Hunderte US-Zeitungen haben in verschiedenen Appellen die Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. Darunter sind auch jene Medien, die in jüngster Vergangenheit Fake-News-Kampagnen wie die „russische Wahlmanipulation“, den „Gift-Anschlag von Salisbury“ oder den „Volksaufstand in Syrien“ produziert haben. Mit der emotionalen Kampagne fordert diese erste Liga der Meinungsmacher plötzlich die Wahrheit ein. Von Tobias Riegel.
Wenn die dominierenden Medien der USA eine gemeinsame Kampagne starten, dann kann man sich auf große Oper einstellen. Die Intensität der Heuchelei und die Wellen, die der Medien-Aufruf bis in deutsche Redaktionen hinein geschlagen hat, haben dann aber doch überrascht: Mit einer großangelegten Aktion haben hunderte Zeitungen in den USA Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. In Leitartikeln bezogen sie Position gegen die Anschuldigung Trumps, Falschnachrichten zu verbreiten und „Feinde des Volkes“ zu sein. Initiiert wurde die Aktion von der Zeitung „Boston Globe“. Nach Angaben des Blattes beteiligten sich etwa 350 Medien.
Die dem Vorhaben innewohnende Heuchelei springt ins Auge: Denn die Aktion wird angeführt vom „Boston Globe“, von CNN, der „New York Times“ oder der „Washington Post“ – also von Medien, die allein in jüngster Vergangenheit ausufernde Fake-News-Kampagnen wie die „russische Wahlmanipulation“, den „Gift-Anschlag von Salisbury“ oder den „Volksaufstand in Syrien“ produziert haben. Mit den emotionalen Appellen fordert diese erste Liga der Meinungsmacher plötzlich die Wahrheit ein – schließlich kam das Phänomen „Fake News“ nach ihrer Darstellung erst mit Donald Trump in die Welt.
mehr:
- Aufstand der Meinungsmacher: Der Appell der US-Medien ist ein Dokument der Heuchelei (NachDenkSeiten, 18.08.2018)
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Montag, 20. August 2018
Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht
Der Amerikaner Michael Hudson ist wohl einer der profiliertesten und auch umstrittensten unter den progressiven Ökonomen. Mit dem Buch „Killing the Host“ hat er 2015 eine bemerkenswerte Analyse des heutigen Finanzsystems vorgelegt. Vor anderthalb Jahren ist die deutsche Übersetzung „Der Sektor“ erschienen. Nun hat der Verlag noch einmal nachgelegt und ein Frühwerk Hudsons in deutscher Sprache veröffentlicht. Es ist das 1973 erschienene Buch „Super Imperialism“, das in der deutschen Übersetzung „Finanzimperialismus – Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus“ heißt. Eine Rezension von Thomas Trares[*].
mehr:
- Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht (Thomas Trares, NachDenkSeiten, 19.08.2018)
Beachte auch den Amazon-Kommentar von Lehmann-Pape
mehr:
- Michael Hudsons „Finanzimperialismus“ – ein altes, aber hochaktuelles Buch über den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht (Thomas Trares, NachDenkSeiten, 19.08.2018)
Beachte auch den Amazon-Kommentar von Lehmann-Pape
Vor 500 Jahren – 1518: Die Straßburger Tanzwut
Vor 500 Jahren tanzten in der elsässischen Stadt massenhaft Menschen – und täglich starben bis zu 15 an Erschöpfung. Das Phänomen gibt noch bis heute Rätsel auf.
Im Jahr 1374 wurde das erste Mal von einer Tanzwut berichtet, die als Epidemie zahlreiche mittelalterliche Dörfer entlang des Rheins befallen hatte. Innerhalb weniger Wochen hatte sich die Plage in Nordostfrankreich und bis in die Niederlande ausgebreitet. Die Menschen bewegten sich springend, zuckend, tanzend zu einer Musik, die nur sie selbst hören konnten. Es wird erzählt, dass die Tanzenden nicht eher aufhörten, als sie mit blutenden Füßen zusammenbrachen. Die von der Tanzwut Befallenen wollten das Tanzen für mehrere Tage weder zum Essen noch zum Schlafen unterbrechen.
Nach einigen Monaten legte sich die Tanzkrankheit jedoch wieder und verschwand so plötzlich wie sie gekommen war. Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert wird von Tanzwutvorfällen berichtet, die jeweils in einzelnen Gebieten in Westeuropa auftauchten, aber sich nicht über die geographisch jeweils klar eingegrenzten Regionen hinaus verbreiteten. Die Ursachen und Hintergründe der auch als Tanzpest bezeichneten Vorfälle sind bis heute nicht aufgeklärt.
Im Jahr 1491 wird von mehreren Nonnen in einem Frauenkloster in den Niederlanden berichtet, die von teuflischen Kräften besessen gewesen wären. Sie seien herumgerannnt wie Hunde sowie ähnlich wie Vögel von Bäumen gesprungen, nachdem sie wie Katzen zuvor auf die Bäume geklettert seien. Die Nonnen seien nicht die einzigen Betroffen gewesen sein, sie sollen jedoch sehr häufig an dieser Krankheit gelitten haben.
Zu den vielfach beschriebenen Symptomen zählten Schaum vor dem Mund, Schreie und Krämpfe, unanständige Angebote an Exorzisten und Priester sowie Beziehung zum Teufel. Für lange Zeit galt als populärste Theorie die Vorstellung, dass die Krankheit durch von Mutterkorn verseuchtem Brot hervorgerufen worden wäre. Vorwiegend in Zeiten großer Missernten, die es vom 14. bis zum 16 Jahrhundert häufiger gab, zogen sich viele Menschen eine Mutterkornvergiftung zu, denn in verschimmeltem Getreide bildete sich das LSD-ähnliche Mutterkornalkaloid Ergotamin.
mehr:
- Die Straßburger Tanzwut (Christoph Jele, Telepolis, 19.08.2018)
- Tanzwut, Theorien über Ursachen und Behandlung (Wikipedia)
==========
siehe auch:
- Fernsehtip: Vertrauter Feind – Nazis im Dienst der CIA (Post, 02.05.2015)
- US-Diplomaten auf Kuba: Akustikwaffe oder Massenhysterie? (Post, 28.02.2018)
Im Jahr 1374 wurde das erste Mal von einer Tanzwut berichtet, die als Epidemie zahlreiche mittelalterliche Dörfer entlang des Rheins befallen hatte. Innerhalb weniger Wochen hatte sich die Plage in Nordostfrankreich und bis in die Niederlande ausgebreitet. Die Menschen bewegten sich springend, zuckend, tanzend zu einer Musik, die nur sie selbst hören konnten. Es wird erzählt, dass die Tanzenden nicht eher aufhörten, als sie mit blutenden Füßen zusammenbrachen. Die von der Tanzwut Befallenen wollten das Tanzen für mehrere Tage weder zum Essen noch zum Schlafen unterbrechen.
Nach einigen Monaten legte sich die Tanzkrankheit jedoch wieder und verschwand so plötzlich wie sie gekommen war. Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert wird von Tanzwutvorfällen berichtet, die jeweils in einzelnen Gebieten in Westeuropa auftauchten, aber sich nicht über die geographisch jeweils klar eingegrenzten Regionen hinaus verbreiteten. Die Ursachen und Hintergründe der auch als Tanzpest bezeichneten Vorfälle sind bis heute nicht aufgeklärt.
Im Jahr 1491 wird von mehreren Nonnen in einem Frauenkloster in den Niederlanden berichtet, die von teuflischen Kräften besessen gewesen wären. Sie seien herumgerannnt wie Hunde sowie ähnlich wie Vögel von Bäumen gesprungen, nachdem sie wie Katzen zuvor auf die Bäume geklettert seien. Die Nonnen seien nicht die einzigen Betroffen gewesen sein, sie sollen jedoch sehr häufig an dieser Krankheit gelitten haben.
Zu den vielfach beschriebenen Symptomen zählten Schaum vor dem Mund, Schreie und Krämpfe, unanständige Angebote an Exorzisten und Priester sowie Beziehung zum Teufel. Für lange Zeit galt als populärste Theorie die Vorstellung, dass die Krankheit durch von Mutterkorn verseuchtem Brot hervorgerufen worden wäre. Vorwiegend in Zeiten großer Missernten, die es vom 14. bis zum 16 Jahrhundert häufiger gab, zogen sich viele Menschen eine Mutterkornvergiftung zu, denn in verschimmeltem Getreide bildete sich das LSD-ähnliche Mutterkornalkaloid Ergotamin.
mehr:
- Die Straßburger Tanzwut (Christoph Jele, Telepolis, 19.08.2018)
- Tanzwut, Theorien über Ursachen und Behandlung (Wikipedia)
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Anders als in populären Darstellungen immer wieder behauptet, trat die Tanzwut nicht im Zusammenhang mit dem Schwarzen Tod der Jahre 1347–1350 oder anderen Pest-Epidemien des vierzehnten oder fünfzehnten Jahrhunderts in Erscheinung. Die wichtigsten Tanzwutausbrüche fanden vielmehr 1374, 1463 und 1518 statt. Alle drei Fälle erfassten nicht etwa ganz Europa oder auch nur größere Gebiete, sondern jeweils relativ gut eingrenzbare Verbreitungsräume im Rhein-Mosel-Maas-Raum: 1374 vom Oberrhein bis nach Belgien, 1463 im Eifelgebiet, 1518 in Straßburg.[4] Weitere Einzelzeugnisse sind seit dem 14. Jahrhundert überliefert. Die Menschen tanzten so lange, bis sie in Ekstase verfielen, die ihr Müdigkeits- oder Erschöpfungsgefühl ausschaltete. Dadurch konnten sie so lange fortfahren, bis sie vor Erschöpfung zusammenbrachen oder sogar starben. [Tanzwut während der großen Pestepidemie?, Wikipedia, abgerufen am 20.08.2018]==========
siehe auch:
- Fernsehtip: Vertrauter Feind – Nazis im Dienst der CIA (Post, 02.05.2015)
- US-Diplomaten auf Kuba: Akustikwaffe oder Massenhysterie? (Post, 28.02.2018)
Samstag, 18. August 2018
Das Ende des Journalismus
Interview mit dem Publizisten und Medienkritiker Ulrich Teusch. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.
Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte – Stichwort »Lügenpresse«. Doch sind Lügen wirklich das Problem? Oder gibt es nicht viel mehr strukturelle Probleme, die mit den Eigentumsverhältnissen der meisten Medien ebenso zu tun haben wie mit den inzwischen zur Regel gewordenen Methoden der Manipulation? Liegt es wirklich am einzelnen Journalisten, dass die Medien Unliebsames unterdrücken und statt umfassender Information oftmals Desinformation liefern, die gleichwohl gewissen Kreisen in die Hände spielt?
Herr Teusch, in Ihrem aktuellen Buch »Lückenpresse« äußern Sie scharfe Medienkritik, wenden sich zugleich aber auch gegen den Vorwurf, wir hätten es bei unseren Medien mit einer Art »Lügenpresse« zu tun…
Ich kann verstehen, wenn Leute »Lügenpresse« rufen. Ich ärgere mich ja auch über Medien und habe viel zu kritisieren. Aber ich halte den Begriff auf analytischer Ebene für untauglich und irreführend, auf normativer Ebene für diffamierend und ehrenrührig. Auch ganz persönlich.
Ich bin ja auch Journalist und nehme für mich in Anspruch, in meiner journalistischen Arbeit noch nie gelogen, also bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben. Und ich kenne viele Kolleginnen und Kollegen, für die das Gleiche gilt.
Der Begriff »Lügenpresse« unterstellt dem einzelnen Journalisten ein Fehlverhalten, und weil angeblich sehr viele Journalisten nicht adäquat arbeiten, entsteht daraus ein Massenphänomen, die »Lügenpresse« eben. Das ist mir zu simpel.
Aber der von Ihnen bevorzugte Begriff »Lückenpresse« klingt ja ganz ähnlich?
Aber er ist sauber definiert und setzt die Akzente anders.
Im Prinzip ist jedes Medium ein Lückenmedium. Jedes Medium ist angesichts des gigantischen Nachrichtenangebots gezwungen, eine kleine, oft winzig kleine Auswahl zu treffen. Die Frage ist, wie und nach welchen Kriterien diese Auswahl vorgenommen wird.
Und da ist bei den maßgeblichen Medien, also den sogenannten Leit- und Qualitätsmedien, wie sie sich selbst nennen, beziehungsweise im Mainstream, wie er immer öfter genannt wird, Folgendes zu beobachten: Erstens werden Nachrichten in ganz bestimmter Weise gewichtet. Zweitens werden Nachrichten gezielt unterdrückt. Drittens werden Nachrichten in tendenziöser Weise bewertet, das heißt, es wird mit zweierlei Maß gemessen, es gibt »Doppelstandards«.
Alle drei Aspekte hängen eng zusammen und verstärken sich wechselseitig. Wenn sie auf bestimmten Themenfeldern lange genug und mit ausreichender Intensität wirken, entstehen dominante Narrative, also große journalistische Erzählungen oder Deutungsmuster, in die dann alle neu einlaufenden Informationen eingeordnet werden können – oder eben auch nicht, so sie denn nicht ins Narrativ passen.
Manchmal wächst sich das zu Kampagnen aus oder auch zu regelrechter Propaganda.
Mein entscheidender Punkt ist nun: Die beschriebenen Phänomene kommen nicht zufällig zustande, sondern sie sind strukturell verankert und interessengeleitet. Das ist auch der Grund für die wachsende Homogenisierung des Mainstreams. Die Nachrichtenauswahl und Kommentierung wird immer ähnlicher und ist bei bestimmten wichtigen Themen kaum noch unterscheidbar.
mehr:
- Das Ende des Journalismus (Jens Wernicke, Rubikon, 18.08.2018)
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Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte – Stichwort »Lügenpresse«. Doch sind Lügen wirklich das Problem? Oder gibt es nicht viel mehr strukturelle Probleme, die mit den Eigentumsverhältnissen der meisten Medien ebenso zu tun haben wie mit den inzwischen zur Regel gewordenen Methoden der Manipulation? Liegt es wirklich am einzelnen Journalisten, dass die Medien Unliebsames unterdrücken und statt umfassender Information oftmals Desinformation liefern, die gleichwohl gewissen Kreisen in die Hände spielt?
Herr Teusch, in Ihrem aktuellen Buch »Lückenpresse« äußern Sie scharfe Medienkritik, wenden sich zugleich aber auch gegen den Vorwurf, wir hätten es bei unseren Medien mit einer Art »Lügenpresse« zu tun…
Ich kann verstehen, wenn Leute »Lügenpresse« rufen. Ich ärgere mich ja auch über Medien und habe viel zu kritisieren. Aber ich halte den Begriff auf analytischer Ebene für untauglich und irreführend, auf normativer Ebene für diffamierend und ehrenrührig. Auch ganz persönlich.
Ich bin ja auch Journalist und nehme für mich in Anspruch, in meiner journalistischen Arbeit noch nie gelogen, also bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben. Und ich kenne viele Kolleginnen und Kollegen, für die das Gleiche gilt.
Der Begriff »Lügenpresse« unterstellt dem einzelnen Journalisten ein Fehlverhalten, und weil angeblich sehr viele Journalisten nicht adäquat arbeiten, entsteht daraus ein Massenphänomen, die »Lügenpresse« eben. Das ist mir zu simpel.
Aber der von Ihnen bevorzugte Begriff »Lückenpresse« klingt ja ganz ähnlich?
Aber er ist sauber definiert und setzt die Akzente anders.
Im Prinzip ist jedes Medium ein Lückenmedium. Jedes Medium ist angesichts des gigantischen Nachrichtenangebots gezwungen, eine kleine, oft winzig kleine Auswahl zu treffen. Die Frage ist, wie und nach welchen Kriterien diese Auswahl vorgenommen wird.
Und da ist bei den maßgeblichen Medien, also den sogenannten Leit- und Qualitätsmedien, wie sie sich selbst nennen, beziehungsweise im Mainstream, wie er immer öfter genannt wird, Folgendes zu beobachten: Erstens werden Nachrichten in ganz bestimmter Weise gewichtet. Zweitens werden Nachrichten gezielt unterdrückt. Drittens werden Nachrichten in tendenziöser Weise bewertet, das heißt, es wird mit zweierlei Maß gemessen, es gibt »Doppelstandards«.
Alle drei Aspekte hängen eng zusammen und verstärken sich wechselseitig. Wenn sie auf bestimmten Themenfeldern lange genug und mit ausreichender Intensität wirken, entstehen dominante Narrative, also große journalistische Erzählungen oder Deutungsmuster, in die dann alle neu einlaufenden Informationen eingeordnet werden können – oder eben auch nicht, so sie denn nicht ins Narrativ passen.
Manchmal wächst sich das zu Kampagnen aus oder auch zu regelrechter Propaganda.
Mein entscheidender Punkt ist nun: Die beschriebenen Phänomene kommen nicht zufällig zustande, sondern sie sind strukturell verankert und interessengeleitet. Das ist auch der Grund für die wachsende Homogenisierung des Mainstreams. Die Nachrichtenauswahl und Kommentierung wird immer ähnlicher und ist bei bestimmten wichtigen Themen kaum noch unterscheidbar.
mehr:
- Das Ende des Journalismus (Jens Wernicke, Rubikon, 18.08.2018)
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Kriegsspiele im Kaukasus: „In Europa ist jetzt das Zeitalter der Unschuld vorbei“
Niemand in Berlin oder der NATO will für die antirussischen Wirrköpfe in Georgien sterben. Trotzdem wird im weichen, kaukasischen Unterleib des russischen Bären weiter kräftig gezündelt. Mit der deutschen „Zukunftsregion Kaspisches Meer“ wird es dennoch nichts.
