Ersetzt wurde er durch einen Paragrafen im Völkerstrafgesetzbuch - allerdings mit Veränderungen
Im Netz gibt es Aufregung, nachdem Meldungen umging, dass ab 1. Januar 2017 der § 80 StGB gestrichen wurde, worüber aber kaum berichtet worden sei. Das war der Paragraf, der die "Vorbereitung eines Angriffskrieges" unter Strafe stellte.
Das regt, wenn man dies nur oberflächlich zur Kenntnis nimmt, angesichts der Bestrebungen der deutschen Regierung, mehr militärische "Verantwortung" übernehmen zu wollen, womöglich zu einem Verdacht an, dass die Bundesregierung vielleicht den rechtlichen Raum für militärische Interventionen und etwaige Angriffskriege schaffen will. Im Bayerischen Rundfunk versuchte man die Gemüter zu beruhigen und die Sachlage "richtig" zu stellen, mit dem Titel "Verschwörung um § 80 - Halbe Wahrheiten zum 'Angriffskrieg'" goss man allerdings im "Staatsfunk" eher Wasser auf die Mühlen. Zudem heißt es lediglich, dass "das Delikt nur das Gesetz gewechselt" habe, auf die damit eingehenden Veränderungen wird aber nicht eingegangen.
mehr:
- § 80 StGB "Vorbereitung eines Angriffskriegs" ist seit 1. Januar 2017 gestrichen (Florian Rötzer, Telepolis, 07.01.2016)
siehe auch:
- „Vorbereitung eines Angriffskriegs“ aus Strafgesetzbuch gestrichen: § 80 StGB geändert ab 01.01.2017 (Rosemarie Frühauf, EpochTimes, 01.01.2017)
- Halbwahrheiten der MSM zu „Angriffskrieg“ und Streichung des § 80 STGB (Niki Vogt, NEOPresse, 06.01.2017)
- Juristische Aspekte von Angriffskriegen (Jurawiki, abgerufen am 08.01.2017)
- Friedensverrat (Wikipedia, abgerufen am 08.01.2017)
- „Vorbereitung eines Angriffskrieges“ aus dem StGB gestrichen – Krieg nun möglich? Nein! (Mimikama, Mimikama-Verein, Österreich, 04.01.2017)
Sonntag, 8. Januar 2017
Samstag, 7. Januar 2017
Die bisher ältesten Fußstapfen Tibets
Forscher rätselten lange, wann die ersten Menschen die extremen Höhenlagen des tibetischen Hochplateaus besiedelten. Ein Forscherteam konnte nun Abdrücke datieren.
Das tibetische Hochplateau ist eines der letzten Gebiete der Erde, das von Menschen besiedelt wurde. Lange rätselten Forscher, wann unsere Vorfahren zum ersten Mal in die extremen Höhenlagen vordrangen. Ein Forscherteam vom Institut für Geologie der Universität Innsbruck hat nun den bisher ältesten archäologischen Nachweis für die dauerhafte Besiedlung der Gegend geliefert.
Die Schlussfolgerung des Teams um Michael Meyer: Die ersten Menschen müssen vor über 8.000 bis 12.000 Jahren in die abgeschiedene Gegend Chusang in Tibet gezogen sein (Science: Meyer/Wang, 2017). Die Geologen und Archäologen nutzten verschiedene Methoden, um das Alter fossiler Hand- und Fußabdrücke im Kalkstein zu datieren.
mehr:
- Archäologie: Das sind die bisher ältesten Fußstapfen Tibets (ZON, 05.01.2017)
ZDF Expedition Sagenhafte Völker Mumienkult in Tibet Das Geheimnis der Mönche 2004, Doku {41:48}
inspirianc
Veröffentlicht am 20.09.2015
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Das tibetische Hochplateau ist eines der letzten Gebiete der Erde, das von Menschen besiedelt wurde. Lange rätselten Forscher, wann unsere Vorfahren zum ersten Mal in die extremen Höhenlagen vordrangen. Ein Forscherteam vom Institut für Geologie der Universität Innsbruck hat nun den bisher ältesten archäologischen Nachweis für die dauerhafte Besiedlung der Gegend geliefert.
Die Schlussfolgerung des Teams um Michael Meyer: Die ersten Menschen müssen vor über 8.000 bis 12.000 Jahren in die abgeschiedene Gegend Chusang in Tibet gezogen sein (Science: Meyer/Wang, 2017). Die Geologen und Archäologen nutzten verschiedene Methoden, um das Alter fossiler Hand- und Fußabdrücke im Kalkstein zu datieren.
mehr:
- Archäologie: Das sind die bisher ältesten Fußstapfen Tibets (ZON, 05.01.2017)
ZDF Expedition Sagenhafte Völker Mumienkult in Tibet Das Geheimnis der Mönche 2004, Doku {41:48}
inspirianc
Veröffentlicht am 20.09.2015
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Freitag, 6. Januar 2017
ELP nach Brain Salat Surgery
![]() |
| Keith Emerson, Greg Lake und Carl Palmer (Februar 1978) [Wikpedia] |
In der Zeit zwischen 1970 und 1973 entstanden die Hauptwerke der Gruppe: Emerson, Lake & Palmer (1970), Tarkus (1971), Pictures at an Exhibition (1971), Trilogy (1972) und schließlich Brain Salad Surgery (1973).
Das nach einer dreijährigen Pause im März 1977 veröffentlichte Doppelalbum Works Volume I war unter Einbeziehung eines kompletten Symphonieorchestern und der Präsentation des dreimanualigen Yamaha „Wunder“-Synthesizers GX-1 eine Mischung aus Solo- und Gruppentracks, die allerdings zum Teil enttäuschten. Das Album erreichte nicht mehr ganz die Verkaufszahlen der Vorgänger. ELP gingen mit einem eigens zusammengestellten 80-Mann-Symphonieorchester auf Tour durch Nordamerika. Diese Tour wurde zwar künstlerisch hoch gelobt, war aber ein finanzielles Desaster für die Band, da das Management bei der Tourplanung mit täglich wechselnden Auftrittsorten nicht die Vorgaben der Gewerkschaft der Orchestermusiker beachtet hatte. Es waren nur Reiseentfernungen von 200 Meilen täglich erlaubt. Die Folge waren Konzertabsagen. Die hohen Kosten für das Orchester mussten aber weiter getragen werden. So stießen die drei Millionäre an ihre finanziellen Grenzen und entließen das Orchester nach zwölf Konzerten. Nur für vier Auftritte im Juli und August 1977 – drei im New Yorker Madison Square Garden und eins im Montrealer Olympiastadion – kamen Band und Orchester noch einmal zusammen. ELP setzten die Tour erfolgreich als Trio fort, obwohl ein Wirbelsturm in Florida mehrere Auftrittsorte verwüstete. Mit Abschluss dieser Nordamerika-Tour im Jahr 1978 war die Band immer noch finanziell angeschlagen und künstlerisch ausgebrannt. Geplante Auftritte in Europa 1978 wurden abgesagt.
Das vorerst letzte Album Love Beach (1978) wurde nur noch auf Druck der Plattenfirma auf den Bahamas aufgenommen. Nach dessen Veröffentlichung (die Platte zählt inzwischen zu den „bestvergessenen“ der Rockgeschichte) löste die Band sich offiziell auf. Carl Palmer wurde danach Schlagzeuger bei PM und bei Asia, und Greg Lake sowie Keith Emerson wandelten auf Solopfaden, wobei Letzterer mehrere Filmmusiken komponierte, darunter die Soundtracks zu Nachtfalken mit Sylvester Stallone und Inferno von Horror-Spezialist Dario Argento. [Emerson, Lake and Palmer, Die Jahre 1977 bis 1984, Wikipedia, abgerufen am 06.01.2016]
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Emerson, Lake & Palmer - Fanfare For The Common Man - Live In Montreal, 1977 [8:28]
Veröffentlicht am 11.11.2013
Emerson, Lake & Palmer perform "Fanfare For The Common Man" live in Montreal in 1977. This footage is from the "Works: Orchestral Tour". Shot on August 26, 1977 at Montreal's famed Olympic Stadium.
Emerson, Lake & Palmer, also known as ELP, are a sporadically active English progressive rock supergroup. They found success in the 1970s and have sold over forty million albums and headlined large stadium concerts. The band consists of Keith Emerson (keyboards), Greg Lake (bass guitar, vocals, guitar) and Carl Palmer (drums, percussion). They are one of the most popular and commercially successful progressive rock bands.
WANT TO SEE MORE LIVE MUSIC? SUBSCRIBE HERE: http://www.youtube.com/user/ShoutFact...
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Emerson, Lake & Palmer, also known as ELP, are a sporadically active English progressive rock supergroup. They found success in the 1970s and have sold over forty million albums and headlined large stadium concerts. The band consists of Keith Emerson (keyboards), Greg Lake (bass guitar, vocals, guitar) and Carl Palmer (drums, percussion). They are one of the most popular and commercially successful progressive rock bands.
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Emerson, Lake & Palmer - Pirates - Live In Montreal, 1977 [12:51] Text (Lyricsfreak)
ShoutFactoryMusic
Veröffentlicht am 11.11.2013
Emerson, Lake & Palmer perform "Pirates" live in Montreal in 1977. This footage is from the "Works: Orchestral Tour". Shot on August 26, 1977 at Montreal's famed Olympic Stadium. Emerson, Lake & Palmer, also known as ELP, are a sporadically active English progressive rock supergroup. They found success in the 1970s and have sold over forty million albums and headlined large stadium concerts. The band consists of Keith Emerson (keyboards), Greg Lake (bass guitar, vocals, guitar) and Carl Palmer (drums, percussion). They are one of the most popular and commercially successful progressive rock bands. WANT TO SEE MORE LIVE MUSIC? SUBSCRIBE HERE: http://www.youtube.com/user/ShoutFact... FOLLOW US ON FACEBOOK: https://www.facebook.com/pages/Shout-... FOLLOW US ON TWITTER: https://twitter.com/ShoutMusic_Live
Emerson, Lake and Palmer - Works Orchestral Tour 1977 Restored [1:25:30]
Duke Albert
Veröffentlicht am 27.07.2014
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Keith Emerson - ELP - Piano Concerto No1 [6:55]
KEITH EMERSON OFFICIAL
Hochgeladen am 09.06.2009
Composed and performed by Keith Emerson of Emerson, Lake & Palmer. From their 1977 album, "Works Vol. 1" www.keithemerson.com FACEBOOK: http://www.facebook.com/pages/KEITH-E...
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ELP "Montreal 1977" [1:25:18]
KoncertKing1968
Veröffentlicht am 21.02.2014
Emerson, Lake & Palmer at Montreal's Olympic Stadium in 1977.... ENJOY I do not own the rights to this video and it is from my personal collection. This video can be found on VCR or DVD and I encourage everyone to purchases the original copy, not only to support the artiest but also to get all the extras that might come with the original. (http://www.amazon.com/Emerson-Lake-Pa...) I am not making money off of this video nor do I ever intend to. This video can and should only be used for news reporting, teaching, scholarship, and research. All videos have been ran through my video editor in HD with 5.1 surround sound to try to give you the best video and audio enjoyment....
