Mittwoch, 19. Dezember 2018

Bill Gates und die WHO: Ein gefährliches Netzwerk

In den letzten zehn Jahren hat sich der reichste Mann der Welt Bill Gates zum größten Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Zu der Stiftung gehört auch Warren Buffet. Dieser wurde mit Coca Cola reich und er investiert in Monsanto. Die WHO ist eine Sonderorganisation der UNO und spätestens, nachdem die WHO bekannt gab, dass Glyphosat doch nicht krebserregend sei, wusste man, wer im Hintergrund die Fäden zieht. Diese Großzügigkeit von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gibt ihnen einen übergroßen Einfluss und genau da ist das Problem. Denn schauen Sie sich die Bill-&-Melinda-Gates-Foundation genau an. Sie werden feststellen, dass Bill Gates nie alleine unterwegs ist. Im Gepäck hat er nicht nur die großen Pharmakonzerne, sondern auch die Gentechnik-Lobby. Erst kürzlich wurde der genmanipulierte Mais von BayerMonsanto in Afrika entlarvt und Bill Gates mit der ganzen Genlobby zeigte sich geschockt, denn sie waren schon auf Werbetour. Indien stellte die Förderung durch die Bill-und-Melinda-Gates-Foundation ein und warf ihnen Interessenkonflikt auf Grund der Allianz mit den großen Pharmakonzernen vor.
mehr:
- Ein gefährliches Netzwerk und unsägliche Allianz – Bill Gates und die WHO (netzfrauen.org, 19.12.2018)
Grafik aus obigem Artikel der Netzfrauen

siehe auch:


Bildquelle: Bill Gates, Pentagon, Rockefeller Stiftung: AEF Fundation: die „Corona Pläne“ der Kontrolle der Welt (Geopolitiker’s Blog, 30.05.2020)


Quelle: “Bill Gates und seine Investitionen in Deutschland” (wertewandelblog.de, 14.05.2020)


David Prins wird vom Mainstream hart angegriffen, weil er ein nuanciertes Video veröffentlicht, in dem Fragen zu den Interessenkonflikten der WHO und anderer Organisationen, hinter denen Bill Gates steht, gestellt werden. Und er gibt an, dass er besorgt über die zunehmende Zensur ist.

Jeder, der über die NOS und die "Qualitätszeitungen" hinausblicken möchte, hat kürzlich bemerkt, wie schnell Informationen verschwinden - zum Beispiel Dr. Eriksons ausgezeichnetes und fundiertes Zeugnis in Kalifornien. Oder das Buch Vaccine-free von Door Frankema, das aus dem Sortiment von Bol.com entfernt wurde.

Antwort der Mainstream-Medien

Die RTL-Redakteurin Susanne Uilenbroek schrieb dies in ihrem Blog :
„Für mich ist Prins jedoch erstaunt, als er vorschlägt, dass die niederländische Politik von der Pharmaindustrie angestiftet wurde und dass die WHO keine unabhängige Organisation ist, sondern an der Leine des Milliardärs Bill Gates. läuft. Nur Dinge schreien, ohne etwas zu überprüfen, dann werde ich dich nicht mehr ernst nehmen. Und es reicht nicht aus, Ihre Rede mit "Das sind Fragen, die ich habe" zu schließen. Dann finde es zuerst heraus und mache dann ein Video. “

Die Fakten

Hat Frau Uilenbroek ihre eigenen Nachforschungen angestellt, bevor sie ihren Blog in die Welt geschickt hat?
Die Interessenkonflikte, die David Prins zitiert, sind tatsächlich da. Studieren Sie dieses Bild (klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern).

[Lara van Doorn, Eine grafische Antwort auf die Fragen des Lungenarztes David Prins, transitieweb.nl, 13.05.2020 – Google-Übersetzer]
Bildquelle: obiger Post auf transitieweb (=> Originalgröße)
- Hintergrund: Kritische Fragen des Lungenarztes David Prins zu Korona und Impfstoffen (The Hogeland, winsum.nieuws.nl, 12.05.2020)

LONGARTS DAVID PRINS STELT VRAGEN RONDOM CORONA EN VACCINS {8:25}

Ex Vaxx
Am 10.05.2020 veröffentlicht 
niederländ. Text auf YouTube
[deutsche Untertitel: Untertitel-Icon – Zahnrad-Icon: Untertitel – »automatisch übersetzen« – Deutsch]

Ein Wort zur Impfeffektivität (Post, 20.06.2020)
Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
- Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik (netzfrauen.org, 27.01.2016)
Diagnose: Grippegeschäft (Bernd Hontschik, hontschik.de, 22.08.2009 – PDF) 

zuletzt aktualisiert am 11.07.2020
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Erwerbstätigkeit: Kaum Veränderungen beim Abstand zwischen Zuwanderern und länger Ansässigen

Institut der deutschen Wirtschaft: "Personen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Erwerbs- und Einkommensperspektiven als andere"

Trotz der guten Konjunktur der letzten Jahre, die für eine gute Arbeitsmarktlage sorgte, hat sich in den letzten zehn Jahren an einem Phänomen wenig geändert, wie das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) feststellt: "Personen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Erwerbs- und Einkommensperspektiven als andere."

Aus einer aktuellen IW-Studie dazu zitiert die Rheinische Post einige Kernergebnisse vorab. Sie zeigen, dass der Anteil der Erwerbstätigen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren bei denjenigen mit Migrationshintergrund unter den Vergleichswerten der Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund liegen. Etwas besser sieht es bei den Nachkommen aus Zuwandererfamilien aus, die in Deutschland geboren sind.

Zwar zeigen die IW-Zahlen im Zehnjahres-Vergleich eine positive Entwicklung. So wurde im Jahr 2007 der Anteil aller Erwerbstätigen aus Zuwandererfamilien im genannten Alter mit lediglich 67,9 Prozent angegeben, während er sich 2017 auf immerhin 72,3 Prozent vergrößerte - und bei den in Deutschland Geborenen steigerte er sich im Zeitraum von zehn Jahren von 73 Prozent auf 77 Prozent. Auffallend ist aber, dass sich in einem Jahrzehnt beim Abstand zu den Personen im selben Alter ohne Migrationshintergrund nichts Nennenswertes verändert hat.

mehr:
- Erwerbstätigkeit: Kaum Veränderungen beim Abstand zwischen Zuwanderern und länger Ansässigen (Thomas Pany, Telepolis, 19.12.2018)

Facebooks Handel mit Nutzerdaten

Bei Facebook jagt ein Datenschutzskandal den nächsten: Medienberichten zufolge hatten nicht nur weitere Firmen Zugang zu Nutzerdaten. Unternehmen wie Netflix und Spotify war es zudem möglich, Privatnachrichten zu lesen, zu schreiben und sogar zu löschen.

