Freitag, 15. März 2019

Der Westen verliert

Der Machtkampf in Venezuela ist Ausdruck eines rasanten globalen Bedeutungsverlusts der NATO-Staaten.

Überall verliert der Westen an Boden. Ökonomisch und bezüglich seines Einflusses auf den globalen Süden droht ihm vor allem China den Rang abzulaufen. Und auch Russland glänzt mit militärischen und diplomatischen Erfolgen. Als Stärke der europäisch-nordamerikanischen Allianz galten bisher seine freiheitlichen und humanen „Werte“. Für die haben die meisten jedoch nur noch Hohn und Spott übrig. Denn Jahrzehnte voll der grausamen Kriege, der strategischen Kungeleien mit Diktatoren, der interessengelenkten Regime changes und der ökonomischen Ausbeutung der armen Länder haben deutlich gemacht, was für die USA und Europa wirklich von Wert ist: Geld und Macht. Verzweifelt versucht der wankende Riese nun, in Venezuela Land zu gewinnen und sich mittels einer mediengepushten Marionette den Zugriff auf Öl zu sichern.

Diktatoren sind auch nicht mehr, was sie früher einmal waren. Juan Guiadó ruft zum Putsch auf, verbündet sich mit fremden Mächten gegen die eigene Regierung, ermuntert sie gar zur nach Venezuela. Der Diktator Nicolás Maduro hat ihn nicht an der Einreise gehindert. Guiadó wurde nicht erschossen, nicht entführt. Die Presse und Fernsehsender konnten Bilder von seiner Rückkehr machen und senden.

In dieser Diktatur, die doch nach den Berichten der westlichen Mainstream-Medien jegliche Meinungsfreiheit unterdrückt, durfte sich Guiadó in der Mitte seiner Anhänger hinstellen und zu neuen Protesten und zur Absetzung des Staatsoberhauptes aufrufen. Und der blutrünstige Diktator Maduro lässt das alles geschehen, lässt nicht die Massen zusammenschießen, nicht einmal zusammenknüppeln wie der gute Demokrat Emmanuel Macron die Gelbwesten.

Jamal Kashoggi wurde wegen geringerer Vergehen von den Häschern Saudi-Arabiens zerstückelt, des „strategischen Partners“ der Bundesregierung. Und den Führern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung wird gerade der Prozess gemacht wegen Rebellion. Ihnen drohen langjährige Haftstrafen. Aber werden Sanktionen gegen Saudi-Arabien verhängt, gegen Spanien? Nein, der Wertewesten erlässt jedoch neue gegen Venezuela und Kuba. Da fällt es schwer, dem Gerede von der Allgemeingültigkeit und Verbindlichkeit der Werte zu glauben, die die selbsternannten Guten im Westen immer vor sich her tragen wie eine Monstranz.

Mittlerweile versteckt sich schon fast niemand mehr hinter Moral und dem Menschenrechtsgefasel. Die Werteorientierung wird seit dem Libyenkrieg angesichts des westlichen Handelns immer unglaubwürdiger.
Sie ist in der praktischen Politik des Wertewestens kaum mehr zu erkennen. So verlautet aus Washington ganz unverhohlen, Maduro müsse gestürzt werden. Denn inzwischen ist es ja selbst den Blauäugigsten offensichtlich klar geworden, dass man den Regimewechsel in Venezuela will — Demokratie hin, Rechtsstaatlichkeit her.

Es geht also nicht mehr um Recht und Moral. Es geht nur noch um die Durchsetzung der eigenen Interessen. Die der betroffenen Bevölkerung verlieren immer mehr an Bedeutung, wenn sie denn jemals eine hatten unter dem Feigenblatt der Menschenrechts-Propaganda.

mehr:
- Der Westen verliert (Rüdiger Rauls, Rubikon, 15.03.2019)
siehe auch:
Das Eigentor (Rubikon Redaktion, Rubikon, 14.03.2019)
Der Krieg hat begonnen (Rubikon Redaktion, Rubikon, 13.03.2019)
Viva la Revolución (Andre Vltchek, Rubikon, 12.03.2019)
USA: Die verrückten Neocons (Post, 02.03.2019)
Tiefer Staat (Post, 06.01.2019)
Dirk Pohlmann: "Der duale Staat – Recht, Macht und Ausnahmezustand" (Post, 16.05.2018)
Brzezinski: Die einzige Weltmacht! Jetzt kostenlos downloaden (Post, 13.02.2015)

Peter Scholl-Latour: Das Ende der weissen Weltherrschaft Teil 2 - Ohnmacht und Anmassung {46:17}

Peter Scholl-Latour
Am 04.02.2013 veröffentlicht 
Vor 500 Jahren begann mit den portugiesischen und spanischen Entdeckern das
allmähliche Entstehen einer weißen Weltherrschaft, die um 1900 ihren Höhepunkt
erreichte. Heute ist diese weiße Dominanz auf ein paar amerikanische Stützpunkte
begrenzt und auf jene neu entdeckten Kontinente, die von weißen Siedlermassen
bevölkert wurden.
Im zweiten Teil untersucht Peter Scholl-Latour die aktuelle Situation in den zentralasiatischen Republiken Kasachstan und Kirgistan und spannt den Bogen bis nach Irak und Afghanistan. Wird der islamische Fundamentalismus auf die GUS-Staaten übergreifen? Im Mittleren Osten und Zentralasien ist auch die amerikanische
Weltherrschaft in schwerste Bedrängnis geraten. In Afghanistan fällt jede Strategie eines
Rückzuges so schwer, weil die islamische Aufbruchstimmung bereits auf Pakistan
übergegriffen hat und ein Scheitern der NATO die westliche Allianz zutiefst erschüttern
würde.
Eine Dokumentation von Peter Scholl-Latour (ZDF 2010), übernommen aus dem Phoenix Programmhinweis.

Die Tagesschau und ihre empörten Experten

Eine Nachlese auf einen Brief an Herrn Gniffke

Diese Nachlese enthält wiederum einen Brief an den Chefredakteur der ARD-Tagesschau. Anonyme “Beobachter und Experten” als propagandistische Krücke an den Medienkonsumenten weiterzugeben, war das Thema eines Schreibens an eben Herrn Gniffke – geschehen im Januar 2019 – und das ist es jetzt wieder. Wurde ich nicht verstanden?

