Mittwoch, 5. August 2020

Tilman Jens ist gestorben


In seinen Büchern und TV-Beiträgen zeigte er sich stets streitbar. Besonders umstritten war sein offensiver Umgang mit der Demenzerkrankung seines berühmten Vaters Walter Jens. Nun ist Tilman Jens mit 65 Jahren gestorben.


Tilman Jens, ebenso gefeierter wie umstrittener Autor von TV-Dokumentationen und Sachbüchern, ist tot. Das teilte der Anwalt seiner Familie mit. Jens starb am 29. Juli im Alter von 65 Jahren.

Zu seinen kontroversen publizistischen Erfolgen gehören das Buch "Demenz: Abschied von meinem Vater" (2009) über die Erkrankung seines berühmten Vaters, dem Rhetorikprofessor Walter Jens, sowie eine Reportage über den Tod des Schriftstellers Uwe Johnson. Für diese brach Jens in das Haus des Verstorbenen ein.

Auch die Veröffentlichung des Bestsellers "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" über den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl, den Jens zusammen mit Heribert Schwan 2014 veröffentlichte, war von Streit begleitet: Vor Gericht konnte Kohl durchsetzen, dass das Buch wegen nicht freigegebener Äußerungen aus Arbeitsgesprächen mit Schwan nur mit geschwärzten Seiten beziehungsweise gekürzt weiterverbreitet werden durfte.

Tilman Jens wurde 1954 in Tübingen geboren. An der Universität der schwäbischen Stadt hatte Vater Walter Jens den berühmten Lehrstuhl für Rhetorik inne. Seine Schullaufbahn führte nach dem Besuch einer Waldorfschule sowie eines humanistischen Gymnasiums auf die Odenwaldschule, wo Jens nach dem Abitur auch seinen Zivildienst ableistete. Als Reaktion auf die Aufdeckung von jahrzehntelangem systematischen sexuellen Missbrauchs von Schülern an der Odenwaldschule veröffentlichte Jens 2011 das Buch "Freiwild - die Odenwaldschule. Ein Lehrstück von Opfern und Tätern."

mehr:
- Autor und TV-Journalist – Tilman Jens ist tot (hpl/dpa, Spiegel Kultur, 03.08.2020)
siehe auch:
Inge Jens ringt um die Würde ihres Mannes, über die Grenzen allgemeinen Wissens über die Krankheit hinaus. Hinaus auch über die üblichen Definitionen dessen, was Menschsein ausmacht, wenn das Hirn nach und nach versagt. Mit viel Empathie und Vorurteilslosigkeit begleitet sie seinen Rückzug in eine unzugängliche Welt, von der ihr unklar ist, von wie viel Bewusstsein sie noch regiert wird. Denn Walter Jens konnte einige Zeit nach seiner Erkrankung so gut wie nichts mehr sprachlich mitteilen. Ausgerechnet er, der so viel über die Gesetze von Sprache wusste und sie so brillant beherrschte, vermochte keine verständlichen Botschaften mehr zu formulieren. Er sprach zwar grammatikalisch richtige Sätze, „doch ihr Sinn blieb meistens dunkel“, schreibt Jens. Das Schlimmste sei für sie gewesen, zu merken, dass er präzise Erinnerungen und Vorstellungen von dem hatte, was er vermitteln wollte. „Aber das Schaltzentrum, das die Umsetzung des Gedachten, Erinnerten, Gesehenen oder Empfundenen in Sprache ermöglicht, funktioniert nicht mehr. Und das ist einfach schrecklich.“
[Christine Adam, Das Buch „Langsames Entschwinden“ von Inge Jens
noz.de, 10.03.2016]
SPECIAL zu Tilman Jens »Demenz« – „Wir werden sein Leiden nicht verstecken.“ (Rezension von Roland Große Holtforth, randomhouse.de, März 2009)
- Tilman Jens: Demenz – Abschied von meinem Vater (Perlentaucher, Rezensionen aus dem Februar 2009)
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Dienstag, 4. August 2020

Pressekonferenz des Sächsischen Kultusministeriums – Corona-Schulstudie in Sachsen

Pressekonferenz des Sächsischen Kultusministeriums – Corona-Schulstudie in Sachsen {34:08}

FreistaatSachsen
Am 04.08.2020 veröffentlicht 
In der Pressekonferenz vom 3. August 2020 präsentieren Kultusminister Christian Piwarz und Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, die Ergebnisse der Corona-Schulstudie in Sachsen. Insgesamt hatte ein Team von Wissenschaftlern 2.687 Probanden untersucht. Davon waren 1.884 Schülerinnen und Schüler sowie 803 Angestellte in 18 Schulen in fünf sächsischen Städten.
Weitere Informationen zur Corona-Schulstudie unter:
https://home.uni-leipzig.de/lifechild...
Nach den Ferien soll in sächsischen Schulen der Normalbetrieb gelten. Vorgesehen ist ein Vier-Stufen-Plan, um auf das Pandemiegeschehen reagieren zu können und eine Ausbreitung zu verhindern.
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Prof. Bhakdi: "Impf-Nebenwirkungen sind nicht vorhersehbar."

Sichere und effektive Impfstoffe gelten als der Schlüssel für die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Neben konventionellen Ansätzen erlangen genbasierte Verfahren einen neuen Stellenwert. Theoretisch bieten sie Vorteile, ihre Bewährungsprobe steht aus.

Die Impfstoffentwicklung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 läuft auf Hochtouren. Obwohl der Erreger vor Jahresbeginn praktisch unbekannt war, hatten Pharmaunternehmen und Institutionen Ende März bereits 35 Impfstoffprojekte angemeldet (1). Bis Redaktionsschluss ist ihre Zahl weltweit auf 168 gewachsen (2, 3); 7 davon werden maßgeblich in Deutschland vorangetrieben, 5 werden hierzulande unterstützt (4) (Kasten). Weltweit werden 12 Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studienprogrammen mit Freiwilligen erprobt (Grafik): Eins davon ist Ende April in Deutschland gestartet; im Juni sollen erste Daten von rund 200 gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren vorliegen. Weitere klinische Studien sind angekündigt.

