Dienstag, 23. Juni 2020

Corona, der Hotspot, die Quarantäne und das Geschmäckle

Lockdown in Gütersloh: Corona-Ausbruch bei Clemens Tönnies {15:48}

DER SPIEGEL
Am 22.06.2020 veröffentlicht 
Ganze Straßenzüge abgeriegelt, siebentausend Arbeiter in Quarantäne und ein Fleischfabrikant, der Fehler eingesteht. Die Folgen des Corona-Ausbruchs bei Clemens Tönnies sind gravierend. Schulen und KITA's sind im Landkreis wieder geschlossen. Und es gibt neue Vorwürfe gegen das Unternehmen. Hygienevorschriften könnten schon länger verletzt worden sein. Tönnies bestreitet das.
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Dr. Wodarg: "Kann es sein, dass die vielen SARS-CoV-2-PCR—Positiven auf Schlachthöfen …

Lehrer MaPhy
Am 23.06.2020 veröffentlicht 
(Sapere aude!) ... eine Folge von Kreuzreaktionen auf die in der Veterinärmedizin üblichen Corona-Impfungen sind?" Mir fiel eine andere Frage dazu ein.
Hier der Link zur Webseite: https://www.wodarg.com/v Auch zum IfSG mein Video: https://www.youtube.com/watch?v=_fqUS…
Gegen Coronaviren werden zum Beispiel folgende Schlachttiere geimpft Rinder (Kälber), Schweine, Geflügel. Aber auch Haustiere wie Hunde, Katzen oder Pferde werden gegen Coronaviren immunisiert.
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Kann es sein, dass die vielen SARS-CoV-2-PCR—Positiven auf Schlachthöfen eine Folge von Kreuzreaktionen auf die in der Veterinärmedizin üblichen Corona-Impfungen sind? 
Gegen Coronaviren werden zum Beispiel folgende Schlachttiere geimpft Rinder (Kälber), Schweine, Geflügel. Aber auch Haustiere wie Hunde, Katzen oder Pferde werden gegen Coronaviren immunisiert.
Hier ein wenig Literatur dazu.

[Quelle: Wolfgang Wodarg, AKTUELLE FRAGE an die PCR-Spezialisten, wodarg.com, 18.06.2020]

Bisher keine offizielle Reaktion auf das Hilfsangebot: Hopp Tönnies und der Staat {8:50}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 23.06.2020 veröffentlicht 
Ich frage mich wie es sein kann, dass laut den Daten des Robert-Koch-Instituts seit der 1. April Woche in den so genannten Sentinelproben keine Sars-CoV-2 Viren mehr nachgewiesen wurden und dies keine Auswirkung auf den Lockdown und die medizinischen Maßnahmen hat.Ich frage mich wie es sein kann, dass laut den Daten des Robert-Koch-Institutsseit der 1. April Woche in den so genannten Sentinelproben keine Sars-CoV-2 Viren mehr nachgewiesen wurden und dies keine Auswirkung auf den Lockdown und die medizinischen Maßnahmen hat
Ich frage mich warum die Bundesregierung Bill Gates und Dietmar hopp in die selbe Firma investieren und nachdem nicht mehr genug Krankheitsfälle da sind ein enger Freund von Dietmar hopp in seinem Schlachtbetrieb auf einmal ausreichend erkrankte auftreibt.
Ich bitte das Robert-Koch-Institut die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Herrn Clemens Tönnies Herrn Dietmar hopp und Herrn Laschet darum Kontakt mit mir aufzunehmen damit wir alle positiv getesteten noch einmal testen können.
Wir verfügen über den modernsten und sichersten PCR Test der auf dem Markt erhältlich ist und bieten den kostenlos an auch um den erneuten Lockdown von Gütersloh wieder aufzuheben.
Es kann nicht sein dass die Bürger dieser Region wieder in Haft genommen werden ohne dass hier für zwingende Gründe bestehen.

In der virologischen Surveillance der AGI wurden in der 24. KW 2020 in 8 von 36 eingesandten Proben (22 %) Rhinoviren nachgewiesen. Seit der 15. KW 2020 wurde keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.
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Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 18.06.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND, RKI, 18.06.2020, Abschnitt »Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen«, 2. Absatz. S. 11 unten – Hervorhebung von mir]
mehr zu der Arbeitsgemeinschaft Influenza, ihrem Netzwerk von Sentinel-Praxen (Grippe-Web) und ihren Wochenberichten:
- Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)

- MIT 300 MILLIONEN EURO – Bundesregierung steigt bei Impfstoffhersteller CureVac ein (WELT, 15.06.2020)
zur CureVac-Beteiligung des Bundes:
Was will Peter Altmaier mit Curevac? (Kommentar von Tim Bartz, SPON, 24.06.2020)
300-Millionen-Beteiligung an Impfstoff-Firma: Der Staat hat bei Curevac nichts zu suchen (Kommentar von Tim Bartz, SPON, 19.06.2020)
Impfstoffe sind die neuen Spaßbäder (Beat Balzli, Tagesspiegel, 17.06.2020)
Tübinger Firma Curevac startet Studie Warum der Impfstoff so revolutionär ist und vor welchen Hürden er steht (Sascha Karberg, Tagesspiegel, 17.06.2020

