Dienstag, 26. März 2019

20 Jahre nach dem Lügen-Krieg um Jugoslawien

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Als Jugoslawienkriege (oft auch Balkankriege genannt) wird eine Serie von Kriegen auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien gegen Ende des 20. Jahrhunderts bezeichnet, die mit dem Zerfall des Staates verbunden waren.Im Einzelnen handelte es sich um den 10-Tage-Krieg in Slowenien (1991), den Kroatienkrieg (1991–1995), den Bosnienkrieg(1992–1995), den kroatisch-bosniakischen Krieg im Rahmen des Bosnienkriegs, den Kosovokrieg (1999) und den albanischen Aufstand in Mazedonien (2001).Nach Volksabstimmungen, die jedoch nicht die Verpflichtung zum gegenseitigen Einverständnis bei der Neuregelung von Grenzveränderungen berücksichtigten, erklärten zunächst Slowenien und Kroatien im Juni 1991 ihre Unabhängigkeit, gefolgt von Mazedonien (November 1991) und Bosnien und Herzegowina (März 1992). Im Laufe der Konflikte versuchte die Jugoslawische Volksarmee (JNA), unter der Führung von Veljko Kadijević und Blagoje Adžić, die Unabhängigkeitsbestrebungen in Slowenien (10-Tage-Krieg) und Kroatien militärisch zu vereiteln. 1992 weitete sich der Krieg auch auf Bosnien und Herzegowina aus.
[Jugoslawienkriege, Wikipedia, abgerufen am 02.05.2019
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Als Massaker von Račak wurde ein Ereignis in der innerstaatlichen Phase des Kosovo-Konflikts bekannt, bei dem am 15. und 16. Januar 1999 im Kosovo mindestens 40[1][2][3][4][5][6][7] Menschen in und bei dem Dorf Račak (albanisch Reçak) aufgefunden wurden, die von jugoslawischen Sicherheitskräften erschossen worden waren.[8]
Der Vorfall wurde auf diplomatischem Weg und in den Medien unverzüglich der serbisch-jugoslawischen Regierung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Massakerangelastet und unter anderem zur Legitimation der ohne UNO-Mandat geführten Luftangriffe der NATO (→ Operation Allied Force) gegen die Bundesrepublik Jugoslawienherangezogen.[8]
Die jugoslawische Führung hatte die Getöteten für Angehörige einer „terroristischen Gruppe“ (UÇK) erklärt, die von der Polizei bei einer Kampfaktion getötet wurden, mit der die Polizei auf die Ermordung eines Polizisten durch Mitglieder der Gruppe reagiert hat.[8]
Das sogenannte „Massaker von Račak“ ist zu einem bedeutenden Beispiel polarisierter Berichterstattung und politischer Instrumentalisierung geworden.[8][9][10] Den Medien wird dabei vorgehalten, sich zum Sprachrohr der jeweiligen Kriegspartei gemacht zu haben.[9][11] Für die Verbreitung unüberprüfbarer Bilder des angeblichen Massakers von Račak wie auch später von Rogovo nutzten UÇK-nahe Organisationen auch das Internet, das im Kosovokrieg erstmals der gezielten Kriegspropaganda diente.[9] Die Widersprüche, die sich unter anderem aus den Berichten von OSZE-KVMMenschenrechtsorganisationenforensischen Expertenteams, jugoslawischen Behörden, UÇK-Organen und den Prozessen vor dem Haager Tribunal ergeben, haben zwar eine Vielzahl eklatanter Falschmeldungen und Fehlinformationen offenbart, doch wurden wichtige Dokumente bislang nicht freigegeben und die tatsächlichen Vorgänge nicht aufgeklärt.[12][13]
[Massaker von Račak, Wikipedia, abgerufen am 02.05.2019]
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Kosovo 1999: Das Verbrechen von Racak - Grausamkeiten der Serben {4:09}

CapoeraZ
Am 30.10.2009 veröffentlicht 
Das Verbrechen von Racak
Die finnische Pathologin Helena Ranta hat am 17.3.1999 in Pristina ihren Abschlussbericht zu den Ereignissen am 15.1.1999 im albanischen Kosovo-Dörfchen Racak vorgelegt. Nun ist klar: die 45 Menschen, die von serbischen Polizei-Spezialeinheiten mit Unterstützung der Jugoslawischen Armee umgebracht wurden, waren unbewaffnete Zivilisten. Die von der serbischen Propaganda verbreitete Theorie, die Toten seien
albanische Terroristen, die im Kampf gefallen waren, kann damit als widerlegt gelten. Wahrscheinlich werden wir die ganze Wahrheit nie erfahren. Die Aussagen von Augenzeugen, Journalisten, OSZE-Mitarbeitern und nicht zuletzt der finnischen Pathologen, die die Toten obduzierten, zeigen jedoch eines ganz klar: es gibt keine antiserbische Verschwörung. Die Toten von Racak wurden Opfer eines grausamen Verbrechens. Am 16.1.1999 hatte die OSZE in Racak, einem Dorf im Südosten des Kosovo, mehr als 40 erschreckend zugerichtete Leichen gefunden, die nach den vorhandenen Spuren Opfer eines Massakers geworden waren. Sichtlich erschüttert von der Grauenhaften Szenerie, machte der Leiter der Kosovo Verification Mission (KVM) der OSZE, der Amerikaner William Walker, die serbische Polizei öffentlich für die Morde verantwortlich. Die serbische Regierung erklärte ihn zur unerwünschten Person und verlangte seine Ausreise.

mein Kommentar:
Zwischen der Aussage des Begleittexts zu obigem Video (Hervorhebung von mir) und der Darstellung von Helen Ranta, die in dem folgenden (Monitor-)Video (mit Heinz Loquai) als »leitende Pathologin« vorgestellt wird, bestehen deutliche Widersprüche.
Die Frage ist: Keiner von uns war dabei. Wem glaubt man nun?
Eins ist für mich sonnenklar: Je größer der Druck, der aufgebaut wird, desto höher die Fehlerquote!
Dazu drei Artikel:
»Der Druck war groß« Die finnische Pathologin Helena Ranta über das angebliche Massaker von Racak (Markus Bickel, jungle.world, 24.03.2004)
Eine Sphinx namens Ranta und das Racak-Massaker (Jürgen Elsässer, Telepolis, 27.01.2004)
- Eine Sphinx namens Ranta und das Racak-Massaker (Renate Flottau, Claus Christian Malzahn und Roland Schleicher, Spiegel 12/2001, 19.03.2001)

Jugoslawien NATO Lügen aufgedeckt ARD Monitor {7:30}

Deutschland Russland
Am 01.10.2015 veröffentlicht 
eindeutiger Völkerrechtsbruch der BRD Regierung, demnach arbeiten alle Beamten für eine kriminelle Vereinigung und meinen sogar noch sie sind die Guten!


