Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Frankreich bestraft künftig die absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten
Künftig ist es in Frankreich möglich, Produkthersteller oder -importeure wegen "geplanter Obsoleszenz" vor Gericht zu bringen. Ein entsprechendes Gesetz, das zum Energiewende-Gesetzespaket gehört (vgl. auch Das langsame Ende der Plastiktüten), wurde am Dienstag in der Nationalversammlung verabschiedet. Es sieht vor, die "obsolescence programmée" als Betrugsdelikt zu behandeln und zu bestrafen - mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro.
An Beispielen fehlt es nicht, wie auf einem Webportal zu erfahren ist, dessen Betreiber seit langem gegen den Murks in Form "geplanter Obsoleszenz" vorgehen. Andere sprechen von "geplantem Verschleiss" ("Im Prinzip heben wir Löcher aus und schütten sie wieder zu"). Zugrunde liegt dem der Ärger über Produkte, besonders oft Elektrogeräte, die für gutes Geld gekauft, so billig gemacht sind, dass sie schneller kaputt gehen, als vom Käufer erwartet, auffallend oft kurz nach Ablauf der Garantiezeit.
Vaclav Havel schreibt in seinem Essay „Versuch, in der Wahrheit zu leben“ (Rowohlt: Hamburg, 1989) über die Funktionsweise eines posttotalitären Systems. Mitten im sich damals abzeichnenden Umbruch in seinem Heimatland und seiner erneuten Haftstrafe schrieb er seine scharfsinnigen Beobachtungen auf. Natürlich kann man nicht alles eins zu eins in eine andere Welt transferieren. Doch es gibt manche Parallele zur Funktionsweise von Systemen, seien das Familien, Unternehmen, Kirchgemeinden oder NPO. Wie viele Menschen führen ein Leben in Lüge um eines ruhigen Lebens willen!
Geldgeber und Waffenlieferant der Islamisten, »strategischer Verbündeter« der USA – und auch gegenüber Israel aufgeschlossen. Das größte Problem der USA im Kampf gegen die Islamisten seien ihre eigenen Verbündeten, klagte Vizepräsident Joseph Biden Anfang Oktober in einer Rede vor Harvard-Studenten. Die Türkei, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten extremistische syrische Rebellen mit Waffen und Geld unterstützt, weil ihr einziges Ziel der Sturz des Assad-Regimes sei. Dass es sich dabei um eine mit den USA koordinierte Arbeitsteilung handelt, verschwieg Biden. Weil das jedoch ein für alle Beteiligten unangenehmes Thema ist, musste sich Obamas Vize schon am nächsten Tag bei Washingtons Partnern entschuldigen.
Karl-Heinz Streibich und Wolfram Jost, führende Manager der Software AG, äußerten sich auf der Innovation World kritisch zum Status quo von Standardsoftware und sehen keine Zukunft für den Desktop. "Standardsoftware standardisiert ein Unternehmen – und das ist genau das Gegenteil von dem, was die Unternehmen heute von ihrer IT-Abteilung fordern", rief Karl-Heinz Streibich, CEO der Software AG, in seiner Eröffnungsrede zur diesjährigen Innovation World in New Orleans den rund 1000 Teilnehmern zu. So hätten die großen ERP-Systeme, wie die von SAP und Oracle, vor 20 Jahren den IT-Einsatz in den Unternehmen auf breiter Front vorangebracht; sie hätten auch die Datenstruktur vereinheitlicht und die Geschäftsprozesse standardisiert, doch heute benötigten die Unternehmen IT-Produkte für die Schnittstellen zum Kunden, mit denen sie sich besser von der Konkurrenz unterscheiden können. Doch solche individuellen Anpassungen dauerten lange und seien teuer. "Standardsoftware wurde nicht dafür entwickelt, dass man sie ständig anpassen und neu konfigurieren muss", sagte Wolfram Jost, CTO der Software AG in einem Gespräch mit iX.
Mein Kommentar: Big Brother nähert sich langsam, leise Selbstverständlich- und Alternativlosigkeit verbreitend auf großen, aber leisen Pfoten. Warten wir also auf das mediale Fukushima…
Auch Konservative sind entsetzt, dass eine slowenische Schamanin bald für den Verkehr zuständig sein soll Durch die klare Ablehnung der Slowenin Alenka Bratušek und die Probleme vieler EU-Parlamentarier mit dem Ungarn Tibor Navracsics ist der Zeitplan zur Bildung der EU-Kommission durcheinander geraten. Doch um die komplizierte Balance zwischen Ost‑ und Westeuropäern, Konservativen und Sozialdemokraten, Männern und Frauen zu bewahren, hat nun Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Slowenin Violeta Bulc akzeptiert, die Kommissarin für Verkehr werden soll. Um für die abgelehnte Bratušek nun Bulc durchsetzen zu können, hatte der slowenische Premier Miro Cerar sogar mit Rücktritt gedroht. Nach dem Gespräch mit Bulc am Dienstag hält Juncker die Esoterikerin für das Verkehrsressort geeignet. Sie hat eine Schamanen-Akademie absolviert und besitzt einen Trainerschein für Kurse zum "persönlichen Wachstum". Sie schwärmt zum Beispiel im eigenen Blog von der "kosmischen Erfahrung" beim Gang über glühende Kohlen.
