Montag, 27. Juli 2020

Zum Tod von Hans-Jochen Vogel: Narrativ, Gegen-Narrativ und Parteiendiktatur (Karl Jaspers)


Diese Würdigung ist zweigeteilt. Sie wird von Albrecht Müller eingeführt und von Hans Bleibinhaus fortgeführt. Und außerdem verlinken wir hiermit noch auf eine sehr positive Würdigung Vogels durch den langjährigen Bonner Journalisten und Mitglied der „Gelben Karte“, Hartmut Palmer, in „Cicero“. Dass zwischen der Würdigung durch Hartmut Palmer zum einen und jener durch Bleibinhaus/Müller zum andern Welten klaffen, werden NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser schnell erkennen.

Albrecht Müller:
Der gerade verstorbene Hans-Jochen Vogel war ein sehr fähiger Mensch, ausgezeichnet mit exzellenten Examina und auch gewürdigt bei und durch die Wahl zum Oberbürgermeister von München schon im Jahre 1960, also in jungen Jahren. Er war ein verantwortungsvoller Justizminister. Ich könnte aus eigener Erfahrung und guter Kenntnis auch noch einiges zu den jetzt angesichts seines Todes erscheinenden lobenden Erklärungen hinzufügen: Hans-Jochen Vogel hat schon sehr früh erkannt, was die Bodenspekulation in unseren Städten anrichtet, und zeitlebens diesen Wahnsinn bekämpft – als Oberbürgermeister und als Bundesbauminister und als Vorstandsmitglied der SPD. Ich habe Hans-Jochen Vogel sogar auf eine persönlich sehr schöne und wohltuende Weise kennengelernt. Wir kannten uns aus der Münchner Zeit in den sechziger Jahren. Als ich dann ab Ende 1969 für die Öffentlichkeitsarbeit des Parteivorstandes der SPD in Bonn verantwortlich war, war Hans-Jochen Vogel der Einzige aus der Vorstandsriege der SPD, der regelmäßig im Büro des Angestellten seiner Partei vorbeikam und fragte, wie‘s geht und wo der Schuh drückt. Als ich dann selbst Mitglied im Deutschen Bundestag war, habe ich ihn in der Fraktion als sehr effizienten Vorsitzenden erlebt. Auch das ist viel wert und nicht selbstverständlich.

In der Würdigung Vogels durch Hartmut Palmer gibt es eine längere Passage, deren Aussage ich teile: Hans-Jochen Vogel hat sich sehr viel um die konkreten Sorgen einzelner Menschen gekümmert.

Dann habe ich aber auch den ganz anderen Hans-Jochen Vogel kennengelernt, schon früh:

In der am Sonntag erschienenen dpa-Meldung über den Tod von Hans-Jochen Vogel war die Rede davon, er habe 1972 nach Bonn gehen müssen, weil die SPD-Linke in München ihm Schwierigkeiten machte. Einer dieser vermeintlichen Gegner von Hans-Jochen Vogel ist einer meiner besten Freunde: Hans Bleibinhaus. Er hat mich 1963 überzeugt, in die SPD einzutreten, und war dann in der Zeit der heftigen Auseinandersetzungen Hans-Jochen Vogels mit seiner Münchner Partei Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender dieser Partei in München. Deshalb konnte ich immer prüfen, ob das, was Hans-Jochen mir über seine Schwierigkeiten in München sagte, dem entsprach, was mein Freund erlebt und erfahren hat. Da gab es gewaltige Differenzen.

mehr:
siehe auch:
„Weiterarbeiten und nicht verzweifeln“ (Hartmut Palmer, Cicero, 27.07.2020)
- „Warum wir ohne Werte nicht leben können“ (Referat von Dr. Hans-Jochen Vogel auf Einladung des Lyons Clubs Ebersberg am 13. November 2011, 17.00 Uhr)
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mein Kommentar:
Mit Palmers Artikel beginnt eine Art von Glorifizierung. Aber was soll er auch anderes schreiben? Albrecht Müller ist ein alter Haudegen. Der läßt sich von den Bedürfnissen, post mortem einen schwachen Heiligenschein um den Kopf von Hans Jochen Vogel zu zeichnen, nicht beeinflussen.



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Karl Jaspers

KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19 – Start bei 34:09 – 
Mausfeld: »Die Parteien verselbständigen sich…«}
KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
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Die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wandelt sich vor unseren Augen. Es werden Wege beschritten, an deren Ende es weder eine Demokratie noch einen freien Bürger geben würde, vielleicht ohne dass die, die sie gehen, dieses Ende wollen. Diese Wege sind nicht unausweichlich. Aber nur ein zur Freiheit drängendes, seiner selbst darin bewusstes Volk kann die Demokratie in freier republikanischer Verfassung, die bisher nur eine Chance ist, verwirklichen. Wie werden wir regiert? Wer regiert uns? Woher kommen die Politiker? – Wie ist die Struktur der Bundesrepublik, nicht nur juristisch und in der Theorie, sondern im faktischen Geschehen? – Welcher Wandel vollzieht sich in der Struktur der Bundesrepublik? Es scheint: von der Demokratie zur Parteienoligarchie, von der Parteienoligarchie zur Diktatur. […]