Racak ist jenes Dorf im Kosovo, wo Mitte Januar 1999 Beobachter der OSZE 40 oder mehr Leichen fanden und sofort von einem "Massaker" sprachen, das serbische Sicherheitskräfte an der albanischen Zivilbevölkerung begangen hätten. Racak, sollte später Joschka Fischer sagen, sei für ihn der Wendepunkt gewesen. Wenige Tage nach dem grausigen Fund hatte der deutsche Außenminister in einem Brief im Namen der EU an Slobodan Milosevic von der "Hinrichtung von 45 unbewaffneten Personen, darunter Frauen und Kinder" gesprochen, sich also die Bewertung Walkers zu Eigen gemacht.
Der Hufeisenplan war ein angeblicher Operationsplan der serbischen Führung, die im Kosovo lebenden Albaner systematisch – in einer hufeisenförmigen Bewegung – zu vertreiben. Den Plan hatten mysteriöse Geheimdienstquellen aufgetan, Fischer übergeben, der ihn wiederum an Scharping weiterreichte, welcher ihn schließlich am 8. April 1999 in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentieren ließ. Scharping hatte aufgeregt in seinem Kriegstagebuch unter dem 31. März notiert: "Mich elektrisiert ein Hinweis, dass offenbar Beweise dafür vorliegen, dass das jugoslawische Vorgehen im Kosovo einem seit langem feststehenden Operationsplan folgt." Am 7. April war er sich schon ganz sicher: "Endlich haben wir einen Beweis dafür, dass schon im Dezember 1998 eine systematische Säuberung und die Vertreibung der Kosovo-Albaner geplant worden war ... Die Informationen stammten aus einer zuverlässigen Geheimdienst-Quelle." Scharping brauchte dringend eine Legitimation für den Luftkrieg, der Hufeisenplan war ihm eine. [Mangelnde Beweise, Michael Schwelien, DIE ZEIT, 14/2000, 30.03.2000]
Mein Kommentar:
Es gibt einen Unterschied zwischen »mysteriösen Geheimdienstquellen« und einer »zuverlässigen Geheimdienst-Quelle«! 
hierzu:
- US-Centcom: Vorwürfe der manipulierten Geheimdienstinfos im Haus (Thomas Pany, Telepolis, 05.04.2016)
- COG nach 9/11 – Der Ausnahmezustand – und seine Vorbereitung – laden zum Mißbrauch ein (Post, 05.04.2019, siehe Punkt 3: Tonkin-Zwischenfall [1964])
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Kartenkunde Bosnien - Peter Scholl-Latour {4:28}

Beautiful Bosnia
Am 24.04.2008 veröffentlicht 
mit Peter Scholl-Latour


Am 24. März 1999 begann der völkerrechtswidrige Angriff auf die Republik Jugoslawien.

Die Transatlantiker und ihr militärischer Arm, die NATO, werden die Zeit bis zum 4. April intensiv für ihre Gehirnwäsche der Öffentlichkeit im Sinne der Militärs verwenden. Die große Feier zum 70. Jahrestag der von ihnen als „Friedensmacht“ gefeierten NATO werden sie nutzen, um die von ihnen beklagte mangelhafte Unterstützung für ihren Kurs der Spannungseskalation, der Kriegseinsätze und der Atomrüstung zu überwinden.


Bisher liegt die Zustimmung in der deutschen Bevölkerung beispielsweise zu den verharmlosend „Auslandseinsätze“ genannten Kriegen beharrlich bei maximal kaum mehr als 40 Prozent (1). Die Körber-Stiftung führte wiederholt derartige Umfragen durch und stellte dabei überrascht fest, dass die Zustimmungsquote bei Wählern der Grünen mit 62 Prozent mehr als doppelt so hoch war wie etwa bei der Linkspartei (2). Wenn man diese Zahlen sieht, wundert man sich nicht mehr: Die Grünen haben die NATO-Distanz ihrer Gründerjahre lange hinter sich gelassen. So schrieb die Obfrau der Grünen im Bundestagsunterausschuss „Rüstungskontrolle“ Katja Keul in Publik Forum am 22. März: Als „Verteidigungsgemeinschaft ... brauchen wir die NATO... Im Moment müssen wir froh sein, wenn die NATO ... nicht auseinanderbricht...“

Am 24. März 1999 — also vor ziemlich genau 20 Jahren — begann mit der NATO-Operation Allied Force der Überfall auf die Republik Jugoslawien ohne Mandat der UNO (3). Spätestens im Verlauf dieses Verbrechens verloren die Grünen ihre antimilitaristische Identität. Doch nicht alleine die Führungsriege um den damaligen Außenminister Josef Fischer von den Grünen spielte im Zusammenhang mit dem Balkankrieg eine fatale Rolle. Wir befanden uns damals, in den 1990er-Jahren, im Jahrzehnt nach dem millionenfachen weltweiten Aufschwung der Friedensbewegung, der auch die großen Erfolge der Grünen ermöglichte. Dieser Widerstand gegen den Krieg litt nun massiv darunter, dass mit der SPD und den Grünen gleich zwei Parteien umschwenkten, die in der Friedensbewegung der 1980er-Jahre wichtige Anteile hatten.

Sie sicherten jetzt den Völkerrechtsbruch der NATO mit Lügen ab und verbreiteten so den Eindruck in der öffentlichen Meinungsbildung, der Angriffskrieg gegen Jugoslawien sei kein Kriegsverbrechen, sondern ein Menschenrechts- und Friedensprojekt. Damit lagen sie exakt auf der Linie der NATO-Propaganda.
Die Kriegspropaganda zum ersten militärischen Völkerrechtsbruch und Kriegseinsatz der Bundeswehr hält auch der sozialdemokratische Bundesaußenminister Heiko Maas bis heute durch: „20 Jahre nach dem Beginn der Nato-Luftangriffe auf Serbien hält Außenminister Heiko Maas die deutsche Beteiligung daran weiterhin für richtig. ‚Ich glaube nach wie vor, dass die deutsche Beteiligung ein Ausfluss verantwortungsbewussten Handelns gewesen ist‘, sagte der SPD-Politiker“ (4) .

