Montag, 6. Juli 2020

Philanthrokapitalismus, Publik-Private-Partnership, die kommende Corona-Impfung und ein völlig unbestechlicher SPIEGEL…

Europa überweist Bill Gates 7,3 Milliarden!!! {6:30}

en Flieshardt
Am 06.07.2020 veröffentlicht 
Quellenangaben zum Inhalt des Videos:
https://ec.europa.eu/commission/press...
GPMB = https://apps.who.int/gpmb/about.html
CEPI = https://de.wikipedia.org/wiki/Coaliti...
GAVI = https://de.wikipedia.org/wiki/Gavi,_d...
FIND = https://en.wikipedia.org/wiki/Foundat...
COVID 19 Therapeutics Accelerator = https://www.gatesfoundation.org/TheOp...
Text, weitere Quellenangaben und Links auf YouTube

Finanz-Talk im Kopf von Bill Gates | Die Anstalt {8:22}

ZDF Comedy
Am 09.06.2020 veröffentlicht 
Herr Uthoff möchte einen Blick in den Kopf von Bill Gates werfen, um herauszufinden, warum die WHO so stark von privaten Geldgebern gesteuert wird. Dürfen Wohltäter investieren und die Werbetrommel bemühen, wenn es um die Weltgesundheit geht? Bestimmt. Doch spätestens da wird es kritisch: Nachdem die Staaten Anfang der Neunzigerjahre ihrer Pflichtbeiträge für die WHO eingefroren hatten, wurden die privaten Geber die Nummer Eins auf der Liste der Einnahmequellen. Somit kann die Finanzierung an Bedingungen geknüpft werden, die nicht immer lobenswert sind. Wenn also Steuergeld eingesammelt, an private Pharmakonzerne weitergegeben und in eventuelle) Endprodukte verwandelt wird - ist de Impfstoff dann für alle da? Ihre Anfrage wird bearbeitet! 


Eine kürzlich durchgeführte Analyse der Seattle Times ergab, dass die Gates Foundation fast 70 Millionen US-Dollar für direkte Zuschüsse an Medienorganisationen oder für Medientraining und -forschung ausgegeben hat, um die Berichterstattung über globale Gesundheits- und Entwicklungsprobleme zu verbessern und zu gestalten. Die Stiftung teilte der Times jedoch mit, dass der BBC-Zuschuss anders sei als der Zuschuss, den sie an Nachrichtenorganisationen wie ABC und PBS vergeben habe.
"Dieser Zuschuss unterstützt nicht die Kapazität der BBC zum Sammeln von Nachrichten", sagte Chris Williams, Sprecher der Gates Foundation, in einer E-Mail an die Times . "Dieser Zuschuss ist im Wesentlichen öffentliche Bildung."
[Die Gates Foundation vergibt 20 Millionen US-Dollar an den BBC World Service Trust, philanthropynewsdigest.org, 07.03.2011, – Google-Übersetzer, unter Berufung auf: Sandi Doughton, Die Gates Foundation spendet 20 Millionen US-Dollar an BBC Charity Arm, Seattle Times, 03.03.2011]
Manipulation von medizinischen Themen in der Wikipedia | #41 Wikihausen {1:19:38 – Start bei 25:36 
– Fiedler: »Der SPIEGEL hat, wie andere Zeitschriften auch, das große Problem, mit sinkender Auflage zu kämpfen.«}

wikihausen
Am 30.06.2020 veröffentlicht 
Der Spiegel meint, dass eine Spende von 2,3 Mio. Euro keinen Einfluss auf den Inhalt der veröffentlichten Artikel hat. Ist das so? Wir schauen uns zwei Beispiel-Artikel zu Bill Gates an. Einer aus dem Jahr 2007, einer aus dem Jahr 2018.
Der Benutzer "Julius Senegal" ist ein ebenso auffälliger wie umtriebiger Schreiber in den Pharmaartikeln der Wikipedia. Er ist vergleichbar mit Kopilot, der seine Weltsicht in den politischen Artikeln fast immer durchdrücken konnte.
Während Impfungen im Allgemeinen sicherlich sehr sinnvoll sind, so muss man bei einzelnen Impfstoffen evtl. vorsichtig sein. Vor allem dann, wenn diese nicht genügend auf Nebenwirkungen getestet sind wie z.B. der Impfstoff Pandemrix, der im Zusammenhang mit der Schweinegrippe massenhaft verabreicht wurde.
Julius Senegal hat hier eine andere Sicht auf die Dinge.
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Haben Sie den Film "die dunkle Seite der Wikipedia" gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt?
Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint. Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben.
Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging.
Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine. 

weitere Links und Text auf YouTube



Screenshot des Markus-Fiedler-Videos bei 27:50
Die TAG-Spende erreichte New York jedoch unter dem Schatten des Zweifels. Denn nur Tage zuvor war der strahlende Ruf der Stiftung [Anm.: Bill & Melinda Gates Stiftung] erstmals in die Schlagzeilen geraten: Während sie einerseits Abermilliarden zur Bekämpfung von Krankheit und Armut auf der ganzen Welt ausgebe, investiere sie andererseits den Löwenanteil ihres Vermögens in Konzerne, die diese Ziele sabotierten – Umweltverpester, Ausbeuter, Sozialsünder.

Peinliche Vorwürfe, die sich bei genauerer Lektüre der öffentlich zugänglichen Gates-Bilanzen tatsächlich auch bestätigen. So umfasst das fragliche GatesPortfolio, dessen Finanzdetails auf der Website der Stiftung einsehbar sind, Investments in BP, Exxon Mobil, Merck und Schering Plough – allesamt wegen Ethikverstößen oft in der Kritik.

