Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Der Artikel Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen! ließ wieder einige Leser zur Tastatur greifen. Es ist interessant, auch bei dieser Debatte zu sehen, wie viele verschiedene Sichtweisen es gibt. Man darf gespannt sein, welche Erfahrungen in Frankreich mit dem Handyverbot an Schulen gemacht werden. Sicherlich sollten die Erwachsenen auch Vorbilder sein, wenn es um den Umgang mit digitalen Geräten geht. Vielen Dank an die Leser! Zusammengestellt von Moritz Müller. mehr: - Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“ (NachDenkSeiten, 16.08.2018)
Wie immer, wenn es um die Sicherheitslage in Afghanistan geht, ist der Irrtum nicht weit. Offensichtlich haben sich die afghanischen Sicherheitskräfte und ihre US-amerikanischen Unterstützer getäuscht
Am Freitag sagten sie, dass sie alles unter Kontrolle hätten. Die Taliban, sagte Lt. Col. Martin L. O’Donnell, seien in Ghasni wieder einmal bei einem Versuch gescheitert, Territorium zu gewinnen. Das Resultat seien lediglich ein paar plakative Schlagzeilen, die Aufmerksamkeit erzielen. Strategisch sei das ohne Konsequenzen (vgl. Taliban: Erst Frieden feiern mit der Bevölkerung, später angreifen?).
Wie immer, wenn es um die Sicherheitslage in Afghanistan geht, ist der Irrtum nicht weit. Vom Korrespondenten der New York Times wurde am Freitag bereits darauf hingewiesen, dass die Kämpfe in Ghasni-Stadt noch nicht beendet seien und dass die Säuberung der Stadt von den Taliban-Kämpfern eine "gewaltige Aufgabe sei" angesichts dessen, dass die Taliban Ghasni-Stadt und Umgebung seit längerer Zeit infiltriert haben.
Am heutigen Montag zeigt der afghanische TV-Sender Tolonews Bilder von Ghasni-Stadt mit brennenden Häusern, niedergebrannten Ruinen und Taliban-Kämpfer in den Straßen, angeblich aktuelle Aufnahmen. Dazu passt, dass die afghanische Regierung Verstärkung angefordert hatte, wie Reuters meldet.
Auch drei Tage, nachdem man behauptet hatte, die Kontrolle über die Stadt nach stundenlangen Kämpfen zurückerlangt zu haben, kämpfen afghanische Sicherheitskräfte, US-"Militärberater" (Special Forces) und die US-Airforce noch immer darum, Taliban-Kämpfer aus der Stadt zu vertreiben. Die Kämpfe würden nun schon vier Tagen dauern, Stille herrschte dem Reutersbericht zufolge vor allem in der Kommunikation der Kabuler Regierung. mehr: - Ghasni: Die Taliban sind nicht weg (Thomas Pany, Telepolis, 13.08.2018)
Dabei wird auch das neue Gesicht der Arbeiterbewegung in Zeiten nach dem Ende der großen Fabriken deutlich: Es ist nicht mehr weiß und männlich
Seit zwei Monaten streikt das Personal der Uniklinik Düsseldorf für mehr Personal und Entlastung bei ihrer Arbeit. Hochrangige Klinikmitarbeiter haben mittlerweile in einem Offenen Brief den Ministerpräsidenten von NRW zur Vermittlung aufgefordert:
"Es berührt uns zutiefst, seit Wochen die gravierenden Folgen des Streiks für unsere Patienten hilflos erleben zu müssen", schreiben die Ärzte jetzt in dem offenen Brief. Die Notaufnahme sei zeitweise von der Notfallversorgung abgemeldet, wodurch Einschränkungen für Patienten entstehen könnten. ÄrzteZeitung
Jetzt bekommen die Streikenden auch Unterstützung von den Patienten. Auf Initiative des Geschäftsführers der Stiftung ethecon Axel Köhler-Schnura verfassten 135 ehemalige und aktuelle Klinikpatienten einen Solidaritätsaufruf mit den Streikenden.
Wir sind empört über die skandalöse Überlastung und Überforderung des Personals, über extrem mangelnde Entlohnung, über unhaltbare Arbeitsbedingungen. Wir verurteilen, dass die Leitungen der Uni Klinik und ihrer Tochter-Gesellschaften nicht dafür sorgen, dass genügend Personal zur Verfügung steht und in angemessener Sorgfalt und Qualität gearbeitet werden kann. Es ist ein Skandal, dass bei den Geschäftsführungen der Uni Klinik Düsseldorf und ihrer Tochter-Gesellschaften betriebswirtschaftliche Überlegungen - wirtschaftlichkeit, Rendite und Profit - im Zentrum stehen und nicht das Wohl der PatientInnen.
Aus dem Solidaritätsbrief mit den Streikenden
Eine kleine schriftliche Anfrage der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag soll die Hintergründe der Windows-Zwangsmigration der Finanzämter klären.
