Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Noch ein Sommer-Nonsens: Plastiktüten sollen verboten werden. Ein Kommentar
Die Erderwärmung scheint auch den Gehirnen mancher Politiker mehr und mehr zuzusetzen. Jedenfalls überbieten sich die Volksvertreter derzeit mit originellen Thesen und pseudo-radikalen Vorschlägen zum Thema Klimaschutz und Ökologie-Schonung.
Allerneueste Idee: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) möchte ein bundesweites Plastiktütenverbot per Gesetz verordnen. Diese Forderung ist noch nicht mal populistisch, denn viele Menschen nervt der grassierende Öko-Rigorismus zunehmend. Sie ist einfach dumm. Denn was nützt es, Plastiktüten zu verbieten, wenn Plastik in jeder anderen Form erlaubt ist?
Warum sollte man Plastik verbieten, wenn es hinter der Grenze zur Schweiz, zu Frankreich, zu Polen einfach erlaubt ist? Und was könnte ein Plastikverbot bringen, selbst wenn es in der gesamten EU gelten würde, angesichts des Plastiktüten-Verbrauchs in China, Russland und Indien. Zum Beispiel?
"Plastiktüten sind ein Randphänomen"
Dass es sich bei der Plastiktüten-Verteufelung um Symbolpolitik handelt, belegt das Bundesumweltministerium selbst: Denn ein Sprecher des Ministeriums hatte erst im Mai erklärt, "Plastiktüten sind ein Randphänomen." Sie machten weniger als 1 Prozent des Verpackungsaufkommens aus Kunststoff aus. Da gehe es "im Grunde genommen um Peanuts."
Aber denken wir mal weiter ganz konkret und praktisch. Bevor man Plastiktüten verbietet, die immerhin noch einen ziemlich praktischen Zweck erfüllen, genau wie der Plastiklöffel beim Eis, der im Gegensatz zum Holzstäbchen keinen Nebengeschmack hat, könnte man bei Plastikfolien um Gurken und anderem, ähnlich sinnlosem Zeugs anfangen.
Außerdem: Was ist eine Plastiktüte und was ist eine Kunststofftüte? Die meisten Menschen können nicht mal zwischen Plastik und Kunststoff unterscheiden. Oder sollen alle Kunststoffe verboten werden? Dabei sind Glasflaschen für das Klima erwiesenermaßen schädlicher als Plastikflaschen.
Der ökologisch korrekte Banküberfall | extra 3 | NDR {2:45}
extra 3
Am 15.08.2019 veröffentlicht
Es ist unglaublich kompliziert, nachhaltig zu leben. Aber man kann es schaffen. Dafür muss man natürlich Stück für Stück einige Gewohnheiten über Bord werfen. Ihr kleinen Umweltsäue.
Autoren: Max Engel, Freddy Radeke
Darsteller: Julia Engelmann, Lea Finn, Ilja Rossbander, Freddy Radeke
Kamera: Jörn Steinhoff
https://www.x3.de
https://www.ndr.de/extra3
Zur Darstellung des Völkermords in deutschsprachigen Online-Medien
Einige der in den deutschsprachigen Online-Mainstream-Medien häufig gebrauchten Formulierungen sind zwar faktisch nicht falsch, haben jedoch Implikationen, die für den Jemenkrieg nicht angemessen sind: Sie lassen wichtige Aspekte ungesagt.
Dafür, dass es sich bei dem Krieg, der seit 2015 im Jemen herrscht, laut den UN um die "größte humanitäre Krise der Welt"1️⃣ handelt, ist dessen Präsenz in den Medien eher gering. Ausgehend von diesem Eindruck, wonach die Berichterstattung über den Konflikt weder quantitativ zufriedenstellend noch inhaltlich adäquat ist, soll hier die Frage gestellt werden: Wie voreingenommen bzw. wie neutral ist die Verbreitung von Informationen über den Jemenkrieg in den deutschsprachigen Mainstream-Online-Medien?
Dazu wäre natürlich eine größere empirische Untersuchung notwendig, die im Rahmen dieses Beitrags nur ansatzweise möglich ist. Im Folgenden liegt mein Fokus auf der Wortwahl, dem Sprachgebrauch – und welche Einstellungen dieser impliziert. Der Rahmen dieses Beitrags ist ein recht enger: Untersucht wurden 10 Onlinemedien mit insgesamt 27 Einzelbeiträgen. Entsprechend der wachsenden Bedeutung der Online-Medien liegt mein Schwerpunkt auf Informationen, die im Internet zu finden sind. Mein besonderes Augenmerk gilt den Standard-Formulierungen, nach denen die Huthis als "vom Iran unterstützte" "Rebellen" gelten, wohingegen die "Regierung" als eine "international anerkannten Regierung" tituliert wird. Auch das Narrativ "Sunni gegen Schia" findet sich in der Hälfte der Hauptmedien. Diese in den deutschsprachigen Online-Mainstream-Medien häufig gebrauchten Formulierungen sind zwar faktisch nicht falsch, haben jedoch Implikationen, die für den Jemenkrieg nicht angemessen sind: Sie lassen wichtige Aspekte ungesagt.
mehr: - Der Jemenkrieg und die Medien (Cornelia Mayer, Telepolis, 16.08.2019) siehe auch: - Neusprech aus den Netzwerken der Macht (Post, 18.09.2019) - Wortverdrehungen, Verleugnung und Überraschung… (Post, 17.09.2019)
Drohnenangriff in Saudi-Arabien: Schaltgespräch mit Michael Lüders am 16.09.19 {6:17}
phoenix Am 16.09.2019 veröffentlicht
Im Schaltgespräch spricht phoenix-Moderatorin Sara Bildau am 16.09.19 mit Michael Lüders (Sicherheits- und Nahostexperte) über den Drohnenangriff in Saudi-Arabien und die Lage im Jemen.
Erklärt: Wo der Konflikt im Jemen seinen Ursprung hat {3:50}
DER STANDARD Am 14.11.2018 veröffentlicht
In der Geschichte des Jemens folgte ein interner Konflikt auf den anderen. Der Bericht zum Video auf: https://derstandard.at/2000090098665/...
Thumbnail: APA/AFP/ESSA AHMED
KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen ("Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand") {1:33:58, Start bei 20:00}
KenFM Am 14.06.2018 veröffentlicht
Was braucht man für eine gute Fußball-Berichterstattung? „3 Medienheinis, die mit den Spielern die fünf Antworten auswendig lernen, die auf die drei möglichen Interviewanfragen gegeben werden können.“ Was das Satiremagazin TITANIC hier locker-lässig als Witz formuliert hat, hat einen tieferen Kern. Gescripteter, abgesprochener Journalismus ist bei weitem nicht mehr nur Satire oder ausschließlich im Privatfernsehen zu finden. Vorgegebene, diktierte Meinungsmache ist real und begegnet uns beim Medienkonsum Tag für Tag. Längst hat sich auch der politische Journalismus von der Wirklichkeit verabschiedet. Die Realität und unsere Haltung zu Putin, Trump, Kim und Merkel entstehen nicht einfach so, sie werden gemacht – und zwar von dem, was Presse- und PR-Agenturen schreiben und vor allem: was sie nicht schreiben. Wie funktioniert das? Was muss seriöser Journalismus eigentlich leisten und wie unterscheidet er sich von klassischer Public Relations? Michael Meyen, ehemaliger Journalist und aktuell Kommunikationswissenschaftler an der LMU München, geht diesen Fragen auf den Grund. In seinem Buch „Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand – Wie uns die Medien regieren“, beschreibt er, wie Werbung, Medien und Journalisten um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Er erklärt, wie einseitig die Gebührenzahler bei politischen Geschehnissen informiert werden und wie das große Theater, das uns tagtäglich von Tagesschau bis Weltmeisterschaft präsentiert wird, funktioniert. Er macht aber auch klar, dass wir uns mittels Achtsamkeit, Gehirn und eigenständigem Denken von diesen Manipulationen befreien können. Haben wir erst einmal durchschaut, welche Rolle die Protagonisten auf der Theaterbühne des Journalismus spielen, welcher Journalist mit welchem Gehaltszettel eine Nachricht zur herrschenden Meinung und letztlich zu unserer eigenen Meinung macht, werden die Zusammenhänge klarer: Das Misstrauen steigt und die vielen Manipulationen verpuffen wie ein Abstoß ins Abseits. Üben wir uns in Achtsamkeit. Lernen wir, die Dinge zu verstehen. Bestehen wir auf Transparenz. Und sehen wir die Weltmeisterschaft in Russland als eine Art Übung in Medienkompetenz. Auch das ist ein Weg zum Frieden. 5:0 für Russland. Vorhang auf. Inhaltsübersicht: 0:06:24 Werbung muss sexy sein, Nachrichten auch 0:12:43 Sport –eine politische Bühne 0:22:03 Wirkung und Funktion von Journalismus, Presse & PR 0:30:40 Die Nachfrage nach PR-Jobs steigt 0:41:16 Was andere Journalisten über den aktuellen Zustand der Medien denken 0:54:03 Kontaktschuld und der "Raum des Sagbaren" 1:06:28 Der Kampf um die Deutungshoheit 1:15:43 Das Idealbild von Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft 1:26:32 Medien und Terrorismus +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/
Sechs Merkmale eines Entwicklungslandes erkennt Professor Robert Reich in einem kurzen Videobeitrag.
upg. Robert Reich ist Professor für öffentliche Politik an der Goldman School of Public Policy der University of California. Berkeley. Er war US-Arbeitsminister unter Präsident Bill Clinton.
In vielen Ländern der Dritten Welt gebe es besonders grosse Ungleichheiten, eine Anzahl Oligarchen und wenig Chancen für Arme. Die USA seien auf dem Weg dazu, wenn man folgende sechs Kriterien betrachte, erklärt Robert Reich.
Robert Reich: Is America Becoming a Third World Country? {3:47}
Robert Reich
Am 13.08.2019 veröffentlicht
Former Secretary of Labor Robert Reich breaks down what America has in common with developing countries.
Watch More: The Real American Story ►► https://youtu.be/vvCtwDAQta0
Germany: Low Crime, Clean Prisons, Lessons for America | Jeff Rosen | TEDxMountainViewHighSchool {25:57 – Start bei 3:45}
TEDx Talks Am 13.08.2019 veröffentlicht
Germany has a much lower crime rate and fewer people in prison than the United States. How does Germany do that? Is it because their prisons are different than ours? Is there anything we could learn from them? Find out.
