Dienstag, 6. Oktober 2020

+++ Trumps Corona-Infektion +++ Willkommen im medialen Gagaland

Friedrich Merz, Boris Johnson, Jair Bolsonaro, Silvio Berlusconi und nun auch Donald Trump – wäre man zynisch, könnte man sagen, es gab schon Viren mit besserem Geschmack. Dass die Corona-Infektion des mächtigsten Mannes der Welt auch und vor allem die deutschen Medien in einen hysterischen Rausch versetzt, war ja leider zu erwarten. Trump plus Corona, die beiden Lieblingsthemen deutscher Medien in einer Story? Das lässt die Herzen der Qualitätsjournalisten schneller schlagen. Der SPIEGEL war derart begeistert, dass er (Stand 6. Oktober 10:00) bislang ganze 67 redaktionelle Artikel, unzählige Agenturmeldungen, zahlreiche Eilmeldungen und einen Ticker mit dem Namen „+++ Trumps Corona-Infektion +++“ zur präsidialen Infektion veröffentlichte, nur um sich heute auch noch ernsthaft über das „PR-Spektakel“ zu echauffieren. Doch dies ist nicht die einzige skurrile Randnotiz. Eine Polemik von Jens Berger.

Sehen wir die ganze Debatte doch zunächst einmal kühl rational. Als an Covid-19 erkrankter Mann Mitte 70 hat Donald Trump eine statistische Überlebenswahrscheinlichkeit von 99,52%. Sieht man sein Übergewicht als „Vorerkrankung“, sind es immer noch 95,65%. Und diese Zahlen beziehen sich auf den Durchschnitt und nicht auf einen Patienten mit der wohl besten medizinischen Versorgung der Welt, dem sogar eine Behandlung mit experimentellen „monoklonaren Antikörpern“ zur Verfügung steht. Davon kann ein gleichaltriger Bewohner eines Trailerparks im mittleren Westen ohne Krankenversicherung natürlich nur träumen. Doch rationale Argumente dürfen natürlich keine Rolle spielen, wenn die Kommentatoren die Story des Jahres gewittert haben. Stattdessen spielte man wenige Stunden nach Trumps Krankmeldung via Twitter beim Redaktionsnetzwerk Deutschland bereits das Szenario durch, was nun passiert, wenn Trump stirbt, und der SPIEGEL sah sogar die Gefahr einer „Staatskrise“ – schließlich zeige der präsidiale Patient ja „leichte Symptome“.

Nachdem bereits am Freitag mehr geschrieben wurde, als zu schreiben war, füllten ab Samstag immer absurdere Nebenkriegsschauplätze die Zeilen. Wer hat wann was gewusst? Welcher Arzt sagt die Wahrheit? Wen hat Trump angesteckt? Die Botschaft dabei: Trump ist der „Superspreader Nr.1“ (Zitat Theo Sommer in der ZEIT). Irrtum ausgeschlossen. Die Möglichkeit, dass Trump – ein wenig pathetisch formuliert – nicht Täter, sondern Opfer sein könnte und bei einem der von den Medien akribisch aufgelisteten Events selbst angesteckt wurde, wurde nicht einmal thematisiert. Seltsam, irgendwoher muss Trump das Virus ja haben. Und wenn Trump schon der Täter ist, muss es ja auch Opfer geben und das sind nach Ansicht der Medien – welch Überraschung – natürlich allen voran die Journalisten. Mit denen haben Trump und seine „verseuchte“ Entourage nämlich – so munkeln es die Kommentatoren – sogar noch ohne Maske gesprochen, als sie womöglich bereits über ihr positives Testergebnis informiert waren. Ja, haben die Journalisten, die Trump tagtäglich für dessen sparsame Nutzung der Maske kritisieren, beim Zusammentreffen mit diesem potentiellen Superspreader keine Maske zum Eigenschutz getragen?

Vollends abstrus wurde die Berichterstattung am Montag, als Trump offenbar wieder so fit war, dass er sich mit seinem gepanzerten SUV an einem Spalier von jubelnden „guten Patrioten“ vor dem Krankenhaus vorbeifahren ließ und damit genau die Bilder produzierte, die sein Wahlkampf benötigt. Doch anstatt diese offensichtliche PR-Aktion zu analysieren, machten sich die Kommentatoren in den Medien nun ernste Sorgen um die Gesundheit der beiden Secret-Service-Agenten, die mit Trump im Wagen saßen. „Unverantwortlich“ sei das, so der mediale Tenor. Ein Präsident, der seine Mitarbeiter derart fahrlässig einer tödlichen Krankheit aussetzt! Nun ja, Trumps Agenten hatten – so zeigen es die Bilder – FFP-Masken und medizinische Schutzanzüge an. Nach dieser Logik wäre auch jede Krankenschwester, die einen Covid-Patienten behandelt, einer tödlichen Gefahr ausgesetzt. Überflüssig zu erwähnen, dass Krankenschwestern in deutschen Krankenhäusern schlechter mit Schutzkleidung ausgerüstet sind als die Leibwächter des US-Präsidenten. Ist Jens Spahn etwa auch „unverantwortlich“? Aber nicht doch.
mehr:
- +++ Trumps Corona-Infektion +++ Willkommen im medialen Gagaland (Jens Berger, NachDenkSeiten, 06.10.2020)
siehe auch:
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Pensionierter Polizist Karl Hilz: ″Das Remonstrationsrecht wurde ausgehöhlt“

Pensionierter Polizist Karl Hilz: ″Das Remonstrationsrecht wurde ausgehöhlt“ {10:49}

RT Deutsch  
Am 06.10.2020 veröffentlicht 
Seit einem Auftritt auf der Bühne der ″Querdenker“ am 29. August hat Polizeihauptkommissar a. D. Karl Hilz eine gewisse Berühmtheit erlangt. Online gilt Hilz vor allem den Querdenkern, aber auch anderen Kritikern der Bundesregierung als eine Art Held. Politik und Polizeiführung hingegen fordern Zurückhaltung von Hilz. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärte, auch pensionierte Polizisten unterlägen noch immer der Treuepflicht.
Am Rande der ″Querdenken“ Veranstaltung am 4. Oktober in Konstanz gab Hilz RT ein kurzes Interview.

siehe auch:

Corona-Ausschuß, Livestream Sitzung 19 – Risiken durch die Behandlung / Interna aus den Schulen

Livestream Sitzung 19 - Risiken durch die Behandlung / Interna aus den Schulen {3:55:11 – Start bei 6:15}

Stiftung Corona-Ausschuss  
Live übertragen am 06.10.2020 
Erfahren Sie mehr über den Ausschuss:
https://corona-ausschuss.de und
Telegram: https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Anonyme Hinweise an den Corona-Ausschuss: https://securewhistleblower.com/
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch. mehr: YouTube
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- Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne (Post, 17.09.2020)
- Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)

- Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

- Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

- Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
- Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

- Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
- Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
- Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
- Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
- Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
- Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
- Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
- Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
- Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
- Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:
- Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)

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Montag, 5. Oktober 2020

Great Barrington Declaration: Bedenken gegenüber der vorherrschenden COVID-19-Politik

Live - Stellungnahme Great Barrington Declaration {17:25}
BITTEL TV - ZWEIFACH ANDERS 
Livestream am 11.10.2020 
Test und Links: YouTube
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Internationale Epidemiologen und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben in der letzten Woche die Great Barrington Declaration vorgelegt. In dieser äußern sie ernste Bedenken hinsichtlich schädlicher Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Politik auf die physische und psychische Gesundheit - Sie empfehlen stattdessen einen Ansatz, den sie als "Focused Protection" (Fokussierter Schutz) bezeichnen.
mehr:
- Great Barrington Declaration: Bedenken gegenüber der vorherrschenden COVID-19-Politik (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland, 09.10.2020)
siehe auch:

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen.

