Mittwoch, 7. März 2007

Lachen ist gesund! – Die Sechste

Nach Polen, Blondinen und Mantafahrern sind jetzt Manager dran:


Typisch Frau oder Wie Manager es machen

Ein Unternehmer hat seine Spitzenkräfte auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen Lösungen zu erarbeiten.

Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt, die Höhe einer Fahnenstange zu messen. Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmaß. Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen. Es reicht immer noch nicht. Sie stellen einen Stuhl und eine Kiste auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um. Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems.

Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an. Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt sich das Bandmaß, misst die Stange vom einen Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der Männer in die Hand. Dann geht sie weiter.

Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: "Das war wieder typisch Frau! Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand: Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge!"
Dank an Konfusius

Konfusius hat noch einen:

Wo ist die Realität oder Wie gehen wir damit um?


Ein Mann und eine Frau gehen campen, bauen ihr Zelt auf und schlafen ein.
Nach einigen Stunden weckt der Mann die Frau auf und meint: „Schau nach oben und sage mir was du siehst!“
Die Frau sagt: „Ich sehe Millionen von Sternen.“
Der Mann fragt: „Und was denkst du jetzt?“
Die Frau überlegt einen Moment: „Astronomisch gesehen sagt es mir, daß da Millionen von Galaxien und möglicherweise Billionen von Planeten sind.
Astrologisch sagt es mir, daß der Saturn im Löwen steht.
Theologisch sagt es mir, es ist offensichtlich, daß der Herr allmächtig ist und wir alle klein und unbedeutend sind.
Meteorologisch scheint es so, als hätten wir morgen einen wunderschönen Tag. Und was sagt es dir?“
Der Mann ist für einen Augenblick still und sagt dann: „Praktisch gesehen sagt es mir, jemand hat unser Zelt geklaut.“

Jetzt wissen wir den Unterschied.


Der dringend benötigte Manager

Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hielt direkt neben ihm.
Der Fahrer des Jeeps, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte steigt aus und fragt ihn: »Wenn ich errate, wieviele Schafe sie haben, bekomme ich dann eins?«
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: »In Ordnung!«
Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel Tabellen mit einer Unmenge Formeln.
Schließlich druckt er einen 150 seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: »Sie haben hier exakt 1586 Schafe.«
Der Schäfer sagt »Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus.« Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Jeep ein.
Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: »Wenn ich ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?«
Der junge Mann antwortet: »Klar, warum nicht.«
Der Schäfer sagt: »Sie sind ein Unternehmensberater.«
»Wow! Das stimmt, aber wie haben Sie das erraten?«
»Da gibt's nichts zu raten«, sagt der Schäfer. »Sie tauchten bei mir auf, obwohl Sie niemand bestellt hatte. Sie wollten für was bezahlt werden, was ich bereits gewußt hatte. Sie lösten ein Problem, das keiner hat – und Sie haben keine Ahnung von meinem Geschäft. ... Und jetzt geben Sie mir meinen Hund zurück!«

leicht modifiziert, urspünglich gefunden in der Osho-Times, wiedergefunden bei www.assoziations-blaster.de/info/Manager.html


Ingenieure und Manager

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und realisiert, daß er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus.
Er lässt den Ballon noch weiter sinken und ruft: »Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde.«
Der Mann am Boden sagt: »Ja. Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge.«
»Sie müssen Ingenieur sein«, sagt der Ballonfahrer.
»Bin ich«, antwortet der Mann. »Wie haben Sie das gewußt?«
»Sehen Sie«, sagt der Ballonfahrer, »alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin.«
Der Ingenieur sagt hierauf: »Sie müssen ein Manager sein.«
»Bin ich«, antwortet der Ballonfahrer, »Wie haben Sie das gewußt?«
»Sehen Sie«, sagt der Ingenieur, »Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, daß ich Ihnen dieses Problem löse.
Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.«
Quelle wie oben

Der Psychotherapeut sagt: Vorsicht mit dem, was Sie sagen.
- Keiner der beiden »weiß«, was der Andere von Beruf ist, er vermutet es nur.
- Der Manager kann nicht beurteilen, ob die Informationen des Ingenieurs technisch korrekt sind. Er hat den Eindruck, daß sie formal korrekt sind, kann über deren Richtigkeit aber nichts aussagen.
- Der Ingenieur behauptet, der Manager habe ein Versprechen gegeben, von dem er nicht wisse, wie er es einhalten könne. Stellen wir uns vor, der Manager sei in einem Fesselballon aufgestiegen und dann sei der Strick gerissen. Dann wäre die Aussage des Ingenieurs unzutreffend, da der Manager zur Zeit zu wissen glauben durfte, daß und wie er sein Versprechen einzuhalten hätte. So gesehen dürften wir keinerlei Versprechen geben, da wir nie wirklich wissen, wie wir es einhalten können, da immer etwas Unvorhergesehenes geschehen kann.
- Der Manager drückt zu keinem Zeitpunkt seine Erwartung darüber aus, daß der Ingenieur sein Problem zu lösen hat. Er bat ihn einfach nur um Hilfe.
- Von Schuld ist zu keinem Zeitpunkt die Rede. Der Manager drückt nur aus, daß er mit dem vom Ingenieur verwendeten Begriffssystem nichts anzufangen weiß.

Da Euch nach dieser haarscharfen Analyse Euer Lächeln abhanden gekommen sein muß, hier noch ein Mantafahrer:

Woran erkennt man die Garage eines Mantafahrers?
An den Blutspuren an der Wand in Höhe des linken Ellbogens.

und noch einer:

Was wurde aus den Versuchen, Mantas so zu konstruieren, daß der Fahrer seine Ellbogen auf beiden Seiten zum Fenster herausstrecken kann?
Sie wurden aufgegeben, weil dann das »Kenwood«-Logo nicht mehr auf die Heckscheibe gepaßt hätte.

… und noch einer off-topic:

Der Lehrling schneidet dem Kunden die Haare. Plötzlich rutscht ihm die Schere ab und er schneidet dem Kunden heftig ins Ohr. Der Kunde schreit auf und hält sich das blutende Ohr. Der Meister siehts, holt aus, um den Lehrling zu ohrfeigen. Der Lehrling duckt sich, und der Meister trifft statt den Lehrling den Kunden. Große Aufregung, aber schließlich wird alles wieder in Ordnung gebracht. Zwei Minuten später rutscht der Lehrling wieder ab und schneidet den Kunden in das andere Ohr. Wieder sieht’s der Meister und holt aus, um den Lehrling eine zu verpassen. Aber der duckt sich wieder, und der Kunde fängt sich seine zweite Ohrfeige. Nach weiteren zwei Minuten plumpst plötzlich eines der beiden Ohren des Kunden diesem auf den Schoß.
Mucksmäuschenstille…
Flüstert der Lehrling dem Kunden in sein verbliebenes Ohr: »Um Gottes Willen, machen Sie bloß, daß Sie wegkommen! Wenn der Meister das sieht, schlägt er Sie tot!«

… einen hab’ ich noch, einen hab’ ich noch:


Goldbergs, der Elefant und die Zeit

Die Goldbergs sind in Indien als Touristen unterwegs. Eines Tages merkt Hymie, daß er seine Armbanduhr im Hotel vergessen hat. Er ist gerade dabei einen riesigen indischen Elefanten mit seinem Führer zu fotografieren und fragt ihn nach der Uhrzeit.
Der Mann streckt seinen Arm aus, greift an die Eier des Elefanten, schiebt sie ein bißchen zur Seite und sagt: »Es ist fünf vor zwölf.«
»Meine Güte«, entfährt es Hymie, »das ist ja unglaublich. Warte, das muß ich meiner Frau zeigen!«
Ein paar Minuten später kommt Hymie mit Becky angerannt und fragt nochmals nach der Uhrzeit.
Der Mann streckt wieder den Arm aus, wiegt die Eier des Elefanten, als ob er ihr Gewicht abschätzt, schiebt sie ein bißchen zur Seite und sagt: »Drei Minuten nach eins.«
»Fantastisch« ruft Becky voller Begeisterung, als sie die Zeit mit der auf ihrer Armbanduhr vergleicht.
Hymie zieht einen Hundertmarkschein aus seiner Hosentasche, wedelt ihn vor dem Elefantenführer hin und her und lockt diesen mit dem Angebot: »Verrat mir den Trick, und er gehört dir!«
Der Inder zuckt nur mit den Schultern und nimmt, ohne zu zögern, den Schein. Dann fordert er die Goldbergs auf, sich neben ihm hinzuknien. Die beiden halten fast den Atem an, als der Inder wieder die Eier in die Hand nimmt, sie hin und her wiegt, ein wenig zur Seite schiebt, und schließlich sagt: »Seht ihr die Uhr da hinten?«
aus der Osho-Times

… einen hab’ ich noch, einen hab ich noch…

Auch eine Ladung?

