Freitag, 10. April 2020

Massenhypnose plus Katastrophen-News, Tag 71: Die Meldungen sind wichtiger als die Fakten

Corona Diese Krankheit ist ernst. Aber wir haben sie zu einer Katastrophe gemacht. Politik und Medien spielen dabei eine große Rolle


Das Virus hat großen Schaden angerichtet. Es hat Leben vernichtet und Menschen ins Unglück gestürzt. Aber es hat noch mehr getan: Es hat unsere Schwäche entlarvt. Jenseits der persönlichen Betroffenheit, der eigentlichen Opfer und ihrer Angehörigen wird das die dauerhafte Botschaft dieser Krankheit sein: Wir sind anfälliger, als wir dachten.

Es ist die Rede von der „größten Bedrohung seit dem Krieg“, es heißt, dies sei die dunkelste Stunde der Menschheit. Aber das hier ist kein Krieg und es fallen einem noch ein paar dunklere Stunden ein. Die dramatische Rhetorik hat vor allem den Sinn, die Reihen zu schließen. Es muss schließlich begründet werden, warum wir alle über Nacht eines großen Teils unserer Bürgerrechte verlustig gegangen sind, warum das öffentliche Leben stillgelegt wurde, warum nichts mehr geht, was unsere Gesellschaft ausmacht. Es sind sogar die Kirchen, Synagogen und Moscheen geschlossen!

Die Realität ist nüchtern. Nach allem, was wir wissen, handelt es sich bei Covid-19 um eine Krankheit, die eine Minderheit der Menschen ernsthaft bedroht. Die Politik hat beschlossen, zugunsten dieser Minderheit der Mehrheit sehr schwere Lasten aufzubürden. Ob es andere Wege gegeben hätte, ist offen – und wird nach allem, womit man rechnen muss, auch offen bleiben. Denn lässt sich tatsächlich vorstellen, dass nach dem Ende der Pandemie ein allgemeines Urteil gefällt wird, die Regierung habe zu schnell und zu scharf reagiert? Oder werden wir nicht vielmehr gezwungen sein, alles auch im Nachhinein gutzuheißen, weil so viel auf dem Spiel steht?

Es gibt einen Namen für das Streben nach Einmütigkeit, das so übermächtig wird, dass es jede realistische Abschätzung von Handlungsalternativen verdrängt: „Groupthink“. Der Begriff stammt aus der Psychologie der siebziger Jahre – und wie in einem gigantischen Feldexperiment füllen wir ihn zurzeit mit Leben. Es gibt ein paar Ausnahmen: Die Schriftstellerin Juli Zeh hat an unsere Verfassung erinnert, nach der bei Grundrechtseingriffen immer das mildest mögliche Mittel gewählt werden muss – eine hierfür notwendige Debatte habe aber nicht stattgefunden. Der Journalist Heribert Prantl hat geschrieben, man müsse „nicht nur entschlossen gegen das Virus kämpfen, sondern auch gegen eine Stimmung, die die Grund- und Bürgerrechte in Krisenzeiten als Ballast, als Bürde oder als Luxus betrachtet“.

Aber es sind wenige Stimmen, und sie verschaffen sich kein Gehör. Und im Bundestag fehlt die Opposition.

Die Angst vor der Krankheit hat die Demokratie aufgegessen. Obwohl wir über die Krankheit nicht sehr viel wissen – oder gerade deswegen. Der Medizinstatistiker Gerd Antes, Professor in Freiburg und weltweit renommierter Experte in seinem Fach, hat dem Spiegel gesagt: „Es gibt zwei enorme Probleme mit den Zahlen: Wir wissen nicht, wie viele Menschen sich bislang mit dem neuen Coronavirus infiziert haben und wie viele jeden Tag hinzukommen. Außerdem ist unklar, wie viele Menschen ursächlich an einer Infektion sterben.“

Wenn dieser Satz zutrifft, müsste er eigentlich die gesamte Corona-Politik der Regierung hinwegfegen. Stattdessen verklingt er einfach. Untergegangen ist auch, dass die zentrale Argumentation der Bundeskanzlerin, welche Bedingungen eintreten müssen, damit die Restriktionen gelockert werden, inkonsistent ist. Merkel hatte gesagt, Ziel sei es, dass die Zahl der Infizierten sich erst in einem Zeitraum von zehn Tagen verdoppele, dann war von zwölf Tagen die Rede, dann von 14. Es sind nicht die wechselnden Zahlen das Problem, die sind den Unsicherheiten der Krise geschuldet. Das Problem ist das Argument selbst: Wir kennen die reale Zahl der Infizierten gar nicht, wir wissen nur, wie viel getestet wird. Wenn die Krankheit schon einen hohen Durchseuchungsgrad erreicht hat, richtet sich die Zahl der Infizierten schlicht nach der Zahl der Tests – das sagt über die Gefährlichkeit der Krankheit oder über die Überlastung des Gesundheitssystems nichts aus.

mehr:
- Rausch des Notstands (Jakob Augstein, der Freitag, 10.04.2020 – Hervorhebungen von mir)
siehe auch:
Corona: »mit« oder »durch«? Cargo-Kult-Wissenschaft, Zivilcourage, Leitmedien und Entsetzen (Post, 03.04.2020)
Medienkritik in Corona-Zeiten Professor Drosten hat immer recht – nein! (Lamya Kaddor, t-online.de, 02.04.2020)
- US-Massenhysterie auf Kuba? (Post, 28.02.2018)
x
Corona 22 Erste Ergebnisse aus Heinsberg, Was ist eine Triage, Übersterblichkeit, Es wird obduziert {16:07}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
Was ist eine Triage?
Was ist eine Übersterblichkeit
Erste Ergebnisse aus Heinsberg von Prof. Streeck
Danke an die Pathologen, es wird obduziert
Literatur und Videotips für die Feiertage
x
Corona-Forschung in Heinsberg: Erste Ergebnisse der Studie | WDR aktuell {49:42}

WDR aktuell
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
Die Ergebnisse der Studie in Heinsberg könnten beeinflussen, wann der Shut Down vorbei ist. In der Pressekonferenz mit Ministerpräsident Armin Laschet erklärt der Virologe Prof. Streeck mehr zur „Covid-19 Case-Cluster-Study“.
Die neusten Informationen in unserem Live-Ticker: https://www1.wdr.de/nachrichten/theme…
Dieser Beitrag wurde am 09.04.2020 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.

Hier die Zeitmarken: 0:20 Ministerpräsident Laschet stellt vor 2:57 Landrat Stephan Pusch zur Lage in Heinsberg 7:27 Prof. Dr. Hendrik Streeck stellt das Team und die Methodik vor 11:37 Erste Zwischenergebnisse der Studie: Immunität in Gangelt 19:12 Fragen an die Wissenschaftler: Wie weit kann man die Auflagen lockern? 23:00 Gibt es Empfehlungen für Kitas und Schulen? 27:30 Ist die Dunkelziffer aus Heinsberg übertragbar auf NRW oder Deutschland? 37:40 Wie lange hält die Immunität an? Was sind die Infektionswege? 45:20 Wie kann man die Ergebnisse auf Deutschland übertragen?
x
Corona: Virologe Prof. Streeck u. Pathologe Prof. Püschel (Hamburg) bei Markus Lanz 9.4.20 {34:36 – Start bei 2:43 – Streeck: »Wieviele der Infizierten sterben daran?«}

Kölner Karneval
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
BITTE TEILEN, damit möglichst viele Menschen informiert werden!
Prof. Hendrik Streeck, Virologe berichtet von den Ergebnissen seines Corona-Forschungsprojektes über das stark betroffene Heinsberg. Und er erläutert, ob er eine Lockerung der Einschränkungen für möglich hält.
Prof. Klaus Püschel, Pathologe: "Die Angst vor dem Virus ist übertrieben", sagt der Hamburger Rechtsmediziner, der bislang 50 Corona-Tote obduziert hat. Er erzählt von seiner Arbeit und seinen Erkenntnissen.
x
mein Kommentar:
aus urheberrechtlichen Gründen?
Sicher! aus rein urheberrechtlichen Gründen!! 😂

Virologe Streeck kritisiert bei Lanz Corona-Maßnahmen {20:33 – Start bei 7:07 – Streeck: »So eine Studie muß gemacht werden!«}