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Emerson, Lake & Palmer (ELP) - Tarkus - February 3, 1993 - New York, NY [8:57]
SoundChaserLive
Hochgeladen am 27.07.2010
Tarkus live at Radio City Music Hall, New York, NY. February 3, 1993. Keith Emerson, Greg Lake, Carl Palmer
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René Bosc conducts "Tarkus" (Emerson, Lake & Palmer) [7:38]
René Bosc conducts...
Hochgeladen am 25.06.2011
"Tarkus" (Emerson, Lake & Palmer) Kate Emerson, keyboard Jérôme Bosc, vidéo René Bosc, arrangement* & direction * dédié à Catherine Brun et tous les fans d'ELP...
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ELP | Emerson, Lake & Palmer - Live in Rio 1997 - TV Special [Stereo] [50:44]
Prog Freedom
Veröffentlicht am 17.03.2016
R.I.P. Greg Lake R.I.P. Keith Emerson VCR/VHS Recording 1. Karn Evil 9 1st Impression part 2 2. Hoedown 3. Touch and Go 4. From the Beginning 5. Knife Edge 6. Lucky Man 7. Medley: Tarkus / Pictures at an Exhibition 8. Medley: 21st Century Schizoid Man / America Rio de Janeiro, Brasil - August 15, 1997
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Donnerstag, 5. Januar 2017
Die US-Panzer kehren zurück
US-Brigade in Bremerhaven: Am Freitag beginnt eine der größten Truppenverlegungen in Europa seit Ende des Kalten Krieges
Die Panzer kehren zurück. Am morgigen Freitag treffen, wenn alles nach Plan läuft, die ersten Einheiten einer schwerbewaffneten US-Brigade in Bremerhaven ein. Die Third Armored Brigade der Fourth Infantry Division aus Fort Canson (Colorado) wird mit ihren über 4.000 Soldaten und ihren mehr als 2.000 Panzern, Haubitzen und Militärtransportern nach Osteuropa verschifft; die Transportroute führt über Norddeutschland. Es handelt sich – etwas mehr als drei Jahre nach dem Abzug der letzten US-Panzerbrigade aus Europa – um eine der größten Truppenverlegungen auf dem Kontinent seit dem Ende des Kalten Krieges. Und natürlich geht es dabei gegen Russland.
Ziel der Third Armored Brigade ist nach dem Anlanden in Bremerhaven zunächst Polen. Dort soll die Brigade sich sammeln, um anschließend – aufgeteilt in kleinere Einheiten – in sechs Ländern Ost- und Südosteuropas zu operieren: in Estland, Lettland und Litauen, in Polen, Rumänien und Bulgarien. Geplant sind Manöver in den baltischen Staaten, also in großer Nähe zur russischen Westgrenze; Trainingsmaßnahmen in Rumänien und Bulgarien dienen der Stärkung der US-Militärpräsenz am Schwarzen Meer. In Rumänien etwa sind Aktivitäten rund um die Mihail Kogalniceanu Air Base unweit der Hafenstadt Constanta vorgesehen, über die im Jahr 2003 Teile des Nachschubs für den Irak-Krieg abgewickelt wurden; heute wird die Basis für Schwarzmeer-Operationen genutzt – mit Blick auf die Krim. Teile der Third Armored Brigade sollen auch zum Truppenübungsgelände im oberpfälzischen Grafenwöhr entsandt werden, um dort Kriegsübungen durchzuführen. Nach neun Monaten wird die Panzerbrigade in die Staaten zurückkehren; doch wird sie sofort durch eine gleichstarke Einheit ersetzt. Damit ist, so beschreibt es die US Army, die stetige Präsenz starker US-Truppen in Osteuropa garantiert.
mehr:
- Natürlich gegen Russland (Jörg Kronauer, junge Welt, 05.01.2017)
siehe auch:
- "Die geheime Geschichte der NATO-Übung, die beinahe einen Nuklearkrieg ausgelöst hätte" (28.11.2016)
- Stationierung von US-Marines in Norwegen (Post, 28.10.2016)
- Able Archer 83: "Um Haaresbreite" (Post, 13.11.2015)
- USA – Das Geschäft mit der Angst: der neue »militärisch-industrielle Komplex« ist außer Kontrolle (14.09.2015)
Die Panzer kehren zurück. Am morgigen Freitag treffen, wenn alles nach Plan läuft, die ersten Einheiten einer schwerbewaffneten US-Brigade in Bremerhaven ein. Die Third Armored Brigade der Fourth Infantry Division aus Fort Canson (Colorado) wird mit ihren über 4.000 Soldaten und ihren mehr als 2.000 Panzern, Haubitzen und Militärtransportern nach Osteuropa verschifft; die Transportroute führt über Norddeutschland. Es handelt sich – etwas mehr als drei Jahre nach dem Abzug der letzten US-Panzerbrigade aus Europa – um eine der größten Truppenverlegungen auf dem Kontinent seit dem Ende des Kalten Krieges. Und natürlich geht es dabei gegen Russland.
Ziel der Third Armored Brigade ist nach dem Anlanden in Bremerhaven zunächst Polen. Dort soll die Brigade sich sammeln, um anschließend – aufgeteilt in kleinere Einheiten – in sechs Ländern Ost- und Südosteuropas zu operieren: in Estland, Lettland und Litauen, in Polen, Rumänien und Bulgarien. Geplant sind Manöver in den baltischen Staaten, also in großer Nähe zur russischen Westgrenze; Trainingsmaßnahmen in Rumänien und Bulgarien dienen der Stärkung der US-Militärpräsenz am Schwarzen Meer. In Rumänien etwa sind Aktivitäten rund um die Mihail Kogalniceanu Air Base unweit der Hafenstadt Constanta vorgesehen, über die im Jahr 2003 Teile des Nachschubs für den Irak-Krieg abgewickelt wurden; heute wird die Basis für Schwarzmeer-Operationen genutzt – mit Blick auf die Krim. Teile der Third Armored Brigade sollen auch zum Truppenübungsgelände im oberpfälzischen Grafenwöhr entsandt werden, um dort Kriegsübungen durchzuführen. Nach neun Monaten wird die Panzerbrigade in die Staaten zurückkehren; doch wird sie sofort durch eine gleichstarke Einheit ersetzt. Damit ist, so beschreibt es die US Army, die stetige Präsenz starker US-Truppen in Osteuropa garantiert.
mehr:
- Natürlich gegen Russland (Jörg Kronauer, junge Welt, 05.01.2017)
siehe auch:
- "Die geheime Geschichte der NATO-Übung, die beinahe einen Nuklearkrieg ausgelöst hätte" (28.11.2016)
- Stationierung von US-Marines in Norwegen (Post, 28.10.2016)
- Wüstenflüsse, wie ein Diktator verrückt wird, westliche Werte und ein moderater Moderator (Post, 23.07.2016)
- Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
- Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter fordern Merkel auf: Weitere Eskalationen verhindern (Post, 08.07.2016)
- General Breedlove – Geleakte E-Mails des Ex-NATO-Kommandanten belegen Kriegspropaganda (Post, 04.07.2016)
- General Breedlove – Geleakte E-Mails des Ex-NATO-Kommandanten belegen Kriegspropaganda (Post, 04.07.2016)
- USA – Die Heimat von Freiheit, Demokratie und militärisch-industriellem Komplex (Post, 30.04.2016)
- NGOs im Great Game… Die National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- NGOs im Great Game… Die National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- USA: Der militärisch-industrielle Komplex (19.01.2016)
- Russland in Atem halten – USA verkaufen ihre expansionistischen Bestrebungen als Angst (Post, 27.11.2015)
- Russland in Atem halten – USA verkaufen ihre expansionistischen Bestrebungen als Angst (Post, 27.11.2015)
- USA – Das Geschäft mit der Angst: der neue »militärisch-industrielle Komplex« ist außer Kontrolle (14.09.2015)
- Fundgrube – Helmut Schmidt: Wie gefährlich ist Amerika? (29.08.2015)
- NATO-Osterweiterung - ein gebrochenes Versprechen (29.08.2015)
- NATO-Osterweiterung - ein gebrochenes Versprechen (29.08.2015)
- Die Taktik des Westens: kontinuierliche Propaganda und kontinuierlicher militärischer und wirtschaftlicher Druck (Post, 23.06.2015, mit 2 Putin-Videos)
- Manöver "Noble Jump": Nato-General verteidigt Aufrüstung in Osteuropa (SPON, 18.06.2015)
- Manöver "Noble Jump": Nato-General verteidigt Aufrüstung in Osteuropa (SPON, 18.06.2015)
- Ein Meisterstück der Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes: Die Raketenlücke (15.03.2015)
- Die nächste Zutat zur Propaganda-Suppe: Scharfe US-Resolution gegen Russland (Post, 10.12.2014)
- Samuel Huntingtons »Kampf der Kulturen« und seine Bedeutung für die Friedensforschung (Post, 28.11.2014)
- Samuel Huntingtons »Kampf der Kulturen« und seine Bedeutung für die Friedensforschung (Post, 28.11.2014)
- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
- Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht (Post, 28.11.2014)
- Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)
- Daniele Ganser: Nato dehnt sich aus und nicht Russland (Post, 23.11.2014)
- Der Westen und Rußland: Sprachlosigkeit? Welche Sprachlosigkeit? (Post, 19.11.2014)
- Die NATO-Bedrängnis-Inszenierung: der Automatismus von Beschuldigung und der Forderung nach höheren »Verteidigungs«-Ausgaben (Post, 15.11.2014)
- Nato meldet: Russland marschiert in die Ost-Ukraine ein (Post, 13.11.2014)
- Londoner Think Tank warnt vor Eskalation zwischen Nato und Russland (Post, 13.11.2014)
- Noch ein wenig USA und Kriegsstimmung in Europa (Post, 28.10.2014)
- Die US-amerikanische Außenpolitik (Post, 27.04.2014)
- Elmar Brok will europäische Kampftruppen in den Kaukasus schicken (Peter Muehlbauer, Telepolis, 23.08.2008)
- Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht (Post, 28.11.2014)
- Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)
- Daniele Ganser: Nato dehnt sich aus und nicht Russland (Post, 23.11.2014)
- Der Westen und Rußland: Sprachlosigkeit? Welche Sprachlosigkeit? (Post, 19.11.2014)
- Die NATO-Bedrängnis-Inszenierung: der Automatismus von Beschuldigung und der Forderung nach höheren »Verteidigungs«-Ausgaben (Post, 15.11.2014)
- Nato meldet: Russland marschiert in die Ost-Ukraine ein (Post, 13.11.2014)
- Londoner Think Tank warnt vor Eskalation zwischen Nato und Russland (Post, 13.11.2014)
- Noch ein wenig USA und Kriegsstimmung in Europa (Post, 28.10.2014)
- Die US-amerikanische Außenpolitik (Post, 27.04.2014)
- Elmar Brok will europäische Kampftruppen in den Kaukasus schicken (Peter Muehlbauer, Telepolis, 23.08.2008)
- Die Kriege der USA (mit der geschätzten Anzahl von Toten, aus dem Kommentar zu einem WELT-Artikel, zitiert nach Toms Wochenschau vom 15.03.2008)
Das Boot hat Schlagseite
Ungleichheit Deutschland streitet darüber, ob hier die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht. Derweil produziert die Bundesregierung ihre eigenen Wahrheiten
Vom Abiturball seines Sohnes hat Ulrich Schneider seiner Schwiegermutter gar nicht erst erzählt, sagt er. Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, ein Job, bei dem er sich wohl auch noch eine fünfte Eintrittskarte für den Abiball hätte leisten können. Aber er hatte ja schon die für den Sohn, für seine Frau, seine Tochter und sich nur äußerst widerwillig bezahlt. Nicht weil er geizig wäre. Sondern weil er 60 Euro Eintritt pro Person für einen Abiball als schwer erträglichen Ausdruck dessen empfindet, was tagein, tagaus sein Thema ist und was als solches den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr so prägen dürfte wie niemals zuvor: die steigende Ungleichheit in Deutschland.
