Montag, 19. Oktober 2020

Corona und Macht

Die Geschichte wiederholt sich: Spahn fordert mehr alleinige Macht {10:11}

LION Media  
Am 19.10.2020 veröffentlicht 

Merkel Virologe Michael Meyer-Hermann finanziert von Gates - Impfstoff ohne Nadel? {9:27 – Start bei 2:55}

KranzTV  
Am 15.10.2020 veröffentlicht 
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„Schauen wir uns eine Computersimulation von einem Virus an, das sich durch die Luft verbreitet, wie die Spanische Grippe von 1918“, sagt er. „Es würde sich sehr, sehr schnell verbreiten. In einer solchen Epidemie würden über 30 Millionen Menschen sterben. Das ist ein ernstes Problem, und wir sollten uns Sorgen machen.“
[Bill Gates, zit. in: Benno Wenz, Gabi Schlag, Impfstoffe der Zukunft – Wettlauf im Kampf gegen kommende Pandemien, Deutschlandfunk Kultur, 09.07.2020]
aus dem Ärmel:
Das Helmholtz-Institut hat in den letzten Jahren 10-15 mio von B&M Gates-Stiftung erhalten
Die BMGS hat in den letzten Jahren erkleckliche Summen gezahlt an: 
- WHO
- BBC
- Spiegel
- Correctiv
- Charité
- Helmholtz-Institut
zu Bill Gates siehe:

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Corona: Auch in Aurich demonstrieren die »Vollpfosten«

Querdenken 494 Ostfriesland in Aurich {2:27}

AURICH.TV  
Am 19.10.2020 veröffentlicht 
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Der Mainstream nimmt John Ioannidis zur Kenntnis!

Stanford-Professor John Ioannidis hat in einer Metastudie erneut die Sterblichkeit von Covid-19 untersucht - mit einem erstaunlichen Ergebnis. Ist die durch das Coronavirus verursachte Krankheit weniger tödlich als bisher angenommen?

  • Weltweit sterben Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19*.
  • Der Stanford-Professor John Ioannidis hat in einer Metastudie erneut die Sterblichkeit untersucht.
  • Das Ergebnis ist erstaunlich. Bei den Sterberaten gibt es große Differenzen.
Stanford - Es klang nach einer guten Nachricht, und die steckt wohl auch im Ergebnis einer neuen Covid-19*-Metastudie: Die Krankheit scheint in weniger Fällen tödlich zu verlaufen als früher angenommen. Doch die Botschaft des Autors war auch klar: Für die Entscheidungen der Politik können seine Erkenntnisse zwar hilfreich sein, man müsse sie aber differenziert betrachten.

Coronavirus-Studie: Stanford-Professor wertet 61 Studien weltweit aus

Urheber der Studie ist John Ioannidis, einer der derzeit meistzitierten Autoren in der Wissenschaftswelt. Der Professor für Medizin und Epidemiologie an der Universität Stanford hat 61 Studien aus der ganzen Welt ausgewertet, die aus Antikörpertest-Stichproben die tatsächliche Infiziertenrate in der jeweiligen Bevölkerung errechneten. Sie untersuchten also die Dunkelziffern der Corona-Fälle. Die Ergebnisse hat Ioannidis statistischen Korrekturen unterzogen und ins Verhältnis gesetzt zu den offiziellen Covid-19-Todesfällen in den Untersuchungsgebieten.
mehr:
siehe auch:
Pandemie-Erkenntnisse der WHO Neue Corona-Studie überrascht: So tödlich ist das Virus wirklich (Jan-Frederik Wendt, Hessische/Niedersächsiche Allgemeine, 19.10.2020)
Forscher: Corona-Todesrate ist wahrscheinlich geringer als 0,2 Prozent (Torsten Harmsen, Berliner Zeitung, 17.10.2020)
COVID-19: Wo ist die Evidenz? (Andreas Sönnichsen, Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, 13.10.2020)
- „Der Fall Ioannidis“ (Ulrich Dirnagel, laborjournal.de, letzte Änderungen: 26.05.2020)
Beachte das Datum der Wodarg-Veröffentlichung!
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Die Mehrheit der Menschen muss erkennen, dass die soziale Misere, vor allem die seit Jahren anhaltende kontinuierliche Senkung ihres Lebensstandards, aber auch der kulturelle Verfall und die zunehmende Unterwerfung der Gesellschaft unter autoritäre politische Strukturen ihre Ursachen im gegenwärtigen Finanzsystem hat. Auszug aus dem Buch „Wolff of Wall Street“, Promedia Verlag. Ernst Wolff

Fehleinschätzung: „Das Finanzsystem ist nur ein Teilbereich unserer Gesellschaft, den man nicht unbedingt verstehen muss.“


Die Fassade der parlamentarischen Demokratie hat es dem Finanzsektor ermöglicht, sich über Jahrhunderte hinweg weitgehend unkontrolliert zu entwickeln. Es sind aber noch zwei weitere Faktoren hinzugekommen, die ihm geholfen haben, beständig an Macht und Einfluss zu gewinnen: Zum einen hat die Bankenwelt im Laufe der Zeit eine eigene Fachsprache entwickelt, die Außenstehenden den Zugang erschwert und das Verständnis von Hintergründen und Zusammenhängen fast unmöglich macht. Zum anderen sind den meisten Menschen die Auswirkungen der Vorgänge im Finanzwesen auf das eigene Leben nicht bewusst.