District Attorney Rosen is an experienced prosecutor and a recognized leader in criminal justice reform. His mission for the Santa Clara County District Attorney's Office is to vigorously pursue justice in a way that is fair and treats everyone with respect. His core values are service, hard work, transparency and integrity.
Since arriving in the Bay Area, Mr. Rosen has been active in the community. He served as president of a large synagogue, taught trial advocacy at Santa Clara University Law School and trained police officers in report-writing.
This talk was given at a TEDx event using the TED conference format but independently organized by a local community. Learn more at http://ted.com/tedx
Einige Zahlen aus dem Video: 6 von 100 Highschool-Absolventen werden vor dem 30. Lebensjahr ein Jahr im Gefängnis verbringen.
Von 100 Highschool-Abbrechern werden vor dem 30. Lebensjahr 28 ein Jahr im Gefängnis verbringen.
Von 100 afro-amerikanschen Highschool-Abbrechern sind es 68.
Von 1925 bis 1975 war die Inhaftierungsrate mit ca. 100 von 100.000 Einwohnern relativ stabil. Ab 1975 stieg sie dramatisch an.
Aufbau des Strafrechtsstaats
[…] werden wir den Ursachen und Modalitäten dieser astronomischen zur Zunahme der Gefängnispopulation im Einzelnen nachgehen und insbesondere zeigen, dass sie rein gar nichts mit der Kriminalitätsentwicklung zu tun hat. […] werden wir darüber hinaus zeigen, wie sich das plötzliche Gefängniswachstum zum Zerfall der städtischen Gettos als physikalischem Aufbewahrungsort für unerwünschte schwarze Körper verhält. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass eine der Hauptantriebskräfte bei diesem Gefängniswachstum in den USA der »War on Drugs« war, der »Krieg gegen die Drogen« – ein irreführender Name für eine Politik, mit der in Wirklichkeit eine Guerilla-Kampagne zur strafrechtlichen Drangsalierung von kleinen Straßendealern und armen Konsumenten gemeint war und die sich in erster Linie gegen die jungen Männer in den kollabierenden Innenstädten richtete, für die dank dem doppelten Abbau des Arbeitsmarkts und des Wohlfahrtsstaats das Dielen die am leichtesten zugängliche und zuverlässigste Erwerbsquelle darstellt.[48] Es ist ein »Krieg«, den zu erklären die Behörden 1983 keinerlei Grund hatten, wenn man bedenkt, dass der Marijuana-und Kokainkonsum seit 1977-79 stetig zurückgegangen war und dass die Politik der Angebotsproduktion in Amerika eine lange und ehrwürdige Geschichte des Scheiterns hat.[h] Sowie auch vollkommen vorhersehbar war, dass diese Politik die Afroamerikaner der unteren Klassen insofern unverhältnismäßig hart treffen würde, als direkt auf die Wohnviertel der Mittellosen in den maroden Stadtkernen zugeschnitten war.
Der Grund für diese enge räumliche Zuspitzung einen nationalen Strafverfolgungskampagne ist leicht auszumachen: Das schwarze Getto ist das stigmatisiert Territorium, auf dem eine beängstigende und angeblich in Unmoral und Wohlfahrtsabhängigkeit versunkene »Unterschicht« unter dem Druck von Deindustrialisierung und sozialer Isolation zu einem festen Block zu verschmelzen schien und damit zu einem der vorzüglichsten Objekte der öffentlichen Besorgnis geworden war.[49] Doch es ist auch der Bereich, wo die Polizeipräsenz besonders dicht ist, illegale Geschäfte am leichtesten zu entdecken sind, die hohe Konzentration von jungen vorbestraften Männern den Gesetzeshütern leichte Beute verspricht und die Machtlosigkeit der Bewohner viel Spielraum für repressives Handeln ist. Nicht die Drogenbekämpfung als solche hat dazu beigetragen, Amerikas Gefängniszellen bis zum Bersten auszufüllen und ihre Insassen rasch immer »schwarzer« werden zu lassen, sondern der Zeitpunkt und die selektive Umsetzung dieser Politik in einem begrenzten Quadranten am alleruntersten Ende des sozialen und städtischen Raumes.
Ein Indikator für das Ausmaß dieses Prozesses: 1975 verbüßte einer von vier insassen von Bundesgefängnissen eine Haftstrafe wegen eines Drogendelikts; 20 Jahre später waren es bereits 61 %. Währenddessen hatte sich die vom Federal Bureau of Prisons (etwa: »Bundesamt für Gefängnisse«) verwahrte Population vervierfacht. Sie lag nun bei 90.000 und machte es da mit zum größten Strafvollzugssynem der Welt, während es bis zu Reagans Einzug ins Weiße Haus ein kleines Anhängsel des US-amerikanischen Strafvollzugsapparats war (s. Tab. 2.4).