Der Abiball liegt mehr als ein Jahr zurück, als Schneider an einem Mittwochabend Ende November in einem kleinen Saal in Potsdam sitzt, vor sich etwa 50 gepolsterte Stühle für das Publikum, alle sind besetzt: Jung, Alt, Frauen, Männer, Schülerinnen, Studenten, Rentner, Mittdreißiger. „Soziale Ungleichheit. Ein Streitgespräch“ hat die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung die Veranstaltung in ihrem Hause genannt.
mehr:
- Das Boot hat Schlagseite (Sebastian Puschner)
siehe dazu auch:
- Ein postfaktischer Armutsbericht (Post, 16.12.2016)
Der Reichtum wächst - die Armut bleibt. Ulrich Schneider und Pia Zimmermann. [1:19:20]
Pia Zimmermann, MdB
Veröffentlicht am 25.04.2016
Nicht normal, sondern Skandal: Der Reichtum wächst (auch mit weniger als 10 Millionen Boni) – die Armut bleibt. Ulrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband ist zu Gast bei Pia Zimmermann (DIE LINKE) zum Feierabendgespräch über ein reiches Land und seine armen Menschen. Nicht nur bei uns in Deutschland ist ein scheinbarer Normalzustand eingerissen, der schlichtweg als gesellschaftlicher Dauerskandal in einer zerrissenen Republik benannt werden muss. Ganz nach der flächendeckend geteilten Devise „Wachstum! Wachstum! Wachstum!“ wird eine Politik gemacht, die „der Wirtschaft“ ordentliche Gewinne verspricht. Diese Politik scheint prima aufzugehen, denn die deutsche Wirtschaft „brummt“, wie man der Zeitung entnehmen kann. Komischerweise kann man ein paar Seiten weiter regelmäßig nachlesen, dass das Wachstum bei „denen unten“ nicht angekommen ist - wieder mal, möchte man hinzufügen. Deshalb ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, warum der Reichtum, der in unserer Gesellschaft produziert wird, auf den falschen Konten nicht nur in Panama landet. Ulrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband gibt jährlich einen „Armutsbericht“ heraus. Jedes Jahr wird in diesen Berichten benannt, wie es um die steigende Armut in diesem immer reicher werdenden Land steht. Zwar wird Ulrich Schneider gern vorgeworfen, er würde Deutschland und seinen Sozialstaat schlecht reden… Doch warum fallen in einem so finanzstarken Land ständig Leute an, die eines Sozialstaates bedürfen, der dann auch noch abgebaut wird? Warum gelten so viele Leute auch in Wolfsburg als „arm trotz Arbeit“? Und warum gibt es bei uns keine Vermögenssteuer? Über den aktuellen Armutsbericht, die drohende Altersarmut und die Frage nach Armut und Reichtum in einer „Wohlstandsgesellschaft“ möchte Pia Zimmermann mit Ulrich Schneider bei ihrem nächsten Feierabendgespräch diskutieren. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mitzureden. Eintritt frei! Am 20. April um 18 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus Porschestraße 51 in Wolfsburg http://pia-zimmermann.de/
Volker Pispers- November-2012: Wirtschaftskrise und Armut im Raubtierkapitalismus [9:03]
Hetzenjagd
Veröffentlicht am 10.12.2012
Volker Pispers nimmt wiedermal den Raubtierkapitalismus ins Visier!
Vom Abiturball seines Sohnes hat Ulrich Schneider seiner Schwiegermutter gar nicht erst erzählt, sagt er. Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, ein Job, bei dem er sich wohl auch noch eine fünfte Eintrittskarte für den Abiball hätte leisten können. Aber er hatte ja schon die für den Sohn, für seine Frau, seine Tochter und sich nur äußerst widerwillig bezahlt. Nicht weil er geizig wäre. Sondern weil er 60 Euro Eintritt pro Person für einen Abiball als schwer erträglichen Ausdruck dessen empfindet, was tagein, tagaus sein Thema ist und was als solches den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr so prägen dürfte wie niemals zuvor: die steigende Ungleichheit in Deutschland.
Der Abiball liegt mehr als ein Jahr zurück, als Schneider an einem Mittwochabend Ende November in einem kleinen Saal in Potsdam sitzt, vor sich etwa 50 gepolsterte Stühle für das Publikum, alle sind besetzt: Jung, Alt, Frauen, Männer, Schülerinnen, Studenten, Rentner, Mittdreißiger. „Soziale Ungleichheit. Ein Streitgespräch“ hat die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung die Veranstaltung in ihrem Hause genannt.
mehr:
- Das Boot hat Schlagseite (Sebastian Puschner)
siehe dazu auch:
- Ein postfaktischer Armutsbericht (Post, 16.12.2016)
Der Reichtum wächst - die Armut bleibt. Ulrich Schneider und Pia Zimmermann. [1:19:20]
Pia Zimmermann, MdB
Veröffentlicht am 25.04.2016
Nicht normal, sondern Skandal: Der Reichtum wächst (auch mit weniger als 10 Millionen Boni) – die Armut bleibt. Ulrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband ist zu Gast bei Pia Zimmermann (DIE LINKE) zum Feierabendgespräch über ein reiches Land und seine armen Menschen. Nicht nur bei uns in Deutschland ist ein scheinbarer Normalzustand eingerissen, der schlichtweg als gesellschaftlicher Dauerskandal in einer zerrissenen Republik benannt werden muss. Ganz nach der flächendeckend geteilten Devise „Wachstum! Wachstum! Wachstum!“ wird eine Politik gemacht, die „der Wirtschaft“ ordentliche Gewinne verspricht. Diese Politik scheint prima aufzugehen, denn die deutsche Wirtschaft „brummt“, wie man der Zeitung entnehmen kann. Komischerweise kann man ein paar Seiten weiter regelmäßig nachlesen, dass das Wachstum bei „denen unten“ nicht angekommen ist - wieder mal, möchte man hinzufügen. Deshalb ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, warum der Reichtum, der in unserer Gesellschaft produziert wird, auf den falschen Konten nicht nur in Panama landet. Ulrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband gibt jährlich einen „Armutsbericht“ heraus. Jedes Jahr wird in diesen Berichten benannt, wie es um die steigende Armut in diesem immer reicher werdenden Land steht. Zwar wird Ulrich Schneider gern vorgeworfen, er würde Deutschland und seinen Sozialstaat schlecht reden… Doch warum fallen in einem so finanzstarken Land ständig Leute an, die eines Sozialstaates bedürfen, der dann auch noch abgebaut wird? Warum gelten so viele Leute auch in Wolfsburg als „arm trotz Arbeit“? Und warum gibt es bei uns keine Vermögenssteuer? Über den aktuellen Armutsbericht, die drohende Altersarmut und die Frage nach Armut und Reichtum in einer „Wohlstandsgesellschaft“ möchte Pia Zimmermann mit Ulrich Schneider bei ihrem nächsten Feierabendgespräch diskutieren. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mitzureden. Eintritt frei! Am 20. April um 18 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus Porschestraße 51 in Wolfsburg http://pia-zimmermann.de/
Volker Pispers- November-2012: Wirtschaftskrise und Armut im Raubtierkapitalismus [9:03]
Hetzenjagd
Veröffentlicht am 10.12.2012
Volker Pispers nimmt wiedermal den Raubtierkapitalismus ins Visier!
„Es mangelt an Ethik“
Interview Der Dresdner Theologe Frank Richter sieht im Neoliberalismus eine Ursache für Pegida
Dialog oder Distanz? Wie man auf Pegida reagieren soll, sorgte vor allem in der Anfangszeit für politische Kontroversen. Für Frank Richter, der lange die säschsische Landeszentrale für politische Bildung leitete, geht es dabei auch um die Verständigung zwischen West- und Ostdeutschland.
mehr:
- „Es mangelt an Ethik“ (der Freitag, 05.01.2017)
Frank Richter spricht zum Thema Unwort Lügenpresse [21:59]
Faire Medien
Veröffentlicht am 16.05.2015
Bonn, 1. Mai 2015 - Zum Kolloquium des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg spricht der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung über das Thema "Unwort Lügenpresse"
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Dialog oder Distanz? Wie man auf Pegida reagieren soll, sorgte vor allem in der Anfangszeit für politische Kontroversen. Für Frank Richter, der lange die säschsische Landeszentrale für politische Bildung leitete, geht es dabei auch um die Verständigung zwischen West- und Ostdeutschland.
