Samstag, 7. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Siebte von vierundzwanzig

War jene kleine Geste groß,
schau auf diese Demut bloß,
sie überwindet im Osten unsere Grenze,
heut’ nun schon dreiundvierzig Lenze.

Heute vor einem Jahr – Rick Wakeman in Budapest



Heute vor 2056 Jahren – 7. Dezember 43 v. Chr.: Marcus Antonius läßt Cicero ermorden

Pater Patriae - Vater des Vaterlands 

Diesen Ehrentitel verlieh der römische Senat Cicero (106-43 v. Chr.), nachdem er 63 v. Chr. als Konsul den Umsturzversuch des Catilina ohne Gewalt niedergeschlagen und damit den Bestand der Republik gerettet hatte. Die vier Reden des Politikers, Redners und Schriftstellers gegen Catilina, die zur Entlarvung, Ergreifung und Hinrichtung des Verschwörers führten, sind als rhetorische Meisterleistungen berühmt geworden. 58 v. Chr. musste Cicero selbst ins Exil gehen, er kehrte zwar im folgenden Jahr zurück, blieb aber lange Jahre politisch ohne Einfluss. 
 
Bei der Flucht aus Rom wird Cicero von Soldaten getötet, Illustration, 19. Jh.

Als Cicero nach dem Tod Julius Caesars (100-44 v. Chr.) nachdrücklich für die Wiederherstellung der Senatsherrschaft eintrat, geriet er mit dem Politiker und Feldherrn Marcus Antonius (82-30 v. Chr.) in Konflikt, einem der mächtigsten Männer Roms. In den sogenannten philippischen Reden attackierte Cicero 44/43 v. Chr. Marcus Antonius, warf ihm vor, die Republik zerstören und eine Tyrannei errichten zu wollen. Diesmal fielen seine Reden auf ihn selbst zurück. Als Marcus Antonius an der Macht war, ließ er Cicero ächten und für vogelfrei erklären. Soldaten griffen Cicero am 7. Dezember 43 v. Chr. auf der Flucht auf und töteten ihn. Sein Haupt wurde auf dem Forum Romanum zur Schau gestellt. 

Was am 7. Dezember noch geschah: 
1941: Japanische Flugzeuge fliegen einen Angriff auf die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der USA.
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013

Freitag, 6. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Sechste von vierundzwanzig

Wer hat mehr Beine,
ein Nikolaus oder kein Nikolaus?

Zitat

Die »Hyäne in Unterröcken«


Die englische Schriftstellerin Mary Wollstonecraft (1759-1797) ist im angloamerikanischen Raum eine der berühmtesten Frauen der Literatur- und Geistesgeschichte. Seit ihrer Wiederentdeckung im 20. Jahrhundert gilt sie als eine der ersten radikalen Feministinnen. Als zweites von sechs Kindern 1759 in eine verarmte Londoner Weberfamilie geboren, war ihr nicht mehr als ein klarer Verstand und große Willenskraft in die Wiege gelegt. Sie bildete sich zunächst autodidaktisch, später im Austausch mit Persönlichkeiten aus Literatur und Politik. 

 1792 veröffentlichte Mary Wollstonecraft ihr wichtigstes Buch: »Eine Verteidigung der Rechte der Frauen«. Sie beschrieb darin, wie Frauen in Abhängigkeit gehalten werden, nannte die Ehe »legale Prostitution« und plädierte für die Abschaffung von Monarchie, Militär und Kirche. Diese radikalen Ideen entsetzten selbst wohlmeinende Freunde. Die männlichen Kritiker fuhren heftige Geschütze auf, doch das Buch verkaufte sich gut. Anfeindungen und Häme ließen Mary Wollstonecraft schließlich depressiv werden. Sie starb 1797, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Mary, die als Mary Shelley später den berühmten Schauerroman »Frankenstein« schrieb. 

Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 



Geht es um Alice Schwarzer oder um Prostitution?

Dieser Post setzt meine Prostitutions-Reihe fort 
(letzter Post vom 22.11.2013: PROstitution: Wo bleibt die Kundschaft? , weitere Posts finden sich unter dem Stichwort Prostitution)


Käufliche Körper, käufliche Seelen (Süddeutsche vom 03.12.2013)
»Alice Schwarzer ist eine Lügnerin« (Gespräch mit Felicitas Schirow auf N24 vom 04.12.2013) 
Der männerverachtende Feminismus Alice Schwarzers (Die Welt vom 05.12.2013)
Gibt es Argumente gegen Prostitutionsgesetze? (faz.net, feuilleton, 06.12.2013)
 
ZDF login | Sex gegen Geld verbieten? [1:00:12]
Veröffentlicht am 09.11.2013 
»Bordell-Republik-Deutschland: Sex gegen Geld verbieten?« 
Talk Show mit Felicitas Schirow, Besitzerin des Café Pssst! und Chantal Louis vom Magazin EMMA.

Felicitas Schirow Weigmann ist Held des Jahrtausends! [1:37]

Veröffentlicht am 20.12.2012 
http://de.wikipedia.org/wiki/Caf%C3%A...
http://de.pluspedia.org/wiki/Felicita...
http://www.cafe-pssst.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Diane_We...
Felicitas Schirow Ehemalige Prostituierte, Bordellbetreiberin hat sich bereits als junges Mädchen auf einem Berliner Straßenstrich freiwillig prostituiert, um ihr Gehalt als Krankenschwesterschülerin aufzustocken. 1997 eröffnete Schirow ihren eigenen Bordellbetrieb, das Café Pssst! In Berlin. Als ihrem Bordell-Café 1999 die Schließung drohte, klagte Schirow mit Erfolg. Sie durfte ihr Etablissement offiziell weiter betreiben und legte mit ihrer Klage den Grundstein für das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz.
http://keineprostitution.de.be
https://sites.google.com/site/keinepr...