Einen guten Überblick zu den tatsächlichen Hintergründen und Abläufen dieses Kriegs gibt die sehenswerte ARD-Dokumentation von Joe Angerer und Matthias Werth „Es begann mit einer Lüge“, dessen Titel sich auf damalige Reden von Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD, Außenminister Josef Fischer sowie „Verteidigungs“-Minister Rudolf Scharping bezieht (5).

Der damalige Kanzler Gerhard Schröder erklärte in seiner Fernsehansprache zur Rechtfertigung des Krieges: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute Abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen. (...) Damit will das Bündnis (...) eine humanitäre Katastrophe in Kosovo unterbinden. Der jugoslawische Präsident Milosevic führt dort einen erbarmungslosen Krieg. Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen“. Verteidigungsminister Rudolf Scharping flankierte Gerhard Schröders Worte: „Wir wären nie zu militärischen Maßnahmen geschritten, wenn es nicht diese humanitäre Katastrophe gäbe mit einer zurzeit nicht zählbaren Zahl von Toten.“

mehr:
- Der Lügen-Krieg (Bernhard Trautvetter, Rubikon, 26.03.2019)
»Trotz allem Positiven, das in den vergangenen Jahrzehnten erreicht wurde, haben wir es bisher nicht geschafft, einen effektiven Mechanismus der Zusammenarbeit auszuarbeiten. Die bisher ausgebauten Koordinationsorgane geben Russland keine realen Möglichkeiten, bei der Vorbereitung der Beschlussfassung mitzuwirken. Heutzutage werden Entscheidungen manchmal überhaupt ohne uns getroffen. Wir werden dann nachdrücklich gebeten, sie zu bestätigen. Dann spricht man wieder von der Loyalität gegenüber der NATO. Es wird sogar gesagt, ohne Russland sei es unmöglich, diese Entscheidungen zu verwirklichen. - Wir sollten uns fragen, ob das normal ist, ob das eine echte Partnerschaft ist.«
[aus Putins Rede im Bundestag vom 25.09.2001 (Wortprotokoll auf der Seite des Deutschen Bundestages)]

»Ich habe [den italienischen Verteidigungsminister] so verstanden, dass die Anwendung von Gewalt nur dann als legitim gilt, wenn sie auf der Grundlage einer Entscheidung der NATO, der EU oder der UNO basiert. Wenn er das tatsächlich meint, dann haben wir verschiedene Standpunkte. Oder ich habe mich verhört. Legitim ist eine Anwendung von Gewalt nur dann zu nennen, wenn ihr ein UNO-Beschluss zu Grunde liegt. Und man darf die UNO nicht durch die NATO oder die EU ersetzen.«
[Quelle: russland.ru, veröffentlicht bei der AG Friedensforschung, Kassel: "Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist" – Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der 43. Münchner "Sicherheitskonferenz" in deutscher Übersetzung]



Zwei Zitate zur Meinungsmache im Kosovo-Krieg

Zitat 1:
Der Gründungsvater der Friedensforschung, der Norweger Johan Galtung, nannte als wirklichen Kriegsgrund die Disziplinierung des „Fremdkörpers“ Serbien als letztes mit Russland und China verbundenem Land in Europa, das sich der neoliberalen Globalisierung widersetzt. Solche Erklärungen hatten keine Chance, gehört zu werden, für eine weitgehende Gleichschaltung der öffentlichen Meinung war gesorgt. Die Buchautoren Mira Beham und Jörg Becker [#10. Jörg Becker und Mira Beham: Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod, Baden-Baden 2006.#] haben 31 PR-Agenturen erfasst, die für alle nichtserbischen Kriegsparteien tätig waren. Allein Kroatien gab mehr als fünf Millionen US-Dollar an US-Agenturen, um die öffentliche Meinung in seinem Sinn zu beeinflussen. Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem: Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Milošević in Den Haag; günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros.
Besonders hervorgetan hat sich die PR-Agentur Ruder Finn aus Washington, D.C. Ihr Direktor James Harff prahlte im französischen Fernsehen, wie professionell sie einen Artikel aus dem New York Newsday über serbische Lager aufgegriffen hätten: „Es gehört nicht zu unserer Arbeit, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu prüfen. Unsere Aufgabe ist es, uns dienliche Informationen schneller zu verbreiten. Wir überlisteten drei große jüdische Organisationen und schlugen vor, dass diese eine Annonce in der New York Times veröffentlichen und eine Demonstration vor der UNO organisieren. Das war ein großartiger Coup. Als die jüdischen Organisationen in das Spiel auf Seiten der muslimischen Bosnier eingriffen, konnten wir sofort in der öffentlichen Meinung die Serben mit den Nazis gleichsetzen. Niemand verstand, was in Jugoslawien los war. Mit einem einzigen Schlag konnten wir die einfache Story von den guten und den bösen Jungs präsentieren, die sich ganz von allein weiterspielte. Niemand konnte sich mehr dagegen wenden, ohne des Revisionismus angeklagt zu werden. Wir hatten hundert Prozent Erfolg.“ [#11. James Harff, interviewt von Jacques Merlino, stellvertretender Direktor des 2. französischen Fernsehens, im April 1993.#]
Ob Verteidigungsminister Scharping das Blaue vom Bombenhimmel log oder sich in seiner Einfalt belügen ließ, werden wir nicht mehr erfahren. Untermalt von gefälschten Fotos des Fußballstadions in Priština, die die Agentur Ruder Finn verbreitete, brachte er die Mär von Konzentrationslagern auf. Er behauptete, von den Serben „werden Selektionen vorgenommen, und ich sage bewusst Selektionen“, und er schreckte nicht davor zurück, die „Ermordung der geistigen Elite“ zu beklagen. Die als ermordet gemeldeten Albaner tauchten jedoch später wieder auf.
[Quelle: Daniela Dahn, Frieden muss gestiftet werden. Exempel Kosovokrieg oder: das Völkerrecht als Gegner, auf ihrer Internetseite, Eröffnungsvortrag der 5. Hubertusburger Friedensgespräche, gehalten am 9. September 2014 auf Schloss Hubertusburg in Sachsen. Der Beitrag erschien erstmalig in der November-Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik. – siehe Abschnitt »Fremdkörper Serbien und die Gleichschaltung der Medien«]
zur Verdeutlichung noch einmal ein Ausschnitt aus obigem Text, anders gelayoutet:

Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem:
  1. Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; 
  2. Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; 
  3. Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Milošević in Den Haag; 
  4. günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros

Zitat 2:
Nichts ist, wie es scheint! So prägnant lässt sich das Ergebnis dieser hochwichtigen Forschungsarbeit des Autorenduos Jörg Becker und Mira Beham beschreiben. In konzisen 87 Seiten mit Anhang wird aufgezeigt, wie der Krieg auf dem Balkan durch die Arbeit von PR-Agenturen wesentlich beeinflusst – ja mit initiiert – wurde, wie klare Feindbilder geschaffen, widersprechende Fakten unterschlagen und per begrifflicher Zuordnung von Recht und Unrecht eingeordnet wurden. Die Untersuchung ist ein Lehrstück für das Medienmanagement allgemein und zeigt eine wichtige Aufgabe der Zukunft auf, nämlich dass Medienmacher selbstkritischer die Herkunftsquellen von „Informationen“ hinterfragen und den immer massiver werdenden Instrumentalisierungen mehr kritische Aufmerksamkeit zollen müssen. Die Folgen der bereits eingesetzten Entwicklung hin zu mehr PR-Stellen und weg von gesicherten Arbeitsverhältnissen im Journalismus können für eine Demokratie, die auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse angewiesen ist, gar nicht wichtig genug eingeschätzt werden. Eindrücklich war in diesem Zusammenhang die Korrelationsmessung in der französischen Tageszeitung Le Monde mit den subtilen Vorgaben für die Begriffsverwendung bestimmter Agenturen. Natürlich ist es entscheidend, ob etwas als „Massaker“ oder „Verteidigungskampf“ bezeichnet wird, um ein Empfinden von Legitimität oder Illegitimität zu erzeugen. Besonders der NAZI-Vergleich in Bezug auf „die Serben“ ist kein Zufallsprodukt der jahrelangen Propaganda. Durch die geschickte Platzierung von emotional belasteten Bergriffen wie „KZ“, „Völkermord“ und „Auschwitz“ wurden auch Pazifisten in die Pflicht für den Krieg genommen.
[Quelle: Sabine Schiffer, Rezension von: Becker, Jörg & Beham, Mira (2006): Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod. Baden-Baden: Nomos. 130 Seiten, ISBN 3-8329-1900-7. Institut für Medienverantwortung, 22.01.2007 – PDF]
zur Arbeit von Becker und Beham siehe:
Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod (Jörg Becker, Mira Beham, Wissenschaft und Frieden 2007-3) 
Die gekaufte Propaganda (Andreas Platthaus, FAZ, 05.03.2007)

siehe auch:
Die weitreichenden Geschichtsfälschungen bei Wikipedia seien hier ausführlich dargestellt, weil im Kosovo-Krieg die medialen Manipulationen – den Begriff „fake news“ gab es noch nicht und US-Präsident Bill Clinton, der eigentliche Kriegsherr, hatte ein deutlich positiveres Image als der aktuelle Hauptmieter im Weißen Haus zu Washington – auf ausgesprochen hohem Niveau stattfanden. Und weil sie symptomatisch dafür sind, wie mit diesem Krieg auch insofern Geschichte geschrieben wurde, als bereits die Grundlagen einer seriösen Geschichtsschreibung (wie Kriegsbeginn, Kriegsdauer und exakte Nennung der Kriegsgegner) entsorgt werden.
[Der Kosovo-Krieg markiert eine gravierende Zäsur. Am 24. März waren es 20 Jahre. Unsere Hauptmedien schwiegen oder irritierten. [Winfried Wolf, NachDenkSeiten, 14.03.2019]
Kosovo-Krieg: "Testfall für die Rolle der NATO in Europa nach dem Ende des Kalten Kriegs" (Post, 14.03.2019)
Kosovo 1999: Der Krieg wurde durch Propaganda möglich gemacht (Post, 14.03.2019)
Maidanschüsse: Beschäftige dich damit, analysiere es, es ist uns egal, wir haben schon die nächste Realität erschaffen. (Post, 02.03.2019)
Propaganda, Medien und die Kriege der Guten (Post, 28.02.2019)
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe (Post, 03.03.2015)
Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)
Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)
Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 31.12.2002)

Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg - Es begann mit einer Lüge (WDR) {52:04}

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Am 23.03.2014 veröffentlicht 
24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg - ein Tabubruch.
Bundeskanzler Schröder erklärt im Fernsehen: "Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen." 78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien - nicht nur mit Bomben. NATO-Sprecher Shea bringt es im Film auf den Punkt. "Dieser Krieg war auch ein Kampf um die Bilder."
Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. Doch war dieses Szenario - vor dem Bombardement der NATO - im Kosovo anzutreffen? Gab es die ethnischen Säuberungen wirklich schon vor dem Krieg? Heute sagt Norma Brown, enge Mitarbeiterin von OSZE-Chef William Walker: "Die humanitäre Katastrophe im Kosovo gab es erst durch die NATO-Luftangriffe. Dass diese die Katastrophe auslösen würde, wussten alle bei der NATO, der OSZE und bei unserer Beobachter-Gruppe." Der Krieg im Kosovo - geführt im Namen der Menschlichkeit - begann mit einer Lüge.
Drei Jahre nach dem Krieg ist die Öffentlichkeit um einiges klüger. Den story-Autoren Angerer und Werth ist es gelungen, hochrangige Militärs bei Bundeswehr und NATO zu befragen, die an den Kriegsvorbereitungen unmittelbar beteiligt waren. Sie sprachen mit Beratern der US-Regierung, dem damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea und mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Vor allem aber unternahmen sie aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Herausgekommen ist: ein Lehrstück in Sachen Kriegspropaganda - made in Germany.
"Im Kampf um die öffentliche Meinung spielte Scharping eine entscheidende Rolle" bescheinigt NATO-Sprecher Shea dem deutschen Minister. Und in der Tat: Zahlreiche neue Zeugenaussagen und bislang unveröffentlichte geheime Lageberichte aus Scharpings Behörde machen wichtige "Beweisstücke" zur Farce.
Es begann mit einer Lüge - so das Fazit der WDR-Dokumentation über den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945.
aktualisiert am 02.05.2019

USA: Für den Militärisch-industriellen Komplex hat der Kalte Krieg nie aufgehört!

