Sonntag, 12. April 2020

FakeNews? – Selbst schuld!

Corona: Kampf gegen Verschwörungstheorien {3:41}

tagesschau
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Gerücht, Halbwahrheit, Falschmeldung oder tatsächlich Fakt? Im Internet gibt es rund um das Thema Corona reichlich zu lesen. Dabei verbreiten sich krude Theorien in hoher Geschwindigkeit und schaffen eine große Reichweite. Wenn Unsicherheit herrscht, schlägt die Stunde der Verschwörungstheoretiker. Doch es gibt auch die, die versuchen aufzukären und unwahre Inhalte löschen zu lassen.
https://www.tagesschau.de/investigati...

zum Umgang der ARD mit Fakten siehe auch:
Gelbwesten: ARD-Faktenfinder in vorderster Front bei der Verteidigung der Demokratie (Post, 19.03.2019)
Geheimdienste und Leitmedien: unbekannte Fakten plus eindeutige Schlussfolgerungen ergeben unvoreingenommenes, faktenfreies Geschwurbel (Post, 15.03.2019)
Faktenfreie Qualitäts-Hetze im ARD-Faktenfinder (Post, 06.02.2020)
- Unsere Qualitätsmedien: Das sind keine Irrtümer; das sind Lügen, Propaganda und Zensur! (Post, 09.12.2014 – siehe Punkt 6: Zensur durch Weglassen)


zu den der Öffentlichkeit bekannten Fakten in der Corona-Krise:

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Um einer Ausbreitung in Staaten ohne leistungsfähige Gesundheitssysteme entgegenzuwirken, rief die Weltgesundheitsorganisation(WHO) am 30. Januar 2020 die internationale Gesundheitsnotlage aus. Ab dem 28. Februar 2020 schätzte die WHO in ihren Berichten das Risiko auf globaler Ebene als „sehr hoch“ ein (englisch WHO risk assessment, global level: very high), zuvor als „hoch“. Am 11. März 2020 erklärte die WHO die bisherige Epidemie offiziell zu einer Pandemie, der ersten seit der Pandemie H1N1 2009/10.
[COVID-19-Pandemie, Wikipedia, abgerufen am 02.05.2020 – Hervorhebungen von mir]
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- am Tag 54 nach Ausrufen internationalen Gesundheitsnotlage durch die WHO (24.03.2020) 
tut das für das deutsche Corona-Handling federführende Robert-Koch-Institut (RKI) zwei Dinge:

1. es empfiehlt, Obduktionen möglichst zu vermeiden.[Quelle: Meikel Dachs, RKI empfiehlt keine Obduktion bei Covid-19 | Todeszahlen nicht korrekt, boostyourcity, 06.04.2020]
2. das RKI ändert seine Zählweise:
Das RKI hat heute die Falldefinition angepasst. Es wird jetzt auch als Covid-19-Fall gezählt, wenn jemand Kontaktperson eines bestätigten Covid-19-Falls ist und Symptome zeigt.   
[Berlin Online Stadtportal, Coronavirus: Derzeit 1425 bestätigte Fälle in Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Pressestelle, Pressemitteilung vom 24.03.2020]
Beachte:
a) Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es so gut wie keine belastbaren Aussagen zur Letalität einer Corona-Erkrankung
b) Ab diesem Zeitpunkt wird jeder Verstorbene, der SARS-CoV-2-positiv getestet wurde, vom RKI statistisch so behandelt, als ob er an dem SARS-CoV-2-Virus gestorben wäre.
c) Die Spezifität der SARS-CoV-2-Tests ist so gering, daß eine große Zahl von Menschen, die ein Virus aus der Corona-Familie in sich tragen, als SARS-CoV-2-positiv getestet werden.

Als Arzt ist mir unverständlich, WESHALB das RKI empfiehlt, von Obduktionen abzusehen.
(zumal: »Danach arbeitete er von 1987 bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Pathologie, an der Universität Ulm [Wikipedia])
Meine Internetrecherche ergibt drei Gründe, die möglicherweise gegen eine Obduktion sprechen könnten:
1. Laut Tagesschau 
»weist das Robert Koch-Institut (RKI) auf Ansteckungsrisiken und Sicherheitsmaßnahmen hin. Unter anderem heißt es darin:
Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben.«
[Wulf Rohwedder, Zweifel an Corona-Fallzahlen Will das RKI Obduktionen verhindern?, Tagesschau, 09.04.2020 – Hervorhebung von mir]


Mein Kommentar:
Da der für mich seltsame RKI-Ratschlag nirgendwo genauer begründet wird, muß ich vermuten, daß das RKI die Obduzierenden vor den bei der Obduktion möglicherweise entstehenden infektiösen Aerosolen schützen wollte.
Ich frage mich: Ist das in einem Hochtechnologie-Land wie Deutschland überhaupt diskussionswürdig?
2. Weiter unten im Tagesschau-Text ist zu lesen (Hervorhebung von mir):
In einzelnen Fällen seien dem RKI Schwierigkeiten bei der Abwägung zwischen der Notwendigkeit einer Obduktion und dem Schutz des Personals mitgeteilt worden, so die Sprecherin. Die ursprüngliche Formulierung sei mit den Bundesländern abgesprochen gewesen.
Mein Kommentar:
Ich sag’s jetzt mal böse:
Wenn das RKI so ein Blogger wäre wie Uli Gellermann,
[Propaganda mit Fragezeichen? – Der nächste Blogger vor Gericht…, Post, 12.06.2018]
müßte es jetzt nachweisen, welche deutschen Pathologie-Institute dem RKI Abwägungsschwierigkeiten mitgeteilt hatten. 
Ich kann mir so etwas nicht vorstellen…
(»Hallo RKI, hier spricht Prof. XY vom Pathologie-Institut Z, ich weiß nicht, was ich machen soll!«)
😂