  Wir kommen politisch sowohl von links als auch von rechts und aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit. 

Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind.

Glücklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse über das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza. 

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen. 
 
[Die Great Barrington Erklärung, gbdeclaration.org, 05.10.2020]

 

siehe auch: 
 

Warum wird Wissenschaft unterdrückt?
Warum werden Wissenschaftler zensiert?
Wir dürfen für uns in Anspruch nehmen, dass wir die ersten waren, die in Deutschland von der Great Barrington Declaration berichtet haben. Am 6. Oktober, als wir davon berichtet haben, hatten 1.604 Mediziner und Gesundheitsspezialisten (an Hochschulen), 1.803 Ärzte und 27.378 Bürger die Deklaration unterzeichnet. Derzeit sind es 7.639 Mediziner und Gesundheitsspezialisten, 17.866 Ärzte und 281.323 Bürger, die die Deklaration, die sich hier findet, unterschrieben haben.

Die Deklaration wurde von
  • Dr. Martin Kulldorff, Professor der Medizin an der Harvard University;
  • Dr Sunetra Gupta, Professor für Epidemiologie an der Oxford University;
  • Dr. Jay Bhattacharya, Professor an der Stanford University Medical School
verfasst. Unter den Erstunterzeichnern findet sich viel Prominenz, darunter z.B. der ehemalige Direktor der WHO, Dr. Karol Sikora von der University of Buckinghamshire.

Die Deklaration hat sehr schnell Kreise gezogen, sie war sehr schnell in angelsächsischen Ländern bekannt. Nur in Deutschland schweigen die Medien. Es gibt bislang nach unseren Recherchen zwei deutsche Medien, die die Great Barrington Deklaration aufgenommen haben:

Was der Spiegel zum Thema schreibt, das kann man sich auch ohne Lektüre ungefähr vorstellen. Die Great Barrington Declaration ist eine Erklärung, die auf der Hypothese baut, dass Lockdown-Maßnahmen mehr schaden als nutzen, eine Hypothese, die z.B. durch diese Studie im Hinblick auf die Toten, die COVID-19 fordert, bestätigt wird. Diese Studie kommt, nachdem Michael P. Senger, ebenfalls ohne Widerhall in deutschen Medien, seine These vorgetragen hat, dass der Lockdown ein Erfolg chinesischer Propaganda sei und Teil eines Versuchs der Chinesen, westlichen Wirtschaften zu schaden.

Die Great Barrington Declaration fordert im Wesentlichen, dass für die Personen, von denen bekannt ist, dass für sie COVID-19 ein großes Gesundheitsrisiko darstellt, also im wesentlichen alte Menschen, besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden, während alle anderen ein normales Leben leben, wie sie das vor der Ankunft des CCP-Virus getan haben. Wir haben hier dargestellt, warum wir, die den Lockdown unterstützt haben und (mit) die ersten waren, die im deutschen Kontext auf die Auswirkungen hingewiesen haben, die – damals noch 2019-nCoV – auf Wirtschaft und Gesellschaft haben wird / kann, auf Grundlage der wissenschaftlichen Ergebnisse, die seit März 2020 mit Bezug auf SARS-CoV-2 zusammengetragen wurden, zwischenzeitlich zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Vorgehen, wie es die Great Barrington Declaration fordert, von den Ergebnissen gestützt wird.
 
 
In einer normalen Gesellschaft, in der Handlungsentscheidung nicht getroffen werden, um Kontrolle und Überwachung zu maximieren oder andere verborgene Interessen durchzusetzen, in einer solchen normalen Gesellschaft findet ein Diskurs darüber statt, welche Reaktion auf SARS-CoV-2 auf Basis der vorhandenen wissenschaftlichen Befunde die richtige ist. In einer normalen Gesellschaft, in der die MS-Medien nicht versuchen, eine bestimmte Sicht der Dinge als Wahrheit durchzusetzen, in der es nicht das Ziel ist, Konsumenten mit einseitigen Informationen zu manipulieren und daran zu hindern, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden, berichten Medien über alle unterschiedlichen, abweichenden, konformen usw. Schlussfolgerungen, die aus den Daten gezogen werden. Dazu ist es notwendig, alle Daten zu berichten, alle wichtigen Ergebnisse und Ereignisse zu verbreiten.

Gemessen daran, leben wir in keiner normalen Gesellschaft, sondern in den Anfängen einer Diktatur, eines totalitären Staates, in dem systematisch abweichende Meinungen, die dem Interesse derer widersprechen, die einen Nutzen aus Lockdown und Gängelung ziehen, diskreditiert, zensiert, unterschlagen und unterdrückt werden.

Nicht nur, dass die Great Barrington Declaration in deutschen Medien weitgehend unterschlagen wird, keine Berichterstattung erfolgt. Es gibt auch Zensur in sozialen Medien. Das American Institute for Economic Research berichtet davon, dass Reddit die Great Barrington Declaration zensiert und Verweise auf die Deklaration löscht. Google, eine der größten Bedrohungen freier Gesellschaften verschüttet die Great Barrington Declaration selbst dann, wenn direkt danach gesucht wird, unter einer Menge von derogativem Junk. […]
Dieser schmierige Versuch, ohne auch nur ein Argument, eine Deklaration, die von zwischenzeitlich rund 300.000 Menschen unterstützt wird, in den Dreck zu ziehen, weil sich darunter Fake-Unterschriften finden sollen, von denen niemand weiß, ob nicht die Redaktion von Sky oder vom Guardian dafür verantwortlich ist, ist ein bekanntes Mittel, das sich schon im Arsenal der Stasi unter der Überschrift “Zersetzung” findet. Man versucht, Zweifel an der Integrität einer Deklaration zu wecken, in dem man die Deklaration ignoriert und versucht, Bürger dadurch zu täuschen, dass man angeblich falsche Unterschriften ausgräbt, um der Wirkung der Deklaration zu schaden. Wenn Kermit der Frosch oder Beaker die Deklaration unterschrieben haben, also Personen, die das entweder witzig finden oder mit dem Vorsatz unterschreiben, die Deklaration in Misskredit zu bringen und zu denen, von denen wir bislang wissen, dass sie versuchen, die Deklaration in Misskredit zu bringen, gehören Sky und der Guardian, dann ändert dies überhaupt nichts an der Richtigkeit der Argumente und dem Inhalt der Deklaration. Tatsächlich ist es naheliegend anzunehmen, dass diejenigen, die versuchen, eine Deklaration zu diskreditieren, ohne auch nur einen direkten Bezug auf den Text herzustellen, wie dies beim Guardian der Fall ist, auch diejenigen sind, die die Fake-Unterschriften geleistet haben, zumal es nicht einfach ist, aufgrund der Art und Weise, in der die Unterschriften auf der Seite der Great Barrington Declaration abgelegt sind, unter den rund 300.000 Unterschriften, die Fake-Unterschriften zu finden, die Sky gefunden haben will.
[Zensur gegen Wissenschaftler: Wie die Great Barrington Declaration unterdrückt wird, 
sciencefiles.org, 11.10.2020]
mein Kommentar:
Das mit der erfolgreichen Propaganda Chinas finde ich eine höchst gewagte These.
Allerdings: Wenn ich Xi Jinping wäre, würde ich dem Berater, der mir das vorgeschlagen hat, einen Orden verleihen!

