Sonntag, 20. September 2020

Die Weißhelme – ein Vergleich zwischen der aktuellen und einer alten Wikipedia-Version

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Geschichte

Die Organisation wurde Anfang 2013 von James Le Mesurier[1][2] einem früheren Nachrichtendienstoffizier der britischen Armee und privaten Sicherheitsberater gegründet.

Die israelischen Streitkräfte (Soldaten der 210. Baschan-Division) haben am 22. Juli 2018 in enger politischer Abstimmung mit den USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Jordanien aus Syrien nahe der Grenze zu den seit 1967 von Israel besetzten Golanhöhen insgesamt rund 422 Freiwillige der Organisation und deren Familienangehörige mit Bussen evakuiert und nach Jordaniengebracht. Mehrere westliche Staaten erklärten sich bereit, die Evakuierten aufzunehmen, darunter Deutschland ca. 47 Menschen. Die syrische Regierung erklärte, es handele sich bei den Weißhelmen um Ersthelfer einer Frontorganisation für Terroristen und Marionetten ausländischer Regierungen.[3][4]

Finanzierung

Der Aufbau der Organisation erfolgte seit 2012 und wurde von Großbritannien unterstützt; das Land bezuschusste die Schulung und Ausrüstung von Mitgliedern[5] zwischen 2012 und November 2015 mit 15 Millionen Pfund[6] und stockte die Unterstützung bis Oktober 2016 auf 32 Millionen Pfund auf.[7] Tatsächlich war anfangs das britische Außenministerium in der internationalen Mayday Rescue Foundation der größte Geldgeber.[8] Eigenen Angaben zufolge wurden die Weißhelme 2016 auch von Chemonics finanziert, einer privaten Entwicklungshilfe-Organisation aus den USA.[9] Der größte Geldgeber der Weißhelme war 2016 die United States Agency for International Development (USAID).[10][11] Unter den Geldgebern der Weißhelme sind (Stand 2016) auch das Peace and Stabilization Operations Program der kanadischen Regierung,[12]die dänische Regierung,[13][14] die deutsche Regierung, die Japan International Cooperation Agency (JICA, ja:国際協力機構),[15][16] das Außenministerium der Niederlande,[17][18] das Außen- und Handelsministerium von Neuseeland[19] und der Conflict, Stability and Security Fund (CSSF) der britischen Regierung.[20]

Das Auswärtige Amt erklärte zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises an die Weißhelme am 23. September 2016, dass die Fördergelder von 4 Mio. Euro auf 7 Mio. Euro aufgestockt werden.[21]

USAID haben der Organisation im Zeitraum 2013 bis 2016 mindestens 23 Millionen US-Dollar zukommen lassen. Diese Summe sei Teil eines Budgets von insgesamt 339,6 Millionen Dollar, die USAID für „die Unterstützung von Aktivitäten, die einen friedlichen Übergang zu einem demokratischen und stabilen Syrien verfolgen“ vorgesehen habe.[22] Bis zum 28. Februar 2018 erhöhte sich die Summe auf 32 Millionen US-Dollar.[23] Ein Vertreter der Organisation teilte dem US-Fernsehsender CBS am 3. Mai 2018 mit, dass die Finanzierung durch die USA eingefroren worden sei. Das Budget der Organisation besteht zu etwa einem Drittel aus Spenden der USA.[24][25] Am 14. Juni 2018 erklärte das US-Außenministerium, der US-Präsident habe angeordnet, 6,6 Mio US-Dollar bereitzustellen.[26]

Die Gruppe wurde seit 2014 von der Hilfsorganisation „The Syria Campaign“ unterstützt (in Großbritannien registriert unter dem Namen „The Voices Project“),[27] die zugunsten Weißhelme unter anderem die Crowdfunding-Webseite “WhiteHelmets.org” betrieb[28] und keine Zuwendungen von Regierungen annahm.[29] Nach eigener Aussage unterstützte die Organisation außerdem die Realisierung der Filmdokumentation Die Weißhelme (siehe unten).[30]

[Syrischer Zivilschutz (Weißhelme), Wikipedia, Version vom 23.11.2018 (bearbeitet am 23. November 2018 um 11:26 Uhr durch Hvd69)]

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Geschichte


Die Grundzüge der Organisation bildeten sich Anfang 2013 zunächst als spontane Freiwilligengruppen im vom Bombenkrieg betroffenen städtischen Wohnvierteln des Landes, bevor Fachleute des türkischen AKUT Such- und Rettungsvereins im März 2013 in der Türkei unter britischer Vermittlung mit der Qualifizierung von zunächst 20 Helfern im Spezialgebiet „Urban Search and Rescue“ anfingen. Das damit gestartete Unterstützungsprogramm unter der Leitung des Briten James Le Mesurier[2] bildete bis 2015 nach eigener Aussage rund 1200 Weißhelme aus.[3] Die mit internationalen Spenden von der in den Niederlanden registrierten Stiftung „Mayday Rescue“ koordinierte Förderung der Weißhelme (Projekt „Batal“) umfasste neben Ausbildung und Ausrüstung auch Hilfe in den Bereichen Organisationsentwicklung, Einbindung der lokalen Gemeinden, sowie Lobbyarbeit.[4]

Erst als sich im Herbst 2014 Vertreter mehrerer Dutzend lokaler Rettungsgruppen auf eine gemeinsame Prinzipienerklärung verständigten, gründete sich damit formal die Organisation Syrischer Zivilschutz, die in der Folge als Weißhelme international bekannt wurde.[5] Im Oktober 2014 gewählter Leiter der Weißhelme war der ehemalige Elektronik-Händler Raed Saleh, der als Vertreter der Gruppe unter anderem im Juni 2015 vom UN-Sicherheitsrat angehört wurde.[6] Die Organisation betrieb zwischenzeitlich ein „Hauptquartier“ mit kleinem Führungsteam im nordsyrischen Ort Sarmada und eine Repräsentanz im türkischen Gaziantep. Die Gruppe bestand landesweit aus bis zu 3300 Freiwilligen in 169 Regionalzentren.[7]

In der Folge der Rückeroberung weiter Teile des Südwesten Syriens durch die Assad-treuen Kriegsparteien gerieten die Weißhelme als von der Regierung mehrfach zu Terroristen erklärte Gruppe bis Sommer 2018 dort unter erheblichen Druck.[8] Im Juli 2018 evakuierten Soldaten der israelischen Streitkräfte in enger politischer Abstimmung mit den USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Jordanien aus Syrien nahe der Grenze zu den seit 1967 von Israel besetzten Golanhöhen insgesamt rund 422 Freiwillige der Organisation und deren Familienangehörige und brachten sie mit Bussen nach Jordanien. Mehrere westliche Staaten erklärten sich bereit, die Evakuierten aufzunehmen, unter anderem sagte Deutschland die Aufnahme von ca. 47 Menschen zu. Die syrische Regierung erklärte aus diesem Anlass, es handele sich bei den Weißhelmen um Ersthelfer einer Frontorganisation für Terroristen und Marionetten ausländischer Regierungen.[9][10]

