Donnerstag, 20. September 2018

Der „Anstand“ und der Aufstand der Neo-Spießer

Unmittelbar nach dem Krieg hatte das Wort „Anstand“ unter den kritischeren Geistern eine eher schlechte Presse. Während CDU-Nachkriegspolitiker wie Adenauer auch weiterhin am nationalsozialistischen Sprachgebrauch festhielten und nicht nur den Soldaten der Wehrmacht, sondern auch den Mitgliedern der Waffen-SS bescheinigten, „anständige Leute“ gewesen zu sein, war der Begriff, zumal bei jenen, die in der Nazi-Zeit Haft, Verfolgung und Schlimmeres erfahren mussten, gründlich desavouiert. Auch hallten die Sätze des Reichsführers-SS Heinrich Himmler noch in den Ohren. In seiner Posener Rede hatte der es als ein „niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte“ bezeichnet, dass seine Soldaten den Anblick von 100, 500 und 1.000 (exekutierten) Leichen „durchgehalten haben“ und „dabei anständig geblieben“ waren.

Kein Wunder also, dass der Begriff, zumal unter linken Intellektuellen, lange Zeit verpönt war. Abgesehen von allem anderen haftete ihm die satte moralische Selbstzufriedenheit des kleinbürgerlichen Milieus an, vielleicht auch die Erinnerung an Väter, die selbst vor drastischen Erziehungsmaßnahmen nicht zurückschreckten, um ihrem Nachwuchs „Anstand beizubringen“.

Wenn es richtig ist, was der österreichische Schriftsteller Ödön von Horváth in seinem Buch über den „ewigen Spießer“ sagt, wird dieser vor allem dadurch charakterisiert, dass er, ohne nachzudenken, weiß, was gut und was böse ist. Für den „Spießer“ stellt der Begriff „Anstand“ in der Tat eine ideale moralische Kategorie dar, da er von vornherein jede Reflexion und Diskussion ausschließt und statt einer Handlungsbegründung auf das weist, was „man tut“ oder „man“ eben „nicht tut“. Sein Bezugspunkt ist die „öffentliche“ oder „veröffentlichte Meinung“, der Wunsch dazuzugehören oder die Angst vor Ausgrenzung, die menschliche Herde eben, der sich der Spießer lemminghaft anschließt.

Sein erstes großes Revival erlebte der Begriff, als Kanzler Schröder nach dem Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge am 2. Oktober 2000 den „Aufstand der Anständigen“ ausrief. Das war gut gemeint, aber durchaus unreflektiert. Der Griff des Kanzlers in die kleinbürgerliche Klamottenkiste warf ein nicht uncharakteristisches Schlaglicht auf dessen eigene Mentalität und offenbarte einen erheblichen Mangel an Sprachsensibilität und Geschichtsbewusstsein.

mehr:
- Der „Anstand“ und der Aufstand der Neo-Spießer (Hermann Detering, achgut, 20.09.2018)

Mittwoch, 19. September 2018

Wikipedia an der Propagandafront gegen Historiker

Das berühmte Online-Lexikon wird häufig für politische Interessen instrumentalisiert. Qualität und Ausgewogenheit der Lexikonartikel bleiben dabei auf der Strecke

Es gibt de facto nur noch ein einziges Lexikon auf dieser Welt. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia hat es geschafft, alle anderen Lexika, seien sie nun als haptische Bücher oder seien sie als digitale Netze verfügbar, komplett zu verdrängen.

Als einem Monopolisten kommt nunmehr Wikipedia eigentlich eine ganz besondere Verantwortung zu, allen Seiten gerecht zu werden und das Objektivitätsgebot besonders streng umzusetzen. Denn Schüler und Studierende auf der ganzen Welt greifen auf die geistige Instantnahrung von Wikipedia zurück.

Ja, es steht die Bedrohung ins Haus, dass so genannte Soziale Netzwerke von ihren Betreibern auf politischen Druck ihren Traffic nach fake-news durchkämmen, und sich dabei von den Wahrheitsdefinitionen der Wikipedia leiten lassen. Es entstünde auf diese Weise eine schaurige Variante von Orwells berüchtigtem "Wahrheitsministerium".

mehr:
- Wikipedia an der Propagandafront gegen Historiker (Herrmann Ploppa, Telepolis, 19.09.2018)
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US-Medien: Milliardäre und ihr „Recht“ auf die eigene Zeitung

Das „Time Magazine“ wurde von einem US-Milliardär durch einen „privaten Kauf“ übernommen. Der Vorgang beleuchtet eine ungute Tendenz auf dem US-Medienmarkt: super-reiche Individuen erkaufen sich private Medienmacht. Von Tobias Riegel.

In den USA hat ein Medium den Besitzer gewechselt. Was für sich genommen nicht nach einer großen Nachricht klingt, ist aus zwei Gründen doch wert, es näher zu betrachten: Zum einen ist das „Time Magazine“ ein einflussreiches und traditionsreiches Blatt mit großer Reichweite und weitgehend „seriösem“ Ruf – wenn man die Kriterien der Branche zugrunde legt. Zum anderen wirft die Person des Käufers ein Licht auf eine bedenkliche Tendenz: das „private“ Erwerben von Medien durch milliardenschwere Einzelpersonen.

Denn das 1923 gegründete „Time Magazine“ steht seit dem Wochenende dem politischen Sendungsbewusstsein des US-Industriellen Marc Benioff zur Verfügung: Der Gründer des IT-Konzerns „Salesforce“ und seine Frau kauften das „Time Magazine“ für 190 Millionen Dollar vom Meredith-Verlag, wie etwa die „FAZ“ meldet. Der Kauf des Wochenmagazins habe nichts mit dem IT-Unternehmen zu tun, sondern sei das private Projekt von Benioff und seiner Frau. Wie Medien berichten, wollen sich die Benioffs eigenen Versicherungen zufolge nicht in das Tagesgeschäft der Redaktion einmischen und auch die Chefredaktion vorerst nicht austauschen. Das „Time Magazine“ erreicht laut „FAZ“ mehr als 100 Millionen Leser in Print und Online.

mehr:
- US-Medien: Milliardäre und ihr „Recht“ auf die eigene Zeitung (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 19.09.2018)

Montag, 17. September 2018

Misstrauen in die freie Presse der Anfang von Faschismus?

Die ARD, ohnehin damit beschäftigt, so wenig wie nur möglich Information weiterzugeben, hat ein neues Format entwickelt, eine Art „pseudo-intellektuelles Meme“, auf dem mehr oder weniger kluge Sprüche zu lesen sind, die mehr oder weniger kluge Menschen oder Politiker getätigt haben.

Salomon Perel, dessen Kompetenz bei der ARD ausschließlich darauf zurückgeführt zu werden scheint, dass er den Holocaust überlebt hat, sagt: „Die freie Presse wird als Feind gesehen: Das war damals so, und das wollen die auch heute wieder … Misstrauen gegenüber der freien Presse, so Perel, sei der Anfang von Faschismus.

"Das ist Faschismus, zumindest sein Anfang", sagt Perel über das 
Misstrauen der Menschen gegen der Presse. [Screenshot aus dem Artikel]
Bild Die Aussage ist klar. Erst gab es die freie Presse, dann kamen die Faschisten, damit sind im vorliegenden Fall die Nazis gemeint, und haben die Presse gleichgeschaltet, die freie Presse, die es angeblich in der Weimarer Republik vor den Nazis in so umfangreicher Form gegeben hat.

Wer sich auch nur ein wenig mit der Weimarer Republik auskennt, dem stößt dieses Schwarz-Weiß-Bild, diese bemerkenswert einfache Antwort auf eine komplexe Frage, wie die nach einer freien Presse im vor-Nationalsozialistischen Deutschland massiv auf. Nicht nur, weil es mit Alfred Hugenberg einen Medienzar in der Weimarer Republik gegeben hat, dessen Presseimperium und dessen Nachrichtenagentur (Telegraphen Union) und dessen Beratungsfirma (Vera), die kleine Verlage in Abhängigkeit vom Hugenberg-Konzern beraten hat, alles getan haben, um die Gleichschaltung der Presse lange vor den Nazis zu erreichen, sondern weil es die Pressefreiheit, die freie Presse, die es nach Ansicht von Perel vor den Nazis so ungehindert gegeben hat, tatsächlich NICHT gegeben hat.

mehr:
- Ist Misstrauen in die freie Presse der Anfang von Faschismus? Auch Holocaust-Überlebende können sich irren. (ScienceFiles, 17.09.2018)
siehe auch:
- Öffentlich-rechtliche Meinungs-Freiheit (Klaus Raab, Über Medien, 27.06.2018)
- Der Kampf um Glaubwürdigkeit (Stephan Russ-Mohl, European Journalism Observatory, 05.04.2018)
- Rettet Claus Kleber (Michael Meyen, Medienralität, 11.12.2017)

Sonntag, 16. September 2018

„Alternative Medien müssen als investigative Intensivstation dagegenhalten“

Ist die taz, wie die Grünen, zu einer Art FDP mit Fahrrad geworden? „Dafür haben wir die taz nicht gegründet“, sagt Mathias Bröckers im Interview mit den NachDenkSeiten. Bröckers gehört zur Gründergeneration der taz und er hat sich zum 40. Jubiläum des Blattes tief im Archiv der Zeitung für die Zusammenstellung eines Jahresbands gewühlt. Im Interview betont er, dass sich im Hinblick auf die Notwendigkeit alternativer Medien seit Gründung der taz nicht viel geändert hat. Selbsternannte Qualitätsmedien, so Bröckers, orchestrierten eine „Kriegslüge nach der anderen“. Da seien alternative Medien, die Gerüchte chirurgisch präzise von Fakten trennen, dringend notwendig. Ein Interview über die Gründungsjahre der taz, die Entwicklung des Blattes und darüber, was ein gutes journalistisches Produkt heute leisten muss.
mehr:
- Mathias Bröckers: „,Alternative Medien müssen als investigative Intensivstation dagegenhalten“ (Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 16.09.2018)