Unter Beteiligung der Bundeswehr endete am Mittwoch (15.8.2018) in Georgien ein groß angelegtes Manöver – „Noble Partner“ (Edler Partner) – zur operativen Einbindung der Streitkräfte des Landes in die NATO. Seit 2015 wird der „Noble Partner“ bereits zum vierten Mal durchgeführt, was als Teil der Ausweitung der politischen und militärischen Konfrontationspolitik von USA, EU und NATO gesehen werden muss, die vom Baltikum und der Ost-Ukraine bis auf den südlichen Kaukasus reicht. Die Aufnahme Georgiens in die NATO steht jedoch noch nicht auf der aktuellen Tagesordnung der westlichen Aggressionsallianz.
Ein georgischer Beitritt würde auch zu einer extrem gefährlichen Situation in der Region führen, hatte jüngst noch der russische Ministerpräsident Medwedjew gewarnt. Zumindest in Teilen der Bundeswehr scheint diese Warnung ernst genommen zu werden. So zitierte der geo-strategische Analyse-Blog German Foreign Policy in seinem jüngsten Beitrag „Kriegsspiele im Kaukasus“ Offiziere mit den Worten: „Niemand in der NATO will für Tiflis sterben.“ Dennoch haben sich die Bemühungen der USA – mit Unterstützung der NATO und der EU –, Russland mit einer verstärkten Militärpräsenz in Ost- und Südosteuropa zunehmend unter Druck zu setzen, vervielfacht.
mehr:
- Kriegsspiele im Kaukasus: „In Europa ist jetzt das Zeitalter der Unschuld vorbei“ (Rainer Rupp, KenFM, 18.08.2018)
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Unter Beteiligung der Bundeswehr endete am Mittwoch (15.8.2018) in Georgien ein groß angelegtes Manöver – „Noble Partner“ (Edler Partner) – zur operativen Einbindung der Streitkräfte des Landes in die NATO. Seit 2015 wird der „Noble Partner“ bereits zum vierten Mal durchgeführt, was als Teil der Ausweitung der politischen und militärischen Konfrontationspolitik von USA, EU und NATO gesehen werden muss, die vom Baltikum und der Ost-Ukraine bis auf den südlichen Kaukasus reicht. Die Aufnahme Georgiens in die NATO steht jedoch noch nicht auf der aktuellen Tagesordnung der westlichen Aggressionsallianz.
Ein georgischer Beitritt würde auch zu einer extrem gefährlichen Situation in der Region führen, hatte jüngst noch der russische Ministerpräsident Medwedjew gewarnt. Zumindest in Teilen der Bundeswehr scheint diese Warnung ernst genommen zu werden. So zitierte der geo-strategische Analyse-Blog German Foreign Policy in seinem jüngsten Beitrag „Kriegsspiele im Kaukasus“ Offiziere mit den Worten: „Niemand in der NATO will für Tiflis sterben.“ Dennoch haben sich die Bemühungen der USA – mit Unterstützung der NATO und der EU –, Russland mit einer verstärkten Militärpräsenz in Ost- und Südosteuropa zunehmend unter Druck zu setzen, vervielfacht.
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- Kriegsspiele im Kaukasus: „In Europa ist jetzt das Zeitalter der Unschuld vorbei“ (Rainer Rupp, KenFM, 18.08.2018)
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Donnerstag, 16. August 2018
Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“
Der Artikel Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen! ließ wieder einige Leser zur Tastatur greifen. Es ist interessant, auch bei dieser Debatte zu sehen, wie viele verschiedene Sichtweisen es gibt. Man darf gespannt sein, welche Erfahrungen in Frankreich mit dem Handyverbot an Schulen gemacht werden. Sicherlich sollten die Erwachsenen auch Vorbilder sein, wenn es um den Umgang mit digitalen Geräten geht. Vielen Dank an die Leser! Zusammengestellt von Moritz Müller.
mehr:
- Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“ (NachDenkSeiten, 16.08.2018)
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- Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“ (NachDenkSeiten, 16.08.2018)
Ghasni: Die Taliban sind nicht weg
Wie immer, wenn es um die Sicherheitslage in Afghanistan geht, ist der Irrtum nicht weit. Offensichtlich haben sich die afghanischen Sicherheitskräfte und ihre US-amerikanischen Unterstützer getäuscht
Am Freitag sagten sie, dass sie alles unter Kontrolle hätten. Die Taliban, sagte Lt. Col. Martin L. O’Donnell, seien in Ghasni wieder einmal bei einem Versuch gescheitert, Territorium zu gewinnen. Das Resultat seien lediglich ein paar plakative Schlagzeilen, die Aufmerksamkeit erzielen. Strategisch sei das ohne Konsequenzen (vgl. Taliban: Erst Frieden feiern mit der Bevölkerung, später angreifen?).
Wie immer, wenn es um die Sicherheitslage in Afghanistan geht, ist der Irrtum nicht weit. Vom Korrespondenten der New York Times wurde am Freitag bereits darauf hingewiesen, dass die Kämpfe in Ghasni-Stadt noch nicht beendet seien und dass die Säuberung der Stadt von den Taliban-Kämpfern eine "gewaltige Aufgabe sei" angesichts dessen, dass die Taliban Ghasni-Stadt und Umgebung seit längerer Zeit infiltriert haben.
Am heutigen Montag zeigt der afghanische TV-Sender Tolonews Bilder von Ghasni-Stadt mit brennenden Häusern, niedergebrannten Ruinen und Taliban-Kämpfer in den Straßen, angeblich aktuelle Aufnahmen. Dazu passt, dass die afghanische Regierung Verstärkung angefordert hatte, wie Reuters meldet.
Auch drei Tage, nachdem man behauptet hatte, die Kontrolle über die Stadt nach stundenlangen Kämpfen zurückerlangt zu haben, kämpfen afghanische Sicherheitskräfte, US-"Militärberater" (Special Forces) und die US-Airforce noch immer darum, Taliban-Kämpfer aus der Stadt zu vertreiben. Die Kämpfe würden nun schon vier Tagen dauern, Stille herrschte dem Reutersbericht zufolge vor allem in der Kommunikation der Kabuler Regierung.
mehr:
- Ghasni: Die Taliban sind nicht weg (Thomas Pany, Telepolis, 13.08.2018)
Am Freitag sagten sie, dass sie alles unter Kontrolle hätten. Die Taliban, sagte Lt. Col. Martin L. O’Donnell, seien in Ghasni wieder einmal bei einem Versuch gescheitert, Territorium zu gewinnen. Das Resultat seien lediglich ein paar plakative Schlagzeilen, die Aufmerksamkeit erzielen. Strategisch sei das ohne Konsequenzen (vgl. Taliban: Erst Frieden feiern mit der Bevölkerung, später angreifen?).
Wie immer, wenn es um die Sicherheitslage in Afghanistan geht, ist der Irrtum nicht weit. Vom Korrespondenten der New York Times wurde am Freitag bereits darauf hingewiesen, dass die Kämpfe in Ghasni-Stadt noch nicht beendet seien und dass die Säuberung der Stadt von den Taliban-Kämpfern eine "gewaltige Aufgabe sei" angesichts dessen, dass die Taliban Ghasni-Stadt und Umgebung seit längerer Zeit infiltriert haben.
Am heutigen Montag zeigt der afghanische TV-Sender Tolonews Bilder von Ghasni-Stadt mit brennenden Häusern, niedergebrannten Ruinen und Taliban-Kämpfer in den Straßen, angeblich aktuelle Aufnahmen. Dazu passt, dass die afghanische Regierung Verstärkung angefordert hatte, wie Reuters meldet.
Auch drei Tage, nachdem man behauptet hatte, die Kontrolle über die Stadt nach stundenlangen Kämpfen zurückerlangt zu haben, kämpfen afghanische Sicherheitskräfte, US-"Militärberater" (Special Forces) und die US-Airforce noch immer darum, Taliban-Kämpfer aus der Stadt zu vertreiben. Die Kämpfe würden nun schon vier Tagen dauern, Stille herrschte dem Reutersbericht zufolge vor allem in der Kommunikation der Kabuler Regierung.
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- Ghasni: Die Taliban sind nicht weg (Thomas Pany, Telepolis, 13.08.2018)
Uniklinik Düsseldorf: Patienten solidarisieren sich mit streikendem Klinikpersonal
Dabei wird auch das neue Gesicht der Arbeiterbewegung in Zeiten nach dem Ende der großen Fabriken deutlich: Es ist nicht mehr weiß und männlich
Seit zwei Monaten streikt das Personal der Uniklinik Düsseldorf für mehr Personal und Entlastung bei ihrer Arbeit. Hochrangige Klinikmitarbeiter haben mittlerweile in einem Offenen Brief den Ministerpräsidenten von NRW zur Vermittlung aufgefordert:
Jetzt bekommen die Streikenden auch Unterstützung von den Patienten. Auf Initiative des Geschäftsführers der Stiftung ethecon Axel Köhler-Schnura verfassten 135 ehemalige und aktuelle Klinikpatienten einen Solidaritätsaufruf mit den Streikenden.
mehr:
- Uniklinik Düsseldorf: Patienten solidarisieren sich mit streikendem Klinikpersonal (Peter Nowak, Telepolis, 15.08.2018)
Seit zwei Monaten streikt das Personal der Uniklinik Düsseldorf für mehr Personal und Entlastung bei ihrer Arbeit. Hochrangige Klinikmitarbeiter haben mittlerweile in einem Offenen Brief den Ministerpräsidenten von NRW zur Vermittlung aufgefordert:
"Es berührt uns zutiefst, seit Wochen die gravierenden Folgen des Streiks für unsere Patienten hilflos erleben zu müssen", schreiben die Ärzte jetzt in dem offenen Brief. Die Notaufnahme sei zeitweise von der Notfallversorgung abgemeldet, wodurch Einschränkungen für Patienten entstehen könnten. ÄrzteZeitung
Jetzt bekommen die Streikenden auch Unterstützung von den Patienten. Auf Initiative des Geschäftsführers der Stiftung ethecon Axel Köhler-Schnura verfassten 135 ehemalige und aktuelle Klinikpatienten einen Solidaritätsaufruf mit den Streikenden.