Im Herbst 2018 waren die Mitglieder noch in der von Regierungsgegnern gehaltenen nordsyrischen Großstadt Idlib präsent, wo sie sich seit dem Waffenstillstand vom September anstelle von Rettungseinsätzen Wiederaufbaumaßnahmen zur Instandsetzung der zivilen Infrastruktur widmeten.[11]

In den von der SDF kontrollierten, mehrheitlich kurdischen Gebieten des Landes wurde der Einsatz der Weißhelme durch kurdische Stellen 2015 unterbunden und eine Anfrage bei der Brandbekämpfung zu helfen 2019 abgelehnt, da die Organisation in der kurdischen Bevölkerung als pro-türkisch wahrgenommen und mit extremistischen Organisationen assoziiert werde.[12]


Finanzierung


Staatliche Zuwendungen


Größter staatlicher Geldgeber war in der Anfangsphase Großbritannien.[13] Das Land bezuschusste über Mayday Rescue die Schulung und Ausrüstung von Mitgliedern[14]zwischen 2012 und November 2015 mit 15 Millionen Pfund[15] und stockte die Unterstützung bis Oktober 2016 auf 32 Millionen Pfund auf.[16][17]

Der größte Geldgeber der Weißhelme war 2016 die United States Agency for International Development (USAID).[18][19] Im gesamten Zeitraum 2013 bis 2018 erhöhte sich die Summe auf 32 Millionen US-Dollar.[20] Im März 2018 verfügte US-Präsident Donald Trump ein Einfrieren der gesamten humanitären Syrien-Hilfe, wovon auch die Weißhelme betroffen waren. Das Budget der Organisation bestand zu etwa einem Drittel aus Spenden der USA.[21][22] Am 14. Juni 2018 erklärte das US-Außenministerium, der US-Präsident habe angeordnet, 6,6 Mio. US-Dollar bereitzustellen.[23]

Weitere staatliche Förderer waren (Stand 2016) auch Kanada,[24] Dänemark,[25][26] Deutschland (bis 2018 insgesamt rund 12 Millionen Euro),[27] Japan,[28][29] die Niederlande,[30][31] und Neuseeland.[32] Die ausländischen Zuwendungen wurden laut Auswärtigem Amt 2016 unter anderem zur Finanzierung einer individuellen Aufwandsentschädigung für die Weißhelme von monatlich rund 175 Dollar verwendet.[33]


Private Zuwendungen


Die Gruppe wurde seit 2014 von der Hilfsorganisation „The Syria Campaign“ unterstützt (in Großbritannien registriert unter dem Namen „The Voices Project“),[34] die zugunsten der Weißhelme unter anderem die Crowdfunding-Webseite “WhiteHelmets.org” betrieb[35] und keine Zuwendungen von Regierungen annahm.[36] Nach eigener Aussage unterstützte die Organisation außerdem die Realisierung der Filmdokumentation Die Weißhelme (siehe unten).[37] Eigenen Angaben zufolge wurden die Weißhelme 2016 auch von Chemonics finanziert, einer privaten Entwicklungshilfe-Organisation aus den USA.[38]

[Syrischer Zivilschutz (Weißhelme), Wikipedia, abgerufen am 29.09.2020]


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Bemerkungen:

1.a) Im Abschnitt »Geschichte« besagt die neueste Version:

Die Grundzüge der Organisation bildeten sich Anfang 2013 zunächst als spontane Freiwilligengruppen

1.b) Die ältere Version (23.11.2018):

Die Organisation wurde Anfang 2013 von James Le Mesurier[1][2] einem früheren Nachrichtendienstoffizier der britischen Armee und privaten Sicherheitsberater gegründet.


2.a) Im Abschnitt »Finanzierung« besagt die neueste Version:

Größter staatlicher Geldgeber war in der Anfangsphase Großbritannien.[13] Das Land bezuschusste über Mayday Rescue die Schulung und Ausrüstung von Mitgliedern[14]zwischen 2012 und November 2015 mit 15 Millionen Pfund[15] 

Das heißt, daß Großbritannien (größter staatlicher Geldgeber), die Weißhelme im Jahr 2012 (als sich diese – lt. Wikipedia – noch gar nicht gegründet hatten) schon finanziell unterstützte.

3. Im Abschnitt »Leitung« steht in einer älteren Version (02.08.2018) zu lesen:
Die Organisation wird unter anderem von Sawsan Asfari[32] geleitet, sie ist die Frau[33] des britischen Milliardärs Ayman Asfari und leitet unter anderem die Asfari Foundation.[34] Zudem ist sie Co-Vorsitzender des Exekutivkomitees des U.S. / Middle East Projects.[35]
Der Abschnitt »Leitung« ist seit der Version vom 23.11.2018 nicht mehr in dem Artikel enthalten

2. Im Abschnitt »Finanzierung« besagt die neueste Version:

Eigenen Angaben zufolge wurden die Weißhelme 2016 auch von Chemonics finanziert, einer privaten Entwicklungshilfe-Organisation aus den USA.[38]
Die Weißen Helme werden direkt von der in den Niederlanden registrierten, aber vom britischen Ex-Offizier James Le Mesurier 2014 gegründeten Mayday Rescue Foundation unterstützt. Die Hilfsorganisation arbeitet im Nahen Osten, hat Büros in der Türkei und in Jordanien, wird von der britischen, dänischen, niederländischen und deutschen Regierung finanziell unterstützt, was es schwierig macht, sie als unabhängige NGO zu betrachten. Eine der Hauptaufgaben von Mayday Recue scheint zu sein, die Weißen Helme zu unterstützen und zu propagieren. Überdies werden die Weißen Helme von Chemonics gefördert und damit vom Office of Transition Initiatives (OTI) von USAID. Dort heißt es, OTI habe die Weißen Helme mit 32 Millionen US-Dollar gefördert.  
[Florian Rötzer, US-Außenministerium hat Zahlungen für die Weißen Helme eingestellt, Telepolis, 04.05.2018]


Das US-Außenministerium hat bestätigt, dass Angehörige der Organisation White Helmets nach Deutschland evakuiert werden sollen. Die USA werden keine White Helmets aufnehmen.
[USA nehmen keine White Helmets auf, Deutsche WirtschaftsNachrichten, 23.07.2018]
mein Kommentar: 
Kann mir das jemand erklären? 😂

siehe auch:
„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“ – Alexander Unzicker bei BUCHKOMPLIZEN (Post, 20.10.2019 – nur die Videos ansehen, sie starten an der wichtigen Stelle, jeweils etwa 1 Min. ansehen.)