Was der Vergleich mit Venezuela offenbart, fährt Nato-Generalsekretär Stoltenberg in Georgien den Eskalationskurs gegen Russland weiter

Anlässlich eines Manövers georgischer Truppen mit Nato-Verbänden hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Georgen besucht. Stoltenberg nahm dies zum Anlass, Georgien als "einzigartigen Nato-Partner" zu bezeichnen und darauf hinzuweisen, dass im Juni 2018 auf dem Nato-Gipfel die Entscheidung aus dem Jahr 2008 bestätigt worden sei, dass das Land Mitglied der Nato werden soll (Nato drängt auf Beitritt von Georgien zur Osterweiterung). Gewürdigt wird Georgien, weil es am meisten Soldaten von Nicht-Nato-Ländern für den Afghanistan-Einsatz stelle, sich an der NATO Response Force beteilige und die Übung zeige, dass die Kooperation vorankommt.

Stoltenberg betonte auch, Georgien habe Fortschritte bei wichtigen Reformen erzielt. Er nannte die Verstärkung der parlamentarischen Kontrolle über den Sicherheitssektor, aber vor allem die "beeindruckende" Modernisierung der Streitkräfte und den Aufbau leistungsfähigere Militärinstitutionen. Erfreut zeigte er sich auch, dass Georgien seine Militärkosten auf 2 Prozent vom BIP erhöhen will und 20 Prozent in Ausrüstung und Modernisierung investiert. All das stärke das Militär und sei ein Beitrag zur "Regionalen Sicherheit", wenn man den Aufrüstung als Beitrag zur Sicherheit und nicht als Eskalation betrachtet.

mehr:
- Mit Blick auf Russland drängt die Nato auf einen Beitritt Georgiens (Florian Rötzer, Telepolis, 26.03.2019)
Since World War II, secrecy has been used to accumulate new covert bureaucratic powers under the guise of emergency planning for disasters, planning known inside and outside the government as the “Doomsday Project.”
[HOW THE DOOMSDAY PROJECT LED TO WARRANTLESS SURVEILLANCE AND DETENTION AFTER 9/11 (Peter Dale Scott, whowhatwhy.org, 13.11.2014)]
siehe auch:
Foreign Policy: transatlantische Eliten mit Bedrohungsszenarien bei der Stange halten (Post, 21.03.2019)
USA: Die verrückten Neocons und ihr Putsch (Post, 02.03.2019)
- Tiefer Staat (Post, 06.01.2019)

STRATFOR Chef legt die Außenpolitik der USA offen: Ukraine, Russland, Deutschland, Nahost {12:52; Start bei 3:18}

LT-News.com
Am 26.08.2015 veröffentlicht 
Ziel: Allianz zwischen Russland und Deutschland verhindern


Montag, 25. März 2019

Künstliche Intelligenz? Roboterautos sind zum Scheitern verdammt!

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Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch artificial intelligenceAI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierungintelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst. Der Begriff ist insofern nicht eindeutig abgrenzbar, als es bereits an einer genauen Definition von „Intelligenz“ mangelt. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet.
[Künstliche Intelligenz, Wikipedia, abgerufen am 27.03.2019]
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Elektromobilität und autonomes Fahren sind die beiden automobilen Themen der näheren Zukunft. Die klassischen Autokonzerne investieren Milliarden, IT-Riesen ebenfalls. Doch all diese Milliarden könnten sich als rausgeworfenes Geld erweisen.

"Recht haben und recht bekommen ist zweierlei!" Diese Volksweisheit hat all jene schier in die Verzweiflung getrieben, die sich bislang in der Öffentlichkeit unbeirrt und vehement gegen autonomes Fahren und Roboterautos ausgesprochen haben. Und die die selbstfahrenden Roboterautos à la Google für eine automobile Perversion halten. Weil dabei plötzlich der Kellner zum Koch wird. Und Autos nicht mehr von einem richtigen Fahrer, selbstbestimmt nach dessen eigenem Willen und Können, sondern von Computern oder im Endstadium von Künstlicher Intelligenz gesteuert werden.

Dennoch wird in Deutschland lautstark die Einführung des umweltschädlichen und sündhaft teuren 5G-Mikrowellen-Netzstandards gefordert, weil ohne dieses Netz autonomes Fahren in der notwendigen Echtzeit-Datenverarbeitung nicht möglich ist. Und das bei maximal 2 Millionen Fahrzeugen Inlandsabsatz Made in Germany, während die restlichen 14 Millionen Autos aus deutschen Fabriken im Ausland ohne solche Netze fahren können/müssen? Aus ökonomischer Sicht rausgeworfenes Geld für eine Technologie, die die Menschheit außerhalb von Fabriktoren und Sonderanwendungen so wenig braucht wie ehemals die Concorde oder die zwanzigste Sorte Senf. Und die nach Meinung von Gesundheitsexperten vermutlich sogar erheblich schadet.

mehr:
- Traum? Albtraum! Roboterautos sind zum Scheitern verdammt (Helmut Becker, n-tv, 25.03.2019)
Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckung irgendeines schlichten Unsinns und die Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenze der Sprache geholt hat. Sie, die Beulen, lassen uns den Wert jener Entdeckung erkennen.
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §119 (1953, posthum)]

Es ist eine Hauptquelle unseres Unverständnisses, daß wir den Gebrauch unserer Wörter nicht übersehen .
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §122 (1953, posthum)]

Was ich lehren will, ist: Von einem nicht offenkundigen Unsinn zu einem offenkundigen übergehen.
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §464 (1953, posthum)] 

siehe auch:
Essay zu Künstlicher Intelligenz – Vom Irrsinn, Maschinen Ethik einzuprogrammieren (Richard David Precht, SPON, 23.11.2018) 
- Sind wir wie Roboter? (Post, 08.05.2015) 

neuneinhalb – Deine Reporter: Zukunftstrend selbstfahrende Autos | WDR {9:41}

WDR
Am 04.10.2018 veröffentlicht 
Autos, die ganz von selbst fahren und keinen menschlichen Fahrer mehr brauchen. Das klingt nach Science-Fiction, könnte aber bald ganz normal für uns werden. Wissenschaftler forschen schon seit Jahren an der Technik, die den menschlichen Fahrer vielleicht irgendwann ersetzen soll. Dafür müssen sie dem Auto nicht nur beibringen wie man lenkt und bremst, sondern auch wie man einparkt, was bei einem Stau zu beachten ist und was es tun soll, wenn es mal brenzlig wird. Robert will wissen, wie das funktioniert und besucht eine Forschungseinrichtung in Aachen. Kann ein Computer den menschlichen Fahrer wirklich irgendwann komplett ersetzen? Und wie fühlt es sich an, bei voller Fahrt dem Auto die Kontrolle zu überlassen? Das findet Robert in dieser Folge von neuneinhalb heraus!
Noch mehr zu ‚neuneinhalb – Deine Reporter‘ unter: www.9einhalb.de

Die Forderung nach dem Nichtgebrauch des Verstandes hat Konjunktur

Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie?