mehr:
- „Es mangelt an Ethik“ (der Freitag, 05.01.2017)
Frank Richter spricht zum Thema Unwort Lügenpresse [21:59]
Faire Medien
Veröffentlicht am 16.05.2015
Bonn, 1. Mai 2015 - Zum Kolloquium des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg spricht der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung über das Thema "Unwort Lügenpresse"
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„Das Establishment übt sich in Leugnung“
Interview Yanis Varoufakis über die verschiedenen Deutungen der Griechenlandkrise
Seit seinem Rücktritt als Finanzminister Griechenlands im Juli 2015 ist von Yanis Varoufakis nur noch vergleichsweise wenig zu hören – zumindest in Deutschland. Im Februar 2016 hatte der Ökonom die europäische Bewegung DiEM25 mitgegründet. Deswegen verbringe er weiter viel Zeit in Flugzeugen, sagt Varoufakis, sei aber weiter in Griechenland zu Hause und plane auch nicht, daran etwas zu ändern. Warum Griechenland trotz einer mit 46,5 Prozent weiter nur knapp über Spanien liegenden Jugendarbeitslosigkeit hierzulande aus dem Fokus der Medien verschwunden ist? „2015 rebellierten wir inmitten dieses Schulden-Gefängnisses namens Griechenland“, sagt er, „und wie Sie wissen, haben Gefängnisaufstände einen Nachrichtenwert. Letzteren haben wir verloren, als die Griechen nach dem Staatsstreich der Eurogruppe und der Troika im Sommer 2015 zu stillem Leiden zurückkehrten.“
mehr:
- „Das Establishment übt sich in Leugnung“ (Sebastian Puschner, der Freitag, 04.01.2017)
[Doku] Yanis Varoufakis - Das Interview [HD] [43:23]
Doku2015
Veröffentlicht am 30.08.2015
Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby hatte mit den Arbeiten für ein Porträt des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble begonnen. Dafür wollte er auch den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gewinnen. Der Zufall kam ihm zu Hilfe. Im April traf er den unkonventionellen Politiker auf dem Bürgersteig vor dem IWF in Washington. Beide hatten das Gebäude verlassen, um kurz Luft zu schnappen. Varoufakis war sofort bereit, über Schäuble zu sprechen: "That's interesting. Let's talk." Nach weiteren Begegnungen in Brüssel und Luxemburg wurde das Interview in der Athener Wohnung von Varoufakis - der inzwischen nicht mehr Finanzminister war - aufgenommen. "Alles andere als eine Luxuswohnung", berichtet Lamby. Varoufakis erzählt, wie es war, als er zu Jahresbeginn ins Amt gekommen war und praktisch leere Kassen vorfand. Auch seine Sicht auf das monatelange Ringen mit Europäischer Union, Eurogruppe und IWF ist ausführlich Thema. Er sei bei seiner Linie geblieben, so der Wirtschaftswissenschaftler, andere seien dagegen abgewichen, auch der griechische Regierungschef Alexis Tsipras. Im Gespräch mit Lamby erzählt der Mann mit der schillernden Persönlichkeit auch, wie sich die griechische Regierung heimlich auf einen Grexit vorbereitete. +++ Die 45-minütige Fassung des Interviews mit Yanis Varoufakis läuft erstmals bei phoenix, am Donnerstag, 20. August um 21.40 Uhr. Das 75-minütige Porträt "Schäuble - Macht und Ohnmacht" mit O-Tönen von Varoufakis ist am 24. August um 21.30 Uhr im Ersten zu sehen.
siehe auch:
- Ein postfaktischer Armutsbericht (Post, 16.12.2016)
Seit seinem Rücktritt als Finanzminister Griechenlands im Juli 2015 ist von Yanis Varoufakis nur noch vergleichsweise wenig zu hören – zumindest in Deutschland. Im Februar 2016 hatte der Ökonom die europäische Bewegung DiEM25 mitgegründet. Deswegen verbringe er weiter viel Zeit in Flugzeugen, sagt Varoufakis, sei aber weiter in Griechenland zu Hause und plane auch nicht, daran etwas zu ändern. Warum Griechenland trotz einer mit 46,5 Prozent weiter nur knapp über Spanien liegenden Jugendarbeitslosigkeit hierzulande aus dem Fokus der Medien verschwunden ist? „2015 rebellierten wir inmitten dieses Schulden-Gefängnisses namens Griechenland“, sagt er, „und wie Sie wissen, haben Gefängnisaufstände einen Nachrichtenwert. Letzteren haben wir verloren, als die Griechen nach dem Staatsstreich der Eurogruppe und der Troika im Sommer 2015 zu stillem Leiden zurückkehrten.“
mehr:
- „Das Establishment übt sich in Leugnung“ (Sebastian Puschner, der Freitag, 04.01.2017)
[Doku] Yanis Varoufakis - Das Interview [HD] [43:23]
Doku2015
Veröffentlicht am 30.08.2015
Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby hatte mit den Arbeiten für ein Porträt des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble begonnen. Dafür wollte er auch den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gewinnen. Der Zufall kam ihm zu Hilfe. Im April traf er den unkonventionellen Politiker auf dem Bürgersteig vor dem IWF in Washington. Beide hatten das Gebäude verlassen, um kurz Luft zu schnappen. Varoufakis war sofort bereit, über Schäuble zu sprechen: "That's interesting. Let's talk." Nach weiteren Begegnungen in Brüssel und Luxemburg wurde das Interview in der Athener Wohnung von Varoufakis - der inzwischen nicht mehr Finanzminister war - aufgenommen. "Alles andere als eine Luxuswohnung", berichtet Lamby. Varoufakis erzählt, wie es war, als er zu Jahresbeginn ins Amt gekommen war und praktisch leere Kassen vorfand. Auch seine Sicht auf das monatelange Ringen mit Europäischer Union, Eurogruppe und IWF ist ausführlich Thema. Er sei bei seiner Linie geblieben, so der Wirtschaftswissenschaftler, andere seien dagegen abgewichen, auch der griechische Regierungschef Alexis Tsipras. Im Gespräch mit Lamby erzählt der Mann mit der schillernden Persönlichkeit auch, wie sich die griechische Regierung heimlich auf einen Grexit vorbereitete. +++ Die 45-minütige Fassung des Interviews mit Yanis Varoufakis läuft erstmals bei phoenix, am Donnerstag, 20. August um 21.40 Uhr. Das 75-minütige Porträt "Schäuble - Macht und Ohnmacht" mit O-Tönen von Varoufakis ist am 24. August um 21.30 Uhr im Ersten zu sehen.
siehe auch:
- Ein postfaktischer Armutsbericht (Post, 16.12.2016)
USA: Terror, Russland oder China – Der Feind hält zusammen
Das Theater um die angeblichen russischen Hacks geht in Washington weiter, die Geheimdienste finden sich in einer unangenehmen Lage zwischen den politischen Lagern
In Washington tobt offenbar der Kampf um die angeblichen russischen Hacks und die mögliche Beschädigung des designierten Präsidenten Donald Trump immer heftiger. Gleichzeitig sind die Beweise nicht vorhanden, das Weiße Haus konnte auch nur das FBI und das Heimatschutzministerium zur Abfassung eines schnell verfassten Berichts gewinnen, der aber auch keine Beweise für eine Verwicklung russischer Behörden lieferte, sondern nur Hinweise auf Hackergruppen und Angriffsmethoden. Die Geheimdienste haben keine neuen Informationen geliefert bzw. sich wohl geweigert, dies auf die Schnelle zu machen.
Nachdem Barack Obama dem Druck seitens der demokratischen Politiker, aber auch einiger aus dem republikanischen Lager nachgegeben hat und trotz mangelnder Beweise gegen die angebliche russische Beeinflussung der US-Wahl mit Sanktionen und Ausweisungen zurückgeschlagen hat, hat er sich selbst noch am Ende seiner Amtszeit beschädigt, kann aber auch nicht mehr zurück. Die Reaktion ist primär auf Donald Trump gemünzt, um ihn vor Amtsantritt zu beschädigen, zudem soll der nicht erst seit der Ukraine hochgekochte Konflikt zwischen Nato und Moskau geschürt werden, da Trump schon klar gemacht hat, dass er gegenüber Russland einen anderen Kurs fahren will, während er allem Anschein nach den Konflikt mit China sucht.
mehr:
- "Very Strange!": US-Geheimdienste verschieben Briefing von Trump (Florian Rötzer, Telepolis, 04.01.2017, Bilder von mir eingefügt)
siehe auch:
- Assange: Russland hat mit geleakten Podesta- und DNC-Mails nichts zu tun (Florian Rötzer, Telepolis, 03.01.2017)
- General Breedlove – Geleakte E-Mails des Ex-NATO-Kommandanten belegen Kriegspropaganda (Post, 04.07.2016)
- Die nächste Zutat zur Propaganda-Suppe: Scharfe US-Resolution gegen Russland (Post, 10.12.2014)
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| Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat, 5. Februar 2003 |
In Washington tobt offenbar der Kampf um die angeblichen russischen Hacks und die mögliche Beschädigung des designierten Präsidenten Donald Trump immer heftiger. Gleichzeitig sind die Beweise nicht vorhanden, das Weiße Haus konnte auch nur das FBI und das Heimatschutzministerium zur Abfassung eines schnell verfassten Berichts gewinnen, der aber auch keine Beweise für eine Verwicklung russischer Behörden lieferte, sondern nur Hinweise auf Hackergruppen und Angriffsmethoden. Die Geheimdienste haben keine neuen Informationen geliefert bzw. sich wohl geweigert, dies auf die Schnelle zu machen.
Nachdem Barack Obama dem Druck seitens der demokratischen Politiker, aber auch einiger aus dem republikanischen Lager nachgegeben hat und trotz mangelnder Beweise gegen die angebliche russische Beeinflussung der US-Wahl mit Sanktionen und Ausweisungen zurückgeschlagen hat, hat er sich selbst noch am Ende seiner Amtszeit beschädigt, kann aber auch nicht mehr zurück. Die Reaktion ist primär auf Donald Trump gemünzt, um ihn vor Amtsantritt zu beschädigen, zudem soll der nicht erst seit der Ukraine hochgekochte Konflikt zwischen Nato und Moskau geschürt werden, da Trump schon klar gemacht hat, dass er gegenüber Russland einen anderen Kurs fahren will, während er allem Anschein nach den Konflikt mit China sucht.
mehr:
- "Very Strange!": US-Geheimdienste verschieben Briefing von Trump (Florian Rötzer, Telepolis, 04.01.2017, Bilder von mir eingefügt)
siehe auch:
- Assange: Russland hat mit geleakten Podesta- und DNC-Mails nichts zu tun (Florian Rötzer, Telepolis, 03.01.2017)
- General Breedlove – Geleakte E-Mails des Ex-NATO-Kommandanten belegen Kriegspropaganda (Post, 04.07.2016)
- Die nächste Zutat zur Propaganda-Suppe: Scharfe US-Resolution gegen Russland (Post, 10.12.2014)
Montag, 2. Januar 2017
Datenkapitalismus: Smarte Dinge, Social Scoring und Politik als soziale Physik
Würden alle Bundesbürger täglich beim Nachhausekommen ihren Briefkasten aufgebrochen, die Post geöffnet, in die Wohnung eingebrochen und alle Sachen durchwühlt vorfinden, es gäbe sofort einen gewaltigen (medialen) Aufschrei und massive Proteste. Im Reich des Digitalen ist Vergleichbares gängige Praxis, doch es regt sich so gut wie kein Widerstand. Denn das Eindringen staatlicher und privater Akteure in die Intim- und Privatsphäre geschieht dort unfühlbar und ungreifbar. Von wem man wie und warum gelesen, gespeichert, berechnet und gehandelt wird, bleibt im Ungefähren und Fernen.