Facebook hat nach neuen Vorwürfen den Zugang zu Nutzerdaten für Firmen wie Microsoft, Netflix oder Spotify verteidigt. Das Online-Netzwerk betonte, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag. Die "New York Times" berichtete zuvor unter anderem, Microsofts Suchmaschine Bing habe Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten.

Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei zum Beispiel Informationen von Freunden ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.

Zugleich bestätigte Facebook, dass die entsprechenden Schnittstellen zum Teil noch 2017 verfügbar gewesen seien, obwohl der Datenzugang eigentlich 2014 eingestellt wurde. Das hätte nicht passieren dürfen, räumte der zuständige Manager Konstantinos Papamiltiadis ein. Facebook habe aber keine Hinweise darauf, dass es Datenmissbrauch nach dem Ende des Programms gegeben habe. Das Online-Netzwerk nannte auch die "New York Times" selbst in der Liste der Partner, bei denen es eine Verknüpfung mit Facebook-Daten gab.

mehr:
- Facebooks Handel mit Nutzerdaten – Firmen konnten private Nachrichten lesen (n-tv, 19.12.2018)

Adventsrätsel, das Neunzehnte von vierundzwanzig


Was ist kalt, heiß, hart, weich, eng, weit, rot, gut?
Was zerspringt, klopft, erwärmt, rutscht,
schlägt, bricht, hüpft und erquickt?








PRELUDE TO A HOPE - Keith Emerson 2008   {3:07}

Veröffentlicht am 09.06.2009
KEITH EMERSON OFFICIAL
Keith Emerson's new original piano piece from his new album, "Keith Emerson Band Featuring Marc Bonilla"
Filmed at St. Monica Church in Santa Monica, CA
www.keithemerson.com
FACEBOOK: http://www.facebook.com/KEITH.EMERSON…

Dienstag, 18. Dezember 2018

Tagesdosis 18.12.2018 – Desinformation in Klumpen (Podcast)

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Die Welt ist in Gefahr. Russland will die Demokratie zerstören. Russland ist das Böse und Putin ist sein Darth Vader. Aus der Tiefe des Internets kommen immer neue Angriffe. Sagt unsere Regierung, sagen die meisten Politiker, sagen unsere Medien, sagen die Sprecher unserer Verbündeten.

Zum Beispiel der Vizepräsident der EU Kommission und frühere Ministerpräsident Estlands Andrus Ansip: „Wir müssen unsere Demokratien gegen Desinformation schützen. Wir haben Versuche gesehen, in Wahlen und Referenden einzugreifen, und es gibt starke Beweise, dass Russland die Hauptquelle dieser Kampagnen ist“

Der Staatspropagandasender Deutsche Welle weiß: „Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen jetzt in die Informationsoffensive gehen. Grundlage ist ein Aktionsplan, den die Kommission umsetzen soll. Demnach sollen zunächst die EU-Organe und -Mitgliedsländer miteinander vernetzt werden. Außerdem sollen der Privatsektor (Google, Twitter und Facebook) sowie NATO und G-7 mit ins Boot geholt werden. Das Ziel: Ein engerer Austausch, um schneller und gemeinsam gegen Fake News vorgehen zu können. Es soll ein Frühwarnsystem entstehen, das quasi in Echtzeit vor russischen Desinformationskampagnen warnt.“

Die Zeit, wie die Süddeutsche, die FAZ und die Welt bewährtes Verlautbarungsorgan des Zentralkomitees der Atlantikbrücke, kennt sich aus mit Desinformation – und warnt davor, Zitat: „In ihrem Buch „LikeWar: The Weaponization of Social Media“ schildern die beiden US-Autoren Peter W. Singer und Emerson T. Brooking, wie die sozialen Medien zu einem virtuellen Kriegsgebiet werden konnten. Es kämpfen dort unübersichtlich viele Akteure mit den Mitteln der Propaganda und Desinformation: Gerade Russland hat das vor knapp fünf Jahren im Ukraine-Konflikt gezeigt.“

Russland, so wird uns seit einigen Jahren nicht täglich, sondern minütlich eingehämmert, ist durchtrieben, hinterhältig, bösartig, verlogen und benutzt alles, wirklich alles auf dieser Welt als Waffe, um westliche Demokratien zu bekämpfen. Weaponization heißt das im transatlantischen Neusprech.

mehr:
- Tagesdosis 18.12.2018 – Desinformation in Klumpen (Podcast) (Ein Kommentar von Dirk Pohlmann, KenFM, 18.12.2018)
siehe auch:
- Russische Trolle: Manipulations-Kampagne war noch umfangreicher und ist nicht zu Ende (Martin Holland, Telepolis, 18.12.2018)
Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)

KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache

Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?

Ein Film von Gaby Weber
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Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute.

Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte – mit Wissen der USA und mit Hilfe Adenauers – die argentinische Atomkommission. Sie war nach 1945 von Nazi-Wissenschaftlern aufgebaut worden.

Die Patente aus dem Jahr 1941, angemeldet vom Oberkommando des Heeres, galten bis vor kurzem als verschwunden. Im Rahmen der Recherchen von Gaby Weber tauchten sie jetzt wieder auf.
mehr:
- KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache (Ein Film von Gaby Weber, KenFM, 18.12.2018)
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Der Kampf um die "Pille"

Big Pharma und Gynäkologen vs. weibliche Bevölkerung

Der Mythos von Pille & Co. als Mittel zur sexuellen Befreiung bröckelt im Lichte massiver Nebenwirkungen und tödlicher Lungenembolien. Kritik wird lauter - vor allem von jungen Frauen, wie unter dem Schlagwort #Mypillstory geschehen. Frauenärzte wiegeln jedoch meist ab und die Pharmaindustrie bringt weiter ungehindert gefährliche Produkte auf den Markt.