 

Nach einer Weile sollen so viele Menschen immun geworden sein, dass das Virus nur noch selten ein neues Opfer findet. Das soll die Wirtschaft wieder auf die Beine bringen und medizinische Kollateralschäden, etwa durch verschobene Operationen, verhindern. Innerhalb von sechs Tagen haben bereits mehr als 165.000 Menschen, darunter mehr als 16.000 Wissenschaftler und Ärzte, diese Erklärung unterschrieben. Die Initiatoren wurden von Trumps einflussreichem Corona-Berater, Scott Atlas, empfangen, der ebenfalls als Anhänger der Herdenimmunität gilt.

Dabei zeigen nicht nur alle wichtigen Modellrechnungen, sondern auch alle bisherigen Erfahrungen, dass eine solche Strategie nichts anderes ist als eine Kapitulation vor dem Virus. Es ist unmöglich, Alte und Gefährdete sicher abzuschirmen, wenn die Fallzahlen hoch sind. Und wo sollte man überhaupt die Grenze ziehen? Was ist mit dem 60-jährigen Lehrer mit Bluthochdruck? Der 55-jährigen Diabetikerin? Soll sich die eine Hälfte des Landes einsperren, damit die andere feiern kann? 
 
[Veronika Hackenbroch, Kapitulation vor dem Virus, SPON, 10.10.2020]

 

 mein Kommentar:
Es scheint Menschen zu geben, die der Überzeugung sind, man müsse die Natur zähmen und für die ein respektvolles Miteinander gleich eine Kapitulation bedeutet…
Und was soll der Quatsch mit dem »Grenze ziehen«?! Es werden doch in unserem Corona-Staat ununterbrochen Grenzen gezogen, bei denen man sich nur noch an den Kopf fassen kann!
Und was soll der Quatsch mit dem Feiern?!
Falls es noch nicht in Eure Großhirne vorgedrungen sein sollte: Die Leute klagen nicht und begehen Suizide, weil sie nicht feiern dürfen! 
Die Leute sind fertig, weil sie nicht arbeiten können!
Aber das könnt Ihr Schreibtischtäter Euch nicht vorstellen!
Also, mein lieber Spiegel, das war’s dann endgültig!
Ihr Gates-gepamperten Überzeugungsjournalismus 
könnt mir den Buckel runterrutschen!

 

 

International renommierte Mediziner schlagen vor, nur Risikogruppen gezielt zu schützen. Das klingt zunächst vernünftig, scheint aber wenig praktikabel   
[Klaus Taschwer, Braucht es eine neue Strategie für die Corona-Pandemie?, Standard, 
08.10.2020]

 

 
- Leitmedium ARD rudert zurück? (Post, 06.10.2020)
aktualisiert am 10.10.2020
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Sonntag, 4. Oktober 2020

Ein denk[-]würdiges Theaterstück…

“Das Sams ist still” sagt es, zieht die Maske übers Gesicht und legt sich ins Bett. Eine bezeichnende Szene in der Corona Neu-Inszenierung des Klassikers am Atze Theater Berlin. Warum das Maskentragen auf der Bühne der Revoluzzer Geschichte sämtliche Zähne zieht und mir als Kulturschaffendem am Ende Tränen in die Augen treibt. Eine Betrachtung.

Los geht es mit einer Ansprache des Theaterleiters. Dieser ist sichtlich erfreut über die Anzahl der erschienenen Gäste. Die Veranstalung sei “ausverkauft”, wie momentan wohl sämtliche Kulturangebote Berlins – allerdings standen auch etwa nur ein Drittel der Sitzplätze zum Verkauf – aus Sicherheitsgründen. Erstaunlich finde ich eine Bemerkung, die er macht: er sei darüber ganz verwundert, dass sich so viele Menschen ins Theater “trauen würden”, damit habe er aufgrund der Gefahrenlage nicht gerechnet. Ausserdem bedankt er sich für das Vertrauen, dass die Menschen in das Theater haben und darin sich “hier nicht anzustecken”, er meint damit vermutlich das Hygienekonzept. Ein bisschen grotesk wirkt das schon, aber es ist nur der Auftakt zu einem denkwürdigen Theatererlebnis.

Der rote Faden geht rasch unter Masken verloren

Das Stück beginnt mit einem Musikstück – die Band macht ihre Sache ausgesprochen gut. Und auch die Schauspieler agieren größtenteils gekonnt und auf den Punkt – trotzdem will das ganze nicht so recht in Fahrt kommen. Der graue Herr Taschenbier, einer der beiden Protagonisten. singt und tanzt seine Sorgen – er hat es nicht leicht der Mann, so viel steht fest. Unter seinem Kinn trägt er eine Corona Maske – zunächst halte ich das für einen Regie Einfall, um das ganze visuell im zeitgenössischen Kontext zu platzieren. Seinen vorläufigen Tiefpunkt hat das Stück dann allerdings sehr bald, als Herr Taschenbier auf das Sams trifft. Plötzlich ziehen sich beide Darsteller die Masken hoch ins Gesicht, der darauffolgende Dialog wirkt infolgedessen blass und wie hinter einer Glaswand, man kann die neue Bekanntschaft der beiden Figuren emotional nicht nachempfinden, auch akustisch ist es schwierig zu folgen, da selbst gute Sprecher mit Maske schlecht zu verstehen sind. Das Stück driftet rasch ins Belanglose und wirkt hier und da jetzt auch ein bisschen beklemmend. Diese Beklemmung steigert sich ins Unangenehme, als das Sams in einer weiteren Szene sich die Maske – die von vielen nicht ohne Grund als Knebel interpretiert wird – ins Gesicht zieht mit den Worten “das Sams ist still” und sich schlafen legt.
mehr:
- “Das Sams ist still” (Adam Nümm, zeitenwechsel.org, 04.10.2020)
siehe auch:
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Rechtsanwalt Dr. Fuellmich "Fast alles, was Drosten Test zeigt, ist falsch" 4.10.2020 #querdenken721