Die Verfasser des Grundgesetzes scheinen vor dem Volk Furcht gehabt zu haben. Denn dieses Gesetz schränkt die Wirksamkeit des Volkes auf ein Minimum ein. Alle vier Jahre wählt es den Bundestag. Die ihm von den Parteien vorgelegten Listen oder Personen sind schon vorher durch die Parteien gewählt. Der Vorgang dieser verborgenen Vorwahl, die die eigentliche Wahl ist, ist verwickelt; die Namen für die Wahlkreislisten und die Landeslisten werden nicht auf gleiche Weise aufgestellt. Immer aber sind es die Parteigremien, nie das Volk, das an diesem entscheidenden Anfang beteiligt wäre. Man muss Parteimitglied sein, um bei dieser Wahl irgendwo mitwirken und um aufgestellt zu werden. […]
Eine Mitwirkung des Volkes durch das Referendum wurde nicht zugelassen. Das Volk ist dem Namen nach der Souverän. Aber es hat keinerlei Einwirkung auf die Entscheidungen, außer durch die Wahlen, in denen nichts entschieden, sondern nur die Existenz der Parteienoligarchie anerkannt wird. Die großen Schicksalsfragen gehen nicht an das Volk. Ihre Beantwortung muss das Volk über sich ergehen lassen, und es merkt oft gar nicht, dass etwas und wie es entschieden wird.
[Karl Jaspers (»Wohin treibt die Bundesrepublik? – Tatsachen – Gefahren – Chancen«, 1966), zit. in Ingrid Ansari, Wie demokratisch ist die Bundesrepublik Deutschland?, AchGut, 18.08.2019]

Eine weitere Sorge des Philosophen galt der Gefahr eines totalitären Herrschaftssystems, wie sie damals von der Sowjetunion ausging, inzwischen aber mit den technisch immer raffinierteren Manipulations- und Überwachungsmethoden auch die westlichen Demokratien von innen bedroht. Mit seiner Philosophie und seinen politischen Eingriffen setzte Jaspers sich zwischen alle Stühle. Von Rationalisten wurde er als Mystiker abgetan, von Theologen als ungläubiger Vernünftler. 
[
Ein unbequemer Mahner zwischen allen Stühlen (rheinpfalz.de, 26.02.2019]

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[Jaspers] wohnte als Beobachter dem Auschwitz-Prozess bei und trat massiv für die Aufhebung der damals anstehenden Verjährungvon NS-Verbrechen ein. 1966 erhob er mit dem Buch Wohin treibt die Bundesrepublik? Tatsachen – Gefahren – Chancen warnend seine Stimme mit einer Absage an Machtpolitik und Parteienstaat. Er trat für eine Verfassungsänderung zugunsten von mehr direkter Demokratie ein. Die Möglichkeiten, politisch Einfluss zu nehmen, seien für das Volk sehr gering. Die Wahlen bezeichnete er als „Akklamation zur Parteienoligarchie“. Mit diesen Thesen geriet er in die Debatte um die damalige Große Koalition und den „Selbstverrat“ der SPD bei der Anerkennung der Notstandsgesetze. Kritik erhielt er dabei fast in gleicher Weise aus der Politik von rechts und links, fand jedoch auch eine breite Zustimmung in der Öffentlichkeit.
[
Karl Jaspers, Politische Stellungnahmen, Wikipedia, abgerufen am 28.07.2020] 
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Kaum konkret nachweisbar ist die Wirkung von Jaspers' Philosophie auf philosophisch interessierte Laien. Sie kann nicht unerheblich sein, wie die ungewöhnlich hohe Auflagenzahl seiner Bücher zeigt, besonders jener in Taschenbuchformat. Jaspers' Bekanntheitsgrad in einer breiteren Öffentlichkeit wurde in den Fünfziger- und Sechzigerjahren durch die Diskussion seiner politischen Thesen in vielen Massenmedien der Bundesrepublik (darunter auch im „Spiegel“ und der „Zeit“ ... die seinen Ansichten breiten Raum gaben) maßgeblich erhöht. Die öffentliche Reaktion auf seine Thesen war damals zum Teil sehr polemisch. So hat man in Zeitungen aus dem linken politischen Spektrum die Totalitarismuskritik als Resultat eines blinden Antikommunismus und einer fixierten Mentalität des „Kalten Kriegs" angeprangert. Die Erwägung, der Westen mir seiner Führungsmacht USA müsse als letzte mögliche Alternative zu einer welt¬weiten kommunistischen Terrorherrschaft auch den Atomkrieg ins Kalkül ziehen, wurde als antikommunistischer Auswuchs eines vergreisten, pro-amerikanischen „Nato-Philosophen" hingestellt. In konservativen Zeitungen wurden die Forderungen nach Aufgabe der Doktrin der deutschen Wiedervereinigung, nach Anerkennung der durch den Zweiten Weltkrieg geschaffenen Grenzverhältnisse, die Kritik :an den Notstandsgesetzen und die Behauptung der Entwicklung zur Parteiendiktatur in der Bundesrepublik scharf angegriffen und als Hirngespinste eines politisch weltfremden Philosophen abgetan, der noch dazu im Ausland lebe. Dass Jaspers auch die These vertreten hat, man müsse die DDR durch Gewährung von Wirtschaftshilfe unterstützen, um ihre Eigenständigkeit innerhalb des Ostblocks zu stärken, damit dann gewisse politische Llberalisierungen leichter ermögliche und die Kontakte zwischen den Bürgern der damaligen beiden deutschen Staaten verbessert werden könnten, wurde damals kaum zur Kenntnis genommen. Ob diese Vorschläge nahezu zwanzig Jahre später in den Köpfen von prominenten konservativen Politikern (z.B. J. Strauß) in der Bundesrepublik eine Rolle spielten, als sie die Gewährung von großzügigen Krediten an die DDR in die Wege leiteten, ist wohl nur schwer überprüfbar.
[Kurt Salamun, Karl Jaspers, 2., verbesserte und erweiterte Auflage, Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, S. 130 – Goog
leBooks]

siehe auch:
Der soziale Wohlfahrtsstaat (in: Hans Kruse, Demokratie in einer globalen Welt, Springer 2014, S. 47ff.)
- WOHIN TREIBT DIE BUNDESREPUBLIK? (Karl Jaspers, SPIEGEL, 18.04.1966) 



