Sonntag, 2. August 2020

Berlin, 01.08.2020: Die Demo, die Medien und die Zahlen…

Seit den DDR-Montagsdemonstrationen 1989 wurde vonseiten der Mächtigen und von den loyalen Staatsmedien auf deutschem Boden nicht mehr solch ein Aufwand getrieben wie bei der heutigen Großdemonstration „Tag der Freiheit“ in Berlin, um protestierende Bürger an der Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Grundrechte zu hindern. Die Gefahr dieser Demonstranten nämlich liegt für die Regierung in der Tatsache, dass es sich hier um eine echte, partei- und lagerübergreifende Opposition handelt, deren Anhängern eines gemeinsam ist: Sie haben sich vom Staat entfremdet, haben das Vertrauen in dessen Neutralität und Redlichkeit verloren – und zweifeln zu Recht, ob die Politik noch die Interessen des eigenen Volkes vertritt. Hier wehten nebeneinander die unterschiedlichsten Embleme: die Regenbogenfahne, die Deutschlandfahne, die Flagge Israels und der USA. Die Unzufriedenheit ist breit gestreut.

Genau in der Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Gruppierungen, die sich nur in ihrer Fundamentalkritik am „System“ einig sind, liegt nicht nur die Parallele zur Bürgerrechtsbewegung der Vorwendezeit – sondern auch die größte Gefahr für die Bundesregierung: Denn dieses Bündnis geht nicht für, sondern gegen sie auf die Barrikaden. Was sich heute in Berlin Gehör verschaffte, waren kein staatlich finanziertes, logistisch unterstütztes, ministeriell gefördertes oder vom Bundespräsidenten beworbenes „zivilgesellschaftliches Bündnis“ wie die wohlorchestrierten „Wirsindmehr“- oder „FFF“-Demos, oder wie die vom Linksstaat wohlwollend begleiteten Kampagnen zu „MeToo“ oder „Black Live Matter“.

Nein, hier ging ECHTE Opposition auf die Straße, ungesteuert und damit unberechenbar. Wenn aber das gegenseitige Ausspielen der Fronten, die Spaltung und Verhetzung irgendwann nicht mehr funktioniert – dann wird es wirklich gefährlich für das Groko-Regiment. Die enorme Bandbreite ganz unterschiedlicher Interessenvereinigungen und Strömungen war nicht das Manko, sondern der Authentizitätsnachweis, dass hier ein unverfälschter Frust die Stimme erhob.

Die Überwindung der Flügel
Die neue Querfront fügt sich nicht in „links“ und „rechts“; die riesige Masse der heutigen Demonstranten ist schlicht nicht mehr einzuordnen; dies illustrierte eine Anekdote heute Mittag in der Nähe der Siegessäule: Auf die Frage eines Moderators in die Menge: „Wer rechts ist, hebt die Hand“, reagierte niemand – und auch nicht auf die anschließende Frage, wer links ist. Der neue Widerstand formiert sich abseits der abgeschliffenen, alten Kategorien; es sind konkrete Anliegen und Themen, die die Menschen bewegen: Wie lange soll der unnatürliche Ausnahmezustand wegen Corona noch weitergehen? Wieso wird mit manipulativen Zahlen eine Bedrohung aufrechterhalten, die es objektiv nicht mehr gibt? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Wieviel Zwangskontrolle, wieviele Einschränkungen von Maske bis Datenerfassung muss uns noch zugemutet werden?

mehr:
siehe auch:
Reupload: - Der Tag der Freiheit 1.8.2020 - Corona105 - Mirror - Alles Ausser Mainstream - Dr. Bodo Schiffmann {12:16}

sandblech
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Text: siehe folgendes Video
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Der Tag der Freiheit 1.8.2020 - Corona 105 {12:16}

Alles Ausser Mainstream Dr. Bodo Schiffmann
Am 02.08.2020 veröffentlicht 
Am 1.8.2020 haben sich 1,3 Millionen diese Zahl wurde uns als Veranstalter von der Polizei mitgeteilt auf der Straße des 17. Juni versammelt. Die Straße war randvoll vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule. Viele Menschen waren auch seitlich in die Tiergärten ausgewichen. Bevor die Veranstaltung losgehen konnte man bereits bei Spiegel online lesen dass die Veranstaltung beendet wurde und die Polizei sich aufgelöst hat Web Kameras wurden abgeschaltet und die Polizei kam dann und hat uns aufgefordert die Veranstaltung zu beenden aber die Menschen sind nicht gegangen sondern geblieben Dankeschön. Ich bin sehr froh das ich an diesem historischen Datum mit euch zusammen an diesem Ort sein durfte. Die Polizei hat erkannt dass sie den willen des Staates nicht gegen die Bürger durchsetzen konnte. Die Veranstaltung war vollständig friedlich das würde behauptet dass 16 Polizisten verletzt worden das ist sicherlich richtig und das lag daran dass man sie gezwungen hat in voller Montur mit schwarzem Helm bei 30° in der Sonne zu stehen. Ich habe mehrfach mit Einsatzleitern und Polizisten geredet uns immer wieder wenn ich gesehen habe dass der Kopf zu rot wird aufgefordert in den Schatten zu gehen ihre Maske ab zu setzen und sich zu kühlen und was zu trinken. Safari vor tungs los diese jungen Polizisten in dieser Hitze gegen das eigene Volk einzusetzen. Gerade auf dem Boden von Berlin nach so etwas niemals geschehen. Wir haben eine besondere Verantwortung auch im Gedenken an den 17. Juni 1953.