[Zitate aus dem Spiegel von 2007, Abruf am 07.06.2020, (Marc Pitzke, Wirbel um Stiftung – Gates tut Gutes mit schlecht gemachtem Geld, spiegel.de, 13.07.2007) obiges Video von Markus Fiedler, Screenshot 
bei 27:50]
siehe dazu auch:
Bill Gates Stiftung – Schlechtes Geld schadet gutem Ruf (Marc Pitzke, Manager Magazin, 15.01.2007) 

Grad mal seit einem guten halben Jahr fließt das Geld aus Seattle in die Hamburger Hafencity, von der Stiftung des milliardenschweren Atominvestors Bill Gates zum vom Auflagenschwund gebeutelten „Spiegel“: Als die Zeitschrift kurz vor dem Jahreswechsel den Slogan „Atomkraft? Ja bitte“ auf dem Titelblatt druckt (Strahlend grün). Und dann noch exklusiv vermeldet, dass „Forscher das AKW neu erfinden“.
Auf sieben Seiten wird im Weiteren die Möglichkeit einer „Renaissance der Kernenergie“ mittels angeblich neuartiger „Kernreaktoren der Zukunft“ skizziert. Nachdem der Atomausstieg hierzulande als „deutscher Irrweg?“ hinterfragt und als „eingehandelte Erblast“ klassifiziert ist, wird es regelrecht prosaisch: „In einer Welt, die den Klimawandel als Apokalypse beschreibt, wandelt sich die Atomkraft vom Teufelswerk zum rettenden Geschenk der Natur.“ Zwar räumt der „Spiegel“-Autor frühere Probleme mit dem „Geschenk der Natur“ ein: sind die bisherigen Atommeiler doch teuer, hinterlassen Unmengen strahlenden Mülls, der eine oder andere ist gar explodiert. Doch das alles war gestern – denn es gebe im Labor nun Atomreaktoren, die all die Nachteile angeblich nicht haben. Und diese Meiler kämen nicht zuletzt aus dem Hause Gates.

Der neue „Spiegel“-Sponsor scheint im Zuge der Klimadiskussion für sein schon ein Jahrzehnt eher dümpelndes Nuklear-Start-Up „Terrapower“ Morgenluft zu wittern. Assistiert von dem altgedienten „Spiegel“-Autor. Der höchst selbst hatte vor neun Jahren – damals finanzierte Gates das hanseatische Medienhaus noch nicht – schon einmal über derlei „innovative Kleinreaktoren“, einen „neuen Reaktortypus“, berichtet, auch von Gates „Terrapower“. Seinerzeit mutmaßte der Journalist noch geradezu argwöhnisch: „Die Atomkraftbranche will sich mit zivilen Mini-Meilern in die Zukunft retten.“ Das war 2010. Heute legt sich derselbe Schreiber sogar in einem den neuen Artikel online ergänzenden, durchweg mit Animationsmaterial von Gates‘ Firma „Terrapower“ bebilderten Videostatement persönlich ins Zeug: „Ich glaube, es liegt eine Chance in der Kernenergie, die auch Deutschland nicht auf alle Zeit ungenutzt lassen sollte.“ Auch die Schlagzeile „Forscher erfinden das AKW neu“ ignoriert den Artikel aus dem Jahr 2010.

[Oliver Ness,
Spiegel-Gate(s), mmm.verdi.de, 08.01.2020 – Anmerkung: Im Ness-Artikel ist das Inhaltsverzeichnis des Spiegel 51/2019 verlinkt, ich habe direkt zu dem darin aufgeführten Spiegel-Artikel verlinkt; zum gleichen Sachverhalt gibt es auch noch einen Podcast für Abonnenten]

Atomkraft? Ja bitte! Warum diese zunächst falsch anmutende Forderung tatsächlich richtig sein könnte, hören Sie im SPIEGEL-Podcast (49:17).
[Olaf Heuser, Christina Pohl, Sagen, was ist. Der SPIEGEL-Podcast – Wie uns die Kernenergie retten soll, 28.12.2019]  


Die Metamorphose ist phantastisch: Kein Mensch erinnert sich an den Kapitalisten Carnegie, der halbjährige Urlaube machte, während das Militär gegen seine streikenden Arbeiter vorging. Stattdessen sichert ihm die New Yorker Carnegie Hall den Nimbus des großen Menschenfreunds. Ähnliches gilt für seine rechte Hand, den berüchtigten "Arbeiterfresser" Henry Clay Frick. Heute lebt sein Name fort als edler Stifter der berühmten Frick Collection in New York. Die Encyclopaedia Britannica widmete ihm in ihrem Lexikoneintrag mehr Zeilen für seine Kunstsammlungen als für seine Karriere als Industrieller. Und in denen stand er im trauten Verkehr mit Tizian, Vermeer und El Greco, mit Goya, Gainsborough und Velázquez.

Philanthropie ist also ein Zauberstab, der rücksichtslose Egoisten in Vorbilder des Altruismus verwandeln kann. Dass sich Bill Gates seiner bedient, verwundert nicht. Vermutlich sieht er sich als legitimen Nachfolger der großen Heroen des amerikanischen "Gilded Age". Vermutlich nicht ganz zu unrecht – steht die digitale Revolution der industriellen in ihrer Bedeutung kaum nach. Und ist sein Lebensweg – aus Papas Garage zum reichsten Mann der Welt – nicht die zeitgemäße Version des American Dreams?

Vor zwei Jahren noch sprach William Gates Senior gegenüber der Sunday Times von dem Druck der Kritik, der auf seinem Sohn lastete wegen seines immensen Reichtums und dem man mit der Stiftungstätigkeit begegnen wollte. Heute setzt der Vater noch eins drauf. Sein "Daily Telegraph"-Porträt ist überschrieben: "Bill's not in it for the money". Willliam Gates liegt äußerst viel daran, zu zeigen, dass sein Sohn das gigantische Software-Imperium nicht wegen des Geldes aufbaute, sondern um das erwirtschaftete Vermögen der allgemeinen Wohlfahrt zukommen zu lassen. Wer also Microsoft-Produkte kauft, tut damit ein gutes Werk. Denn die gigantischen Profite des Konzerns sind der Quell neuer Humanität.

[
Kai Michel, Was ist schlecht daran, wenn Bill Gates Gutes tut?,
Telepolis, 05.09.2001]

Screenshots des Markus-Fiedler-Videos ab 29:05

In diesem Büro lassen sich die Probleme der Welt schnell vergessen. Der enorme Schreibtisch ist leergeräumt, durchs Fenster sieht man die Idylle des US-Nordwestens: die Ausläufer Seattles, der funkelnde Lake Washington, im Dunst die Berge.

Doch Bill Gates sitzt mit dem Rücken zur Aussicht. ''Bin ich gewohnt", murmelt er. Und zum Sinnieren hat er sowieso keine Zeit.

Der zweitreichste Mann der Welt redet ungern über sich oder seine Gefühle. Auch sein Privatbüro bei Seattle offenbart nur wenig Persönliches: vereinzelte Familienfotos, ein paar Souvenirs von Reisen, kaum Kunst. Stattdessen sind die hellen Edelholzregale mit Sachbüchern gefüllt - über Armut, Hunger, Seuchen. Die Probleme der Welt eben. Die Probleme, die er lösen will. […] Doch am Herzen liege ihm vor allem eines, fügt Gates hinzu: "Dafür zu sorgen, dass keine Kinder mehr sterben."
Seit 18 Jahren verschenkt der dreifache Vater sein Vermögen. Die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF), die er mit seiner Ehefrau leitet, ist die weltgrößte Privatstiftung, sie steckte bisher fast 50 Milliarden Dollar in Gesundheits- und Entwicklungsprojekte in mehr als 130 Ländern. Der Großteil stammt aus Gates eigener Tasche oder vom legendären Investor Warren Buffett, der sich 2010 anschloss.
Gates ist der spendabelste Spender der Welt. Und ein Gegenpol zum Geiz eines Donald Trump, dessen Popularitätswerte Gates in jüngsten Umfragen locker schlägt. Ein guter Amerikaner.
Trotzdem bleiben Leute wie Gates vielen suspekt: ihr Reichtum ein Resultat der Ungleichheit, ihre Wohltätigkeit ein Feigenblatt, weil sie Symptome bekämpft statt Ursachen und erst recht nicht das kaputte System. Das sind die gängigen Vorurteile. […]
Die Stiftung propagiere "neoliberale Wirtschaftspolitik und konzernfreundliche Globalisierung", schrieb die Gruppe Global Justice Now: Selbsternannte Wohltäter wie Gates trieben die Welt nur weiter in die falsche Richtung, statt ihr zu helfen.

"Niemand behauptet, dass Philanthropie die Lösung ist, um die Ungleichheit zu beenden", hält Gates dagegen. Das sei eine politische Aufgabe, die man etwa durch Steuerreformen angehen sollte - jedoch nicht Reformen wie die Trumps, die fast nur Reichen nutze. Einstweilen wolle er tun, was er als Privatier tun könne.

"Dies sind frustrierende Zeiten'', räumt Gates ein. […]
 
[
Zitate aus dem Spiegel von 2018 (Marc Pitzke, Zu Besuch bei Bill Gates – Rastlos in Seattle, spiegel.de, 18.09.2018), Abruf am 07.06.2020, obiges Video von Markus Fiedler, Screenshot bei 30:20] 

In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Zusammenarbeit der Bundesregierung mit privaten Stiftungen listet das BMZ 62 aktuelle bzw. kürzlich abgeschlossene Kooperationsprojekte auf, darunter allein 13 mit der Bill & Melinda Gates Foundation.[9] Durch die Kooperation mit der Gates-Stiftung hat diese Form der Entwicklungszusammenarbeit eine neue Dimension erreicht – sowohl in quantitativer, als auch in qualitativer Hinsicht.
Kehrseite der Medaille in den Blick nehmen
Bisher herrschte häufig ein unerschütterliches Vertrauen in die positive Rolle philanthropischer Stiftungen. Während immer wieder von spektakulären Großspenden durch Milliardäre und ihre Stiftungen berichtet wird, bleiben die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen unerwähnt. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen sieht Stiftungen als unverzichtbares Element der Zivilgesellschaft und stellt fest:
„Für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Herausforderungen unseres Gemeinwesens ist die Zivilgesellschaft nicht erst im Zusammenhang mit Finanznöten der öffentlichen Hand unverzichtbar geworden. Stiftungen sind zunehmend wichtige Akteure in diesem Feld: als Impulsgeber, finanzielle Säule, Projektträger und Innovationsschmieden. (...) Auch aus ordnungspolitischer Sicht nimmt ihre Bedeutung permanent zu. Bürgerinnen und Bürger stützen durch ihr Engagement, das sie freiwillig – über ihre Steuerpflicht hinaus – in und mit Stiftungen leisten, die Demokratie. So werden gesellschaftliche Aufgaben zunehmend durch Stiftungen initiiert und getragen.“[10]
Stiftungen dürfen aber keinesfalls über einen Kamm geschoren werden. Sie unterscheiden sich in ihrem Entwicklungsverständnis, ihren Prioritäten, und ihrer politischen Einflussnahme und Wirkung.

Es stellt sich die Frage, ob tatsächlich die Demokratie gestärkt wird, wenn gesellschaftliche Aufgaben dem guten Willen einiger ultrareicher Milliardäre wie Bill Gates und ihren Stiftungen überlassen werden. Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international, sieht darin eher eine Art „Refeudalisierung von Politik.“[11]

Der Philanthro-Boom kommt nicht aus heiterem Himmel. Er ist auch eine Folge neoliberaler Wirtschafts- und Fiskalpolitik. Die Soziologin Linsey McGoey von der Universität Essex weist darauf hin, dass ein direkter Zusammenhang zwischen wachsender Vermögensakkumulation, regressiven steuerlichen Maßnahmen und der Finanzierung philanthropi- scher Aktivitäten besteht: „Die Philanthropie mag wachsen, aber nur im Kontext massiv zunehmender Ungleichheit.“[12]
[…] Reformbedarf besteht auch bei einer Politik, die die Anhäufung von Privatvermögen erst ermöglicht und damit massive Einbußen öffentlicher Einnahmen in Kauf genommen hat – und weiterhin nimmt.

Ähnliches gilt auch für die internationale Wettbewerbspolitik. Sie konn- te nicht verhindern, dass Bill Gates mit seinem Microsoft-Konzern ein Quasi-Monopol im Bereich der Informationstechnologien gescha en und entsprechende Gewinne abgeschöpft hat – aus denen sich wiederum das Kapital der Gates-Stiftung speiste. Die Europäische Kommission und der Europäische Gerichtshof haben Microsoft wegen Benachteiligung der Konkurrenz und überhöhter Preise wiederholt mit Rekordstrafen belegt (2004/2007: 497 Mio. Euro, 2006: 280,5 Mio. Euro, 2012: 860 Mio. Euro, 2013: 561 Mio. Euro). Dem Image des dafür verantwortlichen Firmengründers als eines uneigennützigen Philanthropen haben die Vergehen offensichtlich nicht geschadet.

