Dr. Peter Becker, Rechtsanwalt und Ko-Präsident der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms, IALANA, hat in einem längeren Essay die Zweifel am Sinn und Wirken der sogenannten „Transatlantischen Freundschaft“ beschrieben. Er bezweifelt, dass wir damit Russland gerecht werden. Mit diesem Text ergänzen die NachDenkSeiten ihre Aufklärungsarbeit zum neu angeheizten West-Ost-Konflikt. Danke, Peter Becker. Albrecht Müller.
Der Begriff ‚Transatlantische Freundschaft‘ steht heute für ein historisch gewachsenes Konstrukt, dessen eine wichtige Aufgabe es ist – so die Arbeitshypothese –, eine Annäherung der EU an Russland und vor allem Deutschlands an Russland zu verhindern. Dafür wird seit hundert Jahren das Feindbild Russland gepflegt, während die USA als leuchtendes demokratisches und rechtsstaatliches Gegenbild herausgeputzt werden. Russland wird die Rolle des Kriegstreibers zugeschoben.
Die USA sind ein Gegenbeispiel, dem sie aber historisch eigentlich nur mit dem Sieg gegen den Hitler-Faschismus, den Nürnberger Prinzipien und der Gründung der UN gerecht geworden sind. Denn dagegen steht ein ungleich mächtigerer Strang von völkerrechtswidrigen Interventionen und Kriegen, dazu wirtschaftlich unverantwortliche Verhaltensweisen und jetzt Trumps klimapolitischer Irrsinn.
Das vertraute Bild der USA wird, beginnend mit dem 20. Jahrhundert, von idealistischen Präsidenten geprägt. Die Realpolitik bestimmen aber bellizistische Kräfte. Auch die innere Verfassung der USA, der ‚weltweit ältesten Demokratie‘, stellt sich genau betrachtet anders als gewohnt dar; ebenso die reale Verfassung des amerikanischen Rechtsstaats. Vielen Journalisten gelingt es nicht, die – zugegebenermaßen komplexen – Zusammenhänge zu berücksichtigen.
Ein verzerrtes Bild wird auch von Russland gezeichnet: Russland hat sich schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts friedenspolitisch engagiert und dieses Verhalten schon vor dem Ende des Kalten Krieges vorangetrieben; erst recht danach. Aber diese Verhaltensweisen werden kaum wahrgenommen.
mehr:
- Zweifel an der ‚Transatlantischen Freundschaft‘. Werden wir Russland gerecht? (Peter Becker, NachDenkSeiten, 07.12.2018)
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Freitag, 7. Dezember 2018
Sozialbericht für Hannover: In diesen Stadtteilen ist die Kinderarmut am größten
Die Stadt hat am Freitag ihren sechsten Sozialbericht vorgestellt. Es gibt so viele Beschäftigte wie nie, gleichzeitig gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Die Kinderarmut geht zwar leicht zurück, betrifft aber noch immer jedes vierte Kind in Hannover.
Hannover. Alle fünf Jahre gibt die Stadt Hannover einen neuen Sozialbericht heraus. Das Werk, am Freitag im Rathaus präsentiert und 166 Seiten stark, ist jedoch nicht zu verwechseln mit einem Armutsbericht. Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sagte, der Bericht 2018 „will das gesamte Spektrum der Lebenslagen der hannoverschen Bevölkerung in den Blick stellen“.
Die wichtigsten Ergebnisse: Noch nie waren so viele Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Weniger Männer, Frauen und Kinder sind auf staatliche finanzielle Hilfe angewiesen. Die Kinderarmut geht zurück. Auf der anderen Seite steigt die Altersarmut. „Auf Rekordniveau“ befindet sich die Zahl der Pflegebedürftigen. Ähnlich steht es um Obdach- und Wohnungslose. Die Resultate im Detail:
mehr:
- Sozialbericht für Hannover: In diesen Stadtteilen ist die Kinderarmut am größte (Gunnar Menkens, HAZ, 07.12.2018)
siehe auch:
- Prof. Michael Hartmann: Die wirkliche Lage der Vermögensverteilung (27. Pleisweiler Gespräch) (Post, 15.08.2017)
- Konjunktur: In Deutschland platzt gerade eine Auftragsblase (André Kühnlenz, Makronom, 23.04.2018)
- "Der Status quo ist der ideale Zustand für die 0,1 Prozent der Eliten" (Post, 28.05.2017)
Hannover. Alle fünf Jahre gibt die Stadt Hannover einen neuen Sozialbericht heraus. Das Werk, am Freitag im Rathaus präsentiert und 166 Seiten stark, ist jedoch nicht zu verwechseln mit einem Armutsbericht. Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sagte, der Bericht 2018 „will das gesamte Spektrum der Lebenslagen der hannoverschen Bevölkerung in den Blick stellen“.
Die wichtigsten Ergebnisse: Noch nie waren so viele Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Weniger Männer, Frauen und Kinder sind auf staatliche finanzielle Hilfe angewiesen. Die Kinderarmut geht zurück. Auf der anderen Seite steigt die Altersarmut. „Auf Rekordniveau“ befindet sich die Zahl der Pflegebedürftigen. Ähnlich steht es um Obdach- und Wohnungslose. Die Resultate im Detail:
mehr:
- Sozialbericht für Hannover: In diesen Stadtteilen ist die Kinderarmut am größte (Gunnar Menkens, HAZ, 07.12.2018)
siehe auch:
- Prof. Michael Hartmann: Die wirkliche Lage der Vermögensverteilung (27. Pleisweiler Gespräch) (Post, 15.08.2017)
- "Der Status quo ist der ideale Zustand für die 0,1 Prozent der Eliten" (Post, 28.05.2017)
- Das reichste Prozent in Deutschland besitzt ein Drittel des Gesamtvermögens (04.09.2015)
- Tarifflucht und Prekarisierung: Zur Situation der Beschäftigten im Einzelhandel (30.08.2015)
- Deutsche Wirtschaft seit 1851: Braucht Europa einen neuen Marshall-Plan? (08.03.2015)
- Brief eines bayerischen Hausarztes (Post, 21.02.2008)
- Deutsche Wirtschaft seit 1851: Braucht Europa einen neuen Marshall-Plan? (08.03.2015)
- Brief eines bayerischen Hausarztes (Post, 21.02.2008)
Donnerstag, 6. Dezember 2018
Tagesdosis 6.12.2018 – Die Gelben Westen. Protest mit Potential? (Podcast)
Der Startschuss dieser Bewegung aus Frankreich ist im Mai diesen Jahres zu verorten. Die in den Randgebieten von Paris, den sog. Banlieues, lebende Priscillia Ludosky ruft eine Petition ins Leben. Sie, die klassische Berufspendlerin, ist wütend auf die Regierung Macron. Der Grund: eine erneute Erhöhung der Benzinkosten, eine anvisierte Bahnreform, d.h. der erneute Griff des Staates in ihr mäßig gefülltes Portemonnaie. Innerhalb kürzester Zeit unterschreiben überraschend eine halbe Million Franzosen. (1)
Man vergleicht seine Probleme, kennt die täglichen Sorgen. Die Bürger vernetzen sich, partei- und gewerkschaftsunabhängig, über die klassischen modernen Wege, d.h. Facebook und Twitter und können so erste landesweite Aktionen erfolgreich koordinieren. Landesweite Teilnehmerzahlen bis zu einer halben Million zeigen erste Blüten einer neuen Protestgruppierung. Erkennungszeichen, die gelbe Weste. Diese ist Pflicht in französischen Autos.
Interessanterweise wurde die Erhöhung der Benzinpreise den Franzosen als schlechtes Gewissen indoktriniert. Dazu Pierre Levy: Die Regierung war entschlossen, die auf Kraftstoff, insbesondere auf Diesel erhobenen Steuern zu erhöhen. Sie wollte den Menschen damit ausdrücklich eine Änderung des Verhaltens und der Lebensweise verordnen – „Energiewende“ nennt sich das. Zwei von drei Franzosen sehen das jedoch etwas anders. Das sogenannte, freiwillig gewählte und glücklich machende „einfache Leben“ stellt sich langsam als das heraus, was es ist: ein Fake-Account der aufgezwungenen Sparmaßnahmen.(2)
Die Bewegung der Gelben Westen zeichnet sich vordergründig durch den Normalbürger aus. Geringverdiener mit Tendenz zum täglichen Überlebenskampf. Aus existentieller Verzweiflung, wandelte sich die Ohnmacht in Wut. Ein wachsender Anteil französischer Bürger will nicht mehr schlicht funktionieren, Vorgaben von staatlicher Seite kommentarlos ausführen. Man trifft sich mit Gleichgesinnten auf der Straße, um „den da oben“ lautstark mitzuteilen: es reicht. Schluss mit der Gängelung durch Gesetzesanordnungen eines abgehobenen Präsidenten.
mehr:
- Tagesdosis 6.12.2018 – Die Gelben Westen. Protest mit Potential? (Podcast) (Kommentar von Bernhard Loyen, KenFM, 06.12.2018)
Man vergleicht seine Probleme, kennt die täglichen Sorgen. Die Bürger vernetzen sich, partei- und gewerkschaftsunabhängig, über die klassischen modernen Wege, d.h. Facebook und Twitter und können so erste landesweite Aktionen erfolgreich koordinieren. Landesweite Teilnehmerzahlen bis zu einer halben Million zeigen erste Blüten einer neuen Protestgruppierung. Erkennungszeichen, die gelbe Weste. Diese ist Pflicht in französischen Autos.
