Britische Fernsehzuschauer konnten letzten Mittwochabend Folgendes bestaunen: In einem Londoner TV-Studio der BBC traf das Beste, was die Klima-Apokalyptiker von Extinction Rebellion intellektuell aufzubieten haben, auf einen Politikjournalisten, der seinen Job machte.
Andrew Neil ist ein alter schottischer Politikjournalist von einer Art, die sich die meisten in der Generation Luisa-Greta wohl kaum noch im Traum vorstellen können. Er ist ein renommierter Konservativer, darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine eigene Interviewsendung moderieren und biedert sich bei keiner Strömung an. Neil ist bekannt dafür, mit detaillierten Faktenbögen vorbereitet in Interviews zu gehen, unbequem zu fragen und sich nicht mit Unsinn oder Ausweichversuchen abspeisen zu lassen.
Zu Gast im letzten Segment der diesmaligen Andrew Neil Show auf BBC 2 war die Sprecherin von Extinction Rebellion UK. Sie nennt sich Zion Lights, das Sanduhr-Logo ihrer Organisation trug sie als handgeformtes Amulett aus grellgrüner Knetmasse um den Hals. Der britische Zweig von Extinction Rebellion (XR) ist nicht irgendeiner. In Großbritannien wurde diese NGO vergangenes Jahr gegründet. In der abgelaufenen Werkwoche führte Extinction Rebellion umfangreiche Straßenblockaden im Regierungsviertel Westminster und anderen zentralen Teilen Londons durch.
Das neunminütige Interview, das Andrew Neil mit der britischen Extinction Rebellion-Sprecherin führte, spricht weitgehend für sich. Ein annähernd vollständiger Mitschnitt findet sich hier auf YouTube und in diesem vielverbreiteten Tweet des Video-Erstellers.
Das Interview ist in zweifacher Hinsicht ein Lehrstück. Zum einen ist es eine überfällige Erinnerung daran, wie politischer TV-Journalismus aussehen müsste – erst recht gebührenfinanzierter TV-Journalismus, erst recht im Umgang mit Fanatikern. Zum anderen legt dieses Interview mittels einfacher Fragen und Hinweise die ganze Debilität von Extinction Rebellion offen. Da ist nichts Vernünftiges oder Intelligentes unter der Oberfläche zu finden. Dafür sind die Wortbeiträge der XR-Sprecherin streckenweise von großer Komik.
mehr:
- Extinction Rebellion: Entlarvung in 9 Minuten (Malte Dahlgrün, AchGut, 14.10.2019)
siehe auch:
- Die Öko-Manipulation (Post, 11.10.2019)
- Ellyanne Wanjiku Chlystun Githae: In Kenia kehrt der Wald zurück (Post, 18.09.2019)
- Unter falscher Flagge (Post, 14.09.2019)
Montag, 14. Oktober 2019
Sonntag, 13. Oktober 2019
Atomwaffenteststopp: Medien schweigen zum Vatikan-Vorstoß
Papst Franziskus besucht im Rahmen seiner Japanreise im November Hiroshima und Nagasaki. Symbolträchtig will er von den 1945 mit Atombomben zerstörten Städten aus auf die weltweite Vernichtung von Nuklearwaffen drängen. Gerade erst hat Kardinal Pietro Parolin vor der UN-Generalversammlung zum Stopp von Kernwaffentests aufgerufen. Die katholische Friedenskommission Justitia et Pax fordert eine „vorbehaltlose und umfassende Ächtung von Atomwaffen“ als Einstieg in die nukleare Abrüstung. Den ersten Schritt soll der Westen gehen. Die deutschen Medien verschweigen diese wichtigen Friedensinitiativen.
Mit deutlichen Worten ruft der Vatikan alle Staaten der Welt auf, den Atomwaffenteststoppvertrag (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty – CTBT) aus dem Jahr 1996 endlich umzusetzen. „Mehr als zwei Jahrzehnte sind eine zu lange Wartezeit“, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin während der UN-Vollversammlung in New York anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Atomwaffen. Wie das Onlineportal „Vatican News“ berichtet, machte der zweite Mann des Vatikans deutlich, dass es um weit mehr geht als den Teststopp. „Das Verbot von Atomversuchen, nukleare Nichtverbreitung und nukleare Abrüstung sind eng miteinander verbunden und müssen unter wirksamer internationaler Kontrolle so schnell wie möglich erreicht werden“, so Kardinal Parolin.
Angesichts der derzeitigen Bedrohungen des Friedens, die sich aus der „nuklearen Proliferation“ und der „großen Modernisierung der Arsenale von Atomwaffen“ einiger Staaten ergeben, die „im Widerspruch zu den Grundprinzipien des CTBT“ stehen und die internationale Sicherheit untergraben”, sei ein Inkrafttreten des Vertrages umso dringender. Die diplomatisch formulierte Note darf als direkte Adresse an die USA zu verstehen sein, die für die Aufstockung und Modernisierung ihres Atomwaffenarsenals bis zum Jahr 2040 insgesamt eine Billion US-Dollar einplanen.
mehr:
- Kirchliche Offensive gegen Atomwaffen (Rüdiger Göbel, NachDenkSeiten, 12.10.2019)
==========
mein Kommentar:
Vergessen! Wie man am »Ausstieg« der USA aus dem Nuklearabkommen mit dem Iran sehen kann, erklärt der unipolare Chef der Welt jedes geschlossene Abkommen für null und nichtig, was ihm nicht in den Kram paßt.
Und das war auch schon vor Trump so!
siehe dazu:
- Feindbild Putin – Gebetsmühlen und Blinde Flecken (Post, 20.06.2019)
yyy
xxx
zzz
Mit deutlichen Worten ruft der Vatikan alle Staaten der Welt auf, den Atomwaffenteststoppvertrag (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty – CTBT) aus dem Jahr 1996 endlich umzusetzen. „Mehr als zwei Jahrzehnte sind eine zu lange Wartezeit“, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin während der UN-Vollversammlung in New York anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Atomwaffen. Wie das Onlineportal „Vatican News“ berichtet, machte der zweite Mann des Vatikans deutlich, dass es um weit mehr geht als den Teststopp. „Das Verbot von Atomversuchen, nukleare Nichtverbreitung und nukleare Abrüstung sind eng miteinander verbunden und müssen unter wirksamer internationaler Kontrolle so schnell wie möglich erreicht werden“, so Kardinal Parolin.
Angesichts der derzeitigen Bedrohungen des Friedens, die sich aus der „nuklearen Proliferation“ und der „großen Modernisierung der Arsenale von Atomwaffen“ einiger Staaten ergeben, die „im Widerspruch zu den Grundprinzipien des CTBT“ stehen und die internationale Sicherheit untergraben”, sei ein Inkrafttreten des Vertrages umso dringender. Die diplomatisch formulierte Note darf als direkte Adresse an die USA zu verstehen sein, die für die Aufstockung und Modernisierung ihres Atomwaffenarsenals bis zum Jahr 2040 insgesamt eine Billion US-Dollar einplanen.
mehr:
- Kirchliche Offensive gegen Atomwaffen (Rüdiger Göbel, NachDenkSeiten, 12.10.2019)
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Von den 44 Kerntechnik-Staaten haben 41 unterschrieben und 36 ratifiziert. Damit der Vertrag in Kraft tritt, müssen ihn die folgenden Staaten noch ratifizieren: Ägypten, die Volksrepublik China, Indien, Iran, Israel, Nordkorea, Pakistan und die USA (Ratifizierung am 13. Oktober 1999 vom Senat abgelehnt).==========
[Kernwaffenteststopp-Vertrag, Stand der Ratifikation, Wikipedia, abgerufen am 13.10.2019]
mein Kommentar:
Vergessen! Wie man am »Ausstieg« der USA aus dem Nuklearabkommen mit dem Iran sehen kann, erklärt der unipolare Chef der Welt jedes geschlossene Abkommen für null und nichtig, was ihm nicht in den Kram paßt.
Und das war auch schon vor Trump so!
siehe dazu:
- Feindbild Putin – Gebetsmühlen und Blinde Flecken (Post, 20.06.2019)
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zzz
Der Wahlkampf zeigt ungeschminkt Schwächen unserer Demokratie
Sparer werden enteignet, Grossbanken gehätschelt, nächste Finanzkrise wird hingenommen! Im Wahlkampf sagen Parteien nichts dazu.
Viele halten einen Konzernchef für glaubwürdiger als einen Politiker oder einen Journalisten. Deshalb sei hier Oliver Bäte zitiert. Der Chef des Versicherungskonzerns Allianz (Umsatz 130 Milliarden Euro) erklärte am 25. Juli 2019 in der NZZ:
«Die Preise [Zinsen] für jene, die viele Schulden haben, werden künstlich niedrig gehalten. Und das Geld wird den Sparern weggenommen. Eigentlich eine Enteignung. Dann wird noch zwischen Reich und Arm umverteilt.»
Und dies bereits seit etlichen Jahren. Die Politik schaut tatenlos zu. Selbst jetzt im Wahlkampf um Parlamentssitze sind die Enteignung der Sparer und Rentner sowie die massive Begünstigung der Immobilienbesitzenden und Aktionäre und die drohende nächste grosse Finanzkrise kein Thema.
Es scheint breiter Konsens darüber zu herrschen, dass die Schweiz der internationalen Finanzpolitik ausgeliefert und handlungsunfähig ist. Selbst die SVP, welche die Unabhängigkeit und Souveränität der Schweiz auf ihre Fahnen geschrieben hat, lässt die vielen Sparer und Verlierer im Stich, darunter viele ihrer Wählerinnen und Wähler. Sie warnt diese nicht einmal davor, dass ihre Spargelder bei den Banken im Krisenfall deutlich weniger gut geschützt sind als in der geschmähten EU.
Mit dem Wegschauen möchten die grossen Parteien auch eine öffentliche Diskussion über zunehmende Defizite unserer Demokratie vermeiden. Man redet ungern darüber, dass unsere Entscheidungsfreiheit in lebenswichtigen Fragen teilweise oder sogar ganz ausgehebelt wurde. Das geht von der Neutralitätspolitik (Zwangsteilnahme an einseitigen US-Sanktionen) über die Finanzpolitik, die Steuerwettbewerbspolitik bis zur Deklaration von Lebensmitteln, Gesundheits- und Umweltvorgaben («Verstoss gegen Freihandelsabkommen»).
Vom möglichen Handlungsspielraum redet niemand
Die Souveränitätsverluste müsste die Schweiz nicht überall schulterzuckend hinnehmen. Stolzes und mutiges Handeln könnte allerdings einen dämpfenden Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben oder – falls beispielsweise der Franken stärker wird – die Exportwirtschaft herausfordern. Und diese beiden heiligen Kühe haben gegenüber mehr Souveränität und politischen Wahlmöglichkeiten bekanntlich fast immer Vorrang, ohne dass diese Prioritätensetzung demokratisch beschlossen worden wäre.
mehr:
- Der Wahlkampf zeigt ungeschminkt Schwächen unserer Demokratie (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 11.10.2019)
siehe auch:
- Der Demokratie-Suizid [Tagesdosis 8.10.2019] (Post, 09.10.2019)
- Ungleichheit bei Einkommen auf Rekordniveau – Wie bleibt die Bevölkerung ruhig? (Post, 07.10.2019)
- Vertraut uns, wir erzählen Euch, wie es ist (Post, 03.10.2019)
- Vorsicht, Werbung: »Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.« (Post, 30.09.2019)
- "Die Unkundigen": Lieblinge politischer Rhetorik (Post, 27.09.2019)
- 40 Prozent aller «Investments» gehen in Briefkastenfirmen (Post, 25.09.2019)
- Wortverdrehungen, Verleugnung und Überraschung… (Post, 17.09.2019)
- Sind die Menschen zu blöd für eine Demokratie? (Post, 12.09.2019)
- Public Relations - Manipulation der Masse | Doku | ARTE (Post, 09.09.2019)
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19 – Start bei 36:01 – Mausfeld: »Es gib keine bessere Revolutionsprophylaxe als Demokratie.«}
Hagen Rether | Der Wähler ist dümmer als er glaubt {6:38}
Viele halten einen Konzernchef für glaubwürdiger als einen Politiker oder einen Journalisten. Deshalb sei hier Oliver Bäte zitiert. Der Chef des Versicherungskonzerns Allianz (Umsatz 130 Milliarden Euro) erklärte am 25. Juli 2019 in der NZZ:
«Die Preise [Zinsen] für jene, die viele Schulden haben, werden künstlich niedrig gehalten. Und das Geld wird den Sparern weggenommen. Eigentlich eine Enteignung. Dann wird noch zwischen Reich und Arm umverteilt.»