Einer der größten Datenhändler Deutschlands ist die Firma Schober. In der Datenbank von Schober sind 50 Millionen Privatadressen mit jeweils hunderten Zusatzmerkmalen zu Konsumverhalten, der Wohn- und Lebenssituation und weiteren soziodemographischen Faktoren gespeichert. Mit diesen Daten wird der "Customer Lifetime Value" einer Person bestimmt, sprich deren Kreditwürdigkeit und Kaufkraft. Diese Kategorisierung nennt sich "Scoring" und ist mittlerweile ein Milliardengeschäft - allerdings ohne dass die Betroffenen daran mitverdienen würden beziehungsweise überhaupt nur eine Ahnung davon haben, dass dem so ist.
mehr:
- Im Panoptikum des Datenkapitalismus (Philipp von Becker, Telepolis, 01.01.2017)
Einer der größten Datenhändler Deutschlands ist die Firma Schober. In der Datenbank von Schober sind 50 Millionen Privatadressen mit jeweils hunderten Zusatzmerkmalen zu Konsumverhalten, der Wohn- und Lebenssituation und weiteren soziodemographischen Faktoren gespeichert. Mit diesen Daten wird der "Customer Lifetime Value" einer Person bestimmt, sprich deren Kreditwürdigkeit und Kaufkraft. Diese Kategorisierung nennt sich "Scoring" und ist mittlerweile ein Milliardengeschäft - allerdings ohne dass die Betroffenen daran mitverdienen würden beziehungsweise überhaupt nur eine Ahnung davon haben, dass dem so ist.
mehr:
- Im Panoptikum des Datenkapitalismus (Philipp von Becker, Telepolis, 01.01.2017)
Ein ungläubiger Donald und ein ehemaliger CIA-Analyst
Der designierte Präsident, der keine Emails schreibt, bleibt bei seinem Zweifel über die angeblichen russischen Hackerangriffe, er wisse darüber mehr, erklärte er
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat schon deutlich gemacht, dass er nicht viel von den angeblichen Erkenntnissen über Hackerangriffe der russischen Regierung hält. Schon früh meinte er, dass könne irgendjemand gemacht haben. Nicht die Geheimdienste, sondern FBI und Heimatschutzministerium hatten mit einem Bericht, der aber nur technische Hinweise, jedoch keine Beweise zur Identifizierung der Verantwortlichen, für Barack Obama die Grundlage für die verhängten Sanktionen und die Ausweisung russischer Diplomaten geliefert.
Trump hatte zunächst Wladimir Putin gelobt, der den USA nicht mit gleicher Münze heimgezahlt hatte (Ich wusste immer, dass Putin klug ist), was man wohl im Weißen Haus und den Kreisen hoffte, die den Konflikt mit Russland am Köcheln halten und Trump Hürden in den Weg legen wollte. Am Silvesterabend erklärte er nun gegenüber Journalisten in Palm Beach verheißungsvoll ankündigend, er wisse über die hochgeschaukelten Cyberaktivitäten mehr als andere Menschen. Das würde er aber erst Dienstag oder Mittwoch offenlegen, womöglich nach seinem angekündigten Briefing durch die Geheimdienste.
Überhaupt wolle er nur ganz sichergehen, sagte er in Richtung Geheimdienste, "weil das eine ziemlich ernsthafte Anklage ist". Und er wiederholte seine Skepsis über die Verlässlichkeit von Geheimdienstinformationen, indem er auf die Massenvernichtungswaffen verwies, die Saddam Hussein im Irak in Besitz haben sollte und die eine von Geheimdiensten mit der amerikanischen und britischen Regierung erschwindelte Legitimation - damals sprach man noch nicht von postfaktisch - für den Krieg 2003 darstellte: "Das war ein Desaster, und sie hatten nicht recht." Er wolle, dass die Geheimdienste sich dieses Mal sicher seien.
Zudem machte er den Grund für seinen Zweifel klar: "Ich weiß eine Menge über Hacken. Und Hacken ist schwer nachzuweisen. Trump soll nur selten seinen Computer benutzen, er soll auch nicht im Internet surfen, Emails schreibt und empfängt er auch nicht direkt, er soll sie sich ausdrucken lassen. Oder er schreibt etwas, lässt es scannen und den Text dann via Email an den Empfänger schicken. Das Politmagazin Politico nannte ihn im Gegensatz zu Obama eine Art Ludditen, einen Maschinenstürmer. Trump soll es vorziehen, Gedrucktes zu lesen und mit Menschen zu telefonieren. Online ist er allerdings über seinen Twitter-Account tätig und sehr einflussreich, was sich schon während des Wahlkampfs gezeigt hatte. Auch Instagram und Facebook soll er schätzen.
mehr:
- Trump: "Ich weiß eine Menge über Hacken" (Florian Rötzer, Telepolis, 01.01.2017)
Es gab keinen „russischen Hackerangriff“ — Interview mit Ray McGovern/ VIPS {41:26}
Ray McGovern: "Tiefer Staat" gegen Regierung --- deutsche Untertitel {33:10}
- "Der Schlüssel liegt darin, als erster zu lügen" (Interview von Marcus Kompa, Telepolis, 11.06.2016)
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat schon deutlich gemacht, dass er nicht viel von den angeblichen Erkenntnissen über Hackerangriffe der russischen Regierung hält. Schon früh meinte er, dass könne irgendjemand gemacht haben. Nicht die Geheimdienste, sondern FBI und Heimatschutzministerium hatten mit einem Bericht, der aber nur technische Hinweise, jedoch keine Beweise zur Identifizierung der Verantwortlichen, für Barack Obama die Grundlage für die verhängten Sanktionen und die Ausweisung russischer Diplomaten geliefert.
Trump hatte zunächst Wladimir Putin gelobt, der den USA nicht mit gleicher Münze heimgezahlt hatte (Ich wusste immer, dass Putin klug ist), was man wohl im Weißen Haus und den Kreisen hoffte, die den Konflikt mit Russland am Köcheln halten und Trump Hürden in den Weg legen wollte. Am Silvesterabend erklärte er nun gegenüber Journalisten in Palm Beach verheißungsvoll ankündigend, er wisse über die hochgeschaukelten Cyberaktivitäten mehr als andere Menschen. Das würde er aber erst Dienstag oder Mittwoch offenlegen, womöglich nach seinem angekündigten Briefing durch die Geheimdienste.
Überhaupt wolle er nur ganz sichergehen, sagte er in Richtung Geheimdienste, "weil das eine ziemlich ernsthafte Anklage ist". Und er wiederholte seine Skepsis über die Verlässlichkeit von Geheimdienstinformationen, indem er auf die Massenvernichtungswaffen verwies, die Saddam Hussein im Irak in Besitz haben sollte und die eine von Geheimdiensten mit der amerikanischen und britischen Regierung erschwindelte Legitimation - damals sprach man noch nicht von postfaktisch - für den Krieg 2003 darstellte: "Das war ein Desaster, und sie hatten nicht recht." Er wolle, dass die Geheimdienste sich dieses Mal sicher seien.
Zudem machte er den Grund für seinen Zweifel klar: "Ich weiß eine Menge über Hacken. Und Hacken ist schwer nachzuweisen. Trump soll nur selten seinen Computer benutzen, er soll auch nicht im Internet surfen, Emails schreibt und empfängt er auch nicht direkt, er soll sie sich ausdrucken lassen. Oder er schreibt etwas, lässt es scannen und den Text dann via Email an den Empfänger schicken. Das Politmagazin Politico nannte ihn im Gegensatz zu Obama eine Art Ludditen, einen Maschinenstürmer. Trump soll es vorziehen, Gedrucktes zu lesen und mit Menschen zu telefonieren. Online ist er allerdings über seinen Twitter-Account tätig und sehr einflussreich, was sich schon während des Wahlkampfs gezeigt hatte. Auch Instagram und Facebook soll er schätzen.
mehr:
- Trump: "Ich weiß eine Menge über Hacken" (Florian Rötzer, Telepolis, 01.01.2017)
Es gab keinen „russischen Hackerangriff“ — Interview mit Ray McGovern/ VIPS {41:26}
Am 07.08.2017 veröffentlicht
BüSo
Am 29. Juli veröffentlichte das LaRouche-Aktionskomitee (LPAC) ein Exklusivinterview mit dem langjährigen früheren Rußlandexperten der CIA und prominenten Mitglied der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS), Ray McGovern. Die VIPS hatten am 24. Juli US-Präsident Trump in einem Memorandum („War das ‚russische Hacking‘ das Werk von Insidern?“) aufgefordert, Ermittlungen gegen CIA und FBI wegen des Verdachts illegaler Datenmanipulation einzuleiten.
Am 29. Juli veröffentlichte das LaRouche-Aktionskomitee (LPAC) ein Exklusivinterview mit dem langjährigen früheren Rußlandexperten der CIA und prominenten Mitglied der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS), Ray McGovern. Die VIPS hatten am 24. Juli US-Präsident Trump in einem Memorandum („War das ‚russische Hacking‘ das Werk von Insidern?“) aufgefordert, Ermittlungen gegen CIA und FBI wegen des Verdachts illegaler Datenmanipulation einzuleiten.
Ray McGovern: "Tiefer Staat" gegen Regierung --- deutsche Untertitel {33:10}
Am 27.07.2017 veröffentlicht
PEOPLE inform PEOPLE
CIA-Veteran Ray McGovern schlüpft in die Rolle Wladimir Putins: "Dieser unberechenbare Trump, der andauernd gekränkt ist und wild um sich schlägt! Das ist GENAU der Typ, dessen Finger ich auf dem nuklearen Code sehen will!" In seiner unnachahmlichen Art macht McGovern uns klar, warum die Russen sich nicht in die Computer des demokratischen Wahlkomitees gehackt haben können. Ray McGovern ist Mitglied der "Nachrichtendienst-Veteranen für Vernunft".
Leicht gekürzte Fassung. Deutsche Untertitel: Josephine Elfer für PEOPLE inform PEOPLE
Original: "The Deep State Assault on Elected Government",
La Rouche PAC, 2017
mehr von Ray McGovern:CIA-Veteran Ray McGovern schlüpft in die Rolle Wladimir Putins: "Dieser unberechenbare Trump, der andauernd gekränkt ist und wild um sich schlägt! Das ist GENAU der Typ, dessen Finger ich auf dem nuklearen Code sehen will!" In seiner unnachahmlichen Art macht McGovern uns klar, warum die Russen sich nicht in die Computer des demokratischen Wahlkomitees gehackt haben können. Ray McGovern ist Mitglied der "Nachrichtendienst-Veteranen für Vernunft".
Leicht gekürzte Fassung. Deutsche Untertitel: Josephine Elfer für PEOPLE inform PEOPLE
Original: "The Deep State Assault on Elected Government",
La Rouche PAC, 2017
- "Der Schlüssel liegt darin, als erster zu lügen" (Interview von Marcus Kompa, Telepolis, 11.06.2016)
aktualisiert am 17.06.2018
Ein Rettungsschirm für Tepco
Die mit dem Fukushima-Unglück verbundenen Kosten wachsen rapide, die Regierung erhöht die zinslosen Kredite auf über 110 Milliarden Euro und denkt über weitere Hilfen nach
Der bereits 2012 verstaatlichte Energiekonzern Tepco, der wegen des Fukushima-Unfalls in die Pleite rutschte und mit Steuergeldern von einer Billion Yen (etwa 10 Milliarden Euro) unterstützt wurde. Vor kurzem wurde berichtet, dass der Konzern weiter mit zinslosen Krediten des Staates "gerettet" werden soll.
Die Abe-Regierung, die darauf drängt, die seit dem Unglück weiter ausgeschalteten AKW wieder anzufahren, ist offenbar bereit, die Atomenergie koste es, was es wolle, als Energiequelle zu erhalten. Die Kredite sollen auf insgesamt 14 Billionen Yen, über 110 Milliarden Euro, angehoben werden, damit der Konzern zahlungsfähig bleibt und die stark ansteigenden Kosten für Entschädigungen und vor allem für die Entsorgung stemmen kann. Die Kosten des Unglücks werden nun auf mehr als 20 Billionen Yen veranschlagt, 2013 war man noch von "nur" 11 Billionen ausgegangen (Die Kosten explodieren).
