use some form of an internal model of themselves for planning complex actions and predicting their consequence, but it is not clear if and how these self-models are acquired or what form they take.
This kind of simulation happens in human brains all the time. A wide range of research suggests that action planning requires this kind of simulation in order to be implemented properly. We don't usually visualize actions explicitly and certainly not for the simple reaching tasks as above. The simulation precedes very quickly and unconsciously based on a wide source of proprioceptive and visual information.
While this simulation is usually unconscious, there are few domains (the high jumpers in Olympic track and field) in which it is used very explicitly, very consciously, as people engage in mental simulation.
Visit this link:
http://creativemachines.cornell.edu/e...
(Cornell Creative Machines Lab)
Josh Bongard, of the Department of Computer Science at the University of Vermont, and his colleagues Victor Zykov and Hod Lipson have created an artificial starfish that gradually develops an explicit internal self-model. Their four-legged machine uses actuation-sensation relationships to infer indirectly its own structure and then uses this self-model to generate forward locomotion. When part of its leg is removed, the machine adapts its self-model and generates alternative gaits — it learns to limp. It can restructure its body representation following the loss of a limb; thus, in a sense, it can learn. As its creators put it, it can "autonomously recover its own topology with little prior knowledge," by constantly optimizing the parameters of its resulting self-model. The starfish not only synthesizes an internal self-model but also uses it to generate intelligent behavior.
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This robot needs to learn how to walk. The challenge is that it does not know what it looks like, right? If you look at this robot, you can see it has four legs. But the robot has no clue what it looks like - it does not know if it's a snake, if it's a spider- it actually has no clue how these eight motors and legs are arranged. It does even know about legs! What does it do?
So imagine yourself sitting in the black box, no windows no nothing, just a black box. And all you have are 8 knobs, and as you turn the 8 knobs... these knobs are connected somehow through motors and as you turn these knobs, you can feel the box moving left and right. You don't know how the motors are connected with the morphology from the machine This is what this robot feels. So how does it learn to walk?
It can do trial and error, and move the knobs and try and guess your way. But an alternative is to do a kind of systematic exploration. So how does this robot work?
It begins by making a random motion, randomly moving the motors. okay this is called motor-babbling... Just moving the motors in a random way and then, it collects all the sensor information and forms hypotheses about what it might be. And what you can see in the top left are all the hypotheses, different shapes, different self-images that it came up with that explain its sensation with the relationship between activation and sensation.
It then looks for the next action to do, the next action to do that causes the most disagreements between predictions of these laws. Within a relatively small number of these babbling actions, it will figure out what it looks like.
Now with that self model, it can figure out how to move and because the model is pretty close to reality, what makes the model move will make the robot move in reality as well.
When you look at this robot, you have to remember that it was not programmed to move; it did not have a model of itself before it started nor did it do trials of walking before moving. So we kinda bypassed these three things and we allowed it, through this idea of self-modeling, to learn how do this task.
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Higher animals use some form of an internal model of themselves for planning complex actions and predicting their consequence, but it is not clear if and how these self-models are acquired or what form they take.
This kind of simulation happens in human brains all the time. A wide range of research suggests that action planning requires this kind of simulation in order to be implemented properly. We don't usually visualize actions explicitly and certainly not for the simple reaching tasks as above. The simulation precedes very quickly and unconsciously based on a wide source of proprioceptive and visual information.
While this simulation is usually unconscious, there are few domains (the high jumpers in Olympic track and field) in which it is used very explicitly, very consciously, as people engage in mental simulation.
Veröffentlicht am 18.03.2015
Full story: http://bit.ly/1MNJZCS
The human self has five components. Machines now have three of them. How far away is artificial consciousness – and what does it tell us about ourselves?
Schlepper: "Die Geheimdienste wissen längst Bescheid"
Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer: Gaddafi und die Mafia und eine mögliche politische Lösung
Europa werde "afrikanisch", wenn die EU Libyen nicht jährlich mindestens 5 Milliarden Euro zahlen würde, damit dort die Welle der Immigranten gestoppt werde, drohte Mummar Gaddafi im Jahr 2009 bei einem Besuch in Italien, beim damaligen italienischen Premier Berlusconi: "In Zukunft könnte es sein, dass Europa nicht länger europäisch ist und sogar schwarz, da es Millionen gibt, die hinein wollen."
Der Colonel war ein Machtmensch, den man nicht zu verklären braucht. Er spielte mit Tausenden von Menschenleben und wusste, wie er seine europäischen Freunde oder Partner unter Druck setzen konnte. Seine Erklärung von 2009 liefert für die gegenwärtige Situation beachtenswerte Anhaltspunkte.