Und dies bereits seit etlichen Jahren. Die Politik schaut tatenlos zu. Selbst jetzt im Wahlkampf um Parlamentssitze sind die Enteignung der Sparer und Rentner sowie die massive Begünstigung der Immobilienbesitzenden und Aktionäre und die drohende nächste grosse Finanzkrise kein Thema.
Es scheint breiter Konsens darüber zu herrschen, dass die Schweiz der internationalen Finanzpolitik ausgeliefert und handlungsunfähig ist. Selbst die SVP, welche die Unabhängigkeit und Souveränität der Schweiz auf ihre Fahnen geschrieben hat, lässt die vielen Sparer und Verlierer im Stich, darunter viele ihrer Wählerinnen und Wähler. Sie warnt diese nicht einmal davor, dass ihre Spargelder bei den Banken im Krisenfall deutlich weniger gut geschützt sind als in der geschmähten EU.
Mit dem Wegschauen möchten die grossen Parteien auch eine öffentliche Diskussion über zunehmende Defizite unserer Demokratie vermeiden. Man redet ungern darüber, dass unsere Entscheidungsfreiheit in lebenswichtigen Fragen teilweise oder sogar ganz ausgehebelt wurde. Das geht von der Neutralitätspolitik (Zwangsteilnahme an einseitigen US-Sanktionen) über die Finanzpolitik, die Steuerwettbewerbspolitik bis zur Deklaration von Lebensmitteln, Gesundheits- und Umweltvorgaben («Verstoss gegen Freihandelsabkommen»).
Vom möglichen Handlungsspielraum redet niemand
Die Souveränitätsverluste müsste die Schweiz nicht überall schulterzuckend hinnehmen. Stolzes und mutiges Handeln könnte allerdings einen dämpfenden Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben oder – falls beispielsweise der Franken stärker wird – die Exportwirtschaft herausfordern. Und diese beiden heiligen Kühe haben gegenüber mehr Souveränität und politischen Wahlmöglichkeiten bekanntlich fast immer Vorrang, ohne dass diese Prioritätensetzung demokratisch beschlossen worden wäre.
mehr:
- Der Wahlkampf zeigt ungeschminkt Schwächen unserer Demokratie (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 11.10.2019)
siehe auch:
- Der Demokratie-Suizid [Tagesdosis 8.10.2019] (Post, 09.10.2019)
- Ungleichheit bei Einkommen auf Rekordniveau – Wie bleibt die Bevölkerung ruhig? (Post, 07.10.2019)
- Vertraut uns, wir erzählen Euch, wie es ist (Post, 03.10.2019)
- Vorsicht, Werbung: »Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.« (Post, 30.09.2019)
- "Die Unkundigen": Lieblinge politischer Rhetorik (Post, 27.09.2019)
- 40 Prozent aller «Investments» gehen in Briefkastenfirmen (Post, 25.09.2019)
- Wortverdrehungen, Verleugnung und Überraschung… (Post, 17.09.2019)
- Sind die Menschen zu blöd für eine Demokratie? (Post, 12.09.2019)
- Public Relations - Manipulation der Masse | Doku | ARTE (Post, 09.09.2019)
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19 – Start bei 36:01 – Mausfeld: »Es gib keine bessere Revolutionsprophylaxe als Demokratie.«}
KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht
Am 02.10.2018 veröffentlicht
Begleittext: siehe YouTube
Hagen Rether | Der Wähler ist dümmer als er glaubt {6:38}
Die Blaue Hand
Am 13.08.2019 veröffentlicht
Am 13.08.2019 veröffentlicht
Hagen Rether | Der Wähler ist dümmer als er glaubt
Führende Kunst- und Medien-«Experten» gnadenlos vorgeführt
Wolfgang Beltracchi und Claas Relotius haben die Inkompetenz von Chefs, Fachleuten und Experten entlarvt.
Über den einen ist jetzt gerade ein spannendes und wichtiges Buch herausgekommen: «Tausend Zeilen Lüge» von Juan Moreno (bei Rowohlt, 287 Seiten für 29 Franken). Der andere ist heute Sonntag, 13. Oktober, um 10 Uhr im «Persönlich» auf Radio SRF zu hören. Der eine ist der hochgelobte und duzendfach preisgekrönte «Lügen-Reporter» Claas Relotius (Spiegel, Cicero, Weltwoche etc). Der andere ist der inzwischen weltbekannte, meisterhafte «Kunstfälscher» Wolfgang Beltracchi, der eigentlich kein Kunst- sondern (gerichtlich festgestellt) ein Urkundenfälscher ist. Beide «Betrüger» unterscheiden sich also.
Erstaunliche Parallelen
In entscheidenden Punkten ähneln sich die Fälle Relotius und Beltracchi jedoch erstaunlich:
– Der raffinierte Reportagenfälscher Relotius und der geniale Kunstmaler Beltracchi haben beide mit ihren Arbeiten Juroren und Preisverleiher ebenso gnadenlos der blumig beredten Inkompetenz überführt, wie sie das Gerede hochtrabender Kunstfachleute als «Dampfplauderei schöngeistiger Kunstexperten» (Christian von Faber-Castell im Du Nr. 888) entlarvten. (Siehe dazu Wolfgang Beltracchis Selbstportrait oben.)
– In beiden Fällen wurden ihre Tricksereien nicht etwa durch die Kompetenz führender Kunstexperten (bei Beltracchi) oder durch die exakte Redaktionsarbeit (bei Relotius) erfahrener Führungskräfte (in der «Spiegel»-Zentrale in Hamburg) entdeckt, sondern eher durch Zufall: Beltracchi stolperte über ein allzu modernes Weiss im Kunstwerk «Rotes Bild mit Pferden», das er im Stil des deutsch-niederländischen Meisters Heinrich Campendonk gemalt hatte. Von Experten und Kritikern zunächst hoch gelobt («Schlüsselwerk der Moderne») und als «typisch» bezeichnet, zeigte erst die Farbanalyse, dass nicht der 1957 verstorbene Meister Campendonk hier am Werk gewesen war, sondern der nicht minder begnadete, aber weiterhin fröhlich lebende Meister Beltracchi.
Der Reportagen-Fälscher Relotius flog derweil auf, weil einem Reporter-Kollegen bei einer gemeinsamen Arbeit (Titel der Reportage «Jägers Grenze») gröbere Ungereimtheiten auffielen: Das Foto des Mitglieds einer bewaffneten Bürgerwehr in Arizona (USA), die Relotius exklusiv durch die Nacht der Grenze zu Mexiko entlang begleitet haben wollte, kam dem Kollegen bekannt vor. Schnell fand er heraus, dass nicht nur der Name des US-Bürgerwehrlers nicht stimmte, sondern über diesen schon mehrere Berichte und sogar ein Dokumentarfilm gemacht worden waren.
mehr
- Führende Kunst- und Medien-«Experten» gnadenlos vorgeführt (Niklaus Ramseyer, Info-Sperber, 13.10.2019)
BELTRACCHI Offizieller Trailer Deutsch German | 2014 [HD] {2:28}
Der « Meisterfälscher » Wolfgang Beltracchi {25:54}
Wolfgang Beltracchi - Der Meisterfälscher {44:22}
Über den einen ist jetzt gerade ein spannendes und wichtiges Buch herausgekommen: «Tausend Zeilen Lüge» von Juan Moreno (bei Rowohlt, 287 Seiten für 29 Franken). Der andere ist heute Sonntag, 13. Oktober, um 10 Uhr im «Persönlich» auf Radio SRF zu hören. Der eine ist der hochgelobte und duzendfach preisgekrönte «Lügen-Reporter» Claas Relotius (Spiegel, Cicero, Weltwoche etc). Der andere ist der inzwischen weltbekannte, meisterhafte «Kunstfälscher» Wolfgang Beltracchi, der eigentlich kein Kunst- sondern (gerichtlich festgestellt) ein Urkundenfälscher ist. Beide «Betrüger» unterscheiden sich also.
Erstaunliche Parallelen
In entscheidenden Punkten ähneln sich die Fälle Relotius und Beltracchi jedoch erstaunlich:
– Der raffinierte Reportagenfälscher Relotius und der geniale Kunstmaler Beltracchi haben beide mit ihren Arbeiten Juroren und Preisverleiher ebenso gnadenlos der blumig beredten Inkompetenz überführt, wie sie das Gerede hochtrabender Kunstfachleute als «Dampfplauderei schöngeistiger Kunstexperten» (Christian von Faber-Castell im Du Nr. 888) entlarvten. (Siehe dazu Wolfgang Beltracchis Selbstportrait oben.)
– In beiden Fällen wurden ihre Tricksereien nicht etwa durch die Kompetenz führender Kunstexperten (bei Beltracchi) oder durch die exakte Redaktionsarbeit (bei Relotius) erfahrener Führungskräfte (in der «Spiegel»-Zentrale in Hamburg) entdeckt, sondern eher durch Zufall: Beltracchi stolperte über ein allzu modernes Weiss im Kunstwerk «Rotes Bild mit Pferden», das er im Stil des deutsch-niederländischen Meisters Heinrich Campendonk gemalt hatte. Von Experten und Kritikern zunächst hoch gelobt («Schlüsselwerk der Moderne») und als «typisch» bezeichnet, zeigte erst die Farbanalyse, dass nicht der 1957 verstorbene Meister Campendonk hier am Werk gewesen war, sondern der nicht minder begnadete, aber weiterhin fröhlich lebende Meister Beltracchi.
Der Reportagen-Fälscher Relotius flog derweil auf, weil einem Reporter-Kollegen bei einer gemeinsamen Arbeit (Titel der Reportage «Jägers Grenze») gröbere Ungereimtheiten auffielen: Das Foto des Mitglieds einer bewaffneten Bürgerwehr in Arizona (USA), die Relotius exklusiv durch die Nacht der Grenze zu Mexiko entlang begleitet haben wollte, kam dem Kollegen bekannt vor. Schnell fand er heraus, dass nicht nur der Name des US-Bürgerwehrlers nicht stimmte, sondern über diesen schon mehrere Berichte und sogar ein Dokumentarfilm gemacht worden waren.
mehr
- Führende Kunst- und Medien-«Experten» gnadenlos vorgeführt (Niklaus Ramseyer, Info-Sperber, 13.10.2019)
BELTRACCHI Offizieller Trailer Deutsch German | 2014 [HD] {2:28}
KinoCheck
Am 31.01.2014 veröffentlicht
Am 31.01.2014 veröffentlicht
Offizieller Beltracchi: Die Kunst der Fälschung HD-Trailer 2014 (German / Deutsch) Abonnieren ➤ http://abo.yt/kc | Doku Movie #Trailer (OT: Die Kunst der Fälschung) | Kinostart: 6 Mär 2014 | Bei http://amzo.in/beltracchi | Filminfos https://KinoCheck.de/film/35h/beltrac...