Ein Indikator für die Rassendisparität: 1975 betrug das Verhältnis von schwarz zu weiß bei den lnhaftierungsraten für Drogendelikte zwei zu eins; 15 Jahre später war es auf fünf zu eins gestiegen, obwon sich das Verhältnis von Schwarzen zu Weißen, was die Neigung zum Drogenkonsum betraf, nicht verändert hatte. Noch schockierender ist, dass die Rate der wegen Drogendelikten ensltzenden weißen Jugendlichen, die seit ihrem Höchststand von 310 von 100.000 im Jahre 1975 stetig gesunken war, nach der Erklärung des Kriegs gegen die Drogen im gleichen Tempo weiter sank und im Jahre 1991 einen Tiefstand von 80 von 100.000 erreichte – was bedeutet, dass weiße Jugendliche von dieser aggressiven Strafverfolgungskampagne überhaupt nicht betroffen waren. Demgegenüber machte die Rate der wegen Drogendelikten inhaftierten schwarzen Minderjährigen, die parallel zur Rate der weißen Jugendlichen von 250 von 100.000 im Jahre 1979 auf rund 185 im Jahre 1981 gefallen war, im Jahre 1983 eine abrupte Kehrtwende und stieg bis 1989, dem Höhepunkt dieses so genannten Krieges, raketengleich auf über 460 von 100.000 an.[50] Junge schwarze Männer aus dem Ghetto wurden beim aggressiven Aufbau des Strafrechtsstaats nach der Bürgerrechtsrevolution zur bevorzugten Beute, so wie junge schwarze Frauen, die Sozialhilfe bekamen, zur zentralen Figur im Strudel der Debatten um die »Wohlfahrtsreform«.
Gemessen an den Zielsetzungen seiner Strategen war der »War on Drugs« ein spektakulärer Fehlschlag – wie rund 80 % der Polizeichefs des Landes bei Befragung im Rahmen des Annual Survey of Police Chiefs an Sheriffs, der jährlichen Umfrage bei den Polizeichefs und Sheriffs, nach 1995 sagten. Seit er erklärt wurde, sind die Straßenpreise für Kokain stetig gesunken, die Mengen der auf den Straßen zirkulierenden Drogen Jahr für Jahr gestiegen und die Zahlen der bei wegen Drogendelikten verurteilten schwarzen Häftlinge ununterbrochen angeschwollen. Doch er hat gute Dienste geleistet, um den Speer des Strafrechtsstaats auf die allereledndsten Segmente des städtischen Subproletariats des Landes zu schleudern und eine öffentliche Bühne zu errichten, auf der die Politiker vorführen konnten, wie sie dem hart arbeitenden Bürger einen lebenswichtigen Dienst erwiesen: den mangelhaften Schutz vor Straßenräubern.
Und dennoch ist mit der Verdoppelung der Häftlingspopulation innerhalb von zehn Jahren und ihrer Verdreifachung innerhalb von 20 Jahren seit Mitte der 1970 er Jahre das reale Gewicht der Strafverfolgungsbehörden im neuen Apparat für den Umgang mit der Armut und ihren Begleiterscheinungen immer noch viel zu niedrig angesetzt. Denn die, die hinter Gittern sitzen, stellen nur ein Fünftel der Gruppe dar, die unter strafrechtlicher Überwachung steht (s. Tab. 2.5). Bezieht man auch die Person ein, die zu Bewährungsstrafen verurteilt oder auf Bewährung freigelassen wurden, standen 1995 über 5 Millionen Amerikaner, unter 2,5 % aller amerikanischen Erwachsenen, unter der Fuchtel des Strafrechts. In vielen Städten und Regionen sind Strafverfolgungsbehörden und ihre Ausläufer der wichtigste, wenn nicht einzige Berührungspunkt zwischen dem Staat und den jungen schwarzen Männern aus der unqualifizierten Unterschicht: Preis wird seit 90 saßen in Kalifornien 40 % der männlichen Afroamerikaner zwischen 18 und 35 Jahren hinter Gittern oder waren zu Bewährungsstrafen verurteilt oder auf Bewährung entlassen worden; in Washington, die sie, erreichte diese Rate 42 %, in Baltimore, den Spitzenwert von 56 %. [51] In derselben Zeit, in der der US-Staat das schützende Netz der Wohlfahrtsprogramme einholte und auf der untersten Stufe der Beschäftigungsleiter die allgemeine Einführung von Jobs mit einer Bezahlung unter der Armutsgrenze betrieb, warfen die Behörden ein bis tief in die Unterschichtengemeinschaften der Farbigen hinein reichendes, verstärktes Strafvollzugsnetz aus. […]
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Daniele Ganser setzt bei seinen verschiedenen Vorträgen immer wieder neue inhaltliche Akzente. In Landau konzentrierte er sich am 20.11.2016 auf die Beschreibung und Analyse des „Imperiums USA“ und auf die Darstellung der Veränderung dieses wichtigen Staates - von einer allseits bewunderten Demokratie hin zur Oligarchie. Dem Glauben der Mehrheit unserer Meinungsführer wird damit deutlich widersprochen. Ganser belegt seine Kritik an dem Traumbild, das üblicherweise vom Westen und der Führungsmacht USA gezeichnet wird, mit vielen Fakten. Mehr.
Zum Beispiel zeigt er mit verschieden eingefärbten Weltkarten, wie die Imperien in der bisherigen Geschichte aussahen. Er zeigt und belegt, wo überall in der Welt die USA mit Militärbasen vertreten sind, und vergleicht dies mit den Einflussbereichen von Russland, China und Europa. Das Ergebnis dieses Vergleichs ist eindeutig. Es gibt nur ein Imperium.