3. In der folgenden Verlautbarung geht der wichtige Satz fast unter
Wie erwartet ist die Sterberate in Deutschland bei Covid-19-Patienten innerhalb weniger Tage angestiegen – von 0,8 auf nun 1,2 Prozent. Wieler hält die Todesfallzahlen dabei für unterschätzt. Nicht jeder Gestorbene sei vorher getestet worden, sagte er. Und im Obduktionsmaterial sei das Virus nicht immer nachweisbar. "Ich gehe davon aus, dass wir mehr Tote haben als offiziell gezählt werden", sagte er. Die Sterberate werde weiter steigen - wie stark, sei unklar.
[dpa-Newskanal, Krankheiten – RKI: Maßnahmen zeigen Wirkung - noch keine Entwarnung, Süddeutsche Zeitung, 03.04.2020 – Hervorhebung von mir]
mein Kommentar:
Das ist jetzt Geschmackssache, wie man den Text interpretiert. Ich beschränke mich auf die unsichere Nachweisbarkeit des Virus.
Einmal gehe ich von kompetenten Pathologie-Instituten aus (Frage der zu untersuchenden Organe und der zu untersuchenden Körperflüssigkeiten), die mit dieser Tatsache wohl umzugehen wissen, und zum anderen würde ich gerne wissen wollen, nach welcher Zeit Viren im Körper eines Toten nicht mehr nachweisbar sind – und woher Prof. Wieler diese Informationen hat. 
Wenn Wieler sagt, die Sterberate in Deutschland bei Covid-19-Patienten sei innerhalb weniger Tage um die Hälfte gestiegen (von 0,8 auf 1,2 Prozent), bezieht sich diese Steigerung auf die Fall-Definition des RKI (alle mit Corona). Er vermutet weiter
a) die tatsächliche Anzahl der Covid-19-Toten sei höher als die offiziell gezählte – und begründet dies mit der Tatsache, daß nicht jeder Gestorbene vorher getestet worden sei.
(Die mögliche Überzählung durch die geringe Test-Spezifität ignoriert Wieler)
und
b) die Sterberate werde weiter steigen
Was veranlasst Wieler zu zu dieser Vermutung?
Er denkt, je mehr Kranke getestet würden, desto mehr Tote würde es geben, die SARS-CoV-2-positiv getestet worden waren.
Aber:
Was sind diese Zahlen angesichts der geringen Spezifität dann wert? 
Ich hänge mich mal weit aus dem Fenster:
Der angsterzeugende Anteil der von der SZ wiedergegebenen Aussagen ist höher als der faktenvermittelnde Anteil. 
Punkt.
Wann bin ich jetzt ein Verschwörungstheoretiker?
Antwort: Wenn ich hinter den Mitteilungen von Prof. Wieler eine Absicht vermute.
Weshalb ich das nicht tue, kann sich jeder mit einem IQ um 100 an weniger als drei Fingern abzählen…


Kathrin Grimmer, Sprecherin des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), stellt sich hinter das RKI, das alle Verstorbenen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion in der Statistik der Corona-Toten führt.
Das RKI weise „darauf hin, dass eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen vermieden werden sollten“, so Grimmer. Das LGL mache daher bei der Veröffentlichung der bayerischen Fallzahlen deutlich, dass sowohl Personen, die an Corona gestorben sind als auch solche, die mit Corona gestorben sind, nach dem Infektionsschutzgesetz Eingang in die Zählung fänden.
Das gleiche Vorgehen vermeldet auch das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. Wie Sprecher Markus Jox erklärt, werden Leichenschauen üblicherweise von einem niedergelassenen Mediziner oder einem Krankenhausarzt durchgeführt. Bei Feuerbestattungen müsse in Baden-Württemberg zusätzlich eine ärztliche Bescheinigung eingeholt werden.
„Das LGA selbst ist nicht eingebunden in die Leichenschauen; zuständig sind im Land die örtlichen Gesundheitsämter, in deren Zuständigkeitsbereich ein Krematorium fällt“, so Jox. Die meisten Ämter hätten die zweite Leichenschau an gerichtsärztliche Institute, Pathologen oder Rechtsmediziner im Einzugsbereich delegiert. „Unserer Kenntnis nach werden die Ergebnisse der zweiten Leichenschauen nicht systematisch erfasst.“
[Dana Bethkenhagen, Gestorben „mit“ oder „an“ Covid-19? Warum in Deutschland so wenige Corona-Tote obduziert werden, Tagesspiegel, 10.04.2020]
dumme Frage: 
WO (präzise: an welcher Textstelle) stellt sich Frau Grimmer, die Sprecherin des bayerischen LGL, hinter das RKI?

