Donnerstag, 19. Dezember 2019

Neue WikiLeaks-Dokumente entlarven Lügen über die Chemiewaffenangriffe in Syrien von 2018

Dass der vermeintliche Giftgasangriff in Douma/Ghouta bei Damaskus 2018 ebenso wie alle anderen „syrischen Giftgasangriffe“ im Syrienkrieg eine Propagandaerfindung des angreifenden Westens sind, war jedem Experten sofort klar. Und man konnte diese Anschuldigungen alleine schon mit der Enttarnung der wieder einmal von den Weißhelmen und anderen „pro-westlichen Aktivisten“ auf lächerliche Art und Weise gefälschten Beweismitteln widerlegen. 

Die Bösen gaben trotzdem nicht auf und versuchten wieder einmal, unter dem Missbrauch einer internationalen Organisation (OPCW) Beweismittel zu fälschen. Doch jetzt haben zahlreiche dieser OPCW-Mitarbeiter ausgesagt, dass Verantwortliche die OPCW-Berichte im Sinne des Westens gefälscht haben. Klar war das ohnehin, denn die Faktenlage sprach ganz so eindeutig gegen den Westen, dass auch ein frisierter OPCW-Bericht eigentlich nichts mehr brachte.


Die OPCW-Wissenschaftler rebellieren mittlerweile gegen die Fälschungen. Die westlichen Medien halten den Skandal unter der Decke. Wie immer eben. WikiLeaks hat interne Dokumente zu den Streitigkeiten veröffentlicht.


Nun wird es unseren Propaganda-Medien allerdings etwas schwerer fallen, ihre Fake-News-Propagandastories zum Überfall fremder Länder, der Ermordung und Vergewaltigung ihrer Einwohner und Plünderung ihrer Ressourcen mit einem „Laut einem OPCW-Bericht…“ einzuleiten … äähhh… einzulügen.


Hier unten einige (unvollständige Übersicht) Meldungen der letzten Wochen zum Thema OPCW (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons, Organisation für das Verbot chemischer Waffen).

mehr:
- Syrien/OPCW: Gefälschter Douma-Giftgasangriff (Blauer Bote, 15.12.2019)
siehe auch:

UK: Journalist condemns 'complete failure' of media after quitting Newsweek over OPCW story {5:50}

Ruptly
Am 19.12.2019 veröffentlicht 
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British journalist Tareq Haddad, who resigned from Newsweek after its management had refused to publish his report on the alleged chemical attack in Syria, gave an exclusive interview to RT, in London on Tuesday.
Haddad said that he was preparing an article on the alleged chemical attack in the Syrian city of Douma, based on the letter purportedly leaked by a member of the Organisation for Prohibition of Chemical Weapons (OPCW), which suggested that the organisation's interim report had been altered and the findings of the OPCW inspectors had been suppressed.
Haddad recounted that his article was turned down despite the fact that the Mail journalist Peter Hitchens, who he said was "an accomplished journalist for 20 years," had already "published this in a reputable publication," and "the letter has since been verified by Reuters."
The journalist said that he "kept pushing" with the OPCW story, following which he "was referred to a Bellingcat article." "I was a bit disturbed that I wasn't really given any valid reasons other than Bellingcat had refuted this article, and like I said, they are not a source to be trusted, in my opinion," stated Haddad.
He then condemned what he described as "a complete failure of the media," with "very few" Western journalists reporting on the story.
"Our job as journalists is to hold governments to account. And if governments are going to war on false premises, then, you know, and we have good evidence to suggest that now, and no one is reporting it, then we aren't doing our job as journalists," said Haddad. Video ID:
20191218 032
Video on Demand: http://www.ruptly.tv
Contact: cd@ruptly.tv  

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Newsweek reporter quits after editors block coverage of OPCW Syria scandal {25:42}

The Grayzone
Am 19.12.2019 veröffentlicht 
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Journalist Tareq Haddad explains his decision to resign from Newsweek over its refusal to cover the OPCW's unfolding Syria scandal. According to whistleblower testimony and leaked documents, OPCW officials raised alarm about the suppression of critical findings that undermine the allegation that the Syrian government committed a chemical weapons attack in the city of Douma in April 2018. Haddad's editors at Newsweek rejected his attempts to cover the story.
"If I don’t find another position in journalism because of this, I’m perfectly happy to accept that consequence," Haddad says. "It’s not desirable. But there is no way I could have continued in that job knowing that I couldn’t report something like this."
Guest: Tareq Haddad, journalist who recently resigned from Newsweek over its refusal to cover the OPCW's Syria scandal.
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Giftgas in Syrien: OPCW versinkt in Manipulation und Lügen {6:16}

RT Deutsch
Am 17.12.2019 veröffentlicht 
Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) soll im Falle eines Einsatzes verbotener Stoffe untersuchen, welche Art Chemikalie wo eingesetzt worden ist. Seit den OPCW Berichten zu angeblichen Chemiewaffenangriffen in Syrien ist die Organisation jedoch in Verruf geraten.
Experten wurden an ihrer Arbeit gehindert, Berichte wurden verfälscht, Beweise ignoriert und unliebsame Mitarbeiter kaltgestellt. Die OPCW kämpft nicht mehr gegen den Einsatz Chemischer Waffen, sondern um die eigene Glaubwürdigkeit. Derweil tritt ein Whistleblower nach dem anderen aus dem Schatten.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Ist die OPCW noch vertrauenswürdig? (Post, 25.11.2019)
- Die OPCW verhindert Aufklärung zum Giftgas im syrischen Duma (Post, 03.11.2019)
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Adventsrätsel, das Neunzehnte von vierundzwanzig


Wenn man nicht sieht, so sieht man sie.
Wenn man aber sieht, so sieht man sie nicht.






Keith Emerson plays BACH BEFORE THE MAST {2:19}

LUCA ZABBINI
Am 27.04.2011 veröffentlicht 
Keith Emerson plays "Bach Before The Mast" a humorous fugue on The Sailor's Hornpipe in the style of Johann Sebastian Bach composed by G.Malcolm.
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KARELIA - Suite op-11 ( Intermezzo ) {4:36}

Carmen Más-Arocas
Am 16.01.2014 veröffentlicht 
Compositor: JEAN SIBELIUS
Directora: CARMEN MÁS AROCAS
Orquesta Filarmónica MARTÍN I SOLER DE VALENCIA
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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Realsatire: Scheuer lässt Maut-Akten als geheim einstufen

Scheuer hatte bei der Maut Transparenz versprochen, nun sind etliche Dokumente „vertraulich“. Während viele Deutsche seinen Rücktritt fordern, lobt Merkel ihn.

Verkehrsminister Andreas Scheuer hat in einem ungewöhnlichen Vorgang die Arbeit des Maut-Untersuchungsausschusses erschwert. Beamte des Ministeriums seien in den Bundestag gekommen und hätten Akten zur Maut, die bereits im Parlament lagen, als Geheimsache eingestuft, berichtet der „Spiegel“. Für die Öffentlichkeit seien sie somit gesperrt.

Scheuers Ministerium widerspricht

Verkehrsminister Scheuer hatte für die Aufklärung zur Maut-Affäre eigentlich volle Transparenz versprochen. Um das zu beweisen, hatte der CSU-Politiker im Sommer persönlich Akten im Handwagen von seinem Ministerium zum Verkehrsausschuss des Bundestages transportiert. Später seien weitere Unterlagen nachgereicht worden, sodass es am Ende 52 Aktenordner waren.

Ausgerechnet aus diesem Bestand hätten Ministeriumsbeamte nun viele Dokumente wieder abgeholt, berichtet der „Spiegel“. „Denen schien die ganze Aktion ein wenig unangenehm zu sein“, zitierte das Magazin einen Augenzeugen.

Die Dokumente seien bald wieder in den Bundestag zurückgebracht worden. Doch nun seien sie als „Verschlusssache – vertraulich“ gekennzeichnet – damit sind sie für die Öffentlichkeit unzugänglich. Sie könnten lediglich von Abgeordneten und sicherheitsüberprüften Mitarbeitern gelesen werden.

Das Verkehrsministerium beteuerte, es stehe weiterhin für „maximal mögliche Transparenz“. Dass die Arbeit des Untersuchungsausschusses behindert werde, wie der „Spiegel“ schreibt, sei „falsch“. Das Ministerium räumte allerdings ein, dass bei Dokumenten die Einstufung der Geheimhaltungsstufe geändert worden sei.

mehr:
- Ungewöhnlicher Vorgang im Bundestag Scheuer lässt Maut-Akten als geheim einstufen (Tagesspiegel, 18.12.2019)
siehe auch:
Demokratie als Selbstbedienungsladen: jeder sieht zu, wo er bleibt… (Post, 15.10.2019)
- Maut-Schadensersatzklagen wegen entgangener Gewinne: bescheuert – bescheuerter – Scheuer (CSU) (Post, 11.09.2019)
mein Kommentar:
Sowas nennt man heute Stehvermögen!
Vor 50 Jahren wäre ein SPD-Minister innerhalb von einer Woche zurückgetreten!
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Adventsrätsel, das Achtzehnte von vierundzwanzig


Ein Mann muß einen Fuchs, ein Huhn und einen Sack mit Körnern auf die andere Seite des Flusses bringen.
Das Ruderboot hat für jede Fahrt nur Platz für den Mann selber und jeweils eines der drei anderen Dinge.
Bleibt der Fuchs mit dem Huhn zurück, wird er es fressen, bleibt das Huhn mit den Körnern zurück, wird es diese auffressen.
Wie wird er vorgehen?




Dienstag, 17. Dezember 2019

Nestlé-Urteil: Abfuhr für weitere Wasserprivatisierung

Ein US-Gericht entschied gegen Nestlé und die weitere Privatisierung von Wasser. Das Urteil könnte zum Präzedenzfall werden.
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Das Berufungsgericht des US-Bundesstaates Michigan hat ein Urteil eines Bezirksrichters aufgehoben und Nestlé damit einen empfindlichen Schlag versetzt: Gemäss dem Urteil ist die kommerzielle Wasserabfüllung des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns keine öffentliche Dienstleistung und gehört nicht zur öffentlichen Wasserversorgung.

Aufgrund des Urteils darf Nestlé in der US-Gemeinde Osceola keine Wasserpumpstation bauen, die der Konzern gebraucht hätte, um grössere Wassermengen zu fördern. Das letzte Wort scheint aber noch nicht gesprochen: Gemäss US-Medien denkt Nestlé über weitere rechtliche Schritte nach. Nichtsdestotrotz gilt der Richterspruch bei Gegnerinnen und Gegnern der Wasserprivatisierung bereits heute als Meilenstein. Entsprechend erhielt er internationale Beachtung. Nur nicht in der Schweiz, wo sich der Hauptsitz des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns befindet.

mehr:
- Nestlé-Urteil: Abfuhr für weitere Wasserprivatisierung (Tobias Tscherrig, Info-Sperber, 14.12.2019)
siehe auch:
Vom Segen der Privatisierung (Post, 14.11.2018)
- Water Makes Money - Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen (Post, 16.02.2013)
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Monsanto läßt forschen🤔 😂 😜

Dokumente zeigen, dass Monsanto auch in Deutschland im Geheimen Studien finanzierte, um Glyphosat ins richtige Licht zu rücken. 

Wie Recherchen von «LobbyControl» zeigen, finanzierte der Chemiekonzern Monsanto zwei wissenschaftliche Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat. Mit derartigen Studien, die bei Zulassungsverfahren eine wichtige Rolle spielen können, sollten vor allem die Vorteile des in der Öffentlichkeit stark kritisierten Produkts unterstrichen werden: Seit Jahren steht der Unkrautvernichter Glyphosat im Verdacht, krebserregend zu sein. Trotz der starken Verdachtsmomente, verlängerte die EU-Kommission die Zulassung des Pestizids 2017 für fünf Jahre. 


Es ist nicht neu, dass Monsanto wissenschaftliche Studien über eigene Chemieprodukte mitverfasste oder finanzierte. Allerdings betrafen die Fälle, die bisher publik wurden, allesamt die USA. «LobbyControl» liegen nun Dokumente vor, die beweisen, dass Monsanto auch in Deutschland verdeckt Studien finanzierte. In der Schweiz haben grosse Zeitungen bisher nicht darüber berichtet.
mehr:
- Monsanto finanzierte Glyphosat-Studien in Deutschland (Tobias Tscherrig, Info-Sperber, 11.12.2016)
siehe auch:
Glyphosat: Ein kleines gallisches Dorf leistet Widerstand (Post, 05.10.2019)
Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 28.04.2017)
- Superweeds als Symbol für den entfesselten Kapitalismus (Post, 29.05.2015)
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Adventsrätsel, das Siebzehnte von vierundzwanzig


Ein Fensterputzer putzt ein Fenster am 25. Stock eines Wolkenkratzers, als er plötzlich ausrutscht.
Er hat keine Sicherungsleine, und es gibt auch keine Vorrichtung, den Aufprall zu veringern,
und trotzdem überlebt er fast unbeschadet.
Wie konnte das gelingen?




Montag, 16. Dezember 2019

Leise russische U-Boote in der Adventszeit: Die Nato ist mal wieder erschrocken

Die Russen rüsten ihre Flotte auf, und das macht der Nato Sorgen. Moskaus U-Boote sollen gewaltige technische Fortschritte gemacht haben. Sie sind schwer aufzuspüren und können Internetkabel durchtrennen. Das Bündnis wappnet sich für einen möglichen Krieg am Meeresgrund.

Russische Militärmanöver unter Wasser alarmieren die Nato. Die Verteidigungsallianz meldet für dieses Jahr die meisten Aktivitäten russischer U-Boote seit dem Ende des Kalten Krieges, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Hinweis auf offizielle Angaben des Nato-Hauptquartiers in Brüssel. Russland verstärke kontinuierlich seine Operationen unter Wasser, sagte Nato-Sprecherin Oana Lungescu dem RND. Allein bei einer Operation rund um Norwegen im Oktober habe das westliche Bündnis bis zu zehn russische U-Boote gleichzeitig beobachtet.

Die Nato kündigte laut dem Bericht eine Reaktion an. Unter anderem plane das westliche Bündnis mehr Patrouillen im Nordatlantik. Zudem werde man in die moderne U-Boot-Bekämpfung aus der Luft investieren. Der Nordatlantik sei mit Blick auf militärische Nachschubrouten, zivile Handelswege und Kommunikationskanäle "von vitaler Bedeutung für die Sicherheit Europas", betonte die Sprecherin gegenüber dem RND.

mehr:
Rüstungswettlauf unter Wasser Neue russische U-Boote machen Nato nervös (n-tv, 16.12.2019)
siehe auch:
Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (Post, 17.06.2016)
Friedensnobelpreisträger und Narzisst rüsten auf (Post, 22.03.2016 – man achte vor allem auf den Wikipedia-Eintrag zu Kubakrise, Unmittelbare Vorgeschichte!)

zu empfehlen ist vor allem auch der Vortrag von Stratfor-Gründer George Friedman 2015 vor dem Chicago Council on Global Affairs:
- Von der Heartland-Theorie über Brzezinski zur nahen Zukunft (Post, 20.10.2019, 2. Video)
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Adventsrätsel, das Sechzehnte von vierundzwanzig


Ein Bauer will genau vier Kilo Kartoffeln abwiegen.
Für die Waage fehlt ihm aber das Gegengewicht.
Ihm stehen aber zwei Eimer zur Verfügung,
in die jeweils 3 und 5 Liter passen (ohne Markierung) sowie ausreichend Wasser.
Wie geht er vor?




Sonntag, 15. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Fünfzehnte von vierundzwanzig


Wie groß ist der Durchmesser des Kreises?




Samstag, 14. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Vierzehnte von vierundzwanzig


Es ist ein krummes Schwert, das hauet mitten rein,
in eine große Schar und teilt sie ein.
So stellt es Ordnung her in Raum und in Zeit,
sofern der, der es führt, nur selber ist gescheit.




Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Geld für Auslandseinsätze

Die Macht um Acht (41) {25:04}

KenFM
Am 11.12.2019 veröffentlicht 
Mehr Geld für NATO!
Tagesschau bastelt Feindbilder.
„Mehrbelastung von 33 Millionen Euro für Deutschland“, stellt die Tagesschau lakonisch fest, ohne auch nur einmal zu fragen, warum denn die NATO schon wieder mehr Geld braucht. Keine Nachfrage im Verteidigungsministerium, kein journalistischer Zweifel dem Kanzleramt vorgetragen. Aber damit die Tagesschau-Zuschauer eine Art Begründung für das viele Steuer-Geld bekommen, lässt die Redaktion der ARD einen NATO-General kommentieren. Ausgerechnet Egon Ramms, der von Januar 2007 bis September 2010 Befehlshaber des "Allied Joint Force Command“ war, darf solche Sätze ablassen: "Deutschland muss erst einmal aktiver werden. Deutschland ist in meinen Augen zu wenig fokussiert auf die Außenpolitik." Gemeint sind Auslandseinsätze. Und weiter: "Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man dieses volle Instrumentarium von Diplomatie bis Militär entsprechend nutzen muss, wenn man Politik machen will.“ Meint: Krieg ist ein prima Mittel der Politik.
Der Mann ist General, hat also eigentlich über die Politik der Bundesregierung und des Parlaments, seines Dienstherren, nichts zu sagen. Aber die ARD gibt ihm die Möglichkeit, Militärpropaganda abzulassen. Und wer führt das Gefälligkeits-Interview? Merle Tilk. Frau Tilk hat ihre journalistische Ausbildung bei der "Bundes­zentrale für politische Bildung" genossen. Diese Zentrale ist faktisch eine Unterabteilung des Bundesinnenministeriums. So geht Personalentwicklung auf dem kurzen Dienstweg: Der Innenminister bildet den Nachwuchs für die Tagesschau aus, und das öffentlich-rechtliche System bedankt sich mit einer Art Werbesendung für das Verteidigungsministerium.
Und damit der Zuschauer genau weiß, gegen wen er die Rüstungskosten bezahlen soll, liefert die Tagesschau diese Schlagzeile: "Mord an Georgier in Berlin - Generalbundesanwalt verdächtigt Russland". Zu diesem Zweck lässt die Redaktion Georg Mascolo, den Meister des Konjunktivs, auf die Zuschauer los. Zwar hat Mascolo keinen Beweis für den Tatverdacht, aber Mascolo weiß trotzdem: "Spur führt nach Russland". Im Text des angeblich investigativen Journalisten wimmelt es von "sollte" und „könnte", wie immer, wenn der seltsame Herr Mascolo nichts weiß, aber viel behauptet. Ein echter Höhepunkt dieser sonderbaren Beweisführung ist dieser Satz "In Karlsruhe (bei der Bundesanwaltschaft) geht man inzwischen davon aus, dass der russische Staat den Mord in Berlin-Moabit in Auftrag gegeben haben könnte. Auch der SPIEGEL hatte darüber berichtet." Also weil der SPIEGEL was berichtet, natürlich auch ohne Beweise, könnte der russische Staat Auftraggeber für einen Mord sein. Könnte-hätte-wäre-möglicherweise: Das ist der ganze Mascolo.
Damit aber vom Dreck, mit dem die Tagesschau um sich wirft, auch wirklich was hängen bleibt, schiebt die Redaktion noch diese Überschrift hinterher: "Tiergarten-Mord - BND befürchtet Tötung des Täters". Also der Inlandsgeheimdienst, der bisher primär als Meister der Aktenvernichtung bekannt geworden ist, hat eine Befürchtung. Und Herr Michael Götschenberg, der als ARD-Sicherheitsexperte bezeichnet wird, nimmt diese Zweckbehauptung ernst und macht daraus eine Nachricht. Was ist wohl ein ARD-Sicherheitsexperte? Einer, der mit dem staatlichen Sicherheitsapparat kooperiert? Einer, der dessen unbewiesene Meinung weitergibt und sie als echt verkauft?
Das Verdächtigungs-Konstrukt findet in diesen Sätzen seinen Höhepunkt: "Konkret steht vor allem der russische Militärgeheimdienst GRU in Verdacht - öffentlich ausgesprochen wird das jedoch noch nicht." Also irgendwas ist irgendwie konkret, aber keiner traut sich, das öffentlich auszusprechen. Und dann aus dem Handbuch der Nachrichtenfälscher noch dieser Satz: "Der Hinweis des BND, dass eben diese staatliche Stelle in Russland jetzt versuchen könnte, den Attentäter zu töten, um ihn auf diese Weise mundtot zu machen, gilt als ein weiteres Indiz dafür." Also ein Indiz soll eine Meinung des Geheimdienstes sein, eine Meinung, die der sich nicht mal selber traut, öffentlich auszusprechen. - In der Justiz gilt ein "Indiz" als "Sachverhalt". Welche Sache hat sich denn hier verhalten? Oder auch: Wer hält hier welche Sache? Rätsel über Rätsel, die mit der Herstellung eines Feindbildes zu tun haben, mit Nachrichten aber nichts und gar nichts.
Viele Zuschauer der Macht-Um-Acht kommentieren unsere Video-Serie und helfen, unsere alternativen Nachrichten besser zu machen. Dafür bedanken wir uns herzlich.
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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier:
https://kenfm.de/support/kenfm-unters...
siehe dazu:
- Interview mit Ex-NATO-General: "Ein Weckruf an die Europäer" (Tagesschau, 20.11.2019)
siehe auch:
NATO malt mal wieder den Teufel an die Wand: die angebliche russische atomare Bedrohung (Post, 25.05.2019)
- Die kontinuierliche Verschwurbelung des US-Imperialismus (Post, 23.04.2019)
Ein Meisterstück der Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes: Die Raketenlücke (15.03.2015)