Und dennoch setzen Entwicklungspolitiker angesichts stagnierender öffentlicher Mittel auch auf globaler Ebene ihre Hoffnung auf die Philanthropie.[…]
 

[Jens Martens Karolin Seitz, Gestiftete Entwicklung? – Die Kooperation zwischen der deutschen Entwicklungspolitik und privaten Stiftungen, misereor.de, Januar 2017, PDF]    

Werner Rügemer hat seine eigenen Erfahrungen mit Public-Private-Partnership-Konstrukten gemacht: 


"So wird der privatisierte Staat zum unmittelbaren Exekutor der minderheitlichen Interessen von privaten Eigentümern", kommentiert Rügermer die Entwicklung. Schon der Bundesrechnungshof habe davor gewarnt, dass durch die Privatisierung wichtiger Aufgaben die Gestaltungskompetenz des modernen Staates eingeschränkt werde. So wurde etwa die Kölner Kanalisation samt Stadtwerken für zwei Milliarden Euro an die Fidelity Bank in Oklahoma verkauft und dann zurück gemietet. Der Haken an der Sache laut Rügemer: Die Städte trügen trotzdem alle infrastrukturellen Risiken. Und gutgläubige Politiker hätten meist nicht einmal die bis zu 2000 Seiten dicken Verträge gelesen.

Werner Rügemer hat auch aufgedeckt, dass die drei marktbeherrschenden Rating-Agenturen Eigentum von Hedge- und Investmentfonds der Banken sind, die eben von Gefälligkeits-Bewertungen der Agenturen profitieren. Die Macht der Beraterunternehmen habe sich inzwischen verselbstständigt, kritisiert er. Ursprünglich waren sie in der Zeit des US-Präsidenten Roosevelt per Gesetz als Kontrollinstanz gegen Bilanzfälschung und als Reaktion auf den Börsencrash von 1928 ins Leben gerufen worden. Wirtschaftsberatungsunternehmen aber würden heute von denjenigen Aktiengesellschaften bezahlt, die sie prüfen sollen, sagte Rügemer. Der Geprüfte wähle den Prüfer aus, der häufig gleichzeitig der Steuerberater des Unternehmens sei und satte Gewinne mache. "Das ist ein pervertiertes System!", schimpfte Rügemer. Und deshalb habe das Frühwarnsystem 2008 bei der großen Banken- und Weltwirtschaftskrise versagt.

[
Sigrid Schuer, Von der Macht der Beratungsunternehmen Der Ausverkauf des Staates, Weser-Kurier, 23.03.2018 – Hervorhebungen von mir]
mehr dazu:
- Werner Rügemer gewinnt gegen das IZA. Wir gratulieren! (Post, 22.01.2019) 


Coronastory 2: Kritiker unerwünscht - War der Lockdown komplett sinnlos? {24:16}
Punkt.PRERADOVIC
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Teil 2 der Coronastory von Punkt.Preradovic. Prof. Homburg, Prof. Bhakdi, Prof. Wittkowski – allesamt verdiente Wissenschaftler. Allerdings mit Meinungen, die der offiziellen oftmals widersprechen. Vor allem, was den Lockdown, das komplette Runterfahren der Wirtschaft angeht. Und das hat Konsequenzen. Facebook, Youtube, Vimeo – diese Anbieter löschen oder sperren unsere Videos zum Teil. Faktenchecker glauben, die Aussagen der Experten widerlegen zu können. Oder sie bezeichnen sie einfach als „unbelegt“. Aber die Offiziellen sind aufgeschreckt, Talkshows diskutieren unsere Inhalte. Die Diskussion um die R-Zahl, hier hat sie begonnen. Punkt.Preradovic hat einen ganz besonderen Blick auf die Corona-Krise. Und deshalb hier unsere besondere Chronologie - Lohnt sich anzuschauen. Vor allem, wenn man alle Seiten kennen möchte.
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siehe auch:
Fundgrube: Die Frankfurter Rundschau im Verschwörungs-Modus (Post, 04.06.2020)

Folgendes Zitat bezieht sich auf das Fiedler-Video (ab Min.)

Nur Häme für die Proteste
Es ist unglaublich traurig, dass nun ausgerechnet die dritte Generation von Spiegel-Reportern, deren erste Generation dieses Nachrichtenmagazin in den 60er Jahren zu einem „Sturmgeschütz der Demokratie“ gemacht hatte, sich diesen Protesten nur mit Häme zu widmen versteht. Unter der Überschrift „Verschworene Gesellschaft“, bei Spiegel online unter der Headline „Die unheimliche Macht der Verschwörungstheoretiker“ zu finden, arbeiten sich vier Journalisten tapfer an einem Sammelsurium sämtlicher gängiger Verschwörungstheorien ab.

Im Zentrum der Betrachtung stehen prominente Namen wie Xavier Naidoo oder Attila Hildmann, welche in der aktuellen Situation laut Spiegel „die Chance sehen, in den Mainstream zu gehen“. Dass auch diese Ansicht als Verschwörungstheorie betrachtet werden könnte, bleibt in dem Artikel außen vor. Ob ein Sänger wie Naidoo, der in Anbetracht der Zahl seiner Fans schon lange zum Mainstream zählt, tatsächlich auf eine derartige Gelegenheit warten musste, fragt der Artikel nicht. Vielmehr sinnieren die Schreiber darüber, ob das 9.000 Mitglieder starke Facebook-Netzwerk „Solidarität mit Xavier Naidoo“ tatsächlich all das glaube, was Naidoo über „kinderblutkonsumierende Reiche erzählt“.

Dass das alles, obwohl vom Spiegel unter dem Stichwort „Coronakrise“ veröffentlicht, recht wenig mit dem Virus und seinen vielfältigen Folgen zu tun hat, liegt auf der Hand. Vielmehr zielt der Artikel ganz offensichtlich darauf ab, potenzielle Coronademoteilnehmer schon im Vorfeld von ihrem Vorhaben abzubringen: Wer möchte schließlich mit Leuten und Theorien in einen Topf geworfen werden, die von einem sich als führend wähnenden Medium als „im internationalen Sumpf des Irrsinns unterwegs“ gebrandmarkt werden?
 
  Gates-Stiftung: 2,5 Millionen Dollar für den Spiegel Dass derartiges Raunen ausgerechnet von einem Medium kommt, welches mit insgesamt 2.537.294 US-Dollar von der Bill and Melinda Gates Foundation gefördert wurde, dürfte für das Wachstum neuer Verschwörungstheorien der ideale Dünger sein. Diese im Dezember 2018 erfolgte Zahlung ist im Geschäftsbericht der Gates-Foundation unter der Überschrift „How we work“ als „Grant“ (Stipendium; Zuschuss) ausgewiesen und soll folgendem Zweck dienen: „to report on social divides around the world and to convey an understanding of how to overcome them“. Der Spiegel legt diese Tatsache am Ende seines Artikels mit wenigen dürren Worten offen, ohne freilich Zahlen zu nennen. Dort heißt es: „Die Gates-Stiftung finanziert weltweit auch journalistische Arbeiten. Beim Spiegel unterstützt sie das Projekt ‚Globale Gesellschaft‘, das über soziale Ungerechtigkeit vor dem Hintergrund der Globalisierung berichtet. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne jeden Einfluss der Stiftung.“
Gates-Stiftung: 2,5 Millionen Dollar für den Spiegel

Dass derartiges Raunen ausgerechnet von einem Medium kommt, welches mit insgesamt 2.537.294 US-Dollar von der Bill and Melinda Gates Foundation gefördert wurde, dürfte für das Wachstum neuer Verschwörungstheorien der ideale Dünger sein. Diese im Dezember 2018 erfolgte Zahlung ist im Geschäftsbericht der Gates-Foundation unter der Überschrift „How we work“ als „Grant“ (Stipendium; Zuschuss) ausgewiesen und soll folgendem Zweck dienen: „to report on social divides around the world and to convey an understanding of how to overcome them“. Der Spiegel legt diese Tatsache am Ende seines Artikels mit wenigen dürren Worten offen, ohne freilich Zahlen zu nennen. Dort heißt es:
„Die Gates-Stiftung finanziert weltweit auch journalistische Arbeiten. Beim Spiegel unterstützt sie das Projekt ‚Globale Gesellschaft‘, das über soziale Ungerechtigkeit vor dem Hintergrund der Globalisierung berichtet. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne jeden Einfluss der Stiftung.“ […]

Ausführlich referiert der Beitrag denn auch die Verschwörungstheorien zu Bill Gates, wobei besonders die zirkulierenden Übertreibungen hervorgehoben werden, was offenbar die Absurdität jeglicher Kritik zusätzlich unterstreichen soll. Die Frage, welche Qualifikation Gates als Virenexperten ausweist, sucht man im Artikel vergebens. Auch die Tatsache, dass die (vorerst) auf Eis gelegte Idee eines verpflichtenden Immunitätsausweises ursprünglich nicht von Jens Spahn stammte, sondern durch Bill Gates in die Welt gesetzt wurde, ist dem Spiegel kein Anlass für kritische Fragen.
Gates und die WHO

Der Besuch des Softwaremilliardärs beim deutschen Gesundheitsminister schon im Jahre 2018 bleibt ebenso unhinterfragt wie Gates‘ Aussage, den zu entwickelnden Corona-Impfstoff nach einer extrem verkürzten Entwicklungszeit „letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen“ zu wollen. Wie dies ohne Impfzwang funktionieren sollte, sagte Gates in den über neun Minuten, welche die Tagesthemen ihm für sein Statement einräumten, leider nicht. Eine weitere Frage ist der Einfluss von Gates auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO), zu welcher seine Stiftung finanziell mehr als zwölf Prozent des Gesamtbudgets beiträgt.

Einem guten Spiegel-Journalisten hätte sich die Frage aufgedrängt, was Gates bei diesem Engagement umtreibt, obwohl seine Stiftung bei Coca-Cola, McDonalds und Walmart riesige Aktien-Pakete hält. Die aktuellsten Zahlen vom 31. März 2020 zu diesen Beteiligungen hätten die Reporter den Veröffentlichungen der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC entnehmen können. Die dort hergestellten oder vertriebenen Produkte tragen mitnichten zur Weltgesundheit bei.

Das sind Fragen, die sich jeder denkende und vernunftbegabte Bürger stellen darf und muss, ohne sogleich als „Verschwörungstheoretiker“ ausgeknipst zu werden. Das gilt für Journalisten nicht minder.
 
[Gerhard Strate, „SPIEGEL“-FÖRDERUNG DURCH BILL GATES - Der ideale Dünger für neue Verschwörungstheorien, Cicero, 22.05.2020 – Beachte auch die Replik des Spiegel unter dem Artikel]


Auch das Gutachten 2005 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt fest: »Ärzte sind sich zwar der werbenden, verzerrenden Darstellung der produktbezogenen Information bewusst. Sie leugnen jedoch – trotz gegenteiliger empirischer Befunde – häufig, dass diese ihr Verhalten beeinflussen. Sie glauben vielfach an ihre persönliche Immunität gegenüber den Marketingmaßnahmen der Industrie…«
Es ist kennzeichnend für die »gefühlte Unabhängigkeit« von Ärzten, dass sie laut Umfrage zu 61% der Meinung sind, dass Industriewerbung und Kontakte ihs eigenes Verschreibungsverhalten nicht beeinflussen würde, nur 16 % dies jedoch für ihre KollegInnen annehmen (!). Daraus folgt, dass Aufklärung und Aus-, Fort-, und Weiterbildung vor allem an der »Pharma(früh)sozialisation« ansetzen und Gegenstrategien entwickeln muss. […] 
Die Profite der Pharmakonzerne, ob in Prozentsatz des Unternehmensvermögens oder nach Ertrag sind mit die höchsten aller Branchen. Die Gewinne der 10 größten US Pharma-Unternehmen beliefen sich im Jahr 2002 auf $ 35,9 Mrd. Das ist mehr als die Hälfte der 69,6 Mrd. Gewinne aller in der Liste des Fortune Magazin aufgeführten 500 größten US-Unternehmen.
Allein Pfitzer mehr als verdoppelte 2006 seinen Gewinn auf 19,3 Mrd. $ (8,1 Mrd. in 2005) bei einem Umsatz von 48,4 Mrd.  (37,5 Mrd. in 2005). Seit 2002 ist der der Durchschnittspreis einer Tablette um 63 % gestiegen. […]   
Die Behandler im Psychiatriesystem sind zu Marionetten der Pharmaindustrie geworden. Sie wird mit manipulativen Informationen zu einem bestimmten Verschreibungsverhalten gebracht. 40% der Ausgaben der Industrie sind für Pharmamarketing 17.000 Pharmareferenten mit 25 Mill. Kontakten pro Jahr kosten 2 Mrd. € jährlich. Die Kosten tragen die Krankenversicherten 
[Quelle: V. Aderhold, D. Lehmkuhl, Material zum Verhältnis Psychiatrie und Pharmaindustrie, in: Der Mast muß weg, 1/2008, Hervorhebungen durch die Verfasser, PDF, sehr lesenswert!]