Mafia und Politik
Mit Flüchtlingen aus Libyen wird schon lange Politik gemacht, zum Nutzen einiger Kreise, die nicht unbedingt nur die Schlepperbanden betreffen. Fachleute gehen davon aus, dass das Schlepperwesen, an dem auf italienischer Seite das organisierte Verbrechen, überschrieben mit Mafia, beteiligt ist, nicht ohne Kenntnis und sogar stiller Mithilfe von politischen Verantwortlichen gedeihen konnte. Die Flüchtlinge wurden lange Zeit als "Handelsware" für Arbeitsmärkte begriffen, erklärte der italienische Politiker Matteo Lepore (Partito Democratico, PD) 2011.
In der Basler Zeitung war vergangene Woche zu lesen, dass die Menschenhändler-Geschäfte zwar von Geheimdiensten gut beobachtet worden - aber offensichtlich, ohne daraus die politische Folgen zu ziehen, die jetzt vorne auf der Agenda stehen ("Den Schleppernetzwerken das Handwerk legen") :
Glaubt man den italienischen Zeitungen, dann wissen die nationalen Geheimdienste genau Bescheid über die Banden und Milizen, über deren Köpfe und Komplizen im Ausland, über die Bootsplätze und Ablegehäfen im Westen Libyens, zwischen Zuwara und Zawiya, zwischen Khoms und Misrata. Offenbar geht das Wissen so weit, dass die Italiener über die Handynummern der Bosse verfügen. Und mit jeder Razzia unter den Verbindungsleuten in Italien erfahren sie mehr.
Allerdings wäre dem hinzuzufügen, dass das Schleppernetzwerk Teil eines komplexen Schmuggelnetzwerks ist, das außer Immigranten auch Drogen, Waffen und anderes begehrtes Handelsgut aus Afrika und dem Nahen Osten über Libyen nach Europa bringt. Die jahrzehntelangen Verbindungen zwischen der Mafia und libyschen Partnern werden vermutlich nicht innerhalb kurzer Zeit zerstört, falls der politische Wille dazu überhaupt vorliegt.
mehr:
- Schlepper: "Die Geheimdienste wissen längst Bescheid" (Thomas Pany, Telepolis, 25.04.2015)
Europa werde "afrikanisch", wenn die EU Libyen nicht jährlich mindestens 5 Milliarden Euro zahlen würde, damit dort die Welle der Immigranten gestoppt werde, drohte Mummar Gaddafi im Jahr 2009 bei einem Besuch in Italien, beim damaligen italienischen Premier Berlusconi: "In Zukunft könnte es sein, dass Europa nicht länger europäisch ist und sogar schwarz, da es Millionen gibt, die hinein wollen."
Der Colonel war ein Machtmensch, den man nicht zu verklären braucht. Er spielte mit Tausenden von Menschenleben und wusste, wie er seine europäischen Freunde oder Partner unter Druck setzen konnte. Seine Erklärung von 2009 liefert für die gegenwärtige Situation beachtenswerte Anhaltspunkte.
Mafia und Politik
Mit Flüchtlingen aus Libyen wird schon lange Politik gemacht, zum Nutzen einiger Kreise, die nicht unbedingt nur die Schlepperbanden betreffen. Fachleute gehen davon aus, dass das Schlepperwesen, an dem auf italienischer Seite das organisierte Verbrechen, überschrieben mit Mafia, beteiligt ist, nicht ohne Kenntnis und sogar stiller Mithilfe von politischen Verantwortlichen gedeihen konnte. Die Flüchtlinge wurden lange Zeit als "Handelsware" für Arbeitsmärkte begriffen, erklärte der italienische Politiker Matteo Lepore (Partito Democratico, PD) 2011.
In der Basler Zeitung war vergangene Woche zu lesen, dass die Menschenhändler-Geschäfte zwar von Geheimdiensten gut beobachtet worden - aber offensichtlich, ohne daraus die politische Folgen zu ziehen, die jetzt vorne auf der Agenda stehen ("Den Schleppernetzwerken das Handwerk legen") :
Glaubt man den italienischen Zeitungen, dann wissen die nationalen Geheimdienste genau Bescheid über die Banden und Milizen, über deren Köpfe und Komplizen im Ausland, über die Bootsplätze und Ablegehäfen im Westen Libyens, zwischen Zuwara und Zawiya, zwischen Khoms und Misrata. Offenbar geht das Wissen so weit, dass die Italiener über die Handynummern der Bosse verfügen. Und mit jeder Razzia unter den Verbindungsleuten in Italien erfahren sie mehr.
Allerdings wäre dem hinzuzufügen, dass das Schleppernetzwerk Teil eines komplexen Schmuggelnetzwerks ist, das außer Immigranten auch Drogen, Waffen und anderes begehrtes Handelsgut aus Afrika und dem Nahen Osten über Libyen nach Europa bringt. Die jahrzehntelangen Verbindungen zwischen der Mafia und libyschen Partnern werden vermutlich nicht innerhalb kurzer Zeit zerstört, falls der politische Wille dazu überhaupt vorliegt.
mehr:
- Schlepper: "Die Geheimdienste wissen längst Bescheid" (Thomas Pany, Telepolis, 25.04.2015)
Wenn die Waschmaschine mit den Stromhändlern spricht
Smart Home - was nutzt es dem Verbraucher?