Vaterschaftsprozeß. Die junge Mutter muß zum Gericht, hat aber furchtbare Angst und bittet die Freudin, die zu begleiten.
»Haben Sie auch eine Ladung bekommen?« will der Gerichtsdiener vorm Sitzungssaal wissen.
»Nee«, sagt die Freundin, »mich hat er nur geküßt.«
ich glaube aus der Osho-Times

… einen hab’ ich noch, einen hab’ ich noch:

Egon Müll…


Im Himmel wird an die Pforte geklopft. Petrus steht auf, geht an die Tür und fragt den Davorstehenden: »Wie heißt Du mein Sohn?«

Der Mann antwortet: »Ich bin Egon Müller aus Ham...« Und schwupp weg ist er. Petrus ist irritiert und legt sich wieder hin. Auf einmal klopft es wieder an der Tür, er hin, derselbe Kerl steht davor. »Ich bin Egon Müller aus Ham…« weg isser. Das nächste Mal passiert wieder dasselbe woraufhin Petrus zum Chef geht: »Tach Gott, sag mal, was geht denn ab? Drei mal schon steht ein Typ bei mir vor der Tür, sagt ›Ich bin Egon Müller aus Ham…‹ und verschwindet wieder.«
Gott: »Ach so, das ist Egon Müller aus Hamburg, der liegt auf der Unfallstation und wird gerade wiederbelebt.«

Und wie kriegen wir jetzt nochmal die Kurve zum Anfang? Ah, ja!
… einen hab’ ich noch, einen hab ich noch…

Männliches Rollenverhalten

Männer - wie Frauen - zeigen oft ein typisches Rollenverhalten. Die folgende Geschichte zeigt typisches männliches Rollenverhalten:
Die Bremsen kreisen. Der Bremsweg reicht jedoch nicht aus. Das Auto ist erheblich demoliert und ein Telegraphenmast liegt flach auf der Wiese. Autos halten. Einer verständigt mittels Handy bereits die Polizei. Eine Frau ist bereits bei dem Fahrer, der verletzt auf dem Boden liegt. Sie beugt sich gerade über ihn als sich ein Mann sicheren und energischen Schrittes nähert. Er schiebt sie zur Seite und sagt: »Ich habe am Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Lassen Sie das mich mal machen.« Die Frau schaut ihm eine Weile zu und tippt ihm dann plötzlich kurz auf die Schulter: »Wenn sie an die Stelle kommen, wo sie den Arzt rufen sollten: Ich bin schon hier!«

(das könnte man natürlich auch als Beispiel für weibliches Rollenverhalten sehen)

… einen hab’ ich noch, einen hab ich noch…

für Frauen:

Der Glücksfrosch
Eine Frau war am Golfen, als sie den Ball in den Wald schlug. Sie ging in den Wald, um nach dem Ball zu suchen und fand einen Frosch, gefangen in einem Netz.
Der Frosch sagte zu ihr: »Wenn Du mich aus dem Netz befreist, so will ich Dir 3 Wünsche erfüllen!«
Die Frau befreite den Frosch und der Frosch sagte: »Danke, doch ich vergaß zu erwähnen, daß es bei der Erfüllung der Wünsche eine Bedingung gibt. Denn was immer Du Dir wünschst, wird auch Dein Ehemann bekommen, und zwar 10 mal besser.«
Die Frau sagte: »Das ist okay.«
Für ihren ersten Wunsch wollte sie die schönste Frau der Welt sein.
Der Frosch warnte sie: »Vergiß nicht, daß Dein Mann durch diesen Wunsch der hübscheste Mann der Welt sein wird, ein Adonis, dem die Frauen in Scharen hinterher laufen.«
Die Frau antwortete: »Das ist schon in Ordnung, denn ich werde die schönste Frau der Welt sein und er wird nur Augen für mich haben.«
Sie wurde die schönste Frau der Welt!!!!
Mit ihrem zweiten Wunsch wollte sie die reichste Frau der Welt werden.
Der Frosch sagte: »Dann wird Dein Mann der reichste Mann der Welt sein und er wird 10 mal reicher sein als Du.«
Die Frau antwortete: »Das ist schon in Ordnung, denn was mein ist, ist auch sein und was sein ist, ist auch mein.«
So wurde Sie die reichste Frau der Welt!!!!
Nun fragte der Frosch nach ihrem dritten Wunsch und sie sagte: »Ich will einen leichten Herzinfarkt haben.«

Und die Moral von der Geschichte????

Frauen sind clevere Biester!!! Lege Dich niemals mit ihnen an!!!!


Der Gücksfrosch, für Männer

Ein Mann nimmt sich einen Tag frei und beschließt, zum Golfplatz zu fahren. Er ist beim zweiten Loch, als er einen Frosch neben dem Grün sitzen sieht. Er denkt nicht darüber nach und will gerade schlagen, als er folgendes hört: »Quaak... 9er Eisen«.
Der Mann sieht sich um und sieht niemanden.
»Quaak... 9er Eisen«.
Er sieht den Frosch an und beschließt, dem Frosch zu beweisen, daß dieser Unrecht hat. Er steckt seinen anderen Schläger weg und nimmt den, den ihm der Frosch empfohlen hatte.
Bam! Er trifft.
Der Mann ist geschockt. Er sagt zum Frosch: »Du bist sicher so ein Glücksfrosch, oder?«
Der Frosch antwortet: »Quaak... Glücksfrosch«.
Der Mann beschließt, ihn zum nächsten Loch mitzunehmen.
»Was meinst Du, Frosch?« fragt der Mann.
»Quaak... 3er Holz.«
Der Mann nimmt sich einen 3er Holz und... Bam! Eingelocht.
Der Mann ist erstaunt und weiß nicht mehr, was er sagen soll. Am Ende des Tages hat er die beste Partie Golf seines Lebens gespielt und fragt den Frosch: »OK, wo gehen wir jetzt hin?«
Der Frosch antwortet: »Quaak.... Las Vegas.«
Sie fahren nach Las Vegas und der Kerl fragt: »Und Frosch, was jetzt?«
»Quaak... 3000 $, schwarz 6«.
Es ist eine Chance von eins zu einer Million, dass der Mann gewinnt, aber nach der Golfpartie denkt er sich,was soll's.
Bam! Haufenweise Geld wird ihm über den Tisch zugeschoben.
Der Mann nimmt seinen Gewinn, begleicht seine Schulden von einer mißglückten Grundstücksspekulation und fragt den Frosch: »OK, Frosch, was nun?«
Der Frosch sagt, »Quaak... Washington.«
Sie gehen nach Washington, und der Kerl fragt: »OK, Frosch, und jetzt?«
Der Frosch sagt: »Quaak... Run for president.«
Die Chance ist noch viel kleiner als eins zu einer Million, aber der Mann macht es und wird Präsident.
Der Mann sitzt schon lange in seinem Büro im Weißen Haus, als er den Frosch fragt: »Frosch, ich weiß nicht, wie ich dir danken soll. Du hast das ganze Geld für mich gewonnen und mir diesen guten Job besorgt; ich bin Dir ewig dankbar.« Der Frosch antwortet: «Quaak… Laß mich Dich küssen…«
Warum nicht, denkt sich der Mann, weil der Frosch soviel für ihn getan hat, verdient er es.
Mit einem Kuß verändert sich der Frosch in eine hübsche junge Frau Anfang 20, mit einem herrlichen Mund…

»Und so, Mr. Starr, kam das Mädchen in mein Zimmer«, sagte Bill Clinton…

für beide nochmal Dank an Konfusius

… einen hab’ ich noch, einen hab ich noch…


Physikprüfung an der Uni

Thema des Semesters: Schall und Licht.

Der erste Kandidat betritt den Raum.
Der Professor: „Was ist schneller, der Schall oder das Licht?“
Der Student: „… Das Licht.“
Der Professor: „Schön, und wieso?“
Der Student: „Wenn ich mein Radio einschalte, kommt erst das Licht und dann der Ton.“
Der Professor: „Raus!!!"


Der zweite Kandidat kommt rein. Dieselbe Frage.
Antwort: „Der Schall.“
Der Professor: „Wieso denn das?!?“
Der Student: „Wenn ich meinen Fernseher einschalte, kommt erst der Ton und dann das Bild.“
„RAUS!!! ABER SOFORT!!!“


Der Professor fragt sich, ob die Studenten zu dumm sind oder ob er seine Fragen zu kompliziert stellt. Der dritte Kandidat kommt rein.
Der Professor: „Also, Sie stehen auf einem Berg. Ihnen gegenüber sieht eine Kanone, die auf Sie abgefeuert wird. Was nehmen Sie zuerst wahr? Das Mündungsfeuer oder den Knall?“
Der Student: „Das Mündungsfeuer.“
Der Professor frohlockt und fragt: „Können Sie das auch begründen?“
Der Student druckst ein bisschen herum und meint dann: „Na ja, meine Augen sind doch weiter vorne gelegen als meine Ohren.“

enough for today



Kunststoffmüll tötet Vögel und Meerestiere

Unter Wasser: mehr Plastik als Plankton

Plastikmüll tötet Tiere auf viele Arten: Vögel ersticken in den Ringen von Six Pack Gebinden, Schildkröten verfangen sich in abgerissenen Netzen und ertrinken, Küken ersticken in Schnüren, aus denen ihre Eltern das Nest gebaut haben. Besonders perfide ist der Hungertod mit vollem Magen: Hochseevogel halten treibende Kunststoffteile für Nahrung. Die Partikel verstopfen ihre Mägen, werden nicht wieder ausgeschieden und lassen so keinen Platz für richtige Nahrung. 97 Prozent der jüngst von niederländischen Wissenschaftlern untersuchten toten Nordsee Eissturmvögel trugen Plastik in sich. Zum Teil füllte der unverdauliche Mageninhalt ganze Teller. Nicht anders zehntausende Kilometer entfernt: Zwei von fünf Layson-Albatros-Küken auf einer hawaiianischen Insel verhungern, weil ihre Eltern sie mit Kunststoffteilchen füttern.

Rund eine Million Vögel sowie 100.000 Meeressäugetiere und Schildkröten gehen jährlich an Plastik zugrunde, haben Wissenschaftler errechnet. Im nördlichen Pazifik zwischen Japan, Hawaii und den USA sammelt sich besonders viel des langlebigen Zivilisationsabfalls: Ein gigantischer Meeresstrudel erfasst dort den treibenden Müll, hält ihn jahrelang in seinem Sog gefangen und zermahlt ihn in winzige Stücke, an denen häufig chemische Substanzen wie DDT oder PCB andocken. Tiere verschlingen mit diesen Teilchen somit noch eine Extra-Ration Gift.

