Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Die Performancekünstlerin Milo Moiré möchte alltägliche Sehgewohnheiten hinterfragen: Sie fährt nackt Straßenbahn, presst Farb-Eier aus ihrer Vagina und besucht ohne Kleider Kunstmessen. Im Interview erzählt die 32-jährige Schweizerin, was ihre Auftritte mit Freiheit zu tun haben und was sie vom Feminismus hält
mehr: - Selfie-Wahn und öffentliche Nacktheit – „Freiheit ist mein höchstes Gut“ (Interview mit Milo Moiré, Cicero, 22.07.2015) Zitat:
»Die Gier als zentrales Symptom der narzisstischen Bedürftigkeit hat bei einer Vielzahl von Menschen in der westlichen Konsumgesellschaft zugenommen. Ich sehe in den Selfies eine Art Wettstreit, etwas gewinnen zu wollen, alle machen motiviert mit und begeben sich ins Rennen. Folgende Preise stehen in Aussicht: Anerkennung, Neid, Aufmerksamkeit oder Zugehörigkeit und eine neue Form von Selbst- und Fremdüberwachung.«
Nue à Paris : l’artiste Milo Moire se met à poil à Paris et est arrêtée [0:41]
Veröffentlicht am 16.07.2015
PARIS, FRANCE — La police française a procédé à l’arrestation de l’artiste suisse Milo Moire qui était nue en public.
Moire prenait des photos avec des touristes devant la tour Eiffel lorsqu’elle a été arrêtée pour grossière indécence.
L’artiste et psychologue est connue pour poser nue en public.
Elle a attiré l’attention des médias l’an dernier lorsqu’elle a tenté d’entrer dans un musée nue. Elle a aussi peint un tableau en larguant des oeufs pleins de peinture de sa... hum... “basse-cour”.
Les juges français ont décidé de ne pas condamner l’artiste. Ils adoptent une attitude plutôt clémente envers les artistes en général. Tandis que moi, quand je fais la même chose, on me dit que “McDo est un restaurant familial”. Ah, la discrimination!
Milo Moiré, The Script System, Art Basel 2014 [1:53]
Veröffentlicht am 25.06.2014
Milo Moiré, The Script System, Art Basel 2014
Nakked Woman Gives Birth To A Painting In Public - Milo Moiré [1:03]
Veröffentlicht am 23.04.2014
Swiss artist Milo Moire, "gave birth" to an artwork by seemingly squeezing paint eggs out of her vagina onto an empty canvas. She did so in a very public space outside the fair, providing unsuspecting passersby with a visual overload of a nude woman laboring -- quite literally -- for the sake of art.
Marion Cotillard (* 30. September1975 in Paris) ist eine französischeSchauspielerin. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch ihre Darstellung der Édith Piaf in Olivier Dahans Spielfilm La vie en rose (2007), für den sie unter anderem mit dem Oscar, dem Golden Globe, dem British Academy Film Award und dem französischen César ausgezeichnet wurde. Durch ihre Mitwirkung in US-amerikanischen Filmproduktionen wie dem Musical Nine (2009) oder dem Science-Fiction-Film Inception (2010) zählt sie zu den bestverdienenden Schauspielerinnen. (Marion Cotillard, Wikipedia) siehe auch: - Marion Cotillard nackt (Die Anmerkung, 14.10.2014) Ich habe einfach keine Lust mehr, ständig die Tittenredaktion der BILD korrigieren zu müssen, weil sie uns mit Briefmarkenbildchen abspeist und immer und immer wieder nachweisen, daß sie ihren Kaffee mit Kaffeesatz aufbrühen.
Marion Cottilard Caught Topless [1:10]
Veröffentlicht am 20.05.2013
Marion Cotillard is an international sensation, long a superstar in France, she's been conquering North America for the last decade with leads in some of the biggest Hollywood blockbusters like Inception, Contagion, and The Dark Knight Rises.
La Vie En Rose (2007) - Official Trailer [HD] [2:01]
Hochgeladen am 02.06.2011
The epic movie which unfolds the life story of great chanson singer Édith Piaf. Won 2 Oscars in 2008: Best actress (the beautiful Marion Cotillard) and best makeup. Her turn as Piaf brought Cotillard the Oscar, the César (France's equivalent to the Oscar), a BAFTA Award, and a Golden Globe among other prizes. Trevor Nunn called her portrayal of "Piaf" "one of the greatest performances on film ever". At the Berlin International Film Festival, where the film premiered, Cotillard was given a 15-minute standing ovation.
An un-chronological look at the life of the Little Sparrow, Édith Piaf (1915-1963). Her mother is an alcoholic street singer, her father a circus performer, her paternal grandmother a madam. During childhood she lives with each of them. At 20, she's a street singer discovered by a club owner who's soon murdered, coached by a musician who brings her to concert halls, and then quickly famous.
This is I feel the BEST part of La Vie en Rose! I feel that Édith Piaf has achieved self actualization. It is such a beautiful scene. :D Enjoy!
mein Kommentar: Perlen vor die Säue…
Edith Piaf - La Foule (LIVE 1962!!!!) [3:53]
Hochgeladen am 29.12.2008
Famous french singer, Edith Piaf. Live recital at Holland, 1962.
La Foule.
Considered the best singer the France gave to the world, Edith Piaf was born Edith Giovanna Gassion on December 19, 1915 in Paris, France. She died on either October 10 or October 11, 1963 (one year after this recital) in Cannes, France. Edith Piaf stood at only 4'8". Her musical abilities took her out of the streets and placed at the top of the musical world at the time.