Die Smart-Home-Idee dümpelt jetzt schon seit Jahren im Verbund mit anderen smart Dingens durch die Lande und keinem der bislang vorgestellten Konzepte gelingt auch nur ansatzweise der Durchbruch. Das lag in der Vergangenheit sicher auch - aber nicht nur - an der babylonischen Sprachenverwirrung bei den eingesetzten Protokollen.
Beim 1. Plugfest der EEBus-Initiative im Offenbacher VDE-Institut konnten 15 Anbieter von Hard- und Software für das, was sie unter Smart Home verstehen, beweisen, dass sie sich technisch aufs Beste verstehen. Dabei hat die EEBus-Initiative keine neue Sprache entwickelt, sondern gewissermaßen ein Übersetzungssystem, das zwischen den einzelnen Protokollen simultan dolmetscht.
mehr:
- Wenn die Waschmaschine mit den Stromhändlern spricht (Christoph Jehle, Telepolis, 26.04.2015)
Die Smart-Home-Idee dümpelt jetzt schon seit Jahren im Verbund mit anderen smart Dingens durch die Lande und keinem der bislang vorgestellten Konzepte gelingt auch nur ansatzweise der Durchbruch. Das lag in der Vergangenheit sicher auch - aber nicht nur - an der babylonischen Sprachenverwirrung bei den eingesetzten Protokollen.
Beim 1. Plugfest der EEBus-Initiative im Offenbacher VDE-Institut konnten 15 Anbieter von Hard- und Software für das, was sie unter Smart Home verstehen, beweisen, dass sie sich technisch aufs Beste verstehen. Dabei hat die EEBus-Initiative keine neue Sprache entwickelt, sondern gewissermaßen ein Übersetzungssystem, das zwischen den einzelnen Protokollen simultan dolmetscht.
mehr:
- Wenn die Waschmaschine mit den Stromhändlern spricht (Christoph Jehle, Telepolis, 26.04.2015)
Berlin ignoriert Beweise für Drohnensteuerung in Ramstein
Die Bundesregierung bleibt auch nach den SPIEGEL-Recherchen bei ihrer Darstellung: Sie wisse nichts über die zentrale Rolle der Militärbasis Ramstein im US-Drohnenkrieg. Interne Dokumente indes belegen, wie Berlin jahrelang wegsah.
So diskret wie am Montag hat wohl noch kein deutscher Verteidigungsminister seinen Antrittsbesuch in den USA absolviert. Fast in einer Art Geheimkommando jettete Ursula von der Leyen, die sonst so medienaffine Verteidigungsministerin, am Sonntagabend nach Washington zu ihrem Amtskollegen Ashton Carter. Ihren Pressetross, ja selbst ihren Medienberater Jens Flosdorff, ließ sie lieber in Berlin zurück. Angeblich sei kein Platz für Gäste im schnittigen "Global 5000"-Jet.
Über die Gesprächsagenda beim ersten Beschnuppern wollte man am Montag dann auch nicht viel sagen. Nur so viel: Die Enthüllungen des SPIEGEL und des US-Magazins "The Intercept" über die zentrale Rolle der US-Militärbasis Ramstein beim weltweiten Drohnenkrieg der amerikanischen Regierung werde von der Leyen ausdrücklich nicht ansprechen. Dieses Thema, so ihr Haus, werde von "sachlich zuständigen Häusern auf anderen Kanälen besprochen".
Auch daheim in Berlin ging man in Sachen Ramstein lieber in Deckung. Regierungssprecher Seibert wiederholte die seit Jahren eingeübte Haltung der Bundesregierung, man habe von der US-Regierung eine Versicherung erhalten, "dass von amerikanischen Stützpunkten in Deutschland aus Einsätze bewaffneter ferngesteuerter Luftfahrzeuge weder geflogen noch befehligt werden". "Anderslautende Erkenntnisse" lägen der Regierung nicht vor, damit sei das Thema erledigt.
Ignoranz der Regierung
Mit dem Abwiegeln bleibt Berlin sich treu. Trotz der neuen Hinweise, trotz mehrerer als geheim eingestufter Akten des US-Militärs, die Ramstein eindeutig als zentrale Schnittstelle zwischen den Befehlsständen der Drohnenpiloten in Nevada und den Zielgebieten in Somalia oder dem Jemen ausweisen, über denen die unbemannten Killer fliegen. Dass die Steuer- und Raketenabschuss-Signale via Ramstein die "Predator"- oder "Reaper"-Drohnen erreichen, davor verschließt man hierzulande lieber die Augen.
