Sonntag, 8. November 2020

Über die gewollte, einheitliche und manipulierte Berichterstattung


Ausschnitt aus dem Gespräch mit Olaf Kretschmann – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/olaf-kretschmann/

8,1 Milliarden Euro: Das ist der Betrag an Rundfunkgebühren, der alleine im Jahr 2018 an die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten geflossen ist.

Was einst jedermann unter dem Namen „GEZ-Gebühren“ geläufig war, kommt heute unschuldig und unscheinbar als „Haushaltsabgabe“ daher. Ferner wurde aus der einstigen Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der „ARD ZDF Deutschlandfunk Beitragsservice“.

Nun muss dem geneigten KenFM-Zuschauer freilich nicht mehr erklärt werden, welche sprachlichen Mechanismen sich hinter solchen Namensänderungen verbergen – Framing ist hier das Stichwort. Auch die Tatsache, dass die Programminhalte inzwischen ebenso geframt sind, ist spätestens seit den Enthüllungen rund um die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling kein Geheimnis mehr.

Immer weniger Bundesbürger sind bereit, solche Zustände widerstandslos hinzunehmen. Viele befinden sich in einem Aufwachprozess, der insbesondere durch die weitläufige Verbreitung von Technologie und den uneingeschränkten Zugang zum Internet starken Auftrieb erfahren hat. Das Meinungsmonopol ist gefallen und mit ihm auch die Bereitschaft, die eigene Gehirnwäsche zwangszufinanzieren. Dennoch zahlen die meisten von uns weiter. Zu groß ist der Respekt vor den rechtlichen Konsequenzen, die eine Beitragsverweigerung mit sich bringt.

Ein Mann, der sich von alldem nicht beeindrucken lässt, ist Olaf Kretschmann.

Bereits seit 2012 verweigert der Werbeprofi konsequent die GEZ-Zwangsabgabe und hat auf seinem Weg nunmehr die verschiedensten juristischen Instanzen beschritten.

Um breite Bevölkerungsschichten für die Thematik zu sensibilisieren, hat er zudem die Informationsplattform „rundfunkfrei.de“ ins Leben gerufen, auf der er regelmäßig über den Ablauf aktueller Prozesse berichtet.
mehr:
siehe auch:

Samstag, 7. November 2020

Ralf Streck (Telepolis) im Panik-Modus: »Wieder Todeszahlen wie im Frühjahr in Spanien«

Das Land ist wieder auf dem direkten Weg in einen Lockdown, weil nicht frühzeitig und zu zaghaft auf die 2. Welle reagiert wird

Am Freitag wurden neue Covid-Horrorzahlen in Spanien gemeldet, die deutlich an die erinnern, die in der ersten Welle im Frühjahr registriert wurden. In den letzten 24 Stunden waren erneut 347 Menschen gestorben. In spanischen Krankenhäusern befinden sich inzwischen mehr als 20.000 Menschen wegen Coronavirus. Mehr als 2.800 Patienten liegen inzwischen auf Intensivstationen und kämpfen um ihr Leben.

In einigen Regionen, wie Andalusien, die fälschlicherweise, wie Telepolis immer wieder angemerkt hatte, im Sommer als weitgehend sichere Gebiete galten, befinden sich nun 442 Patienten auf Intensivstationen. Das sind mehr als zum Höhepunkt der ersten Welle im März.

Erneut zeigt sich, dass man in Spanien viel zu spät und zu zaghaft auf die zweite Infektionswelle reagiert hat, da erst vor gut einer Woche wieder der Alarmzustand ausgerufen wurde. Es zeigt sich allerdings auch, dass Regionen wie Katalonien, wo Kneipen schon seit drei Wochen wieder geschlossen sind und eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr gilt, es auch ohne einen neunen Lockdown geschafft wurde, die Kurve wieder zu knicken. Sowohl die Zahl der neu entdeckten Infizierten als auch die der Einlieferungen in Krankenhäuser und der Toten geht zurück, weshalb die Maßnahmen um zwei Wochen verlängert wurden.
mehr:
- Wieder Todeszahlen wie im Frühjahr in Spanien (Ralf Streck, Telepolis, 07.11.2020)

siehe auch:
- Número de defunciones incorporadas al Indice Nacional de Defunciones (Gobierno de España, Ministerio die Sanidad, 23.10.2020 – PDF)
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die obige Liste habe ich zu den wöchentlichen Sterberaten umgerechnet:
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Sterberaten in Spanien Stand:

23. Oktober 2020

Jahr Tote wöchentlich

1987 304.044 5.847

1988 314.664 6.051

1989 323.066 6.213

1990 330.594 6.358

1991 334.583 6.434

1992 325.319 6.256

1993 334.693 6.436

1994 331.269 6.371

1995 338.457 6.509

1996 329.881 6.344

1997 349.533 6.722

1998 360.485 6.932

1999 371.623 7.147

2000 360.368 6.930

2001 333.640 6.416

2002 327.639 6.301

2003 384.186 7.388

2004 372.564 7.165

2005 373.387 7.181

2006 372.626 7.166

2007 386.887 7.440

2008 385.492 7.413

2009 383.009 7.366

2010 383.420 7.373

2011 388.802 7.477

2012 403.942 7.768

2013 388.465 7.470

2014 395.659 7.609

2015 423.012 8.135

2016 409.359 7.872

2017 422.133 8.118

2018 427.957 8.230

2019 416.602 8.012

2020 305.802 7.281


Da die aktuellste offizielle Sterberaten-Datei vom 23. Oktober stammt (Freitag der 43. KW), habe ich die Zahl des Jahres 2020 durch 42 dividiert.

Ergebnis: Die wöchentliche Sterberate in Spanien des Jahres 2020
ist mit annähernd 7.300 Toten pro Woche die niedrigste seit 2006!
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Corona, Sterblichkeit und die Zahlen…


Weil man bei Themen wie Covid oder Klima ja die ganzen "wissenschaftlichen Studien" die von den Medien gepusht werden in der Pfeife rauchen kann (die werden ja schliesslich produziert um dann als "wissenschaftliche Erkenntnisse" fuers Politikmachen gepusht zu werden) hab ich mich ein bisschen umgeschaut ob ich von irgendeinem Land die Sterblichkeitsdaten weiter zurueck kriegen kann und ob die vernuenftig nach Altersgruppen aufgeschluesselt zu haben sind.