Aus diesen Gründen nimmt das Finanzwesen in der Wahrnehmung der meisten Menschen bis heute einen eher untergeordneten Platz ein. Oft steht es auf einer Stufe mit anderen Teilbereichen der Gesellschaft wie dem Gesundheits- oder dem Ausbildungswesen, und in vielen Fällen erfährt es sogar noch weniger Aufmerksamkeit.

Diese Mischung aus Desinteresse und Unverständnis ist vom Finanzsektor im vergangenen halben Jahrhundert in historisch einmaliger Weise ausgenutzt worden und hat ihm dazu verholfen, von der internationalen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt zur stärksten Macht zu werden, die es jemals auf unserem Planeten gegeben hat – mit der Folge, dass unser gesamtes Leben heute bis ins kleinste Detail von den Vorgängen an den Finanzmärkten geprägt und beeinflusst wird.

Wie sind die Finanzmärkte so mächtig geworden?

Das gegenwärtige Finanzsystem ist am Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden und spiegelt noch immer die damaligen Machtverhältnisse wider. Zentraler Dreh- und Angelpunkt des Systems ist der US-Dollar, der 1944 zur globalen Leitwährung erklärt wurde und Ende der 1940er Jahre einen historischen Siegeszug um die Welt antrat, der als „Nachkriegsboom“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist.

Größter Nutznießer dieses Wirtschaftsaufschwungs waren die amerikanischen und europäischen Banken, die die Wirtschaft mit Krediten versorgten und daran glänzend verdienten. Als der Boom in der Mitte der 1970er Jahre zu Ende ging, ging aber auch die Nachfrage nach Krediten zurück, so dass die Banken sich nach anderen Verdienstmöglichkeiten umzusehen begannen.

Auf Grund ihrer in den vorangegangenen Jahrzehnten gewonnenen finanziellen Macht drängten sie die Politik, die rechtlichen Vorschriften für den Bankensektor zu lockern und ihnen so neue Profitquellen zu eröffnen. Das Drängen hatte Erfolg und setzte einen Prozess in Gang, der heute als Deregulierung bekannt ist und das Gesicht der Weltwirtschaft von Grund auf verändert hat.

Einer der wichtigsten Meilensteine der Deregulierung war die Zulassung von Hedgefonds. Dabei handelt es sich um Vermögensverwaltungen einer ultrareichen Klientel, die wie Banken arbeiten dürfen, ihren gesetzlichen Vorschriften aber nicht unterliegen. Dieser Schritt war die größte Machterweiterung, die die Banken in ihrer über 500-jährigen Geschichte erlebt hatten, denn er ermöglichte es ihnen, eigene Hedgefonds zu gründen und fortan all die Geschäfte zu betreiben, die ihnen zuvor verboten waren.

Die Zugeständnisse an die Finanzindustrie gingen allerdings noch weiter. Im Zuge der Deregulierung wurden auch Aktienrückkäufe, die zuvor als unlauteres Instrument zur Kursmanipulation verboten waren, erlaubt. In den angelsächsischen Ländern wurde das Trennbankensystem abgeschafft, das nach dem Börsencrash von 1929 zum Schutz von Bankkunden eingeführt worden war. Rund um die Welt wurden immer neue Steueroasen geschaffen, Briefkastenfirmen zugelassen und Bilanzvorschriften gelockert.

Besonders wichtig war die Einführung immer neuer Finanzprodukte, insbesondere von Derivaten. Auch wenn diese historisch einmal zur Absicherung von Risiken erfunden worden sind, handelt es sich bei ihnen in ihrer heutigen Form zum weitaus überwiegenden Teil um nichts anderes als um Wetten, mit denen Investoren auf zukünftige Preise, Kurse oder Zinssätze setzen. Ihr Umfang ist im vergangenen Vierteljahrhundert exponentiell gewachsen und nimmt heute den mit Abstand größten Platz im gesamten globalen Finanzgefüge ein.

Folge dieser Maßnahmen war ein ungezügeltes Wachstum des Finanzsektors, das zur „Finanzialisierung“ der gesamten Weltwirtschaft führte. Geld, das vorher in Form von Investitionen in die industrielle Produktion geflossen war, wanderte in immer größerer Menge in den Finanzsektor. Während die Realwirtschaft zu verkümmern begann, nahm die Spekulation an den Finanzmärkten exponentiell zu und verwandelte sie in ein globales Casino, in dem mit den Wetteinsätzen auch die Risiken immer weiter anstiegen.
mehr:
- Ein Tumor, der seinen Wirt tötet (Hinter den Schlagzeilen, 19.10.2020)
siehe auch:
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Corona in Schweden: Kein Lockdown, keine Masken, kein Abstand

Corona in Schweden: Kein Lockdown, keine Masken, kein Abstand {2:45}

BILD  
Am 19.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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Sonntag, 18. Oktober 2020

Gunnar Kaiser: Die zweite Welle kommt!

Die zweite Welle kommt! {12:53}

Gunnar Kaiser  
Am 18.10.2020 veröffentlicht 
Quelle:
La deuxième vague n’est pas virale mais économique et sociale : l'appel de 250 intellectuels
https://www.marianne.net/agora/tribun...
weiterer Text und Links: YouTube
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Maskenpflicht: Körperverletzung im Amt?

Das der Bundesregierung unterstellte Robert Koch-Institut empfiehlt eine situative Maskenpflicht für die Allgemeinheit im öffentlichen Raum. Nach eigenem Bekunden stützt sich die Behörde dabei auf wissenschaftliche Studien und Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation. Doch gibt das RKI die aktuelle Forschungslage korrekt wieder? Eine kritische Betrachtung. OLIVER MÄRTENS, 18. Oktober 2020, 5 Kommentare

Hinweis: Dieser Beitrag ist auch als Podcast verfügbar.