Im ersten Teil: "Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie?" wurde versucht, Gebrauch und Bedeutung des Begriffes zu analysieren.

Auffällig ist, dass sogenannte Verschwörungstheorien selten mit rationalen, wissenschaftlichen Argumenten bekämpft werden, sondern meist auf emotionaler Ebene, oft mit einer Moralkeule. Verschwörungstheorie wird als Schlagwort gebraucht, das Unbehagen bereiten soll, sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen: Pfui! Zeitverschwendung!

Der Begriff droht implizit mit der Einordnung ins Absonderliche, Tabuisierte oder gar politisch Extreme. Wie das Beispiel flache Erde zeigt, ist "Verschwörungstheorie" auch eine Schublade, in die man offensichtlichem Unsinn zusammen mit diskutablen Hypothesen steckt, um diese zu entwerten. Durch die Verklammerung soll ein Gedanke lächerlich gemacht werden, ohne inhaltlich auf ihn einzugehen.

Natürlich haben "Verschwörungstheorien", nennen wir sie besser Hypothesen, stark unterschiedliche Glaubwürdigkeit, mögen unrichtig, unlogisch oder auch geradezu verrückt sein. Gerade dies sollte aber zu einem entspannten Umgang mit ihnen führen. In der Wissenschaft wird zum Beispiel kein integrer Forscher sein Fachgebiet durch verrückte Alternativtheorien bedroht sehen, denn Hypothesen ohne Evidenz sterben unter vernünftigen Menschen von selbst aus.


Manchmal hört man dagegen, "Verschwörungstheorien" müssten aktiv bekämpft werden. Dies kann höchstens Argwohn hervorrufen, ebenso, wenn behauptet wird, Verschwörungstheorien würden das politische Klima "vergiften" oder gar die "Demokratie gefährden". Dies ist ebenso albern wie die Behauptung, kosmologische Forschung würde durch Astrologie in Gefahr geraten. Je offenkundiger der Unsinn, desto harmloser ist er auch für die Suche nach Erkenntnis.

Die Terrorindustrie

Nicht harmlos scheint hingegen, was tatsächlich im Verborgenen geschieht und realen Bezug zu Gewaltereignissen hat. Der amerikanische Investigativjournalist Trevor Aaronson hat in seinem Buch "The Terror Factory: Inside the FBI's Maufactured War on Terrorism" zahlreiche Fälle dokumentiert, in dem die Sicherheitsbehörden mental labile Individuen mit extremen Ansichten geradezu zu Anschlägen anleiteten. Dies geschah durch Finanzierung, Planung und sogar Bereitstellung von Waffen, die bei Terrorakten verwendet wurden.

Aaronson bezieht sich auf eine Studie der Universität von Kalifornien, die Hunderte von Ermittlungsakten der amerikanischen Bundespolizei systematisch ausgewertet hatte. Im Jahr 2015 erklärte Aaronson in einem Vortrag wörtlich: "Das FBI ist für mehr Terroranschläge verantwortlich als alle islamistischen Organisationen zusammen." Das Ergebnis der jahrelangen Recherchen wurde im Übrigen dem FBI mit der Bitte um Überprüfung vorgelegt. Man fand keine Fehler. Aaronson wurde für seine Arbeit mit Preisen ausgezeichnet, die öffentliche Resonanz auf seine Enthüllungen blieb jedoch überschaubar.

Nach seinen Recherchen muss man jedoch davon ausgehen, dass sich False-Flag-Operationen und inszenierte Anschläge, wie sie von Daniele Ganser und anderen beschrieben wurden, in der Gegenwart fortsetzen. Die Adressaten solcher Anschläge sind nicht die Opfer selbst, sondern die Öffentlichkeit, die dadurch in Angst versetzt und eher bereit sein wird, Einschränkungen ihrer Rechte hinzunehmen.

Sie denken, ich hatte Glück, mich hat's nicht erwischt. Doch, genau Sie hat's erwischt.
Daniele Ganser
mehr:
- Die Forderung nach dem Nichtgebrauch des Verstandes hat Konjunktur (Alexander Unzicker, Telepolis, 24.03.2019)

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Trevor Aaronson is an American journalist. He is the executive director of the Florida Center for Investigative Reporting[1] and author of The Terror Factory: Inside the FBI's Manufactured War on Terrorism. He is a 2015 TED Fellow.[2] Aaronson has won the MollyNational Journalism Prize,[3] the Data Journalism Award[4] and the John Jay College/Harry Frank Guggenheim Excellence in Criminal Justice Reporting Award.[5]
[Trevor Aaronson, engl. Wikipedia, abgerufen am 25.03.2019]
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Trevor Aaronson: How this FBI strategy is actually creating US-based terrorists {9:22}

TED
Am 04.06.2015 veröffentlicht 
There's an organization responsible for more terrorism plots in the United States than al-Qaeda, al-Shabaab and ISIS combined: The FBI. How? Why? In an eye-opening talk, investigative journalist Trevor Aaronson reveals a disturbing FBI practice that breeds terrorist plots by exploiting Muslim-Americans with mental health problems.
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siehe auch:
Maidanschüsse: Beschäftige dich damit, analysiere es, es ist uns egal, wir haben schon die nächste Realität erschaffen. (Post, 02.03.2019)
- Wie gehen wir mit gemachter Realität um? (Post, 15.06.2014)

Samstag, 23. März 2019

Die Zerschlagung Syriens

Die US-Administration will die besetzten und annektierten syrischen Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet anerkennen.

Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über die von Israel besetzten syrischen Golanhöhen sind im Mittleren Osten und international auf scharfe Kritik gestoßen. Trump will die völkerrechtswidrige Annexion des kleinen, aber strategisch wichtigen Gebiets durch Israel nachträglich sanktionieren und verletzt damit die territoriale Integrität Syriens auf das Schwerste. Wieder einmal gebärden sich die USA — rücksichtslos vor allem gegenüber der islamischen Welt — als Weltherrscher, indem sie sich treu und einseitig auf die Seite ihres „strategischen Partners“ Israel stellen.  