Ob seine geäußerte Hoffnung, dass jedes Imperium irgendwann untergegangen sei, trägt oder trügt, wird man erst später entscheiden können. Hoffentlich nicht erst nach dem Untergang dieser kriegerischen Welt.
Die anschauliche Darstellung des herrschenden Imperiums ist nur ein Beispiel von vielen Dokumenten, die Daniele Ganser bei seinem Vortrag präsentiert. Insgesamt sind 117 Folien als laufende Belege in seinen Vortrag aufgenommen. Damit können die Zuschauer und Zuhörer nicht nur einen interessanten Vortrag nach-hören und nach-schauen, sie können auch Material für ihre eigene Argumentation und Aufklärungsarbeit ableiten.
Die gesamte Veranstaltung, also der Vortrag Daniele Gansers plus Einführung durch die Veranstalter Michael Grzeschik und Albrecht Müller, dem Herausgeber von NachDenkSeiten.de , dauert 2 Stunden und 30 Minuten. Das ist lang. Aber es ist trotzdem kurzweilig und lohnt. Es könnte sich besonders lohnen, wenn Sie Ihre Freunde, Bekannten und Nachbarn zum Anschauen und zur Diskussion einladen. Daran anschließende interessante Gespräche sind quasi garantiert.
Übrigens: Das frühere Kino Gloria in Landau war bis auf den letzten Platz besetzt. 500 interessierte und überdurchschnittlich viele junge Menschen waren der Einladung gefolgt
ABC's Boston Legal [Speech on America by Alan Shore] {6:48}
gintherlover
Am 09.03.2011 veröffentlicht
Character Alan Shore, an Attorney, gives an interesting speech on the status quo of the American throng. It is a thought provoking video. The some clips are from the show, some are apparently from unidentified other youtube users, to whom some credit goes, but until I can dig up the names.....
MUST SEE!! COP MESSES WITH THE WRONG LAMBORGHINI OWNER!!! {5:24}
Stig's Persian Cousin
Am 08.01.2019 veröffentlicht
I have never tried to bait any police officer anywhere in the world just to get it on video for the views, I always respect them and I always smile but this Oregon State Trooper (Trooper Donald Rummer) was definitely the most arrogant, defensive and ignorant police officer I have ever encountered.
The car did have plates, Dubai plates, this is where I reside and the Lamborghini was just temporary shipped to the US for a short vacation. Just like a Canadian driver with a Canadian license plate in the US. Plain and simple.
I was doing the speed limit, obeying all traffic laws and I was just traveling through Oregon on my way to Vancouver, BC in Canada but this police officer seems to be absolutely clueless about federal and international driving laws.
Stig's Persian Cousin // SPC
Die USA sind nicht das großartigste Land der Welt ... {4:37}
nordpiraten Am 08.01.2019 veröffentlicht
Was man glauben will kann leicht die Realität verzerren. Wenn man in der einzigen verbleibenden Supermacht aufgewachsen ist, dann will man als patriotischer US-Amerikaner gerne glauben wie großartig das eigene Heimatland ist. Schließlich heißt es doch das Land der Freiheit und Heimat der Mutigen. Doch die Wahrheit ist ein scharfes Schwert und die Realität holt jeden früher oder später ein ...
x Leonard Cohen - Democracy (Live in London) {7:08}
LeonardCohen
Am 29.03.2019 veröffentlicht
Leonard Cohen - Democracy (Live In London) (Official Video) Lyrics: YouTube
Jedes Jahr profitieren Schweizer Grossbanken von rund 25 Milliarden Franken Subventionen, erklärt Finanzprofessor Marc Chesney.
Es geht nicht um direkte Subventionen aus der Staatskasse, sondern um indirekte Subventionen wie etwa in der Landwirtschaft oder bei den Fluggesellschaften. Die Flüge sind nur so billig, weil Fluggesellschaften für die gewaltigen verursachten Umweltschäden nichts zahlen müssen. Der Flugverkehr wird nicht mit Benzin- und Mehrwertsteuern belastet wie der Autoverkehr. Von einer CO2-Steuer ganz zu schweigen.
Andere indirekte Subventionen kommen der Landwirtschaft zugute. Neben den direkten Subventionen von jährlich rund 3,7 Milliarden Franken aus Steuergeldern müssen die Konsumentinnen und Konsumenten wegen des Grenzschutzes zusätzliche 3,5 Milliarden Franken in Form von höheren Preisen zahlen. Die Landwirtschaft profitiert also von insgesamt über sieben Milliarden Franken Subventionen jährlich. Das hat die OECD ausgerechnet.
Doch dies ist nur ein Bruchteil der Subventionen, von welchen die Grossbanken profitieren. Es handelt sich durchwegs um indirekte Subventionen, nur sind diese etwas weniger augenfällig als bei der Landwirtschaft oder beim Flugverkehr.
Finanzprofessor Marc Chesney von der Universität Zürich zitiert in seinem neusten Buch* eine wenig beachtete Berechnung des Internationalen Währungsfonds aus dem Jahr 2014. Der IWF wies die indirekten Subventionen an die Schweizer Grossbanken für die Jahre 2011 und 2012 mit jährlich 25 Milliarden Dollar aus, was ungefähr 26,7 Milliarden Franken entsprach. Hauptgrund: Grossbanken können sich viele Milliarden zu tieferen Zinsen beschaffen als andere Marktteilnehmer. Ihre Gläubiger und Investoren sind überzeugt, dass die Grossbanken nicht pleite gehen können, weil sie von einer impliziten Staatsgarantie profitieren. Dank diesem Vorteil können sich Grossbanken auf Kosten anderer Banken noch stärker ausbreiten. Das Gleiche gilt für die Grossbanken im Ausland: Für die Eurozone gab der IWF den Wert der impliziten Staatsgarantien mit jährlich 150 Milliarden Dollar an, für Grossbritannien und Japan mit je 55 Milliarden Dollar.