Wir sind empört über die skandalöse Überlastung und Überforderung des Personals, über extrem mangelnde Entlohnung, über unhaltbare Arbeitsbedingungen. Wir verurteilen, dass die Leitungen der Uni Klinik und ihrer Tochter-Gesellschaften nicht dafür sorgen, dass genügend Personal zur Verfügung steht und in angemessener Sorgfalt und Qualität gearbeitet werden kann. Es ist ein Skandal, dass bei den Geschäftsführungen der Uni Klinik Düsseldorf und ihrer Tochter-Gesellschaften betriebswirtschaftliche Überlegungen - wirtschaftlichkeit, Rendite und Profit - im Zentrum stehen und nicht das Wohl der PatientInnen. Aus dem Solidaritätsbrief mit den Streikenden
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- Uniklinik Düsseldorf: Patienten solidarisieren sich mit streikendem Klinikpersonal (Peter Nowak, Telepolis, 15.08.2018)
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Dienstag, 14. August 2018
Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach
Eine kleine schriftliche Anfrage der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag soll die Hintergründe der Windows-Zwangsmigration der Finanzämter klären.
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag will die von der Regierung beschlossene Windows-Zwangsmigration der Finanzverwaltung nicht einfach hinnehmen: "Die Umstellung für die 12.000 PCs in den Finanzämtern ist offenbar eine politische Entscheidung, die die GroKo durchgesetzt hat. Bislang können wir nicht erkennen, dass Sachgründe dafür vorliegen. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen sind nicht bekannt", schreibt Stefan Wenzel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion in seiner Pressemitteilung vom 10. August.
Die sogenannte kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung ist eins der in der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags festgeschriebenen Mittel, mit dem einzelne Abgeordnete Auskünfte zu Entscheidungen und Vorgehensweisen der Regierung einfordern können. Sie ist ein Instrument der parlamentarischen Kontrolle und muss von der Regierung schriftlich beantwortet werden, außerdem werden Anfrage und Antwort als Landesdrucksache veröffentlicht.
mehr:
- Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach (Mirko Dölle, heise online, 12.08.2018)
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag will die von der Regierung beschlossene Windows-Zwangsmigration der Finanzverwaltung nicht einfach hinnehmen: "Die Umstellung für die 12.000 PCs in den Finanzämtern ist offenbar eine politische Entscheidung, die die GroKo durchgesetzt hat. Bislang können wir nicht erkennen, dass Sachgründe dafür vorliegen. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen sind nicht bekannt", schreibt Stefan Wenzel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion in seiner Pressemitteilung vom 10. August.
Die sogenannte kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung ist eins der in der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags festgeschriebenen Mittel, mit dem einzelne Abgeordnete Auskünfte zu Entscheidungen und Vorgehensweisen der Regierung einfordern können. Sie ist ein Instrument der parlamentarischen Kontrolle und muss von der Regierung schriftlich beantwortet werden, außerdem werden Anfrage und Antwort als Landesdrucksache veröffentlicht.
mehr:
- Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach (Mirko Dölle, heise online, 12.08.2018)
Brave New World: Bluetooth-Verbindungen hacken for free!
Bluetooth-Verbindungen nicht nur ausspioniert, sondern gleich unter Kontrolle gebracht: Btlejack zeigt Sicherheitsprobleme bei Bluetooth Low Energy.
Der französische Hacker Damien Cauquil hat mit Btlejack ein neues, leistungsfähigeres Open-Source-Tool zum Mitschneiden von Bluetooth-Low-Energy-Verbindungen (BLE) vorgestellt. Die Software läuft auf einem günstigen Minicomputer und klinkt sich mit dessen Hilfe als Man in the Middle in die Verbindung zwischen BLE-Endgerät und Smartphone oder Computer ein. Demonstriert hat der Hacker das anhand einer Drohne und eines Sex-Spielzeugs.
Nach Aussage von Damien Cauquil leiden alle bislang verfügbaren Sniffer für Bluetooth Low Energy an irgendeinem Problem: zu teuer, kein Mitschnitt der eigentlichen Verbindung, kein Mitschnitt bereits aufgebauter Verbindungen, zu hoher Hardware-Aufwand und so weiter. Daher entwickelte der Franzose mit Btlejack eine frei verfügbare Software, die mit den bisher bekannten Problemen Schluss machen soll.
Optimiert ist das in Python programmierte Tool für das Zusammenspiel mit dem Minicomputer micro:bit (ab 16,90 €), den es auch im heise shop gibt. Laut Cauquil lassen sich mehrere der Computer über einen USB-Hub gleichzeitig zu einer Art Mini-Cluster zusammenschließen, wodurch sich mehrere Verbindungen gleichzeitig belauschen lassen sollen.
mehr:
- Btlejack: Neues Gratis-Tool zum Belauschen von Bluetooth-Verbindungen (Uli Ries, heise Security, 13.08.2018)
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Der französische Hacker Damien Cauquil hat mit Btlejack ein neues, leistungsfähigeres Open-Source-Tool zum Mitschneiden von Bluetooth-Low-Energy-Verbindungen (BLE) vorgestellt. Die Software läuft auf einem günstigen Minicomputer und klinkt sich mit dessen Hilfe als Man in the Middle in die Verbindung zwischen BLE-Endgerät und Smartphone oder Computer ein. Demonstriert hat der Hacker das anhand einer Drohne und eines Sex-Spielzeugs.
Nach Aussage von Damien Cauquil leiden alle bislang verfügbaren Sniffer für Bluetooth Low Energy an irgendeinem Problem: zu teuer, kein Mitschnitt der eigentlichen Verbindung, kein Mitschnitt bereits aufgebauter Verbindungen, zu hoher Hardware-Aufwand und so weiter. Daher entwickelte der Franzose mit Btlejack eine frei verfügbare Software, die mit den bisher bekannten Problemen Schluss machen soll.
Optimiert ist das in Python programmierte Tool für das Zusammenspiel mit dem Minicomputer micro:bit (ab 16,90 €), den es auch im heise shop gibt. Laut Cauquil lassen sich mehrere der Computer über einen USB-Hub gleichzeitig zu einer Art Mini-Cluster zusammenschließen, wodurch sich mehrere Verbindungen gleichzeitig belauschen lassen sollen.
mehr:
- Btlejack: Neues Gratis-Tool zum Belauschen von Bluetooth-Verbindungen (Uli Ries, heise Security, 13.08.2018)
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Montag, 13. August 2018
Die Hysterisierung der deutschen Öffentlichkeit
Gefährder – Marginalie zum öffentlichen Sprachverfall
Ich hab Angst, und Du hast Angst, große Angst und kleine Angst, meine Angst und Deine Angst…
Liedertext, aufgezeichnet auf einem Evangelischen Kirchentag
Nunmehr wird der Maschinengewehreinsatz gegen eine Menschenmenge gesetzlich verboten.
Aus dem Entwurf zum neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetz
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt
Ludwig Wittgenstein
Begriffsrecherche in einem sehr guten, nicht-öffentlichen Pressearchiv: Zwischen 1980 und dem 31.12.2000 taucht der Begriff "Gefährder" überhaupt nur zwölf Mal auf, zum ersten Mal im Herbst 1990 und auch in den nächsten Jahren ausschließlich in Zitaten aus Polizeikreisen und Papieren des Staatsschutz.
Im Mai 2000 findet er sich dann in der "Süddeutschen Zeitung" in einem Artikel über Fußball-Hooligans. Genau gesagt kommt das Wort auch darin nicht vor, sondern es ist dort von "Gefährder-Ansprachen" die Rede, und auch das nur in einem Zitat des damaligen Sprechers des Landeskriminalamts von NRW, Fredrick Holtkamp, der Hardcore-Fußball-Fans nach dem Grad ihrer Gewaltbereitschaft kategorisiert.