Festnahme Thorsten Schulte exklusives Telefoninterview (live aus Berlin vom 02.08.2020) {16:12}

5 IDEEN
Am 02.08.2020 veröffentlicht 
Text und Video: YouTube
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- xxx (Post, )
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Zur Abwechslung ein paar unbestreitbare Zahlen: die Toten


Vorbemerkung:
Nachdem uns Regierung und offizielle Instanzen wie auch die MSM seit Wochen mit panikschürenden Meldungen in Atem zu halten versuchen (bisher eindrucksvollster Satz: »Das Virus frißt sich durch Amerika!«), kam der angeblich verschwörungsideologische Aktivist[1] und »hohläugige«[2] Prof. Homburg auf die glorreiche Idee, sich um Zahlen zu kümmern, die nicht diskutabel sind – die Sterbefallzahlen:
- Hypnosetag 109: Keine Übersterblichkeit? – Wissenschaft und Studenten, Meinungsfreiheit und Aluhüte… (Post, 18.05.2020)
Beim Statistischen Bundesamt gibt es eine »Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen 2020«.
Hier werden miteinander verglichen:
- die wöchentlichen Sterbefallzahlen des Jahres 2018 (Grippewelle)
- die durchschnittlichen wöchentlichen Sterbefallzahlen der Jahre 2016-2019 und
- die durchschnittlichen wöchentlichen Sterbefallzahlen des Jahres 2020 (die sich erstaunlicherweise noch nach zehn Wochen ändern können)




Betrachtet man die Entwicklung nach Kalenderwochen, so zeigen sich von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) erhöhte Sterbefallzahlen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 14 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden, erreichte in dieser Woche ihren Höchststand. Ab der 19. Kalenderwoche (4. bis 10. Mai) lagen die Sterbefallzahlen nach der vorläufigen Auszählung bis einschließlich der aktuellen Daten für die 27. Kalenderwoche (29. Juni bis 5. Juli) wieder im Bereich des Durchschnitts der Vorjahre oder schwankten darum. Die Zahl der Sterbefälle wird sich durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen, sodass der Durchschnitt auch dann, wenn er aktuell etwas unterschritten wird, noch erreicht oder überschritten werden kann.
mehr:
Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen 2020 (Destatis, Datenstand: 05.07.2020)
siehe auch:

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Krefeld im Vergleich zum Freitag um drei Fälle gestiegen: Aktuell (Stand: Montag, 6. Juli, 0 Uhr) sind 27 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der bisher insgesamt positiv Getesteten in Krefeld beträgt nun 674 (Freitag 668), die Zahl der Genesenen liegt bei 624 (622). Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen. 
[Montag, 6. Juli – 27 Krefelder aktuell mit Corona infiziert, krefeld.de, 06.07.2020 – neuer Link]
Hypnosetag 109: Keine Übersterblichkeit? – Wissenschaft und Studenten, Meinungsfreiheit und Aluhüte… (Post, 18.05.2020)
- Hypnosetag 104: »Lüge« wäre das richtige Wort… (Post, 13.05.2020)


Es folgt meine tabellarische Darstellung der Destatis-Zahlen (3 Seiten)


Blatt 1 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster
Blatt 2 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster
Blatt 3 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster


Fußnoten:
[1] Studentische Stellungnahme zum Politischen Aktivismus von Prof. Dr. Stefan Homburg (AStA Uni Hannover, 25.05.2020)
[2] Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger Hannovers (Stefan Homburg, hallolindenlimmer.de, 23.05.2020, veröffentlicht am 24.05.2020 – Punkt 4)

Corona: Zahlen im postfaktischen Zeitalter – katastrophisierende Politiker, gleichgeschaltete Medien

Medien dramatisieren Anstieg der Neuinfektionen – Altmaier droht mit höheren Strafen für Fehlverhalten – In Berlin demonstrieren laut Polizei-Angaben 17.000 gegen Corona-Politik. Die Veranstalter sprechen von wesentlich mehr. Update

Wirtschaftsminister Peter Altmaier ist beunruhigt. Nichts fürchten Unternehmer und Wirtschaftsverbände mehr als einen neuen Shutdown. Das Angstwort geht wieder neu herum, die Zahlen Neuinfizierter steigen, aber man müsste doch in den letzten Wochen gelernt haben, damit gefasster umzugehen?

Der viel beschworene Leichtsinn bewegt Altmaiers Sorge und, wie bei Erziehern und Politikern angesichts unvernünftigen Verhaltens üblich, lobt er die einen - "Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung verhalte sich nach wie vor außerordentlich verantwortlich", zitiert ihn die dpa – und droht den anderen mit Strafen:

››Was wir im Augenblick an Risikoanstieg erleben, geht im Wesentlichen zurück auf das achtlose und manchmal auch unverantwortliche Fehlverhalten einer sehr kleinen Zahl von Menschen. (…) Das müssen wir wirksamer als bisher unterbinden und in Fällen, bei denen es deshalb zu Infektionen und Ausbrüchen kommt, wirksam ahnden: Das schließt Bußgelder und Strafen mit ein, wenn es sich um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt.
Peter Altmaier, SZ/dpa
Wer andere absichtlich gefährde, müsse mit "gravierenden Folgen" rechnen, so der Wirtschaftsminister, der befürchtet, dass der gerade beginnende Aufschwung der Wirtschaft gefährdet würde. Man dürfe einen erneuten Anstieg der Infektionen nicht hinnehmen. Er konkretisierte Tatbestände: "Wer ohne Maske Bus oder Bahn fährt, gefährdet nicht sich selbst, sondern andere." Oder: "Wenn eine Party in einer engen Kellerkneipe unter Verstoß gegen alle Abstands- und Hygienevorschriften zum Super-Spreading-Event wird …."