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Curevac wurde von 2006 bis 2014 alleinig von der Dievini Hopp BioTech Holding, einer Biotech-Venture Capital-Gesellschaft von SAP-Gründer Dietmar Hopp, finanziert, darunter 80 Mio. Euro im September 2012. Das Kapital von Curevac wuchs durch dieses Investment auf insgesamt 145 Mio. Euro;[30] Hopp war zu dem Zeitpunkt damit zu rund 90 % an Curevac beteiligt.[31] Im Februar 2015 wurde die Bill & Melinda Gates Foundation als neuer Investor gewonnen und im Oktober 2015 wurde ein Private Placement mit fünf weiteren Investoren (Baillie Gifford, Chartwave Ltd., Coppel Familie, Northview und Sigma Group) und einem Volumen von 98,7 Mio. Euro durchgeführt. Dabei investierte die Bill & Melinda Gates Foundation 46 Mio. Euro in Curevac.[32] Die Dievini Hopp BioTech Holding engagierte sich gleichzeitig für eine weitere Einzahlung von 21 Mio. Euro. 2016 wurden im Zuge einer weiteren Kapitalerhöhung zwei neue Investoren, die baden-württembergische Investitionsbank L-Bank und die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, hinzugewonnen, die insgesamt 26,5 Mio. Euro investierten. 2017 erfolgte eine weitere Kapitalerhöhung unter Beteiligung des US-Pharmakonzerns Eli Lilly & Co. in Höhe von 45,0 Mio. Euro. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Curevac über die Ausgabe von Anteilen über 360 Mio. Euro eingeworben.[4]Im Juni 2020 gab die Bundesregierung bekannt, dass die staatseigene Förderbank KfW sich mit 300 Millionen Euro an Curevac beteiligen wird.[33] Die KfW wird damit einen Anteil von etwa 23 Prozent an Curevac halten;[33] das Unternehmen wird somit mit ca. 1,3 Mrd. Euro bewertet.
[
Curevac, Finanzierung, Wikipedia, abgerufen am 24.06.2020]
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Vollends der Realität enthoben, von Angst- und Grusellust erfüllt, offenbarten sich die Intellektuellen. „Was ist das für eine Gesellschaft, die keinen anderen Wert mehr hat als das eigene Überleben?“, fragte der italienische Staatsphilosoph Giorgio Agamben – als gäbe es eine solche Gesellschaft. „Das westliche System wird sich als ebenso autoritär erweisen wie das Chinas“, sagte Deutschlands Experte für Alles, Peter Sloterdijk – als warteten Berliner Kadersozialisten nur darauf, Deutschland endlich zur ‚Securitokratie‘ umbauen zu können. „Wir leben in einem quasi grundrechtsfreien Zustand“, sagte der Verfassungsrechtler Christoph Möllers – als würde gerade die Meinungs-, Berufs- und Religionsfreiheit abgeschafft; als erlebte man, wie die Deutschen in diesem Frühling überwacht und weggesperrt würden, nicht wie sie Spargel äßen, Wein tränken – und Zeitung läsen, um die Gedankenabenteuer von Philosophen und Rechtsgelehrten zu genießen. 
[Dieter Schnaas, 
Die Corona-Verschwörer (Wirtschaftswoche, 16.05.2020)


Die Rede von Ernst Wolff in Stuttgart

Vor uns liegt ein wirtschaftlicher Supergau | Ernst Wolff Rede in Stuttgart {13:44}

GD-TV Schwäbisch Gmünd
Am 21.06.2020 veröffentlicht 
Mehr Info's unter: ► https://querdenken-711.de
#Querdenken711

siehe auch:
Hypnosetag 104: Philanthropie als Geschäftsmodell und die unerreichbare Null (Post, 13.05.2020)
The Wolff of Wall Street: Wirtschaftssanktionen (Ernst Wolff, KenFM, 24.01.2020)
- Tagesdosis 24.11.2018 – Geldschöpfung per Mausklick – So funktioniert Finanzherrschaft (Post, 25.11.2018)

Rainer Langhans wird 80: "Bester Sex war mit Uschi"


Er war Teil der Studentenbewegung und Bewohner der Polit-Wohngemeinschaft Kommune I, wo neue Wege des Zusammenlebens und der Liebe im Vordergrund standen. Zum 80. Geburtstag der 68er-Ikone erinnert sich Rainer Langhans und bereut nichts.

ntv: Wie fühlt es sich an, 80 Jahre alt zu sein?
Langhans: Irreal. Ich fühle mich immer jünger werdend. So 12, 13, 14 Jahre alt. Und gleichzeitig sagen alle immer 'ah, 80!' Der Körper ist auch noch nicht so runtergekommen, dass mir das dauernd meinem inneren Gefühl widerspricht, sodass ich mich eigentlich bestens damit fühle.

Sie haben so ein bewegtes Leben hinter sich, wie halten Sie sich fit? Sie sehen ja höchstens aus wie 65!
Meine Vermutung ist natürlich, dadurch dass ich innerlich jünger werde, also mehr und mehr wieder zum Kind werde, dass das Äußere dann mitzieht. Ich übe aber auch das Sterben. Also, dieses aus dem Körper herausgehen, was jetzt schon mal durch das Alter allmählich an mich herantritt. Ich habe auch eine Möglichkeit entdeckt, wie das geht.

