Wie krank sind Rechtspopulisten und Rechtsextremisten? Versuch einer kleinen Psychopathologie der Neuen Deutschen Rechten
Die ersten Gerüchte über Chemnitz, gestreut in den rechten Wahnräumen des Netzes, waren eindeutig sexuell konnotiert: Eine deutsche Frau sei von dunkelhäutigen Ausländern sexuell belästigt worden, die drei Deutsche töteten, als diese versuchten, die bedrängte Frau zu schützen. Die erste rechtsextreme Gewaltwelle, die sich spontan in Chemnitz am 26. August 2018 entlud, wurde gerade durch diese Gerüchte von einer versuchten Vergewaltigung durch Flüchtlinge angefacht.
Und dies ist ein immer wiederkehrendes Motiv der paranoiden rechten Gewaltphantasien, die einen regelrechten "Genozid" am "deutschen Volk" halluzinieren. Immer wieder erfinden Rechte schlicht sexuelle Übergriffe, wie etwa die angebliche Gruppenvergewaltigung einer Verkäuferin durch Flüchtlinge in Zwickau. In Görlitz wiederum hielten sich tagelang Gerüchte um Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Ausländer auf dem Gelände des dortigen Klinikums.
Auch in Chemnitz gab es im Vorfeld der Geschehnisse Ende August Gerüchte über Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Ausländer. Die in der Neuen Rechten allgegenwärtige, sexualisierte Angst vor dem Völkermord an den Deutschen, vor der "Umvolkung" Deutschlands, sie ist eingebettet in einen hysterischen Opferwahn, der inzwischen bizarre Ausmaße angenommen hat.
mehr:
- Ich will, wo Es ist (Tomasz Konicz, Telepolis, 10.02.2019)
mein Kommentar:
Politisch andersdenkende psychopathologisch auseinanderzunehmen halte ich für zumindest fragwürdig. Ähnliche Geschichten kennen wir aus der Geschichte Russlands und Chinas…
Und in jüngster Geschichte, gab’s da nicht die Sache mit dem narzißtisch gestörten ehemaligen Geheimdienst-Offizier, der mit nacktem Oberkörper und einer Kalaschnikow in der Hand auf einem Gaul durch die Pampa ritt…
Was geschieht, wenn Politik und Psychologie aufeinandertreffen, kann man hier nachlesen:
- Die deutsche Psychoszene im Visier des Verfassungsschutzes (Post, 27.05.2018)
Sonntag, 10. Februar 2019
Samstag, 9. Februar 2019
Der Fall Hammarskjöld 2/3
Staatsstreich und Mord – die dunklen Machenschaften einer geheimen Söldnertruppe im Apartheidsstaat. Am letzten Januarwochenende hatte beim Sundance Film Festival der Dokumentarfilm “Cold Case Hammerskjöld” von Mads Brügger und Andreas Rocksen Premiere. Die beiden Filmemacher recherchierten über den mysteriösen Flugzeugabsturz, bei dem der UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld 1961 in Afrika ums Leben kam. Dabei stießen sie auf sensationelle Informationen, bei denen die geheime Miliz SAIMR eine wichtige Rolle spielt. Ihre Blutspur zieht sich durch den ganzen afrikanischen Kontinent. Der britische Guardian berichtet in mehreren Artikeln darüber. Von Emma Graham-Harrison, Andreas Rocksen und Mads Brügger. Aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.
Lesen Sie dazu auch den ersten Teil der Hammarskjöld-Trilogie.
Lesen Sie dazu auch den ersten Teil der Hammarskjöld-Trilogie.
Wie Insider behaupten, geht der Mord an einem UN-Generalsekretär auf das Konto einer geheimen Miliz in Südafrika, deren Todesspur sich über den ganzen Kontinent zieht.
Keith Maxwell, der selbsternannte Commodore des South African Institute of Maritime Research (SAIMR), trug zu besonderen Anlässen gerne die grellbunte Admiralsuniform des 18. Jahrhunderts mit Dreispitz, Messingknöpfen und Buschmesser. Von der Truppe wurde erwartet, dass sie in leuchtend weißer Marineuniform erschien.
Sie trafen sich in gehobenen Restaurants oder in der Abgeschiedenheit des Marinestützpunkts „Wemmer Pan“ im Süden des Zentrums von Johannesburg. Sie gaben sich den Anschein von exzentrischen Hobbyforschern. Maxwell sprach über die Ursprünge der Truppe als Vereinigung von Schatzsuchern in der Napoleonischen Zeit und erklärte Außenstehenden, dass sie sich immer noch auf das Erkunden der Tiefsee konzentrierten.
Aber der Schein trog. Unter dem bizarren Äußeren versteckte sich die Uniform kampferprobter Söldner, von denen behauptet wurde, dass sie eng mit dem Apartheitsstaat verbunden waren und ihre Dienste auf dem ganzen Kontinent anboten.
„Es waren geheime Operationen. Wir waren in Putsche verwickelt und haben ganze Länder für andere Führer übernommen”, sagte Alexander Jones, der über seine Jahre als Geheimdienstoffizier in der Truppe berichtete. Die SAIMR-Führer bezeichneten sich damals als „antikommunistisch”, aber die Truppe war durch und durch rassistisch, erklärte er weiter. „Wir versuchten, die weiße Vorherrschaft auf dem afrikanischen Kontinent zu sichern.”
Zu den spektakulärsten Behauptungen des Anführers gehörte, dass die Truppe bei dem mysteriösen Flugzeugabsturz ihre Hände im Spiel hatte, der 1961 den UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld und 15 weitere Personen das Leben kostete. In der vergangenen Woche veröffentlichte der Observer Beweise für eine Verwicklung des ehemaligen Royal-Air-Force-Piloten Jan van Risseghem in diese Tragödie. Nun beleuchten neue Dokumente und Augenzeugenberichte die angebliche Rolle von SAIMR, die in Geheimpapieren und eignen Rekrutierungskampagnen für diesen Absturz die Verantwortung übernimmt.
mehr:- Der Fall Hammarskjöld 2/3 (Emma Graham-Harrison, Andreas Rocksen und Mads Brügger. Aus dem Englischen von Josefa Zimmermann., NachDenkSeiten, 09.02.2019)
siehe auch:
- UN-Bericht: Flugzeug von Dag Hammarskjöld wurde wohl abgeschossen (Post, 18.10.2017)
Cold Case Hammarskjöld - Official Trailer (HD) {1:05}
Daarlig Smag
Am 31.01.2019 veröffentlicht
Am 31.01.2019 veröffentlicht
In 1961, United Nations' secretary-general Dag Hammarskjöld’s plane mysteriously crashed, killing Hammarskjöld and most of the crew. It’s understood that because Hammarskjöld was, at the time, advocating for Congo’s independence (against the wishes of European mining companies and other powerful entities), the “crash” was an assassination. With the case still unsolved 50-plus years later, Danish journalist, filmmaker, and provocateur Mads Brügger (The Red Chapel, The Ambassador) leads us down an investigative rabbit hole to unearth the truth. He, his Swedish private-investigator sidekick, and a host of co-conspirators tirelessly pursue a winding trail of clues, but they turn up more mysteries than revelations. Scores of false starts, dead ends, and elusive interviews later, they begin to sniff out something more monumental than anything they’d initially imagined.
In his signature agitprop style, Brügger becomes both filmmaker and subject, challenging the very nature of truth by “performing” the role of truth seeker. As Brügger uncovers a critical secret that could send shockwaves around the world, we realize that sometimes absurdity and irony are the emboldening ingredients needed to confront what’s truly sinister.
xIn his signature agitprop style, Brügger becomes both filmmaker and subject, challenging the very nature of truth by “performing” the role of truth seeker. As Brügger uncovers a critical secret that could send shockwaves around the world, we realize that sometimes absurdity and irony are the emboldening ingredients needed to confront what’s truly sinister.
Tomi Ungerer ist tot
Der französische Zeichner, Autor und Illustrator Tomi Ungerer veröffentlichte mehr als 140 Bücher. Nun ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.
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Der französische Zeichner, Karikaturist und Kinderbuchautor Tomi Ungerer ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren in Irland im Haus seiner Tochter, wie mehrere französische Medien übereinstimmend berichteten. Er hat insgesamt mehr als 140 Bücher veröffentlicht und illustriert und etwa 40.000 Zeichnungen, über 300 Plakate, Dutzende Ölbilder, Lithografien und Skulpturen geschaffen.
Bekannt geworden ist Ungerer vor allem mit seinen Kinderbüchern wie Die drei Räuber. Dennoch sagte er: "Die Kinderbücher waren für mich immer so eine Art von Nebengeschäft, für meinen Spaß."
Tomi Ungerer wurde 1931 in Straßburg geboren, im Jahr 1956 wanderte er nach New York aus, wo er als Zeichner berühmt wurde. Seit 1976 lebte er mit seiner dritten Frau in Irland. Ungerer gehörte zu den wenigen Künstlern aus Frankreich, die zu Lebzeiten ein eigenes Museum erhalten haben. Seit 2007 gibt es in Straßburg das Tomi-Ungerer-Museum.
Während seiner Zeit in den USA in den Fünfziger- und Sechzigerjahren kritisierte Ungerer mit seinen Karikaturen den Vietnamkrieg und die sogenannte Rassentrennung. Zurück in Europa setzte er sich für die deutsch-französische Freundschaft ein und bekam dafür das Bundesverdienstkreuz.
Als Elsässer lernte Ungerer früh neben Französisch auch Deutsch und bald auch den dortigen Dialekt, mit den "Straßenjungen", wie er selbst sagte. Ein Vaterland habe er nie gehabt. "Das Wort ist mir total unheimlich. (...) Für ein Vaterland muss man schon ein Patriot sein. Aber ich kann nicht Patriot sein für die Franzosen und die Deutschen. Allein für Europa, das schon."
Ungerers Werk ist geprägt vom Spiel mit der Sprache. Er zitierte, entwickelte weiter. Das Buch über seine Jahre in Kanada trägt angelehnt an das Lied Heute hier, morgen dort den Titel Heute hier, morgen fort. Aus dem altindischen Lehrbuch der Liebeskunst machte er Das Kamasutra der Frösche – in Deutschland sein erfolgreichstes Buch für Erwachsene.
mehr:
- Tomi Ungerer ist tot (ZON, 09.02.2019)
Das Leben anlächeln: Tomi Ungerers Überlebensstrategie, Kulturplatz, 28.10.2015 {5:26}
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Der französische Zeichner, Karikaturist und Kinderbuchautor Tomi Ungerer ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren in Irland im Haus seiner Tochter, wie mehrere französische Medien übereinstimmend berichteten. Er hat insgesamt mehr als 140 Bücher veröffentlicht und illustriert und etwa 40.000 Zeichnungen, über 300 Plakate, Dutzende Ölbilder, Lithografien und Skulpturen geschaffen.
Bekannt geworden ist Ungerer vor allem mit seinen Kinderbüchern wie Die drei Räuber. Dennoch sagte er: "Die Kinderbücher waren für mich immer so eine Art von Nebengeschäft, für meinen Spaß."