Interessanterweise wurde die Erhöhung der Benzinpreise den Franzosen als schlechtes Gewissen indoktriniert. Dazu Pierre Levy: Die Regierung war entschlossen, die auf Kraftstoff, insbesondere auf Diesel erhobenen Steuern zu erhöhen. Sie wollte den Menschen damit ausdrücklich eine Änderung des Verhaltens und der Lebensweise verordnen – „Energiewende“ nennt sich das. Zwei von drei Franzosen sehen das jedoch etwas anders. Das sogenannte, freiwillig gewählte und glücklich machende „einfache Leben“ stellt sich langsam als das heraus, was es ist: ein Fake-Account der aufgezwungenen Sparmaßnahmen.(2)
Die Bewegung der Gelben Westen zeichnet sich vordergründig durch den Normalbürger aus. Geringverdiener mit Tendenz zum täglichen Überlebenskampf. Aus existentieller Verzweiflung, wandelte sich die Ohnmacht in Wut. Ein wachsender Anteil französischer Bürger will nicht mehr schlicht funktionieren, Vorgaben von staatlicher Seite kommentarlos ausführen. Man trifft sich mit Gleichgesinnten auf der Straße, um „den da oben“ lautstark mitzuteilen: es reicht. Schluss mit der Gängelung durch Gesetzesanordnungen eines abgehobenen Präsidenten.
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- Tagesdosis 6.12.2018 – Die Gelben Westen. Protest mit Potential? (Podcast) (Kommentar von Bernhard Loyen, KenFM, 06.12.2018)
Sprache: Mama Merkel irritiert zum Ende ihrer Amtszeit mit Vulgär-Vokabular
Als sie das Internet sinngemäß als "Neuland" bezeichnete, löste Angela Merkel hierzulande Gelächter aus. Jahre später erzählt sie nun diese Anekdote. Doch wie die als besonnen geltende Kanzlerin davon spricht, stößt bei Englischsprachigen auf Unverständnis.
In Zeiten regelmäßiger digitaler Empörungswellen hat ein Wort im deutschen Sprachgebrauch Hochkonjunktur: "Shitstorm". Obwohl englischen Ursprungs schaffte es der Begriff vor Jahren in den Duden. Dort wird die Wortverbindung als ein "Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht" umschrieben. Für viele Deutsche - auch diejenigen, die ein politisches Amt bekleiden - ist dieser prägnante Ausdruck entsprechend eine gelungene Verkürzung eines ansonsten lang definierten Vorgangs.
Daher stößt es hierzulande auch nicht auf Verwunderung, wenn die "mächtigste Frau der Welt", Bundeskanzlerin Angela Merkel, in einer Rede beim Digitalgipfel in dieser Woche eine Anekdote über einen Shitstorm erzählt. Dieser erging über sie, als sie im Zusammenhang mit dem Internet von "Neuland" sprach.
Was im alltäglichen Nachrichtengeschehen eine amüsante Randnotiz ist, löst im englischsprachigen Ausland derartige Verwunderung aus, dass die renommierte "New York Times" nun in einem Artikel ihren Lesern erklärt, wie eine Regierungschefin dazu kommt, ein derart "vulgäres Wort" zu verwenden.
mehr:
- Vulgärer Empörungssturm: Mit diesem Wort irritiert Merkel Amerikaner (n-tv, 06.12.2018)
In Zeiten regelmäßiger digitaler Empörungswellen hat ein Wort im deutschen Sprachgebrauch Hochkonjunktur: "Shitstorm". Obwohl englischen Ursprungs schaffte es der Begriff vor Jahren in den Duden. Dort wird die Wortverbindung als ein "Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht" umschrieben. Für viele Deutsche - auch diejenigen, die ein politisches Amt bekleiden - ist dieser prägnante Ausdruck entsprechend eine gelungene Verkürzung eines ansonsten lang definierten Vorgangs.
Daher stößt es hierzulande auch nicht auf Verwunderung, wenn die "mächtigste Frau der Welt", Bundeskanzlerin Angela Merkel, in einer Rede beim Digitalgipfel in dieser Woche eine Anekdote über einen Shitstorm erzählt. Dieser erging über sie, als sie im Zusammenhang mit dem Internet von "Neuland" sprach.
Was im alltäglichen Nachrichtengeschehen eine amüsante Randnotiz ist, löst im englischsprachigen Ausland derartige Verwunderung aus, dass die renommierte "New York Times" nun in einem Artikel ihren Lesern erklärt, wie eine Regierungschefin dazu kommt, ein derart "vulgäres Wort" zu verwenden.
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- Vulgärer Empörungssturm: Mit diesem Wort irritiert Merkel Amerikaner (n-tv, 06.12.2018)
Gezielte Provokation
Der militärisch-industrielle Komplex will den Krieg gegen Russland und tut daher alles für die notwendige Eskalation.
Die „Kertsch-Krise“ erhitzt die Gemüter dies- und jenseits des Atlantiks: Poroschenko ruft das Kriegsrecht aus, ukrainische Matrosen werden als „Putins Geiseln“ bezeichnet, Trump „mag die Aggression nicht“ — und sowieso wurde die Krim ja bösartig „annektiert“. Michel Chossudovsky analysiert die Situation.
Strategische Wasserwege und die „Kertsch-Krise“
Am 25. November 2018 berichtete der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB), dass „drei ukrainische Kriegsschiffe illegal im Schwarzen Meer die Landesgrenze zu Russland überschritten hätten und in Russlands Gewässer eingedrungen seien sowie gefährliche Manöver vollzogen hätten … Alle drei ukrainischen Marineschiffe … wurden im Schwarzen Meer festgehalten“, so die Tass am 25. November.
Der Vorfall ereignete sich unweit der Straße von Kertsch, der schmalen Meerenge zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer.
Seit der Vereinigung der Krim mit Russland im März 2014 wird der Zugang zum Asowschen Meer völlig von Russland kontrolliert und seit Mai 2018 verbindet eine neue Brücke die Ost-Krim mit der Krasnodar-Region in Russland.
mehr:
- Gezielte Provokation (Michel Chossudovsky, Rubikon, 06.12.2018)
siehe auch:
- Die Kriegstrommler (Felix Feistel, Rubikon, 08.12.2018)
- Die Macht um Acht (15) (Podcast) (Uli Gellermann, KenFM, 05.12.2018)
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Post, 04.12.2018)
- Krim Krise reloaded (Post, 28.11.2018)
Die „Kertsch-Krise“ erhitzt die Gemüter dies- und jenseits des Atlantiks: Poroschenko ruft das Kriegsrecht aus, ukrainische Matrosen werden als „Putins Geiseln“ bezeichnet, Trump „mag die Aggression nicht“ — und sowieso wurde die Krim ja bösartig „annektiert“. Michel Chossudovsky analysiert die Situation.
Strategische Wasserwege und die „Kertsch-Krise“
Am 25. November 2018 berichtete der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB), dass „drei ukrainische Kriegsschiffe illegal im Schwarzen Meer die Landesgrenze zu Russland überschritten hätten und in Russlands Gewässer eingedrungen seien sowie gefährliche Manöver vollzogen hätten … Alle drei ukrainischen Marineschiffe … wurden im Schwarzen Meer festgehalten“, so die Tass am 25. November.
Der Vorfall ereignete sich unweit der Straße von Kertsch, der schmalen Meerenge zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer.
Seit der Vereinigung der Krim mit Russland im März 2014 wird der Zugang zum Asowschen Meer völlig von Russland kontrolliert und seit Mai 2018 verbindet eine neue Brücke die Ost-Krim mit der Krasnodar-Region in Russland.
mehr:
- Gezielte Provokation (Michel Chossudovsky, Rubikon, 06.12.2018)
siehe auch:
- Die Kriegstrommler (Felix Feistel, Rubikon, 08.12.2018)
- Die Macht um Acht (15) (Podcast) (Uli Gellermann, KenFM, 05.12.2018)
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Post, 04.12.2018)
- Krim Krise reloaded (Post, 28.11.2018)
Adventsrätsel, das Sechste von vierundzwanzig
Beim Wetter kann man ihn erfahren,
ihn gibt’s bei Hosen, Briefen, Büchern, Waren,
und zum Wehweh und bei Klagen,
kannst Du heiß und kalt ihn tragen.