Russland: Eskalation im Medienkino - Mathias Bröckers (Telepolis Salon) {27:01}

antikriegTV
Am 27.05.2018 veröffentlicht 
Telepolis Salon Livestream: Russland - Eskalation im Medienkino
https://www.facebook.com/telepolis.de...
https://www.heise.de/tp/features/Russ...
Antikrieg TV
http://youtube.com/antikriegtv
http://youtube.com/antikriegtv2
http://facebook.com/antikriegtv
http://www.antikriegsnachrichten.de
https://cooptv.wordpress.com/
http://www.coopcafeberlin.de
English
https://www.facebook.com/antiwartv

Mathias Bröckers „Weil von oben systematisch desinformiert und gelogen wird“ M Klöckner {11:12}

Caesar Ciceros Erbe
Am 20.04.2018 veröffentlicht 
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Einblick in die Geschichte der NATO (KenFM im Gespräch mit Peter Frey)

Blogs gibt es viele. Es gibt Beautyblogs, Foodblogs, Fashionblogs und unzählige weitere Formen des Internet-Journals. Unter ihnen ist nur selten mal ein Blog, der dem Leser sorgfältig recherchierte, scharfe politische Analysen liefert, die ihn zu einem Blick über den Tellerrand hinaus animieren.
Peter Frey – besser gesagt sein Blog „Peds Ansichten“ – ist eine dieser erfrischenden Ausnahmen. Es ist ein Ort, an dem der Leser möglicherweise völlig neue Analysen und Sichtweisen über geopolitisches Zeitgeschehen dargelegt bekommt und der ihm Wege des alternativen Denkens aufzeigt, die ihm vermutlich durch das alleinige Studium der Massenmedien verborgen geblieben wären.
Es sind Leute wie Frey, die mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement dafür sorgen, dass die von den Mainstream-Medien bewusst kreierte Informationslücke, im Internet ein Stück weit geschlossen wird.

mehr:
- KenFM im Gespräch mit: Peter Frey (peds-ansichten.de) (KenFM, 15.09.2018)
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Samstag, 15. September 2018

Der Kindermord-Skandal

Die Bundesregierung schuldet uns eine Erklärung für die Ermordung eines Kindes vor laufender Kamera durch die Weißhelme.

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Partei Die Linke zu den unter anderem von der Bundesregierung finanzierten Weißhelmen hat die Bundesregierung in unglaublich arroganter Weise durch zahlreiche Ablenkungsmanöver versucht, die Ermordung eines kleinen Jungen zu Propagandazwecken durch eben diese Weißhelme zu vertuschen. Obwohl die Beweislage angesichts des Videomaterials klar und auch für Laien nachvollziehbar ist, versuchte die Bundesregierung darüber hinaus, die schwedische Ärztevereinigung, die den Kindermord öffentlich machte, zu diskreditieren. Bereits zuvor hatte die ARD sich trotz Kenntnis geweigert, über den Mord zu berichten.

Mit den beiden über den Youtube-Kanal der für ihre Fälschungen bekannten Weißhelme der Al-Qaida-Region Idlib veröffentlichten Videos sollten medizinische Behandlungsmaßnahmen nach einer angeblichen Giftgasattacke der syrischen Regierung im Ort Sarmin in Syrien simuliert werden. Hierbei ist in dem zweiten Video zu sehen, wie ein bewusstloser Junge durch eine Spritze im Rahmen einer vorgetäuschten Behandlung, die wohl eine „Adrenalininjektion à la Pulp Fiction“ darstellen soll, getötet wird. In dem ersten Weißhelm-Video ist der mutmaßlich durch Opiate betäubte Junge noch bei Bewusstsein. Als er in dem zweiten Video mehrmals eine Spritze ins Herz gestochen bekommt, ist er bereits bewusstlos. Er könnte theoretisch auch schon durch die Betäubung gestorben sein, die Stiche ins Herz haben dies aber mit Sicherheit endgültig erledigt.

mehr:
- Der Kindermord-Skandal (Blauer Bote Magazin, 15.09.2018)

Schwedische Ärzte: Lebensrettende Maßnahmen der White Helmets sind gestellt und gefährlich {2:32}

RT Deutsch
Am 08.03.2017 veröffentlicht 
Erst vor wenigen Tagen wurde eine Dokumentation über die vermeintliche Hilfsorganisation White Helmets in Hollywood mit einem Oscar ausgezeichnet. Doch die Kritik an der Organisation reißt nicht ab. Das neueste Beispiel: Schwedische Mediziner die für die Organisation Schwedische Ärzte für Menschenrechte arbeiten, haben sich ein Video mit „lebensrettenden Maßnahmen“ der White Helmets an kleinen Kindern angeschaut. Ihr Fazit ist schockierend. Laut den Medizinern entsprechen die in dem Video zu sehenden Maßnahmen in keiner Weise dazu, Leben zu retten. Im Gegenteil, die Maßnahmen werden von den Medizinern sogar als kontraproduktiv und gefährlich eingestuft. Die Mediziner gehen auch davon aus, dass die Kinder in dem Video schon tot waren, als die Maßnahmen ausgeführt und gefilmt wurden. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

The White Helmets video and How to NOT correctly perform intracardiac injection {1:13}

THE INDICTER Channel
Am 06.03.2017 veröffentlicht 
From: "White Helmets Video: Swedish Doctors Denounce Medical Malpractice and ‘Misuse’ of Children for Propaganda Purposes." http://theindicter.com/white-helmets-.... Excerpts from Dr Lena Oske’s statement to SWEDHR: “Intracutaneous injection with adrenalin may be used if any other resuscitation measure does not succeed. Especially under precarious circumstances – such as in field emergency settings– where safer ways for the administration of medication (i.e. endotracheal, intravenous, or intraosseus) might be difficult or unavailable. But not in the way shown in the video”. “In order to perform the injection, CPR (cardiopulmonary resuscitation) has to be interrupted, and then the CPR resumed immediately after. Which is not done in the procedures shown in the video.”
The original, full video, was published in YouTube 16 March 2015 by “Syrian Civil Defence, Idlib”:
https://www.youtube.com/watch?v=tNt7T...
Hanna, Channel's editor.

siehe auch:
Gefälschte medizinische Notfälle unter Missbrauch von Kindern (Jens Bernert, Blauer Bote, 18.08.2019)
- SWEDHR – Schwedische Ärzte für Menschenrechte – seriös? (Post, 15.05.2018)
- Stille Post bei allen Medien: Quellen berufen sich auf Quellen berufen sich auf Quellen… (Post, 13.05.2018)
White Helmets Movie: Updated Evidence From Swedish Doctors Confirm Fake ‘Lifesaving’ and Malpractices on Children (Marcello Ferrada de Noli, The Indicter, 17.03.2018)

Intrakardiale Adrenalin-Injektion?
kennen wir aus dem Kino:
A Shot of Adrenaline - Pulp Fiction (6/12) Movie CLIP (1994) HD {2:41}

Movieclips
Am 06.03.2017 veröffentlicht 
Pulp Fiction movie clips: http://j.mp/1L5eDtj
BUY THE MOVIE: http://amzn.to/u4q3x7
Don't miss the HOTTEST NEW TRAILERS: http://bit.ly/1u2y6pr
CLIP DESCRIPTION:
Vincent (John Travolta) and Lance (Eric Stoltz) give Mia (Uma Thurman) a shot of adrenaline to the heart to save her from an overdose. /span>
mehr Text auf YouTube…

mein Kommentar:
Wie der im Weißhelm-Video mit seiner Adrenalin-Spritze in dem Brustkorb des Kleinkindes »rumwühlt« ist nur als abstoßend zu bezeichnen. Was passiert in den Köpfen solcher Leute? Ich weiß nicht, ob ich das wissen will…
Die Videos der »Schwedischen Ärzte für Menschenrechte« auf Youtube sind jetzt über ein Jahr alt, und nirgendwo habe ich eine Stellungnahme eines deutschen Rettungsmediziners oder Chirurgen gefunden, der Stellung bezieht gegenüber den Behauptungen der schwedischen Ärzte.
Warum ist das so? Am besten nicht aus der Deckung wagen?


zuletzt aktualisiert am 27.08.2019
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Heute vor 10 Jahren – 15. September 2008: Lehman-Brothers meldet Insolvenz an

Pleite mit schlimmen Folgen

Die Bank Lehman Brothers wurde 1850 in Montgomery (Alabama) von drei jüdischen Brüdern gegründet, die aus dem deutschen Unterfranken in die USA eingewandert waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Lehman Brothers lnc. durch Fusionen und Aufkäufe, zuletzt des zweitgrößten Wohnungseigentümers der USA, zu einer weltweit agierenden Holding. 2007 geriet der Konzern infolge gewaltiger Abschreibungen und Kapitalerhöhungen in eine Schieflage und musste schließlich am 15. September 2008 Insolvenz anmelden. Die Zerschlagung der Holding riss weitere US-amerikanische Banken mit in den Abgrund.
Demonstranten beschimpfen Richard S. Fuld, den letzten Chief Executive
der Lehman Brothers Inc., nach dessen Aussage vor dem US-Kongress.
Der nun ebenfalls insolvente deutsche Ableger der Lehman Brothers in Frankfurt am Main konnte seine Gläubiger weitgehend abfinden, aber die Beteiligung mehrerer internationaler – auch deutscher – Konzerne und Banken an der amerikanischen Muttergesellschaft führte zu zahllosen Klagen von Bankkunden, die ihr Geld verloren hatten. Durch die internationalen Finanzverflechtungen des Konzerns erhielt die Pleite von Lehman Brothers eine globale Dimension. So kam die internationale Finanzmarktkrise erst richtig in Schwung.

