Dienstag, 4. September 2018

Neues aus Wikihausen, Folge 10: Felix wird enttarnt

Wikipedia-Heckenschütze enttarnt! Wer ist Feliks? | #10 Wikihausen {1:24:22}

Gruppe42
Am 03.09.2018 veröffentlicht 
Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler
--------------------------------------------------------------
"Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich .... "
Wir haben uns zur öffentlichen Enttarnung des Wikipedia-Benutzers Feliks entschieden, weil hier in dieser Sache ein klares öffentliches Interesse besteht. Besondern die Verknüpfung des realen Lebens und des anonymen Lebens des Autors Feliks zeigen einige bemerkenswerte Dinge auf.
Die zehnte Jubilumsfolge von "Geschichten aus Wikihausen" wird also eine Art Staffelfinale mit epischer Relevanz, ähnlich den politischen Intrigen bei "Game of Thrones". Markus Fiedler und Dirk Pohlmann berichten über ihre Recherchen zu den Manipulationen auf Wikipedia und wie sie einem speziellen Typen auf die Schliche kamen, der seine Verantwortung als Wikipedia Autor zu einem Machtinstrument missbraucht um seine politische Agenda, auch innerhalb der Partei "Die Linke" umsetzen zu können.
Dem Autor "Feliks" selbst wünscht man angesichts der vielen Zuschriften von Geschädigten einen sehr guten Rechtsanwalt.
Heute zu Gast: Ken Jebsen
---------------------------------------------------------------
Inhalt: Die Wikipedia wird hinter den Kulissen von einer Junta in Schach gehalten, bestehend aus einem Zirkel von wenigen Benutzern.
Unter diesen Benutzern gibt es einen namens "Feliks", der immer wieder Wikipediaartikel durch propagandistische Darstellungen verunstaltet und gezielt unsachlich gestaltet. Dieser Benutzer Feliks ist innerhalb der Wikipedia gut vernetzt und fällt u.a. dadurch auf, dass er durch Texteinträge im Online-Nachschlagewerk regelmäßig Werbung für die israelische Regierung bzw. das israelische Militär macht. Er gehört also zu jenen Personen durch die die Wkipedia zu einem Propagandainstrument verkommen ist.
Wir gehen in dieser Folge u.a. auf folgende Inhalte ein:
- Feliks Emailadresse: keysersoze@freenet.de
- Feliks Bürgerlicher Name
- Feliks Namensänderung
- Feliks als Parteimitglied der Linken im LV Bayern
- Feliks als Schatzmeister der Linken im LV Bayern
- Feliks als kritischer Kritiker auf Amazon
- Parteispendenskandal im Landesverband Bayern der Linken
- Feliks als Mitglied im Verband jüdischer Soldaten
- Feliks als Gemeindevorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München
--------------------
Haben Sie den Film "die dunkle Seite der Wikipedia" gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt?
Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint. Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben.
Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging.
Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine.
Links:
"Die dunkle Seite der Wikipedia"
https://youtu.be/wHfiCX_YdgA
"Zensur - die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien"
https://youtu.be/HH-Ym-an2xw
Skipte und Zusatzinformationen zu den Filmen:
http://www.terzmagazin.de
----
https://gruppe42.com/
https://www.facebook.com/gruppe42
https://twitter.com/42GRUPPE
https://d.tube/#!/c/gruppe42
https://www.youtube.com/c/Gruppe42
redaktion@gruppe42.com
----
Wir werden dicker, wenn Ihr uns füttert!
Name: KuK - Kunst und Kritik
IBAN: AT42 2011 1838 7899 7200
BIC: GIBAATWWXXX
Verwendungszweck: Gruppe42 - Wikihausen
oder: paypal@gruppe42.com

siehe auch:
- „Feliks“ ist enttarnt – Wie das Wikipedia-Monopol zur Desinformation genutzt wird. (Dirk Pohlmann, NachDenkSeiten, 08.09.2018)

Endzeitstimmung mit Ken Jebsen

Endzeitstimmung? - Ken Jebsen im NuoViso Talk {1:18:32}

NuoViso.TV
Am 30.08.2018 veröffentlicht 
Wir alle führen Krieg gegen die Zukunft unserer Kinder. Wir als Konsumenten sind Träger eines Systems, welche der Natur und dem Menschen selbst den Krieg erklärt hat. Mit unserem unsichtbaren Verhalten tragen auch wir alle dazu bei. Wie konnte es soweit kommen, dass wir in einer gefühlten Endzeitstimmung leben und viele destruktive Verhaltensweisen an den Tag legen? Ist es die Natur des Menschen oder steht mehr hinter unserer gesellschaftlichen Prägung? Welche Rolle spielen dabei Erziehung und Selbstreflektion? Genau über diese Fragen unterhalten sich Julia Szarvasy und Ken Jebsen.
Ken Jebsen gehört sicherlich zu den prominentesten Vertretern der alternativen Medien. Mit seinen verschiedenen politischen Formaten bei KenFM erreicht er jeden Monat ein Millionenpublikum. KenFM zeichnet sich durch nachvollziehbar kritischen Journalismus aus und ist daher ein Einstiegspunkt für viele Menschen, welche beginnen sich ernsthaft mit unserem System auseinanderzusetzen und ist daher wichtiger Bestandteil des politischen Wandlungsprozesses im deutschsprachigen Raum.
Unser TV Programm: https://nuoviso.tv/live
Unterstützt unsere Arbeit, damit wir auch weiterhin gegen den Strom schwimmen können:
►per Paypal: https://www.paypal.me/nuoviso
►per Banküberweisung:
IBAN: DE78 7012 0400 8376 7900 05
BIC: DABBDEMMXXX
►per Unterstützerabo: https://nuoviso.tv/plus/ (mit Zugang zum Premiumbereich)
►Einkauf in unserem Shop: https://www.nuovisoshop.de
Besuchen Sie auch:
► unsere Website: https://nuoviso.tv
►Facebook: http://www.facebook.com/NuoViso.TV

DER SPIEGEL im Niedergang

Das Chefredakteur-Karussell beim Spiegel dreht sich erneut. Die relevanteste Frage bleibt ungestellt: Wovon leben die Massenmedien? Ein Kommentar

"Vielleicht ist es, was die Medien betrifft, nicht mehr fünf vor, sondern schon fünf nach zwölf Uhr", sah Telepolis-Mitgründer Armin Medosch die Krise der Massenmedien bereits 1996 voraus - auch wenn sich das nur auf die inhaltliche Krise bezog. In der inhaltlichen und wirtschaftlichen Krise steckt unter anderem der Spiegel. Oder kann man es bereits als Überlebenskampf bezeichnen?

Die Gesellschafterversammlung des Spiegel - in der mit 50,5% Stimmrechtsanteilen die Mitarbeiter dominieren - setzte Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ab. Nach der Ära Stefan Aust (1994 - 2008) bleibt es beim Trend zu schnellen Wechseln an der Spitze. Nach Mascolo und Blumencron (2008 - 2013), Wolfgang Büchner (2013 - 2015) und Klaus Brinkbäumer (2015 - 2018) wird Steffen Klusmann von der Spiegel-Tochter "Manager Magazin" der neue Kopf einer 3-köpfigen Chefredaktion. Als "primus inter pares" stehen ihm Barbara Hans und Ulrich Fichtner zur Seite. Hans war seit 2017 Spiegel Online Chefredakteurin und Nachfolgerin von Florian Harms, der auch nur 2 Jahre wirkte.

Da sich der Spiegel nicht zum Thema äußert, bleibt unklar, ob die bisherigen stellvertretenden Chefredakteure Beyer, Kurbjuweit und Weinzierl ihre Positionen behalten.