Wolfgang Beltracchi ist Maler und nutzte sein Können sowie sein kunsthistorisches Wissen jahrelang, um Bilder großer Meister zu fälschen. Er malte nicht nur bekannte Bilder nach, sondern erfand auch neue Werke, für die er den Stil berühmter Maler kopierte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Helene schleuste er diese Fälschungen dann in den Kunsthandel ein und konnte zahllose Experten, Gutachter, Kuratoren und Sammler hinters Licht führen. Selbst die weltbekannten und hochprofessionellen Auktionshäuser Christies und Sotheby's kamen ihm zunächst nicht auf die Schliche. Zum Verhängnis wurde ihm jedoch "sein" Werk "Rotes Bild mit Pferden", welches zunächst einen Rekordpreis erzielte, ihn dann jedoch auffliegen ließ. Im Jahr 2011 kam es dann zum Prozess, einem der größten im Bereich gefälschter Kunst in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Den Umfang des Betrugsgewinnes schätzen Ermittler auf 20 bis 50 Millionen Euro.
Note | #BeltracchiDieKunstderFälschung german trailer courtesy of Senator Film Verleih GmbH. All Rights Reserved. #KinoCheck
Wolfgang Beltracchi ist Maler und nutzte sein Können sowie sein kunsthistorisches Wissen jahrelang, um Bilder großer Meister zu fälschen. Er malte nicht nur bekannte Bilder nach, sondern erfand auch neue Werke, für die er den Stil berühmter Maler kopierte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Helene schleuste er diese Fälschungen dann in den Kunsthandel ein und konnte zahllose Experten, Gutachter, Kuratoren und Sammler hinters Licht führen. Selbst die weltbekannten und hochprofessionellen Auktionshäuser Christies und Sotheby's kamen ihm zunächst nicht auf die Schliche. Zum Verhängnis wurde ihm jedoch "sein" Werk "Rotes Bild mit Pferden", welches zunächst einen Rekordpreis erzielte, ihn dann jedoch auffliegen ließ. Im Jahr 2011 kam es dann zum Prozess, einem der größten im Bereich gefälschter Kunst in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Den Umfang des Betrugsgewinnes schätzen Ermittler auf 20 bis 50 Millionen Euro.
Note | #BeltracchiDieKunstderFälschung german trailer courtesy of Senator Film Verleih GmbH. All Rights Reserved. #KinoCheck
Der « Meisterfälscher » Wolfgang Beltracchi {25:54}
Anvonet
Am 10.05.2017 veröffentlicht
Am 10.05.2017 veröffentlicht
Helene & Wolfgang Beltracchi
zu Gast bei Markus Lanz im Februar 2015
zu Gast bei Markus Lanz im Februar 2015
Wolfgang Beltracchi - Der Meisterfälscher {44:22}
Adlerkreis
Am 14.02.2018 veröffentlicht
Am 14.02.2018 veröffentlicht
Weder Auktionshäuser noch Sachverständige merkten, dass die Werke, die Beltracchi als Originale von Malern wie Max Ernst oder Max Pechstein verkaufte, in Wahrheit von ihm selbst stammten. Jahrelang konnte der deutsche Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi die gesamte Kunstwelt zum Narren halten. Er verdiente Millionen. Doch schließlich kam man ihm auf die Schliche.
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Samstag, 12. Oktober 2019
Statistiken, der Drall, das Kleingedruckte und die Nachkommastellen
Statistiken können auch lügen, wenn sie stimmen: Es reicht, sie mit Drall zu präsentieren. Das funktioniert bei Umfragen
ebenfalls. «Ich traue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.» Dass dieser Satz Winston Churchill zugeschrieben wird, ist wahrscheinlich ein Resultat deutscher Kriegspropaganda, wie in den Monatsheften des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg nachzulesen ist. Vielfach dokumentiert ist nur das Misstrauen des britischen Kriegspremiers gegenüber deutschen Erfolgsstatistiken, und es war wahrscheinlich besser gerechtfertigt als jenes in umgekehrter Richtung.
Statistiker hören das angebliche Zitat natürlich äusserst ungern, dabei ficht es ihr Werk eigentlich kaum an: Wenn gefälscht wird, besorgen das in der Regel andere. Oft braucht es auch gar keine Fälschung der Zahlen, damit diese falsch wahrgenommen werden: Es reicht, dass sie unsorgfältig, tendenziös oder missverständlich präsentiert werden. Bei der sprachlichen Umsetzung mathematischer Befunde geht manches daneben – ob mit oder ohne Absicht, kann hier dahingestellt bleiben.
Unfug mit Umfragen
Vielleicht am weitesten verbreitet ist die Fehlleistung, etwas als Statistik zu präsentieren, das gar keine ist, sondern das Resultat einer Umfrage. Vor einigen Jahren konnten sich Schweizer (beiderlei Geschlechts) in die Brust werfen, weil ihnen eine Nationalfonds-Studie vermeintlich attestierte, in Europa die drittbesten Fremdsprachenkenntnisse zu haben, hinter Niederländern und Luxemburgern. Die Autoren der Studie hatten zwar vermerkt, dass es sich um eine Befragung über Sprachkenntnisse handelte, nicht etwa um einen Pisa-Test für Erwachsene oder sonst eine Ermittlung der tatsächlichen Vielsprachigkeit.
Doch in den Pressemeldungen ging dieser feine Unterschied entweder von Anfang an vergessen, oder mit der Zeit immer mehr. Und so haben wir es nun «wissenschaftlich», dass Deutschschweizer und Tessiner «durchschnittlich 2,2 Fremdsprachen» sprechen, Welsche aber nur 1,7. Oder sind die Romands einfach selbstkritischer? Immerhin wollen wir doch glauben, dass Schweizer verglichen mit anderen Europäern nicht zur Übertreibung neigen, dass also schon etwas dran ist an unseren Sprachkünsten.
mehr:
- Sprachlupe: Gefälschte Statistiken, die keine sind (Daniel Goldstein, Info-Sperber, 12.10.2019)
So wird mit Statistiken gelogen… {8:33}
Gerd Bosbach bei Erwin Pelzig - Lügen mit Zahlen - Statistik und Demoskopie {13:33}
ebenfalls. «Ich traue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.» Dass dieser Satz Winston Churchill zugeschrieben wird, ist wahrscheinlich ein Resultat deutscher Kriegspropaganda, wie in den Monatsheften des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg nachzulesen ist. Vielfach dokumentiert ist nur das Misstrauen des britischen Kriegspremiers gegenüber deutschen Erfolgsstatistiken, und es war wahrscheinlich besser gerechtfertigt als jenes in umgekehrter Richtung.
Statistiker hören das angebliche Zitat natürlich äusserst ungern, dabei ficht es ihr Werk eigentlich kaum an: Wenn gefälscht wird, besorgen das in der Regel andere. Oft braucht es auch gar keine Fälschung der Zahlen, damit diese falsch wahrgenommen werden: Es reicht, dass sie unsorgfältig, tendenziös oder missverständlich präsentiert werden. Bei der sprachlichen Umsetzung mathematischer Befunde geht manches daneben – ob mit oder ohne Absicht, kann hier dahingestellt bleiben.
Unfug mit Umfragen
Vielleicht am weitesten verbreitet ist die Fehlleistung, etwas als Statistik zu präsentieren, das gar keine ist, sondern das Resultat einer Umfrage. Vor einigen Jahren konnten sich Schweizer (beiderlei Geschlechts) in die Brust werfen, weil ihnen eine Nationalfonds-Studie vermeintlich attestierte, in Europa die drittbesten Fremdsprachenkenntnisse zu haben, hinter Niederländern und Luxemburgern. Die Autoren der Studie hatten zwar vermerkt, dass es sich um eine Befragung über Sprachkenntnisse handelte, nicht etwa um einen Pisa-Test für Erwachsene oder sonst eine Ermittlung der tatsächlichen Vielsprachigkeit.
Doch in den Pressemeldungen ging dieser feine Unterschied entweder von Anfang an vergessen, oder mit der Zeit immer mehr. Und so haben wir es nun «wissenschaftlich», dass Deutschschweizer und Tessiner «durchschnittlich 2,2 Fremdsprachen» sprechen, Welsche aber nur 1,7. Oder sind die Romands einfach selbstkritischer? Immerhin wollen wir doch glauben, dass Schweizer verglichen mit anderen Europäern nicht zur Übertreibung neigen, dass also schon etwas dran ist an unseren Sprachkünsten.
mehr:
- Sprachlupe: Gefälschte Statistiken, die keine sind (Daniel Goldstein, Info-Sperber, 12.10.2019)
So wird mit Statistiken gelogen… {8:33}
Gabriel Gorbach // DENKEN Zwei Punkt Null
Am 08.09.2018 veröffentlicht
Am 08.09.2018 veröffentlicht
BUCH: Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: https://amzn.to/2CwEqzC
Mit Statistiken lügen? Mit Prozentangaben lügen? Geht das überhaupt – Ja – und es passiert auch sehr häufig. In diesem Video gebe ich dir 4 Beispiele, wie dich Nachrichten (Fernsehsender & Zeitungen), Regierungen und Pharmakonzerne mit Prozentangaben getäuscht und betrogen haben. Manchmal sind diese Prozentangaben falsch und entstehen aus einem Rechenfehler. Wie das Beispiel der Mexikanischen Regierung zeigt, die durch einen einfachen Trick die Kapazität ihrer Autobahnen vermeintlich um 17% erhöhte, ohne wirklich jemals etwas zu machen, kann man aber auch ganz gezielt Fehler machen um Menschen zu manipulieren. Und das letzte Beispiel zeigt, wie der Pharmakonzern Pfizer das Mittel Atorvastatin beworben hat – Atorvastatin soll vor Schlaganfällen bewahren und laut Pfizer 50% der Menschen die es einnehmen retten – Doch ganz so ist es nicht – wieso erkläre ich dir in dem Video.
Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Nachdem du dieses Video geschaut hast (Und bestenfalls auch das Buch dazu gelesen hast: https://amzn.to/2CwEqzC) weißt Du wie mit Statistiken gelogen wird, und wie Prozentangaben zum Beeinflussen verwendet werden. Es ist mein höchstes Ziel das du verstehst, wie man mit Statistiken lügen kann, denn nur so kannst du dich auch dagegen schützen – außerdem passieren Fehler durch falsche Statistiken und Prozentangaben (Wie das Beispiel mit der Kriminalität in Chicago zeigt) die Angst und Sorge in der Bevölkerung verbreiten und so die öffentliche Meinung manipulieren.
Auf dem Kanal von DENKEN Zwei Punkt Null erkläre ich kognitive Denkfehler und Heuristiken die Jeder regelmäßig verwendet - und das ohne es überhaupt zu merken. Durch dieses absurde psychologische Verhalten wird es Uns nahezu unmöglich rationale, objektive Entscheidungen zu treffen - wir betrügen uns ständig selber! DENKEN Zwei Punkt Null möchte Dir helfen einige dieser Trugschlüsse zu identifizieren. Du sollst lernen wie unser Gehirn wirklich funktioniert, denn wir verlieren jeden Tag viel Zeit und Geld, weil wir nicht rational entscheiden können, sondern uns durch falsche Intuition manipulieren lassen.