Die Unternehmen und Forschungsinstitute arbeiten auf unterschiedliche Impfstofftypen hin (Kasten). Im klassischen Ansatz enthält eine Vakzine als Antigen inaktivierte Viren (Totimpfstoff) oder abgeschwächte Viren (attenuierte Impfstoffe), virale Proteine oder auch Impfviren mit „aufgepflanzten“ SARS-CoV-2-Hüllproteinen. Sie lösen die Immunreaktion mit Bildung von Antikörpern und T-Zellen aus. „Ihr Herstellungsprozess ist aufwendig“, so Prof. Dr. rer. nat. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in Langen, der Zulassungsbehörde für Impfstoffe in Deutschland. „Bei den inaktivierten Impfstoffen zum Beispiel müssen die Erreger unter hohen Sicherheitsbedingungen genau spezifiziert werden. Dann wird das Saatgut hergestellt, in großen Mengen angezüchtet und danach erst inaktiviert“ (5).


Genbasierte Impfstoffe mit unterschiedlichen Konzepten

Als schnellere Lösung gelten genbasierte Impfstoffe, bei denen die geschilderten Prozesse entfallen. Seit vielen Jahren verfolgen die Forscher daher das Konzept, den Körper die Impfantigene selbst herstellen zu lassen. Diese mRNA-, DNA- und Vektorimpfstoffe unterscheiden sich in der Art der genetischen Information und wie diese in die Zellen gelangt: Bei Vektorimpfstoffen wird das Genmaterial in harmlose Trägerviren (wie das Modified-Vaccinia-Ankara-Virus) eingebaut, die als Impfstoff injiziert werden (Kasten). Dieser Vakzinetyp wurde zum Schutz vor Dengue-Fieber und Ebola zugelassen.

Demgegenüber enthalten mRNA- und DNA-Impfstoffe „lediglich“ ausgewählte Virusgene in Form von Nukleinsäuren, die den humanen Zellen als Bauanleitung dienen. Sie induzieren die Expression von beliebigen Antigenen und können somit potente humorale als auch zelluläre Immunantworten induzieren. Die Fähigkeit, beide Arme des Immunsystems zu aktivieren, macht nukleinsäurebasierte Impfstoffe sehr attraktiv. Diese Vakzinen haben zudem intrinsische Adjuvanzeigenschaften (6).

mehr:
- Genbasierte Impfstoffe: Hoffnungsträger auch zum Schutz vor SARS-CoV-2 (Vera Zylka-Mehlhorn, Dustin Grunert, Dtsch Arztebl 2020; 117(21): A-1100 / B-927 )

"Impf-Nebenwirkungen sind nicht vorhersehbar." - Prof. Bhakdi | VÖ: 16.07.2020 {7:42}

Radio München
Am 23.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung | VÖ: 17.07.2020 {33:20}

Radio München
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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NachDenkSeiten-Leserbriefe zu „Covid-19-Impfstoffentwicklung – eine Debatte ist dringend nötig, findet aber nicht statt“


Jens Berger hat in diesem Beitrag eine Debatte in Massenmedien und Politik über die Covid-19-Impfstoffentwicklung gefordert. Er bemängelt, dass die hiesige Bevölkerung nicht über die Impfstoffentwicklung aufgeklärt wird. Zum Beispiel ist kaum etwas über die Anzahl der derzeit in der Entwicklung stehenden und teilweise bereits am Menschen getesteten Impfstoffkandidaten zu erfahren. Zahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten machen sich ebenfalls Gedanken zum komplexen Themenfeld und haben uns eine Email geschickt. Wir bedanken uns sehr für die eingereichten Antworten. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.
mehr:

ausgewählte Ausschnitte:

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Ein mRNA-Impfstoff soll die Zellen nicht dazu bringen, Antikörper zu produzieren, sondern AntiGENE – gegen die wiederum das Immunsystem Antikörper bildet. Das ist eine kleine, doch wichtige Korrektur! Schreit das nicht nach einer Autoimmunreaktion, wenn die Zelle AntiGENE produziert?? Lass es nur bei 1% der Geimpften dazu kommen
[2. Leserbrief, M.B.]
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Mit den fraglichen RNA-Impfstoffen kennt sich in erster Näherung überhaupt niemand aus, insbesondere nicht Biologen oder Mediziner, die wir beide nicht sind. Ich sehe da als Chemiker mit zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrischen Kenntnissen in Biochemie auch nicht ganz klar durch, glaube aber auch, dass die genannten Fakultäten nicht die erste Adresse sind. Sogar das Lehrfach ist also zweifelsfalls neu. […]

Meine Haltung zu Ihrem Thema: Ein RNA-Impfstoff, der erstmals den Körper von Millionen oder gar Milliarden Menschen dazu überlisten soll, Fremdprotein herzustellen, ist versuchter Massenmord, und wer sich freiwillig als Testperson für derlei Unfug hergibt ist entweder dumm oder braucht dringend Kohle, ein Leben zu finanzieren, an dem er nicht sonderlich hängt. Gehen Sie mal eine Liste von Proteinen und Peptiden durch. Bienengift gehört dazu, Botulinumtoxin (BTX / Botox), eines der stärksten Gifte überhaupt ebenso. Unter der Substanzklasse finden Sie alle Enzyme, vergleichsweise harmloses Gluten, übelste Allergene und Krebs Erzeugendes. Allen ist gemein, dass sie von Zellen lebender Organismen aufgrund von Bauplänen produziert werden, die nach Jahrmillionen der Evolution aus irgendwelchen schwer ersichtlichen Gründen im Erbgut verschlüsselt sind.