ZDFheute Nachrichten
Am 01.04.2020 veröffentlicht 
Der Virologe Streeck sagt, das Hauptproblem in der aktuellen Diskussion seien fehlende Daten und Fakten, um Entscheidungen zu treffen. Die Wirkung der Maßnahmen vor der Kontaktsperre sei nicht ausreichend überprüft worden, außerdem fehlten Richtlinien für eine Exit-Strategie, so Streeck. Er betont jedoch, es sei zum jetzigen Zeitpunkt auch falsch, alle Maßnahmen wieder zurückzudrehen.
Im stark von Corona-Fällen betroffenen Kreis Heinsberg haben Prof. Streeck und sein Team diverse Oberflächen getestet und kein aktives Virus nachweisen können: Weder auf Handys, Türklinken, Waschbecken noch Katzen, selbst bei hoch infektiösen Familien. Er betont daher, es gebe stand jetzt keine Gefahr, beim Einkaufen, jemand anderen zu infizieren. Die bisherige Forschung zeige: Vor allem große Menschenmengen mit viel Kontakt seien eine Gefahr, also beispielsweise Partys und Fußballspiele.
Prof. Hendrik Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn. Er wird mit seinem Team im Kreis Heinsberg jetzt noch genauer untersuchen, wie sich das Virus ausgebreitet hat. Er will auch der Frage nachgehen, wie hoch die Dunkelziffer von nicht erkannten Krankheitsfällen ist. Davon, dass das RKI keine solche Studie geplant hatte, zeigte er sich überrascht.
In der Debatte über Mundschutz positioniert sich Streeck klar und sagt, entlang der Empfehlungen der WHO, dass ein flächendeckender Mundschutz nicht angemessen sei. Vor allem deshalb, weil die Schutzausrüstung etwa bei Menschen im medizinischen Bereich dringender benötigt würde.
x
Was auffallen könnte:
- am Tag 54 nach Ausrufen einer Pandemie durch die WHO (24.03.2020) empfiehlt das für das deutsche Corona-Handling federführende Robert-Koch-Institut (RKI), Obduktionen möglichst zu vermeiden.
Am gleichen Tag gibt das RKI das Durchschnittsalter der Covid-19-Toten an: 80 Jahre. (Quelle: Meikel Dachs, RKI empfiehlt keine Obduktion bei Covid-19 | Todeszahlen nicht korrektboostyourcity, 06.04.2020)
Am gleichen Tag ändert das RKI seine Zählweise:
Das RKI hat heute die Falldefinition angepasst. Es wird jetzt auch als Covid-19-Fall gezählt, wenn jemand Kontaktperson eines bestätigten Covid-19-Falls ist und Symptome zeigt.   
[Berlin Online Stadtportal, Coronavirus: Derzeit 1425 bestätigte Fälle in Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Pressestelle, Pressemitteilung vom 24.03.2020]
- 62 Tage nach Ausrufen einer Pandemie durch die WHO (01.04.2020) denkt ein deutscher Virologe in einer Talkshow über eine repräsentative Studie nach!
- am Tag 68 nach Ausrufen einer Pandemie durch die WHO (07.04.2020) wird in Deutschland Kritik an der RKI-Empfehlung laut, Covid-19-Verstorbene möglichst NICHT zu obduzieren.

Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten. 
[…] In der RKI-Empfehlungen vom 24.03.2020 heißt es u.a.: „Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierende Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben.“ Diese Empfehlung richte, so Bürrig, das Augenmerk auf die Vermeidung von infektionsgefährlichen Aerosolen bei der Leichenöffnung. Das sei ein wichtiger Aspekt, aber als Entscheidungsgrundlage zu schmal. Zumal bei den Obduktionen nach allen einschlägigen Vorgaben der Schutz des medizinischen und nicht-medizinischen Personals sichergestellt wird. BDP und DGP bitten das RKI darum, die Gesundheitsbehörden entsprechend zu informieren.
[Pressemitteilung BDP/DGP - COVID-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Obduktion klären, Bundesverband Deutscher Pathologen, 07.04.2020]

mein Kommentar:
Während die deutsche Öffentlichkeit gebannt an den Lippen der Politiker und Mediziner hängt, um zu erfahren, wann sie wieder auf das Licht am Ende des Tunnels hoffen darf,
werden seriöse Leute, die eine andere Meinung äußern, ausgegrenzt:
- Unsere demokratische Meinungsfreiheit: Du sollst nicht Kontakt pflegen mit Leuten, die meinen guten Ruf in Gefahr bringen könnten! (Post, 30.03.2020)
und kämpfen Blogger und YouTuber um ihre Reputation:
x
Corona 09 - Das ZDF greift an - 10 Fragen ! Leben wir noch in einer DEMOKRATIE? {26:58}

Coach Cecil
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
Corona 09 - Das ZDF greift an - 10 Fragen ! Leben wir noch in einer DEMOKRATIE?
KEINE EMPFEHLUNGEN zu meinen Nahrungsergänzungen
x
unterdessen meldet schon mal der Bewahrer des bundesdeutschen Mainstream-Narrativs, Claus Kleber, Bedenken an der Streeck-Studie an:
"Man braucht weiterhin Maßnahmen" {6:30 – Start bei 2:00 – Kleber: »Nun wurde heute verkauft, daß es doch ein bedeutender Fortschritt sei, daß endlich einmal die Dunkelziffer ausgeleuchtet wurde.«}

ZDFheute Nachrichten
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
Virologe Christian Drosten sagt, die bekanntgegebene Letalitätsrate in der Heinsberg-Studie von 0,37 Prozent sei nicht neu. Bei einer Rate von 15 Prozent Immunität in der Bevökerung bräuchte es weitere Maßnahmen, die die Geschwindigkeit des Ausbruchs ausbremsten.
x
mein Kommentar:
Honi soit qui mal y pense [siehe Wikipedia]
Genau hinhören!!
Wie soll man Klebers Worte anders als abwertend verstehen, wenn er sagt: 
»Es wurde verkauft…« ?
Da soll sich jeder seine eigenen Gedanken zu dieser Sprachwahl – zumal in einer Nachrichtensendung – machen!
zu Claus Kleber:
Damit die ZDF-Zuschauer gleich Bescheid wissen, wird gleich zu Beginn per Laufschrift die Nachricht, dass China die Provinz Hubei öffne, mit dem Akzent versehen: „Pekings Propaganda“. Selbst in diesen kritischen Zeiten können die antikommunistischen Kämpfer des heute Journal mit Claus Kleber an der Spitze nicht auf solchen Kampagnenjournalismus verzichten. Entsprechend geht dann Claus Kleber zur Sache: er kritisiert China wegen Wochen des Zögerns und Unterdrückung der Wahrheit. Wendet Claus Kleber diese kritische Haltung auch gegenüber dem deutschen Gesundheitsminister Spahn an? Auch hierzulande gab es Zögern. – Und dann kommt minutenlang der Systemvergleich und Häme über China. Selbstverständlich gespickt mit Wörtern wie Regime. „Abgeriegelt mit allen Mitteln eines autoritären Staates“. China stelle das Wohl der Gemeinschaft über die Freiheit des Einzelnen. Usw.

Schauen Sie sich die ersten 4:16 Minuten dieses Stücks aus der Küche des Heute Journals mal an. Es ist ein überzeugendes Dokument dafür, dass wir einen ausgeprägten Kampagnenjournalismus haben und dass wichtige Medien immer noch in den Gräben des Kalten Krieges verharren, jetzt auch im Kampf gegen China und nicht mehr nur gegen die Russen. 

[Albrecht Müller, Der konsequenteste Kampagnenjournalist: Claus Kleber; Heute Journal vom 24.3.2020, NachDenkSeiten, 26.03.2020]
Der konsequenteste Kampagnenjournalist: Claus Kleber (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 26.03.2020)
- Gleiwitz 2.0 – transatlantischer Kleber übt schon mal öffentlich für den Ernstfall (Post, 26.03.2020)
x
Fury in the Slaughterhouse & WDR 4: "Time To Wonder" | WDR {6:07}

WDR
Am 07.04.2020 veröffentlicht 
Ein besonderer Song in dieser seltsamen Zeit: WDR 4 und Fury in the Slaughterhouse haben eine neue Version des allerersten Fury-Hits „Time To Wonder“ produziert, u.a. mit Wolfgang Niedecken, Jan Josef Liefers, Laith Al Deen, Johannes Oerding, Mirja Boes, Guildo Horn, Henning Krautmacher, Purple Schulz uvm.
Das Corona-Virus hat die ganze Welt im Griff, die meisten sind #Zuhause und befolgen die Vorsichtsmaßnahmen. Das betrifft auch viele Stars und Künstler. Mit dabei sind viele Künstlerkollegen, die wie ein Großteil der Bevölkerung #Zuhause bleiben, Musiker des WDR Funkhausorchesters, WDR 4-Moderatorinnen und Moderatoren.
x
mein Kommentar:
Als »Fünfte Kraft« ist es unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dafür zu sorgen, daß es uns mindestens genausogut geht wie Claus Kleber (oder anderen, die unsere Gesellschaft ständig mit Nato-Propaganda vergiften) oder denjenigen, die regelmäßig YouTube-Videos löschen oder Wikipedia manipulieren!
x

Sie setzen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel…

Das Ziel ist klar: Über Ostern sollen möglichst viele zu Hause bleiben. Eine offene und verständliche Information wäre hinderlich.