Daraus folgt eine erste wesentliche Feststellung: "Gefährder" ist Polizei-Jargon. Die deutschen Medien, die einst zu Recht stolz darauf waren, Staatsferne - nicht "-feinschaft", aber skeptische Distanz zu den jeweils Mächtigen zu kultivieren, schreiben heute gern im Jargon eines Polizei-Handbuchs.
mehr:
- Die Hysterisierung der deutschen Öffentlichkeit (Rüdiger Suchsland, Telepolis, 12.08.2018)
siehe auch:
- Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
Ich hab Angst, und Du hast Angst, große Angst und kleine Angst, meine Angst und Deine Angst…
Liedertext, aufgezeichnet auf einem Evangelischen Kirchentag
Nunmehr wird der Maschinengewehreinsatz gegen eine Menschenmenge gesetzlich verboten.
Aus dem Entwurf zum neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetz
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt
Ludwig Wittgenstein
Begriffsrecherche in einem sehr guten, nicht-öffentlichen Pressearchiv: Zwischen 1980 und dem 31.12.2000 taucht der Begriff "Gefährder" überhaupt nur zwölf Mal auf, zum ersten Mal im Herbst 1990 und auch in den nächsten Jahren ausschließlich in Zitaten aus Polizeikreisen und Papieren des Staatsschutz.
Im Mai 2000 findet er sich dann in der "Süddeutschen Zeitung" in einem Artikel über Fußball-Hooligans. Genau gesagt kommt das Wort auch darin nicht vor, sondern es ist dort von "Gefährder-Ansprachen" die Rede, und auch das nur in einem Zitat des damaligen Sprechers des Landeskriminalamts von NRW, Fredrick Holtkamp, der Hardcore-Fußball-Fans nach dem Grad ihrer Gewaltbereitschaft kategorisiert.
Daraus folgt eine erste wesentliche Feststellung: "Gefährder" ist Polizei-Jargon. Die deutschen Medien, die einst zu Recht stolz darauf waren, Staatsferne - nicht "-feinschaft", aber skeptische Distanz zu den jeweils Mächtigen zu kultivieren, schreiben heute gern im Jargon eines Polizei-Handbuchs.
mehr:
- Die Hysterisierung der deutschen Öffentlichkeit (Rüdiger Suchsland, Telepolis, 12.08.2018)
siehe auch:
- Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
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Vorsicht „sittliche Reife“ und „Haltung“! (sehr empfohlen!)
In seiner Rede vor der deutschen Presse anlässlich der Verkündung des Schriftleitergesetzes benutzte Joseph Goebbels am 4.10.1933 fünfmal den Kampfbegriff „sittlich“. Eine dieser Stellen:
„Nicht jeder hat das Recht zu schreiben! Das Recht zu schreiben muß durch sittliche und nationale Reife erworben werden. Dieses Erwerben des Rechts zu schreiben ist verbunden mit Verpflichtungen dem Staate gegenüber“ (Goebbels, dpmu.de)
Zuvor, kurz nachdem die NSDAP an die Macht gelangt war, hatte Goebbels gesagt:
Der Beruf des Pressemannes ist von einer hohen staatspolitischen Verantwortung umgeben; und nur Menschen, die dieser Verantwortung würdig sind, die die sittliche Reife mitbringen, um sie zu tragen, haben das Recht, an der Presse mitzuwirken und mitzuschaffen (Die Weißen Blätter, S. 26)
In seiner Sportpalastrede vom 18.2.1933 – und zu weiteren Gelegenheiten – war ihm ein weiterer, parelleler Begriff wichtig, nämlich die „Haltung“:
Überhaupt müssen alle, die im Dienste des Volkes tätig sind, dem Volke in der Arbeit sowohl wie in der äußeren und inneren Haltung stets ein leuchtendes Beispiel geben. (Goebbels 1000dokumente.de)
(Historische Anmerkung: In seiner Rede vom 4.10.1933 forderte er von den Journalisten, dass sie mit einer „aufrichtigen und charaktervollen Haltung“ schreiben, die zwar dem Staat und seinen Zielen dient, aber sich nicht in "öden Lobeshymnen“ verliert. Mit anderen Worten: Journalistische „Haltung“ nach Goebbels ist Propaganda, die nicht offensichtlich nach Propaganda klingt. „Haltung“ bedeutete, dass man den Zielen des Regimes diente und dennoch die „Nuancen“ des Volkes einzeln bediente. Mir laufen kalte Schauer über den Rücken ob solcher Perfidität.) Ich habe Probleme mit den linken Kampfbegriffen „Haltung“ und „sittliche Reife“, und, ja, dass Goebbels sie zentral führte, ist eines dieser Probleme.
mehr:
- Vorsicht „sittliche Reife“ und „Haltung“! (Dushan Wegner, Achgut.com, 16.07.2018)
siehe auch:
- Demokratie, Toleranz und Sündenböcke – "Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden" (Post, 24.07.2018)
- Brutale Sprache auf dem Vormarsch… (Post, 19.06.2018)
- Die Nazibeschimpfung (Post, 17.06.2018)
- Künstliche Intelligenz und die Sprache: Worte, die unseren Verstand verhexen (Posts, 25.05.2018)
- Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien (Post, 30.04.2018)
- Sprache, über die sich nachzudenken lohnt (Post, 04.02.2018)
„Nicht jeder hat das Recht zu schreiben! Das Recht zu schreiben muß durch sittliche und nationale Reife erworben werden. Dieses Erwerben des Rechts zu schreiben ist verbunden mit Verpflichtungen dem Staate gegenüber“ (Goebbels, dpmu.de)
Zuvor, kurz nachdem die NSDAP an die Macht gelangt war, hatte Goebbels gesagt:
Der Beruf des Pressemannes ist von einer hohen staatspolitischen Verantwortung umgeben; und nur Menschen, die dieser Verantwortung würdig sind, die die sittliche Reife mitbringen, um sie zu tragen, haben das Recht, an der Presse mitzuwirken und mitzuschaffen (Die Weißen Blätter, S. 26)
In seiner Sportpalastrede vom 18.2.1933 – und zu weiteren Gelegenheiten – war ihm ein weiterer, parelleler Begriff wichtig, nämlich die „Haltung“:
Überhaupt müssen alle, die im Dienste des Volkes tätig sind, dem Volke in der Arbeit sowohl wie in der äußeren und inneren Haltung stets ein leuchtendes Beispiel geben. (Goebbels 1000dokumente.de)
(Historische Anmerkung: In seiner Rede vom 4.10.1933 forderte er von den Journalisten, dass sie mit einer „aufrichtigen und charaktervollen Haltung“ schreiben, die zwar dem Staat und seinen Zielen dient, aber sich nicht in "öden Lobeshymnen“ verliert. Mit anderen Worten: Journalistische „Haltung“ nach Goebbels ist Propaganda, die nicht offensichtlich nach Propaganda klingt. „Haltung“ bedeutete, dass man den Zielen des Regimes diente und dennoch die „Nuancen“ des Volkes einzeln bediente. Mir laufen kalte Schauer über den Rücken ob solcher Perfidität.) Ich habe Probleme mit den linken Kampfbegriffen „Haltung“ und „sittliche Reife“, und, ja, dass Goebbels sie zentral führte, ist eines dieser Probleme.
mehr:
- Vorsicht „sittliche Reife“ und „Haltung“! (Dushan Wegner, Achgut.com, 16.07.2018)
siehe auch:
- Demokratie, Toleranz und Sündenböcke – "Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden" (Post, 24.07.2018)
- Brutale Sprache auf dem Vormarsch… (Post, 19.06.2018)
- Die Nazibeschimpfung (Post, 17.06.2018)
- Künstliche Intelligenz und die Sprache: Worte, die unseren Verstand verhexen (Posts, 25.05.2018)
- Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien (Post, 30.04.2018)
- Sprache, über die sich nachzudenken lohnt (Post, 04.02.2018)
Sonntag, 5. August 2018
Neutrinos: Botschafter des Urknalls
Neutrinos als unsichtbare Botschafter des Anfangs der Welt sind eines der am wenigsten erforschten Elementarteilchen
Die sogenannte Urknalltheorie postuliert, dass unsere Welt aus einer Singularität entstanden ist und sich danach bis zur heutigen Größe exponentiell ausgedehnt hat. Wenn man von dieser Annahme ausgeht, dann ist die Geschichte des Universums einfach die Geschichte seines Abkühlens. Die mittlere Massendichte des Kosmos nimmt immer weiter ab. Lag die mittlere Temperatur des frühen kompakten Universums bei Milliarden von Milliarden von Kelvin, beträgt sie heute nur ein paar Kelvin über dem absoluten Nullpunkt.
Die Big-Bang-Theorie ist eigentlich die Theorie, die niemand haben wollte. Die Weltreligionen haben andere Erklärungen für den Ursprung der Welt. Ein Universum, bei dem Menschen nicht im Mittelpunkt des Schöpfungsmythos stehen, ist für die Missionierung nicht so brauchbar. Für die Physiker, die keine mystischen Erklärungen dulden, ist die Theorie trotzdem unbequem, da sie dem Universum ein Alter auferlegt. Sympathischer ist das "perfekte kosmologische Prinzip" von Sir Fred Hoyle, das besagt, dass wir in keiner besonderen Zeit leben. Statistisch gesehen sollte das Universum im Prinzip immer gleich aussehen, wenn wir in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen würden. Ein zeitloses Universum wäre eigentlich eleganter.