Klaus Brinkbäumer soll seine Absetzung mit den Worten "Diese Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen" kommentiert haben. Eine offizielle Begründung zur Absetzung gibt es nicht. Es gehört jedoch nicht viel Phantasie dazu, die Gründe zu identifizieren: Es gelang Brinkbäumer nicht, den Niedergang bei Umsätzen und gesellschaftlicher Bedeutung aufzuhalten. Dabei kann man nicht sagen, dass unter Brinkbäumer, Hans und Verlags-Geschäftsführer Thomas Hass (seit 2015 im Amt) nichts versucht wurde: Nahezu alles, was zum Beispiel US-Printmedien versuchen, um sich gegen den Niedergang zu stemmen, kopierten Brinkbäumer, Hans und Hass.

mehr:
- Neoliberaler Nachfolger für abgesetzten Spiegel-Chefredakteur (Jörg Gastmann, Telepolis, 04.09.2018)

Der Spiegel - 50 Jahre, ZDF 1996 {43:41}

RetroTV200
Am 19.10.2012 veröffentlicht 
ZDF Dokumentation Die Abkanzler, 50 Jahre Nachrichtenmagazin Spiegel
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Spiegel
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_A...
2:54 Rudolf Augstein 5:22 6:46 8:26 14:22 25:50 28:25 37:01
4:49 alte Titel 5:36
6:04 Erich Böhme 28:54
7:13 Spiegel-Affäre
10:00 Konkurrenz Focus
10:28 Stefan Aust 16:52 21:01 23:05 26:45
13:00 Redaktionskonferenz
15:12 Bonner Morgenkonferenz
16:20 Dirk Koch
17:15 Rudolf Scharping
18:01 Werbespot Monday Morning
18:20 Helmut Kohl
19:11 ORF Talkshow Helmut Zilk
19:42 Olaf Ihlau
21:24 Günter Gaus
23:32 Maueröffnung
23:52 Manfred Stolpe 27:30
28:10 Barschel-Affäre
29:30 Skandale
29:44 Antje Vollmer 36:40
30:21 Hans Leyendecker
32:00 Bernd Otto Co op
33:36 Peter Bölke
34:30 Dieter Wild
35:01 Hajo Schumacher
37:25 Hans-Dietrich Genscher
39:10 Henri Nannen
x
Stefan Aust - N24 Besitzer und Ex-Spiegel-Chef {43:28}

MediascannerReloaded
Am 23.07.2011 veröffentlicht 
"Chef" hört sich immer gut an. Stefan Aust - der Mann war und ist Unternehmer. Er erwartet Ergebnisse vom Journalismus und setzt sich eigene Ziele, auch zum eigene Nutzen. "Gestern" Spiegel heute ganz N24, das heißt heute bestimmen, was Nachrichten sind und die Produktion, die Nachrichenbereitstellung für Privatsender, die sich nicht mehr verpflichtet sehen, als Sender im deutschen Senderaum, ihre Zuschauer meinungsbildend ausgewogen zu informieren. Die Zielgruppe bekommt weniger als ein Halbwissen, es reicht nicht für eine Meinung nicht für die selbstbestimmte Mitsprache, gerade mal für gefährliche Gefühlswallungen zum nächsten Werbeblock.
x

Montag, 3. September 2018

Die Zahl der pflegebedürftigen Alten nimmt stark zu

Nach einer britischen Studie wird sich bis 2035 die Zahl der auf eine Rundumpflege angewiesenen Über-85-Jährigen verdoppeln, auch der Anteil der pflegebedürftigen Über-65-Jährigen wächst um ein Drittel

Ob die Lebenserwartung wie seit Jahrzehnten kontinuierlich weiter wachsen wird, ist noch nicht wirklich abzusehen. In den USA wurde in den letzten Jahren nicht nur ein Stillstand, sondern ein Rückgang beobachtet. Das hat vor allem mit der "Opioid-Epidemie" in den Staaten zu tun, also mit dem weiterhin grassierenden Drogen- und Schmerzmittelkonsum, aber auch mit dem maroden Gesundheitssystem und steigenden Selbstmordzahlen. Vor allem in der weißen Bevölkerung und in der jungen Generation ist die Mortalität gestiegen.

In Deutschland beträgt die Zahl der Pflegebedürftigen (Stand 2015) insgesamt 2,9 Millionen Menschen, 9 Prozent mehr als 2013. Von diesen werden knapp über 2 Millionen (73%) Zuhause versorgt, davon wiederum fast 700.000 zusammen mit ambulanten Pflegediensten, die über 350.000 Mitarbeiter beschäftigen. Noch werden erst 27 Prozent der Pflegebedürftigen oder 783.000 vollstationär in Heimen von 730.000 Beschäftigten versorgt. Die Mehrheit des Personals sind Frauen und ist teilzeitbeschäftigt.

Die Branche boomt, die Zahl der Beschäftigten ist in den letzten Jahren gestiegen, auch die Zahl der Stellen, die nicht besetzt werden können. Auch wenn relativ durch den medizinisch-technischen Fortschritt, veränderte Arbeitsbedingungen oder gesünderen Lebensstilen relativ weniger Über-65-Jährige pflegebedürftig sein werden, wird der Anteil der Pflegedürftigen absolut weiter ansteigen, vor allem bei den Über-85-Jährigen. Man kann auch davon ausgehen, dass aufgrund der veränderten Familienverhältnisse weniger Alte Zuhause nur von den Angehörigen gepflegt werden.

mehr:
- Düstere Aussichten für die Betroffenen und die Sozialsysteme: Die Zahl der pflegebedürftigen Alten nimmt stark zu (Florian Rötzer, Telepolis, 03.09.2018)

Ivan Illich on Water and the History of the Senses - 1984 {16:00}

17xRayWinslow
Am ttt veröffentlicht 
Here is Ivan Illich, speaking in 1984 at the Dallas Institute of Humanities and Culture. His topic: the history of water and of the senses. The following year, the Institute published his book 'H2O and the Waters of Forgetfulness.' It is still in print and a must for anyone interested in the senses, in water, in the history of sewers and smells, and in the "historicity of 'stuff'," as Illich puts it.
This is an excerpt of an hour-long video of Illich's complete talk and the following Q&A. That video is now available for downloading, in two parts, from the Internet Archive; it is well worth the effort:
http://www.archive.org/details/1984Wa...
http://www.archive.org/details/1984Wa...
Also, see this link for an interview - in French, but translation is available:
http://backpalm.blogspot.com/2013/05/...

„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren. [Christopher] Dawson … sagt, dass die Kirche Europa ist und Europa die Kirche, und ich sage: Ja! Corruptio optimi quae est pessima [Die Verderbnis des Besten ist das Schlimmste]. Durch den Versuch, die Offenbarung zu sichern, zu garantieren, zu regeln, wird das Beste zum Schlimmsten …
Ich lebe außerdem in einem Gefühl größter Zwiespältigkeit. Ich komme nicht ohne Tradition aus, aber ich muss erkennen, dass ihre Institutionalisierung die Wurzel von etwas Bösem ist, das tiefer geht als alles Böse, das ich mit unbewaffnetem Auge und Geist erkennen könnte.“[7]
[Ivan Illich, Zitate, Wikipedia, abgerufen am 03.09.2018]
siehe dazu:

Die andere Seite des John McCain

Wenn die Grabreden der politischen Aufsteiger auf John McCain als abgehoben von der Realität erscheinen, dann deshalb, weil sie die elitäre Sichtweise widerspiegeln, die die militärischen Interventionen der USA als ein Schachspiel betrachten, bei dem die Millionen Toten durch grundlose Angriffe lediglich als statistische Daten erscheinen, sagt Max Blumenthal. Übersetzung aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.
mehr:
- Die andere Seite des John McCain (Josefa Zimmermann, NachDenkSeiten, 02.09.2018)