Rechtsanwalt Dr. Fuellmich "Fast alles, was Drosten Test zeigt, ist falsch" 4.10.2020 #querdenken721 {30:49}

Querdenken-713  
Am 05.10.2020 veröffentlicht 
Rechtsanwalt Dr. Fuellmich erzählt von seiner Arbeit mit dem Corona-Untersuchungsausschuss und die Klage gegen Prof. Drosten und Co.
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siehe auch die Aussage von Prof. Haditsch:
»Bei einer 1%igen Durchseuchung ist die Hälfte der positiven Testergebnisse falsch.«
zu den Äußerungen von Mike Yeadon:
zur Veränderungen von PCR-Test-Merkblättern

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Prof. Dr. Martin Schwab, Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs in der Corona-Krise –
Zugleich in Sachen Transparency International Deutschland:
Eine Erwiderung auf den Bericht der Untersuchungskommission im Fall Wolfgang Wodarg

Am 18., 19. und 20. März 2020 erschienen zahlreiche Medienberichte, in denen die Einschätzungen von Wolfgang Wodarg zur Corona-Krise auf teilweise vernichtende Art und Weise verrissen wurden. Ausgerechnet am 20. März 2020 sank ausweislich einer Graphik des Robert-Koch-Instituts der Reproduktionsfaktor von SARS CoV-2 in Deutschland unter 1. Zwar ist umstritten, welche Schlüsse sich aus dieser Graphik ableiten lassen. Trotzdem sollte uns allein schon das zeitliche Zusammentreffen dieser beiden Ereignisse eine Mahnung sein, die Auseinandersetzung mit Wolfgang Wodarg und seinen Thesen in einem fairen Verfahren zu führen. Die Mitgliederversammlung von Transparency International Deutschland am 26. September 2020 könnte dafür ein geeignetes Forum bieten.

Der Bericht der Untersuchungskommission, welche der Vorstand von Transparency International eingesetzt hat, verheißt indes nichts Gutes. Wolfgang Wodarg wird darin vorgeworfen, mit seinen Medienauftritten zur Corona-Krise das Ansehen von Transparency International Deutschland beschädigt zu haben. Der Bericht wurde erstellt, ohne Wolfgang Wodarg vorher Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Inhaltlich leiden die Darlegungen der Untersuchungskommission, ebenso wie schon zuvor die Medienberichte, an schwerwiegenden Mängeln. Ich habe mich daher entschlossen, den nachstehenden Gegenbericht vorzulegen, um einer einseitigen Vorprägung des Meinungsbildes entgegenzuwirken.

Die Corona-Krise ist geradezu dafür prädestiniert, eine Polarisierung des Meinungsbildes zu begünstigen. Denn sowohl die Befürworter als auch die Gegner von Freiheitsbeschränkungen als Antwort auf die Ausbreitung des Erregers führen zu ihren jeweiligen Gunsten Belange von essentiellem Gewicht ins Feld: Jene, die in dem Virus eine nie dagewesene Bedrohung erblicken und ein beherztes Einschreiten der Politik gutheißen, werden jenen, welche die Bedrohung für weniger schwerwiegend erachten, vorhalten, sie verharmlosten die Gefahr und riskierten Tausende Menschenleben. Jene, die einer optimistischeren Risikobewertung anhängen, werden ihrerseits den Befürwortern der Corona- Maßnahmen vorhalten, sie nähmen ohne Not die Zerstörung der gesamten Volkswirtschaft und die Vernichtung Tausender bürgerlicher Existenzen in Kauf.

Aber bei allem Streit sollte uns doch gleichwohl ein Anliegen einen: Wir müssen aus der Krise schnellstens herausfinden. Denn die Corona-Zeit ist eine scheußliche Zeit. Der Weg aus der jetzigen Situation kann nur über den Boden der geistigen Auseinandersetzung führen: Beide Seiten müssen auf Augenhöhe diskutieren und Argumente in der Sache austauschen. Die derzeitige Praxis, dass die Befürworter der Corona-Maßnahmen aus einer Position angemaßter Überlegenheit die Gegner dieser Maßnahmen verunglimpfen, bringt uns demgegenüber keinen Schritt weiter. Ich habe mir mit großem Aufwand ein Bild vom Diskussionsstand über jene Fragen verschafft, zu denen Wolfgang Wodarg sich geäußert hat. Dabei hat sich gezeigt, dass Vieles bereits im Grundsätzlichen umstritten ist und dringend geklärt werden sollte. Nach meinem Eindruck ist weder die fachliche Begründung der Corona- Maßnahmen unbestreitbar richtig noch die Kritik von Wolfgang Wodarg eindeutig verfehlt. Es lohnt sich mithin, noch einmal darüber zu sprechen, wie gefährlich das Virus wirklich ist und welche Gefahren umgekehrt die Corona-Maßnahmen ihrerseits heraufbeschwören.
mehr:
- Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs in der Corona-Krise (Prof. Dr. Martin Schwab, clubderklarenworte.de, eingestellt am 04.10.2020 – PDF)
siehe auch:
- Unabhängige Untersuchung des Verhaltens von Wolfgang Wodarg abgeschlossen (in: Scheinwerfer, Das Magazin gegen Korruption, Ausgabe Juni 2020, S. 29)
- Pandemie-Management: Meinungen am Rande des Mainstreams (Theo Dingermann, Pharmazeutische Zeitung, 30.03.2020)
- Ruhen der Mitgliedschaft von Wolfgang Wodarg (Stellungnahme Hartmut Bäumer, Transparency International Deutschland, 25.03.2020 – PDF)
- Faktencheck Wolfgang Wodarg verbreitet Thesen, die wichtige Tatsachen ignorieren (Nina Breher, Richard Friebe, Sascha Karberg, Tagesspiegel, 20.03.2020)
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Warum unterdrückte der Danone-Konzern ein Gutachten? – Geld! (mal wieder)

Der Danone-Konzern fördert in Volvic riesige Mengen an Wasser. Nun versiegt ein Bach. Ein warnendes Gutachten blieb geheim.

In Zusammenarbeit mit dem Journalisten-Kollektiv «We Report» und der Unterstützung durch «Journalismfund.eu» veröffentlichte «Die Zeit» kürzlich eine Recherche, die den Kampf um die Ressource Wasser einmal mehr beispiellos skizziert. Im Mittelpunkt steht der Danone-Konzern aus Paris mit 25 Milliarden Euro Jahresumsatz, der in der französischen Gemeinde Volvic riesige Mengen Wasser fördert, in Flaschen abfüllt und dabei verspricht, «nur so viel Wasser zu entnehmen, wie es die Natur erlaubt.»