Der Müllteppich ist mittlerweile so groß wie Zentraleuropa. Während der SOS-Weltmeer-Tour von Greenpeace hat die Crew der „Esperanza“ dieses Phänomen erkundet. An Bord war auch der deutsche Meeresbiologe Thilo Maack. „Oberflächlich ist nichts zu erkennen“, berichtet er, „aber beim Tauchen sieht man es: Die oberen zehn Meter des Wassers sind durchsetzt mit bunten Partikeln.“ Proben ergaben: Im Meer treibt hier sechsmal mehr Plastik als Plankton. Verantwortlich für die Verschmutzung sind Schiffsbesatzungen, Touristen, aber auch Privatleute und Unternehmen, die ihren Abfall in Flüsse kippen oder an Land nicht korrekt entsorgen. „Um das Leben in den Ozeanen zu schützen, müssen wir unseren Konsum verändern und weniger Müll produzieren“, fordert Thilo Maack, „und den Rest müssen wir sicher deponieren. Denn Meeresschutz beginnt an Land.“
aus den Greenpeace-Nachrichten

Es geht auch anders

SUPERMARKT GEGEN GENTECHNIK

Meist verläuft es so: Wenn Greenpeacer in Supermärkten Milchprodukte kennzeichnen, bei deren HerstellungGentechnikeine Rolle spielt, erscheint umgehend der Filialleiter und wirft die Umweltschützer mehr oder weniger höflich hinaus. Bei Edeka im bayerischen Grassau war alles anders: Dort wurden die Gen-Detektive von der Greenpeace-Gruppe Chiemgau nicht nur freundlich mit Kaffee bewirtet. Nachdem Marktchefin Monika Kaltschmid sich ausgiebig über den Hintergrund der Kennzeichnungsaktion informiert hatte, bat sie um Informationsmaterial zum Auslegen und versprach, Produkte von Landliebe und Campina entweder aus den Regalen zu nehmen oder zumindest erheblich zu reduzieren. Die Familie Kaltschmid betreibt im Chiemgau fünf Edeka-Geschäfte, alle verzichten mittlerweile weitgehend auf Milchprodukte des Campina-Konzerns. Dieser weigert sich ebenso wie Müllermilch, seinen Lieferanten Gen-Futter für Milchkühe zu verbieten. Die Kaltschmids haben daher die Müller- sowie die wenigen verbliebenen Campina-Produkte mit Schildchen markiert: „Gentechnik im Tierfutter laut Greenpeace Einkaufsratgeber“.
aus den Greepeace-Nachrichten

Die Milch macht’s, Herr Müller auch

Ein sehr prägnantes Beispiel, wie Reiche noch reicher werden können, findet sich unter auf dem arbeiter.blog.

Die gleiche Geschichte steht auch bei bravopunkworld.de, hier gibt es noch ein paar weiterführende Links.

Nachrichten zu Gentechnik auf naturkost.de

Donnerstag, 1. März 2007

Stinkige Psychotherapeuten oder Über den Wert von BSG-Urteilen

Am 25.8.1999 gab es ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG, Az B 6 KA 14/98 R), wonach die Leistungen eines Psychotherapeuten durch die Kassenärztliche Vereinigungen mit einem Punktwert von mindestens 10 Pfennigen zu vergüten sind. (Zum Nachrechnen: Für eine Sitzung erhält der Therapeut 1450 Punkte = 145 DM = 74,14 €) Der damals über die Klagen von Psychotherapeuten entscheidende Richter machte eine Art „Sicherheitsberechnung“: Er verglich die Psychotherapeuten mit den Haus- und den Nervenärzten und gab das Ziel vor, ein Psychotherapeut solle maximal so viel verdienen können, wie ein durchschnittlicher Verdiener aus der Vergleichsgruppe.

Dieses Urteil wurde jedoch nicht in die Tat umgesetzt: die Psychotherapeuten bekamen weiterhin zu wenig Geld. Der Bewertungsausschuß der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hatte nämlich die vom Bundessozialrichter zugrundegelegten Berechnungen nachgerechnet. Die Berechnungsformeln wurden mit angeblich realistischeren Zahlen gefüttert und ergaben – wen wundert’s – niedrigere Punktwerte.

Dagegen klagten wieder die Psychotherapeuten und bekamen im nächsten Urteil des BSG wieder Recht. Mit seinem Urteil vom 28.1.2004 [Az: B 6 KA 53/03 R und B 6 KA 52/03 R] blieb das BSG „damit auf der Linie seiner Urteile von 1999 und bestätigte außerdem die Urteile der vorherigen Instanzen. Diese hatten, wie z.B. das Sozialgericht München, befunden, daß das pflichtgemäße Ermessen, das dem Bewertungsbeschluß nach § 85 Absatz 4, SGB V auferlegt ist, fehlerhaft, wenn nicht sogar grob fehlerhaft ausgeübt wurde. Verschiedene Landessozialgerichte hatten geurteilt, daß die Berechnungsmethodik des Bewertungsausschusses fehlerhaft und es nicht nachvollziehbar sei, warum der Bewertungsausschuß nicht der gerichtlich vorgegebenen Modellrechnung des BSG aus dem Jahre 1999 gefolgt sei. Die komplizierten Berechnungen des Bewertungsausschuß würden auf dem falschen Bezugsjahr 1998 aufbauen und seien überdies in sich widersprüchlich.“ [Zitat aus der Pressemitteilung 04/2 des Bundesverbandes der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)] Man lasse sich die Worte „grob fehlerhaftes Ausüben des pflichtgemäßen Ermessens“, „fehlerhafte Berechnungsmethodik“, „falsches Bezugsjahr“, „widersprüchliche Berechnungen“ und „der gerichtlichen Modellrechnung des BSG nicht gefolgt“ auf der Netzhaut zergehen.

Jetzt würde es lustig werden, wenn’s nicht so traurig wäre: Die Psychotherapeuten haben also Geld nachgezahlt bekommen. Wäre ja auch noch schöner. Das Gericht sagte: „Wir haben 99 geurteilt, Ihr seid den Verpflichtungen nicht nachgekommen, jetzt müßt Ihr nachzahlen.“ Soweit so gut, aber nur diejenigen Therapeuten bekamen die Nachzahlungen, die auch in schöner Regelmäßigkeit Widerspruch gegen die Quartalsabrechnungen eingelegt hatten. D.h. diejenigen Abrechnungen, denen ein Therapeut nicht widersprochen hatte, waren rechtskräftig geworden.

Und es kommt noch besser: In der Begründung zum BSG-Urteil aus dem Jahr 1999 wurde der Satz, die Vergütung dürfe nur kurzfristig und nur geringfügig unter die 10-Pfennig-Grenze sinken, wie folgt präzisiert: „kurzfristig“ heißt „für ein Quartal“ und „nicht wesentlich“ heißt „nicht unter 9,25 Pfennige“ [aus der Stellungnahme des bvvp-Vorsitzenden Norbert Bowe vom 4.12.99]. Wenn man sich nun die Quartale 1/2005 bis 3/2006 ansieht, so liegt in vieren dieser sieben Quartale der Punktwert, den die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen zahlt, wieder unter 10 Pfennigen. Herzlichen Glückwunsch, die Herren wissen, was sie sich leisten können!

Ist er tatsächlich so doof?

Die US-Regierung hegt die Absicht, den Iran mit Atomwaffen anzugreifen. Daniel Ellsberg fordert Beamte und Militärs auf, ihr Schweigen endlich zu brechen und ihr Wissen offen zu legen, um Menschenleben zu retten.
Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau auf der Seite von Konstantin Wecker

Den betreffenden Artikel in Publik-Forum wollte ich zuerst nicht veröffentlichen, da er mir einfach zu absurd erschien. Ich dachte: Er ist zwar doof, aber doch nicht so doof (damit meine ich weder Bruce noch Daniel sondern wieder mal George). Es könnte aber sein, daß er tatsächlich so doof ist. Auch, wenn wir nochmal drumherumkommen sollten: Es ist wahrscheinlich das letzte Mal, daß Daniel Ellsberg, der große Mann des amerikanischen investigativen Journalismus (Stichwort: Watergate, da merke ich mal wieder, daß ich alt werde) sich an die breite Öffentlichkeit wendet und wir das hier im Alten Europa mitkriegen.

Worüber in Amerika zu diskutieren sein wird, wenn die verfügbaren Kinder in den Brunnen gefallen sind, ist, wieso die Medien auf dermaßen erschreckende Art und Weise versagt haben. Ein ganz wichtiges Argument für unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es kann einfach nicht sein, daß da hunderttausende gegen den Krieg auf die Straße gehen und keiner kriegt’s mit.

Und falls es inzwischen vergessen wurde: Wenn es nach unserer leisetretend regierenden Angie, die sich auf Gerds Lorbeeren ausruht, gegangen wäre, würden unsere Soldaten heute nicht nur in Afghanistan sondern auch im Irak stehen. Na Leute, was wird Angie tun, wenn die Amis im Iran Atomwaffen schmeißen? Wollen wir ihm noch ein paar Flugplätze zur Verfügung stellen, damit er seine Bomber von hier aus starten kann? Oder nehmen wir dann die hier lebenden Iraner in Schutzhaft, um sichergehen zu können, daß die nicht irgenwelche terroristischen Racheakte planen? Das wäre natürlich unfair, wenn die den Nuklearangriff einer demokratisch gewählten Regierung mit Terrorakten gegen unbeteiligte Zivilisten beantworten würden. Wo kämen wir da hin?