Ganze 20 Steuerfahnder sind in NRW mit den komplizierten Cum-EX Fällen betraut. Das ist nicht gerade viel. Es geht um Berge von Akten, Notizen und Mailverkehre. Die ersten Fälle aus dem Jahr 2008 drohen zu verjähren noch bevor es zu einer Anklage kommt. Doch die nordrheinwestfälischen Ministerien wiegeln ab: alles nicht so schlimm, es geht ja nur um gut 55 Milliarden Euro, die uns allen gestohlen wurden. […]
Experten schätzen, dass es allein in den laufenden Ermittlungsverfahren in NRW um 5 Mrd. Euro geht! […] Damit wäre der Digitalpakt bereits finanziert. Und vor allem: Davon lässt sich ein ganzes Heer an Ermittlern einstellen, und es bliebe immer noch was übrig.
Etwa 20 Personen kümmern sich in NRW um die Ermittlungen rund um die Cum-EX-Deals. Und die reichen nicht aus, um der Datenflut Herr zu werden. Dabei sind viele Fälle nicht einmal in der Bearbeitung. Und die Zeit drängt: die frühen Fälle vor 2009 drohen zu verjähren. Der Bund deutscher Kriminalbeamter meint, wir bräuchten mindestens 50 Fahnder, um die Fälle aus Akten und Emails schnell genug zu rekonstruieren.
Doch die Landesregierung geht in Deckung und wiegelt ab: Von Verjährungen sei ihr nichts bekannt […] Das Innenministerium beruft sich auf zwei erfahrene Leiter von Ermittlungskommissionen im Bereich Wirtschaftskriminalität (wow, immerhin zwei) Cum-Ex habe höchste Priorität (ja, auf dem Papier).
Weltfinanzkrise oder globale Finanzkrise bezeichnet eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab 2007. Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA. Als Beginn der Finanzkrise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankfinanzkredite sprunghaft an.[1] Ihren Höhepunkt hatte die Krise im Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers am 15. September 2008. Die Finanzkrise veranlasste mehrere Staaten, die Existenz großer Finanzdienstleister durch Kapitalerhöhungen enormer Größe durch vor allem staatliches Fremdkapital, aber auch Eigenkapital zu sichern. Einige Banken wurden verstaatlicht und später geschlossen. Die ohnehin hohe Staatsverschuldung vieler Staaten stieg krisenbedingt stark an, vor allem in den USA.
Auch wurden die Leitzinsen niedrig gehalten bzw. noch weiter gesenkt, um eine Kreditklemme zu verhindern bzw. abzumildern. Dennoch übertrug sich die Krise in der Folge in Produktionssenkungen und Unternehmenszusammenbrüchen auf die Realwirtschaft. Viele Unternehmen, wie der Autohersteller General Motors, meldeten Insolvenz an und entließen Mitarbeiter. Am 3. April 2009 schätzte der Internationale Währungsfonds (IWF) die weltweiten Wertpapierverluste infolge der Krise auf vier Billionen US-Dollar.[2][3]
========== Geheimakte Finanzkrise {44:30 – Start bei 17:55 – Ingrid Matthäus-Maier: »Er [Josef Ackermann] hat diese Krise erst ausgelöst…«}
Wolfgang Uwe Bollinger
Am 18.09.2018 veröffentlicht
Der Fall schien klar: Die US-Bank Lehman Brothers löste die Finanzkrise 2008 aus. ZDFzoom enthüllt nun, welche Verantwortung die Deutsche Bank trug und wie sie um ihr Überleben kämpfte.
Geheimakte Finanzkrise
ZDF 20.09.2018 - 22.45 h
Die Doku zeigt, dass die Deutsche Bank über Jahre wissentlich gefährliche Papiere verkaufte und 2007 provozierte, dass in Deutschland der Staat Banken stützen musste. Ihre eigenen Probleme vertuschte die Bank und rühmte sich, ohne staatliche Hilfe auszukommen.
Diese Strategie hat die einst größte Bank der Welt eingeholt. Seit Jahren hat sie mit den Folgen der Krise zu kämpfen. Der ehemalige Finanzminister Wolfgang Schäuble sagt über den einstigen Branchenprimus im Interview mit ZDFzoom:
„Wenn Sie sich die aktuelle Situation der Deutschen Bank anschauen, ganz übern Berg, um es höflich zu sagen, sind sie immer noch nicht. Deswegen hätten sie früher mit ein bisschen mehr Demut vielleicht ein bisschen von den großen Schäden, die eingetreten sind, vermeiden können.“
So hat die Bank Schrott-Kreditbündel in aller Welt geschnürt – auch in Deutschland – obwohl man wusste, dass viele faule Hypotheken dabei waren.