Die von der «Zeit» aufgedeckte Realität sieht anders aus: Seit Jahren beobachten Anwohnerinnen und Anwohner, dass die lokalen Bäche weniger Wasser führen, während an einem einzigen Tag mehr als 200 Lastwagen und einige Dutzend Güterzüge die Abfüllanlage von Danone in Volvic verlassen und Mineralwasser in Plastikflaschen an die Supermärkte in aller Welt liefern. Nun ist ein Bach versiegt – und der Konzern hat ein warnendes Gutachten zurückgehalten.
mehr:
- Danone-Konzern hielt Wasser-Gutachten zurück (Tobias Tscherrig, Info-Sperber, 04.10.2020)

mein Kommentar: 

Nicht aufregen, im Neoliberalismus kann sowas schon mal vorkommen.
Da muß man nicht gleich bösen Willen dahinter vermuten!😂

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Der englische Begriff Hanlon’s Razor (deutsch: Hanlons Rasiermesser) bezeichnet ein Sprichwort, das etwas über den wahrscheinlichsten Grund menschlichen Fehlverhaltens aussagt. Es lautet: „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“ (englisch: Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity). Oder kürzer: „Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt“ (englisch: Never assume malice when stupidity will suffice).

Hanlons Rasiermesser betrifft das Phänomen einer fehlerhaften Ursachenzuschreibung (Kausalattribuierung). Es ähnelt Ockhams Rasiermesser, also dem Prinzip, der einfachsten Erklärung eines Zustands den Vorzug zu geben.

[Hanlon’s Razor (dt.: Hanlons Rasiermesser), Wikipedia, abgerufen am 07.10.2020]

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siehe auch:

- Frühstück mit BlackRock und Co. (Post, 13.01.2020)
- TTIP: Die Zukunft des Wassers (Post, 01.06.2015)
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Arthur Rutishauser: »Dann braucht es einen Ruck in der Bevölkerung.«

Quelle: Arthur Rutishauser, Editorial zur Bekämpfung der Pandemie 
Es braucht mehr Tempo und Einsicht, tagesanzeiger.ch, 04.10.2020

 
mein Kommentar:
Wenn sich die Leute doch nur besser informieren würden, bevor Sie den Mund aufmachen!
»Wenn der Impfstoff sicher ist…«
Dann sollte sich Herr Rutishauser mal mit dem Schweinegrippe-Impfstoff auseinandersetzen!
Dann würde ich als Chefredakteur doch sofort damit beginnen, über die SARS-CoV-2-Impfung zu informieren.
… und – als Beispiel – auch über die Effektivität der Influenza-Impfungen!

siehe auch:

Die saisonale Influenza wird derzeit von A(H1N1)-, A(H3N2)-Viren und zwei Gruppen von Influenza-B-Viren (Victoria- und Yamagata-Linie) verursacht. Von diesen vier Gruppen zirkulieren weltweit verschiedene Varianten. Der saisonale Influenza-Impfstoff enthält Bestandteile der Virus-Varianten, die für die kommende Saison erwartet werden. Referenzlaboratorien auf der ganzen Welt – in Deutschland das am Robert Koch-Institut angesiedelte Nationale Referenzzentrum für Influenza – untersuchen dafür kontinuierlich die zirkulierenden Influenzaviren und übermitteln ihre Ergebnisse an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auf Grundlage dieser Daten legt die WHO die Zusammensetzung für den Impfstoff jedes Jahr aufs Neue fest. Für die Nordhalbkugel wird die Empfehlung in der Regel im Februar veröffentlicht, damit die Hersteller genug Zeit haben, ausreichend Impfstoff bis zum Beginn der Impfsaison im Herbst zu produzieren.
Stand: 03.09.2019

[RKI, Grippeschutzimpfung: Häufig gestellte Fragen und Antworten, Stand: 08.09.2020]
mein Kommentar:
… und die Ständige Impfkommission setzt sich jedes Jahr aus Jux und Dollerei zusammen und legt die Zusammensetzung des Influenza-Impfstoffs aufs Neue fest… Wozu? Wie wollen wir das künftig mit dem SARS-CoV-2-Impfstoff halten?

Samstag, 3. Oktober 2020

Corona-Falschmeldungen in den sozialen Medien!
hier: angebliche Verbindung des WDR zu »Reichsbürgern«

WDR dementiert Verbindung zu „Reichsbürgern“ bei Demonstration in Köln {1:23}

News 23  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Im Internet kursiert ein Video, dass am 26. September bei einer Corona-Demo in Köln aufgenommen wurde. Zu sehen sind zwei Personen und eine Reichsfahne. Bei den beiden Personen soll es sich laut Gerüchten angeblich um WDR-Mitarbeiter handeln. Unsere bisherigen Recherchen konnten diese Gerüchte allerdings nicht bestätigen. Auch der WDR behauptete in einer Stellungnahme, dass keine Kenntnisse zu den Personen vorliegen. Mehr Text u. Links: YouTube
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siehe dazu:

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„Ich versteh nicht, dass die Menschen so naiv sind.“ - Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch
Denn wollen wir mal sehen, wie lange das noch auf YouTube steht…

„Ich versteh nicht, dass die Menschen so naiv sind.“ - Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch {46:30}

Gunnar Kaiser  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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das von Wolfgang Wodarg angesprochene Gutachten von Prof. Schwab hat der Club der klaren Worte auf seine Hompage gestellt:
- Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs in der Corona-Krise (Prof. Dr. Martin Schwab, clubderklarenworte.de, eingestellt am 04.10.2020 – PDF)

Die Verabschiedung von der Vernunft – ein Experiment

Die Logik des MIsslingens – so heißt ein Buch von Dietrich Dörner, Professor für theoretische Psychologie. Es untersucht das menschliche Verhalten beim Treffen von Entscheidungen in komplexen Situationen. In scheinbar simplen Experimenten führt er Versuchspersonen an die Grenzen ihrer kognitiven Fähigkeiten, wo sie sich dann Schritt für Schritt von ihrer Vernunft verabschieden. Sind solche psychologischen Muster auf reale politische Entscheidungsprozesse übertragbar?

Stellen Sie sich vor, Sie wären Manager eines Supermarkts. Am Wochenende fällt die Kühlung im Warenlager aus, und die empfindlichen Lebensmittel, die konstant auf 4 °C gehalten werden müssen, fangen an zu verderben. Ein enormer Schaden steht ins Haus, und Sie sind verantwortlich. Dummerweise können die Kältetechniker frühestens morgen kommen, um die Sache zu reparieren.

Sie entdecken jetzt an einem Schaltpult ein Stellrad mit einer Skalierung von 0 bis 200 sowie eine Anzeige der Temperatur, die im Lager herrscht. Sie vermuten, dass die Maschinerie für die Kühlung noch funktioniert, die elektronische Regelung zur Einhaltung der Temperatur aber – der Thermostat – kaputt ist. Vielleicht kann man die 4 °C ja manuell per Stellrad halten?