Dass Big Pharma mit einer riesigen Angstkampagne vor einer vergleichsweise harmlosen Krankheit im Schnellstverfahren ein derartiges Novum einführen will, ist ein Horrortrip, der mich nicht sonderlich ruhig schlafen lässt. Mit einem aus dem Boden gestampften, allerersten RNA-Impfstoff die Menschheit vor einem üblen viralen Husten retten? Im Ernst? Ich persönlich werde mich weigern und empfehle das auch meinen Mitmenschen.

Die Politmarionetten Söder, Merkel, Spahn, die den Wahnsinn voll unterstützen, können das mangels jeglicher Fachkenntnis noch viel weniger als ich beurteilen, und dem widersprüchlichen Prof. Drosten traue ich auch nicht mehr über den Weg, seitdem mir klar ist, dass er vielleicht von Coronaviren etwas, aber z.B. überhaupt nichts von der statistischen Bewertung seiner PCR-Tests versteht.

Wenn man etwas nicht beurteilen kann, hilft ein “ich will das nicht jetzt, und nicht in Eile entscheiden.” Meines Erachtens hilft Abwarten. Covid-19 wird auch wieder verschwinden, und schon jetzt ist klar, dass die Menschheit keineswegs von diesem seltsamen Phänomen dezimiert wird, sondern auch 2021 wieder in unverminderter und wie erwartet gewachsener Zahl für Kampagnen aller Art zur Verfügung steht.
 
[4. Leserbrief, Andreas Schell] 
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Fragen wie:
a) Dauer der Immunität nach einer Coronainfektion
b) Bisher gibt es gegen jedwede Art von Coronaviren keine Impfstoffe
c) Die Impfung wird wohl keine sein, die mit dem übereinstimmt, was wir Laien über das Impfen wissen (ähnliche, weniger gefährliche oder abgetötete Bakterien / Viren werden dem Zuimpfenden gespritzt)
d) Impfschäden/Spätfolgen: Ich habe gehört, dass sich eine normale Testung eines neuen(!) Impfstoffes über 5-8 Jahre hinzieht. (Kann man sich auf einen anderen zugelassen Impfstoffe beziehen, wird dieser Zeitraum kürzer)
e) Warum gibt es – bei inzwischen 500.000 Test pro Woche – nicht die Möglichkeit eine ca. 20.000 Personen große, repräsentatiV ausgewählte Gruppe wöchentlich zu testen, um über Hochrechnungen festzustellen, wie das Virus in der Bevölkerung verbreitet ist und welche gesundheitliche Auswirkungen – gerade Spätfolgen – das hat.
f) Die Kritik an Bill Gates und seiner Rolle in der WHO wurde ja von der Presse geschickt ausgekontert. Mit diesem Strohmann-Argument “Bill Gates beherscht nicht die WHO” sind Fragen über die großen finaziellen Interessen der Pharmaindustrie ja nicht mehr stellbar! (Man stelle sich vor, unter Umständen wird lebenlanges, vierteljährliches Impfen von 7,5 Mrd. Menschen gegen Corona notwenig. Da hätten manche Konzerne für die Zeit des Patentschutzes ausgesorgt)  [5. Leserbrief, Alexander Henseler]  
mein Kommentar zum letzten Leserbrief von Alexander Henseler: 
Sowas habe ich mich auch schon gefragt:
- Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)


siehe auch:
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Corona: Der »Computerfehler« der Berliner Polizei – und die Busunternehmer

Fehlalarm - Es gab keinerlei Demos am 01.08.2020 in Berlin - Auch keine Einsätze der Polizei {2:24}

Alles Ausser Mainstream Dr. Bodo Schiffmann
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
anscheinend gelöscht: 
Reupload:
Fehlalarm - Es gab keinerlei Demos am 01.08.2020 in Berlin - Auch keine Einsätze der Polizei {2:24}

Grumbeer 66
Am 03.08.2020 veröffentlicht 
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Screenshot 04.08.2020, 09:20h: Aktuelle Polizeimeldungen (Der Polizeipräsident in Berlin)
Gegen 11 Uhr fanden sich in der Straße Unter den Linden Tausende Personen zusammen und bildeten einen angemeldeten Aufzug. Gegen 12 Uhr setzten sich die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bewegung. Der Aufzug wuchs im weiteren Verlauf auf bis zu 17.000 Personen an. Die bereits von Beginn an hohe Teilnehmerzahl machte es erforderlich Maßnahmen zur Segmentierung des Aufzugs vorzunehmen, um ihn in kleinere Gruppen aufzuteilen und damit letztlich Infektionsrisiken zu minimieren. Da sich kaum Menschen an das Hygienekonzept hielten und auch die Auflage zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes missachteten, mussten Einsatzkräfte kommunikativ auf diese einwirken. Persönlich und über Lautsprecherdurchsagen forderten die Einsatzkräfte die Versammlungsteilnehmenden auf, einen Mund-Nase-Schutz anzulegen und die geltenden Abstandregelungen einzuhalten. Dies mündete aber lediglich in Unmutsbekundungen. Die Versammlungsleitung wurde deshalb auf ihre Verantwortung zur Einhaltung der Auflagen und des Hygienekonzeptes hingewiesen. Da auch hiernach den Aufforderungen nicht nachgekommen wurde, wurde ein Strafermittlungsverfahren die Versammlungsleitung betreffend eingeleitet. Gegen 14 Uhr und noch vor Erreichen des Endplatzes auf der Straße des 17. Juni wurde der Aufzug schließlich durch die Versammlungsleitung selbst für beendet erklärt.
Dort begann gegen 15.30 Uhr unter dem Motto „Tag der Freiheit: Das Ende der Pandemie“ eine Kundgebung, bei der sich gut 20.000 Personen versammelten. Der Personenkreis setzte sich unter anderem aus den ehemaligen Teilnehmenden des zuvor beendeten Aufzugs zusammen. In deutlich überwiegender Anzahl missachteten die Teilnehmenden auch hier das geltende Hygienekonzept und die Auflage zum Tragen des Mund-Nase-Schutzes, sodass erneut polizeiliches Einschreiten erforderlich wurde. Nachdem polizeiliche Hinweise und Lautsprecherdurchsagen weiterhin missachtet wurden, die Versammlungsleitung die Kundgebung nicht in eigener Verantwortung beenden wollte, wurde die Versammlung letztlich polizeilich aufgelöst. Wie im Falle des vorherigen Aufzugs wurde zudem ein Ermittlungsverfahren die Leitung der Kundgebung betreffend eingeleitet. Mehrere ehemalige Veranstaltungsteilnehmende weigerten sich, den Ort zu verlassen, sodass Einsatzkräfte sie zum Teil von der Fahrbahn trugen. Dabei stellten Einsatzkräfte von mehreren Dutzend Personen die Identitäten fest und leiteten Ermittlungsverfahren ein. Die Maßnahmen dauerten bis in die späten Abendstunden an.
[Demonstrationen im gesamten Stadtgebiet – Polizeimeldung vom 02.08.2020 berlinweit Nr. 1805]
RUBIKON: Exklusiv: „Politik und Medien lügen zu Berlin!“ (Alexander Ehrlich und Thomas Kaden) {23:59}