Haben Sie Angst vorm Sterben? Beunruhigt Sie das?
Ich würde schon sagen, dass ich diese Angst habe, ja. Ich kann noch nicht einfach aus dem Körper herausgehen und dann wieder zurückkehren, was ja der Inhalt meines inneren Weges letztendlich ist.

Bereuen Sie etwas?
Nee, eigentlich nicht. Ich habe alle Dinge, die schrecklich waren und die ich falsch gemacht habe, letztendlich zu einem Lernprozess nutzen können. Insofern sind all die Fehler, wenn man so will, eben doch Schritte geworden. Ein Vorwärtskommen. Ich sage immer, eigentlich ist der Mensch so, dass er sich nur scheiternd nach vorne bewegt. Jedes Scheitern ist ein Schritt nach vorne, wenn du es richtig verstehst und dich damit entsprechend auch verbindest. Diese Erfahrung, die ich auch mühselig gelernt habe, durch dieses Nach-Innen-gehen, die ist sehr gut.

mehr:
siehe auch:


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Der Großteil der Berliner Presse, allen voran Publikationen des Springer-Verlagsberichtete über die Ereignisse des 2. Juni 1967 ausschließlich als Gewaltausbrüche von seiten der Studenten und stellte die Polizei lediglich als korrekt handelnde Opfer dar. Die Veröffentlichung des Fotos eines prügelnden Jubelpersers mit Totschläger in der Hand wurde von allen Zeitungen Westberlins abgelehnt. Ein Foto einer von Polizeiknüppeln verletzten Augenzeugin hingegen wurde auf den Titelseiten von Springer-Publikationen als „Opfer des studentischen Terrors“ verfälscht.[5] Der Springer-Presse wurde von Seiten der Studenten vorgeworfen „statt ihrer Informationspflicht zu genügen und wahrheitsgemäß über die Unruhe der Studenten zu berichten, hat sie die Bevölkerung systematisch gegen die Studenten aufgehetzt.“[6] Dies hatte auch konkrete Auswirkungen, als beispielsweise ein Verwaltungsangestellter, der lediglich Rudi Dutschke ähnlich sah, von einem Bürger-Mob verfolgt wurde, der ihm „Schlagt den Dutschke tot“ und „Hängt ihn auf“ hinterherrief.[5]
[
Jubelperser, Presseberichterstattung, Wikipedia, abgerufen am 27.06.2015 – Hervorhebung von mir]

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zum Vergleich die aktuelle Wikipedia-Version der entsprechenden Textpassage:

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Der Großteil der Berliner Presse berichtete über die Ereignisse des 2. Juni 1967 ausschließlich als Gewaltausbrüche vonseiten der Studenten und stellte die Polizei lediglich als korrekt handelnde Opfer dar. Die Veröffentlichung des Fotos eines prügelnden Jubelpersers mit Totschläger in der Hand wurde von allen Zeitungen Westberlins abgelehnt. Ein Foto einer von Polizeiknüppeln verletzten Augenzeugin hingegen wurde auf den Titelseiten von Springer-Publikationen als „Opfer des studentischen Terrors“ verfälscht.[5] Der Springer-Presse wurde vonseiten der Studenten vorgeworfen „statt ihrer Informationspflicht zu genügen und wahrheitsgemäß über die Unruhe der Studenten zu berichten, hat sie die Bevölkerung systematisch gegen die Studenten aufgehetzt.“[6] Dies hatte auch konkrete Auswirkungen, als beispielsweise ein Verwaltungsangestellter, der lediglich Rudi Dutschke ähnlich sah, von einem Bürger-Mob verfolgt wurde, der ihm „Schlagt den Dutschke tot“ und „Hängt ihn auf“ hinterherrief.[5]
[
Jubelperser, Presseberichterstattung, Wikipedia, abgerufen am 08.12.2019 – Hervorhebungen von mir]
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Bei den Festgenommenen handelte es sich u. a. um Ulrich Enzensberger, Volker Gebbert, Klaus Gilgenmann, Hans-Joachim Hameister, Wulf Krause, Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans und Fritz Teufel.[4] Die Bild-Zeitung titelte: „Attentat auf Humphrey“ und Die Zeit: „Elf kleine Oswalds“. Sogar die New York Times berichtete über den „gefährlichen“ Plan von acht Kommunarden, ihren Vize mit Pudding, Joghurt und Mehl zu attackieren, sodass Uwe Johnson seinen Freund und Nachbarn Günter Grass beauftragte, diese Studenten aus seiner Wohnung zu entfernen. Die Kommunarden wurden schon am nächsten Tag aus der U-Haft freigelassen, gaben ihre erste Pressekonferenz und wurden von nun an in den Zeitungen des Axel Springer Verlags „Horror-Kommunarden“ genannt.
[
Kommune I, Das „Pudding-Attentat“, 4. Absatz, Wikipedia, abgerufen am 27.06.2015 – Hervorhebungen von mir]
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Angela Davis: »Es gibt keine Garantie«


Angela Davis ist eine Veteranin der Bürgerrechtsbewegung. Sie hat schon als Kind an eine veränderbare Welt geglaubt