Felicitas Schirow zu geplanten Änderungen am Prostitutionsgesetz [0:19] 

Veröffentlicht am 09.11.2013 
Prostitutionsgesetz als Thema bei Koalitionsverhandlungen. Ausschnitt vom ARD Nachtmagazin vom 9.11.2013. Felicitas Schirow ist Betreiberin des Café Pssst!

50+-Mama Felicitas Schirow [0:26]

Veröffentlicht am 29.10.2013 
50+-Mama Felicitas Schirow erzählt, wie andere Mütter auf ihre Schwangerschaft durch Eizellspende reagieren.

Dank an S.N. und A. für die Links!

mein Fazit:
Alice Schwarzer hat es geschafft, zu der fortschreitenden Moralisierung öffentlicher Diskussionen beizutragen: Was ich nicht nur in der Diskussion um die Verschärfung der Prostitutionsgesetzgebung wahrnehme, ist die Etikettierung nicht ins moralische Weltbild passender Sichtweisen als unmoralisch und die Diskriminierung der Diskussionsgegner. 

Schon Peter Sloterdijk warf vor wenigen Jahren, als das Mitglied des Bundesbankvorstandes, Thilo Sarrazin wegen seines umstrittenen Buches (»Deutschland schafft sich ab«) in die öffentliche Kritik geriet, Sarrazins Kritikern Opportunismus vor:
„Denken wir an den entlarvenden Vorgang, der sich vor wenigen Wochen anlässlich einiger kantiger Formulierungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin entwickelt hat: Weil er so unvorsichtig war, auf die unleugbar vorhandende Integrationsscheu gewisser türkischer und arabischer Milieus in Berlin hinzuweisen, ging die ganze Szene der deutschen Berufsempörer auf die Barrikaden, um ihm zu signalisieren: Solche Deutlichkeiten sind unerwünscht. Man möchte meinen, die deutsche Meinungs-Besitzer-Szene habe sich in einen Käfig voller Feiglinge verwandelt, die gegen jede Abweichung von den Käfigstandards keifen und hetzen. Sobald einmal ein scharfes Wort aus einem anderen Narrenkäfig laut wird, bricht auf der Stelle eine abgekartete Gruppendynamik los.“ [„Ein Käfig voller Feiglinge“, Peter Sloterdijk, Cicero, Datum unbekannt]
Darauf die Reaktion des SPIEGEL:
- Der antiliberale Reflex (Reinhard Mohr, SPON, 27.09.1999)

Prof. Norbert Bolz über Thilo Sarrazin und linke Medien.mp4 {9:59}

Veröffentlicht am 03.11.2010
Norbert Bolz, Professor für Medientheorie Medienwissenschaft Medienberatung diskutiert u.a. mit Ulrike Draesner (Schriftstellerin) über Political Correctness, Peter Sloterdijk, Thilo Sarrazin, linke Medien, Intoleranz und direkter Demokratie.

Für mich ist die Diskussion entlarvend: Die Systemfrage wird nicht gestellt.
Für die Berufswahl von Sexworkern gilt die selbstverständliche Vermutung eines dahinterstehenden Zwangs, dieser Zwang gilt aber nicht für Supermarkt-Verkäufer, Taxifahrer, Call-Center-Mitarbeiter oder Ein-Euro-Jobber, weil dies unser Wirtschaftssystem auf den Prüfstand stellen würde. Und an diesem Punkt verschränken sich die Interessen der Herrschenden und der Beherrschten: Die Herrschenden wollen Macht, die Beherrschten wollen einen Opel… (der Vergleich scheint erst einmal unverständlich, deshalb siehe das kurze Video über die Studenten der 68er-Bewegung, unten in meinem Post »Deutschland hat Merkel verdient oder Wahlkampf im Pädophilie-Gulli« vom 19.09.2013) 

außerdem:
Ich warte auf einen Zeitungsartikel, in dem Alice Schwarzers Art, mit Andersdenkenden umzugehen, auseinandergenommen wird. Für mich ist sie inzwischen zur »Bösen Mutter« geworden: unter dem Deckmantel einer Fürsorge, die sich nicht am Gegenüber ausrichtet sondern an eigenen Vorstellungen, wird Macht ausgeübt. Jeder, der sich diesem Mechanismus nicht unterwirft, wird zum Bösen abgestempelt, der das Gute, was Mutter ihm angedeihen läßt, entwertet. Eine Diskussion wird verunmöglicht, da Mutter grundsätzlich alles besser weiß.

Zum Schluß noch ein Link, zu einem Vortrag von Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung:
- Medien und Vorurteile – Schlaglichter auf die Berichterstattung über Prostitution und Prostitutionsmigrantinnen (22.11.2013,  PDF)
Frau Schiffer finden wir übrigens auch in Videos über die Ukraine-Berichterstattung unserer Leitmedien wieder:
- »Deutsche Medien - Dämonisierung Russlands und Idealisierung der USA« und
- »Wohin treiben unsere Medien?« (Ukraine 13 – Unser westliches System, 27.07.2014)

zuletzt aktualisiert am 16.08.2017

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Fünfte von vierundzwanzig

Peng, seufz, schepper, krach,
pater musculus wurd’ heute wach.

590-604: Papst Gregor I. führt die Christenheit

Kirchenvater wider Willen 

Als Urenkel von Papst Felix III. in Rom geboren, bekleidete Gregor zunächst ein hohes weltliches Amt, ehe er sich nach dem Tod des Vaters ins geistliche Leben zurückzog und aus dem Familienbesitz einige Klöster in Süditalien gründete. Als der amtierende Papst der Pest zum Opfer fiel, kam Gregor als Nachfolger ins Gespräch. Der Legende nach war er jedoch nicht gewillt, die Bürde des Amtes zu übernehmen, und floh verkleidet aus Rom, um in einer Höhle als Eremit zu leben. Es heißt, eine Lichtsäule habe seinen Aufenthaltsort verraten. 
 
»Der heilige Gregor mit drei Schreibern«,
Elfenbeintafel, 10. Jh.