Tomi Ungerer wurde 1931 in Straßburg geboren, im Jahr 1956 wanderte er nach New York aus, wo er als Zeichner berühmt wurde. Seit 1976 lebte er mit seiner dritten Frau in Irland. Ungerer gehörte zu den wenigen Künstlern aus Frankreich, die zu Lebzeiten ein eigenes Museum erhalten haben. Seit 2007 gibt es in Straßburg das Tomi-Ungerer-Museum.
Während seiner Zeit in den USA in den Fünfziger- und Sechzigerjahren kritisierte Ungerer mit seinen Karikaturen den Vietnamkrieg und die sogenannte Rassentrennung. Zurück in Europa setzte er sich für die deutsch-französische Freundschaft ein und bekam dafür das Bundesverdienstkreuz.
Als Elsässer lernte Ungerer früh neben Französisch auch Deutsch und bald auch den dortigen Dialekt, mit den "Straßenjungen", wie er selbst sagte. Ein Vaterland habe er nie gehabt. "Das Wort ist mir total unheimlich. (...) Für ein Vaterland muss man schon ein Patriot sein. Aber ich kann nicht Patriot sein für die Franzosen und die Deutschen. Allein für Europa, das schon."
Ungerers Werk ist geprägt vom Spiel mit der Sprache. Er zitierte, entwickelte weiter. Das Buch über seine Jahre in Kanada trägt angelehnt an das Lied Heute hier, morgen dort den Titel Heute hier, morgen fort. Aus dem altindischen Lehrbuch der Liebeskunst machte er Das Kamasutra der Frösche – in Deutschland sein erfolgreichstes Buch für Erwachsene.
mehr:
- Tomi Ungerer ist tot (ZON, 09.02.2019)
Das Leben anlächeln: Tomi Ungerers Überlebensstrategie, Kulturplatz, 28.10.2015 {5:26}
SRF Kultur
Am 31.01.2019 veröffentlicht
Am 31.01.2019 veröffentlicht
Mehr zum Thema: http://www.srf.ch/kultur/kunst/tomi-u...
Leicht hatte er es nie im Leben. Mit knapp vier Jahren starb sein Vater. Später kam der Krieg – und immer wieder kamen die Krankheiten. Tomi Ungerer entwickelte früh Strategien, um sich mit seinem Schicksal zu versöhnen. Jetzt wird der grosse Zeichner, Kinderbuchautor und Geschichtenerzähler mit einer Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich geehrt. «Kulturplatz» sprach mit dem Künstler darüber, wie er die Krisen und Traumata seines Lebens überwunden hat.
Die Sendung «Kulturplatz»: http://www.srf.ch/sendungen/kulturplatz
Mehr Kulturberichterstattung auf: http://www.srf.ch/kultur
Leicht hatte er es nie im Leben. Mit knapp vier Jahren starb sein Vater. Später kam der Krieg – und immer wieder kamen die Krankheiten. Tomi Ungerer entwickelte früh Strategien, um sich mit seinem Schicksal zu versöhnen. Jetzt wird der grosse Zeichner, Kinderbuchautor und Geschichtenerzähler mit einer Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich geehrt. «Kulturplatz» sprach mit dem Künstler darüber, wie er die Krisen und Traumata seines Lebens überwunden hat.
Die Sendung «Kulturplatz»: http://www.srf.ch/sendungen/kulturplatz
Mehr Kulturberichterstattung auf: http://www.srf.ch/kultur
Die Krim, ein Kommentar und einige Antworten
War der Anschluss der Krim an Russland eine völkerrechtswidrige Annexion? - Ein Kommentar
Die im März 2014 erfolgte Abspaltung der Halbinsel Krim von der Kiewer Ukraine und der Anschluss an die Russische Föderation – angeblich eine völkerrechtswidrige Annexion – ist der Anlass für die Aggressionspolitik der westlichen Allianz unter Führung der USA mit der NATO gegen die Russische Föderation. Damit werden auch die Sanktionen gerechtfertigt sowie die Aufrüstung und Stationierung von Streitkräften an den russischen Grenzen. Angeblich wurde der Ukraine-Konflikt – als Beginn des erneuten Kalten Krieges – von Russland verursacht. Aber die Chronologie der Ereignisse beweist etwas anderes.
War der Anschluss der Krim an Russland eine Annexion?
Nach völkerrechtlicher Definition ist eine Annexion die gewaltsame Aneignung des Gebietes eines Staates durch einen anderen Staates, und sie erfolgt zumeist mit kriegerischen Mitteln und auf Dauer.1 Es stellt sich also die Frage, ob die Separation der Krim, bei der kein einziger Schuss gefallen ist, tatsächlich eine Annexion im völkerrechtlichen Sinne gewesen ist.
Dazu hat der Strafrechtler und Rechtsphilosoph Reinhard Merkel, der dem deutschen Ethikrat angehört, im April 2014 einen detaillierten Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.
"Annexion" heißt im Völkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es zugehört, durch einen anderen Staat. Annexionen verletzen das zwischenstaatliche Gewaltverbot, die Grundnorm der rechtlichen Weltordnung. Regelmäßig geschehen sie im Modus eines "bewaffneten Angriffs", der schwersten Form zwischenstaatlicher Rechtsverletzungen. Dann lösen sie nach Artikel 51 der UN-Charta Befugnisse zur militärischen Notwehr des Angegriffenen und zur Nothilfe seitens dritter Staaten aus - Erlaubnisse zum Krieg auch ohne Billigung durch den Weltsicherheitsrat.Reinhard Merkel
Hätte es sich bei der Separation der Krim um eine Annexion gehandelt, wären also die Ukraine zur Notwehr gegen die Russische Föderation, und dritte Staaten, zum Beispiel die USA, ohne ein UN-Mandat zur Nothilfe befugt gewesen. Das hätte offenen Krieg gegen Russland bedeutet, aber das ist nicht geschehen. Denn es gab keine Annexion. Reinhard Merkel warnt dementsprechend vor dem inflationären, leichtfertigen Gebrauch des Begriffs "Annexion" und er kommt zu dem Ergebnis: "Freilich bietet dessen abstrakte Definition auch allerlei irreführenden Deutungen Raum. Aus einer von ihnen scheint sich das völkerrechtliche Stigma ableiten zu lassen, das der Westen derzeit dem russischen Vorgehen aufdrückt und an dem er die eigene Empörung beglaubigt. Aber das ist Propaganda. Was auf der Krim stattgefunden hat, war etwas anderes: eine Sezession."
- Die Krim-Separation von 2014 (Wolfgang Bittner, Telepolis, 09.02.2019)
Rainer Mausfeld - 90 Prozent der Medien machen Propaganda {5:06}
videonetz.org
Am 22.03.2017 veröffentlicht
Am 22.03.2017 veröffentlicht
Das Bundesamt für politische Bildung hat eine List mit Kennzeichen der Propaganda veröffentlicht. Laut dieser Kennzeichen machen etwa 90 Prozent der Medien Propaganda! Vor allem die zwangsfinanzierten Systemmedien in Deutschland!
Videonetz im Internet:
http://videonetz.org
Videonetz im Internet:
http://videonetz.org
Der wichtigste Leserkommentar:
Als ginge es dabei um das Recht
Die Bemühungen des Herrn Bittner in allen Ehren, aber die dabei gemachte Annahme, bei dem Konflikt gehe es um strittige Rechtsfragen, trifft nicht zu.
Die Putsch in der Ukraine ist, wie auch schon die vorherigen Ausdehnung der Nato in die Nähe Russlands, sowie die offenen und verdecken Sanktionen des Westens gegenüber Russland, Teil des Versuchs, den Wiederaufstieg Russlands zu einer konkurrierenden Macht, die souveräne Entscheidungen trifft, zu verhindern.
Der Westen interessiert sich nicht fürs Völkerrecht und verstößt seit Jahrzehnten selbst permanent ganz offen dagegen. Das Völkerrecht wird nur dann aus der Tasche gezogen, wenn man wieder ein Feigenblatt für die Öffentlichkeit braucht, um zu verschleiern, dass man selbst andere rechtswidrig bekämpft. Ob der Vorwurf nun Völkerrechtsverstöße, oder angebliche Massenvernichtungswaffen, Brutkästen, Hufeisenpläne, irgendwelche Besorgnisse wegen "Diktatoren und Schlächter ihrer eigenen Bevölkerung", der Schutz von Minderheiten etc. sind, ist vollkommen wumpe.
Diese jeweiligen Vorwürfe müssen dann rund um die Uhr aus allen Kanälen immer wieder gleichlautend und ohne die geringsten Zweifel aufkommen zu lassen wiederholt werden. Endlosschleife, bis es sitzt.
Die Sezession der Krim muss eine Annexion sein, weil nur das die geplanten und gewünschten - aber rechtswidrigen - Eindämmungsmaßnahmen gegenüber Russland leidlich rechtfertigt. Wenn es die Krim nicht gäbe, würde man etwas anderes erfinden. Das passiert ja auch bereits zusätzlich, man denke an russische Panzer und Buk's in der Ukraine, Skripal, die angeblichen Massaker der Russen in Syrien, die Wahlbeeinflussung in den USA etc. Es scheint fast kein Problem mehr zu geben, das man nicht Russland in die Schuhe schiebt. "Der Russe ist schuld" ist ja deshalb schon zum geflügelten Wort geworden.
Deshalb lohnt es sich nicht, da mit Argumenten zu kommen. Der Westen will sie nicht wissen.
[09.02.2019 00:47]
… eine Antwort:
Einverstanden. Dennoch halte ich es für richtig und wichtig völkerrechtlich zu argumentieren. Ist es auch schwach und wird es auch laufend vergewaltigt und instrumentalisiert, ist es doch eins der wenigen Instrumente, das man gegen faschistoiden Unilateralismus, vulgo das Recht des Stärkeren in Anschlag bringen kann.
Deshalb dürfen auch schwache, missbrauchte, fehlkonstruierte Institutionen wie die UNO nicht verworfen werden. Es gibt Momente, in denen sich daraus eine gewisse Stärke gewinnen lässt. Langfristig ist die multilaterale Einbindung aller Mächte ohnehin der einzige Weg, um eine Game of Throne-Welt, in der Willkür wirklich jedes Tor und jede Tür geöffnet ist zu verhindern.
[Pynx, 09.02.2019 01:19]
… noch eine Antwort:
Sie haben nicht verstanden wofür die Rechtfertigungen des Westen da sind
Wer ist der Westen?
Es gibt die Bevölkerungen in den westliche Ländern und es gibt die Regierenden welche die Entscheidungen treffen.
Den westlichen Machthabern ist das Völkerrecht natürlich völlig egal, da haben sie komplett recht. Es geht um Geopolitik und nicht um Recht.
Aber weshalb machen die dann soviel Aufwand in den Medien Tag für Tag darzustellen, dass der Westen im Recht ist ? An wenn ist diese Botschaft adressiert ?
Natürlich an uns !