Wir schreiben das Jahr 1972, und Angela Davis wurde gerade gefragt, ob sie denn die Gewaltanwendung der Black Panthers gutheiße. Sie sitzt vor den himmelblau gestrichenen Wänden einer Zelle in einem kalifornischen Gefängnis, trägt einen roten Rollkragenpullover, ihren charakteristischen Afro, hält eine Zigarette zwischen den Fingern und blickt den schwedischen Journalisten vor ihr eindringlich an. Als würde sie durch ihn hindurchsehen, während sie antwortet: „Sie fragen mich, ob ich Gewalt billige? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Ob ich Waffen gutheiße? Ich bin in Birmingham, Alabama, aufgewachsen. Einige sehr, sehr gute Freunde von mir wurden durch Bomben getötet, die Rassisten gelegt hatten. Bereits aus meiner frühen Kindheit habe ich Erinnerungen daran, wie es sich anhörte, wenn auf der anderen Straßenseite ein Sprengsatz detonierte und das eigene Haus vor Erschütterung bebte. Deshalb finde ich es unglaublich, wenn mich jemand danach fragt, wie ich zu Gewalt stehe. Es zeigt, dass er oder sie keine Ahnung davon hat, was Schwarze in diesem Land mitmachen und welchen Erfahrungen sie ausgesetzt sind, seitdem der erste schwarze Sklave von den Küsten Afrikas hierher entführt wurde.“

Wenn man sich den kurzen Clip mit dieser Aussage im Internet ansieht, versteht man sofort, warum Davis zu einer Ikone wurde. In der Geschichtsdokumentation The Black Power Mixtape von 2011 wurde ihr ein Denkmal gesetzt. Seitdem der Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis weltweite Proteste gegen Polizeigewalt ausgelöst hat, machen Ausschnitte aus jenem Interview die Runde in den sozialen Medien. Davis’ 1981 erschienenes Buch Women, Race and Class gilt neben James Baldwins The Fire Next Time und der Autobiografie von Frederick Douglass bis heute als unverzichtbare Lektüre für alle, die etwas über aktiven Antirassismus erfahren möchten.

mehr:
- „Jetzt verstehen sie“ (Lanre Bakare, Interview mit Angela Davis, Guardian, der Freitag, 22.06.2020)
siehe auch:
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The Black Power Mixtape 1967-1975 - Movie Trailer (2011) HD {2:23}

Movieclips Trailers
Am 11.08.2011 veröffentlicht 
THE BLACK POWER MIXTAPE 1967-1975 mobilizes a treasure trove of 16mm material shot by Swedish filmmakers, after languishing in a basement of a TV station for 30 years, into an irresistible mosaic of images, music, and narration chronicling the evolution one of our nation's most indelible turning points, the Black Power movement. Featuring candid interviews with the movement's most explosive revolutionary minds, including Angela Davis, Bobby Seale, Stokely Carmichael, and Kathleen Cleaver, the film explores the community, people and radical ideas of the movement. Music by Questlove and Om'Mas Keith, and commentary from and modern voices including Erykah Badu, Harry Belafonte, Talib Kweli, and Melvin Van Peebles give the historical footage a fresh sound and make THE BLACK POWER MIXTAPE 1967-75 an exhilarating, unprecedented account of an American revolution.
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Montag, 22. Juni 2020

Ein Wort zur Impfeffektivität – Update



Impf-Effektivität der Grippe-Impfung Deutschland (CIDM, 04.06.2020)

Nachdem mir die CIDM heute (22.06.2020) auf meine Nachfrage geantwortet hat, kann ich die Angaben zur Effektivität der Influenza-Impfung in der obigen Darstellung bestätigen:

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2013/14:
Für die einzelnen (Sub-)Typen lag die für Altersgruppe und Erkrankungswoche adjustierte Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza A(H1N1)pdm09-Erkrankung bei 55 % (95 %-KI: –97 bis 90 %), gegen eine laborbestätigte Influenza A(H3N2)-Erkrankung bei –66 % (95 %-KI: –187 bis 17 %) und gegen eine laborbestätigte Influenza B-Erkrankung bei 52 % (95 %-KI: –287 bis 94 %). Unterschiede in der Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza A(H3N2)-Erkrankung zwischen verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: –111 % (95 %-KI: –334 bis 1 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahre, 18 % (95 %-KI: –275 bis 82 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und 24 % (95 %-KI: –354 bis 87 %) in der Altersgruppe über 60 Jahren.

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2014/15:
Unterschiede in der Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza-Erkrankung (unabhängig vom (Sub-)Typ) zwischen verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: 23 % (95 %-KI: -31 bis 54 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahre, 17 % (95 %-KI: -39 bis 51 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und 44 % (95 %-KI: -8 bis 71 %) in der Altersgruppe über 60 Jahren.

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2015/16:
Die für Geschlecht, Altersgruppe, Grunderkran- kung und Erkrankungswoche adjustierte Impfef- fektivität gegen eine laborbestätigte Influenza (alle Typen bzw. Subtypen) in der Saison 2015/16 betrug 15 % (95 %-KI: -19 bis 40 %). Unterschiede in der Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza-Erkrankung zwischen verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: -36 % (95 %-KI: -149 bis 26 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahren, 37 % (95 %-KI: -9 bis 63 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und 25 % (95 %-KI: -45 bis 61 %) in der Altersgruppe über 60 Jahren. 