Für Emmanuel Macron und Donald Trump ist die Sache mit dem Coronavirus sowieso klar: «Es herrscht Krieg». Ein Krieg ist immer auch ein Propaganda- und Desinformationskrieg. Alle Mittel sind heilig, um das Kriegsziel zu erreichen. Die Regierungen anderer Staaten dramatisieren die Covid-19-Epidemie zwar nicht zu einem Krieg. Aber auch sie setzen eine PR-Maschinerie in Gang, der eine sachliche, ausgewogene Information zum Opfer fällt. Der Zweck heiligt die Mittel.

Auftritte von Regierungsmitgliedern und behördlichen Gesundheitsexperten sind inszeniert. Zahlen und Statistiken werden irreführend so zusammengestellt, dass der falsche Eindruck entsteht, die drastischen Kontaktverbote hätten bisher noch wenig bewirkt. Auf Ostern hin soll der Bevölkerung etwas Angst gemacht werden, damit trotz herrlichen Frühlingswetters möglichst viele Menschen in ihren vier Wänden bleiben.

Für ihre PR-Kampagne hat die Schweizer Regierung bereits rund fünf Millionen Franken Steuergelder aufgewendet und die Zürcher «Rod Kommunikation AG» dafür engagiert. Auf der Seite des Bundesamts für Gesundheit BAG leiten zwölf Personen während sieben Tagen in der Woche die Kampagne. Das berichtete der Tages-Anzeiger.

Wohlverstanden: Gegen flächendeckende Plakate und elektronische Anleitungen für Hygieneregeln und physische Abstände gibt es nichts einzuwenden. Doch wenn es um Informationen über die Pandemie geht, setzen die Behörden ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel, wenn sie übertreiben, gezielt falsche Assoziationen wecken und relevante Daten unter dem Deckel halten.

mehr:
- Corona: Statt zu informieren führen Behörden eine PR-Kampagne (Urs P. Gasche, InfoSperber, 10.04.2020)
siehe auch:

Coronakrise: Haben Virologen die Macht übernommen? | Terra X {6:42}

Terra X Natur & Geschichte
Am 23.03.2020 veröffentlicht 
Haben Virologen die Macht übernommen? Auch für die Politik sind Wissenschaftler derzeit die wichtigste Informationsquelle rund um das Corona-Virus SARS-CoV-2. Das Robert Koch-Institut (RKI) und auch der Name des Leiters des Instituts für Virologie an der Berliner Charité, Christian Drosten, sind mittlerweile in aller Munde. Seit dem Ausbruch der Pandemie herrscht Ausnahmezustand. Und der Kampf gegen die Seuche wird nicht nur im Labor geführt: Mediziner und Wissenschaftler haben jetzt viel Einfluss auf politische Entscheidungen. Dirk Steffens blickt auf die Beziehung zwischen Wissenschaft und Macht.
Dieses Video ist eine Produktion des ZDF.

mein Kommentar zum Video:
Eine solch geballte naive Sicht der Dinge erschreckt mich!
siehe dazu:
Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
Als ob es 
- den antirussischen Propaganda-Regen während der Ukraine-Krise, 
- den antirussischen Medien-Hype nach dem MH-17-Unglück, 
- die voreiligen Schuldzuweisungen nach der Vergiftung der Skripals und 
die sich aus immer den gleichen Quellen speisenden Meldungen über die Verwendung von Giftgas in Syrien 
nie gegeben hätte.
Sollen wir also den Meldungen von OPCW, Weißhelmen und SOHR einfach so glauben – wie Donald Trump vor einigen Jahren?

==========
Beim Luftangriff auf Damaskus und Homs am 14. April 2018 bombardierten die Streitkräfte der Vereinigten StaatenFrankreichs und des Vereinigten Königreichs syrische Einrichtungen bei Damaskus und Homs als Antwort auf einen mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff des syrischen Regimes auf ein Ziel in Duma.[1][Luftangriff auf Damaskus und Homs, Wikipedia, abgerufen am 12.04.2020] 
==========

Wundert es keinen Leitmedien-Konsumenten, daß unsere westliche Wertegemeinschaft inzwischen schon bei Mutmaßungen mit Raketen zuschlägt?

Wundert es niemanden, daß 
für die britischen Politiker schon einen Tag nach dem Giftanschlag auf die Skripals feststand, wer dafür verantwortlich war?

Genügt es dem normal-naiven Tagesschau- (oder auch heute-)Konsumenten, wenn man ihm sagt, es gäbe keinerlei vernünftige Zweifel an den herausposaunten Anschuldigungen (und das betrifft nicht nur den Fall Skripal, das betrifft auch MH17, die sogenannte Krim-Annexion und die Giftgas-Anschuldigungen)?

Und stutzt da niemand, wenn NICHT darüber berichtet wird, von wem die Weißhelme, die SOHR oder »Recherche-Gruppen« wie z.B. Bellingcat finanziert werden?

Zuckt da kein Fernseh-Zuschauer zusammen, wenn eine ARD-Talkshow mit dem Titel „Assad lässt Kinder töten – Wie lange wollen wir noch zuschauen?“ angekündigt wird?

Fällt es keinem Fernseh-Konsumenten auf, daß all die »kleinen Hitlers« des Nahen Ostens, denen in den letzten Jahrzehnten der Garaus gemacht wurde, auf großen Ölmengen saßen?

Fällt es keinem Leitmedien-Konsumenten auf, daß alle Leitmedien in Bezug auf die Ukraine die gleiche Position vertraten?

Und wundert es niemanden, daß unsere Leitmedien NICHTS darüber berichteten, daß Victoria Nuland in einer Rede vor US-Politikern und -Industriellen damit prahlte, daß die US-Regierung über 5 mrd. (US-amerikan.: 5 Billion) US-Dollar in einen Regime-Change in der Ukraine gesteckt habe?
siehe dazu:
- Mainstream goes Propaganda (Post, 08.05.2019)


Fallen niemandem die Chips aus dem Mund, wenn er sich
das Deckblatt der Planung einer im Juni 2001 von den Kommandeuren des nordamerikanischen Luft- und Raumfahrt-Verteidigungskommandos durchgeführten Übung ansieht?
Und niemand wundert sich, daß in der deutschen Wikipedia kein Artikel zu »Amalgam Virgo« existiert?

Besteht die geistige Tätigkeit eines bundesdeutschen Medienkonsumenten nur aus GLAUBEN?
Man schaue sich die Videos in folgendem Post an:
- „Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“ – Alexander Unzicker bei BUCHKOMPLIZEN (Post, 20.10.2019)

Corona-Lockdown wirkungslos? - Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Wittkowski  {17:44} 
xxx

Dennis 
ReUpload am 23.04.2020
Ursprünglich am 10.04.2020 veröffentlicht 
Wie sinnvoll sind Lockdown und social distancing als Maßnahmen gegen eine Epidemie wie Corona? Wir sollten alle die Regeln einhalten, aber wir sollten sie auch diskutieren. Prof. Dr. Knut Wittkowski, 20 Jahre Leiter der Abteilung Epidemiologie, Biostatistik und Forschungsdesign an der Rockefeller Universität in New York, bezweifelt, dass Kontaktsperren und Ausnahmebeschränkungen gegen Corona helfen. Damit würde die Epidemie nur verlängert, so der Experte für das Modelling von Epidemien. Einziger Schutz sei die Herdenimmunität.



Es geht nicht um Wahrheit, es geht nicht um Moral, es geht um Zeitvorsprung (Post, 27.12.2015)
Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 31.12.2002)
x
Die Meinung der Arbeiter über Studenten der 68er-Bewegung {0:43}

Gegen-Sozialismus.jimdo.com 
Veröffentlicht am 21.08.2012
Zitat aus obigem Video:
»Irgendwie wollten die Arbeiter nicht das richtige Klassenbewußtsein entwickeln. Vielleicht wollten sie lieber einen Opel Kadett…Dutschke & Co. hofften auf ein Proletariat, das es nicht gab.«

Mittwoch, 8. April 2020

Die Scheiß-Kommunisten schüren Corona-Angst!