Ich bin zwar nicht Otto, aber einen hab’ ich noch, einen hab’ ich noch:

"Man braucht weiterhin Maßnahmen" {6:30 – Start bei 2:00 – Kleber: »Nun wurde heute verkauft, daß es doch ein bedeutender Fortschritt sei, daß endlich einmal die Dunkelziffer ausgeleuchtet wurde.«}

ZDFheute Nachrichten
Am 09.04.2020 veröffentlicht 
Virologe Christian Drosten sagt, die bekanntgegebene Letalitätsrate in der Heinsberg-Studie von 0,37 Prozent sei nicht neu. Bei einer Rate von 15 Prozent Immunität in der Bevökerung bräuchte es weitere Maßnahmen, die die Geschwindigkeit des Ausbruchs ausbremsten.

mein Kommentar:
Honi soit qui mal y pense [siehe Wikipedia]
Genau hinhören!!
Wie soll man Klebers Worte anders als abwertend verstehen, wenn er sagt: 
»Es wurde verkauft…« ?
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Da soll sich jeder seine eigenen Gedanken zu dieser Sprachwahl – zumal in einer Nachrichtensendung – machen!
Außerdem sollte jemand dem medienunerfahrenen Drosten mal klarmachen, daß er während eines solchen Interviews (siehe Min. 4:19) gefälligst nicht zu lächeln hat!! (Bei den tollen Steilvorlagen von Kleber…)

mein abschließender Kommentar:
Ich würde mir einen Sprach- und einen Medienwissenschaftler wünschen, die das Tagesschau- und das ZDF-Video wie auch die Meldungen, die ich zitiert habe, einmal gründlichst auseinandernehmen!
😂

Diesbezüglich verweise ich auf die Videos in folgendem Post:
Ich vermute allerdings, daß dann Tagesschau, heute-Nachrichten und Spiegel (»Stoppt Putin jetzt!«) mit solchen Meldungen einfach so weitermachen wie bisher…
Das wäre ja nicht das erste Mal!
Verbohrter Kai Gniffke wieder abgewatscht – Chapeau! (Post, 01.05.2019) 
Tagesschau sachlich und objektiv: »Putin, einsam und verlassen« (Post, 19.11.2014) 
Mist, jetzt habe ich mich verplappert…
😂




Tag 73 der weltweiten Corona-Hypnose

Corona 23 von Dr Bodo Schiffmann Schwindelambulanz Sinsheim Sicherung {30:00}

Andreas Tübner
Am 12.04.2020 veröffentlicht 
🎦Videos (inkl. den gelöschten) von Dr. Bodo Schiffmann Schwindelambulanz Sinsheim
https://www.youtube.com/playlist?list...
🎦Corana-Krise - Infos, die beruhigen 😌
https://www.youtube.com/playlist?list...
Mein öffentlicher & kostenloser Telegram Kanal
👉👉👉https://t.me/AndreasTuebner ✅
Andreas Tübner . Informationen abseits vom Mainstream❗️
Coronavirus Kongress🔻🔻🔻
▶️▶️▶️https://bit.ly/CoronavirusKongress 🙏
Der Onlinekongress der dich ganzheitlich über die Situation informiert! ...
Quelle des Videos ist der YouTube Kanal von:
Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
https://www.youtube.com/channel/UCfPI...
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mein Kommentar:
inzwischen gelöscht?
seltsam, daß dem Schiffmann immer wieder die Videos abhanden kommen!
purer Zufall
Wie heißt das so schön: Honi soit qui mal y pense (Wikipedia)
… und bitte keine Verschwörungstheorien!!! 😂
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siehe auch:

Prof. Dr. Knut Wittkowski zum Coronavirus {8:13}

Steffen Pereira
Am 12.04.2020 veröffentlicht 
Prof. Dr. Knut Wittkowski zum Coronavirus. Was den Virus stoppt ist eine Herdenimmunität.
►►►Deutsches Interview: https://youtu.be/GRiO8myyyDc
►►►Meine Webseite: https://www.carryinvest.de/
#Coronavirus #corona #covid19 _____________ Die Analysen, und sämtliche Informationen in diesem Video stellen keine Aufforderung zum realen Handel mit echtem Geld dar. Die Analysen und Informationen dienen ausschließlich der Veranschaulichung/Weiterbildung und sind keine Anlageberatung. Ich erhebe nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Unfehlbarkeit bei den veröffentlichten Analysen und Informationen. Keine Haftung und keine Gewähr für die Richtigkeit der hier veröffentlichten Inhalte
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- Die Demokratie wird sicher nicht durch Couch Potatoes und Lippenbekenntnisse verteidigt! (Post, 12.04.2020)
Sie setzen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel… (Post, 10.04.2020)

Propaganda: Wie wir gelenkt werden

Daniele Ganser: Propaganda – Wie unsere Gedanken und Gefühle gelenkt werden {1:28:49 – Start bei 14:14 – Ganser: }