The REAL John McCain • FULL DOCUMENTARY • BRAVE NEW FILMS {42:53}

Brave New Films
Am 20.10.2015 veröffentlicht 
The REAL McCain offered an accurate portrayal of Senator John McCain, which the corporate media repeatedly failed to provide throughout the 2008 election. This series featured 17 videos that received over 18 million views. The videos tackled every issue from McCain's out-of-touch stance on the economy to his refusal to support the GI Bill. Some of the subjects included McCain's many multimillion dollar mansions (too many for him to count), releasing health records, fearmongering about the wars in Iraq and Afghanistan, his politics of hate, the lobbyists in his campaign, and his bigoted spiritual guide Rod Parsley.

siehe auch:
- Das posttraumatische Stress-Syndrom (Post, 25.02.2015)
- Die Sünden der Väter 1 (Post, 19.01.2014)

Sonntag, 2. September 2018

Chemnitz und die transatlantisch geschürte Hysterie

Dirk Müller - Wir müssen die Menschen wieder zusammenführen

Cashkurs.com
Am 01.09.2018 veröffentlicht 
Dirk Müller Live - Karten unter http://bit.ly/Dirk_Müller_Live
"Machtbeben" – Das neue Buch von Dirk Müller - Jetzt überall im Handel: http://bit.ly/machtbeben-vorverkauf
Dirk Müller Premium Aktien Fonds - Anlegerkongress 2018 - Jetzt Tickets sichern: http://bit.ly/Anlegerkongress2018
Auszug aus dem Cashkurs.com-Tagesvideo vom 30.08.2018.
https://www.cashkurs.com – Ihre unabhängige Finanzinformationsplattform zu den Themen Börse, Wirtschaft, Finanzmarkt von und mit Dirk Müller
Bildrechte: Cashkurs.com & sevenMaps7 / Shutterstock.com

siehe dazu:
- Ist Rassismus oder Ausländergewalt in Chemnitz das Problem? (Peter Nowak, Telepolis, 01.09.2018)

BRODER ÜBER SACHSENS REGIERUNGSCHEF: "Der Mann ist ein sprachloser Schwätzer" {6:31}

WELT
Am 30.08.2018 veröffentlicht 
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer will in Chemnitz mit Bürgern über die Ausschreitungen vom Wochenende sprechen. Was WELT-Kolumnist Henryk M. Broder von ihm hält, sagt er sehr deutlich in diesem Video.
In eigener Sache: Wegen des hohen Kommentaraufkommens können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.
Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team
Die WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg
Die Top-Nachrichten auf WELT.de https://www.welt.de/
Die Mediathek auf WELT.de https://www.welt.de/mediathek/
Besuche uns bei Facebook https://www.facebook.com/welt/
Folge uns auf Twitter https://twitter.com/welt
Besuche uns auf Instagram https://www.instagram.com/welt/
Help us caption & translate this video!
https://amara.org/v/lBTX/

siehe auch:
- Weitere Leserbriefe zu „Lasst uns Sachsenversteher werden!“ und „Chemnitz: Bürger-Beschimpfung durch die SPD geht weiter“ (zusammengestellt von Moritz Müller, NachDenkSeiten, 01.09.2018)

"Gehirnwäsche, die wir seit Anfang der 90er Jahre erleben" - Stefan Sell {10:02}

FMD's TV-Channel
Am 12.05.2016 veröffentlicht 
Ausschnitte aus der WDR-Sendung „Ihre Meinung“, die am 11.05.2016 live gesendet wurde, mit Armutsforscher Prof. Dr. Stefan Sell (Uni Koblenz), der Tacheles redet. Thema der Sendung war, „Geht es in NRW noch gerecht zu?“. Die ganze Sendung kann unter http://www1.wdr.de/mediathek/video/se... angesehen werden.
FAIR USE
Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile durch das Onlinestellen des Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden. Das Video dient rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Auseinandersetzung. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.

mein Kommentar:
Wenn ich dieses »Wir haben uns nicht vorstellen können« oder »Wir haben das nicht kommen sehen« höre, wird mir übel. Man zeihe mich des Verfolgungswahns, aber ich habe das ungute Gefühl, daß alles, was in obigen Videos beklagt wird, gewollt ist.
Seit wieviel Jahren bekommen wir erzählt, daß da drüben in Moskau Leute hocken, die uns lieber heute als morgen überfallen und unterdrücken möchten, die andere Länder überfallen, mit ihren Flugzeugen ununterbrochen waghalsige Manöver fliegen und Luftraumverletzungen begehen, willkürlich Passagiermaschinen abschießen und die Leichen fleddern, mit U-Booten in der Gegend rumschippern und skandinavische Länder in Angst und Schrecken versetzen.
Seit Jahren werden immer wieder neue Vorfälle gemeldet, dieser furchtbare Assad würde sein eigenes Volk mit Giftgas beschmeißen. Und seit Jahren stützen sich diese »Berichte« auf Meldungen von Organisationen, die von den Briten gegründet wurden oder finanziert werden. Und anscheinend kommt keiner unserer sauberen Qualitäts-Journalisten auf die Idee, diese Organisationen zu hinterfragen oder sich ein wenig mehr um die Recherchen von Seymour Hersh
[siehe dazu: Der Giftgas-Anschlag in Ghuta (August 2013): West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 08.05.2018)]
zu kümmern. 
Warum höre ich von sowas in den mainstream-Medien nichts?
Ganz einfach: Da gibt’s nix zu verstehen, nix zu recherchieren, die machen einfach seit Jahrzehnten US-amerikanische Propaganda! 
Punkt, aus, fertig!
Seit Jahrzehnten entdecken die Amis immer wieder neue Adolf Hitlers, die eine Gefahr für den Weltfrieden darstellen: sei es Saddam Hussein, sei es Gaddafi, sei es Assad. Und wir hocken jeden Abend zähneklappernd vor der Tagesschau und danken dem lieben Gott, daß wir es im freien Westen so gut haben.
Ununterbrochen werden wir vom Krieg reich gegen arm abgelenkt.
Wir werden gegen Ausländer aufgehetzt, und jeder, der nicht in der Mainstream-Spur läuft, wird ausgegrenzt…

Willy Wimmer: Deutschland im Umbruch {1:11:13}

eingeSCHENKt.tv
Am 31.08.2018 veröffentlicht 
Vom Diskurs zum Konkurs – eine Republik wird abgewickelt.
So beschreibt Willy Wimmer die desolate Lage in unserer Republik.
Es kamen bei diesem Vortrag viele Themen zu Wort: die fortschreitende Abschaffung des Sozialstaates, das Versagen der Staatsmedien, die eigentlich eine Kontrollinstanz als vierte Macht im Staat zur Aufgabe hätten, die desaströse Flüchtlingspolitik und Politiker, die den Anschein erwecken, als würden sie sich zur Wahl stellen, um hinterher achselzuckend nach Schuldigen ihrer versagenden Politik zu suchen.
Wir haben den Vortrag für Euch in Bautzen aufgezeichnet.
Willy Wimmer war von 1985 bis 1992 Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und gehörte 33 Jahre dem Bundestag an. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
►►► zum Podcast: https://hearthis.at/eingeschenkt.tv/w...
Unterstützt uns, wenn ihr unsere Arbeit wertschätzt und mögt:
►►► https://www.paypal.me/eingeschenkttv
aktuelles Buch:
Deutschland im Umbruch: Vom Diskurs zum Konkurs – eine Republik wird abgewickelt
►►► https://amzn.to/2wwzdT5

Georg Schramm über den Krieg Reich gegen Arm {10:38}

Thom Kutlatschkowa
Am 01.10.2013 veröffentlicht 
Mehr Kabarett: http://www.youtube.com/playlist?list=...