Die astronomischen Beobachtungen zeigen jedoch, dass das Universum nicht zeitlos ist. Es ist wie etwas Lebendiges, mit einem Geburtsdatum versehen. Zum Glück ist die Geschwindigkeit des Lichtes endlich, so dass die gesamte Geschichte des Universums im Weltall eingraviert geblieben ist. Die Photonen aus der Urzeit erreichen uns immer noch, und wenn wir jeden Tag in den Himmel blicken, schauen nicht 5000 Jahre, wie bei Napoleons Soldaten, sondern 13,8 Milliarden Jahre Geschichte auf uns herab.
Bei jedem Prozess des Abkühlens gibt es sogenannte Phasenübergänge, wie beim Wasser, das je nach Temperatur ein Gas, eine Flüssigkeit oder etwas Solides sein kann. Im frühen Universum sind die Phasenübergänge Augenblicke, in denen eine bestimmte Interaktion aufhört zu wirken. Wir können heute den Fingerabdruck von solchen Phasenübergängen mit geeigneten Detektoren erkennen. Diese Fingerabdrücke werden als "Hintergründe" bezeichnet. Zwei der wichtigsten sind:
Die kosmische Hintergrundstrahlung entstand als die Photonen nicht mehr so energiereich waren, dass sie Elektronen aus den Atomen herausschleudern konnten. Dadurch wurde das Universum nun zum ersten Mal durchlässig für die Photonen und sie konnten geradeaus vorbei an den Elektronen fliegen.
Neutrinos waren auch am Anfang des Universums extrem energetisch und kollidierten mit den anderen Elementarteilchen. Aber nur eine Sekunde nach dem Urknall war die Temperatur des Universums so weit abgesunken, dass Neutrinos auf ihre heutige minimale Wechselwirkung mit anderen Teilchen abfallen konnten.
mehr:
- Eine Kulisse aus Neutrinos im Weltall (Raúl Rojas, Telepolis, 05.008.2018)
Alpha Centauri - Was sind Neutrinos - Folge 106 {14:52}
Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) {1:03:39}
Neue Erkenntnisse über das Universum/Doku 2017 HD {45:48}
Wie viel wiegt ein Neutrino? Das KATRIN-Experiment am KIT (2012) {22:35}
Frag den Lesch - Schneller als erlaubt: Neutrinos! {27:14}
Die sogenannte Urknalltheorie postuliert, dass unsere Welt aus einer Singularität entstanden ist und sich danach bis zur heutigen Größe exponentiell ausgedehnt hat. Wenn man von dieser Annahme ausgeht, dann ist die Geschichte des Universums einfach die Geschichte seines Abkühlens. Die mittlere Massendichte des Kosmos nimmt immer weiter ab. Lag die mittlere Temperatur des frühen kompakten Universums bei Milliarden von Milliarden von Kelvin, beträgt sie heute nur ein paar Kelvin über dem absoluten Nullpunkt.
Die Big-Bang-Theorie ist eigentlich die Theorie, die niemand haben wollte. Die Weltreligionen haben andere Erklärungen für den Ursprung der Welt. Ein Universum, bei dem Menschen nicht im Mittelpunkt des Schöpfungsmythos stehen, ist für die Missionierung nicht so brauchbar. Für die Physiker, die keine mystischen Erklärungen dulden, ist die Theorie trotzdem unbequem, da sie dem Universum ein Alter auferlegt. Sympathischer ist das "perfekte kosmologische Prinzip" von Sir Fred Hoyle, das besagt, dass wir in keiner besonderen Zeit leben. Statistisch gesehen sollte das Universum im Prinzip immer gleich aussehen, wenn wir in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen würden. Ein zeitloses Universum wäre eigentlich eleganter.
Die astronomischen Beobachtungen zeigen jedoch, dass das Universum nicht zeitlos ist. Es ist wie etwas Lebendiges, mit einem Geburtsdatum versehen. Zum Glück ist die Geschwindigkeit des Lichtes endlich, so dass die gesamte Geschichte des Universums im Weltall eingraviert geblieben ist. Die Photonen aus der Urzeit erreichen uns immer noch, und wenn wir jeden Tag in den Himmel blicken, schauen nicht 5000 Jahre, wie bei Napoleons Soldaten, sondern 13,8 Milliarden Jahre Geschichte auf uns herab.
Bei jedem Prozess des Abkühlens gibt es sogenannte Phasenübergänge, wie beim Wasser, das je nach Temperatur ein Gas, eine Flüssigkeit oder etwas Solides sein kann. Im frühen Universum sind die Phasenübergänge Augenblicke, in denen eine bestimmte Interaktion aufhört zu wirken. Wir können heute den Fingerabdruck von solchen Phasenübergängen mit geeigneten Detektoren erkennen. Diese Fingerabdrücke werden als "Hintergründe" bezeichnet. Zwei der wichtigsten sind:
- Der Neutrino-Hintergrund (eine Sekunde nach dem Urknall erzeugt)
- Die kosmische Hintergrundstrahlung im Mikrowellenbereich (380.000 Jahre nach dem Urknall entstanden)
Die kosmische Hintergrundstrahlung entstand als die Photonen nicht mehr so energiereich waren, dass sie Elektronen aus den Atomen herausschleudern konnten. Dadurch wurde das Universum nun zum ersten Mal durchlässig für die Photonen und sie konnten geradeaus vorbei an den Elektronen fliegen.
Neutrinos waren auch am Anfang des Universums extrem energetisch und kollidierten mit den anderen Elementarteilchen. Aber nur eine Sekunde nach dem Urknall war die Temperatur des Universums so weit abgesunken, dass Neutrinos auf ihre heutige minimale Wechselwirkung mit anderen Teilchen abfallen konnten.
mehr:
- Eine Kulisse aus Neutrinos im Weltall (Raúl Rojas, Telepolis, 05.008.2018)
Alpha Centauri - Was sind Neutrinos - Folge 106 {14:52}
TheLordOfDeath1000
Am 19.01.2013 veröffentlicht
Am 19.01.2013 veröffentlicht
Alpha Centauri - Was sind Neutrinos - Folge 106
Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) {1:03:39}
boskabauter ujk77zw
Am 11.06.2017 veröffentlicht
Am 11.06.2017 veröffentlicht
Please subscribe to channel Iike & comment Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku 2017 (NEU in HD) Geisterhafte Teilchen - Neutrinos - Doku
Neue Erkenntnisse über das Universum/Doku 2017 HD {45:48}
Doku4u Channel
Am 16.10.2017 veröffentlicht
Am 16.10.2017 veröffentlicht
Wie viel wiegt ein Neutrino? Das KATRIN-Experiment am KIT (2012) {22:35}
KIT Karlsruher Institut für Technologie
Am 03.07.2012 veröffentlicht
Am 03.07.2012 veröffentlicht
Das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (KATRIN) wird derzeit am Karlsruher Institut für Technologie aufgebaut.
Das Experiment untersucht hierbei die Frage, wie leicht Neutrinos sind. Das Video zeigt, wie die internationale Kollaboration aus 140 Wissenschaftlern und Ingenieuren dies mit dem KATRIN Experiment erreichen will. Neutrinos sind die häufigsten, massiven Teilchen im Universum und damit ein Schlüsselteilchen im Verständnis unseres Universums. In Gesprächen mit Wissenschaftlern wird gezeigt, warum die Neutrinomasse, die seit mehr als 80 Jahren gesucht wird, so wichtig für grundlegende Fragen aus der Physik ist.
Mehr Informationen unter http://www.katrin.kit.edu/
Das Experiment untersucht hierbei die Frage, wie leicht Neutrinos sind. Das Video zeigt, wie die internationale Kollaboration aus 140 Wissenschaftlern und Ingenieuren dies mit dem KATRIN Experiment erreichen will. Neutrinos sind die häufigsten, massiven Teilchen im Universum und damit ein Schlüsselteilchen im Verständnis unseres Universums. In Gesprächen mit Wissenschaftlern wird gezeigt, warum die Neutrinomasse, die seit mehr als 80 Jahren gesucht wird, so wichtig für grundlegende Fragen aus der Physik ist.
Mehr Informationen unter http://www.katrin.kit.edu/
Frag den Lesch - Schneller als erlaubt: Neutrinos! {27:14}
Williams Jimmy
Am 01.12.2017 veröffentlicht
Am 01.12.2017 veröffentlicht
Frag den Lesch ist eine Sendereihe des ZDF-Dokumentationskanals ZDFneo, in der der Astrophysiker Harald Lesch Themen aus verschiedenen .
Vortrag von Prof. Dr. Michael Rohlfing beim 4. Osnabrücker Wissensforum, 2011.
Vortrag von Prof. Dr. Michael Rohlfing beim 4. Osnabrücker Wissensforum, 2011.