 

 

 



dazu Florian Rötzer ()

Corona – David beurteilt Goliat: Von der Anmaßung der Kleingeister…

Wenn geistige Zwerge einen Riesen wie Sucharit BHAKDI beurteilen (Raphael Bonelli) {23:20}

RPP Institut  
Am 20.09.2020 veröffentlicht 
Was kommt heraus, wenn renommierte Wissenschaftler wie Bhakdi von geistigen Zwergen (die keine Ahnung von Wissenschaft haben) in den Medien beurteilt werden?
Mehr Text u. Links: YouTube
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Talk Spezial mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi - Corona: Nur Fehlalarm? | Kurzfassung vom 9.9.2020 {18:56}
ServusTV 
Am 10.09.2020 veröffentlicht 
Kurzfassung vom Talk Spezial am 9.9.2020 mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi Corona: Nur Fehlalarm?
Die Langfassung - exklusiv in der #ServusMediathek: https://www.servustv.com/videos/aa-25...
Zwischen Maskenpflicht, Impfstoff und einer gespaltenen Gesellschaft. Vier Monate nach seinem ersten Interview zieht der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Sucharit Bhakdi seine Corona-Zwischenbilanz.
Auch Monate nach dem Lockdown hat sich eines nicht geändert: Wer eine andere Meinung hat und die Maßnahmen kritisiert, wird totgeschwiegen. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi gilt als renommierter Wissenschaftler und Kritiker der Behörden im Umgang mit dem neuartigen Virus. Mit seinem Buch „Corona Fehlalarm?“ hat er einen Beststeller geschrieben, der besonders von den klassischen Medien, ebenso wie seine Meinung, bis heute ignoriert wird. In einer Zeit, die von dem fragwürdigen Wettstreit um einen Impfstoff dominiert wird, zieht der Wissenschaftler eine Zwischenbilanz. Vier Monate nach ihrem ersten Interview: Ferdinand Wegscheider im Gespräch mit Prof.Dr. Sucharit Bhakdi.
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Samstag, 19. September 2020

Bayerische Regierung hat angeblich keine Akten zu Corona-Beschlüssen


Theoretische Spurensuche nach Akten in der Staatsverwaltung über "Corona" in Bayern

Mehrfach habe ich im Bayerischen Rundfunk einen nach meinem Eindruck verzweifelten Vertreter des Gesundheitsministeriums gehört, der in Sachen "Corona" auf allgemein zugängliche wissenschaftliche Stellungnahmen im Internet verwiesen hat, die als Entscheidungsgrundlage für die weitere Vorgehensweise zur "Seuchenbekämpfung" gedient haben sollen, und dass es keine Akte "Corona" geben würde. Auch die Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich so geäußert und Kritik zurückgewiesen. Man habe sich an den Lageberichten und Einschätzungen des Robert Koch-Instituts sowie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit orientiert.

Nach den Veröffentlichungen im Internet ist dem gegenüber jedoch davon auszugehen, dass es mehrere Akten "Corona" in verschiedenen Behörden und Ministerien geben könnte.

Es stellt sich die Frage, welche Akten zur Dokumentation von Entscheidungen im Fall "Corona" nach Recht und Gesetz vorhanden sein müssten.

Der Pandemieplan

Es gibt einen Bayerischen Pandemieplan vom 15. Februar 2020, der nach der Angabe auf dem Titelblatt "laufend aktualisiert" werden sollte, veröffentlicht auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Diese angekündigte Aktualisierung ist allerdings meines Wissens bis heute unterblieben, zumindest habe ich hierzu keine Veröffentlichung gefunden. Auf Seite 13 dieses Plans sind unter Punkt 1.4.2.2. Organisationsstrukturen zur Krisenbewältigung zu finden. Hier wird verwiesen auf die:

Richtlinien für die Bewältigung grossräumiger Gefährdungslagen und anderer koordinierungsbedürftiger Ereignisse unterhalb der Katastrophenschwelle (Koordinierungsrichtlinie - KoordR), Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung vom 10. September 2007 Az.: B III 2 - 2122-139 (AllMBl. S. 414) . Ein wichtiges Instrument zur wirksamen Bewältigung einer Pandemiekrise auf oberster Landesebene ist die Einrichtung der Koordinierungsgruppe Bayern nach der Koordinierungsrichtlinie. Damit soll das Fortschreiten der Krise bis auf die Stufe des Katastrophenfalls verhindert werden.

Die Koordinierungsgruppe Bayern wird auf Veranlassung des unmittelbar betroffenen Ressorts einberufen mit dem Ziel, die Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen sicherzustellen. Im Falle einer Influenzapandemie ist das unmittelbar betroffene, damit fachlich federführende Ressort in der Regel das StMGP (Anmerkung d. Verfasserin: Staatsministerium für Gesundheit und Pflege). Sind Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt, kommt auch eine Einberufung durch das Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration in Betracht. Der Pandemieplan vom 15. Februar wurde im Rahmen der auftretenden Ereignisse von Covid-19 erstellt und ist eine erste Veröffentlichung zum Verwaltungshandeln im Umgang mit vermehrt auftretenden Erkrankungen durch ein Coronavirus. Somit ist der Plan eine erste Quelle für etwa vorhandene Akten.
mehr:
- Bayerische Regierung hat angeblich keine Akten zu Corona-Beschlüssen (Erika Lorenz-Löblich, Telepolis, 17.09.2020)
siehe auch:
- Corona-Maßnahmen vor Gericht (Post, 19.08.2020)
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Von der Superspreaderin, die keine Superspreaderin war

Coronakrise, Medienkrise: Im Fall Garmisch-Partenkirchen haben viele Journalisten die Anstandsregeln missachtet

"Superspreader (deutsch "Superverbreiter") sind im epidemiologischen Kontext Infizierte, die eine ungewöhnlich hohe Zahl von Organismen mit einem bakteriellen oder viralen Krankheitserreger anstecken." (Wikipedia)

Die Stigmatisierung im Zusammenhang mit Covid-19 ist ein wenig besprochenes Thema. "Superspreader" wäre ein Schlagwort dafür. Jemandem, der oder die absichtlich oder auch fahrlässig das Sars-CoV-2-Virus verbreitet, wird der Ruch, "kriminell" zu sein, angeklebt; ein Schlag hinterrücks, der Zettel ist dran, ohne Beweise, auf Verdacht. Umso mehr wiegelt sich die Empörung über die verdächtige Person auf, wenn Geschichten dazu kommen, wonach sie ihrem persönlichen Vergnügen nachgegangen ist und also aus purer Lust und unverantwortlicher Ausschöpfung ihrer Freiheiten das Gemeinwesen gefährdet.

Genau diese Vorhaltungen wurden einer jungen Frau in Garmisch-Partenkirchen gemacht. Der Ort am südlichen Rand Deutschlands war plötzlich als Hotspot in den bundesweiten Schlagzeilen. Das lag einmal an den erhöhten Infektionszahlen und zu anderen an der skandalösen Geschichte, die dazu erzählt wurde, die eines unverantwortlichen, schier unglaublich Verhaltens nach dem Motto "Mein Fun ist mir wichtiger als eure Gesundheit".