Je revois la ville en fete et en délire Suffoquant sous le soleil et sous la joie Et j'entends dans la musique les cris, les rires Qui éclatent et rebondissent autour de moi Et perdue parmi ces gens qui me bousculent Étourdie, désemparée, je reste là Quand soudain, je me retourne, il se recule, Et la foule vient de me jeter entre ses bras...
Emportés par la foule qui nous traîne Nous entraîne Écrasés l'un contre l'autre Nous ne formons qu'un seul corps Et le flot sans effort Nous pousse, enchaînés l'un et l'autre Et nous laisse tous deux Épanouis, enivrés et heureux. Entraînés par la foule qui s'élance Et qui danse Une folle farandole Nos deux mains restent soudées Et parfois soulevés Nos deux corps enlacés s'envolent Et retombent tous deux Épanouis, enivrés et heureux...
Et la joie éclaboussée par son sourire Me transperce et rejaillit au fond de moi Mais soudain je pousse un cri parmi les rires Quand la foule vient l'arracher d'entre mes bras...
Emportés par la foule qui nous traîne Nous entraîne Nous éloigne l'un de l'autre Je lutte et je me débats Mais le son de sa voix S'étouffe dans les rires des autres Et je crie de douleur, de fureur et de rage Et je pleure...
Entraînée par la foule qui s'élance Et qui danse Une folle farandole Je suis emportée au loin Et je crispe mes poings, maudissant la foule qui me vole L'homme qu'elle m'avait donné Et que je n'ai jamais retrouvé...
Der folgende vierteilige Text ist die Übersetzung einer Broschüre, die das Moskauer Institut für außenpolitische Forschung und Initiativen bereits im November 2008 verlegt hat. Damals diente dieser Text wohl vor allem der Benennung der Hintergründe für den Angriff auf Süd-Ossetien. Wie wir alle wissen, hat sich das Spiel mittlerweile weitergedreht und die "Farbenrevolutionen" haben sich wie eine ansteckende Krankheit weiter verbreitet. Auffällig ist dabei, dass der Kern in jedem bisherigen Fall derselbe bleibt und eine erschreckende Verbindung zu Strängen deutscher Außenpolitik bis 1945 aufweist. Weil es sich dabei um eine ziemlich gute Darstellung der historischen Hintergründe der "Farbenrevolutionen" handelt und insbesondere die Verbindungen zwischen deutschen Nazis, ihren Plänen und der NATO dargestellt werden, haben wir beschlossen, ihn in mehreren Teilen auf Deutsch zugänglich zu machen. Dies ist die Einleitung. In den nächsten NRhZ-Ausgaben folgen drei weitere Kapitel.
mehr:
Seit dem 20. Juli läuft in der Westukraine das NATO-Manöver „Rapid Trident“ (Schneller Dreizack) mit deutscher Beteiligung. Auf ukrainischer Seite nimmt neben den regulären Armeeeinheiten auch die Nationalgarde an den Kriegsspielen teil. In dieser ist ein Großteil der Freiwilligenverbände wie das berüchtigte Asow-Bataillon zusammengefasst. Die deutschen Medien gehen auf Nummer sicher und berichten erst gar nicht von dem bisher größten NATO-Manöver in der Ukraine.
mehr: - Bundeswehr trainiert mit Neo-Nazi-Bataillonen (Peter Kleinert, Neue Rheinische Post, 22.07.2015) siehe auch: - Der Ukraine-Konflikt – Aktuelles, Teil 4 (Post, 30.06.2015) dort: »US-Armee startet Großmanöver«
Wenn ich den FOCUS als Käseblatt (das ist die freundlichste Formulierung) bezeichne, dann kann ich das argumentativ oder emotional begründen. Das gleiche gilt auch für die anderen Leidmedien, die fast ausschließlich dazu da sind, um die Bevölkerung zu nudgen. Ob das der Goebbels mit seinem Volksempfänger gemacht hat, oder einer unserer Medienzaren mit seinen papierenen Elaboraten macht, ist hinsichtlich des Zieles – die Gleichschaltung der Gehirne – identisch. Ich habe mich so langsam daran gewöhnt, dass das der klassische Journalismusbegriff aus dem letzten Jahrhundert stammt und der altemann damit noch nicht so recht zurecht kommt.
mehr: - Propaganda und Trolle (AlterMannBlog, 23.07.2015)
Ich freue mich, meinen Lesern die Schuldigen des MH17-Abschusses heute präsentieren zu können: Es waren die — anderen. Für den Westen war sofort, nach einer juristischen Sekunde, sowieso klar: Von Russland unterstützte Separatisten haben das Passagierflugzeug in der Ukraine abgeschossen, so die Schlagzeile der ZEIT eines Carsten Luthers, noch keine 24 Stunden nach dem Abschuss. Solche Journalisten braucht das Land. Die anderen Leidmedien sind auch nicht besser. Putin war’s – basta. Man braucht ja zur Dämonisierung „Fakten“ und eine Bevölkerung, die notgedrungen den Geldbeutel aufmacht, um das Putschregime in der Ukraine zu pampern, damit die Geld für Waffen haben, um den „Russen“ zu bekämpfen.