Lehmann Brothers am 30.11.2007 
  • Sitz: New York City 
  • Mitarbeiter: 28 556 (nach der Insolvenz: 170) 
  • Umsatz: 19,257 Mrd. US-$ 
  • Bilanzsumme: 691,063 Mrd. US-$
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018

siehe auch:
- Banken-Update – Die heilige Krise (Blauer Bote, 16.09.2018)
- Dirk Müller im Interview: "Die USA haben eine Fackel geschleudert" (n-tv, 15.09.2018)
- 10 Jahre nach Lehman – ein Streifzug durch die Finanzwelt mit Helge Peukert (Thomas Trares, NachDenkSeiten, 14.09.2018)
- 10 Jahre Lehman-Pleite: die Finanzmarktbranche und die Mathematik (Klaus Weinert, Telepolis, 12.09.2018)
- Tagesdosis 1.9.2018 – Lehman Brothers: 10 Jahre danach (Ernst Wolff, KenFM, 01.09.2018)
- Wirtschaftseliten: ohne Bezug zur gesellschaftlichen Realität? (Post, 07.05.2017)

Heute vor 10 Jahren begannn die Finanzkrise! Marktgeflüster {9:19}

FinanzmarktWelt.de
Am 16.03.2018 veröffentlicht 
Heute vor genau zehn Jahren kippte die Investmentbank Bear Stearns, sie verschwand von der Bildfläche durch eine Notübernahme (von JP Morgan) - das war der eigentliche Beginn der Finanzkrise, die dann mit der Pleite von Lehman Brothers eskalierte. Es folgten Notmaßnahmen der Notenbanken, die letztlich die Rally an den Aktienmärkten ermöglichten. Heute dagegen steht das Thema Handelskrieg im Fokus, nächste Woche düfte die Trump-Administration Maßnahmen gegen chinesische Importwaren verkünden, Deutschland dürfte danach an der Reihe sein. Der heutige große Verfallstag verlief eher unspektakulär beim Dax, der zuletzt den Abstand zu den US-Indizes etwas verringern konnte. Die Märkte scheinen auf die weiteren politischen Entwicklngen zu warten..

10 Jahre nach der Finanzkrise: Die Lehren aus der Lehman-Pleite {6:44}

Börse Stuttgart
Am 03.09.2018 veröffentlicht 
Die Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers hatte die Finanzmärkte erschüttert und die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Nun jährt sich die Pleite zum zehnten Mal. Welche Lehren wurden gezogen, was heute sich seitdem verändert? Einschätzungen von Thomas Wüst, Geschäftsführer der valorvest Vermögensverwaltung im Gespräch mit Börse Stuttgart TV.

Tagesdosis 1.9.2018 - Lehman Brothers: 10 Jahre danach {5:10}

KenFM
Am 01.09.2018 veröffentlicht 
Ein Kommentar von Ernst Wolff.
In wenigen Tagen jährt sich zum zehnten Mal der Zusammenbruch der US-Großbank Lehman Brothers auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2007/ 2008.
Ausgelöst hatte die Krise der Kollaps des US-Subprime-Hypothekenmarktes. In den Jahren vor dem Lehman-Crash hatten amerikanische Banken immer mehr Hauskredite an nicht kreditwürdige Kunden vergeben, diese zu „Wertpapieren“ gebündelt und in alle Welt verkauft. Als die US-Häuserpreise, die jahrelang gestiegen waren, zu sinken begannen und Kreditgeber ihr Geld einforderten, entpuppten sich diese Papiere großenteils als wertlos.
Finanzinstitute in aller Welt mussten riesige Summen abschreiben und gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Daraufhin sprangen die Regierungen ein, erklärten die größten Institute für „too big to fail“ („zu groß um sie zusammenbrechen zu lassen“) und retteten sie mit Steuergeldern. Auf diese Weise wurden die Verursacher der Krise nicht etwa für ihre Verfehlungen (den Handel mit zweifelhaften Wertpapieren) zur Rechenschaft gezogen, sondern für ihre selbstverschuldeten Verluste entschädigt und dazu noch mit einem Freibrief für weitere riskante Geschäfte belohnt.
Anders sahen die Folgen für die arbeitende Bevölkerung aus: Da die zur Rettung der Banken eingesetzten Steuergelder riesige Löcher in die Staatshaushalte rissen, wurde ihr die Last der Krise unter dem Schlagwort der „Austerität“ in Form von Lohnkürzungen, Entlassungen und Sozialabbau aufgebürdet.
Alle Einsparungen aber reichten zur Deckung der Defizite nicht aus. Außerdem kam ein weiteres Problem hinzu: Das globale Finanzsystem ist kreditgetrieben und verlangt daher nach ständigem Wachstum und einer kontinuierlichen Zunahme der Geldmenge. Da sich die globale Wirtschaft jedoch nach 2008 nicht mehr erholte, geriet sie in die Lage eines Patienten, der zu verbluten droht.
Um den Tod des Patienten zu verhindern, sprangen die Zentralbanken ein und taten etwas, das sie in diesem Ausmaß nie zuvor getan hatten: Sie schöpften Unmengen neuen Geldes („Quantitative Easing“) und vergaben es zu immer niedrigeren Zinssätzen. Der Löwenanteil dieses Geldes floss allerdings nicht in die Realwirtschaft, sondern ging an Finanzinstitute und Großinvestoren, die es mehrheitlich wieder zur Spekulation einsetzten und so aufs Neue genau den Kreislauf anheizten, der in die Krise geführt hatte.
Das blieb nicht ohne Folgen: Die ausufernde Spekulation schuf riesige Blasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten, die seit Längerem zu platzen und das System zu sprengen drohen. Um das zu verhindern, versuchen die Zentralbanken gegenwärtig, ihre Geldpolitik zu „straffen“, d.h. weniger Geld ins System zu pumpen und die Zinsen wieder zu erhöhen.
Damit aber treffen sie auf ein weiteres – selbst geschaffenes - Problem, das in den vergangenen zehn Jahren historische Ausmaße angenommen hat: die globale Verschuldung. Investoren wie auch Regierungen und Privathaushalte in aller Welt haben aufgrund der niedrigen Zinsen in nie dagewesenem Ausmaß Kredite aufgenommen.
Die Zentralbanken stehen also vor einem unlösbaren Dilemma: Schränken sie die Geldmenge weiter ein und erhöhen gleichzeitig die Zinsen, erschweren sie die Bedienung der Kredite und treiben zahllose Schuldner in die Zahlungsunfähigkeit. Kehren sie zur „lockeren“ Geldpolitik zurück, wachsen die Blasen an den Märkten zwangsläufig weiter und reißen das System irgendwann in den Abgrund.
Zehn Jahre nach dem Lehman-Crash ist damit klar: Das System, das nur durch die Manipulation der Zentralbanken am Leben erhalten wurde, ist historisch am Ende. Egal, welchen Kurs die Zentralbanken in der vor uns liegenden Periode einschlagen, sie werden mit Sicherheit scheitern...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/
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Bildhinweis: New York City - June 8, 2007: Lehman Brothers Headquarters in midtown Manhattan at night.
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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
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Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: https://kenfm.de/tagesdosis/
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10 Jahre nach der Finanzkrise: Die Party der Banker geht weiter | WDR Doku {43:40}

WDR Doku
Am 06.09.2018 veröffentlicht 
New York, 2018. „Es gab genug Warnhinweise, dass es zum Crash kommt. Doch die Gier war größer. Und auch jetzt lechzen die Anleger da drüben wieder nach mehr Rendite!“, erzählt Larry McDonald, ehemaliger Vize-Präsident bei der US-Bank Lehman Brothers. Er sitzt im 50. Stock eines schicken Apartmenthauses am Hudson River. Von seinem Schreibtisch kann er bis zum Financial District der Wall Street schauen. Er beobachtet heute als Autor den Markt und schreibt Investment Reports. 
–––––––
Weitere Dokus zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=G0VCl...
Ein Film für Die Story von Thomas G. Becker und Michael Houben.

Neues aus der Anstalt - Finanzkrise {4:14}

Realgeld.com
Am 30.09.2008 veröffentlicht 
wieder mal was nettes aus der Anstalt

Erwin Pelzig Finanzkrise 11-08 Anstalt {8:00}

monkeybird77
Am 26.11.2008 veröffentlicht 
Erwin Pelzig... alias Frank-Markus Barwasser wurde 1960 in Würzburg geboren und hat vier Geschwister. Nach einem Zeitungsvolontariat studierte er in München und im spanischen Salamanca unter anderem Politik und Geschichte. Die ersten Schritte auf der Bühne machte er zu Beginn der 80er Jahre bei einer Marionettenbühne und war in dieser Zeit Mitbegründer des Bamberger Kulturforums "Palais Schrottenberg". 1985 folgte das erste kabarettistische Soloprogramm. Die vom Bayerischen Fernsehen produzierte Sendung "Pelzig unterhält sich" wird viermal im Jahr ausgestrahlt. Barwasser lebt in München und Würzburg. Ab Dezember wird er in dem Kinofilm "Vorne ist verdammt weit weg" zu sehen sein.