Die Ausgangslage

Knapp die Hälfte aller Frauen in Deutschland im gebärfähigen Alter nutzen hormonelle Verhütungsmittel. Einige Antibabypillen und die Hormonspirale stehen vor allem seit 2015 verstärkt in der Schusslinie öffentlicher Kritik - insbesondere diejenigen mit Hormonen der neueren Generationen. Befeuert wird die Kritik durch eine Reihe bekannt gewordener schwerer, teilweise tödlicher Fälle von Thrombosen und Lungenembolien infolge der Einnahme dieser Mittel. Aber auch eine Vielzahl von negativen Berichten von Frauen heizen die Diskussionen an. Von ihnen wird das Prinzip von Pille & Co. zunehmend infrage gestellt, da die Mittel stark in die natürliche Funktionsweise des weiblichen Körpers und Hormonhaushalts eingreifen. Das Thema hat neben scharfen Kritikern aber auf der anderen Seite auch überzeugte Fürsprecher auf den Plan gerufen, die die Vergabe hormoneller Medikamente an große Teile der Bevölkerung rechtfertigen und verteidigen.

Fragen der Verhütung sind für viele Menschen in unserer Gesellschaft und weltweit gesehen von großer Wichtigkeit - insbesondere für Frauen, die meist die Hauptlast dabei tragen. Auf der einen Seite gilt es, eine einfache und unkomplizierte Sexualität zu gewährleisten und auf der anderen Seite, die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herzustellen sowie die körperliche wie psychische Unversehrtheit der verhütenden Menschen zu wahren.

Bei der Betrachtung dieses Themenkomplexes sollten aber auch tiefer gehende Fragen im Vordergrund stehen, etwa, wie der weibliche Körper in der neoliberal geprägten Leistungsgesellschaft gesehen wird und welche Auswirkungen das Denken in Kategorien von Effizienz in allen Lebensbereichen auf die Verhütungsgewohnheiten hat. Wichtig ist auch das Thema der Machtverhältnisse und Geschlechterrollen in Gesellschaft und Medizin. Weshalb gibt es etwa bisher keine Pille für den Mann? Und warum sieht es nicht so aus, als werde es in Zukunft eine solche geben.

mehr:
- Der Kampf um die "Pille" (Christopher Stark, Telepolis, 18.12.2018)
siehe auch:
Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 24.08.2017)
Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
Psyche, Tabletten und – na was wohl? – Geld! (Post, 21.02.2008)
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"NSU 2.0" kündigt Mord an Kleinkind an – Drohbrief führt zu Frankfurter Polizisten

Die Ermittlungen um eine rechtsextreme Gruppe in der Frankfurter Polizei weiten sich aus.

Berlin - Der Fall um ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei weitet sich aus. Gleichzeitig schweigen die Behörden eisern zu dem Fall. Inzwischen laufen Ermittlungen offenbar auch in anderen Dienststellen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, wurde im Zusammenhang mit den Vorwürfen unter anderem auch eine Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf durchsucht.


Die Durchsuchungen sollen sich gegen einen der bereits im Verdacht stehenden fünf Polizeibeamten gerichtet haben. Dieser sei hier zeitweise eingesetzt gewesen. Nach Informationen der Zeitung soll es überdies weitere Verdachtsfälle in anderen Polizeipräsidien geben, die zunächst intern geprüft wurden. Die Staatsanwaltschaft kommentierte dies bislang nicht.

In dem Fall geht es um den Verdacht einer rechtsextremen Gruppierung in einem Polizeirevier in der Frankfurter Innenstadt. Die fünf mittlerweile suspendierten Beamten sollen sich in einer geschlossenen Chatgruppe regelmäßig rassistische Nachrichten geschrieben und Hakenkreuz und Hitlerbilder geschickt haben.

mehr:
- Mutmaßliche rechtstrextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei – Noch ein NSU-Drohbrief gegen einen Anwalt (Katja Bauer, Stuttgarter Zeitung, 18.12.2018)
siehe auch:
- Rechtsextremismus in Hessen – Offenbar weitere Verdachtsfälle bei der Polizei (Constanze von Bullion, Susanne Höll, Süddeutsche Zeitung, 18.12.2018)

Peter F. Bringmann – GAMBIT (1987)

In einem Bordell in Marrakesch stirbt ein deutscher Atomforscher, in Bochum führt eine junge Journalistin ein Interview mit einem Rechtsterroristen und in Bonn geht ein gefährlicher Erpresserbrief ein: wenn die Bundesregierung nicht eine Milliarde D-Mark in Gold zahlt, fliegt ein deutsches Atomkraftwerk in die Luft! Scheinbar haben diese drei Ereignisse nichts miteinander zu tun, bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass sie ein gemeinsamer Hintergrund verbindet. Nachdem die Bochumer Journalistin Sybille Seeger (Despina Pajanou) ein Interview mit dem Terroristen Konrad Stromberg (Max Tidof) geführt hat, kommt es zu einer seltsamen Kette von unheimlichen Ereignissen: Stromberg wird wenig später ermordet, Sybilles Recherchen im Neonaziuntergrund führen sie zu einer weiteren Leiche und ein Abenteurer (Rolf Zacher), der mit den Papieren eines toten Wissenschafters reist, bietet ihr geheime Unterlagen über ein Atomkraftwerk an. Langsam fügen sich alle Puzzleteile zusammen und Sybille sieht klar: sie wittert die Story ihres Lebens, weiß aber auch, dass Sie es mit hochgefährlichen Gegnern zu tun hat, die bereit sind, Tausende von Menschenleben für das Erreichen ihres Ziels zu opfern. Die verbrecherische, rechtsradikale Organisation O. D. I. N. setzt auch bald ein Killerkommando auf sie an ...
mehr:
- GAMBIT (TEIL 1 & TEIL 2) (Krimihomepage)

GAMBIT Teil 1 {1:35:39}

Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht 
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.

GAMBIT Teil 2 {1:50:26}

Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht 
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.

siehe auch:
- Der GAU und das Mädchen (SPON, 09.02.1987)
- Peter F. Bringmann (Wikipedia)
- Kommentare zur Neuausstrahlung (Wunschliste, "Gambit"-Serienforum, seit 22.05.2004)
- Peter F. Bringmann – S e i n e F i l m e (Deutsches Filmhaus)


Die Stellvertreterkrieger

Für die „größte Katastrophe der Gegenwart“, die Auslöschung des Jemen in fremdem Auftrag, ist auch Deutschland mitverantwortlich.