Trump hatte am vergangenen Donnerstag per Twitter erklärt, dass es „nach 52 Jahren an der Zeit für die Vereinigten Staaten sei, die israelische Souveränität über die Golanhöhen vollständig anzuerkennen“. Das Gebiet sei von „zentraler strategischer Bedeutung für die Sicherheit Israels und für die regionale Stabilität.“

Die Äußerung des US-Präsidenten sei „unverantwortlich“, hieß es aus dem syrischen Außenministerium in Damaskus. Man verurteile sie „auf das Schärfste“. Was Trump über den syrischen Golan gesagt habe, sei Ausdruck „blinder Gefolgschaft zu dem zionistischen Besatzungsgebilde“, doch solche Äußerungen könnten niemals die Tatsache verändern, dass „der Golan arabisch und syrisch war und bleiben wird“.

Die US-Politik habe sich vor der ganzen Weltgemeinschaft als „rücksichtslos und arrogant“ dargestellt. Sie sei „getrieben von Vormachtstreben“ und bedrohe Frieden und Stabilität. Mit der beabsichtigten Anerkennung der syrischen Golanhöhen als israelisch verletze die USA internationales Recht und verschiedene UN und UN-Sicherheitsratsresolutionen (UNSR) so das syrische Außenministerium laut der syrischen Nachrichtenagentur SANA. Insbesondere die UNSR-Resolution 497 (Dezember 1981) bezeichne die Ausweitung israelischer Verwaltung auf die Golanhöhen als „null und nichtig“. Das syrische Volk sei entschlossen, „dieses syrische Territorium mit allen Mitteln zu befreien.“

Israel hatte im Sechs-Tage-Krieg 1967 die syrischen Golanhöhen besetzt und die Provinzstadt Qunaitra zerstört. Im Yom-Kippur-Krieg 1973 konnte Syrien einen kleinen Teil des besetzten Golan zurückgewinnen. Seit 1974 überwacht die UN-Blauhelmmission UNDOF eine entmilitarisierte Pufferzone zwischen den von Israel besetzten und annektierten Golanhöhen und Syrien.
 
mehr:
- Die Zerschlagung Syriens (Karin Leukefeld, Rubikon, 23.03.2019)

Irak - Nachkriegszeit (Mit offenen Karten, arte, 20.10.2018) {12:14 – Start bei 2:35}

Flucht, Trauma, Therapie
Am 16.11.2018 veröffentlicht 
13 Min. Verfügbar von 20/10/2018 bis 18/12/2018
Vom Sykes-Picot-Abkommen 1916 bis zum Aufstieg der Terrororganisation IS: "Mit offenen Karten" zeichnet die Entwicklung im Irak nach, der seit den Parlamentswahlen vom Mai 2018 nach Frieden und Stabilität strebt.
Ist das Land nach 15 Kriegsjahren so weit, sich vom Mosaikstaat zur Nation zu entwickeln? Könnte der aufkeimende irakische Nationalismus das Land dazu bringen, ausländische Einmischungen künftig abzulehnen?
Moderation: Emilie Aubry
Fernsehregie: Benoit Laborde
Land: Frankreich
Jahr: 2018
Herkunft: ARTE F
https://www.arte.tv/de/videos/RC-0140...

siehe auch:
zur Entstehung des IS:
- Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung (Post, 16.12.2018)
zum Sykes-Picot-Abkommen:
- 100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen: ein Essay von Heiko Flottau. (Post, 15.03.2016)
zur US-Propaganda im Syrienkrieg:
- Hama – die Geschichte einer Lüge (Post, 16.12.2018)
zur manipulierten Informationsweitergabe von US-Geheimdiensten an die Regierung:
- Vor 48 Jahren: Die Tonkin-Resolution läutet den Vietnamkrieg ein (Post, 04.07.2016) und
- US-Centcom: Vorwürfe der manipulierten Geheimdienstinfos im Haus (Thomas Pany, Telepolis, 05.04.2016)
zur Neocon-Langzeit-Strategie:
- Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (Post, 07.04.2015)
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Kosovo 1999: Der Holocaust als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg

Vor 20 Jahren begann der Kosovo-Krieg: Von Ursachen, Hintergründen und Folgen eines bis heute kaum aufgearbeiteten Ereignisses

Vom 24. März 1999 an bombardierte die NATO 78 Tage lang Jugoslawien, bis es im Juni die Stationierung westlicher Soldaten in seiner Krisenprovinz Kosovo akzeptierte. Begründet wurde der Luftkrieg damit, den Albanern im Kosovo gegen die Unterdrückung durch Serbien zu helfen. Weil aber keine Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat vorlag (Russland und China unterstützten zwar Sanktionen, drohten aber im Kriegsfall mit einem Veto), argumentierte man damit, einen drohenden Völkermord zu verhindern.

Von einem "neuen Auschwitz" (so der damalige deutsche Außenminister Joseph "Joschka" Fischer) konnte allerdings keine Rede sein (Konstruktion von Medienrealität im Kosovo-Krieg). UNO-Generalsekretär Kofi Annan etwa stellte fest, dass Serben und Albaner gleichermaßen die Verantwortung für den jahrelangen politischen Konflikt, der ab 1998 zum Bürgerkrieg eskaliert war, trügen. Er rief zu einer politischen Lösung auf, die aber von allen – Konfliktparteien - Serbien, UÇK und NATO – ignoriert wurde.

Während das Transatlantische Bündnis jegliche Verantwortung für die Eskalation dem "neuen Hitler" Slobodan Milošević zuschrieb, verhinderten die Luftangriffe indes nicht, dass Hunderttausende vor serbischen Vertreibungen und westlichen Bomben flohen. Die NATO wiederum beschloss im April 1999 anlässlich ihres 50. Geburtstags, zukünftig weltweit zugunsten von unterdrückten Völkern einzugreifen. Was die einen als Schritt zur globalen Friedenssicherung begrüßten, kritisierten andere als Verwandlung eines Verteidigungs- in ein Angriffsbündnis und somit als Schritt Richtung neuer Angriffskriege.