Wären die Menschen aufgeklärt, würde die Unterstützung für die Aggressionspolitik zusammenbrechen. Wir leben in gelenkten Demokratien, und noch funktioniert die Herrschaft nur über die Manipulation der Bevölkerung.
Herr Bittner leistet Aufklärung. Es geht die Menschen auf der Straße zu überzeugen. Die Herrschenden muss man nicht aufklären, die wissen genau was sie da machen.
[D.o.S., 09.02.2019 01:39]… die Gegenantwort:
Re: Sie haben nicht verstanden wofür die Rechtfertigungen des Westen da sind
Das wird aber mit dieser Methode nicht gelingen. Wie Herr Bittner selbst ausführt, sind die Argumente ja seit langem bekannt. Mit so einer Expertenmeinung kann man aber die Bevölkerung nicht überzeugen. Die hört mehrheitlich darauf, was der Seibert in der Pressekonferenz als exklusive Einschätzung der Regierung verkündet hat, bzw. das was die Tagesschau davon berichtet. Irgend einen genehmen "Experten" wird man auch immer finden, der das dann juristisch "definitiv klärt". Zur Not ist der andere Experte dann befangen oder zu alt.
Kurz: Die Leute glauben, was die Mächtigen vorgeben und nicht was in einem Telepolis-Artikel oder einem Buch mit einer Auflage von wenigen Tausend Exemplaren steht. Und selbst wenn sie es nicht glauben würden, so änderte das nichts an der Politik, die im Verein mit der hörigen Presse einfach das eigene Narrativ für richtig erklärt und Abweichler als Verschwörungtheoretiker, rechts, dumm oder alles zusammen.
Wie gesagt, ich finde es durchaus ehrenwert, einen solchen Versuch zu unternehmen, aber aus meiner Sicht ist es doch recht naiv, zu glauben, damit irgendetwas bewirken zu können. Die die sich für die Sache interessieren, wissen sowieso schon lange Bescheid und dem Rest ist es schlicht egal.
[schufaa, 09.02.2019 00:47]… dazu eine Gegenantwort:
Nichtstun ist um ein 80 millionstel schlechter
als wenn Bittner was tut und es besteht zumindest die Hoffnung dass er noch ein paar wenige aufklärt.
[Hat se nicht alle, 09.02.2019 08:07]
Die europäischen Werte – eine Frage der Sichtweise…
Diese Zusammenfassung ist nicht verfügbar.
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Freitag, 8. Februar 2019
Die Ukraine und die russische Sprache, Versuch eines zeitlichen Überblicks
Vorbemerkung:
Seit nunmehr annähernd viereinhalb Jahren beiße ich mir an dem Interview, welches Liana Fix dem Deutsch-Türkischen Journal im Sommer 2014 gegeben hat, die Zähne aus:
Wie genial ist das denn? Der Konflikt, den es nicht gab, wurde in der aktuellen Krise geschürt! [schüren, Wiktionary]
Ich vermute, daß Frau Fix noch nie ein Lagerfeuer angezündet hat…
mehr dazu:
- Die Ukraine-Krise für den Durchschnitts-Bürger: Unsere offiziellen Russland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen! (Post, 04.07.2014)
Der Übersicht halber hebe ich einige Jahreszahlen oder Datumsangaben hervor.
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- Konflikt in der Ostukraine – Die Sprache der Macht (Gerd Hentschel, Süddeutsche Zeitung, 01.10.2014)
Mein Kommentar:
Seit nunmehr annähernd viereinhalb Jahren beiße ich mir an dem Interview, welches Liana Fix dem Deutsch-Türkischen Journal im Sommer 2014 gegeben hat, die Zähne aus:
Sahen Friedensmissionen der Vereinten Nationen (UN) und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in der Ukraine wie in Georgien zu, wie die Konfliktparteien die Vereinbarungen umgingen und sich die Gewalt über Jahre aufschaukelte?
In der Ukraine gab es keinen inneren Konflikt. Er wurde erst jetzt während dieser aktuellen Krise geschürt. In Georgien war lange eine Mission der OSZE vor Ort, der Ausbruch des Krieges in 2008 kam trotz aller Spannungen überraschend.
[Das Assozierungsabkommen mit der EU war Auslöser des Konfliktes (Deutsch-Türkisches Journal, 04.07.2014, und Hervorhebung von mir]Mein Kommentar:
Wie genial ist das denn? Der Konflikt, den es nicht gab, wurde in der aktuellen Krise geschürt! [schüren, Wiktionary]
Ich vermute, daß Frau Fix noch nie ein Lagerfeuer angezündet hat…
mehr dazu:
- Die Ukraine-Krise für den Durchschnitts-Bürger: Unsere offiziellen Russland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen! (Post, 04.07.2014)
Der Übersicht halber hebe ich einige Jahreszahlen oder Datumsangaben hervor.
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Dennoch wurde 1876 aus Angst vor separatistischen Bestrebungen von Zar Alexander II. in Bad Ems auf Betreiben der zaristischen Zensurbehörde ein weitreichendes Verbot ukrainischsprachiger Publikationen ausgesprochen (Emser Erlass). Bis 1906 unterlagen ukrainische wissenschaftliche Publikationen, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte diesem Diktat. Der bedeutendste ukrainische Dichter Taras Schewtschenko (1814–1861) wurde für seine Texte und Gedichte in die kasachischeVerbannung geschickt.
[Ukrainische Sprache, Geschichte, 5. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019]
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Mit der Gründung einer ukrainischen Volksrepublik 1918 wurde Ukrainisch erstmals zur Staatssprache, später auch in der Ukrainischen Sowjetrepublik. Während der Sowjetzeit war Ukrainisch also nicht verboten, jedoch dominierte die russische Sprache als Verkehrssprache alle wissenschaftlichen und literarischen Arbeiten sowie die Medien.
[Ukrainische Sprache, Geschichte, 8. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019]
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Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung beherrscht sowohl die ukrainische Sprache als auch die russische Sprache. Das Russische verlor mit der Unabhängigkeit 1991 jedoch den Status als offizielle Amtssprache.
[Ukraine, Sprache, 2. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019]
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Mit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 wurde Ukrainisch zur alleinigen Amtssprache des neuen Staates, wenngleich Russisch in der Ukraine nach wie vor eine äußerst wichtige Rolle spielt. Es gab hierüber heftige Debatten, da auf dem Staatsgebiet der Ukraine einerseits ein signifikanter Teil der Bevölkerung Russen sind, andererseits auch viele Ukrainer, besonders im Osten des Landes, ausschließlich Russisch sprechen.
[Ukrainische Sprache, Geschichte, 8. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019]==========
Als die Ukraine 1991 unabhängig wurde, sprach ein signifikanter Teil der ukrainischen Bevölkerung, namentlich in der Ostukraine, bevorzugt Russisch, einigen Statistiken zufolge tat dies sogar mehr als die Hälfte der Bevölkerung.[7] Seitdem begann erneut eine Phase der Ukrainisierung, auch in mehrheitlich russischsprachigen Gebieten. Ukrainisch wurde bereits 1991 landesweit verbindliches Prüfungsfach an allen Schulen und Hochschulen, während Russisch kurz darauf als Pflichtfach abgeschafft wurde. Bis 2004 wurden rund zwei Drittel aller russischsprachigen Schulen in ukrainischsprachige Einrichtungen umgewandelt,[8] so dass Russisch im Bildungssystem heute deutlich unterrepräsentiert ist. Der Anteil ukrainischsprachiger Schulen wurde von 45 % im Jahr 1989 auf über 80 % im Jahr 2009 gesteigert.[9] Es wurden Gesetze erlassen, die den Gebrauch des Russischen einschränkten, etwa in Kinos, im Radio und im Fernsehen. 2008 riefen einige Kulturschaffende die Regierung auf, russische Fernsehprogramme gänzlich aus dem Angebot des Kabelfernsehens zu entfernen und stattdessen einheimische Produktionen zu fördern.[10] Die Ukrainisierung des Rundfunks wurde schon 2004–2006 weitgehend mit administrativen Mitteln umgesetzt.[11] Das Rundfunk- und Fernsehgesetz schrieb ausgewogene Quoten und die Untertitelung bzw. Synchronisation nicht-ukrainischer Filme vor.
[Ukrainisierung, Geschichte, 4. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019]
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Ein 2012 unter Wiktor Janukowytsch neu eingeführtes Sprachgesetz machte schließlich die Einführung von regionalen Amtssprachen offiziell möglich, sofern in einer Region der Anteil der Muttersprachler dieser Sprache die Marke von 10 % übersteigt.[3] Betroffen von der Aufwertung waren zwar auch andere Minderheitensprachen, doch bezog sich das Gesetz insbesondere auf das Russische, das damit, zumindest theoretisch, in 13 der 27 Verwaltungseinheiten des Landes regionale Amtssprache werden könnte. Letztlich wurde Russisch dann von neun Regionalparlamenten zur regionalen Amtssprache erklärt. Nach dem Sieg der Euromaidan-Revolution sollte das Sprachgesetz zunächst wieder gekippt werden, blieb aber nach Massenprotesten und einem Veto von Übergangspräsident Olexander Turtschynow doch in Kraft.
[Russische Sprache in der Ukraine, Heutige Verbreitung und Status, 2. Absatz – Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019, Hervorhebung des letzten Satzes von mir]
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Doch wie stark ist nun (noch?) das Russische in Kiew verbreitet? Gemäss meinen Erfahrungen wird vorwiegend Russisch gesprochen, sogar von den Kindern! Im Geschäftsleben, d.h. z.B. auf meiner Bank, wird ausschliesslich Russisch gesprochen und meine wöchentlichen Börsenkommentare werden nur ins Russische, nicht aber ins Ukrainische, übersetzt. Alle Online Börsen-News und Wirtschaftszeitungen sind ausschliesslich auf Russisch. Auch fast alle Tageszeitungen und fast alle Bücher sind Russisch. Spreche ich irgend jemanden auf der Strasse auf Russisch an, erhalte ich immer auch auf Russisch eine Antwort!
Wie schon angetönt, ist die Frage der Sprache eine höchst politische und emotionale Frage in der Ukraine, im Alltag hingegen stellt sie kaum ein Problem dar! Dass Russische hat in der Ukraine den Status einer Minoritätensprache und wird nach der Europäischen Menschenrechtscharta geschützt. In den letzten Monaten haben nun verschiedene Regionen im Osten (Kharkov, Dnepropetrovsk, Lugansk und Donetsk) und Süden (Autonome Republik Krim) das Russische in den Stand einer regionalen Amtssprache erhoben. Die Ukrainischen Nationalisten sehen in diesem legalen Schritt schon den Untergang der Ukrainischen Nation und der Ukrainische Präsident hat Schritte zur Stärkung der Ukrainischen Sprache angekündigt. Die Nationalisten sehen im Weiterbestehen der Russischen Sprache in der Ukraine immer die Gefahr von politischen Ansprüchen von Russland auf den „kleinen“ Bruder Ukraine. Auf der ehemals russischen Halbinsel Krim, wo heute noch der Russische Schwarmeerhafen ist, gab es erst kürzlich Demonstrationen, dass die Schüler klassische russische Literatur (Puschkin, Tolstoi, etc.) in der ins Ukrainischen übersetzten Version lesen müssen. Man sieht, die ganze Frage ist sehr emotional... Zum Teil auch verständlich, versetze man sich doch in die Lage einer älteren Ostukrainischen Person, die das ganze Leben lang Russisch gesprochen hat und nun alle offiziellen Dokumente in einer Sprache findet, die sie nicht versteht!