Und jetzt schreibt dieser doofe Klar in seinem Grußwort an die Rosa-Luxemburg-Konferenz, man müsse »die in Europa ökonomisch gerade abstürzenden großen Gesellschaftsbereiche den chauvinistischen ›Rettern‹ entreißen.« Wenn das nicht aggressiv ist! So jemanden kann man ja gar nicht begnadigen. Die Zeit meint: »Christian Klar hätte besser schweigen sollen.« Stimmt, der Kerl redet sich um Kopf und Kragen. Deshalb macht ja auch keiner der an der Planung des Atomschlags beteiligten amerikanischen Offiziere den Mund auf. Würde ja die Karriere kosten. Es lebe die Zivilcourage! Kostet ja nur ein paar tausend Menschenleben. Das sollten uns Demokratie und Meinungsfreiheit schließlich wert sein. Und wenn dann die Meeresspiegel steigen, haben wir bestimmt schon wieder ein paar Legislaturperioden hinter uns, und alle waren sowieso schon immer dagegen. Schade, Georg Schramm, der beim Scheibenwischer nicht mehr dabei ist (jetzt macht er mit Urban Priol »Neues aus der Anstalt«), hätte es bestimmt besser ausgedrückt. Einer, der sich ab und zu auch gut ausdrückt, ist Denny Crane (aus der Serie Boston Legal, gespielt von dem recht füllig gewordenen William Shatner). In der letzten Folge »Halloween« (Originaltitel: »Witches of Mass destruction«) sagte er: »Man sollte uns Republikaner nicht unterschätzen. Wir stehen zu unseren Überzeugungen, auch wenn sie sich als tödlicher Irrtum erweisen.«


Samstag, 24. Februar 2007

Interventionen

Ein Passant fragt:
"Wo geht's denn hier zum Bahnhof?"

Es antworten ihm ein:

Pädagoge:
"Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser für dich ist, wenn du es selbst herausfindest."
Humanistischer Psychotherapeut:
“Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden.”
Sozialpädagoge:
"Ich weiß es auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können."
Sozialarbeiter:
"Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin."
Bioenergetiker:
"Ihr Körper kennt die Antwort schon. Machen Sie mal: sch... sch... sch... "
Gesprächspsychotherapeut:
“Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.”
Psychoanalytiker:
“Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer was Langes rein und raus fährt?”
Tiefenpsychologe:
"Sie wollen verreisen?"
Verhaltenstherapeut:
“Heben Sie zuerst den rechten Fuß und schieben Sie ihn vor. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut. Super!”
Gestalttherapeut:
“Du, lass es voll zu, dass du zum Bahnhof willst.”
Familientherapeut:
“Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?”
Kurzzeittherapeut:
“Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder, und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch?”
Psychodramatherapeut:
"Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich geben Ihnen meine Jacke und dann..."
Hypnotherapeut:
“Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie ihr Unterbewusstsein, ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will.”
NLP’ler:
“Stell dir vor, du bist schon im Bahnhof - welche Schritte hast du zuvor getan?”
Positiv-Denker:
“Schließen Sie die Augen, und sagen Sie zu sich selber: Ich bin wunderbar und einzigartig und ich vertraue meinem Unterbewußtsein, daß es für mich den richtigen Weg weiß.”
Reinkarnationstherapeut:
“Geh zurück in der Zeit - bis vor deine Geburt. Welches Karma lässt dich immer wieder auf die Hilfe anderer Leute angewiesen sein?”
Provokativtherapeut:
“Ich wette, da werden Sie nie drauf kommen!”
Lösungsorientierter Therapeut:
“Gab es schon mal die Ausnahme, dass Sie den Bahnhof gefunden hatten? Was haben Sie da anders gemacht?”
Esoteriker:
“Wenn du da hin sollst, wirst du den Weg auch finden.”
Neurologe:
"Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?"
Psychiater:
"Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?"
Moderator:
“Welche Lösungswege haben Sie sich schon überlegt? Schreiben Sie bitte alles hier auf diese Kärtchen.”

Quelle: http://www.norman-ehlert.de/psychotherapie/heilpraktikerausbildung/therapielexikon.html

Dank an konfusius

Ärzteeinkommen

… Die Privatpatienten tragen inzwischen im Mittel 20 % zum Ertrag in der Praxis bei – weit überproportional, da die Privatversicherten nur rund 10 % der Patienten ausmachen. 5 % kommen aus Selbstzahlerleistungen (IGeL – Individuelle Gesundheitsleistungen), 3 % aus gutachterlichen Tätigkeiten und 7 % aus sonstigen Tätigkeiten.
Fachärzte erzielen 63 % ihres Praxisumsatzes mit der Behandlung gesetzlich Versicherter und 23 % mit der Behandlung privat Versicherter. Die Hausärzte hingegen erwirtschaften 72 % ihres Umsatzes über die GKV und 18 % über die PKV.
Der jährliche Praxisumsatz variiert stark: Die Spanne reicht von weniger als 50 000 Euro bis mehr als fünf Millionen. 35,8 % der niedergelassenen Ärzte erzielen zwischen 100 000 und 250 000 Euro pro Jahr – in der vorliegenden Staffelung die größte Einzelgruppe.
Deutliche Unterschiede sind im Vergleich des Praxisumsatzes bei Haus- und Fachärzten festzustellen: So erwirtschaften rund 63 % der Hausärzte einen Umsatz zwischen 100 000 und 350 000 Euro, während sich in diesem Umsatzbereich lediglich 45 % der Fachärzte finden. In der Spitzengruppe mit einem Jahresumsatz zwischen einer und fünf Millionen Euro sind die Fachärzte stärker vertreten: 7,9 % der Fachärzte erzielen Erträge in diesem Rahmen, von den Hausärzten nicht einmal ein halbes Prozent. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Gesamtumsatz einer (Einzel- oder Gruppen-)Praxis abgefragt wurde.
Bei der Hälfte der Praxen ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, nur 15 % konnten ein Plus verzeichnen; bei 33,6 % ist er gleich geblieben.
Bruttojahreseinkommen
Das persönliche Einkommen, das die niedergelassenen Ärzte aus ihrem jeweiligen Praxis-umsatz erwirtschaften, ist wie folgt: 11 % verdienen weniger als 25 000 Euro im Jahr; 11,8 % weniger als 50 000 Euro. Die Gehaltsgruppe 50 000 bis 125 000 Euro ist mit 46,9 % am häufigsten vertreten. Etwas über ein Fünftel der Ärzte verdient jährlich mehr als 150 000 Euro.
Das gewichtete durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der befragten Ärzte in Deutschland liegt bei 117 500 Euro, wobei Ärztinnen mit durchschnittlich 78 200 Euro deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen (128 700 Euro). Mehr als die Hälfte der Responder geben an, dass das letzte Jahreseinkommen gegenüber dem Vorjahr geringer gewesen sei, bei rund 33 % sei es gleich geblieben. Lediglich 10,2 % geben an, dass ihr persönliches Einkommen gestiegen sei. Pessimistisch auch die Zukunftsperspektive der Ärzte: Lediglich 8,8 % erwarten eine Verbesserung ihres Einkommens.
Setzt man das Arzteinkommen in Relation zur Wochenarbeitszeit, so zeigt sich, dass mit Zunahme der Wochenarbeitszeit das Einkommen steigt. [mein Kommentar: na sowas, da wäre ich ja nie drauf gekommen!Diejenigen, die weniger als 25 000 Euro verdienen, arbeiten im Schnitt mit 42 Stunden pro Woche mehr als durchschnittliche Arbeiter und Angestellte. Ab 25 000 Euro Jahresverdienst steigt die wöchentliche Arbeitszeit langsam von 55,6 Stunden bis auf 64 Stunden bei den Spitzenverdienern mit mehr als 750 000 Euro Jahreseinkommen.
aus einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt online, 26.01.2007
(Obermann, Konrad; Rauert, Rieke; Görlitz, Anke; Müller, Peter; Niedergelassene Ärzte – Umfrage: Nur noch zwei Drittel des Praxisumsatzes aus der GK, Deutsches Ärzteblatt online, 26.01.2007)

Der gegängelte Arzt

Fortbildung

… Nun könnte man meinen, die Zertifizierung habe die Qualität der Fortbildung verbessert. Doch das ist mitnichten der Fall. Die einzige Folge ist, dass eine Veranstaltung ohne Barcodes und Punkte gar nicht mehr besucht wird, mag sie noch so interessant sein. Alle sammeln wir nun schön brav unsere Punkte und zahlen dafür kritiklos aus eigener Tasche, auch als angestellte Klinikärzte.

All das hat weder den Wissensaustausch noch die individuelle Fortbildung verbessert. Die zum Punkteerwerb genötigten Ärzte holen sich oft nur die Teilnahmebescheinigung ab und verschwinden wieder oder schlafen ein bisschen im abgedunkelten Vortragsraum, essen noch ein paar Häppchen vom gesponserten Büffet.