Als Begründung für den Völkerrechtsbruch wurde im Fall Kosovo dezidiert die Geschichte des 20. Jahrhunderts bemüht. Die richtigen Lehren aus der Shoa, aus dem Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden, zu ziehen, bedeute, so die einen, jeden "potentiellen Holocaust" bereits im Ansatz militärisch zu verhindern. Die anderen wiederum bekrittelten, dass damit der historische Holocaust seiner Einzigartigkeit beraubt werde, indem er mit zahllosen Bürgerkriegsereignissen weltweit gleichgesetzt werde. Zudem, so der Einwand der Friedensforschung, könne das Menschenrechtsargument nahezu beliebig verwendet werden, um über ökonomische, strategische und geopolitische Interessen der NATO-Mitglieder hinwegzutäuschen

mehr:
- 1999: Der Holocaust als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg (Kurt Gritsch, Telepolis, 23.03.2019)
siehe auch:
Kosovo-Krieg: Türöffner für weltweites militärisches Eingreifen (Kurt Gritsch, Telepolis, 09.04.2019)
"Testfall für die Rolle der NATO in Europa nach dem Ende des Kalten Kriegs" (Kurt Gritsch, Telepolis, 17.03.2019)
Der Kosovo-Krieg: Eine gesteuerte Debatte (asansörpress35, Freitag-Community, 04.02.2018)

Zugfahrt mit Folgen: Serbien stoppt Bahn Richtung Kosovo {1:20}

euronews (deutsch)
Am 14.01.2017 veröffentlicht 
Die Fahrt eines serbischen Zuges in den Norden des Kosovo hat für Irritationen zwischen Belgrad und Pristina gesorgt. Der Personenzug hatte eine zuletzt vor fast 20 Jahren bediente Verbindung wiederaufnehmen sollen.
Serbien: Kosovo will Streit
Aleksandr Vucic, der serbische Ministerpräsident, gab am Samstag an, seine Regierung sei gezwungen gewesen, die Bahn noch auf serbischem Gebiet zu stoppen. Die Schuld sah er auf kosovarischer Seite: "Die Behörden des Kosovo hatten bewaffnete Einheiten…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2017/01/15/zug…
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Kosovo - unabhängig und gespalten | DW Deutsch {5:00}

DW Deutsch
Am 15.02.2018 veröffentlicht 
Zehn Jahre nach der Unabhängigkeit schüren ethnische Albaner und Serben den Konflikt im Kosovo. Serbische Nationalisten fordern lautstark die Abspaltung und den Anschluss an Serbien. Besonders tief sind die Gräben in der Stadt Mitrovica.
Mehr zum Thema unter: http://p.dw.com/p/2r9U5

Kurt Gritsch: Der Kosovo-Krieg - Eine gesteuerte Debatte {35:42}

weltnetzTV
Am 13.02.2018 veröffentlicht
Der Kosovo-Krieg: eine gesteuerte Debatte, Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.
Schau dir unser Programm an:
https://weltnetz.tv


Der Kosovo-Konflikt: Weshalb er bis heute nicht gelöst ist {6:16}

NZZ Neue Zürcher Zeitung
Am 07.02.2018 veröffentlicht
20 Jahre sind seit dem Kosovokrieg vergangen, seit 10 Jahren ist das Land unabhängig. Doch der Konflikt zwischen Kosovo und Serbien ist noch immer nicht gelöst. Warum ist das so?

Dr. Kurt Gritsch - Medienpropaganda und Lügen der Politik ebneten den Weg in die Jugoslawienkriege {1:42:37}

NuitDebout Munich
Am 18.06.2018 veröffentlicht
Die Kriege in Jugoslawien zwischen 1991 und 1999 und ihre Folgen
17. Mai 2018
Eggenfelden
Der NATO-Film aus dem Vortrag kann unter ‚Weiterführende Links‘ (unten) auf dieser Internetseite angesehen werden:
https://www.bmvg.de/de/themen/frieden…
Oder unter diesem direkten Link:
https://www.bundeswehr.de/portal/a/bw…
(Video: Enhanced Forward Presence – Bedeutung und Strategie der Battlegroups, Rukla, Litauen, 10.07.2017, 17E22501)
Der promovierte Zeithistoriker Kurt Gritsch geht in seinem Vortrag der Frage nach den Folgen der Kriege im ehemaligen Jugoslawien nach. Er untersucht Ursachen, beleuchtet alternative Möglichkeiten und fragt nach den Bedingungen für eine ökonomische Entwicklung und damit dauerhaften Frieden am Westbalkan.
Dr. Kurt Gritsch (* 1976) ist Historiker und Konfliktforscher. Seine Forschungsschwerpunkte sind Zeitgeschichte, Konfliktforschung, Medien und Rezeptionsgeschichte. Er ist Autor von Büchern und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Magazinen, u. a. zum Jugoslawien-Krieg, zum Kosovo-Konflikt zu den arabischen Revolutionen und zum Ukraine-Konflikt.
Katholische Erwachsenenbildung Rottal-Inn-Salzach, IPPNW http://www.keb-ris.de
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung https://www.ippnw.de
Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg - Es begann mit einer Lüge (WDR)
https://www.youtube.com/watch?v=ZtkQY…


Armenhaus Kosovo: Trotz Milliardenhilfe kein Fortschritt {10:28 – Start bei 3:55}

NEA Berlin
Am 18.03.2015 veröffentlicht
Trotz verschärfter Grenzkontrollen suchen immer noch täglich über hundert Kosovaren ihr Heil in der Flucht nach Deutschland. Sie fliehen vor Arbeitslosigkeit und Korruption. Die einstigen Schutzmächte versprachen einst Aufbauhilfe für die Wirtschaft und den Rechtsstaat. Doch bei den Menschen ist davon nicht viel angekommen.
Weiter: http://www.rbb-online.de/kontraste/ar…

siehe dazu auch:
- Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute: Die Einheit - eine Abrechnung (Daniela Dahn, veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Oktober 2019)

Kosovo: enterbte Frauen | Fokus Europa {4:49}

DW Deutsch
Am 08.04.2015 veröffentlicht
Frauen wird im Kosovo häufig das Erbe verweigert. "Grundbesitz gehört nur dem Mann", heißt es im Kanun, dem albanischen Gewohnheitsrecht aus dem Mittelalter. Jetzt streiten immer mehr Frauen vor Gericht um ihr Erbe.
Mehr Fokus Europa: http://www.dw.de/programm/fokus-europ…


aktualisiert am 17.10.2019