Das sei keine Lappalie und müsse "notfalls" auch bestraft werden, fährt er fort. Wie hoch er die Strafen ansetzen würde, dafür gab Altmaier keine Orientierung. Er hofft anscheinend, dass die Drohung allein genug Machtwort ist. Geht es um ihren Geldbeutel, so werden die Bürger aufgeschreckt, hieß früher eine politische Weisheit.

Hinter seiner Drohung stecken Befürchtungen aus der Wirtschaft, dass die Regierung wieder zu Maßnahmen greifen könnte, die die Krise verstärken. Basis seiner Drohung sind die ansteigenden Infektionszahlen.

7-Tage-Inzidenz


955 neue Corona-Infektionen meldet das RKI am heutigen 1. August (0 Uhr), am Freitag lag diese Zahl bei 870. Das RKI fürchtet eine "Trendumkehr", wie RKI-Chef Lothar Wieler kürzlich äußerte (Eine zweite Welle oder eine einzige große Welle?). Als Grund wird Nachlässigkeit bei der Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) angeführt.

Dass Zahlen von Neuinfektionen, die sich der 1000er-Marke annähern, einen Effekt haben, ist ein Aspekt. Aber das RKI selbst hat seit einigen Wochen einen anderen Rahmen gezogen und einen anderen Fokus aufgestellt, um das Risiko beurteilen zu können, nämlich die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Die Vorgabe lautet, wenn diese Zahl höher als 50 pro 100.000 liegt, dann ist Anlass zur Beunruhigung und für Maßnahmen.

Laut RKI steht diese Kennziffer am 1. August bei 5,1. In keinem der Bundesländer ist sie zweistellig. Dennoch sind die Medien voll von Katastrophen-Alarmen; ob das nun prophetische Weitsicht ist oder einfach die Generierung von Lesern, ein Geschäft mit der Angst, mag jeder für sich selbst entscheiden.

mehr:
- Corona-Sommertheater (Thomas Pany, Telepolis, 01.08.2020)
siehe auch:

Quelle: Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) (RKI, 29.07.2020, Tabelle 5, S. 12)


Die starke Grippewelle von 2015 forderte 40 Prozent mehr Tote (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 31.07.2020)
Corona – Pervertierte Wissenschaft: Wir messen nur noch Hausnummern!!! (Post, 25.07.2020)
mein Kommentar:
Ein immunologischer Ringversuch der Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien, an dem 463 Laboratorien aus 36 Ländern teilnahmen, ergab im Schnitt eine Falsch-Positiven-Rate von 1,8%.
[Quelle: Prof. Dr. Heinz Zeichhardt, Dr. Martin Kammel, Kommentar zum Extra Ringversuch Gruppe 340 Virusgenom-Nachweis - SARS-CoV-2, INSTAND Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien e.V., Düsseldorf/Berlin 02.05.2020, Kommentar am 03.06.2020 aktualisiert]

Bei einer Falsch-Positiven-Rate von nur 1% haben alle SARS-CoV-2-Testungen seit der 22. KW (d.h. seit Ende Mai 2020) praktisch keine Aussagekraft mehr!
Seit einschließlich der 22. KW wurden pro Woche im Schnitt 450.000 Testungen durchgeführt. Von denen müssen bei einer Falsch-Positiven-Rate von 1% 4.500 Tests falsch sein.
Alle Panik-Meldungen von Politik und MSM liefern Zahlen, die deutlich unter der Falsch-Positiven-Rate liegen. Wir reden also hier über Zahlen und deren Schwankungen, die keinen Zusammenhang mehr mit der Realität haben!
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Samstag, 1. August 2020

Corona Großdemo unter Hinweis auf nicht eingehaltene Regeln vorzeitig aufgelöst

BREAKING NEWS: Tag der Freiheit beendet, Teilnehmerzahl? Telefoninterview mit einem Freund {3:05}

5 IDEEN
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube

Zehntausende protestieren in Berlin gegen die Corona-Beschränkungen {1:43}

tagesschau
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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siehe auch:
- Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen wird von der Polizei aufgelöst (rbb24, 01.08.2020)
mein Kommentar:
Hat irgendwer von Versammlungsauflösungen bei den »Black Live Matters«-Demos gehört, oder von nicht eingehaltenen Regeln?
Schikane!
Aber sie wären schön blöde, wenn sie‘s nicht versuchen würden.

Corona: Die Großdemo in Berlin und die medial geschürte Aggressivität

Berlin Live {Livestream}

Samuel Eckert
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
7773
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LIVE: Demos und Gegendemos in Berlin - "Ende der Pandemie – Tag der Freiheit" {Livestream}

7772
Am 01.08.2020 veröffentlicht

Großdemo Berlin am 1.8. Teilnehmer werden diffamiert {2:14}

Oli redet
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

Mordanschlag? Kai Stuht erstattet Anzeige! {10:09}

Kai Stuht Creative Caravan
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Berlin Live: Demo-Auftakt zum Tag der Freiheit {3:53}

MMnewsTV
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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RUBIKON: Im Gespräch: „Leistet Widerstand!" (Michael Ballweg und Jens Lehrich) {19:15}

Rubikon
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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LIVE von der Kundgebung aus Berlin {Livestream}
Artikel 5 Grundgesetz
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Corona-Hotspot im Kreis Gütersloh: Da geht einiges nicht mit rechten Dingen zu …

Freiheitsberaubung? Tönnies-Mitarbeiter zu Unrecht in Quarantäne (Artikel von Monitor animiert) {10:49}