Bundes- und Landespolitiker suggerieren derzeit eine – epidemiologisch zweifelhafte – sogenannte "2. Welle" von COVID-19-"Infektionen". Bundeskanzlerin Merkel erklärt, das Land sei "bereits in der exponentiellen Phase" und der bayerische Ministerpräsident Söder stellt fest: "Wir sind dem zweiten Lockdown eigentlich viel näher, als wir das wahrhaben wollen". Innenminister Seehofer geht noch weiter und warnt: "Wenn wir nichts spürbar beschließen, ist der nächste Lockdown unvermeidlich."

In diesem politischen Klima veröffentlichte das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch, dem 14. Oktober, seinen täglichen Lagebericht unter Ausweis der wöchentlichen Testumfänge, Bruttopositivtestungen und Positivenquote. Demnach wurden in der jüngsten (41.) Berichtswoche über 1,1 Millionen Testungen vorgenommen, rund 29.000 Mal positiv getestet und eine "Trefferquote" von 2,5 Prozent ausgewiesen. (PDF, S. 10)

Einschränkungen der PCR-Testergebnisse

Berücksichtigt werden muss, dass die Positivtestungen brutto zu verstehen sind, also ohne Abzug von falschpositiven Ergebnissen, ohne Abzug von Doppeltestungen und ohne Abzug der sogenannten Prävalenz, also derjenigen Positivfälle, die nicht neu sind, sondern die bereits vor der betreffenden Berichtswoche positiv getestet worden wären – wenn denn das RKI sich zuvor nachhaltig um die Ermittlung der Prävalenz gekümmert hätte, was aber bisher nicht geschehen ist.

Da diese Positivtests auf der PCR-Methode beruhen, die nach Angaben verschiedener staatlicher Gesundheitsbehörden, etwa in der Schweiz und in den USA, keine diagnostische Qualität besitzt (Swissmedic, PDF, S. 2, FDA, PDF, S. 39), verbietet es sich, von "laborbestätigten COVID-19-Fällen" zu sprechen, was das RKI dennoch in tatsachenwidriger und irreführender Weise bis heute tut.

Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass für die PCR-Methode Daten über das Ausmaß an falschpositiven Ergebnissen existieren. Diese rangieren laut einem Ringversuch deutscher Labore in Größenordnungen von 1,4 bis mindestens 2,2 Prozent (je nach Betrachtung einer begrenzten Zahl weiterer Coronaviren) bis hin zu durchschnittlich 2,3 Prozent (innerhalb einer Fehlerspanne von 0,8 bis 4,0 Prozent) gemäß einer offiziellen Veröffentlichung der britischen Behörden. Die vom RKI für die 41. KW ausgewiesenen 2,5 Prozent liegen also ganz überwiegend innerhalb der zu konstatierenden Unsicherheitsspanne aufgrund möglicher Falschpositiver. Ferner liegt diese Quote deutlich unter dem Maximalwert von 9 Prozent in der 14. KW – ein Wert, der das deutsche Gesundheitssystem seinerzeit keinesfalls in die Nähe der Überlastung gebracht hatte.
mehr:
Die Maskenpflicht: Epidemieeindämmung oder Körperverletzung im Amt? (Oliver Märtens, Multipolar, 18.10.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Samstag, 17. Oktober 2020

REVERSION von Narrative #12: Goldgräberstimmung - Globale Konzerne freuen sich über mehr Daten

REVERSION von Narrative #12: Goldgräberstimmung - Globale Konzerne freuen sich über mehr Daten {1:28:11}

OVALmedia  
Am 17.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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Clemens Arvay - Rufmord in der Wikipedia, die Analyse | #44 Wikihausen

Clemens Arvay - Rufmord in der Wikipedia, die Analyse | #44 Wikihausen {1:36:12}

wikihausen  
Am 17.10.2020 veröffentlicht 
Der Biologe und Gesundheitsökologe Clemens Arvay hat sich kritisch zu RNA Impfungen und zu den drastisch verkürzten Zulassungsverfahren geäußert.Seitdem wird er in der Wikipedia regelrecht attackiert.
Der Artikel zu seiner Person wird Stück für Stück gezielt umgeschrieben. Positive Rezeptionen werden trotz qualitativ hochwertigen Belege und Quellen gelöscht.Negatives wird regelwidrig sogar aus offensichtlich meinungsmachenden Blogs und Zeitungsartikeln in den Artikel eingebaut.
Federführend sind die einschlägig bekannten Wikipedianer Fiona B. und PerfectTommy.
Letzterer ist Vertreter der selbsternannten "Skeptiker", einer weltanschaulichen Gruppe, die Eugenik (="Transhumanismus") und Satanismus gut findet und dabei sehr viele Parallelen zur NS- Ideologie im dritten Reich zeigt.
Üblicher Weise diskreditieren aber genau diese Personen ihre als Gegner ausgemachten Opfer als Antisemiten, Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker.

siehe auch:

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Freitag, 16. Oktober 2020

zu Corona: Zweimal Haditsch – PCR-Test und Gefährlichkeit

REVERSION von Narrative #3 – über die Zahlen des RKI PCR-Tests mit Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch {35:28 – Start bei 12:59 
– Hadtisch: »Nur noch kurz, um das abzuschließen […] Wir haben aufgrund der niedrigen Durchseuchungsrate … die Hälfte der Tests sind falsch«
 