Vorschlag von mir: Vielleicht könnte man Frau Bulc als Schamanin mit dem persönlichen Wachstum der EU-Abgeordneten beauftragen. Dazu ließe sich der monatlich einmal zurückzulegende Weg der Abgeordneten zwischen Straßburg und Brüssel - Die EU als Politik-Konzern: Parlament beschäftigt 6.000 Mitarbeiter, DeutscheWirtschaftsNachrichten, 29.08.2014; - Ein Parlament auf Wanderschaft, Tagesschau, 16.05.2014) vielleicht mit glühenden Kohlen auslegen, um den Parlamentariern »kosmische Erfahrungen« zu ermöglichen. Das hätte auch möglicherweise für die Nachrücker Vorteile, da davon auszugehen ist, daß – sei es aufgrund geographischer Verhältnisse, sei es aufgrund seelischer Erfahrungen – einige Abgeordnete dem Parlament abhanden kommen. Mein Vorschlag hat leider einen Nachteil: für die Räder der Trolleys müßte man eine feuerfeste Lösung finden:
"Das EU Parlament - Ein Nest voller korrupter gieriger Politiker" {5:52}
01237 Dresdner Sozialwacht Am 12.08.2015 veröffentlicht
Ein ausnahmsweise mal investigativer Bericht von RTL, indem der Parasitismus der EU-Abgeordneten entlarvt wird. Die Abgeordneten kassieren Spitzengehälter, ohne einen Finger krumm zu machen. Um möglichst viel Beute zu machen, tragen sie sich morgens in die Anwesenheitsliste ein, um anschließend sofort wieder abzureisen.
Aber bei dem Kindergarten sollte man das Ganze vielleicht nicht ganz so ernst nehmen: Jan, Ska & Terry berichten aus der 1. Plenarwoche, Juli 2014
{3:41}
Jan Philipp Albrecht Am 03.07.2014 veröffentlicht
Themen diese Woche aus der 1. konstituierenden Sitzung des neuen Europäischen Parlaments:
-Ab jetzt mit dabei: Terry Reintke, Eure junggrüne Stimme aus NRW
-Beunruhigendes: viele readikale rechte Abgeordnete sind mit den Wahlen ins Parlament eingezogen, ABER Marine Le Pen hat es nicht geschafft, eine eigene Fraktion zu gründen.
-Erfreuliches: Die Grüne Fraktion zählt 50 Mitglieder im EP.
-Institutionelles: Neuer alter Parlamentspräsident ist Martin Schulz, der Kommissionspräsident wird in 2 Wochen gewählt. Dazu befragen die Grünen Jean Claude Juncker in einem öffentlichen hearing. Schaut rein und twittert mit!
Kommentare? Teilen? Daumen hoch? Immer gerne!
alter Info-Text vom 03.07.2014
Auch in dieser Legislaturperiode berichten Jan und Ska wieder aus jeder Plenarsitzung. Jetzt wird auch Terry dazukommen, sie ist als Kandidatin der Grünen Jugend neu ins Parlament gewählt worden. Diese Woche wurden die neuen Ausschüsse verteilt und der Präsident des Parlaments gewählt. Aber seht selbst!
Aber warum soll’s anders sein als anderswo:
Bayerische Landtagsabgeordnete tricksen weiter - Vetternwirtschaft im Landtag | Report Mainz | SWR {8:32}
ARD
Am 03.11.2015 veröffentlicht
http://www.ardmediathek.de/tv - Seit dem Skandal um Vetternwirtschaft vor zwei Jahren soll im Bayerischen Landtag eigentlich alles sauber sein. Doch gegenüber REPORT MAINZ erheben Abgeordnetenmitarbeiter jetzt schwere Vorwürfe.
siehe auch: - "Juhuuuu" - Spott für Grünen-Video aus dem EU-Parlament (Der Westen, 08.07.2014)
Per Youtube-Video informieren drei deutsche Grünen-Abgeordnete von ihren Erlebnissen im Europaparlament. Das jüngste Video mit Ska Keller, Jan Philipp Albrecht und Terry Reintke sorgt jedoch für Spott im Netz - und offenbart ein bizarres Demokratieverständnis.
Seilbahngesetz | EXTRA 3 | NDR
[2:21]
Zitat Otto Ebnet, Wirtschaftsminister M-V: »Wenn Mecklenburg-Vorpommern dieses Gesetz, das hier im Land niemand braucht, nicht erläßt, dann sind wir von einem Bußgeld von der Europäischen Union bedroht, das bis zu 791.000 EUR pro Tag geht.« mein Kommentar: Da sollte doch einfach mal einer den Mut haben! Aber alle ducken sich weg. dazu passen auch folgende beiden Meldungen: - Kühe in Windeln gewickelt? (Christoph Jehle, Telepolis, 15.10.2014)
Ein Vorschlag der EU-Kommission hätte ein faktisches Nutzungsverbot für Hanglagen zur Folge
- UKIP beschuldigt Schulz der Abgeordnetenmanipulation (Peter Mühlbauer, 17.10.2014)
Einer lettischen Abgeordneten soll als Gegenleistung für einen Fraktionsaustritt die Leitung einer Auslandsdelegation angeboten worden sein - das Büro des deutschen Sozialdemokraten bestreitet die Vorwürfe
dazu auch: - Abgeordnete tritt aus EFDD aus – Nigel Farage verliert Fraktionsstatus (Die Freie Welt, 17.10.2014) Im EU-Parlament verliert die Gruppe um den populären Eurokritiker Nigel Farage den Fraktionsstatus. Eine Abgeordnete ist ausgetreten. Farage glaubt, Martin Schulz habe ihr dafür einen Posten geboten.