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Russlandfeindliches Tagesschau-Geschwurbel zum Fremdschämen: "Putin befahl eine Kampagne"
Russlands Präsident Putin soll laut den US-Geheimdiensten persönlich die Beeinflussung der US-Wahl befohlen haben, um die Siegchancen der Demokratin Clinton zu schmälern. Sieger Trump sieht das jedoch anders und zweifelt eher an den US-Diensten.
Worauf genau die Geheimdienste ihre Einschätzung stützen, bleibt für die Öffentlichkeit unklar. "Mit einer Vielzahl von Quellen" habe man gearbeitet, heißt es nur in der redigierten Version – der einzigen, die öffentlich gemacht wurde.
Dafür war die Schlussfolgerung des Berichtes umso eindeutiger. So eindeutig, dass sie im amerikanischen Fernsehen immer wieder wörtlich zitiert wurde: "Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen", hieß es darin. "Ihr Ziel war es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den demokratischen Prozess zu schwächen, Hillary Clinton zu verleumden und ihre Chancen auf die Präsidentschaft zu verringern. Außerdem sind wir der Meinung, dass die russische Regierung Donald Trump klar bevorzugt hat."
mehr:
- US-Geheimdienste zum Wahl-Hack - "Putin befahl eine Kampagne" (Rolf Büllmann, Tagesschau, 05.12.2018)
Mein Kommentar:
Ich würde mich schämen!
Zwar wissen wir nicht, wie die US-Geheimdienste zu ihrer Unterstellung kommen, aber die Schlußfolgerung ist so eindeutig, daß sie ständig im Fernsehen wiederholt wird.
Mann, Mann, Mann!
Diese Schlußfolgerungen sind dermaßen eindeutig, daß alle US-Lügen (Tonking-Zwischenfall, Brutkastenlüge, Massenvernichtungswaffen) vergessen werden.
Und da erzählen uns die Leitmedien was von russischen Trollen?
Das wäre ja so, wie wenn ein Kreisligist im DFB-Pokal auf Bayern München trifft…
Übrigens: Die Meldung des Schweizer Tagesanzeigers stammt aus dem Jahr 2009!! – Seltsam, daß ich davon erst jetzt erfahre!
Wirklich seltsam!
Putin befahl eine Kampagne? Die Amis brauchen gar keine neue Kampagne, die sind ständig im Kampagnen-Modus! Die USA SIND eine Kampagne!
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siehe zur Thematik auch:
- Der Ukraine-Konflikt 5 – Die Nagelprobe der »freien Presse« (Post, 21.04.2014)
Worauf genau die Geheimdienste ihre Einschätzung stützen, bleibt für die Öffentlichkeit unklar. "Mit einer Vielzahl von Quellen" habe man gearbeitet, heißt es nur in der redigierten Version – der einzigen, die öffentlich gemacht wurde.
Dafür war die Schlussfolgerung des Berichtes umso eindeutiger. So eindeutig, dass sie im amerikanischen Fernsehen immer wieder wörtlich zitiert wurde: "Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen", hieß es darin. "Ihr Ziel war es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den demokratischen Prozess zu schwächen, Hillary Clinton zu verleumden und ihre Chancen auf die Präsidentschaft zu verringern. Außerdem sind wir der Meinung, dass die russische Regierung Donald Trump klar bevorzugt hat."
mehr:
- US-Geheimdienste zum Wahl-Hack - "Putin befahl eine Kampagne" (Rolf Büllmann, Tagesschau, 05.12.2018)
Mein Kommentar:
Ich würde mich schämen!
Zwar wissen wir nicht, wie die US-Geheimdienste zu ihrer Unterstellung kommen, aber die Schlußfolgerung ist so eindeutig, daß sie ständig im Fernsehen wiederholt wird.
Mann, Mann, Mann!
Diese Schlußfolgerungen sind dermaßen eindeutig, daß alle US-Lügen (Tonking-Zwischenfall, Brutkastenlüge, Massenvernichtungswaffen) vergessen werden.
Sich nicht dran zu erinnern, dass laut Recherchen der US-Weltagentur AP das Pentagon über 27'000 PR-Berater verfügt, die ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind? Nur dazu da, das Image der USA aufzupolieren? Dass diese ungeheure PR-Maschinerie des US-Militärs die amerikanischen Steuerzahler jährlich 4,7 Milliarden Dollar kostet? Und dass an dieser und anderen staatlichen Maschinerien des Westens (Achtung: Bundespresseamt Berlin!) Heerscharen von Journalisten hängen, unter anderem auch die der ARD? Leute, deren berufliche Realität sich prinzipiell nicht von dem unterscheidet, was sie über die „russischen Trolle“ zusammenfantasieren?
[Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze, Jens Wernicke, Rubikon, 26.04.2017]Mein Kommentar:
Und da erzählen uns die Leitmedien was von russischen Trollen?
Das wäre ja so, wie wenn ein Kreisligist im DFB-Pokal auf Bayern München trifft…
Übrigens: Die Meldung des Schweizer Tagesanzeigers stammt aus dem Jahr 2009!! – Seltsam, daß ich davon erst jetzt erfahre!
Wirklich seltsam!
Putin befahl eine Kampagne? Die Amis brauchen gar keine neue Kampagne, die sind ständig im Kampagnen-Modus! Die USA SIND eine Kampagne!
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siehe zur Thematik auch:
- Der Ukraine-Konflikt 5 – Die Nagelprobe der »freien Presse« (Post, 21.04.2014)
Elvis-Presley-Ampeln in Friedberg Stop and Rock
Elvis Presley war einige Zeit im hessischen Friedberg stationiert. In der Stadt dreht sich auch heute noch eine Menge um den "King of Rock 'n'Roll". Seit Neustem regelt seine Silhouette auch den Verkehr.
Bei Rot stehen, bei Grün - tanzen? So könnte man zumindest drei neue Fußgängerampeln rund um den Elvis-Presley-Platz in Friedberg interpretieren. Sie zeigen die Silhouette des 1977 gestorbenen "King of Rock 'n'Roll".
mehr:
- Elvis-Presley-Ampeln in Friedberg: Stop and Rock (SPON, 05.12.2018)
Stop and rock: New Elvis Presley traffic light flashes in Friedberg {3:33}
Bei Rot stehen, bei Grün - tanzen? So könnte man zumindest drei neue Fußgängerampeln rund um den Elvis-Presley-Platz in Friedberg interpretieren. Sie zeigen die Silhouette des 1977 gestorbenen "King of Rock 'n'Roll".
mehr:
- Elvis-Presley-Ampeln in Friedberg: Stop and Rock (SPON, 05.12.2018)
Stop and rock: New Elvis Presley traffic light flashes in Friedberg {3:33}
Top Krant
Am 06.12.2018 veröffentlicht
Am 06.12.2018 veröffentlicht
Stop and rock: New Elvis Presley traffic light flashes in Friedberg
The Wetterauer Zeitung reported Wednesday that Elvis Presley had been immortalized in three pedestrian lights in the Hessian city.
***************************************************************************
••••INFORMATION
• Source: thelocal
---------------------------------------------------------------------------
Videos can use content-based copyright law contains reasonable use Fair Use (https://www.youtube.com/yt/copyright/) Very excited to partner with other electronic newspaper pages.
Please send me an email
Thanks you for watching
The Wetterauer Zeitung reported Wednesday that Elvis Presley had been immortalized in three pedestrian lights in the Hessian city.
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Tagesdosis 5.12.2018 – Denunzieren ist das neue Abkassieren (Podcast)
Vorweg, ich muss hier gleich zu Beginn des Textes ein Outing machen: Ich bin apolitisch, was mein Handeln angeht. Ich bin weder dies noch das. Auch stehe ich weder für das Eine noch für das Andere. Ich bleibe Naturalist und liebe die Natur. Auch die Natur des Menschen liebe ich. Und für diese habe ich viel Verständnis. Auch dann, wenn sie sich mal verirrt. Normale Verirrungen vollziehen sich auf die vielfältigste Weise. Am hartnäckigsten sind die, die politisch oder ideologisch vollzogen werden. Hüte sich jeder vor einem Extremismus oder einem Fundamentalismus in dem, wovon er überzeugt ist.
Soko-Chemnitz.de
Nun zur Sache. Ihr kennt ja mittlerweile fast alle hier das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS). Die haben sich nun vorgenommen, alle Menschen, die sie für rechts halten und die in Chemnitz damals zu sehen waren, bei ihren Arbeitgebern anzuschwärzen. Das nennen sie Kunst. Zudem folgt es einer Eskalationslogik, dem Wahrzeichen linker Politik, wenn es um die nichtlinken Bürger und ihr Recht auf Demonstrationen geht. Zeit online zitiert auf seiner Seite im Netz den passenden Slogan des ZPS wie folgt, Zitat Anfang: „Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofortbargeld“, heißt es im Video auf der Internetseite Soko-Chemnitz.de, die am Montag online ging. „Helfen Sie uns, die entsprechenden Personen aus der Wirtschaft und aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen“, Zitat Ende.
Jetzt mag man vielleicht denken, wieso nicht! Das ist doch Geschmeiß, alles rechte Nazis. Die müssen doch raus aus dieser Gesellschaft. Kein vernünftiger Mensch ist für Nazis oder Faschisten. Die meisten Leser hier werden das unterschreiben können. Doch so einfach ist das nicht. Schaut man auf der Seite Soko-Chemnitz.de hinein und sieht sich die vielen Steckbriefe an – übrigens alles angeblich Kunst – dann sieht man dort auch Leute, unter denen dann einfach in altdeutscher Schrift AfD steht. Ich weiß, für viele in diesem Land hat sich der Frame AfD gleich Supernazi eingebrannt. Ein Pauschalurteil, das ganz sicher nicht stimmt. Nachweislich faschistisch wie auch extrem rechts ist in diesem Land die Regierung selbst. Aber das will niemand wahrhaben, der solche Aktionen des ZPS unterstützt. Der Grund dürfte wohl nicht in einer künstlerischen Neigung liegen, sondern eher in einer politischen Motivation, hinter der sich dann Fördergelder verbergen. Gegen rechte Bevölkerungsgruppen zu sein, egal ob das stimmt oder nicht, das lässt die europäischen Töpfe ordentlich sprudeln.
Wie aber verteidigt sich das ZPS mit dieser Kunst selbst? Lassen wir dazu und zu dieser Kampagne den Leiter Philipp Ruch selbst zu Wort kommen, Zitat Anfang: Dass Selbstjustiz verboten ist, weiß Philipp Ruch, der Leiter des ZPS, natürlich selbst. Auf der Pressekonferenz in Berlin erwähnte er nicht umsonst mehrmals seine Rechtsberater. Der Tabubruch wird aber nicht genüsslich-provozierend vorgetragen, wie man das von Künstlern wie Jonathan Meese oder dem Satiriker Jan Böhmermann kennt. Sondern mit der Gravität höchster moralischer Berufung: Die schwarze Bemahlung der Gesichter, die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums während öffentlicher Auftritte tragen, symboloisiere laut Ruch den „Ruß der deutschen Geschichte“. Was es heute brauche, sei eine veritable „zweite Entnazifizierung“, Zitat Ende.
mehr:
- Tagesdosis 5.12.2018 – Denunzieren ist das neue Abkassieren (Podcast) (Rüdiger Lenz, KenFM, 05.12.2018) – Youtube-Link
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Soko-Chemnitz.de
Nun zur Sache. Ihr kennt ja mittlerweile fast alle hier das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS). Die haben sich nun vorgenommen, alle Menschen, die sie für rechts halten und die in Chemnitz damals zu sehen waren, bei ihren Arbeitgebern anzuschwärzen. Das nennen sie Kunst. Zudem folgt es einer Eskalationslogik, dem Wahrzeichen linker Politik, wenn es um die nichtlinken Bürger und ihr Recht auf Demonstrationen geht. Zeit online zitiert auf seiner Seite im Netz den passenden Slogan des ZPS wie folgt, Zitat Anfang: „Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofortbargeld“, heißt es im Video auf der Internetseite Soko-Chemnitz.de, die am Montag online ging. „Helfen Sie uns, die entsprechenden Personen aus der Wirtschaft und aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen“, Zitat Ende.
Jetzt mag man vielleicht denken, wieso nicht! Das ist doch Geschmeiß, alles rechte Nazis. Die müssen doch raus aus dieser Gesellschaft. Kein vernünftiger Mensch ist für Nazis oder Faschisten. Die meisten Leser hier werden das unterschreiben können. Doch so einfach ist das nicht. Schaut man auf der Seite Soko-Chemnitz.de hinein und sieht sich die vielen Steckbriefe an – übrigens alles angeblich Kunst – dann sieht man dort auch Leute, unter denen dann einfach in altdeutscher Schrift AfD steht. Ich weiß, für viele in diesem Land hat sich der Frame AfD gleich Supernazi eingebrannt. Ein Pauschalurteil, das ganz sicher nicht stimmt. Nachweislich faschistisch wie auch extrem rechts ist in diesem Land die Regierung selbst. Aber das will niemand wahrhaben, der solche Aktionen des ZPS unterstützt. Der Grund dürfte wohl nicht in einer künstlerischen Neigung liegen, sondern eher in einer politischen Motivation, hinter der sich dann Fördergelder verbergen. Gegen rechte Bevölkerungsgruppen zu sein, egal ob das stimmt oder nicht, das lässt die europäischen Töpfe ordentlich sprudeln.
Wie aber verteidigt sich das ZPS mit dieser Kunst selbst? Lassen wir dazu und zu dieser Kampagne den Leiter Philipp Ruch selbst zu Wort kommen, Zitat Anfang: Dass Selbstjustiz verboten ist, weiß Philipp Ruch, der Leiter des ZPS, natürlich selbst. Auf der Pressekonferenz in Berlin erwähnte er nicht umsonst mehrmals seine Rechtsberater. Der Tabubruch wird aber nicht genüsslich-provozierend vorgetragen, wie man das von Künstlern wie Jonathan Meese oder dem Satiriker Jan Böhmermann kennt. Sondern mit der Gravität höchster moralischer Berufung: Die schwarze Bemahlung der Gesichter, die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums während öffentlicher Auftritte tragen, symboloisiere laut Ruch den „Ruß der deutschen Geschichte“. Was es heute brauche, sei eine veritable „zweite Entnazifizierung“, Zitat Ende.
mehr:
- Tagesdosis 5.12.2018 – Denunzieren ist das neue Abkassieren (Podcast) (Rüdiger Lenz, KenFM, 05.12.2018) – Youtube-Link
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Die Macht um Acht (15) (Podcast) – Die Russland-Fanfare
Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug
Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.
Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche „Analysten“ dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.
mehr:
- Die Macht um Acht (15) (Podcast) (Uli Gellermann, KenFM, 05.12.2018)
siehe auch:
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Post, 04.12.2018)
- Krim Krise reloaded (Post, 28.11.2018)
Die Macht um Acht (15) {11:15}
Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.
Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche „Analysten“ dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.
mehr:
- Die Macht um Acht (15) (Podcast) (Uli Gellermann, KenFM, 05.12.2018)
siehe auch:
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Post, 04.12.2018)
- Krim Krise reloaded (Post, 28.11.2018)
Die Macht um Acht (15) {11:15}
KenFM
Am 05.12.2018 veröffentlicht
Am 05.12.2018 veröffentlicht
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Die Russland-Fanfare
Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug
Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.
Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche "Analysten" dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.
Mit einer weiteren Meldung der "Tagesschau" – zur "Chronik der Krimkrise - Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts" – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik.
Doch damit nicht genug, verbreitet die Tagesschau auch noch diesen Satz: "Die NATO greift militärisch zwar in den Konflikt nicht direkt ein – die Ukraine ist schließlich kein Mitgliedsstaat – verordnet sich selbst aber einen radikalen Kurswechsel: weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets.“ Der Journalist Gellermann fragt entsetzt, seit wann denn die Krim oder die Ukraine zum NATO-Gebiet gehören. Und er schließt aus der Erwähnung des Afghanistan-Kriegseinsatzes folgerichtig, dass die ARD-Redaktion einen möglichen neuen Krieg anvisiert.
In seinem Schluss-Satz weist der Tagesschau-Kritiker darauf hin, dass auch und gerade der Wechsel vom Journalismus zur Propaganda ein klassisches Signal für eine Vorkriegszeit-Situation ist: Denn wer den möglichen Kriegsgegner diffamiert, macht ihn zu einem "bösen" Feind, schafft also vorbeugend Kriegsgründe.
Gellermann warnt: Es sei schon einmal für Deutschland schlecht ausgegangen, als sich das Nazi-Reich mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg angelegt habe. Auf beiden Seite habe es Millionen Tote gekostet. Diesmal könnte die Schwelle zum Atomkrieg überschritten werden. Ein Krieg, bei dem es nur Besiegte geben würde.
Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.
Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.
+++
KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/
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Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug
Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.
Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche "Analysten" dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.
Mit einer weiteren Meldung der "Tagesschau" – zur "Chronik der Krimkrise - Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts" – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik.
Doch damit nicht genug, verbreitet die Tagesschau auch noch diesen Satz: "Die NATO greift militärisch zwar in den Konflikt nicht direkt ein – die Ukraine ist schließlich kein Mitgliedsstaat – verordnet sich selbst aber einen radikalen Kurswechsel: weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets.“ Der Journalist Gellermann fragt entsetzt, seit wann denn die Krim oder die Ukraine zum NATO-Gebiet gehören. Und er schließt aus der Erwähnung des Afghanistan-Kriegseinsatzes folgerichtig, dass die ARD-Redaktion einen möglichen neuen Krieg anvisiert.