OVALmedia  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Hier ist eine REVERSION der Narrative #3, die vieles angeregt hat. Dazu haben wir jetzt eine Grafikerklärung von Michael Arntz der Zahlen-Analyse eingebaut, sowie Ton und Bild verbessert. __ Die Untertitel sind automatisch verfügbar via YouTube. Um diese zu aktivieren klicken Sie bitte auf das Rad Symbol unten im Player. Zur automatischen Übersetzung in Ihrer Sprache klicken Sie auf das Rad-Symbol und wählen Sie "Untertitel" -- "Auto-Translate".
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Prof DDr Martin HADITSCH: Wie gefährlich ist Covid 19 {8:18}

Martin Haditsch  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Prof. Haditsch gibt im Rahmen einer Expertengruppe ein persönliches Statement, dieses wurde dankenswerterweise von Fr. Dr. Patricia Josefine Marchart und Hr. Georg Sabransky von Schutzfilm (htttps://schutzfilm.com) zum Upload zur Verfügung gestellt.
Ausschnitt aus der Pressekonferenz vom 7.Oktober 2020, den kompletten Livestream finden Sie unter:
https://youtu.be/AW6eF8zxCHw
Viele hochrangige Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr schweigen und legen Fakten vor. In der PK gehen sie u.a. auf folgende Fragen ein: Wie aussagekräftig sind die PCR-Tests? Was bringt der MNS? Wie besorgniserregend sind die steigenden positiven Testergebnisse wirklich? Droht eine Überforderung des Gesundheitssystems? Und wie gefährlich kann die Angst vor Covid-19 werden?
Prof. DDr. Martin HADITSCH, FA für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin. Ärztlicher Leiter TravelMedCenter Leonding und Ärztlicher Leiter Labor Hannover MVZ GmbH
Univ.-Prof. Dr. Andreas SÖNNICHSEN, Abteilung für Allgemeinmedizin, Zentrum für Public Health, MedUni Wien Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian SCHUBERT, Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie, Medizinische Universität Innsbruck
DDr. Christian FIALA (FA für Gynäkologie, Wissenschafter)
https://www.initiative-corona.info
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Corona-Virus längst mutiert - Punkt.PRERADOVIC Podcast mit Dr. Wolfgang Wodarg

Corona-Virus längst mutiert - Punkt.PRERADOVIC Podcast mit Dr. Wolfgang Wodarg {58:46}

Punkt.PRERADOVIC  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Er ist der Ur-Kritiker der Corona-Maßnahmen. In seinem Punkt-Preradovic-Interview im März warnte Dr. Wolfgang Wodarg bereits vor einer Testpandemie und kritisierte den PCR-Test von Prof. Drosten. Jetzt rollt die zweite Coronawelle. Zumindest die Panikwelle. Jeden Tag neue Infektionsrekorde, Kanzlerin und Bayerns MP Söder bringen den Lockdown wieder ins Spiel. Und warnen vor einem Kontrollverlust in der Pandemie. Aber wie seriös ist es, sich bei den Verschärfungen der Maßnahmen einzig auf die Neuinfektionen – also positive PCR-Tests – zu stützen? Wie viele Mediziner, findet auch Dr. Wodarg das völlig falsch. Der Seuchenexperte sagt: Das Virus ist seit Wuhan 100fach mutiert, weil Corona-Viren das so machen. Worauf genau reagiert also der PCR-Test?
Ein Gespräch über Tests, Masken als Virenschleudern, „Körperverletzung“ bei Kindern und Interessenskonflikte in Politik und Wirtschaft.
Artikel Interview Drosten: https://www.wiwo.de/technologie/forsc...
Metastudie des NBER: https://www.aier.org/article/lockdown...
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siehe auch:
(Post, 04.10.2020)

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Corona: Medien, Politik und hektischer Aktionismus

[…] Mich beunruhigen seit Monaten die vielen Trompeter im Corona-Panikorchester. Sie verbreiten Angst und Schrecken. Als Medienforscher beobachte ich mit großer Sorge den Overkill, mit dem Leitmedien, insbesondere das öffentlich-rechtliche Fernsehen, aber auch Zeitungen wie SZ oder FAZ, über die Pandemie berichten. Meine These: Nicht die Regierenden haben die Medien vor sich hergetrieben, wie das Verschwörungstheoretiker so gerne behaupten. Vielmehr haben die Medien mit ihrem grotesken Übersoll an Berichterstattung Handlungsdruck in Richtung Lockdown erzeugt, dem sich die Regierungen in Demokratien kaum entziehen konnten.

Obendrein überschütten uns die Medien im tagtäglichen Kampf um Aufmerksamkeit ziemlich hemmungslos mit Statistiken zu Corona-Infizierten und -Toten. Es ist weithin offengeblieben, ob letztere am oder nur mit dem Coronavirus verstarben. Aber Angst, angesteckt zu werden, haben vermutlich wir alle bekommen.

Die Nachrichtenauswahl ist ja mit die vornehmste Aufgabe des Journalismus. Es gilt noch immer die Einschätzung des Soziologen Niklas Luhmann, dass wir das, was wir über die Welt wissen, aus den Medien erfahren - wobei seither die sozialen Netzwerke mit ihren Echokammern hinzugekommen sind. Die Medien orientieren sich, inzwischen zum Teil von Algorithmen gesteuert, in ihrer Auswahl immer mehr an der Nachfrage der Nutzer. Genau an dieser Stelle wird die Aufmerksamkeitsökonomie, welche die Gesellschaft prägt, zum Verhängnis. Überaufmerksamkeit und einseitige Fokussierung erzeugen beim Publikum Interesse, aber eben auch Angst; diese Angst generiert steigende Nachfrage nach Corona-News, die inzwischen ja online in Echtzeit messbar ist. Die Nachfrage wiederum verleitet Redaktionen dazu, diese zu bedienen und die Berichterstattung weiter auf die Pandemie hin zu verengen - bis hin zum Tunnelblick. Alles, was nicht mit Corona zu tun hat, wird über Monate hinweg nachrangig.