Ob die Regierung ihre Ignoranz durchhalten kann, ist ungewiss. Schon heute interessiert sich der NSA-Untersuchungsausschuss für den Fall, die Abgeordneten haben bereits Unterlagen und Dokumente angefordert und wollen sich neben dem Abhörskandal auch mit dem geheimen Drohnenkrieg der USA befassen. Dabei werden sie besonders auch auf die Rolle schauen, die das US-Kommando Africom in Stuttgart und die Militärbasis Ramstein spielen und was Berlin darüber wusste.
Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen, lassen die Behauptung, über das Treiben der Freunde kaum etwas zu wissen, recht unglaubwürdig erscheinen. Zum Beispiel ein Vorgang aus dem Verteidigungsministerium, er spielt im Herbst 2011, also in der Amtszeit von Thomas de Maizière. Damals, am 18. November, teilte das US-Heeresamt dem Ministerium schriftlich mit, dass es in Kürze eine "UAS SATCOM"-Anlage für rund sechs Millionen Euro in Ramstein zu errichten gedenke.
mehr:
- Operationen auf US-Militärbasis: Berlin ignoriert Beweise für Drohnensteuerung in Ramstein (Maik Baumgärtner, Matthias Gebauer, Jörg Schindler und Marcel Rosenbach, SPIEGEL Online, 21.04.2015)
- US-Militär : Ramstein spielt zentrale Rolle im US-Drohnenkrieg (ZON, 03.04.2015)
- Drohnenkrieg: Wie die Regierung Parlament und Bürger täuscht (Kai Biermann, ZON, 26.04.2015)
- Ramstein schließen! Doch Deutschland zahlt 127 Millionen für neues Militärkrankenhaus (EpochTimes, 15.08.2015)
- Drucksache 18/2589: Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Sevim Dağdelen, Annette Groth, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko, Kathrin Vogler und der Fraktion DIE LINKE. Die Rolle des United Staates Africa Commands und der US-Militärbasis in Ramstein für US-Drohnenangriffe (dipbt.Bundestag.de, 18.09.2014)
- Nach drei Jahren: Bundesregierung wartet angeblich immer noch auf Antwort zum Ramstein-Rätsel (Matthias Monroy, Netzpolitik.org, 01.04.2016)
siehe auch:
- US-Militärflughafen in Deutschland – Ramstein ist Zentrum im US-Drohnenkrieg (John Goetz, Volkmar Kabisch, Antonius Kempmann und Frederik Obermaier, Süddeutsche, Zeitung, 16.07.2014)
- Ramstein und der US-amerikanische Drohnenkrieg (Post, 27.04.2015)
- Animierte Grafik zum US-Kommando in Ramstein (NDR, 30.05.2013)
- Obama: Deutschland nicht Startpunkt der Drohnen-Einsätze (NDR, 30.05.2013)
siehe auch:
- Egon Bahr: Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Post, 27.05.2015)
So diskret wie am Montag hat wohl noch kein deutscher Verteidigungsminister seinen Antrittsbesuch in den USA absolviert. Fast in einer Art Geheimkommando jettete Ursula von der Leyen, die sonst so medienaffine Verteidigungsministerin, am Sonntagabend nach Washington zu ihrem Amtskollegen Ashton Carter. Ihren Pressetross, ja selbst ihren Medienberater Jens Flosdorff, ließ sie lieber in Berlin zurück. Angeblich sei kein Platz für Gäste im schnittigen "Global 5000"-Jet.
Über die Gesprächsagenda beim ersten Beschnuppern wollte man am Montag dann auch nicht viel sagen. Nur so viel: Die Enthüllungen des SPIEGEL und des US-Magazins "The Intercept" über die zentrale Rolle der US-Militärbasis Ramstein beim weltweiten Drohnenkrieg der amerikanischen Regierung werde von der Leyen ausdrücklich nicht ansprechen. Dieses Thema, so ihr Haus, werde von "sachlich zuständigen Häusern auf anderen Kanälen besprochen".
Auch daheim in Berlin ging man in Sachen Ramstein lieber in Deckung. Regierungssprecher Seibert wiederholte die seit Jahren eingeübte Haltung der Bundesregierung, man habe von der US-Regierung eine Versicherung erhalten, "dass von amerikanischen Stützpunkten in Deutschland aus Einsätze bewaffneter ferngesteuerter Luftfahrzeuge weder geflogen noch befehligt werden". "Anderslautende Erkenntnisse" lägen der Regierung nicht vor, damit sei das Thema erledigt.
Ignoranz der Regierung
Mit dem Abwiegeln bleibt Berlin sich treu. Trotz der neuen Hinweise, trotz mehrerer als geheim eingestufter Akten des US-Militärs, die Ramstein eindeutig als zentrale Schnittstelle zwischen den Befehlsständen der Drohnenpiloten in Nevada und den Zielgebieten in Somalia oder dem Jemen ausweisen, über denen die unbemannten Killer fliegen. Dass die Steuer- und Raketenabschuss-Signale via Ramstein die "Predator"- oder "Reaper"-Drohnen erreichen, davor verschließt man hierzulande lieber die Augen.