In seinem Schluss-Satz weist der Tagesschau-Kritiker darauf hin, dass auch und gerade der Wechsel vom Journalismus zur Propaganda ein klassisches Signal für eine Vorkriegszeit-Situation ist: Denn wer den möglichen Kriegsgegner diffamiert, macht ihn zu einem "bösen" Feind, schafft also vorbeugend Kriegsgründe.
Gellermann warnt: Es sei schon einmal für Deutschland schlecht ausgegangen, als sich das Nazi-Reich mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg angelegt habe. Auf beiden Seite habe es Millionen Tote gekostet. Diesmal könnte die Schwelle zum Atomkrieg überschritten werden. Ein Krieg, bei dem es nur Besiegte geben würde.
Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.
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Achtung Dynamit-Phishing: Gefährliche Trojaner-Welle Emotet legt ganze Firmen lahm
BSI, CERT-Bund und Cybercrime-Spezialisten der LKAs sehen eine akute Welle von Infektionen mit Emotet, die Millionenschäden anrichtet.
Eine Cybercrime-Gang legt derzeit in Deutschland ganze Firmen lahm. Die Schäden erreichen schon in einzelnen Fällen Millionenhöhe; der Gesamtumfang lässt sich noch nicht überblicken. Der Verursacher ist Emotet – ein Trojaner, der mit äußerst gut gemachten Phishing-Mails ins Haus kommt und dabei kaum von echten Mails zu unterscheiden ist.
Die Emotet-Mails mit Trojaner-Anhang stammen scheinbar von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten. CERT-Bund und Polizei-Behörden berichten von einer großen Zahl von Infektionen vor allem bei Unternehmen und Behörden; allein der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des LKA Niedersachsen liegen dutzende aktuelle Vorfälle bei Firmen vor.
Die Kriminellen haben sich offenbar Methoden und Techniken der staatlich geförderten Hacker-Gruppen abgeschaut: "Emotet ist nach unserer Einschätzung ein Fall von Cyber-Kriminalität, bei der die Methoden hochprofessioneller APT-Angriffe adaptiert und automatisiert wurden" erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm die neuartige Qualität der Angriffe. Konkrete Vorbilder für die neuen Cybercrime-Aktivitäten sind Spear-Phishing und das sogenannte Lateral Movement nach einer Infektion.
mehr:
- Achtung Dynamit-Phishing: Gefährliche Trojaner-Welle Emotet legt ganze Firmen lahm (Jürgen Schmidt, heise online, Security, 05.12.2018)
siehe auch:
- USBHarpoon: USB-Ladekabel als Gefahr (Dennis Schirrmacher, heise online|security, 21.08.2018)
TitanHQ - Email and Internet Security {4:38}
Eine Cybercrime-Gang legt derzeit in Deutschland ganze Firmen lahm. Die Schäden erreichen schon in einzelnen Fällen Millionenhöhe; der Gesamtumfang lässt sich noch nicht überblicken. Der Verursacher ist Emotet – ein Trojaner, der mit äußerst gut gemachten Phishing-Mails ins Haus kommt und dabei kaum von echten Mails zu unterscheiden ist.
Die Emotet-Mails mit Trojaner-Anhang stammen scheinbar von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten. CERT-Bund und Polizei-Behörden berichten von einer großen Zahl von Infektionen vor allem bei Unternehmen und Behörden; allein der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des LKA Niedersachsen liegen dutzende aktuelle Vorfälle bei Firmen vor.
Die Kriminellen haben sich offenbar Methoden und Techniken der staatlich geförderten Hacker-Gruppen abgeschaut: "Emotet ist nach unserer Einschätzung ein Fall von Cyber-Kriminalität, bei der die Methoden hochprofessioneller APT-Angriffe adaptiert und automatisiert wurden" erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm die neuartige Qualität der Angriffe. Konkrete Vorbilder für die neuen Cybercrime-Aktivitäten sind Spear-Phishing und das sogenannte Lateral Movement nach einer Infektion.
mehr:
- Achtung Dynamit-Phishing: Gefährliche Trojaner-Welle Emotet legt ganze Firmen lahm (Jürgen Schmidt, heise online, Security, 05.12.2018)
siehe auch:
- USBHarpoon: USB-Ladekabel als Gefahr (Dennis Schirrmacher, heise online|security, 21.08.2018)
TitanHQ - Email and Internet Security {4:38}
TitanHQ - Email and Internet Security
Am 21.02.2018 veröffentlicht
Am 21.02.2018 veröffentlicht
The Emotet banking trojan is one nasty threat. Part Trojan, part network worm that steals banking information, contact address books and performs DDOS attacks. How was Emotet able to infect a school district and cost them $314,000?
Learn more at https://www.titanhq.com
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Bürgerdialog: Die Grenzen der Kommunikationsfähigkeit
Leipziger zerlegt Gesine Schwan (SPD) beim "phoenix Bürgerdialog" in Leipzig: „Buhrufe“ (05.12.2018) {8:48}
UbB
Am 05.12.2018 veröffentlicht
Am 05.12.2018 veröffentlicht
Bestseller Nr. 1: Schaut euch Wir sind noch mehr: Deutschland in Aufruhr von Hanno Vollenweider mal an! https://amzn.to/2EbKRHR*
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Leipziger zerlegt Gesine Schwan (SPD) beim phoenix Bürgerdialog in Leipzig: „Buhrufe“ (05.12.2018)
Quelle phoenix
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Leipziger zerlegt Gesine Schwan (SPD) beim phoenix Bürgerdialog in Leipzig: „Buhrufe“ (05.12.2018)
Quelle phoenix
Adventsrätsel, das Fünfte von vierundzwanzig
Beton’ das Wort gleich zu Beginn,
dann gibt es einen faulen Sinn.
betonst Du aber Silbe zwei,
dann wird es gleich der letzte Schrei.
Dienstag, 4. Dezember 2018
Serie zur Novemberrevolution – Teil 2
Vorbemerkung: Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in Kommentaren, Rückblicken und Dokumentationen der Revolution gedacht wird, die vor 100 Jahren in Deutschland stattfand. Allerdings verfälscht die große Mehrheit dieser Beiträge das, um was es damals ging. Die tatsächlichen Errungenschaften der Revolution – Frieden, Frauenwahlrecht, demokratische Grundrechte – werden nicht ausreichend gewürdigt, und die Ziele der Revolution werden bei dieser Berichterstattung oftmals in den Hintergrund gedrängt. Wir bringen auf den NachDenkSeiten in drei Teilen einen ausführlichen Text von Winfried Wolf zur Novemberrevolution 1918.
mehr:
- Serie zur Novemberrevolution – Teil 2 (Winfried Wolf, NachDenkSeiten, 04.12.2018)
Die Novemberrevolution (1918) und die Räterepublik in Deutschland (1918/19) {38:49}
History Live: 1918 Schicksalsjahr für Deutschland und die Welt {59:07}
Babylon Berlin Trailer Staffel 1 German Deutsch (2017) {1:11}
mehr:
- Serie zur Novemberrevolution – Teil 2 (Winfried Wolf, NachDenkSeiten, 04.12.2018)
Die Novemberrevolution (1918) und die Räterepublik in Deutschland (1918/19) {38:49}
MrMarxismo
Am 09.01.2018 veröffentlicht
Am 09.01.2018 veröffentlicht
Die Novemberrevolution (1918) und die Räterepublik in Deutschland (1918/19) -
Leider fehlen die letzten 7 Minuten - Komplett: https://www.youtube.com/watch?v=VusRU...
"An die Bevölkerung Bremens! - Soldaten, Arbeiter, Parteigenossen! - Was hat sich ereignet?
Nichts geringeres als eine Revolution. Ihr Produkt sind die Arbeiter- und Soldatenräte.
Ueber die Aufgabe der Räte kann kein Zweifel sein: Ausbreitung, Sicherung und Vertiefung der Revolution.
Die ganze Macht in die Hände der Arbeiter- und Soldatenräte.
Sturz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung und damit jeder Art der Ausbeutung und Unterdrückung, richte sie sich gegen eine Klasse, eine Partei, ein Geschlecht oder eine Rasse.
Aufrichtung der sozialistischen Gesellschaft.
Das ist das Programm der Arbeiter- und Soldatenräte.
Jeder, der es duchführen helfen will ist willkommen.
Jedem der es bekämpft, werden wir rücksichtslos zu begegnen wissen. Einerlei, wo er stehen mag.
Soldaten, Arbeiter, Parteigenossen! Männer und Frauen!
Die Stunde der Befreiung hat geschlagen.
Jetzt nutzt sie! Ein zurück gibt es nicht. Vorwärts also!