 Als Gregor I., später mit dem Beinamen »der Große« geehrt, wurde er 590 zum Papst gewählt. Rom wurde in jener Epoche von den Langobarden bedrängt, deren Invasion Gregor nur durch die Zusage von Tributzahlungen verhindern konnte. Aus Erträgen der Ländereien und sonstigen Besitztümern der Kirche ließ Papst Gregor Notleidende und Arme versorgen. Vom einstigen römischen Weltreich war in dieser Zeit nur mehr eine kleine Region in der Umgebung Roms geblieben, über die Gregor die Macht übernahm. Damit legte er die Grundlage für den Kirchenstaat

Gregor I., der Große (um 540-604) 
Papst, Kirchenlehrer und Kirchenvater 
initiierte die Rechristianisierung Englands 
verfasste Lehrbücher über die Predigt und die Aufgaben der Priester 
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Vierte von vierundzwanzig

Fünf davon den Satz aufpeppen:
Tat Rentner Otto Anna neppen?

Der Kampf an der »Heimatfront« 

Den Bürgern aller am Ersten Weltkrieg (1914-18) beteiligten Nationen war ein kurzer Krieg und ein schneller Sieg prophezeit worden. Auf eine jahrelange erbitterte Materialschlacht, die sämtliche Ressourcen erschöpfen würde, war niemand vorbereitet. So wirkten sich die mittelbaren Folgen des Kampfes an der Front bald auch auf die Lebensverhältnisse in der Heimat aus. Bereits Ende 1914 wurden Lebensmittel rationiert, ohne Marken erhältliche Nahrungsmittel waren für viele Menschen unerschwinglich. 
 
Mobiler Küchenwagen zur Versorgung der Bevölkerung, 1916

Ein erster Höhepunkt der Versorgungskrise kündigte sich im Herbst 1916 an, als auf den Äckern die Kartoffeln infolge anhaltenden Regens verfaulten. Als dann im Dezember 1916 auch noch die Temperaturen auf unter -20 °C fielen und Kohlen aufgrund von Transportproblemen knapp wurden, sah sich die Bevölkerung dem »Hungerwinter« 1916/17 ausgesetzt. Um das Schlimmste zu verhindern, gaben Städte und Gemeinden Steckrüben aus, die mangels Alternativen in allen möglichen Variationen verzehrt wurden. Daher ist diese Zeit der Not und des Hungerns auch als »Steckrübenwinter« in die Geschichte eingegangen. Die Zahl der Opfer ist nie ermittelt worden, sie wird auf mehrere Hunderttausend geschätzt. 

Was am 4. Dezember noch geschah: 
 771: Karl der Große wird nach dem Tod seines Bruders Karlmann Alleinherrscher im Frankenreich. 
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Dritte von vierundzwanzig

Sapperlot, beim Prophetenbarte,
fünzig Cent je Fahrt, ein Euro nur die Tageskarte!
Ich steige zu, zahl’ einen Euro wortlos dem Chauffeur,
der Fahrer legt ein Tagesticket hin, gar nicht so schwer?
Aber woher wusste er, der Kondukteur, 
dass ich nicht ein Einzelticket wollte, es ein Tagsfahrschein sein sollte?


Montag, 2. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Zweite von vierundzwanzig

Der Lausebub, wenn er geschickt die Tür aufbricht, 
dann plündert er die Kammer, dieser Wicht 
und verschließt sogleich die Pforte vorsichtig. 
Am nächsten Tage öffnet er die Türe noch einmal, 
was meinst Du, was der Bub am Vortag stahl? 
(neuntletzte Zeile)

PROstitution: Wo bleibt die Kundschaft?

Dieser Post setzt meine Prostitutions-Reihe fort 
(letzter Post vom 22.11.2013: PROstitution, dort weitere Links)

Auf ZEIT-Online findet sich der Artikel eines Freiers:
Wo bleibt die Kundschaft?

Bemerkenswert die Kommentare
Kostproben:

Wir leben im 21. Jahrhundert in Deutschland. Es war noch nie so einfach, Sex zu bekommen, ohne Moralwächter, staatliche und gesellschaftliche Zwänge. Frauen wollen wirklich nicht mehr umbedingt gleich geheiratet werden. Es reicht, sich nicht wie ein Ekelpaket aufzuführen. Aber schon dieser minimale Aufwand ist dem Herrn zuviel. Da zahlt er lieber, damit sie stillhält. Aber er "wertschätzt" Prostituierte, wie edel. [...]  [ don_rumata, 28. November 2013 3:15 Uhr]

Die Frage, warum Sie es nicht schaffen oder nicht wollen, eine Frau zu finden, mit der Sie Sex und Seele in Einklang bringen können (perfekt wird das nie sein), ist Ihre Sache. Nur drüber nachdenken sollten Sie mal. Für Ihre Lust und Zufriedenheit ist Bedingung, über ordentlich Geld zu verfügen. Das ist nicht moralisch gemeint, sondern im Sinne eines erfüllten Lebens. [TDU 28. November 2013 9:32 Uhr]

Das ist ein glatter Artikel, der jedoch nichts wirklich offenlegt. Freier am runden Tisch vertreten nichts anderes als ihre eigene Position. Um diese geht es aber nicht. Die Wurzeln der sg. Sexarbeit sind Herrscher und Sklavinnen. Nach dem Lebensweg der Frauen, der sie bewußt oder unbewußt im Bordell ankommen lässt, fragt auch der Autor nicht. Wann und wie erlebt die/der Betroffene die eigene Ich-Erfahrung? Um einen Traumberuf der Frauen handelt es sich doch eher nicht. [ameliebott 28. November 2013 10:09 Uhr]

Das dürfte reichen: Wer anders ist, ist verkehrt und unmoralisch.