5 IDEEN
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Freiheitsberaubung? Wie Tönnies-Beschäftigte grundlos in Quarantäne gehalten werden {12:08}

RealHardWare Kanal
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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al Assad: » Die USA stehlen syrisches Öl.«

Vereinbarung zwischen der SDF und US-Ölunternehmen wird von Pompeo und Weißem Haus unterstützt. Update: Führung der Firma hat enge Verbindungen zu Militärs: "Uns gehört der Osten Syriens"

Eine US-Ölfirma soll die Ölförderung im Nordosten Syriens modernisieren und vermarkten. Bestätigt wird diese ungewöhnliche Nachricht von US-Außenminister Pompeo. Er unterstütze einen solchen Deal, sagte er vor einem Senatsausschuss über auswärtige Beziehungen aus. Die Vereinbarung habe "nur etwas länger gedauert, als wir hofften, aber jetzt sind wir dabei, ihn umzusetzen."

Pompeo beantwortete eine Frage des Senators Lindsay Graham (Zeit 2:48:29), der wissen wollte, ob er einen Deal unterstütze, den SDF-Kommandant Maslum Kobani mit einer US-Firma geschlossen habe. Der Außenminister bejahte.

Mehr "Punishment"

Bezeichnenderweise kam die Frage, nachdem sich der republikanische Senator beim Chef der US-Außenpolitik für die Caesar-Act-Sanktionen bedankt hatte, weil dies "das Regime in Syrien bestraft"- dass die syrische Führung darunter wenig oder nicht leidet, dagegen die Bevölkerung arg, kümmerte Lindsay nicht. Er wollte lediglich wissen, ob es noch mehr von diesem Punishment geben werde. "Yes", sagte Pompeo.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad wird über die Vereinbarung zwischen den SDF und der US-Firma wenig erfreut sein. Die USA stehlen syrisches Öl, sagte er bereits vor Monaten. Mit der Abmachung wird das noch deutlicher. Sie betrifft das Rumeilan-Ölfeld im Gouvernement al-Hasakah. Es zählt zu den größten im Land und steht unter Kontrolle der kurdischen Selbstverwaltung im Schutz der US-Truppen - etwa 500 Mann, die, wie es Trump im letzten Jahr formulierte, darauf aufpassen sollen, dass "wir das Öl behalten".

mehr:
- US-Firma "kümmert sich" um Ölförderung in Nordost-Syrien (Thomas Pany, Telepolis, 31.07.2020)
siehe auch:
Die Zerschlagung Syriens (Post, 23.03.2019)

Assad stürzen oder nicht? - Die Anstalt vom 1. November 2016 | ZDF {8:00}
ZDF Comedy  
Am 02.11.2016 veröffentlicht 
Im satirischen Gerichtsverfahren zum Syrien-Konflikt geht es in der Anstalt zunächst um die Beteiligung der Bundeswehr in Syrien. Stellt diese gar die Vorbereitung eines Angriffskriegs dar?
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Grüne Intervention - Die Anstalt vom 1. November 2016 | ZDF {7:05}
ZDF Comedy  
Am 03.11.2016 veröffentlicht 
Nun schalten sich auch zwei Lager der Grünen in den Syrien Prozess ein. Und die Rolle Putins wird diskutiert.
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Tatsächlich versuchten die USA bereits seit den 1940er Jahren wiederholt, in Syrien eine pro-westliche Regierung zu installieren, so 1949, 1956, 1957, nach 1980 und nach 2003 – bisher jedoch ohne Erfolg. Seit dem Libyenkrieg ist Syrien damit das letzte von der NATO unabhängige Mittelmeerland.

Im Zuge des »Arabischen Frühlings« von 2011 versuchten es die NATO und ihre Verbündeten, insbesondere Israel und die Golfstaaten, deshalb erneut. Dazu sollten politisch und ökonomisch motivierte Proteste in Syrien genutzt und rasch zu einem bewaffneten Konflikt eskaliert werden.

Die ursprüngliche Strategie der NATO von 2011 war es – ähnlich wie im Afghanistankrieg der 1980er Jahre – Syrien hauptsächlich durch positiv dargestellte islamistische Milizen (»Rebellen«) zu erobern. Dies gelang jedoch nicht, da den Milizen eine Luftwaffe und Flugabwehrraketen fehlten.

Ab 2013 wurden deshalb verschiedene Giftgasangriffe inszeniert, um – ähnlich wie zuvor in Libyen und Jugoslawien – die NATO-Luftwaffe im Rahmen einer »Humanitären Intervention« einsetzen zu können. Dies gelang jedoch auch nicht, insbesondere da Russland und China ein UNO-Mandat blockierten.

Ab 2014 wurden deshalb zusätzlich negativ dargestellte islamistische Milizen (»Terroristen«) über die NATO-Partner Türkei und Jordanien verdeckt aufgebaut, klandestin mit Waffen und Fahrzeugen versorgt und indirekt durch Erdölexporte über das türkische Ceyhan-Terminal finanziert.

ISIS Control Map 2015 ISIS: Versorgungs- und Exportrouten über NATO-Partner Türkei und Jordanien (ISW / Atlantic, 2015)
Medienwirksame Greuelpropaganda und mysteriöse »Terroranschläge« in Europa und den USA boten nun Gelegenheit, ab 2015 auch ohne UNO-Mandat mit der NATO-Luftwaffe in Syrien einzugreifen – vorgeblich zur Bekämpfung der »Terroristen«, tatsächlich jedoch weiterhin zur Eroberung Syriens.