Bremen, den 9. November 1918
Der Arbeiter- und Soldatenrat"
Ein revolutionäres Plakat
Quelle:
"Illustrierte Geschichte der deutschen Revolution", Berlin (1929) S.183, S.200
Am Ende des 1. imperialistischen Weltkriegs - Räterepublik und Revolution in Bremen (1918)
Mein Tipp:
Rätedemokratie - die Alternative zu Kapitalismus & Stalinismus - Sozialistische Alternative (SAV) - Alternativkongress zum G20-Gipfel in Hamburg
https://www.youtube.com/watch?v=AoW_U... -
"Die Räte: Gegen den Staat, statt des Staates -
Die Rätekonzeption, die Idee der Regierung des Volkes durch das Volk (Marx), wie sie sich seit der Pariser Kommune praktisch entwickelt hat und seit Marx´ Schrift:
„Der Bürgerkrieg in Frankreich“ theoretisch ausgearbeitet worden ist, schließt vor allem folgende Grundelemente ein:
1. Mobilisierung der Mehrheit zu aktiver Teilnahme an den politischen Entscheidungen, enge Verbindung zur Arbeit, Verwaltung und Politik bei schrittweiser Verkürzung des Arbeitstages
2. Ersetzung der alten Staatsmaschinerie und der Repräsentationsorgane durch gewählte, ihren Wählern verantwortliche und jederzeit abwählbare Vertrauensleute der Arbeiterräte, Stadtteilräte, Bauern- und Soldatenräte
3. lokale Selbstregierung, vollständige Selbstverwaltung der Gemeinwesen, d.h. des in „Communen konstituierten Volks“ (Marx: „Der Bürgerkrieg in Frankreich“) ohne Staatsaufsicht und staatliche Bevormundung.
4. Vereinigung der vollziehenden und gesetzgebenden Macht auf allen Ebenen, arbeitende statt parlamentarische Körperschaften
5. Wo immer das möglich ist, direkte Gesetzgebung durch das Volk (Volksentscheide)
6. Ersetzung der Armee durch Milizkräfte
7. Aufhebung der Bürokratie durch gewählte, verantwortliche, jederzeit abwählbare Beauftragte des Volkes; Wahl, Verantwortlichkeit und jederzeitige Abwählbarkeit auch der Polizeibeamten, der Lehrpersonen, der Richter und Offiziere; Zwangsfusionen der teuren „Staatswürdenträger“
8. Bezahlung aller im öffentlichen Dienst Beschäftigten nach Arbeiterlohn
9. gebundenes (imperatives) Mandat bei allen Delegierten in Vertretungsorganen
10. freie und gleiche Assoziation der Produzenten, freiwillige und bewußte Vereinigung der selbstverwalteten Betriebe, der Bauern, Handwerker und Händler zu Genossenschaften und Genossenschaftsverbänden, Weiterentwicklung verstaatlichten Eigentums zu gesellschaftlichem Eigentum an den Produktionsmitteln, Produktionsergebnis und Verteilung der Produkte
11. Verhinderung jeder Einflußnahme der Kirche auf den Staat, Religion als Privatsache dem Staat gegenüber; Befreiung und Erziehung, Ausbildung und Forschung aus den Klauen der Reaktionäre und Bürokraten und aus den kapitalistischen Verwertungszwängen
12. Umwandlung der „Regierung über Personen“ in eine „Verwaltung von Sachen und die Leitung von Produktionsprozessen“ (Engels: „Anti-Dühring“), Umwandlung der öffentlichen Funktionen aus politischen in „einfache administrative Funktionen“ (Engels: „Über die Autorität“).“
Quelle:
Rolf Stolz: „Rätesozialismus und Staat“, Dinge der Zeit, Nr.53 (1988) S.56 ff
Mein Tipp:
http://www.sozialismus.info
http://www.oekosozialismus.net
Mehr Infos:
Räterepublik und Revolution in Deutschland (1918 / 1919)
https://www.youtube.com/playlist?list...
Der Kampf um die Weltmacht (1914 - 1918) - Der 1. imperialistische Weltkrieg
https://www.youtube.com/playlist?list...
Leider fehlen die letzten 7 Minuten - Komplett: https://www.youtube.com/watch?v=VusRU...
"An die Bevölkerung Bremens! - Soldaten, Arbeiter, Parteigenossen! - Was hat sich ereignet?
Nichts geringeres als eine Revolution. Ihr Produkt sind die Arbeiter- und Soldatenräte.
Ueber die Aufgabe der Räte kann kein Zweifel sein: Ausbreitung, Sicherung und Vertiefung der Revolution.
Die ganze Macht in die Hände der Arbeiter- und Soldatenräte.
Sturz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung und damit jeder Art der Ausbeutung und Unterdrückung, richte sie sich gegen eine Klasse, eine Partei, ein Geschlecht oder eine Rasse.
Aufrichtung der sozialistischen Gesellschaft.
Das ist das Programm der Arbeiter- und Soldatenräte.
Jeder, der es duchführen helfen will ist willkommen.
Jedem der es bekämpft, werden wir rücksichtslos zu begegnen wissen. Einerlei, wo er stehen mag.
Soldaten, Arbeiter, Parteigenossen! Männer und Frauen!
Die Stunde der Befreiung hat geschlagen.
Jetzt nutzt sie! Ein zurück gibt es nicht. Vorwärts also!
Bremen, den 9. November 1918
Der Arbeiter- und Soldatenrat"
Ein revolutionäres Plakat
Quelle:
"Illustrierte Geschichte der deutschen Revolution", Berlin (1929) S.183, S.200
Am Ende des 1. imperialistischen Weltkriegs - Räterepublik und Revolution in Bremen (1918)
Mein Tipp:
Rätedemokratie - die Alternative zu Kapitalismus & Stalinismus - Sozialistische Alternative (SAV) - Alternativkongress zum G20-Gipfel in Hamburg
https://www.youtube.com/watch?v=AoW_U... -
"Die Räte: Gegen den Staat, statt des Staates -
Die Rätekonzeption, die Idee der Regierung des Volkes durch das Volk (Marx), wie sie sich seit der Pariser Kommune praktisch entwickelt hat und seit Marx´ Schrift:
„Der Bürgerkrieg in Frankreich“ theoretisch ausgearbeitet worden ist, schließt vor allem folgende Grundelemente ein:
1. Mobilisierung der Mehrheit zu aktiver Teilnahme an den politischen Entscheidungen, enge Verbindung zur Arbeit, Verwaltung und Politik bei schrittweiser Verkürzung des Arbeitstages
2. Ersetzung der alten Staatsmaschinerie und der Repräsentationsorgane durch gewählte, ihren Wählern verantwortliche und jederzeit abwählbare Vertrauensleute der Arbeiterräte, Stadtteilräte, Bauern- und Soldatenräte
3. lokale Selbstregierung, vollständige Selbstverwaltung der Gemeinwesen, d.h. des in „Communen konstituierten Volks“ (Marx: „Der Bürgerkrieg in Frankreich“) ohne Staatsaufsicht und staatliche Bevormundung.
4. Vereinigung der vollziehenden und gesetzgebenden Macht auf allen Ebenen, arbeitende statt parlamentarische Körperschaften
5. Wo immer das möglich ist, direkte Gesetzgebung durch das Volk (Volksentscheide)
6. Ersetzung der Armee durch Milizkräfte
7. Aufhebung der Bürokratie durch gewählte, verantwortliche, jederzeit abwählbare Beauftragte des Volkes; Wahl, Verantwortlichkeit und jederzeitige Abwählbarkeit auch der Polizeibeamten, der Lehrpersonen, der Richter und Offiziere; Zwangsfusionen der teuren „Staatswürdenträger“
8. Bezahlung aller im öffentlichen Dienst Beschäftigten nach Arbeiterlohn
9. gebundenes (imperatives) Mandat bei allen Delegierten in Vertretungsorganen
10. freie und gleiche Assoziation der Produzenten, freiwillige und bewußte Vereinigung der selbstverwalteten Betriebe, der Bauern, Handwerker und Händler zu Genossenschaften und Genossenschaftsverbänden, Weiterentwicklung verstaatlichten Eigentums zu gesellschaftlichem Eigentum an den Produktionsmitteln, Produktionsergebnis und Verteilung der Produkte
11. Verhinderung jeder Einflußnahme der Kirche auf den Staat, Religion als Privatsache dem Staat gegenüber; Befreiung und Erziehung, Ausbildung und Forschung aus den Klauen der Reaktionäre und Bürokraten und aus den kapitalistischen Verwertungszwängen
12. Umwandlung der „Regierung über Personen“ in eine „Verwaltung von Sachen und die Leitung von Produktionsprozessen“ (Engels: „Anti-Dühring“), Umwandlung der öffentlichen Funktionen aus politischen in „einfache administrative Funktionen“ (Engels: „Über die Autorität“).“
Quelle:
Rolf Stolz: „Rätesozialismus und Staat“, Dinge der Zeit, Nr.53 (1988) S.56 ff
Mein Tipp:
http://www.sozialismus.info
http://www.oekosozialismus.net
Mehr Infos:
Räterepublik und Revolution in Deutschland (1918 / 1919)
https://www.youtube.com/playlist?list...