Julian Röpcke ist verantwortlicher Redakteur im Ressort Politik bei der Bild-Zeitung. Jüngst schlich sich Röpcke an: Per Mail wollte er von Uli Gellermann wissen, "In welcher Art von Geschäftsbeziehung stehen Sie mit Sputnik Deutschland?" Und auch wie hoch denn die Vergütung sei, die Gellermann von den Russen bekäme. Röpcke bediente ein altes Ritual: Wer mit Russen redet, gar bei ihnen publiziert, der muss "bezahlt" sein, ein Agent Moskaus also. Nicht die Inhalte interessieren Röpcke, sondern dass einer überhaupt mit den Russen redet, ist ihm ein Graus.

Nachdem Röpcke nicht den Hauch einer Finanzierung finden konnte, ließ er wenig später den dicken BILD-Hund von der Leine: "Kreml-Propagandisten schüren Corona-Aufruhr“, schrie die Überschrift in die Gegend, und meinte damit damit jenen öffentlichen Spaziergang auf dem Rosa-Luxemburg-Platz zur Verteidigung des Grundgesetzes, zu dem die "Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand" und mit ihr auch Uli Gellermann aufgerufen hatte. So nebenbei unterstellte Röpcke in seinem Artikel noch den russischen Medien, sie würden Chaos und Anarchie auf den deutschen Straßen auslösen wollen, weil sie unterschiedliche Experten zu den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu Wort kommen ließen.

Röpcke, der das Grundgesetz nur vom Hörensagen kennt, will sich natürlich nicht inhaltlich mit dem Anliegen der Spaziergänger vom Luxemburg Platz auseinandersetzen. Da will man den Verteidigern der deutschen Verfassung lieber unterstellen, sie seien im Auftrag einer fremden Macht unterwegs: "Doch nun scheinen Mitarbeiter, Autoren und Sympathisanten der beiden Kreml-Sender die Sache selbst in die Hand zu nehmen“. Meint: Als die vom Kreml geplante Anarchie durch die Berichte von Sputnik und RT Deutsch nicht losgebrochen war, hätten Handlanger des Kreml die Organisation übernommen. Neben Null Inhalt natürlich auch Null Beweis, Hauptsache der BILD-Dreck bleibt hängen.

mehr:
- "Kreml-Propagandisten schüren Corona-Aufruhr" (Uli Gellermann, Rationalgalerie, 08.04.2020)
siehe auch:
Corona-Krise greift das Gehirn an (Uli Gellermann, Rationalgalerie, 08.04.2020)
SO MORDET SPRINGERS BILD (Post, 08.12.2019)
Bild-Zeitung und USA gegen die Welt: Schwanzus longus und Incontinentia oder: Die Angst innen und die Angst außen (Post, 20.09.2015)
- Entsetzlich: Der gute Ruf von BILD wird kaputtgemacht!!! (Post, 09.11.2005)
x

Montag, 6. April 2020

Massenhypnose, Tag 67: Moralkeule, Denkverbote und Vorerkrankungen

Corona Aktuell: Wenn Medien die Moralkeule schwingen und Denkverbote erteilen (Raphael Bonelli) {14:03}

RPP Institut
Am 05.04.2020 veröffentlicht 
Corona Aktuell: In diesem Video sehen Sie anhand eines aktuellen Beispiels, wie Medien emotionalisieren, moralisieren und uns damit manipulieren.

Das Trolley Problem - mit neuer Wendung {2:45}

Valentino Moll
Am 07.04.2016 veröffentlicht 
Das Trolley Problem mit neuer Wendung. Humanethik, Weichenstellerfall, Philosophie, Ethik, Recht, Respekt, Veganismus.
Ich habe das Video aus dem Englischen uebersetzt. Vielen Dank an Minimal Pro, der die urspruengliche Idee hatte.
Vielen Dank fuers Schauen!
Teilt es damit mehr Leute ueber Ihre Lebensweise nachdenken und Wir gemeinsam etwas erreichen koennen.
Lets Go Vegan and Save the Planet together.


„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird…“


Dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als dem Chef der Hamburger Rechtsmedizin, Professor Klaus Püschel (67). Und es sind verblüffende Worte. Denn er redet über genau das Virus, das gerade die Welt kopfstehen lässt: Corona.

Püschel und seine Mitarbeiter sind es, die derzeit die Corona-Toten aus Hamburg untersuchen. Das Ziel dabei: „Wir wollen von den Toten lernen für die Lebenden. Wir versuchen zu verstehen, woran die sogenannten Corona-Toten tatsächlich gestorben sind, um daraus Erkenntnisse zu ziehen für die klinische Behandlung der daran erkrankten Menschen. Wir schauen uns genau an: Wie hat das Virus das Herz, die Lunge, die anderen inneren Organe befallen?“

Und Püschel hat bereits erste Erkenntnisse gewonnen: So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben. „Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.“ Da sei das Virus sozusagen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Wir hatten – das weiß noch keiner – gerade auch die erste 100-Jährige, die an Covid-19 verstorben ist.“ Ob es da auch der letzte Tropfen gewesen sei? „Der allerletzte“, so Püschel.

Püschel will die Bevölkerung beruhigen. „Durch eine starke Fokussierung auf die eher wenigen negativen Abläufe werden Ängste geschürt, die sehr belasten“, so der Rechtsmediziner. Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit hier in der Region Hamburg, sagt er. „Covid-19 ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion.

mehr:
- Rechtsmediziner: „Ohne Vorerkrankung ist in Hamburg an Covid-19 noch keiner gestorben“ (Olaf Wunder, mopo.de, 06.04.2020)
siehe auch:
- Mehr als 1300 Corona-Tote in Deutschland (Nordkurier, 05.04.2020)

mein Kommentar:
Welchen Sinn macht die Meldung des Nordkuriers?
Sie berichtet von einer Anzahl von Menschen, die gestorben sind, und man hat bei ihnen das SARS-CoV-2-Virus gefunden.
Da den meisten Menschen die Zählweise des RKI (Robert-Koch-Institut) unbekannt ist, suggeriert diese Meldung, die Menschen seien »an« dem Virus verstorben (und nicht »mit«). So schürt diese Meldung zwangsläufig die Angst, das Virus (SARS-CoV-2) sei ursächlich für den Tod dieser Menschen verantwortlich.
x

Massenhypnose, Tag 67

Die Corona-Krise: Unvermeidliches Massensterben oder reine Panikmache? (Raphael Bonelli) {1:08:47}

RPP Institut
Am 06.04.2020 veröffentlicht 
Die Corona-Krise: Sterben jetzt große Teile der Bevölkerung oder ist das Corona-Phänomen nur eine extreme Panikmache der Medien? Univ-Doz. DDr. Raphael Bonelli zeigt die Dynamik im aktuellen Diskurs und was uns die Mainstream-Medien verschweigen, damit wir die Situation richtig beurteilen können.
x
Dazu nochmals Fakten:
Corona 18 {15:47 – Start bei 0:57 
– Schiffmann: »Neue Informationen zu Pneumonien«}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 04.04.2020 veröffentlicht 
Wo sind eigentlich die Grippefälle hin verschwunden? Ein neues Interview mit Prof. Gerd Bosbach einem bekannten Statistiker, der auch nicht versteht, warum wir derartige Massnahmen benötigen, um uns vor Covid-19 zu schützen. Die Geschichte in Lummerland nimmt eine dramatische Wendung.
Ist die Sterblichkeit und die Krankenhausbelastung wirklich ein überraschendes und neues Phänomen?


x
- xxx ()
x

Datenschutz­beauftragter kritisiert Gesetz zur elektronischen Patientenakte


Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hegt einem Bericht zufol­ge große Bedenken gegen die Pläne des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). Konkret kritisiert er die geplante Ungleichbe­hand­lung von Patienten mit mobilen Endgeräten und solche, die darüber nicht verfügen, wie das Handelsblatt berichtete.

Die Zeitung zitierte aus einer Stellungnahme Kelbers zum Entwurf des Patientendaten-Schutz-Gesetzes, der am vergangenen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Die ePA soll 2021 starten.

Patienten können ihre Daten dann auf dem eigenen Smartphone oder Tablet einsehen. Versicherte, die kein mobiles Endgerät besitzen, können ihre ePA zum Beispiel in einer Filiale ihrer Krankenkasse einsehen. Die Kassen sind aber erst ab 2022 verpflichtet, die technische Infrastruktur dafür zur Verfügung zu stellen. „Damit steht der Gesetzentwurf (...) in Widerspruch zu zentralen datenschutzrechtlichen Vorgaben“, zitierte das Handels­blatt aus Kelbers Stellungnahme.

mehr:
siehe auch:
x

Sonntag, 5. April 2020

Zweifel an RKI-Todeszahlen

In Deutschland sind bereits weit über 1000 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Doch stimmt diese Rechnung überhaupt?