WIR - Wissen ist relevant
Am 12.04.2020 veröffentlicht 
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieses Zitat, das dem renommierten Psychotherapeuten und Philosophen Paul Watzlawick zugeschrieben wird, fasst im Grunde den Kern des Vortrages „Propaganda – Wie unsere Gedanken und Gefühle gelenkt werden“ zusammen.
Egal welche Art von Kommunikation unsere Sinne erreicht, ob wir etwas lesen, hören, ob wir Bilder sehen oder einfach nur durch Wiederholung auf etwas Aufmerksam gemacht werden – wir können uns nicht dagegen wehren, dass jemand oder etwas mit uns kommuniziert, uns anspricht.
Versuchen Sie NICHT an einen rosa Elefanten zu denken. Es wird geschehen. Versuchen Sie NICHT an das neueste Smartphone zu denken, das Sie gerade in der Werbeunterbrechung gesehen haben. Es wird Ihnen nicht gelingen.v Diese Tatsache ist bei Meinungsmachern, Politikern, Strategen und Werbefachleuten längst angekommen. Grund genug, die Techniken der Massenmanipulation genauer unter die Lupe zu nehmen.
Im W.I.R.-Vortrag von Dr. Daniele Ganser erfahren Sie anschaulich und an praktischen Beispielen,
- wie Werbung wirkt,
- wie Kriege verkauft werden können,
- an welchen historischen Beispielen man das offensichtlich nachvollziehen kann,
- welche Auswirkungen Propaganda auf unsere Gefühle hat,
- wie man allein durch Weglassen manipuliert,
- wo man sich heute noch der Propaganda entziehen kann.
Versteckte Botschaften und sogar Propaganda lauern überall. Erkennen und entziehen Sie sich diesen Instrumentarien. 

Kapitelübersicht und weitere Infos => Begleittext
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Die Wahrheit über die Lüge | Doku | ARTE {51:56}

ARTEde
Am 16.10.2019 veröffentlicht 
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KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (Medienkompetenz und Kriegspropaganda) {1:08:41}

KenFM
Am 09.04.2016 veröffentlicht 
7773
siehe auch:
- Die transatlantische Wikipedia-Propaganda (Post, 04.08.2019)
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Corona-Hypnose, Tag 73: Der schwedische Weg in unseren Medien

Schweden vertraut in der Corona-Krise bisher eher auf Selbstdisziplin als auf Anordnungen. Einige Gesetzesreformen ließen vermuten, dass sich das nun ändern könnte. Aber ist das wirklich so?

Seit dem vergangenen Wochenende melden immer mehr deutsche Medien, Schweden habe seinen Sonderweg in der Corona-Krise beendet und die Restriktionen angesichts steigender Zahlen von Infizierten und Toten verschärft. Unter anderem titelt "Focus Online" am 5. April: "Präsident warnt vor Tausenden Toten. Regeln werden verschärft: Schwedens Corona-Strategie fällt in sich zusammen".

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am 6. April unter der Überschrift "Schweden steht am Ende des Sonderwegs". Tagesschau.de berichtete am 6. April: "Mehr Corona-Infektionen: Schwedens Regierung plant Kursänderung". Aber hat Schweden tatsächlich seinen Kurs geändert? Welche Maßnahmen wurden im Land tatsächlich verschärft?

Regierung schafft sich mehr Optionen

Richtig ist, am vergangenen Wochenende hat es Verhandlungen der schwedischen Regierung und der Opposition über eine Gesetzesänderung im Rahmen des Seuchenschutzes gegeben. Ziel der rot-grünen Minderheitsregierung unter Leitung von Ministerpräsident Stefan Löfven war es, mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus' die rechtliche Möglichkeit zu erhalten, kurzfristig Geschäfte, Restaurants oder Bahnhöfe schließen bzw. Menschenansammlungen weiter beschränken zu können. Auch das Verschieben von medizinischen Ressourcen innerhalb des Landes sollte mit dem Gesetz möglich werden.

mehr:
- Corona-Pandemie: Das Ende des schwedischen Sonderwegs? (Christian Stichler, Tagesschau, 12.04.2020)
siehe auch:
"Hoffe, wir lernen daraus nur wenig über Corona" – "Unwissenschaftlich": Statistikerin zerlegt Heinsberg-Studie, auf die sich Laschet stützt (Paula Schneider, Focus, 15.04.2020)

Corona25 {17:15}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 14.04.2020 veröffentlicht 
Links im Begleittext auf YouTube 

- Schweden / Lockere Corona-Strategie scheint zu funktionieren (André Anwar, Tageblatt Lëtzebuerg, 14.04.2020 – Bezahlschranke)
Neue RKI-Corona-Fall-Studie: Einfluss der Kontaktsperre eher mäßig (Andreas Stiller, heise online, 14.04.2020)

Therapeutin Birgit Assel: "Maßnahmen sorgen für psychologische Schäden" {4:39}

Der Fehlende Part
Am 13.04.2020 veröffentlicht 
Spielplätze sind für Kinder verboten, Großeltern wird der Enkel-Besuch verwehrt. Was machen die Maßnahmen mit unserer Psyche? Die Trauma-Therapeutin und Sozialpädagogin Birgit Assel über kollektive Schäden, die sich noch weit über die Krise heraus bemerkbar machen könnten.