Endlich Friedensaussichten für den fast völlig zerstörten Jemen? Die Tagesschau verströmte am 6. Dezember eine große Portion Optimismus in einem noch größeren Paket Falschinformation. Die Aufnahme von Friedensgesprächen in Stockholm unter Leitung des UN-Vermittlers Martin Griffiths bot ausreichend Gelegenheit, das mörderische Geschehen im Jemen und die ihm zugrunde liegenden Interessen wieder einmal gründlich zu vernebeln (1).

Freilich, lieber Nachbar, man soll von unserer Qualitätsjournaille nicht verlangen, den „Nachrichtenwert“ eines Vorberichts über einen anstehenden CDU-Parteitag für weniger wichtig zu halten als den längst und dringend erwarteten Beginn von Jemen-Friedensverhandlungen. Zwar sollte in Hamburg erst am Folgetag die Merkel-Nachfolge geregelt werden, aber: Was für die Kanzlerinnenpartei wichtig ist, hat selbstverständlich auch schon 24 Stunden vorher für ARD-aktuell Vorrang vor allem anderen. Wo kämen wir sonst hin?

Inzwischen wissen wir‘s: Dem Sprechblasenautomat im einreihig geknöpften Hosenanzug folgt ein zweireihig geknöpfter. Der Rest ist Jacke wie Hose.

Bleiben wir lieber bei dem Ereignis in Stockholm. O-Ton Tagesschau, 20 Uhr:

„Nach jahrelangem Krieg im Jemen haben heute Friedensgespräche in Schweden begonnen. UN-Vermittler Griffiths sprach zum Auftakt der Beratungen von Regierung und Huthi-Rebellen von einem Meilenstein. Erst im Herbst waren Friedensverhandlungen in Genf geplatzt. 2015 hatten die Kämpfe im Jemen begonnen. Die Regierung wird von einer saudisch geführten Koalition unterstützt. Sie kämpft gegen Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind. Bislang wurden allein etwa 9.500 Zivilisten getötet“ (2).

Sprecherin Linda Zervakis liest nur vom Teleprompter ab, was ihr die ARD-aktuell-Redaktion aufgeschrieben hat: Bockmist, Neudeutsch: Bullshit.

Immerhin wird im Reporterbericht, der sich an die Studiomeldung anschließt, etwas Hoffnung generiert, sogar hinsichtlich Tagesschauqualität: Nämlich, dass sie eines schönen Tages doch noch seriös über diesen Völkermord berichten könnte. Reporter Christian Stichler zelebriert die objektiv richtige Neuigkeit, dass gleich zu Beginn der Gespräche in Stockholm ein Gefangenenaustausch vereinbart worden sei.

Du fragst dich, was an der Studiomeldung zuvor so falsch war? Komm, lieber Nachbar, setz dich erst mal. Dann sagen wir dir das Schlimmste zuerst: In diesem Krieg sind in den vergangenen drei Jahren nicht „etwa“ 9.500 Zivilisten getötet worden. Von mindestens 56.000 Kriegstoten schreibt Telepolis (3), die Los Angeles Times meldet „zehntausende Kriegstote“ (4), und in Information Clearing House ist gar von „mehr als 85.000 getöteten Kindern“ zu lesen (5).

mehr:
- Die Stellvertreterkrieger ( Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam , Rubikon, 18.12.2018)
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Sarrazin und SPD: Der 3. Trennungsversuch

Egal, wie er ausgeht, die SPD hat den Schaden

"Warum die SPD einen Thilo Sarrazin in ihren Reihen nicht dulden kann", lautete das Plädoyer von Sigmar Gabriel für einen schnellen Rausschmiss des Bankdirektors in Ruhestand und Hobby-Eugenikers Thilo Sarrazin aus der Partei. Es ist acht Jahre alt, stammt vom September 2010.

Gabriel ist als Parteichef schon längst Geschichte und Sarrazin noch immer Parteimitglied. Nachdem auch die jetzige Parteivorsitzende Nahles schon mal mit einem Rausschmiss von Sarrazin gescheitert ist, startet sie nun den dritten Anlauf. Eine Kommission hat nämlich in einem nicht öffentlichen Bericht die nicht sehr überraschende Entdeckung gemacht, dass auch Sarrazins neuestes Buch Feindliche Übernahme nicht den Grundsätzen der SPD entspricht.

Dort vertritt der Autor die Thesen, dass eine Einwanderung aus islamischen Staaten eine Gefahr sei und gestoppt werden müsse. Damit füge er nach Meinung der Verfasser des Gutachtens der SPD Schaden zu.

mehr:
- Sarrazin und SPD: Der 3. Trennungsversuch (Peter Nowak, Telepolis, 18.12.2018)
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Keith Richards – Inbegriff einer Rocklegende: "Junkie zu sein ist langweilig"

Keith Richards ist einer der besten und bekanntesten Musiker seiner Generation. Der Gitarrist der Rolling Stones ist ein Überlebenskünstler, der dem Tod trotz aller früheren Exzesse gleich mehrfach von der Schippe gesprungen ist. Nun wird er 75 und findet es "interessant, nüchtern zu spielen".
zur Bildstrecke:
- "Junkie zu sein ist langweilig" Keith Richards - Inbegriff einer Rocklegende (N-tv, 18.12.2018)

Adventsrätsel, das Achtzehnte von vierundzwanzig


Das erste ist im Kornfeld heimisch,
was den Bauern arg vergrätzt.
Das Zweite ist ein Fett, lateinisch,
im Ganzen wird man beigesetzt.








Keith Emerson - Piano Improvisation Fugue, A Cajun Alley, Honky Tonk Train Blues riff   {9:57}

keith moon
Am 28.04.2013 veröffentlicht
Keith Emerson - Piano Improvisation Fugue, a Cajun Alley, Honky Tonk Train Blues riff - July 2006

Montag, 17. Dezember 2018

Akademische Freiheit und politischer Druck

Sind die Universitäten noch die Brutstätten von Dissens, für Querdenker und Veränderungen der Gesellschaft?