[Russisch und Ukrainisch in der Ukraine, Podvalov, mein kiew blog, 10.06.2006]
Das neue Bildungsgesetz des Landes heizt den politischen Konflikt an.
[…]
Der Gebrauch von Ukrainisch soll zu Lasten anderer Sprachen gestärkt werden. In den ersten vier Schuljahren darf in den Minderheitengebieten weiterhin umfangreich in der eigenen Muttersprache unterrichtet werden. Ab der fünften Klassenstufe jedoch wird das bisherige Verhältnis zwischen Muttersprache der Angehörigen der Minderheit und Ukrainisch umgekehrt: Bisher, so erläuterte die ukrainische Bildungsministerin Lilija Hrynewytsch im Juli, würde fast alles in der Muttersprache unterrichtet und dazu käme noch ein bisschen Unterricht des Ukrainischen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes muss die Mehrheit der Fächer auf Ukrainisch gelehrt werden¹.
Dagegen richten sich die Proteste der ungarischen und rumänischen Politiker. Die Situation der Russisch sprechenden Schüler wird jedoch noch zusätzlich dadurch verschlechtert, dass eine mögliche Erweiterung des Unterrichts in einer der Minderheitensprachen, die in einem EU-Mitgliedsland gesprochen wird, für diese Sprache natürlich nicht möglich ist. Russisch kann dann nur noch als eine Fremdsprache oder im Fach russische Literatur unterrichtet werden². Aber auch in jenen Fächern müssen von nun an die Lehrer ihre Instruktionen nur noch auf Ukrainisch geben.
[Russisch als Minderheitensprache in der Ukraine?, Dieter Segert, Der Standard, 19.10.2017]
Am 28. Februar 2018 hat das Verfassungsgericht der Ukraine das Sprachengesetz für verfassungswidrig und damit für ungültig erklärt. Verabschiedet wurde es im Jahr 2012. Das Gesetz war in der Ukraine als “Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz” bekannt – benannt nach seinen Autoren, die Abgeordnete der “Partei der Regionen” waren. Gemäß diesem Gesetz erhielt die russische Sprache in der Ukraine den Status einer “Regionalsprache”.
[Wie geht es weiter mit dem Sprachengesetz in der Ukraine?, Ukraine Crisis Media Center, 09.03.2018]
Zum Ukraine Crisis Media Center siehe auch:
- George Soros, seine Ukraine-Investitionen und der Maidan (Post, 08.04.2016)
- NATO eröffnet "Kommunikationszentrum" in Riga (Post, 22.08.2015)
- Ukraine Crisis Media Center (Post, 22.08.2015)
Das ukrainische Parlament hat in erster Lesung einem Gesetz zugestimmt, wonach nur noch ukrainisch publiziert werden darf.
Das Tessin ohne Italienisch? Die Kantone Genf, Waadt und Neuenburg ohne Französisch? Man stelle sich vor, National- und Ständerat würden in Bern ein Gesetz beschliessen, gemäss dem es im Tessin und in den französischsprachigen Kantonen verboten wäre, Zeitungen in italienischer oder französischer Sprache herauszugeben oder auch Online-Portale in italienischer oder französischer Sprache zu betreiben, es sei denn, es erscheine jeder einzelne publizierte Artikel gleichzeitig auch in deutscher Sprache! Eine absolut absurde Idee!
Nicht so in der Ukraine!
In Kiev hat die Verkhovna Rada, das ukrainische Ein-Kammer-Parlament, genau so ein Gesetz zur ukrainischen Sprache in erster Lesung am 4. Oktober [2018] genehmigt! Zur Durchsetzung der ukrainischen Sprache in der gesamten Ukraine – in der rund ein Drittel der Bevölkerung seit Jahrhunderten Russisch spricht – sollen 'fremdsprachige' Publikationen verboten werden, es sei denn, wie oben erwähnt, die Publikationen würden all ihre Artikel nicht nur in 'fremder' Sprache, sondern gleichzeitig auch in ukrainischer Sprache publizieren.
Das Ziel dieses Gesetzes ist klar: Die russische Sprache soll in der Ukraine ausgerottet werden! Die Ukraine soll, was sie geschichtlich eben nie war, sprachlich und kulturell nun halt eben mit Zwangsmassnahmen zu einer 'Nation' werden. Nationalismus der schlimmsten Sorte!
[Absurder Nationalismus: Die Ukraine geht auf Distanz zu Europa, Christian Müller, Infosperber.ch, 14.10.2018]
Weitere aufschlußreiche Artikel (neuste zuerst):
- „Der Versuch, das Russische abzuschaffen, war eine Dummheit“ (Gerd Hentschel, Süddeutsche Zeitung, 19.07.2014)
- Der Kampf um die Sprache in der Ukraine (Eine Analyse) (Ilja Rogotnew, Oles Gontschar, notbremse.livejournal.com, 21.05.2014)
- Ukraine: Russisch soll zweite Amtssprache werden (Radim Sochorek, sochorek.cz, 17.07.2012)
Eigentlich ist es einfach. Man überlege sich, wie lange Liana Fix gebraucht hat, um sich solch einen verleugnenden Satz zurechtzulegen.
Dann überlege man sich, wieviel Zeit ich investiert habe, um die Falschheit dieses Satzes offen zu legen.
Punkt!
Donnerstag, 7. Februar 2019
Unsere Republik braucht mehr Republikaner
Der Bundespräsident vermisst republikanische Begeisterung in der Bevölkerung. Die Diagnose stimmt, die Therapie fehlt. Politiker, Parteien und Regierungen tragen zum republikanischen Verdruss bei, schreibt Alexander Kissler
Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, hat in seiner gestrigen Weimarer Rede zum Ausrufezeichen gegriffen und gesagt: „Republikanische Begeisterung, die wünsche ich mir auch heute!“ Vor 100 Jahren, am Beginn der Weimarer Reichsverfassung, an die Steinmeier mit seiner Rede erinnerte, habe eine solche „republikanische Begeisterung“ geherrscht. Heute fehlt sie und ist in den Bereich des Wünschenswerten gerückt. Doch ob ein präsidiales Wünschen dem Mangel abhelfen wird?
Recht hat das Staatsoberhaupt mit seiner Koppelung von Republik und Geist. Ohne eine republikanische Gesinnung kann keine Republik gedeihen. Der „parlamentarischen Republik“ (Steinmeier) von Weimar war keine lange Dauer beschieden, „Republikfeinde von links wie rechts trachteten ihr vom ersten Tag an nach dem Leben.“ Damals waren die „Republikfeinde“ Feinde der Demokratie, Feinde des Parlaments, Feinde der neuen Verfassung. Dass freilich 100 Jahre später keine „republikanische Begeisterung“ sich einstellen mag, liegt nicht an den versprengten Anarchisten und Kommunisten und Monarchisten, die sich ein anderes politisches System wünschen. Nein, es liegt am Gruppenegoismus derer, die im Namen der Demokratie und des Parlaments und der Verfassung zu handeln meinen.
mehr:
- Unsere Republik braucht mehr Republikaner (Alexander Kissler, Cicero, 07.02.2019)
Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, hat in seiner gestrigen Weimarer Rede zum Ausrufezeichen gegriffen und gesagt: „Republikanische Begeisterung, die wünsche ich mir auch heute!“ Vor 100 Jahren, am Beginn der Weimarer Reichsverfassung, an die Steinmeier mit seiner Rede erinnerte, habe eine solche „republikanische Begeisterung“ geherrscht. Heute fehlt sie und ist in den Bereich des Wünschenswerten gerückt. Doch ob ein präsidiales Wünschen dem Mangel abhelfen wird?
Recht hat das Staatsoberhaupt mit seiner Koppelung von Republik und Geist. Ohne eine republikanische Gesinnung kann keine Republik gedeihen. Der „parlamentarischen Republik“ (Steinmeier) von Weimar war keine lange Dauer beschieden, „Republikfeinde von links wie rechts trachteten ihr vom ersten Tag an nach dem Leben.“ Damals waren die „Republikfeinde“ Feinde der Demokratie, Feinde des Parlaments, Feinde der neuen Verfassung. Dass freilich 100 Jahre später keine „republikanische Begeisterung“ sich einstellen mag, liegt nicht an den versprengten Anarchisten und Kommunisten und Monarchisten, die sich ein anderes politisches System wünschen. Nein, es liegt am Gruppenegoismus derer, die im Namen der Demokratie und des Parlaments und der Verfassung zu handeln meinen.
mehr:
- Unsere Republik braucht mehr Republikaner (Alexander Kissler, Cicero, 07.02.2019)
Die Ärmsten bleiben arm
Sozialverband übt Kritik am SPD-Vorschlag zu einer Grundrente: Die meisten Bedürftigen gingen leer aus
Zu teuer, nicht gerecht: Für seine vorgeschlagene Grundrente erntet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) viel Kritik. Die Union und SPD-Finanzminister Olaf Scholz warnten bereits vor einem bevorstehenden »25-Milliarden-Loch« im Bundeshaushalt bis 2023. »Die fetten Jahre sind vorbei«, orakelte Scholz. Deshalb pocht die CDU auf ein Finanzierungskonzept für Heils mit fünf Milliarden Euro jährlich beziffertes Vorhaben. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte an, das Thema nächsten Mittwoch auf die Tagesordnung beim Koalitionsausschuss zu setzen. Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband geht die Grundrente indes nicht weit genug. Sie sei zwar »ein wichtiger Schritt, um verdeckte Altersarmut zu beseitigen«, erklärte dessen Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider laut einer Mitteilung vom Dienstag. Allerdings werde ein Großteil altersarmer Menschen nicht erreicht, mahnte er.
mehr:
- Die Ärmsten bleiben arm (Susan Bonath, junge Welt, 07.02.2019)
siehe auch:
- Beratung verboten – Finanzministerium untersagt Verdi, Lohnsteuerhilfe für Mitglieder anzubieten (Ralf Wurzbacher, junge Welt, 05.02.2019)
Zu teuer, nicht gerecht: Für seine vorgeschlagene Grundrente erntet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) viel Kritik. Die Union und SPD-Finanzminister Olaf Scholz warnten bereits vor einem bevorstehenden »25-Milliarden-Loch« im Bundeshaushalt bis 2023. »Die fetten Jahre sind vorbei«, orakelte Scholz. Deshalb pocht die CDU auf ein Finanzierungskonzept für Heils mit fünf Milliarden Euro jährlich beziffertes Vorhaben. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte an, das Thema nächsten Mittwoch auf die Tagesordnung beim Koalitionsausschuss zu setzen. Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband geht die Grundrente indes nicht weit genug. Sie sei zwar »ein wichtiger Schritt, um verdeckte Altersarmut zu beseitigen«, erklärte dessen Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider laut einer Mitteilung vom Dienstag. Allerdings werde ein Großteil altersarmer Menschen nicht erreicht, mahnte er.
mehr:
- Die Ärmsten bleiben arm (Susan Bonath, junge Welt, 07.02.2019)
siehe auch:
- Beratung verboten – Finanzministerium untersagt Verdi, Lohnsteuerhilfe für Mitglieder anzubieten (Ralf Wurzbacher, junge Welt, 05.02.2019)
Mittwoch, 6. Februar 2019
Chemiewaffen, die Zweite
Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. Die drei wichtigsten Bedingungen waren zunächst zu identifizieren, wer welche Interessen in dem Konflikt vertritt und dann nur Beweise von unabhängigen Quellen, die nicht „Kriegspartei“ oder deren Unterstützer sind, zuzulassen sowie Widersprüche in den Aussagen zu erkennen und zu bewerten. In diesem zweiten Teil beginne ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens.