Palliativmediziner zu COVID-19-Behandlungen„Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“ (Matthias Thöns im Gespräch mit Peter Sawicki, Deutschlandfunk, 11.04.2020)
- Die Gesellschaft kann aus der Pandemie lernen: „Wir alle sind in einem riesigen psychologischen Experiment (Armin Lehmann interviewt Arno Deister, Tagesspiegel, 10.04.2020)
- Bürgerrechtler: Datenschutz steht auch in der Corona-Krise nicht zur Disposition (Stefan Krempl, heise online, 26.03.2020)

Update vom 26.04.2020:

Deutschlands Flaggschiff für Demokratie schwurbelt den schwedischen Sonderweg einfach weg: Es gibt ihn gar nicht!
Der Eindruck, Schweden befinde sich auf einem Sonderweg, basiert jedoch auf einem Missverständnis. Alle Länder haben dasselbe Ziel: Die Infektionskurve möglichst flach halten, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Das gilt auch für Schweden.
[Julia Köppe, Coronavirus – Das Missverständnis vom schwedischen Sonderweg, SPON, 26.04.2020]
mein Kommentar:
Das muß man ihnen lassen, den Spiegel-Schreibern. 

Ich definiere so lange um, bis die Gegensätze zu Unterschieden werden und diese dann verschwinden! Mein Respekt!

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Samstag, 11. April 2020

Die Demokratie wird sicher nicht durch Couch Potatoes und Lippenbekenntnisse verteidigt!

Demo gegen Notstand: Dramatischer Live-Report aus Berlin {12:25}

MMnewsTV
Am 11.04.2020 veröffentlicht 
Im Zentrum Berlins trafen sich auch heute wieder Menschen, um gegen die Restriktionen und Grundgesetz-Einschränkungen zu protestieren. Die Polizei versuchte, dies zu verhindern. Michael Mross berichtet.


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Anlässlich der Aussetzung von immer mehr unveräußerlichen Grundrechten im Land trennt Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke die Tatsachen von den Mythen zur Corona-Pandemie.
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Wo nur sind sie hin — die Medien als „vierte Gewalt“ im Staate, jene Instanz also, die die Politik überwacht, kritisiert, hinterfragt? Die den Mächtigen auf die Finger klopft — die Demokratie verteidigt und schützt? Vom Redakteur beim Nachrichtenmagazin über den „Tagesthemen“- und „Heute“-Moderator bis hin zum Mitarbeiter der Presseagentur, zum Rundfunkplauderer, zum Social-Media-Texter, zum Talkshow-Gastgeber: Ungefiltert bringen sie die offiziellen Horrorzahlen unters Volk, ohne zu hinterfragen, wie diese überhaupt zustande kommen; wie sie ausgewertet werden; was sie eigentlich besagen; wie es um andere Zahlen steht. Sie machen im Eilverfahren zugelassene, mangelhafte und überprüfte Tests wichtig und notwendig, ohne zu beleuchten, was diese überhaupt messen; was aus ihnen folgt und was nicht; wie hoch die Fehlerquote ist; wer von ihrem Masseneinsatz profitiert — und vor allem: ohne zu skandalisieren, dass unser aller Freiheiten ohne eine auch nur irgendwie belegte Gefahr inzwischen de facto abgeschafft sind. Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke nennt weithin verleugnete Fakten zum Corona-Notstand und leistet einen unverzichtbaren Realitätsabgleich.
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Liebe Leserinnen und Leser, seit Beginn dieses Notstandes kann ich oft nur noch den Kopf schütteln. Die Rechtsanwältin Beate Bahner, die wegen ihres Aufrufes zu Demonstrationen gegen die massiven Verfassungsbrüche im Land nun vom Staatsschutz „verfolgt“ wird, bringt es stellvertretend für mich auf den Punkt:
Screenshot des Rubikon-Artikels
mehr:
- Der Wahnsinn und die Realität (Jens Wernicke, Rubikon, 11.04.2020)
siehe auch:
Causa Beate Bahner. Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht (Sean Henschel, KenFM, 11.04.2020)
Medien als Vexierbild: Gleichschaltung oder Versagen? – Kümmert das wen? (Post, 11.04.2020)

Peter Scholl Latour rastet aus Syrien , Salafisten, Islam Der Talkshow Eklat {12:14 Start bei 1:38 – Reichelt: »Natürlich gibt es in Teilen Libyens chaotische Zustände. […] Die jungen Leute haben ein neues Freiheitsbewußtsein entwickelt.«}

Der Sünder
Am 05.09.2012 veröffentlicht 
»Der starke Mann da unten heißt Abd-el Hakim bel-Haj, und das sind nicht diese Jungs, die da mit Facebook rumspielen. […] 
[zu Reichelts Freiheits-Twitterern:] Das sind Dilettanten. Um eine Revolution zu machen, muß man Schläger und Ganoven haben. […] Dieses humanitäre Geschwafel bin ich leid.« [Peter Scholl Latour in der obigen Diskussion]
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Katja Ebstein & Guildo Horn - Wunder gibt es immer wieder {3:22}

Schlagermusikgirl32
Am 16.05.2011 veröffentlicht 
live mit dem WDR Rundfunkorchester Köln

mein Kommentar:
Was Guildo Horn hier soll?
Wir warten seit 50 Jahren im Nahen Osten auf Wunder.
Könnte es sein, daß es im Hintergrund Leute gibt, die einfach keinen Frieden wollen?
Könnte es sein, daß wir nur so tun, als wollten wir Frieden?
Im folgenden Video wird auf die Player im Hintergrund gezeigt:

Wie Europa den libyschen Bürgerkrieg befeuert - MONITOR {7:49 – Start bei 6:35 – Emad Badi, libyscher Politikwissenschftler: »Die Berlin-Konferenz ist gescheitert. Europa zeigt kein ernsthaftes Interesse an einer Konfliktlösung.«}