Dies war die Aufgabe, mit der die Psychologen Dörner und Reichert ihre Versuchspersonen vor Computer setzten, auf denen die beschriebene Situation simuliert wurde: auf dem Bildschirm ein Thermometer und ein Stellrad, das per Tastatur bedient wurde. Der zeitliche Ablauf der Temperatur wurde vom Computer aufgezeichnet, ebenso der Input durch die Probanden und deren Selbstgespräche.
mehr:
- Die Logik des Misslingens (Hans Hofmann-Reinecke, think-again.org, 03.10.2020)
siehe auch:
- Krise – Glaube – Wissenschaft (Post, 17.03.2020)

Was wir von Correctiv zu halten haben

„Ich versteh nicht, dass die Menschen so naiv sind.“ - Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch {46:30 – Start bei 42:56 
– Wodarg: »Da Sie gerade von Correctiv sprechen: Da habe ich erschreckende Erfahrungen.«} 
 
Gunnar Kaiser  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

mein Kommentar zur Löschung:


siehe dazu auch:

a) Zur Überschrift den Beitrags 
Der Beitrag von Frederik Richter und Bianca Hoffmann lässt bereits in der Überschrift aufhorchen: „Warum die Aussagen von Wolfgang Wodarg wenig mit Wissenschaft zu tun haben“. Damit wecken sie beim Leser die Erwartung, dass sie – und zwar gerade in dem Bereich, um den es hier geht – aus eigener Fachkompetenz beurteilen können, was wissenschaftlichen Standards genügt und was nicht. Die Autoreninfo, die ich bei CORRECTIV über Frederik Richter[161] und Bianca Hoffmann[162] erhalte, deutet freilich in keiner Weise darauf hin, dass die beiden über eine medizinische Vorbildung verfügen. Hier urteilen also Nicht-Mediziner über die Thesen eines Mediziners. Schon dieser Befund lässt mich an dem Text zweifeln, welcher sich an die Überschrift nun anschließen wird.

b) Corona-Viren und die Frage nach der Immunität in der Bevölkerung

(1) Die Einwände von Frederik Richter und Bianca Hoffmann

Frederik Richter und Bianca Hoffmann stellen die These von Wolfgang Wodarg, dass es Corona-Viren schon seit längerer Zeit gebe, nicht in Frage. Beim quantitativen Ausmaß der Bedrohung durch SARS-CoV-2, insbesondere verglichen mit der Bedrohung durch Influenza, gehen die Meinungen dann aber auseinander: Zwar seien (bezogen auf das Datum, in dem der Beitrag veröffentlicht wurde) mehr Grippeinfektionen als Infektionen mit Corona-Viren gemeldet worden. Dies wird aber mit dem Zusatz „– noch.“ versehen. Wolfgang Wodarg lasse außer Acht, dass es für SARS CoV-2 weder einen Impfstoff noch Immunität in der Bevölkerung gebe. „Lässt man der Pandemie also ihren Lauf, ist das Gesundheitssystem schnell überlastet.“

Die These von Frederik Richter und Bianca Hoffmann, es gebe für SARS CoV-2 keine Immunität in der Bevölkerung, setzt indes voraus, was es zu beweisen gilt – nämlich dass es sich bei diesem Virus wirklich um eine Spielart handelt, die sich von bisher vorhandenen Corona-Viren – und zwar jenen, die beim Menschen vorkommen – deutlich unterscheidet. In meinen Augen ist genau dies eine ganz entscheidende Frage. Denn von der Antwort auf die Frage, wie gut der menschliche Organismus, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, auf SARS CoV-2 vorbereitet ist, hängt ab, welche Anzahl an Infektionen zu erwarten, wie viele schwere bis tödliche Verläufe zu befürchten sind und welche Einschnitte in das öffentliche Leben in Zukunft erforderlich sein werden, um eine Ausbreitung von COVID-19-Infektionen zu vermeiden.
[…] 
(4) Folgerungen
Selbstverständlich kann ich die Informationen, die ich hier zusammengetragen habe, fachlich nicht bewerten. Aber in der Summe scheint sich mir als einem Fachfremden doch ein Bild darzubieten, welches die Folgerung rechtfertigt, dass die Diskussion über das Vorhandensein einer Grundimmunität gegen SARS CoV-2 noch nicht abgeschlossen ist. Offenbar kann man nicht einfach behaupten, SARS CoV-2 treffe den menschlichen Organismus unvorbereitet. Die Studie von John Ioannidis deutet jedenfalls nicht darauf hin, dass SARS CoV-2 in ähnlicher Weise große Teile der Bevölkerung ausgelöscht hätte, wie dies aus Amerika in der Zeit der Einwanderung der europäischen Eroberer berichtet wurde. Ganz im Gegenteil weisen Udi Qimron, Uri Gavish, Eyal Shahar und Michael Levitt darauf hin, dass in Schweden (wo auf Einschnitte in die bürgerlichen Freiheiten weitgehend verzichtet wurde) und Belgien (wo es solche Einschnitte gegeben hat) 99,9% der Landesbevölkerung die Pandemie überlebt haben187. Sieht so die „Erfolgsquote“ eines Killervirus aus?
Die Prognose von Frederik Richter und Bianca Hoffmann, dass das Gesundheitssystem schnell überlastet sei, wenn man der Pandemie freien Lauf lasse, erweist sich vor diesem Hintergrund als spekulativ. Man muss Frederik Richter und Bianca Hoffmann zwar zugutehalten, dass die Studien, die ich hier aufgelistet habe, noch nicht existierten, als der Beitrag erschien. Der Fehler in dem Beitrag von Frederik Richter und Bianca Hoffmann besteht aber darin, kein argumentatives Fundament für ihre These geliefert zu haben, dass es gegen SARS CoV-2 keine Immunität in der Bevölkerung gebe.

(5) Zur Korrelation von Wortwahl und inhaltlicher Substanz

Die Überlegungen zu einer möglichen Grundimmunität zeigen ein grundsätzliches Problem der Berichterstattung unter Ungewissheitsbedingungen auf: Mitte März 2020 wusste noch niemand so recht, wie es mit der Pandemie weitergeht. Es wäre völlig legitim gewesen, wenn Frederik Richter und Bianca Hoffmann unter den damaligen Umständen an die Politik appelliert hätten, sich nicht voreilig der optimistischen Einschätzung von Wolfgang Wodarg anzuschließen, solange die Befürchtungen bezüglich hoher Todeszahlen und einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht ausgeräumt seien. Damit begnügen sie sich aber nicht, sondern legen sich vorschnell auf eine Sicht der Dinge fest, die durch den jetzt erreichten Erkenntnisstand erheblich ins Wanken geraten ist. Frederik Richter und Bianca Hoffmann werfen Wolfang Wodarg auf der Basis dieses brüchigen Fundaments vor, seine Thesen hätten „wenig mit Wissenschaft zu tun“. Wer so dick aufträgt, kann sich nicht hinter der unsicheren Situation verschanzen, sondern muss Evidenz liefern.

[Einzelauswertung – Frederik Richter/Bianca Hoffmann, correctiv.org vom 18. März 2020 in: Professor Dr. Martin Schwab, Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs in der Corona-Krise Zugleich in Sachen Transparency International Deutschland: Eine Erwiderung auf den Bericht der Untersuchungskommission im Fall Wolfgang Wodarg, S. 51ff. clubderklarenworte.de, eingestellt am 04.10.2020]
siehe dazu:
- Coronavirus: Warum die Aussagen von Wolfgang Wodarg wenig mit Wissenschaft zu tun haben (Frederik Richter, Bianca Hoffmann, correctiv.org, 18.03.2020) 

mein Kommentar: 

Das Wodarg-Gespräch ist inzwischen gelöscht!
Kümmert sich nicht die »Correctiv«-Truppe um die YouTube-Sauberkeit?

Clemens Arvay über Schnellschuß-Impfstoffe, Bill Gates’ Lobby-Sprache und ein Werbeartikel in der FAZ

BILL GATES als Corona-Regisseur? (Clemens Arvay) {33:47}

CGArvay  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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aus einem Kommentar zum FAZ-Artikel (Peter Dimitrov-Ludwig (plus8) 30.09.2020 - 23:03, Link):
Aus der modernen Therapie der HIV Infektion sind Integrase Strang Hemmer nicht mehr wegzudenken – wichtigster Vertreter dieser Substanzklasse dürfte derzeit weltweit der Wirkstoff Dolutegravir sein.

Die Jahresdosis dieses patentgeschützten Medikaments kostet derzeit in Deutschland ca. 8.000 EUR - Markenname: Tivicay.

Die Bill Gates Stiftung hat 2017 eine Vereinbarung mit Generikaherstellern getroffen, damit armen Ländern diese Arznei zum Preis einer Jahresdosis von 75 USD ca. 65 EUR bereitgestellt wird.

Wie paßt diese Information ins Weltbild der Verschwörungstheoretiker?

meine Antwort:
Bill Gates ist der beste Vertreter weltweit.
Dazu gehört ein guter Ruf… (und die Vereinbarung mit den Generikaherstellern hat Gates ja keinen Cent gekostet).
… und der Kommentator hat aufgezeigt, daß die Gates-Strategie funktioniert!
Bin ich heute wieder böse! 😂
… und sowas von borniert!
zu Bill Gates siehe auch:
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Finanzgauner, Bankster und ihre Hintermänner – am Beispiel Olaf Scholz

Stellen Sie sich vor, Sie werden bestohlen. Was würden Sie tun, wenn Sie um mehrere hundert, möglicherweise gar tausende Euro betrogen werden? Sie würden als erstes etwas unternehmen, damit Ihnen nicht noch mehr gestohlen werden kann, nehme ich an, dann die Täter ausfindig machen, Anzeige erstatten und ihr Geld zurück verlangen. Klar. Nicht so klar ist das für die Politik, im speziellen für Finanzminister Olaf Scholz. Denn die Geschichte ist keine Fiktion – wir wurden beraubt, jeder von uns um mindestens einige hundert Euro. Banken ließen sich Steuergelder, die sie nie gezahlt haben, als vermeintliche Rückzahlungen von den Behörden “erstatten”. Über 30 Milliarden Euro verschwanden so aus den Deutschen Steuerkassen. Aber Scholz, der Wächter über unser Steuergeld, holt sich das Geld nicht zurück. Als Hamburger Bürgermeister ließ er die Fristen für Millionen Euro Rückzahlungen aus betrügerischen Cum Ex Geschäften verstreichen. Die Termine wurden nicht einfach vergessen, sie fallen zusammen mit mehreren Treffen zwischen Scholz und dem Chef der betroffenen Warburg-Bank sowie einer stattlichen Spende ebendieser Bank an die Hamburger SPD. Alles Zufall? Warum belog Scholz dann den Finanzausschuss des Bundestages und stritt Treffen mit dem kriminellen Banker ab – obwohl nun weitere Zusammenkünfte in aller Ausführlichkeit durch dessen beschlagnahmte Tagebücher dokumentiert sind? Wie kommt es, dass Scholz’ Finanzministerium tief versteckt in einem der Corona-Hilfsgesetze einen brisanten Paragraphen durchmogelte, durch den die Rückforderung eines großen Teils der illegalen Cum Ex Geschäfte nicht mehr möglich sein wird, selbst wenn die Täter von Gerichten verurteilt werden? Über Scholz’ pikante Rolle im Cum Ex Skandal, die generelle Verflechtung von Politik und Finanzwirtschaft und was man dagegen tun kann, spreche ich diese Woche in meinem Video.
mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Kabarett oder Folter? Cui bono? oder
Wenn Zeitungsredakteure versuchen die eigene Haut zu retten

Alleine die äußeren Umstände dieses Jahrhundertprozesses gegen Julian Assange in London sind unfassbar, kabarettreif, wie die Anstalt gezeigt hat. Der Angeklagte sitzt getrennt von seinen Anwälten in einem Glaskasten, er muss sich täglich nackt ausziehen, muss sich röntgen lassen, seine Anwälte durfte er monatelang nicht sehen, ebenso wenig wie seine Verlobte und kleinen Kinder, eine neue Anklage wurde erst kurz vor dem Prozess seinen Verteidigern übergeben, zugelassen zum Prozess ist nur eine Handvoll Journalisten, NGOs wie Reporter ohne Grenzen und Amnesty International wurden ausgeschlossen, usw., usf. Die Anhörungen selbst strotzen vor Ungeheuerlichkeiten, wie man u.a. hier und hier und in den täglichen Berichten von Craig Murray nachlesen kann. Große britische Medien wie die BBC oder auch der angeblich liberale Guardian glänzen durch Abwesenheit. Letzterer spielt bei der ganzen Affaire eine besonders schändliche Rolle, wie Jonathan Cook in seinem Artikel darlegt, den wir in gekürzter Form veröffentlichen. Übersetzung: Susanne Hofmann.

(…) Unter Druck veröffentlichte der Guardian am Freitag endlich einen kurzen, dürftigen und grob vereinfachenden Bericht über die Anhörungen der vergangenen Woche und nutzte diesen dazu, auf die wachsende Kritik an der Rolle der Zeitung bei der Veröffentlichung des Passworts im Buch von Leigh und Harding zu reagieren. Die Stellungnahme des Guardian ist nicht nur scheinheilig bis zum Gehtnichtmehr, sondern liefert Assange ans Messer, indem das Blatt die Verantwortung für die Veröffentlichung des Passworts von sich schiebt. So trägt es dazu bei, Assange der US-Kampagne, mit dem Ziel ihn einzubuchten, noch schutzloser auszuliefern.