Auch dieser Plan scheiterte indes, da Russland die Präsenz der »Terroristen« im Herbst 2015 ebenfalls zum Anlass für eine direkte Intervention nahm und nun sowohl die »Terroristen« als auch Teile der »Rebellen« der NATO angreifen sowie den syrischen Luftraum weitgehend absichern konnte.

Ende 2016 gelang dadurch die Rückeroberung der Stadt Aleppo durch die syrische Armee.

Die NATO wechselte deshalb ab 2016 wieder auf positiv dargestellte, nun aber kurdisch geführte Milizen (die SDF), um weiterhin unangreifbare Bodentruppen verfügbar zu haben und das Territorium der zuvor aufgebauten »Terroristen« zu erobern, bevor dies Syrien und Russland selbst tun konnten.

Dadurch kam es 2017 zu einer Art »Wettrennen« um die Eroberung von Städten wie Raqqa und Deir ez-Zor und zu einer vorläufigen Teilung Syriens entlang des Euphrats in einen (weitgehend) syrisch kontrollierten Westen und einen kurdisch (bzw. amerikanisch) kontrollierten Osten (siehe Grafik unten).

Hierdurch geriet die NATO jedoch erstmals in Konflikt mit ihrem für die Kriegsführung und Logistik essentiellen Mitglied Türkei, denn die Türkei akzeptierte an ihrer Südgrenze kein kurdisch kontrolliertes Territorium. Die NATO-Allianz wurde dadurch ab 2018 zusehends uneinig.

Die Türkei bekämpfte nun in Nordsyrien die Kurden und unterstützte zugleich die verbleibenden Islamisten in der nordwestlichen Provinz Idlib gegen die syrische Armee, während sich die Amerikaner ab 2019 auf die ostsyrischen Ölfelder zurückzogen, um noch ein politisches Pfand in der Hand zu behalten.

Während die Türkei Islamisten in Nordsyrien unterstützte, versorgte Israel mehr oder weniger verdeckt Islamisten in Südsyrien und bekämpfte zugleich iranische und libanesische (Hezbollah) Einheiten durch Luftangriffe, letztlich jedoch ohne Erfolg: die Milizen in Südsyrien mussten 2018 aufgeben.

[Syrienkrieg: Geopolitik und Medien – Zu den geopolitischen und medialen Hintergründen des Syrienkriegs, Swiss Policy Research, März 2020 – Wie Swiss Policy Research bei Wikipedia bewertet wird, kann man sich an weniger als zwei Fingern abzählen… 😂]
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Freitag, 31. Juli 2020

Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder

Termin 06: Die Lage der Kinder {3:57:33}

OVALmedia
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Anfang der Sitzung 00:06:30
Sitzung nach der Pause 02:50:10
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss
auf https://corona-ausschuss.de und
auf Telegram https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.
Wir brauchen Eure Unterstützung mit der Übersetzung! Wir wollen auf allen Sitzungen des Corona-Ausschusses Untertiteln haben und dafür vertrauen wir Euch. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr uns gerne mit den Untertiteln auf Deutsch oder andere Sprache helfen! Dazu bitte diesen Artikel lesen :)
https://support.google.com/youtube/an...
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss: https://corona-ausschuss.de/
Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Spendenbescheinigungen können wir derzeit leider noch nicht ausstellen.

Die Bankverbindung ist:
Rechtsanwaltsanderkonto/Treuhandkonto:
Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich
Verwendungszweck
“Stiftung Corona Ausschuss”
IBAN: DE09250601801001362605
BIC: HALLDE2HXXX
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Die Filmemacher von OVALmedia haben diese live-Übertragen ohne Budget umgesetzt. Wir produzieren zudem einen Kinofilm zur Coronakrise. Ihr könnt uns unterstützen, z.B. über das Crowdfunding, siehe www.corona.film, oder auf dem direkten Weg:
Bank transfer:
OVALmedia Berlin GmbH
IBAN: DE66 4166 0124 0017 1707 00
BIC: GENODEM1LPS
Paypal:
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https://www.paypal.me/ovalmediaberlin
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Die Coronademo in Berlin provoziert mediale Aggressivität und wirft eine wichtige Frage auf: Wer sind jetzt die Bekloppten?


Mindestens 500.000 Teilnehmer meldeten die Veranstalter für einen Protest im Tiergarten am Samstag an. Wenn weniger kommen? Dann ist Merkel schuld.

Sie erwarten mindestens 500.000 Menschen. Angeblich stehen bis zu 3000 Busse bereit, um die Demonstranten am Sonnabend nach Berlin zu bringen. Es wäre der größte Protest seit Jahren.

Sollten am Ende doch weniger Teilnehmer erscheinen, ist die Ausrede schon parat: Unter den Anhängern kursiert das Gerücht, Angela Merkel werde sämtliche Bahngleise und Zufahrtsstraßen nach Berlin sperren lassen, um Demonstranten von der Anreise abzuhalten.

Es ist eine diffuse Mischung aus Verschwörungsideologen, Virusleugnern, rechtsoffenen Esoterikern und Rechtsextremen, die sich für diesen Sonnabend angekündigt hat. Sie wollen einen „Tag der Freiheit“ feiern und gleichzeitig das „Ende der Pandemie“ verkünden, auch wenn die Infektionszahlen wieder deutlich steigen.