Immer mehr Menschen, die an Universitäten als Dozenten oder Studenten arbeiten, beschweren sich hinter vorgehaltener Hand über zunehmenden Druck von unterschiedlichen Seiten, gegen ergebnisoffene Diskussionen und Denkfreiheit. In Deutschland sind es einerseits Gruppen wie die Antideutschen, die auch gerne mal handgreiflich werden, aber natürlich gibt es auch subtilere Formen der Zensur und Gedankenformung. Zweifellos gab es solche Tendenzen schon immer. Aber insbesondere seit die Universitäten zunehmend unter finanziellen Druck geraten, wird von einem gemeinsamen Druck durch Politik und Geldgeber aus der Wirtschaft berichtet. Wie die Situation in Australien aussieht, einem Land, das angeblich in Kürze dem Beispiel der USA folgen soll und völkerrechtswidrig Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will, beschreibt Tim Anderson in einem Papier, in dem er sich gegen die eigene Suspendierung wehrt.

Tim Anderson bestätigt in seinem Artikel, was schon Stephen Cohen über die USA und ihre Benutzung des Krieges und Kriegsdrohungen erklärte:

„Wir, die oppositionellen Akademiker, haben keinerlei effektive Unterstützung in der US-Regierung, dem Kongress, den politischen Parteien, Think-Tanks oder wichtigen Universitäten. Dies hat es bisher in der amerikanischen Politik noch nicht gegeben. Es gibt keinen Diskurs, keine Debatte, und dies bedeutet ein Versagen der amerikanischen Demokratie.“ (Heise)

Die folgende Geschichte ist auch ein Beispiel, wie große Medien nicht nur die Öffentlichkeit und Politik, sondern auch die Wissenschaft beeinflussen, und das mit falschen oder in die Irre führenden Tatsachenberichten, oder irreführenden Interpretationen, die als Fakten dargestellt werden.

mehr:
- Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)
siehe auch:
Tim Anderson: das neue Opfer der Gleichschaltung der politischen Wissenschaft (Jochen Mitschka, KenFM, 09.12.2018)

Pressecodex und Aufmerksamkeitssteuerung: »begründet« vs. »begründbar« – Wer macht sich darüber schon Gedanken?

„Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten.“ So veranschaulicht Sabine Schiffer das Dilemma unserer Aufmerksamkeitssteuerung. Denn fast jeder hat jetzt unwillkürlich einen rosa Elefanten vor Augen. In einem Vortrag, den die Sprach- und Medienwissenschaftlerin auf Einladung der jüdischen Gemeinde in Marburg gehalten hat, erläutert Schiffer, wie unbedarfte Sprache im Journalismus antisemitische Vorbehalte schüren kann. Wir dokumentieren den Vortrag hier im Wortlaut.

„Reden wir nicht nur, handeln wir lieber…“ Ein Satz wie dieser bezeugt, dass der Handlungscharakter von Sprache allgemein unterschätzt wird. Dabei kann man spüren, wie Schimpfworte und andere sprachliche Bösartigkeiten verletzen. Dass jedoch Sprechen Handeln ist, und was man mit sprachlichen und anderen Zeichen bewirken kann, ist spätestens seit dem Aufkommen der Sprechakttheorie von John L. Austin in Fachkreisen anerkannt.

Sprachliche und bildliche Zeichen steuern Aufmerksamkeit. Mit Zeichen lässt sich lenken - und zwar bewusst oder unbewusst. Fordere ich Sie auf „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“, dann lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorstellung eines rosa Elefanten – auch, wenn ich diese Aufforderung explizit verneine. Unser Unterbewusstsein erkennt Verneinung nicht. Egal, wie man sich zu einem Sachverhalt äußert. Allein dadurch, dass man von etwas spricht, lenkt es Aufmerksamkeit und erklärt einen Sachverhalt damit für relevant. Und irrational, wie wir Menschen nun einmal sind, halten wir Dinge nicht zwingend für relevant, wenn sie wahr sind, sondern wenn sie möglichst oft wiederholt wurden. Es ist so banal, wie effektiv: Wiederholen ist überzeugen.

Inzwischen ist etwas mehr Wissen der Kognitionswissenschaft, also der Wie-das-menschliche-Gehirn-so-tickt-Wissenschaft, in die öffentliche Debatte gedrungen – etwa, wenn von Rahmung durch Kontext, auf Neudeutsch „Framing“ die Rede ist (vgl. George Lakoff/ Elisabeth Wehling). Die Debatte über das gefährliche Framing der „Hart-aber-Fair“-Redaktion bei einer Sendung mit dem Titel „Flüchtlinge und Kriminalität“ im Sommer 2018 hat gezeigt, wie wenig Bewusstsein über das Funktionieren sprachlicher Zeichen sogar bei Menschen vorhanden ist, die mit derlei Zeichen arbeiten. So twitterte die „Hart-aber-Fair“-Redaktion von Frank Plasberg folgende Antwort auf die Vorwürfe über den leichtfertigen Umgang mit Sprache und Ressentiments: „Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.“

Diese Aussage offenbart ihre ganze Naivität darin, dass sie unterstellt, dass man Realität einfach abbilden könne – wobei man sich subjektiver Zeichen bedienen muss.
Ein Bewusstsein für die Konstruiertheit jedweder Darstellung – also für die eigenen Entscheidungen für Ausschnitte, Begriffe, Bilder und gegen andere ebenso mögliche – fehlt hier anscheinend völlig. Denn egal, wie schließlich die Sendung daherkommen wird und wenn sie als Hauptbotschaft hinausrufen sollte: „Flüchtlinge sind nicht krimineller als andere!“, so bleibt für das Gehirn eben nur die Verknüpftheit der beiden Hauptbedeutungen übrig – übertragen also die Botschaft vom rosa Elefanten.