Es war von einer "Superspreaderin" die Rede: einer jungen Amerikanerin, die sich trotz einer Infektion mit Sars-CoV-2 ins Nachtleben begab und dort eine Menge Nichtsahnender angesteckt haben sollte. Wer in der vergangenen Woche in Bayern per Radio über "Die Welt am Morgen" informiert wurde, hörte den Innenminister Hermann erbost über den Fall reden und ein hohes Bußgeld fordern. Auch von Ministerpräsident Söder wurden ähnliche Ankündigungen laut.

Medien taten sich gütlich an der Geschichte, die jugendliche Sorglosigkeit und Frivolität im Umgang mit Corona lehrreich mit den Konsequenzen eines solchen "irren" Verhaltens konfrontierte. Der Fall wurde zum Exempel. Wie sich dann herausstellte, auch zum Exempel einer Vorverurteilung.
mehr:
- Von der Superspreaderin, die keine Superspreaderin war (Thomas Pany, Telepolis, 17.09.2020)
siehe auch:
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Prof. Marcel Tanner, Vorsitzender Sektion Public Health der Corona-TaskForce der Schweiz

Prof. Marcel Tanner, Vorsitzender Sektion Public Health der Corona-TaskForce der Schweiz {1:08:56}

Samuel Eckert  
Am 11.09.2020 veröffentlicht 
Wir danken Herr Prof. Tanner recht herzlich für das Gespräch und haben bereits die Anfragen an das IVI gestellt. Wir halten Euch über die Resultate der Nachforschungen auf dem Laufenden. Es wird und bleibt spannend.
Sorry wegen dem Sound, wir konnten nicht alle komplett verkabeln. Aber das Interview hat sich allemal gelohnt!
Wenn Du meine Arbeit freiwillig Unterstützen möchtest kannst Du das folgendermaßen tun (vorab bereits vielen lieben Dank !!!):
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Eine kleine Abwechslung: Affen reagieren auf Zaubertricks

Monkeys react to magic {3:42}

It’s Casper 
Am 25.09.2017 veröffentlicht 
What is going on guys, Devin back here for a new video! Today I am bringing you guys a compilation of monkeys reacting to magic! Hope you enjoy watching monkeys enjoy magic. If you enjoy comment what you want to see next and smash that like button and subscribe if you haven't already.
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USA: Land der unbegrenzten Machtwillkür?

"Anything goes": Justizminister William Barr setzt neue Standards in der Gefolgschaft zum US-Präsidenten. Politischen Gegnern droht er mit Anklagen wegen gewalttätigen Umsturzes. In anderen Ländern wäre die internationale Empörung groß

"New normal" auf dem Flaggschiff der westlichen Demokratie: Der US-Präsident sägt methodisch an der Legitimität der Wahlen am dritten November. Er präpariert die Öffentlichkeit für den in den USA beispiellosen Fall, dass er deren Ergebnis nicht akzeptieren wird, sollte er verlieren. Sein Justizminister assistiert ihm dabei, den politischen Gegner einzuschüchtern. Beide geben sich als Vertreter von Recht und Ordnung aus.

Der Justizminister und oberste Staatsanwalt der USA, William Barr, soll kürzlich bei einem Telefonat mit den leitenden Staatsanwälten der Bundesstaaten den Vorschlag unterbreitet haben, künftig gewalttätige Teilnehmer von Protesten mit einer Anklage wegen gewalttätigen Umsturzes vor Gericht zu bringen. Damit würde ihnen laut dem dafür zugrunde liegenden Gesetz Haftstrafen von bis zu 20 Jahren drohen.

Es gibt allerdings nur zwei anonyme Quellen aus dem Kreis der Telefonkonferenz, die dem Wall Street Journal von diesem Vorschlag erzählt haben. Berichte dazu, die es auch in deutschsprachigen Medien zu lesen gab, gründen auf diesen Quellen. Das gibt William Barr Spielraum, seine Aussagen zu dementieren oder zu relativieren - falls ihm daraus öffentlich Schwierigkeiten entstehen. An den Machtkämpfen innerhalb des Justizapparates ändert das nichts.
mehr:
- USA: Land der unbegrenzten Machtwillkür? (Thomas Pany, Telepolis, 18.09.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Freitag, 18. September 2020

Corona, Aluhutträger und die Qualitätsmedien-Berichterstattung

 Dr. Claus Köhnlein über "fatale Corona-Experimente" der WHO {36:15}

RT Deutsch  
Am 18.09.2020 veröffentlicht 
Ein halbes Jahr nach seinem viral gegangenen Interview über die Epidemie, "die nie da war", meldet sich Dr. Claus Köhnlein mit neuen brisanten Erkenntnissen zu Wort. Nun geht es um experimentelle WHO-Studien, bei denen Corona-Patienten mit hochtoxischen Mitteln behandelt wurden. Dr. Köhnlein sieht darin die Erklärung für die Übersterblichkeit, die es im April in einigen Ländern gegeben hat. Margarita Bityutski sprach mit ihm über tödliche Überbehandlungen, verwirrte Experten und die gesponserte Pandemie. 
Text und Links auf YouTube

mein Kommentar:
Inzwischen geht es gar nicht mehr um ein Virus oder die dadurch verursachte Epidemie. Inzwischen geht es um einen Religionskrieg, den niemand gewinnen kann! Es geht um Glauben und nicht um Fakten!

Das von der nationalsozialistischen deutschen Studentenschaft organisierte Ritual war hochaufgeladen mit symbolischer Suggestion: Spätestens seit den Scheiterhaufen der Hexenverbrennungen inszeniert sich hierin die Idee einer zerstörerischen Reinigung von Verachtetem und Verteufeltem. Die flammende Vernichtung bildete den Höhepunkt einer vierwöchigen „Aktion wider den undeutschen Geist“, die kurz nach dem Boykottaufruf gegen jüdische Geschäfte begann. Auftakt bildete am 12. April 1933 der öffentliche Anschlag von zwölf Thesen „Wider den undeutschen Geist“ – auch dies in Anlehnung an Martin Luthers reformatorischen Impetus eine hochsuggestive Inszenierung. „Gegen den jüdischen Zersetzungsgeist und für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“ – unter dieser Überschrift wurden deutschlandweit Büchereien und Buchhandlungen geplündert, die indizierten Bände gesammelt und abtransportiert. 25 000 Bücher kamen so etwa in Berlin zusammen und wurden in der Nacht des 10. Mai verbrannt: „1. Rufer: Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky. 2. Rufer: Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall. Für Zucht und Sitte in Familie und Staat. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner. 3. Rufer: Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat, für Hingabe an Volk und Staat. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Friedrich Wilhelm Foerster.“ Und so ging es – deutschlandweit einheitlich – mit insgesamt neun Rufern weiter, welche die sogenannten „Feuersprüche“ ironischerweise und fast komödienhaft zumeist in strömendem Regen aufsagten. Mit Benzinkanistern musste nachgeholfen werden, und in einigen Städten fielen die Verbrennungen deswegen ganz aus und wurden verschoben. Die komplette Vernichtung der literarischen und wissenschaftlichen Kreativität und Vielfalt deutscher Autorinnen und Autoren hinterließ eine Spur papierener Asche und die nachfolgende Vertreibung, Deportation oder Ermordung verfemter Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