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag will die von der Regierung beschlossene Windows-Zwangsmigration der Finanzverwaltung nicht einfach hinnehmen: "Die Umstellung für die 12.000 PCs in den Finanzämtern ist offenbar eine politische Entscheidung, die die GroKo durchgesetzt hat. Bislang können wir nicht erkennen, dass Sachgründe dafür vorliegen. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen sind nicht bekannt", schreibt Stefan Wenzel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion in seiner Pressemitteilung vom 10. August.
Die sogenannte kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung ist eins der in der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags festgeschriebenen Mittel, mit dem einzelne Abgeordnete Auskünfte zu Entscheidungen und Vorgehensweisen der Regierung einfordern können. Sie ist ein Instrument der parlamentarischen Kontrolle und muss von der Regierung schriftlich beantwortet werden, außerdem werden Anfrage und Antwort als Landesdrucksache veröffentlicht.
mehr: - Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach (Mirko Dölle, heise online, 12.08.2018)
Bluetooth-Verbindungen nicht nur ausspioniert, sondern gleich unter Kontrolle gebracht: Btlejack zeigt Sicherheitsprobleme bei Bluetooth Low Energy.
Der französische Hacker Damien Cauquil hat mit Btlejack ein neues, leistungsfähigeres Open-Source-Tool zum Mitschneiden von Bluetooth-Low-Energy-Verbindungen (BLE) vorgestellt. Die Software läuft auf einem günstigen Minicomputer und klinkt sich mit dessen Hilfe als Man in the Middle in die Verbindung zwischen BLE-Endgerät und Smartphone oder Computer ein. Demonstriert hat der Hacker das anhand einer Drohne und eines Sex-Spielzeugs.
Nach Aussage von Damien Cauquil leiden alle bislang verfügbaren Sniffer für Bluetooth Low Energy an irgendeinem Problem: zu teuer, kein Mitschnitt der eigentlichen Verbindung, kein Mitschnitt bereits aufgebauter Verbindungen, zu hoher Hardware-Aufwand und so weiter. Daher entwickelte der Franzose mit Btlejack eine frei verfügbare Software, die mit den bisher bekannten Problemen Schluss machen soll.
Optimiert ist das in Python programmierte Tool für das Zusammenspiel mit dem Minicomputer micro:bit (ab 16,90 €), den es auch im heise shop gibt. Laut Cauquil lassen sich mehrere der Computer über einen USB-Hub gleichzeitig zu einer Art Mini-Cluster zusammenschließen, wodurch sich mehrere Verbindungen gleichzeitig belauschen lassen sollen.
mehr: - Btlejack: Neues Gratis-Tool zum Belauschen von Bluetooth-Verbindungen (Uli Ries, heise Security, 13.08.2018) x
Gefährder – Marginalie zum öffentlichen Sprachverfall
Ich hab Angst, und Du hast Angst, große Angst und kleine Angst, meine Angst und Deine Angst…
Liedertext, aufgezeichnet auf einem Evangelischen Kirchentag
Nunmehr wird der Maschinengewehreinsatz gegen eine Menschenmenge gesetzlich verboten.
Aus dem Entwurf zum neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetz
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt
Ludwig Wittgenstein
Begriffsrecherche in einem sehr guten, nicht-öffentlichen Pressearchiv: Zwischen 1980 und dem 31.12.2000 taucht der Begriff "Gefährder" überhaupt nur zwölf Mal auf, zum ersten Mal im Herbst 1990 und auch in den nächsten Jahren ausschließlich in Zitaten aus Polizeikreisen und Papieren des Staatsschutz.
Im Mai 2000 findet er sich dann in der "Süddeutschen Zeitung" in einem Artikel über Fußball-Hooligans. Genau gesagt kommt das Wort auch darin nicht vor, sondern es ist dort von "Gefährder-Ansprachen" die Rede, und auch das nur in einem Zitat des damaligen Sprechers des Landeskriminalamts von NRW, Fredrick Holtkamp, der Hardcore-Fußball-Fans nach dem Grad ihrer Gewaltbereitschaft kategorisiert.