- EU-Parlament: Martin Schulz löst Fraktion der Euro-Skeptiker auf (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 16.10.2014) Die Fraktion der Euroskeptiker im EU-Parlament wird überraschend aufgelöst. Eine lettische Abgeordnete hat nach einem Treffen mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ihren Austritt aus der Fraktion erklärt. Schulz bestreitet, dass er die Abgeordnete zu dem Schritt bewogen habe. Mit der Aberkennung des Fraktionsstatus verlieren die Euro-Skeptiker 4 Millionen Euro an Förderung und erhält deutlich weniger Redezeit.
- UKIP könnte im Mai auf 128 Sitze kommen (Peter Mühlbauer, Telepolis, 13.10.2014) Obwohl die United Kingdom Independence Party (UKIP) bei den Europawahlen in Großbritannien mit 27,5 Prozent stärkste Partei wurde, sind die Europakritiker im Westminster-Parlament nur mit einem einzigen Abgeordneten vertreten - und das erst seit einer Nachwahl vom letzten Donnerstag. Einer neuen Umfrage zufolge könnten sie bald 128 Mal so viele Sitze haben.
In Europa behindern EU-Vorschriften eine Differenzierung Vor gut sechs Jahren zog sich der Microsoft-Gründer Bill Gates aus dem Geschäft zurück. Seitdem hat er viel Zeit. So viel, dass er sehr dicke Bücher lesen kann. Zum Beispiel Thomas PikettysCapital in the Twenty-First Century. Nach eigenen Angaben findet er viele Ideen darin richtig, hat aber einige Verbesserungsvorschläge, die er mit dem Franzosen via Skype diskutierte. Grundsätzlich stimmt der mit einem geschätzten Vermögen in Höhe von 72,7 Milliarden US-Dollar mutmaßlich reichste Mann der Welt mit Piketty darin überein, dass sich der Kapitalismus selbst nicht zufriedenstellend reguliert und dass eine extreme Ungleichheit die Demokratie unterminiert, Leistungsanreize verwässert und eine Tendenz zum Feudalismus in sich birgt. Allerdings sind die USA nach Gates Ansicht von so einem Zustand weit entfernt. In diesem Zusammenhang verweist er unter anderem darauf, dass von den laut Forbes 400 reichsten Leuten die Hälfte ihr Vermögen nicht ererbt, sondern selbst akkumuliert hat. Darüber hinaus berücksichtigt Piketty seiner Ansicht nach nicht ausreichend, dass sich in den letzten Jahrzehnten viel neuer Reichtum in Ländern wie China, Mexiko, Kolumbien, Brasilien und Thailand anhäufte.
Kommentar von mir: Oh, oh, Multimilliardäre machen sich Gedanken um den Fortbestand unserer Gesellschaft… Das sieht nicht gut aus. Kriegen die Bauern Angst um ihre Milchkühe? (Ich habe oben Bill Gates nach Wikipedia verlinkt. Da ich allmählich alt werde, muß ich der Möglichkeit Rechnung tragen, daß die Anzahl der Leute, die Bill Gates nicht kennen, allmählich größer wird.)
Verzögerungen gibt es weiter mit dem Entfernen von radioaktivem Müll aus den Reaktorgebäuden und mit der Lagerung, noch sind alle 48 Reaktoren abgeschaltet
Gerade erst wieder wurden im Grundwasser des havarierten AKW Fukushima sehr hohe Cäsium-Konzentrationen festgestellt. Gemessen wurden in einem Brunnen in der Nähe von Reaktor 2 an der Küste die bislang höchsten Cäsium-Werte von 251. 000 Becquerel pro Liter. Gemessen wurden auch 7.8 Millionen Becquerel an Betastrahlung (z.B. Strontium-90). Schuld soll der heftige Regen sein, für den der Taifun Fanfone verantwortlich ist. Hohe Radioaktivität wurde auch an anderen Stellen in der Nähe der Tanks gemessen, in denen radioaktiv belastetes Kühlwasser gelagert wird.
Mehr als drei Jahre nach dem schweren Unfall, bei dem es zu einer Kernschmelze gekommen war, ist man noch nicht viel weiter mit der Sicherung und der Dekontaminierung gekommen. Eine neue Schätzung des Betreibers Tepco geht davon aus, dass für das havarierte AKW ein Tsunami mit einer Wellenhöhe von 26 m, doppelt so hoch wie frühere Annahmen, katastrophal gefährlich werden könnte, weil dann Wasser aus den Reaktorbehältern ins Meer gespült würde – belastet mit "hunderten Billionen Becquerel Cäsium-137".