Die deutschen und schwedischen DAten die ich mir immer anschau taugen da nicht, weil die nicht weit genug zurueckgehen und ich hab nicht genug Zeit gehabt mich durch die Veroeffentlichungen der Statistikaemter zu arbeiten um das zu finden.

Aber die Hollaender haben das was ich brauchte leicht auffindbar zur Verfuegung gestellt. Da gibt es die Todesfallzahlen pro Tag oder Woche (ich hab mit Wochen gearbeitet) nach den Altersgruppen "unter 65", "65-79" und "ueber 80" bis zurueck nach 1995 auf dieser Seite des hollaendischen Aequivalents des Bundesamtes fuer Statistik

https://www.cbs.nl/en-gb/figures/detail/70895ENG

Klickt auf "edit table" und stellt euch die gewuenschte Periode ein.

Dazu hab ich mir dann die entsprechenden Bevoelkerungsstatistiken (also nach den gelcihen Altersgruppen aufgesplittet) geholt (jeweils Stand am Jahresanfang) und hab mir ausgerechnet welcher Anteil der jeweiligen Bevoelkerungsgruppe die zu der Zeit lebte in jeder Woche seit Anfang 1995 gestorben ist. Mit diesen Sterblichkeitswerten fuer die drei Altersgruppen bin ich dann hingegangen und hab mir ausgerechnet wieviele Tote wir in jeder Woche jedes Jahres gehabt haetten wenn wir in jedem Jahr eine so grosse und so alte Bevoelkerung gehabt haetten wie in 2020. Also als Beispiel:

Ich hab zuerst rausgefunden dass in der ersten Januarwoche 1995 1 von 100 der damals lebenden ueber 80jaehrigen gestorben ist (das sind nur Beispielszahlen und keine echten Werte); in 2020 haben wir 1000 ueber 80jaehrige; bei gleicher Sterblichkeit wie in 1995 hiesse das also dass man 10 tote ueber 80jaehrige haben wuerde mit einer Bevoelkerungsgroesse wie in 2020.

Man kann das auch so ausdruecken: Ich hab mir ausgerechnet wieviele Tote wir in 2020 gehabt haetten wenn wir die Sterblichkeitswerte der vergangenen 25 Jahre fuer die jeweiligen Altersgruppen zugrunde legen. Was da rauskommt ist echt krass.

In 2020 sind im Schnitt der 44 Wochen die wir bisher haben 3138 Menschen gestorben. Die Spitzenwerte die erreicht wurden waren die 4 Corona-Wochen 13-16 als man 4 mal die 4000er Grenze ueberschritt; das ist sonst nicht mehr passiert. Und in der 14ten Woche gab es den absoluten Spitzenwert mit 5084 erreicht. Im Schnitt ueber die vier schlimmsten Corona-Wochen im Fruehjahr gab es 4707 Tote pro Woche. Das ist also die schlimmste 4-Wochen-Phase im bisherigen Jahr 2020.

So und jetzt zum Vergleich wie 2020 ausgesehen haette wenn man Sterblichkeiten frueherer Jahre zugrunde legt; und wir reden hier nur ueber die letzten 25 Jahre und nicht ueber graue Vorzeiten.
mehr:
- Empfehlung: Schaut euch mal selbst die hollaendischen Daten an (Kommentar von mermar, Heise-Forum, 06.11.2020  12:15)
siehe auch:
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Freitag, 6. November 2020

Covid-19-Tote: Schongauer Klinik wehrt sich gegen Vorwürfe

Aus Sicht der Verantwortlichen ist bei den seit Ende Oktober verstorbenen Patienten das Virus als Todesursache auszuschließen.

Bei den fünf positiv auf Corona getesteten Patienten, die seit 24. Oktober im Krankenhaus Schongau gestorben sind, ist aus Sicht der verantwortlichen Klinikärzte die schwere Lungenkrankheit Covid-19 als Todesursache auszuschließen. "Die Patienten sind mit Corona gestorben, aber nicht an Corona", hieß es am Freitagabend im Landratsamt Weilheim auf einer Pressekonferenz. Teilnehmende Journalisten waren dazu telefonisch zugeschaltet. Nun, so teilten die beiden Ärztlichen Direktoren mit, liege es in der Hand der Staatsanwaltschaft München II, die genaue Todesursache feststellen zu lassen. Die Klinikverantwortlichen hätten sich bewusst für diesen Weg entschieden, "um Transparenz zu schaffen" und damit das Vertrauen in die Kliniken der Krankenhaus-GmbH des Landkreises Weilheim-Schongau wieder zu festigen.

In das nun anstehende Todesermittlungsverfahren sei auch die Weilheimer Kriminalpolizei eingebunden. In diesem Verfahren, darauf legten die Klinikvertreter Wert, gebe es "keine Beschuldigten". Was aber bereits jetzt feststeht: Die fünf positiv getesteten Patienten, die ursprünglich aufgrund anderer Erkrankungen in Schongau aufgenommen worden waren, sind erst im Klinikum mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert worden.
mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Corona-Ausschuß, Sitzung 26 – PCR-Test - die Dominosteine fallen

Sitzung 26: PCR-Test - die Dominosteine fallen {4:12:15 – Start bei }

Stiftung Corona-Ausschuss  
Live übertragen am 06.11.2020 
Text u. Links: YouTube

Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne (Post, 17.09.2020)
Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)

Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat bestätigt, dass PCR-Tests eigentlich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes festzustellen. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe hervor. 
Die Senatsverwaltung erklärte, dass es sich im Zusammenhang mit dem Gesetz um ein „vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann“ handeln müsse, damit von einem „Krankheitserreger“ gesprochen werden könne.
Auf die Frage des Abgeordneten, ob „ein sogenannter PCR-Test in der Lage“ sei, „zwischen einem ,vermehrungsfähigen‘ und einem ,nicht-vermehrungsfähigen‘ Virus zu unterscheiden“, antwortete die Senatsverwaltung mit einem „Nein“. 
[Anfrage an Berliner Senat weckt Zweifel an Aussagekraft von PCR-Test, Berliner Zeitung, 07.11.2020 – Hervorhebungen von mir]

 

In der Tat ist laut den Tagesreporten des DIVI-Intensivregisters die Anzahl der Intensivpatienten mit Diagnose "COVID-19" in den letzten Wochen stark gestiegen. Eine offizielle Antwort auf eine Anfrage an das DIVI-Intensivregister zur Diagnostik von "COVID-19-Intensivpatienten" offenbart aber ein fundamentales diagnostisches Problem. Dort wird bestätigt, dass (1) jeder Intensivpatient – unabhängig von der Symptomatik – mit einem SARS-CoV-2-PCR-Test getestet wird und (2) jeder Intensivpatient – unabhängig von der Symptomatik – mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis als "COVID-19-Intensivpatient" geführt wird. Letzteres wird auch in einer offiziellen Antwort des RKI auf eine entsprechende Anfrage bestätigt. Selbst wenn demnach beispielsweise eine Person wegen eines Autounfalls auf Intensivstation liegen würde und ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweist ohne jede weitere COVID-19-spezifische Symptomatik, würde diese Person als "COVID-19-Intensivpatient"  zählen.