Dummerweise liefern unter solchen Bedingungen nicht nur Medien, was ihre Nutzer wollen, sondern auch Politiker, was ihre Wähler wünschen. Diese wiederum laufen, vom Virus eingeschüchtert, eher dem strammen Markus Söder hinterher als dem differenzierenden, manchmal zaudernden Politikertyp eines Armin Laschet. Die Schweizer Ökonomin Margit Osterloh befürchtet in einem "Weißbuch zur Informationsqualität in Deutschland" (zu dem auch ich etwas beisteuern durfte), dass sich zusammen mit Covid-19 ein "Autoritätsvirus" ausbreitet: Es gebe eine "bereitwillige Selbstentmündigung des Souveräns". Wir hätten widerstandslos hingenommen, dass fundamentale Grundrechte eingeschränkt wurden.

Es sind im Übrigen weithin dieselben Experten, die vor die Kamera geholt werden. Was Virologen, Epidemiologen, Pressesprecher regierungsnaher Forschungsinstitute zuliefern, kann nicht angemessen hinterfragt werden, denn in vielen Redaktionen gibt es zu wenige Wissenschaftsjournalisten, sprich: Mediziner und Naturwissenschaftler, die für Vielfalt der Quellen sorgen und diese einordnen könnten.

Wie die Medien selbst mit Corona-Informationen umgehen, bleibt ebenso unterbelichtet. Die einschlägig spezialisierten Medienressorts wurden oftmals längst ausgedünnt oder weggespart. Außerdem will man ja nicht das eigene Nest beschmutzen. Während Verschwörungstheoretiker meinen, die Medien würden von Regierungszentralen oder gar Bill Gates ferngesteuert, gibt es eine viel näherliegende Erklärung für die erstaunliche Selbstgleichrichtung der Corona-Berichterstattung: den Herdentrieb. Meine persönlichen Helden in Zeiten der Pandemie sind deshalb Verhaltensökonomen und Sozialpsychologen, die dem Herdenverhalten unter Bedingungen der Unsicherheit nachspüren. "Groupthink" ist zwar menschlich - aber nicht entschuldbar, wenn wir herkömmliche Maßstäbe der Professionalität anlegen, die den Journalismus leiten sollten.
 
[Stephan Russ-Mohl, Herdentrieb, SZ, 16.10.2020

siehe auch:
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Corona-Ausschuß, Livestream Sitzung 21 - Die Macht der Konzerne und die Korruption

Livestream Sitzung 21 - Die Macht der Konzerne und die Korruption {4:33:38 – Start bei 13:13}

Stiftung Corona-Ausschuss  
Live übertragen am 16.10.2020 
ahren Sie mehr über den Ausschuss:
https://corona-ausschuss.de und
Telegram: https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Anonyme Hinweise an den Corona-Ausschuss: https://securewhistleblower.com/
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.
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Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne (Post, 17.09.2020)
Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)

Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:
Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)

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Donnerstag, 15. Oktober 2020

Das Ärzteblatt mit den gleichen Katastrophenmeldungen wie die anderen Medien auch, aber die Leser werden kritischer!

Berlin – Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat in Deutschland einen Höchstwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Anga­ben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute 6.638 Fälle in 24 Stunden. Das sind 2.580 mehr als am Donnerstag der Vorwoche.

Das RKI appellierte „dringend“ an die Bevölkerung, sich für den Infektionsschutz zu enga­gieren. Der nun erreichte Rekordwert heißt Experten zufolge aber nicht, dass das SARS-CoV-2-Virus bereits schlimmer wütet als im Frühjahr. Die Lage in den Krankenhäusern sei weiterhin vergleichsweise entspannt.

Die bisherige Rekordzahl war am 28. März mit 6.294 neuen Ansteckungen erreicht wor­den. Harte Maßnahmen haben den Wert dann stark gedrückt, rund drei Monate lang wur­den weniger als 1.000 neue Coronainfektionen pro Tag registriert. Anfang August waren die Werte dann wieder gestiegen.

RKI-Chef Lothar Wieler sagte gestern, dass man das exponentielle Wachstum noch ver­hin­dern könne. „Aber dafür müssen wir uns auch anstrengen.“ Er halte die derzeitige Lage aber nicht für gefährlicher als die im Frühjahr.

Insgesamt sieht Wieler heute im Vergleich zum März viel mehr Erfahrung und Wissen im Umgang mit dem Virus, etwa um die Maßnahmen geschickter einzusetzen und um bei Ausbrüchen schnell zu reagieren. Sollten die Zahlen jedoch weiter steigen, werde die Gefahr größer.
mehr:

Zitat von Nobelpreisträger Kary Mullis, Erfinder des PCR-Tests: „Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“ – „Die Messung ist nicht exakt.“ – „PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“ Wir brauchen andere Maßstäbe, wie z.B. die Belegung von Krankenhaus-Intensivbetten mit Corona-Patienten.
[Kommentar von Wie bitte?, Die PCR-Test-Positiven: Sind sie wirklich infiziert? Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 19:10]

Was ist das hier, bitteschön? "Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat in Deutschland einen Höchstwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Anga­ben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute 6.638 Fälle in 24 Stunden."

Über welche 24 Stunden reden wir? Lt. "Dashboard" gab es Fälle mit Meldedatum gestern, 14.10.20, 3047, zzgl. gestrigem Erkrankungsdatum 38.

Als "neu berichtet am 14.10." werden für den 14.10.20 insgesamt 4010 Fälle?! angegeben, 2169 für den 13.10., 300 für den 12.10., jeweils noch 15-40 für jeden Tag der letzten Woche, jeweils einige für viele Tage bis zurück zu Mitte September und immerhin einer für den 14.03.2020.

Wenn wir doch bitte wenigstens hier im Ärzteblatt eine detailliertere Beschreibung der Entwicklung der Infektionszahlen (sofern diese Bezeichnung zutrifft) erzielen könnten.

Des Weiteren: "Die bisherige Rekordzahl war am 28. März mit 6.294 neuen Ansteckungen erreicht wor­den." FALSCH! Die höchste Zahl an die Gesundheitsämter gemeldeter Fälle war am 2.4.2020 mit 6554. Die höchste Zahl mit validiertem Erkrankungsdatum (5003) bzw. ersatzweise dem Datum der Erstmeldung (483) ans Gesundheitsamt war der 16.03.2020 - just der Tag an dem die Schulen zugingen und bevor am 23.03. alles "Gelockdowned" wurde. Die höchste Zahl von "Neuansteckungen" - wie hier der Begriff verwendet wird - muss wohl eher noch eine Woche vorher gelegen haben. Es wird schon wieder vom "Exponentiellen Wachstum" geredet - auf Basis des Eingangs der Daten beim RKI. Herr Prof. Wieler sollte sich seine Zahlen bitte erst anschauen, dann reden. Dann sollte ihm auffallen, dass es seit voriger Woche, dem 07.10. keine "Zuwächse" gibt, sondern die gemeldeten Fälle stagnieren. Bitte nicht schon wieder die Exponentialfunktion in die Falliste mit Eingangsdatum am RKI legen. Das wird Unsinn.

A propos: Wenn 3047 und 38 Fälle gestern gemeldet bzw. als erkrankt gemeldet sind, wie können für diesen gestrigen Tag dann 4010 Fälle beim RKI gemeldet worden sein? Fragen, die nur das RKI beantworten kann. Sorry. So geht es nicht.

[Kommentar BB-DD, Die Zahlen und die Zuordnung beim RKI, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19:46]

siehe auch:
- xxx (Post, )
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„Regieren durch Angst“: Renommierter Wissenschaftler rügt Merkel und Söder - und spricht von „Verbotswettbewerb“

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten stellen in Berlin Corona-Weichen. Die Kritik an konkreten Ideen und der allgemeinen Linie wächst - auch Markus Söder ist in der Schusslinie.

  • Am Mittwoch (14. Oktober) mühen sich Kanzlerin und Ministerpräsidenten um neue Corona-Regeln.
  • Nicht nur in den Beratungen im Kanzleramt knirschte es – ein renommierter Demokratie-Forscher übt Kritik an der Pandemie-Politik.
  • Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel sieht einen „Überbietungswettbewerb“. Auch anderenorts ist von „Alarmismus“ die Rede.

Berlin/München – Zumindest ein Fakt ist unumstößlich: Die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen wieder – und zwar massiv. Wie sinnvoll die aktuellen Gegenmaßnahmen der Politik sind, darüber gehen die Meinungen teils auch unter Virologen auseinander. Beherbergungsverbot und Sperrstunden sind alles andere als unumstritten. Am Mittwoch werden die Weichen im Kanzleramt gestellt. Die Stoßrichtung der Bundesregierung war früh klar: Mehr Maskenpflicht, mehr Sperrstunden, eventuell auch wieder Kontaktsperren. Doch genau an dieser Grundmarschroute gibt es Kritik sehr grundsätzlicher Art. Nicht aus verschwörungstheoretischer Ecke, sondern von einem renommierten Demokratietheoretiker.
mehr:

mein Kommentar:
Für wie sinnvoll ich das alleinige Erwähnen der »Fallzahlen« (ohne Melden der »Positivenquote«, die die Zahlen in ein verstehbares Verhältnis setzen würde), habe ich schon einigemale dargelegt…
siehe auch:
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»Pandemie«, irreführende Sprache, PCR-Test und das Stieren auf »Neu-Infektionen«

Zum ersten Mal zeigt die NZZ auf der Frontseite die Spitalpatienten seit März 2020. Ein erster Anstieg, den es zu beobachten gilt.

Im März und April wurde der grosse Lockdown verhängt, um eine Überlastung der Spitäler, insbesondere der Intensivstationen, zu vermeiden. Wenn sich erneut innerhalb kurzer Zeit viele ältere Menschen mit Vorerkrankungen anstecken, wäre wieder eine Überlastung zu befürchten.