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2016/17:
Die für Geschlecht, Altersgruppe, Vorliegen einer Grunderkrankung und Erkrankungswoche adjustierte Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza A(H3N2) in der Saison 2016/17 betrug 21 % (95 %-KI: -12 bis 44 %). Unterschiede in der Impfeffektivität zwischen verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: 40 % (95 %-KI: -35 bis 73 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahren, 33 % (95 %-KI: -15 bis 61 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und -8 % (95 %-KI: -91 bis 39 %) in der Altersgruppe ab 60 Jahren.

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2017/18:
Die für Geschlecht, Altersgruppe, Vorliegen einer Grunderkrankung und Erkrankungswoche adjustierte Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza in der Saison 2017/18 betrug 15 % (95 %-KI -15 bis 37 %). Unterschiede in der Impfeffektivität in verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: 44 % (95 %-KI -4 bis 70 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahren, 26 % (95 %-KI -19 bis 55 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und -28 % (95 %-KI -108 bis 22 %) in der Altersgruppe ab 60 Jahren.
[Quelle: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2017/18,  RKI, S. 104f., – hervorgehobene Zahlenangabe: S. 105 rechts oben]

zur Effektivität der Influenza-Impfung in der Saison 2018/19:
Die für Geschlecht, Altersgruppe, Vorliegen einer Grunderkrankung und Erkrankungswoche adjustierte Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenza in der Saison 2018/19 betrug 21 % (95 %-KI: -13 bis 45 %). Unterschiede in der Impfeffektivität in verschiedenen Altersgruppen deuteten sich an, waren aber statistisch nicht signifikant: 71 % (95 %-KI: 20 bis 89 %) in der Altersgruppe unter 15 Jahren, 5 % (95 %-KI: -60 bis 44 %) in der Altersgruppe von 15 bis 59 Jahren und 4 % (95 %-KI: -78 bis 48 %) in der Altersgruppe ab 60 Jahren.
[Quelle: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19, RKI, S. 104, rechte Spalte, Mitte]

mein Kommentar:
Die in den RKI-Berichten zur Epidemiologie der Influenza angegebenen 95%-Konfidenz-Intervalle sind ziemlich groß! Trotzdem meine ich, daß es erlaubt ist, aus den Prozentzahlen einen Mittelwert zu bilden (ohne in einem weiteren Schritt die Prozentzahlen mit der Anzahl der Geimpften zu gewichten), zumindest als Anhaltspunkt.
Der Durchschnitt der angegebenen Effektivitätswerte liegt dabei ungefähr bei 9%.
Interessant wäre es nun (hier ebenfalls die Frage, ob das statistisch erlaubt ist),
zu errechnen, wie groß die Zahl der durch die Impfung Geretteten im Vergleich zur Zahl der durch die Impfung Gestorbenen ist…
Eine grobe Abschätzung ist möglich, wenn man die Fläche unter der 10%-Linie mit der Fläche zwischen der 0%-Linie und dem negativen Teil der Kurve vergleicht… 
Vielleicht stellt ja noch jemand Überlegungen zu den Kosten an…



Ich kann die Aussage des CIDM, die durchschnittliche Impf-Effektivität für die Risikogruppe >60J. habe in den Jahren 2013-2019 nur bei 10% gelegen, nun aufgrund der mir vorliegenden Daten bestätigen.
zum ursprünglichen Post:



Weder SRF, ARD noch ZDF informierten über neue Zeugenaussagen im Gerichtsverfahren in Spanien. Arte sendete eine grosse Reportage.

Die US-Administration liess bislang keine Gelegenheit ungenutzt, das Leben des WikiLeaks-Gründers zur Hölle zu machen. Seit Jahren führt sie einen schonungslosen Kampf gegen Julian Assange. Selbst in der ecuadorianischen Botschaft in London spähten die US-Geheimdienste Assange aus. Infosperber hatte in drei Teilen darüber berichtet. In die Botschaft war Assange 2010 geflüchtet, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen.

Ende Juni informierte der deutsch-französische Kultursender Arte in der Reportage «Grossbritannien: Global Assange» ausführlich über die Bespitzelung Assanges. Die beiden Arte-Journalisten und Filmemacher Étienne Huver und Marina Ladous recherchierten seit diesem März zur Affäre. Sie sprachen mit mehreren involvierten Personen. Darunter mit Rafael Correa, dem Ex-Präsidenten von Ecuador, Aitor Martinez, dem spanischen Anwalt Assanges, Fidel Narváez, dem ehemaligen ecuadorianischen Konsul in London sowie auch mit John Shipton, dem Vater von Assange.

Zur Erinnerung: Vergangenen Sommer reichte Julian Assange in Madrid gegen David Morales, den CEO der spanischen Sicherheitsfirma UC Global, Strafanzeige ein. Morales hatte im Auftrag der US-Geheimdienste den WikiLeaks-Gründer in der ecuadorianischen Botschaft in London ausgespäht. Mittlerweile führt die spanische Justiz ein Untersuchungsverfahren. Ebenso wie Infosperber haben sich auch die Arte-Journalisten die spanischen Gerichtsdokumente beschafft.

mehr:
- Arte greift CIA-Bespitzelungen von Julian Assange auf (Rafael Lutz, Info-Sperber, 24.07.2020)
siehe auch:
- Großbritannien: Global Assange (Arte, vom 22.06.2020 bis 24.06.2023 in der Arte-Mediathek)
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Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart


In Stuttgart kommt es zu Ausschreitungen und Plünderungen - warum?