Tagesdosis 1.9.2018 - Lehman Brothers: 10 Jahre danach

KenFM
Am 01.09.2018 veröffentlicht 
Ein Kommentar von Ernst Wolff.
In wenigen Tagen jährt sich zum zehnten Mal der Zusammenbruch der US-Großbank Lehman Brothers auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2007/ 2008.
Ausgelöst hatte die Krise der Kollaps des US-Subprime-Hypothekenmarktes. In den Jahren vor dem Lehman-Crash hatten amerikanische Banken immer mehr Hauskredite an nicht kreditwürdige Kunden vergeben, diese zu „Wertpapieren“ gebündelt und in alle Welt verkauft. Als die US-Häuserpreise, die jahrelang gestiegen waren, zu sinken begannen und Kreditgeber ihr Geld einforderten, entpuppten sich diese Papiere großenteils als wertlos.
Finanzinstitute in aller Welt mussten riesige Summen abschreiben und gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Daraufhin sprangen die Regierungen ein, erklärten die größten Institute für „too big to fail“ („zu groß um sie zusammenbrechen zu lassen“) und retteten sie mit Steuergeldern. Auf diese Weise wurden die Verursacher der Krise nicht etwa für ihre Verfehlungen (den Handel mit zweifelhaften Wertpapieren) zur Rechenschaft gezogen, sondern für ihre selbstverschuldeten Verluste entschädigt und dazu noch mit einem Freibrief für weitere riskante Geschäfte belohnt.
Anders sahen die Folgen für die arbeitende Bevölkerung aus: Da die zur Rettung der Banken eingesetzten Steuergelder riesige Löcher in die Staatshaushalte rissen, wurde ihr die Last der Krise unter dem Schlagwort der „Austerität“ in Form von Lohnkürzungen, Entlassungen und Sozialabbau aufgebürdet.
Alle Einsparungen aber reichten zur Deckung der Defizite nicht aus. Außerdem kam ein weiteres Problem hinzu: Das globale Finanzsystem ist kreditgetrieben und verlangt daher nach ständigem Wachstum und einer kontinuierlichen Zunahme der Geldmenge. Da sich die globale Wirtschaft jedoch nach 2008 nicht mehr erholte, geriet sie in die Lage eines Patienten, der zu verbluten droht.
Um den Tod des Patienten zu verhindern, sprangen die Zentralbanken ein und taten etwas, das sie in diesem Ausmaß nie zuvor getan hatten: Sie schöpften Unmengen neuen Geldes („Quantitative Easing“) und vergaben es zu immer niedrigeren Zinssätzen. Der Löwenanteil dieses Geldes floss allerdings nicht in die Realwirtschaft, sondern ging an Finanzinstitute und Großinvestoren, die es mehrheitlich wieder zur Spekulation einsetzten und so aufs Neue genau den Kreislauf anheizten, der in die Krise geführt hatte.
Das blieb nicht ohne Folgen: Die ausufernde Spekulation schuf riesige Blasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten, die seit Längerem zu platzen und das System zu sprengen drohen. Um das zu verhindern, versuchen die Zentralbanken gegenwärtig, ihre Geldpolitik zu „straffen“, d.h. weniger Geld ins System zu pumpen und die Zinsen wieder zu erhöhen.
Damit aber treffen sie auf ein weiteres – selbst geschaffenes - Problem, das in den vergangenen zehn Jahren historische Ausmaße angenommen hat: die globale Verschuldung. Investoren wie auch Regierungen und Privathaushalte in aller Welt haben aufgrund der niedrigen Zinsen in nie dagewesenem Ausmaß Kredite aufgenommen.
Die Zentralbanken stehen also vor einem unlösbaren Dilemma: Schränken sie die Geldmenge weiter ein und erhöhen gleichzeitig die Zinsen, erschweren sie die Bedienung der Kredite und treiben zahllose Schuldner in die Zahlungsunfähigkeit. Kehren sie zur „lockeren“ Geldpolitik zurück, wachsen die Blasen an den Märkten zwangsläufig weiter und reißen das System irgendwann in den Abgrund.
Zehn Jahre nach dem Lehman-Crash ist damit klar: Das System, das nur durch die Manipulation der Zentralbanken am Leben erhalten wurde, ist historisch am Ende. Egal, welchen Kurs die Zentralbanken in der vor uns liegenden Periode einschlagen, sie werden mit Sicherheit scheitern...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/
+++
Bildhinweis: New York City - June 8, 2007: Lehman Brothers Headquarters in midtown Manhattan at night.
+++
KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
+++
Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: https://kenfm.de/tagesdosis/
+++
KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/
+++
Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier:
https://kenfm.de/support/kenfm-unters...

Erwin Pelzig Das Netz der Macht {5:15}

Weißer Wolf
Am 12.12.2009 veröffentlicht 
Hier beschreibt Erwin Pelzig exzellent die Verbindungen der Firmen Untereinander.
Er gibt auch am Schluss einen kleinen Denkanstoß welche Folgen dies hat.

Samstag, 1. September 2018

Roger Waters von Pink Floyd über Weißhelme und Zensur

Vorankündigung: Roger Waters von Pink Floyd über Weißhelme und Zensur auf Facebook {2:16}

RT Deutsch
Am 31.08.2018 veröffentlicht 
Der ehemalige Pink Floyd-Frontmann Roger Waters spricht im exklusiven RT-Interview mit Sophie Schewardnadse von SophieCo über den Einsatz der Weißhelme in Syrien sowie Zensur auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken.
Das Interview mit dem politisch unbequemen Urgestein des Progressive Rock erscheint in Kürze bei RT Deutsch – hier zunächst ein Vorgeschmack.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch
Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch
Folge uns auf Google+: https://plus.google.com/1068940314550...
RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

Dienstag, 28. August 2018

Jim Carrey is back!

JIM CARREY IS BACK!! And He Deserves An Oscar For This Acting!! {5:10}

Overcast
Am 08.06.2018 veröffentlicht 
Jim Carrey is back with a brilliant and outstanding performance without saying one word... Literally!
part1: https://youtu.be/-9WFWI16yzU
x

Oskar Lafontaine zu den falschen Argumenten der #Aufstehen-Gegner

Obgleich die neue Sammlungsbewegung #Aufstehen offiziell erst am 4. September vorgestellt wird, wirkt sie bereits heute, wie nicht zuletzt die jüngsten Umfragen beweisen. Natürlich ruft der Erfolg auch Neider und Kritiker auf den Plan, deren Argumente jedoch nicht überzeugen können. Oskar Lafontaine hat diesen Argumenten einmal auf den Zahn gefühlt.
mehr:
- Oskar Lafontaine zu den falschen Argumenten der #Aufstehen-Gegner (NachDenkSeiten, 27.08.2018)

Oskar Lafontaine #2: Die linke Sammlungsbewegung {5:26}

weltnetzTV
Am 09.06.2018 veröffentlicht 
Oskar Lafontaine über die Idee, linke Kräfte in einer Bewegung zu vereinen
Die letzte Bundestagswahl hat nochmal unterstrichen, dass sich breite Teile der Wählerschaft von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Stattdessen wenden sie sich Parteien wie der AfD zu. Um dies zu ändern und das Erstarken der rechten Parteien zu verhindern, werben Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine für eine linke Sammlungsbewegung. Ziel ist eine inhaltliche Erneuerung der linken Kräfte und eine parteiübergreifende politische Mehrheit.
Schau dir unser Programm an:
https://weltnetz.tv
https://twitter.com/weltnetzTV
https://www.facebook.com/WeltnetzTV-1...
x

Die moderne Medizin beschädigt unsere Seelen

Nie ist die menschliche Psyche verwundbarer als in den Stunden während und unmittelbar nach der Geburt. Weichen, die hier zum Guten oder Schlechten gestellt werden, können den gesamten Lebensweg eines Menschen beeinflussen. Umso schlimmer, wenn Ärzte in der entscheidenden Phase achtlos mit Mutter und Kind umgehen, wenn die Technologiegläubigkeit und der Ökonomismus unserer Zeit den Geburtsvorgang bestimmen. Selbst Gewalt gegen Gebärende im Namen ärztlicher Autorität ist in „modernen“ Kliniken keine Seltenheit.