„Zerstörte Vielfalt“ lautet denn auch der Titel des aktuellen Themen- und Ausstellungsjahres in Berlin, das mit öffentlichen Veranstaltungen an diese ebenso wie weitere Eckdaten der nationalsozialistischen Politik erinnert (siehe auch PP, Heft 4). Auch der 10. Mai wird mit einer Ausstellung und mehreren Veranstaltungen gewürdigt. Ob man dabei nicht nur an die verfolgten Autoren erinnern wird, sondern auch an die Akteure ihrer Verfolgung und Zerstörung? Welche Studenten etwa waren die Organisatoren und Helfershelfer der Bücherverbrennungen? Wer waren die Rufer, wer schaute zu? Welche Journalisten und Autoren profitierten von der Verfolgung ihrer Kollegen? Und wer von ihnen mag die Faszination, Befriedigung, vielleicht aber auch unheimliche Angst beschreiben können, welche die Aktion begleiteten?

Sigmund Freud selbst hat sich übrigens erstaunlich zurückhaltend zu den Verheerungen der nationalsozialistischen Verfolgung geäußert. Zur Verbrennung seiner Schriften notierte er am 11. Mai, wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag, in sein Tagebuch: „Was für Fortschritte wir machen. Im Mittelalter hätten sie mich verbrannt, heutzutage begnügen sie sich damit, meine Bücher zu verbrennen.“ Aber der weitsichtige Wissenschaftler, der als erster die Hypothese von einem menschlichen Destruktions- oder Todestrieb formuliert hat, erwies sich mit dieser Einschätzung als allzu gutgläubig. Zwar konnte er selbst sich 1938 vor der Verfolgung der Nazis noch in das Londoner Exil retten, in dem er seine letzten Lebensjahre zubrachte. Vier seiner fünf Schwestern aber wurden 1942 in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Die öffentlichen Bücherverbrennungen lesen sich heute als die Vorläufer der Verbrennungsöfen in Auschwitz, so wie es Heinrich Heine schon 1821 in seiner Tragödie „Almansor“ merkwürdig prophetisch formuliert hat: „Dies war ein Vorspiel nur/dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

[Vera Kattermann, aerzteblatt.de, PP 12, Ausgabe Mai 2013, Seite 214 – Hervorhebung von mir]

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Aluhuttragende und rechtsextreme (wahrscheinlich auch noch antisemitische) Ärzte: ohne Abstand und ohne Masken …
bestimmten Menschen sollte man verbieten, selbst zu denken! 😂

 „Ärzte-Demo“: Solidaritäts-Kundgebung für Dr. Eifler und Dr. Rösch am 17. 9. 2020 - Rede Mag. Zeitz {7:16}
Das Recht auf Wahrheit  
Am 17.09.2020 veröffentlicht 
Nachdem sowohl Dr. Peer Eifler als auch Dr. Konstantina Rösch der Entzug der Zulassung als Ärzte drohen, gab es am 17. September 2020 vor der Ärztekammer in 1010 Wien eine Solidaritäts-Kundgebung, von den wir hier einige Eindrücke wiedergeben wollen.
In diesem Video hören Sie die Rede von Mag. Christian Zeitz, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und gesellschaftspolitischer Beauftragter des Wiener Akademikerbundes.
Informationen über weitere Veranstaltungen unter:
https://www.rettenwiroesterreich.at//...
Nachdem sowohl Dr. Peer Eifler als auch Dr. Konstantina Rösch der Entzug der Zulassung als Ärzte drohen, gab es am 17. September 2020 vor der Ärztekammer in 1010 Wien eine Solidaritäts-Kundgebung, von den wir hier einige Eindrücke wiedergeben wollen. In diesem Video hören Sie die Rede von Mag. Christian Zeitz, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und gesellschaftspolitischer Beauftragter des Wiener Akademikerbundes. Informationen über weitere Veranstaltungen unter: https://www.rettenwiroesterreich.at//...
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Demo vor Ärztekammer WIEN (17.9.2020) Teil 8 | Dr.med.univ Peer Eifler (Prakt.Arzt, Psychotherapeut) {18:15}
artinoat
Am 19.09.2020 veröffentlicht 
DEMO vor der Ärztekammer Wien
Weihburggasse 10-12
1010 Wien
12. September 2020
Solidaritäts-Kundgebung
für Dr. Peer Eifler
und Dr. Konstantina Rösch
Rednerliste der Veranstaltung (9 Videos)
Video | Teil 1 | Hannes Brejcha (Veranstalter - Querdenken Wien)
Video | Teil 2 | Inge Rauscher (Initiative Heimat und Umwelt)
Video | Teil 3 | Gabriele Wladyka (Gemeinderätin Perchtoldsdorf)
Video | Teil 4 | Dr. Jaroslav Belsky (Zahnarzt - Wien)
Video | Teil 5 | Christina (Initiative Unser Österreich)
Video | Teil 6 | Mag Claudia Millwisch (Sachverständige,Impfgegenerin)
Video | Teil 7 | Mag Christian Zeitz (Dir. angewandte polit. Ökonomie)
Video | Teil 8 | Dr.med.univ Peer Eifler (Prakt.Arzt, Psychotherapeut)
Video | Teil 9 | Steven Whybrow (Investigativer Journalist)
Videoaufnahme und Videoschnitt:
ARTINO
Tino Bogner
http://www.artino.at

"Ärzte Zeitung": Kammer warnt Ärzte vor Teilnahme an Demo {3:34}
Lehrer MaPhy 
Am 16.08.2020 veröffentlicht 
(Sapere aude!) Hört, seht, denkt mit und geht auch auf telegram:
https://t.me/maphy/25 und
BitChute: https://www.bitchute.com/video/JVoduI... https://www.aerztezeitung.de/Nachrich...
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Steuer-ID soll auch für Rentenübersicht genutzt werden

Die Bundesregierung treibt die von Datenschützern kritisierte Ausweitung der Nutzung der Steuer-ID weiter voran. Bundesarbeitsminister Heil plant ihre Nutzung für die digitale Rentenübersicht. Innenminister Seehofer plant ihre Umwandlung in eine Bürgernummer

Bundesarbeitsminister Heil plant die Ausweitung der Nutzung der Steuer-Identifikationsnummer im Rahmen der digitalen Rentenübersicht. Das Online-Portal soll Bürger ab 2023 über individuelle Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung informieren. Wer das Online-Portal nutzen will, muss darin einwilligen, dass seine SteuerID für nicht-steuerliche Zwecke verwendet wird. Das sieht ein aktueller Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 26.08. vor.

Die Steuer-ID wurde 2008 mit der Zusicherung eingeführt, dass sie nur für steuerliche Zwecke verwendet werde. Bereits damals warnten Datenschützer davor, dass die Zweckbindung schrittweise durch entsprechende Gesetze aufgelockert werden könnte, um den Weg hin zu einem verfassungsrechtlich bedenklichen einheitlichen Personenkennzeichen zu ebnen.