Als exemplarisches Beispiel, wie sich die Menschen verführen lassen: Barack Obama:

KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19 – Start bei 50:06}
KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube!

Samstag, 25. Juli 2020

Corona – Pervertierte Wissenschaft: Wir messen nur noch Hausnummern!!!

Aktuelle CORONA-Zahlen in DEUTSCHLAND: COVID-19-Neuinfektionen erneut auf höherem Niveau {1:52}

WELT Nachrichtensender
Am 25.07.2020 veröffentlicht 
Die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland am Samstag: Seit gestern wurden dem Robert Koch-Institut insgesamt 781 neue Infektionen gemeldet. Damit gibt es rund 6.000 nachweislich Infizierte im Land. 9.118 Menschen sind mittlerweile gestorben. Der Reproduktionsfaktor liegt bei 1,08.
mein Kommentar:
Anscheinend werden in dieser Nachricht »Fakten« mitgeteilt.
»Damit gibt es rund 6.000 nachweislich Infizierte im Land.«
Dieser Satz ist nicht wirklich falsch, aber, da die positiv Getesteten als »nachweislich infiziert« GELTEN, vermittelt er ein unzutreffendes Bild der Realität:
Die rund 6.000 »nachweislich Infizierten« sind 
EBEN NICHT 
nachweislich »infiziert«, das ist einfach nur die Zahl der insgesamt positiv Getesteten!
Ohne eine Information darüber, wieviel Tests gemacht wurden, hat diese Zahl keinerlei Aussagekraft!
Und darüber wird zwar informiert, aber nur in den »Täglichen Lageberichten« – nicht in den Nachrichten!
Laut dem Täglichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) (RKI, Stand: 22.07.2020)
Screenshot aus dem Lagebericht vom 22.07.2020
wurden zwischen der 11. und der 28. KW insgesamt ca. 7,3 Millionen SARS-CoV-2-Tests durchgeführt. Bei einer falsch-Positiven-Rate von nur 1% ergäbe dies eine Anzahl von 73.000 falsch positiv Getesteten!


Selbst eine kleine Fehlerquote kann erhebliche Folgen haben. Bei den verschiedenen PCR-Tests in Deutschland kommt es laut einer am 3. Juni aktualisierten Studie (Ringversuch von über 400 Labors) im Durchschnitt der Labors zu 1,8 Prozent falsch positiven Resultaten. Mit anderen Worten:
  • Auf 100'000 durchgeführte Tests bei Personen, von denen keine infiziert ist, werden durchschnittlich 1'800 Menschen fälschlicherweise als „Corona-Infizierte“ ausgewiesen.
Doch in der aktuellen Situation hält der deutsche Mathematiker Klaus Pfaffelmoser diese Fehlerquote von 1,8 Prozent für «dramatisch», weil unter den heute Getesteten der Anteil der Angesteckten ebenso klein oder sogar kleiner sei wie der Prozentsatz der falsch positiven Resultate. Tatsächlich wurden vom 11. Mai bis zum 31. Mai in Deutschland nur noch zwischen 1,1 und 1,7 Prozent der Untersuchten positiv getestet, also zwischen 1'100 und 1'700 von 100'000 getesteten Menschen. Die Zahlen liegen damit im Bereich der statistisch zu erwartenden falschen Resultate. […]

Gehen wir im Folgenden trotzdem von der pessimistischen Variante aus, dass gegenwärtig

  • von 100'000 getesteten Personen 1'500 positiv getestet werden, also als infizierte Fälle gelten.
Von 100'000 Testresultaten zeigen also 1'500 eine Infektion an. Es sind die statistisch «neuen Fälle», die überall publiziert werden. Wenn man aber weiss, dass bei 100'000 Tests 1'800 falsche Resultate zu erwarten sind («falsch positive» Befunde), sollten seriöse Medien die statistisch erfassten Fallzahlen nicht mehr publizieren. Denn die Zahl der statistisch zu erwartenden falschen Resultate (1'800) übersteigt dann sogar die Zahl der gemeldeten Infizierten (1'500) – in der Schweiz sogar um das Dreifache (1'500 gegenüber 542). Natürlich liegt es auch an den Behörden, auf die fragewürdige Aussagekraft und den grossen Fehlerbereich ihrer «Fallzahlen»-Statistik deutlich hinzuweisen.