Wie Japan Times jetzt berichtet, wurden auch die Tepco-Stromkunden mit gestiegenen Stromkosten tatkräftig zur Rettung des Konzerns herangezogen. Seit der Erhöhung der Tarife haben die Kunden 2,4 Billionen Yen, fast 20 Milliarden Euro, zusätzlich an den Konzern gezahlt, um mit dem Fukushima-Unglück verbundene Kosten zu begleichen. So entstanden Kosten in von 25,9 Milliarden Yen, um Anträge auf Schadensersatz zu bearbeiten. 56,7 Milliarden wurden zur Rückzahlung von staatlichen Krediten beiseitegelegt und 41,4 Milliarden für zwei stillgelegte Reaktoren in Fukushima 1 und für die vier Reaktoren von Fukushima 2 sowie für die Wartung der übrigen Reaktoren, die noch nicht wieder angefahren werden konnten. Mit 47,2 Milliarden wurden weitere Maßnahmen in Fukushima 1 wie das Outsourcen der Strahlungskontrolle oder der Inspektion der Geräte für radioaktiv belastetes Wasser bezahlt.
mehr:
- Japans Pro-Atom-Regierung rettet mit immer mehr Steuergelder Tepco vor dem Ruin (Florian Rötzer, Telepolis, 02.02.2017)
siehe auch:
- Rückbau Atomkraftwerke: »Ein gigantischer Griff ins Klo« (Post, 29.07.2016)
- Die zehn schwersten atomaren Unfälle (Post, 23.03.2011)
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Der bereits 2012 verstaatlichte Energiekonzern Tepco, der wegen des Fukushima-Unfalls in die Pleite rutschte und mit Steuergeldern von einer Billion Yen (etwa 10 Milliarden Euro) unterstützt wurde. Vor kurzem wurde berichtet, dass der Konzern weiter mit zinslosen Krediten des Staates "gerettet" werden soll.
Die Abe-Regierung, die darauf drängt, die seit dem Unglück weiter ausgeschalteten AKW wieder anzufahren, ist offenbar bereit, die Atomenergie koste es, was es wolle, als Energiequelle zu erhalten. Die Kredite sollen auf insgesamt 14 Billionen Yen, über 110 Milliarden Euro, angehoben werden, damit der Konzern zahlungsfähig bleibt und die stark ansteigenden Kosten für Entschädigungen und vor allem für die Entsorgung stemmen kann. Die Kosten des Unglücks werden nun auf mehr als 20 Billionen Yen veranschlagt, 2013 war man noch von "nur" 11 Billionen ausgegangen (Die Kosten explodieren).
Wie Japan Times jetzt berichtet, wurden auch die Tepco-Stromkunden mit gestiegenen Stromkosten tatkräftig zur Rettung des Konzerns herangezogen. Seit der Erhöhung der Tarife haben die Kunden 2,4 Billionen Yen, fast 20 Milliarden Euro, zusätzlich an den Konzern gezahlt, um mit dem Fukushima-Unglück verbundene Kosten zu begleichen. So entstanden Kosten in von 25,9 Milliarden Yen, um Anträge auf Schadensersatz zu bearbeiten. 56,7 Milliarden wurden zur Rückzahlung von staatlichen Krediten beiseitegelegt und 41,4 Milliarden für zwei stillgelegte Reaktoren in Fukushima 1 und für die vier Reaktoren von Fukushima 2 sowie für die Wartung der übrigen Reaktoren, die noch nicht wieder angefahren werden konnten. Mit 47,2 Milliarden wurden weitere Maßnahmen in Fukushima 1 wie das Outsourcen der Strahlungskontrolle oder der Inspektion der Geräte für radioaktiv belastetes Wasser bezahlt.
mehr:
- Japans Pro-Atom-Regierung rettet mit immer mehr Steuergelder Tepco vor dem Ruin (Florian Rötzer, Telepolis, 02.02.2017)
siehe auch:
- Rückbau Atomkraftwerke: »Ein gigantischer Griff ins Klo« (Post, 29.07.2016)
- Die zehn schwersten atomaren Unfälle (Post, 23.03.2011)
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Ein Rat für 2017: Den "Experten" misstrauen!
Ein Rat für 2017
Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu Recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.
Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.
Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt, wendet sich deshalb gern "Experten" zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-"Experten" war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.
Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser "Experten" lenken genauso wie die übliche Berichterstattung von den wahren Schuldigen an den derzeitigen Problemen - Spekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern - ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.
Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen.
mehr:
- Den "Experten" misstrauen! (Ernst Wolf, Telepolis, 02.01.2017)
siehe auch:
- Der Terror nützt der herrschenden Elite (Diego Fusario, Telepolis, 02.01.2017)
- Journalismus als Durchlauferhitzer (Marcus Klöckner, Telepolis, 01.01.2017)
- 5 Thesen zum Misstrauen gegen Medien (Post, 19.12.2014)
- Ukraine-Krise: Unsere offiziellen Rußland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen! (Post, 09.12.2014)
Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu Recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.
Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.
Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt, wendet sich deshalb gern "Experten" zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-"Experten" war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.
Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser "Experten" lenken genauso wie die übliche Berichterstattung von den wahren Schuldigen an den derzeitigen Problemen - Spekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern - ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.
Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen.
mehr:
- Den "Experten" misstrauen! (Ernst Wolf, Telepolis, 02.01.2017)
siehe auch:
- Der Terror nützt der herrschenden Elite (Diego Fusario, Telepolis, 02.01.2017)
- Journalismus als Durchlauferhitzer (Marcus Klöckner, Telepolis, 01.01.2017)
- 5 Thesen zum Misstrauen gegen Medien (Post, 19.12.2014)
- Ukraine-Krise: Unsere offiziellen Rußland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen! (Post, 09.12.2014)
- Tagesschau sachlich und objektiv: »Putin, einsam und verlassen« (Post, 19.11.2014)
- Nato meldet: Russland marschiert in die Ost-Ukraine ein (Post, 13.11.2014)
O2 und CO. - Service des Grauens
Der Internet-Router unseres Autors ging kaputt. Was folgte, ist eine Horrorstory aus der Welt des automatisierten Service, irgendwo zwischen Kafka und Orwell
Ich kann mir ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Mein Anbieter ist O2, früher war es mal Alice. Die Übernahme war mir egal. Ich habe, seit ich meinen Anschluss habe, den Anbieter nicht gewechselt, nie geschaut, ob ein anderer günstiger wäre. Ich habe keine Lust und keine Zeit, mich damit zu beschäftigen, ob ich so ein paar Euro sparen könnte. Ich glaube, es geht den meisten Leuten so. Aus Bequemlichkeit sind wir sehr loyale Kunden. Das Internet soll funktionieren, fertig. Vor ein paar Monaten dann hat es bei mir aufgehört, zu funktionieren, einfach so. Ich habe alle Tricks ausprobiert, ein-und-ausschalten und so weiter, nichts ging mehr. Ich rief also bei der Hotline an. Es war der Beginn einer Leidensgeschichte, die mir oft das Gefühl gab, ich würde mich irgendwo zwischen einem Kafka und Orwell-Roman befinden, ohne Aussicht auf Rettung.
mehr:
- O2 und CO. - Service des Grauens (Constantin Weißmann, Cicero, 12.12.2016)
o2 Free - Making Of [2:42]
o2deofficial
Veröffentlicht am 14.10.2016
Making Of im Rahmen der Film-Produktion „o2 Free“ inkl. Interviews der Hauptverantwortlichen. Infos unter: https://www.o2online.de/tarife/smartp... o2 Free ist dein Tarif zum unendlichen mobilen Surfen: unendlich Youtube-Videos und Musik streamen, unendlich viele Bilder verschicken, unendlich chatten, Webseiten aufrufen, Mails schreiben und empfangen, navigieren und Apps nutzen. Mach dir nie wieder Gedanken um dein Datenvolumen, surfe endlich unendlich weiter so lange du willst.
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Ich kann mir ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Mein Anbieter ist O2, früher war es mal Alice. Die Übernahme war mir egal. Ich habe, seit ich meinen Anschluss habe, den Anbieter nicht gewechselt, nie geschaut, ob ein anderer günstiger wäre. Ich habe keine Lust und keine Zeit, mich damit zu beschäftigen, ob ich so ein paar Euro sparen könnte. Ich glaube, es geht den meisten Leuten so. Aus Bequemlichkeit sind wir sehr loyale Kunden. Das Internet soll funktionieren, fertig. Vor ein paar Monaten dann hat es bei mir aufgehört, zu funktionieren, einfach so. Ich habe alle Tricks ausprobiert, ein-und-ausschalten und so weiter, nichts ging mehr. Ich rief also bei der Hotline an. Es war der Beginn einer Leidensgeschichte, die mir oft das Gefühl gab, ich würde mich irgendwo zwischen einem Kafka und Orwell-Roman befinden, ohne Aussicht auf Rettung.
mehr:
- O2 und CO. - Service des Grauens (Constantin Weißmann, Cicero, 12.12.2016)
o2 Free - Making Of [2:42]
o2deofficial
Veröffentlicht am 14.10.2016
Making Of im Rahmen der Film-Produktion „o2 Free“ inkl. Interviews der Hauptverantwortlichen. Infos unter: https://www.o2online.de/tarife/smartp... o2 Free ist dein Tarif zum unendlichen mobilen Surfen: unendlich Youtube-Videos und Musik streamen, unendlich viele Bilder verschicken, unendlich chatten, Webseiten aufrufen, Mails schreiben und empfangen, navigieren und Apps nutzen. Mach dir nie wieder Gedanken um dein Datenvolumen, surfe endlich unendlich weiter so lange du willst.
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Gebt den Geist frei
Cicero hat die 500 einflussreichsten Intellektuellen Deutschlands gekürt. Mit dabei sind alte Bekannte, aber auch neue Stimmen und solche, die sich in der Flüchtlingsdebatte heftiger Kritik ausgesetzt sahen. Die wichtigste Erkenntnis des Jahres: Die Freiheit des Denkens brauchen wir heute dringender denn je
Zum fünften Mal kürt Cicero die 500 wichtigsten Intellektuellen Deutschlands, ein kleiner Klassiker ist das mittlerweile. Die Liste beruht nicht wie die Person des Jahres von Time auf dem Prinzip Gefühl und Wellenschlag. Sondern auf einer systematischen Quellenauswertung über zehn Jahre. Wer wird wie oft zitiert, wer löst Debatten aus, wer mischt sich intellektuell ein?