Rubikon
Am 03.08.2020 veröffentlicht 
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siehe auch:
- Teilnehmeranzahl bei Corona-Demo: Rechtsanwältin stellt Presseanfrage bei der Polizei Berlin (PolitikStube, 03.08.2020)

Der Demozug in 5 Minuten, Berlin 1.8.2020, "Tag der Freiheit" (Das Ende der Pandemie), Querdenken {5:21}

Augen Auf - Medien Analysen
Am 03.08.2020 veröffentlicht 
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Montag, 3. August 2020

Corona: Kritiker werden massiv angegriffen – das alte Spiel – wozu aufregen?!


Die Berichterstattung vor und nach der Berliner Demo von Kritikern der Corona-Politik ist skandalös – auch wenn man der Demo selber inhaltlich distanziert gegenübersteht: Die Diffamierung als rechtsextrem und der Umgang mit absurden Teilnehmer-Zahlen ist höchst unseriös. Von Tobias Riegel.

Es gab wohl selten eine Demonstration in Deutschland, die so konsequent und so einhellig von Politik und Medien diffamiert wurde wie die Demonstration von Kritikern der Corona-Politik am Sonnabend in Berlin.


Zu kritisieren sind vor allem folgende Punkte: Eine scharfe inhaltliche Abwertung, bereits im Vorfeld – weite Teile von Medien und Politik waren sichtlich bemüht, möglichst viele Bürger von einer Teilnahme abzuhalten, indem der Charakter der Demo als „rechtsextrem“ dargestellt wurde. Beispiele für diese teils giftigen Vorberichte finden sich etwa hier oder hier oder hier. Dass sich trotz dieser offenen medialen Feindschaft viele Bürger auf die Straße getraut haben, ist erstaunlich.


Nur 20.000 asoziale und rechtsextreme Hedonisten


Bei den aktuellen Berichten und der medialen Nachlese fällt auch die flächendeckende Übernahme der von der Polizei mit 20.000 angegebenen Zahl an Teilnehmern negativ auf. Diese Zahl erscheint angesichts der für alle Bürger zugänglichen Bilder von der Demo absurd niedrig. Eine Anfrage der NachDenkSeiten bei der Berliner Polizei dazu blieb bislang unbeantwortet.


Kritikwürdig ist auch das bestimmende Motiv der Berichterstattung, die die Demonstranten pauschal nicht als um die Verfassung besorgte Bürger darstellt, sondern als generell unbesonnene Menschen, die nur endlich ihr altes Leben wiederhaben wollten und dafür bereit seien, die ganze Gesellschaft zu gefährden. Und die zusätzlich bereit seien, für dieses schäbige Ziel mit Nazis und Reichsbürgern gemeinsame Sache zu machen. Zu diesem Punkt folgt weiter unten mehr.

Beispiele für die flächendeckende Diffamierung der Demonstranten als rechtsextreme Hedonisten folgen ebenfalls weiter unten im Text. Zunächst sei hier gesagt, dass in diesem Text nicht die einzelnen Inhalte der Demo bewertet werden sollen. Man kann der Demo distanziert gegenüberstehen. Ich persönlich hätte sie nicht besucht. Aber wenn eine inhaltliche Bewertung in die nun erlebte Diffamierung ausartet, stellt sich die Frage: Ist es legitim, wenn Medien und Politik in der praktizierten Schärfe, Einhelligkeit und Unseriosität die politische Meinungsäußerung von zahlreichen Bürgern zu einem wichtigen Thema so hart verteufeln?

mehr:
- Corona-Demo: Widerspruch wird pauschal verteufelt (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 03.07.2020)
es findet sich in dem Artikel auch ein Tweet von Saskia Esken:

siehe auch:
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Der CDU-Abgeordnete Friedrich Vogel sprach in einer Bundestagsdebatte über innere Sicherheit im Juni 1972 von „den Bölls und Brückners“ als intellektuellen Helfershelfern des Terrors und stellte damit – neben Heinrich Böll – den Psychologie-Professor Peter Brückner an den Pranger. Daraufhin richteten 14 Schriftsteller am 13. Juni 1972 einen offenen Brief an den Deutschen Bundestag.

„Die unterzeichneten deutschen Schriftsteller warnen vor einer abermaligen Zerstörung der Keime einer freiheitlich demokratischen Grundordnung in Deutschland unter dem Vorwand ihrer Verteidigung. Die Verfolgung von definierbaren Straftaten wie Bombenanschlägen und sonstigem Terror ist eine Sache, die Diskriminierung politischer Gesinnungen ist eine vollständig andere.“

[Otto Langels, Protest gegen den Vorwurf der „geistigen Mittäterschaft am Terrorismus“, Deutschlandfunk, Kalenderblatt, Archiv, 13.06.2012]
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Strafverteidiger packen aus: Das System Alexander B. – die zwei Gesichter des Oberstaatsanwalts

Gegen den Frankfurter Oberstaatsanwalt Alexander B., der in U-Haft sitzt, sind weitere Vorwürfe laut geworden. Strafverteidiger berichten dem hr anonym von seinen Machenschaften. Sogar eine Strafanzeige gegen B. wegen Nötigung ist bereits auf dem Weg zur Staatsanwaltschaft.