MONITOR
Am 02.03.2020 veröffentlicht 
Der Bürgerkrieg in Libyen ist auch ein Kampf um das Erdöl das Landes. Ein Kampf, der auch von Europa mit befeuert wird.
Die Libyen-Konferenz in Berlin Mitte Januar sollte ein erster Schritt in Richtung Frieden sein. Der Krieg geht indes unvermindert weiter – das Waffenembargo wurde bereits mehrfach gebrochen. Was oft in den Hintergrund gerät: Die Kriegsparteien finanzieren ihren Kampf mit Geld aus dem Öl- und Gasgeschäft. Geld, das vor allem aus Europa kommt. Libyen ist ein bedeutender Ölproduzent. Fördert bis zu 1,2 Millionen Barrel am Tag. Öl- und Gaseinnahmen allein im vergangenen Jahr: mehr als 22 Milliarden Dollar.
Ein großer Teil der Öl-Einnahmen stammt aus Europa und landet in der Zentralbank von Tripolis. Damit werden unter anderem die staatlichen Angestellten des Landes bezahlt. Davon profitieren sowohl Kämpfer der sogenannten Libyschen Nationalarmee von General Haftar als auch seine Gegner. Nämlich die Milizen, die sich loyal zur Einheitsregierung bekennen.
Die Ölvorkommen als Treibstoff des Krieges – und als Waffe: Seit einigen Wochen blockieren Verbündete von General Haftar wichtige Ölfelder und Export-Terminals in Libyen, um deren Gegner unter Druck zu setzen. Ein Ende des Krieges ist noch lange nicht in Sicht. Das Video gibt den Recherchestand von Januar 2020 wieder.
Bericht: Nikolaus Steiner
MONITOR ist eine Produktion des WDR für die ARD.
Mehr Infos zu uns gibt es auch hier: www.monitor.de
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mein Kommentar:
Ich würde mich freuen, wenn eines unserer deutschen Qualitätsmedien mal der Frage nachginge, wo die ganzen Waffen der »Freiheitskämpfer« im Nahen Osten herkommen…
[siehe: xxx]
Und wenn dem wirklich so ist, dann wirken die Facebook-Aussagen von Julian Reichelt im Nachhinein beschämend blauäugig.
Aber vielleicht macht Reichelts präsentierte Blauäugigkeit irgendeinen Sinn…

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Julian Reichelt (* 15. Juni 1980 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist. Er fungiert seit Februar 2017 als Vorsitzender der Chefredaktionen und Chefredakteur Digital der Bild. Seit dem Ausscheiden von Tanit Koch zum 1. März 2018 ist er außerdem Chefredakteur der Printausgabe.
[Julian Reichelt, Wikipedia, abgerufen am 14.04.2020]
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Peter Scholl Latour rastet aus Syrien , Salafisten, Islam Der Talkshow Eklat {12:14 – Start bei 10:56}
– Peter Scholl-Latour: »Wir haben das Kernproblem überhaupt nicht berührt! – Syrien ist die Verbindung zwischen dem Iran und dem Libanon, und dieses Bindeglied soll herausgebrochen werden« 
– Theo Sommer: »Es werden Waffen geliefert von Saudi Arabien und Katar, und die Amerikaner stecken dahinter«.

Der Sünder
Am 05.09.2012 veröffentlicht 

siehe dazu:
Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019 - siehe nach dem Stichwort »Timber Sycamore«)
Hama – die Geschichte einer Lüge (Post, 16.12.2018)
Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung oder Fehler oder Absicht? (Post, 16.12.2018)

mein Kommentar:
Ich habe mir das Video inzwischen ein Dutzend mal angesehen – und mir wird übel…
Man glaube NICHT, daß die Informationen, über die Theo Sommer verfügte, als er seinen oben zitierten Satz sprach, 
[siehe: Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019) – siehe nach dem Stichwort »Timber Sycamore]
dem Bild-Chefreporter Julian Reichelt NICHT zur Verfügung standen.
Aber, obwohl Reichelt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von den Waffenlieferungen wußte, redete er wie ein braver und naseweiser Pennäler von den, wie es Scholl-Latour abwertend ausdrückte, »Facebook-Leuten«. Und Reichelt war somit mitverantwortlich dafür, daß die Diskussion in eine Richtung lief, auf die Scholl-Latour dann mit Empörung reagierte: »Wir haben das Kernproblem überhaupt nicht berührt!«
Vorsicht also von gespielter Naivität! 


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Medien als Vexierbild: Gleichschaltung oder Versagen? – Kümmert das wen?

Ein Medizinjournalist übt scharfe Kritik an seinen Kollegen.
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Der Medizin-Journalist Harald Wiesendanger hat in einem Beitrag im Online-Magazin „Nachrichten-Fabrik“ kürzlich die Medienberichterstattung über die Corona-Krise scharf kritisiert. Er will damit nichts mehr zu tun haben, wenn das Journalismus sein soll — so sein Fazit. Im Rubikon-Interview erklärt er warum er das so sieht.
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Tilo Gräser: Herr Dr. Wiesendanger, Sie schreiben, dass Sie sich für unseren Berufsstand schämen und Sie mit „blankem Entsetzten und ohnmächtiger Wut“ die Medienberichterstattung zur Corona-Krise beobachten? Warum kommen Sie zu solch harten Urteilen?

Herr Dr. Wiesendanger: Wie kann irgendwer NICHT zu solchen Urteilen kommen, wenn er frei von Blindheit, Legasthenie und Demenz mitverfolgt, wie Medien mit der Corona-Krise umgehen? Diese angebliche „Jahrhundert-Pandemie“ an früheren Grippewellen und WHO-Fehlalarmen zu messen, kommt unseren sogenannten Leitmedien nicht in den Sinn. Wild spekulieren sie über Corona-Befall, sobald irgendein Promi ein wenig niest, hüstelt und fiebert — jede banale Erkältung darf neuerdings „Breaking News“ produzieren, so weit sind wir schon. Jeder Tote starb am Killerkeim, solange sein Ableben noch Fragen aufwirft.

Untereinander wetteifern Journalisten wie von Sinnen um den gruseligsten Schnappschuss, die herzzerreißendste Corona-Tragödie, das alarmierendste Experten-Statement. Wie selbstverständlich leisten sie Beihilfe zur Unterdrückung von abweichenden Meinungen. Keinen erstaunt, warum weiterhin weder niedergelassene Ärzte noch die pneumologischen und Intensivstationen unserer Krankenhäuser irgendeine besorgniserregende Zunahme von schweren Atemwegserkrankungen zu vermelden haben.

Keiner fragt sich, weshalb überall in Europa, selbst in Italien und Spanien, die Sterberaten nicht etwa rapide hochschnellen, sondern sogar noch unter dem Niveau der Vorjahre liegen. Kaum einer hört sich die wohlbegründeten, sachlichen Bedenken vieler Ärzte und Wissenschaftler an, die der Corona-Hype befremdet, ja entsetzt — und wenn doch, mangelt es anscheinend an der Courage, das Gehörte an die große Glocke zu hängen.

Keiner wundert sich, weshalb sich freie Bürger, bloß weil sie einer sogenannten Risikogruppe angehören, wie Unzurechnungsfähige gängeln lassen müssen — als ob sie nicht auf sich selber aufpassen könnten. Leben ist stets lebensgefährlich, erst recht am Lebensabend. Welche gesundheitlichen Risiken Opa in Kauf nehmen oder vermeiden will: Sollte das nicht ihm überlassen bleiben, wie Rauchen und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und minderwertige Ernährung? Keinem scheint aufzufallen, dass die vermeintliche Lösung schon jetzt weitaus schlimmer ist als das Problem. Keiner will wissen, weshalb es Aufrufe zu verstärkter Hygiene, besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme nicht genauso getan hätten wie vor 2020.

Keiner recherchiert, wer den blutigen Medizinlaien am Kabinettstisch der Bundesregierung eigentlich all die apokalyptischen Infos und Lageanalysen gesteckt hat, die ihnen einen Notstandsaktionismus alternativlos erscheinen lassen; mit wie vielen und welchen Lobbyisten sie vor und während der Krise worüber gesprochen haben. Kaum einer traut sich, auch nur das schüchternste Fragezeichen hinter irgendeine Infektionsschutzmaßnahme zu setzen.


Keinen beschäftigt, ob es irgendwem nützen könnte, dass die Krise für möglichst große Massenpanik sorgt und sich in die Länge zieht. Keinen beschleicht das ungute Gefühl, dass er sich gerade instrumentalisieren lässt — als Handlanger in einem Thriller, dessen Story sich mit der Präzision eines Uhrwerks entfaltet, nach einem Drehbuch, das womöglich schon vor Wuhan geschrieben war. Und... und... und.

Kurzum, die sogenannte Vierte Gewalt gibt sich nicht weniger panikvirusinfiziert als die Staatsmacht, die sie doch eigentlich auf kritischer Distanz begleiten sollte. Stattdessen kommt sie ungefähr so kraftlos daher wie ein Muskeldystrophie-Kranker im fortgeschrittenen Stadium.

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mehr:
- Journalistisches Versagen (Tilo Gräser, Rubikon, 11.04.2020)
siehe auch:
Massenhypnose plus Katstrophen-News, Tag 71: Die Meldungen sind wichtiger als die Fakten (Post, 10.04.2020)
Holocaust-Tweet von Propagandakind Bana Alabed gelöscht (Post, 04.02.2020)
„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“ – Alexander Unzicker bei BUCHKOMPLIZEN (Post, 20.10.2019)
Feindbild Putin – Gebetsmühlen und Blinde Flecken (Post, 20.06.2019)
Foreign Policy: transatlantische Eliten mit Bedrohungsszenarien bei der Stange halten (Post, 21.03.2019)
Die Verbannung der Wahrheit (Post, 24.01.2019)
Die Propaganda-Fabrik (Post, 10.10.2018)
Desinformation: Der Spiegel lügt nicht! Er führt nur (???) in die Irre! (Post, 23.05.2019)
Unwort des Jahres: Lügenpresse (Post, 24.01.2016)
Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 31.12.2002)
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Coronahypnosetag 72: Hedgefonds, Medien & Totalversagen

Corona, Medien & Totalversagen - d3c0da {1:59:12 – Start bei 14:54 – Pohlmann: »Es ist sträflich, anzunehmen, daß diese Situation nicht ausgenutzt wird. –[…] Im Windschatten der Krise hat Black Rock die FED übernommen«}

Gruppe42
Am 11.04.2020 veröffentlicht 
siehe auch:
Wie das Virus fast den Kapitalismus killte (Adam Tooze, Übersetzer: Holger Hutt, der Freitag, 23.04.2020)
Coronahypnose und Medien – Systemmedien – Mediensystem (Post, 18.04.2020)
- Blackrock-Chef Fink: Coronavirus wird die Welt verändern (dpa/'AFX, Onvista Finanzportal, 31.03.2020) x
ganz kurz zur Erklärung: Hedgefonds sind Banken, die keiner Aufsicht unterliegen. Sie verwenden
Finanzinstrumente, deren Verwendung anderen Investmentfonds gesetzlich verboten ist: ArbitragetechnikenDerivateLeerverkäufe und Hebelungen durch Aufnahme von Fremdkapital.
[Hedgefonds, Allgemeines, Wikipedia, abgerufen am 01.05.2020]

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In der Öffentlichkeit werden Soros’ Thesen breit diskutiert. Bekannt wurde Soros unter anderem am 16. September 1992, dem „Schwarzen Mittwoch“, als er in der Überzeugung, das Pfund Sterling sei überbewertet, massiv gegen diese Währung handelte. Dazu tauschte er geliehene Pfund in andere europäische Währungen, hauptsächlich Deutsche Mark und Französische Franc.
Im Juni 1993 spekulierte Soros gegen die Deutsche Mark. Soros verkündete seine Absicht, in großen Mengen Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland zugunsten französischer Wertpapiere abzustoßen. In einem Interview forderte er: „Down with the D-Mark!“ 
Soros stellt seine offenen Spekulationen in einen politischen Zusammenhang. So erklärt er, dass die bestehenden Rahmenbedingungen für Spekulationsgeschäfte eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung in vielen unterentwickelten Ländern gefährden. Während der Asienkrise (1997/98) wurde Soros vom damaligen malaysischen Premierminister Mahathir bin Mohamad für die Finanzkrise verantwortlich gemacht. Er verwahrte sich gegen die Vorwürfe (beispielsweise in seinem Buch Die Ära der Fehlentscheidungen). Nach einem persönlichen Gespräch zwischen den beiden nahm Mahathir 2006 seine Vorwürfe zurück.[14]
Angesichts der sich anbahnenden Finanzkrise, die er frühzeitig als Vorbote einer Rezession in den Vereinigten Staaten ansah,[15] kehrte er 2007 ins spekulative Geschäft zurück[16] und erzielte mit seinem Quantum Endowment Fund im selben Jahr eine Rendite von 32 Prozent, was ihm 2,9 Milliarden US-Dollar einbrachte.[17][18]
2008 war Soros mit einem Einkommen von 1,1 Milliarden US-Dollar der bestbezahlte Hedgefonds-Manager. In den zwölf Monaten bis Juli 2009 stieg die Gesamtsumme des durch seine Investmentfirma Soros Fund Management verwalteten Vermögens um 40 Prozent auf 24 Milliarden US-Dollar.[19][20]
[George Soros, Spekulationsgeschäfte als Vorhersagen, Wikipedia, abgerufen am 29.04.2020]

zu den Soros-Aktivitäten siehe auch:


Manche erinnerte die Kursentwicklung am Dienstag an einen historischen Crash des britischen Pfunds: Am 16. September 1992, dem sogenannten Schwarzen Mittwoch, attackierten Spekulanten wie der damalige Hedgefonds-Manager George Soros das britische Pfund, das daraufhin kurze Zeit später aus dem EWS, dem Europäischen Währungssystem, ausgestiegen ist. Das Ereignis gilt vielen als Weichenstellung dafür, dass Großbritannien bei der eigentlich bereits geplanten Einführung des Euro nicht teilnehmen würde. Das britische Pfund verlor damals ein Viertel seines Wertes.

Auch heute wachsen Bedenken, dass Hedgefonds die britische Währung erneut attackieren könnten: Sieben Milliarden Dollar wetten sie darauf, dass es zu einer neuen Pfund-Krise kommt. "Sollte es zu einem harten Brexit kommen, könnte das Pfund auf 1 bis 1,10 Dollar fallen", sagte Hans Redeker, Stratege bei Morgan Stanley, der Zeitung Die Welt.

[reuters, dpa, ml, xxx, ZON, 04.09.2019]
- Serie: Alpha-Tiere der Börse – Milliarden-Wette gegen das Pfund: So besiegte George Soros die Bank of England (Maximilian Nagel, Focus, 31.07.2018)


Soros glaubt, dass der Einbruch "stärker" sein wird als 1992, als das Pfund um 15 Prozent abgewertet worden sei. Damals hatte Soros für seine Hedge-Fonds-Investoren massiv gegen das Pfund gewettet und auf Kosten der Bank of England und der britischen Regierung Milliarden verdient. Das Pfund schied aus dem europäischen Wechselkursmechanismus EWS aus - der Tag ging als "Schwarzer Mittwoch" in die Finanzgeschichte ein.
Die Bank of England war zu einer drastischen Zinssenkung gezwungen, um die finanziellen Belastungen für Konsumenten und Unternehmen abzufedern.  
[Soros rechnet mit "Schwarzem Freitag", n-tv, 21.06.2016]
[Soros rechnet mit "Schwarzem Freitag", n-tv, 21.06.2016]
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