Für die meisten Menschen beginnt ihr Leben erst nach der Geburt. Die ersten Geschichten über uns hören wir von unseren Eltern: Wie sie unsere Geburt erlebt haben, über ihre Erfahrungen mit uns als Babys. Oft gibt es dazu Fotos von den ersten Tagen nach der Geburt und unseren ersten Lebensjahren.

Heute gibt es professionelle Fotografen, die noch im Krankenhaus die neugeborenen kleinen Menschen in Szene setzen. Auch in meinem Wohnraum hängt ein großes Bild, auf dem meine beiden Enkel, es sind Zwillinge, wenige Stunden nach ihrer Geburt zu sehen sind.

Und dank der neuesten Ultraschallgeräte gibt es sogar vorgeburtliche Bilder, auf denen schon im Mutterleib die kleinen Händchen und Gesichter des Nachwuchses sehr genau zu erkennen sind.

Doch zurück zu den Geschichten, die uns über uns und unsere Geburt erzählt werden, vielleicht sogar darüber, wie unsere Mutter die Schwangerschaft mit uns erlebt hat: Es sind alles fremde Geschichten, die mit unserem eigenen Erleben wenig zu tun haben.

Wir selbst haben keine bewussten Erinnerungen an unsere Zeit im Mutterbauch, von unserer Geburt und unseren ersten Lebensjahren. Wir wissen aber heute aus der biologischen Zellforschung, dass es ein implizites Gedächtnis gibt, das heißt in unseren Zellen alle unsere Erfahrungen, die wir jemals in unserem Leben gemacht haben, gespeichert sind – auch unsere vorgeburtlichen Erfahrungen.

mehr:
- Die traumatisierte Gesellschaft – Die moderne Medizin beschädigt unsere Seelen. (Birgit Assel, Rubikon, 25.08.2018)

Montag, 27. August 2018

Der Westen hat den Krieg in Syrien verloren.

„Der Krieg in Syrien ist vorbei und Amerika hat verloren“. So lautete die Überschrift eines Artikels, der Ende Juli im US-Magazin „Foreign Policy“ erschien. Der Autor Steven R. Cook ist Mitarbeiter des Council of Foreign Affairs und auf die US-Politik im Mittleren Osten spezialisiert.

Cook benennt die Fehler der US-Politik im Mittleren Osten in den letzten 15 Jahren und fordert eine grundsätzliche Neuorientierung. Die Irak-Invasion 2003 habe die Region destabilisiert, den Iran gestärkt, die US-Beziehungen mit seinen Verbündeten beschädigt und extremistische Gewalt angestachelt, so Cook. Das habe die US-Position in der Region geschwächt. Trotz dieser Erfahrungen habe die USA in Syrien eingegriffen mit exakt den gleichen Ergebnissen: Regionale Instabilität verschärfte sich, der Iran wurde stärker, die Beziehungen zu den regionalen Freunden verschlechterten sich und Terrorgruppen, die transnational agieren, seien noch stärker geworden.

Syrien sei zum Dreh- und Angelpunkt für die russische Strategie geworden, seine Position als Weltmacht zu behaupten. Das sei gelungen, denn der russische Einfluss im Mittleren Osten reiche heute von Damaskus östlich über die kurdischen Gebiete in Syrien und Irak bis nach Teheran. Und von Damaskus südlich bis Ägypten und Libyen. Russland habe seine Beziehungen zu den Golfstaaten ebenso gefestigt wie zu Israel und der Türkei. Die Zeit, in der die USA die Spielregeln der regionalen Ordnung im Mittleren Osten festgelegt habe, sei nach 25 Jahren vorbei.

Syrien, Russland und Iran hätten den Krieg in Syrien gewonnen, so Cook. Jetzt sei die Gelegenheit für die US-Amerikaner, grundsätzlich darüber zu diskutieren, wie wichtig der Mittlere Osten für die USA eigentlich sei und warum. Leicht sei das nicht, aber notwendig. US-Interessen erforderten eine aktive Rolle der USA, doch es gebe gute Argumente dafür, dass die USA ihre Ziele und Interessen im Mittleren Osten „ohne Kriege, ohne gesellschaftsverändernde Projekte, ohne Friedensprozesse und Sitzungen in Genf“ erreichen könne. Bisher sei die US-Politik im Mittleren Osten zwiespältig und träge. Die Folge sei, dass Syrien, Russland und der Iran ihren Sieg weiter ausbauen können.
mehr:
- Der Krieg ist entschieden: Der Westen hat den Krieg in Syrien verloren. (Karin Leukefeld, Rubikon, 25.08.2018)

Syrien Krieg - Die größte Falle - dokumentation 2016 {44:01}

Politik doku
Am 02.07.2016 veröffentlicht 
Der Bürgerkrieg in Syrien ist ein multilateraler militärischer Konflikt mit internationalen Interventionen aufgrund religiöser, ethnischer, wirtschaftlicher, politischer und geostrategischer Interessengegensätze. Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad stehen Kämpfern vieler gegensätzlicher Oppositionsgruppen gegenüber. Auslöser des Bürgerkriegs war ein friedlicher Protest im Zuge des Arabischen Frühlings Anfang 2011, der zum bewaffneten Konflikt eskalierte. Eine wachsende Einflussnahme von Interessengruppen aus dem Ausland gewann mit der anhaltenden Auseinandersetzung an Bedeutung. Neben dem Zustrom von Geld und Waffen kämpften auch immer mehr ausländische Freiwillige und Söldner in Syrien.
x
KenFM über: Syrien als Spielball geopolitischer Interessen {38:22}

KenFM
Am 02.11.2015 veröffentlicht 
Syrien: Spielball geopolitischer Intressen
Für die USA geht es in Syrien um weit mehr als nur einen Regime-Change. Es geht darum, den Zusammenbruch des US-Dollars zu verhindern. Da der US-Dollar die Weltreserve-Währung darstellt, wären von diesem Zusammenbruch sehr sehr viele Volkswirtschaften betroffen. Das erklärt, warum die USA unter Obama die selbe Technik anwenden wie unter Reagan. Sie zwingen die Golfstaaten aktuell dazu, ihr Öl möglichst billig auf den Weltmarkt zu werfen.
Und sie setzen wie ihre Partner den IS als Waffe gegen Syrien und seine Partner ein.
Gehen wir die Liste durch, und sorgen wir so für ein Gesamtbild der komplexen Gemengelage, das uns von den elitegesteuerten Massenmedien konsequent vorenthalten wird. Am Ende dieses Bildes können wir etwas klar und deutlich erkennen: Flüchtlingsströme.
+++
KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/
+++
Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters...
x
Jürgen Todenhöfer über Syrien-Krieg - 2.10.2016 {21:23}

Freie Propaganda
Am 15.10.2016 veröffentlicht 
Jürgen Todenhöfer spricht über den Syrien-Krieg, das Ausmaß der Zerstörung und wie man diesen Krieg beenden könnte.

Dr.Daniele Ganser: Syrienkrieg wurde von US-Strategen geplant. {22:35}

Heiner Schulte
Am 26.09.2016 veröffentlicht 
Aus: "Dr. Daniele Ganser - -Verdeckte Kriegsführung- 17. Juni 2016 Reichshofsaal , Lustenau, Österreich"
https://www.youtube.com/watch?v=0M3VE...
Seit 2011 läuft ein verdeckter Krieg gegen Syrien. Ziel ist ein Regime-Change. Der ehemalige NATO-Oberbefehlshabers und US-General Wesley Clark hatte es schon 2007 in aller Klarheit ausgesprochen. [Link von mir eingefügt: Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (Post, 07.04.2015)] Bereits wenige Wochen nach dem 11. September 2001 sei der US-Generalstab angewiesen worden, in sieben Staaten einen Regime-Change herbeizuführen: Irak, Libanon, Somalia, Sudan, Libyen, Syrien, und schlussendlich Iran. Zurzeit ist vorrangig Syrien das Objekt der Begierde der imperialistischen Raubmörder. Jetzt, wo es nach eineinhalb Jahren noch nicht gelungen ist, mittels eingeschleuster Söldner den Regime-Change herbeizuführen, wird damit gedroht, den verdeckten in einen offenen Krieg zu überführen. Der Einsatz von Giftgas, der dem syrischen Staat in die Schuhe geschoben wird, dient dabei als Vehikel.
[Der Link im VideoText zur Ganser-Rede wurde von mir eingeschoben!]