Gerd Bosbach bei Erwin Pelzig - Lügen mit Zahlen - Statistik und Demoskopie {13:33}

transfun008
Am 12.04.2011 veröffentlicht 
Kabarett-Talk Investigativ, ironisch, idyllisch und oft unberechenbar. Kabarettist und Gastgeber Frank-Markus Barwasser zeigt in Pelzig hält sich, wie man Haltung in einer Unterhaltung wahrt. Hier spricht ein Kabarettist nicht über Menschen, er spricht mit ihnen. Bewaffnet mit einer enthemmenden Bowle lud der Unruhestifter im Karohemd den Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung zum Talk
Prof. Dr. Gerd Bosbach, geboren 1953, lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen. Tiefen Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner mehrjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt
http://www.youtube.com/watch?v=QT2Vot...
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Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Gerd Bosbach macht das an den angeblich explodierenden Ausgaben für den Sozialstaat deutlich:
"Der Sozialstaat der wuchert, der muss beschnitten werden. Es werden Zahlen genannt, das seit 1991 die Sozialausgaben in Deutschland um 70 Prozent gewachsen sind. Wenn man diese Zahl hört, erschreckt man. Auch ich erschrecke dann." Wenn man die Zahlen allerdings mal etwas genauer unter die Lupe nimmt, dann relativiert sich die hohe Prozentzahl schnell. Zum einen gibt es eine Inflationsrate. Zum anderen sind im selben Zeitraum ist auch der Wohlstand und die Wirtschaftsleistung insgesamt gestiegen.
"Denn wenn die Wirtschaft wächst, können wir auch mehr für das Soziale ausgeben. Wenn man sich die Zahlen anguckt, ist man völlig überrascht. Da ist nämlich die Sozialleistung überhaupt nicht gestiegen. Sie sind halt seit 1991 so um die 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, worin wir unsere Wirtschaft messen. Und wenn man dann noch länger in die Vergangenheit zurückguckt, halt in den Bereich von Westdeutschland, dann ist es seit 1975, haben wir, geben wir konstant 30 Prozent für Soziales aus. Und jetzt wird der Schuh ein ganz anderer. Unsere sozialen Probleme sind seit 1975 massiv gewachsen. Wir geben aber anteilsmäßig genau so viel aus wie 1975. Also haben wir keinen Wildwuchs, sondern eine Beschneidung des Sozialen."
https://www.youtube.com/watch?v=QT2Vo...

Neues aus der Anstalt: Zur Finanzkrise - 18.10.2011 {8:57}

SelbstDenkerTV
Am 20.10.2011 veröffentlicht 
Neues aus der Anstalt: zur Finanzkrise

Piet Klocke Finanzkrise 11-08 Anstalt {4:51}

monkeybird77
Am 26.11.2008 veröffentlicht 
Piet Klocke wurde in Bremen geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und arbeitet als Musiker, Kabarettist, Autor und Schauspieler. Nach dem Abitur zog er nach Amsterdam, wo er zwei Jahre in diversen Funk- und Soulbands als Gitarrist spielte. Die Rückkehr nach Bonn ging einher mit der Veröffentlichung des ersten Gedichtbandes. Es folgte die Gründung des avantgardistischen Musiktheaters "Kamikaze Orkester". Als zerstreuter Professor Schmitt-Hindemith, der keinen seiner Sätze zu Ende bringt und sich durch abstruse Geschichten assoziiert und bei Applaus sein Publikum ermahnt: "Das geht alles von ihrer Zeit ab", begeisterte der rothaarige, hagere Klocke sein Publikum. Für seine Arbeit wurde Piet Klocke mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem mit dem "Goldenen Löwen", dem "Bayerischen Kabarettpreis" und dem "Jürgen-von-Manger-Preis".

IDIOTS AT WORK #4 {6:03}

VIDEOHOLIC
Am 07.08.2017 veröffentlicht 
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Freitag, 14. September 2018

Putin über Verdächtige im Skripal-Fall: "Wir wissen, wer sie sind"

Nach dem russischen Präsidenten handelt es sich bei den russischen Männern, die von Großbritannien verdächtigt werden, um "Zivilisten" ohne kriminellen Hintergrund

Das ging jetzt schnell. Die britische Staatsanwaltschaft hatte zwei russische Männer ausgemacht, die möglicherweise unter Tarnnamen nach Großbritannien aus Russland eingereist waren und für den Nowitschok-Anschlag auf Sergei und Julia Skripal verantwortlich gemacht wurden. Die Polizei veröffentlichte Fotos der beiden Verdächtigen Alexander Petrow und Ruslan Boschirow.

Die russische Zeitung Fontanka hatte am 5. September einen Artikel mit dem Ergebnis von Nachforschungen veröffentlicht. Jetzt verkündete der russische Präsident Wladimir Putin, dass die russischen Behörden die beiden Männer identifiziert haben. Er forderte sie auf, sich an die Medien zu wenden, nicht an die Polizei.

mehr:
- Putin über Verdächtige im Skripal-Fall: "Wir wissen, wer sie sind" (Florian Rötzer, Telepolis, 12.09.2018)

"Wir sind keine Agenten": Angebliche Skripal-Attentäter im Interview {25:27}

RT Deutsch
Am 13.09.2018 veröffentlicht 
Die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat die beiden angeblichen Attentäter Alexander Petrow und Ruslan Boschirow interviewt. Diese bestreiten vehement, etwas mit der Vergiftung von Sergej und Julia Skripal in England zu tun zu haben.
Die beiden im Skripal-Fall von London als Attentäter verdächtigten Russen sind nach eigener Darstellung als Touristen nach Großbritannien gereist. Das sagten Alexander Petrow und Ruslan Boschirow in einem Interview mit RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan.
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siehe auch:
- Patt im Konflikt um den Skripal-Giftanschlag (Bernd Murawski, Telepolis, 15.09.2018)
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Syrien: Niederlande beendet Unterstützung der Weißhelme und der bewaffneten Opposition

Unterstützt wurde auch eine Gruppe, deren Mitglieder in den Niederlanden als Dschihadisten verfolgt werden, als intransparent werden die Weißhelme bezeichnet
Wie es so geht, wenn Regierungen in einer komplizierten Lage auf eine Schwarz-Weiß-Logik verfallen und den Feind des Feindes zum Freund oder Verbündeten machen, zeigt die niederländische Regierung. Sie hat in Syrien, weil man in der EU, in der Nato und in den USA die Assad-Regierung, die von Russland und Iran unterstützt werden, bekämpft, auf Gruppen der bewaffneten Opposition gesetzt und deren Kampf mit Millionen Euro unterstützt. Natürlich, so wurde vorgegeben, half man nur "gemäßigten" Oppositionsgruppen, die es aber seit Jahren kaum mehr gibt.

Seit Beginn im Jahr 2015, so die Regierung in einem am letzten Freitag veröffentlichten Bericht an das Parlament, flossen "in Absprache mit internationalen Partnern" in das "Stabilisierungs"-Programm der "nicht-letalen Unterstützung" 70 Millionen Euro. Unterstützt wurden 22 Gruppen der bewaffneten Opposition und, man hätte es sich denken können, die Weißhelme, die nur dort tätig sind, wo islamistische Gruppen, allen voran der al-Qaida-Ableger HTS, Gebiete kontrollieren. Gelder wurden als Bargeld, aber auch mit dem Hawala-System an die militanten Gruppen und die Weißhelme transferiert.

Unter den Gruppen war auch die 2014 gegründete Jabbat al-Shamiya oder Levante Front, zu der sich 2014 in Aleppo verschiedene islamistische Milizen zusammengeschlossen hatten. Wie die niederländische Nachrichtensendung Nieuwsuur berichtete, ist das deswegen besonders kurios, weil das Justizministerium selbst sie als "islamistische und dschihadistische" Terrorgruppe bezeichnet, die ein Kalifat errichten will.

So wird ein Niederländer, der Mitglied dieser Gruppe ist, beschuldigt, Mitglied dieser "kriminellen Vereinigung mit terroristischen Absichten" zu sein, die der Staat aber 2017 in Syrien mit Ausrüstung versorgte. Die Aufdeckung, dass der Staat diese Gruppe mit Millionen Euro unterstützte, dürfte der Verteidigung des Angeklagten gerade recht kommen.

Die niederländische Regierung hatte - wie vermutlich auch andere europäische Länder - ein geheimes Programm, "Rebellengruppen" in Syrien gegen Assad zu unterstützen. Da war man sich mit den USA, der Türkei, Saudi-Arabien und anderen einig, die allesamt "gemäßigte" Rebellen unterstützten, um den Vormarsch der syrischen Truppen zu blockieren und Einfluss zu gewinnen. Die Unterstützung der dschihadistischen Islamistengruppe, der man u.a. Kampfanzüge und Fahrzeuge lieferte, bestätigt den Vorwurf Syriens und Russlands, dass auch europäische Länder islamistische Terroristen unterstützen.

Das niederländische Außenministerium schrieb an das Parlament, dass man das Unterstützungsprogramm beendet habe. Seit Ende 2017 seien sie und die Lage in Syrien von der IOB-Abteilung geprüft worden, die im August einen vorläufigen Bericht vorgelegt hat.

mehr:
- Syrien: Niederlande beendet Unterstützung der Weißhelme und der bewaffneten Opposition (Florian Rötzer, Telepolis, 12.09.2018)

siehe auch:
- Syrien: Britische Regierung kürzt Unterstützung für oppositionelle Polizisten (Post, 23.08.2018)
- Sowas: Keine US-Dollars mehr für die Weißhelme (Post, 06.05.2018)

Donnerstag, 13. September 2018

9/11: Hochrangige Offiziere, Reuters und ein Dialysepatient

Vorbemerkung:
Ich habe keine Lust, meine Zeit damit zu vertun, darüber zu spekulieren, ob das Pentagon und WTC 1 und 2 mit Raketen beschossen oder WTC 1, 2 und 7 durch atomare Explosionen zerstört wurden.
Das einzige, worum es mir geht, ist, Fakten zu sammeln, die zeigen:
Die offizielle 9/11-Geschichte kann so nicht stimmen.