Bis in den Juli 2007 verkaufte man die Papiere auch an die deutsche IKB – bis die insolvent wurde. Als die IKB Hilfe brauchte, strich die Deutsche Bank die Kreditlinie. Ingrid Matthäus-Maier, damals die Chefin der Staatsbank KfW – Anteilseignern der IKB – spricht in ZDFzoom erstmals offen über diese Zeit und Deutsche Bank -Chef Josef Ackermann: „Er hat diese Krise erst selber ausgelöst, um dann die anderen Beteiligten zu treiben, dass sie die Krise lösen, und zwar ohne dass die Privaten bluten. Wir fühlten uns erpresst als KfW-Vorstand insbesondere von Ackermann. Er war mit Sicherheit der Brandstifter, der war weder integer noch war er anständig, er war skrupellos und hat sich das Problem vom Hals gehalten.“
Auch aus der Bank selber kommt scharfe Kritik. Erstmals gibt der aktuelle Chefökonom David Folkerts-Landau ein ausführliches Fernsehinterview. Die Strategie Ackermanns, um jeden Preis den Umsatz zu steigern, eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent zu fordern sei „töricht“ gewesen: „ So voraus zustürmen, war also ein großes Risiko“. Geheime Unterlagen der Bank belegen, wieviel Risiko die Bank auf sich geladen hatte und wie schlecht es ihr schon im Oktober 2008 ging. Ackermann sagte damals: „Es wäre eine Schande, wenn wir einräumen müssten, dass wir Geld vom Steuerzahler brauchen.“ Der Chefökonom Folkerts-Landau dazu gegenüber ZDFzoom: „Ich war bei dieser Telefonkonferenz dabei, als Joe [Ackermann] diesen Satz sagte. Es war eine der egozentrischsten politischen Entscheidungen, die ich je von einem leitenden Banker, gesehen habe. Wenn wir das Geld genommen hätten, wäre Joe [Ackermann] seinen Job wohl losgeworden. Aber das hatte er offenbar so nicht vorgesehen.“ Durch die Aussage Ackermanns sei verhindert worden, dass die Bank rechtzeitig aufgeräumt habe: „Das war so ein schwerer politischer Fehler. Es ist einfach völlig unverständlich, wie ein hochrangiges Mitglied der Finanzindustrie diese Entscheidung treffen konnte.“
Heute ist bekannt: Allein in den USA lieh sich die Deutsche Bank in kurzer Zeit über 70 Milliarden Dollar. Außerdem profitierte sie von diversen direkten Finanzspritzen. Experten sind sich einig: längst droht eine neue, schlimmere Krise. Die Verschuldung ist weltweit höher als nach dem Zweiten Weltkrieg. Wolfgang Schäuble sagt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür spreche, dass die nächste Krise kommt. Der Chefökonom der Deutsche Bank Folkerts-Landau teilt diese Sorge: „Ich wäre überrascht, wenn wir in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht wieder eine sehr schwere Krise erleben würden. Ich glaube, da kommt eine Reihe von Elementen zusammen, die mich buchstäblich nachts wach halten.
Quelle
ZDF ZOOM
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfz...
Liberalism 'has outlived its purpose' — President Putin speaks exclusively to the Financial Times {6:42 – Start bei 0:47}
Financial Times
Am 27.06.2019 veröffentlicht
Russian President Vladimir Putin speaks to FT editor Lionel Barber about foreign affairs and relations with the UK in an exclusive interview at the Kremlin
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For more video content from the Financial Times, visit http://www.FT.com/video
Putin im Video ab 1:06:
»Die regierenden Eliten haben sich von den Menschen losgesagt.«
Eric Frey, transatlantisches Sturmgeschütz beim angesehenen österreichischen Standard über den bösen Putin:
Dirk Müller bei PULS 4 Lachanfall {51:22 – Start bei 2:27}
Abzocke Pur
Am 19.12.2014 veröffentlicht
Dirk Müller bei PULS 4 24 11 2014
Der Standart Reporter is mal richtig peinlich..
Im Folgenden einige Brzezinski-Zitate zur Ukraine aus der einzigen Weltmacht:
S. 74f.: » Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Rußland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen werden würde […] Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Rußland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.«
S. 127f.: »Irgendwann zwischen 2005 und 2010 sollte die Ukraine für ernsthafte Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein, insbesondere wenn das Land in der Zwischenzeit bedeutende Fortschritte bei seinen innenpolitischen Reformen vorzuweisen und sich deutlicher als ein mitteleuropäischer Staat ausgewiesen hat.«
[Fundstück 33: Schach, Ukraine und Russland, Ein Blick in das Buch von Zbigniew Brzezinski "Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft", Taschenbuchausgabe 1999, Hans Springstein, Freitag-Community, 20.02.2014 – Hervorhebungen von mir]
»Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraine schließlich vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieser Organisationen werden möchte. Es ist davon auszugehen, dass sie, um ihre Eigenständigkeit zu stärken, beiden beitreten möchte, wenn deren Einzugsbereich einmal an ihr Territorium grenzt und sie die für eine Mitgliedschaft notwendigen inneren Reformen durchgeführt hat. Obwohl dies Zeit brauchen wird, kann der Westen – während er seine Sicherheits- und Wirtschaftskontakte mit Kiew weiter ausbaut –‚ schon jetzt das Jahrzehnt zwischen 2005 und 2015 als Zeitrahmen für eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge fassen.«
Victoria Nuland's Admits Washington Has Spent $5 Billion to "Subvert Ukraine" {8:46 – Start bei 7:43}
ALL Gaming Exploits
Am 09.02.2014 veröffentlicht
American Conquest by Subversion: Victoria Nuland's Admits Washington Has Spent $5 Billion to "Subvert Ukraine"
"After three visits to Ukraine in five weeks, Victoria Nuland explains that in the past two decades, the United States has spent five Billion dollars ($5,000,000,000) to subvert Ukraine, and assures her listeners that there are prominent businessmen and government officials who support the US project to tear Ukraine away from its historic relationship with Russia and into the US sphere of interest (via "Europe").