Für Pfaffelmoser hat die Fehlerquote der Tests gravierende Folgen:

1. Selbst wenn Sars-CoV-2 vollständig verschwunden ist, ergeben 100'000 Tests fälschlicherweise immer noch 1800 Infizierte an. Deshalb verbreitet sich das Virus in der Statistik ständig weiter. In einer von Viren völlig freien Region würden statistisch weiterhin «Fälle» auftreten. Und je mehr Tests gemacht würden, desto mehr würde die Kurve der «Fälle» in der Statistik sogar wieder ansteigen. Doch in Tat und Wahrheit handelt es sich in dieser tatsächlich virenfreien Region ausschliesslich um falsche Testresultate.
2. Es macht keinen Sinn, künftige, einschränkende Massnahmen von der Zahl der Neuinfizierten pro 100'000 Einwohner abhängig zu machen, beispielsweise in Deutschland von 50 Infizierten pro 100'000 Einwohner innerhalb einer Woche. Denn bereits 2778 Tests pro 100'000 Einwohner genügen, um diese 50 Infizierten in einer faktisch Covid-19-freien Bevölkerung fälschlicherweise auszuweisen (Fehlerquote 1,8 Prozent). 
[Urs P. Gasche, Auch ohne neue Corona-Fälle steigen die «Fallzahlen» weiter!, Info-Sperber, 19.06.2020 – Hervorhebungen von mir]
mein Kommentar:
Seit der 20. KW (siehe obigen Screenshot aus dem RKI-Lagebericht vom 22.07.2020) liegt der Prozentsatz der positiv Getesteten UNTER der in der erwähnten Ringstudie ermittelten Falsch-Positiven-Rate!

Gute Nachrichten: Keine Spur von Pandemie, Fränkische Klinik zieht Corona Bilanz {6:05}

Lehrer MaPhy
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube




In der virologischen Surveillance der AGI wurden in der 24. KW 2020 in 8 von 36 eingesandten Proben (22 %) Rhinoviren nachgewiesen. Seit der 15. KW 2020 wurde keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.
[
Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 18.06.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND, RKI, 18.06.2020, Abschnitt »Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen«,  S. 11, 2. Absatz. unten – Hervorhebung von mir]
mehr zu der Arbeitsgemeinschaft Influenza, ihrem Netzwerk von Sentinel-Praxen (Grippe-Web) und ihren Wochenberichten:
Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)

Das Wunder von Gütersloh - Schlagartig 1000 Menschen geheilt {1:26}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
oder nur ein anderer Test?
siehe dazu:
- Das Wunder von Gütersloh (Post, 06.07.2020)
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Freitag, 24. Juli 2020

Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle

Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle {3:12:45}

OVALmedia
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Anfang der Sitzung: 00:11:19
Sitzung nach der Pause: 02:15:37
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss auf https://corona-ausschuss.de und auf Telegram https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.
Wir brauchen Eure Unterstützung mit der Übersetzung! Wir wollen auf allen Sitzungen des Corona-Ausschusses Untertiteln haben und dafür vertrauen wir Euch. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr uns gerne mit den Untertiteln auf Deutsch oder andere Sprache helfen! Dazu bitte diesen Artikel lesen :) https://support.google.com/youtube/an...
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss: https://corona-ausschuss.de/
Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Spendenbescheinigungen können wir derzeit leider noch nicht ausstellen.
Die Bankverbindung ist:
Rechtsanwaltsanderkonto/Treuhandkonto:
Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich
Verwendungszweck
“Stiftung Corona Ausschuss”
IBAN: DE09250601801001362605
BIC: HALLDE2HXXX
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Die Filmemacher von OVALmedia haben diese live-Übertragen ohne Budget umgesetzt. Wir produzieren zudem einen Kinofilm zur Coronakrise. Ihr könnt uns unterstützen, z.B. über das crowdfunding, siehe www.corona.film, oder auf dem direkten Weg:
Bank transfer:
OVALmedia Berlin GmbH
IBAN: DE66 4166 0124 0017 1707 00
BIC: GENODEM1LPS
Paypal:
OVALmedia Berlin GmbH
https://www.paypal.me/ovalmediaberlin
Bitcoin (primary address)
bc1q7xfc7ppuw5jwz77sy29txy0efwqnpxw70swgy6
Monero (primary address)
4ATT5z6TgvR6aH9HsPjjLENB6wMaF36aMYwFs2N6sXXWfMZpgz5Vs2GNBrtLAJxVdZEPnvRiF4c56R1k2pfGEvvfFfBztpn
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Preradovic: Moral als Waffe

Moral als Waffe - Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Alexander Grau {25:49}

Punkt.PRERADOVIC
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Moralische Empörung überall. Auch jetzt in der Corona-Krise merken wir: Wer moralisch auf der richtigen Seite steht, gewinnt. Pluralistische Diskussionen? Mangelware – leider auch in den Öffentlich-rechtlichen TV-Sendern. Natürlich brauchen wir Moral für eine friedliche Gesellschaft. Aber wenn Moral zur Waffe wird und Empörung zu Munition, dann engt das den Diskurs ein. Was ist das moralisch Richtige? Darüber sollten wir reden können. Und differenzieren. Denn selbst ein Donald Trump kann mal recht haben. Der Philosoph Dr. Alexander Grau, Autor des Buches „Hypermoral – die neue Lust an der Empörung“ sagt: Hypermoralismus kann totalitäre Züge annehmen. Wir brauchen wieder mehr rationalen Diskurs.  
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siehe auch:
indubio – Die Korrektheit frißt ihre Kinder (Diskussion, AchGut, 26.07.2020 - Podcast)
Hochschulrektorenkonferenz auf dem Weg in die Gleichschaltung (Post, 03.12.2019)
Edeka: gendergerechte Diskriminierung zum Muttertag 😜 (Post, 05.05.2019)
Stefan Kretzschmar: "Wir haben keine Meinungsfreiheit mehr" (Post, 14.01.2019)
- Political correctness schnürt einem die Luft ab (Post, 12.10.2018)

