Sonntag, 27. Januar 2019

Gelbwesten: Das elfte WE in Folge, postfaktische Teilnehmerzahlen, Mißhandlungen und ein Beispiel rar gewordener sozialer Intelligenz

"Acte XI": Offizielle Teilnehmerzahlen markieren einen Rückgang. Die schwere Verletzung einer bekannten Persönlichkeit, die sich für Pazifismus einsetzte, allem Anschein nach durch Polizeigewalt, steigert die Empörung

So leicht lassen sich die "Figuren der alten Welt" (Eric Drouet) nicht von der Macht entfernen. Die Bewegung der Gilet jaunes stößt an Grenzen, nun kommt es darauf an, mit welchen Einfällen sie die Regierung aufs Neue aus der Balance bringen kann, um politische Legitimation für weitergehende Forderungen zu haben. Dass die Zeit für Präsident Macron abgelaufen ist, wie es die Proteste postulieren, dient im Augenblick vor allem der Autosuggestion. Realistisch ist es nicht.

Landesweit 69.000 Teilnehmer am gestrigen "Act XI" der Gilet jaunes, dem elften Protestsamstag in Folge, zählte das französische Innenministerium. Das sind weniger als am Wochenende zuvor, wo die Regierung von 84.000 Teilnehmern gesprochen hatte. Es gibt aber auch ganz andere Zahlen. Wie stets gibt das Syndicat France Police - Policiers en Colère eine weitaus höhere Schätzung, nämlich 330.000, für den gestrigen Samstag, 19 Uhr 30, bekannt.

Zu überprüfen ist das schwerlich. Wer hat schon die Übersicht, um zu ermitteln, wie viele Personen in Gelben Westen sich an Orten in ganz Frankreich getroffen haben? Das sei nicht leicht, heißt es in einer Leser-Zuschrift an Le Monde, weil sich die Demonstranten auch immer wieder die Gelben Westen ausziehen würden.

Die Zeitung antwortet mit dem Verweis darauf, dass man sich an die Angaben des Innenministeriums halte, weil damit doch immerhin eine Vergleichsreihe gegeben sei, die bis zum ersten Protestsamstag am 17. November vergangenen Jahres zurückreiche, und weil sie sich auf Zahlen der jeweiligen Präfekturen gründen. Allerdings ist es wohl auch naiv anzunehmen, dass die Präfekturen völlig korrekt arbeiten. Es steht einiges auf dem Spiel. Die Legitimation in der Demokratie hat viel damit zu tun, wer die größere Zahl hinter sich weiß. Macron verweist auf seine Wähler, die Gilet jaunes auf ihre Unterstützer, die sie mobilisieren können.

Auch wenn aus den Reihen der Organisatoren andere Zahlen kommen, die Mobilisierung gestern wird den Gelben Westen keine zusätzliche politische Wucht eingebracht haben. Das Projekt eines Protestes, der in der Nacht fortgesetzt wird, nach dem Vorbild der Nuit débout-Proteste im Jahr 2016, steht noch am Anfang. Gestern hatte die Polizei offenbar wenig Mühe, das Gros der Teilnehmer von der Place de la République zu vertreiben und sie in der Metro daran zu hindern, dass sie in großen Mengen zurückkommen.

mehr:
- Gelbwesten: An der Grenze (Thomas Pany, Telepolis, 27.01.2019)
siehe auch:
- Gilets jaunes leader hit in eye during protest 'will be disabled for life' (Kim Willsher, Guardian, 27.01.2019)
- Yellow vest protester seriously wounded in Paris during 11th week of marches (Sandrine Amiel, Kara Fox, CNN, 27.01.2019)
- Wieder Massenproteste der „Gelbwesten“ in Frankreich (Handelsblatt, 26.01.2019)


Jérôme Rodrigues blessé à un œil pendant un live Facebook (Gilets Jaunes Acte 11) - Vidéo insolite



Un journaliste malmené par des CRS (Manifestation #JusticePourTheo) - Insolite



Un motard de la police dégaine son arme face aux Gilets Jaunes (Paris) - Zapping Vidéo



Gilet Jaune vs Flash-ball (Paris) - Zapping Vidéo


siehe dazu auch:
- GdP NRW: Einsatz von Gummigeschossen ist unverantwortlich (Gewerkschaft der Polizei, Bundesvorstand, 05.06.2012; Zitat:)
»Wer Gummigeschosse einsetzen will, nimmt bewusst in Kauf, dass es zu Toten und Schwerverletzten kommt. Das ist in einer Demokratie nicht hinnehmbar. […] Unser Rechtsstaat muss wehrhaft sein, aber die Polizei darf dabei nicht bewusst den Tod von Menschen im Kauf nehmen.«
[GdP-Landesvorsitzender Frank Richter]
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Die Schweizer Vereinigung unabhängiger Ärztinnen und Ärzte forderte ein Verbot der Munition. Seit September 2013 steht der Einsatz von Gummigeschossen schweizweit erneut in der Kritik, als eine Neunzehnjährige während Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten in Winterthur nach eigener Aussage am Auge getroffen wurde und über 80 % der Sehkraft verlor, während sie sich hinter Autos in Sicherheit bringen wollte.[7][8][9] Die Jungen Grünen forderten als Folge ein Verbot von Gummigeschossen.[10]
[Gummigeschoss, Kritik, Wikipedia, abgerufen am 27.01.2019] 
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La matraque facile - Vidéo



La police oblige un photographe à effacer ses photos - Zapping Vidéo


Jérôme Rodrigues témoigne à BFMTV: "J'ai été visé délibérément" {3:03}

BFMTV
Am 27.01.2019 veröffentlicht 
Jérôme Rodrigues est l'une des figures du mouvement. Ce proche d'Éric Drouet a été blessé place de la Bastille samedi soir lors d'un rassemblement des gilets jaunes. Il a été gravement touché à l'oeil.