Als besonders fatal erweist sich in diesem Kontext die Aufweichung der Richtlinie 12.1 des Pressekodex. Wo früher ein „begründeter“ Sachbezug zum berichteten Sachverhalt gefordert wurde, wird jetzt lediglich ein „begründbarer“ Sachbezug formuliert, der vom „begründeten öffentlichen Interesse“ abhängig gemacht wird. Wie sehr man sich einbilden kann, sachlich über „das, was ist“ zu debattieren, haben wir bei der Auseinandersetzung mit der „Hart-aber-Fair“-Sendung gesehen. Wie dehnbar „begründbar“ mit Bezug zu einer inzwischen algorithmisch gesteuerten Öffentlichkeit ausgelegt werden kann, lässt sich erahnen. Ohne Not und Verstand hat man das Prinzip aufgegeben, die Relevanz der Faktennennung am Sachverhalt zu orientieren. 
[
Sabine Schiffer, Sprache und Ausgrenzung, journalist magazin, 17.12.2018]
noch ein Beispiel für die Auswirkung »kleiner« Veränderungen gefällig?
In Wisconsin gab es [ungefähr 2015] etwa 170 Klagen betroffener Familien, deren Kinder wegen bleihaltiger Wandfarbe zum Teil schwer erkrankt waren.
Ihr Anwalt: »An diesem Punkt haben sie einfach ein paar Worte in ein Gesetz hineingeschrieben, nach Mitternacht, in den Haushaltsplan auf Seite 652. Sie haben dazugeschrieben, daß das Schadensersatz-Gesetz, das sie 2011 verabschiedet hatten, auch rückwirkend angewandt werden soll. Damit haben sie versucht, alle 170 bereits laufenden Verfahren gegen die Hersteller vom Tisch zu wischen.«
Vier Worte in einem mehr als 700 Seiten langen Gesetz…
[aus: USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative?, Post, Zusammenfassung – Transkript des ZDF-Zoom-Berichts »
USA - Die gekaufte Demokratie? ab 34:00]
siehe auch:
Presserat: Mal gilt der Pressekodex, mal gilt er nicht (Paul Schreyer, Telepolis, 26.07.2018)
"Todesgrüße aus Moskau": Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab (Paul Schreyer, Telepolis, 05.06.2018)
Der Presserat ist Teil des Systems (Post, 05.06.2018)
Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges (Post, 05.07.2017)
Herkunft von Straftätern: Wenn ein "begründetes öffentliches Interesse" besteht (Post, 24.03.2017)
- Propaganda: »Luftangriffe« vs. »Angriffe« – für den Leser »vorinterpretiert« (Post, 10.12.2016)

mein Kommentar:
Diese (geringfügige?) Änderung des Pressecodex bedeutet für die transatlantische Mainstream-Propaganda einen Persilschein
Um mich juristisch abzusichern:
Die folgenden Texte haben mir den Texten oberhalb dieses Kommentars überhaupt nichts zu tun!! 
Ich möchte keinesfalls nahelegen, daß die Berichterstattung in unseren Mainstream-Medien, in der es um Syrien oder Rußland geht, in irgendeiner Weise tendenziös gefärbt sind! 
Ich versichere des weiteren, daß ich der oben zitierten Twitter-Meldung der »Hart-aber-fair«-Redaktion von Frank Plasberg (»Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen.«) uneingeschränkt Glauben schenke!



Immer wieder benutzt der SZ-Autor dieselbe Masche:
"Allein die Tatsache, dass eine Information in die Briefing-Unterlagen für den US-Präsidenten aufgenommen wird, gibt dieser Information jedoch zumindest einen Hauch von Authentizität."
Das ist der Satz, der die "Echtheit" der Quelle unterstellen soll. Mit dem nächsten Satz nimmt Hubert Wetzel zwar nichts zurück, aber er sichert sich ab:
"Vielleicht sind die Dokumente nur eine Ansammlung kruder Gerüchte, vielleicht stimmen aber auch alle Informationen."
Das beklagt Gellermann als eine JA-Aber-Methode, in der das Wort "Vielleicht" nur zur Verschleierung dient. Es sind dubiose Formulierungen wie
"Glaubt man dieser Darstellung, dann ist Trump nicht nur wegen des Sexvideos erpressbar, sondern als Politiker kaum mehr als eine Marionette von Präsident Wladimir Putin",
die den Duktus des Artikels ausmachen. Nach Gellermann verkommt hier der Konjunktiv zum Sprachwerkzeug der Meinungsmache.
[Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an, U. Gellermann, Rationalgalerie, 11.06.2018, Kursivsetzung und Absätze durch mich]

Jens Meinert (Blauer Bote):
Weitere Gerichtsverfahren gegen Stern/Bertelsmann (Post, 25.02.2018)
Der Blaue Bote im Gerichtsverfahren gegen den Stern (Post, 26.10.2017)

Ulrich Gellermann (Rationalgalerie):
- SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren (Ulli Gellermann, Rationalgalerie, 18.06.2018)
Mein Kommentar:
Übrigens: Die Süddeutsche verklagte Gellermann wegen Beleidigung!
- Süddeutsche Zeitung verfolgt Rationalgalerie strafrechtlich (Blauer Bote, 11.06.2018)
Also: Emotionen runterfahren!! Da müssen unsere Alternativ-Medien noch etwas geschmeidiger werden!

Frage:
Wie definiert man »Fake-News-Produzent«?
Jens Bernert ist fassungslos. […] Er sagt: „Es geht mir um die Wahrheit, ganz einfach.“ Doch das interessiert hier gerade niemanden so richtig in Raum B335 des Hamburger Landgerichts.
[Stern.de-Autor muss sich nicht Fake-News-Produzent nennen lassen, Boris Rosenkranz, ÜberMedien, 18.07.2017]
Mein Kommentar:
Wenn Jens Bernert Drewello, den klagenden Stern-Redakteur, einen »Fake-News-Verbreiter« genannt hätte, wäre er womöglich freigesprochen worden… 🤔😤🤕🤔😜

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Geldfälschung (§ 146 StGB) ist in Deutschland ein Verbrechen, das mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft wird. Schon auf den deutschen Reichsbanknoten wurde mit Zuchthausstrafen gedroht: Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Auf den deutschen DM-Scheinen ab 1974 wurde dann Zuchthaus durch Freiheitsstrafe ersetzt. Die Erwähnung der Strafandrohung entfiel mit der vierten Serie der Deutschen Mark ab 1990.
[Falschgeld, Rechtslage, Deutschland, Wikipedia, abgerufen am 22.002.2019 - Hervorhebung von mir 😜]
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Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.[2][3][1][4]Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[5] und kritischen[6] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[7][8] geformt werden.
[Propaganda, Wikipedia, abgerufen am 22.02.2019]
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  1. systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen
  2. (besonders Wirtschaft) Werbung, Reklame
[Propaganda, Duden, abgerufen am 22.02.2019]
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Frage: 
Wie nennt man einen Kameramann, der Ivan Rodionov ständig vor dem Bild eines maskierten »prorussischen Separatisten« filmt?