Der aktuelle Gesetzentwurf zur digitalen Rentenübersicht weist nun darauf hin, dass die Steuer-ID "mit Einwillligung der betroffenen Person auch für außersteuerliche Zwecke verwendet werden kann". Tatsächlich hatten CDU/CSU und SPD 2017 im Rahmen des Gesetzes "zur Änderung des Bundesversorgungsgesetzes und anderer Vorschriften" unter Berufung auf die Datenschutzgrundverordnung dafür die gesetzliche Grundlage geschaffen.

Zur Umsetzung der nun geplanten digitalen Rentenübersicht wird bei der Deutschen Rentenversicherung Bund eine "Zentrale Stelle für die digitale Rentenübersicht" geschaffen. Bei einer Anfrage soll der Bürger seine Steuer-ID angeben, danach werden seine Daten bei den Vorsorgeeinrichtungen abgerufen und ihm gebündelt in einer Übersicht gezeigt. Mit seiner Einwilligung können die Daten nach der ersten Anfrage im Portal gespeichert werden.

Der Gesetzentwurf sieht allerdings auch vor, dass die Steuer-ID schon vor einer etwaigen Anfrage bei den an das Portal angebundenen Vorsorgeeinrichtungen erfasst und dem jeweiligen Kundensatz zugeordnet sein muss.
mehr:
- Steuer-ID soll auch für Rentenübersicht genutzt werden (Brigitta Engel, Telepolis, 18.09.2020)
siehe auch:
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Corona-Ausschuß – Sitzung 17: Die Volkswirtschaft im Griff der Pandemie

Corona-Ausschuß – Sitzung 17: Die Volkswirtschaft im Griff der Pandemie {5:19:40 – Start bei 17:50}

Stiftung Corona-Ausschuss 
Livestream am 18.09.2020 
Text und Links auf YouTube 
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Bisherige Folgen:
Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne (Post, 17.09.2020)
Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)

Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:
Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)
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Corona: Fakten, Kommunikation, Geschwindigkeit und Emotionalisierung

Virus-Panik: Droht ein zweiter Lockdown? | Kurzfassung {20:15}

ServusTV 
Am 18.09.2020 veröffentlicht 
Die Langfassung - exklusiv in der #ServusMediathek: https://www.servustv.com/videos/aa-1q...
▶️▶️ Talk im Hangar-7 - jeden Donnerstag ab 22:10 Uhr bei ServusTV Österreich und Donnerstagnacht bei ServusTV in Deutschland.
Erst die Schweiz, jetzt auch Deutschland: Immer mehr Nachbarländer sprechen eine Reisewarnung für Wien aus, wo in den letzten Tagen die Zahl der Infektionen stark zunahm. Österreichs Regierung will massiv gegenlenken und berät über weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen – liegt ein zweiter Lockdown in der Luft? Welche Rolle spielt dabei die Corona-Ampel, von der Kanzler Kurz jetzt sagt, dass sie nurmehr eine bloße Orientierungshilfe sein.
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Gesprächsteilnehmer:
  • Martin Sprenger, Public-Health-Experte und ehem. Mitglied der Corona-Taskforce
  • Gunter Frank, Mediziner und Corona-Skeptiker
  • Manfred Lütz, Psychiater und Bestseller-Autor
  • Barbara Friesenecker, Intensivmedizinerin aus Innsbruck
meine Anregung:
zu Sprenger: siehe auch das Video mit ihm in:
Kann sich jemand erklären, wieso man die Maßnahmen-Skeptiker »Corona-Skeptiker« nennt?
Man höre sich nicht nur die Inhalte an, man schaue ganz genau (siehe den folgenden Link zur Puls4-Diskussionsrunde mit Eric Frey! => »Faktenfreie Qualitätshetze…«), WIE die Diskussionsteilnehmer aufeinander reagieren!

die wichtigsten Aussagen:
»Wir müssen die Frage ›Ist Covid-19 eine schwere Erkrankung?‹ trennen von der Frage ›Ist Covid-19 eine nationale Bedrohung?‹. Das sind unterschiedliche Diskussionen. Covid-19 ist kein Schnupfen, das kann verdammt unangenehm sein, und das ist neu. Aber das entscheidet nicht darüber, ob es eine nationale Bedrohung ist. […] Das Entscheidende sind die hospitalisierten Patienten. […] Die SARI-Fälle in den deutschen Krankenhäusern. Was würden Sie sagen, wieviele von diesen Fällen, die [mit SARI = schwere akute respiratorische Infektion] in die Krankenhäuser kommen, wieviele von denen haben als Erreger SARS-CoV-2?« (Gunter Frank)
Lütz unterbricht: »Sie machen einen Fehler!«
Frank: »3%!« (Min. 3:20)
»2018 hat sich der Weiss alle Pneumonien, die in der Uni-Klinik waren, angeschaut und hat die Erreger identifiziert. […] 3% dieser Fälle waren durch Corona-Erreger hervorgerufen. Das sind Indizien, die auch mal in die Richtung denken lassen: Hoppla, vielleicht übertreiben wir hier maßlos.« (Gunter Frank)
»Weil wir so wenig wissen über dieses Mistding, deshalb ist jemand, der einen positiven Test hat, potentiell jemand, der mich und Euch poteniell anstecken kann.« (Manfred Lütz)
»Sie hantieren alle mit den gleichen Zahlen, die alle irgendwie gleich falsch sind. Die Trends ändern sich derzeit, und es wird derzeit wieder schlechter.« (Barbara Friesenecker)
»Wieviel Tote haben wie seit Wochen? 20 bis 50. Wenn Sie das mit diesen angeblich Neuinfizierten verrechnen, haben Sie eine sensationell gute Todes-Infektions-Rate.« (Gunter Frank)
»Mit der Unter- und Fehlversorgung haben wir viel mehr Schaden gemacht als Covid-19 jemals in Österreich gemacht hat.« (Martin Sprenger)
(Hervorhebungen von mir)

mein Kommentar:
Man kann hier jetzt lange diskutieren. Ich werde das Gefühl nicht los, daß eine wichtige Diskussionstaktik ist, den Anderen von seiner Roten Faden abzubringen und ihm eine andere Diskussionsrichtung aufzuzuwingen.
Neben der Szene, in der Lütz es schafft, Frank dazwischenzugrätschen, hat mich die Unlogik von Friesenecker am meisten beeindruckt: Nachdem sie erst einmal alle Zahlen entwertet hat (»die sind alle irgendwie gleich falsch«): Womit, wenn nicht mit Zahlen, will sie denn ihren darauffolgenden Satz begründen: »Die Trends ändern sich derzeit, und es wird derzeit wieder schlechter.« (Sind ihre Zahlen dann nicht falsch?)