Hamburg/Berlin - In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Corona-Todeszahlen in Deutschland stetig gestiegen. Mittlerweile werden täglich weit über 100 Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl erhöhte sich bis Freitag auf 1275 in Deutschland*. Die meisten Toten gibt es bislang in Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und NRW. Doch nun mehren sich Zweifel an den Todeszahlen, die von der Johns-Hopkins-Universität und dem Robert-Koch-Institut (RKI) genannt werden. Sind die gemeldeten Corona-Toten viel zu hoch berechnet - oder andersherum gar zu niedrig?

Das Durchschnittsalter der Corona-Toten ist laut RKI in Deutschland mit 80 Jahren ziemlich hoch. Das jüngste Todesopfer in Deutschland war 28 Jahre alt und hatte Vorerkrankungen. Viele der Verstorbenen hätten auch ohne die Erkrankung nur noch eine überschaubare Lebenserwartung gehabt. Manche lebten in Pflegeheimen. Ihr Immunsystem war bereits geschwächt. Doch verstarben sie letztlich unmittelbar und direkt an den Folgen der Coronavirus-Infektion?

Hamburg berechnet Corona-Tote anders - und fordert auch vom RKI Überprüfung der Zählweise


Die Gesundheitsbehörde der Stadt Hamburg erklärte jüngst, die Corona-Todesfälle anders zu zählen als das RKI. Beim Institut landen alle Verstorbenen, bei denen das Virus SARS-CoV-2 festgestellt wurde, in die Todeszählung. In Hamburg nur diejenigen, die nachweislich auch an Covid-19 gestorben sind. Das untersucht wiederum die Rechtsmedizin: Bei Sterbefällen mit positivem Corona-Test wird bei einer Obduktion die genaue Todesursache festgestellt.

Der Unterschied zwischen den Zählweisen ist gravierend: Am Donnerstag gab das Robert-Koch-Institut für Hamburg 14 Todesfälle an, die Gesundheitsbehörde Hamburgs dagegen lediglich acht. Viele der Verstorbenen litten bereits an teilweise schweren Vorerkrankungen. Hamburg drängt deshalb darauf, dass bundesweit die Zählweise überprüft wird.


mehr:
Zweifel an RKI-Todeszahlen: Gibt es in Wahrheit viel weniger Corona-Tote - oder sogar deutlich mehr? (Marcel Görmann, Merkur, 05.04.2020)
siehe auch:

Corona 19 - Erste Obduktionsergebnisse zeigen deutlich geringere Totenzahl durch Covid 19 {20:54}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 05.04.2020 veröffentlicht 
Spannende Ergebnisse aus der Gerichtsmedizin in Hamburg, die ersten Ergebnisse zeigen, dass die Zahlen des RKI zu hoch liegen und dass nur Patienten mit schweren Vorerkrankungen an Covid-19 gestorben sind.
Was hat es mit dem geheimen Regierungspapier "Wie wir Covid 19 unter Kontrolle bekommen" auf sich. Eine Mutter bittet um Hilfe und warum wird gezielt Angst gesteigert.

Am Telefon zur Informationspolitik “Corona”: Bodo Schiffmann {33:09}

KenFM
Am 05.04.2020 veröffentlicht 
Die Schwindelambulanz Sinsheim zählt zu den größten Schwindelambulanzen weltweit und hat sich besonders auf seltenere und bislang nicht erkannte Ursachen für Schwindelerkrankungen spezialisiert.
Ihr Leiter Dr. Bodo Schiffmann, Facharzt für Schwindelanfälle, wurde bereits mehrfach für seine Arbeit als Top-Mediziner in der jährlichen Ärzteliste benannt und ausgezeichnet.
Neben seiner Praxistätigkeit pflegt er schon seit Jahren einen YouTube-Videokanal, um diese Thematik Betroffenen und Interessierten näherzubringen.
Ab dem 14.03.2020 startete er eine neue Videoreihe zur Thematik Corona. Der Titel des ersten Videos heißt: Ein objektiver Blick auf Corona - mal ohne Panik https://www.youtube.com/watch?v=vcx7G…
Was hat Dr. Schiffmann dazu bewogen, diese Thematik in seine Videoreihe aufzunehmen, da er ja nun kein Virologe ist?
Drei seiner Videos wurden seitens YouTube gelöscht. Warum, wie kam es dazu? https://www.youtube.com/watch?v=0Hkwu…
Im neuesten und aktuellen Video Nr. 16 erläutert Dr. Schiffmann ein Papier des Robert-Koch-Institus zur Thematik "Obduktionen in Zeiten der Coronakrise". Worum geht es in diesem Papier? https://www.youtube.com/watch?v=gSn_Y…
Was sind die Erfahrungswerte, also das Feedback seitens der Kollegen und der Patienten, hinsichtlich seines Engagements einer Aufklärung abseits des Mainstreams? Wie schätzt er die offizielle Informationspolitik persönlich ein?
Diese und weitere Fragen zur aktuell kontrovers geführten Corona-Diskussion sind Bestandteil des heutigen KenFM am Telefon.
+++

Robert Koch Institut empfiehlt keine Obduktion bei Covid-19 vorzunehmen (Meikel Dachs, boostyourcity.de, 03.04.2020)
Kann das Coronavirus noch zu einem echten Killervirus werden? (Torsten Harmsen, Petra Ahne, Berliner Zeitung, 02.04.2020)
COVID-19 Nr. 2 – Aufruf zu parlamentarischem Untersuchungsausschuss (nachrichtenspiegel.de, 25.03.2020)
Virologin Mölling warnt vor Panikmache (rbb, 14.03.2020)
„Coronaviren sind zehn Mal weniger mutationsfreudig als Grippeviren“ (Norbert Lossau, WELT, 09.03.2020)
- Dr. Christoph Specht im Gespräch "Das Coronavirus ist kein Killer-Virus" (n-tv, 27.02.2020)
x
mein Kommentar:
Es ist mir völlig unbegreiflich, weshalb das RKI von Obduktionen bei Covid-19-Toten abrät.
1. WENN SARS-CoV-2 ein Killervirus WÄRE, müßte man doch alles daran setzen, um mehr über dieses Virus zu erfahren und diese Infektion in den Griff zu bekommen!
2. Deutschland ist kein Entwicklungsland! Unsere Pathologie-Institute haben sehr wohl die technischen Möglichkeiten Covid-19-Tote zu obduzieren!
aktualisiert am 06.04.2020
x

Vorsicht! Ich mutiere zum Geschichts-Revisionisten!

Im Gespräch: Thorsten Schulte ("Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung") {1:43:45}

KenFM
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Jetzt KenFM unterstützen: https://steadyhq.com/de/kenfm
Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Der Satz ist so alt wie vieles in unseren aktuellen Geschichtsbüchern, aber er gilt. Das merken nicht nur Autoren wie Thorsten Schulte. Als es darum ging, seine Recherchen zur deutschen und europäischen Geschichte – mit etlichen Quellen belegt – an die Öffentlichkeit zu bringen, streikten die Verleger.
Warum? Soll dadurch ein etabliertes Narrativ erhalten bleiben? Störende Fragen und Recherchen unerwünscht? Sind neue Erkenntnisse verpönt? Oder ist die Frage: „Warum konnte Adolf Hitler sich so lange finanzieren, und vor allem mit welchem Geld?“, (noch) nicht erlaubt?
Wie gewohnt interessieren wir uns bei „Im Gespräch“ genau für diese Art von Fragen. Schulte, ehemaliger Investmentbanker und auch bekannt unter dem Namen „Der Silberjunge“, erklärt uns, wie er trotz aller Widerstände sein recherchiertes Wissen in Buchform verbreiten konnte. Es folgt ein spannender, historischer Streifzug durch die Verwicklungen und Geldströme der Kaiserzeit über die Weimarer Republik bis hin zum Deutschland von heute.
Sollte es stimmen, dass sich Geschichte wiederholt, könnten wir erkennen, wohin uns die gegenwärtigen Entscheidungen führen. Das geht aber nur mit offenen Augen und nur mit einer Offenheit gegenüber anderen Ansichten, Meinungen und Fakten.
Vorschlag: Wie wäre es, wenn künftig nicht die Sieger, sondern Historiker und mutige Menschen Geschichte schreiben würden...?
Inhaltsübersicht:
0:03:53 Ein Buch, das nicht erscheinen durfte
0:17:45 Erfolgsmodell Deutsches Reich ab 1871
0:26:42 Zar und Kaiser - wer hat wen verraten?
0:31:17 Vorbereiten und zündeln im Jahr 1912
0:36:02 Sarajevo - der Beginn des 1. Weltkriegs
0:40:52 Der Versailler Vertrag und 2. Weltkrieg
0:50:58 Wie man Hitler an die Macht brachte
1:00:38 IG Farben und die Verbindungen in die USA
1:09:22 Der Status quo heute
1:16:04 Die Russische Revolution und deren Nutznießer
1:19:41 Flüchtlinge als Waffe
1:34:55 Die Täter aus dem Zweiten Weltkrieg
1:37:17 Ein neues Geldsystem für den Frieden?
+++
x
RUBIKON: Im Gespräch: „Fremdbestimmt“ (Stephan Daniel Giebl und Thorsten Schulte) {35:16}