Kalter Medienkrieg Montag Abend talkte Frank Plasberg über die Krim, Ukraine und Russland. Ein einziger Gast durfte die russische Sicht erklären und wurde alles andere als fair behandelt. […] Besonders perfide waren Kameraeinstellungen, die regelmäßig einen maskierten russischen "Heckenschützen" in Rodionovs Rücken platzierten.
[Bild aus dem Freitag-Artikel]
Als ob das nicht genügte, wurden mehrere vorproduzierte Filmbeiträge eingespielt, die teils erbärmlichster, propagandistischer Natur waren. Im ersten Beitrag wurden Demonstranten präsentiert, die die Staatsanwaltschaft in Donezk stürmen und die russische Fahne hissen. Kommentar zu den Bildern: "Die Demonstranten setzen ein klares Zeichen pro Russland. Doch ihre Herkunft ist nicht geklärt. Sind es wirklich Bürger aus Donezk oder aus Russland geschickte Aktivisten?" Lupenreine Propaganda nennt man sowas. Ohne jede Fakten, Indizien oder echte Beweise wird etwas suggeriert - dass es sich nicht um Donezker Bürger handelt - um einen missliebigen Vorgang zu denunzieren.
[“Hart aber unfair” – Plasbergs Propagandashow (der Freitag, 19.03.2014 – nur noch für Bezahler aufrufbar… kopiert aus meinem Post: Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (25.03.2014)]

Frage:
Wie weist man einem Übersetzer nach, daß er falsch übersetzt hat?
Darf man eine Falschübersetzung ebenfalls »Fake-News« nennen?

Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen (SPON, 26.10.2005)
Georg Schramm - Ahmadinejad -Rede {2:55 – Start bei 0:40}

Resolution678
Am 02.07.2008 veröffentlicht 
Schicken Sie uns Ihre Söhne für den Krieg, es wird sich für Sie lohnen, an der Tankstelle.
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Die unheilige Familie Trump

Geschenke von Mördern und Mordgehilfen.

Unerbittlich kommt Weihnachten näher. Während die Christenheit Geschenke verpackt, rüsten sich in den Straßen Jerusalems palästinensische Marschkapellen: Sie werden bald wieder mit Trommeln und Dudelsäcken die Weihnachtsprozession in Jerusalem begleiten. Wer Zimtsterne oder Spekulatius erwartet, der kann sich in den nächsten Tagen auf dem Weihnachtsbasar in der deutsch-lutherischen Erlöserkirche in Jerusalems Altstadt bedienen. „Heilig Abend“ wird im Heiligen Land gleich drei Mal gefeiert, am 24. Dezember, am 6. Januar bei den orthodoxen Christen und dann am 18. Januar schließlich bei den Armeniern.

Australiens Premier Morrison knallt in diesen Tagen ein besonderes Geschenk auf den Gabentisch: Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Seit Präsident Donald Trump die Verlegung der US-Vertretung in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem im vergangenen Dezember beschlossen hat, mehrt sich die Zahl der Follower. Jede weitere internationale Anerkennung des israelischen Anspruchs auf Jerusalem verschärft die ohnehin angespannte Konfliktlage zwischen Israel und den Palästinensern.

Seit 1947 sollte die UN-Resolution 181 gelten, die Jerusalem unter internationale Treuhandschaft stellen wollte. Als Hauptstadt für jeweils einen jüdischen und einen arabischen Staat auf dem britischen Mandatsgebiet Palästina. Bis heute beanspruchen Israel und die Palästinenser den historischen Ort als ihre Hauptstadt. Wer hier einseitig eine der streitenden Parteien begünstigt, der legt einen Brandsatz auf den Gabentisch. Einer der wichtigsten Attentäter auf das bisschen Frieden, das in dieser Gegend nur in den Atempausen der Kämpfe existiert, ist Jared Kushner. Der Trump-Schwiegersohn ist der Sonderbeauftragte des Präsidenten für den Nahen Osten. Der junge, schwer reiche Immobilien-Dealer gilt als treibende Kraft bei den Israel-First-Plänen Trumps.

Kurz bevor Kushner seinen Schwiegervater bei dessen ersten Präsidentenbesuch in Israel begleitete, konnte seine Immobilienfirma eine 30-Millionen-Dollar-Investition von „Menora Mivtachim“ verzeichnen – einem Versicherer und eine der größten Finanzinstitutionen Israels. Über die Kushner-Familienstiftung, die Charles und Seryl Kushner Foundation, fließen seit Jahren Zehntausende Dollar an Organisationen und Institutionen in jüdischen Siedlungen im Westjordanland. An jene Siedler, die sich als aggressive Kämpfer gegen die palästinensische Bevölkerung hervortun. Zwischen 2011 und 2013 spendete die Familienstiftung auch noch insgesamt 315.000 Dollar an die Friends of the IDF – eine US-amerikanische Organisation, die Geldmittel für die israelische Armee sammelt.
mehr:
- Die unheilige Familie Trump (Ulrich Gellermann, KenFM, 17.12.2018)

Adventsrätsel, das Siebzehnte von vierundzwanzig


Wer ihn hat, versucht ihn loszukriegen,
Hat man niemals ihn, ist’s kein Vergnügen,
Am besten ist wohl jener dran,
der ihn zeitweilig hat und lindern kann.





I believe in Father Christmas - Greg Lake - Ian Anderson {4:45}   Text (songtexte.com)   Übersetzung (songtexte.com)   Interpretation (Songfacts, Songmeanings)

Veröffentlicht am 17.12.2011
TarkusChristmas
Greg Lake performs his 1975 classic "I Believe in Father Christmas" filmed live at St. Bride's Church, Fleet Street, in the City of London with Jethro Tull' s Ian Anderson on flute, David Arch on keyboards, Florian Opahle on acoustic guitar and the church choir.
The song is placed here for listening enjoyment only.
Please respect and support the music artists by buying their commercial DVD's and/or CD's.
Copyright belongs to its respective owners!

auf Youtube gibt’ noch andere Versionen zu sehen!

Sonntag, 16. Dezember 2018

Wirtschaftsmacht Mafia

Trotz einiger herber Rückschläge erwirtschaftet die italienische Mafia vor allem mit Drogenhandel satte Gewinne, die sie u. a. in der deutschen Immobilienbranche legalisiert

Am Mittwoch, den 5. Dezember 2018, gelang es bei der "Operation Pollino", einer länderübergreifenden Razzia, der kalabrischen Mafia-Organisation 'Ndrangheta einen herben Schlag zu versetzen. In vier Ländern, Italien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland, klickten die Handschellen, bis zur Pressekonferenz um 12 Uhr wurden insgesamt 84 Verdächtige festgenommen, 14 davon in Deutschland.