Daraus folgt eine erste wesentliche Feststellung: "Gefährder" ist Polizei-Jargon. Die deutschen Medien, die einst zu Recht stolz darauf waren, Staatsferne - nicht "-feinschaft", aber skeptische Distanz zu den jeweils Mächtigen zu kultivieren, schreiben heute gern im Jargon eines Polizei-Handbuchs. mehr: - Die Hysterisierung der deutschen Öffentlichkeit (Rüdiger Suchsland, Telepolis, 12.08.2018)
In seiner Rede vor der deutschen Presse anlässlich der Verkündung des Schriftleitergesetzes benutzte Joseph Goebbels am 4.10.1933 fünfmal den Kampfbegriff „sittlich“. Eine dieser Stellen:
„Nicht jeder hat das Recht zu schreiben! Das Recht zu schreiben muß durch sittliche und nationale Reife erworben werden. Dieses Erwerben des Rechts zu schreiben ist verbunden mit Verpflichtungen dem Staate gegenüber“ (Goebbels, dpmu.de)
Zuvor, kurz nachdem die NSDAP an die Macht gelangt war, hatte Goebbels gesagt:
Der Beruf des Pressemannes ist von einer hohen staatspolitischen Verantwortung umgeben; und nur Menschen, die dieser Verantwortung würdig sind, die die sittliche Reife mitbringen, um sie zu tragen, haben das Recht, an der Presse mitzuwirken und mitzuschaffen (Die Weißen Blätter, S. 26)
In seiner Sportpalastrede vom 18.2.1933 – und zu weiteren Gelegenheiten – war ihm ein weiterer, parelleler Begriff wichtig, nämlich die „Haltung“:
Überhaupt müssen alle, die im Dienste des Volkes tätig sind, dem Volke in der Arbeit sowohl wie in der äußeren und inneren Haltung stets ein leuchtendes Beispiel geben. (Goebbels 1000dokumente.de)
Neutrinos als unsichtbare Botschafter des Anfangs der Welt sind eines der am wenigsten erforschten Elementarteilchen
Die sogenannte Urknalltheorie postuliert, dass unsere Welt aus einer Singularität entstanden ist und sich danach bis zur heutigen Größe exponentiell ausgedehnt hat. Wenn man von dieser Annahme ausgeht, dann ist die Geschichte des Universums einfach die Geschichte seines Abkühlens. Die mittlere Massendichte des Kosmos nimmt immer weiter ab. Lag die mittlere Temperatur des frühen kompakten Universums bei Milliarden von Milliarden von Kelvin, beträgt sie heute nur ein paar Kelvin über dem absoluten Nullpunkt.
Die Big-Bang-Theorie ist eigentlich die Theorie, die niemand haben wollte. Die Weltreligionen haben andere Erklärungen für den Ursprung der Welt. Ein Universum, bei dem Menschen nicht im Mittelpunkt des Schöpfungsmythos stehen, ist für die Missionierung nicht so brauchbar. Für die Physiker, die keine mystischen Erklärungen dulden, ist die Theorie trotzdem unbequem, da sie dem Universum ein Alter auferlegt. Sympathischer ist das "perfekte kosmologische Prinzip" von Sir Fred Hoyle, das besagt, dass wir in keiner besonderen Zeit leben. Statistisch gesehen sollte das Universum im Prinzip immer gleich aussehen, wenn wir in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen würden. Ein zeitloses Universum wäre eigentlich eleganter.
Die astronomischen Beobachtungen zeigen jedoch, dass das Universum nicht zeitlos ist. Es ist wie etwas Lebendiges, mit einem Geburtsdatum versehen. Zum Glück ist die Geschwindigkeit des Lichtes endlich, so dass die gesamte Geschichte des Universums im Weltall eingraviert geblieben ist. Die Photonen aus der Urzeit erreichen uns immer noch, und wenn wir jeden Tag in den Himmel blicken, schauen nicht 5000 Jahre, wie bei Napoleons Soldaten, sondern 13,8 Milliarden Jahre Geschichte auf uns herab.
Bei jedem Prozess des Abkühlens gibt es sogenannte Phasenübergänge, wie beim Wasser, das je nach Temperatur ein Gas, eine Flüssigkeit oder etwas Solides sein kann. Im frühen Universum sind die Phasenübergänge Augenblicke, in denen eine bestimmte Interaktion aufhört zu wirken. Wir können heute den Fingerabdruck von solchen Phasenübergängen mit geeigneten Detektoren erkennen. Diese Fingerabdrücke werden als "Hintergründe" bezeichnet. Zwei der wichtigsten sind:
Der Neutrino-Hintergrund (eine Sekunde nach dem Urknall erzeugt)
Dazu kommt ein noch nicht nachgewiesener und sehr schwer zu messender Hintergrund aus Gravitationswellen, die beim Urknall produziert wurden. Im Jahr 2014 glaubte eine Gruppe von Astronomen den Effekt der Urgravitationswellen in der kosmischen Hintergrundstrahlung entdeckt zu haben, aber eine Überprüfung der Daten bestätigte die Entdeckung nicht.1️⃣
Die kosmische Hintergrundstrahlung entstand als die Photonen nicht mehr so energiereich waren, dass sie Elektronen aus den Atomen herausschleudern konnten. Dadurch wurde das Universum nun zum ersten Mal durchlässig für die Photonen und sie konnten geradeaus vorbei an den Elektronen fliegen.
Neutrinos waren auch am Anfang des Universums extrem energetisch und kollidierten mit den anderen Elementarteilchen. Aber nur eine Sekunde nach dem Urknall war die Temperatur des Universums so weit abgesunken, dass Neutrinos auf ihre heutige minimale Wechselwirkung mit anderen Teilchen abfallen konnten.
mehr: - Eine Kulisse aus Neutrinos im Weltall (Raúl Rojas, Telepolis, 05.008.2018)
Alpha Centauri - Was sind Neutrinos - Folge 106 {14:52}
TheLordOfDeath1000
Am 19.01.2013 veröffentlicht
Alpha Centauri - Was sind Neutrinos - Folge 106
Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) {1:03:39}
boskabauter ujk77zw
Am 11.06.2017 veröffentlicht
Please subscribe to channel Iike & comment Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku
Neue Erkenntnisse über das Universum/Doku 2017 HD {45:48}
Doku4u Channel
Am 16.10.2017 veröffentlicht
Wie viel wiegt ein Neutrino? Das KATRIN-Experiment am KIT (2012) {22:35}
KIT Karlsruher Institut für Technologie
Am 03.07.2012 veröffentlicht
Das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (KATRIN) wird derzeit am Karlsruher Institut für Technologie aufgebaut.
Das Experiment untersucht hierbei die Frage, wie leicht Neutrinos sind. Das Video zeigt, wie die internationale Kollaboration aus 140 Wissenschaftlern und Ingenieuren dies mit dem KATRIN Experiment erreichen will. Neutrinos sind die häufigsten, massiven Teilchen im Universum und damit ein Schlüsselteilchen im Verständnis unseres Universums. In Gesprächen mit Wissenschaftlern wird gezeigt, warum die Neutrinomasse, die seit mehr als 80 Jahren gesucht wird, so wichtig für grundlegende Fragen aus der Physik ist.
Mehr Informationen unter http://www.katrin.kit.edu/
Frag den Lesch - Schneller als erlaubt: Neutrinos! {27:14}
Williams Jimmy
Am 01.12.2017 veröffentlicht
Frag den Lesch ist eine Sendereihe des ZDF-Dokumentationskanals ZDFneo, in der der Astrophysiker Harald Lesch Themen aus verschiedenen .
Vortrag von Prof. Dr. Michael Rohlfing beim 4. Osnabrücker Wissensforum, 2011.
Verbindlich Konkretes zu einer militärischen Kooperation will man aber nicht verkünden. In Idlib sind Uiguren eng mit al-Qaida und einem dschihadistischen Netzwerk verquickt
Wann die syrisch-arabische Armee (SAA) damit beginnen wird, Idlib zurückzuerobern, steht noch nicht fest. Eindeutige offizielle Aussagen dazu gibt es vonseiten der syrischen Regierung nicht. In Idlib sind mehrere Interessen zu berücksichtigen.
Ohne Abstimmungen mit anderen, vor allem mit der Türkei, die Kontakte zu wichtigen Milizen in Idlib hat und das Gouvernement mit Beobachtungsposten umstellt hat, es damit absichert und im Astana-Prozesse als Garantiemacht der Opposition fungiert, dürfte die Offensive wahrscheinlich nicht von statten gehen.
In dieser Situation des Wartens melden sich nun der chinesische Botschafter in Damaskus, Qi Qianjin, und der der Militärattaché des Landes in Syrien, Wong Roy Chang, in der regierungsnahen syrischen Tageszeitung Al-Watan zu Wort. Nach der Übersetzung und Zusammenfassung von Memri achten beide Vertreter Chinas darauf, dass sie in ihrer Botschaft den syrischen Präsidenten in seinem Vorgehen gegen "Terroristen" Unterstützung anbieten, dass diese aber auch nicht zu verbindlich ausfällt.
mehr: - Idlib: China unterstützt Baschar al-Assad (Thomas Pany, Telepolis, 04.08.2018)
Über Ursprung und Wirkung der „Weißhelme“ und ähnlich durchschaubarer Konstrukte der Medien-Kampagnen gegen den syrischen Staat kann es kaum noch Zweifel geben. Und so verhält es sich mit der medialen Verklärung des westlich initiierten Angriffskriegs gegen Syriens Regierung mutmaßlich so wie mit dem Feindbildaufbau gegen Russland: Auf weite Teile der Bevölkerung wirkt die auf Gefühlen beruhende Propaganda nicht mehr. Das Eingeständnis, Teil eines sich gerade auflösenden Propaganda-Coups gewesen zu sein, ist von den großen westlichen Medien dennoch nicht zu erwarten.
mehr: - „Weißhelme“: Die offizielle Version des Syrien-Kriegs bricht vor unseren Augen zusammen – endlich (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 01.08.2018) x
Norwegen Unter der Rechtsregierung hat der Wohlfahrtsstaat seine beste Zeit schon lange hinter sich
Eine Frau wird von zwei Mitarbeiterinnen nach draußen begleitet. Sie geht gebeugt, wankt betrunken hin und her. Ihre Haare sind an den Seiten abrasiert. Sie wirkt orientierungslos, während ihre Begleiterinnen versuchen, ihr etwas zu erklären. Einmal schreit sie vor Wut auf, um sich kurz darauf wieder zu beruhigen. Ihr gefällt augenscheinlich nicht, was gerade passiert. Als sich der Streit im Innenhof einer Niederlassung des norwegischen Arbeits- und Sozialamts dem Ende nähert, öffnet sie eine Dose Bier und macht sich auf den Weg. „Skål“ ruft sie den anderen beiden noch zu.