Ein Kommentator empfahl, oben genannten Artikel zu diesem hier parallel zu lesen:
Eine Stunde Tanja (ZEIT vom 21.11.2013)

Zu meinem freudigen Erstaunen wurden die Kommentare mit der Zeit reflektierter. 
Zu meiner Freude hat auch die eloquente Undine de Rivière mitgemischt…

In dem Sexwork-Verein sitzt der kleine privilegierte Anteil derer, die Sex anbieten, plus Freier und Bordellbetreiber*innen. An sich kein Problem und ich würde selbigen auch wünschen, dass sie problemlos ihrer Tätigkeit nachgehen können. Da sie aber, statt einfach für sich zu sprechen, behaupten, für die gesamte Branche zu sprechen und dabei Zwangs-und Armutsprostitution systematisch verharmlosen, haben sie bei mir längst ihren Glaubwürdigkeitskredit verspielt. [Ms Poppins 30. November 2013 13:20 Uhr]

Antwort Undine:
Ich wünschte, meine Welt wäre auch so simpel. 
Mit einem kleinen Klick auf meinen Usernamen rechts oben könnte sich das heilige Mysterium meiner Identität möglicherweise lösen lassen. :) Aber es ist schön, dass Sie wissen, wer in im Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen so alles engagiert ist, warum sich wer in welche Diskussion einbringt, und welche Motivationen wen antreiben. Verschwörungstherorien können ein tolles Hobby sein, zugegeben! [UdR 30. November 2013 15:03 Uhr]


Der Trieb der Freier ist das Glück der Prostituierten Stellen wir uns mal für einen Moment unseren Planeten in einem Paralleluniversum vor, wo es KEINE Prostitution gibt: Nein, NICHT deshalb, weil Prostitution dort verboten wäre und bestraft würde. Oder deshalb, weil dort die Männer sich ganz "anständig-heroisch" ihre sexuellen Bedürfnisse "verkneifen". Sondern einfach deshalb, weil in dieser Parallelwelt von VORNEHEREIN die sexuellen Bedürfnisse des Mannes entweder genauso sind wie in unserer Welt die sexuellen Bedürfnisse der Frau - oder aber die Bedürfnisse der Frau so sind wie in unserer Welt die des Mannes. In beiden Fällen wäre Prostitution, ebenso wie ein Verbot der Prostitution, überflüssig, denn es wäre ja von vorneherein gar nicht erst ein BEDARF danach da. Die Tatsache, dass die sexuellen Bedürfnisse von Frauen und Männern scheinbar so stark divergieren ermöglicht doch den Prostituierten überhaupt erst ihre lukrative Tätigkeit. Ich meine, man kann es doch auch mal andersherum sehen: Wenn NICHT so viele Männer "sexuell ausgehungert" wären, dass sie zu Prostituierten gehen, wenn sie gar nicht erst diesen Drang, hätten (oder zumindest nur in der Intensität wie auch die Frauen) dann würden ebenjene Männer verdammt viel Geld sparen, Geld, welches sie dann für anderes "Männerzeugs" ausgeben könnten: Autos, Motorräder, eine neue Kamera, Urlaubsreisen, vielleicht auch für die Altersvorsorge. Zum Glück der Prostituierten HABEN aber Männer dieses starke Sex-Bedürfnis und so fließt das Geld in die Taschen der Frauen. [Karlmall 30. November 2013 3:53 Uhr]

Wie in der Debatte mehrfach genannt wurde, gibt es keine validen Zahlen. Die einzige wirklich belegte sind ca. 400 Fälle von "Sexueller Ausbeutung" im BKA Bericht. Bei 400.000 Sexarbeiter*innen etwa ein Promille. Ich kann diese Zahlen aus meinem Bekanntenkreis bestätigen. Wir haben mal gezählt, wie viele Sexarbeiter*innen wir kennen, welche wir wirklich ohne Bias ausgewählt haben. Wie viele unsere Sexarbeiter*innen im Bekanntenkreis Kolleginnen kennen und was wir über diese wissen, bzw. von diesen erfahren. Ich kann ihnen leider keine Quellen benennen, weil die Leute anonym bleiben wollen. Aber ich sage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass Juanita Rosina Hennig und Sexworker Deutschland die Situation richtig beschreiben und Frau Schwarzer Gräuelpropaganda verbreitet... [Klarmann1970 30. November 2013 21:00 Uhr]

Laut EU hatten wir 2010 in der EU 9528[1] Opfer von Menschenhandel. Davon entfielen 62%[1] auf Prostituierte (davon wiederum 96%[1] Frauen) Das bedeutet 5907 Prostituierte (inkl der Männer) sind EU-weit Opfer von Menschenhandel. Wenn man den Zahlen von Emma glaubt, sind 95% Zwangsprostituierte, also Opfer von Menschenhandel. Demnach gibt es in der EU 6218 Prostituierte. Das glaubt kein Mensch! Gehen mal davon aus, dass 100% der Zwangsprostituierten der EU in D arbeiten und wir in D um die 400.000 Menschen haben, die mit Sexwork ihr Geld verdienen, sind wir bei einem Schnitt von 1,5%, die Ihren Job unter Zwang erledigen. Dies kommt schon eher den Zahlen nahe, die die Sexworkerinnen nennen. Kann mir jetzt mal bitte jemand glaubhaft mitteilen, warum wir 393.788 Menschen, die freiwillig in der Prostitution arbeiten, nebst deren Kunden kriminalisieren sollen? Nochmals: Jedes Opfer von Menschenhandel ist eines zu viel. Für mich ist die Diskussion hiermit beendet [1] https://twitter.com/Europ...  [W. Guent 2. Dezember 2013 10:55]

Die Grafik habe ich nochmal hochgeladen:



Eine interessante Diskussion, in der recht schnell offenbar wird, wer seine Meinung unbedingt behalten will und wer andere Sichtweisen nicht gelten läßt. Die Menschen sind nicht böse, sie sind auch nicht von vorneherein ignorant. Sie haben Angst. Angst davor, daß die Realität, in der sie leben, sich als eine Anordnung von Kulissen auf einer Theaterbühne erweist. Einer Theaterbühne, die sie selbst ständig aufrechterhalten. Diese Aussicht verunsichert natürlich gewaltig. Die Menschen haben Angst und glauben, sich verteidigen zu müssen. An diesem Punkt treffen sich die subjektiven Bedürfnisse der inzwischen zu einer Gallionsfigur aufgestiegenen Alice Schwarzer und die derjenigen, die um die Aufrechterhaltung ihres moralischen Weltbildes und ihrer »guten« Identität ringen. (siehe »Wir geben ihnen die Macht 1« vom 14. März 2013 und »Realität ist, was wir glauben wollen« vom 29. August 2013)
Wer Angst hat und glaubt, sich verteidigen zu müssen, dessen Fähigkeit zu verstehen ist massiv eingeschränkt, denn Verstehen stellt zwangsläufig in Frage.