In der Stuttgarter Innenstadt kam es in der Nacht auf Sonntag "zu erheblichen Angriffen auf Polizeibeamte, Streifenwagen und Ladengeschäfte in der Innenstadt. Mehr als ein Dutzend Polizeibeamte erlitten Verletzungen", wie es das Polizeipräsidium Stuttgart heute Morgen in einer längeren Meldung berichtete.

400 bis 500 Personen sollen beteiligt gewesen sein, 200 Polizeibeamte waren im Einsatz, 19 Polizeibeamte wurden verletzt und 24 Personen vorläufig festgenommen worden, etwa 40 Geschäfte wurden "offenbar wahllos beschädigt", es kam zu Plünderungen, die Situation wurde erst nach Stunden ruhiger, so das Polizeipräsidium.

Jetzt wird die Situation diskutiert und bis sich diese Erregung beruhigt, wird es noch etwas dauern. Das Geschehen, "diese Art von städtischer Gewalt", ist für deutsche Verhältnisse sehr selten, schreibt die französische Le Monde, um so größer sei der Schock für die politisch Verantwortlichen.

"Solche Szenen hat es in Stuttgart noch nie gegeben", so der Polizeipräsident der Stadt, Franz Lutz. Er habe so etwas noch nie erlebt, sagte er. Er sprach in einer Pressekonferenz von einer "nie dagewesenen Dimension der Gewalt". Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn sprach von einem Schock. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), sagte, dass uns die Bilder aus der Stuttgarter Innenstadt "nicht kalt lassen können". Innenminister Strobl (CDU) kündigte die volle Härte des Rechtstaats an, um gegen die Randalierer vorzugehen. Er sprach von einer beispiellosen "Qualität der Ausschreitungen".

Diese seien nicht politisch motiviert, so Polizeipräsident Franz Lutz: "Wir können aus der momentanen Sicht der Dinge eine linkspolitische oder überhaupt eine politische Motivation für diese Gewalttaten ausschließen". Er spricht von einer Party- und Eventszene, die sich in den vergangenen Wochen schon in den sozialen Medien mit ihrem Handeln inszeniere. "Dazu gehört seit neuestem auch ein aggressives Tun gegen Polizeibeamte." (SWR)

Die Polizei habe einen 17-Jährigen wegen eines mutmaßlichen Rauschgiftdelikts kontrollieren wollen, wird als Anstoß zur Eskalation angegeben, daraufhin hätten sich Feiernde "solidarisiert" (Polizeibericht), seien Richtung Schlossplatz gezogen und hätten sich offenbar auch in Gruppen in der Innenstadt verteilt.

mehr:
- "Nie dagewesene Dimension der Gewalt" (Thomas Pany, Telepolis, 21.06.2020)
siehe auch:
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Am 23.02.2018 veröffentlicht 
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Amerikas Schande



Menschenrechte Obama gewährt den CIA Folterknechten Straffreiheit. Das US-System hat versagt, wenn es nur vom Willen des Präsidenten abhängt, ob die USA ein zivilisiertes Land sind

Es gibt einen Film, der lange nicht mehr im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Ausnahmezustand. Er handelt vom Kampf zwischen einem FBI-Agenten und einem Obersten der Armee, Denzel Washington und Bruce Willis spielen die Rollen. Ein islamistischer Anschlag hat New York in Schrecken versetzt. Das Militär übernimt die Kontrolle. Lager werden eingerichtet. Es wird gefoltert. Aber das FBI schützt das Recht und Denzel Washington verhaftet am Ende den Oberst mit vorgehaltener Waffe. Der Film wurde 1998 gedreht, im Amerika Bill Clintons.

Nach allem, was man von ihm weiß, hätte Clinton nicht gefoltert. Und nach allem was man von ihm weiß, hätte George Bush weitergefoltert, wenn er an der Macht hätte bleiben dürfen. Und weil das echte Leben kein Film ist, hängt der Grad der amerikanischen Zivilisierung offenbar nur ab von der Zivilisierung seines Präsidenten. Es gibt keine Kontrolle außerhalb des Präsidenten. Ein Mann entscheidet. Alle folgen. Das politische System, die Medien, die Gerichte - sie spielen alle keine Rolle. Ein Mann entscheidet, wann das Foltern anfängt und wann es aufhört. Und das ganze Land gehorcht, die Geheimdienste, die Armee, die Polizei. Bis zur Folter.

Wir wissen das eigentlich. Aus der deutschen Geschichte und aus der Geschichte der anderen ebenso. Der Gehorsam ist der Feind der Zivilität. Es ist nur erschreckend, daran erinnert zu werden.