Guten Tag Herr Gniffke,

an dieser Stelle noch einmal Danke für Ihre persönliche Antwort und die vorherige des Publikums-Services der ARD. Das hält mich aus gegebenen Gründen nicht davon ab, das von mir im Januar 2019 in einem persönlichen Schreiben an Sie gefasste Thema erneut aufzugreifen. Beginnen möchte ich mein Schreiben mit den hier aufgeführten Links:


Alle dahinter liegenden Texte zeichnen sich durch mehrere Gemeinsamkeiten aus:
  1. Sie fanden sich innerhalb von sieben Tagen in der Rubrik Auslandspolitik.
  2. Sie waren nicht als Kommentare oder – bis auf einen Artikel des “Faktenfinders” – eigene wertende Recherchen gekennzeichnet. 
  3. Teil der Berichte waren – selbstredend anonyme – emotional wertende Beobachter oder Experten.
mehr:
Die Tagesschau und ihre empörten Experten (Peter Frey, Peds Ansichten, 15.03.2019)

Geheimdienste und Leitmedien:
unbekannte Fakten plus eindeutige Schlussfolgerungen ergeben unvoreingenommenes, faktenfreies Geschwurbel

Russlands Präsident Putin soll laut den US-Geheimdiensten persönlich die Beeinflussung der US-Wahl befohlen haben, um die Siegchancen der Demokratin Clinton zu schmälern. Sieger Trump sieht das jedoch anders und zweifelt eher an den US-Diensten.

Worauf genau die Geheimdienste ihre Einschätzung stützen, bleibt für die Öffentlichkeit unklar. "Mit einer Vielzahl von Quellen" habe man gearbeitet, heißt es nur in der redigierten Version – der einzigen, die öffentlich gemacht wurde.

Dafür war die Schlussfolgerung des Berichtes umso eindeutiger. So eindeutig, dass sie im amerikanischen Fernsehen immer wieder wörtlich zitiert wurde: "Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen", hieß es darin. "Ihr Ziel war es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den demokratischen Prozess zu schwächen, Hillary Clinton zu verleumden und ihre Chancen auf die Präsidentschaft zu verringern. Außerdem sind wir der Meinung, dass die russische Regierung Donald Trump klar bevorzugt hat."

Trump selber hatte kurz zuvor von den Chefs von FBI, CIA und NSA sowie vom Nationalen Geheimdienstdirektor der USA den nicht-redigierten Bericht präsentiert bekommen. Danach ließ er erklären, das Treffen sei konstruktiv gewesen.

Auf den sehr konkreten Vorwurf der Geheimdienste, es habe eine konzertierte russische Aktion zur Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen gegeben, ging er aber nicht ein. Er sagte nur, Russland, China und andere Staaten, Gruppen und Einzelpersonen würden andauernd versuchen, in die Cyber-Infrastruktur von Regierungsinstitutionen, Firmen und Organisationen einzubrechen. Er werde ein Team beauftragen, ihm binnen 90 Tagen nach seinem Amtsantritt einen Plan vorzulegen, um gegen Cyberattacken vorzugehen und sie zu beenden.

Mike Pence, Trumps designierter Vizepräsident, sagte dazu: "Wir werden gleich am Anfang unserer Amtszeit aggressive Schritte machen um Cyberangriffe zu bekämpfen und die Amerikaner vor dieser Art von Eingriff zu schützen."

mehr:
- US-Geheimdienste zum Wahl-Hack: "Putin befahl eine Kampagne" (Rolf Büllmann, ARD-Studio Washington, Tagesschau, 15.03.2019)

Mein Kommentar:
Der Text ist solch ein schwachsinnig-faktenfreies Geschwurbel, daß man sich
fast schämen muß, wenn man sich mit ihm beschäftigt.
Also: 
Obelix – [Bildquelle: gez-boykott.de]
Die Geheimdienste (siehe die Zitate unten!) bleiben zwar Fakten schuldig 
(»Wir haben dannunddann dasunddas soundso festgestellt«), 
»dafür sind ihre Schlußfolgerungen umso eindeutiger. 
So eindeutig, daß sie im amerikanischen Fernsehen ständig zitiert werden.«
Die Logik, die der Tagesschau-Artikel transportiert, lautet:
Je weniger Fakten Du vorlegen kannst, desto eindeutiger müssen Deine Beschuldigungen sein!
Und angesichts dessen, was der ehemalige AP-Chef Tom Curley in seinem Vortrag sagte (s.u.), halte ich es angesichts der zunehmend offenen Mafia-Methoden der Amerikaner nicht für ausgeschlossen, daß hier in Deutschland Journalisten bedroht werden!

Boris Johnson aims to get Skripal facts straight after mixed messages {3:13}

RT UK
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
RT's Hanisha Sethi as Boris Johnson aims to get Skripal facts straight after mixed messages.

Sowas wurde früher Propaganda genannt! Blöder geht’s nimmer!
Jetzt darf sich Tagesschau-Chef Kai Gniffke auch noch empören:

Man muss uns schon eine Menge Verbohrtheit unterstellen […] Wirklich Leute, dafür gibt es Korrespondenten vor Ort, die die Bilder (zum Glück unvoreingenommen) einordnen können.
[zitiert in Angeblich einsamer Putin im Bild: “Tagesschau”-Chef Gniffke kanzelt Kritiker ab, meedia, 18.04.2014]
mein Kommentar:
Lieber Herr Gniffke,
ich muß leider gestehen: 
Ich unterstelle Ihnen nicht nur eine sondern jede Menge Verbohrtheit!
Aber wahrscheinlich ist Ihnen das – bei dem Geld, was Sie verdienen – ziemlich egal sein.
Der größte Teil der Zuschauer dürfte Ihnen die Bilder des einsamen Putin auch noch einige Zeit abnehmen… (aber nur noch einige Zeit!). Was Sie damit kaputtmachen, dürfte Ihnen ebenfalls ziemlich egal sein. Genauso wie das, was Gabriele Krone Schmalz 2014 im Gespräch mit Frank Elstner sagte:
»Das macht mir insofern Sorge: Wenn Menschen nicht mehr glauben, was in den Medien informiert wird, wenn Menschen auch Politikern nicht mehr glauben, dann fliegt uns unser wunderschönes System Demokratie früher oder später um die Ohren.«
 
siehe auch:
Faktenfreie Qualitäts-Hetze im ARD-Faktenfinder (Post, 06.02.2019)
- Russlandfeindliches Tagesschau-Geschwurbel zum Fremdschämen: "Putin befahl eine Kampagne" (Post, 05.12.2018)
Die Propaganda-Fabrik (Jens Bernert, Blauer Bote, 10.10.2018)
KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen ("Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand") (Post, 03.05.2014)