Deshalb sollten drastische Massnahmen in Zukunft davon abhängen, ob Spitäler und namentlich Intensivstationen an die Grenzen ihrer Kapazitäten kommen könnten – und nicht in erster Linie von der Zahl der neu positiv Getesteten. Trotz der gestiegenen Zahl der positiv Getesteten in den letzten vier Monaten blieben die Spitaleinweisungen bis vor wenigen Tagen nämlich auf sehr tiefem Niveau. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass seit diesem Sommer hauptsächlich Personen im Alter von unter 60 Jahren positiv getestet wurden – die meisten von ihnen ganz ohne oder ohne ernsthafte Krankheitssymptome. Vom Zeitpunkt einer Ansteckung vergehen bei schweren Krankheitsverläufen lediglich 8 bis 12 Tage, bis eine Spitaleinlieferung nötig wird. Offensichtlich haben diese Jüngeren über längere Zeit nur sehr wenige ihrer betagten Verwandten angesteckt.
mehr:
- Corona: Endlich rückt die Spitalbelegung in den Vordergrund (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 15.10.2020)
siehe auch:

Lagebericht des RKI vom 16.09.2020, Tabelle 4 auf Seite 10

Meine Frage lautet:
Wenn 
1. die Positivenquote seit der 23. KW ständig um 0,9% herum pendelt
und
2. die in der 24. und der in der 37. KW ermittelte Positivenquote gleich sind (0,86%)
Was berechtigt dann zu der Aussage: »Die Zahlen steigen«?

Es ist die Viruslast, die über die nächsten Schritte des infizierten Patienten bestimmen sollte. “Es ist wirklich unverantwortlich, denke ich, die Tatsache zu übergehen, dass es sich um ein quantitatives Problem handelt”, sagte Dr. Mina. 
[Apoorva Mandavilli, Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be., NY Times, 29.08.2020 – eigene Übersetzung – Hervorhebung von mir]

- Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt (Paul Schreyer, multipolar, 28.03.2020)
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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit

Syrien, die OPCW-Untersuchung zu Duma und die "Working Group on Syria, Propaganda and Media" – Vorbemerkung der Redaktion: Der britische Politikwissenschaftler und Propagandaforscher Piers Robinson beschreibt hier, mit welcher Vehemenz einige Leitmedien eine kritische Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen Giftgasangriff in Duma im Jahr 2018 behindern und wie unliebsame Wahrheiten dennoch Stück für Stück ans Licht der Öffentlichkeit kommen.

Am Samstag, dem 13. Juni 2020, veröffentlichte die Zeitung The Times ihren dritten Angriff auf Forscher, die sich mit der Untersuchung britischer Regierungspropaganda und dem Krieg in Syrien befassen. Dieses Mal konzentrierte sich der Angriff darauf, Professor David Miller und mich zu verleumden, mit dem Ziel, eine von uns gegründete akademische Organisation, die Organisation for Propaganda Studies (OPS), die Forschung und Veröffentlichungen über Propaganda fördern soll, zu diskreditieren.

Der Artikel enthielt zahlreiche Unwahrheiten und Verzerrungen und ähnelte in seinem Stil früheren Angriffen, die hauptsächlich durch den Einsatz des Begriffs "Verschwörungstheoretiker" auf Rufmord abzielten. Am auffälligsten war, dass die Artikel die Arbeit von Mitgliedern der Working Group on Syria, Propaganda and Media (WGSPM), der auch Miller und ich angehören, mit der OPS in irreführender Weise vermischten. Formelle Beschwerden der OPS sind im Gange und die Times sah sich bereits gezwungen, eine Reihe von Korrekturen vorzunehmen.

Natürlich sind Rufmordangriffe als Propagandataktik weit verbreitet und es gibt sogar ein akademisches Routledge-Handbuch zu diesem Thema, das "Routledge Handbook of Character Assassination and Reputation Management", das 2019 veröffentlicht wurde und etwa 30 Kapitel enthält. Die Angriffe der Times wurden durch ähnliche Artikel, die Chris York für die Huffington Post geschrieben hat, noch verstärkt.

Insgesamt wurden etwa 20 Artikel verfasst, in denen diejenigen von uns angegriffen werden, die sich mit dem Krieg in Syrien befassen und wichtige Aspekte der britischen Propagandaoperationen in Frage stellen. Der größte Teil dieser Artikel wurde von nur zwei Journalisten verfasst, Dominic Kennedy für die Zeitung The Times und Chris York für die Huffington Post. Dies stellt eine außergewöhnlich intensive und anhaltende Kampagne gegen uns dar.

Warum in aller Welt sind wir in solche Schwierigkeiten geraten?
mehr:
- Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit (Piers Robinson, multipolar, 14.10.2020)
siehe auch:
Merkel-Show im Bundestag: Die Chancen auf eine fünfte Amtszeit steigen (Thomas Siegmund, Handelsblatt, 13.05.2020)
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Streeck zu Corona: »20.000 Neuinfektionen pro Tag sollten uns keine Angst machen!«

Virologe Hendrik Streeck bei maischberger. die woche 14.10.2020 {13:29 – Start bei 2:26 – Maischberger: »Sie haben letzte Woche gesagt, 20.000 Neuinfektionen pro pro Tag sollten uns keine Angst machen«}

maischberger  
Am 14.10.2020 veröffentlicht 
Ausgerechnet zu Beginn der Herbstferien haben die meisten Bundesländer ein Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Risikogebieten verhängt. Hoteliers, Gastronomen und Wirtschaftsverbände laufen dagegen Sturm. Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin noch einmal darüber beraten. Wie sinnvoll ist die Einschränkung der Reisefreiheit – sogar innerhalb von Deutschland? Und welche Maßnahmen helfen im Kampf gegen die steigenden Infektionszahlen? Dazu im Gespräch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und der Virologe Hendrik Streeck.
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Die Drosten-Dissertation – manche sind halt gleicher als gleich…

Seit Wochen kursieren in diversen Verschwörungstheorie-Blogs Gerüchte, die bislang nicht verifiziert, aber auch nicht komplett ausgeräumt werden konnten. Ein Kommentar

Kommentar:

Es begann am 30.06.2020 mit der Frage in einem YouTube-Video: "WO ist nur die Doktorarbeit?" Gemeint war jene von keinem Geringeren als Christian Drosten. Am 12.08.2020 wurde ein weiteres Video auf YouTube eingestellt, das beweist, dass die Doktorarbeit nunmehr gefunden wurde.