Ein Team vom WDR hat eine Reihe von persönlichen Interviews mit Mitarbeitern im Keller eines Verfassungsschutzbüros geführt. Die Spione werden im Halbprofil vor dunklem Hintergrund gezeigt. Zur Tarnung der Mitarbeiter im operativen Dienst sind diese mit Brillen, Perücken und falschen Bärten verkleidet, die sie wie die Darsteller eines alten Detektivfilms aussehen lassen. Der Alltag der Geheimagenten ist weniger glamourös, als aus dem Fernsehen bekannt. Ihre Ansichten zum NSU-Skandal stehen zunächst im Vordergrund. Gibt es ein kollektives Schuldbewusstsein der Mitarbeiter für das Versagen der Behörde? Eher nicht. Sie schwanken zwischen professionellem Mitgefühl und Desinteresse. Auch der Vorschlag einer Entschuldigung bei den Familien der Opfer wird nicht von allen eingesehen. Von den Befragten hat da keiner persönlich versagt, weshalb sich einige nicht in der Verantwortung sehen.
Es hätte spannend werden können. Der NSA-Ausschuss hörte einen BND-Informatiker - öffentlich. Doch schon nach 40 Minuten platzte die Sitzung.
Der Zeuge T.B. hat eine leicht brüchige Stimme und macht immer wieder lange Pausen, offenbar um Präzision bemüht und darum, keine Angaben zu machen, die seine Aussagegenehmigung überschreiten. T.B. ist Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), er ist bei der Bundeswehr zum Offizier ausgebildet worden, hat Informatik studiert und war für ein Rechenzentrum in "einem Nato-Hauptquartier" verantwortlich. Von September 2002 bis September 2007 war er in der BND-Dienststelle Bad Aibling eingesetzt und deswegen ist er jetzt hier, im Sitzungssaal 5.900 des Paul-Löbe-Hauses, Deutscher Bundestag, in dem der NSA-Untersuchungsausschuss tagt. mehr: - NSA-Untersuchungsausschuss – Streit zwischen Regierung und Bundestag spitzt sich zu (Tagesspiegel, 16.10.2014) dazu auch: - Drohung des Bundeskanzleramtes: Wir veröffentlichen den Brief, in dem uns Altmaier mit Strafanzeige droht (Andre Meister, Netzpolitik.org, 16.10.2014) Unsere Berichterstattung zur weltweiten Totalüberwachung und der Rolle des BND schadet dem Staatswohl. Das behauptet der Chef des Bundeskanzleramtes in einem Brief an den Geheimdienst-Untersuchungsausschuss und droht Leakern mit Strafanzeige. Wir teilen diese Einschätzung nicht – und veröffentlichen den Brief.
Heute Mittag haben wir erfahren, dass das Bundeskanzleramt “NSA-Aufklärern” mit Strafanzeige droht. Jetzt liegt uns der Inhalt dieses Briefs vor – den wir selbstverständlich veröffentlichen.
Normalerweise ziehen sich Zeugenbefragungen vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags bis tief in die Nacht hinein. Die öffentliche Sitzung am Donnerstag, an dem erstmals zwei Mitarbeiter der "operativen Ebene" des Bundesnachrichtendiensts (BND) den Abgeordneten Rede und Antwort stehen sollten, war dagegen nach zwei Stunden beendet. Als Grund nannte der Vorsitzende Patrick Sensburg (CDU), dass die Bundesregierung die zur Umsetzung des Beweisbeschlusses benötigten Akten den Parlamentariern "nicht vollumfänglich" zur Verfügung gestellt habe.
mein Kommentar: Glaubt wirklich jemand, daß sich was ändert? Was (sei es technisch, sei es juristisch) machbar ist, wird gemacht. (Und das war schon immer so.) Auf die – sehr langsam in Bewegung kommende – Verschlüsselungsneigung der privaten User folgt schon jetzt das Ansinnen der Geheimdienste an Hard- und Software-Hersteller, Hintertüren einzubauen. siehe dazu: - USA bestraft Export von Verschlüsselungssoftware (heise online, 17.10.2014) Erstmals hat das Sicherheitsbüro der US-amerikanischen Handelsministeriums eine Firma mit einer Geldstrafe belegt, weil sie Verschlüsselungssoftware exportiert hat. Der Schritt wird von Anwälten als politisches Signal an die IT-Community interpretiert.
Da wir in einer Demokratie leben, haben wir die Erwartung an unseren Staat, daß der tätig wird. Nun gibt es aber nun mal Terroristen, und es gibt staatliche Organe, z. B. Geheimdienste, die bestimmte Interessen haben (welche auch immer). Man stelle sich die Diskussion, die jetzt geführt wird, rückversetzt in die 70er/80er Jahre vor. Da würde es denn heißen: »Wer so blöd ist, sich bei Licht und ohne Vorhang auszuziehen, muß sich nicht wundern, wenn draußen vorm Fenster die Spanner Schlange stehen.« Sprich: Wer seine Nachrichten der Einfachheit halber nicht per Brief versenden will, der muß halt die Nachteile in Kauf nehmen. Wir leben in einer Zeit, in der alles mögliche einfach gemacht werden soll. Daß sich jeder einzelne dadurch in eine Abhängigkeit begibt, wird ignoriert. Wer twittert und facebookt, muß sich nicht wundern… Aber: Was mich baß erstaunt macht, ist zum Beispiel, daß die Telekom ihre gesamte Telefonie auf »online« umstellen will und daß es anscheinend niemanden gibt, der sich drüber aufregt. Da habe ich keine Alternative mehr, als den ganzen Tag am Internet drangestöpselt zu bleiben. Wenn mein Fernseher den ganzen Tag an der Leitung dranhängt, habe ich keine Probleme damit, weil es ist eine One-Way-Leitung, bei der ich nur Rezipient bin. Es gehen also keine Daten nach draußen. Bei der Online-Telefonie nicht. Aber anscheinend stört das keinen. Soll ich mich jetzt aufregen, daß das keinen stört? Wozu? Es müssen halt nur mal wieder ein paar Millionen Kunden- oder Konten-Daten geklaut werden, und das muß halt echt viel Arbeit machen, bis sich jemand aufregt. Die letzten Meldungen hierzu: - Dropbox-Hack: Bis zu sieben Millionen Nutzerdaten gestohlen? (Chip, 14.10.2014) Der Cloud Speicher Dropbox soll angeblich gehackt worden sein. Dabei seien 7 Millionen Nutzerkonten auslesbar. Ein Leak auf der Content-Plattform Reddit sorgte gestern Abend und heute Nacht (Ortszeit) für die Veröffentlichung von mehreren Hundert Klarnamen von Personen und ihrer Zugangsdaten. In einem ersten Test konnten wir uns mit geleakten Zugangsdaten einloggen - und raten Dropbox-Nutzern daher dringend, ihr Passwort abzuändern. (So geht's...) Anscheinend machen auch andere User von den Log-ins Gebrauch. Die, die es freundlich mit den Betroffenen meinen, warnen die Besitzer der geplünderten Accounts eindringlich (siehe Screenshot rechts oben).
. - Angriff auf US-Baumarktkette: Daten von 56 Millionen Kreditkarten gestohlen (SPIEGEL Online, 19.09.2014) Atlanta - Die US-Baumarktkette Home Depot ist Ziel eines gewaltigen Online-Raubzugs geworden. Zwischen April und September könnten Unbekannte die Daten von rund 56 Millionen Kunden-Kreditkarten erbeutet haben, teilte der Handelskonzern am späten Donnerstag mit (PDF). Die von den Tätern verwendete Schadsoftware sei inzwischen komplett entfernt worden.
US-Handelsketten wurden zuletzt häufiger von Hackern heimgesucht. So wurden erst vor wenigen Monaten bei der Supermarkt-Kette Target Daten von rund 40 Millionen Bankkarten erbeutet. Target erlitt danach deutliche Umsatzeinbußen. Cyber-Attacken gab es unter anderem auch bei der Warenhauskette Neiman Marcus und den China-Restaurants P. F. Chang.
- 1,2 Milliarden Profile gestohlen – Größter Datenklau aller Zeiten: Das müssen Sie jetzt wissen (Focus, 06.08.2014) Russische Hacker haben 1,2 Milliarden Anmeldedaten für verschiedene Webseiten wie Facebook und eBay erbeutet. Die Wahrscheinlichkeit von dem Datenklau betroffen zu sein ist sehr hoch. Jetzt müssen Sie schnell handeln! FOCUS Online zeigt, wie Sie sich schützen können. - Millionen Internetnutzer-Daten gestohlen – BSI bekommt Rückendeckung (RP Online, 23.01.2014) Berlin. Im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Millionen Internetnutzer-Daten hat der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Rückendeckung gegeben. Ich warte mal (möglichst) in Ruhe ab, bis das erste E-Werk oder der erste Staudamm digital sabotiert bzw. deren Steuersoftware gehackt werden. Dann wird’s lustig! siehe dazu: - Innenminister treibt IT-Sicherheitsgesetz voran (heise online, 18.10.2014)
Wenn Hacker die IT-Systeme von Banken oder Wasserwerken angreifen, könnte das schwerwiegende Folgen haben. Daher treibt Innenminister Thomas de Maizière ein Gesetz zu Mindestanforderungen voran – und setzt beim Datenschutz auf die EU.
- Computer statt Sturmgewehr - Digitale Front, neues Gefechtsfeld für die Streitkräfte? (Michael Hollenbach, AG Friedensforschung, 10.10.2014; Ankündigung und Download des Podcasts bei NDR Info)
Andreas Flocken (Moderator): Cyberwar - damit beschäftigen sich inzwischen auch die Streitkräfte immer mehr. Allerdings gibt es viele ungeklärte Fragen - völkerrechtliche und ethische. „Die Digitale Front. Das Internet als Kriegszone“ - das war in der vergangenen Woche der Titel einer Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin. Michael Hollenbach hat die Diskussion verfolgt - Wie sicher ist mein Trinkwasser? (WDR 5 Schwerpunktthema, 28.07.2014)
Trinkwasser ist lebenswichtig. In Deutschland sind wir damit bestens versorgt. Doch wie sicher ist unsere Wasserversorgung? Und sind die Wasserwerke eigentlich ausreichend gegen Angriffe geschützt? Ein Besuch im Trinkwasserwerk Westhoven.
Rätselraten um den Hackerangriff auf ein Wasserwerk im US-Bundesstaat Illinois. Ermittlungen des FBI und des Department of Homeland Security (DHS) kommen zum Schluss, dass der Ausfall einer Pumpe nicht durch Einwirkung von außen verursacht wurde. Einen zweiten Hacker, der Beweise für einen anderen, gleichartigen Angriff liefert, ignorieren die Behörden jedoch.
Bis dahin bleibt mir nur Schulterzucken. Unsere althergebrachte Vorstellung von Freiheit und Demokratie löst sich gerade durch die rasant fortschreitende Verzahnung mit der digitalen Welt auf, und unsere Denk- und Beurteilungssysteme kommen nicht mehr mit.
Mit den Angriffen auf Kobanê und den damit zusammenhängenden Massenaufständen vor allem der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und Nordkurdistans rückt eine längst aufgelöst geglaubte parastaatliche Organisation mit schwersten Übergriffen, bis hin zu Morden, wieder ins Bewusstsein: Die „Hizbullah“, eine Gruppe, über die selbst Nahostkorrespondenten Kenntnisse zu fehlen scheinen. Bei ihr handelt es sich nicht um eine Filiale der schiitischen Hisbollah aus dem Iran, sondern um ein eigenes Produkt der türkischen Aufstandsbekämpfung. mehr: - IS, türkische Hizbullah und andere mafiöse Strukturen (Michael Knapp, Kritisches Netzwerk, 15.10.2014)
Eine rationale, aufgeklärte Menschenrechtspolitik stößt angesichts der aktuellen Menschenrechtslage in der Welt oft auf Schwierigkeiten: Für wen sollte man sich wie einsetzen, ohne dass man die Komplexität einer Situation unterschätzt? Wie vermeidet man es, instrumentalisiert zu werden oder Applaus von denen zu bekommen, mit denen man so gar nichts am Hut hat? Das Recht, zumal das internationale Recht, kann eine Orientierung bieten: Es definiert rote Linien, die Akteure auch dann nicht überschreiten dürfen, wenn sie für sich in Anspruch nehmen, demokratische Rechtsstaaten zu sein oder humanitäre Ziele zu verfolgen. Die westlichen Staaten, insbesondere die USA, haben diese rechtlichen Gebote im Namen der Terrorismusbekämpfung in den Jahren seit 2001 oft und an verschiedenen Orten gebrochen und niemand konnte ihnen rechtlich Einhalt bieten. In den Bush-Jahren wurden systematisch und massiv Gefangene gefoltert und misshandelt, ohne dass bis heute diese Sachverhalte aufgeklärt und die Betroffenen angemessen entschädigt worden wären. Präsident Obama ist vor allem wegen der kontinuierlichen Ausweitung der – naja, mehr oder weniger – gezielten Tötungen durch Drohnen in der Kritik.
Vier sind wegen mangelnder körperlicher Eignung durchgefallen. Und das, obwohl das Gleichbehandlungsbüro für sie ein Extra-Training organisiert hatte. Die News-Seite nachrichten.at berichtet; der Artkel ist allerdings nur nach Anmeldung lesbar. Freundlicherweise hat mir der Leser, der mich auf diesen Artikel aufmerksam machte, den Beitrag nicht nur in Kopie zukommen lassen, sondern auch für Genderama seinen Inhalt zusammengefasst und kommentiert:
mehr: - Aufnahmetest für Feuerwehr: Alle Frauen fielen durch (Arne Hoffmann, Die freie Welt, 16.10.2014) Zitat: Kritik übt auch der Linzer Feuerwehrreferent Stadtrat Detlef Wimmer (FPÖ). Allerdings an dem “Spezialtraining”, das die weiblichen Bewerberinnen an drei Tagen mit Unterstützung eines vom Gleichbehandlungsbüro zur Verfügung gestellten Trainers absolviert hätten. Männer, die mittrainieren wollten, seien abgelehnt worden. Das widerspreche der Gleichbehandlung und sei der Grund, warum sich ein Linzer Model, das auf einem Plakat der Stadt Linz für die Berufsfeuerwehr wirbt, mittlerweile öffentlich davon distanziert habe.
dazu paßt: - “Opferwettbewerb” (Die Freie Welt, 15.10.2014) Dass inzwischen auch immer mehr Männer über ihre Anliegen und Diskriminierungserfahrungen berichten, entgeht dem feministischen Lager selbstverständlich nicht. Und die Reaktion dort ist vorhersehbar: Equity-Feminismus mit einem Engagagement für beide Geschlechter? Im deutschsprachigen Raum? Komplett utopisch! Die Forderungen müssen selbstverständlich abgewehrt, die gesellschaftlichen Ursachen für die Benachteiligung von Männern vernebelt werden. Auch wenn die betreffende Feministin sich damit genau so verhält, wie sie es in ihrem Feindbild von “patriarchalen Paschas” immer phantasiert hat.
Elfriede Hammerl zum Beispiel gibt sich in dieser Hinsicht alle Mühe.
Beide Beiträge erschien auch auf: genderama.blogspot.de
Um 1400 machten Seeräuber die Ost- und Nordsee unsicher. Sie nannten sich selbst »Vitalienbrüder« und hatten es vor allem auf die Schiffe der Hanse abgesehen, die gewöhnlich mit wertvoller Ladung unterwegs waren. Die erbeuteten Waren konnten die Freibeuter ganz legal auf der Insel Gotland und in anderen unter schwedischer Herrschaft stehenden Gebieten verkaufen, denn der König von Schweden hatte den Freibeutern sogenannte Kaperbriefe ausgestellt.