Ähnliche Videos:
3 Mal mehr Organspender in Österreich als in Deutschland - GRUND dafür - Einfluss der Grundbedingung
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Deswegen funktionieren Horoskope (Nicht?) – Psychologie Student erklärt!! Denkfehler FORER-EFFEKT https://youtu.be/mSs1SSn33Do Psychologisches Experiment zeigt wieso wir Gesetze brauchen! PUBLIC-GOODS SPIEL – Trittbrettfahrer
https://youtu.be/RkESg-oMako
Gesetze überflüssig machen mit Nudging – Wie die Regierung uns positiv beeinflusst!
https://youtu.be/yjvkhWCtBAY
Paar interessante Quellen:
T. Bauer, G. Gigerenzer, W. Krämer: Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik. 2016
http://www.hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/...
https://www.mopo.de/sport/kuriose-sta...
Mit Statistiken lügen? Mit Prozentangaben lügen? Geht das überhaupt – Ja – und es passiert auch sehr häufig. In diesem Video gebe ich dir 4 Beispiele, wie dich Nachrichten (Fernsehsender & Zeitungen), Regierungen und Pharmakonzerne mit Prozentangaben getäuscht und betrogen haben. Manchmal sind diese Prozentangaben falsch und entstehen aus einem Rechenfehler. Wie das Beispiel der Mexikanischen Regierung zeigt, die durch einen einfachen Trick die Kapazität ihrer Autobahnen vermeintlich um 17% erhöhte, ohne wirklich jemals etwas zu machen, kann man aber auch ganz gezielt Fehler machen um Menschen zu manipulieren. Und das letzte Beispiel zeigt, wie der Pharmakonzern Pfizer das Mittel Atorvastatin beworben hat – Atorvastatin soll vor Schlaganfällen bewahren und laut Pfizer 50% der Menschen die es einnehmen retten – Doch ganz so ist es nicht – wieso erkläre ich dir in dem Video.
Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Nachdem du dieses Video geschaut hast (Und bestenfalls auch das Buch dazu gelesen hast: https://amzn.to/2CwEqzC) weißt Du wie mit Statistiken gelogen wird, und wie Prozentangaben zum Beeinflussen verwendet werden. Es ist mein höchstes Ziel das du verstehst, wie man mit Statistiken lügen kann, denn nur so kannst du dich auch dagegen schützen – außerdem passieren Fehler durch falsche Statistiken und Prozentangaben (Wie das Beispiel mit der Kriminalität in Chicago zeigt) die Angst und Sorge in der Bevölkerung verbreiten und so die öffentliche Meinung manipulieren.
Auf dem Kanal von DENKEN Zwei Punkt Null erkläre ich kognitive Denkfehler und Heuristiken die Jeder regelmäßig verwendet - und das ohne es überhaupt zu merken. Durch dieses absurde psychologische Verhalten wird es Uns nahezu unmöglich rationale, objektive Entscheidungen zu treffen - wir betrügen uns ständig selber! DENKEN Zwei Punkt Null möchte Dir helfen einige dieser Trugschlüsse zu identifizieren. Du sollst lernen wie unser Gehirn wirklich funktioniert, denn wir verlieren jeden Tag viel Zeit und Geld, weil wir nicht rational entscheiden können, sondern uns durch falsche Intuition manipulieren lassen.
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Paar interessante Quellen:
T. Bauer, G. Gigerenzer, W. Krämer: Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik. 2016
http://www.hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/...
https://www.mopo.de/sport/kuriose-sta...
Gerd Bosbach bei Erwin Pelzig - Lügen mit Zahlen - Statistik und Demoskopie {13:33}
transfun008
Am 12.04.2011 veröffentlicht
Am 12.04.2011 veröffentlicht
Kabarett-Talk Investigativ, ironisch, idyllisch und oft unberechenbar. Kabarettist und Gastgeber Frank-Markus Barwasser zeigt in Pelzig hält sich, wie man Haltung in einer Unterhaltung wahrt. Hier spricht ein Kabarettist nicht über Menschen, er spricht mit ihnen. Bewaffnet mit einer enthemmenden Bowle lud der Unruhestifter im Karohemd den Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung zum Talk
Prof. Dr. Gerd Bosbach, geboren 1953, lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen. Tiefen Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner mehrjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt
http://www.youtube.com/watch?v=QT2Vot...
--
Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Gerd Bosbach macht das an den angeblich explodierenden Ausgaben für den Sozialstaat deutlich:
"Der Sozialstaat der wuchert, der muss beschnitten werden. Es werden Zahlen genannt, das seit 1991 die Sozialausgaben in Deutschland um 70 Prozent gewachsen sind. Wenn man diese Zahl hört, erschreckt man. Auch ich erschrecke dann." Wenn man die Zahlen allerdings mal etwas genauer unter die Lupe nimmt, dann relativiert sich die hohe Prozentzahl schnell. Zum einen gibt es eine Inflationsrate. Zum anderen sind im selben Zeitraum ist auch der Wohlstand und die Wirtschaftsleistung insgesamt gestiegen.
"Denn wenn die Wirtschaft wächst, können wir auch mehr für das Soziale ausgeben. Wenn man sich die Zahlen anguckt, ist man völlig überrascht. Da ist nämlich die Sozialleistung überhaupt nicht gestiegen. Sie sind halt seit 1991 so um die 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, worin wir unsere Wirtschaft messen. Und wenn man dann noch länger in die Vergangenheit zurückguckt, halt in den Bereich von Westdeutschland, dann ist es seit 1975, haben wir, geben wir konstant 30 Prozent für Soziales aus. Und jetzt wird der Schuh ein ganz anderer. Unsere sozialen Probleme sind seit 1975 massiv gewachsen. Wir geben aber anteilsmäßig genau so viel aus wie 1975. Also haben wir keinen Wildwuchs, sondern eine Beschneidung des Sozialen."
https://www.youtube.com/watch?v=QT2Vo...
Prof. Dr. Gerd Bosbach, geboren 1953, lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen. Tiefen Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner mehrjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt
http://www.youtube.com/watch?v=QT2Vot...
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Es gibt zahlreiche Methoden, um mit Zahlen zu manipulieren. Eine weitverbreitete ist der verzerrende Umgang mit absoluten und relativen Zahlen, sprich Prozentzahlen. Gerd Bosbach macht das an den angeblich explodierenden Ausgaben für den Sozialstaat deutlich:
"Der Sozialstaat der wuchert, der muss beschnitten werden. Es werden Zahlen genannt, das seit 1991 die Sozialausgaben in Deutschland um 70 Prozent gewachsen sind. Wenn man diese Zahl hört, erschreckt man. Auch ich erschrecke dann." Wenn man die Zahlen allerdings mal etwas genauer unter die Lupe nimmt, dann relativiert sich die hohe Prozentzahl schnell. Zum einen gibt es eine Inflationsrate. Zum anderen sind im selben Zeitraum ist auch der Wohlstand und die Wirtschaftsleistung insgesamt gestiegen.
"Denn wenn die Wirtschaft wächst, können wir auch mehr für das Soziale ausgeben. Wenn man sich die Zahlen anguckt, ist man völlig überrascht. Da ist nämlich die Sozialleistung überhaupt nicht gestiegen. Sie sind halt seit 1991 so um die 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, worin wir unsere Wirtschaft messen. Und wenn man dann noch länger in die Vergangenheit zurückguckt, halt in den Bereich von Westdeutschland, dann ist es seit 1975, haben wir, geben wir konstant 30 Prozent für Soziales aus. Und jetzt wird der Schuh ein ganz anderer. Unsere sozialen Probleme sind seit 1975 massiv gewachsen. Wir geben aber anteilsmäßig genau so viel aus wie 1975. Also haben wir keinen Wildwuchs, sondern eine Beschneidung des Sozialen."
https://www.youtube.com/watch?v=QT2Vo...
Freitag, 11. Oktober 2019
Die Öko-Manipulation
Ein internes Memorandum beweist, dass die herrschenden Eliten seit vielen Jahren den Diskurs über die globale Erwärmung manipulieren.
Ja, es gab schon in der Amtszeit von George W. Bush ein Klima. Und ja, auch der Begriff „Klimaerwärmung“ war bekannt. Auch kann niemand den damaligen Politikern Untätigkeit vorwerfen. Sie gaben sich alle erdenkliche Mühe — um die Tatsachen zu verschleiern. 2002 verfasste Frank Luntz ein Memorandum für das Weiße Haus, in dem der Berater und Meinungsforscher detaillierte Vorschläge für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung machte. Das Papier wurde von Kongressabgeordneten und Regierungsmitgliedern der Republikaner genutzt. Besonders interessant: das Kapitel zur Klimafrage. Hier drohte die rechte Partei, die Meinungsführerschaft an die Demokraten zu verlieren. Umfangreiche Regulierungsmaßnahmen zum Schutz des Klimas wurden vorgeschlagen. Um diese zu verhindern, schlug Luntz den Republikanern bestimmte psychologisch wirksame Argumentationsstrategien zur Volksberuhigung vor. Das Memorandum beweist zweierlei: 1. Angehörige der „Eliten“ kannten schon lange die Gefahren der Klimaerwärmung. 2. Sie bedienen sich ausgefeilter Methoden der Massenbeeinflussung und sind sich des manipulativen Charakters dieser Methoden vollkommen bewusst.
Die Eliten haben so ihre Schwierigkeiten mit Elitenkritik. Und — das ist erfreulich — sie merken inzwischen selbst, dass das Misstrauen in der Bevölkerung wächst, dass immer weniger Menschen glauben, dass „die da oben“ es schon richten werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm den Jahrestag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 2019 zum Anlass, gegen ihrer Meinung nach unsachliche Elitenkritik zu wettern: Sie warnte davor, „die Ursache für Schwierigkeiten und Widrigkeiten vor allem und zuerst beim Staat und den sogenannten Eliten“ zu suchen, „denen man sowieso nichts glauben könne und die dem Einzelnen irgendwie nur im Wege sind“.
Nicht nur, dass wir mit ein paar harmlosen Managementfehlern zu kämpfen haben — das ganze Ökosystem steht infolge der Täuschungsstrategien der Mächtigen und unserer Neigung, diesen auf den Leim zu gehen, vor dem Kollaps. Ein hoher Preis für Gehorsam und Leichtgläubigkeit.
mehr:
- Die Öko-Manipulation (Roland Rottenfußer, Rubikon, 11.10.2019)
siehe auch:
- Ölriese Exxon wegen Falschangaben zum Klimawandel verklagt (Post, 24.10.2018)
Ja, es gab schon in der Amtszeit von George W. Bush ein Klima. Und ja, auch der Begriff „Klimaerwärmung“ war bekannt. Auch kann niemand den damaligen Politikern Untätigkeit vorwerfen. Sie gaben sich alle erdenkliche Mühe — um die Tatsachen zu verschleiern. 2002 verfasste Frank Luntz ein Memorandum für das Weiße Haus, in dem der Berater und Meinungsforscher detaillierte Vorschläge für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung machte. Das Papier wurde von Kongressabgeordneten und Regierungsmitgliedern der Republikaner genutzt. Besonders interessant: das Kapitel zur Klimafrage. Hier drohte die rechte Partei, die Meinungsführerschaft an die Demokraten zu verlieren. Umfangreiche Regulierungsmaßnahmen zum Schutz des Klimas wurden vorgeschlagen. Um diese zu verhindern, schlug Luntz den Republikanern bestimmte psychologisch wirksame Argumentationsstrategien zur Volksberuhigung vor. Das Memorandum beweist zweierlei: 1. Angehörige der „Eliten“ kannten schon lange die Gefahren der Klimaerwärmung. 2. Sie bedienen sich ausgefeilter Methoden der Massenbeeinflussung und sind sich des manipulativen Charakters dieser Methoden vollkommen bewusst.
Die Eliten haben so ihre Schwierigkeiten mit Elitenkritik. Und — das ist erfreulich — sie merken inzwischen selbst, dass das Misstrauen in der Bevölkerung wächst, dass immer weniger Menschen glauben, dass „die da oben“ es schon richten werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm den Jahrestag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 2019 zum Anlass, gegen ihrer Meinung nach unsachliche Elitenkritik zu wettern: Sie warnte davor, „die Ursache für Schwierigkeiten und Widrigkeiten vor allem und zuerst beim Staat und den sogenannten Eliten“ zu suchen, „denen man sowieso nichts glauben könne und die dem Einzelnen irgendwie nur im Wege sind“.
In ganz Deutschland will Merkel „ein solches Denken“ beobachtet haben. „Setzte sich ein solches Denken durch, führte das ins Elend.“Die Frage ist jedoch: Besteht das Elend nicht vielmehr darin, dass wir etablierten Politikern und Wirtschaftslenkern zu lange zu viel geglaubt haben? Dies rächt sich jetzt.
Nicht nur, dass wir mit ein paar harmlosen Managementfehlern zu kämpfen haben — das ganze Ökosystem steht infolge der Täuschungsstrategien der Mächtigen und unserer Neigung, diesen auf den Leim zu gehen, vor dem Kollaps. Ein hoher Preis für Gehorsam und Leichtgläubigkeit.
mehr:
- Die Öko-Manipulation (Roland Rottenfußer, Rubikon, 11.10.2019)
siehe auch:
- Ölriese Exxon wegen Falschangaben zum Klimawandel verklagt (Post, 24.10.2018)
US-Militärhilfe für Al-Qaida, ISIS-Daesh
Pentagon Uses Illicit Arms Trafficking to Channel Enormous Shipments of Light Weapons into Syria
Author’s Note and Update
This article was first published by Global Research on October 2, 2016.
The United States and its allies use arms trafficking –i.e. the unregulated illicit trade in light weapons through private traders including organized crime–, to channel large amounts of weapons and ammunition to the terrorists inside Syria.
The US led coalition uses the illicit trade in light weaponry produced in Eastern Europe, the Balkans, China, etc. for delivery to rebel groups inside Syria, including ISIS-Daesh and Al Nusra. In turn, operating out of the occupied Golan Heights, Israel’s IDF has provided weapons, ammunition, logistical support to Al Qaeda rebels operating in Southern Syria.
In a September 2016 interview, with the Koelner Stadt-Anzeiger, Jabhat al-Nusra unit commander Abu Al Ezz confirmed that the US is sending weapons to Al Nusrah through “third countries”.
“Yes, the US supports the opposition [in Syria], but not directly. They support the countries that support us. But we are not yet satisfied with this support,”
The above statement pertains to weapons deliveries by America’s allies including Saudi Arabia, Israel, Qatar and Turkey.
“when Jabhat Al-Nusra was “besieged, we had officers from Turkey, Qatar, Saudi Arabia, Israel and America here… Experts in the use of satellites, rockets, reconnaissance and thermal security cameras.” ( RT, March 17, 2017)
The article below focusses on the supply routes and illicit trade in small arms used by the Pentagon to deliver weapons to the terrorists. And these are the same terrorists who are allegedly behind the bombings in European cities including Manchester, Brussels, Paris and Nice.
These weapons produced in third countries are purchased by the Pentagon. They are then channelled to Al Qaeda and ISIS-Daesh terrorists fighting government forces in Iraq and Syria.
In a different context, CNN acknowledges that Saudi Arabia and the UAE are sending US Made weapons to Al Qaeda affiliated fighters in Yemen.
“Hodeidah, Yemen (CNN) – Saudi Arabia and its coalition partners have transferred American-made weapons to al Qaeda-linked fighters, hardline Salafi militias, and other factions waging war in Yemen, in violation of their agreements with the United States, a CNN investigation has found.” (CNN, February 2019)
The report casually places the blame on America’s Middle East proxies for having broken the terms of their agreement with the Pentagon:
“By handing off this military equipment to third parties, the Saudi-led coalition is breaking the terms of its arms sales with the US, according to the Department of Defense. After CNN presented its findings, a US defense official confirmed there was an ongoing investigation into the issue.The revelations raise fresh questions about whether the US has lost control over a key ally presiding over one of the most horrific wars of the past decade, and whether Saudi Arabia is responsible enough to be allowed to continue buying the sophisticated arms and fighting hardware. Previous CNN investigations established that US-made weapons were used in a series of deadly Saudi coalition attacks that killed dozens of civilians, many of them children.”
The Pentagon has lost control of its allies, according to CNN. The unspoken truth is thar Saudi Arabia and the UAE are acting on behalf of the US. And Washington is responsible for the death of tens of thousands of Yemeni civilians.
The CNN nonetheless confirms that “The US is by far the biggest supplier of arms to both Saudi Arabia and the United Arab Emirates, and its support is crucial to the Saudi-led coalition’s continuing war in Yemen.” CNN, op cit).
In a recent statement presidential candidate Rep Tulsi Gabbard accuses the Trump administration of channeling money and weapons to the “jihadists” in Syria:
The CIA has long been supporting a group called Fursan al Haqq, providing them with salaries, weapons and support, including surface to air missiles. This group is cooperating with and fighting alongside an al-Qaeda affiliated group trying to overthrow the Syrian government. The Levant Front is another so-called moderate umbrella group of Syrian opposition fighters. Over the past year, the United States has been working with Turkey to give this group intelligence support and other forms of military assistance. This group has joined forces with al-Qaeda’s offshoot group in Syria. (Tulsi Gabbard, US House of Rep)
Michel Chossudovsky, May 23, 2017, June 24, 2019
* * *
According to Jane’s Defence Weekly, quoting documents released by the U.S. Government’s Federal Business Opportunities (FBO), the US –as part of its “counterterrorism campaign”– has provided Syrian rebels [aka moderate Al Qaeda] with large amounts of weapons and ammunition. mehr:
- U.S. “Military Aid” to Al Qaeda, ISIS-Daesh (Prof Michel Chossudovsky, GlobalResearch, 10.10.2019)
Google-Übersetzer:
Pentagon nutzt illegalen Waffenhandel, um enorme Lieferungen leichter Waffen nach Syrien zu leiten
Anmerkung und Aktualisierung des Autors
Dieser Artikel wurde erstmals am 2. Oktober 2016 von Global Research veröffentlicht.
Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nutzen den Waffenhandel - den unregulierten illegalen Handel mit leichten Waffen durch private Händler, einschließlich des organisierten Verbrechens -, um den Terroristen in Syrien große Mengen an Waffen und Munition zuzuführen.
Die von den USA geführte Koalition nutzt den illegalen Handel mit leichten Waffen, die in Osteuropa, auf dem Balkan, in China usw. hergestellt werden, um Rebellengruppen in Syrien, darunter ISIS-Daesh und Al Nusra, zu beliefern. Die israelische IDF operiert von den besetzten Golanhöhen aus und hat Waffen, Munition und logistische Unterstützung für Al-Qaida-Rebellen bereitgestellt, die in Südsyrien operieren.
In einem Interview im September 2016 mit dem Koelner Stadt-Anzeiger bestätigte Abu Al Ezz , derBefehlshaber der Einheit Jabhat al-Nusra, dass die USA Waffen durch „Drittländer“ nach Al Nusrah schicken.
„Ja, die USA unterstützen die Opposition [in Syrien], aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Mit dieser Unterstützung sind wir aber noch nicht zufrieden. “
Die obige Erklärung bezieht sich auf Waffenlieferungen der amerikanischen Verbündeten, darunter Saudi-Arabien, Israel, Katar und die Türkei.
„Als Jabhat Al-Nusra belagert wurde, hatten wir hier Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi-Arabien, Israel und Amerika… Experten im Umgang mit Satelliten, Raketen, Aufklärungskameras und thermischen Sicherheitskameras.“ ( RT, 17. März 2017)
Der folgende Artikel konzentriert sich auf die Versorgungswege und den illegalen Handel mit Kleinwaffen, mit denen das Pentagon Waffen an die Terroristen liefert. Und das sind dieselben Terroristen, die angeblich hinter den Bombenanschlägen in europäischen Städten wie Manchester, Brüssel, Paris und Nizza stecken.
Diese in Drittländern hergestellten Waffen werden vom Pentagon gekauft. Sie werden dann an Terroristen von Al Qaida und ISIS-Daesh weitergeleitet, die gegen Regierungstruppen im Irak und in Syrien kämpfen.
In einem anderen Zusammenhang räumt CNN ein, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Waffen von US Made an mit Al-Qaida verbundene Kämpfer im Jemen senden.
„Hodeidah, Jemen (CNN) - Saudi-Arabien und seine Koalitionspartner haben in Verletzung ihrer Vereinbarungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika Waffen an mit Al-Qaida verbundene Kämpfer, hartgesottene Salafi-Milizen und andere Fraktionen, die im Jemen Krieg führen, weitergegeben CNN-Untersuchung hat ergeben. “( CNN , Februar 2019)
Der Bericht beschuldigt beiläufig die Vertreter des Mittleren Ostens der USA, die Bedingungen ihrer Vereinbarung mit dem Pentagon gebrochen zu haben:
„Indem die von Saudi-Arabien geführte Koalition diese Militärausrüstung an Dritte abgibt, bricht sie laut Verteidigungsministerium die Bedingungen für Waffenverkäufe mit den USA. Nachdem CNN seine Ergebnisse vorgelegt hatte, bestätigte ein US-Verteidigungsbeamter, dass eine laufende Untersuchung des Problems durchgeführt wurde.Die Enthüllungen werfen erneut Fragen auf, ob die USA die Kontrolle über einen wichtigen Verbündeten verloren haben, der in einem der schrecklichsten Kriege des letzten Jahrzehnts den Vorsitz innehat , und ob Saudi-Arabien die Verantwortung dafür trägt, weiterhin die hoch entwickelten Waffen und Kampfmittel kaufen zu dürfen. Frühere Untersuchungen des CNN ergaben, dass in den USA hergestellte Waffen bei einer Reihe tödlicher Angriffe der saudischen Koalition zum Einsatz kamen , bei denen Dutzende Zivilisten , darunter viele Kinder, getötet wurden. “
Laut CNN hat das Pentagon die Kontrolle über seine Verbündeten verloren. Die unausgesprochene Wahrheit ist, dass Saudi-Arabien und die VAE im Namen der USA handeln. Und Washington ist für den Tod von Zehntausenden jemenitischen Zivilisten verantwortlich.
Die CNN bestätigt jedoch, dass „die USA sowohl für Saudi-Arabien als auch für die Vereinigten Arabischen Emirate der mit Abstand größte Waffenlieferant sind und dass ihre Unterstützung für den anhaltenden Krieg der von Saudi-Arabien geführten Koalition im Jemen von entscheidender Bedeutung ist.“ CNN, aaO).