Sonntag, 26. August 2018

Schwarze Löcher: Die Singularität des vorigen Tages

Schwarze Löcher sind Singularitäten der allgemeinen Relativitätstheorie. Sie sind durch einen Ereignishorizont von der Außenwelt abgeschirmt. Gut so, weil dahinter die Zeit womöglich sowohl in Richtung Zukunft aber auch in Richtung Vergangenheit ticken könnte

Lange bevor Chemiker und Physiker mit Röntgenstrahlen bzw. Rastertunnelmikroskopen einzelne Moleküle oder Atome abbilden konnten, haben sie die atomistische Theorie der Materie entwickelt. Dass alle Stoffe aus Atomen bestehen, war bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine ziemlich einleuchtende Annahme: Alle Experimente deuteten in diese Richtung. So konnte z.B. Albert Einstein im Jahr 1905, sein annus mirabilis, die chaotische brownsche Bewegung von mikroskopischen Partikeln in Flüssigkeiten als Folge des zufälligen Abstoßens von unsichtbaren Atomen deuten. Das war allerdings eine indirekte Überprüfung der atomistischen Theorie.

Mit den Schwarzen Löchern im Weltraum verhält es sich ähnlich. Ein Schwarzes Loch ist ein Gravitationsriese, der alles unweigerlich verschlingt, d.h. sowohl Materie als auch Strahlung, so dass wir von außen nicht in sein Inneres hineinblicken können. Photonen, die die Ereignishorizontbarriere überqueren, können sich der Anziehung des Schwarzen Loches nicht mehr entziehen, d.h. die Physiker können nur anhand der Formelmaschinerie der Allgemeinen Relativitätstheorie berechnen, was vermutlich im Bauch der Schwarzen Löcher geschieht. So versucht man zu verstehen, wieder indirekt, was sich dort im Inneren tut.

So arbeitet die Wissenschaft: Wir untersuchen das Kleinste und das Größte einfach "because it’s there" (wie der Mount Everest), weil wir unsere Ignoranz über die Welt Schritt für Schritt abbauen möchten. Hätten Chemiker und Physiker des neunzehnten Jahrhunderts nicht so gehandelt, hätten sie Atome nie zu erforschen gewagt, weil diese damals jenseits des menschlichen Augenscheins lagen. Die Vorstellungskraft, gepaart mit entsprechenden mathematischen Formulierungen, ist allerdings das beste Mikroskop der Wissenschaft. Es werden Hypothesen aufgestellt, die dann experimentell überprüft werden. Bei vielen Vermutungen der Physik wissen wir nicht sofort, wie wir sie experimentell überprüfen könnten, es ist aber fast immer nur eine Frage der Zeit, bis jemand ein passendes Experiment vorschlägt und dieses auch durchgeführt wird.

Schwarze Löcher sind freilich ein theoretisches Konstrukt der modernen Physik, die unsere Vorstellungskraft und die heutige Gravitationstheorie an ihre Grenzen bringt. Was im Inneren von Schwarzen Löchern geschieht, strapaziert die "gesunde" Intuition, wie übrigens auch die Paradoxien der Quantenmechanik.

Es überrascht deswegen, dass die Möglichkeit von so etwas wie Schwarzen Löchern bereits im 18. Jahrhundert besprochen wurde (unter der Bezeichnung "dunkle Sterne"). John Michell in England und Pierre-Simon de Laplace in Frankreich haben sich fast gleichzeitig Gedanken über massive Gestirne gemacht. Da die Fluchtgeschwindigkeit eines Objekts aus der Gravitation eines Himmelkörpers direkt proportional zu seinem Radius ansteigt (bei gleichbleibender Massendichte), war es vorstellbar, dass für sehr große Sterne nicht einmal Licht die notwendige Fluchtgeschwindigkeit erreichen könnte und so im Stern "gefangen" bleiben könnte.

Michell dachte, man könnte solche "dunklen Sterne" nachweisen, falls ein heller und ein dunkler Stern sich als Paar um dem gemeinsamen Schwerpunkt drehen würden. Astronomen könnten die Umlaufbahn des hellen Sterns beobachten und auf diese Weise auf die Existenz des dunklen Kompagnons schließen.1️⃣ Denselben Grundgedanken kann man aber auch in eine andere Richtung verfolgen, die weder Michell noch Laplace berücksichtigt haben: Wenn eine sphärische Masse so stark komprimiert wird, dass ein kritisches Verhältnis von Masse zu Radius erreicht wird, kann die Fluchtgeschwindigkeit die Geschwindigkeit des Lichtes übersteigen. Wir erhalten auch so ein Schwarzes Loch, und deswegen sollte es Schwarze Löcher in allen Variationen geben: kleiner als Atome, aber auch größer als unser Sonnensystem.

mehr:
- Schwarze Löcher: Die Singularität des vorigen Tages (Raúl Rojas, Telepolis, 26.08.2018)

Universum Doku 2018 HD Schwarze Löcher {43:51}

xXAeroXx
Am 07.01.2018 veröffentlicht 
Das uns umgebende Universum ist skurril: kreativ und zerstörerisch zugleich. Schwarze Löcher sind nur eines dieser ungelösten Rätsel, faszinierend und sonderbar. Ihre unbändige Anziehungskraft lässt sie sich zu alles verschlingenden Schlunden im All öffnen. Und dennoch scheint ihre Erkundung der nächste Schritt in der Raumfahrttechnik zu sein - und vielleicht der erste Schritt zu bemannten Reisen durch Raum und Zeit
x

Samstag, 25. August 2018

Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit?