Ob die Regierung ihre Ignoranz durchhalten kann, ist ungewiss. Schon heute interessiert sich der NSA-Untersuchungsausschuss für den Fall, die Abgeordneten haben bereits Unterlagen und Dokumente angefordert und wollen sich neben dem Abhörskandal auch mit dem geheimen Drohnenkrieg der USA befassen. Dabei werden sie besonders auch auf die Rolle schauen, die das US-Kommando Africom in Stuttgart und die Militärbasis Ramstein spielen und was Berlin darüber wusste.
Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen, lassen die Behauptung, über das Treiben der Freunde kaum etwas zu wissen, recht unglaubwürdig erscheinen. Zum Beispiel ein Vorgang aus dem Verteidigungsministerium, er spielt im Herbst 2011, also in der Amtszeit von Thomas de Maizière. Damals, am 18. November, teilte das US-Heeresamt dem Ministerium schriftlich mit, dass es in Kürze eine "UAS SATCOM"-Anlage für rund sechs Millionen Euro in Ramstein zu errichten gedenke.
mehr:
- Operationen auf US-Militärbasis: Berlin ignoriert Beweise für Drohnensteuerung in Ramstein (Maik Baumgärtner, Matthias Gebauer, Jörg Schindler und Marcel Rosenbach, SPIEGEL Online, 21.04.2015)
- US-Militär : Ramstein spielt zentrale Rolle im US-Drohnenkrieg (ZON, 03.04.2015)
- Drohnenkrieg: Wie die Regierung Parlament und Bürger täuscht (Kai Biermann, ZON, 26.04.2015)
- Ramstein schließen! Doch Deutschland zahlt 127 Millionen für neues Militärkrankenhaus (EpochTimes, 15.08.2015)
- Drucksache 18/2589: Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Sevim Dağdelen, Annette Groth, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko, Kathrin Vogler und der Fraktion DIE LINKE. Die Rolle des United Staates Africa Commands und der US-Militärbasis in Ramstein für US-Drohnenangriffe (dipbt.Bundestag.de, 18.09.2014)
- Nach drei Jahren: Bundesregierung wartet angeblich immer noch auf Antwort zum Ramstein-Rätsel (Matthias Monroy, Netzpolitik.org, 01.04.2016)
siehe auch:
- US-Militärflughafen in Deutschland – Ramstein ist Zentrum im US-Drohnenkrieg (John Goetz, Volkmar Kabisch, Antonius Kempmann und Frederik Obermaier, Süddeutsche, Zeitung, 16.07.2014)
- Ramstein und der US-amerikanische Drohnenkrieg (Post, 27.04.2015)
- Animierte Grafik zum US-Kommando in Ramstein (NDR, 30.05.2013)
- Obama: Deutschland nicht Startpunkt der Drohnen-Einsätze (NDR, 30.05.2013)
siehe auch:
- Egon Bahr: Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Post, 27.05.2015)
Der Bankrott der Finanzmärkte
In Deutschland wurden unter großem politischen Druck jahrelang Lohnabschlüsse unterhalb des Produktivitätszuwachses - plus Zielinflationsrate der EZB - durchgesetzt und der Flächentarifvertrag durch Öffnungsklauseln weitgehend zerstört. Die gesetzliche Regelung von Leiharbeitsverhältnissen und die Verschlechterung der Transferansprüche von Arbeitslosen verstärkte auf diese den Druck, Arbeit zu beliebig niedrigen Hungerlöhnen anzunehmen.
mehr:
- Der Bankrott der Finanzmärkte (Le Monde diplomatique)
mehr:
- Der Bankrott der Finanzmärkte (Le Monde diplomatique)
Ramstein und der US-amerikanische Drohnenkrieg
Während seiner fünfjährigen Dienstzeit flog Bryant mehr als 1000 Drohnenoperationen in Pakistan und im Jemen. Nach seinen Worten ist seine Einheit für 1262 gezielte Tötungen verantwortlich. Auch wenn Bryant die Drohnen von ihren tatsächlichen Einsatzorten weit entfernt von New Mexiko aus steuerte, mehren sich die Hinweise, dass der Stützpunkt in Deutschland eine Schlüsselrolle spielt.
Die Signale der per Fernsteuerung gelenkten Drohnen werden über Satelliten nach Ramstein übertragen und von dort per Glasfaserkabel nach Amerika gesendet. Die Echtzeitbilder werden von amerikanischen Nachrichtendienstoffizieren im so genannten Distributed Ground System-4 (DGS-4) in Deutschland analysiert und mit geheimdienstlichen Erkenntnissen abgeglichen. Dies alles deutet darauf hin, dass Ramstein eine der Schaltzentralen und das Nervenzentrum der Operationen ist. »In den mehr als 1000 Drohneneinsätzen, die ich geflogen habe, gab es kein einziges Mal, wo wir zum Schichtbeginn nicht in Ramstein angerufen haben. Ich habe mein Rufzeichen durchgegeben und die Kennung der Drohne, die ich steuern will, und schon ging es los«, erzählte er weiter.
