Freitag, 16. Oktober 2020

zu Corona: Zweimal Haditsch – PCR-Test und Gefährlichkeit

REVERSION von Narrative #3 – über die Zahlen des RKI PCR-Tests mit Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch {35:28 – Start bei 12:59 
– Hadtisch: »Nur noch kurz, um das abzuschließen […] Wir haben aufgrund der niedrigen Durchseuchungsrate … die Hälfte der Tests sind falsch«
 
OVALmedia  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Hier ist eine REVERSION der Narrative #3, die vieles angeregt hat. Dazu haben wir jetzt eine Grafikerklärung von Michael Arntz der Zahlen-Analyse eingebaut, sowie Ton und Bild verbessert. __ Die Untertitel sind automatisch verfügbar via YouTube. Um diese zu aktivieren klicken Sie bitte auf das Rad Symbol unten im Player. Zur automatischen Übersetzung in Ihrer Sprache klicken Sie auf das Rad-Symbol und wählen Sie "Untertitel" -- "Auto-Translate".
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Prof DDr Martin HADITSCH: Wie gefährlich ist Covid 19 {8:18}

Martin Haditsch  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Prof. Haditsch gibt im Rahmen einer Expertengruppe ein persönliches Statement, dieses wurde dankenswerterweise von Fr. Dr. Patricia Josefine Marchart und Hr. Georg Sabransky von Schutzfilm (htttps://schutzfilm.com) zum Upload zur Verfügung gestellt.
Ausschnitt aus der Pressekonferenz vom 7.Oktober 2020, den kompletten Livestream finden Sie unter:
https://youtu.be/AW6eF8zxCHw
Viele hochrangige Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr schweigen und legen Fakten vor. In der PK gehen sie u.a. auf folgende Fragen ein: Wie aussagekräftig sind die PCR-Tests? Was bringt der MNS? Wie besorgniserregend sind die steigenden positiven Testergebnisse wirklich? Droht eine Überforderung des Gesundheitssystems? Und wie gefährlich kann die Angst vor Covid-19 werden?
Prof. DDr. Martin HADITSCH, FA für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin. Ärztlicher Leiter TravelMedCenter Leonding und Ärztlicher Leiter Labor Hannover MVZ GmbH
Univ.-Prof. Dr. Andreas SÖNNICHSEN, Abteilung für Allgemeinmedizin, Zentrum für Public Health, MedUni Wien Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian SCHUBERT, Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie, Medizinische Universität Innsbruck
DDr. Christian FIALA (FA für Gynäkologie, Wissenschafter)
https://www.initiative-corona.info
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Corona-Virus längst mutiert - Punkt.PRERADOVIC Podcast mit Dr. Wolfgang Wodarg

Corona-Virus längst mutiert - Punkt.PRERADOVIC Podcast mit Dr. Wolfgang Wodarg {58:46}

Punkt.PRERADOVIC  
Am 16.10.2020 veröffentlicht 
Er ist der Ur-Kritiker der Corona-Maßnahmen. In seinem Punkt-Preradovic-Interview im März warnte Dr. Wolfgang Wodarg bereits vor einer Testpandemie und kritisierte den PCR-Test von Prof. Drosten. Jetzt rollt die zweite Coronawelle. Zumindest die Panikwelle. Jeden Tag neue Infektionsrekorde, Kanzlerin und Bayerns MP Söder bringen den Lockdown wieder ins Spiel. Und warnen vor einem Kontrollverlust in der Pandemie. Aber wie seriös ist es, sich bei den Verschärfungen der Maßnahmen einzig auf die Neuinfektionen – also positive PCR-Tests – zu stützen? Wie viele Mediziner, findet auch Dr. Wodarg das völlig falsch. Der Seuchenexperte sagt: Das Virus ist seit Wuhan 100fach mutiert, weil Corona-Viren das so machen. Worauf genau reagiert also der PCR-Test?
Ein Gespräch über Tests, Masken als Virenschleudern, „Körperverletzung“ bei Kindern und Interessenskonflikte in Politik und Wirtschaft.
Artikel Interview Drosten: https://www.wiwo.de/technologie/forsc...
Metastudie des NBER: https://www.aier.org/article/lockdown...
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siehe auch:
(Post, 04.10.2020)

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Corona: Medien, Politik und hektischer Aktionismus

[…] Mich beunruhigen seit Monaten die vielen Trompeter im Corona-Panikorchester. Sie verbreiten Angst und Schrecken. Als Medienforscher beobachte ich mit großer Sorge den Overkill, mit dem Leitmedien, insbesondere das öffentlich-rechtliche Fernsehen, aber auch Zeitungen wie SZ oder FAZ, über die Pandemie berichten. Meine These: Nicht die Regierenden haben die Medien vor sich hergetrieben, wie das Verschwörungstheoretiker so gerne behaupten. Vielmehr haben die Medien mit ihrem grotesken Übersoll an Berichterstattung Handlungsdruck in Richtung Lockdown erzeugt, dem sich die Regierungen in Demokratien kaum entziehen konnten.

Obendrein überschütten uns die Medien im tagtäglichen Kampf um Aufmerksamkeit ziemlich hemmungslos mit Statistiken zu Corona-Infizierten und -Toten. Es ist weithin offengeblieben, ob letztere am oder nur mit dem Coronavirus verstarben. Aber Angst, angesteckt zu werden, haben vermutlich wir alle bekommen.

Die Nachrichtenauswahl ist ja mit die vornehmste Aufgabe des Journalismus. Es gilt noch immer die Einschätzung des Soziologen Niklas Luhmann, dass wir das, was wir über die Welt wissen, aus den Medien erfahren - wobei seither die sozialen Netzwerke mit ihren Echokammern hinzugekommen sind. Die Medien orientieren sich, inzwischen zum Teil von Algorithmen gesteuert, in ihrer Auswahl immer mehr an der Nachfrage der Nutzer. Genau an dieser Stelle wird die Aufmerksamkeitsökonomie, welche die Gesellschaft prägt, zum Verhängnis. Überaufmerksamkeit und einseitige Fokussierung erzeugen beim Publikum Interesse, aber eben auch Angst; diese Angst generiert steigende Nachfrage nach Corona-News, die inzwischen ja online in Echtzeit messbar ist. Die Nachfrage wiederum verleitet Redaktionen dazu, diese zu bedienen und die Berichterstattung weiter auf die Pandemie hin zu verengen - bis hin zum Tunnelblick. Alles, was nicht mit Corona zu tun hat, wird über Monate hinweg nachrangig.

Dummerweise liefern unter solchen Bedingungen nicht nur Medien, was ihre Nutzer wollen, sondern auch Politiker, was ihre Wähler wünschen. Diese wiederum laufen, vom Virus eingeschüchtert, eher dem strammen Markus Söder hinterher als dem differenzierenden, manchmal zaudernden Politikertyp eines Armin Laschet. Die Schweizer Ökonomin Margit Osterloh befürchtet in einem "Weißbuch zur Informationsqualität in Deutschland" (zu dem auch ich etwas beisteuern durfte), dass sich zusammen mit Covid-19 ein "Autoritätsvirus" ausbreitet: Es gebe eine "bereitwillige Selbstentmündigung des Souveräns". Wir hätten widerstandslos hingenommen, dass fundamentale Grundrechte eingeschränkt wurden.