Die Gutachten in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren, die der Frankfurter Oberstaatsanwalt Alexander B. bei einer Privatfirma in Mörfelden-Walldorf in Auftrag gab und an denen er kräftig mitverdient haben soll, könnten Teil eines größeren Skandals sein. Nach hr-Informationen hat B. meist zwei Firmen gleichzeitig beauftragt - die eine zum digitalen Aufbereiten von Daten. Die andere im Anschluss zum Auswerten und Begutachten von Schadenssummen. Etwa, wenn niedergelassene Ärzte oder Kliniken im Verdacht standen, mit den Krankenkassen falsch abgerechnet zu haben.

Strafverteidiger bemängeln Qualität der Gutachten

Die Gutachten seien einseitig, qualitativ schlecht und teils sogar fehlerhaft gewesen, sagten Strafverteidiger dem hr, die Kliniken und Ärzte in Strafverfahren vertreten. Sie wollen namentlich in diesem Text nicht genannt werden, da sie noch an Verfahren beteiligt sind, die derzeit laufen. In manchen Fällen sind die Verfahren auch schon abgeschlossen, aufgrund der aktuellen Ermittlungen gegen den Oberstaatsanwalt könnten diese aber neu aufgerollt werden. In einem Fall soll B. auf die Kritik an einem fehlerhaften Gutachten gesagt haben: "Natürlich können Sie ein Gegengutachten einreichen. Das kostet Sie viel Geld und Energie. Wir können uns aber auch jetzt einigen."

mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Corona: Maßnahmen, Zahlen und die Suche nach der Schublade – »rechtsoffen«


Für die Demo am Samstag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen kursieren weit voneinander abweichende Schätzungen. Sieht man, was man sehen will?

Thomas Pany hatte am Samstagnachmittag in seinem Artikel "Corona-Sommertheater" zunächst die Angaben der Polizei über die Zahl der Teilnehmer an der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen unter den Linden übernommen. Zunächst hatte die Polizei von 17.000 Teilnehmern gesprochen, auf der Kundgebung seien es dann 20.000 gewesen. Zudem verwies er auf Schätzungen des Telepolis-Autors Thomas Moser, der abweichend von den meisten Medien sogar von 50.000-60.000 sprach.

Der Herausgeber eines sogenannten Alternativmediums schrieb in einer Email: "Ich lese Telepolis seit Wochen nicht mehr, weil das mit Journalismus kaum mehr zu tun hat; Ihre Artikel waren bisher eine der wenigen Ausnahmen. Wenn Sie den aber so lassen, können Sie den Laden zu machen, denn noch eklatanter könnten die Falschinformationen nicht sein: Sie schrieben von 17.000 Menschen in Berlin – schauen Sie im Internet, die Bilder zeigen unmissverständlich mindestens eine halbe Millionen Menschen. Die WEIGERN sich gerade zu gehen – und TP bringt dieselben Fakes wie alle andern: 17.000 sind nach Hause gegangen. Können Sie machen – aber dann ist Telepolis tot."

Und ein Leser beschwerte sich: "Telepolis: Seit einigen Jahren ein unterirdischer Abklatsch dessen, was ansonsten mit diversen Schimpfworten belegt wurde und auch zu Recht belegt wird. Herr Rötzer, Sie als verantwortliche Entität für das, was hier publiziert wird: Möchten Sie sich erklären? Mindestens 1,3 Millionen lokal auf der Straße, eine Vielzahl dessen davon im Herzen moralisch unterstützend dabei. Und Sie, Herr Rötzer, lassen einen Herrn Pany hier weiter die Propaganda der neuen Reichführung und die offiziellen Hassbotschaften spucken. Schämen Sie sich nicht?"

Im Forum zum Artikel fand die Auseinandersetzung natürlich auch statt. Je nach Weltbild glaubt man den aufgeblähten Zahlen oder eher den sicherlich kleingerechneten der Polizei. Dass die Veranstalter regelmäßig mehr an Teilnehmern sehen als andere Beobachter, zumal staatliche, ist bekannt. Die rechtsoffene Anti-Corona-Maßnahmen-Bewegung, die sich durch den Aufruf von Querdenken 711 in Berlin versammelte, regt interessanterweise links- und rechtsextreme Gruppen zu Aufstandsphantasien an.

So sieht die Rote Fahne, die von 1,2 Millionen Teilnehmern spricht, alle anderen Angaben der Lügenpresse zuordnet und "Stopp Desinformation" fordert, einen Umsturz nahen, der aber irgendwie national sein soll, mit einem nationalen Programm und einer Regierung der nationalen Einheit und "Arbeiter- und Volksräten in den Städten". Nationales findet Martin Sellner von den Identitären auch gut.

Er ist begeistert von den Massen, die "den Globalisten panische Angst" machen, weil sie über die Menschen "die Gedankenkontrolle verloren" hätten: Sie würden ahnen, dass diese Masse auch kritische Meinungen zu anderen "Tabuthemen" hat, und wenn die Masse sich dessen bewusst werde und "den 'heiligen' Gral der globalen Dominanzstrategie, den Bevölkerungsaustausch ins Visier nimmt, ist es aus. Sie haben Angst und (derzeit) keinen Plan. Wir schon." Auch wenn es nichts Neues ist.

mehr:
- 20.000 oder mehr als eine Million? (Florian Rötzer, Telepolis, 03.08.2020)
siehe auch:
Wir haben in Auftrag von Jens Wernicke / Rubikon eine Presseanfrage gestellt, um die internen Erkenntnisse der Polizei abzufragen +++ In einer der nächsten Sitzungen untersuchen wir die Rolle der Medien +++ Die extreme Diskrepanz bei der Teilnehmerzahl bietet nun eine gute Gelegenheit herauszufinden, wo Fehlinformationen entstehen - auf staatlicher Seite oder bei der Presse. Wir sind gespannt
[RA Viviane Fischer, ]

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Corona: Das Virus, die Ärzte und die Bläschen am Fuß – ach ja: … und der Test!