Sich nicht dran zu erinnern, dass laut Recherchen der US-Weltagentur AP das Pentagon über 27'000 PR-Berater polieren Image der USA, die ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind? Nur dazu da, das Image der USA aufzupolieren? Dass diese ungeheure PR-Maschinerie des US-Militärs die amerikanischen Steuerzahler jährlich 4,7 Milliarden Dollar kostet? Und dass an dieser und anderen staatlichen Maschinerien des Westens (Achtung: Bundespresseamt Berlin!) Heerscharen von Journalisten hängen, unter anderem auch die der ARD? Leute, deren berufliche Realität sich prinzipiell nicht von dem unterscheidet, was sie über die „russischen Trolle“ zusammenfantasieren?
[Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze, Jens Wernicke, Rubikon, 26.04.2017 – Hervorhebung von mir]  

Zuletzt wurde enthüllt, dass das Pentagon ein Medienunternehmen mit der Herstellung von Propagandavideos beauftragte, welche man Terroristen zuschrieb, um der westlichen Bevölkerung den Irakkrieg schmackhaft zu machen. Für die Produktion der Fake-Videos wurden zwischen Mai 2007 und Dezember 2011 insgesamt 540 Millionen Dollar ausgegeben.
[Pentagon ist Propaganda-Champ der USABürgender, Gegenfrage, 16.10.2016 – Hervorhebung von mir]

Die Bush-Administration hat das US-Militär in eine globale Propaganda-Maschine verwandelt. Tom Curley, Chef der amerikanischen Nachrichtenagentur AP, kann dazu nicht mehr länger schweigen. Am Wochenende referierte er an der Universität von Kansas vor Journalisten über den Druck des US-Verteidigungsministeriums auf seine Berichterstatter in Kriegsgebieten wie Irak oder Afghanistan. Sein Fazit: «Es wird langsam unerträglich.» Hohe Generäle hätten gedroht, dass man die AP und ihn ruinieren werde, wenn die Reporter weiterhin auf ihren journalistischen Prinzipien beharren würden. Seit 2003 wurden bereits elf Journalisten der AP im Irak für mehr als 24 Stunden verhaftet. […]
Eine für den Informationskrieg zuständige Dienststelle namens «Joint Hometown News Service» befindet sich nach AP-Informationen auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio, Texas. Dort würden Wort- oder Bildberichte produziert, die man unter falscher Quellenangabe den Medien zuspielt.
Für 2009 sei die Herausgabe von 5400 Pressemitteilungen, 3000 Fernsehspots und 1600 Rundfunkinterviews geplant – doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. Dieser Service ist nur ein kleiner Ausschnitt des ständig wachsenden Pentagon-Medienimperiums. Schon jetzt ist es grösser als die allermeisten Pressekonzerne der USA.
AP-Chef Tom Curley plädiert für neue klare Regeln im investigativen Journalismus. «Denn wir sind die einzige Kraft, welche die Regierung zu überprüfen vermag.»
[
27'000 PR-Berater polieren Image der USA, Marc Brupbacher, Tagesanzeiger.ch/Newsnet, 12.02.2009 – Hervorhebungen von mir]

Besonders praktisch: Die Regierung musste ihre PR-Experten nicht einmal selbst bezahlen, denn das übernahmen die Sender und Zeitungen, die sie engagierten. Je mehr exklusive Informationen die Experten aus dem Pentagon präsentieren konnten, desto öfter konnten sie mit einem Auftritt auf der Mattscheibe rechnen. Und je mehr "Hits" - also Auftritte - sie bekamen, desto mehr verdienten sie. Was sie allerdings den TV-Stationen als "exklusiv" zutrugen oder in ihre Analysen einfließen ließen, war sorgsam gefiltert im Sinne der Bush-Regierung. Woher sie die Informationen erhalten hatten, sollten die Experten natürlich nicht offenlegen - so die Ansage des Pentagons.
[
Gekaufte Meinung Pentagon beschäftigt PR-Armee für US-TV, tdo, SPON, 20.04.2008] 

Donnerstag, 14. März 2019

Mathias Bröckers - Wir sind immer die Guten

Mathias Bröckers - Wir sind immer die Guten {49:12}

Impulsiv TV
Am 14.03.2019 veröffentlicht 
**Bitte unterstütze Impulsiv TV per Paypal-Überweisung an: support@impulsiv.tv **
Impulsiv TV - Ramon Schack im Gespräch mit Journalisten und Buchautoren Mathias Bröckers. Im Gespräch mit Ramon Schack spricht Mathias Bröckers über sein neues Buch, seine politische Sozialisation in Berlin-Kreuzberg der 1970er Jahre, sowie über die Nutzpflanze Hanf.
Bröckers ist Autor und freier Journalist. Er gehörte zu den Mitbegründern der TAZ und setzte sich früh für die Legalisierung von Cannabis ein. Später arbeitete er für die Zeit die Woche sowie als Rundfunk-Autor und als Mitglied der Sachbuch-Jury der Süddeutschen Zeitung. Neben Artikeln, Radiosendungen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Seine Werke „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ (1993) und „Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“ (2002) und zuletzt „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“ (2014) wurden internationale Bestseller.
Gerade ist sein neues Buch erschienen
Wir sind immer die Guten
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Illegale Einzelaktionen: Die USA erzeugen konkrete Angst – Wir können’s nur nicht beweisen…

Es wurden zwei Angreifer identifiziert, die Verbindungen zum US-Geheimdienst haben sollen, was Spanien als "untragbar" bezeichnet 

Schon vor Tagen hatte El Confidencial über "Vermutungen" des spanischen Geheimdienstes CNI und der Polizei berichtet, dass hinter einem Angriff auf die nordkoreanische Botschaft in der Hauptstadt Madrid der US-Geheimdienst CIA stecken könnte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Angreifer noch nicht identifiziert.

Am gestrigen Mittwoch hat die große Tageszeitung El País aber nachgelegt und meldet mit Bezug auf den CNI: "Mindestens zwei der zehn Angreifer, die die acht Personen geschlagen und vernommen haben, welche sich in der Botschaft befanden, wurden identifiziert und haben Verbindungen zu den Geheimdiensten der USA."

Die Identifizierung sei über Aufnahmen von Überwachungskameras sowie auf Basis von Aussagen der Opfer und der Fluchtwagen gelungen. Der Angriff fand am 22. Februar am helllichten Tag gegen 15 Uhr im Madrider Stadtteil Aravaca statt. Die spanischen Anfragen beim CIA über die Verwicklungen seien negativ beantwortet worden, doch das sei "wenig überzeugend", schreibt die Zeitung in Bezug auf ihre Quellen weiter. Sie berichtet über das "besonders gewalttätige" Vorgehen der Angreifer.