20 Jahre Assad an der Macht in Syrien

20 Jahre Assad an der Macht in Syrien {28:19}

Michael Lüders  
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Eine Bilanz der Herrschaft Baschar al-Assads
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Donnerstag, 23. Juli 2020

Fall Epstein: Vorsitzende Richterin angegriffen, Sohn erschossen


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Jeffrey Edward Epstein (* 20. Januar 1953 in New York City; † 10. August 2019 ebenda) war ein US-amerikanischer Investmentbanker[1] und verurteilter Sexualstraftäter.[2] 2019 war er angeklagt worden, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen unterhalten zu haben.[3] Während der Vorbereitung auf den Prozess starb er in der Haft; laut Obduktionsbericht durch Suizid. Die Todesumstände lösten einen Justizskandal aus, gefolgt von zahlreichen Verschwörungstheorien.
[
Jeffrey Epstein, Wikipedia, abgerufen am 25.07.2020]
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Die für den Fall Epstein zuständige Vorsitzende Richterin Esther Salas [engl. Wikipedia – Google-Übersetzer, Link von mir hinzugefügtwurde in ihrem Haus überfallen. Ihr Mann wurde schwer verletzt und ihr Sohn wurde erschossen. Der Attentäter war als Mitarbeiter eines Lieferdienstes verkleidet.

Epstein selbst wurde Monate zuvor in seiner Gefängniszelle getötet. Überwachungskameras funktionierten „versehentlich“ nicht und seine Wärter, die nach offiziellen Angaben „versehentlich“ drei Stunden eingeschlafen waren, wurden später befördert.

Jeffrey Epstein hatte einen elitären Kinderschänderring in den USA betrieben, der von Mitgliedern der Reichen und Mächtigen genutzt wurde. Auf den Passagierlisten seines „Lolita-Express“-Fliegers findet sich beispielsweise mehrere Male der Name Bill Clinton. Epsteins Aussagen als Kronzeuge hätten eine große Sprengkraft gehabt.
mehr:
- Fall Epstein: Vorsitzende Richterin angegriffen, Sohn erschossen (Jens Bernert, Blauer Bote, 20.07.2020)

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Salas ist der Richter, der die Sammelklage gegen die Deutsche Bank (Karimi gegen Deutsche Bank Aktiengesellschaft et al.) leitet Diese behauptet, die Deutsche Bank habe schlechte Rechnungslegungspraktiken und habe gegenüber Wertpapierinvestoren irreführende Aussagen gemacht, die sich aus dem Wunsch der Deutschen Bank ergeben Verschleierung der Mängel bei der Bekämpfung der Geldwäsche und der schlechten Überwachung von Kunden mit hohem Risiko wie Jeffrey Epstein, der Danske Bank in Estland und der FBME Bank . [18] [19]
[Esther Salas, Bemerkenswerte Fälle, engl. Wikipedia, abgerufen am 25.07.2020 – Google-Übersetzer]
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siehe auch:

Who Is Ghislaine Maxwell? | Jeffrey Epstein: Filthy Rich | Netflix {9:28}

Netflix
Am 29.05.2020 veröffentlicht 
On one hand, Ghislaine Maxwell was known as a graceful socialite. On the other, according to her accusers, she was a woman who lurked at the edge of high society, scouting and procuring young women to give to Jeffrey Epstein. Here's the enduring mystery of Ghislaine Maxwell.
Watch Jeffrey Epstein: Filthy Rich, Only on Netflix: https://www.netflix.com/title/80224905
mehr Text: siehe YouTube

Exposing Jeffrey Epstein's international sex trafficking ring | 60 Minutes Australia {45:16}

60 Minutes Australia
Am 10.11.2019 veröffentlicht 
The Jeffrey Epstein scandal – Tara Brown reports how a New York billionaire masterminded an international sex trafficking ring of young women, and why wealthy and powerful men, including HRH Prince Andrew, are now implicated in the saga.
mehr Text: siehe YouTube

Die Causa Epstein {31:20}

Alumination
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Ein kleiner Überblick zu der Geschichte von Jeffrey Epstein.
BTC bc1q9hjv920kp2j80glsmkfut7xkdqt3wucchaf8hp
ETH 0x46e3ea09f5a39af4c88c06b77fde342f26344a2b
BCH qr5dr0g6sqzzrega7fvh053lc4f259z98vdznddmus
patreon.com/alumination
subscribestar.com/alumination Quellenangabe sprengt leider mal wieder das Zeichenlimit. Ist in den Kommentaren angepinnt.