Rubikon
Am 15.01.2020 veröffentlicht 
Weckruf für eine fruchtbare Debattenkultur
Die erste Ausgabe von „Rubikontrovers“: „Fremdbestimmt“ — ein Interview mit Thorsten „Silberjunge“ Schulte.
von Stephan Daniel Giebl
Im neuen Video-Format Rubikontrovers werden wir bewusst mit Personen sprechen, die in den klassischen Medien als äußerst umstritten gelten. Unser Wunsch ist es zu zeigen, dass ein respektvoller Umgang ungeachtet aller Differenzen zu allen Zeiten möglich ist. Zudem wollen wir von Anfang an klarstellen, dass es auch hier für uns gewisse rote Linien gibt. Wir sind beispielsweise nicht der Meinung, dass die Diskussion mit Holocaustleugnern, offensichtlichen Rassisten oder dubiosen selbst ernannten Volkslehrern zielführend wäre. Wir wagen uns also auf das dünne Eis, aber ziehen Grenzen entsprechend unserer eigenen moralischen Maßstäbe. Unser erster Interviewgast ist Thorsten Schulte, der „Silberjunge“.
Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/weck…
+++

Im Gespräch: Wolfgang Bittner ("Der neue West-Ost-Konflikt: Inszenierung einer Krise") {1:47:48}

KenFM
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Ziemlich beste Freunde. Das waren Deutschland und Russland in der langen Geschichte nur sehr selten. Leider. Schon seit Jahrhunderten versuchen mächtige geopolitische Akteure vorsätzlich einen Keil zwischen die beiden Nationen zu treiben – und sie geben dies auch offen zu. So ist von dem US-Amerikanischen Sicherheitsexperten George Friedman (Stratfor) folgendes Zitat aus dem Jahr 2015 überliefert: „Das primäre Interesse der Vereinigten Staaten durch das letzte Jahrhundert hindurch – also im Ersten, Zweiten und im Kalten Krieg – sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland gewesen, denn vereinigt wären diese beiden die einzige Macht, die uns (die USA) bedrohen könnte (…)“.
Sollte man sich angesichts einer solch dreisten Offenheit dieses Spiel auch weiterhin gefallen lassen? Im Moment scheint es, als würden die Dinge wie gehabt ihren Lauf nehmen. Die NATO-Übung „Defender 2020“, bei der knapp 40.000 amerikanische Soldaten nach Osteuropa verlegt werden, ist dabei nur der augenfälligste Ausdruck einer bedauernswerten Entwicklung.
Dem Schriftsteller Wolfgang Bittner ist das ein Dorn im Auge. In seinem neuen Buch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ zeigt er auf, inwiefern sich der Westen – und damit auch Deutschland – auf Kriegskurs gegen Russland befindet und welche gefährlichen Konsequenzen dies für unser Land birgt. Bittner ist sich sicher: Gewinner würde es auf unserem Kontinent bei einer Fortführung und Ausweitung dieses Konfliktes keine geben. Nur in Übersee, dort wo sich ein taumelndes Imperium gegen den eigenen Untergang stemmt, wird man sich abermals die Hände reiben…
Inhaltsübersicht:
0:00:59 Der neue (alte) Ost-West-Konflikt
0:25:25 Russophobie und mangelnde Selbstständigkeit in der deutschen Politik
0:46:25 Die deutsche Souveränität in der Geschichte
1:09:02 Westliche Doppelstandards
1:33:12 Zukunftsperspektiven des deutschsprachigen Raums
+++

yyy
xxx
7772
Am ttt veröffentlicht 
7773

In eigener Sache:
Thorsten Schulte hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, auf dessen Vorschau-Bild steht: »Winston Churchill, ein teuflischer Mensch«
Solch eine Äußerung gehört nicht zu der Debattenkultur, die ich mir vorstelle!
Weitere Videos von Schulte werde ich vorerst nicht mehr einstellen!
Wir haben genug Aufgeregtheiten um uns herum!
x

Samstag, 4. April 2020

Ukraine: Der IWF im Krieg Reich gegen Arm

Während in westlichen Ländern Bürger über den Entzug von demokratischen Rechten im Zuge der Corona-Krise klagen, geht es in der Ukraine um nicht weniger als den Verlust der letzten noch verbliebenen Errungenschaft, dem landwirtschaftlichen Boden, der sieben Millionen Kleinbauern und dem Staat gehört. Präsident Wolodymir Selenski nutzte die Bestimmungen der Corona-Quarantäne, unter denen Demonstrationen verboten sind, um ein Bodengesetz in der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament durchzupeitschen, dass den Interessen der großen ukrainischen Agrar-Holdings entspricht und nach einem Referendum auch den Verkauf von landwirtschaftlicher Fläche an ausländische Banken ermöglicht. Von Ulrich Heyden, Moskau. 

259 von 450 Rada-Abgeordneten stimmten auf einer außerordentlichen Sitzung des Parlaments in der Nacht auf Dienstag für das neue Bodengesetz. Selenski hatte auf die Verabschiedung des Gesetzes gedrungen. Er folgt damit einer Forderung des IWF, der die Zahlung der nächsten Kredite in Höhe von acht Milliarden Euro von der Verabschiedung eines neuen Bodengesetzes abhängig machte. In der Nacht auf Dienstag wurde die Abstimmung in einer außerordentlichen Sitzung vollzogen, nachdem man ein Jahr lang über das Gesetz debattiert hatte. Die Bevölkerung wurde in die Debatte nicht mit einbezogen. Proteste von verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen und auch von Nationalisten wurden überhört. Selenski hatte die Verabschiedung des Bodengesetzes damit begründet, dass die Ukraine der Staatsbankrott drohe, wenn der Kredit des IWF nicht kommt.

Kleinbauern werden übergangen

Nach dem nun verabschiedeten Bodengesetz wird das 2001 eingeführte Moratorium über den Verkauf von landwirtschaftlichem Boden im Juni 2021 aufgehoben. Bis zum Jahr 2024 dürfen nicht mehr als hundert Hektar an eine Person mit ukrainischer Staatsbürgerschaft verkauft werden. Ab 2024 können dann an eine Person oder Firma 10.000 Hektar verkauft werden.

Der größte Skandal an dem neuen Gesetz ist die schleichende Enteignung von sieben Millionen Kleinbauern. Dabei handelt es sich um ehemalige Arbeiter von Kolchosen, denen bei der Privatisierung der Kolchosen vier Hektar Land zugeteilt wurde.

Die Ukraine hat eine Fläche von mehr als 60 Millionen Hektar. 28 Million Hektar gehören den ehemaligen Kolchos-Arbeitern oder ihren Kindern.1 Zehn Millionen Hektar gehören dem Staat. Bei diesen Zahlen sind die Krim und der Donbass mitgerechnet.

75 Prozent der ehemaligen Kolchos-Arbeiter haben ihre Flächen an große Agro-Holdings verpachtet. Nach dem neuen Bodengesetz haben die Pächter – meist große Agrarholdings, Beamte und auch Mafia-Strukturen – ein Vorrecht auf den Kauf des gepachteten Bodens. Wenn der Pächter den Boden nicht kaufen will, kann er sein Recht auf den Kauf einem anderen Interessenten übergeben. Der eigentliche Besitzer des Bodens hat dagegen kein Einspruchsrecht.

Die Agro-Holdings zahlen den Kleinbauern zurzeit jämmerlich geringe Pachtgebühren von nur 47 Dollar Hektar pro Hektar. In Polen beträgt die Pachtgebühr für einen Hektar 235 Euro.