Aufgerufen hat die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“. Deren Pressesprecher Stephan Bergmann stellte bereits klar, was er von den aktuellen Sicherheitsregeln hält: Corona sei ein „Fake-Virus“, erlogen von „Fake-Wissenschaftlern“. Die Regierung wolle keine Menschenleben schützen, sondern den Kommunismus einführen. Bergmann sagt: „Scheiß auf das Abstandsgebot!“

mehr:
- Coronaleugner und Rechtsextreme rufen zu Großdemo in Berlin auf (Sebastian Leber, Tagesspiegel, 30.07.2020)
noch mehr von dem Stuß:
Angemeldet sind nur noch 10.000 Teilnehmer Dass Michael Ballweg nunmehr nur noch bis zu 10.000 Menschen erwartet, die er für eine Demonstration auf der Straße des 17. Juni bei der Polizei angemeldet hat, fiel in der Berichterstattung eher runter. War doch "eine halbe Million" bereits in der Welt, zumal in den Echokammern des Internets: Einerseits bei den Corona-Leugnern, die im Verbund mit Rechtsextremisten, rechten Bloggern und der im Netz sehr präsenten neurechten Bewegung von Pegida bis AfD bundesweit für die Großdemo in Berlin mobilisieren; in zahlreichen Charter-Bussen wollen viele Teilnehmer anreisen, die sich über die Telegram-Gruppen der "Querdenker" organisieren, nicht nur die aus Stuttgart (711), auch aus anderen Städten, die sich ebenfalls nach der örtlichen Telefonvorwahl benennen.
[Olaf Sundermeyer, Corona-Demos in Berlin – Wanderzirkus der Corona-Leugner kommt in die Stadt, rbb24, 31.07.2020]

Welchen Verschwörungstheorien Millionen Menschen glauben (Christopher Stolz, Tagesspiegel, 24.07.2020)

Gehen Sie nicht zur Demo am 1.8. nach Berlin! {10:56}

Westfernsehen
Am 14.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

Corona-Verschwörungstheorien – ein deutsches Phänomen (Tagesspiegel, 21.05.2020)

'Hygiene-Demos' und 'Widerstand 2020': Was steckt dahinter? | Corona Update {6:14}

DW Deutsch
Am 07.05.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

Versammlung der Aluhüte: Demo gegen Corona-Maßnahmen {5:54}

DER SPIEGEL
Am 27.04.2020 veröffentlicht 
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- Realitätsinterpretation: Das Unwetter an der Theiß (Tagesspiegel, 12.04.2008)


Damit also unvorsichtige Reden nicht Einfältige in Irrtum ziehen, verbieten wir nach gemeinsamem Rat von Doktoren der Hl. Schrift wie anderer kluger Männer solches und ähnliches und verurteilen es ganz und gar; wir exkommunizieren alle jene, die die genannten Irrlehren oder irgendeine von ihnen als Dogma verkünden oder sich irgendwie vornehmen, sie zu verteidigen oder zu behaupten, ebenso auch deren Hörer, wenn sie sich nicht binnen sieben Tagen dem Kanzler der Universität entdecken wollen (…).
[Pariser Verurteilungen, Verurteilung von 1270, Wikipedia, abgerufen am 10.06.2020 – Hervorhebungen von mir] 

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
[Albert Einstein, Physiker]
 

Donnerstag, 30. Juli 2020

Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen

Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen {4:22:44}

OVALmedia
Am 30.07.2020 veröffentlicht 
Anfang der Sitzung 00:16:35 Sitzung nach der Pause 03:24:58 Erfahren Sie mehr über den Ausschuss
auf https://corona-ausschuss.de und
auf Telegram https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch. 

Text und Links: YouTube

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Mittwoch, 29. Juli 2020

SWR1 Leute | Rechtsmediziner Klaus Püschel | Mortui vivos docent - die Toten lehren die Lebenden

Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI | Rechtsmediziner Klaus Püschel | SWR1 Leute {35:27}

SWR1 Leute
Am 29.07.2020 veröffentlicht 
Mortui vivos docent - die Toten lehren die Lebenden, das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Obduzierende Ärzte haben SARS-CoV-2-RNA nicht nur in der Lunge und im Respirationstrakt, sondern auch in vielen anderen Organen nachgewiesen. Der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel obduziert Corona-Opfer und hat eine erste Studie dazu vorgelegt. Die Krankheitsbilder Lungenembolien und Thrombosen treten demnach besonders häufig auf. Prof. Klaus Püschel ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und kritisierte früh die Methodik des Robert Koch-Instituts zur Erfassung von Corona-Toten. Und er sagte, dass die meisten Corona-Toten sowieso sehr bald verstorben seien. Wie steht er heute zu seinen Thesen? Antworten des Rechtsmediziners, der in „Tote schweigen nicht“ über besondere Fälle aus der Rechtsmedizin berichtet, in SWR1 Leute.
Moderation: Nicole Köster
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Dienstag, 28. Juli 2020

Neue Heinsberg-Studie: Streeck forscht nach möglicher Immunität


Im Landkreis Heinsberg geht die Corona-Forschung weiter: Bereits infizierte Menschen sollen erneut auf Antikörper getestet werden. Die große Frage bleibt die Immunität. Professor Streeck äußert eine erste Hypothese.

Die Heinsberg-Studie unter der Leitung des Virologen Professor Hendrik Streeck wird fortgesetzt. Wie die Universität Bonn am 27. Juli mitteilte, soll dabei unter anderem untersucht werden, ob einmal infizierte Menschen gegen erneute Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 immun sind. Bislang sei das noch nicht erwiesen.

"Es gibt keinen anderen Ort in Deutschland, wo wir bereits mit so großer Präzision das Infektionsgeschehen und die Immunität bestimmt haben", erklärte Streeck. "Hiervon ausgehend können wir nun bestimmen, ob die Personen, die Antikörper haben, auch wirklich immun sind."