Es sind Menschen wie diese Frau, denen der seit fünf Jahren von rechts regierte norwegische Staat das Leben schwerer macht – während sich die Reichen über Steuerersparnisse freuen dürfen. „Das politische System, das Gesetze und Verordnungen festlegt, verlangt von uns, dass wir Arbeitssuchende gründlich beobachten“, sagt Yngvar Åsholt aus der zuständigen Behörde, dem Nye Arbeids- og Velferdsetaten (NAV). Für deren Budget steht ein Drittel des norwegischen Staatshaushalts zur Verfügung. Im Vorjahr waren das immerhin 480 Milliarden norwegische Kronen (50,2 Milliarden Euro).
mehr:
Olaf Hoffjann zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Bloggern und Journalisten
Sind Deutschlands Blogger unterschätzte Journalisten? Danach sieht es aus, wenn man eine Studie der Otto Brenner Stiftung betrachtet. Die beiden Kommunikationswissenschaftler Olaf Hoffjann und Oliver Haidukiewicz haben sich des Themas angenommen und Erstaunliches herausgefunden.
Zwar gibt es durchaus Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten, aber gerade wenn es um die Einhaltung zentraler journalistischer Standards geht, stehen Blogger Journalisten in nichts nach. Das scheint auch das Publikum zu merken: Zumindest bei manchen Themen betrachten Teile des Publikums Blogger als die "besseren" Journalisten. mehr: - "Blogger sind die unterschätzten Journalisten" (Marcus Klöckner, Telepolis, 02.08.2018) x siehe auch: - USA: Zeitungssterben und schrumpfende Zahl an Journalisten (Florian Rötzer Telepolis, 02.08.2018)
Donald Trump ist Präsident der USA und Oberbefehlshaber des schlagkräftigsten Militärs, das die Welt je gesehen hat. Viele Menschen halten ihn deshalb für einen Mann, dessen Macht keine Grenzen kennt.
Sie irren. Auch wenn Donald Trump an der Spitze einer Supermacht und ihres Militärs steht, ist er nichts anderes als die Galionsfigur eines Schiffes, dessen Kurs er nicht selbst bestimmt.
mehr: - Tagesdosis 21.7.2018 – Donald Trump und der Tiefe Staat (Podcast) (Kommentar von Ernst Wolff, KenFM, 21.07.2018)
Donald Trump und der „Tiefe Staat“ (Kommentar von Ernst Wolff) | 27.07.2018 | www.kla.tv {5:57}
klagemauerTV
Am 27.07.2018 veröffentlicht
► Donald Trump ist Präsident der USA und Oberbefehlshaber des schlagkräftigsten Militärs, das die Welt je gesehen hat. ✓ http://www.kla.tv/12779 Viele Menschen halten ihn deshalb für einen Mann, dessen Macht keine Grenzen kennt. Doch ist dem wirklich so? Erfahren Sie, wen der Finanzexperte und Bestseller-Autor Ernst Wolff als die tatsächlichen Machthaber benennt und wessen Interessen Donald Trump seiner Meinung nach wirklich vertritt.
WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung
Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news
von Ernst Wolff
Quellen/Links:
- https://kenfm.de/tagesdosis-21-7-2018...
Ich liebe dich nicht, wie ich eine Rose aus Salz lieben würde,
einen Topas, einen Nelkenstengel, der das Feuer entfacht:
ich liebe dich, wie man die dunklen Dinge liebt,
heimlich, zwischen Seele und Schatten.
Ich liebe dich wie die Pflanze die nicht blüht und die
in ihrem Innern andrer Blumen Licht versteckt,
und dank deiner Liebe lebt in meinem Leibe dunkel
das dichte Arom, das aufstieg aus der Erde.
Ich liebe dich und weiß nicht wie noch wann noch wo,
ich liebe dich geradezu ohne Fragen noch Übermut,
so lieb ich dich, weil anders ich nicht lieben kann,
vielmehr auf diese Weise, in der ich und du nicht sind,
so nah, dass deine Hand auf meiner Brust ganz mir gehört,
so nah, dass ich in meinem Schlaf deine Augen schließe.
Am Abend des 10. Juli ließ das Krankenhaus von Salisbury die britische Öffentlichkeit wissen, dass sich „im Befinden von Charley Rowley eine geringe aber wichtige Besserung“ zeige. „Er ist stabil und bei Bewusstsein.“
Rowley ist das zweite Opfer einer angeblichen Vergiftung mit dem Nervengift „Nowitschok“. Seine Partnerin Dawn Sturgess war am Sonntag gestorben.