Bei einer 2017 vom Institut für Agrarwirtschaft durchgeführten Befragung waren nur zehn Prozent der Kleinbauern bereit, ihre Flächen zu verkaufen. Der Grund ist einfach. Der Boden sichert das Überleben seiner Besitzer gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Wegen der faktischen Macht der Pächter sei absehbar, dass es beim Verkauf der Böden keine Auktionen geben werde, meint das ukrainische Internetportal Strana.ua. Und mit der Bezahlung des gekauften Bodens würden sich die neuen Land-Barone Zeit lassen.

mehr:
- Ukraine erfüllt eine Forderung des IWF und gibt ihr Ackerland zum Ausverkauf frei (Ulrich Heyden, NachDenkSeiten, 03.04.2020)
siehe auch:
Herrhausen befürwortete Schuldenschnitte – und wurde ermordet (Post, 01.12.2019)
Grossbanken sind stärker subventioniert als die Landwirtschaft (Post, 15.08.2019)
- IWF: Extrawurst für Pleite-Ukraine (Ralf Streck, Telepolis, 09.12.2015)
x

Corona-News am 65. Tag der weltweiten Massenhypnose: Statisktik, Angst und Pharmaindustrie

Corona 18 {15:47}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 04.04.2020 veröffentlicht 
Wo sind eigentlich die Grippefälle hin verschwunden? Ein neues Interview mit Prof. Gerd Bosbach einem bekannten Statistiker, der auch nicht versteht, warum wir derartige Massnahmen benötigen, um uns vor Covid-19 zu schützen. Die Geschichte in Lummerland nimmt eine dramatische Wendung.
Ist die Sterblichkeit und die Krankenhausbelastung wirklich ein überraschendes und neues Phänomen?

Corona 17 - beim Bäcker die Bild - Kopie 4.4.2020 Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann {19:35}

sandblech
Am 04.04.2020 veröffentlicht 
https://youtu.be/2zisGifezU0 Kopie
Die Bild Zeitung vergleicht die Corona-Experten miteinander und unterschlägt dabei das Interview mit Prof. Streeck bei Markus Lanz. Wirklich kritische Experten wie Prof. Bhakdi, Haditsch, Mölling, Hockers, Wodarg und viele andere werden nicht aufgeführt und nicht präsentiert.
Ziel ist auch hier wieder eine einseitige Darstellung der umstrittenen Sachverhalte.
- Dieses Video wird nicht für kommerzielle Zwecke genutzt. Alle Urheberrechte liegen bei ihren jeweiligen Eigentümern... -
-... at some point, "everyone" will understand that you cannot eat virtual value ... - ... irgendwann wird "jeder" verstehen, dass man keine virtuellen Werte essen kann ... -
- .. der Freien Meinung wegen darf ich alle Videos hoch laden , in denen Meinungen vertreten werden, ohne das ich dem Inhalt besonders zustimme oder sogar ablehne ... -
- ... bei den meisten Videos geht es um Zensur bedingtes Löschen oder baldiges anstehen dieser Sanktion .. - demnach kämpfe ich für unabdingbare Meinungsfreiheit ... -
- ...„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“(Voltaire) ... -
- ... „Diejenigen, die sich nicht bewegen, werden ihre Fesseln nicht bemerken.“ — Rosa Luxemburg ... -
- ... „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.“ — Rosa Luxemburg ...-

Anmerkung in eigener Sache:
Ich habe keine Lust mehr, ständig Videos neu einzubetten, das kostet mich zuviel Zeit und Energie. Deshalb habe ich von Corona 17 gleich eine Kopie eingebettet!
Das Video mit dem Virologen Streeck bei Lanz findet sich in folgendem Post:
Corona – Andere Länder, andere Maßnahmen (Post, 03.04.2020)
x
Schluss mit Irreführung: „Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt scheinbar objektive“ G.Bosbach {18:03}

NachDenkSeiten
Am 04.04.2020 veröffentlicht 
Schluss mit Irreführung: „Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive“. | Ralf Wurzbacher im Interview mit Gerd Bosbach | NachDenkSeiten-Podcast | 03.04.2020
Neue Ansage durch die Bundeskanzlerin: Bis mindestens 19. April bleibt der Shutdown der Gesellschaft bestehen. Erst wenn sich der Anstieg der Infiziertenzahlen deutlich verlangsamt hat, sollen Lockerungen denkbar sein. Die Zielvorgabe ist so schwammig, wie sie mit immer mehr Tests praktisch unerreichbar wird. „Dann kann man noch Monate so weiter machen“, meint Statistikprofessor Gerd Bosbach. Im Interview mit den NachDenkSeiten appelliert er an die Bundesregierung, endlich belastbare Daten zur Verbreitung des Corona-Virus in der Gesamtbevölkerung zu liefern. Erst dann könne man sich ein Bild zur Gefährlichkeit der Krankheit machen und die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. Das Gespräch führte Ralf Wurzbacher.
[…]
NachDenkSeiten – Die kritische Website
https://www.nachdenkseiten.de/?p=59903
Artikel veröffentlicht am: 03. April 2020 um 10:04
Autor: Ralf Wurzbacher im Interview mit Gerd Bosbach (verantw. Redaktion)
Sprecher: Tom Wellbrock
Titelbild: privat
Zur Person: Gerd Bosbach, Jahrgang 1953, ist emeritierter Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz, Standort Remagen. Er ist als diplomierter Mathematiker und promovierter Statistiker zugleich einer der profiliertesten Kritiker der interessengeleiteten Nutzung von Statistik. Einblicke in Methoden und Geheimnisse der amtlichen Statistik sowie den – mitunter missbräuchlichen – Umgang der Politik und anderer interessierter Kreise erhielt er u.a. während seiner Tätigkeit im Statistischen Bundesamt. Von Bosbach und dem Politologen Jens Jürgen Korff erschienen 2011 „Lügen mit Zahlen: Wie wir mit Statistiken manipuliert werden“ und 2017 „Die Zahlentrickser: Das Märchen von den aussterbenden Deutschen und andere Statistiklügen“. Gemeinsam mit Korff betreibt Bosbach die Webseite „Lügen mit Zahlen“ ( http://luegen-mit-zahlen.de ).
Transskript:
- Schluss mit Irreführung: „Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive“. (NachDenkSeiten)

Gerd Bosbach bei Erwin Pelzig - Lügen mit Zahlen - Statistik und Demoskopie {13:33}

tranfun008
Am 12.04.2011 veröffentlicht 
Kabarett-Talk Investigativ, ironisch, idyllisch und oft unberechenbar. Kabarettist und Gastgeber Frank-Markus Barwasser zeigt in Pelzig hält sich, wie man Haltung in einer Unterhaltung wahrt. Hier spricht ein Kabarettist nicht über Menschen, er spricht mit ihnen. Bewaffnet mit einer enthemmenden Bowle lud der Unruhestifter im Karohemd den Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung zum Talk
Prof. Dr. Gerd Bosbach, geboren 1953, lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen. Tiefen Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner mehrjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt
http://www.youtube.com/watch?v=QT2Vot…
--
Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Gerd Bosbach macht das an den angeblich explodierenden Ausgaben für den Sozialstaat deutlich: "Der Sozialstaat der wuchert, der muss beschnitten werden. Es werden Zahlen genannt, das seit 1991 die Sozialausgaben in Deutschland um 70 Prozent gewachsen sind. Wenn man diese Zahl hört, erschreckt man. Auch ich erschrecke dann."
Wenn man die Zahlen allerdings mal etwas genauer unter die Lupe nimmt, dann relativiert sich die hohe Prozentzahl schnell. Zum einen gibt es eine Inflationsrate. Zum anderen sind im selben Zeitraum ist auch der Wohlstand und die Wirtschaftsleistung insgesamt gestiegen.
"Denn wenn die Wirtschaft wächst, können wir auch mehr für das Soziale ausgeben. Wenn man sich die Zahlen anguckt, ist man völlig überrascht. Da ist nämlich die Sozialleistung überhaupt nicht gestiegen. Sie sind halt seit 1991 so um die 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, worin wir unsere Wirtschaft messen. Und wenn man dann noch länger in die Vergangenheit zurückguckt, halt in den Bereich von Westdeutschland, dann ist es seit 1975, haben wir, geben wir konstant 30 Prozent für Soziales aus. Und jetzt wird der Schuh ein ganz anderer. Unsere sozialen Probleme sind seit 1975 massiv gewachsen. Wir geben aber anteilsmäßig genau so viel aus wie 1975. Also haben wir keinen Wildwuchs, sondern eine Beschneidung des Sozialen."
https://www.youtube.com/watch?v=QT2Vo...