Bereits am 07.07.2020 berichtete die österreichische Fakejäger-Plattform Mimikama, dass die Doktorarbeit existiere. Die Meldung, dass sie nicht auffindbar sei, sei also Fake News.

"Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr!"

Plagiatsgutachten

Interessanterweise hat auch Mimikama nicht genau genug hingesehen: Zu dem Zeitpunkt der Recherche war die Doktorarbeit von Christian Drosten zwar schon entlehnbar, aber sie war noch taufrisch. Sie wurde in der Tat erst im Jahr 2020 produziert und in die Bibliotheken aufgenommen, sowohl an der Universität Frankfurt am Main, an der Herr Drosten im Jahr 2003 promoviert wurde, als auch in der Deutschen Nationalbibliothek. Es könnte also durchaus sein, dass frühere Rechercheure sie noch nicht gefunden haben. Mimikama interessierte sich nicht für die Bibliothekssignatur der Exemplare. Ich habe in meinem "Blog für wissenschaftliche Redlichkeit" am 07.10.2020 berichtet:
Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr! Die Signaturen der Dissertation von Christian Drosten beweisen, dass neue gebundene Exemplare der Doktorarbeit im Jahr 2020 in die Bibliotheken aufgenommen wurden. Zwei Exemplare an der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main tragen die Signaturen "D 126/1286" und "D 126/1342". Wie ein einfacher Vergleich zeigt (siehe etwa für das Jahr 2020 hier und für das Jahr 2013 hier), ist die fortlaufende Nummer "D 126" eine, die auf das laufende Jahr verweist. Die PPC und die MARC21-Darstellung des Katalogeintrags zeigen ebenfalls deutlich, dass der Datensatz im laufenden Jahr angelegt und abgeändert wurde.

Das im Frankfurter Bibliothekseintrag verlinkte PDF-File mit Deckblatt und Inhaltsverzeichnis der Dissertation wurde am 08.06.2020 mit der Software ABBYY FineReader 12 erstellt. Den Nachweis, dass auch das Exemplar der Deutschen Nationalbibliothek erst in diesem Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat Markus Kühbacher ja bereits erbracht.

All dies verwundert bei einer Dissertation aus dem Jahr 2001 und gibt Anlass für Verschwörungstheorien. Eine Dissertation kann doch nicht knapp 20 Jahre später neu gedruckt und abgegeben werden? Sind die Exemplare von 2020 und 2001 vollkommen identisch? Wo sind die alten Exemplare geblieben? Gab es sie überhaupt?"

Stefan Weber
Und ab diesem Punkt gibt es zwei Wirklichkeiten: die offizielle Version und jene der Verschwörungstheoretiker:
mehr:
siehe auch:

Eine Schieflage: Gutachter beurteilen ihre eigenen Arbeiten

Das größte Kuriosum einer medizinischen Promotionsschrift Drostenscher Art ist aber wohl, dass Begutachter ihre eigenen Arbeiten bewerten (ähnlich hier). Der Erstgutachter der Dissertation von Christian Drosten, W. K. Roth, war auch Ko-Autor aller drei Papers, die die Basis der Dissertation bildeten, in einem Fall sogar Erstautor.

W.K. Roth benotete also Arbeiten, die er selbst schon für sehr gut befunden haben muss, sonst hätte er ja kaum mitgearbeitet. Eine etwaige Ehrenautorschaft ist zumindest bei jenem Paper, bei dem er als Erstautor genannt ist, auszuschließen.

Ich komme zum Schluss: Ich weiß nicht, wann und warum und wo das medizinische Promotionswesen in Deutschland eingeführt wurde. Aber zumindest der Fall Drosten zeigt alle Probleme dieses Promotionswesens auf und warum man es wohl in dieser Form besser abschaffen sollte.  

[Stefan Weber, Aus Anlass der „Drosten-Papers“: Gedanken zur mutmaßlichen Unsinnigkeit des medizinischen Promotionswesens in Deutschland, Blog für wissenschaftliche Redlichkeit, 13.10.2020]

 

Die Seiten 2 und 3 der Promotion wiederum geben an, dass die mündliche Prüfung am 22.3.2003 erfolgte  
[VG, Dissertation von Prof. Christian Drosten erst seit Sommer 2020 im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek, corona-transition.org, 28.09.2020]  


mein Kommentar:
Das wundert mich. Das ist das erste Mal, daß ich von einer mündlichen Prüfung höre, die an einem Samstag stattfindet… 
Aber: Ist vielleicht nur ein Schreibfehler, kann ja mal vorkommen… 
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Es gibt Wissenschaft, und es gibt Mai Thi…

maiLab liebt die Technokratie {26:20}

Gunnar Kaiser  
Am 14.10.2020 veröffentlicht 
Text, Links: YouTube
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Mentalist Lior Suchard Bends Harry Connick Jr. & Alice Eve's Minds {10:55 – Start bei 7:06}
The Late Late Show with James Corden  
Am 01.11.2016 veröffentlicht 
James welcomes mentalist Lior Suchard to demonstrate his abilities, guessing Harry Connick Jr's pin number and getting the audience to draw the same image.
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siehe auch:
Befinden wir uns alle in Corona-Hypnose? (ankeprecht.de, undatiert) 

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