mehr: - MH17-Abschuss – endlich geklärt (AlterMannBlog, 19.07.2015) siehe auch: - MH 17: Ursache in Kiew (Ulrich Gellermann, Neue Rheinische Zeitung, 22.07.2015) - Ukraine: Informationskrieg um MH 17 (4) (Gabriele Wolff, 24.05.2015) - MH17: ARD und ZDF verschweigen russische Pressekonferenz in Malaysia (Hinter der Fichte, 25.07.2015)
Die NATO ist verunsichert angesichts einer neuartigen Bedrohung aus Russland. Diese neue Art des Krieges wird "hybride Kriegsführung" genannt. "Propaganda, verdeckte Aktionen, schließlich bewaffnete Auseinandersetzungen, in denen so genannte Separatisten oder Soldaten ohne Hoheitsabzeichen angreifen - auf der Krim hat Russland damit erstmals zugeschlagen", weiß der SWR im Februar 2015 zu berichten. Die Welt kann davon erzählen, dass die NATO sogar "unzureichend auf solche Konflikte vorbereitet" ist. Und Matthias Nass von der Zeit kann als mental vollständig embedded aus den "Gegenstrategien" der NATO berichten: "Fassungslos verfolgt die Nato das Geschehen". Fassungslos macht jedoch lediglich die Berichterstattung darüber.
Zwar erkennt Nass immerhin, dass "der Westen die einzelnen Elemente des 'hybrid warfare' in seinem Repertoire" hat, aber es wäre nicht die Zeit, wenn nicht sofort relativiert würde: "Was heute anders ist, was die hybride Kriegsführung so gefährlich macht, ist die Schnelligkeit, mit der ein Konflikt in der digitalisierten Welt eskalieren kann."
Das Offensichtliche aber ist von Nass nicht zu vernehmen. Denn das, was den Unterschied "heute" ausmacht, ist, dass nicht die NATO, eine Koalition von Willigen, oder nur die USA die Eskalationsdynamik bestimmen, sondern dass dieses Mal Russland interveniert. Neu ist daran allerdings gar nichts, lediglich der Protagonist hat sich geändert. Und während es dem Westen vollkommen egal ist, wenn die eigenen oder zumindest "befreundete" Truppen irgendwo einfallen, fallen Qualitätsjournalisten aus allen Wolken, wenn Russland das Vorgehen kopiert. Ebenso wie es absurd ist anzunehmen, die USA bzw. die NATO würden nicht in der Ukraine agieren, ist es abwegig zu glauben, Russland würde dort nicht intervenieren. mehr: - Hybride Kriegsführung, verdeckte Operationen und geheime Kriege (Sascha Pomrenke, Telepolis, 25.07.2015) siehe auch: - Westliche Werte, geheime Kriege und parapolitische Strukturen (Telepolis)
Die Urwahlen bei der spanischen Podemos zeigten mit nur 16% Beteiligung eine Ernüchterung an der Basis Basisgruppen der spanischen "Podemos" (Wir können es) hatten den Urwahlprozess hart kritisiert, dessen Ergebnisse am Freitag vorgestellt wurden. Sie hatten gewarnt, dass das Vorgehen der Führung um Pablo Iglesias zu einer "Enttäuschung" statt zur Mobilisierung der Basis führen werde. Da nur 59.723 von 385.000, knapp 16% der Sympathisanten, teilgenommen hatten, bestätigte viele darin. Das erstaunt, da auch über die umstrittene Bündnisfrage entschieden wurde. An der Wahl von Iglesias zum Generalsekretär nahmen im vergangenen November noch 43% teil. Doch es ist eine Ernüchterung feststellbar. Neben interner Kritik rührt die für viele auch aus den Vorgängen bei der Schwesterpartei Syriza in Griechenland. Überraschungen gab es nicht, denn es stimmten vor allem die ab, die auf Iglesias-Kurs sind. 94% wollen ihn im Herbst als Regierungschef sehen. Seine Liste wurde bestätigt und damit der gewagte Kurs, sich Bündnissen zu verweigern, um mit der "Marke" Podemos allein zu gewinnen. Podemos hat auf den vorderen Listenplätzen Plätze freigehalten, um Persönlichkeiten anderer Formationen auf ihren Listen kandidieren zu lassen. In verschiedenen Regionen gäbe es Gespräche, um Allianzen zu schmieden, wurde bei der Vorstellung der Abstimmungsergebnisse erklärt. mehr: - Spanien: Basisdemokratie oder doch nicht? (Ralf Streck, Telepolis, 25.07.2015)
- Drohne mit Bordkanone – selbstgebaut (heise Online, 20.07.2015) Eine halbautomatische Pistole an Bord eines Quadkopters? Das muss eine Fälschung sein oder aus den USA kommen. Falls das Video davon echt ist, ist es beängstigend – und Werk eines 18-jährigen. - Lufthansa-Flugzeug kollidiert beinahe mit Drohne (heise Online, 20.07.2015) Nur 100 Meter trennten eine besetzte Passagiermaschine von einer Drohne. Die Lufthansa-Maschine konnte jedoch unbeschadet landen, die Polizei rückte mit Hubschraubern aus. - US-Waldbrand: Private Drohnen behindern Löscharbeiten (heise Online, 19.07.2015) In Kalifornien haben fünf private Flugdrohnen den Einsatz von Löschflugzeugen oder -hubschraubern bei einem Flächenbrand behindert. Das Problem ist nicht neu.
- Hacking Team wollte mit Drohnen hacken (heise Online, 20.07.2015) Die auf Drohnen spezialisierte Boeing-Tochter Insitu wollte mit der italienischen Software-Firma Hacking Team ins Geschäft kommen, um ihren Kunden eine fliegende Hotspot-Falle anzubieten.
Unter den Superreichen wächst das Bewusstsein für die Risiken, welche die wachsende Ungleichheit mit sich bringt Es gibt eine "Safe Swimmer's Pledge", mit der sich Erstschwimmer verpflichten, nie allein zu schwimmen, sich nicht in die Nähe von Saug- und Abflussrohren zu begeben, immer mit den Füßen zuerst ins Wasser zu springen und alle Pool-Regeln zu befolgen. Und da ist eine andere "Pledge", die zuächst einmal nichts mit Wasser zu tun hat. Es ist die von Bill Gates, Warren Buffett, Michael Bloomberg und einigen weiteren Milliardären ins Leben gerufene "GivingPledge", deren Ziel es ist, die reichsten Individuen und Familien Amerikas dazu einzuladen, den größten Anteil ihres Vermögens der Philanthropie zur Verfügung zu stellen. Der amerikanische Journalist Robert Frank war einst beim Wall Street Journal, jetzt bei CNBC verantwortlich für das Thema Superreichtum. Er ist Autor des Bestsellers "Richistan". Pünktlich zum Sommerbeginn beschrieb er in der New York Times, wie wenig das Leben der neuen Superreichen sich auf bloßes luxuriöses Strandleben reduzieren lässt. Nach dem World Economic Forum in Davos, dem Cannes Lions International Festival of Creativity, der Art Basel und einigen weiteren Events habe nun der "Mediterranean Milk Run" (etwa: "Routine Törn") begonnen - die sommerliche Megayacht-Prozession von Saint-Tropez nach Portofino, Capri usw. Doch auch die Bootsflüchtlinge des Mittelmeers und ihre Schlepper sind auf einem "Milk Run", einem ganz anderen zwar. Schon in den ersten Monaten des Jahres 2015 ertranken Tausende von Menschen, davon allein an einem Tag 400 vor der Küste Libyens und 700 in der Straße von Sizilien. 2014 kamen mehr als 3 Tsd. Flüchtlinge ums Leben, seit dem Jahr 2000 sind nach vorsichtigen Schätzungen 30 Tsd. im Mittelmeer geblieben.
mehr: - Im Kielwasser von Megayachten und Flüchtlingsbooten (Hans Jürgen Krysmanski, Telepolis, 25.07.2015)
A Day in the Life of a BlackRock Analyst [1:22]
Veröffentlicht am 29.08.2012
See firsthand what it's like to work at BlackRock when analysts from offices around the world film their day with their own cameras.
Die Macht der Finanzkonzerne - Wie Blackrock mittels Geld die Welt regiert [43:21]
Veröffentlicht am 22.01.2014
Die BlackRock, Inc. ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Das international tätige amerikanische Finanzunternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und ist vor allem in Vermögens- und Risiko-Verwaltung tätig. Die Aktien sind an der New York Stock Exchange gelistet. Größte Anteilseigner sind PNC Financial Services mit 21,0 % und Barclays mit 19,7 %.[1] (Stand 12/2011).
Laurence Douglas „Larry" Fink (* 2. November 1952 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Fink entstammt einer jüdischen Familie und wuchs in Van Nuys, Kalifornien, auf. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der University of California (UCLA) in Los Angeles. Nach dem Ende seines Studiums arbeitete er bei der Investment-Bank First Boston. 1988 war er Mitgründer des Unternehmens BlackRock, dessen Vorsitzender er seit 1998 ist. Fink ist verheiratet und hat drei Kinder.
Die Medienkolumne:Ein PR-Format der Bundesregierung erzielt mehr Medienwirkung als so mancher Polittalk – peinlich für ARD, ZDF und Anne Will. Mit dem „Bürgerdialog“ hat Angela Merkel die öffentlich-rechtlichen Sender vorgeführt
Zugegeben, selbst nach Jahrzehnten konnte die Medienwirkungsforschung – ein sperriges Wort und eine wabbelige Wissenschaft obendrein – nicht nachweisen, dass Medien Effekte haben. Das wäre wohl noch lange so weitergegangen, hätte es nicht das Flüchtlingskind Reem gegeben. Die 14-Jährige brach in einer Rostocker Schule in Tränen aus, als sie Angela Merkel von ihrer drohenden Abschiebung berichtete. Die Bundeskanzlerin streichelte sie, sie habe das doch „prima“ gemacht – ohne zu begreifen, dass wohl nicht der TV-Auftritt des Mädchens, sondern der unsichere Ausgang des Asylverfahrens der Grund seiner Trauer war. Das Video wird zum Youtube-Hit, Zeitungen und Onlineseiten berichten, das Bundespresseamt manipuliert die eigene Meldung nachträglich. Der Rostocker Bürgermeister verspricht, die Abschiebung auszusetzen, die Flüchtlingsbeauftragte Aydan Özoguz schaltet sich ein, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann drängt auf ein Einwanderungsgesetz, das Kind und ihre Familie scheinen gerettet. Wann hat ein Fernsehbericht zuletzt schon einmal eine solch nachhaltige Wirkung gehabt? (Und nein, der #Varoufakefake-Finger war keine Sternstunde politischer Debatten.) Reem hat Merkel bis auf die Knochen blamiert – das gelingt nur wenigen Journalisten. Sie hat Politik wieder spannend gemacht, nahbar, emotional. mehr: - Bürgerdialog als TV-Debatte – Wie Merkel den politischen Talk revolutionierte (Petra Sorge, Cicero, 23.07.2015) siehe auch: - Das gute Leben ist keine Staatsaffäre (Post, 20.06.2015)
Merkel im Bürgerdialog - Das ungeschnittene Gespräch mit dem Flüchtlingsmädchen Reem [7:14]
Veröffentlicht am 17.07.2015
Die junge Reem aus dem Libanon soll mit ihrer Familie abgeschoben werden. Sie erzählt Angela Merkel von ihrem Schicksal. Das Mädchen beginnt zu weinen, die Kanzlerin versucht zu trösten.