Es sind im Übrigen weithin dieselben Experten, die vor die Kamera geholt werden. Was Virologen, Epidemiologen, Pressesprecher regierungsnaher Forschungsinstitute zuliefern, kann nicht angemessen hinterfragt werden, denn in vielen Redaktionen gibt es zu wenige Wissenschaftsjournalisten, sprich: Mediziner und Naturwissenschaftler, die für Vielfalt der Quellen sorgen und diese einordnen könnten.

Wie die Medien selbst mit Corona-Informationen umgehen, bleibt ebenso unterbelichtet. Die einschlägig spezialisierten Medienressorts wurden oftmals längst ausgedünnt oder weggespart. Außerdem will man ja nicht das eigene Nest beschmutzen. Während Verschwörungstheoretiker meinen, die Medien würden von Regierungszentralen oder gar Bill Gates ferngesteuert, gibt es eine viel näherliegende Erklärung für die erstaunliche Selbstgleichrichtung der Corona-Berichterstattung: den Herdentrieb. Meine persönlichen Helden in Zeiten der Pandemie sind deshalb Verhaltensökonomen und Sozialpsychologen, die dem Herdenverhalten unter Bedingungen der Unsicherheit nachspüren. "Groupthink" ist zwar menschlich - aber nicht entschuldbar, wenn wir herkömmliche Maßstäbe der Professionalität anlegen, die den Journalismus leiten sollten.
 
[Stephan Russ-Mohl, Herdentrieb, SZ, 16.10.2020

siehe auch:
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Corona-Ausschuß, Livestream Sitzung 21 - Die Macht der Konzerne und die Korruption

Livestream Sitzung 21 - Die Macht der Konzerne und die Korruption {4:33:38 – Start bei 13:13}

Stiftung Corona-Ausschuss  
Live übertragen am 16.10.2020 
ahren Sie mehr über den Ausschuss:
https://corona-ausschuss.de und
Telegram: https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Anonyme Hinweise an den Corona-Ausschuss: https://securewhistleblower.com/
Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.
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Corona-Ausschuß – Sitzung 16: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne (Post, 17.09.2020)
Corona-Ausschuss Sitzung 15 – Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise (Post, 12.09.2020)

Corona-Ausschuss, Sitzung 14: Der Rechtsstaat und die Berliner Demonstrationen (Post, 11.09.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 13: Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler (Post, 21.08.2020)

Corona-Ausschuß – Termin 12: Fehlanreize im System, Die Rolle der Medien II (Post, 20.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 11: Datenschutz - 1 Million Genoms, Gesundheits-ID, Tracking-App (Post, 18.08.2020)

Corona Ausschuß - Termin 10: Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg (Post, 14.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 09: Die Rolle der Medien (Post, 13.08.2020)
Corona-Ausschuß, Termin 08: USA - der Blick von innen / Aktuelle Lage in Schweden, Frankreich und Italien u.a (Post, 07.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 07: Schützen die Masken oder schaden sie? (Post, 06.08.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 06: Die Lage der Kinder (Post, 31.07.2020)
Corona-Ausschuß – Termin 05: Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen (Post, 30.07.2020)
Stiftung Corona-Ausschuß – Termin 04: Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle (Post, 24.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 03: "Bergamo - was war da los?" (Post, 23.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 02: Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen (Post, 15.07.2020)
Corona-Ausschuss – Termin 01: Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe - mit Dr. W. Wodarg (Post, 14.07.2020)
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siehe auch:
Der Technokratische Staat: von der Alternativ- zur Würdelosigkeit (Post, 07.06.2020)

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Donnerstag, 15. Oktober 2020

Das Ärzteblatt mit den gleichen Katastrophenmeldungen wie die anderen Medien auch, aber die Leser werden kritischer!

Berlin – Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat in Deutschland einen Höchstwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Anga­ben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute 6.638 Fälle in 24 Stunden. Das sind 2.580 mehr als am Donnerstag der Vorwoche.

Das RKI appellierte „dringend“ an die Bevölkerung, sich für den Infektionsschutz zu enga­gieren. Der nun erreichte Rekordwert heißt Experten zufolge aber nicht, dass das SARS-CoV-2-Virus bereits schlimmer wütet als im Frühjahr. Die Lage in den Krankenhäusern sei weiterhin vergleichsweise entspannt.

Die bisherige Rekordzahl war am 28. März mit 6.294 neuen Ansteckungen erreicht wor­den. Harte Maßnahmen haben den Wert dann stark gedrückt, rund drei Monate lang wur­den weniger als 1.000 neue Coronainfektionen pro Tag registriert. Anfang August waren die Werte dann wieder gestiegen.

RKI-Chef Lothar Wieler sagte gestern, dass man das exponentielle Wachstum noch ver­hin­dern könne. „Aber dafür müssen wir uns auch anstrengen.“ Er halte die derzeitige Lage aber nicht für gefährlicher als die im Frühjahr.

Insgesamt sieht Wieler heute im Vergleich zum März viel mehr Erfahrung und Wissen im Umgang mit dem Virus, etwa um die Maßnahmen geschickter einzusetzen und um bei Ausbrüchen schnell zu reagieren. Sollten die Zahlen jedoch weiter steigen, werde die Gefahr größer.
mehr:

Zitat von Nobelpreisträger Kary Mullis, Erfinder des PCR-Tests: „Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“ – „Die Messung ist nicht exakt.“ – „PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“ Wir brauchen andere Maßstäbe, wie z.B. die Belegung von Krankenhaus-Intensivbetten mit Corona-Patienten.
[Kommentar von Wie bitte?, Die PCR-Test-Positiven: Sind sie wirklich infiziert? Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 19:10]

Was ist das hier, bitteschön? "Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat in Deutschland einen Höchstwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Anga­ben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute 6.638 Fälle in 24 Stunden."

Über welche 24 Stunden reden wir? Lt. "Dashboard" gab es Fälle mit Meldedatum gestern, 14.10.20, 3047, zzgl. gestrigem Erkrankungsdatum 38.

Als "neu berichtet am 14.10." werden für den 14.10.20 insgesamt 4010 Fälle?! angegeben, 2169 für den 13.10., 300 für den 12.10., jeweils noch 15-40 für jeden Tag der letzten Woche, jeweils einige für viele Tage bis zurück zu Mitte September und immerhin einer für den 14.03.2020.

Wenn wir doch bitte wenigstens hier im Ärzteblatt eine detailliertere Beschreibung der Entwicklung der Infektionszahlen (sofern diese Bezeichnung zutrifft) erzielen könnten.