Die totale Statistik - So werden die Zahlen gefälscht {5:04}

Archivkanal Dave Brych
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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Sonntag, 2. August 2020

Berlin, 01.08.2020: Die Demo, die Medien und die Zahlen…

Seit den DDR-Montagsdemonstrationen 1989 wurde vonseiten der Mächtigen und von den loyalen Staatsmedien auf deutschem Boden nicht mehr solch ein Aufwand getrieben wie bei der heutigen Großdemonstration „Tag der Freiheit“ in Berlin, um protestierende Bürger an der Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Grundrechte zu hindern. Die Gefahr dieser Demonstranten nämlich liegt für die Regierung in der Tatsache, dass es sich hier um eine echte, partei- und lagerübergreifende Opposition handelt, deren Anhängern eines gemeinsam ist: Sie haben sich vom Staat entfremdet, haben das Vertrauen in dessen Neutralität und Redlichkeit verloren – und zweifeln zu Recht, ob die Politik noch die Interessen des eigenen Volkes vertritt. Hier wehten nebeneinander die unterschiedlichsten Embleme: die Regenbogenfahne, die Deutschlandfahne, die Flagge Israels und der USA. Die Unzufriedenheit ist breit gestreut.

Genau in der Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Gruppierungen, die sich nur in ihrer Fundamentalkritik am „System“ einig sind, liegt nicht nur die Parallele zur Bürgerrechtsbewegung der Vorwendezeit – sondern auch die größte Gefahr für die Bundesregierung: Denn dieses Bündnis geht nicht für, sondern gegen sie auf die Barrikaden. Was sich heute in Berlin Gehör verschaffte, waren kein staatlich finanziertes, logistisch unterstütztes, ministeriell gefördertes oder vom Bundespräsidenten beworbenes „zivilgesellschaftliches Bündnis“ wie die wohlorchestrierten „Wirsindmehr“- oder „FFF“-Demos, oder wie die vom Linksstaat wohlwollend begleiteten Kampagnen zu „MeToo“ oder „Black Live Matter“.

Nein, hier ging ECHTE Opposition auf die Straße, ungesteuert und damit unberechenbar. Wenn aber das gegenseitige Ausspielen der Fronten, die Spaltung und Verhetzung irgendwann nicht mehr funktioniert – dann wird es wirklich gefährlich für das Groko-Regiment. Die enorme Bandbreite ganz unterschiedlicher Interessenvereinigungen und Strömungen war nicht das Manko, sondern der Authentizitätsnachweis, dass hier ein unverfälschter Frust die Stimme erhob.

Die Überwindung der Flügel
Die neue Querfront fügt sich nicht in „links“ und „rechts“; die riesige Masse der heutigen Demonstranten ist schlicht nicht mehr einzuordnen; dies illustrierte eine Anekdote heute Mittag in der Nähe der Siegessäule: Auf die Frage eines Moderators in die Menge: „Wer rechts ist, hebt die Hand“, reagierte niemand – und auch nicht auf die anschließende Frage, wer links ist. Der neue Widerstand formiert sich abseits der abgeschliffenen, alten Kategorien; es sind konkrete Anliegen und Themen, die die Menschen bewegen: Wie lange soll der unnatürliche Ausnahmezustand wegen Corona noch weitergehen? Wieso wird mit manipulativen Zahlen eine Bedrohung aufrechterhalten, die es objektiv nicht mehr gibt? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Wieviel Zwangskontrolle, wieviele Einschränkungen von Maske bis Datenerfassung muss uns noch zugemutet werden?

mehr:
siehe auch:
Reupload: - Der Tag der Freiheit 1.8.2020 - Corona105 - Mirror - Alles Ausser Mainstream - Dr. Bodo Schiffmann {12:16}

sandblech
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Text: siehe folgendes Video
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Der Tag der Freiheit 1.8.2020 - Corona 105 {12:16}

Alles Ausser Mainstream Dr. Bodo Schiffmann
Am 02.08.2020 veröffentlicht 
Am 1.8.2020 haben sich 1,3 Millionen diese Zahl wurde uns als Veranstalter von der Polizei mitgeteilt auf der Straße des 17. Juni versammelt. Die Straße war randvoll vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule. Viele Menschen waren auch seitlich in die Tiergärten ausgewichen. Bevor die Veranstaltung losgehen konnte man bereits bei Spiegel online lesen dass die Veranstaltung beendet wurde und die Polizei sich aufgelöst hat Web Kameras wurden abgeschaltet und die Polizei kam dann und hat uns aufgefordert die Veranstaltung zu beenden aber die Menschen sind nicht gegangen sondern geblieben Dankeschön. Ich bin sehr froh das ich an diesem historischen Datum mit euch zusammen an diesem Ort sein durfte. Die Polizei hat erkannt dass sie den willen des Staates nicht gegen die Bürger durchsetzen konnte. Die Veranstaltung war vollständig friedlich das würde behauptet dass 16 Polizisten verletzt worden das ist sicherlich richtig und das lag daran dass man sie gezwungen hat in voller Montur mit schwarzem Helm bei 30° in der Sonne zu stehen. Ich habe mehrfach mit Einsatzleitern und Polizisten geredet uns immer wieder wenn ich gesehen habe dass der Kopf zu rot wird aufgefordert in den Schatten zu gehen ihre Maske ab zu setzen und sich zu kühlen und was zu trinken. Safari vor tungs los diese jungen Polizisten in dieser Hitze gegen das eigene Volk einzusetzen. Gerade auf dem Boden von Berlin nach so etwas niemals geschehen. Wir haben eine besondere Verantwortung auch im Gedenken an den 17. Juni 1953.