"No Plane hit the Pentagon" - Gen. Albert Stubblebine {5:16}

NuoVisoCom
Am 13.09.2018 veröffentlicht 
Want more? http://www.nuoviso.tv
Interview with ex- Gen.- Albert Stubblebine. He claims, that it was not a plane what hit the pentagon on 9/11.

ZDF: WTC7 am 11. September 2001: Wie konnte BBC / Reuters zu früh über den Einsturz berichten??? {2:20}

3D Fragen
Am 04.02.2018 veröffentlicht 
Quelle: ZDF
Noch nie vorher (und auch nachher) ist ein Stahlskelettbau wegen Bürobränden eingestürzt. Nur am 11. September 2001 ist dies bisher (angeblich) geschehen.
Woher hat BBC (Reuters) dies gewusst?
Von wem kam diese Meldung?
Wann ist sie bei BBC (Reuters) eingegangen?
Warum haben die anderen Medien da nicht mal (investigativ) nachgefragt?
Starke Bürobrände sind noch nicht mal zu sehen, im Grunde nur dunkler Qualm, der auf erloschene Feuer hindeutet.
Wieso wird der Qualm (nur) auf der einen Seite vom Gebäude so merkwürdig "rausgezogen"?
Eins vorweg: Bis über 10 Jahre nach dem 11. September 2001 gab es (so gut wie) keinen Grund an der offiziellen Geschichte zu zweifeln. Dann wurde, über zehn Jahre später, von einem dritten Gebäude gehört, welches an diesem Tag, rund 7 Stunden nach WTC 1 und 2, eingestürzt ist. Die offizielle Begründung hierfür durch NIST (eine Art amerikanischer Gebäude-TÜV): „ EINE von 81 tragenden Säulen des Gebäudes wurde durch ein Feuer destabilisiert – und dies hat zu dem im Film gezeigten Einsturz geführt.“ Das Gebäude fällt in perfekter Symmetrie in die eigene Grundfläche???
Wie kann ein Gebäude nach einem Feuer so, perfekt symmetrisch in die eigene Grundfläche, in sich zusammenstürzen? Teilweise auch noch im freien Fall?
Warum wurde über dieses dritte Gebäude in Deutschland nicht berichtet – zumindest in den ersten Jahren nach den Anschlägen?

zu den Alarmrotten:
As remarkable as it seems now, there were no armed aircraft standing by and no system in place to scramble them over Washington. Before that morning, all eyes were looking outward, still scanning the old Cold War threat paths for planes and missiles coming over the polar ice cap.
[F-16 pilot was ready to give her life on Sept. 11, Steve Hendrix, Washington Post, 08.09.2011]
automatisierte deutsche Übersetzung: 
So bemerkenswert, wie es jetzt scheint, gab es kein bewaffnetes Flugzeug zur Seite stehend [in Bereitschaft]
und kein System im Platz [vor Ort], sie über Washington zusammenzuraffen [zerhacken, gemeint ist: abzuschießen]. Vor diesem Morgen sahen alle Augen äußer aus [nach draußen]
[immer] noch die alten Bedrohungspfade des Kalten Kriegs für[nach] Flugzeuge[n] und Raketen scannend[absuchend], die über die Polareiskappe kommen[würden].[Gemeint sind die Abwehrübungen, die an diesem Tag stattfanden.]

ausführlich:
- The Reasons Behind the Air Defense Stand Down on 9/11 (William Kelly, ratical.org, Oktober 2002)
automatisierte deutsche Übersetzung: 
- Die Gründe, weshalb die Luftverteidigung am 11. September am Boden blieb 
Zitat:
Es gibt keine Antwort auf die immer noch unbeantwortete Frage, warum keines der entführten Flugzeuge am 11. September von Düsenjägern abgefangen wurde. Jede Antwort wirft eine neue Frage auf.

Oberstleutnant der Luftwaffe erklärt: "11.September ist eine Lüge" 1 von 3 {8:22 – Start bei 6:22}

reflex113
Am 10.08.2010 veröffentlicht
www.youtube.com/reflex113
zu dem NORAD-Versagen siehe auch:
Dick Cheney was in control of NORAD (911facts.dk, undatiert – Google-Übersetzer)
9/11 Verdächtige: General Ralph Eberhart (Post, 09.09.2016)
- John Judge speaking at 9-11 and the Public Safety: Seeking Answers and Accountability (John Judge, ratical.org, 10.06.2002 - Google-Übersetzer
Zitat:
In addition to that, my parents used to take me to lunch during the day in the center area of the Pentagon in the courtyard in the middle. And I remember asking my father when I was young what certain things were there. And there were surface-to-air missile batteries in that area that defend the building. It's also the case after the Piper Cub that flew into the Whitehouse hit that a surface-to-air missile battery was built on the Whitehouse lawn in order to protect that building. […]
I also talked to an independent journalist investigator at the Pentagon whose response to my stand down thesis that I'm giving you, he said, "Didn't you read in the New York Times" -- and I've not been able to find this article so it may be he mis-cited it -- "that three days before September 11th half of the combat ready planes in the United States were taken down offline." I said, "I did not. Are you making your argument or mine?"
And then there's a third indication I have from someone whose son is stationed at Otis Air Force Base. The son has talked to pilots who were in the air the hour that the second plane was hit, scrambled out of Otis, who turned their attention to Flight 77 (the Pentagon flight) and made clear that they were going to go to try to intercept that flight coming back across from Ohio to DC and were called back -- according to these pilots -- were called back off the flight by the Command.
automatisierte Übersetzung:
Außerdem nahmen mich meine Eltern tagsüber im Zentrum des Pentagon im mittleren Hof zum Mittagessen mit. Und ich erinnere mich, dass ich meinen Vater gefragt habe, als ich jung war, welche bestimmten Dinge dort waren. In diesem Bereich befanden sich Boden-Luft-Raketenbatterien, die das Gebäude verteidigen. Es ist auch der Fall, nachdem der Piper Cub, der in das Whitehouse geflogen ist, getroffen wurde, dass auf dem Whitehouse-Rasen eine Boden-Luft-Raketenbatterie gebaut wurde, um dieses Gebäude zu schützen.
Ich habe auch mit einem unabhängigen Journalistenermittler im Pentagon gesprochen, dessen Antwort auf meine widerständige These, die ich Ihnen gebe, er sagte: "Haben Sie nicht in der New York Times gelesen ? " - und ich konnte es nicht finden Sie diesen Artikel, so dass er es falsch zitiert - "dass drei Tage vor dem 11. September die Hälfte der kampffähigen Flugzeuge in den Vereinigten Staaten außer Dienst gestellt wurde." Ich sagte: "Das habe ich nicht. Machen Sie Ihre oder meine Argumente?"
Und dann gibt es noch einen dritten Hinweis von jemandem, dessen Sohn auf der Luftwaffenbasis von Otis stationiert ist. Der Sohn hat mit Piloten gesprochen, die sich in der Stunde, in der das zweite Flugzeug getroffen wurde, in der Luft befanden, aus Otis herausgekommen sind, die sich auf Flug 77 (den Pentagon-Flug) konzentrierte und klarstellte, dass sie versuchen würden, abzufangen. Dieser Flug, der von Ohio nach DC zurückkehrte und von dort zurückgerufen wurde, wurde den Piloten zufolge vom Flugkommando zurückgerufen.

Mein Kommentar:
Warum spricht alle Welt nur über die Abwehrjäger, die nicht oder zu spät kamen? Wer erwähnt die Boden-Luft-Raketenbatterien am Pentagon, die John Judge oben erwähnt?

- Flugzeugterror in den USA: Weshalb hat die Luftabwehr versagt? Kriminelle Fahrlässigkeit oder Verrat – Kommentar zu einem Artikel der NY Times von Jared Israel (emperors-clothes.com, deutsche Version, gepostet 17. September 2001)