Des Weiteren: "Die bisherige Rekordzahl war am 28. März mit 6.294 neuen Ansteckungen erreicht wor­den." FALSCH! Die höchste Zahl an die Gesundheitsämter gemeldeter Fälle war am 2.4.2020 mit 6554. Die höchste Zahl mit validiertem Erkrankungsdatum (5003) bzw. ersatzweise dem Datum der Erstmeldung (483) ans Gesundheitsamt war der 16.03.2020 - just der Tag an dem die Schulen zugingen und bevor am 23.03. alles "Gelockdowned" wurde. Die höchste Zahl von "Neuansteckungen" - wie hier der Begriff verwendet wird - muss wohl eher noch eine Woche vorher gelegen haben. Es wird schon wieder vom "Exponentiellen Wachstum" geredet - auf Basis des Eingangs der Daten beim RKI. Herr Prof. Wieler sollte sich seine Zahlen bitte erst anschauen, dann reden. Dann sollte ihm auffallen, dass es seit voriger Woche, dem 07.10. keine "Zuwächse" gibt, sondern die gemeldeten Fälle stagnieren. Bitte nicht schon wieder die Exponentialfunktion in die Falliste mit Eingangsdatum am RKI legen. Das wird Unsinn.

A propos: Wenn 3047 und 38 Fälle gestern gemeldet bzw. als erkrankt gemeldet sind, wie können für diesen gestrigen Tag dann 4010 Fälle beim RKI gemeldet worden sein? Fragen, die nur das RKI beantworten kann. Sorry. So geht es nicht.

[Kommentar BB-DD, Die Zahlen und die Zuordnung beim RKI, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19:46]

siehe auch:
- xxx (Post, )
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„Regieren durch Angst“: Renommierter Wissenschaftler rügt Merkel und Söder - und spricht von „Verbotswettbewerb“

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten stellen in Berlin Corona-Weichen. Die Kritik an konkreten Ideen und der allgemeinen Linie wächst - auch Markus Söder ist in der Schusslinie.

  • Am Mittwoch (14. Oktober) mühen sich Kanzlerin und Ministerpräsidenten um neue Corona-Regeln.
  • Nicht nur in den Beratungen im Kanzleramt knirschte es – ein renommierter Demokratie-Forscher übt Kritik an der Pandemie-Politik.
  • Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel sieht einen „Überbietungswettbewerb“. Auch anderenorts ist von „Alarmismus“ die Rede.

Berlin/München – Zumindest ein Fakt ist unumstößlich: Die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen wieder – und zwar massiv. Wie sinnvoll die aktuellen Gegenmaßnahmen der Politik sind, darüber gehen die Meinungen teils auch unter Virologen auseinander. Beherbergungsverbot und Sperrstunden sind alles andere als unumstritten. Am Mittwoch werden die Weichen im Kanzleramt gestellt. Die Stoßrichtung der Bundesregierung war früh klar: Mehr Maskenpflicht, mehr Sperrstunden, eventuell auch wieder Kontaktsperren. Doch genau an dieser Grundmarschroute gibt es Kritik sehr grundsätzlicher Art. Nicht aus verschwörungstheoretischer Ecke, sondern von einem renommierten Demokratietheoretiker.
mehr:

mein Kommentar:
Für wie sinnvoll ich das alleinige Erwähnen der »Fallzahlen« (ohne Melden der »Positivenquote«, die die Zahlen in ein verstehbares Verhältnis setzen würde), habe ich schon einigemale dargelegt…
siehe auch:
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»Pandemie«, irreführende Sprache, PCR-Test und das Stieren auf »Neu-Infektionen«

Zum ersten Mal zeigt die NZZ auf der Frontseite die Spitalpatienten seit März 2020. Ein erster Anstieg, den es zu beobachten gilt.

Im März und April wurde der grosse Lockdown verhängt, um eine Überlastung der Spitäler, insbesondere der Intensivstationen, zu vermeiden. Wenn sich erneut innerhalb kurzer Zeit viele ältere Menschen mit Vorerkrankungen anstecken, wäre wieder eine Überlastung zu befürchten.

Deshalb sollten drastische Massnahmen in Zukunft davon abhängen, ob Spitäler und namentlich Intensivstationen an die Grenzen ihrer Kapazitäten kommen könnten – und nicht in erster Linie von der Zahl der neu positiv Getesteten. Trotz der gestiegenen Zahl der positiv Getesteten in den letzten vier Monaten blieben die Spitaleinweisungen bis vor wenigen Tagen nämlich auf sehr tiefem Niveau. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass seit diesem Sommer hauptsächlich Personen im Alter von unter 60 Jahren positiv getestet wurden – die meisten von ihnen ganz ohne oder ohne ernsthafte Krankheitssymptome. Vom Zeitpunkt einer Ansteckung vergehen bei schweren Krankheitsverläufen lediglich 8 bis 12 Tage, bis eine Spitaleinlieferung nötig wird. Offensichtlich haben diese Jüngeren über längere Zeit nur sehr wenige ihrer betagten Verwandten angesteckt.
mehr:
- Corona: Endlich rückt die Spitalbelegung in den Vordergrund (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 15.10.2020)
siehe auch:

Lagebericht des RKI vom 16.09.2020, Tabelle 4 auf Seite 10

Meine Frage lautet:
Wenn 
1. die Positivenquote seit der 23. KW ständig um 0,9% herum pendelt
und
2. die in der 24. und der in der 37. KW ermittelte Positivenquote gleich sind (0,86%)
Was berechtigt dann zu der Aussage: »Die Zahlen steigen«?

Es ist die Viruslast, die über die nächsten Schritte des infizierten Patienten bestimmen sollte. “Es ist wirklich unverantwortlich, denke ich, die Tatsache zu übergehen, dass es sich um ein quantitatives Problem handelt”, sagte Dr. Mina. 
[Apoorva Mandavilli, Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be., NY Times, 29.08.2020 – eigene Übersetzung – Hervorhebung von mir]

- Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt (Paul Schreyer, multipolar, 28.03.2020)
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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit

Syrien, die OPCW-Untersuchung zu Duma und die "Working Group on Syria, Propaganda and Media" – Vorbemerkung der Redaktion: Der britische Politikwissenschaftler und Propagandaforscher Piers Robinson beschreibt hier, mit welcher Vehemenz einige Leitmedien eine kritische Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen Giftgasangriff in Duma im Jahr 2018 behindern und wie unliebsame Wahrheiten dennoch Stück für Stück ans Licht der Öffentlichkeit kommen.

Am Samstag, dem 13. Juni 2020, veröffentlichte die Zeitung The Times ihren dritten Angriff auf Forscher, die sich mit der Untersuchung britischer Regierungspropaganda und dem Krieg in Syrien befassen. Dieses Mal konzentrierte sich der Angriff darauf, Professor David Miller und mich zu verleumden, mit dem Ziel, eine von uns gegründete akademische Organisation, die Organisation for Propaganda Studies (OPS), die Forschung und Veröffentlichungen über Propaganda fördern soll, zu diskreditieren.

Der Artikel enthielt zahlreiche Unwahrheiten und Verzerrungen und ähnelte in seinem Stil früheren Angriffen, die hauptsächlich durch den Einsatz des Begriffs "Verschwörungstheoretiker" auf Rufmord abzielten. Am auffälligsten war, dass die Artikel die Arbeit von Mitgliedern der Working Group on Syria, Propaganda and Media (WGSPM), der auch Miller und ich angehören, mit der OPS in irreführender Weise vermischten. Formelle Beschwerden der OPS sind im Gange und die Times sah sich bereits gezwungen, eine Reihe von Korrekturen vorzunehmen.

Natürlich sind Rufmordangriffe als Propagandataktik weit verbreitet und es gibt sogar ein akademisches Routledge-Handbuch zu diesem Thema, das "Routledge Handbook of Character Assassination and Reputation Management", das 2019 veröffentlicht wurde und etwa 30 Kapitel enthält. Die Angriffe der Times wurden durch ähnliche Artikel, die Chris York für die Huffington Post geschrieben hat, noch verstärkt.

Insgesamt wurden etwa 20 Artikel verfasst, in denen diejenigen von uns angegriffen werden, die sich mit dem Krieg in Syrien befassen und wichtige Aspekte der britischen Propagandaoperationen in Frage stellen. Der größte Teil dieser Artikel wurde von nur zwei Journalisten verfasst, Dominic Kennedy für die Zeitung The Times und Chris York für die Huffington Post. Dies stellt eine außergewöhnlich intensive und anhaltende Kampagne gegen uns dar.

Warum in aller Welt sind wir in solche Schwierigkeiten geraten?
mehr:
- Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit (Piers Robinson, multipolar, 14.10.2020)
siehe auch:
Merkel-Show im Bundestag: Die Chancen auf eine fünfte Amtszeit steigen (Thomas Siegmund, Handelsblatt, 13.05.2020)
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Streeck zu Corona: »20.000 Neuinfektionen pro Tag sollten uns keine Angst machen!«

Virologe Hendrik Streeck bei maischberger. die woche 14.10.2020 {13:29 – Start bei 2:26 – Maischberger: »Sie haben letzte Woche gesagt, 20.000 Neuinfektionen pro pro Tag sollten uns keine Angst machen«}

maischberger  
Am 14.10.2020 veröffentlicht 
Ausgerechnet zu Beginn der Herbstferien haben die meisten Bundesländer ein Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Risikogebieten verhängt. Hoteliers, Gastronomen und Wirtschaftsverbände laufen dagegen Sturm. Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin noch einmal darüber beraten. Wie sinnvoll ist die Einschränkung der Reisefreiheit – sogar innerhalb von Deutschland? Und welche Maßnahmen helfen im Kampf gegen die steigenden Infektionszahlen? Dazu im Gespräch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und der Virologe Hendrik Streeck.
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Die Drosten-Dissertation – manche sind halt gleicher als gleich…

Seit Wochen kursieren in diversen Verschwörungstheorie-Blogs Gerüchte, die bislang nicht verifiziert, aber auch nicht komplett ausgeräumt werden konnten. Ein Kommentar

Kommentar:

Es begann am 30.06.2020 mit der Frage in einem YouTube-Video: "WO ist nur die Doktorarbeit?" Gemeint war jene von keinem Geringeren als Christian Drosten. Am 12.08.2020 wurde ein weiteres Video auf YouTube eingestellt, das beweist, dass die Doktorarbeit nunmehr gefunden wurde.

Bereits am 07.07.2020 berichtete die österreichische Fakejäger-Plattform Mimikama, dass die Doktorarbeit existiere. Die Meldung, dass sie nicht auffindbar sei, sei also Fake News.

"Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr!"

Plagiatsgutachten

Interessanterweise hat auch Mimikama nicht genau genug hingesehen: Zu dem Zeitpunkt der Recherche war die Doktorarbeit von Christian Drosten zwar schon entlehnbar, aber sie war noch taufrisch. Sie wurde in der Tat erst im Jahr 2020 produziert und in die Bibliotheken aufgenommen, sowohl an der Universität Frankfurt am Main, an der Herr Drosten im Jahr 2003 promoviert wurde, als auch in der Deutschen Nationalbibliothek. Es könnte also durchaus sein, dass frühere Rechercheure sie noch nicht gefunden haben. Mimikama interessierte sich nicht für die Bibliothekssignatur der Exemplare. Ich habe in meinem "Blog für wissenschaftliche Redlichkeit" am 07.10.2020 berichtet:
Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr! Die Signaturen der Dissertation von Christian Drosten beweisen, dass neue gebundene Exemplare der Doktorarbeit im Jahr 2020 in die Bibliotheken aufgenommen wurden. Zwei Exemplare an der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main tragen die Signaturen "D 126/1286" und "D 126/1342". Wie ein einfacher Vergleich zeigt (siehe etwa für das Jahr 2020 hier und für das Jahr 2013 hier), ist die fortlaufende Nummer "D 126" eine, die auf das laufende Jahr verweist. Die PPC und die MARC21-Darstellung des Katalogeintrags zeigen ebenfalls deutlich, dass der Datensatz im laufenden Jahr angelegt und abgeändert wurde.

Das im Frankfurter Bibliothekseintrag verlinkte PDF-File mit Deckblatt und Inhaltsverzeichnis der Dissertation wurde am 08.06.2020 mit der Software ABBYY FineReader 12 erstellt. Den Nachweis, dass auch das Exemplar der Deutschen Nationalbibliothek erst in diesem Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat Markus Kühbacher ja bereits erbracht.

All dies verwundert bei einer Dissertation aus dem Jahr 2001 und gibt Anlass für Verschwörungstheorien. Eine Dissertation kann doch nicht knapp 20 Jahre später neu gedruckt und abgegeben werden? Sind die Exemplare von 2020 und 2001 vollkommen identisch? Wo sind die alten Exemplare geblieben? Gab es sie überhaupt?"

Stefan Weber
Und ab diesem Punkt gibt es zwei Wirklichkeiten: die offizielle Version und jene der Verschwörungstheoretiker:
mehr:
siehe auch:

Eine Schieflage: Gutachter beurteilen ihre eigenen Arbeiten

Das größte Kuriosum einer medizinischen Promotionsschrift Drostenscher Art ist aber wohl, dass Begutachter ihre eigenen Arbeiten bewerten (ähnlich hier). Der Erstgutachter der Dissertation von Christian Drosten, W. K. Roth, war auch Ko-Autor aller drei Papers, die die Basis der Dissertation bildeten, in einem Fall sogar Erstautor.

W.K. Roth benotete also Arbeiten, die er selbst schon für sehr gut befunden haben muss, sonst hätte er ja kaum mitgearbeitet. Eine etwaige Ehrenautorschaft ist zumindest bei jenem Paper, bei dem er als Erstautor genannt ist, auszuschließen.

Ich komme zum Schluss: Ich weiß nicht, wann und warum und wo das medizinische Promotionswesen in Deutschland eingeführt wurde. Aber zumindest der Fall Drosten zeigt alle Probleme dieses Promotionswesens auf und warum man es wohl in dieser Form besser abschaffen sollte.  

[Stefan Weber, Aus Anlass der „Drosten-Papers“: Gedanken zur mutmaßlichen Unsinnigkeit des medizinischen Promotionswesens in Deutschland, Blog für wissenschaftliche Redlichkeit, 13.10.2020]

 

Die Seiten 2 und 3 der Promotion wiederum geben an, dass die mündliche Prüfung am 22.3.2003 erfolgte  
[VG, Dissertation von Prof. Christian Drosten erst seit Sommer 2020 im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek, corona-transition.org, 28.09.2020]  


mein Kommentar:
Das wundert mich. Das ist das erste Mal, daß ich von einer mündlichen Prüfung höre, die an einem Samstag stattfindet… 
Aber: Ist vielleicht nur ein Schreibfehler, kann ja mal vorkommen… 
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Es gibt Wissenschaft, und es gibt Mai Thi…

maiLab liebt die Technokratie {26:20}

Gunnar Kaiser  
Am 14.10.2020 veröffentlicht 
Text, Links: YouTube
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Mentalist Lior Suchard Bends Harry Connick Jr. & Alice Eve's Minds {10:55 – Start bei 7:06}
The Late Late Show with James Corden  
Am 01.11.2016 veröffentlicht 
James welcomes mentalist Lior Suchard to demonstrate his abilities, guessing Harry Connick Jr's pin number and getting the audience to draw the same image.
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siehe auch:
Befinden wir uns alle in Corona-Hypnose? (ankeprecht.de, undatiert) 

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Russlandfeindliche Schmierenkomödie – von Merkel über Maas bis Lesch

Es gab ja und gibt wohl immer noch Menschen, die Bundeskanzlerin Merkel und damit auch unser Land für vermittelnd und ausgleichend halten. Dieser Eindruck war beispielsweise beim Konflikt um die Ukraine und die Krim entstanden. Aber dieser Eindruck täuscht. Die Bundeskanzlerin und ihre Beauftragten und Mitstreiter heizen den neuen West-Ost-Konflikt an. Herausragende Belege dafür sind: 1. die einseitige Parteinahme und Dauer-Rolle im Fall Nawalny. 2. das Verhalten des deutschen UNO-Botschafters und Merkel-Vertrauten Heusgen im UN-Sicherheitsrat. 3. das Drängen des deutschen Außenministers auf neue Sanktionen gegen Russland und 4. im Zusammenspiel mit den Offiziellen in Berlin auch Harald Lesch vom ZDF Terra X. – Die Scharfmacherei nimmt inzwischen gefährliche Dimensionen an. Albrecht Müller.

Es tritt ein, was wir auf den NachDenkSeiten schon seit Längerem beschrieben und befürchtet haben: Die vom Westen betriebene Konfrontation führt zu einer Verhärtung auf russischer Seite – offen geäußert jetzt vom russischen Außenminister Lawrow hier. Innerhalb Russlands wird das zu Verhärtungen und Veränderungen führen, die wir nicht wollen können. Es geht zulasten notwendiger und fruchtbarer Zusammenarbeit. Es geht zulasten unseres Rufes. Es geht zulasten der Sympathie, die sehr viele Russen für uns Deutsche empfinden. Bald wird man sagen müssen: empfunden haben. Ein Wunder ist es nicht, wenn man sich die Scharfmacherei auf deutscher Seite anschaut:
mehr:
- Scharfmacher Deutschland – von Merkel über Maas bis Lesch (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 14.10.2020)
siehe auch:
Abgedreht: Merkel, Scholz, Maas, Nawalny (Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, Ken FM, 14.10.2020)
Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit (Piers Robinson, multipolar, 14.10.2020)
mein Kommentar:
Irgendwoher kenne ich das…

a) Das Märchen vom einsamen Putin auf dem G20-Gipfel in Brisbane
b) Tagesthemen: Wie man aus 500 Zehntausende macht
c) Zensur durch Weglassen – das Putin-Interview von Thomas Roth 2008
die drei und noch mehr auf:
aber macht nichts:
Das wird keinem deutschen Couch-Potato auffallen!
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Eliten-Gebaren im Corona-Windschatten: Kanzleramt-Luxusanbau

Eine Erweiterung des Baus soll den Steuerzahler mehr kosten als das Berliner Stadtschloss

Ein "Anbau" klingt nicht nach einer großen Sache. Vor allem dann nicht, wenn es sich dabei um einen "nüchternen, auf Funktionalität ausgerichteten Zweckbau" handelt, wie die Bundesregierung gegenüber dem Bundestag und der Öffentlichkeit eine geplante Erweiterung im letzten Jahr darstellte. Nun kam über den Bundesrechnungshof heraus, dass das Bundesinnenministerium die Kosten für diesen Anbau auf mehr als 600 Millionen Euro schätzt - wobei die Rechnungsprüfer in ihrem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages noch vor zusätzlichen "hohen Kostenrisiken" warnen.

Sechzehnmal so groß wie das Weiße Haus

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass es sich bei diesem als "Anbau" und "Erweiterung" verkauften Projekt in Wirklichkeit um eine Verdoppelung des Bundeskanzleramts von jetzt etwa 25.000 auf dann 50.000 Quadratmeter handelt. Der neue Sitz des deutschen Regierungsoberhaupts wäre dann statt achtmal sechzehnmal so groß wie der des US-Präsidenten, statt zehnmal zwanzigmal so groß wie der die Nummer zehn in der Londoner Downing Street, und statt dreimal sechsmal so groß wie der Pariser Élysée-Palast, in dem Emmanuel Macron herrscht.

Statt nur einer 200 Quadratmeter großen Kanzlerwohnung soll es darin eine zweite mit 250 Quadratmeter geben, die für vom Rechnungshof geschätzte 225.000 Euro auf Kosten des Steuerzahlers eingerichtet wird. Doppelt gibt es danach auch die Verbindung über die Spree, die für 18,1 Millionen Euro mit einer zweiten 176 Meter lange Kanzlerbrücke überbaut wird.
mehr:
- Kanzleramt: Regierung plant Tebartz-van-Elst-Anbau (Peter Mühlbauer, Telepolis, 14.10.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Dienstag, 13. Oktober 2020

Das altbekannte Spiel – »Stoff liefern«: Ablenkung und Nebelkerzen

Wer ist eigentlich Michael Wendler? Wer den Schlagersänger und RTL-Dschungelcamp-Promi bislang nicht kannte, ist heute „schlauer“. Von BILD bis zum Neuen Deutschland war man sich am Freitag redaktionell einig, dass ein schräges Video dieses „Prominenten“ so relevant sei, dass es zur Top-Meldung hochgejazzt wurde. Klar, es ging um „Coronaleugner“, „Schwurbler“, „Aluhüte“ und den ebenfalls jeglicher Relevanz unverdächtigen, mit Wendler befreundeten Koch Atilla Hildmann, den der SPIEGEL jüngst auf einem Waldspaziergang begleitete und daraus eine zweiseitige Story machte – frei von jedem Anflug von Erkenntnisgewinn für den Leser. Früher wurden derart skurrile Existenzen belächelt, heute stehen sie im medialen Rampenlicht. Und das sicher nicht ohne Grund, kann man an ihnen doch ganz hervorragend ein Exempel statuieren und differenziertere Prominente abschrecken, sich öffentlich kritisch zu äußern. Von Jens Berger.
„Es ist und bleibt die Aufgabe von Reportern, Stoff für die Debatten der Zeit zu liefern.”
So beschrieb einst Christian Krug, seines Zeichens Chefredakteur des Sterns, sein Idealbild des Journalismus. Vielleicht sollte man Herrn Krug und seine Kollegen einmal fragen, welche herausragende Relevanz ein Video eines Schlagersängers für die gesellschaftliche Debatte hat, dass der Stern binnen drei Tagen ganze siebzehn Artikel zum „Wendler-Eklat“ veröffentlicht hat. Im Video erklärt der Sänger seinen Abschied aus einer RTL-Show, weil er die Maßnahmen der Bundesregierung auf die „angebliche Corona-Pandemie“ kritisiert. Nun ja, viele Menschen kritisieren die Maßnahmen und haben dafür auch gute Gründe, die sie häufig differenziert und gut formuliert äußern. Warum ausgerechnet so ein Bohei um das intellektuell ungelenke Statement eines Schlagersängers gemacht wird, der ohnehin nicht eben in Verdacht steht, etwas Substantielles zu gesellschaftspolitischen Fragen beitragen zu können, ist eigentlich unerklärlich.

Wahrscheinlich war Wendlers Verbindung zum ebenfalls nicht gerade als großen Intellektuellen bekannten Koch Atilla Hildmann hier ausschlaggebend. Der bekam schließlich nicht nur eine Doppelseite im SPIEGEL, sondern kommt im Onlinearchiv des SPIEGEL immerhin auf stolze 175 Treffer. Ihr gemeinsamer Bekannter, der Musiker Xavier Naidoo, kommt sogar auf 538 Treffer und gilt dem SPIEGEL in den letzten Monaten zusammen mit dem Koch Hildmann immer wieder als zitierfähiger „Corona-Kritiker“. Das ist erstaunlich, haben deren Statements, vornehm ausgedrückt, doch eher eine überschaubare inhaltliche Qualität.

Geht es hier nur um eine bedauerliche Verschiebung der Relevanzkriterien? Keinesfalls. Die Medien geben den Takt an und die willfährige Leserschaft tanzt dazu. An diesem Wochenende war der „Wendler-Eklat“ – wie leider nicht anders zu erwarten – dann auch das bestimmende Thema in den sogenannten Sozialen Netzwerken und die Schlagrichtung war deutlich. So haben die Medien es geschafft, dass ausgerechnet Personen wie Hildmann, Naidoo und nun Wendler zu den „Gesichtern“ der Kritik an den Corona-Maßnahmen wurden und vor allem sich selbst als linksliberal begreifende Bürger reflexhaft mit der „Schwurbler-Keule“ schwingen, wenn sie auf kritische – auch differenzierte – Positionen stoßen.

mein Kommentar:
überschaubare inhaltliche Qualität? Mal ein bißchen langsam bitte! Die Leute haben anderes zu tun, als sich täglich bei Telepolis, Rubikon oder multipolar über die neusten »Zahlen« und ihre Einordnung zu informieren.
Außerdem kann sie der Mainstream besser runtermachen. Lieschen Müller aus Niederknackersbach ist da eine eher undankbare Figur. Und an Wodarg und Konsorten wird zu leicht sichtbar, wie wenig kompetent die Faktenchecker sind.

mehr:
siehe auch:
- ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken (Annette Leiterer, NDR/ZAPP, 17.12.2014)
Anmerkung:
Ab Min. 1:00 des in dem ZAPP-Artkel eingebetteten Videos erfährt man den Titel der Bröckers-Lesung: »Wir sind die Guten«, und dann kommen noch einige Zuhörer (»Bildungsbürgertum«) zu Wort…
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Trump: Die negativsten Corona-Tests aller Zeiten – und die Fachleute wundern sich

WUNDER VON WASHINGTON: Trumps negative Corona-Tests erstaunt Experten {3:45}

WELT Nachrichtensender  
Am 13.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube
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siehe auch:
- Corona-Zahlen: Kritik am RKI (Berlin direkt vom 10.10.2020)

mein Kommentar:
Die gleichen Stiefel fährt die ARD. 
Taktik…
Nennt man »Verwirrung«…
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Rektorin einer Berliner Grundschule schlägt Alarm: Die Bedingungen nach den Corona-Schliessungen seien «absolut furchtbar»

Die Pädagogin erkennt ihre Schüler kaum wieder. Schon unter den Kleinsten gebe es zunehmend Gewalt. Die Eltern würden zu Aggressionen beitragen – und die unterschiedlichen Herkunftsmilieus die Konflikte zusätzlich anheizen.

Wegen der Infektionsgefahr in Schulen schlagen zwei Bundestagsabgeordnete vor, die Weihnachtsferien zu verlängern. Um die Zahl der Corona-Infektionen zu senken, könne man die Ferien um zwei oder drei Wochen ausdehnen, sagte der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploss. Der CSU-Abgeordnete Stephan Pilsinger sprach sich für eine Verlängerung von vier Wochen aus, denn das Wohl der Schüler und Lehrer müsse im Vordergrund stehen. Der Vorstoss der beiden Unionspolitiker wurde von mehreren Bildungsministerien in den Bundesländern kritisiert, da verlängerte Ferien womöglich nicht viel zur Eindämmung der Pandemie beitragen würden. Die Situation an den Schulen ist ohnehin angespannt – auch weil wegen des Lockdowns im Frühjahr lange kein Unterricht stattfand. Die NZZ konnte mit einer Berliner Schulleiterin über die angespannte Lage reden. Sie war nur anonym bereit, sich frei zu äussern. Ihre Identität ist der Redaktion bekannt.
mehr:
siehe auch:
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Im Corona-Windschatten: E-Rezept kommt ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Einführung des E-Rezepts ist für 2022 geplant, allerdings ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Auf Seiten der Telematik-Infrastruktur kann mitgelesen werden.

Obwohl der Deutsche Apotheker Verband (DAV) sich für eine durchgehende Verschlüsselung bei elektronischen Rezepten ausgesprochen hat, wird diese anscheinend nicht kommen. Andere Gesellschafter hätten sich laut eines Berichts gegen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgeprochen. Dadurch werden die Rezeptinformationen auf den Servern der Telematik-Infrastruktur zu lesen seien.

"Die technische Basis für eine Auswertung jeglicher Art bestehen – im Rahmen der Spezifikation der Gematik – bereits jetzt", heißt es beim Medical Tribune. So könne etwa das Verordnungsverhalten der Ärzte ausgewertet werden, wird Sören Friedrich von der Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände zitiert. Offen bleibt dabei, welche Formen und Zwecke der Auswertung gemeint sind.
mehr:
- E-Rezept kommt ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Eva-Maria Weiß, heise-Online, 13.10.2020)
siehe auch:
Bitte Ruhe bewahren, Hirn einschalten und dann werten (Hartmut Semken, Kommentar, 13.10.2020  16:05h)
Ich bin dagegen, den Five Eyes nachzugeben: (mm72, Kommentar, 13.10.2020  11:06h)

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Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSK) lehnt die von der Bundesregierung in Betracht gezogene Nutzung von einheitlichen, verwaltungsübergreifenden Personenkennzeichen zur direkten Identifizierung von Bürgerinnen und Bürgern ab. Bei den zum Anschluss von Arztpraxen an die Telematik Infrastruktur des Gesundheitswesens (TI) verwendeten Konnektoren, sieht die DSK eine datenschutzrechtliche Mitverantwortung von Arztpraxen und der Gesellschaft für Telematikanwendungen (gematik).

Wichtigstes Thema der DSK-Zwischenkonferenz am 12.09.2019 in Mainz war die von der Bundesregierung geplante Modernisierung der Registerlandschaft in Deutschland und der in diesem Zusammenhang diskutierten Einführung von verwaltungsübergreifenden Personenkennzeichen bzw. Identifikatoren. […]

Da es die gesetzliche Aufgabe der gematik ist, den operativen und sicheren Betrieb der TI zu gewährleisten und sie in diesem Rahmen die Mittel für die Datenverarbeitung in der TI wesentlich bestimmt, kam die DSK zu der Auffassung, dass der gematik neben den Betreibern der Arztpraxen eine datenschutzrechtliche Mitverantwortung für die Konnektoren zufällt. Um diese Verantwortungsteilung künftig rechtssicher zu regeln, empfiehlt die DSK dem Gesetzgeber, hier eine normenklare gesetzliche Regelung zu schaffen. 

[DSK positioniert sich zu Personenkennzeichen und Verantwortlichkeit in der Telematik Infrastruktur, bfdi.bund.de, 13.09.2019 – Hervorhebungen von mir]

Maaßen zum Breitscheidplatz-Anschlag: Alle haben Schuld, nur der Verfassungsschutz nicht

Die Vernehmung des früheren BfV-Präsidenten im Untersuchungsausschuss des Bundestags zeigt immerhin, dass die Causa Amri ganz oben angesiedelt war

Die Frage sei nicht mehr, ob der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) Parlament und Öffentlichkeit belogen habe, sondern: Warum. Das sagte die Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag, Martina Renner, im Rahmen der Fraktionsstatements vor Beginn der Sitzung des Untersuchungsausschusses gegenüber der Presse.

Nach dem Anschlag vom 19. Dezember 2016 hatte Hans-Georg Maaßen mehrfach erklärt, Anis Amri, in offizieller Lesart der Attentäter, sei ein "reiner Polizeifall" gewesen, der Verfassungsschutz sei höchstens am Rande mit ihm befasst gewesen. Diese Darstellung pflegen BfV-Verantwortliche im Grundsatz bis heute. Im Ausschuss dagegen herrscht weitgehende Einigkeit, dass die These vom reinen Polizeifall "komplett widerlegt" (Fritz Felgentreu, SPD) sei.

Damit war die Front gezogen, entlang der Maaßen vernommen werden sollte. Das Grundproblem ist allerdings: Der Ausschuss kann inzwischen zwar darlegen, wie der Anschlagskomplex Breitscheidplatz und seine Hintergründe nicht waren. Aber wie es sich tatsächlich abgespielt hat, das bleibt im Dunklen. Und zwar nicht zuletzt auch dadurch, dass den Abgeordneten verweigert wird, Führungsbeamte von V-Leuten in der Szene zu vernehmen.

Das lässt den Geheimen Spielraum. Und Maaßen nutzte ihn in geradezu schamloser Weise. Dazu gehörten zunächst sogar Aussagen aus seiner politischen Agenda. Er verknüpfte islamistisch motivierten Terrorismus mit der Flüchtlingsbewegung und erklärte vor allem muslimische Männer zu einem Sicherheitsrisiko.

Mit Flucht, offenen Grenzen und dem Recht auf Schutz und Asyl hatte der Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin nichts zu tun. Die Tätergruppierung bestand nach allem, was man inzwischen weiß, mutmaßlich aus einem "deutschen" Teil in und um die Berliner Fussilet-Moschee sowie einem "ausländischen, tunesischen" Teil professioneller reisender Dschihadisten. Hinzu kommt ein bislang unbekannter dritter Teil von Personal des Sicherheitsapparates.

Maaßen, in Desinformationspolitik geübt, operierte im Ausschuss nach dem Motto "Haltet den Dieb!" und verteilte umfangreich Schuldzuweisungen an andere Stellen. In einer Mischung aus Wahrem und Unwahrem proklamierte er in rhetorischer Weise: Wie habe es sein können, dass sich Amri in Italien nach seiner Haftentlassung frei bewegen konnte; dass er dann nicht aus Deutschland nach Italien zurückgeschoben wurde; dass er nicht in Abschiebehaft kam; dass keine räumliche Aufenthaltsbeschränkung für ihn verhängt wurde; dass man hinnahm, dass sich Tunesien mit der Ausstellung der Papiere Zeit ließ; dass nicht der Botschafter des Landes einbestellt wurde; dass Amri nicht verboten wurde, ein Smartphone zu benutzen; dass Amri nicht in Haft genommen wurde; dass er am 19. Dezember 2016 noch in Deutschland gewesen sei. Das mache ihn fassungslos.
mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Sucharit Bhakdi: "Corona-Impfstoff ist zum Scheitern verurteilt!"