Seit der Vergiftung der beiden mit einem Nervengift am 29. Juni wirft der Fall immer neue Fragen auf.
Der Polizei-Vizepräsident im Landkreis Wiltshire, Neil Basu, behauptete am Montag, dass Sturgess und Rowley eine hohe Dosis Nowitschok abbekommen hätten. Sie seien in Kontakt mit einem Behälter geraten, der das Nervengas enthalten habe. „Die Wirkung auf das Paar war so stark, dass sie zu Dawns Tod und zu schweren Symptomen bei Charlie geführt hat. Das bedeutet, dass sie wohl eine hohe Dosis abbekommen haben.“
Rowleys Haus in Amesbury und Sturgess’ Obdachlosenunterkunft in Salisbury, sowie der nahegelegenen Park Queen Elizabeth Gardens und andere Örtlichkeiten wurden abgesperrt. Etwa 100 Polizisten suchen dort nach dem Behälter, den man auch nach zwölf Tagen noch nicht gefunden hat.
21 Personen, darunter Polizisten, Krankenhauspersonal und einfache Bürger, sind auf Kontakt mit Nervengas untersucht worden. Aber alle wurden wieder entlassen.
Jede neue Entwicklung verstärkt nur den zweifelhaften und in sich widersprüchlichen Eindruck, den die Erklärungen hinterlassen, die von Anfang an über die Skripal-Affäre in Umlauf gebracht wurden. So sagte Dr. Mirzayanow, der nach eigener Angabe an der Herstellung von Nowitschok beteiligt gewesen ist, dass sich das Nervengift in den vier Monaten seit den Ereignissen von Salisbury längst zersetzt haben müsste. Das nährt Zweifel, ob Sturgess‘ Tod tatsächlich etwas mit dem Stoff zu tun hat. Leonid Rink, ein weiterer Beteiligter an der Herstellung, bestätigte, dass der Stoff sich zersetzt haben müsste.
Ein anderer Wissenschaftler, der ebenfalls behauptet, früher mit dem Stoff gearbeitet zu haben, Wladimir Uglew, beschreibt dagegen die Substanz als „sehr stabil“. Er sagte: „Sie hätte sich wohl nicht zersetzt.“ Uglew fuhr fort: „Alle möglichen weichen Oberflächen könnten den Stoff absorbiert haben, Bäume, Leder oder auch eine Parkbank. Von dort aus könnte menschliche Haut ihn aufgenommen haben, mit allen bekannten Folgen.“
Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) hat einen Bericht über den Fall Skripal veröffentlicht, der schwerwiegende Fragen aufwirft, ob eine solche chemische Waffe überhaupt existiere.
mehr: - Großbritannien: Zweiter Nowitschok-Fall wirft weitere Fragen auf (Thomas Scripps, World Socialist Website, 13.07.2018) siehe auch: - Amesbury: Ein neuer Zwischenfall ähnelt der Skripal-Vergiftung (Post, 04.07.2018) - SKRIPAL IN PORTON DOWN: MENSCHENVERSUCHE MIT CHEMIEWAFFEN – NOVICHOK? (Manfred Gleuber, Jasminrevolution, 24.03.2018) x
„Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ gehört seit 1956, seit BBC London (!) im Mai jenes Jahres die erste Lesung der Satire ausgestrahlt hat (in englischer Sprache), zu den populären Radiostücken. Gelesen unter anderem von Joseph Offenbach, Gert Westphal, Dieter Hildebrandt oder Heinrich Böll selbst. Fürs HR-Fernsehen inszeniert von Rolf Hädrich (vgl. FK-Kritik) und fürs ZDF von Per Berglund (ZDF). Als Hörspiel in Szene gesetzt von Hermann Naber (vgl. FK-Kritik). Seit Jahrzehnten ins öffentlich-rechtliche Programm gehievt, gründlich missverstanden und verharmlost als humoristisch-feuilletonistische Kritik an den Zuständen des Rundfunks der 1950er Jahre.
Aus der Zeit heraus verstanden, in der die Erzählung geschrieben wurde, und auf die Verhältnisse heute übertragen, ist „Doktor Murke“ immer noch ein Paradigma dafür, was in den Köpfen derer steckt, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Programmverantwortung tragen. Wenn Heinrich Böll Schwendling sagen lässt: „Muckwitz verfeaturt die Taiga“, Murke diesen Faden aufnimmt: „Was macht Fenn?“, die Antwort lautet: „Der verfeaturt die Tundra“, die Frage folgt: „Und Weggucht?“, woraufhin Schwendling antwortet: „Weggucht macht ein Feature über mich, und später mache ich eins über ihn nach dem Wahlspruch: Verfeature du mich; dann verfeature ich dich“, dann ist das mehr als der seit Jahrzehnten zitierte Kalauer. Der Dialog wirft die Frage nach Distanz und Nähe auf. Wer protegiert wen und weshalb?