siehe auch:
Die Corona-Solidarität der UNO: Warme Worte und Wirtschaftssanktionen (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 03.04.2020)
Corona: »mit« oder »durch«? Cargo-Kult-Wissenschaft, Zivilcourage, Leitmedien und Entsetzen (Post, 03.04.2020)
- Die Geschichte wiederholt sich: Brot und Schweinegrippe… und Ansichtssache (Post, 01.04.2020)
x
Im Land der Lügen: Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren | Marktcheck SWR {44:11 – Start bei 32:38 
– Off-Sprecher: »Dieser Mann stand am Anfang: Ancel Keys […] These: Cholesterin im Essen sei schuld an Herzinfarkten […] Doch die Zahlen ergaben wenig. Die Lösung: Was nicht zur These paßte, ließ er einfach weg.«}

marktcheck
Am 01.05.2018 veröffentlicht 
x
In den 50er Jahren sind Herzkrankheiten noch sehr schlecht erforscht und es gibt so gut wie keine größeren Studien darüber. Der renommierte Ernährungsforscher Ancel Keys von der University of Minnesota macht sich nun auf, um das zu ändern. Er reist mit seinem Team um die halbe Welt, um die Ernährung und Gesundheit verschiedener Bevölkerungen zu studieren, und den Ursachen der Herzkrankheiten auf den Grund zu gehen. […]

Keys schafft es auch, den Zusammenhang mit der Herzkrankheit herzustellen. In seinen Studien vergleicht er den Fettkonsum und die Anzahl der Herztode in mehreren Ländern. In seinen Statistiken kann er eindrucksvoll zeigen: Je mehr Fett und gesättigte Fettsäuren die Menschen essen, desto höher ist auch die Rate an Herzkrankheiten. […]

Keys präsentiert seine Ergebnisse vor allem in zwei großen Studien, in denen er einmal sechs, und einmal sieben Länder miteinander vergleicht. In beiden Fällen scheint die Häufigkeit von Herzkrankheiten gleichmäßig mit der Höhe des Fettkonsums zuzunehmen. Aus diesen Ergebnissen leitet er die sogenannte “Diet-Heart-Hypothesis” ab. Nach dieser Hypothese ist also eine fettreiche Ernährung (“Diet”) als die Hauptursache für Herzkrankheiten (“Heart”) anzusehen.
[Eric David, Das Cholesterin: Ein Wissenschafts-Krimi, workshopernaehrung.de, undatiert]

Am Eingeständnis, dass die Cholesterinhypothese frei erfunden war, kam auch Ancel Keys irgendwann nicht mehr vorbei. So gab er in einem Interview 1997 unumwunden zu: „Es gibt absolut keine Verbindung zwischen Cholesterin in der Nahrung und Cholesterin im Blut. Keine. Und das haben wir schon immer gewusst. Cholesterin in der Nahrung macht überhaupt nichts ...“ Aber da war seine Theorie bereits fest in den Köpfen verankert.

Keys Sieben-Länder-Studie darf heute als großangelegter Betrug gewertet werden. Da die Organisation einer solchen Medienkampagne die Möglichkeiten einer einzelnen Person bei weitem überschreitet, war er vermutlich nur die Galionsfigur anderer einflussreicher Interessengruppen. So bleibt die Frage: Cui bono?

Der größte Nutznießer war der Margarinehersteller Procter & Gamble, der ein Bratfett aus hydriertem Baumwollsaatöl gegen die bewährte Butter positionieren wollte. Margarine galt damals als minderwertiges Imitat für arme Leute. Also begann der Konzern die American Heart Association zu sponsern, also den Verband der US-Herzspezialisten. Der hatte damit genug Geld, um 1956 per TV-Werbung vor Cholesterin und damit vor Butter zu warnen. Bereits ein Jahr später überflügelte in den USA der Margarineverkauf den Butterabsatz. Damit begann der Niedergang des tierischen Fettes.

[Udo Pollmer, Studie zum Herzinfarkt-Risiko Cholesterin schadet? Alles erfunden!, Deutschlandfunk Kultur, 05.06.2015 – Hervorhebung von mir]

Eines der effektivsten Experimente die Bernays gelungen ist und wodurch er seine Karriere in Amerika startete und damit berühmt wurde war, wie er die Frauen zum Rauchen brachte.

Wir schreiben das Jahr 1920 in New York. Für Frauen war bis dahin das Rauchen völlig tabu. Einer seiner ersten Kunden war Georg Hill, Präsident der American Tobacco Corporation, und er beauftragte Bernays dieses Tabu zu brechen. Er sagte: „Wir verlieren die Hälfte unseres Marktes, weil Männer ein Verbot für das Rauchen der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesprochen haben. Können Sie etwas dagegen machen?“ Bernays sagte darauf: „Lassen Sie mich darüber nachdenken“. Und dann sagte er: „Darf ich einen Psychoanalytiker konsultieren, um heraus zu finden was Zigaretten für die Frauen bedeuten?“ Worauf er den bedeutendsten Psychoanalytiker der Zeit, Dr. A. Brill, anrief und um Hilfe bat. Für ein grosses Honorar sagte dieser dann Bernays, die Zigarette ist für die Frau ein Symbol des Penis und ein Zeichen von männlicher sexueller Potenz. Er sagte noch, wenn sie einen Weg finden die Zigarette und die Herausforderung der männlichen Macht miteinander zu verbinden, dann würden Frauen rauchen, weil sie dann einen eigenen Penis haben würden.

Jedes Jahr findet in New York am Ostermontag eine grosse Parade statt, wo Tausende teilnehmen. Bernays entschied sich dort ein Ereignis zu inszenieren, um Dr. Brill's Vorschlag in die Tat umzusetzen. Er überredete eine Gruppe von reichen Debütantinnen aus bester Gesellschaft, Zigaretten unter ihren Röcken zu verstecken, an der Parade teilzunehmen und bei einem Signal von ihm die Zigaretten auf dramatische Art und Weise anzuzünden und zu rauchen. Dann informierte Bernays die Presse und sagte, er hätte gehört eine Gruppe von Suffragetten würde eine Demonstration vorbereiten, in dem sie etwas anzünden würden, was sie „Fackeln der Freiheit“ nennen. Er wusste es würde einen Aufschrei geben und er wusste die Fotografen würden dort sein, um diesen Moment festzuhalten. Den passenden Slogan „Fackeln der Freiheit“ hatte er schon als Schlagzeile den Journalisten vordiktiert.

So, jetzt haben wir ein Symbol, junge Frauen die in der Öffentlichkeit rauchen, und auf der anderen Seite diesen Satz, mit dem jeder der für die Gleichberechtigung ist, die Frauen in der folgenden Debatte natürlich unterstützen muss. Wir haben hier Emotionen, eine erinnerungswerte Aktion und einen rationalen Spruch, alles zusammen.

Am nächsten Tag wurde über dieses inszenierte Ereignis nicht nur in den Zeitungen von New York berichtet, sondern überall in Amerika und auf der ganzen Welt. Von diesem Moment an gingen die Verkäufe der Zigaretten bei den Frauen in die Höhe und die Zigarettenindustrie war mit Bernays äusserst zufrieden. Er machte das Rauchen für die Frauen in der Gesellschaft mit einem symbolischen Akt akzeptabel. Was Bernays schaffte war die Vorstellung, dass wenn Frauen rauchen, dann wären sie stark und unabhängig, eine Idee die bis heute anhält. Er realisierte damit, dass es möglich war Menschen zu einem irrationalen Handeln zu bewegen, wenn man ein Produkt mit emotionalen Wünschen, Begierden und Gefühlen verbindet. Die Idee, dass das Rauchen die Frauen frei macht, ist selbstverständlich völlig irrational, aber es gab ihnen das Gefühl unabhängig zu sein. Tatsächlich ist ja das Gegenteil der Fall, weil man durch das Rauchen Nikotinsüchtig wird und dadurch abhängig und weniger frei ist. Aber der angewendete psychologische Trick bedeutete, dass irrelevante Objekte zu einem starken emotionalem Symbol verwandelt werden konnten, wie man damit in den Augen der anderen gesehen werden möchte. Was Bernays erkannte war, man verkauft nicht Produkte an den Intellekt, "Du musst dieses Auto kaufen weil es das Beste ist", sondern "Du solltest dieses Auto haben weil Du Dich damit gut fühlst. Du brauchst diese Schuhe nicht, du fühlst dich besser mit diesen Schuhen." Er erfand die Vorstellung einer emotionalen Verbindung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung.

Was Bernays erreichte war total faszinierend für die amerikanische Industrie, denn er bot ihnen die Lösung zu einem Problem an. Wovor sie nämlich grosse Angst nach dem I. WK hatten war die Überproduktion durch die Einführung des Fliessbandes. Es würde ein Punkt erreicht werden, wo zu viele Produkte auf dem Markt wären, die Menschen aber alles was sie benötigten bereits hätten und nichts mehr neues kaufen würden.
[Freeman, Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation, Alles Schall und Rauch, 16.04.2007, abgerufen am 08.12.2016]

siehe dazu auch: