COVID-19: Immunität und Impfung I immunity and vaccination (Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi) {40:02}
MWGFD e.V.
Am 22.08.2020 veröffentlicht
Am 22.08.2020 veröffentlicht
Weitere Informationen unter: www.mwgfd.de
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Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
In der virologischen Surveillance der AGI wurden in der 24. KW 2020 in 8 von 36 eingesandten Proben (22 %) Rhinoviren nachgewiesen. Seit der 15. KW 2020 wurde keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.
[Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 18.06.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND, RKI, 18.06.2020, Abschnitt »Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen«, S. 11, 2. Absatz. unten – Hervorhebung von mir]
Marieke Degen: „Eine Erhöhung der Testzahl kann natürlich zu einem Anstieg der Fallzahlen führen, weil zuvor unentdeckte Fälle, auch ohne Symptome, bekannt werden. Das heißt aber nicht, dass die steigenden Fallzahlen nur mit vermehrten Tests zu erklären sind.” Es gebe zahlreiche Gründe, weshalb die Fallzahlen im Moment anstiegen, sagt die RKI-Sprecherin: „Wir haben viele kleinere Ausbruchsgeschehen, die unterschiedliche Ursachen haben. Wir haben Reiserückkehrer, größere Feiern im Familien- und Freundeskreis, Freizeitaktivitäten, aber auch Ausbrüche an Arbeitsplätzen.” Und auch in Altenheimen und Krankenhäusern gebe es wieder mehr Infektionen.
Die deutsche Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien hat im April 463 Laboren in 36 Ländern vier verschiedene SARS-CoV-2-Proben, zwei Proben mit einem anderen Corona-Virus und eine nicht-Infizierte Probe geschickt. In einer ersten Auswertung schreiben die Versuchsleiter, drei Proben seien „zu 98,9 bis 99,7 Prozent” korrekt als positiv erkannten worden. Die vierte, extrem verdünnte Probe, erkannten noch 93 Prozent als positiv. Die negative Probe sei zu „97,8 bis 98,6” korrekt als solche analysiert worden. Dies zeige eine sehr gute Leistungsfähigkeit der Labore und der Testverfahren […].
RKI-Sprecherin Marieke Degen sagt, Fehldiagnosen kämen nach derzeitigen Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts „nur sehr selten” vor, einen Prozentsatz nannte sie nicht. Prof. Tiemann sagt, die technische Spezifität der Tests liege in der Regel über 99,9 Prozent. Die Spezifität misst den Anteil der Gesunden, die auch als solche erkannt werden.
[Christian Althoff, Steigen Zahlen nur wegen vermehrter Tests? – Infizierte jünger und seltener krank Die Tücken der Corona-Statistik, westfalen-blatt.de, 15.08.2020]
777377727771
Trotz ihrer institutionellen Beliebtheit haben fallnegative Designs eine begrenzte Bedeutung für die öffentliche Gesundheit, da das Design nicht die Wirksamkeit vor Ort testet, sondern die Wirksamkeit des Impfstoffs im Labor (die Fähigkeit des Impfstoffs, eine negative Polymerasekettenreaktion zu erzeugen (PCR) Ergebnis). Sowohl Fälle als auch Kontrollen sind symptomatisch, daher konzentriert sich jede Prävention ausschließlich auf die PCR-Negativität. Darüber hinaus können keine nützlichen absoluten Wirkungsmaße für die öffentliche Gesundheit abgeleitet werden (z. B. die absolute Risikominderung (ARR) und die für die Impfung zur Verhinderung eines Falles (NNV) erforderliche Gegenzahl), da die Hintergrundraten der Infektion und der Viruszirkulation nicht Teil sind der Berechnung der Wirkungsschätzungen. Es gibt auch Probleme mit den mathematischen Annahmen, die in diesem Entwurf getroffen werden (Einzelheiten siehe die Übersichten). Fallnegative Studien veranschaulichen den engen und retrospektiven Fokus auf Influenzaviren auf Kosten des gesamten ILI – des Krankheitsclusters, das für Patienten und ihre Ärzte von Interesse ist. Die retrospektive Berechnung relativer Schätzungen der Laborwirksamkeit kann für zukünftige Entscheidungen über die Zusammensetzung von Impfstoffen von Interesse sein, ihre Relevanz für alltägliche Entscheidungen erscheint jedoch fraglich.
[Tom Jefferson, Alessandro Rivetti, Vittorio Demicheli, Warum wurden drei langjährige Cochrane Reviews zu Influenza-Impfstoffen stabilisiert?, Chochrane Community, 29.01.2018 – Google-Übersetzer – Hervorhebungen von mir]
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