Weinendes Flüchtlingsmädchen: Das halten die Menschen von Merkels Reaktion [4:06]
Veröffentlicht am 17.07.2015
Am Mittwoch kam die Kanzlerin in Rostock mit Schülern zusammen. Ein weinendes Flüchtlingsmädchen brachte Merkel aus dem Konzept. Unter dem Hashtag #merkelstreichelt löste ihre Reaktion eine breite Diskussion. Wie sehen die Menschen das? Wir haben die Berliner gefragt...
Alle Rechte für die Veröffentlichung und Monetarisierung für dtj-online.de freigegeben
Internationaler Spott für Merkel nach Tröst-Fiasko [1:16]
Veröffentlicht am 16.07.2015
Für ihren Versuch, ein palästinensisches Flüchtlingsmädchen zu trösten, ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Zielscheibe internationalen Spotts geworden. Tausendfach wurde das Video, in dem das Mädchen der Kanzlerin von der drohenden Abschiebung ihrer Familie berichtet, in sozialen Medien geteilt.
"Wir haben jetzt gerade in letzter Zeit eine schwere Zeit gehabt weil wir kurz davor waren, abgeschoben zu werden", erzählt Reem in akzentfreiem Deutsch. Sie ist mit ihrer Familie vor v… LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2015/07/16/int...
Schulden Zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank gibt es durchaus Alternativen. Aber diese neuen Finanzinstitutionen scheuen noch die Konfrontation Grexit oder Kapitulation – der griechischen Regierung blieb nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Aber hätte es nicht noch eine dritte Möglichkeit gegeben? Tatsächlich hat Alexis Tsipras versucht, Kredite von anderen Geldgebern zu bekommen, sehr zum Missvergnügen der Troika. Daraus wurde leider nichts, weder Russland noch China waren bereit, die nötigen Summen lockerzumachen. Tsipras hat das seinen Landsleuten in einem einstündigen TV-Interview erklärt. Sein Plan B hat leider nicht funktioniert. Geheim war Plan B keineswegs. Griechenland wurde Anfang Mai vom Sergej Storchak, dem stellvertretenden russischen Finanzminister, eingeladen, sich als sechstes Mitglied an der neuen Entwicklungsbank NDB zu beteiligen, einem Projekt der aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS). Daraus wurde nichts, weil die übrigen vier Staaten von dieser Idee weniger begeistert waren. Aber alleine die Einladung sorgte für einige Unruhe in Brüssel, Frankfurt und Washington. Denn sie brachte die neuen Finanzinstitutionen im globalen Süden ins Spiel. Können finanzstarke Schwellenländer, allen voran die BRICS mit ihren geschätzten fünf Billionen US-Dollar an Devisenreserven, als Geldgeber einspringen und Länder wie Griechenland aus der Schuldenfalle befreien? mehr: - Ein Plan B für die Zukunft (Michael Kratke, der Freitag, 24.07.2015)
Abschied Er war Polit-Star, Übervater und Bewahrer der Linkspartei, bald zieht er sich zurück aus der ersten Reihe. Annäherung an ein Phänomen
Ob Gregor Gysis Abschied diesmal der endgültige ist? Schon einmal wollte er gehen und kehrte schnell zurück. Damals hatte sich gezeigt, dass die Partei ohne ihn als Integrationsfigur noch nicht auskam. In dieser Funktion mag er inzwischen weniger gebraucht werden. Katja Kipping und Bernd Riexinger, die die Linke seit 2012 führen, wirken sehr integrierend. Heute wirkt Gysis Schritt aus einem anderen Grund fragwürdig. Weil er zugleich betont, man müsse nun anfangen, eine rot-rot-grüne Regierung auf Bundesebene nach 2017 vorzubereiten. „Wir können und sollten auch auf Bundesebene regieren wollen, und zwar selbstbewusst, mit Kompromissen, aber ohne falsche Zugeständnisse“, gab er seiner Partei vergangenen Sonntag in Bielefeld mit auf den Weg.
mehr: - Wahre Größe (Michael Jäger, der Freitag, 22.07.2015)
Hinterzimmer Ein Lobbyistenregister der EU soll bei den TTIP-Verhandlungen für Transparenz sorgen. Aber die Regeln sind viel zu soft Schummeln gehört zum Geschäft Schummeln gehört zum Geschäft
Na, wer hätte das gedacht: Wenn in Hinterzimmern über das transatlantische Freihandelsabkommen debattiert wird, bekommen zivilgesellschaftliche Vertreter keine Einladung. Die Nichtregierungsorganisationen „Alter-EU“ und „Transparency International“ haben Statistiken veröffentlicht, mit welchen Lobbyisten sich die Mitglieder der Europäischen Kommission im Zuge der TTIP-Verhandlungen besonders häufig treffen. Wenig überraschend: In den Top Ten der wichtigsten Akteure fehlen Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmerinteressen. Stattdessen liest sich das Ranking wie das Who’s Who der Wirtschaftselite.