Die ärztliche Fortbildung ist nun zwar komplett durchorganisiert, administrativ perfektioniert, zertifiziert und kontrolliert, doch deshalb sind wir noch lange nicht fachlich besser geworden. Wirkliche Fortbildung kann meines Erachtens nur freiwillig stattfinden und lässt sich allenfalls ganz am Ende an den Behandlungsergebnissen überprüfen. Am effektivsten ist Fortbildung auf kleinen Veranstaltungen, Workshops, selbst initiierten Hospitationen, in erster Linie aber lesend mit einem Fachbuch oder einer Fachzeitschrift in der Hand.

aus einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt 8/2007

Qualitätsmanagement

… Die Dokumentationsflut ohne erkennbaren Nutzen für die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität im Zusammenhang mit einer kaum noch zu ertragenden Arbeitsbelastung stellt stärker denn je den Sinn des bundesweit gültigen und seit seiner Einführung – nicht zuletzt aufgrund methodischer Unzulänglichkeiten – stark umstrittenen Verfahrens der Qualitätssicherung bei Fallpauschalen infrage. Außer der Sicherstellung der Einhaltung der Dokumentationspflicht über mögliche Vergütungsabschläge ist das Verfahren bis heute nicht seiner ursprünglichen Zielsetzung gerecht geworden. Insbesondere ist es den dokumentierenden Leistungserbringern in der Regel nicht möglich, aus dem umfangreichen Auswertungsmaterial bestehenden Handlungsbedarf zu erkennen.


aus einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt online, 06.05.2005


Bürokratie

Nach Einschätzungen der OECD und der Weltbank zählt Deutschland zu den Ländern mit der höchsten Bürokratiebelastung. Das Gesundheitswesen ist aufgrund der hohen Regulierungsdichte in besonderem Maße von Bürokratie betroffen.
… Das Ergebnis zeigt den zeitlichen Aufwand in den Arztpraxen zur Bewältigung bürokratischer Tätigkeiten. Bewertet mit dem Stundensatz für ärztliche beziehungsweise Mitarbeitertätigkeiten, ergibt sich der Aufwand in Euro für jeden bürokratischen Prozess. Eine Arztstunde wurde nach Berechnung der KBV mit 70,14 Euro bewertet.
Die Bürokratiekosten für das Jahr 2005 betragen für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe insgesamt 160 Millionen Euro. An der Spitze stehen die Dokumentationspflichten bei genehmigungspflichtigen Leistungen und Früherkennungsuntersuchungen. Es folgen die Praxisgebühr, DMP und Krankenkassenanfragen.
… Unterstellt man vergleichbare Werte in den übrigen KV-Bereichen, so betragen die Bürokratiekosten bundesweit circa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr, allein für den Einzug der Praxisgebühr rund 220 Millionen Euro.

aus einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006


Praxisgebühr

Im Jahr 2006 mussten die Kassenärztlichen Vereinigungen rund 887.000 Mahnungen wegen nicht gezahlter Praxisgebühren versenden. Das hatte die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) berichtet.

aus einer Nachricht auf aerzteblatt.de vom 20. Februar 2007

Dienstag, 20. Februar 2007

Kein neuer Wind in Bushs Kopf

Unser moderner George Dabbel-Ju macht das, was er außer aufgeweckt aus der Wäsche gucken und Kriegführen am besten kann: sich wiederholen.

Link zum Telepolis-Artikel

Es gibt Leute aus dem alten Europa, die haben schon zu Ronnies Zeiten – das war also schon, bevor Georges Papa die arabische Welt mit unserem westlichen Denken zu beglücken versuchte – an der Schaffung einer nachhaltigen Energieversorgung zu arbeiten begonnen.

Link zu einer Brennstoffzellen-Seite

Link zur Kritik eines Films, der mittelbar mit Georges Papa zu tun hat (siehe das Kapitel »Ursachen und Urheber«). (Link zur Wikipedia-Rezension)
Zu trocken? In dem Film spielt Bruce Willis mit! Der wurde vier Monate vor mir in meiner Heimatstadt geboren.

Vor einiger Zeit übrigens hat er mal inkognito in I-O vorbeigeschaut. (Um Gottes Willen, nicht George, Bruce!!) Wow! Noch Wochen danach stand die ganze Stadt Kopf. (neuer Link zu anderer Quelle, und noch ein Link, der ist noch etwas peinlicher.) Die armen Redakteure der Lokalpresse mußten Überstunden machen, um dem Leser täglich die neuesten Enthüllungen über den denkwürdigen Besuch bieten zu können.

Bruce Willis goes Idar-Oberstein [2:59]

Hochgeladen am 10.03.2011
Bruce Willis, geboren in Idar-Oberstein, kommt zurück in seine Heimat!

Biography # Bruce Willis (german) [1:24:23]

Veröffentlicht am 12.05.2013
#Bruce Willis

Schade, daß der alte Link tot ist. Der erzählte nämlich von der Wirtin in einer Tiefensteiner Kneipe, bei der sich Bruce dann erkundigte, wann das Bier fertig sei. Sie habe geantwortet, berichtete sie der Zeitung: »Ein gutes Pils braucht sieben Minuten!«

Wer sich durch die Links im vorletzten Link durchklickt, findet das nachstehende Bild. Das wollte ich nicht vorenthalten. Ich überlege, ob ich es an meine Praxistür hänge (man beachte die Bildunterschrift):


Jetzt hätte ich’s beihnah noch vergessen: Inzwischen ist Bruce Willis Sonderbotschafter Idar-Obersteins. Wär’ doch gelacht!

Ach, da ich grad bei meiner Praxistür bin: auf einem Greenpeace-Stand habe ich mal ein Poster gesehen, das hätte ich mir für mein Leben gern an die Praxistür gehängt, von innen, damit man vor dem Rausgehen nochmal hinsieht. Und eben habe ich es im Internet gefunden:

Und was können wir jetzt mit nachhause nehmen?
1. Ein gutes Pils braucht sieben Minuten!
2. Öffne nie mit Lockenwickler die Haustür, draußen könnte Bruce Willis stehen.
3. Wenn man rechtzeitig in die Puschen kommt, kann man in Idar-Oberstein Hollywoodstars bis zum Globus Handelshof verfolgen. Dann allerdings vertieft man sich am besten in die dortigen Sonderangebote.
4. Was haben eine Idar-Obersteiner Mettwurscht (für das sprachbegeisterte Völkchen im Norden Deutschlands: das ist so ähnlich wie eine Krakauer) und Bruce Willis gemeinsam? – Lockenwickler sind da zwecklos.

siehe auch:
- Happy Birthday – Von Idar-Oberstein nach Hollywood: Bruce Willis wird 60 (Abendblatt, 19.03.2015)



Donnerstag, 15. Februar 2007

Mittwoch, 14. Februar 2007

Der Mönch und die Katze

Ein großer Mönch lag im Sterben und ließ seinen Nachfolger, einen jungen Mann, kommen und sagte: „Merk dir nur eines: Lass’ keine Katze in dein Leben.“ Sprach’s – und starb. Draußen hatte sich eine große Menge versammelt, um die letzten Worte dieses großen Heiligen zu vernehmen.
Aber was bekamen sie zu hören?! „Laßt keine Katze in euer Leben!“
Der Nachfolger sagte: „Mein Gott, wer will denn schon eine Katze in sein Leben reinlassen? Ist das etwa die ganze Religion?!“ Aber ein alter Mann – auch einer der selber zu alt war, um als Nachfolger in Frage zu kommen – sagte: „Du mußt wissen, daß dem eine lange Geschichte vorausgegangen ist. Er hat dir nur sein Fazit mitgeteilt.“ Der junge Mann sagte: „Dann muß ich die ganze Geschichte erfahren!“

Die Geschichte war, daß der Mönch, nachdem er seiner Frau und seinen Kindern und seinem Haus entsagt hatte, in den Himalaja gezogen war, wo er in einen kleinen Dorf' wohnte. Wo sonst soll er sein Essen herkriegen? Aber die Leute im Dorf waren froh einen Mönch zu beherbergen, also bauten sie ihm eine kleine Bambushütte.
Die indischen Mönche trugen statt Unterwäsche nur ein sogenanntes langot – ein langes Stoffband, nichts weiter als ein langer Streifen, mit dem sie sich einwickeln. Sie durften nur zwei langotis haben. Aber bald gab es ein Problem: Ein paar Ratten hatten sich bei ihm eingenistet und angefangen, eins seiner langotis zu zernagen. Der Mann wußte nicht, was er tun sollte; er hatte nur zwei, und die konnten nicht mehr lange halten. Also fragte er im Dorf um Rat: „Was tun? Denn meine Sekte gesteht einem Mönch nur zwei langotis zu. Das ist sein ganzer Besitz.“
Sie rieten: „Warum besorgst du dir keine Katze aus dem Dorf? Die wird die Ratten töten.“ Eine völlig logische Lösung also. Und so erhielt er eine gute Katze, und die Katze erlegte die Ratten. Aber das Problem war, daß jetzt auch die Katze ihr Futter brauchte, denn es gab keine Ratten mehr. Also mußte er für die Katze etwas Milch betteln gehen.
Die Leute sagten: „Unser Dorf ist nur klein … das Beste für uns wäre, wenn du dir eine Kuh hältst. Wir alle im Dorf' können zusammenlegen, und mit dem Geld kannst du dir eine wunderschöne Kuh kaufen. Und auf diese Weise wirst du genug Milch für dich und deine Katze haben.“ Das klang richtig, und so wurde eine wunderschöne Kuh angeschafft. Jetzt aber war das Problem, daß die Kuh Gras brauchte. Also mußte er jeden Tag im Dorf um gras betteln gehen. Die Leute sagten: „Das schickt sich nicht. Wir haben noch nie gehört, daß ein Mönch um Gras bettelt! Das ist nicht Sitte.“

Er sagte: „Aber was soll ich machen? Meine Kuh, meine Katze …“
Also sagten sie: „Eine simple Lösung: Wir sind ein einfaches Landvolk, wir wissen nicht viel über deine Philosophie. Bei uns ist eine Frau verwitwet, ihr Mann ist tot, und sie hat niemanden. Also werden wir sie überreden. Sie wird liebend gern einem Heiligen dienen, und dann brauchst du nicht mehr jeden tag herzukommen. Wir werden ein Stück Land neben deiner Hütte roden, und sie kann Gras darauf säen … und wenn du mal krank und bettlägerig wirst, wird sie sich deiner annehmen.“