Samstag, 4. August 2018
Idlib: China unterstützt Baschar al-Assad
Verbindlich Konkretes zu einer militärischen Kooperation will man aber nicht verkünden. In Idlib sind Uiguren eng mit al-Qaida und einem dschihadistischen Netzwerk verquickt
Wann die syrisch-arabische Armee (SAA) damit beginnen wird, Idlib zurückzuerobern, steht noch nicht fest. Eindeutige offizielle Aussagen dazu gibt es vonseiten der syrischen Regierung nicht. In Idlib sind mehrere Interessen zu berücksichtigen.
Ohne Abstimmungen mit anderen, vor allem mit der Türkei, die Kontakte zu wichtigen Milizen in Idlib hat und das Gouvernement mit Beobachtungsposten umstellt hat, es damit absichert und im Astana-Prozesse als Garantiemacht der Opposition fungiert, dürfte die Offensive wahrscheinlich nicht von statten gehen.
In dieser Situation des Wartens melden sich nun der chinesische Botschafter in Damaskus, Qi Qianjin, und der der Militärattaché des Landes in Syrien, Wong Roy Chang, in der regierungsnahen syrischen Tageszeitung Al-Watan zu Wort. Nach der Übersetzung und Zusammenfassung von Memri achten beide Vertreter Chinas darauf, dass sie in ihrer Botschaft den syrischen Präsidenten in seinem Vorgehen gegen "Terroristen" Unterstützung anbieten, dass diese aber auch nicht zu verbindlich ausfällt.
mehr:
- Idlib: China unterstützt Baschar al-Assad (Thomas Pany, Telepolis, 04.08.2018)
siehe auch:
- Die CIA bei den Uiguren (Post, 07.12.2014)
Wann die syrisch-arabische Armee (SAA) damit beginnen wird, Idlib zurückzuerobern, steht noch nicht fest. Eindeutige offizielle Aussagen dazu gibt es vonseiten der syrischen Regierung nicht. In Idlib sind mehrere Interessen zu berücksichtigen.
Ohne Abstimmungen mit anderen, vor allem mit der Türkei, die Kontakte zu wichtigen Milizen in Idlib hat und das Gouvernement mit Beobachtungsposten umstellt hat, es damit absichert und im Astana-Prozesse als Garantiemacht der Opposition fungiert, dürfte die Offensive wahrscheinlich nicht von statten gehen.
In dieser Situation des Wartens melden sich nun der chinesische Botschafter in Damaskus, Qi Qianjin, und der der Militärattaché des Landes in Syrien, Wong Roy Chang, in der regierungsnahen syrischen Tageszeitung Al-Watan zu Wort. Nach der Übersetzung und Zusammenfassung von Memri achten beide Vertreter Chinas darauf, dass sie in ihrer Botschaft den syrischen Präsidenten in seinem Vorgehen gegen "Terroristen" Unterstützung anbieten, dass diese aber auch nicht zu verbindlich ausfällt.
mehr:
- Idlib: China unterstützt Baschar al-Assad (Thomas Pany, Telepolis, 04.08.2018)
siehe auch:
- Die CIA bei den Uiguren (Post, 07.12.2014)
Donnerstag, 2. August 2018
„Weißhelme“: Die offizielle Version des Syrien-Kriegs bricht vor unseren Augen zusammen – endlich
Über Ursprung und Wirkung der „Weißhelme“ und ähnlich durchschaubarer Konstrukte der Medien-Kampagnen gegen den syrischen Staat kann es kaum noch Zweifel geben. Und so verhält es sich mit der medialen Verklärung des westlich initiierten Angriffskriegs gegen Syriens Regierung mutmaßlich so wie mit dem Feindbildaufbau gegen Russland: Auf weite Teile der Bevölkerung wirkt die auf Gefühlen beruhende Propaganda nicht mehr. Das Eingeständnis, Teil eines sich gerade auflösenden Propaganda-Coups gewesen zu sein, ist von den großen westlichen Medien dennoch nicht zu erwarten.
mehr:
- „Weißhelme“: Die offizielle Version des Syrien-Kriegs bricht vor unseren Augen zusammen – endlich (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 01.08.2018)
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mehr:
- „Weißhelme“: Die offizielle Version des Syrien-Kriegs bricht vor unseren Augen zusammen – endlich (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 01.08.2018)
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Gebt dem Markt, was er braucht
Norwegen Unter der Rechtsregierung hat der Wohlfahrtsstaat seine beste Zeit schon lange hinter sich
Eine Frau wird von zwei Mitarbeiterinnen nach draußen begleitet. Sie geht gebeugt, wankt betrunken hin und her. Ihre Haare sind an den Seiten abrasiert. Sie wirkt orientierungslos, während ihre Begleiterinnen versuchen, ihr etwas zu erklären. Einmal schreit sie vor Wut auf, um sich kurz darauf wieder zu beruhigen. Ihr gefällt augenscheinlich nicht, was gerade passiert. Als sich der Streit im Innenhof einer Niederlassung des norwegischen Arbeits- und Sozialamts dem Ende nähert, öffnet sie eine Dose Bier und macht sich auf den Weg. „Skål“ ruft sie den anderen beiden noch zu.
Es sind Menschen wie diese Frau, denen der seit fünf Jahren von rechts regierte norwegische Staat das Leben schwerer macht – während sich die Reichen über Steuerersparnisse freuen dürfen. „Das politische System, das Gesetze und Verordnungen festlegt, verlangt von uns, dass wir Arbeitssuchende gründlich beobachten“, sagt Yngvar Åsholt aus der zuständigen Behörde, dem Nye Arbeids- og Velferdsetaten (NAV). Für deren Budget steht ein Drittel des norwegischen Staatshaushalts zur Verfügung. Im Vorjahr waren das immerhin 480 Milliarden norwegische Kronen (50,2 Milliarden Euro).
mehr:
Eine Frau wird von zwei Mitarbeiterinnen nach draußen begleitet. Sie geht gebeugt, wankt betrunken hin und her. Ihre Haare sind an den Seiten abrasiert. Sie wirkt orientierungslos, während ihre Begleiterinnen versuchen, ihr etwas zu erklären. Einmal schreit sie vor Wut auf, um sich kurz darauf wieder zu beruhigen. Ihr gefällt augenscheinlich nicht, was gerade passiert. Als sich der Streit im Innenhof einer Niederlassung des norwegischen Arbeits- und Sozialamts dem Ende nähert, öffnet sie eine Dose Bier und macht sich auf den Weg. „Skål“ ruft sie den anderen beiden noch zu.
Es sind Menschen wie diese Frau, denen der seit fünf Jahren von rechts regierte norwegische Staat das Leben schwerer macht – während sich die Reichen über Steuerersparnisse freuen dürfen. „Das politische System, das Gesetze und Verordnungen festlegt, verlangt von uns, dass wir Arbeitssuchende gründlich beobachten“, sagt Yngvar Åsholt aus der zuständigen Behörde, dem Nye Arbeids- og Velferdsetaten (NAV). Für deren Budget steht ein Drittel des norwegischen Staatshaushalts zur Verfügung. Im Vorjahr waren das immerhin 480 Milliarden norwegische Kronen (50,2 Milliarden Euro).
mehr:
- Gebt dem Markt, was er braucht (Dorian Baganz, der Freitag 30/2018)
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"Blogger sind die unterschätzten Journalisten"
Olaf Hoffjann zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Bloggern und Journalisten
Sind Deutschlands Blogger unterschätzte Journalisten? Danach sieht es aus, wenn man eine Studie der Otto Brenner Stiftung betrachtet. Die beiden Kommunikationswissenschaftler Olaf Hoffjann und Oliver Haidukiewicz haben sich des Themas angenommen und Erstaunliches herausgefunden.
Zwar gibt es durchaus Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten, aber gerade wenn es um die Einhaltung zentraler journalistischer Standards geht, stehen Blogger Journalisten in nichts nach. Das scheint auch das Publikum zu merken: Zumindest bei manchen Themen betrachten Teile des Publikums Blogger als die "besseren" Journalisten.
mehr:
- "Blogger sind die unterschätzten Journalisten" (Marcus Klöckner, Telepolis, 02.08.2018)
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siehe auch:
- USA: Zeitungssterben und schrumpfende Zahl an Journalisten (Florian Rötzer Telepolis, 02.08.2018)
Sind Deutschlands Blogger unterschätzte Journalisten? Danach sieht es aus, wenn man eine Studie der Otto Brenner Stiftung betrachtet. Die beiden Kommunikationswissenschaftler Olaf Hoffjann und Oliver Haidukiewicz haben sich des Themas angenommen und Erstaunliches herausgefunden.