So geht’s auch:

Des CRS retirent leur casques face aux gilets jaunes (Pau) - Vidéo


siehe auch:
- »Ich sehe Mistgabeln« – Menschen ohne Ansprechpartner (Post, 23.01.2019)
Gelbwesten: Prinzipielle Ablehnung einer Parteigründung (Thomas Pany, Telepolis, 25.01.2019)
Gelbwesten zur Europawahl – Macron winkt ein zweiter Frühling (Judith Görs, n-tv, 25.01.2019)
Gelbwesten: Der Protest und die inszenierte Debatte (Thomas Pany, Telepolis, 21.01.2019)
Gummigeschosse zur Disziplinierung der Gelbwesten (Post, 18.01.2019)
13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français (H. Wittmann, France-BlogInfo, 13.01.2019)
Jahier über Gelbwesten-Proteste: „Fehler einer losgelösten politischen Elite“ (Florence Schulz, Euractiv, 21.12.2018)
- Immer noch G20: Die Verfolgung von Aktivisten (Post, 13.10.2018)
- Gelbwesten Proteste 2018 (BessereWeltLinks)

Ingrid Levavasseur, Botschafterin von unten

Porträt Ingrid Levavasseur gehört zu den bekanntesten Gelbwesten in Frankreich – aber sie repräsentiert sie nicht 

Mit ungeahnter Beharrlichkeit protestieren sie weiter. An Hunderten Kreisverkehren in der Provinz und in den großen Städten. Fast drei Monate dauert er nun an, der Aufruhr der Gelbwesten gegen die Politik Emmanuel Macrons – und auch gegen ihn selbst, gegen Jupiter höchstpersönlich. Doch allein die Bezeichnung „Gilets jaunes“ zeigt schon die Schwierigkeit, eine Bewegung treffend zu beschreiben, deren primäres Erkennungsmerkmal das Tragen einer gelben Warnweste ist. Ein Graus nicht nur für Journalisten, sondern auch für Repräsentanten der Regierung, die nicht wissen, mit wem und worüber sie verhandeln sollen, oder zumindest für ein versöhnliches Foto posieren, um den aufrührerischen Geist zu besänftigen. Nur wenige Führungsfiguren waren anfangs bekannt genug, um als legitime Vertretung der Bewegung wahrgenommen zu werden. Da gab es Priscilla Ludosky, die die wichtige Online-Petition gegen die Benzinpreiserhöhung ins Leben gerufen hatte. Und da gab es Jacline Mouraud, Gelbweste der ersten Stunde, deren energisches Anti-Macron-Video tausendfach geklickt wurde und Likes erntete. Aber die Medien suchten weiter die eine Stimme der Bewegung. Ein Gesicht musste her.
mehr:
- Botschafterin von unten (Romy Straßenburg, der Freitag, 27.01.2019)

Samstag, 26. Januar 2019

Trump: Warten auf den Fangschuß – Wo stehen wir?

Der US-Präsident beugt sich einem im Kongress ausgehandelt Kompromiss, der den Shutdown für drei Wochen aussetzt, und droht wieder mit der Ausrufung des Notstands

Der Druck ist offenbar auf Donald Trump und auf die Abgeordneten beider Parteien so groß geworden, dass sie nun zumindest einen temporären Kompromiss gefunden haben, der erst einmal befriedet, aber nicht wirklich etwas löst. Letztlich musste Trump nachgeben, denn er erhält nicht das von ihm geforderte Geld für den Mauerbau. Für drei Wochen wird der Shutdown, der seit 22. Dezember anhaltende Regierungsstillstand, nun beendet, der schon merklich, beispielsweise im Flugverkehr, das Leben der Amerikaner beeinträchtigte, so dass die 800.000 Regierungsangestellten, die keinen Lohn mehr erhielten, aber dennoch teilweise weiter arbeiten sollten, erst einmal wieder Geld erhalten können.

Donald Trump versucht sich ebenso wie die Demokraten als Sieger zu verkaufen. "Ich bin sehr stolz", sagte Trump gestern, "heute anzukündigen, dass wir einen Deal erreicht haben, um den Shutdon zu beenden und die Regierung wieder zu eröffnen." Das allerdings nur bis zum 15. Februar. Bis dahin soll ein Ausschuss von Abgeordneten beider Parteien einen Lösungsvorschlag erarbeiten. Er hoffe, so sagte er weiter, dass die Abgeordneten ihre Parteiinteressen hintanstellen und "die Sicherheit der amerikanischen Menschen an erster Stelle" setzen, was für ihn natürlich, darauf beharrt er besessen, eine Grenzbefestigung oder eine Mauer einschließt. Dabei hat er dafür nach Umfragen keine Mehrheit der Amerikaner hinter sich, was heißt, dass Trump sich wahrscheinlich allmählich durch seine Kompromisslosigkeit um Kopf und Kragen bringt.

mehr:
- Trump: "Mauern sollten nicht umstritten sein" (Florian Rötzer, Telepolis, 26.01.2019)

Escher's Print Gallery Explained {1:31}

Avi Alkalay
Am 08.05.2012 veröffentlicht 
This video was running in Escher Museum at Den Haag, Holland. It explains with precision what happens in the too-chaotic part of the Escher famous picture.
I recorded it with my own camera as it was running at the screen. Quality is not perfect, but watchabe.
Me

Freitag, 25. Januar 2019

BER mal wieder hintendran

In wenigen Monaten soll der BER fertig sein, sagt die Flughafengesellschaft. Doch der Tüv ist nicht so optimistisch. Denn auf der Baustelle des Hauptstadtflughafens sind immer noch Tausende Mängel zu beheben.

Acht Jahre nach dem ersten Eröffnungstermin für den neuen Hauptstadtflughafen soll er in diesem Herbst offiziell fertiggestellt werden und ein Jahr später in Betrieb gehen. Das bekräftigten die Verantwortlichen nach einer Aufsichtsratssitzung. Noch sind aber mehrere tausend Mängel an Kabeltrassen zu beheben, die Brandmeldeanlage ist noch nicht fertig. Der Tüv bezweifelt, dass übergreifende Tests der Anlagen schon wie geplant im Frühsommer beginnen können.