[Herbert Hoven, Böll – was bleibt? – Ein Rückblick auf Sendungen zum 100. Geburtstag: Heinrich Böll und die Medien, medienkorrespondenz.de, 23.03.2018]
Der Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York kostete fast 3000 Menschen das Leben, eröffnete den «Krieg gegen den Terror» mit bis heute gültigen Ausnahmegesetzen. 9/11 war Anlass oder Vorwand für den Krieg gegen Afghanistan mit bis heute mehr als einer halben Million Todesopfern, den Krieg gegen den Irak mit über einer Million Todesopfern sowie für den Boykott und den Informationskrieg gegen den Iran.
Die englische Fußballmannschaft erreicht bei der WM in Russland das Viertelfinale und zeitgleich melden Nachrichtenagenturen einen „Zwischenfall“ in der Gegend von Salisbury, der starke Parallelen zum Fall Skripal aufweist, der die Beziehungen der EU zu Russland vor ein paar Wochen zerrüttet hat. Während Polizei und Medien erst einmal versuchen, die Sache herunterzuspielen, zeigt ein Blick auf die Berichterstattung der Lokalzeitungen vom Wochenende, dass hier womöglich doch größerer Klärungsbedarf besteht, als man denken mag. Auch wenn man momentan nur spekulieren kann – die ersten Reaktionen der britischen Behörden zeigten, dass die Öffentlichkeit offensichtlich viele Aspekte des Falles Skripal noch gar nicht kennt. Die Zahl der offenen Fragen wächst.
Die aktuellen Agenturmeldungen über einen “ernsten Zwischenfall” in der englischen Kleinstadt Amesbury wirken wie ein Déjà-vu. Zwei oder drei Menschen wurden mit unklaren, aber offenbar sehr schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizei und diverse Dienste sperren derweil zahlreiche Örtlichkeiten ab, rufen zur Gelassenheit auf und untersuchen dabei die abgesperrten Areale mit Chemieschutzanzügen. Amesbury liegt – das macht die Sache so interessant – nur wenige Kilometer nördlich von Salisbury, der Kleinstadt also, in der vor vier Monaten angeblich der russische Überläufer Sergej Skripal und seine Tochter Julia mit einem Nervengift der Nowitschok-Klasse vergiftet wurden. Ebenso interessant ist, dass der Fundort der beiden Opfer nur wenige hundert Meter vom britischen Chemiewaffenzentrum „Porton Down“ entfernt ist und gleichzeitig fast direkt vor dem Grenzzaun des Militärstützpunktes „MoD Boscombe Down“, der mittlerweile vom privaten Rüstungsforschungsunternehmen QinetiQ betrieben wird, das auch auf dem Gebiet der Spionage tätig ist. Auf all diese Punkte gehen die Agenturmeldungen übrigens nicht ein.
Die offizielle Story und die Story hinter der Story
Den Behörden zufolge hat man am Samstagabend zwei bewusstlose Menschen Mitte 40 in einem Haus im Neubauviertel „Kings Gate“ nahe der englischen Kleinstadt Amesbury aufgefunden. Zuerst ging man angeblich von einem „Drogen-Zusammenhang“ aus. Die Rede war von verunreinigtem Crack, Heroin oder Kokain. Weitere Tests hätten jedoch diese Thesen widerlegt und nun prüfe man laut Behörden einen Zusammenhang zu „unbekannten Substanzen“. Gleichzeitig werden zur Zeit in Amesbury und in Salisbury zahlreiche Gebäude und Gelände weiträumig abgesperrt – darunter die Queen Elizabeth Gardens in Salisbury. Die Agenturen melden, dass es sich um einen Einsatz handele, an dem mehrere nicht namentlich genannte Behörden beteiligt seien, dass es zu einer erhöhten Polizeipräsenz kommen könne und dass die Bevölkerung sich ansonsten keine Sorgen machen müsse. Ein klassischer Fall von Überreaktion? Das mag sein. Interessant sind in diesem Zusammenhang jedoch einige Meldungen lokaler Medien vom Wochenende – also zu einem Zeitpunkt, an dem noch keiner an eine Parallele zum Fall Skripal denken konnte.