Entdeckt wurde der Angriff, da sich eine Botschaftsangehörige befreien konnte. Sie entkam aus einem Fenster im zweiten Stock und alarmierte einen Nachbarn, der seinerseits die Polizei informierte. Als diese an der Botschaft eintraf, habe ein Mann mit "orientalischem Aussehen" die Tür geöffnet und versichert, alles sei in Ordnung. Allerdings floh kurz darauf das "Kommando" mit hoher Geschwindigkeit in Botschaftsautos, als sich die Polizei noch in der Umgebung befand.

mehr:
- CIA-Überfall auf Botschaft Nordkoreas in Madrid? (Ralf Streck, Telepolis, 14.03.2019)
siehe auch:
Agentenkrimi hält Madrid in Atem (Ute Müller, Neue Zürcher Zeitung, 14.03.2019)
Berichte über angebliche CIA-Beteiligung Überfall auf Nordkoreas Botschaft - doch wer steckt dahinter? (asa, SPON, 14.03.2019)
- Nordkoreanische Botschaft in Madrid – Überfall in Wildwestmanier (Ute Müller, Neue Zürcher Zeitung, 13.03.2019)

Da fällt mir ein: da war doch mal was mit einer Präsidentenmaschine…
Evo Morales – Die Elite der USA will den ganzen Planeten beherrschen und ausplündern {2:25}

Wahrheitssuche2017
Am 26.09.2014 veröffentlicht
Source: Google the title
Alter Info-Text:
In diesem Interview mit RT erläutert Evo Morales, Präsident Boliviens, seine Ansichten zur Außenpolitik der USA. Die USA sind bestrebt, durch Invasionen und Putsche so viele Länder wie möglich unter ihre Kontrolle zu bringen, um diese anschließend auszuplündern. Hierzu dienen Vorwände wie der Kampf gegen den Terrorismus oder die Menschenrechte, wobei die USA selbst Staatsterrorismus betreiben, Menschenrechte verletzten und den Völkermord an den Palästinensern durch Israel unterstützen. 

Vor wenigen Jahren noch hätte ich ein solches Video nach wenigen Sekunden weggeklickt, weil es mir zu schräg erschienen wäre und mir der Geruch von Verschwörungstheorie unangenehm gewesen wäre.

Nach fast fünf Jahren internet-Recherche zur Ukraine-Krise und zur USA glaube ich, daß sehr viel für Morales’ Sicht der Dinge spricht.


In dem Zusammenhang eine interessante Meldung:

Boliviens Präsident: "Obama: Hören Sie auf die Welt in ein Schlachtfeld zu verwandeln" - USA will Morales stürzen (Juan Manuel Karg, RT deutsch, 17.02.2016, gefunden bei Sott.net, Hervorhebungen im Original)
Am 21. Februar wird in Bolivien in einem Volksentscheid darüber abgestimmt, ob der derzeitige Präsident Evo Morales, das Recht hat, auch für eine vierte Amtszeit zu kandidieren. Die Opposition, die auch im Besitz der einflussreichsten Medien ist, fährt in diesem Kontext eine Schmutzkampagne historischen Ausmaßes gegen den dreimal wiedergewählten Präsidenten. Die US-Stiftung „National Endowment for Democracy“ finanziert Dutzende bolivianischer NGOs die sich an der Kampagne gegen Evo beteiligen. […]
Der neue “schmutzige Krieg” gegen Evo begann vor einigen Wochen mit einer Pressekampagne: Es wurde über eine angebliche „Vorschubleistung“ vonseiten Morales’ zugunsten seiner Ex-Freundin Gabriela Zapata Montaño berichtet. Die Hetzoperation wurde weit und breit aufgegriffen, wobei nur wenige Medien den Hintergrund erläuterten: Morales hatte sich von der Frau im Jahr 2007 distanziert; dabei wurde Zapata Montaño erst 2013 - also sechs Jahre später - bei der chinesischen Firma „CAMC Engineering Co.“ eingestellt, die (wohl bemerkt) nichts mit der bolivianischen Regierung zu tun hat„Wir sind davon überzeugt, dass das alles von den Vereinigten Staaten ausgeht“, erläuterte Morales seine Sicht auf das Thema im Fernsehsender „Bolivisión“ und fügte dem hinzu, dass man ihm früher bereits „Aufruhr, Drogenhandel und Terrorismus“ anzukreiden versucht habe. „Und jetzt, da man nichts mehr zum Ausdenken hat, wirft man mir eben die Vetternwirtschaft vor.“ 

Nichtsdestotrotz fuhr die von den Initiatoren der „Nein“-Kampagne in Umlauf gesetzte Desinformation fort. Man schrak selbst vor Tricks auf Anfängerniveau nicht zurück. Die Opposition veröffentlichte zwei gefälschte Fotos, die einige Journalisten eilfertig aufgriffen. Auf dem einen sieht man angeblich Evo Morales zusammen mit Zapata Montaño bei einer Begegnung, die nicht einmal stattfand: 

Die Unterlage zeigt den Präsidenten mit Mayra Medinacceli, einer Leibwächterin. Das zweite Foto, ein minderwertiges Machwerk des Zementfabrik-Chefs und Ex-Präsidentschaftskandidaten Samuel Doria Medina, zeigt angeblich eine Rechnung, die beweisen soll, dass Morales 1.400 Bolivianos - umgerechnet 200 US-Dollar - für einen Haarschnitt ausgegeben hätte. 

Man bemerkt gleich, dass die Autoren der „Nein“-Kampagne nur auf eines abzielen - und zwar: rund um Morales ein ideologisches Konstrukt aus Vetternwirtschaft und Korruption aufzubauen und so seinem Image zu schaden, um die Unentschiedenen, deren Zahl sich auf ungefähr 15 Prozent beläuft, gegen den Staatschef aufzustellen. Die Methode lautet: „Ausdenken und verbreiten. Wer wird schon danach von den Widerlegungen erfahren, wenn die Regierung die Medien nicht kontrolliert?“ Offenkundig bedient man sich dabei einer in allen Aspekten ruchlosen Logik, das alle Mittel recht seien.
   […]
Die US-Stiftung „National Endowment for Democracy“ (NED), die verschiedene Destabilisierungsprozesse auf unserem Kontinent gegen nationale, fortschrittliche und linke Volksregierungen sponsert, gab zwischen 2003 und 2014 rund 8 Millionen US-Dollar aus, um - laut offiziellen Statistiken - zwei Dutzend bolivianischer NGOs zu finanzieren.  
zum National Endowment for Democracy siehe:
Eine CIA-NGO im Great Game: Das National Endowment for Democracy (19.02.2016)

Wenn obige Meldung falsch wäre, ließe sie sich ganz einfach widerlegen. Und ich bin ganz sicher, daß bei uns in Deutschland viele auf der Lauer liegen, um RT deutsch in dieser Richtung etwas nachzuweisen!