- xxx (Post, )
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Die Weißhelme und ich – eine intensive Geschichte…

in Arbeit…

"Impfentwicklung bei 80-90% Immunität der Infizierten ist Unsinn." - Prof. Bhakdi | VÖ: 13.07.2020

"Impfentwicklung bei 80-90% Immunität der Infizierten ist Unsinn." - Prof. Bhakdi | VÖ: 13.07.2020 {14:04}

Radio München
Am 23.07.2020 veröffentlicht 
Teil 1 einer Reihe zur neuartigen RNA-Impfung. Eine Vielzahl respiratorischer Atemwegsinfektionen, bakterieller oder viraler Art machen manchen Menschen das Leben schwer. Nun hält das Virus SarS-Cov-2 die Welt in Atem, vielmehr außer Atem, und genau gegen dieses wird überall mit Nachdruck nach einem Impfstoff gesucht. Ruhm, Ehre und viel Geld winken dem ersten, aber auch einigen rasch folgenden Pharmafirmen, die entsprechendes auf den Markt bringen. Mit zwei Wissenschaftlern wollen wir von Radio München die Impfentwicklung gegen die Erkrankung Covid-19, also gegen das Virus SarS-Cov-2 beleuchten. Zunächst lassen wir in zwei Teilen Prof. Sucharid Bhakdi zu Wort kommen. Er ist ein deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, war selbst an Impfentwicklungen beteiligt, ist emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Im zweiten Teil wird es um die neuartige RNA-Impfung gehen.
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Öffentlich-rechtliches Fernsehen im digitalen Zeitalter


Professor Dr. Norbert Schneider hat den NachDenkSeiten einen längeren und interessanten Beitrag zur Veröffentlichung überlassen. Norbert Schneider hat lange Erfahrung in der Medienpraxis und auch in der Medienaufsicht. Siehe Anmerkung zur Person am Ende des Artikels*. Wie viele NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser hält er viel von der gesellschaftlichen Einrichtung „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk“. Dennoch wird es einigen Widerspruch zu seinem Beitrag geben. Ich werde demnächst Schneiders Artikel in einem eigenen Beitrag kommentieren und ergänzen. Albrecht Müller.

Alles, was Recht ist

In den ersten Wochen der Pandemie haben täglich bis zu 18 Millionen Zuschauer die Tagesschau gesehen. Die Deutschen haben sich, virtuell, um das Medium versammelt, dem es in schweren Zeiten vertraut. Das viel geschmähte Fernsehen erwies sich in der Not einmal mehr als Ort der Integration.[1]

John Reith, der erste Direktor der BBC, hatte, wohl als erster, das Radio schon 1922 als einen integrator for the democracy bezeichnet, weil es viele Menschen zusammenbringt. Was mit Integration im Kontext von Fernsehen gemeint ist, machte zum ersten Mal das Fernsehurteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 1961 klar. Konrad Adenauer wollte ein Bundesfernsehen veranstalten. Die Richter haben das – Rundfunk ist Ländersache – verboten. Doch sie beließen es nicht bei dieser Klarstellung. In ihrer Begründung schufen sie für das öffentlich-rechtliche Fernsehen eine Ortsbestimmung, indem sie es ebenso wie (die) Presse zu den unentbehrlichen modernen Massenkommunikationsmitteln rechneten, durch die Einfluss auf die öffentliche Meinung genommen und diese öffentliche Meinung gebildet wird. Fernsehen war für sie kein neutrales Medium, sondern ein eminenter Faktor der öffentlichen Meinungsbildung. Im Umsatzsteuerurteil (1971) präzisierte das Gericht diesen Faktor mit der Formel, das Fernsehen übe eine integrierende Funktion für das Staatsganze aus. Im Gesamtprogramm musste sowohl die Vielfalt der Gegenstände als auch die Vielfalt der Meinungen angemessen zum Ausdruck kommen, wie es dann im 6. Rundfunkurteil vom Februar 1991 hieß.

Doch Grundversorgung ist ein dynamischer Begriff. Ändert sich die Gesellschaft, also auch die Gegenstände und Meinungen, dann ändert sich auch die Grundversorgung. Deshalb spricht das Gericht im 6. Rundfunkurteil von einer Bestands- und Entwicklungsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie gilt für die Technik wie für die Inhalte. Daraus entstand eine Dauerfrage. Was ist eine zeitgemäße Grundversorgung, in der sich die Veränderungen der Gesellschaft abbilden? Was ist in dieser Hinsicht jeweils mit Integration gemeint?

Man kann die Geschichte des Fernsehens der letzten siebzig Jahre als eine Folge von Antworten (oder ihr Ausbleiben) auf diese Fragen erzählen. Dabei lassen sich drei Phasen unterscheiden, die sich freilich überlappen, sodass eine exakte Datierung keinen Sinn machen würde.

mehr:
siehe auch:

Corona-Ausschuss – Sitzung 03: "Bergamo - was war da los?"

Livestream am 23. Juli 11:00 Uhr: Sitzung 03: "Bergamo - was war da los?" - Corona-Ausschuss {4:39:52}

Stiftung Corona-Ausschuss
Live übertragen am 23.07.2020  
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss:
https://corona-ausschuss.de
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Corona-Hypnose und »einmaliges« Daten-Fiasko:
John Ioannidis Warned COVID-19 Could Be a “Once-In-A-Century” Data Fiasco. He Was Right

Die Unzuverlässigkeit von COVID-19-Daten ist ein Problem, über das sich alle einig zu sein scheinen.

Am Donnerstag teilte ein Gesundheitsbeamter aus Florida einem lokalen Nachrichtensender mit, dass ein junger Mann, der als COVID-19-Opfer aufgeführt wurde, keine zugrunde liegenden Bedingungen hatte.

Die Antwort überraschte Reporter, die nach zusätzlichen Informationen suchten .