Durch die Euro-Krise wird die Sicht auf die Realität vernebelt Die Griechenlandkrise spaltet Europa in zwei feindliche Lager. Es gibt nur noch die hässlichen Deutschen oder die faulen Griechen. Die einen sehen alle Verantwortung für das Euro-Desaster bei den europäischen Politikern mit Wolfgang Schäuble als Buhmann und Angela Merkel als Buhfrau. Die anderen geben alle Schuld den bösen Griechen mit Yanis Varoufakis und Alexis Tsipras als Buhmännern. Da sich alle entweder auf die eine oder auf die andere Seite eingeschossen haben, vernebeln sie die Sicht auf die Realität. Sie erkennen nur die Pole "deutsche Vorherrschaft" oder "griechische Opfer", obwohl die wahren Zusammenhänge eindeutig und für jedermann leicht zu erkennen sind. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der "Eurokrise" und anderen Großkrisen der Vergangenheit und der Gegenwart. Die früheren Krisen wie etwa die Kubakrise resultierten aus dem Antagonismus der Weltmächte, aus Grenzkonflikten mit anderen Staaten oder aus inneren Unruhen. Die Politiker bewältigten Probleme, die ihnen fremde oder feindliche Mächte bereitet hatten. Bei der Eurokrise hingegen sind die demokratisch gewählten Politiker selbst der Feind, der in stümperhafter Selbstherrlichkeit eine Missgeburt namens "Euro" zeugte und fortan dessen fatale Geburtsfehler in ideologisch verblendetem Überschwang und gegen jede Vernunft verteidigt. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren hasten die demokratisch gewählten Stümper von einem Gipfeltreffen zum nächsten und sind im Dauerstress damit beschäftigt, die von ihnen selbst verursachten und verantworteten Geburtsfehler mit denselben falschen Instrumenten zu reparieren, die schon bei der Einführung nicht funktionierten. Das ist so als wenn man den Autodieb zum Parkwächter beruft. Ausgerechnet der Bock wird Gärtner… mehr: - Griechenland: Die europäische Hängepartie geht weiter (Wolfgang J. Koschnick, Telepolis, 24.07.2015) siehe auch: - Eine verhängnisvolle Alternative (Hans Georg, Neue Rheinische Zeitung, 22.07.2015) - Wie die Geberländer von den Privatisierungen in Griechenland profitieren (Wilhelm von Pax, NeoPresse, 25.07.2015) mein Kommentar: alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos
Frau Merkel erklärt die "Soziale Marktwirtschaft"! die Bananenrepublik [2:52]
Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs "Bevolkingsregister" gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.
Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt - schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller.
Protestmarsch von Angehörigen der San Carlos Apache Nation aus Arizona gegen den Verkauf ihres Grund und Bodens an ausländischen Bergbaugiganten Der Raub ihres angestammten Landes ist für amerikanische Ureinwohner auch heute noch eine dramatische Realität. Angehörige der San Carlos Apache Nation aus Arizona zogen deshalb am Dienstag und Mittwoch mit Hunderten Unterstützern in die US-Hauptstadt Washington und belagerten das Kapitol. Diese Kundgebung war der Höhepunkt eines zweieinhalbwöchigen »Journey to D. C.« (»Reise nach Washington«) gegen den Verkauf eines traditionell von ihnen genutzten, Oak Flat genannten Landstücks durch den US-Kongress an ausländische Bergbaugiganten. Die anfangs rund einhundert Frauen, Männer, Jugendlichen und Kinder waren am 5. Juli in Arizona aufgebrochen. Mit Wagen und immer wieder auch zu Fuß ging es durch Colorado, South Dakota, Minnesota, Illinois, Pennsylvania und New York. Auf ihrem Weg erhielten sie Unterstützung von Hip-Hop-Bands, Kirchengemeinden und Universitäten und legten den New Yorker Times Square mit einem Flashmob lahm. In New Jersey trommelten sie vor Tausenden in einem Konzert zusammen mit dem Rockmusiker Neil Young, und in Philadelphia wurden sie offiziell von Repräsentanten der Volksrepublik China empfangen. Afroamerikanische Kirchenvertreter reisten aus North und South Carolina an, um sich mit dem Anliegen der Aktivisten aus Arizona zu solidarisieren. mehr: - Aufstehen gegen Landraub (Jürgen Heiser, junge Welt, 24.07.2015)
San Carlos Apache Tribe Protest Arizona [1:14]
Veröffentlicht am 18.03.2015
Multimedia reporter Lauren Klenda's story on the San Carlos Apache Tribe protest against Resolution Copper Mine's prospective mine site on the tribes ancestral sacred ground.