Ich zitiere Castaneda:
Um diese Prämisse zu begründen, gab Don Juan sich alle Mühe, mich davon zu überzeugen, daß das, was in meinen Augen die wirklich vorhandene Welt war, nur eine Beschreibung der Welt sei; eine Beschreibung, die mir seit dem Augenblick meiner Geburt eingehämmert worden sei. 

Jeder, der mit einem Kind in Kontakt komme, erklärte er, sei ein Lehrer, der unaufhörlich die Welt erkläre, bis zu dem Augenblick, wo das Kind die Welt so wahrnehmen könne, wie sie ihm erklärt wird. Nach Don Juan haben wir keine Erinnerung an diesen folgenschweren Augenblick, einfach weil wir keinen Bezugsrahmen hatten, in dem wir ihn mit etwas anderem hätten vergleichen können. Doch von diesem Augenblick an ist das Kind ein Mitglied. Es kennt die Beschreibung der Welt; und es erreicht, glaube ich, die volle Mitgliedschaft, wenn es in der Lage ist, alle seine Wahrnehmungen so zu deuten, daß sie mit dieser Beschreibung übereinstimmen und sie dadurch bestätigen. 

Für Don Juan besteht die Wirklichkeit unseres alltäglichen Lebens daher aus einem endlosen Fluß von Wahrnehmungsinterpretationen, welche wir, die Individuen, denen eine bestimmte Mitgliedschaft gemeinsam ist, gemeinsam anzustellen gelernt haben.
Reise nach Ixtlan

und ich zitiere den Dalai Lama:
»Selbst- Losigkeit bedeutet nicht, daß etwas, das es in der Vergangenheit gab, nunmehr nicht-existent wird. Vielmehr ist diese Art von ›Selbst‹ etwas, das nie existiert hat. Die Aufgabe besteht darin, etwas als nicht-existent zu erkennen, das schon immer nicht-existent war.«
zitiert nach Epstein, Gedanken ohne den Denker

Es würde mich freuen, wenn Deutschland den Mut hätte, in der EU einen Sonderweg zu gehen. Die Differenziertheit, die Intelligenz und der Mut der Betroffenen, an die Öffentlichkeit zu gehen, hätten es verdient!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Erste von vierundzwanzig

Ein kalter Tag am ersten Dezember,
lässt die Bauern remember,
in der Regel heißt es, der alten,
ganze vier Monate soll Kälte nun walten –
in nördlicher Breite gilt noch die Weisheit,
und nun geschwind insoweit,
sortiere die Initiale seiner Heiligkeit.

 (übrigens: zu vertrackt? Hilfsmittel sind erlaubt!)

Samstag, 30. November 2013

SMS-Zeichen

Vielleicht gibt’s ja noch andere, die die SMS-Smileys nicht im Kopf behalten können:

Die meistgesuchten SMS Smileys und SMS Zeichen und deren Bedeutung

 ^^ Grinsen, Augen zusammengekniffen
 =) Smiley mit langen Augen oder Beide Augen zukneifen
 -.- Genervt
 :$       Krank
 xD Lachen mit zusammengekniffenen Augen
 :-* Küsschen, Kuss, küssender Smiley oder Smiley hat was Saures gegessen
 ;-) Augenzwinkern, zwinkender Smiley
 B-) Smiley trägt Sonnenbrille oder cool oder trägt Hornbrille
 :-P Zunge rausstrecken. Smiley zeigt die Zunge oder Kein Kommentar

Freudige SMS Zeichen

 :-) Lachen, lachender Smiley
 ;-) Augenzwinkern, zwinkender Smiley
 ‘-) Augenzwinkern, zwinkender Smiley
 :-D Lautes Lachen
 :’-) Weinen vor Freude
 :-B Begeisterung, begeisterter Smiley
 :-* Küsschen, Kuss, küssender Smiley

Traurige oder neutrale SMS Zeichen

 :-(       Traurig, trauriger Smiley
 :’-( Weinen, weinender Smiley
 :-c Unglücklich, unglücklicher Smiley
 :-C Sehr unglücklich, sehr unglücklicher Smiley
 :~-( Heulen, heulender Smiley
 :-| Grimmig, grimmiger Smiley
 :-! Übelkeit, dem Smiley ist übel
 :-O Erstaunt, erstaunter Smiley
 8-o Erstaunt, erstaunter Smiley
 :-o Erschreckt, erschreckter Smiley
 :-X Schweigen, schweigender Smiley
 :-P Zunge rausstrecken. Smiley zeigt die Zunge
 :@) Schweinchen, Schwein, Glück. Smiley ist ein Schwein

Quelle: smszeichen.ch
siehe auch:

Freitag, 29. November 2013

Werbung: Yürgen Oster, Der zwölfteilige Brokat und alles andere


 Man muss nicht alles wissen, was in diesem Buch steht, um den Brokat zu üben. 
Er wird gut erklärt und reich bebildert dargestellt. 

Aber man muss auch nicht den Brokat lernen wollen, um dieses Buch mit Genuss zu lesen. 