"Er starb bei einem Motorradunfall", stellte Dr. Raul Pino klar. „Man könnte tatsächlich argumentieren, dass es der COVID-19 gewesen sein könnte, der ihn zum Absturz gebracht hat. Ich kenne die Schlussfolgerung nicht. “

Die Anekdote ist ein lächerliches Beispiel für eine echte Kontroverse , die einige farbenfrohe Meme inspiriert hat: Was sollte einen COVID-19-Tod definieren?

Obwohl die Frage wichtig ist, können solche Vorfälle nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs in Bezug auf die Unzuverlässigkeit von COVID-19-Daten sein.

Im Mai brach ein öffentlicher Radiosender in Miami eine nationale Geschichte. Die US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) hatten Antikörper- und Virustests zusammengeführt und damit wichtige Kennzahlen verdeckt, anhand derer der Gesetzgeber festlegt, ob sie ihre jeweiligen Volkswirtschaften wieder öffnen sollten. Die Geschichte wurde bald von NPR aufgegriffen , der mit einem Epidemiologen sprach, der die Praxis verurteilte.

"Es ist nicht angemessen, sowohl serologische als auch virale Tests unter derselben Kategorie zu melden, da diese beiden Arten von Tests sehr unterschiedlich sind und uns unterschiedliche Aussagen machen", sagte Dr. Jennifer Nuzzo vom Johns Hopkins Center für Gesundheitssicherheit gegenüber NPR.

Der Atlantik folgte bald mit einem Artikel, der erklärte, dass die Agentur ein ungenaues Bild des Zustands der Pandemie zeichnete. Die Praxis, sagten die Autoren, machte es schwierig zu sagen, ob mehr Menschen tatsächlich krank waren oder lediglich Antikörper aus der Bekämpfung des Virus erworben hatten.

Experten für öffentliche Gesundheit waren nicht beeindruckt .

„Wie konnte die CDC diesen Fehler machen? Dies ist ein Durcheinander “, sagte Ashish Jha, KT Li-Professor für globale Gesundheit in Harvard und Direktor des Harvard Global Health Institute.

In gewisser Weise war das "Durcheinander" keine Überraschung. Zwei Wochen zuvor hatte Dr. Deborah Leah Birx, die Koordinatorin der Coronavirus-Task Force des Weißen Hauses, die Agentur Berichten zufolge in einer Besprechung aufgerissen und gesagt: "Es gibt nichts von der CDC, dem ich vertrauen kann."

Die Bedenken von Birx hinsichtlich der Daten der CDC haben die Bedenken hinsichtlich der Datenmanipulation nicht ausgeräumt. Die New York Times spekulierte, dass die Agentur möglicherweise versucht habe, "die Testzahlen für politische Zwecke zu verbessern". Der Texas Observer fragte sich, ob der Staat "seine COVID-Testzahlen durch Einbeziehung von Antikörpertests erhöht".

In Anbetracht der manchmal komisch ungenauen Prahlereien von Präsident Trump über Amerikas Teststärke waren solche Fragen vielleicht nicht ungerechtfertigt. Die vielen Leute, die mit der Times sprachen, sagten, die Antwort sei einfacher und führten das fehlerhafte System auf „Verwirrung und Müdigkeit in überlasteten staatlichen und lokalen Gesundheitsabteilungen“ zurück.

Wenn Datenmanipulation das Motiv gewesen wäre, würden die Architekten des Tricks unhöflich erwachen. Die Testzahlen stiegen, aber auch die Fallzahlen. Der Anstieg Ende Juni und den ganzen Juli über löste neue Befürchtungen einer zweiten Welle und mehr Sperren und mehr Anklagen aus, dass Amerika die Pandemie verpfuscht hatte . (Der Anstieg war das Ergebnis sowohl verstärkter Tests, einschließlich Antikörpertests, als auch eines erneuten Auftretens des Virus.)

mehr:
- John Ioannidis warnte COVID-19 könnte ein "einmaliges" Daten-Fiasko sein. Er hatte recht (Jon Miltimore, fee.org, 23.07.2020 – Google-Übersetzer)
siehe auch:
- Wie gefährlich ist Covid-19? (Gunnar Jeschke, Freitag-Community, 26.07.2020 – Eine PDF-Version mit eingebetteten Abbildungen ist auf Dropbox verfügbar.)

mein Kommentar:
Was soll ich davon halten, wenn in der offiziellen Statistik/in offiziellen Verlautbarungen/in Meldungen der MSM-Medien zwischen positiv Getesteten, Infizierten und Erkrankten (»nachgewiesene – bzw. bestätigte – Fälle« bzw. »davon Genesene«) sprachlich und sinngemäß nicht unterschieden wird?

Was soll ich davon halten, wenn es für die Statistik keinen Unterschied macht, ob jemand mit oder durch SARS-CoV-2 gestorben ist?

Was soll ich davon halten, daß das RKI noch bis in die letzte Märzwoche hinein von Covid19-assoziierten Obduktionen abriet und erst nach Protesten von Pathologen-Verbänden umschwenkte?
Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben.«
[Wulf Rohwedder, 
Zweifel an Corona-Fallzahlen Will das RKI Obduktionen verhindern?, Tagesschau, 09.04.2020 – Hervorhebung von mir]

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Mittwoch, 22. Juli 2020

Weißhelm-Betrügereien: Wie lange können Bundesregierung und MSM das noch unter dem Radar halten?