Der Gedanke war richtig – sie hatten immer Recht. Es bedurfte nicht viel, um die Frau zu überreden; sie war allein und der Mönch war jung … sie witterte eine Möglichkeit, sie machte sich Hoffnung. Also war sie sofort bereit. Sie wurde seine Haushälterin, und wie ihr euch denken könnte: Es kam, wie es kommen mußte …
Basho sagt: „Das Gras wächst von selbst.“ Tatsächlich wächst so manches von selbst. Und so wuchs denn das Gras und sie verliebten sich … die Frau war schön, der Mönch war jung. Was brauchte man mehr?
Sie arbeiteten auf dem Feld, sie begannen Weizen und Gras anzubauen. Die Katze fühlte sich sohl, die Kuh fühlte sch wohl, und alles lief bestens. Und schließlich kam es zum Unabwendbaren – es kamen Kinder!
Und da schoß ihm durch den Kopf: „Mein Gott! Genau das hatte ich doch alles längst hinter mir gelassen – jetzt geht das wieder von vorne los: die ganze Welt! Es ist so langsam gegangen, daß ich es nicht eher bemerkte, als bis die Kinder kamen.“
Jetzt war nur der Katze wegen die ganze Welt wieder da.

Der alte Mann sagte: „Das war sein Fazit, sein letztes Wort. Er hat dir gesagt: ‚Denk dran, laß’ nie eine Katze rein.’ Weil hinter der Katze die ganze Welt hereinspaziert kommt. Er hat an seine eigene Lebensgeschichte denken müssen – wie er sich wieder in dieselbe Welt verwickeln ließ – und die Leute begannen ihn auszulachen: ‚Und so was will ein Mönch sein? Du hältst dir eine Frau! Du bist gefallen! Was ist nur aus dir geworden!’ Aber was konnte er nun machen?“, fuhr der Alte fort. „Wenn du einmal gefallen bist, bist du gefallen, dann ist es sehr schwer wieder aufzustehen. Er verspürte oft wieder den Wunsch zu entsagen, aber dann sagte er sich: ‚Was soll’s? Ratten gibt es überall. Und dann geht wieder dieselbe Geschichte los. Ich halte besser den Mund.’“

Dein Geist, dein Körper – beides braucht bestimmte Dinge. Du kannst der Welt nicht entsagen, du kannst nur zum Bettler werden. Aber wer zum Bettler wird, ist damit noch kein Heiliger. Mein Standpunkt ist klipp und klar: Ich möchte, daß ihr in der Welt lebt. Ihr braucht vor nichts Angst zu haben. Ihr braucht nur eure Lebensenergie nach innen zu lenken. Und das macht den ganzen Unterschied aus: Du bleibst in der Welt, aber ohne weltlich zu werden. Du bist in der Welt, aber die Welt ist nicht in dir.“

… schön wär’s, eine Zen-Geschichte, erzählt von Osho, Osho-Times 1/07

Eine Aufforderung zum Tun im Geiste

Die Naturwissenschaft kann uns Aufschluß geben über das Körperliche des Menschen, sie kann uns Aufschluß geben über den Verlauf der körperlichen, der physiologischen Funktionen während des physischen Lebens des Menschen. Aber diese naturwissenschaftliche Erkenntnis, so wie wir sie treiben, indem wir mit äußeren Werkzeugen experimentieren, indem wir mit äußeren Sinnen beobachten, sie hat gerade in der Zeit, in der sie so groß geworden ist, nicht vermocht, in das eigentliche spirituelle Leben des Menschen tiefer hineinzudringen. Das ist kein Tadel, den ich damit aussprechen will; das war die große Aufgabe der Naturwissenschaft, wie wir sie zum Beispiel, ich möchte sagen, in einer großen Systematik zusammengestellt finden bei einer Persönlichkeit wie Huxley. Das ist die große Leistung, daß sie einmal die Natur angesehen hat, ganz unbekümmert um alles dasjenige, was etwa in der Welt an Geistigem lebt.

Dafür haben wir auch eine Menschenerkenntnis, die nicht übergehen kann zu der unmittelbar praktischen Handhabung des Geistigen. Wir haben ein spirituelles Leben in unserer gegenwärtigen Zivilisation, und die verschiedenen Religionsbekenntnisse pflanzen dieses spirituelle Leben fort. Wir haben aber kein solches spirituelles Leben, das dem Menschen etwas zu sagen vermag, wenn er die bange Frage richtet nach dem Ewigen, nach dem Unvergänglichen, nach dem Übersinnlichen, dem er angehört; wir haben kein spirituelles Leben, das uns, mit anderen Worten, zu geben vermag Überzeugungen; Überzeugungen, wenn wir einsam dastehen in der Welt mit unserem physischen Leben, mit unserer physischen Lebensauffassung und nun fragen: Was liegt zugrunde an Ewigem, an Übersinnlichem dieser ganzen Sinneswelt?

Wir können uns dann Überzeugungen bilden darüber, was wir waren vor der Geburt im Schoße der göttlichen, übersinnlichen Welt. Wir können Überzeugungen bilden von demjenigen, was unsere Seele wird durchzumachen haben, wenn sie durch die Pforte des Todes gegangen ist. Wir können dasjenige, was wir so als Überzeugungen fassen, in Formeln bringen. Es kann, ich möchte sagen, warm in unser Herz, in unser Gemüt hereinströmen. Wir können sagen: Der Mensch ist mehr im ganzen Weltenall, als er ist in diesem physischen Leben zwischen Geburt und Tod.

Allein dasjenige, was wir auf diese Weise gewinnen, es bleibt Überzeugung, es bleibt etwas, was wir denken und fühlen können. Es wird immer schwieriger und schwieriger, die großartigen Überzeugungen, die uns zu diesem Spirituellen hinzu die Naturwissenschaft gibt, in die Handhabung, in die Praxis des Lebens hineinzuführen. Wir wissen vorn Geiste; wir verstehen es nicht mehr, mit dem Geiste zu tun, mit dem Geiste zu handeln, unsere Lebenspraxis, das alltägliche Leben mit dem Geiste zu durchdringen.

Welches Gebiet des Lebens ist es am meisten, das uns auffordert, mit dem Geiste zu tun? Es ist das Erziehungs-, es ist das Unterrichtswesen. In der Erziehung müssen wir den ganzen Menschen ergreifen, und der ganze Mensch ist Körper, Seele und Geist. Wir müssen mit dem Geiste tun können, wenn wir erziehen, wenn wir unterrichten wollen.

Hat zu allen Zeiten der Menschheitsentwickelung diese Forderung über der Menschheit gestanden, so dürfen wir sagen: Jetzt gerade, weil wir auf dem Gebiete der äußerlichen Naturerkenntnis so weit gekommen sind, jetzt gerade am allermeisten steht die Forderung vor uns, mit dem Geiste tun zu können. Darum ist die soziale Frage heute in erster Linie eine Erziehungsfrage. Denn wir wollen mit Recht heute fragen: Was soll geschehen, damit soziale Ordnungen, soziale Institutionen unter uns entstehen, die minder tragisch sind als die heutigen, die minder bedrohlich sind als die heutigen? – Wir können uns keine andere Antwort geben als die: Wir müssen zunächst Menschen in das praktische Leben, in die soziale Gemeinschaft hineinstellen, die aus dem Geiste heraus, aus dem Tun im Geiste erzogen sind.

Eine solche Erkenntnis, die zu gleicher Zeit fortwährendes Tun im Leben ist, strebt diejenige Spiritualität im Leben an, welche zur Basis gemacht werden soll – nach der Meinung, die hier vertreten wird – für die Erziehung der verschiedenen Lebensalter des Menschen.

aus Rudolf Steiner, Die geistig-seelischen Grundkräfte der Erziehungskunst, Erster Vortrag, gehalten in Oxford, 16. August 1922: Die spirituelle Grundlage der Erziehung

Im Wikipedia-Artikel über Rudolf Steiner findet man im letzten Absatz des Abschnitts Die theosophische Phase einen Hinweis auf Jiddu Krishnamurti.

Montag, 12. Februar 2007

Vielleicht geht’s auch einfach

Sein Lehrer war Albert Einstein

Der Wissenschaftler Ernest Sternglass und seine verblüffenden Erkenntnisse über Gesundheit und Atomenergie. Ein Porträt

VON SEBASTIAN PFLUGBEIL

Als 14-jähriger Junge floh Ernest J. Sternglass im Jahr 1938 mit seinen Eltern aus Berlin in die USA. Der Großvater wurde von den USA abgewiesen, weil er schwerhörig war. Er starb wenig später in einem deutschen Konzentrationslager. Die Eitern von Ernest J. Sternglass waren Ärzte. Am Familientisch erfuhr Sternglass schon als Kind, dass Röntgenstrahlen in der Medizin sehr hilfreich sein können, andererseits zu großzügig angewandt – aber auch zu erheblichen Gesundheitsschäden führen könnten. Sternglass beendete in den USA die Schule und studierte Physik. Er gehört zu den wenigen Menschen, die heute noch von ihrer Begegnung mit Albert Einstein berichten können.

Das Treffen im Jahr 1947 beeindruckte ihn tief. Einstein hatte ihm klargemacht, dass niemand beeinflussen könnte, was mit seinen Entdeckungen und Erfindungen später von anderen angestellt würde. Danach war Sternglass klar, dass er sich lebenslang für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen würde.

Viele Jahre lang arbeitete Sternglass hei der Firma Westinghouse, die auch die meisten amerikanischen Kernkraftwerke konstruierte Von 1958 an befasste er sich aus eigenem Interesse mit den Auswirkungen des Fallouts der Atomwaffentests auf die Gesundheit, ohne aber deshalb Ärger mit der Firma Westinghouse zu bekommen. Sein Spezialgebiet bei Westinghouse war die Entwicklung bildgebender Verfahren, ein Thema, das ihm etliche Jahre später zu einer Professur an der Universität Pittsburgh verhalf. Dort nutzte er den Status und die Freiheiten eines Professors, um sich öffentlich über Atomwaffen, die Schädigungen durch den Test Fallout und auch durch den Normalbetrieb kerntechnischer Anlagen zu äußern. Seine Ausführungen hatten einen gewichtigen Anteil an der Ratifizierung des Atomwaffenteststoppabkommens durch die USA.

Die Analysen von Sternglass sind ebenso überzeugend wie umstritten. Er geht immer nach demselben Muster vor: Er besorgt sich von staatlichen Stellen veröffentlichte Angaben über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in bestimmten Regionen und legt die ebenso offiziellen Angaben über radioaktive Verschmutzungen in diesen Regionen daneben. Er betrachtet die Veränderungen der Daten mit der Zeit und sucht Vergleiche zwischen belasteten und unbelasteten Regionen.

Komplizierte epidemiologische Analysen sind seine Sache nicht – seine Grafiken sind dafür anschaulich, man versteht sie sofort und kann sie – im Prinzip – überprüfen. Er zeigt an vielen Beispielen auf, wie sich atmosphärische Atomwaffentests in Veränderungen der Sterblichkeit, der Krebsrate und anderer Erkrankungen widerspiegeln. Dort, wo es keinen Fallout gab, bleiben diese Effekte aus. Er zeigt, dass sich nach dem Ende der Atomwaffentests in der Atmosphäre auch die Gesundheitsparameter normalisierten – dann aber in solchen Regionen wieder schlechter werden, in denen Kernkraftwerke in Betrieb gehen. Ein Beispiel dafür ist die Veränderung der Krebssterblichkeit in Connecticut zwischen 1956 und 1975. Man sieht die zunächst sinkende Krebssterblichkeit, die aber jeweils sechs Jahre nach großen Atomwaffentests wieder deutlich steigt. Sechs Jahre nach den letzten atmosphärischen Tests der Russen und Amerikaner sollte man erwarten, dass die Daten für die Krebssterblichkeit weiter sinken, stattdessen steigen sie steil an und übertreffen schnell die Auslenkungen der Daten nach den Atomwaffentests.

In diesen Jahren gingen zwei Kernkraftwerke, die KKWs Haddam und Millstone, in Betrieb, mit denen sich Sternglass sehr ausführlich befasst hat. Hört man ein solches Beispiel, mag man zunächst an die statistische Beziehung zwischen Klapperstörchen und Geburtenrate denken. Hört man weiter zu, so werden die Klapperstörche durch die umwerfende Vielfalt der konkreten Analysen gründlich vertrieben. Sternglass hat nicht nur die Daten in Zusammenhang mit den Atomproblemen der USA studiert, er befasst sich ebenso mit den Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und mit den Auswirkungen der Tschernobylkatastrophe auf die Gesundheit der Menschen in verschiedenen westeuropäischen Staaten. Er machte zum Beispiel darauf aufmerksam, dass sich nach Hiroshima und Nagasaki und den Atomwaffentests die Krebsraten in ganz Japan verändert haben. An Bauchspeicheldrüsenkrebs starben vor 1945 0,3 von 100.000 Menschen. Noch 1965 sind es 3,5 von 100.000. Das heißt, fast zwölf Mal so viele. Fünf bis neunjährige japanische Jungs hatten vor 1945 eine Krebssterblichkeit von einem Prozent. 1965 lag der Wert bei 600 Prozent mehr.

Die Art des Vorgehens von Sternglass ist so überschaubar, dass er nicht auf die Bewilligung großer staatlicher Forschungsbudgets angewiesen war, er konnte die Arbeiten mit wenigen Freunden wirklich unabhängig durchführen. Die großen epidemiologischen Institute verachten sein simples Vorgehen. Sie werden von ihm vorgeführt, weil er wichtige Zusammenhänge erkennt, die sie – trotz ihrer ganzen Wissenschaft, ihrer vielen Mitarbeiter und großer Forschungsbudgets nicht erkennen konnten, wollten oder durften. Es läge auf der Hand, die Hypothesen von Sternglass mit dem großen epidemiologischen Instrumentarium zu überprüfen. Solche Studien sind uns aber nicht bekannt. Es scheint einfacher, Sternglass zu ignorieren und ihn mit gehässigen Allgemeinplätzen wissenschaftlich zu diskreditieren.

Es gibt nicht viele Wissenschaftler, die sich über einen so langen Zeitraum kontinuierlich mit der Aufklärung der Auswirkungen der Kernenergienutzung auf die Gesundheit der Bevölkerung befasst haben. Es ist empfehlenswert, seine Arbeiten und die seiner engeren Mitarbeiter und Freunde aufmerksam zu studieren. Sie sind zu einem großen Teil auf der Homepage des „Radiation and Public Health Project“ (www.radiation.org) zu finden.

Am 21. Juni 2006 sprach Sternglass auf Einladung der Gesellschaft für Strahlenschutz, der IPPNW und der Kinder von Tschernobyl (Berlin) im Ökologischen Zentrum Auferstehungskirche in Berlin. Er sah zum ersten Mal seit 1938 sein Elternhaus, seine Schule in der Sybelstraße und andere Orte in Berlin wieder, die in seiner Kindheit eine Rolle gespielt hatten.
Aus Publik-Forum 14/2006



Donnerstag, 8. Februar 2007

Lachen ist gesund! – Die Fünfte

Der alte Cowboy

Ein alter Cowboy wie er im Buche steht - in Cowboyhemd, Cowboyhut, Jeans, Stiefel, Sporen, geht in eine Bar und bestellt sich einen Drink.
Während er seinen Whiskey schlürft, s0etzt sich eine junge Frau neben ihn und bestellt ebenfalls einen Whiskey. Sie mustert ihn und fragt ihn schließlich: »Sind Sie ein echter Cowboy?«
Er: »Nun ja, ich habe mein Leben lang auf einer Farm gelebt, Kühe gezüchtet, Pferde gezähmt, Zäune geflickt. Ich glaub’ schon, daß ich einer bin.«
Nach einer Weile fragt er, was sie ist.
Sie: »Ich bin Lesbierin. Ich verbringe den ganzen Tag damit, an Frauen zu denken. Wenn ich morgens aufstehe, denke ich sofort an Frauen. Wenn ich esse, dusche, Fernseh gucke - ständig denke ich an Frauen.«
Nach einiger Zeit geht sie, und der Cowboy bestellt noch einen Drink. Diesmal setzt sich ein Pärchen neben ihn und mustert ihn: »Sind Sie wirklich ein echter Cowboy?«
»Ich dachte immer, ich wäre einer«, seufzt er, »aber gerade habe ich festgestellt, daß ich Lesbierin bin.«
Osho Times 6/99


Filmeraten

Die Familie spielt ihr Lieblingsspiel: Filme raten. Ein Familienmitglied muß dabei einen Filmtitel szenisch darstellen und die anderen müssen raten, welcher Filmtitel gemeint ist. Wer den Titel errät, darf dann das nächste Rätsel stellen.

Die achtjährige Karla beginnt. Man läßt sie immer beginnen, weil sie sonst wenig Chacen hat, auch mal einen Film darzustellen. Sie geht langsam mit leicht abgespreizten Armen auf die Wanduhr zu und beginnt dann an den Zeigern zu drehen bis sie auf 12 Uhr stehen. Höflichkeitshalber denken alle lange nach und der 13jährige Bruder Hans sagt schließlich: »Um 12 Uhr mittags.« »Richtig« jubelt Karla, und jetzt darf Hans ein Rätsel stellen.

Er öffnet das Fenster, schnappt sich den Hund der Familie und wirft ihn raus. Alle sind etwas konsterniert und überlegen, welcher Film gemeint sein könnte. Der Vater zögert etwas und sagt fragend: »Hund wollt ihr ewig leben?« Die Antwort ist richtig und nun stellt Vater ein neues Rätsel.