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meine Anregung:
Kann sich jemand erklären, wieso man die Maßnahmen-Skeptiker »Corona-Skeptiker« nennt?
Man höre sich nicht nur die Inhalte an, man schaue ganz genau (siehe den folgenden Link zur Puls4-Diskussionsrunde mit Eric Frey!), WIE die Diskussionsteilnehmer aufeinander reagieren!

siehe auch:
»Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey« (Youtube-Video)
in:
Faktenfreie Qualitäts-Hetze im ARD-Faktenfinder (Post, 06.02.2019)
Lungenentzündung: 30.000 Tote jedes Jahr in Deutschland (Laura Réthy, Morgenpost, 11.07.2018)
- ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken (ZAPP, NDR-Mediathek, 17.12.2014 – Video ab Min. 1:30)
mein Kommentar:
Das Video steht immer noch in der Mediathek!

«STRASSENBAHN» – das philosophische Gedankenexperiment | #filosofix {2:15}
SRF Kultur  
Am 26.12.2015 veröffentlicht 
Was ist schlimmer: Fünf Menschen sterben lassen oder einen Menschen töten? Dürfen Menschenleben gegeneinander abgewogen werden? Um diese ethischen Fragen dreht sich das Gedankenexperiment «Strassenbahn», das uns die zwei wichtigsten Theorien der Moral näher bringt: Utilitarismus und Pflichtethik.
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mein Kommentar:
Bei den 9/11 -Anschlägen hat sich niemand gefragt, ob man die Toten gegeneinander aufrechnen darf. (Abschuß von Passagiermaschinen)

Donnerstag, 17. September 2020

Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne

Livestream Sitzung 16 - Die Corona-Sprechstunde: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne {3:37:03 – Start bei 21:25}

Stiftung Corona-Ausschuss 
Live übertragen am 17.09.2020 
Text und Links bei YouTube
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Bisherige Folgen:
Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)
Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:
Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)
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Corona – Deutschland, das Land der Masken und Schwurbler
… Dichter und Denker sind nicht mehr zeitgemäß, das war einmal…

VERCORRECTIERT - #PCR Tests sind #präzise - #theoretisch. Lieber #Schnelltests. #Drosten geht voran. {27:05}

Samuel Eckert 
Am 16.09.2020 veröffentlicht 
Quellen:
https://correctiv.org/faktencheck/hin...
https://www.focus.de/gesundheit/news/...

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mein Kommentar:
na sowas!
Sollte das Video tatsächlich gelöscht sein? 😂

Kann ich gar nicht verstehen!
Gruß und Kompliment an Correctiv!

siehe auch:
Faktenchecker: »Wes Brot ich ess’…« (Uschi Jonas, Correctiv.org, 28.05.2020)
Nein, Greta Thunberg ist nicht die Enkelin von George Soros  (Joana Splith, Correctiv.org, 20.12.2019)
mein Kommentar: 
Gottseidank hat mich Correctiv vor einem ungemein wichtigen Irrtum bewahrt. Ich hätte sonst noch geglaubt…
zur Erinnerung:
Der SPON-Artikel wurde geschrieben, bevor der Spiegel Geld von Bill Gates erhielt! Jetzt geht das so:
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Covid-19 Impfstoffe: Die unheimlichen Antworten von Swissmedic

Swissmedic will Nebenwirkungen von Covid-19 Impfstoffen erst nach einer Zulassung prüfen

Lukas Jaggi, Mediensprecher von Swissmedic, sagte gegenüber Fernsehen SRF, die Entwicklung eines Impfstoffes dauere normalerweise sechs bis acht Jahre. Wegen der Dringlichkeit habe man bei Covid-19 Impfstoffen die Zeit auf sechs Monate verkürzen können.

Auf die Frage von SRF, ob bei einer solch kurzen Dauer keine Gefahr von Gesundheitsschäden bestehe, antwortete Jaggi: «Denkbar ist, dass man einen Impfstoff nur mit bestimmter Indikation zulässt – dass man zum Beispiel nur bestimmte Alters- und Bevölkerungsgruppen prüft und sie nur für diese Gruppe freigibt; und dann unter Umständen weitere Bevölkerungsgruppen testet und die Indikation erweitert.»

Jaggis Aussagen zur Selektion und Testung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen werfen ethische Fragen auf, die SRF nicht stellte.
mehr:
- Covid-19 Impfstoffe: Die unheimlichen Antworten von Swissmedic (corona-transition.org, 16.09.2020 – Hervorhebung von ct.org)
von ct.org angegebene Quelle:
mein Kommentar:
Im dritten Absatz wird nach der Gefahr von Gesundheitsschäden gefragt.
Kann mir bitte jemand die Antwort geben? Ich habe sie nicht gefunden…
siehe auch:
zur Impfung:
mein Kommentar:
Wie gut, daß in Deutschland eine so breite Diskussion geführt wird… 😂
Aber wir haben ja das RKI, welches uns in Bezug auf die Impfeffektivität leicht zugängliche, sachlich fundierte und verlässliche Informationen zur Verfügung stellt:
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Mittwoch, 16. September 2020

Die neusten Testzahlen des RKI
– Meiden Sie Medien, die die Positivenquote nicht berichten!

»So liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab’ Euch etwas mitgebracht:«


kurze Erläuterung:
Man sieht in diesem Bildausschnitt, daß die Positivenquote (und das ist die wichtigste Zahl; sie gibt an, wieviel Prozent der Getesteten auf SARS-CoV-2 »positiv« befundet werden) ihren Höhepunkt in der 14. KW hat und bis zur KW22 kontinuierlich absinkt.
zum Problem bei zunehmenden Testungen bei gleichzeitig niedriger Inzidenz siehe:
Auch ohne neue Corona-Fälle steigen die Fallzahlen weiter! (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 19.06.2020)
Seit der KW23 pendelt die Positivenquote um 0,7-0,8 (Minimum: 0,59%, Maximum:0,97% – ich habe mir die Freiheit genommen, den Außreißer in KW25 – 1,37% – zu ignorieren)
Damit es jeder versteht:
Die Positivenquote ist wesentlich aussagekräftiger als der R-Wert, der nur auf Schätzungen beruht.
Auf der Welt wird zuviel geschätzt!
Und es werden Unsummen aufgrund dieser Schätzungen ausgegeben.
Die Positivenquote ist (neben der Sterberate und der Bettenbelegung) die Zahl, an der man sich festhalten kann.
Dem Deutschen Presserat habe ich am 18.09.2020 mit folgender Modellrechnung klarzumachen versucht, wie sinnbefreit die alleinige Verwendung absoluter Zahlen ist:
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Modellrechnung