Festnahme Thorsten Schulte exklusives Telefoninterview (live aus Berlin vom 02.08.2020) {16:12}

5 IDEEN
Am 02.08.2020 veröffentlicht 
Text und Video: YouTube
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- xxx (Post, )
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Zur Abwechslung ein paar unbestreitbare Zahlen: die Toten


Vorbemerkung:
Nachdem uns Regierung und offizielle Instanzen wie auch die MSM seit Wochen mit panikschürenden Meldungen in Atem zu halten versuchen (bisher eindrucksvollster Satz: »Das Virus frißt sich durch Amerika!«), kam der angeblich verschwörungsideologische Aktivist[1] und »hohläugige«[2] Prof. Homburg auf die glorreiche Idee, sich um Zahlen zu kümmern, die nicht diskutabel sind – die Sterbefallzahlen:
- Hypnosetag 109: Keine Übersterblichkeit? – Wissenschaft und Studenten, Meinungsfreiheit und Aluhüte… (Post, 18.05.2020)
Beim Statistischen Bundesamt gibt es eine »Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen 2020«.
Hier werden miteinander verglichen:
- die wöchentlichen Sterbefallzahlen des Jahres 2018 (Grippewelle)
- die durchschnittlichen wöchentlichen Sterbefallzahlen der Jahre 2016-2019 und
- die durchschnittlichen wöchentlichen Sterbefallzahlen des Jahres 2020 (die sich erstaunlicherweise noch nach zehn Wochen ändern können)




Betrachtet man die Entwicklung nach Kalenderwochen, so zeigen sich von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) erhöhte Sterbefallzahlen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 14 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden, erreichte in dieser Woche ihren Höchststand. Ab der 19. Kalenderwoche (4. bis 10. Mai) lagen die Sterbefallzahlen nach der vorläufigen Auszählung bis einschließlich der aktuellen Daten für die 27. Kalenderwoche (29. Juni bis 5. Juli) wieder im Bereich des Durchschnitts der Vorjahre oder schwankten darum. Die Zahl der Sterbefälle wird sich durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen, sodass der Durchschnitt auch dann, wenn er aktuell etwas unterschritten wird, noch erreicht oder überschritten werden kann.
mehr:
Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen 2020 (Destatis, Datenstand: 05.07.2020)
siehe auch:

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Krefeld im Vergleich zum Freitag um drei Fälle gestiegen: Aktuell (Stand: Montag, 6. Juli, 0 Uhr) sind 27 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der bisher insgesamt positiv Getesteten in Krefeld beträgt nun 674 (Freitag 668), die Zahl der Genesenen liegt bei 624 (622). Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen. 
[Montag, 6. Juli – 27 Krefelder aktuell mit Corona infiziert, krefeld.de, 06.07.2020 – neuer Link]
Hypnosetag 109: Keine Übersterblichkeit? – Wissenschaft und Studenten, Meinungsfreiheit und Aluhüte… (Post, 18.05.2020)
- Hypnosetag 104: »Lüge« wäre das richtige Wort… (Post, 13.05.2020)


Es folgt meine tabellarische Darstellung der Destatis-Zahlen (3 Seiten)


Blatt 1 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster
Blatt 2 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster
Blatt 3 zum Lesen: Rechtsklick, neues Fenster


Fußnoten:
[1] Studentische Stellungnahme zum Politischen Aktivismus von Prof. Dr. Stefan Homburg (AStA Uni Hannover, 25.05.2020)
[2] Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger Hannovers (Stefan Homburg, hallolindenlimmer.de, 23.05.2020, veröffentlicht am 24.05.2020 – Punkt 4)

Corona: Zahlen im postfaktischen Zeitalter – katastrophisierende Politiker, gleichgeschaltete Medien

Medien dramatisieren Anstieg der Neuinfektionen – Altmaier droht mit höheren Strafen für Fehlverhalten – In Berlin demonstrieren laut Polizei-Angaben 17.000 gegen Corona-Politik. Die Veranstalter sprechen von wesentlich mehr. Update

Wirtschaftsminister Peter Altmaier ist beunruhigt. Nichts fürchten Unternehmer und Wirtschaftsverbände mehr als einen neuen Shutdown. Das Angstwort geht wieder neu herum, die Zahlen Neuinfizierter steigen, aber man müsste doch in den letzten Wochen gelernt haben, damit gefasster umzugehen?

Der viel beschworene Leichtsinn bewegt Altmaiers Sorge und, wie bei Erziehern und Politikern angesichts unvernünftigen Verhaltens üblich, lobt er die einen - "Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung verhalte sich nach wie vor außerordentlich verantwortlich", zitiert ihn die dpa – und droht den anderen mit Strafen:

››Was wir im Augenblick an Risikoanstieg erleben, geht im Wesentlichen zurück auf das achtlose und manchmal auch unverantwortliche Fehlverhalten einer sehr kleinen Zahl von Menschen. (…) Das müssen wir wirksamer als bisher unterbinden und in Fällen, bei denen es deshalb zu Infektionen und Ausbrüchen kommt, wirksam ahnden: Das schließt Bußgelder und Strafen mit ein, wenn es sich um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt.
Peter Altmaier, SZ/dpa
Wer andere absichtlich gefährde, müsse mit "gravierenden Folgen" rechnen, so der Wirtschaftsminister, der befürchtet, dass der gerade beginnende Aufschwung der Wirtschaft gefährdet würde. Man dürfe einen erneuten Anstieg der Infektionen nicht hinnehmen. Er konkretisierte Tatbestände: "Wer ohne Maske Bus oder Bahn fährt, gefährdet nicht sich selbst, sondern andere." Oder: "Wenn eine Party in einer engen Kellerkneipe unter Verstoß gegen alle Abstands- und Hygienevorschriften zum Super-Spreading-Event wird …."