Der Kampf um die Weltmacht (1914 - 1918) - Der 1. imperialistische Weltkrieg
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History Live: 1918 Schicksalsjahr für Deutschland und die Welt {59:07}
phoenix
Am 23.02.2018 veröffentlicht
Am 23.02.2018 veröffentlicht
Im TV am So, 25.02.18, 13.00 Uhr; Wdh. 00.00 Uhr
Guido Knopp diskutiert mit Silke Fehlemann (Historikerin), Prof. Jörn Leonhard (Historiker) und Prof. Gerd Krumeich (Historiker).
Vor genau hundert Jahren endete der Erste Weltkrieg. Am 11. November 1918 erklärte das Deutsche Reich seine Kapitulation. 15 Millionen Menschen verloren ihr Leben, vier Weltreiche sind zusammengebrochen. Allgemeine Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung und der Wunsch nach einer neuen politischen Ordnung hatten das Kriegsende beschleunigt, das massive Eingreifen der USA in den Krieg hatte es schließlich besiegelt.
Das Jahr 1918 steht für eine Zäsur: für Kriegsende und Neubeginn. Der Friedensvertrag von Versailles, von vielen politischen Vertretern der damaligen Zeit als ungerechte Bürde empfunden, bildet das Fundament, auf dem Deutschland die Weimarer Republik ausruft. Entsprechend belastet startet das Deutschland von 1918 in eine ungewisse Zukunft. Die ideologischen, geographischen und gesellschaftspolitischen Folgen des Krieges wirken bis heute nach.
Aber was genau geschah alles 1918? Wie kam es zu diesem bedeutenden Wendepunkt? Und welche Belastungen und Chancen hatte dieses Jahr für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Liegt im Ende des Ersten Weltkriegs bereits der Grundstein für den Zweiten? Das Jahr 1918 war Ende und Anfang zugleich. War es auch ein Schicksalsjahr für die anderen Mächte?
Guido Knopp diskutiert mit Silke Fehlemann (Historikerin), Prof. Jörn Leonhard (Historiker) und Prof. Gerd Krumeich (Historiker).
Vor genau hundert Jahren endete der Erste Weltkrieg. Am 11. November 1918 erklärte das Deutsche Reich seine Kapitulation. 15 Millionen Menschen verloren ihr Leben, vier Weltreiche sind zusammengebrochen. Allgemeine Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung und der Wunsch nach einer neuen politischen Ordnung hatten das Kriegsende beschleunigt, das massive Eingreifen der USA in den Krieg hatte es schließlich besiegelt.
Das Jahr 1918 steht für eine Zäsur: für Kriegsende und Neubeginn. Der Friedensvertrag von Versailles, von vielen politischen Vertretern der damaligen Zeit als ungerechte Bürde empfunden, bildet das Fundament, auf dem Deutschland die Weimarer Republik ausruft. Entsprechend belastet startet das Deutschland von 1918 in eine ungewisse Zukunft. Die ideologischen, geographischen und gesellschaftspolitischen Folgen des Krieges wirken bis heute nach.
Aber was genau geschah alles 1918? Wie kam es zu diesem bedeutenden Wendepunkt? Und welche Belastungen und Chancen hatte dieses Jahr für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Liegt im Ende des Ersten Weltkriegs bereits der Grundstein für den Zweiten? Das Jahr 1918 war Ende und Anfang zugleich. War es auch ein Schicksalsjahr für die anderen Mächte?
Babylon Berlin Trailer Staffel 1 German Deutsch (2017) {1:11}
Moviepilot Trailer
Am 28.09.2017 veröffentlicht
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Babylon Berlin Trailer Staffel 1 German Deutsch (Deutschland 2017)
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Ab 13.10.2017 auf Sky
Alle Infos zur Serie: http://www.moviepilot.de/serie/berlin...
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Babylon Berlin ist eine deutsche Dramaserie, die auf der Gereon-Rath-Buchreihe von Volker Kutscher basiert. Als treibende Kraft stehen Tom Tykwer und Stefan Arndt hinter dem Projekt, das im Berlin der 1920er Jahren angesiedelt ist und von einem Ermittler aus Köln erzählt, der in das Leben einer Großstadt eintaucht, die sich im ständigen Wandel befindet.
Babylon Berlin Trailer Deutsch © Sky
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Ab 13.10.2017 auf Sky
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Babylon Berlin ist eine deutsche Dramaserie, die auf der Gereon-Rath-Buchreihe von Volker Kutscher basiert. Als treibende Kraft stehen Tom Tykwer und Stefan Arndt hinter dem Projekt, das im Berlin der 1920er Jahren angesiedelt ist und von einem Ermittler aus Köln erzählt, der in das Leben einer Großstadt eintaucht, die sich im ständigen Wandel befindet.
Babylon Berlin Trailer Deutsch © Sky
Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten
Der Antikommunismus war nach Thomas Mann die Grundtorheit seiner Epoche im 20. Jahrhundert. (1)
Die Nazis malten eine jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung an die Wand. (2) Darin sahen sie eine von der Sowjetunion ausgehende Verbindung der von ihnen beschworenen russischen und jüdischen Gefahr.
Kaiser Wilhelm erklärte eine russische Mobilmachung zu einem Angriff auf das Deutsche Kaiserreich und er eröffnete mit dieser Lüge den ersten Weltkrieg. (3)
Hitler erklärte den Angriff auf die Sowjetunion mit dem „Unternehmen Barbarossa“ mit der Aufgabe, die europäische Kultur zu retten. (4) Damit eröffnete er den bisher tödlichsten Feldzug aller Zeiten, der unter der Devise „Verbrannte Erde“ circa 27 Millionen tote Sowjetbürger zurückließ. Von all diesen Verbrechen hat sich Deutschland, hat sich Europa, hat sich die Welt bis heute nicht erholt. Dies schon alleine deshalb, weil eins ihrer Ergebnisse die Nuklear-Rüstung ist.
Die antirussischen Lügen zum Koreakrieg hat Peter Frey in seiner großartigen KenFM-Serie „Die UNO – Machtinstrument gegen Korea“ vorbildlich herausgearbeitet.
Die Hochrüstung der NATO wurde immer schon mit den Fake-News einer sowjetischen Gefahr und Vor-Rüstung legitimiert, was immer eine Umkehrung der Tatsachen war, wie alle entsprechenden Jahres-Berichte des auch im Westen hoch angesehenen Friedensforschungsinstituts SIPRI beleg(t)en; dies wird zum Glück von einigen kritischen ZeitgenossInnen wahrgenommen. (5) Im Ergebnis der in Deutschland immer noch weit verbreiteten Vorbehalte gegen Kriegspropaganda, zieht die Stimmungsmache (6) gegen Russland in den Narrativ der militärisch-strategischen Kommunikation der NATO nicht. Sogar in der SPD-Spitze regt sich Widerstand gegen eine Eskalation gegen Russland. (7)
Die Essener NATO-Konferenz 2015 unter dem Titel „Strategische Kommunikation“ suchte nach Wegen, die Erfolge der Friedensbewegung zu durchkreuzen, die dazu führen, dass es große Vorbehalte gegen das Handeln der NATO-Militärs in der Öffentlichkeit gibt. (8)
Die Erfolge der Friedensbewegung seit den 80er Jahren wirken nach. Damals ging es gegen die Lüge von der vermeintlichen Notwendigkeit einer so genannten Nach-Rüstung mit Atomraketen, die von Europa aus – vor allem von Deutschland aus – auf die Sowjetunion gerichtet waren. Um diese Lüge aufzubauen, zählte die NATO einfach ihre britischen und französischen Systeme – anders als die Sowjetunion – nicht mit. Daraus ergab sich dann in der Propaganda die Lüge von einer notwendigen Antwort. (9)
mehr:
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Bernhard Trautvetter, KenFM, 04.12.2018)
siehe auch:
- Die Taktik des Westens: kontinuierliche Propaganda und kontinuierlicher militärischer und wirtschaftlicher Druck (Post, 23.06.2015, mit zwei Putin-Videos)
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Deckt Deutschland die antirussische NATO-Propaganda auf? {11:22}
Die Nazis malten eine jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung an die Wand. (2) Darin sahen sie eine von der Sowjetunion ausgehende Verbindung der von ihnen beschworenen russischen und jüdischen Gefahr.
Kaiser Wilhelm erklärte eine russische Mobilmachung zu einem Angriff auf das Deutsche Kaiserreich und er eröffnete mit dieser Lüge den ersten Weltkrieg. (3)
Hitler erklärte den Angriff auf die Sowjetunion mit dem „Unternehmen Barbarossa“ mit der Aufgabe, die europäische Kultur zu retten. (4) Damit eröffnete er den bisher tödlichsten Feldzug aller Zeiten, der unter der Devise „Verbrannte Erde“ circa 27 Millionen tote Sowjetbürger zurückließ. Von all diesen Verbrechen hat sich Deutschland, hat sich Europa, hat sich die Welt bis heute nicht erholt. Dies schon alleine deshalb, weil eins ihrer Ergebnisse die Nuklear-Rüstung ist.