Eklat um Evo Morales: Präsidentenmaschine in Wien gestoppt {1:31}

SPIEGEL TV
Am 03.07.2013 veröffentlicht
Boliviens Präsident Morales hat den Flughafen Wien verlassen: Nach einem unfreiwilligen Zwölf-Stunden-Stopp konnte seine Maschine wieder abheben. Gerüchte, er verstecke den NSA-Whistleblower Snowden an Bord, haben sich nicht bestätigt.

Dirk Pohlmann über "Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand" {2:06:59 – Start bei 2:02:59}

Gruppe42
Am 16.05.2018 veröffentlicht
"Der Staat - das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
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Im Zusammenhang mit der Enthüllung geheimdienstlicher Überwachungsprojekte der USA durch den Whistleblower Edward Snowden wurde die Präsidentenmaschine Morales' in der Nacht vom 2. zum 3. Juli 2013 wegen drohenden Treibstoffmangels zur Landung auf dem Flughafen Wien gezwungen, nachdem die Länder Frankreich, Italien, Spanien und Portugal den Überflug der Maschine, aus Moskau kommend auf dem Flug nach Südamerika, verboten hatten, wobei die Republik Frankreich das Verbot kurzfristig, kurz vor Erreichen ihres Territoriums, ausgesprochen hatte. Der spanische Botschafter in Wien, Alberto Carnero, versuchte sodann vergeblich, sich eine Einladung zum „Kaffeetrinken“ an Bord der stehenden Maschine zu verschaffen. Morales hat den Vorgang nach seiner Landung in La Paz dargestellt:
„[Das ist ein] Anschlag auf eine regierungsoffizielle Delegation […], eines der außergewöhnlichsten Vorkommnisse in der Geschichte des internationalen Rechts. […] [Carnero sagte], wenn wir auf den Kanaren zwischenlanden wollten, müsse das Präsidentenflugzeug allerdings zuvor durchsucht werden. Ich fragte nach dem Grund. Der Botschafter erwähnte den Namen Snowden. […] Ich wiederholte: […] ‚Sie glauben, der Präsident Evo ist ein Lügner. Der Präsident lügt nicht‘. […] Carnero: ‚Erst müssen wir mit unseren Freunden sprechen.‘ Welche Freunde Spaniens mochten das wohl sein? Ich fragte den Botschafter, er antwortete nicht. Die Vereinigten Staaten haben auf eine für die moderne Demokratie und zivilisierte Gesellschaften unvorstellbare Weise gehandelt. Sie haben alle Grundsätze des gegenseitigen Vertrauens und der internationalen Abkommen gebrochen und einen Teil des europäischen Kontinents behandelt wie ihre Kolonien... Das ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte, der größten Errungenschaften der Französischen Revolution. [Das ist] […] ein Zeichen ihres [sc. der USA] Niedergangs. […] [Der Vorgang] zeigt, dass der Rassismus gegenüber den Indios, den Völkern und deren demokratischen und revolutionären Entwicklungen, bei einigen Regierungen Europas noch immer ungebrochen wirksam ist: in ihren Augen sind wir ein Hindernis für die Zivilisation. [… Der Rassismus kaschiert eine Entscheidung], die in den Eingeweiden Washingtons getroffen wurde. Diese [sc. europäischen] Regierungen empfinden nicht einmal mehr Scham darüber, dass sie kolonisiert sind und ihren Kolonisator auch noch zu decken haben. […] Das feindliche Vorgehen gegen uns, das viele als Staatsterrorismus bewerten, macht souveräne Regierungen ohnmächtig. […] Es ist eine Ohrfeige für die Menschheit, wie auch ein neuer Schlag gegen die globale Sicherheit. […] Europa […] wirkt heute wie ein Gespenst auf dem Rückzug, [… es] droht im Neo-Obskurantismus zu versinken. Als indigene Völker [… sind wir] in der Lage, brüderlich mit den mutigen Völkern dieser Welt und Europas dafür zu kämpfen, dem imperialistischen Kolonialismus ein Ende zu machen und die verlorene Würde wieder zu erlangen.“[12]
Morales kritisierte daraufhin die USA und bot Edward Snowden Asyl an. Er sagte, sein Land brauche die USA nicht, und drohte damit, die US-amerikanische Botschaft zu schließen. 
[Evo Morales, Zur erzwungenen Landung in Wien am 2. Juli 2013, Wikipedia, abgerufen am 19.02.2016]
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Mein Kommentar:
Wie ich dazu komme, angesichts eines Überfalls auf eine Botschaft, bei dem die Mittäterschaft der CIA nicht bewiesen ist (und auch wohl die nächsten paar Jahrzehnte nicht bewiesen werden kann – und das genügt ja vollkommen!) einen Zusammenhang herzustellen zu den Maßnahmen, mit denen das Flugzeug von Präsident Morales, von Moskau kommend, zur Landung gezwungen werden konnte?
Man stelle sich vor, wie es Morales während dieses Aktes ging.
Und dann stelle man sich vor, wie es der nordkoreanischen Diplomatenkaste – bis hoch zum Obersten Führer Kim Jong-un – jetzt wohl geht. Alles klar?
Aber alles halb so schlimm, das waren ja wohl die Guten. Schlimmer wäre, wenn Putin sowas verzapfte!
Wie gesagt: Ähnlich wie Pohlmann kann ich ja – leider – nix beweisen.
Macht aber nix: Zu den Giftgasanschlägen in Syrien und der Vergiftung von Vater und Tochter Skripal ist auch nix bewiesen. Und die Pentagon-Maschinerie mit fast 30.000 PR-Beratern kann so viel Nebel (und Feinstaub) produzieren, daß – bei gleichbleibender Entwicklung – in 20 Jahren der Informationsgehalt der Tagesschau und vom Dschungelcamp der gleiche sein wird.
Da können sich Leute wie Pohlmann totsuchen, da wird nichts mehr zu finden sein…

Kosovo 1999: Der Krieg wurde durch Propaganda möglich gemacht

Als vor 20 Jahren der NATO-Krieg gegen Jugoslawien begann, da war dem eine intensive mediale und politische Kampagne vorangegangen, um auf den völkerrechtswidrigen Angriff vorzubereiten. Damals verwendete Methoden der Kriegs-Propaganda werden teils heute noch für Manipulationen genutzt.  