Wie aus Meinungsumfragen hervorgeht, lehnt die Mehrheit der Deutschen Drohnenangriffe durchweg ab. Sie kritisieren vor allem, dass sie im Geheimen ablaufen, nicht rechtsstaatlichen Prinzipien folgen und zudem oft die falschen Ziele ausschalten. Im September 2012 veröffentlichte die Universität Stanford die Studie »Living under Drones«, die zu dem Ergebnis kommt, dass »nur zwei Prozent der Drohnenopfer in Pakistan zu den militärischen Anführern« zu zählen seien.==========================
Demgegenüber wurden nach Schätzungen der amerikanischen Nichtregierungsorganisation Bureau of Investigative Journalism seit 2002 im Jemen etwa 900 Menschen und seit 2004 mehr als 3700 Menschen in Pakistan durch Drohnenangriffe getötet. Der amerikanische Geheimdienst CIA und das amerikanische Verteidigungsministerium geben keine offiziellen Zahlen bekannt. [Früherer US-Drohnenpilot packt aus: USA steuern weltweiten Drohnenkrieg vom US-Stützpunkt in Ramstein aus, KOPP-Verlag, 07.04.2014]
Gysi: Völkerrechtswidriger US-Drohnenkrieg aus Ramstein organisiert [1:31]
Veröffentlicht am 22.04.2015
AntikriegTV 2
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv
ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung
Bundesregierung lügt über Ramstein und US-Drohnenkrieg [6:51]
Veröffentlicht am 22.04.2015
Am 22.April 2015 wurde die Bundesregierung in der Fragestunde des Deutschen Bundestages mit kritischen Fragen zur Rolle der US-Militärbase in Ramstein konfrontiert. Ohne Ramstein ist der US-Drohnenkrieg nicht möglich. Dieser Drohnenkrieg verstößt gegen das Völkerrecht und das Völkerstrafgesetzbuch. Die Bundesregierung belügt die Abgeordneten über die Rolle von Ramstein und vertraut auf Zusicherungen der USA.
Drohnen via Ramstein: Bundesregierung steckt Kopf in den Sand [3:59]
Veröffentlicht am 19.10.2015
Die Woche startet mit Realsatire:
Die Bundesregierung betont stets, dass sie die US-Regierung gefragt hat, ob Drohnenangriffe durch die US-Basis Ramstein gesteuert oder befehlt werden. Das ist nicht der Fall. Das weiß auch jeder. Denn: Ramstein fungiert, aufgrund der Erdkrümmung, als Signal Relais Station, sozusagen als Zwischenstation für Drohnenmorde. Ohne Ramstein gäbe es keine Verbindung zu den Killerdrohnen. Davon will die Bundesregierung aber schlicht nichts wissen...
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Ausschnitte aus der BPK vom 19. Oktober 2015 (Link folgt)
Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell:
Tilo Jung
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BIC: FDDODEMMXXX
Verwendungszweck: BPK
Willy Wimmers Brandrede gegen die US-Air Base Ramstein, 10.6.2016 [21:42]
Veröffentlicht am 10.06.2016
Stoppt Ramstein!
Willy Wimmer spricht zur Auftaktkundgebung des Protestwochenendes gegen die US Air Base Ramstein in der Versöhnungskirche in Kaiserslautern vor etwa 600 Zuhörern über Drohnenmorde und die Komplizenschaft der deutschen Bundesregierung, die permanent die eigene Verfassung und das Völkerrecht mit Füßen tritt, indem sie bei Mord, der von deutschem Boden koordiniert wird, bewusst wegschaut. Wimmer nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
+++
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siehe auch:
- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Sevim Dağdelen, Annette Groth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 18/2589 – Die Rolle des United Staates Africa Commands und der US-Militärbasis in Ramstein für US-Drohnenangriffe (Drucksache 18/2794, dip21.Bundestag.de, 18.10.2014)
Die Bundesregierung hat im Dezember 2013 ausführlich in ihrer Antwort auf die Kleinen Anfragen der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE. zu AFRICOM Stellung genommen. Seitdem hat die Bundesregierung der amerikanischen Botschaft in Berlin im April 2014einenKatalogmitFragen über eine mögliche Beteiligung von deutschen Standorten der US-Streitkräfte an bewaffneten Einsätzen unbemannter Luftfahrzeuge übermittelt und wiederholt, zuletzt am 23. September 2014 gegenüber dem stellvertretenden AFRICOM- Befehlshaber, Generalleutnant Steven Hummer, die amerikanische Seite ein- dringlich an die Beantwortung der Fragen erinnert. Die amerikanische Seite hat eine Beantwortung in Aussicht gestellt, jedoch noch kein konkretes Zieldatum genannt.
