Samstag, 17. August 2019

„Vergesst Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren!“ oder
Der »freie« Westen und seine »Werte«…

Am Mittwoch warnte der international bekannte investigative Journalist John Pilger öffentlich, die Menschen dürften „Julian Assange nicht vergessen“, andernfalls würden sie ihn verlieren.

Er schilderte den sich verschlechternden Gesundheitszustand des WikiLeaks-Gründers und die drakonischen Haftbedingungen, unter denen er seit seiner illegalen Verhaftung durch die britische Polizei am 11. April im Londoner Gefängnis Belmarsh festgehalten wird.

In einem Tweet, der mehr als 10.000-mal geteilt wurde, schrieb Pilger:

„Vergesst Julian #Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren. Ich habe ihn im Gefängnis Belmarsh gesehen, sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer behandelt als ein Mörder: Er ist isoliert, wird unter Medikamente gesetzt, und alles, was er braucht, um sich gegen die fingierten Vorwürfe zur Auslieferung an die USA zu wehren, wird ihm vorenthalten. Ich habe jetzt Angst um ihn. Vergesst ihn nicht.“

Julians Mutter, Christine Assange, reagierte auf Pilgers Update mit einer Reihe von Tweets. Sie erklärte, sie empfinde „tiefen Schmerz und Angst“ und fügte hinzu:

„Mein Sohn, der Journalist, wurde angeschwärzt, verleumdet und neun Jahre ohne Anklage festgehalten. Man verweigert ihm ein faires Verfahren, grundlegende Gesundheitsversorgung, angemessene medizinische und zahnmedizinische Versorgung. Seit Jahren lebt er in Einzelhaft und wird gefoltert.“

Sie prangerte den „langsamen Mord“ an Assange an und machte die Regierungen der USA, Großbritanniens, Schwedens und Ecuadors, sowie die Mainstream-Medien dafür verantwortlich. Daneben verurteilte sie auch die australische Regierung, die sich weigert, ihren Sohn zu verteidigen.

Pilgers Nachricht ist der aktuellste öffentliche Hinweis auf den immensen körperlichen und psychologischen Schaden, den Assange durch seine zehnjährige politische Verfolgung erlitten hat.

Wie Jennifer Robinson, eine von Assanges Anwälte-Team, letzte Woche bestätigte, befindet sich ihr Klient weiterhin im Krankenflügel von Belmarsh, in den er Ende Mai verlegt wurde. Sie erklärte, sie sei „sehr besorgt“ um Assanges Gesundheitszustand. Vermutlich habe er aufgrund seiner siebenjährigen Arrestzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London „bleibende Schäden“ erlitten.

Als Assange erstmals in den Krankenflügel des Gefängnisses verlegt wurde, erklärte WikiLeaks in einer öffentlichen Stellungnahme, sein Gesundheitszustand habe sich in den ersten sieben Wochen seiner Inhaftierung in Belmarsh „deutlich verschlechtert“, und er habe „dramatisch an Gewicht verloren“.

Die britischen Behörden weigern sich trotz Assanges gesundheitlicher Probleme, seine Haftbedingungen zu erleichtern. Das steht in Einklang mit dem Versuch der britischen Regierung, die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers an die USA voranzutreiben, wo ihm wegen seiner Rolle bei der Aufdeckung amerikanischer Kriegsverbrechen, Massenüberwachungsoperationen und weltweiter diplomatischer Verschwörungen eine lebenslange Freiheitsstrafe oder Schlimmeres droht.

Im Mai wies die britische Regierung einen Bericht des UN-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, kurzerhand zurück. Dieser war zu dem Ergebnis gekommen, dass Assange „psychologischer Folter“ ausgesetzt wurde. Melzer wies auf die Mitverantwortung der britischen Behörden hin, die Assanges Gefangenschaft in der ecuadorianischen Botschaft erzwungen hatten, weil sie drohten, ihn sofort zu verhaften, sobald er das Gebäude verlassen würde.

Im Mai hatte Melzer einen Brief an die britische Regierung geschrieben, den er Anfang August veröffentlichte. Darin beschreibt er die zentrale Rolle des britischen Staats als Unterstützer von Assanges willkürlichem Arrest und das „öffentliche Mobbing“ von Assange durch hochrangige Politiker und die Presse.