Als am 24. März 1999 die Bomben der NATO-Flugzeuge auf Serbien/Rest-Jugoslawien niedergingen, war eine andere Schlacht bereits geschlagen worden: die gegen die realistische Darstellung des Konflikts um das Kosovo. Die Propaganda, die von zahlreichen deutschen Redakteuren und Politikern zur Verzerrung der Sicht auf Serbien, auf die „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) und den serbischen Präsidenten Slobodan Milošević aufgewendet wurde, kann als ein Höhepunkt der Manipulation durch Massenmedien bezeichnet werden.

Der Aufwand in der Propaganda verwundert nicht: Neben dem geopolitischen Ziel vieler NATO-Staaten, das wirtschaftlich und politisch widerspenstige Serbien zu disziplinieren, gab es ein innenpolitisches Ziel: das der „Normalisierung“ von Kampfeinsätzen der Bundeswehr. Dass der Krieg ums Kosovo als erster Kampfeinsatz der deutschen Armee seit der Gründung 1955 eine Zeitenwende darstellte, betont auch Albrecht Müller in seinem aktuellen Text:

„Bis dahin hatten wir die Bundeswehr zur Verteidigung. Seit dem 24. März 1999 haben wir die Bundeswehr vor allem zur militärischen Intervention in anderen Ländern. Das ist ein gravierender Einschnitt.“
mehr:
- Kosovo 1999: Der Krieg wurde durch Propaganda möglich gemacht (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 14.03.2019)
siehe auch:
20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien – Teil 4 (Rainer Rupp, KenFM, 13.03.2019)
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe (Post, 03.03.2015)
Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)
Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)
Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 31.12.2002)

Dr. Daniele Ganser: Wie uns illegale Kriege schmackhaft gemacht werden - Sündenfall Kosovo 1999 {1:52:33}

KenFM
Am 01.02.2017 veröffentlicht 
„Es gibt nur ein perspektivisches Sehen“
Diese Erkenntnis von Friedrich Wilhelm Nietzsche hat Folgen, wenn man sie wirklich versteht. Nach Nietzsche existiert das, was man Objektivität nennt, überhaupt nicht. Objektivität ist immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Objektivität ist immer das Resultat eines Prozesses, bei dem die eigene Position und Meinung massiv zu dem beiträgt, was man später DIE Wahrheit nennt.
Wahrheit ist in Wirklichkeit immer auch Meinung und damit manipulativ. Das hat Folgen. Vor allem für die Presse, die stets beteuert, neutral zu sein, objektiv, und das oft auch glaubt.
Schon die Auswahl eines Themas ist streng genommen eine Form der Beeinflussung. Wer fokussieren will, muss ausblenden. Er muss sich auf einen Standpunkt konzentrieren und damit gegen den Rest aller anderen Sichtweisen, die er theoretisch auch einnehmen könnte, entscheiden.
Was uns die Tagespolitik als Realität, Wahrheit oder Ist-Zustand verkauft, ist nichts anderes als das Festlegen auf eine Meinung, die nur deshalb von der Masse nicht hinterfragt wird, da sie massiv publiziert wird. Wenn in allen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern zu Person X die selben „Fakten“ veröffentlicht werden, nimmt der Bürger an, es gäbe nur diese Fakten und sie wären die ganze Wahrheit. So entsteht das, was man Meinungshoheit nennt und die wird von den Machthabern mit allen Mitteln verteidigt. Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden. Überall. Wer in einer Machtpyramide der Spitze offen widerspricht, bekommt spätestens dann Gegenwind, wenn er allein durch seine Reichweite an Relevanz gewinnt. Das Netz bietet diese Möglichkeit auch Personen, die von der Mainstream-Presse bisher erfolgreich totgeschwiegen wurden.
Speziell bei Presse, reagiert der sogenannte „freie“ Markt extrem aggressiv, wenn Abweichler es wagen, eigene Interpretationen in diesen Markt zu pumpen. Machterhalt ist ohne Manipulation der Massenmeinung ein viel zu kompliziertes Geschäft. Wer es versteht, die Information zu begrenzen, schränkt damit Denken ein und was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht ausgesprochen werden. Gerade in einer Demokratie ist die Kontrolle dessen, was auf der Straße gesprochen wird, elementar. Abweichende Meinungen können sich dynamisch und damit kaum berechenbar gegen die Eliten entwickeln und schnell wahlentscheidend werden.
Die Hauptaufgabe der Presse besteht weniger darin, diese Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, auf das sich diese ihre Meinung selber bilden möge, vielmehr geht es darum für sämtliche relevante Geschehnisse einen Deutungsrahmen vorzugeben. Die Technik nennt man „FRAMING“.
Wer es wagt, diesen Frame, diesen Deutungsrahmen zu hinterfragen, zu verlassen oder einen alternativen Deutungsrahmen anzubieten, wird an der Meinungsfront mit allen Mitteln bekämpft.
Rufmord ist das Ziel.
Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, hat mit seinem aktuellen Bestseller „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ einen alternativen Deutungsrahmen zur Geschichte vorgelegt.
Ganser schlägt vor, die NATO-Brille beim Betrachten geschichtlicher Ereignisse abzusetzen und sie durch die Brille der UNO zu ersetzen. Völkerrecht statt das Recht des Stärkeren, sollte unser aller Standpunkt sein, wenn wir Geschichte bewerten. Früher nannte man Leute wie Ganser „Ketzer“ und verfrachtete sie auf den Scheiterhaufen. Scheiterhaufen gibt es immer noch, nur sind sie heute digital.
Ganser hielt diesen Vortrag Anfang Dezember 2016 zum Thema Framing im Berliner Kino Babylon und war erneut Gast bei KenFM, um über sein aktuelles Buch zu sprechen. Das Interview wird am 03. Februar bei KenFM online gehen.
- Eine Inhaltsangabe zum Vortrag findet ihr auf unserer Homepage
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Zwischen Pest und Cholera: Wie macht man jemandem begreiflich daß er spinnt?

Im Unterschied zu Trump sollen die USA in Europa noch mehr Militär stationieren, die "russischen Gefahr" richte sich gegen die ganze Gesellschaft

General Curtis Scaparrotti, Nato-Kommandeur und Kommandeur des European Command, hat am Dienstag vor einer Woche in einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des Senats dafür geworben, die amerikanische Truppenpräsenz in Europa auszubauen und die zusätzlichen Ausgaben durch Aufstockung der noch unter Obama gestarteten European Deterrence Initiative (EDI) zu sichern. Es seien mehr Soldaten, Kriegsschiffe und andere Waffensysteme nötig, um der "russischen Gefahr" zu begegnen, die das transatlantische Bündnis immer stärker bedrohe.

Interessant ist die Argumentation des Nato-Generals gegenüber den Senatoren auch deswegen, da die Haltung des US-Präsidenten sich deutlich unterscheidet. Wie bekannt wurde, will Trump Geld für die Stationierung von US-Truppen im Ausland verlangen und sieht den Schutz als Dienstleistung, nicht primär als Sicherung der nationalen Interessen (Trump-Regierung will Kosten und 50 Prozent für US-Truppen im Ausland fordern). Die vom Weißen Haus sich unterscheidende Argumentation im Pentagon kommt bei Scaparotti deutlich zum Ausdruck

Scarapotti versichert, dass die Nato als transatlantisches Bündnis weiter entscheidend für die nationale Sicherheit sei. Die Zusammenarbeit mit den Nato-Partnern sei wichtig, diese hätten in letzter Zeit auch große Fortschritte erzielt, Deutschland inklusive. Ziel müsse sein: "fortify the Trans-Atlantic Alliance". Um die Truppen weiter aufzustocken, müssen die Bedrohungen entsprechend drastisch geschildert werden. Im Militärjargon seien sie in Europa "komplex, transregional, auf allen Ebenen und multifunktional". Man müsse sich der "Evolution dieser Bedrohungen" fortwährend anpassen. Die "primäre Bedrohung für eine stabile Euro-Atlantik-Sicherheitsumgebung" sei das "revisionistische Russland", schrieb er in seiner vorbereiteten Rede.

Russland ist in die Ukraine einmarschiert, hat die Krim besetzt, Cyberangriffe gegen baltische Länder und die Ukraine gerichtet, in amerikanische und andere westlichen Wahlen eingegriffen und Boote der ukrainischen Marine beim Versuch angegriffen, die Straße von Kertsch zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer zu durchfahren.
General Curtis Scaparrotti 
Dann modernisiere Russland mit seinen hohen Rüstungsausgaben seine Atomwaffen, u.a. durch die das INF-Abkommen verletzende Mittelstreckenrakete, worauf der Nato-General noch anfügte, dass Russland "den Willen zeigte, internationales Recht und rechtlich bindende Abkommen zu verletzen und bösartige Beeinflussung auszuüben". In vielen Hinsichten könnte man statt Russland auch die USA einsetzen, wenn es um geopolitische Interessen geht, das Untergraben der Nato-Solidarität, das Aufbrechen der internationalen Ordnung oder der Verstärkung der Präsenz in Afghanistan, Syrien und Asien. Obgleich nach dem Nato-General die USA weiterhin Russland global überlegen seien, würden die sich entwickelnden russischen Fähigkeiten aber den militärischen Vorteil erodieren lassen. Dazu würde der US-Anspruch, "in allen Domänen unumstritten operieren zu können", in Frage gestellt, was die Fähigkeit einschränke, die "russische Aggression" abzuschrecken.
mehr:
- Nato- und Eucom-Kommandeur: "Die Transatlantische Allianz zur Festung machen" (Florian Rötzer, Telepolis, 14.03.2019)
siehe auch:
Zwischen Pest und Cholera: Wie macht man jemandem begreiflich daß er spinnt? (Post, 14.03.2019)
- USA: Raubrittertum im postfaktischen Zeitalter (Post, 12.03.2019)
Die Beziehung zum Großen Bruder: Immer nur Buckeln? (Post, 25.02.2019)

Hochrüsten um jeden Preis: Die neuen nuklearen Pläne der USA | Monitor | Das Erste | WDR {8:58}

ARD
Am 22.02.2019 veröffentlicht 
Der Ausstieg aus dem INF-Vertrag ist vor allem ein Erfolg für den Nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton. Der Hardliner will aufrüsten: konventionell – und atomar. US-Strategiepapiere zeigen, was nun droht: Mittelstreckenflugkörper auf europäischem Boden und Atomwaffen zum niedrigschwelligen Einsatz. Think-Tanks sprechen bereits von „regional begrenzten Atomkriegen“ – und die könnten auch Europa treffen.

Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung (Post, 16.12.2018)
Amerika hysterisch – Wer ist gefährlicher: Trump oder die politisch-wirtschaftliche Elite? (Post, 11.08.2017)

Die Kriege der USA (mit der geschätzten Anzahl von Toten, aus dem Kommentar eines Kommentatoren eines WELT-Artikels, zitiert nach Toms Wochenschau vom 15.03.2008)

Mein Kommentar:
Quelle: «Ad gladios!»: Wie gut sprichst du Asterix-Latein? (Watson) 
Jetzt ist klar: Wenn bei den nächsten US-Präsidentschaftswahlen ein Demokrat gewinnt, haben wir die Option »Festung Europa«.
Bleibt Trump an der Macht, gibt’s die Option »Schutzgeld«!

Wir befinden uns in einem Ringen um die Deutungshoheit

Bernd Stegemann über die Aufstehen-Bewegung, über Ausgrenzung, Doppelmoral und das Fehlen einer linken Erzählung, "die die soziale Frage ins Zentrum stellt"

Herr Stegemann, Sie sind seit 20 Jahren Dramaturg am Theater, außerdem Professor an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, Autor von politischen Sachbüchern und seit 2018 auch Vorsitzender des Trägervereins der Aufstehen-Bewegung. Zunächst: Wie ist zur Zeit der Stand bei "Aufstehen"? Wie geht es weiter nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht aus der Spitze der Sammlungsbewegung?

Bernd Stegemann: Wagenknecht zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem organisatorischen Tagesgeschäft von Aufstehen zurück, so wie sie auch nicht mehr als Fraktionsvorsitzende der Linkspartei kandidieren wird. Sie hat Aufstehen gegründet und wird auch weiterhin Teil der Bewegung bleiben, die sie nach Maßgabe ihrer Kräfte solidarisch unterstützt.

► Wie geht es nun weiter?