Zwar gibt es durchaus Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten, aber gerade wenn es um die Einhaltung zentraler journalistischer Standards geht, stehen Blogger Journalisten in nichts nach. Das scheint auch das Publikum zu merken: Zumindest bei manchen Themen betrachten Teile des Publikums Blogger als die "besseren" Journalisten.
mehr:
- "Blogger sind die unterschätzten Journalisten" (Marcus Klöckner, Telepolis, 02.08.2018)
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siehe auch:
- USA: Zeitungssterben und schrumpfende Zahl an Journalisten (Florian Rötzer Telepolis, 02.08.2018)
Dienstag, 24. Juli 2018
Demokratie, Toleranz und Sündenböcke – "Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden"
INTERVIEW | Beitrag vom 20.07.2018
Harvard-Politikwissenschaftler Daniel Ziblatt
"Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden"
Daniel Ziblatt im Gespräch mit Dieter Kassel
Demokratien sterben heute leise. Nicht der Putsch bringt sie an die Macht, sondern die Wähler selbst heben die Autokraten ins Amt. Harvard-Professor Daniel Ziblatt macht deutlich, wie man die Gegner der Demokratie erkennt – und bekämpft.
mehr:
- Harvard-Politikwissenschaftler Daniel Ziblatt "Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden" (Deutschlandfunk Kultur, 20.07.2018)
siehe auch:
- INTERNATIONALE PRESSE ÜBER ÖZIL: „Özil wird nicht der Letzte sein, der am Anspruch Deutschlands scheitert“ (Welt, 24.07.2018)
- Özil-Rücktritt: Die Last auf den Schultern (Peter Ahrens, SPON, 24.07.2018)
- Internationale Pressestimmen zum Özil-Rücktritt "Zerkratzter Mythos einer vielfältigen und bunten Nationalmannschaft" (SPON, 24.07.2018)
- NACH ERDOGAN-AFFÄRE: Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück (Welt, 23.07.2018)
- Mesut Özil: Ein Rücktritt mit Millionen Verlierern (Martin Schneider, Süddeutsche, 23.07.2018)
- Im «Tagesgespräch»: Peter Sloterdijk und die Demokratie (April 2018) (Peter Sloterdijk im «Tagesgespräch» bei Ivana Pribakovic , Soundcloud, 19.04.2018)
- xxx (05.03.2018)
- Demokratie in der Krise: Es braucht eine Revolution der Humanisten (Georg Diez, SPON, 15.10.2017)
- Führt mehr Demokratie zu weniger Demokratie? (GARY S. SCHAAL UND FLORIAN GROTZ, Berliner Republik 5/2017)
- Oligarchie ist machbar, Herr Nachbar (Simon Strauss, FAZ Feuilleton, 26.06.2017)
- Zum 70. Geburtstag des Philosophen Peter Sloterdijk gab es im „New Yorker“ einen langen Artikel (Ingo Hagel, Umkreis-Institut, 2017)
- „Pessimismus ist keine Option“ (Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, Zeitzeichen)
Harvard-Politikwissenschaftler Daniel Ziblatt
"Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden"
Daniel Ziblatt im Gespräch mit Dieter Kassel
Demokratien sterben heute leise. Nicht der Putsch bringt sie an die Macht, sondern die Wähler selbst heben die Autokraten ins Amt. Harvard-Professor Daniel Ziblatt macht deutlich, wie man die Gegner der Demokratie erkennt – und bekämpft.
mehr:
- Harvard-Politikwissenschaftler Daniel Ziblatt "Wer demokratische Normen verletzt, darf nicht belohnt werden" (Deutschlandfunk Kultur, 20.07.2018)
siehe auch:
- INTERNATIONALE PRESSE ÜBER ÖZIL: „Özil wird nicht der Letzte sein, der am Anspruch Deutschlands scheitert“ (Welt, 24.07.2018)
- Özil-Rücktritt: Die Last auf den Schultern (Peter Ahrens, SPON, 24.07.2018)
- Internationale Pressestimmen zum Özil-Rücktritt "Zerkratzter Mythos einer vielfältigen und bunten Nationalmannschaft" (SPON, 24.07.2018)
- NACH ERDOGAN-AFFÄRE: Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück (Welt, 23.07.2018)
- Mesut Özil: Ein Rücktritt mit Millionen Verlierern (Martin Schneider, Süddeutsche, 23.07.2018)
- Im «Tagesgespräch»: Peter Sloterdijk und die Demokratie (April 2018) (Peter Sloterdijk im «Tagesgespräch» bei Ivana Pribakovic , Soundcloud, 19.04.2018)
- xxx (05.03.2018)
- Demokratie in der Krise: Es braucht eine Revolution der Humanisten (Georg Diez, SPON, 15.10.2017)
- Führt mehr Demokratie zu weniger Demokratie? (GARY S. SCHAAL UND FLORIAN GROTZ, Berliner Republik 5/2017)
- Oligarchie ist machbar, Herr Nachbar (Simon Strauss, FAZ Feuilleton, 26.06.2017)
- Zum 70. Geburtstag des Philosophen Peter Sloterdijk gab es im „New Yorker“ einen langen Artikel (Ingo Hagel, Umkreis-Institut, 2017)
- „Pessimismus ist keine Option“ (Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, Zeitzeichen)
Samstag, 21. Juli 2018
Donald Trump und der „Tiefe Staat“
Donald Trump ist Präsident der USA und Oberbefehlshaber des schlagkräftigsten Militärs, das die Welt je gesehen hat. Viele Menschen halten ihn deshalb für einen Mann, dessen Macht keine Grenzen kennt.
Sie irren. Auch wenn Donald Trump an der Spitze einer Supermacht und ihres Militärs steht, ist er nichts anderes als die Galionsfigur eines Schiffes, dessen Kurs er nicht selbst bestimmt.
mehr:
- Tagesdosis 21.7.2018 – Donald Trump und der Tiefe Staat (Podcast) (Kommentar von Ernst Wolff, KenFM, 21.07.2018)
Donald Trump und der „Tiefe Staat“ (Kommentar von Ernst Wolff) | 27.07.2018 | www.kla.tv {5:57}
siehe auch:
- Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? (Post, 25.08.2018)
- Dirk Pohlmann: "Der duale Staat – Recht, Macht und Ausnahmezustand" (Post, 16.05.2018)
Sie irren. Auch wenn Donald Trump an der Spitze einer Supermacht und ihres Militärs steht, ist er nichts anderes als die Galionsfigur eines Schiffes, dessen Kurs er nicht selbst bestimmt.
mehr:
- Tagesdosis 21.7.2018 – Donald Trump und der Tiefe Staat (Podcast) (Kommentar von Ernst Wolff, KenFM, 21.07.2018)
Donald Trump und der „Tiefe Staat“ (Kommentar von Ernst Wolff) | 27.07.2018 | www.kla.tv {5:57}
klagemauerTV
Am 27.07.2018 veröffentlicht
Am 27.07.2018 veröffentlicht
► Donald Trump ist Präsident der USA und Oberbefehlshaber des schlagkräftigsten Militärs, das die Welt je gesehen hat. ✓ http://www.kla.tv/12779 Viele Menschen halten ihn deshalb für einen Mann, dessen Macht keine Grenzen kennt. Doch ist dem wirklich so? Erfahren Sie, wen der Finanzexperte und Bestseller-Autor Ernst Wolff als die tatsächlichen Machthaber benennt und wessen Interessen Donald Trump seiner Meinung nach wirklich vertritt.
WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung
Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news
von Ernst Wolff
Quellen/Links:
- https://kenfm.de/tagesdosis-21-7-2018...
WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung
Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news
von Ernst Wolff
Quellen/Links:
- https://kenfm.de/tagesdosis-21-7-2018...
siehe auch:
- Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? (Post, 25.08.2018)
- Dirk Pohlmann: "Der duale Staat – Recht, Macht und Ausnahmezustand" (Post, 16.05.2018)
Sonntag, 15. Juli 2018
Pablo Neruda – Sonett XVII – Post Malone - Feeling Whitney – Lil Peep - The Brightside
Ich liebe dich nicht, wie ich eine Rose aus Salz lieben würde,
einen Topas, einen Nelkenstengel, der das Feuer entfacht:
ich liebe dich, wie man die dunklen Dinge liebt, heimlich, zwischen Seele und Schatten.
Ich liebe dich wie die Pflanze die nicht blüht und die
in ihrem Innern andrer Blumen Licht versteckt, und dank deiner Liebe lebt in meinem Leibe dunkel
das dichte Arom, das aufstieg aus der Erde.
Ich liebe dich und weiß nicht wie noch wann noch wo,
ich liebe dich geradezu ohne Fragen noch Übermut, so lieb ich dich, weil anders ich nicht lieben kann,
vielmehr auf diese Weise, in der ich und du nicht sind, so nah, dass deine Hand auf meiner Brust ganz mir gehört, so nah, dass ich in meinem Schlaf deine Augen schließe.
[Pablo Neruda, Sonett XVII - Liebessonettex
(leicht andere Übersetzung bei: Josef Maria Meyer – Dichtungen)]
Post Malone - Feeling Whitney (Lyrics) {4:17} Text (songtexte.com) Übersetzung (songtexte.com) Album Review (Hiphop-n-more.com)
Cloudy
Am 15.10.2017 veröffentlicht
Am 15.10.2017 veröffentlicht
Post Malone - Feeling Whitney (Lyrics)
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Lil Peep - 'The Brightside' (Live in Atlanta @ The Loft 11/07/17) w/ lyrics {4:00} Text Übersetzung
corysteeleformayor
Am 08.11.2017 veröffentlicht
xAm 08.11.2017 veröffentlicht
Smokeasac Memorial to Lil Peep (Smokeasac auf seiner Seite, 2017)
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