Melzer schrieb, dass Assanges schneller Gewichtsverlust während seiner Inhaftierung im Belmarsh-Gefängnis und seine Verlegung in den medizinischen Flügel bestätigten, dass der „WikiLeaks-Gründer systematisch zunehmend schwerem psychologischem Leid ausgesetzt wird, und dass sich sein bereits bestehendes Trauma verschlimmert“.

Melzer forderte, Assanges 50-wöchige Haftstrafe wegen erfundener Kautionsvergehen müsse aufgehoben werden. Er sagte, zumindest sei es notwendig, dass die britischen Behörden Assange „dringend Zugang zu einem Psychiater seiner Wahl und seines Vertrauens gewähren und ihn dringend von der ständigen Belastung durch traumatisierenden psychischen Stress, Angst und Depressionen befreien“.

Der Brief des UN-Sonderermittlers blieb unbeantwortet.

mehr:
- „Vergesst Assange nicht, sonst werdet ihr ihn verlieren!“ (Oscar Grenfell, Rubikon, 17.08.2019)
siehe auch:
Assange darf nicht ebenfalls im Gefängnis sterben (Craig Murray, übersetzt von Susanne Hofmann, NachDenkSeiten, 14.08.2019)
Reichstags-9/11: Vom Neocon-Putsch zur weltweiten Überwachung (Post, 10.08.2019)
Unsere Mainstream-Medien sind sowas von peinlich, und der Unmut nimmt zu (Post, 04.08.2019)
Melzer identifizierte einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Assanges psychologischen Leiden und der politischen Verfolgung, der er seit langem ausgesetzt ist.

Er hob besonders die Auswirkungen der „verlängerten willkürlichen Inhaftierung des Gründers von WikiLeaks durch das Vereinigte Königreich und Schweden“ hervor. Melzer wies darauf hin, dass Assange 2010 uneingeschränkt mit der schwedischen Untersuchung wegen Vorwürfen angeblichen sexuellen Fehlverhaltens zusammengearbeitet habe.

Der UN-Vertreter erklärte, dass es „zwingende Beweise“ dafür gebe, dass britische und schwedische Staatsanwälte zusammengearbeitet hätten, um es Assange „unmöglich zu machen, zu einer zusätzlichen Befragung nach Schweden zu reisen und die britischen Kautionsbedingungen einzuhalten“, indem sie ihm keine Garantie gaben, dass er nicht an die USA ausgeliefert werde. In einem zweiten Unterkapitel mit dem Titel „Öffentliche Bloßstellung und juristische Schikane durch Schweden“ schrieb Melzer: „Seit fast neun Jahren halten die schwedischen Behörden hartnäckig an der Vergewaltigungsgeschichte gegen Assange fest, obwohl sie verpflichtet wären, seine Anonymität zu wahren und das Prinzip der obligatorischen Unschuldsvermutung zu beachten, trotz der objektiv unrealistischen Aussicht auf eine Verurteilung und trotz widersprüchlicher Beweise, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführer in Wirklichkeit nie beabsichtigt hatten, eine Sexualstraftat zu melden …“

Er zitierte die Textbotschaft eines der beiden „Opfer“, in der es heißt, dass die schwedische Polizei die Frau zur Aussage gegen Assange gedrängt hatte.

Melzer ging auch auf die Rolle der ecuadorianischen Regierung von Lenín Moreno ein. Sie hatte Assange ab 2017 ein Regime von „übermäßiger Regulierung, Einschränkung und Überwachung“ aufgezwungen, hatte ihn belästigt und „Halbwahrheiten, Verleumdungen und absichtlich erniedrigende Aussagen über ihn in der Öffentlichkeit verbreitet“. Melzer verurteilte ihre Entscheidung, Assanges Asyl zu beenden, die „ohne jede Form eines ordentlichen Verfahrens“ getroffen worden sei.

Der UN-Vertreter skizzierte schließlich eine Kampagne von „und ungezügeltem öffentlichen Mobbing, Einschüchterung und Verleumdung“ gegen Assange. Melzer sagte, dass die Behörden „in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, Schweden und Ecuador“ entweder zugestimmt hätten, sich an einer Verleumdungskampagne gegen Assange zu beteiligen, oder sie sogar initiiert hätten.