Obama hätte die Folterknechte bestrafen müssen. Er hätte ihnen bedeuten müssen, dass es Befehle gibt, denen man nicht folgen darf. Dass es eine Pflicht zur Befehlsverweigerung gibt. Dass die Moral die Grenze setzt. Straffreiheit für Folterknechte verletzt und schwächt die Moral. Die Grenzen verwischen. Und es wird ein nächstes Mal geben.

mehr:
- Amerikas Schande (Jakob Augstein, der Freitag, 18.04.2009)
siehe auch:
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In New York werden durch arabischstämmige Selbstmordattentäter bei einer Serie von Anschlägen zahlreiche Menschen getötet. Wegen der zunehmend eskalierenden Situation wird der Ausnahmezustand über die Stadt verhängt; das Militär verhaftet sämtliche arabisch aussehenden Menschen und interniert diese in einem Sportstadion unter unmenschlichen Bedingungen. Der befehlshabende General Devereaux beginnt damit, Verdächtige systematisch zu foltern. Im Verlauf des Films stellt sich nach und nach heraus, dass die Attentäter ehemalige von der CIA geförderte und ausgebildete Widerstandskämpfer gegen Saddam Hussein sind, die dann von den USA aus politischen Gründen fallengelassen wurden; aus Verbitterung darüber sind sie zu Terroristen geworden (siehe dazu Blowback). Ein FBI-Agent verhaftet am Schluss des Films den General wegen des Verstoßes gegen zahlreiche Gesetze sowie Folter und Mord an einem der Verdächtigen; der Ausnahmezustand wird aufgehoben.[Ausnahmezustand (Film), Kurzzusammenfassung, Wikipedia, abgerufen am 22.06.2020]
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Ausnahmezustand - Trailer HD deutsch {1:55}
Thomas Roth
Am 09.11.2013 veröffentlicht 

Szene aus Ausnahmezustand(1998)… {3:48}
koo4truth
Am 14.02.2011 veröffentlicht 
Terror in New York …
Islamistische Terroristen verüben Anschläge in New York. Bombenanschlag auf ein Regierungsgebäude. Selbstmordanschlag im Linienbus.
Im Ausnahmezustand sperrt das Militär Menschenmassen in ein Stadion und macht selbst vor Folter kein halt.
Anscheinend wurden hier die Menschen audf kommende Ereignisse vorbereitet.

The Siege – The General's Speech Announcing Martial Law {2:22}
godzillarama
Am 26.03.2013 veröffentlicht 
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The Siege (3/3) Movie CLIP - Arresting the General (1998) HD {2:31}

Movieclips
Am 09.09.2015 veröffentlicht 
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Sonntag, 21. Juni 2020

Vault 7:
Was macht die CIA in Frankfurt? – Dummheiten!


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Vault 7 ist eine Reihe von Dokumenten, die WikiLeaks am 7. März 2017 zu veröffentlichen begann. Sie beschreibt die Aktivitäten und Fähigkeiten der Central Intelligence Agency der Vereinigten Staaten zur Durchführung von elektronischer Überwachung und Cyber-Kriegsführung detailliert. Die Dateien, die von 2013 bis 2016 datiert sind, enthalten Details zu den Softwarefunktionen der CIA, wie z. B. die Möglichkeit, Autos, Smart TVs, Webbrowser (einschließlich Google ChromeMicrosoft EdgeMozilla Firefoxund Opera Software ASA), und die Betriebssysteme der meisten Smartphones (einschließlich Apple iOS und Google Android) sowie andere Betriebssysteme wie Microsoft WindowsmacOS und Linux zu kompromittieren.[1] Die CIA zeigte sich besorgt über die Veröffentlichungen,[2] ging aber von der Echtheit der veröffentlichten Dokumente aus.Im Juni 2018 wurde Joshua Adam Schulte angeklagt, die geheimen Dokumente an Wikileaks weitergeleitet zu haben.[3]
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Vault 7, Wikipedia, abgerufen am 21.06.2020]
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Vor drei Jahren machte Wikileaks jede Menge brisanter Dokumente und Hacking-Werkzeuge der CIA öffentlich. Die hatte sie nur unzureichend gesichert.

Die Hacker hinter dem Diebstahl von "Vault 7" konnten die Hackingwerkzeuge der CIA nur erbeuten, weil die US-Agenten es für wichtiger erachteten, Cyberwaffen zu bauen, als ihre eigenen Systeme abzusichern. Das ist das Ergebnis einer internen Untersuchung der Vorgänge, die letztlich zur Veröffentlichung des CIA-Arsenals auf Wikileaks führten, berichtet die Washington Post. Der Report wurde demnach im Oktober 2017 für den damaligen CIA-Chef Mike Pompeo erstellt. Eine zensierte Fassung konnte die US-Zeitung nun einsehen. Darin komme teilweise deutliche Kritik zum Ausdruck.

Verlust wäre übersehen worden

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte im Frühjahr 2017 begonnen, unter dem Codenamen Vault 7, interne CIA-Dokumente zu veröffentlichen. Darin ging es um Tipps, um jede Menge IT-Geräte zu kompromittieren, also beispielsweise heimlich die Kameras in smarten Fernsehgeräten zu aktiveren. Öffentlich wurden auf diesem auch Werkzeuge des US-Geheimdiensts, um Schadecode-Programme einsatzbereit zu machen, dessen Herkunft zu verschleiern und falsche Fährten zu mutmaßlichen Hackern zu legen. Das war zwar nicht so brisant wie die Snowden-Enthüllungen, trotzdem handelt es sich um eines der wichtigsten Leaks der vergangenen Jahre.