Sucharit Bhakdi: "Corona-Impfstoff ist zum Scheitern verurteilt!" {4:46}

FPÖ TV  
Am 13.10.2020 veröffentlicht 
Der deutsche Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie Sucharit Bhakdi bringt es auf den Punkt: 99,9% der Menschen werden an Corona nicht sterben. Trotzdem spricht die schwarz-grüne Regierung immer wieder von einem Corona-Impfstoff. Doch ist ein Impfstoff gegen dieses Virus überhaupt notwendig? Wie gefährlich kann ein derartiger Impfstoff sein? Und kann dieser überhaupt wirksam sein?
Diese und spannende weitere Fragen klärt Prof. Bhakdi in diesem Video!
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Sensation! Prof. Sucharit Bhakdi im MDR! {1:59}
Andreas Patzwahl  
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
ENDLICH❗️Sensation im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk❗️
Prof. Sucharit #Bhakdi erklärt dem MDR Journalisten, „daß der Lockdown Quatsch ist. Die Regierung muß aufhören zu testen. Die Epidemie ist zuende.“
👉🏼 https://www.mdr.de/nachrichten/audio/... (4:59min)
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mein Kommentar:
Die nächste Stufe der Verwirrung. Heute so, morgen wieder so

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Montag, 12. Oktober 2020

Prof.Dr. Stefan Homburg: »Die Lockdowns haben im Ländervergleich überhaupt nichts gebracht«

Die Lockdowns haben im Ländervergleich überhaupt nichts gebracht-null - Prof.Dr. Stefan Homburg {1:13}

Ritsch Amateur  
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
Corona: wie sinnvoll sind die EU-Massnahmen?,
Die Corona-Maßnahmen der Regierung waren unnötig und unwirksam, das zeigt die Reproduktionszahl des Virus,
Stefan Homburg ist ein deutscher Finanzwissenschaftler. Er ist Professor für Öffentliche Finanzen und Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover. Darüber hinaus ist er nebenberuflich als Steuerberater tätig WENIGER ANZEIGEN

also gut, nochmal:
Die Lockdowns haben im Ländervergleich überhaupt nichts gebracht-null - Prof.Dr. Stefan Homburg {1:13}
Dieter Ritter Covid-20  
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
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Corona-Zahlen: Kritik am RKI im ZDF ("Berlin direkt") ... WAS ist bloß los?!

Corona-Zahlen: Kritik am RKI im ZDF ("Berlin direkt") ... WAS ist bloß los?! {2:00}

Lehrer MaPhy  
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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Coronahysterie, die neue deutsche Werteorientierung bei den Essener Stadtwerken, die Blockwarte bei der »Freien christlichen Schule«
– und der Geschmack von »Anschwärzen«

Als vertrauenswürdiges Unternehmen ist es unser Ziel, die für uns geltenden Kodizes in unserer täglichen Arbeit umzusetzen. Dabei handeln wir stets werteorientiert und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend.

Dennoch können sich Situationen entwickeln, in denen der Eindruck entsteht, als würden diese Regeln nicht eingehalten. Der Schutz unseres Unternehmens, unserer Mitarbeiter, unserer Kunden und der Essener Bürger ist uns wichtig. Daher stellen wir ein Hinweisgebersystem zur Verfügung, über das vermutete Regelverstöße mitgeteilt werden können.

Wir nehmen eingehende Hinweise sehr ernst. Wir vertrauen darauf, dass nur wahrheitsgetreue Aussagen getroffen werden.

Bitte verwenden Sie das System nur bei vermuteten Regelverstößen. Anregungen und oder Kritik zu bzw. an uns und unseren Dienstleistungen äußern Sie bitte über das Kontaktformular „Anregungen & Kritik“.
mehr:
- Mit dem Hinweisgebersystem einen Verstoß melden (stadtwerke-essen.de, undatiert, abgerufen am 13.10.2020, 16:10h)

mein Kommentar:
Werte? WERTE?
Welche Werte?

mein Kommentar:
Falls schon vergessen: Der Duden definiert »Kodex« als 
»(3) Sammlung von Normen, Regeln eines Sachbereichs oder 
(4) ungeschriebene Regeln des Verhaltens, des Handelns, an denen sich eine [gesellschaftliche] Gruppe orientiert; Verhaltenskodex«.
Also: auch in den KZs und den Gaskammern im Dritten Reich wurde sich an Kodizes gehalten!
Ich frage mich immer häufiger, ob SARS-CoV-2 nicht wirklich das Gehirn angreift.

siehe auch:

Denunzianten und Coronastreß {10:02}
AURICH.TV 
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
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Der Wahnsinn geht weiter {26:06 - Start bei 17:20}
AURICH.TV 
Am 01.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube
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Nach Corona-Test: Schule lehnt Jungen ab {5:51 – Start bei 5:09}
AURICH.TV 
Am 12.09.2020 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube 
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Neuer Fachaufsatz von John Ioannidis über die Covid-Pandemie

John Ioannidis, Epidemiologe an der Universität Stanford, ist ein renommierter, aber manchmal unbotmäßiger Wissenschaftler. Weil er deswegen gern wie ein Quacksalber ausgegrenzt und seine Erkenntnisse kaum berichtet werden, will ich hier auf seinen sehr interessanten und abgewogenen jüngsten Artikel hinweisen.

Das European Journal of Clinical Investigation hat den Aufsatz “Global perspective of COVID-19-epidemiology for a full-cycle pandemic” nach gutachterlicher Beurteilung zur Veröffentlichung angenommen und vorab am 7. Oktober online veröffentlicht. Der Aufsatz ist dort ohne Bezahlschranke zugänglich (direkter Link).

Den Abstract habe ich etwas gekürzt übersetzt (mit Unterstützung von DeepL.com):

Im Oktober 2020 gab es über eine Million dokumentierte Todesfälle mit COVID-19. Überzählige Todesfälle können sowohl durch COVID-19 als auch durch die ergriffenen Maßnahmen verursacht werden. COVID-19 zeigt eine extrem starke Risikostratifizierung [unterschiedlich große Risiken N.H.] in Bezug auf Alter, sozioökonomische und klinische Faktoren.

Viele frühe Todesfälle könnten auf ein suboptimales Management, schlecht funktionierende Gesundheitssysteme, [die Gabe von] Hydroxychloroquin, die Einweisung von COVID-19-Patienten in Pflegeheime und Krankenhausinfektionen zurückzuführen sein; solche Todesfälle sind künftig teilweise vermeidbar.

Bis Oktober 2020 könnten etwa 10% der Weltbevölkerung infiziert sein. Die globale Sterblichkeitsrate durch Infektionen liegt bei 0,15-0,20%, (für unter 70-jährige bei 0,03-0,04%), wobei die Variabilität zwischen den Standorten sehr groß ist, in Abhängigkeit von unterschiedlicher Altersstruktur, Institutionalisierungsraten, sozioökonomischen Ungleichheiten, dem klinischen Risikoprofil der Bevölkerung, Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitsversorgung.

Es wird diskutiert, ob mindestens 60% der Weltbevölkerung infiziert sein müssen, um eine Herdenimmunität zu erreichen, oder ob die Vermischung von Heterogenität und bereits bestehender Kreuzimmunität wesentlich niedrigere Schwellenwerte erlauben könnte. (…)

Es werden Simulationen mit insgesamt 1,58-8,76 Millionen COVID-19 Todesfällen über 5 Jahre weltweit vorgestellt. Das wären 0,5-2,9% aller Todesfälle weltweit. Das untere Ende dieser Spanne wäre erreichbar, wenn Hochrisikogruppen bevorzugt mit niedrigeren Infektionsraten geschützt werden können als die übrige Bevölkerung. (…) Ein gezieltes, präzises Management der Pandemie und die Vermeidung von Fehlern der Vergangenheit würden [auch] dazu beitragen, die Mortalität zu minimieren.
mehr:
siehe auch:
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