Kahn al Asal
Der erste Fall der angeblichen Nutzung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung fand im April 2013 bei Khan al Asal statt, in den westlichen Außenbezirken von Aleppo. Die syrische Regierung berichtete der UNO, dass regierungsgegnerische, bewaffnete Gruppen Sarin-Gas genutzt hätten und damit 25 Menschen getötet und dutzende verwundet hatten. Darunter Soldaten der syrischen Armee als auch Zivilisten. Im Mai 2013 bestätigte die Ermittlerin Carla del Ponte, dass die UNO Beweise hätte, dass die „Rebellen“ Sarin-Gas benutzt hatten.(1) Sie gab ihr Amt jedoch auf, da sie der Meinung war, dass die UNO keine wirkliche Aufklärung betreiben wollte.
Ebenfalls im Mai 2013 berichtete die die türkische Polizei vom Fund eines Kanisters mit zwei Kilogramm Sarin bei der Razzia in einem Haus eines Mitglieds der Terrororganisation Jabhat al Nusra, eines Al-Kaida-Ablegers.(2)
Die UNO sandte dann endlich Waffen-Inspekteure im August 2013 nach Damaskus, nachdem die syrische Regierung über Monate (!) interveniert hatte.(3) Jedoch gerade als diese Inspektoren in Damaskus ankamen, wurde ein Sarin-Vorfall in Ost-Ghouta berichtet.
mehr:
- Chemiewaffen, die 2. (Teil 2) (Jochen Mitschka, KenFM, 06.02.2019)
siehe auch:
- Chemiewaffen, die 2. (Teil 1) (Jochen Mitschka, KenFM, 05.02.2019)
- Carla del Pontes Rückzug (Post, 25.08.2017)
KenFM im Gespräch mit: Jochen Mitschka ("Schattenkriege des Imperiums") {1:46:59}
Kahn al Asal
Der erste Fall der angeblichen Nutzung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung fand im April 2013 bei Khan al Asal statt, in den westlichen Außenbezirken von Aleppo. Die syrische Regierung berichtete der UNO, dass regierungsgegnerische, bewaffnete Gruppen Sarin-Gas genutzt hätten und damit 25 Menschen getötet und dutzende verwundet hatten. Darunter Soldaten der syrischen Armee als auch Zivilisten. Im Mai 2013 bestätigte die Ermittlerin Carla del Ponte, dass die UNO Beweise hätte, dass die „Rebellen“ Sarin-Gas benutzt hatten.(1) Sie gab ihr Amt jedoch auf, da sie der Meinung war, dass die UNO keine wirkliche Aufklärung betreiben wollte.
Ebenfalls im Mai 2013 berichtete die die türkische Polizei vom Fund eines Kanisters mit zwei Kilogramm Sarin bei der Razzia in einem Haus eines Mitglieds der Terrororganisation Jabhat al Nusra, eines Al-Kaida-Ablegers.(2)
Die UNO sandte dann endlich Waffen-Inspekteure im August 2013 nach Damaskus, nachdem die syrische Regierung über Monate (!) interveniert hatte.(3) Jedoch gerade als diese Inspektoren in Damaskus ankamen, wurde ein Sarin-Vorfall in Ost-Ghouta berichtet.
mehr:
- Chemiewaffen, die 2. (Teil 2) (Jochen Mitschka, KenFM, 06.02.2019)
siehe auch:
- Chemiewaffen, die 2. (Teil 1) (Jochen Mitschka, KenFM, 05.02.2019)
- Carla del Pontes Rückzug (Post, 25.08.2017)
KenFM im Gespräch mit: Jochen Mitschka ("Schattenkriege des Imperiums") {1:46:59}
KenFM
Am 26.10.2018 veröffentlicht
Am 26.10.2018 veröffentlicht
(!) User-Info: Bitte aktiviert nach abgeschlossenem Abonnement unseres YouTube Channels das Glockensymbol rechts neben dem Abokästchen! Damit erhält jeder Abonnement automatisch eine Info nach Veröffentlichung eines Beitrags auf unserem Channel. Danke. Eure KenFM-Crew. (!)
Der Iran ist ein gebeuteltes Land. Seit nunmehr über 60 Jahren ist der Staat in Vorderasien auf dem Radar (neo-) kolonialer Kräfte, denen von illegalen Regime-Changes bis zu strangulierenden Sanktionsmaßnahmen kein Mittel zu schade ist, um das Land zu schwächen und politisch auf Kurs zu bringen.
Dass der Iran trotz alldem kein „Failed State“, sondern sich als besonders zäh und krisenresistent erwiesen hat, macht ihn in den Augen einiger Geostrategen besonders gefährlich und schürt deren imperiale Kriegsgelüste. Die geostrategische Lage und die großen Erdölvorkommen des Iran wecken dabei besondere Begehrlichkeiten.
Die gezielte Strategie der Spannung im nahen und mittleren Osten hat Jochen Mitschka in seinem neuen Buch „Schattenkriege des Imperiums: Der Krieg gegen den Iran“ eingehend analysiert. Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran ist dabei nur ein Beispiel für die beabsichtigte Destabilisierung der Region.
Im Gespräch mit KenFM zeigt er sich besorgt über die ständigen Zündeleien, die sich leicht zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand ausbreiten könnten, wenn nicht bald etwas Vernunft im Umgang mit dem regionalen Schwergewicht Iran einkehrt.
Dabei gäbe es für eine diplomatischere Herangehensweise allen Grund: So könnte der Iran, was eine tatsächliche „Demokratisierung“ der Region angeht, sogar eine Vorreiterrolle spielen.
Schwer zu glauben? Jochen Mitschka zeichnet ein Bild von dem Iran, wie man es in den Mainstream-Medien hierzulande nicht gezeigt bekommt.
Inhaltsübersicht:
0:06:05 Der Vertragsbruch der USA mit dem Iran
0:16:42 Revolutionen im Iran – Atombomben für den Irak
0:24:05 „Politik der konstruktiven Zerstörung“
0:29:56 Wie demokratisch ist die Republik Iran?
0:44:09 Das Kopftuch: Feminismus im Iran
0:56:59 Der Krieg ist beschlossene Sache
1:18:31 Hamas, Hisbollah und der Terror im Jemen
1:32:55 Deutschlands Position und deutsches Machtstreben
1:36:53 Wie lässt sich ein angekündigter Krieg verhindern?
+++
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Der Iran ist ein gebeuteltes Land. Seit nunmehr über 60 Jahren ist der Staat in Vorderasien auf dem Radar (neo-) kolonialer Kräfte, denen von illegalen Regime-Changes bis zu strangulierenden Sanktionsmaßnahmen kein Mittel zu schade ist, um das Land zu schwächen und politisch auf Kurs zu bringen.
Dass der Iran trotz alldem kein „Failed State“, sondern sich als besonders zäh und krisenresistent erwiesen hat, macht ihn in den Augen einiger Geostrategen besonders gefährlich und schürt deren imperiale Kriegsgelüste. Die geostrategische Lage und die großen Erdölvorkommen des Iran wecken dabei besondere Begehrlichkeiten.
Die gezielte Strategie der Spannung im nahen und mittleren Osten hat Jochen Mitschka in seinem neuen Buch „Schattenkriege des Imperiums: Der Krieg gegen den Iran“ eingehend analysiert. Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran ist dabei nur ein Beispiel für die beabsichtigte Destabilisierung der Region.
Im Gespräch mit KenFM zeigt er sich besorgt über die ständigen Zündeleien, die sich leicht zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand ausbreiten könnten, wenn nicht bald etwas Vernunft im Umgang mit dem regionalen Schwergewicht Iran einkehrt.
Dabei gäbe es für eine diplomatischere Herangehensweise allen Grund: So könnte der Iran, was eine tatsächliche „Demokratisierung“ der Region angeht, sogar eine Vorreiterrolle spielen.
Schwer zu glauben? Jochen Mitschka zeichnet ein Bild von dem Iran, wie man es in den Mainstream-Medien hierzulande nicht gezeigt bekommt.
Inhaltsübersicht:
0:06:05 Der Vertragsbruch der USA mit dem Iran
0:16:42 Revolutionen im Iran – Atombomben für den Irak
0:24:05 „Politik der konstruktiven Zerstörung“
0:29:56 Wie demokratisch ist die Republik Iran?
0:44:09 Das Kopftuch: Feminismus im Iran
0:56:59 Der Krieg ist beschlossene Sache
1:18:31 Hamas, Hisbollah und der Terror im Jemen
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1:36:53 Wie lässt sich ein angekündigter Krieg verhindern?
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Meinungsfreiheit in Ketten
Ein Interview mit John Pilger über das Potenzial des Journalismus – und seinen Missbrauch durch Machtinteressen.
John Pilger ist ein australischer Dokumentarfilmer und Investigativjournalist, der besonders für seine Berichterstattung über den Befreiungskrieg in Bangladesch Anerkennung erfahren hat. Außerdem gilt sein Film „Cambodia Year Zero“ über den Kambodschanischen Krieg als eine der wichtigsten Dokumentationen des 20. Jahrhunderts. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Friedenspreis der United Nations Association. In einem Exklusivinterview mit Eresh Omar Jamal vom Daily Star spricht Pilger unter anderem über den heutigen Zustand des Journalismus und den derzeitigen politischen Wandel im Westen.
„Echte Journalisten handeln als Vertreter der Menschen, nicht der Macht.“ (…)
mehr:
- Meinungsfreiheit in Ketten (Yavuz Sariyildiz, Rubikon, 06.02.2019; Zitat:)
John Pilger ist ein australischer Dokumentarfilmer und Investigativjournalist, der besonders für seine Berichterstattung über den Befreiungskrieg in Bangladesch Anerkennung erfahren hat. Außerdem gilt sein Film „Cambodia Year Zero“ über den Kambodschanischen Krieg als eine der wichtigsten Dokumentationen des 20. Jahrhunderts. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Friedenspreis der United Nations Association. In einem Exklusivinterview mit Eresh Omar Jamal vom Daily Star spricht Pilger unter anderem über den heutigen Zustand des Journalismus und den derzeitigen politischen Wandel im Westen.