50 Punkte gegen die offizielle 11. September Version {18:39}

Youtubbel
Am 10.08.2010 veröffentlicht
Pures Allgemeinwissen unter 20 Minuten zum Startschuss 9/11 der heutigen Terrorkriege. (Diese Produktion ist als Crashkurs mit entsprechender Geschwindigkeit gedacht - Für langsamere Abspielung bitte die Geschwindigkeit bei YouTube auf 0.75 herabsetzen)
YOUTUBBELS NEUER KANAL:
Nicht verpassen, denn hier werden Verschwörungstheorien in der virtuellen Welt nachgestellt und analysiert: https://www.youtube.com/channel/UCt3z... Danke fürs ABO!
Dies ist eine Zusammenfassung der detaillierten, 5 stündigen Dokumentation "Das Neue Pearl Harbor" https://youtu.be/LqXU-2uKrEU von Youtubbel vorgestellt.
Die Punkte gegen die offizielle 9/11 Version in chronologischer Abfolge:
• Konkretes Vorwissen
• Unübliches Simulations-Aufgebot der Luftwaffe
• Kein Smulations-Abbruch (bis nach 10 Uhr)
• Zurückgehaltener Abbruch-Befehl der Generäle
• Keine Kommissionsbefragung zum 4-fachen Totalversagen
• Kein Abschussbefehl zum "Pentagon-Flugzeug"
• Cheneys eindeutiger Befehl zum "Pentagon-Flugzeug"
• Unerfahrener Luft-Akrobat Al Shehhi
• Rasender Flugneuling Jarrah
• "Alleinflug-Unfähiger" brilliert beim Pentagon
• Seltsame Risiko-Bereitschaft der "Piloten"
• Aussagen zum vorhergesehenem Seitentreffer
• Kein Flughafen-Foto mit Zeitstempel
• Unerwartetes Materialverhalten bei 800 KMH
• Volle Kontrolle bei 300 KMH über Höchstgeschwindigkeit
• Unnachvollziehbare Operations-Gefährdung
• Unmögliche Handyanrufe auf 10'000m bei 800KMH
• Fehlerhafte Entführungsbeschreibung am Telefon
• Intakte Stromzufuhr vom Sitztelefon nach "Absturz"
• Gänzlich eingetauchte Flugzeugteile
• Verpuffte Massivteile
• Kreisrundes C-Ring Austrittsloch am Pentagon
• Nicht übereinstimmende Überwachungsbilder
• 85! zurückgehaltene Pentagon-Aufnahmen
• Gänzlich verpufftes "Passagierflugzeug" bei Shanksville
• Keine Kerosinwolke
• 10 km auseinanderliegende "Fundorte"
• Sinnloser Flugkurs
• Kein Indiz für einen Passagierflugzeugabsturz bei Shanksville
• Verschwundener WTC-Brandschutz
• Feuertemperatur schmilzt Stahl
• Nach innen gezogene WTC-Stahltrassen
• Freifallgeschwindigkeit der 3 Türme
• Mehrere unabhängige Explosionen
• Bezeugte Explosionen im Untergeschoss
• Explosionen vor Einsturz im Eingangsbereich
• Explosionen und Tote im WTC7
• Explosionen vor Einsturz im WTC7
• 118 ignorierte Explosions-Zeugen vor Ort
• Sichtbare Explosions-Ausstösse
• Horizontal wegkatapultierte Stahlkolosse
• Diagonal und V-Schnitte an Stahlträgern
• Langanhaltende Hitze bis 1600 Grad im Untergrund
• 1'100 Unidentifizierte Opfer
• Knochenfragmente auf anderen Hochhausdächern
• Sprengbeweis-Auflistung
• Kontrollierter Abriss als Schlussfolgerung
• Vorwissen zum WTC7-Kollaps
• Verwendete Abriss-Sprache "in die Luft fliegen"
• Countdown bis Kollaps
• Komplettes und symmetrisches Stahlsäulen-Versagen
• Freifall durchs eigene Tragwerk
• Befangene & interne 9/11 Untersuchung
Hier geht es zu jedem einzelnen dieser 50 Punkte, welche gründlich auf Herz und Nieren geprüft und mit Quelle angegeben werden. Zur ganzen Dokumentation auf Deutsch:
Teil 1 https://www.youtube.com/watch?v=LqXU-...
Teil 2 https://www.youtube.com/watch?v=FPBfk...
Das Jahrhundertereignis bei welchem kurz vor den Anschlägen die neuerdings privat verpachteten, jedoch wegen Asbestsanierungen auf Lebzeit unrentabel gewordenen Zwillingstürme in Freifallgeschwindigkeit wegen Feuer zusammengefallen sein sollen, mit Teppichmessern die US-Hauptstadt angegriffen und die Wahrzeichen zerstört worden sein sollen und all dies mit einem feuerfesten Terroristenpass als Visitenkarte? Das ist was uns unsere Massenmedien eintrichtern, das tatsächliche Motiv dahinter heisst jedoch "PNAC Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert" und setzte sich danach genau so erlogen fort, indem auf der Begründung von nicht existierenden Massenvernichtungswaffen und ohne gültiges UN-Mandat illegal in den Irak eingefallen wurde um im Nahen Osten die jährlichen 26'171 Bomben rund um den verbündeten Israel streuen zu können. Abgesehen von den hier vorgestellten 50 Punkten sagen auch die Piloten für die 9/11 Wahrheit dass keine Seriennummer zu den besagten Passagierflugzeugen passt. Das gefundene Triebwerk in der Murraystr. wird wegen der TOBI Ducts und seiner Grösse gar nicht in 767 Maschinen eingebaut. Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=PeZgO...
Im US-Kriegsdokument "Operation Northwoods" wird zudem erläutert, wie die Opferung der eigenen Bevölkerung und Flugzeuge vom Radar unbemerkt ausgetauscht werden können, um eine False Flag als Angriffsgrund zu inszenieren. 16 Jahre danach ist der Grossteil des Puzzels zusammengesetzt. Es wird nun endlich Zeit diese ungeheure Lüge restlos aufzuklären, um den skrupellosen, selbstbereichernden Kriegstreibern das Handwerk zu legen.
Teilen ausdrücklich erwünscht!
Text und Übersetzung von 911niemalsvergessen
Originaldokumentation von Massimo Mazzucco
Idee und Umsetzung von Youtubbel
Musiktrack: Fallen Heroes Fugue

…und zum Schluß zwei Zugaben: 
1 minute summary of 9 11 {1:08}
Abigail Hughes
Am 13.10.2016 veröffentlicht 
Yeah... right... and you really believe we are all that stupid! God's not mocked either my friends! 
Übersetzung:
Am Morgen des 11. September haben 19 Männer mit Teppichmessern bewaffnet, die mittels eines Satellitentelefons und einem Laptop von einem Mann in einer Höhle dirigiert wurden, den ausgeklügeltsten Anschlag der Geschichte, im am besten überwachten Luftraum der Welt durchgeführt. Dabei überwältigten sie die Passagiere und die militärisch ausgebildeten Piloten in vier zivilen Flugzeugen, bevor sie diese dann über eine Stunde lang weit abseits der geplanten Route flogen, ohne dabei von einem Abfangjäger bedrängt zu werden.

Diese 19 Entführer gelten als fanatische religiöse Fundamentalisten, die gerne Alkohol tranken, Kokain schnupften und mit pinkhaarigen Stripperinnen zusammen waren, konnten in New York mit 2 Flugzeugen 3 Wolkenkratzer zum Einsturz bringen, während in Washington ein Pilot der nicht einmal eine einmotorige Cessna fliegen konnte eine Boeing 757 in einer perfekten 270° Abwärtsspirale aus 2,5 km Höhe präzise in die Controlling-Abteilung des Pentagons steuern, in der Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums gerade am Mysterium der 2,3 Billionen Dollar arbeiteten, deren Verschwinden Verteidigungsminister Donald Rumsfeld einen Tag zuvor in einer Pressekonferenz publik gemacht hatte.

Wer hinter den Anschlägen steckt, also die verantwortlichen Terroristen und die, die ihnen Unterschlupf gewährten, wussten die Nachrichtensprecher innerhalb von Minuten, die Experten innerhalb von Stunden, die Regierung innerhalb eines Tages und die Beweise fielen dem FBI buchstäblich in den Schoß. Der Reisepass von einem der Entführer wurde einige Blocks vom World Trade Center entfernt gefunden, er soll durch die Explosion beim Aufprall auf dem Wolkenkratzer aus dem Flugzeug geschleudert worden sein.

[David Kyrill, 9/11 – Die offizielle Geschichte, Guppe 42, 11.09.2015]
Even playing Donald Rumsfeld Steve Carell can’t resist from laughing. vicemovie stevecarell {0:36}
Daniel Fort
Am 08.01.2019 veröffentlicht 
Steve Carell laughing 

zu Seltsamkeiten bei den Attentats-Flugzeugen siehe auch:
- Alles ganz anders – Die vielen 9/11-Lügen (Hubertus Volmer, n-tv, 10.09.2011)

aktualisiert am 15.09.2019

Dienstag, 11. September 2018

Der Rechtsstaat an seinen Grenzen: Politiker offen für Bruch von Grundgesetz und Völkerrecht – Die Bevölkerung wird desensibilisiert

In der – aus meiner Sicht völlig überflüssigen – Dauerauseinandersetzung mit Russland werden wir ständig zugeballert mit der Berufung auf »unsere Werte«.
Was sind das für Werte?

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„Rechtsstaatlichkeit bedeutet, daß die Ausübung staatlicher Macht nur auf der Grundlage der Verfassung und von formell und materiellverfassungsmäßig erlassenen Gesetzen mit dem Ziel der Gewährleistung von MenschenwürdeFreiheitGerechtigkeit und Rechtssicherheit zulässig ist.“[1]
Zu einem Rechtsstaat gehören also:[2]
  • die rechtliche Garantie eines Zusammenlebens der Menschen in gleicher persönlicher Freiheit[3],
  • die Gewährleistung von Rechtssicherheit, nämlich von Rechtsklarheit (certitudo) und Realisierungsgewissheit (securitas) und damit auch sicherer Dispositionsgrundlagen,[4]
  • die Überprüfbarkeit der staatlichen Akte durch unabhängige Gerichte, insbesondere darauf, ob staatliches Handeln, das in die Rechte eines Einzelnen eingreift, gesetzmäßig und der Situation angemessen ist (Verhältnismäßigkeitsprinzip).[5]
[Rechtsstaat, BegriffWikipedia, abgerufen am 12.09.2018]
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- Rechtsstaat (Deutschland, geltendes Verfassungsrecht) (Wikipedia)
Seit dem Jugoslawienkrieg finden wir im außenpolitischen Handeln der Bundesrepublik zunehmend völkerrechtswidrige Maßnahmen.

ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46}

Newskritik Archiv
Am 22.12.2014 veröffentlicht 
Like http://www.facebook.com/newskritik - Das stärkt uns.
Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.

zu obigem ZAPP-Video:
ab 1:40:
»Man hat den Eindruck, daß sowohl die Print- wie auch die elektronischen Medien ein Verstärkungs- bzw. Propaganda-Instrument der Regierung sind.«
noch deutlicher ab 1:50:
»Ich möchte mal wissen, wer an welchen Stellschrauben dreht, daß Süddeutsche, Spiegel, Frankfurter, um drei zu nennen, mehr alle mehr oder weniger das Gleiche sagen und es praktisch bei uns keine Alternative dazu gibt.«
ab 2:20h zur Ukraine-Berichterstattung:
»Da war' ganz besonders schlimm! Das ist die reinste Kriegshetze gewesen, und leider bis in die taz hinein. Da war ich sehr entsetzt.«

Von diesen Aussagen bis zum der Pegida (während der Flüchtlingskrise) zugeschriebenen Begriff der »Gleichschaltung« ist es wahrlich nicht weit.
siehe dazu:
- Die EU zieht in den Propagandakampf (Post, 20.03.2015)
- Brutale Sprache auf dem Vormarsch… (Post, 19.06.2018)

Völkerrechtsbruch - Der Kosovo als Blaupause für die Krim - Schröder 09.03.2014 - Bananenrepublik {7:54}

Bananenrepublik1
Am 12.03.2014 veröffentlicht 
► Homepage: http://www.Bananenrepublik.tv - Bananenrepublik.tv
► Google+: https://plus.google.com/u/0/106701079...
► Zweiter-Upload-Kanal: http://www.youtube.com/user/dieBanane...
► Backup-Kanal: http://www.youtube.com/user/diebanane...
► Twitter: https://twitter.com/Stimmbuerger - Bananenrepublik
► Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=EKQ0yk...

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Vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 führte die NATO einen Luftkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien mit dem erklärten Ziel, eine humanitäre Katastrophe im Kosovo zu verhindern. Im Anschluss an den Krieg wurde das Kosovo unter UN-Verwaltung gestellt, blieb aber formal Bestandteil der Bundesrepublik Jugoslawien. Die militärische Kontrolle übernahm – bis heute – die NATO-geführte KFOR-Truppe.[Jugoslawienkriege, Kosovo, Wikipedia, abgerufen am 12.09.2018]
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In Form eines Friedensvertrages wendet Kant seine Moralphilosophie (vgl. Grundlegung zur Metaphysik der SittenKategorischer Imperativ) auf die Politik an, um die Frage zu beantworten, ob und wie dauerhafter Frieden zwischen den Staaten möglich wäre. Dazu müssen von der Vernunft geleitete Maximen eingehalten werden, die aus den zugrundeliegenden Begriffen entwickelt werden. Für Kant ist Frieden kein natürlicher Zustand zwischen Menschen, er muss deshalb gestiftet und abgesichert werden. Die Gewährung des Friedens erklärt Kant zur Sache der Politik, die andere Interessen dabei der kosmopolitischen Idee eines allgemeingültigen Rechtssystems unterzuordnen habe; denn so heißt es im Anhang: „Das Recht der Menschen muß heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten.“ Immanuel Kant: AA VIII, 380[1]
Bekannt geworden sind die Ideen des Völkerrechts, das die Verbindlichkeit der zwischenstaatlichen Abkommen fordert, und die Ausrichtung des Friedens als völkerrechtlichen Vertrag. In den Internationalen Beziehungen wird „Zum ewigen Frieden“ den liberalen Theorien zugeordnet. Die Charta der Vereinten Nationen wurde wesentlich von dieser Schrift beeinflusst.[2]
[Zum ewigen Frieden, Wikipedia, abgerufen am 12.09.2018] 
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Auch im Informationskrieg zur Ukraine sind von Anfang an von allen Seiten Nebelkerzen zur Kaschierung geostrategischer Interessen geworfen worden, was eine objektive Sicht erschwerte. In Chats und Kommentaren kam es gegen die einseitige Berichterstattung zu einem Aufstand der Leser und Zuschauer, die die Fakten checkten und sich nicht selten als besser informiert erwiesen als die Journalisten. Der Philosoph Julian Nida-Rümelin beklagte, dass „die deutschen Medien auffallend wenig Resistenz gegen eine Ideologisierung der Außenpolitik des Westens“ haben. Es fehle an kritischer Distanz gegenüber Nato- und CIA-gesteuerten Informationen. Er sprach von doppelten Standards, gar von „Kriegspropaganda gegen Putin“.[#1. Julian Nida-Rümelin: Die Vorwürfe gegen Putin klingen stark nach Kriegspropaganda, Stern, 29.7.2014.#] All das ist noch zu unaufgeklärt, um hier zu gültigen Schlüssen zu führen. Ich will daher meine knappe Zeit einem anderen Kriegsmythos aus jüngerer Zeit widmen, einem klassischen Beispiel dafür, wie willentlich versäumt wurde, Frieden zu stiften. Und Schwerter zu Pflugscharen zu machen. Wir dürfen nicht versäumen, daraus zu lernen. Es war ein Krieg ohne UN-Mandat, der also völkerrechtlich als Angriffskrieg gilt, und dennoch auf dem Weg ist, als gerechter, also richtiger Krieg in die Geschichtsschreibung einzugehen. Ich spreche vom Jugoslawienkrieg. […]
Der Gründungsvater der Friedensforschung, der Norweger Johan Galtung, nannte als wirklichen Kriegsgrund die Disziplinierung des „Fremdkörpers“ Serbien als letztes mit Russland und China verbundenem Land in Europa, das sich der neoliberalen Globalisierung widersetzt. Solche Erklärungen hatten keine Chance, gehört zu werden, für eine weitgehende Gleichschaltung der öffentlichen Meinung war gesorgt. Die Buchautoren Mira Beham und Jörg Becker[10] haben 31 PR-Agenturen erfasst, die für alle nichtserbischen Kriegsparteien tätig waren. Allein Kroatien gab mehr als fünf Millionen US-Dollar an US-Agenturen, um die öffentliche Meinung in seinem Sinn zu beeinflussen. Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem: Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Miloševic´ in Den Haag; günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros.
[Frieden muss gestiftet werden – Exempel Kosovokrieg oder: das Völkerrecht als GegnerDaniela Dahn, auf ihrer Homepage, 18.09.2014, Hervorhebungen von mir]
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Die in der Öffentlichkeit aufgetretene Irritation rührte zunächst daher, daß jahrzehntelang beschworene Normen der Staaten, die den Frieden garantiert zu haben schienen, unversehens aufgegeben worden waren. Europa hatte Frieden erlebt, weil die Grenzen respektiert wurden. Sie galten als unantastbar, völkerrechtlich akzeptiert und hatten die internationale Stabilität der Nachkriegszeit verbürgt. Der status quo hatte Gültigkeit. Das hatte seine Gründe. Vor allem verwiesen die Normen der UNO auf die Unverletzlichkeit der Grenzen; aber man hatte aus den Kriegen die Lektion gelernt, daß der Schutz des Territoriums aller Staaten eine Voraussetzung für den Frieden sei. Auch die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges hatten in Ost und West auf dieses Tabu geachtet. Ein außenpolitischer Revisionismus wurde nicht zugelassen. […]
Zunächst ist festzustellen, daß die NATO anfangs 1999 eine politische Erörterung um ihre Ziele und Interessen gescheut hat. Es ist sogar auffallend, daß sie ihre Position mit keinerlei rechtlichen Argumenten verteidigt hat [7]. Stattdessen bevorzugte sie, ohne abgestimmte Haltung die einzelnen Regierung die je eigenen Begründungen vertreten zu lassen. Die Bundesregierung beschritt den medialen Weg, die Hilflosigkeit der Opfer und das Leiden der Bevölkerung zu dokumentieren. "Wir können nicht länger zusehen, wenn...", so klang die Botschaft. Da mitten in Europa die Menschenrechte mit Füßen getreten würden, müsse man eingreifen. Der moralische Primat bestimmte die Schlagzeilen, welche die Notwendigkeit des Krieges emotionalisierten und begründeten. Die Regierung entpolitisierte ihr eigenes Tun. Zugunsten des moralischen Arguments wurde die völkerrechtliche Legalität verletzt. Der Wertewandel im Verständnis des Völkerrechts bei der Intervention im Kosovo ist offenkundig. An die Spitze der politischen Werteskala trat die Legitimation durch Menschenrechte. Menschen sollten vor staatlich geduldeter bzw. organisierter Mißhandlung durch Intervention von außen geschützt werden. Es wurde mit dem Begriff der internationalen Nothilfe argumentiert. Die Besetzung des Kosovo diene dazu, eine neue Rechtsordnung zu implementieren. So die einhellige Erklärung der intervenierenden Staaten, der Staaten der NATO. Damit ist deutlich, unter Bezug auf die völkerrechtliche Norm des Schutzes der Menschenrechte wurde die Norm vom Tabu der Grenzen verletzt. Die völkerrechtliche Legitimität konkurrierte mehr denn je mit der völkerrechtlichen Legalität, ja in diesem Fall wurde diese zugunsten jener aufgegeben. […]
Im zeithistorischen Rückblick wird der Stellenwert des Neuen Strategischen Konzepts der NATO vom April 1999 als Zusammenfassung einer etwa zehnjährigen Politik erkennbar, die zielstrebig die Kriterien der Interventionsfähigkeit entfaltet hat. Es ist daher kein Zufall, sowohl in der im Sommer 1990 in London verabschiedeten Konzeption der neuen, "politischen" NATO als auch in der Projektierung der Bundeswehr um 1990/91 diese Kriterien wiederzuentdecken. Sie leiteten den phasenweisen Umbau der Militär- und Sicherheitspolitik in Europa, deren Struktur und Programm für die Fähigkeit, den neuen Typ des Krieges führen zu können, ein Jahrzehnt später schon ganz gut erkennbar geworden ist. Die Option, die eine Entscheidung wie die zum Krieg im Kosovo voraussetzt, findet sich bereits als machtpolitische Grundlegung in den militärischen Entwürfen der Zeit um 1990. Im historischen Rückblick ist weder die NATO noch die deutsche Politik einfach in die Wirren des Balkans hineingestolpert. […] 
Auf einer anderen Ebene liegt das Problem der Moral, also der Transformation des Völkerrechts; hier ist manches noch ungelöst. Die Gültigkeit des (alten) Völkerrechts diente dazu, eine Ordnung des Friedens zu errichten und zu erhalten. Man kann aus dem Zusammenhang mit dem zivilisatorischen Prozeß verstehen, daß es eine Entwicklung vom Recht zum Krieg über das Recht im Krieg bis hin zum allgemeinen Gewaltverbot - der Ächtung des Angriffskrieges - gegeben hat [16]. Davon abzusehen und die Selbstmandatierung an Staaten oder Staatengruppen freizugeben, würde die Gefahr eines internationalen Chaos provozieren [17] und nur die einer anderen "imperialen Machtlogik" begründen. Die Enttabuisierung des Krieges ist ein hoher Preis für die Legitimierung des Militäreinsatzes zum Schutz der Menschenrechte. Das Legalitätsprinzip wurde mit Mühen bei der UNO institutionalisiert. Es einfach aufzugeben, wäre unheilvoll. 
[Detlef Bald, Zur Legitimierung des Kosovo-Krieges:Deutsche Sicherheitspolitik zwischen Macht und Moral, Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der evang.-luth. Kirche in Bayern, Kreis München, Datum unbekannt, wahrscheinlich 1999, Hervorhebungen von mir]
eine Zwischenbemerkung:
Interessanterweise fällt die Neuausrichtung der NATO (Menschenrechte sind höher zu bewerten als das Völkerrecht) zeitlich mit der Auflösung der Sowjetunion zusammen. Wer hier geostrategische Interessen außer acht läßt, ist blind.