Im BER-Terminal werden noch immer Baumängel abgearbeitet, die Flughafengesellschaft sprach am Freitag von Fortschritten. Allerdings werde Bosch die Brandmeldeanlage nicht wie geplant Anfang Februar fertigstellen, sondern im März, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Es gebe aber noch Zeitpuffer. Kritisch sind die Arbeiten an Kabeln für die Notstromversorgung und die Sicherheitsbeleuchtung, für die die Firma ROM verantwortlich ist. Es werden etwa falsche Dübel ersetzt und falsch verlegte Leitungen korrigiert - eine Aufgabe, die vor drei Jahren unter Flughafenchef Mühlenfeld als weitgehend abgeschlossen gemeldet wurde.

mehr:
- Tüv zweifelt an BER-Bauterminplan (n-tv, 25.01.2019)
siehe auch:
- Berliner Flughafen-Lotto – es darf weiter gehofft werden (Post, 27.11.2017)
BER-Pressesprecher: Sagen, was alle denken, kann geschäftsschädigend sein! (Post, 12.04.2016)
- Mr. Zuckerberg will nicht (Post, 08.03.2016)

Frank Zappa – Dokumente und Videos

Frank Zappa Interview Collection: 10 hours 1967 - 1993 {9:44:04}

Doomkid
Am 22.11.2017 veröffentlicht 
What Frank Zappa wanted you to know. Sorted (mostly) chronologically.
Even more Zappa interviews: https://www.youtube.com/channel/UCbWD…
https://www.youtube.com/user/tomtiddler1
https://www.youtube.com/user/koolstrike/
https://www.youtube.com/user/hazzaroo…
Best of Frank Zappa
Frank Zappa Cosmik Debris
Frank Zappa Last Interview
Frank Zappa Crossfire
Frank Zappa Muffin Man
Frank Zappa Bobby Brown
Frank Zappa Today Show
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Great Composers: Frank Zappa {37:01}

Classical Nerd
Am 25.01.2019 veröffentlicht 
Zappa music analysis: http://www.zappa-analysis.com/Zappast…
This was requested by YouTubers classicalmusic26, Eggs Benedict 420, DerSibbe, and Sean Ramsdell, and by William N. See all requests at http://www.lentovivace.com/classicaln…
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Medien und Selbstkritik: ein Widerspruch in sich?

Kommentar zum Kommentar "Medien: Wir brauchen mehr Selbstkritik"

Telepolis-Autor Gerrit Wustmann (Wir brauchen mehr Selbstkritik) hat den kontroversen Aufruf des DJV zum Abklemmen des russischen Staatssenders RT Deutsch verteidigt und hält Selbstkritik Medienschaffender für ausreichend. Er wirft RT Deutsch Einseitigkeit und Kritiklosigkeit gegenüber den Positionen der russischen Regierung vor.

Wustmann vergleicht den russischen Auslandssender mit der Deutschen Welle. Schwächen der Medien will er mit Selbstkritik begegnen. Auch hält er die an den DJV-Vorsitzenden gerichtete Frage im Telepolis-Interview (RT Deutsch ist kein journalistisches Informationsmedium), ob die Nachrufe über George Herbert Walker Bush ausgewogen seien, für ein willkürlich gewähltes Beispiel, in dem es um ein ganz anderes Thema gehe.

Au contraire: Die Frage zu Bush war exzellent. Dazu sogleich.

mehr:
- Medien: Wir brauchen mehr Fremdkritik (Markus Kompa, Telepolis, 25.01.2019)

ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46}

Newskritik Archiv
Am 22.12.2014 veröffentlicht 
Like http://www.facebook.com/newskritik - Das stärkt uns.
Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.

USA: New Nukes, for no Good Reason

Die US-Regierung hat bereits vor einem Jahr angekündigt, ihr Atomwaffenarsenal erweitern zu wollen. Der INF-Vertrag ist dabei nur einer von mehreren störenden Verträgen

Im Vertrag über "Atomwaffen mittlerer Reichweite" (INF) hatten sich die USA und die damalige Sowjetunion im Jahr 1987 darauf geeinigt, Waffen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern zu verbieten. Der Vertrag führte dazu, dass die sowjetischen SS-20 und die amerikanischen Pershing-Raketen verschrottet wurden. Gegen diese Raketen und die Wiederaufrüstung hatte die Friedensbewegung damals erfolgreich Millionen Menschen mobilisiert.

Mit dem Amtsantritt von Donald Trump zeichneten sich jedoch zwei Aspekte der neuen amerikanischen Außenpolitik ab. Erstens kündigt der aktuelle Präsident routiniert sämtliche internationale Vertragswerke, von denen er meint, dass sie seinen Interessen widersprächen. Zweitens bekannte sich Trump bereits vor seinem Amtsantritt dazu, dass er nukleare Aufrüstung für sinnvoll hält. Diese Vorbedingungen lassen die aktuelle Diskussion um den INF-Vertrag anders erscheinen, als sie die NATO-Pressesprecher darstellen, die wie üblich mit dem Finger nach Russland zeigen.

Schon im Januar 2018 veröffentlichte die Huffington Post einen ersten Vorschlag für eine neue Atomwaffen-Doktrin der Regierung unter Donald Trump. Autorin Ashley Feinberg fasste diese erste "Bewertung der nuklearen Lage" (2018 Nuclear Posture Review) mit folgenden Worten zusammen: "New Nukes, for no Good Reason."

Bereits wenige Monate zuvor, im Oktober 2017, hatte die Presse berichtet, Präsident Trump habe auf einem Treffen "hochrangiger Politiker der nationalen Sicherheit" erklärt, er wolle das US-Atomarsenal fast verzehnfachen. Vermutlich geht es bei dem Bericht um eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) im Juli. Laut NBC-News reagierte der neue Präsident auf eine offizielle Unterrichtung, die feststellte, dass die Zahl der US-Nuklearwaffen seit den späten 1960er Jahren stetig zurückgegangen sei.

mehr:
- Atomwaffen-Politik unter Trump: New Nukes, for no Good Reason (Malte Daniliuk, Telepolis, 25.01.2019)
siehe auch:
- Die Taktik des Westens: kontinuierliche Propaganda und kontinuierlicher militärischer und wirtschaftlicher Druck (Post, 23.06.2015)
Ein Meisterstück der Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes: Die Raketenlücke (15.03.2015)

Mausfeld: »Gigantische Programme zur Angstinduktion in der Bevölkerung«
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19; Start bei 1:15:09}

KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.
Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.
Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.
Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.
Inhaltsübersicht:
0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle
0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt
0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…
0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?
0:40:43 Meinungsmanagement
0:57:29 Definition von Links und Rechts: ein „Haufen Spaghetti“
1:03:02 Chemnitz aktuell – Ablenken von den wahren Problemen
1:13:25 Programme zur Angst-Induktion
1:20:37 Für das Warten auf bessere Zeiten ist keine Zeit
1:34:08 Feedback aus der Bevölkerung
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Fake- und Ablenkungs-News

Die Nachrichtenwelt ist gespickt vom Nachrichtenmanagement.