Was in diesem Buch außer dem zwölfteiligen Brokat vorkommt: 

• Womit alles anfing und warum es uns schwer fällt, Qi zu verstehen. 
Was die Dan Tian sind und der Dreifache Erwärmer und was das mit der Bahnhofstraße zu tun hat.  
• Natürlich Yin und Yang, die Trigramme und die 8 Unsterblichen. 
• Māma mà má mǎ ma? 



• Die Wandlungsphasen, das mittlere Gefäß und Spiegelneuronen. 
• Der Unterarm, das Kniegelenk, die Wirbelsäule und was alles zu viel ist. 
• In welche Richtung die Zeit verläuft und ob das eine angebundene Katze ist. 
• Der Eisenochse und die Ruhe der Berge, warum manche Menschen gerne auf Tischen tanzen und andere Steinchen ins Wasser werfen. 




• Wie die TCM entstanden ist, wie weit schulterweit sein kann und wie man eine Ejakulation vermeidet. 
• Ein magisches Quadrat, die sieben Sterne und die sieben Po. Gesundheit, wie man eine Faust macht und der Alleskönner-Dämon. 
• Das vorgeburtliche Qi, das nachgeburtliche Qi und ein Blick über den Tellerrand. 
• Eine Organuhr, ein naiver Missionar, die zwölf Irdischen Zweige und die zehn Himmlischen Stämme. 
• Daoistische Meditation, Alchemie und die Geschichte vom Affenkönig. 
• Und alles andere. 






SUBSKRIPTION

Der zwölfteilige Brokat 
und alles andere 

Das neue Buch von Yürgen Oster jetzt in der Vorbestellung 

 
244 Seiten, Großformat 21 x 21 Hardcover, Fadenbindung, runder Rücken 49,90 € 
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22.11.1963: Das Kennedy-Attentat – drei Treffer in acht Sekunden

Um den Tod des 35. US-Präsidenten ranken sich viele Theorien. Was genau geschah vor 50 Jahren in Dallas? ZEIT ONLINE rekonstruiert das Attentat in einer Infografik.
mehr:
- Die letzten Minuten des John F. Kennedy (ZON, 18.11.2013)

JFK (2/7) Movie CLIP - Crossfire in Daley Plaza (1991) HD {3:36}

Movieclips
Am 06.10.2012 veröffentlicht 
JFK movie clips: http://j.mp/1uxS37K
BUY THE MOVIE: http://j.mp/QTYBEs
Don't miss the HOTTEST NEW TRAILERS: http://bit.ly/1u2y6pr
CLIP DESCRIPTION:
Lou Ivon (Jay O. Sanders) gives Jim Garrison (Kevin Costner) a demonstration in shooting a rifle at the book depository in Daley Plaza to show that it would be impossible for one man to have shot President Kennedy alone.
FILM DESCRIPTION:
The November 22, 1963, assassination of U.S. President John F. Kennedy shocked the nation and the world. The brisk investigation of that murder conducted under the guidance of Supreme Court Justice Earl Warren distressed many observers, even though subsequent careful investigations have been unable to find much fault with the conclusions his commission drew, the central one of which was that the assassin, Lee Harvey Oswald, acted alone. Instead of satisfying the public, one result of the Warren Commission Report was that an unimaginable number of plausible conspiracy theories were bruited about, and these have supported a sizeable publishing mini-industry ever since. In making this movie, director Oliver Stone had his pick of supposed or real investigative flaws to draw from and has constructed what some reviewers felt was one of the most compelling (and controversial) political detective thrillers ever to emerge from American cinema. Long before filming was completed, Stone was fending off heated accusations of artistic and historical irresponsibility, and these only intensified after the film was released. In the story, New Orleans District Attorney Jim Garrison (Kevin Costner) is convinced that there are some big flaws in the investigation of Oswald (Gary Oldman), and he sets out to recreate the events leading up to the assassination. Along the way, he stumbles across evidence that a great many people had reason to want to see the president killed, and he is convinced that some of them worked in concert to frame Oswald as the killer. Among the suspects are Lyndon Baines Johnson (the next president), the CIA, J. Edgar Hoover, and the Mafia. Over the course of gathering what he believes to be evidence of a conspiracy, Garrison unveils some of the grittier aspects of New Orleans society, focusing on the shady activities of local businessman Clay Shaw (Tommy Lee Jones). Garrison's investigations culminate in his conducting a show trial that he knows he will lose and which he is sure will ruin his career in order to get his evidence into the public record where it can't be buried again. This movie won two of the many Academy Awards for which it was nominated: one for Best Photography (Robert Richardson) and the other for Editing (Joe Hutshing).
CREDITS:
TM & © Warner Bros. (1991)
Cast: Kevin Costner, Jay O. Sanders, John Connally, Nellie Connally, Jacqueline Kennedy, John F. Kennedy
Director: Oliver Stone
Producers: A. Kitman Ho, Arnon Milchan, Joseph P. Reidy, Oliver Stone, Clayton Townsend
Screenwriters: Oliver Stone, Zachary Sklar, Jim Garrison, Jim Marrs
WHO ARE WE?
The MOVIECLIPS channel is the largest collection of licensed movie clips on the web. Here you will find unforgettable moments, scenes and lines from all your favorite films. Made by movie fans, for movie fans.