Der immer gleiche Reflex
Zu keinem Zeitpunkt war ein Who is Who des Denkens in diesem Land wichtiger als heute. Denn seit dem Erscheinen des letzten Rankings 2013 hat sich die Debattenkultur hierzulande nicht zum Guten entwickelt. Wer sich in der Flüchtlingsfrage die Freiheit zum Widerspruch nahm, sah sich schnell als rechtsnationaler, islamophober Rassist stigmatisiert. So erging es unter anderem dem Philosophen Peter Sloterdijk, der sich in der Februarausgabe des Cicero nach den Vorgängen von Köln zu Wort gemeldet hatte und daraufhin umgehend von Herfried Münkler und anderen zum intellektuell Aussätzigen erklärt wurde. Es war der immer gleiche Reflex: Schublade mit dem Aufkleber „Rechtskonservativer Nationalist“ auf, Sloterdijk rein, auf den Stapel drauf, auf dem schon Botho Strauß und Rüdiger Safranski lagen. Schublade zu. Ende der Debatte. Auch Alice Schwarzer ging es mit einem Beitrag für Cicero im vergangenen Jahr nicht anders.
mehr:
- Gebt den Geist frei! (Christoph Schwennicke, 19.12.2016)
siehe auch:
- Martin Walser ist der wichtigste Intellektuelle (Cicero-Redaktion, 19.12.2016)
- Nehmt dem irren Putin die Killerdelfine weg! (Post, 02.05.2016)
- Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
Zum fünften Mal kürt Cicero die 500 wichtigsten Intellektuellen Deutschlands, ein kleiner Klassiker ist das mittlerweile. Die Liste beruht nicht wie die Person des Jahres von Time auf dem Prinzip Gefühl und Wellenschlag. Sondern auf einer systematischen Quellenauswertung über zehn Jahre. Wer wird wie oft zitiert, wer löst Debatten aus, wer mischt sich intellektuell ein?
Der immer gleiche Reflex
Zu keinem Zeitpunkt war ein Who is Who des Denkens in diesem Land wichtiger als heute. Denn seit dem Erscheinen des letzten Rankings 2013 hat sich die Debattenkultur hierzulande nicht zum Guten entwickelt. Wer sich in der Flüchtlingsfrage die Freiheit zum Widerspruch nahm, sah sich schnell als rechtsnationaler, islamophober Rassist stigmatisiert. So erging es unter anderem dem Philosophen Peter Sloterdijk, der sich in der Februarausgabe des Cicero nach den Vorgängen von Köln zu Wort gemeldet hatte und daraufhin umgehend von Herfried Münkler und anderen zum intellektuell Aussätzigen erklärt wurde. Es war der immer gleiche Reflex: Schublade mit dem Aufkleber „Rechtskonservativer Nationalist“ auf, Sloterdijk rein, auf den Stapel drauf, auf dem schon Botho Strauß und Rüdiger Safranski lagen. Schublade zu. Ende der Debatte. Auch Alice Schwarzer ging es mit einem Beitrag für Cicero im vergangenen Jahr nicht anders.
mehr:
- Gebt den Geist frei! (Christoph Schwennicke, 19.12.2016)
siehe auch:
- Martin Walser ist der wichtigste Intellektuelle (Cicero-Redaktion, 19.12.2016)
- Nehmt dem irren Putin die Killerdelfine weg! (Post, 02.05.2016)
- Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
- 5 Thesen zum Misstrauen gegen Medien (Post, 19.12.2014)
- Ukraine 13 – Unser westliches Propaganda-System am Beispiel der MH 17-Berichterstattung (Post, 27.07.2014)
- Der Ukraine-Konflikt 5 – Die Nagelprobe des Journalismus (Post, 21.04.2014)
1966: Das Neue der Revolte – Benno Ohnesorg und die Prügelperser – Sie wollten es nicht wissen…
Zeitgeschichte Eine Vietnam-Demonstration in Westberlin wird zum Labor der Außerparlamentarischen Opposition (APO). Rudi Dutschke nennt es Kulturrevolution und Selbsterziehung
Am 10. Dezember 1966, so liest man häufig, habe Rudi Dutschke die „Außerparlamentarische Opposition“ ausgerufen. Das wäre auf den Tag genau vor 50 Jahren gewesen. Als APO, so die gängige Abkürzung, bezeichneten sich die meisten derer, die heute „die 68er“ genannt werden. Denn 1968 fand die damalige Jugendrevolte ihren Höhepunkt: Dutschke wurde in Westberlin auf offener Straße niedergeschossen. Die sich danach ausbreitenden Unruhen griffen auf Westdeutschland und Frankreich über, wo der „Pariser Mai“ fast eine proletarische Revolution ausgelöst hätte. Die Ausrufung der APO wurde Dutschke Ende Mai 1968 vom Spiegel zugeschrieben.
Nun war die APO keine Organisation, vielmehr eine Bewegung; schon deshalb ist es fraglich, ob sie an einem bestimmten Tag „gegründet“ worden sein kann. Auch wenn der 10. Dezember 1966 ein passender Zeitpunkt gewesen wäre. Am 1. Dezember hatte die Große Koalition unter dem früheren NSDAP-Mitglied Kurt Georg Kiesinger (CDU) zu regieren begonnen. Ihren 468 Sitzen im Bundestag stand eine parlamentarische Opposition von nur 50 FDP-Abgeordneten gegenüber. Schrie das nicht förmlich nach außerparlamentarischer Ergänzung? Man muss freilich fragen, ob es Dutschkes Sache war, in dieser Angelegenheit kompensierend einzugreifen. Stand er dem Parlamentarismus so nahe?
Einer anderen Version zufolge hat er an jenem 10. Dezember gesagt, die außerparlamentarische Opposition brauche „neue Organisationsformen“, so der Soziologe Siegward Lönnendonker, der an der APO beteiligt war und sie später erforschte. Tatsächlich haben Zeitgenossen und Forschungsliteratur, wie bei der Historikerin Meike Vogel zu lesen ist, eher den 30. Oktober 1966 „als Geburtsstunde der außerparlamentarischen Opposition gesehen. An diesem Tag versammelten sich Gegner der geplanten Notstandsgesetzgebung zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Frankfurt/Main“. Es ging darum, „möglichst viele Organisationen zu einer gemeinsamen Aktion zusammenzuführen“. Auch Schriftsteller, Publizisten und Wissenschaftler waren zugegen; zwar sprach niemand von einer APO, „der Begriff fungierte allerdings bereits vorher sporadisch als Fremdbezeichnung in den Medien“, so Meike Vogel. Natürlich gehörte auch Dutschke zu den Gegnern der Notstandsgesetze. Viel stärker hat ihn jedoch der Vietnamkrieg beschäftigt. Am 10. Dezember 1966 gab es in Westberlin eine nicht genehmigte Vietnam-Demonstration auf dem Kurfürstendamm; 74 Teilnehmer wurden festgenommen. Dass Dutschke gleich danach von „neuen Organisationsformen“ gesprochen hat, ist sehr wahrscheinlich. Solche wurden an diesem Tag erstmals geübt.
mehr:
- 1966: Das Neue der Revolte (Michael Jäger, der Freitag, 28.12.2016)
Zu Protokoll: Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke [41:17]
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[Doku] Der Tod des Benno Ohnesorg - 2 Juni 1967 [HD] {42:21}
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Leica (1967) [10:21]
Polizeistaatsbesuch [3:09]
Aktuelle Kamera vom 3. bis 7. Juni 67 [2:26]
6_Theodor W_ Adorno zur Studentenbewegung.avi [0:35]
siehe auch:
- Michael "Bommi" Baumann ist tot – Benno Ohnesorgs Tod als Fanal (Post, 21.07.2016)
- 68er-Revolte und Ukraine-Krise: Die Identität des Westens und der Kampf um die Deutunghoheit oder Der Unterschied zwischen Pudding und Sprengstoff (27.06.2015)
- Kabarettist Dieter Thomas ist tot (Post, 26.05.2016)
- 50 Jahre »Summer of Love« – Enthemmte Jünglinge, LSD-Glück und Liebe (Post, 05.06.2015)
- »Der größte Einzelerfolg der CIA« (01.05.2012)
Am 10. Dezember 1966, so liest man häufig, habe Rudi Dutschke die „Außerparlamentarische Opposition“ ausgerufen. Das wäre auf den Tag genau vor 50 Jahren gewesen. Als APO, so die gängige Abkürzung, bezeichneten sich die meisten derer, die heute „die 68er“ genannt werden. Denn 1968 fand die damalige Jugendrevolte ihren Höhepunkt: Dutschke wurde in Westberlin auf offener Straße niedergeschossen. Die sich danach ausbreitenden Unruhen griffen auf Westdeutschland und Frankreich über, wo der „Pariser Mai“ fast eine proletarische Revolution ausgelöst hätte. Die Ausrufung der APO wurde Dutschke Ende Mai 1968 vom Spiegel zugeschrieben.
Nun war die APO keine Organisation, vielmehr eine Bewegung; schon deshalb ist es fraglich, ob sie an einem bestimmten Tag „gegründet“ worden sein kann. Auch wenn der 10. Dezember 1966 ein passender Zeitpunkt gewesen wäre. Am 1. Dezember hatte die Große Koalition unter dem früheren NSDAP-Mitglied Kurt Georg Kiesinger (CDU) zu regieren begonnen. Ihren 468 Sitzen im Bundestag stand eine parlamentarische Opposition von nur 50 FDP-Abgeordneten gegenüber. Schrie das nicht förmlich nach außerparlamentarischer Ergänzung? Man muss freilich fragen, ob es Dutschkes Sache war, in dieser Angelegenheit kompensierend einzugreifen. Stand er dem Parlamentarismus so nahe?
Einer anderen Version zufolge hat er an jenem 10. Dezember gesagt, die außerparlamentarische Opposition brauche „neue Organisationsformen“, so der Soziologe Siegward Lönnendonker, der an der APO beteiligt war und sie später erforschte. Tatsächlich haben Zeitgenossen und Forschungsliteratur, wie bei der Historikerin Meike Vogel zu lesen ist, eher den 30. Oktober 1966 „als Geburtsstunde der außerparlamentarischen Opposition gesehen. An diesem Tag versammelten sich Gegner der geplanten Notstandsgesetzgebung zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Frankfurt/Main“. Es ging darum, „möglichst viele Organisationen zu einer gemeinsamen Aktion zusammenzuführen“. Auch Schriftsteller, Publizisten und Wissenschaftler waren zugegen; zwar sprach niemand von einer APO, „der Begriff fungierte allerdings bereits vorher sporadisch als Fremdbezeichnung in den Medien“, so Meike Vogel. Natürlich gehörte auch Dutschke zu den Gegnern der Notstandsgesetze. Viel stärker hat ihn jedoch der Vietnamkrieg beschäftigt. Am 10. Dezember 1966 gab es in Westberlin eine nicht genehmigte Vietnam-Demonstration auf dem Kurfürstendamm; 74 Teilnehmer wurden festgenommen. Dass Dutschke gleich danach von „neuen Organisationsformen“ gesprochen hat, ist sehr wahrscheinlich. Solche wurden an diesem Tag erstmals geübt.