440 deutsche Fahnder durchsuchten allein 65 Objekte, 63 in Nordrhein-Westfalen und zwei in München. Im Rahmen der länderübergreifenden konzertierten Aktion wurden zusammengenommen Vermögenswerte im Wert von etwa 5 Millionen Euro beschlagnahmt. Davon 2 Millionen Euro Bargeld, außerdem 4000 kg Kokain und 140 kg Ecstasy-Pillen.

mehr:
- Wirtschaftsmacht Mafia (Birgit Gärtner, Telepolis, 16.12.2018)

Zur Geschichte der britischen Piratensender

Zur Geschichte der britischen Piratensender

London, irgendwann im Frühjahr 2003. Ein kahler Raum auf dem Dach eines Hochhauses im Osten der Stadt. Ein paar afrobritische Teenager stehen herum, im Hintergrund scheppern Beats mit Videospielsounds. Ein Mikrofon wandert von einer Hand in die nächste. Ein Teenager mit Nike-T-Shirt und Clippers-Kappe, noch mit leicht brüchiger Stimme, rappt ein paar Verse ins Mikro. Nach 16 Takten gibt er das Mikrofon an seinen Nebenmann weiter, so will es die ungeschriebene Regel.

Dieser starrt unter seiner grauen Kappe hervor, spannt die Oberarme an und spuckt Reime in das Mikro - mit einer einem tiefen, hypermaskulinen Timbre und doppelt so schnell wie sein Vorgänger. Aber nach 16 Takten behält er das Mikro einfach ein. Ein Streit bricht aus - ein grosser Mann mit Cornrows trennt die beiden Kampfhähne, die Kamera folgt ihnen aufs Dach, im Hintergrund strahlen die Lichter von Ost-London.

Der MC mit der grauen Kappe ist Crazy Titch. Drei Jahre später wird er wegen Mordes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Sein Gegenpart ist Dizzee Rascal, damals 19 Jahre alt. Wenige Monate nach dieser Szene gewinnt er für sein Debütalbum "Boy in da corner" den Mercury Prize, neun Jahre später steht er wenige Kilometer entfernt bei der Eröffnung der Olympischen Spiele auf der Bühne. Und der Streitschlichter mit den Cornrows ist Wiley, der "Godfather" der Grime-Szene, der dafür im Frühjahr 2018 mit dem Member-of-the-British-Empire-Orden ausgezeichnet wurde.

Der kahle Raum auf dem Dach ist das Studio von Deja Vu FM, einem Piratensender in London. Zusammen mit seinem Nachbarn und Konkurrenten Rinse FM hat Deja die Pirateradio-Szene der späten Nullerjahre in Ost-London geprägt: den Wechsel vom slicken UK Garage hin zu den Lo-Fi Beats von Grime und der gespenstischen Düsternis von Dubstep, in dem die Geschichte der britisch-karibischen Soundsystem-Culture und ihrer Mutationen nachhallte.

mehr:
- Ins Zentrum gesendet (Christian Werthschulte, Telepolis, 16.12.2018)

KenFM im Gespräch mit: Dirk Müller („Machtbeben“)

Das Leben entscheidet sich in wenigen Augenblicken. So geschehen bei Dirk Müller, der, inspiriert durch den Spielfilm „Wallstreet“, den Entschluss fasste, an die Börse zu gehen und in den Weiten der Finanzwelt Karriere zu machen.

Anfänglich war wohl kaum absehbar, dass aus dem noch unerfahrenen Jungen aus einer Kleinstadt nahe Frankfurt, einmal das Börsengesicht Deutschlands schlechthin werden sollte.

Heute ist „Mr. Dax“ – ein Spitzname, den er von Journalisten aufgrund seines Arbeitsplatzes unter der Kurstafel des Frankfurter Parketts erhielt – nicht einfach nur Fondsmanager, sondern auch gern gesehener Gast in Talkshows, Autor mehrerer Buch-Bestseller und streng genommen auch ein investigativer Finanzjournalist, der mit seinen Analysen ein Millionenpublikum erreicht.

mehr:
- KenFM im Gespräch mit: Dirk Müller („Machtbeben“) (KenFM, 16.12.2018)

Karen Kwiatkowski erhält Sam Adams Award

Whistleblowerpreis der Ex-Spione geht an Pentagon-Insiderquelle gegen Irakkriegspropaganda

Der Name “Karen Kwiatkowski” ist hierzulande nahezu unbekannt. Dies hätte der Rob Reiner-Film Shock and Awe (2017) vielleicht ändern können, hätte er einen Verleih gefunden.

Während 2003 nahezu alle US-Medien für den Irakkrieg trommelten, leistete sich einzig die damalige Mediengruppe Knight Ridder eine kritische Perspektive. So verfügten deren Journalisten über Insiderinformationen darüber, dass dem Nationalen Geheimdienstdirektor James Clapper Lügen über Massenvernichtungswaffen aufgetischt wurden. Tatsächlich bestätigte Clapper in seinen Memoiren, dass ihn der damalige Vizepräsident Dick Cheney dazu gebracht habe, Dinge zu finden, die gar nicht vorhanden gewesen seien. Wesentliche Quelle für die Knight Ridder-Autoren war eine Pentagon-Analystin, die von Kriegslügen genug hatte.

Harvard-Studentin Kwiatkowski, ursprünglich eine stramme Republikanerin, begann ihre Karriere in den 1980er Jahren bei der Air Force, veröffentlichte in militärischen Publikationen und brachte es dann in der NSA zur Redenschreiberin für den Direktor. 1998 wechselte sie ins Pentagon, wo sie am 11. September Zeugin des Anschlags wurde. Sie war u.a. zuständig für den Nahen Osten, verließ das Pentagon jedoch im Februar 2003. Bereits während ihrer Zeit im Pentagon veröffentlichte sie unter Pseudonym kritische Artikel über den Kriegskurs der Regierung Bush/Cheney, welcher die Geheimdienste und das Militär korrumpiert habe.

mehr:
- Karen Kwiatkowski erhält Sam Adams Award (Markus Kompa, Telepolis, 16.12.2018)