Als der Weißhelm-Gründer James Le Mesurier im November letzten Jahres in Istanbul Selbstmord beging, war dies für die deutschen Medien ein Thema. Klar, konnte man doch – ohne jegliches Indiz – Russland für den Tod des ehemaligen britischen Elitesoldaten verantwortlich machen. Damals war der Öffentlichkeit schließlich noch nicht bekannt, dass Le Mesurier kurz vor seinem Selbstmord den Unterstützern der Weißhelme, darunter auch der Bundesregierung, einen Brief schickte, in dem er zugab, deren Spendengelder veruntreut zu haben. Aufgedeckt hat dies die mehrere Monate andauernde Recherchearbeit der niederländischen Zeitung „De Volkskrant“. Demnach einigten sich die Geberländer, den Betrugsfall geheimzuhalten. Das gilt offenbar auch für die Rechercheergebnisse aus den Niederlanden. Hatten die Weißhelme früher einen Stammplatz in der Berichterstattung, verschweigt man nun eisern die Dekonstruktion des Mythos. Von Jens Berger.
mehr:
- Betrug bei den „Weißhelmen“ und Politik und Medien schweigen (Jens Berger, NachDenkSeiten, 22.07.2020)
siehe auch:

Betrugsskandal bei den "Weißhelmen" – Wieso hat Bundesregierung nicht den Bundestag informiert? {4:02 – Start bei 1:06 – Christofer Burger: » Tatsache ist, daß im April 2020 das Auswärtige Amt Zinsen in Höhe von 49.596,92 Euro von der niederländischen Stiftung/NGO Mayday Rescue Foundation zurückgefordert hat. «}

RT Deutsch
Am 21.07.2020 veröffentlicht 
Begleittext siehe YouTube
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dazu siehe auch:
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Die niederländische Zeitung de Volkskrant berichtete, dass er drei Tage vor dem Selbstmord von James Le Mesurier am 11. November 2019 seinen Geberländern einen Betrug bei der Mayday Rescue Foundation gemeldet hatte und angeboten hatte, von der Stiftung zurückzutreten. Dies folgte auf den Besuch eines niederländischen Buchhalters im Mayday Rescue Office in Istanbul, bei dem falsche Quittungen aufgedeckt wurden, nachdem ein Mitarbeiter zugegeben hatte, dass sie und ein Kollege die falsch datierten Quittungen auf Anweisung von Le Mesurier geschrieben hatten. [11] [12]
Eine forensische Untersuchung der Konten von Mayday Rescue durch Grant Thornton fand anschließend auf Initiative der Geberländer statt, da die meisten Finanzunterlagen fehlten. ein zusammenfassender Bericht, den die Journalisten von de Volkskrant gesehen hatten. Le Mesurier hatte einen großen Betrag von der Stiftung geliehen, um seine Hochzeit im Jahr 2018 zu bezahlen, und Bargeld, das für andere Zwecke bestimmt war, war verwendet worden, um Prämien an leitende Angestellte, einschließlich sich selbst und seiner Frau, zu zahlen. Der neue Administrator, Cor Vrieswijk, bezeichnete die Gehälter der leitenden Angestellten als "übermäßig", in einigen Fällen als 26.000 Euro pro Monat, obwohl diese von den Geberländern genehmigt worden waren. Die von Le Mesurier gemeldete ursprüngliche Angelegenheit, eine Zahlung von 50.000 US-Dollar an sich selbst, war das Ergebnis eines "Missverständnisses" und nicht eines Betrugs. [11] [13]
Andere Kritikpunkte waren, dass es hier keinen Aufsichtsrat gab, so dass die Direktoren ihre eigenen Gehälter festlegen konnten, und dass die gemeinnützige Organisation Handelsniederlassungen in der Türkei und in Dubai hatte. Das niederländische Außenministerium hatte seine Unterstützung für Mayday Rescue im Jahr 2018 wegen Bedenken hinsichtlich des Finanzmanagements eingestellt. [11]
Der neue Administrator von Mayday Rescue gab Anfang 2020 bekannt, dass die Stiftung innerhalb weniger Monate geschlossen werden würde.  Deutschland fordert fast 50.000 Euro zurück, und die Niederlande halten einen endgültigen Zuschuss von über 57.000 Euro zurück. [11]
[Mayday Rescue Foundation, Betrugsvorwurf, engl. Wikipedia, abgerufen am 23.07.2020 – Google-Übersetzer – Ich habe die englische Wikipedia zitiert, weil im deutschen Artikel die Finanzprüfungsgesellschaft Grant Thornton nicht vorkommt.]
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Die Mayday Rescue Foundation hat im Juli 2020 die Verwendungsnachweise für die Projektphasen Batal 19 und Batal 23 bei den für die Prüfung zuständigen Behörden Auswärtiges Amt und Bundesverwaltungsamt eingereicht, wo sie zeitnah bearbeitet werden. Das Auswärtige Amt sieht nach der Untersuchung des Prüfungsunternehmens Grant Thornton keinen Hinweis auf Betrug und geht davon aus, dass die Mittel ihrem vorgesehenen Verwendungszweck, der Förderung der Weißhelme, zugegangen sind. Dies legt auch der Abschlussbericht einer Finanzprüfung durch Grant Thornton nahe. Um eine zweckgemäße Verwendung der Mittel abschließend sicherzustellen, laufen derzeit Verwendungsnachweisprüfungen.
[Im Wortlaut: Regierungspressekonferenz vom 20. Juli 2020, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung]

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