In einer kürzlichen Erklärung beschuldigt Präsidentschaftskandidat Rep Tulsi Gabbard die Trump-Administration, Geld und Waffen an die "Dschihadisten" in Syrien weitergeleitet zu haben:
Die CIA unterstützt seit langem eine Gruppe namens Fursan al Haqq und stellt ihnen Gehälter, Waffen und Unterstützung zur Verfügung, einschließlich Boden-Luft-Raketen.Diese Gruppe kooperiert und kämpft mit einer Al-Qaida-Gruppe, die versucht, die syrische Regierung zu stürzen. Die Levantenfront ist eine weitere sogenannte gemäßigte Dachgruppe syrischer Oppositionskämpfer. Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten mit der Türkei zusammengearbeitet, um dieser Gruppe nachrichtendienstliche Unterstützung und andere Formen der militärischen Unterstützung zukommen zu lassen.Diese Gruppe hat sich mit der Ablegergruppe von al-Qaida in Syrien zusammengeschlossen. ( Tulsi Gabbard, US-Repräsentantenhaus )
Michel Chossudovsky, 23. Mai 2017, 24. Juni 2019
* * *
Laut Jane's Defense Weekly, das Dokumente zitiert, die von den Federal Business Opportunities (FBO) der US-Regierung veröffentlicht wurden , haben die USA - als Teil ihrer "Anti-Terror-Kampagne" - syrischen Rebellen (auch bekannt als gemäßigte Al-Qaida) große Mengen an Waffen und Munition zur Verfügung gestellt. […]
- Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019)
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Weißhelm-Videos und die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition«
Die Propaganda und der Giftgasangriff - Michael Lüders bei Markus Lanz 05.04.2017
{11:01 – Start bei 7:02 – Lüders: »Dieses Photo ist weltweit veröffentlicht worden, verbunden mit der moralischen Anklage: Seht her, was dieses furchtbare Assad-Regime angestellt hat! […] Dieser kleine Omran wurde photographiert von einem Mann namens Mohammed Raslan […], und dieser Mohammed Raslan ist eng verbunden gewesen mit diesen Dschihadisten in Ost-Aleppo und hat sich wenige Tage, bevor er dieses Photo gemacht hat, gezeigt mit einer ominösen Dschihadisten-Miliz – zwei Leute auf diesem Photo, die nachweislich kurz zuvor für ein Propaganda-Video ein 12jähriges Kind geköpft haben. Also dieser Mann, der dieses Photo geschossen hat, ist eng verbunden mit den Dschihadisten.
Lüders bei 8:45: »Und es ist perfide zu sehen, wie solche dubiosen Medien-Center, finanziert von uns […], wiederum instrumentalisiert werden von dschihadistischen Gruppierungen, die uns wiederum verkauft werden als Freiheitskämpfer«
bis 8:58 – Lüders: »Was mich sehr wundert ist, daß es keine deutsche Zeitung gibt, die diese Zusammenhänge mal darstellt. […] Man müßte doch denken, daß alle an Recherche interessierten Journalisten ein Interesse daran haben, diese Dinge aufzugreifen. […] und ich habe den Verdacht, daß es nicht darum geht, Aufklärung zu leisten sondern darum, Feindbilder am Leben zu erhalten«}
Lüders Auftritt bei Markus Lanz (04.04.2017) hatte übrigens noch ein Nachspiel:
- “Pauschal diffamiert” – der umstrittene Nahost-Experte Michael Lüders wehrt sich gegen Medienvorwürfe (Stefan Winterbauer, meedia, 24.04.2017)
Syrian boy Omran Daqneesh survives Aleppo attack, becomes international symbol {1:01}
Netflix and the White Helmets, hand in hand with al Qaeda {1:58}
- Harakat Nour al-Din al-Zenki (Wikipedia)
- Symbolfigur Mahmoud Raslan: islamistischer Terrorist und gefeierter Fotograf der westlichen Kriegspropaganda (nemetico.wordpress.com, 30.08.2016)
- Die wahren Hintergründe über den Fotografen des „kleinen Jungen in der Ambulanz“ (Brad Hoff, unser-mitteleuropa.com, 22.08.2016)
mehr über die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition«:
- Terroristenmedien und ihre Propagandisten in westlichen Sendeanstalten verbreitet #Aleppo #Tagesschau (Ursula Behr†, urs17982, 19.08.2016)
Es dürfte nicht verwundern, daß so gut wie alle entsprechenden YouTube-, Facebook- und Twitter-Accounts mit diskriminierenden Bildern und Videos inzwischen gelöscht sind!
Auf Deutschlandfunk nova gibt es im Moment noch folgenden Artikel:
- Ohne Stringer läuft in Medien nichts (Moderator: Till Hase, Gesprächspartner: Volker Schwenck, Leiter des ARD-Studios Kairo, 12.08.2016)
Der eingebettete Link zum Podcast zur Sendung [https://www.deutschlandfunknova.de/podcasts/download/hielscher-oder-haase]
funktioniert natürlich nicht mehr…
auf
- Etwas Hintergrund über Volker Schwencks Kinderkehlendurchschneiderkumpane „Fadi al Halabi“und „Mohammed al Khatib“ #Aleppo (Ursula Behr, urs1798.wordpress.com, 18.08.2016)
findet sich folgendes Bild:
Der verlinkte Facebook-Account ist nicht mehr zugänglich…
aufrufbar ist allerdings noch [Datum: 11.10.2019] das Video eines »Bürgerreporters«:
- Video – Krieg in Syrien: ein Bürgerreporter berichtet (Tagesschau, 13.08.2016)
Hartmut Barth-Engelbart verweist/verlinkt in seinem Artikel auf eine im April 2015 freigegebene und im Mai 2015 auf judicialwatch.org hochgeladene, größtenteils geweisste, Nachricht an das US-Verteidigungsministerium PDF-Datei, die sicher nach 2010 erstellt wurde.
In einem Artikel
- Terrorismus: Die Kriegstreiber (Hintergrund, 07.04.2014)
faßt Thomas Eipeldauer die Erkenntnisse aus einem Artikel von Seymour Hersh
- The Red Line and the Rat Line (London Review of Books, 17.04.2014)
über den Chemiewaffenangriff im syrischen Ghuta vom August 2013
deutsch:
- ROTE LINIE, RATTENLINIE – Giftgas, Bürgerkrieg und Krieg - Obama, Erdoğan und Syriens Rebellen (Lettre International 105, Sommer 2014)
folgendermaßen zusammen:
Thomas Keppeler wird auf WOZ noch deutlicher:
- Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien (Rainer Rupp, KenFM, 20.12.2019)
- Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
White Helmets' bizarre ‘mannequin challenge’ in Syrian warzone {8:43}
Auf Tumblr erklärt Dominic die Funktion der Weißhelme:
zu Wagner’s Satz »Irre dürfen nicht unsere Welt regieren.«
siehe:
- Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019 – Man suche nach dem Stichwort »Timber Sycamore«)
und
- Syrien: CIA Operation „Timber Sycamore“ – Deutsche Medien verschweigen ihren Lesern die Wahrheit (Thomas Röper, Anti-Spiegel, 21.01.2019)
Schwedische Ärzte: Lebensrettende Maßnahmen der White Helmets sind gestellt und gefährlich {2:32}
Dramatisches Syrien-Video auf Malta gedreht {1:04}
- Die Inszenierungen der Weißhelme (Peter Frey, Ped's Ansichten, 25.11.2016)
Lüders bei 8:45: »Und es ist perfide zu sehen, wie solche dubiosen Medien-Center, finanziert von uns […], wiederum instrumentalisiert werden von dschihadistischen Gruppierungen, die uns wiederum verkauft werden als Freiheitskämpfer«
bis 8:58 – Lüders: »Was mich sehr wundert ist, daß es keine deutsche Zeitung gibt, die diese Zusammenhänge mal darstellt. […] Man müßte doch denken, daß alle an Recherche interessierten Journalisten ein Interesse daran haben, diese Dinge aufzugreifen. […] und ich habe den Verdacht, daß es nicht darum geht, Aufklärung zu leisten sondern darum, Feindbilder am Leben zu erhalten«}
Bananenrepublik1
Am 06.04.2017 veröffentlicht
Alter Info-Text:
Am 06.04.2017 veröffentlicht
Alter Info-Text:
Mit Rainer Langhans, Gisela Getty, Michael Lüders, Edmund Maser und Stephan Harbort. (Quelle: ZDF / Markus Lanz Videos)
Dazu: Giftgaseinsatz zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Umfeld von Konferenzen zu Syrien? Zynischer geht es nicht. – Siehe Lüders bei Lanz.
"Markus Lanz weist darauf hin, dass zur Zeit ein Wettkampf um die Deutungshoheit tobt. War es Assad, im Zusammenhang mit den Russen? Michael Lüders berichtete davon, dass auch ein früherer, massiver Giftgaseinsatz vom August 2013 Assad in die Schuhe geschoben worden war, tatsächlich aber der damalige Einsatz in der Nähe von Damaskus auf ein Zusammenspiel zwischen der Al Nusra-Front und dem türkischen Geheimdienst zurückging. In seinem aktuellen Buch „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ hat Michael Lüders den damaligen tödlichen Vorgang geschildert und belegt. (Näheres zum interessanten Buch von Michael Lüders siehe zum Beispiel)."
(siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37725)
Was geschah in Idlib? (Von Karin Leukefeld)
Syrien-Konferenz in Brüssel von vermeintlichem Giftgasangriff überschattet. Westen verurteilt Regierung – ohne Beweise
Eigentlich sollte es am Dienstag und Mittwoch in Brüssel darum gehen, wie Syrien und seine Nachbarländer in Zukunft unterstützt werden können. Eingeladen hatte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, »Kovorsitzende« waren Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Katar und Kuwait sowie die Vereinten Nationen, die von dem Syrien-Beauftragten Staffan De Mistura vertreten wurde. Vertreter von insgesamt 70 Staaten und internationalen Hilfsorganisationen waren in die belgische Hauptstadt gereist, um darüber zu beraten, wieviel Geld für welche Gebiete in Syrien und in den Nachbarländern aufgebracht werden soll – und unter welchen Bedingungen.
Doch noch bevor die ersten Gespräche beginnen konnten, bestimmte ein Luftangriff in dem syrischen Ort Khan Scheikhun (Provinz Idlib) die Tagesordnung. Mehr als 70 Menschen waren dabei am Dienstag getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Ein Krankenhaus, das die Verletzten versorgte, wurde mit einer Rakete beschossen.
Die Nachrichten über einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder »russische oder syrische Kampfjets«. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in Großbritannien sorgte für die weltweite Verbreitung der Nachricht, die »Nationale Koalition« (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Präsidenten verantwortlich. Frankreich, Großbritannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat vor. US-Außenminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Präsidenten »zu stoppen«. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen. siehe: https://www.jungewelt.de/artikel/3085...
Dazu: Giftgaseinsatz zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Umfeld von Konferenzen zu Syrien? Zynischer geht es nicht. – Siehe Lüders bei Lanz.
"Markus Lanz weist darauf hin, dass zur Zeit ein Wettkampf um die Deutungshoheit tobt. War es Assad, im Zusammenhang mit den Russen? Michael Lüders berichtete davon, dass auch ein früherer, massiver Giftgaseinsatz vom August 2013 Assad in die Schuhe geschoben worden war, tatsächlich aber der damalige Einsatz in der Nähe von Damaskus auf ein Zusammenspiel zwischen der Al Nusra-Front und dem türkischen Geheimdienst zurückging. In seinem aktuellen Buch „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ hat Michael Lüders den damaligen tödlichen Vorgang geschildert und belegt. (Näheres zum interessanten Buch von Michael Lüders siehe zum Beispiel)."
(siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37725)
Was geschah in Idlib? (Von Karin Leukefeld)
Syrien-Konferenz in Brüssel von vermeintlichem Giftgasangriff überschattet. Westen verurteilt Regierung – ohne Beweise
Eigentlich sollte es am Dienstag und Mittwoch in Brüssel darum gehen, wie Syrien und seine Nachbarländer in Zukunft unterstützt werden können. Eingeladen hatte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, »Kovorsitzende« waren Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Katar und Kuwait sowie die Vereinten Nationen, die von dem Syrien-Beauftragten Staffan De Mistura vertreten wurde. Vertreter von insgesamt 70 Staaten und internationalen Hilfsorganisationen waren in die belgische Hauptstadt gereist, um darüber zu beraten, wieviel Geld für welche Gebiete in Syrien und in den Nachbarländern aufgebracht werden soll – und unter welchen Bedingungen.
Doch noch bevor die ersten Gespräche beginnen konnten, bestimmte ein Luftangriff in dem syrischen Ort Khan Scheikhun (Provinz Idlib) die Tagesordnung. Mehr als 70 Menschen waren dabei am Dienstag getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Ein Krankenhaus, das die Verletzten versorgte, wurde mit einer Rakete beschossen.
Die Nachrichten über einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder »russische oder syrische Kampfjets«. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in Großbritannien sorgte für die weltweite Verbreitung der Nachricht, die »Nationale Koalition« (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Präsidenten verantwortlich. Frankreich, Großbritannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat vor. US-Außenminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Präsidenten »zu stoppen«. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen. siehe: https://www.jungewelt.de/artikel/3085...
Lüders Auftritt bei Markus Lanz (04.04.2017) hatte übrigens noch ein Nachspiel:
- “Pauschal diffamiert” – der umstrittene Nahost-Experte Michael Lüders wehrt sich gegen Medienvorwürfe (Stefan Winterbauer, meedia, 24.04.2017)
Syrian boy Omran Daqneesh survives Aleppo attack, becomes international symbol {1:01}
TRT World
Am 18.08.2016 veröffentlicht
Am 18.08.2016 veröffentlicht
5-year-old Omran Daqneesh was pulled from the rubble after an attack in Aleppo. His stunned face became a symbol for the plight of Syrians at war, but will that make a difference?
Subscribe: https://www.youtube.com/channel/UC7fW...
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Netflix and the White Helmets, hand in hand with al Qaeda {1:58}
HANDS OFF SYRIA
Am 22.11.2016 veröffentlicht
Am 22.11.2016 veröffentlicht
Second short doco on the US-UK funded al Qaeda support group, the White Helmets, backed by Netflix. By Steve Ezzeddine
zu Mahmoud Raslan siehe:- Harakat Nour al-Din al-Zenki (Wikipedia)
- Symbolfigur Mahmoud Raslan: islamistischer Terrorist und gefeierter Fotograf der westlichen Kriegspropaganda (nemetico.wordpress.com, 30.08.2016)
- Die wahren Hintergründe über den Fotografen des „kleinen Jungen in der Ambulanz“ (Brad Hoff, unser-mitteleuropa.com, 22.08.2016)
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| Hier posiert der Photograph Mahmoud Raslan mit Mitgliedern der islamistischen al-Zenki-Miliz. [Bildquelle: Dominic auf Twitter] |
Mitte Juli 2016 nahmen al-Zenki-Kämpfer den zwölfjährigen Jungen Abdullah Issa als „Kriegsgefangenen“ fest, durchtrennten ihm die Kehle und enthaupteten ihn anschließend. Der Mord wurde auf einem Propagandavideo festgehalten.[7] Mindestens ein Mitglied des rebellenfreundlichen Aleppo Media Center hatte Kontakt zu al-Zenki. So posierte der Fotograf Mahmoud Raslan 2016 mit Kämpfern der Zenki-Miliz. Zwei der Männer auf dem Bild waren zweifelsfrei an der Ermordung Issas beteiligt.[8][9]
[Harakat Nour al-Din al-Zenki, Wikipedia, abgerufen am 11.10.2019]==========
mehr über die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition«:
- Terroristenmedien und ihre Propagandisten in westlichen Sendeanstalten verbreitet #Aleppo #Tagesschau (Ursula Behr†, urs17982, 19.08.2016)
Yesterday some ten year old kid in Syria was beheaded by U.S. supported "moderate rebels".The "rebels" alleged that the boy was a fighter for a Palestinian group on the Syrian government side. But the boy looks very small and weak, has infusion tubes in his arm and no military attributes like a uniform or weapons.There is now additional information about the case:8:08 AM - 20 Jul 2016 Elijah J. Magnier @EjmAlrai
#Palestinian child, Abdullah Issa, was at Hospital, beheaded by Mateen al-Nahlawee coz his father is a militant.
#Palestinian Abdullah Issa was suffering from lack of oxygen n the bloodstream causes thalassemias and needed blood transfusion every month+
He was not fighting among Al-Quds pro-gov group but his father. He was a patient at the Hospital in #Aleppo when beheaded by pro-#US Zinki.The five "individuals" who killed the child are members of the Harakat Nour al-Din al-Zenki, a group supported by the CIA as well as with Saudi money and weapons. The group issued a statement on the case. It called it "an act of an individual" and blamed the "international community" for its problems. While only one person does the cutting the video shows that the five "individuals" are clearly acting as a group, cheering Takbeer and Allahu Akbar during and after the beheading.
Gestern wurde ein zehnjähriges Kind in Syrien von von den USA unterstützten "gemäßigten Rebellen" enthauptet .Die "Rebellen" gaben an, der Junge sei ein Kämpfer für eine palästinensische Gruppe auf Seiten der syrischen Regierung. Aber der Junge sieht sehr klein und schwach aus, hat Infusionsschläuche im Arm und keine militärischen Attribute wie Uniform oder Waffen.Es gibt jetzt zusätzliche Informationen zu dem Fall:08:08 - 20.07.2016 Elijah J. Magnier @EjmAlrai
#Das palästinensische Kind Abdullah Issa war im Krankenhaus und wurde von Mateen al-Nahlawee enthauptet, da sein Vater ein Militant ist. # Der Palästinenser Abdullah Issa litt an Sauerstoffmangel in der Blutbahn, der zu Thalassämien führte, und benötigte jeden Monat eine Bluttransfusion +
Er kämpfte nicht unter Al-Quds pro-gov Gruppe, sondern unter seinem Vater. Er war ein Patient im Krankenhaus in Aleppo, als er von Pro-US-Zinki enthauptet wurde.Die fünf "Individuen", die das Kind getötet haben, sind Mitglieder der Harakat Nour al-Din al-Zenki, einer Gruppe, die von der CIA sowie mit saudischem Geld und Waffen unterstützt wird . Die Gruppe gab eine Erklärung zu dem Fall ab. Es nannte es "eine Handlung eines Individuums" und beschuldigte die "internationale Gemeinschaft" für ihre Probleme. Während nur eine Person den Schnitt macht, zeigt das Video, dass die fünf "Individuen" eindeutig als Gruppe agieren und Takbeer und Allahu Akbar während und nach der Enthauptung jubeln.
[b, U.S. Considers "Pause" In Supplies For Group Beheading Sick Child (Moon of Alabama, 20.07.2016 – Google-Übersetzer]Auf Ursula Behrs Blog gibt es noch ein kurzes Video, das Abdullah Issa wenige Minuten vor seiner Ermordung zusammen mit seinen Entführern auf einem PickUp zeigt…
Es dürfte nicht verwundern, daß so gut wie alle entsprechenden YouTube-, Facebook- und Twitter-Accounts mit diskriminierenden Bildern und Videos inzwischen gelöscht sind!
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| Screenshot des Tagesschau-Artikels auf Ursula Behrs Blog (der Artikel selbst ist nicht mehr aufrufbar) nicht mehr funktionierender Link: https://www.tagesschau.de/ausland/aleppo-285.html |
- Ohne Stringer läuft in Medien nichts (Moderator: Till Hase, Gesprächspartner: Volker Schwenck, Leiter des ARD-Studios Kairo, 12.08.2016)
Der eingebettete Link zum Podcast zur Sendung [https://www.deutschlandfunknova.de/podcasts/download/hielscher-oder-haase]
funktioniert natürlich nicht mehr…
auf
- Etwas Hintergrund über Volker Schwencks Kinderkehlendurchschneiderkumpane „Fadi al Halabi“und „Mohammed al Khatib“ #Aleppo (Ursula Behr, urs1798.wordpress.com, 18.08.2016)
findet sich folgendes Bild:
Der verlinkte Facebook-Account ist nicht mehr zugänglich…
aufrufbar ist allerdings noch [Datum: 11.10.2019] das Video eines »Bürgerreporters«:
- Video – Krieg in Syrien: ein Bürgerreporter berichtet (Tagesschau, 13.08.2016)
mein Kommentar:Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht gebombt werden, obwohl schon damals eine – seither veröffentlichte – Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor gewarnt hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten bestand. […][Hartmut Barth-Engelbart, Hillary Clinton für Giftgaseinsatz in Syrien verantwortlich – nicht Assad, barth-engelbart.de, 04.05.2016]
Hartmut Barth-Engelbart verweist/verlinkt in seinem Artikel auf eine im April 2015 freigegebene und im Mai 2015 auf judicialwatch.org hochgeladene, größtenteils geweisste, Nachricht an das US-Verteidigungsministerium PDF-Datei, die sicher nach 2010 erstellt wurde.
In einem Artikel
- Terrorismus: Die Kriegstreiber (Hintergrund, 07.04.2014)
faßt Thomas Eipeldauer die Erkenntnisse aus einem Artikel von Seymour Hersh
- The Red Line and the Rat Line (London Review of Books, 17.04.2014)
über den Chemiewaffenangriff im syrischen Ghuta vom August 2013
deutsch:
- ROTE LINIE, RATTENLINIE – Giftgas, Bürgerkrieg und Krieg - Obama, Erdoğan und Syriens Rebellen (Lettre International 105, Sommer 2014)
folgendermaßen zusammen:
Damals sollen unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 280 und 1 700 Menschen durch ein Nervengift getötet worden sein. International galt bald der syrische Präsident Baschar Al-Assad als Urheber des Angriffs, obwohl schon damals vieles dagegen sprach. US-Präsident Barack Obama sah die zuvor von ihm benannte „rote Linie“ überschritten, Planungen für einen militärischen Angriff auf Syrien begannen.
Warum es dann doch zu keinen flächendeckenden Bombardements syrischer Ziele kam, bildet die Ausgangsfrage, die Seymour Hersh stellt und unter Berufung auf Quellen im Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten so beantwortet:
Die US-Behörden seien dahinter gekommen, dass es sich bei dem Giftgas-Angriff um eine Aktion handelte, die ein militärisches Eingreifen Washingtons erzwingen sollte, und die Hintermänner im Staatsapparat des NATO-Mitglieds Türkei hatte.
Thomas Keppeler wird auf WOZ noch deutlicher:
US-Präsident Barack Obama sei nach dem Giftgasangriff auf den syrischen Ort Ghuta mit mutmasslich über tausend Toten im August vergangenen Jahres bereit gewesen, einen massiven Raketenschlag gegen Baschar al-Assad und seine Armee anzuordnen. Dann aber habe ihn sein eigener Geheimdienst zurückgepfiffen. Die Spione glaubten, herausgefunden zu haben, dass nicht syrische Regierungstruppen den chemischen Kampfstoff Sarin eingesetzt hatten, wie es von der westlichen Presse allenthalben nahegelegt wurde. Tatsächlich sei die islamistische Al-Nusra-Miliz dafür verantwortlich, und die Türkei habe dabei geholfen.