Die Herrschenden nennen das Freie Presse, obwohl vor allem die Mainstream-Medien bis zu einem gewissen Umfang davon abhängig sind, dass Anzeigenkunden bezahlen. Darin liegt keine Abhängigkeit, das ist nun einmal der Markt. Die Journalisten werden schon wissen, wie weit sie gehen dürfen, können oder müssen.

Die Nato hat die Kraft des Nachrichtenmanagements auf ihrer Essener Konferenz 2015 erkannt, die sie Strategische Kommunikation nannte. Man schrieb im Vorbereitungsmanuskript: „Handlungen, Worte und Bilder senden Botschaften an eine globale Öffentlichkeit. Insofern ist es unser Ziel, Top-Experten von der politischen, akademischen, militärischen und Medialen Sphäre zusammenzubringen, um gemeinsam eine bestmögliche Herangehensweise zu gestalten, stimmige und überzeugend aufgebaute Narrative, Themen und Botschaften zu entwickeln, die ultimativ zur Abschreckung, Unteilbarkeit der Sicherheit und zur Handlungsfreiheit der Nato beitragen.“ (1)

Die Medienarbeit der Nato zur Manipulation der Weltöffentlichkeit hat ihre Entsprechungen in den anderen Bereichen der Macht-Politik der Herrschenden. (2) Die Funktion, die Mächtige der Beeinflussung der Öffentlichkeit durch steuernde Kommunikation zuweisen, ist vorrangig die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung, in deren Rahmen sie in die Position der Macht in Politik, Wirtschaft, Militär und Medienwelt gewonnen haben. Nach Upton Sinclair ist es schwierig, von jemandem ein kritisches Bewusstsein zu erwarten, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er keins hat. (3)

Dies ist die Folie, die der kritische Zeitgenosse, die kritische Zeitgenossin braucht, um sich kein X für ein U verkaufen zu lassen. Das Primäre ist, dass der Kapitalismus als Begriff zu meiden ist. ‚Marktwirtschaft‘ ist besser, noch besser kann ’soziale ‚ oder gleich ‚freie Marktwirtschaft‘ sein. ‚Freie Gesellschaft‘ ist auch gut.

Der Westen ist dann gleich viel besser dran, als alle anderen. Der Begriff ‚Westliche Werte‘ ist auch gerne gesehen. Im Militärischen ist es ‚Sicherheit‘, ‚chirurgische Schläge‘, ‚Mission‘,… . In der Unsozialpolitik ist es ‚Standortvorteil‘, wenn man die Investitionsbedingungen attraktiv halten will, also die Löhne tief, Umweltschutz am besten auch – Klimaschutz nützt nur den Chinesen, die unsere Produktion verteuern wollen, indem sie das Märchen von der Erderwärmung verbreiten -, Steuerhinterziehung ist ‚Steuerflucht in Oasen‘ wie die Cayman Islands oder wenigstens die Schweiz oder Lichtenstein… Massenentlassungen sind ‚Freisetzungen‘,… Die immensen Militärausgaben liegen daran, dass Russland mit zugegeben 14 mal weniger Rüstungsausgaben den Westen dazu zwingt, seine Rüstung auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung hoch zu treiben.

mehr:
- Fake- und Ablenkungs-News (Bernhard Trautvetter, KenFM, 25.01.2019)
siehe auch:
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
Unsere Qualitätsmedien: Das sind keine Irrtümer; das sind Lügen, Propaganda und Zensur! (Post, 09.12.2014)
Tagesschau sachlich und objektiv: »Putin, einsam und verlassen« (Post, 19.11.2014) 
Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)

Donnerstag, 24. Januar 2019

Die Verbannung der Wahrheit

Seymour Hersh beklagt in seinen Memoiren den Tod des Investigativjournalismus.

Seymour Hersh ist einer der renommiertesten Investigativreporter seiner Zeit: So deckte er zahlreiche Vergehen der US-Regierung und des Militärs auf, darunter das Massaker von Mỹ Lai, die Abhöraffäre um Henry Kissinger oder die Lügen über die Ermordung Bin Ladens. Doch während er Politikern, Konzernen und den eigenen Redakteuren im Kampf um die Wahrheit die Stirn bot, sah er sich immer häufiger mit einem zweifelhaften Aspekt seines Berufsstandes konfrontiert: geheimen Übereinkünften mit den Mächtigen. In seinen Memoiren beklagt Hersh, was diese Anbiederung durch die Medien bedeutet: den Tod des Investigativjournalismus.

Der Investigativreporter Seymour Hersh beschreibt in seinen Memoiren mit dem Titel „Reporter“ einen Moment, in dem er als junger Journalist zufällig mithörte, wie ein Chicagoer Polizist den Mord an einem Afroamerikaner zugab. Der ermordete Mann war von der Polizei fälschlicherweise als Verdächtiger bei einem Überfall dargestellt worden, der erschossen worden sei, als er versucht habe, seiner Verhaftung zu entgehen. In verzweifelter Hektik rief Hersh seinen Redakteur an, um zu fragen, was er tun solle.

„Der Redakteur hielt mich dazu an, nichts zu tun“, schreibt er. „Es stünde mein Wort gegen das all der beteiligten Polizisten, und sie würden mich alle der Lüge bezichtigen. Die Botschaft war klar: Ich hatte keine Story. Doch natürlich hatte ich eine.“ Er beschreibt sich selbst als „voller Verzweiflung angesichts meiner Schwäche und der Schwäche eines Berufsstandes, der mit Kompromissen und Selbstzensur so leichtfertig umging“.

Hersh, der beste Investigativreporter seiner Generation, deckte das Chemiewaffenprogramm des US-Militärs auf, das tausende Soldaten und Freiwillige, darunter Pazifisten der Siebenten-Tags-Adventisten, als menschliche Versuchskaninchen benutzte, um die Auswirkungen biologischer Agenzien wie Tularämie, Gelbfieber, Rifttalfieber und der Pest zu messen.

Er brachte die Geschichte des Massakers von Mỹ Lai ans Licht. Er enthüllte die Abhöraktion Henry Kissingers gegen seine engsten Unterstützer im Nationalen Sicherheitsrat (NSC) sowie gegen Journalisten, die Finanzierung gewalttätiger extremistischer Gruppen durch die CIA zum Sturz des chilenischen Präsidenten Salvador Allende, das Ausspionieren einheimischer Regimekritiker in den USA durch die CIA, die sadistischen Foltermethoden amerikanischer Soldaten und beauftragten Personals im irakischen Abu-Ghraib-Gefängnis, und die Lügen der Obama-Regierung bezüglich des Überfallkommandos, das Osama Bin Laden tötete.

Doch er beginnt seine Memoiren mit dem — jedem Reporter vertrauten — aufrichtigen Geständnis, dass es von den Mächtigen verübte Verbrechen und Ereignisse gibt, über die man nie schreibt, jedenfalls nicht, wenn man seinen Job behalten will. In seinem Buch beklagt er unter anderem seine Entscheidung, einem Bericht nicht nachzugehen, den er erhalten hatte und der Präsident Richard Nixon beschuldigte, seine Frau Pat geschlagen zu haben, sodass sie in einer Notaufnahme in Kalifornien landete.

mehr:
- Die Verbannung der Wahrheit (Chris Hedges, Rubikon, 24.01.2019)

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Ursprünglich vom New Yorker bestellt, dann aber wie auch von der Washington Post abgelehnt,[139] erschien der Beitrag Whose sarin?[140] am 19. Dezember 2013 in der Literaturzeitschrift London Review of Books. Hersh setzt sich mit dem Giftgasangriff von Ghuta in Syrien vom 21. August auseinander und stellt die offizielle Darstellung der amerikanischen Regierung in Frage. Laut Hersh hatte die Obama-Regierung trotz gegenteiliger Behauptungen keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Angriff mit dem Giftgas Sarin.[141] Die Medien hätten versagt, sie hätten die Verlautbarungen des Weißen Hauses ohne weiteres Nachfragen übernommen und die Erkenntnisse von Wissenschaftlern ignoriert. Der Waffenexperte Theodore Postol vom MIT stellte in einer Studie fest, dass die verwendeten Raketen „sehr wahrscheinlich“ vor Ort hergestellt worden seien. Dies jedoch habe der offiziellen Regierungsdarstellung widersprochen und sei deshalb nicht durch die New York Times aufgegriffen worden, jedoch publizierte Postol zuvor, in Zusammenarbeit mit Richard Lloyd, einen Artikel, der über den Nachweis von Sarin berichtete.[142] Vor dem Angriff hätten den US-Geheimdiensten Berichte vorgelegen, die aufzeigten, dass die Al-Nusra-Front in der Lage gewesen sei, größere Mengen des Kampfgases zu produzieren. Obama argumentierte in seiner TV-Ansprache am 10. September jedoch, dass Geheimdienstzeugen sowie UN-Inspekteure die Regierung unter Baschar al-Assad als Täter identifiziert hätten, obschon die Al-Nusra-Front in den Kreis der Verdächtigen hätte mit eingeschlossen werden müssen. Der Uno-Bericht vom 16. September lasse jedoch die Täterschaft offen, so Hersh. Die Ermittler vermerkten mit Sorgfalt, dass sie erst mit fünf Tagen Verzug Zugang zu den Orten des Anschlags erhalten hatten, und nur unter der Kontrolle der Rebellen. „So wie an anderen Orten“, warnte der Bericht, „waren die Örtlichkeiten vor Ankunft der Mission von anderen Personen gut besucht worden … Während der Zeit des Aufenthaltes an diesen Örtlichkeiten kamen Personen an, die andere verdächtige Waffen trugen, ein Hinweis darauf, dass derartiges potentielles Beweismaterial verschoben und möglicherweise manipuliert wird.“[139] Frank Nordhausen, Türkei-Korrespondent der Berliner Zeitung, bezweifelt die Darstellung, der zufolge Ankara Al-Kaida-nahe Gruppen mit Giftgas ausgerüstet habe: „Dafür liefert Hersh keinen einzigen harten Beleg. Er beruft sich nur auf Gespräche mit seinem US-Informanten, dessen Namen er nicht nennt. Hersh arbeitet zudem vorwiegend mit Unterstellungen, Aussagen vom Hörensagen und nicht identifizierbaren Quellen. Wo er konkret wird, sind seine Argumente schwach oder nachweisbar falsch. “[143] 
[Seymour Hersh, Giftgasangriffe in Syrien 2013, Wikipedia, abgerufen am 28.01.2019]
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siehe auch:
Der Giftgas-Anschlag in Ghuta/Duma, August 2013: West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 17.04.2018)
SEYMOUR M. HERSH, REPORTER IN WASHINGTON (Post, 15.03.2008)


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Für die Aufdeckung der illegalen Aktivitäten der CIA wurde Hersh von der amerikanischen Presse zunächst attackiert, etwa von der Washington Post oder Newsweek. Hersh und sein Redakteur Abraham Michael Rosenthal, der Hersh Rückhalt bot, standen zu diesem Zeitpunkt allein.[81] Um den Anschuldigungen Hershs nachzugehen, berief Präsident Gerald Ford das Untersuchungsgremium Rockefeller-Kommission. Des Weiteren wurde Anfang 1975 das Pike Committee eingerichtet, um die Aktivitäten der CIA zu untersuchen, woraufhin das United States House Permanent Select Committee on Intelligence als ständiger
Memorandum: CIA Matters,
Mitschrift des Justizministeriums der
Vereinigten Staaten zu illegalen
Aktivitäten geschildert in den
„Familienjuwelen“ der CIA berichtet von
William Colby am 31. Dezember 1974
Geheimdienstausschuss entstand. Hershs Enthüllungen waren zudem ein wesentlicher Anlass für die Berufung des Church Committees des US-Senats,[82] das erstmals systematisch die Aktivitäten der US-Nachrichtendienste untersuchte. Infolge der Aufdeckung kam es zu umfangreichen Reformen der CIA.[62]
Walter Pincus schrieb in New Republic, dass seit Watergate nichts einen so großen Eindruck auf die Regierung hinterließ wie Hershs Artikel.[83] Nach Timothy S. Hardys Beurteilung habe Hersh es allein vollbracht, nachrichtendienstliche Aufklärung zu einem Hauptthema des Jahres 1975 zu machen, welchem sich weder Präsident Ford noch der Kongress hätten entziehen können. Eben dadurch sei in den Vereinigten Staaten Watergate erst zu dem Ereignis geworden, das es heute darstelle.[62] Laut Robert Miraldi wurde Hersh, in Folge seiner Entdeckung, zu dieser Zeit ein Liebling der amerikanischen Medien.[84] Der Journalismus änderte sich nunmehr, mit Hershs Präsenz wurde der investigative Journalismus zur Mode. So schrieb der Herausgeber der TimesArthur Sulzberger seiner Nachrichtenredaktion: „Alle Reporter sollten ‚investigative Reporter‘ sein, für was auch immer das steht.“ Teams von investigativen Journalisten wurden die Norm und eine Organisation namens Investigative Reporters and Editors (IRE) bildete sich 1975.[85]
[Seymour Hersh, Abhörskandal der CIA und Familienjuwelen, Wikipedia, abgerufen am 28.01.2019]

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Das Massaker von Mỹ Lai (Son My) war ein Kriegsverbrechen US-amerikanischer Soldaten in Südvietnam, das am 16. März 1968 während des Vietnamkrieges in dem Gemeindeteil Mỹ Lai des Dorfs Sơn Mỹ, genannt My Lai 4, begangen wurde. Das Massaker an 504 Zivilisten wurde von der US-Armee zunächst vertuscht. Erst durch Recherchen des investigativen Journalisten Seymour Hersh gelangte das Geschehen an die Öffentlichkeit, wobei die Veröffentlichung der Reportage zunächst für etwa ein Jahr von sämtlichen Medien abgelehnt worden war. Hersh erhielt 1970 den Pulitzer-Preis, die Veröffentlichung trug maßgeblich zum Wandel der öffentlichen Meinung über den Krieg bei.
[Massaker von Mỹ Lai, Wikipedia, abgerufen am 28.01.2019]
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Seymour Hersh on the golden age of journalism {7:12}

CBS Sunday Morning
Am 17.06.2018 veröffentlicht 
“Reporter: A Memoir,” by the Pulitzer Prize-winning investigative journalist Seymour Hersh, recounts a blockbuster career in which he shone a spotlight on war crimes and political scandals. CBS News national security correspondent David Martin sits down with the 81-year-old Hersh, still breaking scoops with zeal.

Seymour Hersh: USA verleumdeten Assad im Fall des Giftgas-Angriffs auf Ost-Ghuta {12:35}

RT Deutsch
Am 17.06.2018 veröffentlicht 
"Unsere Regierung wusste, dass es zwei Verdächtige gab" - Der US-amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh legt einige pikante Details zur Reaktion der USA und ihrer westlichen Verbündeten auf den Angriff in Ost-Ghuta 2013 offen.
Das 2013 bei einem Angriff der syrischen Regierungstruppen auf die damalige Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta freigesetzte Sarin sei ein anderes gewesen als jenes aus den syrischen Armeebeständen, sagt Hersh.
Über dessen genaue Beschaffenheit hätten den USA die Daten vorgelegen - ebenso wie Proben vom Nervengift aus Ost-Ghuta, die russische Geheimdienste den USA zur Verfügung gestellt hätten. Auch weitere Daten aus geheimdienstlichen Lageberichten wiesen auf mindestens einen weiteren Verdächtigen hin - dennoch hätten die USA und ihre Verbündeten Baschar al-Assad zum einzigen Verdächtigen erklärt.
Nur mangels öffentlicher Unterstützung im Inland habe der damalige US-Präsident Barack Obama Syrien nicht bombardieren lassen, fasst Hersh zusammen.

(Doku in HD) Der Vietnamkrieg (5) Der Fall My Lai {44:27; Start bei 22:00}

DokuHeld2016
Am 12.03.2017 veröffentlicht 
Das 1968 von amerikanischen Soldaten an vietnamesischen Zivilisten verübte Massaker gehört zu den grausamsten der modernen Kriegsgeschichte und wurde zum Sinnbild des schmutzigen Krieges. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass My Lai im Vietnamkrieg kein Einzelfall war.

USA: Die Angst vor chinesischen Wanzen in Bussen und Bahnen

Die wegen ihres Preises beliebten Schienenfahrzeuge und Busse aus China könnten zum Lauschen dienen, in den USA boomt die Rüstungsindustrie, einen Hersteller für Schienenfahrzeuge gibt es nicht mehr

Anfang Januar erschien ein Artikel in der Washington Post, der warnte, dass chinesische Wagen für Metro, das U-Bahn-System von Washington, D.C., verwanzt sein könnten. Möglich wäre es, dass die Überwachungskameras Bilder nach China schicken oder Gespräche von versteckten Mikrofonen aufgenommen würden. Und dann könnten vielleicht durch eine Sicherheitslücke, die in China in die Steuerungssoftware hineingeraten ist, ausländische Geheimdienste oder Terroristen den Zug hacken und einen Unfall verursachen.

Was die eigenen Geheimdienste vermutlich auch machen oder anstreben, wie aus den Snowden-Leaks deutlich wurde, wird vor allem gegenüber China seit Jahren immer wieder als Bedrohung geschildert, also dass chinesische Geheimdienste in Software chinesischer Geräte Hintertüren einbauen könnten, um zur Spionage Daten abzusaugen oder im Bedarfsfall Hard- und Software zu manipulieren. Der Staat könne, so die Argumentation, Tech-Firmen zwingen, Informationen zu übergeben oder Zugang zu Kommunikationsdaten und Techniken zu schaffen.

Das ist der angebliche Grund, warum die USA, Australien und Neuseeland die Nutzung von Huawei-Technik für den Aufbau des 5g-Netzes verboten haben, Großbritannien als weiteres Five-Eyes-Land könnte ebenso wie Kanada folgen, das wegen der Festsetzung der Huawei-Finanzchefin und Tochter des Konzerngründers Meng Wanzhou aufgrund eines US-Auslieferungsantrags in Konflikt mit China steht. Auch in der EU gibt man sich besorgt, im deutschen Innenministerium hat man sich noch nicht entschieden.

Beweise wurden für den Verdacht wurden bislang nicht geliefert, das Pentagon hat bereits 2017 den Kauf und die Verwendung von chinesischen DJI-Drohnen und letztes Jahr den von ZTE- und Huawei-Smartphones verboten. Es geht dabei neben Vorsicht, auch immer um Marktmacht und Abhängigkeit von ausländischen Anbietern. Während die USA zum Ausbau des 5G-Mobilfunkstandards auf Huawei-Technik vermutlich verzichten können, auf Huaweis Smartphones ebenso, der Konzern hat letztes Jahr Apple als größten Smartphone-Hersteller überholt, ist das bei Schienenfahrzeugen anders. Kongress, Pentagon und Experten würden die Sicherheitsbedenken gegenüber den chinesischen U-Bahn-Wagen ernst nehmen, weswegen auch Metro zwar weiter solche im Wert von über einer Milliarde US-Dollar kaufen will, aber in dem Vertrag Forderungen nach Cybersicherheitsmaßnahmen stellen will.

mehr:
- USA: Angst vor chinesischen Schienenfahrzeugen (Florian Rötzer, Telepolis, 24.01.2019)

Mausfeld: »Gigantische Programme zur Angstinduktion in der Bevölkerung«
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19; Start bei 1:15:09}

KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.
Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.
Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.
Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.
Inhaltsübersicht:
0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle
0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt
0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…
0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?
0:40:43 Meinungsmanagement
0:57:29 Definition von Links und Rechts: ein „Haufen Spaghetti“
1:03:02 Chemnitz aktuell – Ablenken von den wahren Problemen
1:13:25 Programme zur Angst-Induktion
1:20:37 Für das Warten auf bessere Zeiten ist keine Zeit
1:34:08 Feedback aus der Bevölkerung
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Liberal war einmal

G20 Im Prozess um die Hamburger Elbchaussee zeigt sich eine Abkehr von der Versammlungsfreiheit

Entglaste Schaufenster, eine Reihe verbrannter Autos, ein Schaden von einer Million Euro: das hinterließ eine Gruppe von über 200 vermummten Personen im Hamburger Elbchausseeviertel bei den G20-Protesten. Acht Menschen sollen aufgrund der Ereignisse Schocks erlitten haben. Die strafrechtliche Aufarbeitung der G20-Proteste widmet sich nun diesem „Elbchausseekomplex“. Konkret sind vor dem Landgericht Hamburg fünf junge Männer wegen Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall, Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz angeklagt.

Das Besondere an diesem Fall: Die Staatsanwaltschaft kann den Angeklagten die konkreten Taten gar nicht nachweisen. Das ist auch nicht das Ziel ihrer Anklageschrift. Bereits die bloße Anwesenheit der Angeklagten reiche aus, argumentiert sie, um ihnen die Taten im Rahmen der Mittäterschaft zuzurechnen. Auch eine psychische Beihilfe könnte in Betracht kommen, meinte das Gericht im Dezember, am ersten von über 30 Verhandlungstagen. Die Strategie der Staatsanwaltschaft ist kein Einzelfall, sondern folgt einer Tendenz innerhalb des Straf- und Versammlungsrechts, einzelne für das Verhalten anderer haftbar zu machen und dafür eine Einschränkung der Grundrechte hinzunehmen.

mehr:
- Liberal war einmal (Maximilian Pichl, derFreitag, 24.01.2019)

Die Briten völlig von der Rolle: »Integrity Initiative« taucht ab

Die hauptsächlich vom britischen Außenministerium finanzierte Organisation zur Bekämpfung russischer Desinformation und zur Rettung Europas sperrt Website und Twitter-Account

Wer jetzt auf die Webseite der Integrity Initiative geht, wird mit dem Hinweis begrüßt, dass der gesamte Inhalt der Website vorübergehend entfernt wurde, auf anderen Seiten heißt es lapidar: "You are not authorized to access this page." Die u.a. vom britischen Außenministerium geförderte Organisation, die sich als NGO darstellte und das Ziel hatte, russische Desinformation durch den Aufbau eines internationalen Netzwerks von nationalen "Zellen" zu bekämpfen, ist nach dem Leak von internen Dokumenten (Integrity Initiative: Britische Beeinflussungskampagne gegen Russland?) in Deckung gegangen.

Auch der Twitter-Account, auf dem die bezahlten Mitarbeiter emsig gegen die Propaganda aus Moskau antraten und so taten, als würden sie nicht auch Desinformation mit Desinformation beantworten, wurde für unerwünschte Besucher gesperrt. Nur der Facebook-Account blieb offen, so dass man die Ausrichtung der Organisation zumindest ein wenig nachvollziehen kann.

In einer Erklärung heißt es, man habe alle Inhalte entfernt, weil gerade eine "Untersuchung über den Datendiebstahl vom Institute for Statecraft und seinem Programm, der Integrity Initiative" stattfinde. Warum die zuvor zugänglichen Postings, Artikel etc. deswegen dem Blick der Öffentlichkeit entzogen werden müssen, wird nicht erklärt. Der Diebstahl sei Teil einer Kampagne gegen die Initiative, "die die Bedrohung der europäischen Demokratien durch Desinformation und andere Formen der hybriden Kriegsführung erforschen, veröffentlichen und bekämpfen" wollte.