Bernd Stegemann: Brecht würde sagen, damit sind wir endgültig in den "Mühen der Ebene" angekommen. Nach der großen Anfangseuphorie, wo wir wirklich überrascht und sehr erfreut waren, haben sich viele Detailprobleme aufgetürmt, überwiegend organisatorischer Natur, die wir jetzt versuchen müssen zu lösen. Und das ist natürlich sehr schwer bei einer Bewegung, die nur aus Ehrenamtlichen und Freiwilligen besteht. Vom Programmieren der Webseite bis zur Verwaltung der Daten, der Finanzen und so weiter ist das ein Wust an Arbeit, der momentan noch keine entsprechende Organisationsstruktur gefunden hat, um sie wirklich zu bewältigen.

mehr:
- "Der Klassenbegriff ist planmäßig zerstört worden" (Paul Schreyer, Telepolis, 14.03.2019)
siehe auch:
- »Wo ein Wort ist, glauben wir, daß es was bedeutet« – Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements (Post, 12.02.2019)
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Mittwoch, 13. März 2019

Antirussische Berichterstattung im Deutschlandfunk – drei kleine Fallbeispiele

Aufmerksame NachDenkSeiten-Leser werden schon mitbekommen haben, dass vor allem der vermeintlich so seriöse und ausgewogene Deutschlandfunk in steter Regelmäßigkeit in unseren Hinweisen des Tages mit Beiträgen verlinkt ist, die sich durch eine besonders üble propagandistische Linie gegenüber Russland auszeichnen. Das heutige Morgenprogramm lieferte wieder drei Fallbeispiele, die sehr bezeichnend sind für die antirussische Schlagrichtung der Berichterstattung.

Den Anfang machte heute morgen die Meldung, dass in Russland zehntausende Menschen gegen die russischen Internet-Pläne protestieren würden.

Es ist natürlich nicht uninteressant, etwas über die „Internet-Pläne“ Russlands zu erfahren. Dies aber just an dem Tag so prominent auf Sendung zu nehmen, an dem der Bundestag sich in einer aktuellen Stunde kritisch mit den „Internet-Plänen“ der EU beschäftigt, zeugt schon von einem merkwürdigen Koordinatensystem.

mehr:
- Antirussische Berichterstattung im Deutschlandfunk – drei kleine Fallbeispiele (Jens Berger, NachDenkSeiten, 13.03.2019)
siehe auch:
- Tendenziöse Berichterstattung über die Ukraine-Krise 2014? – Putin vs. Obama (Post, 09.03.2019)

Volker Pispers - Der Russe etc. T2 {4:42}

kathidaddy
Am 07.01.2009 veröffentlicht 
Ausschnitt aus "Kabarett-Fest mit Urban Priol & Freunden"


Warnt vor Künstlicher Intelligenz | Physiker Christoph von der Malsburg

Warnt vor Künstlicher Intelligenz | Physiker Christoph von der Malsburg | SWR1 Leute {33:53}

SWR1 Leute
Am 13.03.2019 veröffentlicht 
"Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI. Er war unter anderem am Max-Planck-Institut in Göttingen, an der University of Southern California in Los Angeles und Mitbegründer des Instituts für Neuroinformatik an der Ruhr-Universität Bochum. Aktuell ist Christoph von der Malsburg Professor und Senior Fellow am Frankfurt Institut for Advanced Studies.

Dienstag, 12. März 2019

USA: Raubrittertum im postfaktischen Zeitalter

Donald Trumps Nationaler Sicherheitsrat hat nachgedacht. Nachdem die USA den Kriegshaushalt auf die Rekordsumme von 716 Milliarden Dollar für das Jahr 2019 aufgestockt haben, suchen sie nach Möglichkeiten der Refinanzierung. Was dabei herauskommt, wenn ein Immobilienhai US Präsident ist, demonstriert ein Plan, über den Bloomberg und die Washington Post berichten. 

Länder wie Japan, Deutschland oder Südkorea sollen die Kosten der dort stationierten US Truppen übernehmen, plus einem Aufschlag von 50% dafür, dass ihre Sicherheit garantiert wird. Wie in der korrupten Bauwirtschaft üblich, gibt es aber die Möglichkeit für sogenannte Kickback-Geschäfte. Ein Land, dass sich so hauteng an die Machtpolitik der USA anpasst, dass man von einer Position im Enddarm sprechen kann, bekommt einen ordentlichen Rabatt. Trump hat seinen Stab beauftragt, beide Seiten zu berechnen: Wie viel soll Deutschland für die US Militärbasen bezahlen und wie viel Rabatt will man anbieten. 

Mit anderen Worten: Deutschland – von dem nur wahlweise rechtspopulistische oder linksradikale, antiamerikanische und antisemitische Verschwörungstheoretiker behaupten, dass es immer noch besetzt sei – hat eine Chance, seine zukünftigen Ausgaben für die Anwesenheit der amerikanischen Freunde auf ungefähr 4 Milliarden pro Jahr zu senken, gegenüber 6 Milliarden ohne Pudelrabatt. Ein echtes Freundschaftsangebot also. 

Zur Zeit bezahlt Deutschland nach Angaben einer US Quelle, nämlich der Rand Corporation, die der CIA sehr nahe steht, man könnte sogar sagen: sehr nahe, Deutschland also zahlt zur Zeit etwa 831 Millionen US Dollar Schutzgeld an die USA, was etwa 28% der Stationierungskosten entspricht. Oder, wenn man in der transatlantischen Enzyklopädie Wikipedia nachschaut, nur 41 Millionen Euro. Das ist die Zahl, bei deren öffentlicher Nennung sie nicht damit rechnen müssen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Wobei in der Wikipedia auch steht, dass der US Botschafter Holbrooke 2004 von 1 Milliarde sprach, die Deutschland heimlich still und leise löhnt. Diese Zahl sollten sie jedoch nur beim Grillen mit guten Freunden nennen. Ein guter Rat: Aufpassen, wer dabei zuhört!
mehr:
- Tagesdosis 12.3.2019 – USA und ZDF machen mobil (Kommentar Dirk Pohlmann, KenFM, 12.03.2019)
siehe auch:
Verstorbener Autor: Was Philip Roth über Donald Trump schrieb (Manuel Gogos, Tagesspiegel, 23.05.2018)
Der Ukraine-Konflikt 6 – Wer stoppt die USA? (Post, 25.04.2014)
- 27 000 PR-Berater polieren Image der USA (Post, 12.02.2009)
- Militär (observanteyes.blogspot.com, undatiert)
aktualisiert am 16.03.2019