Seegefecht zwischen den Hamburger Schiffen und den Vitalienbrüdern (Gemälde von Olaf Rahardt, 2000)
Doch die Hanse und insbesondere die Stadt Hamburg machten schließlich mobil gegen die lästigen Seeräuber, zu deren Kapitänen auch der legendenumwobene Klaus Störtebeker gehörte. Im April 1401 stellte eine hamburgische Flotte die Piraten vor Helgoland, wo sie Unterschlupf gefunden hatten. Es entbrannte
ein heftiges Seegefecht, das mit dem Sieg der Hanseaten und der Gefangennahme der Seeräuber endete. Störtebeker und seine Kumpane wurden nach Hamburg gebracht und dort vermutlich im Oktober 1401 öffentlich enthauptet. Neuere historische Erkenntnisse legen allerdings nahe, dass Störtebeker noch im Jahr 1413 gelebt haben könnte.
Kaperbrief ▪︎ von einer Regierung ausgestelltes Dokument ▪︎berechtigt Privatpersonen zur Kaperfahrt ▪︎erlaubt das Ausrauben und Versenken von Schiffen anderer Nationen
Bis Herbst 1969 waren in Vietnam bereits 45.000 amerikanische Soldaten gefallen – immer schrecklichere Details über das Leid der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet wurden bekannt. Am 15. Oktober 1969 kulminierte der Protest gegen den Krieg im fernen Asien in der bis dahin größten Demonstration der US-Geschichte: In allen Teilen des Landes artikulierten Millionen Menschen in Hunderten von Demonstrationen und Veranstaltungen ihre Forderung, den Krieg zu beenden.
Teilnehmer der Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg im Bryant Park in New York, 15.10.1969
War der Protest gegen den Krieg bis dahin vornehmlich eine Angelegenheit der Jugend und der Studenten gewesen, führte dieses »Vietnam Moratorium«, der »M-Day«, erstmals auch viele Angehörige der amerikanischen Mittelklasse und Menschen fortgeschrittenen Alters auf die Straße. In Washington, D.C., Boston und New York fanden die größten Kundgebungen statt. Präsident Richard Nixon (1969-74) saß derweil im Weißen Haus und sah sich einen Sportwettkampf im Fernsehen an. Zwar kündigte er an, dass die US-Truppen aus Vietnam abgezogen würden, doch erst 1973 wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Was am 15. Oktober noch geschah: 1940: In den USA kommt Charlie Chaplins Hitlersatire »Der große Diktator« in die Kinos.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2014
Protesting The War: The Anti-Vietnam War Movement
[9:33]
Hochgeladen am 22.03.2008
A video I did for National Jr. Honor Day. I won 1st place in my division and am going on to state.
I Blocked out my name, but when i did that I had to use a separate program and it messed up the sound for that part. And It is wide screen.
Richard Nixon 1969 Great Silent Majority
[0:57]
Hochgeladen am 21.05.2007
The most successful speech of the Richard Nixon presidency.
I know there are many versions of this clip floating around the net (and thankfully so for this speech should be shared), and though most of them are of good quality, I made this one with the intent of creating a higher quality version.
I added the music, very simply, because I like it. I feel it fits perfectly. I don't take credit for the idea, I just wanted to improve on it.
That said, I am never going to add clips to this speech. I've seen so many versions where people have added movie and news clips in an attempt to increase the impact of this speech, or to promote their political views, and the result is always the same- It SUCKS!! (except for the Star Wars Version- that was pretty cool) http://youtu.be/ATJaT8P6mSE
If I were to add any images to this video, your thoughts would be limited to the visuals attached to it. This speech is a treasure to find and a gift to give because it can connect to people from all walks of life. I'm not going to take away from the meaning by pushing my thoughts, beliefs or grudges on you or anyone else. Think for yourself and create your own personal connection to this.
Believe in more than you see, and a new world will appear before you.
(5/7/13) - For all the purists, I have finally completed and posted the "non-musical" version of this speech in it's entirety. http://youtu.be/TQU9J2ssOF8
Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln über die Folgen der islamischen Zuwanderung
Erfrischend und unterhaltsam war die Buchvorstellung von Heinz Buschkow-skys neuem Werk „Eine andere Gesellschaft“ in der Berliner Urania. Im Unterschied zur Vorstellung seines Erstlingswerks „Neukölln ist überall“ im Jahr 2012 ebenfalls in der Urania fehlten diesmal linke Krawallmacher vor der Tür. Der große Saal war gut gefüllt, allerdings nur mit vorwiegend älterem deutschen Publikum. Das Gespräch auf der Bühne mit dem wackeren Neuköllner Bezirksbürgermeister und Sozialdemokraten führte diesmal die Fernsehjournalistin Düzen Tekkal. Sie ist in Hannover geboren, kurdisch-jesidischer Herkunft und hat sich bereits mehrfach in Fernsehbeiträgen ohne Scheuklappen mit Integrationsproblemen bei muslimischen Zuwanderern befasst. Titel ihrer Beiträge lauteten etwa „Schattenjustiz in Deutschland – wie sogenannte Friedensrichter bei Verbrechen unter Muslimen schlichten“, „Vielweiberei mitten in Deutschland – wie sich viele Migranten die Kosten ihrer Mehrfachehe über Hartz IV bezahlen lassen“ oder „Ehrenmord an homosexuellem Türken“. Kurz vor der Buchvorstellung mit Buschkowsky war Tekkal noch bei Dreharbeiten im syrisch-irakischen Grenzgebiet, um über das Morden der Terrormiliz Islamischer Staat und das Schicksal der Flüchtlinge zu berichten. Düzen Tekkal hat als drittes von elf Kindern („Meine Eltern haben tatsächlich eine Fußballmannschaft großgezogen“) den Universitätsabschluss geschafft. „Auch mein Ticket zur Freiheit war die Bildung“, erklärte sie in der Diskussion mit Buschkowsky über die Schulprobleme von Zuwandererkindern.