Adventsrätsel, das Dreizehnte von vierundzwanzig


Ein König ließ stets alle Gefangenen verurteilen. Um deren Schuld zu beweisen, hatte er eine Schatulle mit einem weißen und einem schwarzen Kügelchen. Jeder Gefangene durfte eines der beiden ziehen.
War’s das schwarze, dann galt er als schuldig und kam in den Kerker. Zog er dagegen das weiße, kam er frei.
Merkwürdigerweise gelang es keinem, das weiße zu ziehen, und im ganzen Land flüsterte man sich zu: »Der König hat zwei schwarze Kügelchen in seinem Kästchen.«
Eines Tages hatte ein Gefangener die rettende Idee. Wie konnte er sich retten?




Donnerstag, 12. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Zwölfte von vierundzwanzig


Am Anfang ist es noch leicht,
aber je mehr du es herumträgst, desto schwerer wird es.



Mittwoch, 11. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Elfte von vierundzwanzig



Ein jeder hat’s, 
im Grabe ruht’s. 

Der Herr befiehlt’s, 

der Kutscher tut’s. 



Gerhard Polt - Der CSU-Sammler {6:48}

kennenMedien
Am 15.12.2014 veröffentlicht 
Von der DVD Offener Vollzug mit Gerhard Polt und den Biermösl Blosn (kennen 2008)
(beachte auch die Kommentare!)

Dienstag, 10. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Zehnte von vierundzwanzig


Erst klein, dann groß,
erhellt die Nacht, in der Jesus erwacht.
Ist schön anzusehen, wird leider wieder schnell vergehen.



Montag, 9. Dezember 2019

Adventsrätsel, das Neunte von vierundzwanzig


Wer es hat, der sagt es nicht
Wer es nimmt, der kennt es nicht.
Wer es kennt, der will es nicht.



Sonntag, 8. Dezember 2019

SO MORDET SPRINGERS BILD

Und ja, diese Überschrift ist journalistischer Dreck und sie ist eine
unbewiesene Behauptung.
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Aber sie wirkt beim Leser, so wie die Überschriften der Springer-Presse – und nicht nur der. Die bundesdeutsche Bevölkerung ist für den nächsten wilden Ritt eingeladen, um die Russophobie der Mächtigen zu ihrer eigenen zu machen. Was sie wirksam daran hindert, auf dumme Gedanken zu kommen, mittels derer die Kampagnen der gleichgeschalteten Meinungsmacht hinterfragt werden könnten.
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Warum aber wählte ich ausgerechnet solch eine unbewiesene Behauptung, ja Verleumdung? Nun, weil es eine kleine Rochade auf die ähnlich gelagerte Überschrift des Springer-Flaggschiffs darstellt und so deren üble Rolle als Brunnenvergifter der guten Beziehungen zwischen Staaten und Völkern offen legt.

Das mit großen Bildern und fetten Lettern bedruckte Blatt BILD – eine Zeitung ist es ja nicht – wird wohl in den nächsten Tagen aufgrund wiederholter “Hassrede” – im hässlichen Neudeutsch als “Hatespeech” ausgedrückt – von den verantwortlichen Behörden der Bundesrepublik Deutschland seine Lizenz zum Drucken entzogen bekommen. Zumindest wird das die Antonio Amadeo Stiftung (AAS) vehement einklagen. Schließlich weiß diese ganz genau, was “Hassrede” ist:

“Hate Speech ist Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die ihren Ausdruck in gewalttätiger Sprache findet. Sie verletzt die Würde und die Rechte von Menschen und kann ganze Gruppen einschüchtern. Sie kann indirekt sein und über Bilder oder Memes funktionieren. Wird beispielsweise Beschimpfungen nicht widersprochen, sinkt die Empörung darüber. Die abwertende Aussage gilt dann als „normal“. Die Folgen spüren nicht nur die Betroffenen, die Stimmung in der ganzen Gesellschaft wird feindseliger. Hate Speech ist sehr gefährlich, aber nur bedingt strafrechtlich relevant. Der gesellschaftliche Zusammenhalt leidet insgesamt unter Hass und Diskriminierung.” (1)
Tja, so richtig das ist, was uns die AAS hier erläutert, erlauben deren und nicht nur deren blinde Flecken es kaum, das folgende als Hassrede zu erkennen und zu kritisieren. Weil ja BILD nun mal die “Guten” vertritt, nicht wahr?
mehr:
- SO MORDET SPRINGERS BILD (Peter Frey, Peds Ansichten, 07.12.2019)
siehe auch:
Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur (Volker Pispers) (Peter Grohmüller, DreiBeinBlog, undatiert)
- Judith Holofernes ( Wir sind Helden ) und die BILD ZEITUNG ( GQ ) (transfun01, YouTube, 27.02.2011)
BILD-Zeitung wirbt mit Holofernes-Absage (taz.blog, 27.02.2011)
Nein zu Kampagne: Wir sind Helden watschen "Bild" ab (SPON, 25.02.2011)
Entsetzlich: Der gute Ruf von BILD wird kaputtgemacht!!! (Post, 09.11.2005)

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Der Großteil der Berliner Presse, allen voran Publikationen des Springer-Verlagsberichtete über die Ereignisse des 2. Juni 1967 ausschließlich als Gewaltausbrüche von seiten der Studenten und stellte die Polizei lediglich als korrekt handelnde Opfer dar. Die Veröffentlichung des Fotos eines prügelnden Jubelpersers mit Totschläger in der Hand wurde von allen Zeitungen Westberlins abgelehnt. Ein Foto einer von Polizeiknüppeln verletzten Augenzeugin hingegen wurde auf den Titelseiten von Springer-Publikationen als „Opfer des studentischen Terrors“ verfälscht.[5] Der Springer-Presse wurde von Seiten der Studenten vorgeworfen „statt ihrer Informationspflicht zu genügen und wahrheitsgemäß über die Unruhe der Studenten zu berichten, hat sie die Bevölkerung systematisch gegen die Studenten aufgehetzt.“[6] Dies hatte auch konkrete Auswirkungen, als beispielsweise ein Verwaltungsangestellter, der lediglich Rudi Dutschke ähnlich sah, von einem Bürger-Mob verfolgt wurde, der ihm „Schlagt den Dutschke tot“ und „Hängt ihn auf“ hinterherrief.[5]
[Jubelperser, Presseberichterstattung, Wikipedia, abgerufen am 27.06.2015 – Hervorhebung von mir]

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zum Vergleich die aktuelle Wikipedia-Version der entsprechenden Textpassage:

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Der Großteil der Berliner Presse berichtete über die Ereignisse des 2. Juni 1967 ausschließlich als Gewaltausbrüche vonseiten der Studenten und stellte die Polizei lediglich als korrekt handelnde Opfer dar. Die Veröffentlichung des Fotos eines prügelnden Jubelpersers mit Totschläger in der Hand wurde von allen Zeitungen Westberlins abgelehnt. Ein Foto einer von Polizeiknüppeln verletzten Augenzeugin hingegen wurde auf den Titelseiten von Springer-Publikationen als „Opfer des studentischen Terrors“ verfälscht.[5] Der Springer-Presse wurde vonseiten der Studenten vorgeworfen „statt ihrer Informationspflicht zu genügen und wahrheitsgemäß über die Unruhe der Studenten zu berichten, hat sie die Bevölkerung systematisch gegen die Studenten aufgehetzt.“[6] Dies hatte auch konkrete Auswirkungen, als beispielsweise ein Verwaltungsangestellter, der lediglich Rudi Dutschke ähnlich sah, von einem Bürger-Mob verfolgt wurde, der ihm „Schlagt den Dutschke tot“ und „Hängt ihn auf“ hinterherrief.[5]
[Jubelperser, Presseberichterstattung, Wikipedia, abgerufen am 08.12.2019]
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Bei den Festgenommenen handelte es sich u. a. um Ulrich Enzensberger, Volker Gebbert, Klaus Gilgenmann, Hans-Joachim Hameister, Wulf Krause, Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans und Fritz Teufel.[4] Die Bild-Zeitung titelte: „Attentat auf Humphrey“ und Die Zeit: „Elf kleine Oswalds“. Sogar die New York Times berichtete über den „gefährlichen“ Plan von acht Kommunarden, ihren Vize mit Pudding, Joghurt und Mehl zu attackieren, sodass Uwe Johnson seinen Freund und Nachbarn Günter Grass beauftragte, diese Studenten aus seiner Wohnung zu entfernen. Die Kommunarden wurden schon am nächsten Tag aus der U-Haft freigelassen, gaben ihre erste Pressekonferenz und wurden von nun an in den Zeitungen des Axel Springer Verlags „Horror-Kommunarden“ genannt.
[Kommune I, Das „Pudding-Attentat“, 4. Absatz, Wikipedia, abgerufen am 27.06.2015 – Hervorhebung von mir]
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zum »Pudding-Attentat« siehe auch:
- 68er-Revolte und Ukraine-Krise: Die Identität des Westens und der Kampf um die Deutunghoheit oder Der Unterschied zwischen Pudding und Sprengstoff (Post, 27.06.2015)