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Sonntag, 5. Juli 2020

Eine Neue Weltordnung – Materialsammlung


Möglicherweise verabschiede ich mich jetzt in Richtung Aluhutträger. Sei’s drum…

zum Hintergrund:

China: Neue Seidenstraße – neue Weltordnung? | Made in Germany {4:55}
DW Deutsch
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Chinas "One Belt, One Road" Initiative verändert den Welthandel. Die Neue Seidenstraße entsteht zu Wasser und zu Land: aus Häfen, Eisenbahnlinien und Straßen. Gebaut und finanziert von chinesischen Firmen mit Staatsauftrag. Ein Signal, welche Rolle China global spielen will.

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Unter der Bezeichnung One Belt, One Road (OBORchinesisch 一帶一路 / 一带一路Pinyin Yīdài Yīlù – „Ein Gürtel, eine Straße“) beziehungsweise Belt and Road Initiative (BRI) werden seit 2013 Projekte gebündelt, die Interessen und Zielen der Volksrepublik China unter Staatspräsident Xi Jinping zum Auf- und Ausbau interkontinentaler Handels- und Infrastruktur-Netze zwischen der VR China und über 60 weiteren Ländern AfrikasAsiens und Europas dienen.Es gibt keine Koordination zwischen den verschiedenen Projekten, auch ist unklar, welche Projekte warum unter das Dach OBOR gestellt werden. Deshalb wurde One Belt One Road als Marketing-Idee für Xi Jinping bezeichnet, „die sich als Infrastrukturprojekt tarnt“.[1]Die Bezeichnung Neue Seidenstraße (新絲綢之路 / 新丝绸之路,  Xīn Sīchóuzhīlù) stellt die Verbindung zur historischen Seidenstraße her – wie auch beispielsweise beim Konkurrenzprojekt EU-Asien-Konnektivitätsstrategie und Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien (TRACECA).
[
One Belt, One Road, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
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Der Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia (TRACECA; deutsch Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien) ist ein Verkehrs- und Kommunikationsprojekt, das Europa und Mittelasien verbinden soll. Es soll wie das umgangssprachlich gleichnamige Projekt One Belt, One Road als „Neue Seidenstraße“ die west-östlichen Verbindungen und Wege der historischen Großen Seidenstraße wiederbeleben. 
[
TRACECA, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
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zum Hintergrund siehe auch:
Vault 7: Was macht die CIA in Frankfurt? – Dummheiten! (Post, 21.06.2020)
Was wird Deutschland tun? (Post, 08.02.2020)
- Von der Heartland-Theorie über Brzezinski zur nahen Zukunft (Post, 20.10.2019 – Beachte auch das Vortragsvideo von George Friedman!)

- Get Ready for BRICS plus Germany (Post, 04.03.2015) Joschka Fischer: Im 21. Jahrhundert entsteht eine neue Weltordnung {1:11}
Passauer Neue Presse
Am 16.11.2017 veröffentlicht 
Podiumsdiskussion mit Jennifer D. Gavito, US-Generalkonsulin München, Joschka Fischer,
Bundesminister a. D., und Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz,
Journalistin, Autorin und Publizistin
Moderation: Hans-Ulrich Jörges, stern-Kolumnist
Medienzentrum der Verlagsgruppe Passau, Mittwoch, 15. November, 18.00 Uhr

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Als Neue Weltordnung (englisch New World Order) wird in verschiedenen Verschwörungstheorien das angebliche Ziel von Eliten und Geheimgesellschaften bezeichnet, eine autoritäresupranationale Weltregierung zu errichten. Solche Theorien wurden zu Beginn der 1990er Jahre in den Vereinigten Staaten populär. Verbreitet werden sie vor allem von christlich-fundamentalistischenrechtsextremenund esoterischen Autoren. Ob die Verwendung des Begriffs in der globalisierungskritischen Linken ebenfalls als verschwörungstheoretisch einzustufen ist, ist umstritten.
[
Neue Weltordnung (Verschwörungstheorie), Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
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Das Project for the New American Century (PNAC), zu deutsch: Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert, war eine neokonservative amerikanische Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C. Es befand sich im selben Gebäude wie das American Enterprise Institute.
Es wurde im Frühjahr 1997 als nicht kommerzielle Ausbildungsorganisation mit dem Ziel gegründet, für weltweite Führerschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zu werben. Das PNAC wurde im Jahr 2006 aufgelöst.[1] Die 2009 gegründete Foreign Policy Initiative ist als Nachfolgeorganisation des PNAC zu sehen.[2]
Thesen
Das PNAC vertrat unter anderem folgende Thesen:
  • US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
  • Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
  • Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
  • Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um durch Einsatz aller Mittel – einschließlich militärischer – unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.
Wenn Diplomatie gescheitert sei, seien Militäraktionen ein akzeptables und nötiges Mittel. Das PNAC befürwortet die weltweite Errichtung dauerhafter eigener Militärstützpunkte, um die USA weitestgehend unangreifbar zu machen. Als „Weltpolizist“ (bzw. „Welt-Ordnungs-Hüter“) hätten die Vereinigten Staaten die Macht, in einer chaotischen „hobbesianischen“ Welt für die Einhaltung von Recht und Gesetz gemäß den von den USA gesetzten Maßstäben zu sorgen – wenn es sein muss, auch ohne Absprache mit oder Rücksichtnahme auf Verbündete und andere supranationale Organisationen, Verträge und sonstige Rechtsverbindlichkeiten (Unilateralismus). Darin sehen alle Kritiker einen klaren geschichtlichen Rückfall hinter die mühselig errungenen Fortschritte im Völkerrecht seit dem Westfälischen Frieden.
Das PNAC und seine Mitglieder haben schon frühzeitig unter anderem die Kündigung des mit der Sowjetunion geschlossenen ABM-Vertrages gefordert. Das PNAC schlug außerdem vor, „die neuen internationalen Gemeinschaftssphären, Weltraum und virtuelle Welt, zu kontrollieren und den Weg für eine neue Militärgattung – die U.S. Space Forces – mit dem Auftrag, den Weltraum zu kontrollieren, freizumachen“.
Im September 2000 publizierte das PNAC einen 80-seitigen Bericht mit dem Titel „Rebuilding America's Defenses: Strategies, Forces, And Resources For a New Century“. Diese Forderung zur Fortsetzung des unter Ronald Reagan begonnenen „Star Wars“-Projekts SDI war Gegenstand zahlreicher Analysen und zog viel Kritik auf sich.
[Project for the New American Century, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
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Samstag, 4. Juli 2020

Pharmakonzern legt Preis für Remdesivir auf 390 US-Dollar pro Ampulle fest



Nach Schätzungen liegen die reinen Herstellungskosten bei 0,93 US-Dollar

Remdesivir (Veklury) von Gilead Sciences ist ein antiviraler Wirkstoff, der die virale RNA-Polymerase hemmt und die Vermehrung von RNA-Viren in den infizierten Zellen verhindern soll. Während der Ebola-Epidemie wurden Tests an Primaten und schließlich auch an Menschen durchgeführt, das Mittel erwies sich jedoch als weniger wirksam als Antikörperbehandlungen.