Wie die Washington Post nun unter Berufung auf den Untersuchungsbericht schreibt, hätte die CIA ohne die Wikileaks-Veröffentlichung möglicherweise nicht einmal etwas von dem Diebstahl mitbekommen: "Wären die Daten zugunsten eines anderen Staates entwendet oder nie veröffentlicht worden, wüssten wir eventuell immer nichts von dem Verlust", zitiert die Zeitung den Bericht. Außerdem werde darin kritisiert, dass der Geheimdienst zu langsam auf andere Leaks reagiert habe – offenbar eine Anspielung auf die NSA-Dokumente, die Edward Snowden öffentlich machen konnte. Bei der CIA sei beispielsweise die Nutzung von USB-Sticks nicht effektiv kontrolliert worden und historische Daten seien unbefristet zugänglich gewesen.[…]

mehr:
Also jene Methoden, um Russen die Schuld zuzuschieben […]
[Kommentar von Michael aus LU, 16.06.2020 17:25]


siehe auch:
DIE ANDEREN DINGE, DIE DIE PRESSE VERPASST HAT, INDEM SIE DIE IN DER STAATSANWALTSCHAFT VON JOSHUA SCHULTE OFFENBARTEN DETAILS IGNORIERT HABEN

Die WaPo erhielt eine Kopie des Berichts der WikiLeaks Task Force, der als Beweis in der Joshua Schulte von Ron Wydens Büro eingeführt wurde, und erklärt den vernichtenden Bericht vier Monate nach seiner Veröffentlichung als „neu“. (Hinweis: WaPo gibt nicht bekannt, dass InnerCity Press diesen Bericht vor Monaten veröffentlicht hat, nachdem er für seine Veröffentlichung gekämpft hat.)
 
Wenn es sich bei dem Bericht um Nachrichten handelt, ist dies ein Beweis für alle Nachrichten aus dem Prozess, die nicht gemeldet wurden
Der Bericht ist vernichtend. Aber es beschreibt, was jede Nachrichtenagentur, die den Prozess genau behandelte, in Echtzeit berichtet hätte (sowie die Beweise, dass eine nach der anderen Schulte-Ablehnung durch Beweise widerlegt wurde, die bei der Verhandlung eingereicht wurden), und als solche ist dies ein Geständnis, das neben einigen vorübergehenden Berichterstattung, nur wenige nationale Sicherheitsjournalisten berichteten über diesen Prozess und all seine alarmierenden Enthüllungen. 
Die Studie hat gezeigt, dass Schulte Anfang Mai 2017 versucht hat, sicherzustellen, dass 1 TB Daten ordnungsgemäß übertragen wurden, und dann zwei TB-Laufwerke gelöscht hat. In diesem Bericht zu Beginn der Untersuchung wird bewertet, dass Schulte „mindestens 180 Gigabyte bis zu 34 Terabyte an Informationen“ gestohlen hat, worüber die CIA später mehr Sicherheit erhielt. Die Regierung legte Beweise dafür vor, dass Schulte externe CDs und USB-Sticks in seine CIA-Workstation eingelegt, eine Kopie einer monatelangen Sicherungsdatei erstellt und ein Administratorkennwort für die Dateien festgelegt hat, die ihm vorgeworfen werden, gestohlen zu haben, weshalb sich der Bericht so genau konzentriert Zu den Ergebnissen, dass "Benutzer Kennwörter auf Systemadministratorebene gemeinsam genutzt haben, es keine wirksamen Steuerelemente für Wechselmedien gab und den Benutzern auf unbestimmte Zeit historische Daten zur Verfügung standen".
[DIE ANDEREN DINGE, DIE DIE PRESSE VERPASST HAT, INDEM SIE DIE IN DER STAATSANWALTSCHAFT VON JOSHUA SCHULTE OFFENBARTEN DETAILS IGNORIERT HABEN, emptywheel.net, 21.06.2020 – Google-Übersetzer]
Der größte Datenverlust in der CIA-Geschichte (nournews.ir, 21.06.20 – Google-Übersetzer)
Die CIA entwickelte Hacking-Tools - vernachlässigte jedoch die Sicherheit (securityuser.com, 21.06.20 – Google-Übersetzer)
Datendiebstahl bei US-Geheimdienst CIA-System offenbar besorgniserregend schlecht geschützt (Markus Böhm, SPON, 17.06.20)
Heute im ZDF: Operation Rubikon (Post, 18.03.2020)
Das ohrenbetäubende Schweigen der MSM: Da muß was passiert sein! (Post, 13.03.2020)
Der Fall Julian Assange – eine Linksammmlung (Post, 03.03.2020)
USA skrupellos auf dem Weg zur Pax americana (Post, 17.01.2020)

- Reichstags-9/11: Vom Neocon-Putsch zur weltweiten Überwachung (Post, 10.08.2019)

mein Kommentar:
Die USA brauchen keinen Donald Trump, um zu beweisen, daß sie nicht nur von begrenzter Intelligenz sondern auch aggressiv – und damit außerordentlich gefährlich sind.
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Vault7: Was macht die CIA in Frankfurt? {8:50}

Simplicissimus
Am 06.05.2020 veröffentlicht 
An der Gießener Straße in Frankfurt liegt ein US-amerikanisches Generalkonsulat. Was geschieht dort? Und was ist Vault7? Weitere Links: YouTube
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