Laut Lagebericht des RKI vom 16.09.2020 (S. 10, Tabelle 4)
waren die Positivenquoten in KW24 (327.196 Testungen) und KW37 (1.120.835 Testungen) mit jeweils 0,86% gleich.
  • Zur Verdeutlichung suche ich mir zwei deutsche Großstädte aus, deren Einwohnerzahl der jeweiligen Testanzahl in KW 24 (Bremen) und 37 (München) nahekommen.
  • Zur Vereinfachung runde ich sowohl die Testanzahl von KW 24 wie auch die Einwohnerzahl von Bremen auf 330.000.
  • Genauso runde ich sowohl die Testanzahl von KW 37 wie auch die Einwohnerzahl von München auf 1.120.000 und 
  • behaupte, die Anzahl von in Deutschland lebenden Frauen und Männern seien überall exakt gleich (ebenfalls zur Vereinfachung).
Nun stelle man sich vor, eine Gruppe von Soziologen bestimme
  • in KW 24 die Anzahl der in Bremen lebenden Frauen (Ergebnis: 165.000) und 
  • in KW 37 die Anzahl der in München lebenden Frauen (Ergebnis: 560.000) 
  • – also in beiden Fällen 50% der Einwohner der beiden Städte

Wenn man die Differenz zwischen
  • der in der KW37 in München ermittelten Anzahl von Frauen und 
  • der in KW24 in Bremen ermittelten Anzahl von Frauen 
errechnet, ist es zwingend notwendig, das Ergebnis durch Verweis auf den Positivenquotienten (in beiden Fällen 0,86%) zu interpretieren!

Ansonsten würde der völlig unsinnige Eindruck entstehen,
die Anzahl der Frauen in Deutschland habe innerhalb von 13 Wochen um etwa 400.000 zugenommen (560.000 minus 165.000). 
Genau dieser Verführung zur Fehlinterpretation machen sich aber die Medien schuldig, wenn Sie den Positivenquotienten NICHT berichten!


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  • Wenn die Menschen gegen die alleinige Verwendung der absoluten »Neuinfektionszahlen« protestieren, kann das Bild einer weiter um sich greifenden Epidemie nicht weiter aufrechterhalten werden!
  • Wenden Sie sich an Ihre Zeitung und protestieren!
  • Fordern Sie die Erwähnung des Positivenquotienten!
  • Die Medien können ihr Spiel nur weiterspielen, solange Sie keinen Widerstand spüren!

Quelle: CIDM (Corona-Initiative Deutscher Mittelstand)


Die Kurve der Bettenbelegungen (s.o., hell- und mittelbraun) spricht die gleiche Sprache: 
trotz angeblich steigender »Neuinfektionen« bleibt die Zahl der stationär und der intensivmedizinisch behandelten Patienten gleich!
Außerdem hatten die »Superspreading«-Ereignisse auf die Zahl der durch Covid-19 belegten Krankenhausbetten keinerlei Einfluß!!

Halten Sie sich künftig an folgende Zahlen:
  • Zahl der mit Covid-19 belegten Krankenhausbetten
  • Zahl der Covid-19 Intensiv-Patienten
  • Sterberate (in Deutschland und Spanien gab es im 1. Halbjahr 2020 eine Untersterblichkeit)
  • Positivenquote
für die Krankenhaus- und die Intensivbetten besuchen Sie CIDM
Den Verlauf der Sterberaten finden Sie bei Statistischen Bundesamt (Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020)
und um die am Mittwoch erscheinende Tabelle mit Testanzahl, positiv Getesteten und Positivenquote zu finden, geben Sie bei Google (oder einer anderen Suchmaschine – wie duckduckgo) in das Suchfeld ein:
»RKI« plus »Lagebericht« plus das »Datum des letzten Mittwochs« 

Ignorieren Sie ständige Panikmache der Medien und informieren Sie sich selbst!
Dieses Spiel hört nur auf, wenn sich die Menschen von den Leitmedien abwenden!


AIER: Eine neue Maßnahmen-Studie und das obligatorische Faktenchecker-Geschwurbel

Basierend auf ihrer Analyse präsentieren die Autoren vier „stilisierte Fakten“ zu COVID-19: 
  1. Sobald eine Region 25 COVID-Todesfälle erreicht hat, sinkt die Wachstumsrate der Todesfälle pro Tag innerhalb eines Monats auf ungefähr Null. Mit anderen Worten, unabhängig von Land oder Staat und seiner Politik steigen die Todesfälle pro Tag innerhalb von 20 bis 30 Tagen nach Überschreiten einer Schwelle von 25 Todesfällen nicht mehr an
  2. Sobald dies geschieht, beginnen die Todesfälle pro Tag entweder zu sinken oder der Trend bleibt unverändert.
  3. Die Variabilität der Todesfälle in den Regionen ist seit Beginn der Epidemie stark zurückgegangen und bleibt gering. Alle untersuchten Staaten, alle untersuchten Länder sind sich in ihren Trends ähnlicher geworden und sind es geblieben.
  4. Die Beobachtungen 1-3 legen nahe, dass die effektive Reproduktionszahl R nach den ersten 30 Tagen der Epidemie weltweit um eins schwebte. 
Die Schlussfolgerung des Papiers lautet, dass die oben beobachteten Datentrends wahrscheinlich darauf hinweisen, dass nichtpharmazeutische Interventionen (NPIs) - wie Sperrungen, Schließungen, Reisebeschränkungen, Bestellungen für den Aufenthalt zu Hause, Ereignisverbote, Quarantänen, Ausgangssperren und Maskenmandate - das Virus nicht zu beeinflussen scheinen Übertragungsraten insgesamt.
(suboptimale Übersetzung)
mehr:
- Sperren und Maskenmandate führen nicht zu reduzierten COVID-Übertragungsraten oder Todesfällen, so eine neue Studie (Stephen C. Miller, American Institute for Economic Research, 26.08.2020 – Google-Übersetzer – Originalartikel – Hervorhebungen von mir)
siehe auch:
In ihrem Papier beschreiben sie, wie sich die Wachstumsraten der täglichen Todesfälle 20 bis 30 Tage nach dem Auftreten der ersten 25 kumulierten Todesfälle in einer Region verändert haben. Das Ergebnis ihrer Modelle: Innerhalb dieses Zeitraums fielen die Wachstumsraten in allen beobachteten Ländern und Regionen von hohen Anfangswerten ausgehend fast gegen null und blieben anschließend grob bei diesem Wert.

Dieses Ergebnis nehmen die Autoren zum Anlass, frühere Studien-Ergebnisse, wonach nicht-pharmazeutische Interventionen (NPIs) zu einer Eindämmung des Coronavirus geführt hätten, in Frage zu stellen. Würde man ihre Ergebnisse zum Verlauf der Todesraten nicht berücksichtigen, könnte das dazu führen, «dass die Bedeutung politisch angeordneter NPIs für den Verlauf dieser tödlichen Pandemie überbewertet wird.»
 
[dpa-factchecking.com, 16.09.2020 – Hervorhebungen von mir]
mein Kommentar:
Das nennt man dann wohl Manipulation durch Weglassen: Der Originaltext spricht davon, daß die Ausbreitung des Virus anscheinend unabhängig von den getroffenen Maßnahmen, d.h. in Ländern mit unterschiedlicher Maßnahmen-Politik gleich verläuft.
Dies verschweigt der dpa-Faktencheck!

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