1. Wie ist AFRICOM nach Kenntnis der Bundesregierung entstanden? Über welche Kanäle und in welchen Gremien wurde nach Kenntnis der Bundesregierung die Errichtung von AFRICOM auf deutschem Boden entschieden, und über welche Entscheidungskanäle wurde diese Entscheidung diskutiert?
Auf die Vorbemerkung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 18/237 wird verwiesen.
2. Warum wurde der Deutsche Bundestag bei einem Thema von solcher nationaler Bedeutung und bei einer die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland betreffenden Frage nicht einbezogen?
Auf die Vorbemerkung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 18/237 wird verwiesen.
3. Inwiefern wurde und wird durch die Bundesregierung laufend geprüft, ob die Aktivitäten, die von AFRICOM ausgehen, den menschenrechtlichen Standards der Bundesrepublik Deutschland entsprechen und außerdem nicht gegen Artikel 25 und 26 des Grundgesetzes (UN-Charta und Unterstützung eines Angriffskriegs von deutschem Boden) verstoßen?
Die Bundesregierung hat keine eigenen über die Medienberichterstattung hinausgehenden Kenntnisse über eine mögliche Beteiligung des AFRICOM- Hauptquartiers in Stuttgart und des US-Luftstreitkräftekommandos in Ramstein an bewaffneten Einsätzen unbemannter Luftfahrzeuge der US-Streitkräfte in Afrika. Die Bundesregierung hat der amerikanischen Botschaft in Berlin hierzu im April 2014 Fragen übermittelt, die bisher nicht beantwortet wurden.
mein Kommentar:
„We do not use Germany as a launching point for unmanned drones as part of our counter-terrorist activities. I know that there have been some repors here in Germany that that might be the case. It is not.“
[US-Präsident Obama, zitiert in: Obama: Deutschland nicht Startpunkt der Drohnen-Einsätze, daserste.ndr.de, 19.06.2013 – ebenfalls zitiert in: Drucksache 18/237 – Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Agnieszka Brugger, Omid Nouripour, Katja Keul, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/129 –Hinweise auf völkerrechtswidrige Praktiken der USA von deutschem Staatsgebiet aus und die diesbezüglichen Kenntnisse der Bundesregierung, 23.12.2013, dip21.bundestag.com]
Es ist ziemlich egal, was Obama mit dem Ausdruck »launching point« gemeint hat. Ich habe im Netz nichts wirklich Handfestes finden können.
Das ist ja auch gut so:
Wichtig für den US-Präsidenten ist glaubhaft versichern zu können, er habe das anders gemeint – und nicht gelogen.
siehe auch:
- US-Drohnen und AFRICOM: Bundesregierung erinnert USA „fortgesetzt“, „eindringlich“ und „mit Nachdruck“, leider erfolglos [Update] (Matthias Monroy, Netzpolitik.org, 13.10.2014)
Die Menschheitsgeschichte kennt natürlich auch Perioden monopolaren Zustandes und des Strebens nach Weltherrschaft. Alles war schon mal da in der Geschichte der Menschheit. Aber was ist eigentlich eine monopolare Welt? Wie man diesen Terminus auch schmückt, am Ende bedeutet er praktisch nur eines: es gibt ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Stärke, ein Entscheidungs-Zentrum.
Es ist die Welt eines einzigen Hausherren, eines Souveräns. Und das ist am Ende nicht nur tödlich für alle, die sich innerhalb dieses Systems befinden, sondern auch für den Souverän selbst, weil es ihn von innen zerstört.
Das hat natürlich nichts mit Demokratie gemein. Weil Demokratie bekanntermaßen die Herrschaft der Mehrheit bedeutet, unter Berücksichtigung der Interessen und Meinungen der Minderheit.
Nebenbei gesagt, lehrt man uns - Russland – ständig Demokratie. Nur die, die uns lehren, haben selbst, aus irgendeinem Grund, keine rechte Lust zu lernen.
Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist. Nur nicht, weil für eine Einzel-Führerschaft in der heutigen, gerade in der heutigen, Welt weder die militärpolitischen, noch die ökonomischen Ressourcen ausreichen. Aber was noch wichtiger ist – das Modell selbst erweist sich als nicht praktikabel, weil es selbst keine Basis hat und nicht die sittlich-moralische Basis der modernen Zivilisation sein kann. […] ("Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist" – Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der 43. Münchner "Sicherheitskonferenz" [diese fand vom 9.-11. Februar 2007 statt, Anmerkung von mir] in deutscher Übersetzung [Quelle: Die Internetzeitung russland.ru; veröffentlicht bei der AG Friedensforschung, Kassel])
Deutschland: Schaltzentrale im weltweiten Drohnenkrieg | Panorama | NDR [12:03]
Veröffentlicht am 15.05.2014
Die US-Basis in Ramstein spielt eine weit bedeutendere Rolle im weltweiten Drohnen-Krieg der USA als bislang bekannt. Dies zeigen neue Recherchen von Panorama und der Süddeutschen Zeitung.