Die antirussischen Lügen zum Koreakrieg hat Peter Frey in seiner großartigen KenFM-Serie „Die UNO – Machtinstrument gegen Korea“ vorbildlich herausgearbeitet.
Die Hochrüstung der NATO wurde immer schon mit den Fake-News einer sowjetischen Gefahr und Vor-Rüstung legitimiert, was immer eine Umkehrung der Tatsachen war, wie alle entsprechenden Jahres-Berichte des auch im Westen hoch angesehenen Friedensforschungsinstituts SIPRI beleg(t)en; dies wird zum Glück von einigen kritischen ZeitgenossInnen wahrgenommen. (5) Im Ergebnis der in Deutschland immer noch weit verbreiteten Vorbehalte gegen Kriegspropaganda, zieht die Stimmungsmache (6) gegen Russland in den Narrativ der militärisch-strategischen Kommunikation der NATO nicht. Sogar in der SPD-Spitze regt sich Widerstand gegen eine Eskalation gegen Russland. (7)
Die Essener NATO-Konferenz 2015 unter dem Titel „Strategische Kommunikation“ suchte nach Wegen, die Erfolge der Friedensbewegung zu durchkreuzen, die dazu führen, dass es große Vorbehalte gegen das Handeln der NATO-Militärs in der Öffentlichkeit gibt. (8)
Die Erfolge der Friedensbewegung seit den 80er Jahren wirken nach. Damals ging es gegen die Lüge von der vermeintlichen Notwendigkeit einer so genannten Nach-Rüstung mit Atomraketen, die von Europa aus – vor allem von Deutschland aus – auf die Sowjetunion gerichtet waren. Um diese Lüge aufzubauen, zählte die NATO einfach ihre britischen und französischen Systeme – anders als die Sowjetunion – nicht mit. Daraus ergab sich dann in der Propaganda die Lüge von einer notwendigen Antwort. (9)
mehr:
- Die antirussische Kriegspropaganda des deutschen Militarismus und der Rechten (Bernhard Trautvetter, KenFM, 04.12.2018)
siehe auch:
- Die Taktik des Westens: kontinuierliche Propaganda und kontinuierlicher militärischer und wirtschaftlicher Druck (Post, 23.06.2015, mit zwei Putin-Videos)
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Deckt Deutschland die antirussische NATO-Propaganda auf? {11:22}
RT Deutsch
Am 10.03.2015 veröffentlicht
Am 10.03.2015 veröffentlicht
Während das US-Militär unter der NATO-Fahne Russland immer näher rückt, werden in Deutschland Vorwürfe laut, dass die Bundesregierung aus „Angst vor dem Russen“ womöglich den Freunden aus Übersee auf dem Leim ging. Jochen Scholz, Oberstleutnant der Bundeswehr a.D., erläutert, ob Deutschland der ungerechtfertigten anti-russischen NATO-Propaganda auf die Spur kommt.
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.
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"Goldener Windbeutel 2018": Hier ist die "dreisteste Werbelüge"
Behumpst wird niemand gerne. Aber auch im Supermarkt werden Verbraucher regelmäßig durch Werbelügen und Mogelpackungen von den Herstellern getäuscht. Doch das bleibt nicht ungesühnt. Via Verleihung eines Negativpreises. Das ist der Gewinner.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat zum achten Mal zur Wahl gerufen und auch dieses Jahr haben fast 70.000 Teilnehmer über die dreisteste Werbelüge abgestimmt. Und - tätäräta - der Goldene Windbeutel 2017 geht an das "Glacéau Smartwater" von Coca-Cola.
mehr:
- "Goldener Windbeutel 2018": Hier ist die "dreisteste Werbelüge" (n-tv, 04.12.2018)
what makes my water so smart? | smartwater {0:45}
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat zum achten Mal zur Wahl gerufen und auch dieses Jahr haben fast 70.000 Teilnehmer über die dreisteste Werbelüge abgestimmt. Und - tätäräta - der Goldene Windbeutel 2017 geht an das "Glacéau Smartwater" von Coca-Cola.
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- "Goldener Windbeutel 2018": Hier ist die "dreisteste Werbelüge" (n-tv, 04.12.2018)
what makes my water so smart? | smartwater {0:45}
The Coca-Cola Co.
Am 03.01.2018 veröffentlicht
Am 03.01.2018 veröffentlicht
smartwater is made from a clear, crisp, bright idea- vapour distillation of water and remineralisation with electrolytes. we call it cloud science #madesmart
In Ost und West: Vormarsch gegen die freie Presse
Bekannte Journalisten aus Osteuropa wandten sich in Prag an die Öffentlichkeit. Oligarchen, rechtsradikale Schlägertruppen und Krieg untergraben die Pressefreiheit
Dramatische Schilderungen gab es am 27. November im "Europäischen Haus" in Prag. Acht Journalisten aus Osteuropa berichteten auf einer Pressekonferenz (Fotos) über massive Einschränkungen der Medienfreiheit. Die Referenten kamen aus folgenden Staaten: Moldau, Ukraine, Slowakei, Tschechien, Lettland, Serbien, Russland und "Volksrepublik Donezk".
Moderiert wurde die Veranstaltung von dem tschechischen Journalisten und Publizisten Pjotr Schantowski, der für seine Verdienste auf den Gebieten Kultur und Bildung eine Auszeichnung seines Landes bekam. Zu den Teilnehmern sprach auch Jaromír Bašta, der von 2000 bis 2005 Botschafter Tschechiens in Moskau und danach stellvertretender Außenminister seines Landes war. Organisiert hatte die Veranstaltung Jaromír Kohlíček, der für die KP Böhmen und Mähren im Europa-Parlament sitzt.
mehr:
- Konferenz in Prag: Hilferuf osteuropäischer Journalisten (Ulrich Heyden, Telepolis, 04.12.2018)
mehr:
- Andalusien: Ultrarechte feiern Erfolg (Ralf Streck, Telepolis, 03.12.2018)
- Desinformation über Desinformationskampagnen (Post, 10.10.2018)
- "Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung" (Post, 02.10.2018)
- Das Ende des Journalismus (Post, 18.08.2018)
- Dirk Pohlmann vs. Wikipedia (Post, 19.06.2018)
Dramatische Schilderungen gab es am 27. November im "Europäischen Haus" in Prag. Acht Journalisten aus Osteuropa berichteten auf einer Pressekonferenz (Fotos) über massive Einschränkungen der Medienfreiheit. Die Referenten kamen aus folgenden Staaten: Moldau, Ukraine, Slowakei, Tschechien, Lettland, Serbien, Russland und "Volksrepublik Donezk".
Moderiert wurde die Veranstaltung von dem tschechischen Journalisten und Publizisten Pjotr Schantowski, der für seine Verdienste auf den Gebieten Kultur und Bildung eine Auszeichnung seines Landes bekam. Zu den Teilnehmern sprach auch Jaromír Bašta, der von 2000 bis 2005 Botschafter Tschechiens in Moskau und danach stellvertretender Außenminister seines Landes war. Organisiert hatte die Veranstaltung Jaromír Kohlíček, der für die KP Böhmen und Mähren im Europa-Parlament sitzt.
mehr:
- Konferenz in Prag: Hilferuf osteuropäischer Journalisten (Ulrich Heyden, Telepolis, 04.12.2018)
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- Andalusien: Ultrarechte feiern Erfolg (Ralf Streck, Telepolis, 03.12.2018)
- Desinformation über Desinformationskampagnen (Post, 10.10.2018)
- "Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung" (Post, 02.10.2018)
- Das Ende des Journalismus (Post, 18.08.2018)
- Dirk Pohlmann vs. Wikipedia (Post, 19.06.2018)
- KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen ("Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand") (Post, 18.06.2018)
- 26. - 28. Januar 2018 in Kassel: IALANA-Medientagung "Krieg und Frieden in den Medien" (Post, 01.02.2018)
- Wie Realität hergestellt wird: Sprachverdrehungen und scheinbare Gewissheiten (Post, 05.11.2016)
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)
- Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
- Propaganda machen immer nur die anderen (12.09.2015)
- Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)
- Wie Realität hergestellt wird: Sprachverdrehungen und scheinbare Gewissheiten (Post, 05.11.2016)
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- Propaganda machen immer nur die anderen (12.09.2015)
- Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)
Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Gesundheitsminister Jens Spahn darf im Bundestag nicht verabschiedet werden. Das machte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am vergangenen Samstag auf ihrer Mitgliederversammlung mit zwei Resolutionen sehr deutlich. „Wir lehnen das TSVG entschieden ab und fordern die Bundestagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.
mehr:
- Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität (Feie Ärzteschaft, Pressemitteilung vom 04.12.2018)
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- Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität (Feie Ärzteschaft, Pressemitteilung vom 04.12.2018)
Adventsrätsel, das Vierte von vierundzwanzig
So wie den Acker man bestimmt,
man den Anfang auch von heute nimmt.
Heutiges Ende bringt ihm dann die Wende.
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