Zu denjenigen, die den Gründer von WikiLeaks verunglimpfen, lächerlich machen und sogar zur Gewalt gegen ihn auffordern, gehörten nicht nur prominente „Privatpersonen“ und die offiziellen Medien, sondern auch „aktuelle oder ehemalige politische Persönlichkeiten und führende Politiker verschiedener Regierung, sowie auch Richter, die persönlich an einem Verfahren gegen Assange beteiligt sind“.

Melzer schloss jeden der Briefe mit der Warnung, dass Assange im Falle einer Auslieferung an die USA mit „Folter“, „psychische Misshandlung“, einer Verweigerung seiner Rechte auf ein ordentliches Verfahren und anderen Formen „grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Strafe“ rechnen müsse.

Der UN-Berichterstatter stellte auch fest, dass „die umfassende Beschreibung der Tatsachen im US-Auslieferungsersuchen später als Grundlage für die Hinzufügung noch schwerwiegenderer Anklagen dienen könnte, wie es nach dem geltenden Auslieferungsvertrag Großbritanniens mit den USA zulässig erscheint. Sie könnten möglicherweise zur Todesstrafe oder einer lebenslangen Freiheitsstrafe ohne Bewährung führen, was beides absolute menschenrechtliche Hindernisse für die Ablehnung sein müssten.“

Melzer gab in jedem der Briefe Empfehlungen wie zum Beispiel, dass Assange „dringend einer Behandlung durch einen Psychiater seiner Wahl und seines Vertrauens bedarf, den er nicht mit den Justizbehörden in Verbindung bringt“.

Die Empfehlungen des angesehenen Rechtsprofessors wurden entweder abgeschmettert oder ignoriert.

In der amerikanischen Antwort heißt es unverschämt, dass Assange niemals „willkürlich festgehalten“ worden sei, sondern er sei „freiwillig in der Botschaft geblieben“. Damit werden alle Ergebnisse der Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierung, die den Status von Assange als politischer Flüchtling bestätigt haben, rundheraus abgelehnt.

Die US-Regierung lehnt auch Melzers Definition von „öffentlichem Mobbing“ als eine Form von „psychologischer Folter“ ab und stellt dies im Gegenteil als eine Form der „freien Rede“ dar. In Wirklichkeit haben hohe Beamte der Regierungen Obama und Trump Assange öffentlich als „High-Tech-Terroristen“ beschimpft und gefordert, dass ihm die in der US-Verfassung verankerten Grundrechte verweigert werden sollten. Demokratische und Republikanische Politiker haben sich unter Verletzung aller nationalen und internationalen Rechtsstandards für die Ermordung des Gründers von WikiLeaks ausgesprochen.

Die schwedische Regierung stellte sich in ihrer Antwort an Melzer absurderweise als neutralen Zuschauer dar, der sich nicht in die Aktivitäten der Staatsanwälte einmische. Tatsächlich war der Fall Assange von Anfang an politisch. So gut wie alle Interventionen hochrangiger schwedischer Politiker, wie auch die Korrespondenz zwischen den schwedischen Behörden und ihren Kollegen in Großbritannien und den USA werden bis auf den heutigen Tag geheim gehalten.

In Bezug auf ihre Weigerung, eine Garantie gegen die weitere Auslieferung Assanges an die USA zu geben, wenn er nach Schweden geschickt würde, erklärte die schwedische Regierung, es sei ihr wichtig, „zu betonen, dass an Schweden bisher kein Auslieferungsersuchen bezüglich Julian Assanges gerichtet worden ist“.

Die schwedische Antwort zeigt deutlich, dass die Regierung geneigt wäre, einen solchen Antrag, wenn er käme, zu prüfen, und sie bestätigt ferner Assanges Warnung, dass jeder Versuch, ihn nach Schweden auszuliefern, nicht allein darauf abzielt, seinen Namen zu schwärzen, sondern vor allem eine alternative Route für seine Auslieferung in die USA zu finden.

Die arrogante Ablehnung von Melzers Erkenntnissen durch alle Regierungen, die sich an der Verfolgung von Assange beteiligen, deckt sich mit der generellen Hinwendung zu Polizeistaaten sowie imperialistischen Kriegen und Interventionen ohne Rücksicht auf das Völkerrecht.

Die Antworten zeigen ferner, dass Assanges Freiheit nicht durch Appelle an Regierungen erreicht werden kann. Sie versuchen alle, ihn zum Schweigen zu bringen. Wie die WSWS und das Internationale Komitee der Vierten Internationale (IKVI) erklärt haben, ist die Mobilisierung der immensen sozialen und politischen Macht der internationalen Arbeiterklasse erforderlich, um die Auslieferung Assanges zu verhindern und seine Freiheit zu erlangen.