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Bei dem Attentat auf John F. Kennedy, den 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde Kennedy (1917–1963) am 22. November 1963 in Dallas von zwei Gewehrschüssen tödlich getroffen. Als Tatverdächtiger wurde Lee Harvey Oswald (1939–1963) verhaftet und zwei Tage später in Polizeigewahrsam von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby (1911–1967) getötet.
Die von Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson eingesetzte Warren-Kommission kam zu dem Ergebnis, Oswald sei der alleinige Täter gewesen. Ein später einberufener Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses (HSCA) stellte dagegen fest, es habe wahrscheinlich mehrere Täter gegeben. Eindeutige forensische Beweise dafür gibt es nicht, vielmehr haben neuere Untersuchungen des verfügbaren Materials die Einzeltäterthese erhärtet. Die Frage wird allerdings bis heute kontrovers diskutiert. Das Attentat polarisierte die Öffentlichkeit nachhaltig. Die Mehrheit der Amerikaner geht davon aus, dass Kennedy Opfer einer Verschwörung wurde. Nach wie vor werden eine Reihe von Verschwörungstheorien in Betracht gezogen. Die Aufklärung des Mordfalls wurde von Anfang an von Pannen, Versäumnissen und Fehlern der Ermittlungsbehörden, Ärzte und Untersuchungskommissionen beeinträchtigt. Von Historikern wird die Einzeltäterthese überwiegend bevorzugt.
[Attentat auf John F. Kennedy, Wikipedia, abgerufen am 29.11.2018]
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zur Qualität der Wikipedia-Einträge bezüglich bestimmter historischer Ereignisse siehe:
Danke Wikipedia! Der Erkenntnisgewinn kennt keine Grenzen (Post, 04.09.2018)
Neues aus Wikihausen, Folge 10: Felix wird enttarnt (Post, 04.09.2018)
Tagesdosis 19.6.2018 – Die Schauprozesse der Wikipedia Junta (Kommentar Dirk Pohlmann, KenFM, 19.06.2018)
Dirk Pohlmann vs. Wikipedia (Post, 19.06.2018)
Die Affäre Phillipp Cross (Post, 05.06.2018)
Wikipedia, der manipulierte Brockhaus der Schwarmintelligenz (Post, 29.05.2018)
Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium (Post, 27.05.2018)
Die dunkle Seite der Wikipedia (Post, 18.07.2017)
Verschwörung, Verschwörung! Warum Wikipedia mich überhaupt nicht leiden kann (Post, 07.11.2016)

JFK- Präsidentenmord {1:29:24}

kanalzwei2
Am 08.08.2014 veröffentlicht 
BITTE UNBEDINGT (vollständig) LESEN! John F. Kennedy - der Präsidentenmord, eine Verschwörung! Eine Doku von WDR lll aus d. Jahr 1988. Diese Dokumentation wurde niemals wieder im TV ausgestrahlt!!! (Man kann sich schon denken warum nicht^^) Sehr gut recherchierter, eindrucksvoller und überzeugender Bericht von Nigel Turner (GB, Channel 4), der anhand einer Vielzahl von Indizien, Beweisen und Zeugenaussagen nahelegt, dass nicht ein irrer Einzeltäter (Lee Harvey Oswald) den beliebten US-Präsidenten JFK ermordet hat, sondern dass es sich hierbei um einen Staatsstreich handelte, der von höchsten Stellen geplant und anschließend gedeckt worden ist. Spätere Investigationen enthüllten noch weit aus brisantere Fakten, welche schließlich zu einer Untersuchung vor dem US-Repräsentatenhaus führten. Diese Untersuchung kam zu dem Schluß, daß Lee Harvey Oswald KEIN Einzeltäter war, sondern daß JFK tatsächlich Opfer einer politischen Verschwörung wurde!!! Einige Punkte nur:
1. Unabhängige Ärzte berichten nach der Untersuchung von Kennedys Leiche von einer Einschußwunde VORNE an der Stirn und von anderen Einschußwunden am Rücken und im Hals. Diese wurden von der Warren-Kommision unterschlagen!
2. Eine unabhängige Autopsie wurde unrechtmäßig vom Militär u. Secret Service gestoppt, die Leiche unter dubiosen Umständen nach Washington überführt.
3. Über 50 Augenzeugen sprechen von einem Schuss von vorne, aus Richtung des Grashügels (Grassy Knoll) und von hinter dem dortzigen Jaun (Picket fence), alle ihre Aussagen werden vom FBI ignoriert und von der Warren-Kommission unterschlagen! Die meisten dieser Zeugen wurden unter Druck gesetzt zu schweigen - oder sogar durch merkwürdige "Unfälle" zum Schweigen gebracht!
4. der Zapruderfilm verschwindet erstmal in dem Tresor des Time Life Magazin und wird erst durch richterliche Anordnung freigegeben!
5. Photos werden beschlagnahmt und tauchen nie wieder auf
6. Zeugenaussagen werden vom FBI und/oder der Warren-Kommision manipuliert. 5. JFK´s Leiche wechselt auf dem Flug den Sarg, der Zustand der Leiche wird manipuliert!
7. die Photos der Obduktion von JFK werden gefälscht!
8. Ein US-Untersuchungsausschuss weigert sich bestimmte Photos zu anzusehen!
9. Beweise verschwinden völlig, so nicht nur einige Photos von der Obduktion JFKs, sondern sogar sein gesamtes Gehirn!!! (Es ist bis auf den heutigen Tag nicht wieder aufgetaucht!)
10. Zeugenaussagen, die von Schüssen auf dem Grashügel berichten, verschwinden - ebenso wie die Zeugen, die davon vor der Warren-Kommision berichten wollten!
Dies sind nur einige der "Merkwürdigkeiten" im Mordfall JFK. Es gibt deren viele, viele mehr, darunter die berühmteste - die Theorie von der MAGISCHEN KUGEL!
Schauen Sie diese Doku - und bei Gelegenheit auch mal wieder den Spielfilm "JFK - TATORT DALLAS" von dem Regisseur OLIVER STONE und mit KEVIN KOSTNER als Staatsanwalt Jim Garrison. Denn: Dieser Film basiert zu 100% Schauen Sie sich den Film mal wieder unter diesem Aspekt auf dem Buch des ermittelnden Staatsanwaltes Jim Garrison und hat daher einen ganz besonderen historischen Wert!!! Dieser Film ist KEINE Phantasie, sondern die historische Verfilmung der damaligen Vorgänge! Jim Garrison erhielt damals - ebenso wie der Regisseur Oliver Stone bei den Dreharbeiten - viele Insider-Informationen zu dem Mordkomplott gegen Kennedy aus einer Geheimdienstquelle, die im Spielfilm als "Mister X" zu sehen ist. Heute ist bekannt, daß dieser Mister X niemand geringeres als Col. Fletcher Prouty war, der damalige Verbindungsoffizier zwischen Pentagon und dem Geheimdienst CIA! Es gibt kaum einen anderen Spielfilm. der der historischen Wahrheit SO nahe kommt wie das Meisterwerk von Oliver Stone!an!!!