Das sei keine Lappalie und müsse "notfalls" auch bestraft werden, fährt er fort. Wie hoch er die Strafen ansetzen würde, dafür gab Altmaier keine Orientierung. Er hofft anscheinend, dass die Drohung allein genug Machtwort ist. Geht es um ihren Geldbeutel, so werden die Bürger aufgeschreckt, hieß früher eine politische Weisheit.

Hinter seiner Drohung stecken Befürchtungen aus der Wirtschaft, dass die Regierung wieder zu Maßnahmen greifen könnte, die die Krise verstärken. Basis seiner Drohung sind die ansteigenden Infektionszahlen.

7-Tage-Inzidenz


955 neue Corona-Infektionen meldet das RKI am heutigen 1. August (0 Uhr), am Freitag lag diese Zahl bei 870. Das RKI fürchtet eine "Trendumkehr", wie RKI-Chef Lothar Wieler kürzlich äußerte (Eine zweite Welle oder eine einzige große Welle?). Als Grund wird Nachlässigkeit bei der Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) angeführt.

Dass Zahlen von Neuinfektionen, die sich der 1000er-Marke annähern, einen Effekt haben, ist ein Aspekt. Aber das RKI selbst hat seit einigen Wochen einen anderen Rahmen gezogen und einen anderen Fokus aufgestellt, um das Risiko beurteilen zu können, nämlich die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Die Vorgabe lautet, wenn diese Zahl höher als 50 pro 100.000 liegt, dann ist Anlass zur Beunruhigung und für Maßnahmen.

Laut RKI steht diese Kennziffer am 1. August bei 5,1. In keinem der Bundesländer ist sie zweistellig. Dennoch sind die Medien voll von Katastrophen-Alarmen; ob das nun prophetische Weitsicht ist oder einfach die Generierung von Lesern, ein Geschäft mit der Angst, mag jeder für sich selbst entscheiden.

mehr:
- Corona-Sommertheater (Thomas Pany, Telepolis, 01.08.2020)
siehe auch:

Quelle: Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) (RKI, 29.07.2020, Tabelle 5, S. 12)


Die starke Grippewelle von 2015 forderte 40 Prozent mehr Tote (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 31.07.2020)
Corona – Pervertierte Wissenschaft: Wir messen nur noch Hausnummern!!! (Post, 25.07.2020)
mein Kommentar:
Ein immunologischer Ringversuch der Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien, an dem 463 Laboratorien aus 36 Ländern teilnahmen, ergab im Schnitt eine Falsch-Positiven-Rate von 1,8%.
[Quelle: Prof. Dr. Heinz Zeichhardt, Dr. Martin Kammel, Kommentar zum Extra Ringversuch Gruppe 340 Virusgenom-Nachweis - SARS-CoV-2, INSTAND Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien e.V., Düsseldorf/Berlin 02.05.2020, Kommentar am 03.06.2020 aktualisiert]

Bei einer Falsch-Positiven-Rate von nur 1% haben alle SARS-CoV-2-Testungen seit der 22. KW (d.h. seit Ende Mai 2020) praktisch keine Aussagekraft mehr!
Seit einschließlich der 22. KW wurden pro Woche im Schnitt 450.000 Testungen durchgeführt. Von denen müssen bei einer Falsch-Positiven-Rate von 1% 4.500 Tests falsch sein.
Alle Panik-Meldungen von Politik und MSM liefern Zahlen, die deutlich unter der Falsch-Positiven-Rate liegen. Wir reden also hier über Zahlen und deren Schwankungen, die keinen Zusammenhang mehr mit der Realität haben!
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Samstag, 1. August 2020

Corona Großdemo unter Hinweis auf nicht eingehaltene Regeln vorzeitig aufgelöst

BREAKING NEWS: Tag der Freiheit beendet, Teilnehmerzahl? Telefoninterview mit einem Freund {3:05}

5 IDEEN
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube

Zehntausende protestieren in Berlin gegen die Corona-Beschränkungen {1:43}

tagesschau
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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siehe auch:
- Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen wird von der Polizei aufgelöst (rbb24, 01.08.2020)
mein Kommentar:
Hat irgendwer von Versammlungsauflösungen bei den »Black Live Matters«-Demos gehört, oder von nicht eingehaltenen Regeln?
Schikane!
Aber sie wären schön blöde, wenn sie‘s nicht versuchen würden.

Corona: Die Großdemo in Berlin und die medial geschürte Aggressivität

Berlin Live {Livestream}

Samuel Eckert
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
7773
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LIVE: Demos und Gegendemos in Berlin - "Ende der Pandemie – Tag der Freiheit" {Livestream}

7772
Am 01.08.2020 veröffentlicht

Großdemo Berlin am 1.8. Teilnehmer werden diffamiert {2:14}

Oli redet
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

Mordanschlag? Kai Stuht erstattet Anzeige! {10:09}

Kai Stuht Creative Caravan
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Berlin Live: Demo-Auftakt zum Tag der Freiheit {3:53}

MMnewsTV
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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RUBIKON: Im Gespräch: „Leistet Widerstand!" (Michael Ballweg und Jens Lehrich) {19:15}

Rubikon
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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LIVE von der Kundgebung aus Berlin {Livestream}
Artikel 5 Grundgesetz
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Corona-Hotspot im Kreis Gütersloh: Da geht einiges nicht mit rechten Dingen zu …

Freiheitsberaubung? Tönnies-Mitarbeiter zu Unrecht in Quarantäne (Artikel von Monitor animiert) {10:49}

5 IDEEN
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Freiheitsberaubung? Wie Tönnies-Beschäftigte grundlos in Quarantäne gehalten werden {12:08}

RealHardWare Kanal
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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