Hier ist die Stellungnahme des Guardian:

„Der Guardian hat deutlich gemacht, dass er gegen die Auslieferung von Julian Assange ist. Es ist jedoch vollkommen falsch zu behaupten, dass das 2011 herausgebrachte Guardian-Buch über WikiLeaks zur Veröffentlichung unredigierter Dateien der US-Regierung führte.“, sagte ein Sprecher.
mehr:
- Die betrügerische neue Stellungnahme des Guardian verrät sowohl Julian Assange als auch den Journalismus (Jonathan Cook, Übersetzung: Susanne Hofmann, NachDenkSeiten, 03.10.2020)
siehe auch:

Ein Feigling ist ein Mensch, bei dem der Selbsterhaltungstrieb normal funktioniert.
[Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker]


 

Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer hat seine Position zum Fall Assange noch einmal klar gestellt – doch keine Zeitung wollte den Beitrag drucken

Der Sonderberichterstatter des Hochkommissariats für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, der Schweizer Nils Melzer, der zusammen mit zwei medizinischen Experten Julian Assange im Gefängnis besuchen konnte, hatte in seinem Gutachten am 31. Mai 2019 von der massiven "psychologischen Folter" gesprochen, der Assange seit Jahren ausgesetzt werde und ein sofortiges Ende der "kollektiven Verfolgung" des Wikileaks-Gründers gefordert. "In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung", so Nils Melzer, "habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammenschließt, um ein einzelnes Individuum so lange Zeit und unter so geringer Berücksichtigung der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu verteufeln und zu missbrauchen".

Klarer und deutlicher als in dem Statement des UN-Folterexperten kann man kaum benennen, welchem menschenunwürdigen Unrecht Julian Assange seit Jahren ausgesetzt ist, doch abgesehen von einigen alternativen Medien erregten diese Anklagen kein größeres Aufsehen. Sie verschwanden sofort wieder aus den Nachrichten und der britische Außenminister Jeremy Hunt verbat sich die "hetzerischen Anschuldigungen" des UN-Berichterstatters.

Zur Klarstellung seiner Position und seiner Argumente hatte Nils Melzer dann im Juni einen Artikel verfasst und ihn dem Guardian, der Times, der Financial Times, dem Sydney Morning Herald, dem Australian, der Canberra Times, dem Telegraph, der New York Times, der Washington Post, der Thomson Reuters Foundation und Newsweek zur Veröffentlichung angeboten. Keine dieser Zeitungen wollte ihn veröffentlichen und er erschien dann online auf medium.com (Demasking the Torture of Julian Assange).
[Mathias Bröckers, Präzedenzfall WikiLeaks, Telepolis, 01.07.2019 – Hervorhebung von mir]

 


 

 - Daniel Ellsberg, Vater aller Whistleblower (Post, 03.03.2016)


Aluhuttragende, rechtsoffene, militante impfkritische Psychopathen in Nordhorn 😂

NORDHORN LIVE {53:33}

Samuel Eckert  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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Nordhorn 3.10.2020 - Rede Bodo Schiffmann {8:59}
CLIPS Reboot  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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aus der Fundgrube – Spahn an Lobbyfirma beteiligt:
"zu keinem Zeitpunkt" ein Interessenkonflikt 😂

Dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn von Transparenz bei Nebentätigkeiten nicht viel hält, erklärt sich vielleicht mit seiner klandestinen Vergangenheit. Denn wie das Magazin FOCUS heute berichtet, verdiente Spahn jahrelang "über ein diskretes Firmenkonstrukt heimlich an intensiver Lobbyarbeit für die Gesundheitsindustrie."

Es geht um eine Beratungs- und Lobbyagentur namens Politas, an der Spahn zwischen April 2006 und Mai 2010 beteiligt war. Für die Klienten der Agentur, vornehmlich aus der Medizin- und Pharmabranche, war Spahns Doppeltätigkeit ein Glücksfall: Denn als Gesundheitspolitiker arbeite Spahn an Gesetzen mit, von denen seine Kunden direkt betroffen gewesen sein dürften - einen direkteren Zugang zu politischen Entscheidungsträgern kann man kaum bekommen.

"Dass Volksvertreter Spahn sein Mandat als Gesundheitspolitiker profitabel für Beratungshonorare aus der Gesundheitsindustrie einsetzte, war ihm offenkundig bewusst", schreibt der FOCUS, "denn er verschleierte seine Beteiligung an der Lobbyfirma. Eine GbR muss ihre Geschäfte und Gesellschafter nicht veröffentlichen."

Auf Spahns Bundestagsseite gibt es jedenfalls keinerlei Angaben, die auf seine Beteiligung an der Lobbyfirma hinweisen. Denn anzeigepflichtig sind Unternehmensbeteiligungen nur dann, wenn ein Volksvertreter "mehr als 25% der Stimmrechte zustehen" - Spahn hielt genau 25 Prozent der Politas-Anteile. Nur aus internen Unterlagen, die dem FOCUS vorliegen, werden die Politas-Teilhaber klar: "Treuhänder Jasper, Müller und eben auch Spahn." Bei dem "Treuhänder Jasper" handelt es sich um den früheren Leiter von Spahns Bundestagsbüro, Markus Jasper.
mehr:
- Gesundheitspolitiker Spahn an Lobbyfirma beteiligt (Martin Reyher, abgeordnetenwatch.de, 26.11.2012)
siehe auch:
- Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
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Spahn wird von Pflegekräften bei Demo ausgebuht {2:24}
faz  
Am 01.10.2020 veröffentlicht 
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kämpfte in Berlin um die Gunst von demonstrierenden Krankenhausmitarbeitern. Diese waren ihm nicht wohl gesonnen. © REUTERS, DPA mehr Text und Links: YouTube
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mein Kommentar:
Leute, ich verstehe nicht, weshalb Ihr so unfreundlich seid zu Eurem Gesundheitsminister. Er will doch nur mit Euch reden! 😂
siehe dazu auch:

Hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Luxus-Villa in Berlin gegönnt? {3:33}
News updated 
Am 15.08.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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- Spahn: Luxusvilla für 4 Millionen? (corodok.de, 16.08.2020)

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Mansmann vs. Bhakdi: Corona schon vorbei? | Prof. Rieck über den Effekt von Maßnahmen

Mansmann vs. Bhakdi: Corona schon vorbei? | DW Nachrichten {30:03}

DW Deutsch  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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Was bringen die Anti-Corona-Maßnahmen? (Ergebnisse phänomenologischer Studien) {14:51}
Prof. Dr. Christian Rieck 
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Wie stark hat der #Lockdown die Verbreitung des Virus eingeschränkt? Das Video bespricht die Ergebnisse dreier phänomenologischer Untersuchungen. Es zeigt sich, dass die Sättigungsgrenze weltweit einige Wochen nach den ersten nennenswerten Todesfällen erreicht war, und zwar unabhängig von den nicht-medizinischen #Regierungsmaßnahmen des jeweiligen Landes.
Links: YouTube
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