KenFM über: Ramstein - Wegsehen, wenn es um Mord geht! [18:56]
Veröffentlicht am 22.04.2015
Wegsehen, wenn es um Mord geht.
Angenommen, ich bekomme Besuch von einem langjährigen Freund aus Übersee und dieser packt während seines Aufenthaltes bei mir ein Jagdgewehr samt entsprechender Munition aus, sollte ich mir Gedanken machen, wenn er damit auf das Haus meines Nachbarn zielt?
Angenommen, mein Freund aus Übersee bittet mich am nächsten Tag, ihm mit einem Feldstecher dahingehend zu unterstützen, das ich mir die Gläser vor das eigene Gesicht halte, um meinen Freund an der Flinte darüber zu informieren, ob mein Nachbar sich aktuell am Fenster zeigt - wäre ich in einen Mord involviert, wenn es zu einem Schuss mit Todesfolge käme?
Diese Story ist weniger weit her geholt, als sie scheint. Genau genommen entspricht sie der aktuellen Situation, mit der sich die Bundesregierung im Fall der US-Airbase Ramstein konfrontiert sehen müsste.
Dass dem nicht so ist, sollte uns alle nachdenklich machen, denn wir alle, die Bürger der Republik, werden ohne es zu wollen zu Mittätern gemacht.
Wegsehen, wenn es um Mord geht, schützt vor Strafe nicht.
Das galt damals in Nürnberg, und das gilt morgen in Den Haag.
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http://www.rtdeutsch.com/17406/headli...
http://www.spiegel.de/politik/deutsch...
http://www.heise.de/newsticker/meldun...
http://www.reprieve.org.uk/press/2014...
http://www.handelsblatt.com/politik/i...
http://www.sueddeutsche.de/politik/dr...
https://www.youtube.com/watch?v=e3dz6...
http://www.spiegel.de/politik/ausland...
http://www.tagesspiegel.de/politik/im...
http://www.heise.de/tp/artikel/39/395...
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Der Drohnenkrieg ist der ausgestreckte Mittelfinger gegenüber dem Völkerrecht 03.02.2015 [5:40]
Veröffentlicht am 03.02.2015
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Pink Floyd - Comfortably Numb Pulse HD - 125kbps, 44KHz Audio [9:51] Text (Songtexte) Übersetzung (Songtexte) Interpretation (Songfacts)
Veröffentlicht am 14.02.2014
The Division Bell Tour 1994
Live at London's Earls Court / PPV
The Miracle Of 432Hz,
Most music worldwide has been tuned to A=440 Hz since the International Standards Organization (ISO) promoted it in 1953. However, studies regarding the vibratory nature of the universe indicate that this pitch is disharmonious with the natural resonance of nature and may generate negative effects on human behaviour and consciousness. Certain theories even suggest that the nazi regime has been in favor of adopting this pitch as standard after conducting scientific researches to determine which range of frequencies best induce fear and aggression. Whether or not the conspiracy is factual, interesting studies and observations have pointed towards the benefits of tuning music to A=432 Hz instead.
432 Hz is said to be mathematically consistent with the patterns of the universe. Studies reveal that 432hz tuning vibrates with the universe's golden mean PHI and unifies the properties of light, time, space, matter, gravity and magnetism with biology, the DNA code and consciousness. When our atoms and DNA start to resonate in harmony with the spiraling pattern of nature, our sense of connection to nature is magnified.
Copyright disclaimer! I do NOT own this song nor the image featured in the video. All rights belong to it's rightful owner/owner's.
The Miracle Of 432Hz,
Most music worldwide has been tuned to A=440 Hz since the International Standards Organization (ISO) promoted it in 1953. However, studies regarding the vibratory nature of the universe indicate that this pitch is disharmonious with the natural resonance of nature and may generate negative effects on human behaviour and consciousness. Certain theories even suggest that the nazi regime has been in favor of adopting this pitch as standard after conducting scientific researches to determine which range of frequencies best induce fear and aggression. Whether or not the conspiracy is factual, interesting studies and observations have pointed towards the benefits of tuning music to A=432 Hz instead.
432 Hz is said to be mathematically consistent with the patterns of the universe. Studies reveal that 432hz tuning vibrates with the universe's golden mean PHI and unifies the properties of light, time, space, matter, gravity and magnetism with biology, the DNA code and consciousness. When our atoms and DNA start to resonate in harmony with the spiraling pattern of nature, our sense of connection to nature is magnified.
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Pink Floyd - "Brain Damage" / "Eclipse" [5:37] Text (Songtexte.com) Übersetzung (GoLyr) Interpretation (Songmeanings)
Veröffentlicht am 14.02.2014
Live at Earls Court London 1994
"Brain Damage" is the ninth track Pink Floyd's 1973 album, The Dark Side of the Moonx
aktualisiert am 17.01.2020
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