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Prof. Dr. rer. hum. biol. Ulrike Kämmerer, Würzburg, über die Aussagekraft der PCR-Tests

Veritas liberabit vos LXXXVI: Prof. Dr. rer. hum. biol. Ulrike Kämmerer, Virologin, Immunologin,... {6:36}

Jess Nassereith
Am 28.07.2020 veröffentlicht 
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Interview mit dem Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime" Mehmet Alparslan Çelebi


Interview mit dem Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime" Mehmet Alparslan Çelebi

Wieder steht ein Mitgliedsverband des "Zentralrat der Muslime" in der Kritik: Die "Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa" (ATİB) sei Teil der türkisch-nationalistischen "Grauen Wölfe". Mitglieder des Verbands würden Stimmung gegen Kurden und Juden machen. So steht es im jüngsten Verfassungsschutzbericht über die Organisation, die rund 30 Moscheen in Deutschland vertritt.

Telepolis hat mit dem ATİB-Vorstandsmitglied und stellvertretenden Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime", Mehmet Alparslan Çelebi, gesprochen: über Graue Wölfe, türkische Rassisten und die Schwierigkeiten islamischer Interessenvertretung in Deutschland.

► Sind Sie aktiv in einer rechtsextremen Vereinigung?

Mehmet Alparslan Çelebi: Nein, absolut nicht.

► Der Jahresbericht des Bundesverfassungsschutzes sieht das anders. Unter der Rubrik "Sicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebung von Ausländern" wird ATİB dort den rechtsextremen Grauen Wölfen zugerechnet.

Mehmet Alparslan Çelebi: Zuerst einmal: Wir sind keine Ausländer. ATİB ist ein 1987 in Deutschland gegründeter Verein. Ich und die meisten anderen Mitglieder sind deutsche Staatsbürger. Diese Einordnung hat uns sehr überrascht. Wir arbeiten seit 33 Jahren sehr gut mit lokalen Vereinen, nicht-staatlichen Organisationen und Sicherheitsbehörden zusammen.
ATİB stellt auf Bitten von Baden-Würtemberg eine Person für den Rundfunkrat als muslimische Vertretung. ATİB war und ist bis heute immer ein sehr gewünschter Partner. Es gab nie Beschwerden von irgendeiner Institution. Und nun stehen wir plötzlich im Verfassungsschutzbericht.

► Im Bericht heißt es, sie vertreten einen türkischen Nationalismus und richten sich unter anderem gegen Kurden und Juden. Ist da Ihrer Meinung nach auch nichts dran?

Mehmet Alparslan Çelebi: Das stimmt absolut nicht. Zu den Gründungsmitgliedern von ATİB gehören Kurden, die auch heute noch im Vorstand sind. Wir haben Schiiten im Vorstand, wir haben Frauen. Soviel Pluralität wie bei uns findet man in kaum einem anderen Verein. ATİB ist ein großer Verein. Wir leben nicht im Schatten, wir sind transparent, unsere Veranstaltungen und Statements sind alle öffentlich.
In 33 Jahren müsste man doch irgendein juden-, kurden- oder demokratiefeindliches Statement von unseren Funktionären finden. Hat man aber nicht. Gegen diese Behauptungen sind wir auch rechtlich vorgegangen und haben Recht bekommen.

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Pandemie, Panik und postfaktischer Ausnahmezustand


Alle sind gefährdet, viele haben Angst, Ende offen 

Bis vor Kurzem dachte ich, ein freier unabhängiger Mensch zu sein. Aber seit einigen Monaten wird mir befohlen, was ich zu tun und zu lassen habe. Aufgrund eines grippeähnlichen hochansteckenden Virus mit der Bezeichnung COVID-19 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11. März 2020 eine Pandemie ausgerufen. Danach wurde die Bevölkerung mit Horrormeldungen über die Viruskrankheit bombardiert und die Obrigkeiten schritten zu drakonischen Zwangsmaßnahmen. An einzelnen Orten wurde Quarantäne angeordnet, ich muss wenigstens 1,50 Meter Abstand von meinen Mitmenschen einhalten und mich beim Betreten von Supermärkten, Läden, Restaurants, Verkehrsmitteln usw. maskieren, sogar bei Bankbesuchen.

Auch in öffentlichen Gebäuden herrscht Abstands- und Maskenpflicht, obwohl die Beamten und Behördenangestellten gern im Homeoffice sind und kaum einer direkt ansprechbar ist. Wenn ich meinen Ausweis, Reisepass, Führerschein verlängern oder mein neues Auto anmelden möchte, muss ich mir per Mail einen Termin geben lassen (dauert zwei bis drei Monate), jegliche Anträge sind per E-Mail zu stellen, kaum jemand ist erreichbar. Der Eindruck verfestigt sich, dass diejenigen, die sowieso schon faul waren, in der Corona-Krise noch fauler geworden sind. Verantwortungsbewusst stellen sie ihre Masken zur Schau, halten 1,5 bis 2 Meter Abstand von ihren Mitmenschen und bleiben am liebsten zu Hause, was immer sie dort machen.

„Zahlen Sie bitte unbar!“, steht am Eingang zum Supermarkt. Deswegen zahle ich in letzter Zeit an den Ladenkassen bar, obwohl ich vorher zumeist mit Kreditkarte bezahlt habe. Damit will ich dazu beitragen, dass der Staat nicht das Bargeld abschafft, nur weil es virenbelastet sein könnte oder der Mafia damit eventuell Transaktionen erleichtert werden. Die Regierung nutzt die fortdauernde Corona-Krise als Chance, alles das ins Gespräch zu bringen, was vorher von der weitaus überwiegenden Mehrheit abgelehnt wurde. Und die Bevölkerung, über Jahrhunderte darin eingeübt, ist im Großen und Ganzen gehorsam.