[Thomas Keppeler, Die Rote Linie, die Rattenlinie und die Ignoranz, WOZ, 17.04.2014]mehr zu den Weißhelmen:
- Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien (Rainer Rupp, KenFM, 20.12.2019)
Die Bundesregierung hat sich in Form von Angela Merkels Außenminister Heiko Maas offiziell mit der Propaganda- und Terroristengruppe Weißhelme getroffen und die vom Westen finanzierte Fälscher-, Mörder- und Vergewaltigertruppe, die eng mit den Al-Qaida-Terroristen im Syrienkrieg verbunden ist, via Twitter-Mitteilung als „Symbol der Menschlichkeit und Hoffnung“ bezeichnet.
Hier unten einige weitere „Ich bin Weißhelm und Al-Qaida-Terrorist“-Fotos aus den Kommentaren zu dem entsprechenden Twitter-Posting der Bundesregierung (Auswärtiges Amt), als Ergänzung zu meinen Artikel „Weißhelm-Terroristen“ (Die Bilder/Screenshots aus diesem Artikel unten anbei). Bitte beachten Sie auch den relativ neuen Artikel „Die Fälschungen der Weißhelme“ sowie weitere Beiträge zu den Weißhelmen.
Bei Angela Merkels Außenminister Heiko Maas‘ Provokateur-Aktion dürfte unter anderem auch der Hintergedanke im Spiel sein, Kritiker an der Weißhelmebande als Nazis hinzustellen, die Muslime attackieren. Das ist nicht nur hochgradig schwachsinnig, sondern wird auch durch Heiko Maas‘ Huldigung des Asow-Nazibataillons konterkariert, welches mit der NATO eng zusammenarbeitet und vor einigen Monaten auf dem Nazifestival im thüringischen Themar um neue Rekruten für die „russische Front“ warb.
[Jens Bernert, Mehr Weißhelm-Terroristen, Blauer Bote, 18.08.2018]
- Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
RT
Am 22.11.2016 veröffentlicht
Am 22.11.2016 veröffentlicht
The video that shows members of Syria’s White Helmets partaking in the popular 'Mannequin Challenge' with an injured man, was first posted online by the Revolutionary Forces of Syria Media Office (RFS), an anti-Assad media outlet. #MannequinChallenge was in the video’s title along with 'edge of death.'
The video was not shared on the White Helmets' social media pages and has since been removed from RFS social media.
READ MORE: http://on.rt.com/7vrz
…und danach gibt’s noch ein Gruppen-Photo:The video was not shared on the White Helmets' social media pages and has since been removed from RFS social media.
READ MORE: http://on.rt.com/7vrz
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| Bildquelle: Dominic auf Twitter |
Wie es sich gezeigt hat, bietet Massaker-Marketing dem Westen die notwendigen Argumente für eine Einmischung, welche so weit aus diplomatischer und finanzieller Unterstützung für die Opposition, Waffenlieferungen und Ausbildung für Kämpfer und vereinzelten Bombardierungen besteht. Es gibt inzwischen genügend ernstzunehmende Hinweise, dass Rebellen gezielt Massaker verschiedenster Art begangen haben, um diese der Regierung anzuhängen. Belege zu Massaker oder Aufnahmen hysterisch agierender “Ärzte” werden über das Videoportal YouTube verbreitet - immer begleitet von Hilferufen an die “internationale Gemeinschaft”, sprich NATO, für eine “Intervention”. Libyen wies den Weg. NATO macht Regierungssturz möglich - schnell, brutal, ohne lange Fragen zu den Folgen und bezahlt vom Austerität gebeutelten westlichen Steuerzahler.
“Es muss etwas passieren!” So betitelt 'taz.de’ am 22. August 2013 einen Artikel über Syrien. Genau so wollten es wohl auch die Rebellen lesen. Wer aber hat am 21. August wirklich Giftgas östlich von Damaskus eingesetzt? An diesem Tag begann im Ost-Ghouta ein Einsatz der syrischen Armee. Der strategisch bedeutsame Ort Jobar gilt als ein mögliches Einfallstor zu Damaskus. Mehr als ein halbes Jahr zuvor wurde der Ort von der 'Nusra-Front’ genannten syrischen Al-Kaida besetzt und war deshalb längst von Zivilisten leer gefegt. Gleichzeitig war in dieser Woche ein Team von UN-Inspektoren in Syrien eingetroffen um zu untersuchen, ob chemische Kampfstoffe eingesetzt wurden. Dessen wurde Syrien bereits mehrmals im Verlauf des damals zweijährigen Konflikts beschuldigt. Ausgerechnet ein paar Kilometer entfernt vom Hotel des UN-Teams soll also die Regierung einen Giftgas-Angriff ausgeführt haben, mit angeblich bis zu 1'729 Opfern in einem Ort, welcher zu diesem Zeitpunkt kaum noch Zivilisten, ganz zu schweigen Kinder beherbergte? Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in dortige “Krankenhäuser” eingeliefert worden sein. Der Leiter der Untersuchungskommission der UN vor Ort, Professor Åke Sellström, sagte 2014 in einem Interview in der Februar-Ausgabe von CBRNe World, dass die Zahlen von Toten und Verletzten “nicht glaubwürdig” wären. Nach US-Angaben allerdings, befanden sich unter den Toten auch 426 Kinder. Leichen von Kindern wurden in der Tat theatralisch auf dem Boden aneinander gereiht und mit Gusto fotografiert und gefilmt. Kein Medien-Interesse fand jedoch die Tatsache, dass getötete Kinder, welche in den Videos der Rebellen zu sehen waren, teilweise identifiziert wurden von ihren Angehörigen aus dem weit entfernten Latakia. Um den 11. August herum wurden dort von Rebellen Zivilisten aus einer Reihe von Dörfern entlang der Küste entführt. Darunter auch viele Frauen und Kinder.
Am 13. September 2013 wurde über diesen C-Waffen-Angriff ein offizieller UN-Bericht veröffentlicht, der aber nicht feststellen durfte, wer verantwortlich war, sondern lediglich, ob ein solcher Angriff überhaupt statt gefunden hatte. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung vom 30. September, ging der syrische Aussenminister Walid Muallem auf den Vorfall vom 19. März in Khan al-Asal bei Aleppo ein und sagte, dass Syrien um eine Untersuchungsmission gebeten habe, aber mit der Forderung, dass das Mandat auch die Befähigung zur Bestimmung der Schuldfrage einschliesst. USA, Frankreich und Grossbritannien hätten jedoch die Aufgabe der Mission darauf begrenzt nur zu entscheiden, ob chemische Waffen eingesetzt wurden oder nicht. Weder vor dem Erscheinen des Reports noch nachher, hielten sich die meisten westlichen Medien an die Fakten oder die einfache Tatsache der nicht existierenden Schuldzuweisung. Viele Journalisten klagten systematisch die syrische Regierung an und gaben damit ein weiteres Land zur NATO-Bombardierung frei.
Unter dem Titel “Unheimlicher Assad”, hetzt beispielsweise der Kolumnist Franz Josef Wagner am 30. August 2013 in der Bild-Zeitung: “Für mich gehört Assad in die Psychiatrie. Er ist ein Irrer. Ein Unberechenbarer. Ein Gaddafi. Ein Idi Amin. Ein Hitler. Er ist ein Doktor des Bösen. Man muss ihn niederbomben. Irre dürfen nicht unsere Welt regieren.” Am 31. August 2013 kündigte der US-Präsident die Durchführung eines Militäreinsatzes als Reaktion auf den Giftgas-Vorfall an und am 10. September 2013 wandte sich Obama in einer TV-Ansprache an die US-Bevölkerung: “Assads Regierung hat über eintausend Menschen vergast. Wir wissen, dass das Assad-Regime das zu verantworten hat … Und deswegen habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, dass es im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten ist, mit einem gezielten Militärschlag auf den Chemiewaffeneinsatz des Assad-Regimes zu reagieren.” Obama hat sich mit der Ankündigung einer Militärintervention beim Überschreiten der roten Linie selbst unter Zugzwang gesetzt und dann, nachdem er die Verantwortung des “Assad-Regimes” für den C-Waffeneinsatz bewiesen haben will, den Zugzwang erneuert und gleichzeitig eine vage Legitimation für einen neuen US-Krieg geschaffen. Ein Jahr zuvor mag es der als geschickter Redner berühmte Präsident nur etwas unglücklich formuliert haben - seine jetzige Ansprache war aber, wie er sagte, “reiflich überlegt”. Kein Zweifel also, der Friedenspreisträger wollte ein weiteres Land bombardieren. Dass es dazu nicht kam, war der Diplomatie von Russland zu verdanken. Syrien schloss sich der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) an - alle C-Waffen wurden vernichtet. Damit hätte es eigentlich Still werden sollen um Beschuldigung gegen den syrischen Staat wegen Giftgas.
[Dominic H., Adoptierte weisse Helme in Syrien in einer Gaswolke aus einem Fass, Tumblr, 03.05.2015 – Links im Text und auch Hervorhebungen von mir hinzugefügt – unter dem Text – sehr lesenswert! – jede Menge Links]mein Kommentar:
zu Wagner’s Satz »Irre dürfen nicht unsere Welt regieren.«
siehe:
- Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019 – Man suche nach dem Stichwort »Timber Sycamore«)
und
- Syrien: CIA Operation „Timber Sycamore“ – Deutsche Medien verschweigen ihren Lesern die Wahrheit (Thomas Röper, Anti-Spiegel, 21.01.2019)
Schwedische Ärzte: Lebensrettende Maßnahmen der White Helmets sind gestellt und gefährlich {2:32}
RT Deutsch
Am 08.03.2017 veröffentlicht
Am 08.03.2017 veröffentlicht
Erst vor wenigen Tagen wurde eine Dokumentation über die vermeintliche Hilfsorganisation White Helmets in Hollywood mit einem Oscar ausgezeichnet. Doch die Kritik an der Organisation reißt nicht ab. Das neueste Beispiel: Schwedische Mediziner die für die Organisation Schwedische Ärzte für Menschenrechte arbeiten, haben sich ein Video mit „lebensrettenden Maßnahmen“ der White Helmets an kleinen Kindern angeschaut. Ihr Fazit ist schockierend. Laut den Medizinern entsprechen die in dem Video zu sehenden Maßnahmen in keiner Weise dazu, Leben zu retten. Im Gegenteil, die Maßnahmen werden von den Medizinern sogar als kontraproduktiv und gefährlich eingestuft. Die Mediziner gehen auch davon aus, dass die Kinder in dem Video schon tot waren, als die Maßnahmen ausgeführt und gefilmt wurden.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Dramatisches Syrien-Video auf Malta gedreht {1:04}
euronews (deutsch)
Am 16.11.2014 veröffentlicht
Am 16.11.2014 veröffentlicht
Millionen Menschen hatte das Video auf YouTube tief bewegt: Ein kleiner Junge begibt sich offenbar im syrischen Bürgerkrieg in Todesgefahr, um seine Schwester zu retten. Jetzt ist klar: Die Szene ist nicht echt, Alles ist nur gespielt. Eine Gruppe von Filmemachern aus Norwegen hat jetzt zugegeben, die Geschichte inszeniert zu haben. "Wir haben das Ganze auf Malta gedreht," sagt Einer von ihnen names Lars Klevberg, "Alles sollte so echt aussehen wie möglich. Wir wollten aufrütteln und fragen, ob…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2014/11/16/dra...
zu dem Video siehe auch:LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2014/11/16/dra...
- Die Inszenierungen der Weißhelme (Peter Frey, Ped's Ansichten, 25.11.2016)
zuletzt aktualisiert am 19.03.2020 (gelöschtes Lanz-Video zum dritten Mal neu eingebettet)
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