Alle Verteidiger demokratischer Rechte sollten sich dem von der WSWS und vom IKVI eingerichteten Globalen Verteidigungsausschuss anschließen, um diesen entscheidenden Kampf voranzubringen.

Der Autor empfiehlt auch:

Melzers Brief an die britische Regierung
[Oscar Grenfell, Julian Assange: USA, Schweden und Großbritannien widersprechen den Folter-Vorwürfen der UN, WSWS, 31.07.2019]
Hexenjagd auf Julian Assange – Die Tagesschau in transatlantischer Solidarität (Post, 25.07.2019)
Weltweite Kundgebungen für Julian Assange (World Socialist Web Site, 09.07.2019)
Der Folterung von Julian Assange die Maske herunterreißen (Nils Melzer, übersetzt von Moritz Müller, NachDenkSeiten, 08.07.2019 PDF-Version)
Die vergessenen Opfer (Elisabeth Vos, Rubikon, 06.07.2019)
Ist Julian Assange ein Journalist? (Paul Schreyer, Rubikon, 05.07.2019)
USA machen Ernst mit Austritt aus Uno-Menschenrechtsrat (Thomas Jäger, Cicero, 20.06.2018)
Die USA treten aus dem Uno-Menschenrechtsrat aus (NZZ, 19.06.2018)
USA machen Ernst mit Austritt aus Uno-Menschenrechtsrat (Der Standard, 19.06.2018)
Uncle Sam drückt der Welt seinen Stempel auf (Post, 13.06.2018)



Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer hat seine Position zum Fall Assange noch einmal klar gestellt - doch keine Zeitung wollte den Beitrag drucken

Der Sonderberichterstatter des Hochkommissariats für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, der Schweizer Nils Melzer, der zusammen mit zwei medizinischen Experten Julian Assange im Gefängnis besuchen konnte, hatte in seinem Gutachten am 31. Mai 2019 von der massiven "psychologischen Folter" gesprochen, der Assange seit Jahren ausgesetzt werde und ein sofortiges Ende der "kollektiven Verfolgung" des Wikileaks-Gründers gefordert. "In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung", so Nils Melzer, "habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammenschließt, um ein einzelnes Individuum so lange Zeit und unter so geringer Berücksichtigung der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu verteufeln und zu missbrauchen".

Klarer und deutlicher als in dem Statement des UN-Folterexperten kann man kaum benennen, welchem menschenunwürdigen Unrecht Julian Assange seit Jahren ausgesetzt ist, doch abgesehen von einigen alternativen Medien erregten diese Anklagen kein größeres Aufsehen. Sie verschwanden sofort wieder aus den Nachrichten und der britische Außenminister Jeremy Hunt verbat sich die "hetzerischen Anschuldigungen" des UN-Berichterstatters.

Zur Klarstellung seiner Position und seiner Argumente hatte Nils Melzer dann im Juni einen Artikel verfasst und ihn dem Guardian, der Times, der Financial Times, dem Sydney Morning Herald, dem Australian, der Canberra Times, dem Telegraph, der New York Times, der Washington Post, der Thomson Reuters Foundation und Newsweek zur Veröffentlichung angeboten. Keine dieser Zeitungen wollte ihn veröffentlichen und er erschien dann online auf medium.com (Demasking the Torture of Julian Assange).
[Mathias Bröckers, Präzedenzfall WikiLeaks, Telepolis, 01.07.2019]
Julian Assange: UN-Sonderberichterstatter spricht von Folter - Mainstreammedien schweigen {4:09 – Start bei 1:46 – Melzer: »Ich hatte zwei erfahrene Mediziner dabei, einen Psychiater und einen Forensiker, die jahrzehntelang Folteropfer untersucht haben.«}