Im Januar 2020 wurde Remdesivir als vielversprechendes Wirkmittel gegen Covid-19 ins Spiel gebracht und an hospitalisierten Covid-19-Patienten getestet. In einer Studie zeigten 68 Prozent der Patienten klinische Verbesserungen. Andere Placebo-kontrollierte Studien ergaben, dass Patienten sich schneller erholten bzw. dass die Infektion abgeschwächt wurde. Das Mittel ist aber weiterhin umstritten, da die Sterblichkeit hoch bleibt.

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Novartis – Wiederholungstäter


Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. Ärzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA.
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Der Pharmakonzern Novartis hat zwei Anklagen der US-Staatsanwaltschaft eines Bezirks von New York mit einem Vergleich beendet. Dabei musste Novartis nach Angaben der NZZ unter anderen folgende Vergehen während der Jahre 2000 bis 2014 zugeben:
  • An vielen Novartis-Anlässen mussten gut bezahlte Referenten gar kein Referat halten.
  • Von 2002 bis 2011 organisierte Novartis Hunderte von Anlässen auf Weingütern und in Golfclubs, Angelausflüge und Hibachi-Grilltafeln.
  • Im Jahr 2008 organisierte Novartis im US-Bundesstaat Maryland eine Veranstaltung mit einem einzigen Arzt im Publikum, zahlte dem ärztlichen Referenten 1000 Dollar und gab 448 Dollar pro Person für Essen und Alkohol aus.
  • Novartis zahlte Ärzten – vor allem Spezialisten –, die viele Novartis-Medikamente verschrieben, Zehntausende oder sogar Hunderttausende Dollar an Honoraren.
  • Novartis versuchte, schriftliche Spuren dieser und anderer Bestechungspraktiken wenn möglich zu vermeiden. Ausgerechnet der «Chief Compliance Officer» von Novartis in den USA empfahl dem Novartis-Personal in Schulungen: «If you don't have to write it, don't. Consider using the phone.»
Die langjährige Bestechungs- und Schmiergeldpolitik wirft ein schlechtes Licht nicht nur auf die betroffenen Ärzte – in der Regel Spezialisten und weniger Allgemeinärzte –, sondern auch auf viele Apotheker: Über zwanzig von ihnen hätten sich wie «Verkaufspersonal von Novartis verhalten», hiess es in der Anklageschrift.
mehr:
- Novartis ist Wiederholungstäterin: Bestechung und Schmiergelder (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 04.07.2020)
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Fotini Bakadima: »Gratisgeld gibt es nicht!«


Athen Fotini Bakadima war die Vertraute von Yanis Varoufakis und spielte bei Costa-Gavras mit. Ich treffe sie in einem Straßencafé 
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Fünf Jahre nachdem 61 Prozent der Griechen in einem dramatischen Referendum OXI (Nein) zur Austeritätspolitik von EU-Kommission, EZB und IWF sagten, wieder ein Sommertag in Athen. Der Wind hat sich gedreht, die EU-Kommission will plötzlich geliehenes Geld verschenken, Griechenland bekäme aus dem Corona-Wiederaufbaufonds 32 Milliarden, heißt es. Athen erscheint mir rebellisch und vornehm wie stets. Das zentrale Viertel Exarchia, bewohnt von Anarchisten und Migranten, ist nachts mit Dreck übersät, nur der Straßenverkauf von Hardcore-Transen-Pornos ist verschwunden. In der Tram zum Meer spritzt mich eine feine Dame beim Desinfizieren ihrer Hände an und entschuldigt sich wortreich. Mich stört’s nicht; ein Tropfen Desinfektion von einer schönen Frau, das ist die Erotik unserer Zeit. Im Juli 2015 dauerte es nur Tage, und Premier Alexis Tsipras fügte sich den Kreditgebern doch. Aus dem Nein der Griechen wurde ein Ja von Tsipras. Seine Regierung sollte bald schon das Soll an Primärüberschüssen übererfüllen.
mehr:
- So rebellisch, so vornehm (Martin Leidenfrost, der Freitag, 04.07.2020)
siehe auch:
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Schweden und Corona nochmal


Die Wahrheit über Schweden - Krise und die Medien (5 IDEEN NEWS mit Dave Brych) {24:05}
5 IDEEN
Am 28.06.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube

siehe auch:

Risikogebiet: Schweden wehrt sich gegen Liste der WHO {1:24}

euronews (deutsch)
Am 26.06.2020 veröffentlicht 
Das will Schwedens führender Epidemiologe nicht auf sich sitzen lassen. Das Land hatte im Kampf gegen das Coronavirus einen Sonderweg beschritten. Nun hat die WHO Schweden auf die Liste der Risikogebiete gesetzt.
LESEN SIE MEHR : https://de.euronews.com/2020/06/26/ri...

Schwedens Sonderweg ist gescheitert (Carsten Korfmacher, nordkurier.de, 19.06.2020)
WHO lobt Sonderweg: Können wir vom Modell Schweden lernen? (André Anwar, augsburger-allgemeine.de, 05.05.2020)
Schweden und die Corona-Krise: Eine Zwischenbilanz vom Sonderweg (André Anwar, noz.de, 04.05.2020)
- Coronahypnose Tag 83: Der schwedische Sonderweg – Thomas Gebauer – Die WHO und das Geld (Post, 22.04.2020)
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Corona: Macht der Test die Pandemie?