Neulich wurde ich an einer offenen Bushaltestelle angerempelt, weil ich meine Schutzmaske nur über den Mund und nicht über die Nase gezogen hatte. Als ich mich damit entschuldigte, dass ich nicht das Kohlendioxyd einatmen wolle, wurde ich als Verschwörungstheoretiker beschimpft. Panik ist angesagt, wohin man schaut. Sogar im Wald begegne ich Spaziergängern mit Atemschutzmasken. Angeblich schwirren überall diese Viren herum, um unsere Nasen, Münder und Lungen zu befallen. In unserer Nähe wurde nach einem Infektionsfall ein ganzes Hochhaus tagelang polizeilich abgesperrt, und wer es wagte, zum Einkaufen von Lebensmitteln über einen Zaun zu steigen, musste Strafe zahlen und kam in Zwangsquarantäne.

Niemand weiß Genaues über das Virus, doch die Medien melden täglich neue Zahlen von positiv Getesteten, und je mehr getestet wird, desto höher werden die Zahlen. Nachdem im Fernsehen Lastwagenkolonnen mit Särgen und Massengräber in Brasilien gezeigt wurden, haben selbst gute Freunde und Familienmitglieder panische Angst davor, unheilbar an Leib und Gliedern zu erkranken, eine Gehirnschädigung zu erleiden oder qualvoll am Virus zu sterben.

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- Pandemie-Panik! (Wolfgang Bittner, KenFM, 28.07.2020)
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MH17-Prozess: Es geht nicht um Schuld, es geht nicht um Beweise – es geht um ein Feindbild


Der Prozess um den Absturz des malaysischen Flugzeugs MH17 gerät ins Stocken — die These von einer angeblichen Schuld Russlands erweist sich als nicht haltbar.
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298 Menschen haben ihr Leben verloren, als am 17. Juli 2014 ein malaysisches Passagierflugzeug über der Ostukraine abgestürzt ist. Schnell haben Kiewer und westliche Politiker und Medien die angeblichen Schuldigen ausgemacht. Gerichtsfeste Beweise dafür fehlen bis heute. Das zeigt sich seit März auch beim MH17-Strafprozess gegen vier Angeklagte.
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Am 17. Juli 2014 stürzte ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Malaysia Airlines vom Typ Boeing 777 über der Ostukraine ab. Alle 298 Flugzeuginsassen der Maschine mit der Kennung MH17 kamen dabei ums Leben. Schnell wurde der Verdacht geäußert, ostukrainische Rebellen hätten das Flugzeug mit einer Luftabwehr-Rakete vom Typ Buk abgeschossen. Die Rakete soll aus Russland gekommen sein. Dafür gibt es bis heute keine gerichtsfesten Beweise, aber niederländische Sicherheitsbehörden und internationale Ermittler legten sich auf diese Version fest. Auf dieser Grundlage wurde Anfang März in Amsterdam ein Strafprozess gegen vier Angeklagte begonnen, der derzeit mit Unterbrechungen weiterläuft.

Die Niederlande sind die führende Kraft in den internationalen Ermittlungen und beim Versuch, den Vorgang juristisch aufzuarbeiten, da die meisten MH17-Passagiere von dort stammten. Von den bundesdeutschen tonangebenden Medien berichtet fast niemand von dem Prozess. Nur zu Beginn, am 9. März, gab es eine Reihe von Beiträgen, die vor allem die behauptete Schuld Russlands an der Katastrophe betonten. Das Online-Magazin Telepolis ist weitgehend das einzige deutsche Medium, das über den Prozess regelmäßig berichtet, während von der Nachrichtenagentur DPA immer mal wieder kurze Meldungen kommen.

Corona-Krise beeinträchtigt Prozess

Angeklagt sind die drei russischen Staatsbürger Igor Girkin, Sergej Dubinski und Oleg Pulatow sowie der Ukrainer Leonid Chartschenko. Ihnen wird vorgeworfen, als Teil der Befehlskette am angeblichen Transport des Buk-Systems aus Russland zum Abschussort und zurück beteiligt gewesen zu sein. Zugleich sind sie des Mordes an den 298 MH17-Insassen angeklagt.

Sie bleiben der Gerichtsverhandlung fern und werden auch von ihren Heimatländern nicht ausgeliefert. Pulatow wird von einer Gruppe aus zwei niederländischen und einem russischen Anwalt vertreten, die aber den Meldungen nach bisher keinen direkten Kontakt zu ihrem Mandanten hatten.

Nach den ersten Verhandlungstagen im März wurde der Prozess infolge der Corona-Krise verschoben und erst am 8. Juni wieder fortgesetzt. Das hatte nicht nur eine lange Pause zur Folge, sondern auch den weitgehenden Ausschluss der Öffentlichkeit und der Medien von dem Prozess. Nur einige Journalisten bekommen Zugang in den Gerichtssaal, in dem Abstandsregeln gelten. Zwar kann der Prozess per Live-Stream an den Verhandlungstagen verfolgt werden, doch die Aufnahmen werden nicht online archiviert. Auf der Webseite des Gerichtes gibt es jeweils nur Zusammenfassungen der Verhandlungen.

Die Medienagentur Ruptly überträgt die Verhandlungen jeweils live und lässt die Aufzeichnungen in ihrem Youtube-Kanal online zum Nachschauen stehen. Der seit 1989 in Russland lebende und arbeitende unabhängige US-Journalist John Helmer verfolgt den Prozess ebenfalls und schreibt darüber auf seiner Webseite.
mehr:
- Dürftige Beweislage (Tilo Gräser, Rubikon, 28.07.2020)
siehe auch:
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