„Echte Journalisten handeln als Vertreter der Menschen, nicht der Macht.“ (…)
mehr:
- Meinungsfreiheit in Ketten (Yavuz Sariyildiz, Rubikon, 06.02.2019; Zitat:)
Die größte Herausforderung ist eindeutig
die Befreiung des Journalismus aus seiner
unterwürfigen Rolle
als Stenograph großer Macht.
Brasilien – Der Korruptionssumpf des Bolsonaro-Clans und seine Involvierung in das organisierte Verbrechen
Kaum ist die Regierung Jair Bolsonaro einen Monat im Amt, schon steht sie im Mittelpunkt eines Skandals, der von massiver Geldwäsche bis zur Verbindung mit Verbrecher-Syndikaten reicht, die mehrheitlich von ehemaligen oder noch beamteten Polizisten der berühmt-berüchtigten und verfilmten “Elitetruppe” der Polizei Rio de Janeiros kontrolliert werden.
Schlimmer noch: Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und kritischen Medien beweisen vielfältige Verstrickungen des Präsidenten-Sohns und gerade gewählten Senators Flávio Bolsonaro in den Mitte März vergangenen Jahres verübten Mordanschlag auf die Stadtverordnete Marielle Franco. Allerdings, als selbst konservative brasilianische Medien den Fall wochenlang als Aufmacher ihrer TV-Nachrichtensendungen und ihrer Titelseiten beharrlich der Öffentlichkeit präsentierten, kamen seiner Klärung, insbesondere der längst fälligen Anklage des Präsidentensprößlings, zwei rettende Ereignisse in die Quere, die mit dem Skandal vorübergehend um die Schlagzeilen konkurrierten.
Zum einen der Dammbruch von Brumadinho mit seinen mehr als 300 Todesopfern, zum anderen die Einlieferung des Präsidenten zur chirurgischen Entfernung eines Kolostomiebeutels, den Jair Bolsonaro seit dem auf ihn angeblich ausgeübten Attentat vom September 2018 als künstlichen Darmausgang benutzte. Die einschränkende Wortwahl „angeblich“ ist deshalb empfohlen, weil selbst an der vermeintlichen Messerattacke auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten in Brasilien mittlerweile ernsthafte Zweifel gehegt werden. Keine Blutspuren, umso mehr viele offene Fragen, weswegen ein akribisch-investigativer Dokumentarfilm die Möglichkeit einer politisch-medialen Inszenierung erwägt, die die Wahl des seit Jahren darmerkrankten Bolsonaro befördern sollte.
Was aber bedeutet das Schweigen und die Untätigkeit des Ex-Richters und seit dem 1. Januar 2019 amtierenden Justizministers Sérgio Moro? Mehrfach von lokalen Medien auf den Fall Flávio Bolsonaro angesprochen, redete sich die Ikone der Korruptionsbekämpfung bereits Anfang Januar mit dem fadenscheinigen Hinweis heraus, der Präsident habe „den Fall geklärt“. Was absolut nicht stimmte. Im Gegenteil: Je mehr der frischgewählte, rechtsradikale Ex-Hauptmann die Affäre von sich abzuwenden versuchte, umso konfuser und suspekter wirkte sie danach.
„Er ist über die Maßen zynisch!“, kommentierte der nordostbrasilianische Richter im Ruhestand, Marcelo Tadeu Lemos de Oliveira, die Haltung des neuen Justizministers. Nach Meinung Oliveiras sollte Moro sich schämen und seinen Hut nehmen, wenn er seine Legende retten wolle. „Entweder die falsche Legende oder den scheinheiligen Glanz. Weil er jetzt wegen seiner Haltung völlig demoralisiert wird. Dieser Richter Sergio Moro hat mich nie getäuscht!”, warnte der Kollege im Ruhestand.
mehr:
- Brasilien – Der Korruptionssumpf des Bolsonaro-Clans und seine Involvierung in das organisierte Verbrechen (Frederico Füllgraf, NachDenkSeiten, 06.02.2019)
Schlimmer noch: Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und kritischen Medien beweisen vielfältige Verstrickungen des Präsidenten-Sohns und gerade gewählten Senators Flávio Bolsonaro in den Mitte März vergangenen Jahres verübten Mordanschlag auf die Stadtverordnete Marielle Franco. Allerdings, als selbst konservative brasilianische Medien den Fall wochenlang als Aufmacher ihrer TV-Nachrichtensendungen und ihrer Titelseiten beharrlich der Öffentlichkeit präsentierten, kamen seiner Klärung, insbesondere der längst fälligen Anklage des Präsidentensprößlings, zwei rettende Ereignisse in die Quere, die mit dem Skandal vorübergehend um die Schlagzeilen konkurrierten.
Zum einen der Dammbruch von Brumadinho mit seinen mehr als 300 Todesopfern, zum anderen die Einlieferung des Präsidenten zur chirurgischen Entfernung eines Kolostomiebeutels, den Jair Bolsonaro seit dem auf ihn angeblich ausgeübten Attentat vom September 2018 als künstlichen Darmausgang benutzte. Die einschränkende Wortwahl „angeblich“ ist deshalb empfohlen, weil selbst an der vermeintlichen Messerattacke auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten in Brasilien mittlerweile ernsthafte Zweifel gehegt werden. Keine Blutspuren, umso mehr viele offene Fragen, weswegen ein akribisch-investigativer Dokumentarfilm die Möglichkeit einer politisch-medialen Inszenierung erwägt, die die Wahl des seit Jahren darmerkrankten Bolsonaro befördern sollte.
Was aber bedeutet das Schweigen und die Untätigkeit des Ex-Richters und seit dem 1. Januar 2019 amtierenden Justizministers Sérgio Moro? Mehrfach von lokalen Medien auf den Fall Flávio Bolsonaro angesprochen, redete sich die Ikone der Korruptionsbekämpfung bereits Anfang Januar mit dem fadenscheinigen Hinweis heraus, der Präsident habe „den Fall geklärt“. Was absolut nicht stimmte. Im Gegenteil: Je mehr der frischgewählte, rechtsradikale Ex-Hauptmann die Affäre von sich abzuwenden versuchte, umso konfuser und suspekter wirkte sie danach.
„Er ist über die Maßen zynisch!“, kommentierte der nordostbrasilianische Richter im Ruhestand, Marcelo Tadeu Lemos de Oliveira, die Haltung des neuen Justizministers. Nach Meinung Oliveiras sollte Moro sich schämen und seinen Hut nehmen, wenn er seine Legende retten wolle. „Entweder die falsche Legende oder den scheinheiligen Glanz. Weil er jetzt wegen seiner Haltung völlig demoralisiert wird. Dieser Richter Sergio Moro hat mich nie getäuscht!”, warnte der Kollege im Ruhestand.
mehr:
- Brasilien – Der Korruptionssumpf des Bolsonaro-Clans und seine Involvierung in das organisierte Verbrechen (Frederico Füllgraf, NachDenkSeiten, 06.02.2019)
Faktenfreie Qualitäts-Hetze im ARD-Faktenfinder
vorab:
- Donald Trump – Eine Marionette Putins? (Silvia Stöber, ARD Faktenfinder, 06.02.2019)
- Neue Medien in Deutschland – Russlands linke Offensive (Patrick Gensing, Silvia Stöber, ARD Faktenfinder, 28.11.2018)
dagegen:
- Der Kampf gegen Desinformation gebiert weitere Desinformation (Florian Rötzer, Telepolis, 08.01.2019)
Frage:
Was sind in den beiden oben verlinkten Faktenfinder-Artikeln die Fakten?
oder in folgendem Artikel:
- US-Geheimdienste zum Wahl-Hack – "Putin befahl eine Kampagne" (Rolf Büllmann, Tagesschau, 05.12.2018)
siehe dazu auch meinen Kommentar:
- Russlandfeindliches Tagesschau-Geschwurbel zum Fremdschämen: "Putin befahl eine Kampagne" (Post, 05.12.2018)
aus dem Tagesschau-Artikel von Rolf Büllmann zwei Zitate:
Zum Fremdschämen…
Nach diesem russophoben Nebel hören wir uns Johannes Voggenhuber an:
Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey {1:27:19 – Start bei 19:17 – Voggenhuber: »Und das ist die Freie Welt? Das ist ja absurd…«}
Wie diskutiert man mit jemandem wie Eric Frey, der zur Alternative, vor die Kommissions-Chef Barroso die Ukraine gestellt hat (und die in x Mainstream-Medien berichtet wurde), einfach behauptet: »Dieser Satz ist nie gefallen.«???
Und wenn Eric Frey ungerührt behauptet, man finde in den Medien alle Meinungen, sehe man sich folgenden Video-Ausschnitt an
ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46 – Start bei 1:41}
ZAPP - "Das darf nicht sein" (NDR) 16.04.2014 {24:12 – Start bei 0:56}
Fake-News in der ARD
Was passiert, wenn eine Journalistin vom Schlage Silvia Stöber für eine publizistische Peinlichkeit wie den „Faktenfinder“ der ARD-aktuell auf kritische Faktensuche geht – und keine Fakten findet?
Richtig, sie schreibt, dass da nichts ist, der Kaiser aber trotzdem sein Recht nicht verloren habe - und wie gemein das doch im Grunde sei:
(Nicht nur) russische Journalisten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht russische Produkte seien, die Einfluss auf Wahlverläufe im Westen nehmen, sondern allenfalls die Enthüllungen von WikiLeaks &Co über das Unwesen, das Politiker, Banker, Militärs und Geheimdienstler treiben. Ob solche Enthüllungen erfolgen, welchen Wert sie haben und welche Wirkung sie erzielen, liege nicht in in russischer Hand.
„Sichtbar ist eine langfristige Strategie“, schreibt Stöber. Ach ja? Keine Fakten erkennbar, aber dahinter steckt eine Strategie? Welche Art Brille braucht man für diesen Durchblick? Die Russen nehmen Einfluss auf Wahlen im Westen – solcher Schwachsinn ist ARD-aktuell-Standard. Noam Chomsky, Sprachforscher und Philosoph von Weltrang, im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk:
- Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze (Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam, Rubikon, 26.04.2017)
Mein Kommentar:
Wortgebilde wie »Die Sorgen waren groß […] Sichtbar ist jedoch eine langfristige Strategie«
sind völlig faktenfreie Feststellungen, die kunstvoll so zusammengebastelt werden, daß ein angstmachender Nebel erzeugt wird. Trump wurde im Januar 2017 US-Präsident. Seither geistert der Verdacht, Russland habe durch irgendwelche digitalen Manipulationen die Wahl beeinflusst, durch die Medien – und zeigt durch ständige Wiederholung Wirkung.