RT Deutsch
Am 28.06.2019 veröffentlicht 
Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, bezeichnet den Umgang mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange als "psychologische Folter". Zwei in dieser Hinsicht erfahrene Mediziner hätten bei einem Treffen mit Assange entsprechende Symptome diagnostiziert.
Die Aussage des UN-Sonderberichterstatters findet in den Mainstreammedien jedoch so gut wie keinen Widerhall. Dabei hatten diese es noch für wichtig genug befunden, um über Assanges Katze, sein Skateboard oder die angeblich von ihm mit Exkrementen beschmierten Wände der ecuadorianischen Botschaft zu berichten.
"Wenn es jedoch um einen ernsten Beitrag geht, der diesen Narrativ demaskieren und die Fakten aufzeigen will, dann haben sie daran kein Interesse", beklagt Melzer das Schweigen der Medien zu seinem Bericht.
Assange sitzt seit seiner Festnahme am 11. April in Großbritannien wegen Verstößen gegen Kautionsauflagen in Haft. Zuvor hatte er fast sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London Zuflucht gesucht, nachdem ihm das lateinamerikanische Land politisches Asyl gewährte. Der gebürtige Australier befürchtet seine Auslieferung an die USA, wo ihm ein Prozess wegen Spionage und Geheimnisverrat droht. Ein Auslieferungsgesuch der USA hat der britische Innenminister bereits bewilligt, über das noch ein Gericht entscheiden muss.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

UN-Ermittler kritisiert Umgang mit Assange (Post, 31.05.2019)
Assange: Fakten – Interessen – Sprache – Medien (Post, 27.05.2019)
Iran: USA bedrohen den Weltfrieden – IALANA Stellungnahme vom 21.5.2019 (Post, 21.05.2019)
Es geht nicht nur um Assange  (Edward Wasserman, IPG-Journal, 03.05.2019)
Hüte Dich vor dem Imperium! (Post, 02.05.2019)
- IALANA fordert die sofortige Freilassung von Chelsea Manning (Whistleblowerpreisträgerin 2001) und Julian Assange (IALANA-Erklärung vom 12.04.2019)

Julian Assange: Warum die Welt WikiLeaks braucht {19:33}

TED
Am 19.07.2010 veröffentlicht 
Die kontroverse Website WikiLeaks sammelt und verbreitet streng geheime Dokumente und Videos. Gründer Julian Assange, der bekanntermaßen für eine Befragung durch die US Behörden gesucht wird, spricht mit Chris Anderson von TED darüber, wie das Projekt arbeitet, was es erreicht hat -- und antreibt. Das Interview beinhaltet Filmmaterial eines kürzlichen US Luftangriffes in Bagdad.

The Snowden files -- the inside story of the world’s most wanted man | Luke Harding | TEDxAthens {18:56}

TEDx Talks
Am 15.12.2014 veröffentlicht 
This talk was given at a local TEDx event, produced independently of the TED Conferences. "We now know, thanks to Edward Snowden- that all of us, Greek citizens, Brits, Americans are being spied and that all of our data - whether its text messages, selfies, G-allocation data from our iphones that we carry around with us - is being collected. Luke thinks that Snowden has done the world a great service by revealing this and thinks it’s got profound implications for democracy – and for all of us – for anyone who uses Facebook or Google or downloads videos from Youtube and so on. So that’s the big picture. On a micro level what we can do about this as citizens?"
Luke Harding is a journalist, writer and award-winning correspondent with the Guardian. He has reported from Delhi, Berlin and Moscow and covered wars in Afghanistan, Iraq, Libya and Ukraine. Between 2007 and 2011 he was the Guardian's Moscow bureau chief. The Kremlin expelled him from the country in the first case of its kind since the Cold War.
His latest book "The Snowden Files: The Inside Story of the World's Most Wanted Man" was published in February by Guardian Faber. In June Oliver Stone bought film rights. Luke is the author of three previous non-fiction books. They are "The Liar: The Fall of Jonathan Aitken" (1997), nominated for the Orwell Prize; and "WikiLeaks: Inside Julian Assange's War on Secrecy" (2011), both written with David Leigh. The screen rights to Wikileaks were sold to Hollywood and the film, "The Fifth Estate", starring Benedict Cumberbatch and Daniel Bruhl, came out in 2013. "Mafia State: How One Reporter Became an Enemy of the Brutal New Russia" appeared in 2011. His books have been translated into 20 languages.
About TEDx, x = independently organized event In the spirit of ideas worth spreading, TEDx is a program of local, self-organized events that bring people together to share a TED-like experience. At a TEDx event, TEDTalks video and live speakers combine to spark deep discussion and connection in a small group. These local, self-organized events are branded TEDx, where x = independently organized TED event. The TED Conference provides general guidance for the TEDx program, but individual TEDx events are self-organized.* (*Subject to certain rules and regulations)

Wikileaks: Todesschützen frei, Enthüller in Haft - PANORAMA - DAS ERSTE - NDR {12:39}

ARD
Am 14.02.2011 veröffentlicht 
Bradley Manning, der mutmaßliche Wikileaks-Whistleblower, sitzt mittlerweile seit sieben Monaten in Einzelhaft. Panorama fragt: Wer hat wirklich Schuld auf sich geladen?