eine zweite Zwischenbemerkung:
nach allem, was ich dargelegt habe, geht die außenpolitische Entwicklung, nämlich die Legitimierung des Regelbrechens, einher mit einer Affinität des Staates zum innenpolitischen Regelbrechen: z.B. dem Nicht-Informieren des Bundestages bei bestimmten Sachverhalten und Fragen oder der zunehmenden Einschränkung von Arbeitnehmerrechten. (Dies mag eine Überinterpretation sein, ich sehe es so…)

siehe auch:
- Beiträge zum NATO-Krieg gegen Jugoslawien (AG Friedensforschung, 1999-2015)

Aus oben Dargelegtem folgt die Notwendigkeit für den Staat, die westliche (in diesem Fall die deutsche) Bevölkerung zu erziehen hin in Richtung auf eine größere Toleranz gegenüber Völkerrechtsbrüchen durch die sogenannte westliche Wertegemeinschaft. Daß dadurch Manipulationen Tür und Tor geöffnet werden, wird als Kollateralschaden hingenommen – wenn dies nicht sogar gewünscht sein sollte. Erstaunlicherweise folgen die öffentlichen außenpolitischen Medien- und Politik-Diskurse der letzten 20 Jahre alle dem gleichen Muster: Da gibt es irgendwelche Diktatoren (»kleine Hitlers«), die ihr Volk unterdrücken, und der Westen ist moralisch aufgefordert, die unterdrückten Minderheiten in anderen Staaten zu unterstützen. Daß diese unterdrückten Minderheiten im gleichen moralischen Raum handeln wie ihre Unterdrücker wird geflissentlich ignoriert: Wir lassen unsere Hilfe nur den sogenannten gemäßigten und demokratischen oppositionellen Kräften zukommen…

Den Begriff der Desensibilisierung findet man in der Verhaltenstherapie und in der Immuntherapie.

In der Immuntherapie geht es darum, durch eine allmählich Steigerung der Menge von Alltergenen, mit denen man den Organismus konfrontiert, dessen überschießende Immunantwort zu reduzieren zu versuchen. Wikipedia schlußfolgert: »Ein Erfolg der Therapie ist an der Verringerung der Beschwerden zu erkennen, im besten Fall treten diese gar nicht mehr auf.«
In der Verhaltenstherapie wird die Desensibilisierung häufig bei Angststörungen eingesetzt:
Die systematische Desensibilisierung setzt dann in der Therapie an einem schwachen Glied der zuvor erstellten Reizhierarchie an und konfrontiert den Patienten mit einer Vorstellung eines Objektes, welches der Betroffene in nur geringem Maße mit dem eigentlichen Phobieobjekt assoziiert. Zusätzlich wird angstantagonistisches Verhalten eingeübt, meist eine sogenannte progressive Muskelentspannung (auch: progressive Muskelrelaxation, kurz PMR). Falls bei der Vorstellung eines Reizes Angst auftritt, wird dabei die Vorstellung sofort abgebrochen und zur Entspannung übergegangen. Hat sich der Patient daran gewöhnt, ist er also desensibilisiert, so kann er die nächste Stufe in Angriff nehmen und mit der Vorstellung der Maus eine Annäherung wagen.[3] Die Reizhierarchie wird also bis zum Auslösungsobjekt der psychischen Störung schrittweise abgearbeitet, sodass der Betroffene letztlich nicht zwingend voll und ganz von seiner Störung geheilt wird, dennoch zumindest in Zukunft besser mit seinen Gefühlen zu bestimmten Objekten oder Situationen umgehen kann.[4][Systematische Desensibilisierung, Therapie, Wikipedia, abgerufen am 11.09.2018]
Der zentrale Begriff in einer verhaltenstherapeutischen Desensibilisierung ist der der Gewöhnung:
Eine frühe Studie zum Nachweis von Habituation beim Menschen publizierte 1925 der Berliner Kinderarzt Albrecht Peiper, nachdem er festgestellt hatte, dass Neugeborene bereits wenige Minuten nach der Geburt auf akustische Signale (Töne einer Spielzeugtrompete) mit veränderten Körperbewegungen reagieren. Er testete daraufhin, ob auch Ungeborene bereits durch verändertes Strampeln auf solche Laute reagieren. Seine Beobachtungen zeigten, dass die Reaktionen der Ungeborenen auf eine Autohupe umso schwächer ausfielen, je öfter sie den Lauten ausgesetzt worden waren. Später konnten andere Forscher nachweisen, dass Neugeborene auch auf wiederholt dargebotene olfaktorische und visuelle Reize mit Habituation reagieren, wenn sie folgenlos bleiben, also nicht verstärkt werden.
Ein weiteres Beispiel für Habituation beim Menschen ist die Gewöhnung an Kleidung, wie sie jedem FKK-Liebhaber bekannt ist: Wer im Urlaub mehrere Wochen lang weder Hose noch Hemd getragen hat, wird bei seiner Rückkehr in die Textilkultur durch das beständige Drücken des Stoffs gegen Haut und Körperhaare anfangs erheblich irritiert sein, sich aber nach kurzer Zeit wieder an diesen Dauerreiz gewöhnt haben. Auch eine neue Brille kann zunächst zu derartigen Irritationen an Ohren und Nase führen, die später durch Habituation wieder verloren gehen.
Dass es sich beim Phänomen der Habituation um keine bloße „Erschöpfung“ der an der Wahrnehmung des Reizes beteiligten Sinneszellen handelt, kann man leicht an folgendem Beispiel nachvollziehen: Der Mensch gewöhnt sich nach kurzer Zeit zum Beispiel an das nächtliche, gleichmäßige Summen der Fahrzeuge auf einer entfernten Autobahn, bis er dieses Hintergrundgeräusch schließlich nicht mehr als störend wahrnimmt. Sobald das Geräusch aber aussetzt, weil man an einem absolut ruhigen Ort übernachtet, bemerkt man, dass etwas „nicht stimmt“.
[Habituation, Habituation beim Menschen, Wikipedia, abgerufen am 11.09.2018]
Mesmerising Mass Sheep Herding {1:36}

Caters Clips
Am 11.02.2016 veröffentlicht 
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It’s woolly’s roundup! This incredible footage of hundreds of sheep being herded across New Zealand’s grasslands will blow you away.
The amazing footage shows hordes of sheep stampeding their way across a field, being rounded up by dogs as they migrate to a new field.
The mesmerising scenes were caught on film by aerial photographer and qualified pilot Tim Whittaker, from New Zealand.

YouTube Video Russischer Bauer kommandiert Enten in den Stall (Spiegel Online) {0:34}

Max Koch
Am 06.05.2015 veröffentlicht 

Serenading the cattle with my trombone (Lorde - Royals) {4:14}

Farmer Derek Klingenberg
Am 03.08.2014 veröffentlicht
SNAPCHAT - farmerderek1
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Wildgewordene Kühe jagen RC Auto Tiere {3:15}

nivaldo nunes
Am 09.08.2014 veröffentlicht 

abschließender Kommentar:
Was wir sehen, ist ein sowohl außen- wie auch innenpolitischer Kurswechsel in Richtung auf Regel-Ignorierung oder Regel-Verbiegung im Gange, verbunden mit der entsprechenden medialen Begleitung: Es stehen militärische Operationen an, da ist eine friedliebende Bevölkerung störend. Da stört die Gefahr eines Krieges, deshalb wird ein Bedrohungsszenario mit Putin aufgebaut, und wir bekommen ständig erzählt, daß wir uns verteidigen müssen. Der gewünschte Kollateralschaden sieht so aus, daß Russland verteidigungspolitisch immer mehr in die Defensive gerät. Aber nach 9/11 und Krim-Annexion (aus diesem Grund ist der Begriff der Annexion so wichtig!) bleibt dem prinzipiell friedliebenden Westen keine andere Option!