Auf bewundernswert perfide Art und Weise wird von massiven innenpolitischen demokratiegefährdenden US-Problemen abgelenkt (siehe »Dark Money«, Koch-Brüder und Scott Walker [1])
Ich vermag eine langfristige Strategie der Russen nicht zu erkennen.
Aber ich erkenne eine transatlantische Strategie:
Die Russen bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlechtzumachen und in der Bevölkerung Angst vor Putins angeblichem Expansionismus zu schüren! [2]
Und diese transatlantische »Wahrheit« bekommt Otto Normalverbraucher fast täglich »subliminal« in kleinen Häppchen aufs Brot geschmiert!
Dieser »Informations-Nebel« hat schon religiöse Qualitäten:
Wissen tun wir nichts, wir müssen glauben… [Fußnoten am Post-Ende]
Der ARD Faktenfinder ist nicht die einzige Institution, die mit der Produktion russophoben Nebels Geld verdient:
Der Fact-Checker vom Correctiv kriegt von Soros 100.000 EUR.
Wetten: Die finden was!!!
Und alles natürlich strengobjektivundausverlässlichenQuellen! 😜
siehe dazu auch:
- Geheimdienste: Russland will mit geänderter Taktik Europawahl beeinflussen (dpa, Heise News, 13.04.2019)
- Gegen die Macht um Acht (Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Neue Rheinische Zeitung, 18.03.2019)
- Mangelnde Qualifikation: ARD-Faktenfinder verbreitet Fake News (ScienceFiles, 10.01.2019)
- OPCW-BERICHT: Russland war’s! Die Geschichte einer vergifteten Eilmeldung (Boris Rosenkranz, Über Medien, 13.04.2018)
- Nach ScienceFiles-Kritik: ARD-Faktenfinder korrigiert klammheimlich seine Fehler und macht neue (ScienceFiles, 22.06.2018)
- In den Fußstapfen von Kaiser und Führer: Die Russland-Hetze deutscher Medien (Propagandaschau, 20.03.2018)
- Jetzt bewiesen: ARD-Faktenfinder sind vollkommen unabhängig! (Paul Schreyer, paulschreyer.wordpress.com, 02.11.2017)
- Der „Faktenfinder“ der Tagesschau wäscht Soros als „Wohltäter der Menschheit“ rein (Quelle: KOPP exklusiv Nr. 19/2017)
- ARD-Projekt: Von Fakten sprechen und dabei vermuten (Marcus Klöckner, Telepolis, 06.04.2017)
- Aleppo, Ukraine, Krim: Die Hetze gegen Russland geht weiter (Wolfgang Bittner, Hintergrund, 19.08.2016)
- KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (17.06.2016)
- Angewandte Psychoanalyse: Masse und Mob – Wie sich Emotionen in der Menge entladen, und wie sie gesteuert werden können (Post, 14.03.2016)
- Eine CIA-NGO im Great Game: Das National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- Ukraine Crisis Media Center (Post, 22.08.2015)
- ZDF-Skandal: Berichte im Auftrag Kiews? (L. Applebaum, Freitag-Community, 07.04.2014)
noch einmal Johannes Voggenhuber:
Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey {1:27:19 – Start bei 1:17:18}
________________________
Fußnoten zum Kommentar oben:
[1]
- Donald Trump – Eine Marionette Putins? (Silvia Stöber, ARD Faktenfinder, 06.02.2019)
- Neue Medien in Deutschland – Russlands linke Offensive (Patrick Gensing, Silvia Stöber, ARD Faktenfinder, 28.11.2018)
dagegen:
- Der Kampf gegen Desinformation gebiert weitere Desinformation (Florian Rötzer, Telepolis, 08.01.2019)
Frage:
Was sind in den beiden oben verlinkten Faktenfinder-Artikeln die Fakten?
oder in folgendem Artikel:
- US-Geheimdienste zum Wahl-Hack – "Putin befahl eine Kampagne" (Rolf Büllmann, Tagesschau, 05.12.2018)
siehe dazu auch meinen Kommentar:
- Russlandfeindliches Tagesschau-Geschwurbel zum Fremdschämen: "Putin befahl eine Kampagne" (Post, 05.12.2018)
Russlands Präsident Putin soll laut den US-Geheimdiensten persönlich die Beeinflussung der US-Wahl befohlen haben, um die Siegchancen der Demokratin Clinton zu schmälern. […] Worauf genau die Geheimdienste ihre Einschätzung stützen, bleibt für die Öffentlichkeit unklar. […] Dafür war die Schlussfolgerung des Berichtes umso eindeutiger. So eindeutig, dass sie im amerikanischen Fernsehen immer wieder wörtlich zitiert wurde: "Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen", hieß es darin.
James Clapper, der Nationale Geheimdienstdirektor, hatte sich vor wenigen Tagen bei einer Aussage im Senat ausdrücklich geweigert zu sagen, ob der Hackerangriff Einfluss auf die Wahlen gehabt habe oder nicht. Die Geheimdienste seien nicht in der Lage zu messen, wie die Wähler beeinflusst wurden, so ClapperMein Kommentar:
Zum Fremdschämen…
Nach diesem russophoben Nebel hören wir uns Johannes Voggenhuber an:
Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey {1:27:19 – Start bei 19:17 – Voggenhuber: »Und das ist die Freie Welt? Das ist ja absurd…«}
陳炫志
Am 13.11.2017 veröffentlicht
Am 13.11.2017 veröffentlicht
Corinna Milborn diskutieren mit Dirk Müller, Eric Frey und Johannes Voggenhuber über den Ukraine-Konflikt. Puls4 Pro&Contra vom 24.11.2014.
Dirk Müller (Autor und Börsenexperte) vs. Eric Frey (Journalist und Kriegshetzer) Quelle 1 (komplett): Quelle 2 .
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
ric Frey wurde 1963 als Sohn jüdischer Eltern, die dem Nationalsozialismus durch Flucht entkommen waren, in Wien geboren.[1] Er ging 1981 in die Vereinigten .
Dirk Müller im Schlagabtausch mit dem pro-amerikanischen Journalisten Eric Frey, welcher derartig abstruse Theorien in den Raum wirft,dass dem Dirk Müller . [Anmerkung von mir: Rechtschreibfehler und fehlende Worte im Original]
Dirk Müller (Autor und Börsenexperte) vs. Eric Frey (Journalist und Kriegshetzer) Quelle 1 (komplett): Quelle 2 .
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
ric Frey wurde 1963 als Sohn jüdischer Eltern, die dem Nationalsozialismus durch Flucht entkommen waren, in Wien geboren.[1] Er ging 1981 in die Vereinigten .
Dirk Müller im Schlagabtausch mit dem pro-amerikanischen Journalisten Eric Frey, welcher derartig abstruse Theorien in den Raum wirft,dass dem Dirk Müller . [Anmerkung von mir: Rechtschreibfehler und fehlende Worte im Original]
Zur Zeit der Barroso-Kommission sagte Brüssel den Ukrainern kategorisch, sie müssten sich entscheiden: Russland oder Europa. Die Kommission wollte das Gesicht der Ukraine nach Westen drehen und dann sehen, was passiert. Auf russischer Seite wurde das als Schlag ins Gesicht wahrgenommen; auf ukrainischer Seite dagegen als Belohnung für strategische Westorientierung. Die EU, fast ohne es zu bemerken, hatte aus einer mit Russland langfristig verhandelbaren und durch Ausgleich der Interessen gestaltbaren Kommerzfrage eine strategische Richtungsentscheidung gemacht.mein Kommentar:
[Wem gehört die Ukraine?, Michael Stürmer, Welt, 22.12.2015]
Wie diskutiert man mit jemandem wie Eric Frey, der zur Alternative, vor die Kommissions-Chef Barroso die Ukraine gestellt hat (und die in x Mainstream-Medien berichtet wurde), einfach behauptet: »Dieser Satz ist nie gefallen.«???
Und wenn Eric Frey ungerührt behauptet, man finde in den Medien alle Meinungen, sehe man sich folgenden Video-Ausschnitt an
ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46 – Start bei 1:41}
Newskritik Archiv
Am 22.12.2014 veröffentlicht
Am 22.12.2014 veröffentlicht
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Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.
Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.
Das ZAPP-Video wurde auf YouTube inzwischen gelöscht.
Was soll man da noch sagen??
Hier ist es noch zu finden:
- ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken ( Sinje Stadtlich, Torben Börgers, Daniel Bröckerhoff, NDR, ZAPP, 17.12.2014 23:30 Uhr – siehe ab Min. 01:12)
- ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken ( Sinje Stadtlich, Torben Börgers, Daniel Bröckerhoff, NDR, ZAPP, 17.12.2014 23:30 Uhr – siehe ab Min. 01:12)
aus dem Video zur ZAPP-Studie (ab Min. 01:12):
Sprecher: »Autor Matthias Bröckers meint, die Medien würden verschweigen, worum es im Ukraine-Konflikt wirklich geht.«
Bröckers: »Wir, der Westen, haben das Interesse, die Ukraine aus dem Verband mit Russland rauszubrechen.«
Off-Sprecher: »Nicht alle, aber einige, teilen diese These.[3] Das Publikum: Künstler, Juristen, Journalisten, Beamte – Bildungsbürgertum.«
Ein Mann aus dem Publikum: »Man hat den Eindruck, daß die deutschen Medien, sowohl die Printmedien, wie auch die elektronischen, daß die … ein Verstärkungsorgan, ein Propagandainstrument der Regierung sind. Es gibt überhaupt keine kritische Stimme mehr!«
Ein anderer Zuhörer beim Bröckers-Vortrag: »Ich möchte wissen, wer an welchen Stellschrauben dreht, daß Süddeutsche, SPIEGEL, Frankfurter Allgemeine, nur um drei zu nennen, alle im Tenor mehr oder weniger das Gleiche sagen und es praktisch bei uns keine Alternative dazu gibt.«
Ein weiterer Zuhörer: »Wir werden ständig nur angelogen. Bei der Ukraine war’s ganz besonders schlimm. Das ist die reinste Kriegshetze gewesen. Und leider bis in die taz hinein. Da war ich sehr entsetzt.«
Off-Sprecher:
»Nach einer represäntativen Umfrage im Auftrag von ZAPP haben nur 29 % der Befragten großes oder sehr großes Vertrauen in die Medien insgesamt, 54 % haben wenig Vertrauen, 15% gar keins.…«
Bröckers: »Wir, der Westen, haben das Interesse, die Ukraine aus dem Verband mit Russland rauszubrechen.«
Off-Sprecher: »Nicht alle, aber einige, teilen diese These.[3] Das Publikum: Künstler, Juristen, Journalisten, Beamte – Bildungsbürgertum.«
Ein Mann aus dem Publikum: »Man hat den Eindruck, daß die deutschen Medien, sowohl die Printmedien, wie auch die elektronischen, daß die … ein Verstärkungsorgan, ein Propagandainstrument der Regierung sind. Es gibt überhaupt keine kritische Stimme mehr!«
Ein anderer Zuhörer beim Bröckers-Vortrag: »Ich möchte wissen, wer an welchen Stellschrauben dreht, daß Süddeutsche, SPIEGEL, Frankfurter Allgemeine, nur um drei zu nennen, alle im Tenor mehr oder weniger das Gleiche sagen und es praktisch bei uns keine Alternative dazu gibt.«
Ein weiterer Zuhörer: »Wir werden ständig nur angelogen. Bei der Ukraine war’s ganz besonders schlimm. Das ist die reinste Kriegshetze gewesen. Und leider bis in die taz hinein. Da war ich sehr entsetzt.«
Off-Sprecher:
»Nach einer represäntativen Umfrage im Auftrag von ZAPP haben nur 29 % der Befragten großes oder sehr großes Vertrauen in die Medien insgesamt, 54 % haben wenig Vertrauen, 15% gar keins.…«
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Was soll man da noch sagen??