So meldete das „Salisbury Journal“ noch am Samstagabend, drei Personen seien nach einem „Zwischenfall“ in Amesbury ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dieser „Zwischenfall“ stehe in einem Zusammenhang mit Drogen; es scheine so, als hätten drei Personen, die Drogen konsumiert hätten, gesundheitliche Probleme bekommen und seien daraufhin ins Krankenhaus gebracht worden. So weit, so gewöhnlich. Was jedoch bereits hier aufmerken lassen muss, ist, dass die Zeitung Zeugenaussagen wiedergibt, nach denen zahlreiche Anwohner aus der Nachbarschaft von Feuerwehrmännern evakuiert wurden und mehr als acht Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Ambulanz vor Ort waren. Ferner berichteten die Augenzeugen von Personen in Chemieschutzanzügen am Tatort. Wohlgemerkt – diese Aussagen stammen vom Samstagabend und es ging zu diesem Zeitpunkt nur um einen „Drogenfall“. Ist es in England normal, dass bei einem Fall von kranken Drogensüchtigen die ganze Nachbarschaft evakuiert wird und Männer in Schutzanzügen vor Ort Messungen vornehmen?
Einen verstörenden Einblick liefert auch der lokale Radiosender Spire FM. Der meldete am Samstagabend, dass mehr als zehn Einsatzfahrzeuge vor Ort seien und zahlreiche Straßen abgesperrt wurden. Fotos zeigen auch einen mobilen Unterstützungs-LKW (Operational Support) der Feuerwehr, der laut Spire FM aus der mehr als 60 Kilometer entfernten Stadt Swindon angefordert wurde. Ein überregionaler Großeinsatz für zwei oder drei Junkies, die schlechten Stoff gespritzt haben? Das klingt doch ziemlich absurd.
mehr: - Ein neuer “Zwischenfall” könnte ein wenig Licht in die mysteriöse Affäre rund um den vergifteten Agenten Skripal bringen (Jens Berger, NachDenkSeiten, 04.07.2018) ==========
Es ist ein Teil der ehemaligen britischen Regierungsbehörde, der Agentur für Verteidigungsbewertung und -forschung (DERA), die im Juni 2001 privatisiert wurde. Der Rest der DERA wurde in Dstl umbenannt.Das Unternehmen verfügt über Hauptstandorte in Farnborough, Hampshire, MoD Boscombe Down , Wiltshire und Malvern, Worcestershire , ehemalige DERA-Standorte.Es wurden zahlreiche Akquisitionen getätigt, vor allem von in den USA ansässigen Unternehmen.Es ist an der Londoner Börse notiert und Bestandteil des FTSE 250 Index .
[Qinetiq, engl. Wikipedia, abgerufen am 16.09.2019]
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The Defence Evaluation and Research Agency (DERA) was a part of the UK Ministry of Defence (MoD) until 2 July 2001. At the time it was the United Kingdom's largest science and technology organisation. DERA was split into two organisations: short-lived transition bodies known as PDERA ("privatised" DERA) which became a commercial firm, QinetiQ, and "RDERA" (meaning "retained" in Government DERA) which became the Defence Science and Technology Laboratory (Dstl). […]
DERA was formed in April 1995 as an amalgamation of the following organisations:
Defence Research Agency (DRA) which was set up in April 1991 and comprised the Royal Aerospace Establishment (RAE); Admiralty Research Establishment (ARE); Royal Armament Research and Development Establishment (RARDE); and, Royal Signals and Radar Establishment (RSRE)
Defence Test and Evaluation Organisation (DTEO)
Chemical and Biological Defence Establishment (CBDE at Porton Down), which became part of the Protection and Life Sciences Division (PLSD)
Centre for Defence Analysis (CDA).
The chief executive throughout DERA's existence was John Chisholm. DERA's staffing level was around 9000 scientists, technologists and support staff.
Die Verteidigungsbewertungs- und Forschungsagentur ( DERA ) war bis zum 2. Juli 2001 Teil des britischen Verteidigungsministeriums . Damals war sie die größte britische Organisation für Wissenschaft und Technologie.DERA wurde in zwei Organisationen aufgeteilt: kurzlebige Übergangskörperschaften, bekannt als PDERA ("privatisierte" DERA), die zu einer Handelsfirma, QinetiQ , wurde, und "RDERA" (was "beibehalten" in der Regierungs-DERA bedeutet), die zum Labor für Verteidigungswissenschaft und -technologie wurde ( Dstl ).
DERA wurde im April 1995 als Zusammenschluss der folgenden Organisationen gegründet:
Defense Research Agency (DRA), die im April 1991 gegründet wurde und die Royal Aerospace Establishment (RAE) umfasste;Admiralitätsforschungseinrichtung (ARE);Royal Armament Research & Development Establishment ( RARDE );Royal Signals and Radar Establishment (RSRE)
Organisation für Verteidigungstests und Evaluierung (DTEO)
Einrichtung für chemische und biologische Verteidigung (CBDE in Porton Down ), die Teil der Abteilung für Schutz und Biowissenschaften (PLSD) wurde
Zentrum für Verteidigungsanalyse (CDA).
Der Hauptgeschäftsführer während der gesamten Existenz der DERA war John Chisholm.Der Personalbestand der DERA belief sich auf rund 9000 Wissenschaftler, Technologen und Support-Mitarbeiter.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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