Fritz Teufel - oder: Warum haben Sie nicht geschossen? Dokumentarfilm/Interview in der Groni50 {1:01:12 – Start bei 14:40}

FritzTeufelVideos
Am 22.03.2012 veröffentlicht 
zu Fritz Teufel siehe auch:
Die konsumierte Revolution (Post, 30.12.2018)
Für eine Kultur der Integrität (Post, 07.09.2014)
Denn er wurde ja zwischenzeitlich immer wieder auf übelste Weise ins Gefängnis gesperrt.
[
Fritz Teufel gestorben – "Er verstand die Welt nicht, in der er lebte"SPON-Interview mit Rainer Langhans, 07.07.2010]
Fritz Teufel - oder: Warum haben Sie nicht geschossen? Dokumentarfilm/Interview in der Groni50 {1:01:12 – Start bei 49:39 »Sonst wäre es um unsere Demokratie sehr schlecht bestellt.«}

FritzTeufelVideos
Am 22.03.2012 veröffentlicht

Die Meinung der Arbeiter über Studenten der 68er-Bewegung {0:43}

Gegen-Sozialismus.jimdo.com 
Veröffentlicht am 21.08.2012
Zitat aus obigem Video:
»Irgendwie wollten die Arbeiter nicht das richtige Klassenbewußtsein entwickeln. Vielleicht wollten sie lieber einen Opel Kadett…Dutschke & Co. hofften auf ein Proletariat, das es nicht gab.«
Even playing Donald Rumsfeld Steve Carell can’t resist from laughing. vicemovie stevecarell {0:36}
Daniel Fort
Am 08.01.2019 veröffentlicht 
Steve Carell laughing

Freiheit, Demokratie und SUVs

Der Trend zum «Strassenpanzer» hält an. SUVs verbrauchen so viel Sprit, dass es alle CO2-Einsparungen bei Kleinwagen aufwiegt.
Mehr als ein Drittel aller verkauften Personenwagen sind SUVs. 39 Prozent aller Konsumenten weltweit kauften im vergangenen Jahr einen der Stadt-Offroader, wenn sie ein neues Auto brauchten, Tendenz seit Jahren steigend. Diese Zahl hat die Internationale Energieagentur IEA Mitte Oktober als Vorabmeldung zum «World Energy Outlook 2019» veröffentlicht. Die Agentur bewertet jedes Jahr den Weltenergiekonsum und prognostiziert in drei möglichen Szenarien die zukünftige Entwicklung.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Anteil der SUVs weltweit verdoppelt, stellt die Energieagentur fest. In der EU ist schon jeder dritte Neuwagen ein SUV, in den USA fast jeder zweite. Auch die wohlhabende Schweiz setzt auf den allradgetriebenen Wagen: Laut «Blick» haben inzwischen die Hälfte aller Neuwagen 4x4. Für Geländefahrten sind sie meist nicht gedacht, eher für das raue Zürcher Pflaster. Ihre Fahrer loben vor allem das hohe Sicherheitsgefühl und die – im wörtlichen Sinne – gute Übersicht.

mehr:
- SUVs fressen alle CO2-Einsparungen von PKW auf (Daniela Gschweng, Info-Sperber, 06.12.2019)
siehe auch:
Der böse Boslonaro und die Feuer in Brasiliens Regenwald (Post, 30.08.2019)
- Luxus-SUVs und flüssiger Stickstoff (Post, 11.09.2014)
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Adventsrätsel, das Achte von vierundzwanzig


Was ist das?
Am Schuh betreten,
im Buch erbeten.