ZAPP - "Das darf nicht sein" (NDR) 16.04.2014 {24:12 – Start bei 0:56}
ggwporg
Am 17.04.2014 veröffentlicht
Am 17.04.2014 veröffentlicht
Bei der Berichterstattung über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gebe es "entlarvende Automatismen", erklärt die Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz.
»Wir, die Medien, hätten zu einem frühen Zeitpunkt wissen müssen und es auch verkünden müssen, daß dieses Assoziierungsabkommen die Ukraine zerreißt.«siehe dazu auch:
Fake-News in der ARD
Was passiert, wenn eine Journalistin vom Schlage Silvia Stöber für eine publizistische Peinlichkeit wie den „Faktenfinder“ der ARD-aktuell auf kritische Faktensuche geht – und keine Fakten findet?
Richtig, sie schreibt, dass da nichts ist, der Kaiser aber trotzdem sein Recht nicht verloren habe - und wie gemein das doch im Grunde sei:
"Die Sorgen waren groß, dass Russland Einfluss auf den Wahlkampf in Frankreich nehmen würde. Doch angekündigte Enthüllungen blieben bislang aus. Sichtbar ist jedoch eine langfristige Strategie.“Die Sorgen waren groß? Nein. Die Journaille hat hemmungslos und faktenfrei Ängste inszeniert vor russischen Cyberattacken auf die „freien Wahlen" im Westen, u.a. in Frankreich. Sie hat diese Ängste geschürt, hat stromlinienförnige Politiker davon tönen lassen, sie damit zitiert und das Ganze maßlos aufgeblasen. Antirussische Hetze, und wer da Henne und wer Ei spielte, bleibt gleichgültig angesichts dieser widerlichen Kumpanei von Politik und Medien. Appelle, Maß und Vernunft zu wahren wurden bestenfalls überhört, häufiger aber niedergebügelt von Medienbossen, die ihr eigenes Narrativ der Öffentlichkeit als das allein richtige Weltbild aufzwingen wollen.
(Nicht nur) russische Journalisten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht russische Produkte seien, die Einfluss auf Wahlverläufe im Westen nehmen, sondern allenfalls die Enthüllungen von WikiLeaks &Co über das Unwesen, das Politiker, Banker, Militärs und Geheimdienstler treiben. Ob solche Enthüllungen erfolgen, welchen Wert sie haben und welche Wirkung sie erzielen, liege nicht in in russischer Hand.
„Sichtbar ist eine langfristige Strategie“, schreibt Stöber. Ach ja? Keine Fakten erkennbar, aber dahinter steckt eine Strategie? Welche Art Brille braucht man für diesen Durchblick? Die Russen nehmen Einfluss auf Wahlen im Westen – solcher Schwachsinn ist ARD-aktuell-Standard. Noam Chomsky, Sprachforscher und Philosoph von Weltrang, im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk:
„Worauf konzentrieren sie sich? Nicht darauf, wie etwa Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden oder auf den Klimawandel. Sie konzentrieren sich auf die triviale Frage, ob die Russen versucht haben, in den heiligen amerikanischen Wahlprozess einzugreifen, während die halbe Welt darüber in Gelächter ausbricht. Schauen Sie sich an, wo die USA überall nicht nur Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben!“mehr:
- Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze (Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam, Rubikon, 26.04.2017)
Mein Kommentar:
Wortgebilde wie »Die Sorgen waren groß […] Sichtbar ist jedoch eine langfristige Strategie«
sind völlig faktenfreie Feststellungen, die kunstvoll so zusammengebastelt werden, daß ein angstmachender Nebel erzeugt wird. Trump wurde im Januar 2017 US-Präsident. Seither geistert der Verdacht, Russland habe durch irgendwelche digitalen Manipulationen die Wahl beeinflusst, durch die Medien – und zeigt durch ständige Wiederholung Wirkung.
Auf bewundernswert perfide Art und Weise wird von massiven innenpolitischen demokratiegefährdenden US-Problemen abgelenkt (siehe »Dark Money«, Koch-Brüder und Scott Walker [1])
Ich vermag eine langfristige Strategie der Russen nicht zu erkennen.
Aber ich erkenne eine transatlantische Strategie:
Die Russen bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlechtzumachen und in der Bevölkerung Angst vor Putins angeblichem Expansionismus zu schüren! [2]
Und diese transatlantische »Wahrheit« bekommt Otto Normalverbraucher fast täglich »subliminal« in kleinen Häppchen aufs Brot geschmiert!
Dieser »Informations-Nebel« hat schon religiöse Qualitäten:
Wissen tun wir nichts, wir müssen glauben… [Fußnoten am Post-Ende]
Die Aussagen in den Artikeln der Süddeutschen Zeitung sind erschreckend flach, eindimensional und undifferenziert. Kompensiert wird dies für die Rezipienten mit wort- und bildreichen Überredungskünsten seitens der Verfasser, dass der Westen den anti-westlichen Aggressionen Russlands härter begegnen müsse. Wie genau sehen diese Überredungskünste aus? Hierbei bewegen sich die Autoren im sprachlich-rhetorischen Bereich, in dem den Elementen Kollektivsymbol sowie Anspielung eine entscheidende Rolle zukommt. Beide Elemente arbeiten mehr oder minder verdeckt mit dem als bekannt vorausgesetzten Wissen oder Weltbild der Leser sowie den damit verbundenen Werten und Normen.
[Tendenziöse Berichterstattung über die Ukraine-Krise 2014? – Putin vs. Obama, Mirjam Katharina Zwingli, NachDenkSeiten, 09.03.2019]
Der ARD Faktenfinder ist nicht die einzige Institution, die mit der Produktion russophoben Nebels Geld verdient:
Schlagzeilen machte dieser Tage schließlich die Meldung, dass der US-Investor und Milliardär George Soros, der sein Geld vor allem durch Währungsspekulationen verdient haben soll, den Fact-Checker des gemeinnützigen Recherchebüros Correctiv mit 100.000 Euro finanzieren will. Das Geld fließt über Soros‘ Open Society Foundations und soll die Arbeit von fünf Journalistinnen bezahlen, die Fake News im Netz recherchieren…
[Kampf gegen Fake News nimmt an Fahrt auf, Menschen machen Medien – Verdi, 05.04.2017]Mein Kommentar:
Der Fact-Checker vom Correctiv kriegt von Soros 100.000 EUR.
Wetten: Die finden was!!!
Und alles natürlich strengobjektivundausverlässlichenQuellen! 😜
siehe dazu auch:
- Geheimdienste: Russland will mit geänderter Taktik Europawahl beeinflussen (dpa, Heise News, 13.04.2019)
- Gegen die Macht um Acht (Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Neue Rheinische Zeitung, 18.03.2019)
- Mangelnde Qualifikation: ARD-Faktenfinder verbreitet Fake News (ScienceFiles, 10.01.2019)
- OPCW-BERICHT: Russland war’s! Die Geschichte einer vergifteten Eilmeldung (Boris Rosenkranz, Über Medien, 13.04.2018)
- Nach ScienceFiles-Kritik: ARD-Faktenfinder korrigiert klammheimlich seine Fehler und macht neue (ScienceFiles, 22.06.2018)
- In den Fußstapfen von Kaiser und Führer: Die Russland-Hetze deutscher Medien (Propagandaschau, 20.03.2018)
- Jetzt bewiesen: ARD-Faktenfinder sind vollkommen unabhängig! (Paul Schreyer, paulschreyer.wordpress.com, 02.11.2017)
- Der „Faktenfinder“ der Tagesschau wäscht Soros als „Wohltäter der Menschheit“ rein (Quelle: KOPP exklusiv Nr. 19/2017)
- ARD-Projekt: Von Fakten sprechen und dabei vermuten (Marcus Klöckner, Telepolis, 06.04.2017)
- Aleppo, Ukraine, Krim: Die Hetze gegen Russland geht weiter (Wolfgang Bittner, Hintergrund, 19.08.2016)
- KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (17.06.2016)
- Angewandte Psychoanalyse: Masse und Mob – Wie sich Emotionen in der Menge entladen, und wie sie gesteuert werden können (Post, 14.03.2016)
- Eine CIA-NGO im Great Game: Das National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- Ukraine Crisis Media Center (Post, 22.08.2015)
- ZDF-Skandal: Berichte im Auftrag Kiews? (L. Applebaum, Freitag-Community, 07.04.2014)
noch einmal Johannes Voggenhuber:
Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey {1:27:19 – Start bei 1:17:18}
陳炫志
Am 13.11.2017 veröffentlicht
Am 13.11.2017 veröffentlicht
Corinna Milborn diskutieren mit Dirk Müller, Eric Frey und Johannes Voggenhuber über den Ukraine-Konflikt. Puls4 Pro&Contra vom 24.11.2014.
Dirk Müller (Autor und Börsenexperte) vs. Eric Frey (Journalist und Kriegshetzer) Quelle 1 (komplett): Quelle 2 .
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
ric Frey wurde 1963 als Sohn jüdischer Eltern, die dem Nationalsozialismus durch Flucht entkommen waren, in Wien geboren.[1] Er ging 1981 in die Vereinigten .
Dirk Müller im Schlagabtausch mit dem pro-amerikanischen Journalisten Eric Frey, welcher derartig abstruse Theorien in den Raum wirft,dass dem Dirk Müller .
Dirk Müller (Autor und Börsenexperte) vs. Eric Frey (Journalist und Kriegshetzer) Quelle 1 (komplett): Quelle 2 .
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
ric Frey wurde 1963 als Sohn jüdischer Eltern, die dem Nationalsozialismus durch Flucht entkommen waren, in Wien geboren.[1] Er ging 1981 in die Vereinigten .
Dirk Müller im Schlagabtausch mit dem pro-amerikanischen Journalisten Eric Frey, welcher derartig abstruse Theorien in den Raum wirft,dass dem Dirk Müller .
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Fußnoten zum Kommentar oben:
[1]
siehe dazu:
- USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative? (Post, 03.11.2016)
- USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative? (Post, 03.11.2016)
[2]
siehe dazu:
- KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (17.06.2016)
- KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (17.06.2016)
[3]
siehe dazu:
- Was wird Deutschland tun? (Post, 08.02.2020 - Beachte die Zitate aus dem Artikel von Christoph von Marschall)
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