Die geheimen Staaten von Amerika | Teil 1: Angriff auf die Privatsphäre | HD | ZDF | Doku {1:14:00 – Start bei 2:25}
Mark Cabrera
Am 08.02.2018 veröffentlicht 
Mai 2013. NSA-Mitarbeiter Edward Snowdon ist nach Honkong gereist in der Hoffnung, dass ihn die Cinesen nicht an die USA ausliefern. In seinem Gepäck hat er eine große Zahl streng geheimer Dokumente aus dem internen Computernetzwerk der NSA ...
Inhalt
Die dreiteilige Dokumentation „Die geheimen Staaten von Amerika“ (engl. Originaltitel "United States of Secrets") von Michael Kirk, Jim Gilmore, Martin Smith und Mike Wiser zeichnet anhand von zahlreichen Interviews mit unmittelbar Beteiligten ein detailliertes Bild, wie die amerikanische Regierung kurz nach den Terroranschlägen vom 9. September 2001 mit einem streng geheimen Programm zur Überwachung und Auswertung elektronischer Medien und elektronisch gespeicherter Daten insbesondere in den USA begann.
In den drei Teilen der Dokumentation - "Angriff auf die Privatsphäre", "NSA: Operation Allmacht" und "Jagd auf die Whistleblower" - wird geschildert, wie das Programm geplant und umgesetzt wurde, welche Auseinandersetzungen es innerhalb der Bush- und Obama-Administration über seine Rechtmäßigkeit gab, wie vor Snowdon verhindert wurde, dass Informationen über das Programm an die Öffentlichkeit gebracht werden und wie es schließlich im Zuge der Snowdon-Affäre doch bekannt wurde. Dabei kommen wichtige Akteure zu Wort: Überwachungs-Befürworter wie der ehemalige NSA-Chef Michael Hayden oder der ehemalige CIA-Chef Porter Goss, genauso aber interne Gegner des Programms – Mitarbeiter aus dem Justizministerium, dem Kongress und aus dem Geheimdienst NSA, sowie auf dieses Thema spezialisierte Journalisten wie Barton Gellmann oder Glenn Greenwald. Dadurch wird nicht nur das Hauptargument der Kritiker deutlich: die Verfassungswidrigkeit einer flächendeckenden Überwachung amerikanischer Staatsbürger. Auch der Standpunkt der Überwachungs-Befürworter wird klar: die Abwehr einer Bedrohung der Bürger durch Terrorismus. Neben der Nachzeichnung der Entstehungsgeschichte hat die Dokumentation den Umgang mit Whistleblowern zum Thema, denen von der amerikanischen Regierung Geheimnisverrat und eine Bedrohung der Sicherheit der USA vorgeworfen wird. Weitere Informationen
Kamera: Ben McCoy
Schnitt: Ben Gold, Miriam Weinandi (deutsche Fassung)
Sprecherin: Petra Rick
Deutsche Bearbeitung: Bernd Reufels
Produktion: 2014
Spieldauer: 00:44:00
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Wikileaks: Rachefeldzug der US-Regierung? | Panorama | NDR {09:05 – Start bei 3:42}

ARD
Am 14.06.2019 veröffentlicht 
Die USA treiben die Auslieferung von Julian Assange voran. Doch nicht nur ihn haben die US-Ermittler im Visier: Weltweit geraten Wikileaks-Unterstützer in Bedrängnis.
https://www.daserste.de  

Folter gegen Julian Assange | ttt {6:29}

ttt - titel thesen temperamente
Am 08.07.2019 veröffentlicht 
ttt - titel thesen temperamente vom 7. Juli 2019
Der UN-Sonderberichterstatter über Folter hat Assange in der Haft besucht und einen alarmierenden Bericht über dessen Gesundheitszustand gegeben. Der 48-Jährige weise massive Angststörungen auf und habe dramatisch an Gewicht verloren.
Mehr von "ttt":
http://www.daserste.de/ttt

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