Positionen 15: Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? {2:43:56}

KenFM
Am 25.08.2018 veröffentlicht 
Der Tiefe Staat. Eine Begrifflichkeit, die im öffentlichen Diskurs nur selten Verwendung findet. Man könnte fast meinen, dass es sich hierbei bloß um einen Mythos handelt. Die 15. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ möchte Licht ins Dunkel des Tiefen Staates bringen und fragt: „Der Tiefe Staat: Mythos oder Wirklichkeit?“.
Ist der Tiefe Staat real? Und wenn ja, wie konnte es ihm gelingen, so lange nicht von den Menschen wahrgenommen zu werden, obwohl sie von seinem Handeln direkt betroffen sind? Die Öffentlichkeit, die Gesellschaft, wir alle?
Uwe Soukup, Patrik Baab, Ullrich Mies und Dr. Daniele Ganser haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn eingehend mit staatlichen Strukturen beschäftigt, die außerhalb des Rampenlichts manifest sind. Anhand zahlreicher Beispiele versuchen die Gäste, dem Tiefen Staat seinen Tarnumhang vom Leibe zu reissen.
Sie sind sich einig: Wer das Versteckspiel zwischen offiziellem und „inoffiziellem“ Staat beenden möchte, muss zu allererst für Transparenz sorgen. Dem Zuschauer wird schnell klar, dass der Tiefe Staat weit mehr als eine geheime Untergrundorganisation ist, die im Verborgenen die Fäden zieht. Ganz im Gegenteil: So spielen etwa der Tiefe Staat und repräsentative Demokratie in derselben Mannschaft. Ihre neoliberalen Mitspieler – u.a. die Geheimdienste oder Corporate Media – passen sich gekonnt die Bälle zu und bilden zusammen ein „Erfolgsteam“, neben dem selbst der FC Bayern nur wie ein Kreisliga-Team daher kommt.
Geschickt hat diese Mannschaft des Tiefen Staates, unter dem Einsatz von positiv klingenden Parolen wie „Liberalisierung der Arbeitswelt“ dafür gesorgt, die Lohnabhängigen so sehr mit sich selbst zu beschäftigen, dass den meisten die Zeit und die Kraft fehlt, das falsche Spiel dieser Mannschaft zu durchschauen, obwohl es sich tagtäglich vor ihren Augen abspielt. Es ist – um mit einer Metapher von Daniele Ganser zu sprechen – wie beim Fußball: als ob FC-Bayern-Spieler Thomas Müller in das Trikot von Borussia Dortmund schlüpfen würde, um sich dann in deren Strafraum zu schleichen, Eigentore zu schießen und so der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen.
Doch genau hier liegt auch die Hoffnung versteckt: Denn wir als Zuschauer am Spielfeldrand haben die Chance, dieses Tarnmanöver zu durchschauen, indem wir uns die Spieler auf dem Feld ganz genau anschauen, sie und ihre Trikots unter die Lupe nehmen und prüfen, für welche Mannschaft welcher Spieler auf dem Feld tatsächlich spielt.
Diese Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ soll diesen „Ent-tarnungs-Prozess" ein Stück weit anschieben.
Freilich, ohne zu vergessen, dass das Spiel erst gewonnen ist, wenn man aus dem neu erworbenen Wissen auch ins Handeln kommt. Erst wenn sich die gesellschaftlichen Kräfte der tatsächlichen Umstände bewusst werden, stehen die Zeichen auf Veränderung und der Tiefe Staat wird als das erkannt, was er ist: Kein Mythos, sondern Wirklichkeit. Unmöglich? Wohl kaum. Wir sind in der Überzahl!
Die Gäste sind:
Ullrich Mies - Publizist, Fassadendemokratie
Patrik Baab - Journalist, Im Spinnennetz der Geheimdienste
Dr. Daniele Ganser - Historiker und Friedensforscher, Nato-Geheimarmeen
Uwe Soukup - Historiker, Der 2. Juni 1967
Inhaltsübersicht:
0:00:36 Personenvorstellungen
0:03:04 Barschel, Ohnesorg, Gladio – Tiefer Staat, was ist das?
0:33:44 Fassadendemokratie und selektive mediale Informationspolitik
0:49:09 Die weltumspannenden Verstrickungen nationaler Geheimdienste
1:13:57 Der October Surprise Deal im Wahlkampf Jimmy Carter/Ronald Reagan 1980
1:20:19 Wahrnehmungen und Reaktionen des Normalbürgers auf den Tiefen Staat
1:34:32 Warum hält der deutsche Wähler an Angela Merkel fest?
1:41:02 Lösungsmodelle: Menschheitsfamilie und tiefer denken
1:48:18 Gegen den Tiefen Staat hilft nur Transparenz
1:54:51 Den Tiefen Staat überwinden, aber wie?
2:18:49 Wie funktioniert Mut zur Gelassenheit?
2:35:49 Fünf Schlussworte
+++
KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/
+++
Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters...
https://www.kenfm.de
https://www.facebook.com/KenFM.de
https://www.vk.com/kenfm
https://www.twitter.com/TeamKenFM
https://www.youtube.com/KenFM

siehe auch:
Donald Trump und der „Tiefe Staat“ (Post, 21.07.2018)
Dirk Pohlmann: "Der duale Staat – Recht, Macht und Ausnahmezustand" (Post, 16.05.2018)

Freitag, 24. August 2018

Warum Männer Singles sind

Nach einem Evolutionspsychologen hat sich der Paarungsprozess verändert, die Männer sollen feststecken, sie können nicht flirten oder sind verunsichert

Einsamkeit sei eine Epidemie, erklärte kürzlich die britische Campaign to End Loneliness. Besonders gefährdet für chronische Einsamkeit seien zunehmend ältere Menschen. Und chronische Einsamkeit, so hatten Wissenschaftler behauptet, erhöhe das Risiko eines vorzeitigen Todes. Nach einer Studie wächst auch die Einsamkeit in den USA schnell an, 35 Prozent der Amerikaner seien einsam, hier aber sollen jüngere Menschen mehr unter Einsamkeit leiden als ältere. Nach einer Umfrage sagen auch immer mehr Amerikaner, sie seien einsam (In den USA soll die Einsamkeit grassieren).

Den Trend scheinen auch andere Statistiken zu belegen. Nach dem britischen Statistikamt lebten in Großbritannien 34,5 Prozent der Erwachsenen als Single und hatten niemals mit einem Partner zusammengelebt oder waren verheiratet. Nach einer Gallup-Umfrage ebenfalls 2015 lebten 64 Prozent der 18-29-jährigen Amerikaner als Single und waren niemals verheiratet, was allerdings weniger aussagekräftig ist (s.a.: Junge Amerikaner: Liberaler, aber weniger Sex). Aus Japan oder Südkorea wird gemeldet, dass immer mehr Menschen asexuell leben (Sex ist Mühsal). Und überall in den Industriestaaten wächst die Zahlen der Menschen, die als Singles leben - und oft auch keinen Partner haben. Und natürlich können Singles zufrieden und auch sexuell ausgefüllt leben, während Menschen nicht unglücklich und einsam sein müssen, wenn sie asexuell leben.

mehr:
- Warum Männer Singles sind (Florian Rötzer, Telepolis, 22.08.2018)
x

USA: Wenn die Hacker keine Russen sind

Demokraten ließen Hacker versuchen, in die Wählerdatenbank des DNC einzudringen, während Microsoft aus der Panik mit dem Abschalten von Fake-Websites ein neues Geschäftsmodell bewirbt

Vor den nur noch etwas mehr als zwei Monate entfernten Midterm-Wahlen ist die Aufregung in den USA groß, dass Hacker die Wahlen oder die Haltung der Menschen beeinflussen könnten. Jetzt musste der Democratic National Committee (DNC), dessen Computer 2016 durch spare fishing gehackt wurden, eingestehen, dass der diese Woche entdeckte und angeblich abgewehrte Hackversuch nicht vom Ausland oder von den immer gleich beschuldigten Russen kam. Der DNC hatte am Dienstag das FBI eingeschaltet, aber es stellte sich heraus, dass der Versuch, in die Wählerdatenbank einzudringen, nur ein Test war, den die Demokratische Partei von Michigan durchgeführt hatte, ohne den DNC zu benachrichtigen.

Die Demokratische Partei von Michigan hat offenbar "White-Hat"-Hacker von der Firma DigiDems angestellt, um den Angriff auf die Wählerdatenbank auszuführen. Sie haben offenbar DNC-Angestellten Emails geschickt, um diesen den Zugangscode zu entlocken, und eine Fake-Website erstellt. Die Datenbank DigiDems enthalte, so Bob Lord, der Sicherheitschef des DNC, die wichtigsten Informationen für die Partei, nämlich persönliche Daten der Wähler (um diese zu beeinflussen, müsste man hinzufügen).

Klar ist bislang nicht, warum die Angriffe ausgeführt wurden. Sollte die Sicherheit getestet werden oder wollte man gar mit einem False-Flag-Angriff, der den Russen untergeschoben wird, politisch gegen die Republikaner und Trump punkten? Lord sagte jedenfalls, dass permanent versuchte werde, den DNC zu hacken. Auch wenn es nun kein ausländischer Akteur gewesen sei, so sei dies doch ein weiterer Beweis, dass man wachsam sein müsse.

mehr:
- USA: Wenn die Hacker keine Russen sind (Florian Rötzer, Telepolis, 24.08.2018)

siehe auch:
- Donald Trump in Bedrängnis (Florian Rötzer, Telepolis, 22.08.2018)

mein Kommentar:
Auch wenn es Putin NICHT war, es bleibt immer was hängen!
Und DARUM geht es!

Pegida-Pöbler beim LKA

Am Rande einer Pediga-Veranstaltung in Dresden ging die sächsische Polizei unter anderem scharf gegen ein ZDF-Team vor. Im Nachhinein bringt dieser Demo-Eklat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer endgültig in Erklärungsnot, findet Jörg Köpke.

Berlin
Der Demo-Eklat bringt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer endgültig in Erklärungsnot. Fragwürdig das Vorgehen der sächsischen Polizei gegen ein ZDF-Team am Rande einer Pegida-Veranstaltung in Dresden. Grenzwertig der anschließende Tweet des Regierungschefs, in dem er Medienvertretern indirekt vorwirft, unseriös agiert zu haben, statt vehement die Pressefreiheit zu verteidigen.

Jetzt kommt heraus, dass der Pegida-Sympathisant, der willfährige Polizisten aufforderte, gegen Journalisten einzuschreiten, ein Mann vom sächsischen Landeskriminalamt war. Spätestens jetzt erschüttert den Freistaat eine nicht mehr wegzudiskutierende Staatskrise.
mehr:
- Der Demo-Skandal in Sachsen wird zur Staatskrise (Jörg Köpke, Leipziger Volkszeitung, 23.08.2018)

siehe auch:
- Was wie Satire klingt, ist bittere Realität (Stefan Locke, FAZ, 23.08.2018)
- Pegida-Pöbelei in Dresden – Maik G. arbeitet als Buchprüfer für das LKA (SPON, 23.08.2018)
- UPDATE 23.08.2018, 13:26 Uhr Polizei gegen ZDF-Reporter in Dresden „Vorgänge wirklich besorgniserregend“ – Pegida-Demonstrant ist LKA-Mann (Ingo Salmen, Tagesspiegel, 23.08.2018)
- Behinderung von Journalisten bei Pegida-Demo: LKA-Mitarbeiter hat Zugriff auf sensible Ermittlungsdaten (Denise Peikert, Sandro Poggendorf, MDR aktuell, 23.08.2018)

Donnerstag, 23. August 2018

Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt.

Wenn Antidepressiva, statt zu helfen, die seelische Not eines Menschen noch größer machen, ist das nicht nur eine Absurdität, es kann tödlich enden. Der Autor erlitt durch das Versagen von Big Pharma einen unwiederbringlichen Verlust: Seine Frau beging nach der Einnahme von Psychopharmaka Suizid. Ein Risiko, über das Ärzte und Packungsbeilagen bis dahin geschwiegen hatten. Man sollte meinen, dass es leicht wäre, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Ähnliches in Zukunft zu verhindern. Nicht aber, wenn der Gegner ein mächtiges Kartell ist: die Pharmaindustrie, gegen die Politik und Gerichte kaum aufzubegehren wagen.

Die deutsche Arzneimittelaufsichtsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entstand Anfang der 90er Jahre aus dem Bundesgesundheitsamt (BGA). Damals in den 80er Jahren – die älteren Leser werden sich hieran sicher erinnern – erschütterte ein Arzneimittelskandal die Republik und führte zur Auflösung der alten und zum Entstehen der neuen Aufsichtsbehörde. Es ging um Blutkonserven, die mit dem HIV-Virus verseucht waren. Sie wurden Blutern verabreicht, die infolgedessen an Aids erkrankten und vielfach daran verstarben.

Ende September 1993 erfuhr der damalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer, dass das Bundesgesundheitsamt schon seit Mai 1993 von HIV-positiven Blutplasmakonserven der Firma UB Plasma wusste, aber nichts unternommen hatte (1). Wenige Tage später entließ er den damaligen BGA-Präsidenten Dieter Großklaus. Im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages wurde festgestellt, „dass rund 60 Prozent der durch kontaminierte Blutprodukte ausgelösten HIV-Infektionen hätten verhindert werden können“.

Ferner wurde kritisiert, „dass es dem Bundesminister nicht gelungen ist, den nach der Contergan-Katastrophe für Arzneimittel-Großrisiken geschaffenen Pharmapool zu Leistungen an die Stiftung (für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen) heranzuziehen (…) (obwohl) der Pool mit über 800 Millionen DM über mehr als ausreichende Mittel verfügt“ (2).

In die Zeit des Übergangs von der alten Aufsichtsbehörde BGA hin zur heutigen Aufsichtsbehörde BfArM fiel auch die Zulassung zahlreicher Antidepressiva, der so genannten Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer – Selektive Serotonin Reuptake Inhibitors –, kurz SSRI-Antidepressiva.
mehr:

- Tödlicher Ernst Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. Teil 2/2. (Lothar Schröder, Rubikon, 22.08.2018)
- Link zum ersten Teil dieser Artikelreihe
siehe auch:
- Tagesdosis 25.6.2018 – Freibrief für Kinderdroge Ritalin (Susan Bonath, Tagesdosis, 25.06.2018)
- Big Data: Die Pharmaunternehmen buhlen um Daten (FAZ, 06.03.2018)
- Nach fünf Jahrhunderten von Kolonialismus und Plünderung des Planeten steht die Menschheit an einem Wendepunkt. (Heiko Flottau, NachDenkSeiten, 28.02.2018)
- "Kontraste"-Recherche: Fragwürdige Geschäfte der Pharmakonzerne (Tagesschau, 08.02.2018)
- Wissenschaft: frei oder nicht frei? (Post, 05.10.2017)
- Das Ende von Big Pharma (Sven Böttcher, Rubikon, 31.05.2017)
- Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 28.04.2017)
- Das neoliberale Narrativ: Wir sind verkehrt! (Post, 05.10.2016)
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)

x

Syrien: Britische Regierung kürzt Unterstützung für oppositionelle Polizisten

Das nicht-humanitäre Programm für die "Free Syria Police" sei angesichts des bevorstehenden Angriffs der syrischen Armee auf Idlib zu riskant geworden

Die Süddeutsche Zeitung schreibt noch von "Rebellen". Im Zusammenhang mit Befürchtungen der Bundesregierung angesichts kommender Angriffe der syrischen Regierungstruppen mit ihren Verbündeten und russischer Unterstützung auf Idlib ist die Rede vom "letzten Stützpunkt der Rebellen".

Das ist ein politisches Landschaftsbild aus einer verträumten Spätromantik. Die Rebellenzone ist hier sehr ungenau ausgeführt; es kommt ganz auf den Eindruck an, den die Farbtupfer auf den weitentfernten Betrachter ausübt. Die oder der denkt, stimuliert von den hierzulande noch immer wirksamen Traditionen des vorletzten Jahrhunderts, Gutes von den Rebellen.

Präzisere Zeichnungen des Geländes in Idlib - wie z.B. die Abbildung "Factional Control" im Überblick des französischen Historikers Matteo Puxton (zur Beruhigung: Er ist eindeutig kein "Assadist") - zeigen Herrschaftsgebiete von bewaffneten Milizen, die mal mehr, mal weniger unbedingt, brutal oder radikal einen religiösen Staat zum Ziel haben.

Al-Qaida-Verbündete und - Sprösslinge sind, sind, wie Puxton ausführt, in der "Dschhadistenzone" wieder stärker vertreten. Eine Hauptrolle unter den Milizen in Idlib spielt Hayat al-Tahrir al-Sham (auch, korrekter, mit "asch-Scham" transkribiert), ein Abkömmling der al-Nusra-Front, die sich zwar von der Organisation al-Qaida distanzierte, nicht aber von deren ideologischen Kernpunkten, die direkt mit Herrschaftsformen verknüpft sind, welche Rebellen im Geiste dessen, was hierzulande mit dem Begriff verbunden wird, das pure Grauen einjagen müsste.

Möglich, dass eine Spur des Grauens nach London gelangt ist. Wahrscheinlicher ist aber, dass man sich auch dort an die großen politischen Tableaus hält. Und auf dem syrischen Großtableau ist die Opposition der Verlierer, ohne Aussichten, dass sich das doch noch ändern könnte.

mehr:
- Syrien: Britische Regierung kürzt Unterstützung für oppositionelle Polizisten (Thomas Pany, Telepolis, 21.08.2018)
x