Victoria Nuland is the wife of Robert Kagan, leader of the younger generation of "neo-cons". After serving as Hillary Clinton's spokesperson, she is now undersecretary of state for Europe and Eurasia." Diana Johnstone
Hear Victoria Nuland's very concise, almost victorious speech
Jobs for the boys: Biden's son signs for Ukraine gas giant {3:35}
RT
Am 14.05.2014 veröffentlicht
A son of the US Vice-President has joined the board of directors of Ukraine's largest private gas producer. Hunter Biden now leads the company's legal unit - getting the position a few weeks after his father's trip to Kiev. And, as Marina Portnaya explains, this could be more than just a coincidence. READ MORE: http://on.rt.com/bisl8z
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Subscribe to RT! http://www.youtube.com/subscription_c...
Krieg den Milliardären
Am 08.07.2014 veröffentlicht
Ist es Kabarett? Ist es ernst gemeint?
Ich meine, es ist TOT-ERNST gemeint!
Georg Schramm referierte auf einer Veranstaltung der GLS Bank im Juni 2014 über den Konflikt des 21. Jahrhunderts: Den Krieg der Reichen gegen die Armen
Die amerikanische Digitalplattform tumblr wechselt den Besitzer. Das ist erfreulich, denn so hat eine der wichtigsten Websites des Web 2.0 eine Chance auf Fortbestand. Nachdem Yahoo 2013 noch sagenhafte 1,1 Milliarden Dollar für tumblr bezahlt hatte, ging das Portal jetzt für weniger als zehn Millionen Dollar samt zweihundert Mitarbeitern an Automattic, die Dachfirma von Wordpress.com. Für Yahoo, das inzwischen zum Telekommunikationskonzern Verizon gehört, macht das Geschäft einen Verlust von mehr als 99 Prozent aus. Nach einem Jahrzehnt utopischer Unternehmensbewertung im Internet kehrt langsam vielleicht etwas mehr Vernunft ein, die den Firmen vernünftiges Arbeiten jenseits unerfüllbarer Erwartungen ermöglicht.
Das könnte gerade tumblr entgegenkommen. Die Plattform ist bekannt für ihre große Vielfalt, aber auch für Vermarktungsschwierigkeiten. 2007 als Microblogging-Plattform gegründet, ermöglicht tumblr den Nutzern, eigene Seiten aufzusetzen und nach Belieben zu gestalten. Über einen Feed und Hashtags sind diese potentiell miteinander verbunden. Anders als auf komplett festgelegten Plattformen wie Instagram oder Facebook, die nur Inhalte innerhalb des Quadrats oder Rechtecks von Posts erlauben, herrschte auf tumblr großer Freiraum, der auch genutzt wurde. Dies war getragen von einem undogmatischen Erkundungsdrang, der vielen Künstlern ihr erstes Publikum verschaffte.
Ein Ort für „Not Safe For Work“-Inhalte
Unter Millennials, gerade im englischsprachigen Raum, gilt tumblr als Plattform positiver Politisierung, Aufklärung und Entfaltung. Bis heute verzeichnet tumblr.com monatlich mehr als 350 Millionen Zugriffe. Das bedeutet für den Betreiber, er muss Aufwand treiben, um Fake News auszuschalten, den Jugendschutz zu gewährleisten und Kriminalität zu unterbinden.
tumblr war stets auch ein Ort für Inhalte, die als „Not Safe For Work“ (NSFW) bezeichnet werden, also alles, was nicht auf dem Arbeitsbildschirm erscheinen sollte, aber doch in einer freiheitlichen Gesellschaft seinen Platz hat. Nach einem Vorfall um Kinderpornographie, die nicht rechtzeitig entdeckt wurde, nahm Apple tumblr aus dem Appstore. Verizon, um Wiedergutmachung bemüht, entschloss sich, NSFW-Inhalte per Algorithmus wegzufiltern und schloss viele langjährige Nutzer aus.
Dann gibt es den Fall von Tumblr, was ich jetzt bitte doppeldeutig zu lesen bitte. Das ehemalige Wunderkind wurde einst für 1.1 Milliarden übernommen und kann jetzt von Automattic für schlappe 3.3 Millionen USD erstanden werden. Das ist in etwa so, als würde man eine teure Limosine für den Preis einen Neu-EScooters kaufen. Wenn man geraden einmal 0.3 Prozent seines Erstpreises erzielt, dann würde ich das in etwa einen so guten Deal nennen wie die Versuch, unserer Kneipe nebenan einen Mchelinstern für seine Currywurstplatte zu verpassen.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
Für diejenigen, die es explizit zu brauchen glauben:
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