Ist der Islam friedlich oder stiftet er zur Gewalt an? Über diese Frage streiten sich der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad und die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor LAMYA KADDOR legte soeben gemeinsam mit Michael Rubinstein „So fremd und doch so nah – Juden und Muslime in Deutschland“ vor. Sie schrieb auch „Muslimisch, weiblich, deutsch! Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam“ und gab, gemeinsam mit Rabeya Müller, einen „Koran für Kinder und Erwachsene“ heraus. Sie ist Gründungsmitglied und Erste Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes e. V. und lehrte am „Centrum für Religiöse Studien“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster HAMED ABDEL-SAMAD gab im Juli 2014 bekannt, dass er Deutschland nach 19 Jahren verlassen werde: „Deutschland wird immer ungemütlicher für Menschen wie mich. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Warnung. Ja, ich bin müde geworden und kann den Druck nicht mehr aushalten.“ Im Sommer 2013 erließ ein ägyptischer Geistlicher einen Mordaufruf nach einem islamkritischen Vortrag Abdel-Samads in Kairo. Der Autor ( u. a. „Der islamische Faschismus“, „Mein Abschied vom Himmel“) habe den Propheten beleidigt
Wer den ersten Entwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) liest, erkennt gleich: Dieses Gesetz hat es in sich. Terminmanagement, MVZ, Sektionierung der KBV, Aufkauf von Arztsitzen: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Was kommt da auf die Niedergelassenen zu? Der änd [Ärztenachrichtendienst, Anmerkung von mir] sprach mit Wieland Dietrich, dem Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft (FÄ) darüber.
mein Kommentar: medial präsentierbarer Politbürokratie-Aktionismus, der auf dem Rücken von Ärzten und Patienten ausgetragen wird, wie gewohnt alternativlos, und es interessiert wieder keinen. Dafür erzählt uns bei BILD Kurden-Chef Barzani, daß die Menschen vor den ISIS-Monstern gerettet werden müssen, Angela Merkel wird von einem Islamisten aus Nordrhein-Westfalen bedroht, bei Mesut Özil wird schmutzige Wäsche gewaschen, und Milo Moiré präsentiert Nacki-Ei-Kunst. Oh ja: und Franz Beckenbauer erzählt uns, wie wir aus dem WM-Loch wieder rauskommen. Wichtig, heute abend ist ja das Spiel!!
Eine Reihe von Lesern haben Berichte darüber gelesen, dass die CIA in Westafrika gerade vor dem Ebola-Ausbruch besonders aktiv war, andere haben Berichte gelesen, nach denen der neue Ebola-Stamm eine zur Waffe umgemodelte Version ist, die auch über Luft und Oberflächenkontakt verbreitet wird. Einige Leser verlangen von mir, dass ich diese Berichte bestätige oder widerlege, andere wollen wissen, ob das Eine Prozent oder die Bilderberger damit begonnen haben, die überzählige Bevölkerung auszurotten.
Kommentar von mir: Ich hab’s, seitdem ich mich intensiver mit der Ukraine-Krise beschäftige, befürchtet: ich rutsche allmählich in die Nähe von Verschwörungstheorien. Aber dieser Paul Craig Roberts weiß wesentlich mehr als ich und scheint ein sehr seriöser Mann zu sein…
Gerhard Engel hat eine lesenswerte Biographie des Journalisten Rudolf Franz vorgelegt. Er war Mitglied des Spartakusbundes, wandte sich der KPD zu, blieb unbestechlich. Rudolf Franz, heute ein Unbekannter, wurde 1882 in einer bildungsbürgerlichen, nationalliberalen Familie geboren. Der Vater war Gymnasialdirektor und Literaturwissenschaftler. Es war die Zeit, in der die Arbeiterbewegung sich entfaltete, zugleich Kampf- und Erziehungsbewegung wurde, in der die deutschen Arbeiter aus einer Klasse an sich zu einer Klasse für sich wurden. So zog sie die Klügsten und Weitsichtigsten aus dem Bürgertum an. Zu diesen gehörte Franz. Über ihn hat der Historiker Gerhard Engel eine sehr lesenswerte Biographie verfasst, in der er die Stationen des Wirkens von Franz als Journalist der Arbeiterbewegung anschaulich und akribisch nachzeichnet sowie dessen vielseitige Interessen und umfassende Bildung verdeutlicht.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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