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- 1966: Das Neue der Revolte (Michael Jäger, der Freitag, 28.12.2016)
Zu Protokoll: Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke [41:17]
pdeicke
Hochgeladen am 05.06.2011
Hochgeladen am 05.06.2011
Zwei sehenswerte Protagonisten im Gespräch in der ARD am 3.12.1967, Günter Gaus interviewt Rudi Dutschke: Dutschke nimmt Stellung zum parlamentarischen System, zu den Instrumenten der "Herrschaft", zur NPD, zur NATO und zur Religion. Dagegen setzt er seine Vorstellungen einer freien Gesellschaft: Organisationen ohne Berufspolitiker, ohne "Apparat", bewußte Kontrolle der Geschichte durch die Menschheit. Günter Gaus stellt Fragen zu der Bewegung und zu Dutschkes Revolutionsbegriff.
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Benno Ohnesorg (* 15. Oktober 1940 in Hannover; † 2. Juni 1967 in Berlin) war ein West-Berliner Student. Durch seinen gewaltsamen Tod während einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien wurde er deutschlandweit bekannt.Der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras traf den 26-Jährigen mit einem Pistolenschuss aus kurzer Distanz tödlich in den Hinterkopf. Ohnesorgs Erschießung trug zur Ausbreitung und Radikalisierung der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre bei. Sein Todestag gilt als Einschnitt der deutschen Nachkriegsgeschichte mit weitreichenden gesellschaftspolitischen Folgen.Nachdem 2009 bekannt wurde, dass Kurras 1967 inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gewesen war, wurden neue Ermittlungen durchgeführt. Sie ergaben 2011, dass er auf Ohnesorg ohne Auftrag, unbedrängt und wahrscheinlich gezielt geschossen hatte. Er wurde dennoch nicht erneut angeklagt. [Benno Ohnesorg, Wikipedia, abgerufen am 02.01.2017]==============
[Doku] Der Tod des Benno Ohnesorg - 2 Juni 1967 [HD] {42:21}
Veröffentlicht am 12.03.2017
"Er liegt am Boden, eine junge Frau kniet neben ihm und hält den Kopf des Sterbenden. Das Foto wird zum Symbol. Am 2. Juni 1967 beginnt ""1968"". An diesem Tag wird unweit der Deutschen Oper in Berlin der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten niedergeschossen und stirbt wenig später. Für die Studentenbewegung ist der Tod Ohnesorgs eine Zäsur - der 2. Juni wird zum Katalysator der Unruhen. Der tote Ohnesorg wird zu einer Ikone.
Doch wer war Benno Ohnesorg, von dem man kaum mehr weiß als den Namen - und das Sterbedatum? Fast vier Jahrzehnte später begibt sich der Schriftsteller Uwe Timm auf die Suche. Timms Buch ""Der Freund und der Fremde"" (2005) ist das literarische Ergebnis dieser Suche. Es ist keine faktenorientierte Biografie, sondern eine Erzählung, die Erinnerungen vorsichtig arrangiert. Es ist ein persönliches Buch, das über den Freund reflektiert, über seinen Tod und über die prägenden 60er Jahre. Es geht in ""Der Freund und der Fremde"" aber auch um 1968, um die großen Entwürfe und Theorien. Timm zeigt, wie der Tod von Ohnesorg viele aus seiner Generation zu ""68ern"" werden ließ.
Die beiden lernten sich Anfang der 60er Jahre in einem Kolleg in Braunschweig kennen, wo sie das Abitur nachholten. Für Ohnesorg und Timm waren vor allem Kunst und Kultur der Schlüssel zu einem anderen Leben. Sie hofften, in der Literatur ihr Glück zu finden. Die beiden 20-Jährigen freundeten sich an, diskutierten über Lyrik und offenbarten sich ihre ersten literarischen Schreibversuche. Nach dem Abitur trennten sich ihre Wege. Timm ging nach München, später nach Paris. Benno Ohnesorg zog nach Berlin. Sie verloren sich aus den Augen. Im Juni 1967 hörte Uwe Timm in Frankreich von den Ereignissen der Berliner Anti-Schah-Demonstration und sah in einer Pariser Zeitung das Foto - den toten Freund."
Doch wer war Benno Ohnesorg, von dem man kaum mehr weiß als den Namen - und das Sterbedatum? Fast vier Jahrzehnte später begibt sich der Schriftsteller Uwe Timm auf die Suche. Timms Buch ""Der Freund und der Fremde"" (2005) ist das literarische Ergebnis dieser Suche. Es ist keine faktenorientierte Biografie, sondern eine Erzählung, die Erinnerungen vorsichtig arrangiert. Es ist ein persönliches Buch, das über den Freund reflektiert, über seinen Tod und über die prägenden 60er Jahre. Es geht in ""Der Freund und der Fremde"" aber auch um 1968, um die großen Entwürfe und Theorien. Timm zeigt, wie der Tod von Ohnesorg viele aus seiner Generation zu ""68ern"" werden ließ.
Die beiden lernten sich Anfang der 60er Jahre in einem Kolleg in Braunschweig kennen, wo sie das Abitur nachholten. Für Ohnesorg und Timm waren vor allem Kunst und Kultur der Schlüssel zu einem anderen Leben. Sie hofften, in der Literatur ihr Glück zu finden. Die beiden 20-Jährigen freundeten sich an, diskutierten über Lyrik und offenbarten sich ihre ersten literarischen Schreibversuche. Nach dem Abitur trennten sich ihre Wege. Timm ging nach München, später nach Paris. Benno Ohnesorg zog nach Berlin. Sie verloren sich aus den Augen. Im Juni 1967 hörte Uwe Timm in Frankreich von den Ereignissen der Berliner Anti-Schah-Demonstration und sah in einer Pariser Zeitung das Foto - den toten Freund."
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Der Großteil der Berliner Presse, allen voran Publikationen des Springer-Verlags, berichtete über die Ereignisse des 2. Juni 1967 ausschließlich als Gewaltausbrüche vonseiten der Studenten und stellte die Polizei lediglich als korrekt handelnde Opfer dar. Die Veröffentlichung des Fotos eines prügelnden Jubelpersers mit Totschläger in der Hand wurde von allen Zeitungen Westberlins abgelehnt. Ein Foto einer von Polizeiknüppeln verletzten Augenzeugin hingegen wurde auf den Titelseiten von Springer-Publikationen als „Opfer des studentischen Terrors“ verfälscht.[5] Der Springer-Presse wurde vonseiten der Studenten vorgeworfen „statt ihrer Informationspflicht zu genügen und wahrheitsgemäß über die Unruhe der Studenten zu berichten, hat sie die Bevölkerung systematisch gegen die Studenten aufgehetzt.“[6] Dies hatte auch konkrete Auswirkungen, als beispielsweise ein Verwaltungsangestellter, der lediglich Rudi Dutschke ähnlich sah, von einem Bürger-Mob verfolgt wurde, der ihm „Schlagt den Dutschke tot“ und „Hängt ihn auf“ hinterherrief.[5]
[Jubelperser, Presseberichterstattung, Wikipedia, abgerufen am 02.01.2016=============
Leica (1967) [10:21]
Hochgeladen am 30.09.2009
Berlin
Polizeistaatsbesuch [3:09]
Hochgeladen am 22.08.2010
http://www.laika-verlag.de/bibliothek...
Roman Brodmann, ein Schweizer Dokumentarfilmer, gehörte mit seinen 47 Jahren nicht zur Studierendenbewegung der Sechziger Jahre. Wegen seiner sozialkritischen Fernsehreportagen musste er 1963 das Schweizer Fernsehen verlassen und wechselte als freier Regisseur zum Süddeutschen Rundfunk.
Brodmanns später mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Film war eigentlich als amüsanter Beitrag für den Süddeutschen Rundfunk (SDR) geplant, der das aufwändige „Drum und Dran" des Schah-Besuchs zeigt. Dank der Regie Brodmanns und aufgrund der Geschehnisse am 2. Juni 1967 entstand letztlich die Chronologie einer minutiös geplanten Notstandsübung, die im Tod Benno Ohnesorgs gipfelte.
Brodmanns Film beschränkt sich nicht auf die Proteste in Westberlin, sondern dokumentiert Tag für Tag den Ausnahmezustand, in dem die BRD sich während des Staatsbesuchs befand.
Roman Brodmann, ein Schweizer Dokumentarfilmer, gehörte mit seinen 47 Jahren nicht zur Studierendenbewegung der Sechziger Jahre. Wegen seiner sozialkritischen Fernsehreportagen musste er 1963 das Schweizer Fernsehen verlassen und wechselte als freier Regisseur zum Süddeutschen Rundfunk.
Brodmanns später mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Film war eigentlich als amüsanter Beitrag für den Süddeutschen Rundfunk (SDR) geplant, der das aufwändige „Drum und Dran" des Schah-Besuchs zeigt. Dank der Regie Brodmanns und aufgrund der Geschehnisse am 2. Juni 1967 entstand letztlich die Chronologie einer minutiös geplanten Notstandsübung, die im Tod Benno Ohnesorgs gipfelte.
Brodmanns Film beschränkt sich nicht auf die Proteste in Westberlin, sondern dokumentiert Tag für Tag den Ausnahmezustand, in dem die BRD sich während des Staatsbesuchs befand.
Aktuelle Kamera vom 3. bis 7. Juni 67 [2:26]
Hochgeladen am 22.08.2010
http://www.laika-verlag.de/bibliothek...
Aktuelle Kamera vom 3. bis 7. Juni 67
Aktuelle Kamera vom 3. bis 7. Juni 67
6_Theodor W_ Adorno zur Studentenbewegung.avi [0:35]
Hochgeladen am 23.05.2010
Német hallgatói mozgalom 06
Binne Ohnesorg diák 1967. júniusi lelövésére Adenauer zavartan reagált. A múlt félelmei látszottak előtörni belőle.
- Közvetlenül Ohnesorg meggyilkolása után azt mondtam a diákjaimnak a szociológiaszemináriumon, hogy a diákok ma a zsidók szerepét játszák, és azóta sem tudok szabadulni ettől az érzéstől.
(Fordította: Nagy Csilla)
Binne Ohnesorg diák 1967. júniusi lelövésére Adenauer zavartan reagált. A múlt félelmei látszottak előtörni belőle.
- Közvetlenül Ohnesorg meggyilkolása után azt mondtam a diákjaimnak a szociológiaszemináriumon, hogy a diákok ma a zsidók szerepét játszák, és azóta sem tudok szabadulni ettől az érzéstől.
(Fordította: Nagy Csilla)
siehe auch:
- Michael "Bommi" Baumann ist tot – Benno Ohnesorgs Tod als Fanal (Post, 21.07.2016)
- 68er-Revolte und Ukraine-Krise: Die Identität des Westens und der Kampf um die Deutunghoheit oder Der Unterschied zwischen Pudding und Sprengstoff (27.06.2015)
- Kabarettist Dieter Thomas ist tot (Post, 26.05.2016)
- 50 Jahre »Summer of Love« – Enthemmte Jünglinge, LSD-Glück und Liebe (Post, 05.06.2015)
- »Der größte Einzelerfolg der CIA« (01.05.2012)
aktualisiert am 02.06.2017
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