Dubios ist einiges an der antirussischen Initiative, die, personell verwoben mit dem britischen Militär, der Nato und britischen Geheimdiensten, wenig transparent ebenfalls mit hybrider Kriegsführung - naja: mit antirussischen Beeinflussungsoperationen - beschäftigt war und neben der Website und dem Twitter-Account Veranstaltungen organisierte und ein Netzwerk von Influencern aufzubauen suchte, um Einfluss auf die Öffentlichkeit und die Politik von anderen Ländern zu erhalten. Weil man aber auch Labour-Abgeordnete und Jeremy Corbin ins Visier nahm, kam das auch in Großbritannien nicht so gut an (Infowar oder Absurdistan: Britisches Außenministerium im Strudel der Desinformation).

In anderen Ländern kümmerten sich die Medien um dieses Stealth-Programm nicht, nur die russischen Medien, die gleichfalls Aufklärung auf ihre Fahnen geschrieben haben, stürzten sich darauf, was natürlich gleich wieder als Desinformationskampagnen bezeichnet werden konnte - und zudem zeigt, wie beschränkt die russischen Beeinflussungsaktionen sind.

mehr:
Integrity Initiative taucht ab (Florian Rötzer, Telepolis, 24.01.2019)

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Nach dem Hackerangriff geriet das Institute for Statecraft in die Kritik, da es laut Constanze Kurz dieselben Mittel aus dem Arsenal der Desinformationsoperationen anwenden würde, welche sie bekämpfen wollen.[12] Die Integrity Initiative hätte Artikel zur britischen Innenpolitik über den Nachrichtendienst Twitter weiterverbreitet.[13] Zur Diskreditierung der Labour Party und ihres Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn kündigte Außenminister Alan Duncan im Dezember 2018 gegenüber dem britischen Unterhaus eine Untersuchung an.[13] Der Labour-Abgeordnete Chris Williamson forderte daraufhin eine parlamentarische Untersuchung, da seiner Ansicht nach die „Anschwärzung der Labourpartei und ihres Vorsitzenden Jeremy Corbyn“ auf der Agenda der Integrity Initiative gestanden habe.[14] Der Kommunikationswissenschaftler Thorsten Quandt erkennt eine „Wagenburgmentalität“, die in der EU aus der Angst vor russischen Einflussversuchen entstanden sei. Er kritisiert, dass das Institute for Statecraft zu den Vorgängen schweigt, sieht die Gefahr eines Verrats der demokratischen Leitideen und fordert Offenheit und eine Debatte.[15]
In Spanien soll das Institut im Juni 2018 erfolgreich eine Social-Media-Kampagne gegen Pedro Baños gesteuert haben, um zu verhindern, dass der neue spanische Regierungschef Pedro Sánchez ihn zum nationalen Geheimdienstaufseher benenne.[12][16]
[
Institute for Statecraft, Integrity Initiative, Wikipedia, abgerufen am 29.05.2019]
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siehe auch:
Politische Propaganda: Der Kalte Krieg im Netz (Caroline Schmidt, NDR-Archiv, 15.04.2019)
Dossier Integrity Initiative Propaganda gegen Russland (Xaver Philipp Schlesinger, Freitag-Community, 30.03.2019)
Anonymous deckt massive antirussische Psyop auf – gesteuert von London, Washington und NATO (Post, 23.02.2019)
Politologe zu „Integrity Initiative“: „Skandal mit politischer Dimension“ (Jens Berger, NachDenkSeiten, 14.01.2019)
Wissenschaftler: “Integrity Initiative” Teil britischer Geheimoperationen im In- und Ausland (UncutNews.ch, 10.01.2019)
Integrity Initiative – NATO-Propaganda auch in Deutschland (Jens Berger, NachDenkSeiten, 07.01.2019)
Neues von der britischen Beeinflussungskampagne des ominösen Institute of Statecraft (Florian Rötzer, Telepolis, 06.01.2019)
Briefing note on the Integrity Initiative (Working Group on Syria, Propaganda and Media, undatiert)
Der Zweck und die Absicht von Integrity Initiative ist eine Propagandaoperation (Marcus Klöckner interviewt Piers Robinson, NachDenkSeiten, 07.01.2019)
„Integrity Initiative“ – Antirussische Propaganda-Zelle in Deutschland? (Hanz, Heinrichplatz TV, 07.01.2019)
Der hausgemachte Desinformationsskandal (Constanze Kurz, FAZ, 25.12.2018)
Die »Integrity Initiative« (Swiss Propaganda Research, Dezember 2018)
Two Germans Confirm Contact With Integrity Initiative Project, Say Refused To Cooperate (Anas Khan, Pakistanpoint, Dezember 2018)
British Government Covert Anti-Russian Propaganda and the Skripal Case (Craig Murray auf seiner Seite, 21.12.2018)
EIN LICHTLEIN SCHEINT AUF DEN GLOBAL AGIERENDEN TIEFEN STAAT (Tyler Durden, ZeroHedge, 25.11.2018)
Anonymous Exposes UK-Led Psyop To Battle "Russian Propaganda" (Tyler Durden, ZeroHedge, 23.11.2018)
Desinformation über Desinformationskampagnen (Post, 10.10.2018)


Die haben sich nun wahrhaftig einen eigenen Thread verdient!
Wenn sie wirklich Desinformation bekämpfen wollen würden, müssten sie sich als erstes selbst abschaffen!
Was die über sich selbst schreiben, ist dermaßen lachhaft, dass man vermuten kann, die sind höchstverzweifelt oder schon irre!
[
Integrity Initiative - Der Kampf gegen Wahrheit und Russland, Thread auf GlobaleEvolution, undatiert – sehr interessant!]

Mein Kommentar:
Nach Weißhelmen, Skripal-Affäre und Brexit-Chos habe ich den Eindruck, daß Großbritannien von der »Anstalt« (oder der »Partei« – oder beiden – ) gekapert wurde. Ich glaube, die brauchen auf der Insel eine schnelle Eingreiftruppe gut ausgebildeter Psychotherapeuten! – Wenn nicht sogar Putin hinter der ganzen Sache steckt! 🤔😝😂
Gottseidank haben wir hier noch was anderes als die Mainstream-Medien!!
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