Coronastory 1: Rebellen und Visionäre - Macht der Test die Pandemie? {20:42}

Punkt.PRERADOVIC
Am 04.07.2020 veröffentlicht 
Wo liegt die Wahrheit in dieser Corona-Krise? War der wirtschaftliche Lockdown nötig oder fahrlässig? Wie gefährlich ist das Virus wirklich? Und wie sinnvoll ist ein Impfstoff? Um diese Fragen herrscht ein Meinungskrieg. Hochkarätige Kritiker der offiziellen Politik werden abgewertet und bekämpft.
Die meisten waren Gast bei Punkt. Preradovic. Mit ihren Argumenten, Fakten, Zahlen. Dr. Wodarg, Prof. Homburg, Prof. Bhakdi und viele mehr. Punkt.Preradovic hat einen ganz besonderen Blick auf die Corona-Krise. Und deshalb habe ich die Coronastory in zwei Folgen zusammengestellt. Eine besondere Chronologie - Lohnt sich anzuschauen, auf YouTube. Vor allem, wenn man alle Seiten kennen möchte.
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Ein Blick auf die Sterbezahlen (Update, Stand: 03.07.2020)

📛 Rufmord? oder sogar mehr? - der brisante und umstrittene Fall des Stefan Homburg (Dave Brych) {27:30}
5 IDEEN
Am 04.07.2020 veröffentlicht 
Prof. Stefan Homburg äußert seit Beginn der Krise Kritik an den Maßnahmen insbesondere an dem wirtschaftlichen Lockdown und den widersprüchlichen Zahlen an denen sich die Politik orientieren würde. Ihm gegenüber wurde die Berichterstattung immer populistischer und aggressiver. Man bezeichnete ihn als Verschwörungstheoretiker oder gar Reichsbürger. Kein Vergleich und keine Konstruktion scheint zu weit hergeholt zur Diffamierung und zum Rufmord, doch jetzt gibt eine aktuelle Stellenausschreibung der Uni Hannover den Anlass zu diesem Kommentar von Dave Brych.

(vergrößern: Rechtsklick, in einem neuen Fenster öffnen)


siehe auch:
Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020 (Statistisches Bundesamt, regelmäßig aktualisiert)
eine Anmerkung zu den Zahlen des Jahres 2020:
In Deutschland kann es geschehen, daß sich die gemeldeten Sterbezahlen auch noch nach mehr als zehn Wochen ändern… Und das die Bundesregierung beratende wissenschaftliche Institut war anscheinend bisher nicht imstande für eine Änderung zu sorgen…
In einer Diskussion von vor einigen Wochen – ich kann sie jetzt nicht mehr finden – hat ein Geologe, der sich mit der Vorhersage von Vulkanausbrüchen beschäftigt, geäußert, sie (die mit der Vorhersage beschäftigte Geologen-Gruppe) hätten die notwendigen Daten sofort
In einer Zeit, in der beim Einlesen einer Patienten-Chipkarte in einer Arztpraxis sofort ein Stammdatenabgleich vorgenommen wird – nun gut, das deutsche Telematik-System ist vor einem Vierteljahr in die Knie gegangen und bisher nicht wieder auf die Beine gekommen 
– ist das ein Unding!



Donnerstag, 2. Juli 2020

Corona und die Prostitution der Medien


In der Corona-Krise haben die Medien das Gegenteil dessen getan, was von ihnen erwartet wird. Exklusivabdruck aus „Corona: Fehlalarm?“, Teil 3/3.

Prof. Sucharit Bhakdi war in der vergangenen, sehr einseitig geführten Diskussion um Covid-19 ein echter Lichtblick. Besonnen und kompetent zerlegte der Infektionsepidemiologe die fachlichen Fehler seiner Mainstream-Kollegen sowie übereifriger Politiker. Es ist daher ein großer Glückfall, dass er zusammen mit Karina Reiss auf dem Höhepunkt der Corona-Hysterie die Zeit fand, ein ausführliches Buch zu schreiben, das die Geschichte dieses dramatischen politischen und medizinischen Irrtums neu aufrollt und Interessierten viele schlagkräftige Argumente in die Hand gibt. In diesem dritten Buchauszug geht es vor allem um die Rolle der Medien. Die haben in einer demokratischen verfassten Gesellschaft bestimmte Pflichten: durch Präsentation vielfältiger Meinungen eine Diskussionskultur anzuregen oder auch als „vierte Gewalt“ die Mächtigen zu kontrollieren. In der Praxis ließen die meisten Medien in Corona-Zeiten nur eine Meinung gelten: die der Regierung. Wer kontrolliert solche „Kontrolleure“?
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„Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.“ — Mark Twain 
In einer funktionierenden Demokratie erfüllen Medien grundlegende Funktionen: Sie sollen das Volk umfassend und vielfältig informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen. Unabhängig und unvoreingenommen sollen sie als „vierte Gewalt“ die Mächtigen kontrollieren.
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Was haben wir in der Corona-Krise erlebt? Genau das Gegenteil (1). Insbesondere bei den öffentlich-rechtlichen Medien: Von ARD und ZDF bis BR, HR oder NDR – sie wurden zum hörigen Sprachrohr der Regierung. Die etablierte Presse nicht anders. Dabei gibt es einen Pressekodex. Danach gilt als oberstes Gebot: die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit.
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Wo war die wahrhaftige, umfassende und vielfältige Information?
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Und wo war die kritische Auseinandersetzung mit den Informationen?
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Ungefiltert wurden Horrorbilder und Horrorzahlen transportiert – morgens, mittags, abends. Ständig wird darüber berichtet, dass jemand warnt, Christian Drosten, Lothar Wieler, Jens Spahn, Angela Merkel – warum hat nicht mal jemand kritisch hinterfragt oder recherchiert, ob diese Warnungen berechtigt waren?
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Anstatt zu erklären, dass die meisten Menschen in diesem Land sich keine Sorge machen müssten, wurde ständig Angst geschürt (2). Meldungen, dass es Millionen Tote geben könnte, landen in der Tagesschau – es wird nicht erklärt, dass es sich um reine Modellrechnungen handelt, es wird nicht erwähnt, dass der Neil Ferguson, der diese Rechnungen erstellt hat, bei seinen vielen Prognosen kein einziges Mal annähernd richtig gelegen hat. Ganz im Gegenteil, sie erwiesen sich als vollkommen falsch. Es wäre die Pflicht von verantwortungsvollen Medien gewesen, auf diese Tatsache hinzuweisen.
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Ebenso hätten die Medien hinterfragen müssen, wo auch die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) herkommen, was sie bedeuten und was man bzw. was man nicht aus ihnen schließen kann. Stattdessen werden die Zahlen kritiklos aufgenommen und zur Verunsicherung der Bevölkerung verwendet.
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Anstatt zu hinterfragen, was das RKI für einen schlechten Job macht, wird Herr Wieler als „stiller Held im Hintergrund“ gefeiert.
mehr:
- Das Medien-Versagen (Sucharit Bhakdi, Karina Reiss, Rubikon, 27.06.2020)
siehe auch:
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