Er geht zum Vogelkäfig, holt den Kanarienvogel Hansi und setzt ihn auf den Kaktus. Großes Raten und Spekulieren bis die Oma plötzlich die Lösung findet: »Dornenvögel.«

Oma denkt lange nach bis sie schließlich ihr Rätsel stellt. Sie greift in den Mund und nimmt das Gebiß heraus. Sie wirft es hoch und - das Gebiß bleibt oben an der Wand an dem Hirschgeweih hängen. Alles grübelt und rätselt. Das Schweigen bginnt und niemand findet auch nur den Ansatz einer Lösung. Die Familie kapituliert schlielich und Oma sagt: »Schwach. Sehr schwach. Habt ihr noch nie von dem Film 'Die Brück am Kwai' gehört?«
M.E.G.a.Phon Nr. 25, 1997


Der Schuß von der Seite

Ein 85jähriger jüdischer Mann heiratet eine 25jährige Frau. Nach einem halben Jahr ist die Frau schwanger. Der Mann geht zu einem Rabbi, um Rat einzuholen: »Rabbi, was meinst Du? Ist das Kind wohl von mir?«

Der Rabbi antwortet: »Dazu muß ich Dir eine Geschichte erzählen. Ein älterer englischer Gentleman liebt die Großwildjagd. Er bucht eine Reise nach Afrika und geht dort auf die Jagd. Eines Morgens steht er früh auf und geht in den Dschungel auf die Pirsch. Mitten im Dschungel stellt er fest, daß er statt seines Jagdgewehrs seinen Regenschirm mitgenommen hat. Er hat nicht allzuviel Zeit, über seine Vergeßlichkeit zu philosophieren. Plötzlich steht in unmittelbarer Nähe ein Löwe vor ihm, der unruhig mit seinem Schwanz peitscht. Reflexartig reißt der ältere Herr seinen Schirm hoch und legt an. Ein Knall ertönt, und der Löwe sinkt tot zu Boden.«

Der Rabbi schweigt und schaut dem 85jährigen Frager ins Gesicht. Dieser hat einen fragenden Ausdruck im Gesicht und meint schließlich: »Aber das kann doch nicht sein. Da muß doch einer von der Seite geschossen haben.«

Der Rabbi sagt: »So sehe ich das auch.«
M.E.G.a.Phon Nr. 27, 1998


Das schwarze Lamm

Ein Missionar ist in Schwarzafrika tätig. Er ist bereits 5 Jahre bei diesem Stamm. Die Frau des Häuptlings gebiert ihr drittes Kind. Das Kind ist jedoch von auffallend heller Hautfarbe. Der Häuptling zitiert den Missionar zu sich und beginnt: »Missionar. Schau dich einmal um. So weit ich sehe und soweit Du siehst - alles nur völlig schwarze Menschen. Der einzige Weiße in der ganzen Gegend bist Du. Nun - das Kind von meiner Frau ist irgendwie weiß. Wie ist dazu Deine Meinung?«

Der Missionar beginnt etwas zu schwitzen. Routiniert beginnt er nach einem Gleichnis zu suchen. »Häuptling«, beginnt er. »Häuptling. Dort drüben am Hang sehe ich unsere Schafherde. Soweit ich schaue - alle Schafe sind weiß. Und doch - ein einziges Lamm ist schwarz.«

Der Häuptling wird etwas blaß und hat plötzlich ebenfalls Schweißperlen auf der Stirn: »O.k. O.k. Ich sage nichts. Und Du sagst auch nichts.«
M.E.G.a.Phon Nr. 29, 1999



Die Experimente der Anthropologen

Einige Anthropologen beschließen ein Experiment durchzuführen. Sie bringen jeweils zwei Männer und eine Frau der jeweiligen Volksgruppe für einige Jahre auf eine einsame Insel. In die Untersuchung mit eingeschlossen werden Franzosen, Engländer und Russen. Man bringt also zwei französische Männer und eine französische Frau zu einer einsamen Insel und setzt sie dort aus. Das gleiche geschieht mit den beiden anderen Volksgruppen.
Nach fünf Jahre kehrt man zu den Inseln zurück um zu sehen, wie sich das Leben entwickelt hat. Auf der französischen Insel findet man ein schönes Haus vor. Alle drei wohnen in diesem Haus. Der eine Mann hat die Frau geheiratet, der andere ist der Liebhaber und das Leben funktioniert großartig.
Auf der englischen Insel befinden sich drei kleine Häuser, die weit verstreut sind. Die drei Inselbewohner haben kaum Kontakt zueinander, weil die Anthropologen zu Beginn des Experiments versäumt hatten, die drei einander vorzustellen.
Auf der russischen Insel finden die Forscher ein Blockhaus vor. Die beiden Männer sitzen davor, trinken Tee und diskutieren. Die Forscher erkundigen sich nach der Frau. »Frau?«, sagt der eine etwas erstaunt, »unsere Leute arbeiten! Auf dem Feld.«

Zu dem vorangegangenen Feldforschungsexperiment hat eine Folgestudie stattgefunden. Diesmal wurden auch Italiener, Deutsche, Griechen und Iren mit einbezogen.
Auf der italienischen Insel fand man nach fünf Jahren nur noch einen Mann vor. Er hatte die beiden anderen in einer Eifersuchtsszene erschossen.
Auf der griechischen Insel hatten die beiden Männer eine Beziehung, und die Frau kam ab und zu zum Putzen und Kochen.
Die Iren hatten die Insel in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt und besaßen eine Schnapsbrennerei. Das Wort Sex war verschwunden, da nach den ersten Litern Schnaps alles in einem leichten Nebel verschwamm. Eines blieb jedoch immer klar: den Engländern auf der Nachbarinsel gab man nichts vom Schnaps.
Die deutschen Männer hatten in einem detaillierten Wochenplan alles geregelt - auch, wem wann und wie die Frau zur Verfügung stand.
M.E.G.a.Phon Nr. 10/98



Die Beschäftigung der Rentner

Was ist der Unterschied zwischen einem französischen, einem englischen und einem deutschen Rentner?
Der englische Rentner geht morgens zur Rennbahn und mittags in seinen Pub.
Der französische Rentner geht morgens in sein Bistro und mittags zu seiner Freundin.
Der deutsche Rentner nimmt morgens seine Herzmedikamente und geht mittags arbeiten.
M.E.G.a.Phon Nr. 10/98


Die attraktiven Frauen

Ein Deutsche, ein Amerikaner und ein Franzose streiten sich, in welchem Lande die attraktivsten Frauen beheimatet sind.
Der Amerikaner sagt: »Wenn ich morgens zur Arbeit gehe und meinem Darling good bye sage, dann reitet my Darling meist auf ihrem Pferd. Und wenn mein Darling auf dem Reipferd reitet, dann berühren ihre Fußsohlen die Erde. Das ist aber nicht, weil wir Amerikaner so kleine Pferde habe. No, das ist, weil unsere Frauen so attraktiv sind.«
Der Franzose kontert: »Wenn ich morgens meinem Cherie Adieu sage, dann nehme ich mon Cherie immer von hinten in die Arme. Und wenn ich mein Cherie von hinten in die Arme nehmen, dann berühren sich meine Hände nicht. Das ist aber nicht, weil wir Franzosen so kurze Arme haben. Non, non. Das ist, weil unsere Frauen so attraktiv sind.«
Der Deutsche sagt: »Wenn ich morgens meinem Liebling Tschüß sage, dann tätschel ich meist den Po von meinem Liebling. Und wenn ich den Po tätschle, dann wackelt der Po etwas. Und wenn ich nach Hause komme, wackelt der Po immer noch. Das ist aber nicht, weil unsere Frauen so dick sind. Nein, nein, das ist, weil unsere Arbeitszeiten so kurz sind.«
M.E.G.a.Phon Nr. 10/98

Lachen ist gesund! – Die Vierte (03.11.2006)

Gibt die Hölle Wärme ab?

Im Folgenden eine wirklich gestellte Frage in Abschlußtest Chemie der Nationalen Universität Irlands (NUI, Maynooth, Grafschaft Kildare, Ireland): Ist die Hölle exotherm (gibt sie Wärme ab) oder endotherm (absorbiert sie Wärme)? Die meisten Studenten mutmaßten mit Hilfe von Boyles Gesetz daß sich Gas beim Ausdehnen abkühlt und die Temperatur bei Druck sinkt oder etwas in der Art. Die Antwort eines Studenten war so „tiefschürfend“, daß der Professor sie seinen Kollegen nicht vorenthalten wollte und über das Internet verbreitete. Nun dürfen wir uns ebenfalls darüber amüsieren:

• Zuerst müssen wir herausfinden, wie sehr sich die Masse der Hölle über die Zeit verändert. Dazu benötigt man die Zahl der Seelen, die in die Hölle wandern, und die Zahl derjenigen Seelen, die die Hölle verlassen. Ich bin der Meinung, daß man mit einiger Sicherheit annehmen darf, daß Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr vorlassen. Folglich verläßt keine Seele die Hölle.

Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluß gehen, die in der heutigen Zeit existieren.

Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, daß man in die Hölle wanden, wenn man ihnen nicht angehört. Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man also davon ausgehen, daß alle Seelen in die Hölle wandern. Angesichts der heutigen Geburts- und Todesraten ist zu erwarten, daß die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wächst.

Betrachten wir nun die Frage des sich ändernden Umfangs der Hölle. Da sich laut Boyles Gesetz der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muß, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten.

1. Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, wird die Temperatur und der Druck in der Hölle so lange steigen, bis die ganze Hölle auseinanderbricht.

2. Sollte sieh die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle gefriert.

Welche Möglichkeit trifft nun zu?

Beziehen wir jedoch die Prophezeiung mit ein, die Sandra mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat – nämlich: „Eher friert die Hölle ein, bevor ich mit dir schlafe“ – sowie die Tatsache, daß ich gestern mit ihr geschlafen habe, kommt nur Möglichkeit Zwei in Frage.

Insofern hin ich überzeugt, daß die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muß.

Aus der These, daß die Hölle zugefroren ist, folgt, daß keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können und sie erloschen ist. Womit nur noch der Himmel übrig bleibt und die Existenz eines göttlichen Wesens bewiesen wäre – was wiederum erklärt, warum Sandra gestern Abend die ganze Zeit „Oh mein Gott!“ geschrieen hat.

Dieser Student erhielt als Einziger ein „Sehr Gut“.
aus der Osho-Times 02/07


Angesichts einiger mir doch recht schwerwiegend erscheinender logischer Sprünge bei einem solch extrem wichtigen Thema kann ich der Benotung nur sehr eingeschränkt zustimmen.

Als Psychotherapeut kann ich nur dringend davon abraten, die Beurteilung solch grundlegender Fragen von dem Partner – und erst recht von seinem gegenwärtigen Verhalten – abhängig zu machen.