Donnerstag, 28. November 2013

Heute vor 773 Jahren – 28. November 1240: Mongolische Truppen unter Batu Khan belagern Kiew

Die Enkel Dschingis Khans 

Zehn Jahre nach dem Tod Dschingis Khans (1227) sammelte sich nördlich des Kaspischen Meers eine mongolische Armee. Sie plante einen Eroberungsfeldzug in Richtung Westen, der auf mehrere Jahre angelegt war und militärische Offensiven sowie Ruhepausen vorsah. Die Eroberungsarmee stand unter dem Oberbefehl von Batu Khan (1205-1255), einem Enkel Dschingis Khans. Zunächst eroberten die Mongolen mehrere kleine Fürstentümer sowie das noch unbedeutende Moskau und fielen ebenfalls auf der Krim und im Kaukasus ein. 

Batu Khan mit Bogen und Schwert,
Reproduktion einer zeitgenössischen Zeichnung
Am 28. November 1240 erreichte Batu mit seinen Truppen die Grenzen der Stadt Kiew, die gut befestigt war, aber nur von etwa 1000 Soldaten verteidigt wurde. Nachdem die Verteidiger die kampflose Übergabe abgelehnt hatten, begannen die Mongolen, die Mauern mit Katapulten zu beschießen. Nach sieben Tagen stürzte der Schutzwall ein, die Belagerer drangen in die Randbezirke ein und rückten nach heftigen Straßenkämpfen am 6. Dezember auch ins Zentrum vor. Die meisten der wohl 30000 Bewohner fielen dem nachfolgenden Massaker zum Opfer, die Stadt wurde geplündert und niedergebrannt, als die Mongolen wieder abzogen. Kiew seit dem 10. Jahrhundert Zentrum der Kiewer Rus (mittelalterliches Großreich) im 12. Jahrhundert eine der größten Städte Europas nach dem Mongoleneinfall bis auf 200 Häuser zerstört 
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2013 

Mittwoch, 27. November 2013

Vor 70 Jahren – November 1943: Der Libanon wird unabhängig

Gewonnen, zerronnen, bestätigt 

Die Frage, wann der Libanon die Unabhängigkeit gewann, ist nicht mit einem einzigen Datum zu beantworten, weil der Staat im Nahen Osten im Grunde zweimal innerhalb kurzer Zeit das Ziel erreichte. Die politische Situation war kompliziert: Der Libanon stand seit 1920 unter französischem Mandat, Frankreich war aber 1943 von Deutschland besetzt und neben dem von Hitler abhängigen Vichy-Frankreich nahm auch die freie Exilregierung in England Einfluss auf das Geschehen im Nahen Osten. 
 
Soldaten der libanesischen Armee
bei der Feier des Jahrestags der Unabhängigkeit, 1998

Nachdem der französische Mandatsträger im Libanon am 26. November 1941 die Entlassung des Staats in die Unabhängigkeit bei Unterordnung unter die »freifranzösische« Regierung angekündigt hatte, wurden zwei Jahre später Wahlen abgehalten. Am 8. November 1943 kündigte die neue Regierung das Mandat auf, Frankreich reagierte jedoch mit der Inhaftierung der Regierungsmitglieder. Am 22. November mussten sie aber auf internationalen Druck hin wieder freigelassen werden und Frankreich akzeptierte schließlich die Unabhängigkeit des Landes. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb der Libanon unter alliierter Kontrolle. Der Tag der Wiedereinsetzung der Regierungsmitglieder (22. November) wird seither als Nationalfeiertag begangen. 

Was am 27. November noch geschah: 
1945: In den USA gründen Wohlfahrtsverbände zur Koordination der Hilfslieferungen nach Europa die Hilfsorganisation CARE
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 

Jon & Vangelis

Jon And Vangelis Italian Song Rotterdam, 18 06 1991 [3:09]


Oh ma la oh oh me giova oh,
Pe dolae già po va po;
E sha me co oh me gioma ah,
Pæ dü le pa tus dac.

E la fongo oh te de van,
Pe a su mon ah tu na.

Oh de salai tu ghe,
Mani tünai oh ye.

Oh nià pa eh eh padè pa nar,
Oh da ne pe se do oh;
E cha la co na cha me pa de,
Sar male giac ef ma.

E ma pa co oh te do la ah,
Cas do le pa ta..
... pa.

Jon & Vangelis - I'll Find My Way Home (TOTP 1981) [4:30]


You ask me where to begin? - Am I so lost in my sin?
You ask me where did I fall? - I'll say I can't tell you when.
But if my spirit is lost
how will I find what is near?
Don't question - I'm not alone
somehow I'll find my way home.

My sun shall rise in the east,
so shall my heart be at peace.
And if you're asking me when. - I'll say it starts at the end.
You know you're will to be free is matched with love secretly.
And talk would alter your prayer
somehow you find you are there.

Your friend is close by your slde
and speaks in for-ancient tongue.
A season's wish will come true
all seasons begin with you.
One world we all come from,
one world we melt into one.
Just hold my hand and we're there.
Somehow we're going somewhere - somehow we're going somewhere.

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You ask me where to begin? - Am I so lost in my sin?
You ask me where did I fall? - I'll say I can't tell you when.
But if my spirit is strong,
I know it can't be wrong.
No questions I'm not alone.
Somehow I'll find my way home – Somehow I'll find my way home.
Somehow I'll find my way home – Somehow I'll find my way home.




Zu Beginn dieser Version erzählt Jon Anderson von seiner ersten Begegnung mit Vangelis und weshalb dieser nicht Yes-Keyboarder wurde…

Jon Anderson recount's his first meeting with Vangelis and sings "I'll find my way Home". [8:25]