Eine solche Art der Diagnostik bringt aber ein fundamentales Problem mit sich: Womöglich werden manche Intensivpatienten als "COVID-19-Intensivpatienten" geführt, obwohl sie keinerlei COVID-19-spezifische Krankheitssymptome aufweisen und in Wirklichkeit aufgrund von anderen Ursachen auf der Intensivstation liegen. Der beobachtete starke Anstieg in der Anzahl der Intensivpatienten mit positiven PCR-Testergebnissen muss demnach nicht notwendigerweise einen starken Anstieg in der Anzahl der Patienten mit COVID-19-spezifischen Krankheitssymptomen bedeuten. 
 
[Christof Kuhbandner, Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?, Telepolis, 29.10.2020
 – Hervorhebungen von mir]

Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)
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Donnerstag, 5. November 2020

Thomas Wueppesahl macht den Mund auf

QUERDENKEN | 721 - Karlsruhe | Thomas Wueppesahl | 31.10.2020 {35:30}

Samuel Degen  
Am 01.11.2020 veröffentlicht 
Mitschnitt der Veranstaltung auf dem Karlsruher Schloßplatz am 31.10.2020
Thomas Wueppesahl
BAG Kritische Polizisten - https://www.kritische-polizisten.de/
Informationen: https://querdenken721.de/
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Diskussion um Dr Daniele Ganser: Verschwörungstheoretiker oder Wissenschaftler

Verschwörungstheoretiker oder Wissenschaftler die Diskussion um Dr Daniele Ganser Jazztage Dresden {2:41:20}

OstsachsenTV  
Am 02.11.2020 veröffentlicht 
Hier ohne Musik der komplette Mitschnitt der Veranstaltung. Wir bedanken uns für die Unterstützung aller Helfer. mehr
Text: YouTube 
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siehe dazu den Klassiker:
Die dunkle Seite der Wikipedia (Post, 18.07.2017)
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Corona: Fluten bis der Arzt kommt – Ein Kommentar zum Telepolis-Gastkommentar

Der Autor ist weder Epidemiologe, noch Virologe, noch Infektiologe, noch Psychologe, noch Lungenfacharzt. Er ist überhaupt kein Mediziner, oder hat eine Expertise, die ihn als fachlich kompetente Stimme in dieser unsäglichen Debatte empfehlen könnte. Das heißt nicht, dass er seinen Senf nicht auch noch dazu tun könnte, weil das ja jeder momentan tut. Tatsache bleibt aber weiterhin, dass die Debatte völlig einseitig geführt wird und dass die Auswahl, welche Experten dabei in der Öffentlichkeit Stimmrecht bekommen, welche Information überhaupt zugelassen werden für die Veröffentlichung nach hoheitlichen Kriterien erfolgt. Ob eine Meinung relevant ist, ob sie in der Öffentlichkeit überhaupt gehört wird, hängt ausschließlich davon ab, welcher Eminenz sie ist. Vor etwa zwei Wochen erschien eine Information auf der Seite Swiss Policy Research, nach der die größte bisher durchgeführte Studie zur Wirksamkeit von Masken von keinem der Fachjournale veröffentlicht wird. Was mit Sicherheit nicht an deren Durchführung liegt, weil diese unter Beachtung aller Standards auf einer hohen universitären Ebene durchgeführt wurde. Einer der beteiligten Professoren, Torp-Pedersen, sagte auf die Frage von Alex Berenson eines ehemaligen Reporters der New York Times, ob der Grund für die Verweigerung der Fachzeitschriften darin liegen könnte, dass das kontroverse Forschungsergebnis der Studie vielleicht dahingehend interpretiert werden könnte, dass es keinen signifikanten Effekt für die Verwendung von Masken zeigt, lediglich:

"Ich glaube, Sie stellen hier eine sehr relevante Frage."

Mein Blog in der Wochenzeitschrift "Der Freitag" wurde offline gestellt mit dem Argument, dass ich auf eine Verschwörerseite verlinke. Diese Verschwörerseite war vermutlich Swiss Policy Research, unbesehen der Tatsache, dass deren umfangreiche Materialien zum Thema Corona immer mit original Link versehen sind. Deswegen hier nur ein Link zu dem original Artikel in der ältesten dänischen Tageszeitung "Berlingske":

https://www.berlingske.dk/videnskab/professor-stort-dansk-maskestudie-afvist-af-tre-top-tidsskrifter

Und hier der Link zu dem Tweet des Ex New York Times Journalisten Alex Berenson:

https://twitter.com/AlexBerenson/status/1317875526997102594

Müßig an dieser Stelle noch einmal auf Professor Ioannidis hinzuweisen, oder die vielen anderen Wissenschaftler und Ärzte, die seit Monaten versuchen, sich konstruktiv in die Debatte einzubringen. Anstatt eine wirklich evidenzbasierte Diskussion zu führen, wird zensiert und zwar auf allen Kanälen, den den politischen, den trivialeren Social Media Kanälen und selbstverständlich auch in den staatstragenden Massenmedien. So viel zu Thema "Evidenz als Phrase"...
mehr:
- Mein Gastkommentar zu den Verfechtern einer "eminenzbasierten Medizin" (Kommentar von caphorn, 05.11.2020  12:56h)
siehe auch:
- Corona-Pandemie: Evidenz als Phrase (Detlev Georgia Schulze, Telepolis, 05.11.2020)
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Tom Inglesby von der Johns Hopkins Universität fragt im Video:

„Wie viel Kontrolle von Information sollte es geben, und von wem, und wie kann Falschinformation effektiv angegangen werden? Und was, wenn diese Falschinformationen von Unternehmen oder Regierungen kommen?”

Matthew Harrington , Global Chief Operating Officer der weltweit tätigen Kommunikationsberatungsfirma Edelman sagt dazu:

„Wir haben den Punkt erreicht, wo Soziale Medienplattformen erkennen müssen, dass die Zeit, in der sie behaupten konnten, ‚Wir sind eine Technologieplattform und keine Medienplattform’ vorbei ist. Sie müssen sich aktiv daran beteiligen, korrekte Informationen zu verbreiten und in Partnerschaft mit den Wissenschafts- und Gesundheitscommunities (-Gemeinschaften) die Zone der korrekten Information fluten. Denn den Geist der Falschinformation wieder in die Flasche zu stecken, ist unmöglich.”

Lavan Thiru von der Monetary Authority of Singapore betont, man müsse auch darüber reden, dass die Regierung stärker mit hoheitlicher Gewalt gegen Falschinformationen vorgehen. 
Jane Halton von der australischen ANZ Bank stimmt Harington zu, dass Internetblockaden und ähnliches weder funktionierten, noch erstrebenswert seien. Es gebe Alternativen. Eine davon sei die genannte Strategie des Flutens mit korrekten Informationen, eine andere sei, Informationsquellen, die Vertrauen genießen, mit den Tatsachen zu versorgen, sodass sie diese weitergeben können, „Aber wir müssen auch über eine technologische Lösung für das Problem nachdenken.” Leider erfährt man in dem Zusammenschnitt nicht, was sie weiter sagt. 
[Norbert Häring, Das Event 201, Rubikon, 15.04.2020 – Hervorhebungen von mir]

 


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Mittwoch, 4. November 2020

US-Präsidentenwahl und unsere Medien:
Die Vasallen des Imperators 📺😂

Seit Tagen schon werden wir auf die US-Präsidentenwahl eingestimmt. Die gestrigen Nachrichtensendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, auch “Die Anstalt” des ZDF und Markus Lanz zum Beispiel waren voll vom Thema. Ungefähr ab Mitternacht wurde dann auf den öffentlich-rechtlichen Kanälen ARD, ZDF und Phoenix bis in den Morgen davon berichtet – mit vielen Berechnungen, Analysen und Interviews. Warum eigentlich so intensiv? Warum so viel? So ist das eben. Die Vasallen müssen wissen, was und wie beim Imperator gespielt wird. Es folgen ein paar Beobachtungen. Albrecht Müller.

Vorher noch der Hinweis auf die neueste Entwicklung heute früh: Trump erklärt sich zum Sieger. Siehe Screenshot der ARD-Meldung.

Nun aber die Beobachtungen von heute Nacht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Zuneigung notiere ich, was mir auffiel:

  1. Warum berichten alle 3 Kanäle die ganze Nacht von einem Ereignis in einem anderen Land? Es hätte doch gereicht, wenn einer der öffentlich-rechtlichen Sender berichtet hätte. Dass so unglaublich viel in die Berichterstattung und Kommentierung investiert wurde und wird, hängt 1. daran, dass unser Land von den USA und dem dortigen Präsidenten abhängig ist, und 2. vermutlich auch daran, dass die Medienmacher bei uns und viele aktive Politiker wie auch viele Wissenschaftler allesamt mit der dortigen Gesellschaft und den dortigen Milieus eng verbunden sind. Letzteres ist aber kein sachlicher Grund für diese extreme Aufmerksamkeit für die USA. – Übrigens haben ja nicht nur medienschaffende Personen ihre Zeit und Kraft eingesetzt und aus meiner Sicht vergeudet. Das gilt zum Beispiel auch für den deutschen Außenminister Heiko Maas und den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses und CDU-Vorsitzenden-Kandidaten Norbert Röttgen. Sie saßen brav auf einem Sofa.
  2. Es fiel auf, wie einseitig die Berichterstattung und Kommentierung besetzt waren. Die überwiegende Mehrheit bestand aus Anhängern von Biden.
  3. Entsprechend enttäuschte Gesichter gab es, als dann gegen Morgen sichtbar wurde, dass sich die Meinungsforscher wieder getäuscht hatten und Trump alle Chancen hat, Präsident zu bleiben.
    Wer etwas aufmerksamer die amerikanische Szene beobachtete und berücksichtigte, welchen Stimmungsumschwung die Wahlkampfstrategie und der Wahlkampfeinsatz von Kandidaten auch in der Schlussphase erzielen kann, konnte wissen, dass das einvernehmlich gezeichnete Stimmungsbild keinesfalls verlässlich war. Willy Wimmer hat mich vor einigen Tagen schon darauf hingewiesen, dass einer seiner kundigen Gewährsleute in den USA den Sieg des bisherigen Präsidenten vorhersagt. Meine eigene Wahlkampferfahrung deutet auch darauf hin, dass ein Stimmungsumschwung auch in der Schlussphase noch erreicht werden kann. – In der Berichterstattung konnte man dann übrigens beiläufig erfahren, dass der demokratische Kandidat Biden nicht mehr mit vollem Einsatz persönlich auftrat, weil er zu wenig zog.
mehr:
- Gedanken zur US-Wahlnacht und zur Berichterstattung (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 04.11.2020)
siehe auch:

Kampf ums Weiße Haus (JF-TV Interview mit Prof. Russell Berman) {28:23}
Junge Freiheit Verlag 
Am 10.11.2020 veröffentlicht 
Nach einem tagelangen Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die US-Präsidentschaft hat sich Herausforderer Joe Biden am Ende wohl doch gegen Amtsinhaber Donald Trump durchgesetzt. Weil die Prognosen mit einem wesentlich deutlicheren Ergebnis für Biden rechneten und Trump in den ersten Hochrechnungen teils weit vor seinem Kontrahenten von den Demokraten lag, wittert Trump nun Wahlbetrug.
Russell Berman, Mitglied der Denkfabrik „Hoover Institution“ unter Leitung der ehemaligen Außenministerin Condoleezza Rice in Kalifornien und der „Commission on Unalienable Rights“ des US-Außenministeriums, hält es für sinnvoll, alle Fälle, wo es am Wahltag zu Unregelmäßigkeiten kam, genau zu untersuchen. Auch weil das Wahlergebnis so knapp war.
Und auch für Biden sei es nach Ansicht des Herausgebers der Zeitschrift für Politik, Kultur und Philosophie „Telos“ wichtig, daß die Vorwürfe gerichtlich geklärt würden. Sonst beginne er seine Präsidentschaft „unter der Wolke der Zweifel, seine Partei hätte nicht richtig gespielt“. Dennoch rechnet der Trump-Unterstützer und Germanistikprofessor an der Stanford-Universität nicht damit, daß sich das vorläufige Wahlergebnis noch grundlegend ändern und Trump am Ende doch als Sieger dastehen könnte.
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Trostfrauen-Denkmal: doch eine deutsche Angelegenheit?

Aussagen in niederländischen Akten werfen den Verdacht auf, dass japanische Soldaten in Indonesien auch Staatsangehörige der Achsenmächte nicht verschonten

Im September errichtete der Korea-Verband im Berliner Bezirk Moabit ein auf Deutsch, Englisch und Koreanisch beschriftetes Denkmal zur Erinnerung an die so genannten "Trostfrauen" - Zwangsprostituierte, die im Zweiten Weltkrieg von Soldaten der japanischen Armee missbraucht wurden. Die behördliche Genehmigung, die der Verband dafür eingeholt hatte, wurde im Monat darauf widerrufen. Zur Begründung dieses Widerrufs führte das Bezirksamt an, das Denkmal habe "in Japan auf nationaler wie lokaler Ebene und auch in Berlin zu Irritationen geführt" und man wolle auf "eine Parteinahme in zwischenstaatlichen und insbesondere historischen Konflikten verzichten".

"Keinerlei Zuständigkeit"

Als der Tagesspiegel darauf hin versuchte, Genaueres über diese "Irritationen" zu erfahren, erweckte der Berliner Senat mit der Erklärung, er habe "keinerlei Zuständigkeit [...] für die Entfernung von Statuen wie der in Frage stehenden im Stadtteil Moabit" den Eindruck, nichts mit der Sache zu tun zu haben. Später fand die Zeitung jedoch heraus, dass die Öffentlichkeit damit in die Irre geführt wurde: Tatsächlich hatte die Berliner Stadtregierung nämlich "Gespräche mit der japanischen Botschaft und dem Bezirksamt" geführt und sich dabei "für eine schnelle Lösung eingesetzt".

Nach diesen Gesprächen bedankte sich Senatskanzleiprotokollchef Andreas Zimmer in einem Schreiben an den grünen Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel für die "konstruktive Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei und begrüßte "ausdrücklich […] die Entscheidung […], die Ausnahmegenehmigung zum Aufstellen der sogenannten 'Friedensstatue' und ihrer Texttafeln zu widerrufen". Die Angelegenheit habe nicht nur "das Potenzial, die Beziehungen zwischen den Hauptstädten Berlin und Tokio […] nachhaltig zu gefährden", sondern auch die zu Japan.
mehr:
- Trostfrauen-Denkmal: doch eine deutsche Angelegenheit? (Peter Mühlbauer, Telepolis, 03.11.2020)
siehe auch:
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Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende?

Menschen würden besser (und billiger) den Bestand in den Regalen feststellen als Roboter, die nun "entlassen" werden

Die Furcht, dass Roboter und KI den Menschen in einer Gesellschaft, in der das Einkommen der meisten Menschen in der Unter- und Mittelschicht auf Arbeit basiert, aus der Arbeitswelt vertreiben können und damit einen Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut bewirken, ist vielleicht doch nur in manchen Bereichen berechtigt. Selbst bei relativ einfachen Arbeiten lohnen sich mitunter Roboter nicht, was freilich auch damit zu tun hat, dass der Niedriglohnbereich wächst, also die Menschen bereit sind oder sein müssen, auch für wenig Geld oder einen Hungerlohn zu arbeiten.

Der Konzern Walmart gilt als umsatzstärkstes Unternehmen der Welt mit den weltweit meisten Angestellten. Viele Jahre hat der Konzern, um die Lohnkosten zu senken, versucht, in seinen Märkten Menschen durch Roboter zu ersetzen. Damit will er auch weiter experimentieren, berichtet das Wall Street Journal, aber die Konzernführung hat beschlossen, keine Roboter mehr einzusetzen, um die Regale und die Vorräte zu überprüfen. In etwa 500 Märkten wurden die Roboter eingesetzt. Die Verträge mit dem Roboterhersteller Bossa Nova Robotics wurden beendet. Angeblich habe man während der Corona-Pandemie die Erfahrung gemacht, dass Menschen die Arbeit besser – und günstiger – leisten können. Zudem erschrecken sie auch nicht andere Menschen und Angestellte.

Noch im Januar war man bei Walmart entschlossen, mehr Roboter zu kaufen und weitere 650 Märkte damit auszustatten, wodurch die Gesamtzahl auf 1000 angewachsen wäre. Der Roboterhersteller pries seine Roboter entsprechend an. Mit ihnen würden Händler die Verfügbarkeit von Waren steuern, die Lagerhaltung und die Kauferfahrung optimieren können. Die Roboter würden die Angestellten von einigen Routinearbeiten entlasten, so dass sie sich mehr den Kunden widmen können.
mehr:
- Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende? (Florian Rötzer, Telepolis, 04.11.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Glenn Greenwald verlässt ‚The Intercept‘: „CIA und Deep State sind die Helden der ‚liberalen Linken’“

Wegen Zensur zugunsten Joe Bidens verlässt US-Journalist Greenwald das „eigene“ Medium. Seine Begründung ist beunruhigend und sie sollte auch in Deutschland Gehör finden: Wenn es nur gegen den richtigen Gegner geht, dann werden auch von „Linken“ sehr fragwürdige Allianzen eingegangen. Von Tobias Riegel.

Glenn Greenwald verlässt das von ihm selber mitbegründete Online-Medium „The Intercept“ – wegen Zensur zugunsten des US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden: Auf seinem neuen Online-Medium „substack.com” erklärt Greenwald den letzten von vielen Gründen für seinen Abschied:

„Der letzte, dringende Grund ist, dass die Herausgeber von The Intercept unter Verletzung meines vertraglichen Rechts auf redaktionelle Freiheit einen Artikel zensiert haben, den ich diese Woche geschrieben hatte, und sich weigerten, ihn zu veröffentlichen, wenn ich nicht alle kritischen Abschnitte über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden entferne, der von allen in New York ansässigen Intercept-Redakteuren, die an diesem Unterdrückungsversuch beteiligt waren, vehement unterstützt wird.“

„US-Linke“, Joe Biden und die „russische Desinformation“

Greenwald kritisiert zudem, dass ‚The Intercept‘ die aktuelle Geheimdienst-Behauptung übernähme, die aktuellen Enthüllungen über Joe Biden seien „russische Desinformation“. Der laut Greenwald von Zensur bedrohte Artikel findet sich hier, die E-Mail-Korrespondenz, die die Zensur belegen soll, findet sich hier. Den aktuellen Vorgang der medialen Unterdrückung von kritischen Berichten über Joe Biden haben die NachDenkSeiten kürzlich in diesem Artikel thematisiert.

Greenwald ist US-amerikanischer Journalist. Internationale Bekanntheit erlangte der ehemalige Rechtsanwalt dadurch, dass er 2013 als erster Journalist über die Geheimdienst-Enthüllungen durch Edward Snowden berichtete. Ein Grund, „The Intercept“ im Jahr 2014 zu gründen, waren die Geheimdienst-Reaktionen auf diese Snowden-Berichte Greenwalds. Im aktuellen Fall Biden würden sich nun aber Mitarbeiter bei „The Intercept“ selber auf Behauptungen von Geheimdiensten stützen. Das betont Greenwald in einem aktuellen Interview mit Fox-News:

„Ein Grund, ‚The Intercept‘ zu gründen, war die höchste Skepsis gegenüber Behauptungen von Geheimdiensten. Schließlich wurden wir von Beginn der Snowden-Berichte an von der NSA, der CIA und dem tiefen Staat angegriffen. Wir wussten, sie lügen permanent und versuchten, sehr mächtige Propaganda zu nutzen. Wir sagten also: Wir werden diese Geheimdienste untersuchen. Darum ist es mir sehr peinlich und ich bin wütend darüber, dass sogar mein Medium die aktuellen Vorwürfe gegen Joe Biden als ‚russische Desinformation‘ bezeichnet – auf Basis eines Briefes von Geheimdienstmitarbeitern!“

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Internetdiskussionen – Hier spricht nicht das Volk!

Soziale Medien – ein guter Raum für rationale, egalitäre Kommunikation. So weit die Theorie. In der Praxis dagegen kommen dort keineswegs alle Meinungen zu Wort, sondern vor allem die mittelalter, durchschnittlich gebildeter Männer, so Wolfgang Schweiger.

Wer sich Diskussionen im Netz ansieht, stellt fest, sie weisen immer wieder ähnliche Muster auf. So wird ein Medienartikel zum Bauprojekt „Stuttgart 21“ auf Facebook folgendermaßen diskutiert:

Nutzer 1: „Die Bundesbahn kommt mit Ihren Bauvorhaben nicht vorwärts, aber in einen einzigen Bahnhof werden 10 Milliarden reingesteckt!“
Nutzer 2: „Noch nie so ein Schwachsinn gelesen.“
Nutzer 3: „Ihr Kommentar trifft genau und die Profiteure füllen sich die Taschen.“

Was lernen wir daraus? Nutzer 1 kritisiert die Bahn, weiß aber nicht, dass sie schon lange nicht mehr Bundesbahn heißt. Nutzer 2 findet das irgendwie unsinnig. Nutzer 3 beklagt irgendwelche Profiteure.

Ein typisches Beispiel für Diskussionen im Netz, das zwei fundamentale Missverständnisse illustriert. Das erste Missverständnis besagt, dass sich soziale Medien für egalitäre und rationale Diskussionen eignen, ganz so, wie es Jürgen Habermas in seiner Diskurstheorie fordert. Wir sollten diese Hoffnung begraben – und zwar aus mehreren Gründen.
mehr:
- Internetdiskussionen Hier spricht nicht das Volk! (Wolfgang Schweiger, Deutschlandfunk Kultur, 04.11.2020)
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Lügen in Zeiten von Corona: Der SPD-Kanzlerkandidat und der Bankier


Die Hamburgische Bürgerschaft vor wenigen Tagen. Die Abgeordneten debattieren über die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. "Deutschland schaut auf Hamburg. Wegen des Cum-Ex-Skandals", sagt der CDU-Mann Richard Seelmaecker. Es geht um Millionen, die die Stadt Hamburg von der Warburg Bank hätte zurückfordern können. Millionen, die wohl aus illegalen Cum-Ex-Geschäften stammen. Steuergeld. Doch das Hamburger Finanzamt verzichtete auf das Geld.

Es geht um 90 Millionen Euro

Auslöser der Debatte war eine Recherche von Panorama, der "Zeit" und der "Süddeutschen Zeitung". Daraus ging hervor, dass die Privatbank Warburg in der Cum-Ex-Affäre offenbar intensiv versucht hat, Einfluss auf die Hamburger Regierung zu nehmen, um einer Steuerrückzahlung in Höhe von rund 90 Millionen Euro zu entgehen. Das ging aus Tagebüchern des Mitinhabers der Warburg Bank, Christian Olearius, hervor, die die Journalistinnen und Journalisten einsehen konnten. Demnach hat sich Olearius mindestens drei Mal mit dem damaligen Ersten Bürgermeister Olaf Scholz getroffen. Zwei der Treffen fanden im Jahr 2016 statt, ein drittes Treffen 2017. Bislang hatten weder er noch die Hamburger Senatskanzlei die Öffentlichkeit über die Treffen 2016 unterrichtet, sondern nur den Termin 2017 eingeräumt.
mehr:
- Cum-Ex: Der Bankier und der Bürgermeister (NDR, Panorama, 03.11.2020)
siehe auch:
- Illegale Billionen-Geschäfte von Banken (Ralf Streck, Telepolis, 04.10.2020)
- Die Steuerräuber und der Kanzlerkandidat (Wolfgang Michal, Freitag, 09.09.2020)
- Minister der Diebe (Wolfgang Michal, Freitag, 07.08.2018)
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Dienstag, 3. November 2020

„Gegen Fanatismus hilft nur die Aufklärung“

Voltaires „Dictionnaire philosophique portatif“, 1764 erschienen, ist eine Abrechnung mit Dummheit, Fanatismus, Borniertheit und Intoleranz. In 73 Stichwörtern lehrt das „Philosophische Taschenwörterbuch“, was eine kritische, undogmatische Geisteshaltung ausmacht. Zu seiner Zeit wurde es verboten und verbrannt. Jetzt erscheint der Grundtext der Aufklärung zum ersten Mal komplett auf Deutsch. Herausgeber Rainer Bauer, Begründer der Voltaire-Stiftung und des Blogs „Correspondance-Voltaire“, erklärt im Gespräch mit den NachDenkSeiten, was dieses Buch heute mit Blick auf die Islamismus-Debatte, Madeleine Albright und Allerheiligen so brandaktuell macht. Von Rüdiger Göbel.

Nach mehrjähriger Arbeit haben Sie das „Philosophische Taschenwörterbuch“ des großen Philosophen und Schriftstellers Voltaire erstmals komplett aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt auf den deutschen Büchermarkt gebracht. Was macht dieses 1764 erstmals erschienene Buch gut 250 Jahre nach seinem ersten Erscheinen so bedeutsam, dass es jetzt dank Ihres Engagements bei Reclam in einer bibliophilen Ausgabe veröffentlicht worden ist?

Stimmt, an der Publikation habe ich fast 12 Jahre, hauptsächlich mit der Übersetzerin Angelika Oppenheimer gearbeitet. Sie hatte bereits das Testament des Abbé Meslier aus dem Französischen übersetzt und das Buch von Condillac, „Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis“. Sie ist eine Spezialistin für die französische Sprache des 18. Jahrhunderts und ich glaube, dass die Übersetzung dem Werk von Voltaire sehr nahe kommt.

Das Philosophische Taschenwörterbuch ist so etwas wie die Mao-Bibel der Aufklärung, die erste große Abrechnung mit dem Christentum und seiner Kirche – der Infamen, wie Voltaire sie nennt. Die Kirche und ihre Ideologie werden auf allen Ebenen scharf kritisiert. Voltaire entwickelte dazu eine Art dialogische Methode. Liest man die Artikel, ist es wie ein Gespräch mit einem Geistesverwandten, der uns auch heute noch lehrt, wie man gegen die Autoritäten und ihre Doktrinen den eigenen Verstand einsetzen sollte. Das Buch ist in der Form seiner Erstausgabe bisher nie vollständig ins Deutsche übersetzt worden, einige Artikel daraus erschienen hier und da, meist vermengt mit anderen Texten Voltaires. Daher ist es schon ein Ereignis, und ich bin sehr froh darüber, dass wir das geschafft haben und das Buch jetzt tatsächlich bei Reclam veröffentlicht wurde.
mehr:
- „Gegen Fanatismus hilft nur die Aufklärung“ (Rüdiger Göbel, NachDenkSeiten, 01.11.2020)
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Corona: Ist der alternativlose Lockdown wirklich alternativlos?
Ein Hoch auf alternative Medien!!! 👏🏽

Zweiter Lockdown - Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Paul Brandenburg {52:15}

Punkt.PRERADOVIC  
Am 03.11.2020 veröffentlicht 
Laut Regierung ist der Lockdown alternativlos. Ansonsten würde das Gesundheitssystem zusammenbrechen. Aber wie belastbar ist die Argumentation der Politik? Gar nicht, sagt Dr. Paul Brandenburg, Immunologe und Notfallmediziner aus Berlin. Alle Maßnahmen beruhten auf nicht bewiesenen Hypothesen. Und auch das Gesundheitssystem ist nicht wirklich in Gefahr. Ein Gespräch über Evidenz, PCR-Tests, exponentielles Wachstum und die Frage: warum regiert die Politik bei SarsCov2 so drastisch, bei anderen großen Problemen wie Krankenhauskeimen aber so gut wie gar nicht? Wie wird das Leben nach Corona aussehen, in einer Gesellschaft, die extrem gespalten ist und von Angst und Aggression beherrscht wird?
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Corona-Bill und die Kirchen der Angst

„Angst essen Seele auf“ heißt ein Film von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974, dessen Titel sich zu einem geflügelten Wort entwickelt hat. Es kam mir in den Sinn, als ich über die merkwürdige und bedrückende Atmosphäre nachdachte, in die Corona und Lockdown die Gesellschaft versetzt hat. Die „Kirche der Angst“ hat mehr Gläubige versammelt als je zuvor, und zwar in beiden „Konfessionen“: Angst vor einer Massenvernichtungs-Pandemie auf der einen Seite und Angst vor einer Massenüberwachungs-Diktatur auf der anderen – und in beiden Kirchen orgeln Panik-Orchester und verkünden jeweils die allein seligmachende Wahrheit. Dass das geisterhafte Erscheinen eines unsichtbaren Virus einen Glaubens-und Religionskrieg entfacht hat, ist indes kein Wunder – bis vor ein paar Monaten war dieses Wesen völlig unbekannt, es gab kein Wissen über seine Verbreitung, keine Fakten über seine Wirkung, keinerlei Einschätzungen über seine Gefährlichkeit. Das ist mittlerweile ein wenig anders, aber eben nur ein wenig. SARS-Cov-2 ist noch immer ein großer Unbekannter – und könnten wir ihn als großen schwarzen Hund sehen, würden die einen sofort in Deckung gehen, denn er könnte ja beißen und die anderen – Abteilung „ganz normale Grippewelle“ –sagen: „Der will doch nur spielen“. Wirklich Bescheid weiß aber gar keiner, denn dieses Wesen ist neuartig und nicht unter Kontrolle, es ist nicht einmal klar, ob es ganz natürlich entstanden ist oder eine Chimäre, an der gentechnisch herumgeschraubt wurde. Wo aber so viel Unwissen und Unsicherheit herrscht entsteht fast zwangsläufig Angst – jeder will wissen, was ihn erwartet und was er oder sie möglicherweise zu befürchten hat.

Letzte Woche flog zum Beispiel ein Asteroid in der Größe des Empire State Building mit 28.500 Stundenkilometern sehr knapp an der Erde vorbei, wovon kaum jemand etwas mitbekommen hat. Zum Glück, denn wäre die Gefahr eines Treffers samt der möglichen Einschlagsregionen dieses Brockens kommuniziert worden, wäre in den Kirchen der Angst gleich wieder eine neue Spaltung entstanden – mit NASA-Experten auf der einen und kritischen Astrophysikern auf der anderen Kanzel. Und Regierungen, die angesichts unklarer Daten über präventive Zwangs-Evakuierungen bestimmter Regionen entscheiden müssen und sie dann auch durchziehen. Und wehe, der Brocken schlägt dann woanders ein oder fliegt wie am Donnerstag knapp vorbei – da wär` was los. Und es würde mal wieder deutlich, dass sich mit Prävention schwer Blumentöpfe gewinnen lassen.

Wobei – wenn man sich die honecker – artigen Zustimmungsraten für die eigentlich schon abgeschriebene Kanzlerin anschaut, scheint sich bei Corona der präventive Lockdown politisch sogar auszuzahlen, während bei ihren anfangs so lockeren Kollegen wie Donald Trump und Boris Johnson weiter kräftig gestorben wird. Übrigens auch in Schweden, wo von 1 Million Einwohner bisher mehr als drei Mal so viele Menschen gestorben sind (319) wie in Deutschland (90) und fast acht Mal so viele wie in Norwegen (40).

Dass der „Mutti-Faktor“ derart zieht, zeigt wie viel Angst bei den 80 Millionen Merkel-Kindern derzeit herrscht – sie flüchten sich freiwillig unter den schützenden Rock der „guten Mutter“, an die Brust der „Konsensmilch“, die in unsicheren Zeiten narrativen Halt und Gewissheit bietet. Weshalb jede Kritik an diesem politischen und medialen Konsens, jede Skepsis und jede Opposition, aggressiv weggebissen werden muss: „Alles Nazis und Verschwörungstheoretiker – außer Mutti“! Zweifel sind in der Kirche der Angst nicht erlaubt, wo das Wissen unsicher und die Tatsachen unklar sind, zählt allein der Glaube. Was aber auch für die „Ungläubigen“ gilt, die hinter der Fassade der „guten Mutter“ den „starken Führer“ wittern und in dieser Pandemie eine Plan-demie zur Versklavung der Menschheit und Errichtung einer Gesundheits-Diktatur sehen. „Wir glauben keiner Statistik, die wir nicht selbst gefälscht haben“ – das war nie wahrer als zu Corona Zeiten, wo keine repräsentativen Zahlen vorliegen (warum eigentlich?) können Statistiken nach gusto interpretiert werden. „Der Paranoiker kennt immer alle Fakten“ hat der Schriftsteller William Burroughs gesagt – und so wähnen in den Kirchen der Angst alle Schäfchen in gutem Glauben, die „Fakten“ auf ihrer Seite zu haben.
mehr:
- Corona-Bill und die Kirchen der Angst (broeckers.com, 11.05.2020)
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Trump oder Biden – die USA bleiben ein Land der Gewalt

Grosses Getue um die US-Wahlen auch hierzulande. Wozu? Die USA bleiben ein Land der Gewalt und Erpressung – egal wer gewinnt.

«The Semai, a Nonviolent People of Malaya», ist der Titel eines Buchs, das der US-amerikanische Ethnologe Robert K. Denton 1968 in New York publiziert hat. [1] «Die Semai, ein gewaltloses Volk in Malaya». Er beschreibt darin die Semang Semai, eine Gruppe von Ureinwohnern im schwer zugänglichen Hügelland Zentral-Malaysias, bei und mit denen er längere Zeit gelebt hat. Besonderes Merkmal dieser Menschen: Sie leben weitgehend friedlich, weil Gewalt als Problemlösung bei ihnen generell sehr verpönt ist.

Das pure Gegenstück zu diesen Semai würde Denton heute wohl unter dem Titel beschreiben: «Die US-Amerikaner, ein gewalttätiges Volk in Nordamerika». Zu diesem Thema gibt es unzählige Publikationen. Eine der neueren ist Daniele Gansers Buch «Imperium USA» mit dem Untertitel «Die skrupellose Weltmacht». [2] Wie andere Autoren vor ihm, zeigt Ganser auf, wie Gewalt sich als destruktive «Problemlösung», als roter Faden durch fast alle Aspekte der Gesellschaft, der Politik und der Geschichte der USA zieht. Es gibt dazu in den USA das geflügelte Wort: «If all you have is a hammer, every problem looks to you like a nail.» (Wer nur einen Hammer in der Werkzeugkiste hat, für den sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.)

Der «Weltpolizist» als Gewalttäter

Dem «Rest der Welt» (wo 95 Prozent der Menschheit leben) zeigen US-Regierungen oft mit militärischer Gewalt, wo dieser Hammer hängt. Als einziger Staat weltweit führen die USA permanent mehrere Kriege. Auf Hunderten von US-Militärbasen hat Washington rund um den Globus weit über 200'000 Soldaten stationiert – zehntausende immer noch in Europa.

Seit dem Zweiten Weltkrieg haben diese USA gegen mehr als 20 Länder offen oder verdeckt Kriege geführt. Millionen Unbeteiligte sind dabei ums Leben gekommen. US-Truppen haben ganze Volkswirtschaften, staatliche Strukturen und private Existenzgrundlagen von Millionen von Menschen nachhaltig zerstört. Da wird das hinterher laut beklagte Problem der «gescheiterten Staaten» (Failed States) regelrecht herbeigebombt. Damit werden mitunter auch jene Flüchtlingsströme verursacht, die wohl übers Mittelmeer nach Europa gelangen – kaum je aber über den Atlantik bis in die USA.

Die gewalttätigen «Interventionen» der US-Regierungen verschlingen im eigenen Land Unsummen an Steuergeldern, die für wichtige Staatsaufgaben fehlen: Das Watson Institut an der Boston University hat schon 2016 die Kosten der US-Kriege in Afghanistan, Syrien, Iraq und Pakistan bis dahin auf 4790 Milliarden US-Dollar berechnet, in Afghanistan allein seit 2001 auf weit über 1000 Milliarden. Das Budget der US-Streitkräfte beläuft sich gemäss dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI derzeit auf über 700 Milliarden Dollar jährlich. Das ist etwa zehnmal mehr als Russland und mehr als doppelt so viel wie China für Militär ausgeben. Der «Militärisch-Industrielle Komplex», vor dessen Einfluss der Weltkrieg-General und spätere US-Präsident (1953–1961) Dwight D. Eisenhower schon 1961 gewarnt hatte, ist in den USA heute mächtiger denn je.
mehr:
- Trump oder Biden – die USA bleiben ein Land der Gewalt (Niklaus Ramseyer, Info-Sperber, 03.11.2020)
siehe auch:

»Der Westen eroberte die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen oder Werte oder seiner Religion (zu der sich nur wenige Angehörige anderer Kulturen bekehrten), sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung von organisierter Gewalt. Oftmals vergessen Westler diese Tatsache; Nichtwestler vergessen sie niemals.«
[Samuel Phillips Huntington: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 5. Auflage, Siedler bei Goldmann, München 1998, S. 68., zit in Wikipedia]

und auch in Corona-Zeiten nicht vergessen:

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…die USA sind seit dem Zweiten Weltkrieg 
durch Angriffe auf andere Länder 
für den Tod von 20-30 Millionen Menschen verantwortlich
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[
Mausfeld-Vortrag »Warum schweigen die Lämmer?« bei 39:00]

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siehe dazu:
IPPNW: Body Count (Post, 26.07.2016)
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