Ein gewagtes Unterfangen – und ein gelungenes: 17 namhafte deutsche Künstler haben einige der bekanntesten Songs von Leonard Cohen in deutscher Sprache interpretiert. Am 19. September erscheint mit „Poem“ eines der spannendsten musikalischen Projekte der letzten Jahre. Bob Dylan wurde bereits mehrfach ins Deutsche übertragen – Leonard Cohen, der neben Dylan wohl bedeutendste nordamerikanische Songpoet der Pop-Ära, indes nicht. Aus gutem Grund: Kaum ein Repertoire im Singer/Songwriter-Genre ist so eng verknüpft mit der Persönlichkeit seines Schöpfers wie das des Kanadiers, der seine Karriere in den späten 1960er Jahren begann. Da ist zum einen sein kaum je über introvertierten Sprechgesang hinausgehender Vortragsstil, da sind die leisen, zarten musikalischen Arrangements, und nicht zuletzt ist da diese hochsensible und kunstvolle Lyrik, die sich der Übersetzung in eine andere Sprache natürlicherweise zu verweigern scheint. Ganz zu schweigen von der düsteren Melancholie, die wie ein schwerer Schleier über dem Werk des Mannes aus Montreal liegt.
mehr: - Projekt »Poem«: Leonard Cohen auf deutsch (Ernst Hofacker, Legacy-Club, 26.08.2015) - Was singt der da eigentlich? (Kai Butterweck, laut.de, 19.09.2014) - Album-Hommage zum 80. Geburtstag: „Poem: Leonard Cohen in deutscher Sprache“ (Aurelia Kanetzky, Rolling Stone, 25.07.2014) - Poem – Leonard Cohen in deutscher Sprache (Kai Engelke, folker.de) - Geburtstagsständchen für Lenny (Thomas Winkler, ZEIT-Blog, 21.09.2014)
Poem - Leonard Cohen in deutscher Sprache - Künstlerinterviews [12:04]
Veröffentlicht am 04.09.2014
„Poem - Leonard Cohen in deutscher Sprache“ Das Tributealbum mit 17 exklusiven Einspielungen erscheint am 19.09.2014 als CD, Doppel-Vinyl und Download
Leonard Cohen - The Early Years - Full Movie [1:22:53]
Veröffentlicht am 16.07.2013
This insightful documentary puts the early years of Leonard s life and career into the spotlight as it traces his story from his childhood, through his years as a budding poet and across the albums he recorded between his 1967 debut Songs From A Room and his 1977 uncharacteristic masterpiece, the Phil Spector produced, Death Of A Ladies Man . Liberally infused with performance footage, archive interviews and TV material, plus contributions from those who have known him best, seldom seen photographs, location shoots, news reports and numerous other features, this programme will prove a delight to Leonard Cohen fans everywhere and shall remain the standard work on the man for many years to come.
"Leonard Cohen - Bird on a Wire Trailer [2:07]
Bayside Productions Hochgeladen am 02.01.2011Clips from the Tony Palmer's Classic Film "Leonard Cohen, Bird On A Wire" from The Machat Company. The DVD package includes poster, postcard, booklet, and the movie features live performances of 15 Leonard Cohen songs, 4 poems from his "The Energy of Slaves" and rare intimate and backstage footage from the 1972, 20 City European tour, beginning in Dublin March 18th and ending in Jerusalem April 21st. Info-Text zum Tony Palmer-Film: Veröffentlicht am 17.10.2012
Die Dokumentation "Leonard Cohen: Bird on a Wire" begleitet Cohen und seine Band während der Tournee - hinter der Bühne, auf der Bühne und im Tourbus. Dokumentiert werden zudem Begegnungen mit Fans und Prominenten. In Deutschland traf der Weltstar unter anderen Elke Sommer und Udo Jürgens.
Leonard Cohen im Tourbus unterwegs bei seiner Konzertournee durch Europa. Leonard Cohen hat Songs geschrieben, die eine ganze Generation bewegten. Ob "Suzanne", "Lover Lover Lover" oder "Hallelujah", seit über 40 Jahren ist der kanadische Dichter und Songwriter eine Ikone der Popkultur. Der britische Filmemacher Tony Palmer begleitete Leonard Cohen 1972 auf seiner Welttournee. Der Film über die Tour, die in Dublin begann und in Jerusalem endete, sollte ursprünglich ein reiner Promotion-Film für Leonard Cohen werden, dessen Plattenverkäufe zu dem Zeitpunkt eher gering waren. Palmer fing die Tour ein, wie sie war, mit allen Peinlichkeiten, den technischen Problemen und dem emotionalen Auf und Ab.
Cohen scheute die ungeschminkte Ehrlichkeit von Palmers Film und kümmerte sich persönlich um eine komplette Überarbeitung. Das ursprüngliche Filmmaterial ging verloren und wurde erst 2009 wiederentdeckt. Aus den 294 Filmrollen machte Palmer einen neuen, jetzt ungeschminkten Film über die Cohen-Tour von 1972. Zugleich ist er ein Dokument des bunten, freizügigen Lebens jener Zeit. 3Sat
Leonard Cohen interview [53:21]
Veröffentlicht am 15.12.2014
Stina Dabrowski met Leonard Cohen once again for a interview about life and career. See more interviews by Stina Dabrowski, subscribe now!
Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika machen sich unabhängig von der Weltbank. Auch andere Entwicklungsländer könnten profitieren In Schanghai wurde am Dienstag die neue BRICS-Entwicklungsbank eröffnet, wie die Times of India berichtet. Die Bank, auf die sich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika schon vor längerem geeinigt hatten, wird de facto eine Konkurrenz zur von den europäischen Mächten, Japan und den USA kontrollierten Weltbank darstellen. Die Einrichtung, dessen erster Präsident ein Inder sein wird, bekommt den Namen Neue Entwicklungsbank (NDB).Die fünf BRICS-Staaten tragen alle zum Grundkapital der Bank bei, das zunächst 50 Milliarden US-Dollar beträgt, aber in den nächsten Jahren aufgestockt werden soll. Sitz der Bank ist Schanghai und das Ziel ist es, bei Infrastrukturprogrammen und anderen Entwicklungsprojekten zu helfen. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wies darauf hin, dass nicht nur BRICS-Länder in den Genuss von NDB-Krediten kommen können. Ein möglicher Empfänger, so die Ex-Guerillera, könnte Argentinien sein, dass noch immer mit übermäßigen Auslandsschulden zu kämpfen hat, die ihm zweieinhalb Jahrzehnte Militärdiktatur und Neoliberalismus hinterlassen haben. mehr: - China: BRICS-Entwicklungsbank eröffnet (Wolfgang Pomrehn, Telepolis, 22.07.2015)
Mit offenen Karten - Argentinien Eine Bestandsaufnahme 2013 [9:59]
Veröffentlicht am 19.02.2013
Mit offenen Karten 2013
Argentinien Eine Bestandsaufnahme
"Neoliberaler Genozid": Krise,Hunger & Revolte in Argentinien 2001 - Chronik einer Plünderung (1/4) [30:00]
Veröffentlicht am 18.11.2012
Wer die heutige Krise in Griechenland genauer verstehen will, dem sei dieser argentinische Film: "Memoria del saqueo" - "Chronik einer Plünderung" ans Herz gelegt. Hier wird im Detail beschrieben, welche Folgen die neoliberale Politik von IWF, Weltbank & der einheimischen, wie internationalen herrschenden Klasse haben kann... Dass in Argentinien, einem der größten Erzeuger und Exporteure von Nahrungsmitteln der Welt in den Jahren nach der Krise 2001 ca. 150 Menschen täglich !! verhungern "mussten" zeigt, dass der Begriff: "neoliberaler Genozid", der auch im Film auftaucht, die Situation treffend beschreibt....
Twitter-Krieg zwischen einem milliardenschwerem US-Präsidentschaftsbewerber und einem milliardenschwerem mexikanischen Drogenboss (oder jemandem, der sich dafür ausgibt)
In drei von fünf aktuellen Umfragen zu den republikanischen Bewerbern für die US-Präsidentschaftswahl liegt derzeit der Milliardär Donald Trump vorne: Bei Fox News führt er mit 18 Prozent deutlich vor Jeb Bush, der hier nur auf 14 Prozent kommt. Bei USA Today liegt er mit 17 Prozent drei Punkte vor dem Kandidaten des republikanischen Establishments, über den er meint: "Das, was Amerika jetzt am wenigsten braucht, ist noch ein Bush". Und die Huffington Post misst 17,4 Prozent für Trump und 14,3 Prozent für den Sohn und Bruder der beiden Ex-Präsidenten.
In den anderen beiden Umfragen liegt der Milliardär mit der exzentrischen Frisur nur knapp hinter Bush: Bei Real Clear Politics, wo er 15 Prozent erreicht, ist es ein halber Prozentpunkt. In der Erhebung Monmouth University kommt er auf 13 Prozent, während der Ex-Gouverneur von Florida bei 15 gemessen wird.
Trumps Aufstieg an die Spitze fällt zeitlich mit einer Äußerung über Mexikaner zusammen, die viel Aufmerksamkeit erregte: "Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger, und einige, nehme ich an, sind auch nette Leute." Die republikanische Parteiführung und die meisten anderen Bewerber (außer Ted Cruz) distanzierten sich daraufhin von Trump. Sie glauben, dass er damit die für die Wahl wichtigen Latino-Wähler verschreckt. Trump selbst meint dagegen, diesen Latino-Wählern gehe es vor allem um Jobs, und die könne er in weit größerer Zahl versprechen als seine Konkurrenten. mehr: - Trump vs. El Chapo (Peter Mühlbauer, Telepolis, 20.07.2015)
Nach einer Umfrage will fast die Hälfte der Studenten nach dem Abschluss auswandern
Der Befund ist alarmierend: 46 Prozent der 18- bis 31-jährigen polnischen Studierenden wollen nach ihrem Abschluss Arbeit im westlichen Ausland suchen, so eine Umfrage in der Zeitung Rzeczpospolita.
Neben den altbekannten Begründungen - die schlechte Bezahlung, die befristeten Verträge - machen nun die jungen Polen neuerdings die geringen Möglichkeiten, sich innerhalb polnischer Firmen fortzubilden, und die entsprechenden Perspektiven im Westen als Grund geltend.
Bezeichnend ist auch, dass sich die polnische Politik bislang zu der Umfrage nicht geäußert hatte. Denn das Emigrationsproblem beschäftigt Polen schon länger, trotz Wirtschaftswachstum, für das ein Wachstum für 2015 von 3,7 Prozent prognostiziert wird.
Seit der EU-Mitgliedschaft im Jahre 2004 wird das Land mit Auswanderungswellen konfrontiert. An genauen Zahlen wie an Lösungen des Problems waren die bisherigen Regierungen nicht interessiert. Denn die Migranten schicken Geld nach Hause, die Arbeitslosenstatistik wird geschönt, es gibt auch einige Impulse von Rückkehrern für das polnische Arbeitsleben. Die konservative-liberale Bürgerplattform (PO) unter Donald Tusk versprach beim Wahlsieg 2007 ein "neues Irland" an der Weichsel. Doch die Mitarbeiter der staatlichen Rückkehr-Initiativen gaben sich gegenüber Journalisten einsilbig, das Bemühen wurde bald eingestellt.
mehr: - Polen: Exodus der Akademiker (Jens Mattern, Telepolis, 20.07.2015)
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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