Donnerstag, 24. September 2020

Die Wikipedia zerstört sich selbst – Kampagne gegen den Biologen Clemens Arvay

Vielen Menschen gilt die Wikipedia immer noch als seriöses, neutrales Nachschlagewerk. Dass dies vor allem auf den geistes- und politikwissenschaftlichen Bereich der deutschsprachigen Wikipedia schon lange nicht mehr zutrifft, sollte aufmerksamen Lesern der NachDenkSeiten bereits bekannt sein. Zur Verteidigung der Wikipedia wurde bislang stets angeführt, dass die Qualität auf den naturwissenschaftlichen Themenfeldern immer noch akzeptabel sei; doch dieses Urteil muss nun auch revidiert werden. Ein erschreckendes Beispiel für den Missbrauch der Online-Enzyklopädie als ein Werkzeug für Rufmord und interessengeleitete Meinungsmache liefert die aktuelle Kampagne gegen den österreichischen Biologen Clemens Arvay. Der hatte sich in jüngster Vergangenheit mehrfach kritisch zu den verkürzten Zulassungsverfahren bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe geäußert. Das gefiel einigen Wiki-Aktivisten offenbar gar nicht. Von Jens Berger

Um möglichst schnell einen Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt zu bringen, wurden weltweit die gängigen Zulassungsverfahren verkürzt, oder wie man es wissenschaftlich korrekt nennen würde, „teleskopiert“. Darauf haben auch die NachDenkSeiten kritisch hingewiesen und dabei unter anderem auch ein Interview mit dem österreichischen Biologen Clemens Arvay verlinkt. Seitdem hat Arvay seine Kritik in zahlreichen weiteren Fachpublikationen, Interviews und Videos auf seinem eigenen YouTube-Kanal verfeinert und ergänzt. Inhaltlich sind diese Beiträge äußerst empfehlenswert und decken sich mit der Kritik des angesehenen amerikanischen Genetikers und Molekularbiologen William Haseltine. Auch der bekannte deutsche Virologe Alexander Kekulé äußerte in seinem Podcast beim MDR mehrfach (z.B. in Folge 105) die Kritikpunkte, die auch Arvay anführt.

Doch um Inhalte geht es bei der stellenweise hysterisch geführten Debatte zu Corona offenbar nicht. Kaum hatten sich Arvays Beiträge in Wort und Bild verbreitet, entflammte auf seinem Eintrag in der Wikipedia ein sogenannter „Edit-War“, bei dem sich vor allem zwei Wiki-Aktivisten besonders hervortaten. Wer sich den Verlauf der Änderungen in Arvays Eintrag und die begleitende Debatte anschaut, kann da kaum an einen Zufall glauben. Generalstabsmäßig wurde eine Kampagne lanciert, deren Ziel ganz offensichtlich der Rufmord und die Zerstörung der Glaubwürdigkeit des Biologen ist, der nun laut Wikipedia noch nicht einmal mehr als „Biologe“ bezeichnet werden soll. Ein vollkommen absurder Vorgang, da bereits zwei anerkannte Professoren in schriftlichen Stellungnahmen (hier und hier) den Wiki-Aktivisten versichert haben, dass Arvay als Biologe bezeichnet werden kann und sogar die ehemalige Fachbereichsleiterin der Wiener Uni, die Arvays Diplomarbeit seinerzeit betreute, der Wikimedia Foundation schriftlich bestätigt hat, dass Arvay den Titel „Biologe“ rechtmäßig führen darf. Aber was interessieren Primärquellen die Wikipedia? Arvay wird dort immer noch nicht als Biologe, sondern als Sachbuchautor bezeichnet. Ebenso skurril ist die Begründung – er arbeite nicht als Biologe, sondern er schreibe Sachbücher, so die bestechende Logik einer Wiki-Aktivistin, die sich bei der Kampagne gegen Arvay besonders hervortat. Demnach müsste beispielsweise ein Hans-Werner Sinn ebenfalls als Sachbuchautor und nicht als Wirtschaftswissenschaftler geführt werden, ist er doch schon lange nicht mehr im wissenschaftlichen Bereich tätig.
mehr:
siehe auch:
weitere Artikel zu Wikipedia-Manipulationen:
Tagesdosis 26.2.2019 – Wikipedia-Manipulationen (Post, 26.02.2019)
Das neueste aus Wikihausen: Bei den Wikipedianern gibt es noch eigene Meinungen (Post, 01.02.2019)
Danke Wikipedia! Der Erkenntnisgewinn kennt keine Grenzen (Post, 04.09.2018)
Neues aus Wikihausen, Folge 10: Felix wird enttarnt (Post, 04.09.2018)
Tagesdosis 19.6.2018 – Die Schauprozesse der Wikipedia Junta (Kommentar Dirk Pohlmann, KenFM, 19.06.2018)
Dirk Pohlmann vs. Wikipedia (Post, 19.06.2018)
Die Affäre Phillipp Cross (Post, 05.06.2018)
Wikipedia, der manipulierte Brockhaus der Schwarmintelligenz (Post, 29.05.2018)
Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium (Post, 27.05.2018)
Die dunkle Seite der Wikipedia (Post, 18.07.2017)
Verschwörung, Verschwörung! Warum Wikipedia mich überhaupt nicht leiden kann (Post, 07.11.2016)
KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) (17.06.2016)
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Bodo Schiffmann: Corona 142

Corona 142 . Auf der Suche nach der zweiten Welle . Dr. Bodo Schiffmann (BitChute Re-Upload) {32:30}

Andreas Tübner  
Am 24.09.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
oder
https://t.me/AllesAusserMainstream
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Corona, Drosten, Panik und Preise:
»Herausragende Kommunikation der Wissenschaft« 😂

Dr. Bodo Schiffmann: Drosten weiß nicht, ob Masken schützen {14:29 – Start bei 1:32 – Schiffmann: »Aber was sagt denn }

Bildpunkte  
Am 18.09.2020 veröffentlicht 
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German virologist Christian Drosten on what to expect in the coronavirus pandemic | DW News {15:45} 
 
DW News  
Am 17.09.2020 veröffentlicht 
Christian Drosten is one of Germany's leading virologists and regularly briefs the German government on the coronavirus pandemic. His team developed the first diagnostic test, which was adopted by the WHO and is used around the world. DW's Nina Haase spoke to him about what to expect going forward.


Trotz einiger Schwächen tragen Alltagsmasken zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion maßgeblich bei. Das betonte der Berliner Virologe Christian Drosten am Dienstag in seinem ersten NDR-Podcast nach der Sommerpause.

Tröpfchen würden von den Masken wirkungsvoll zurückgehalten. Komplizierter sei es mit den Aerosolen. „Diese Tröpfchen, in dieser ausgeatmeten Aerosol-Luft, die sind so fein, dass die sich nicht in dem Stoff einer schlecht sitzenden Maske fangen.“ Sie würden an einer Maske vorbei ein- und ausgeatmet. Bei einem kurzen Kontakt mit einem Infizierten würden sie die Infektionsgefahr dennoch reduzieren. Man möge sich vorstellen, man unterhalte sich mit jemandem, der Mundgeruch hat, nannte Drosten ein Beispiel: „Dieser Mundgeruch – das sind Aerosole.“ Wenn der Gesprächspartner eine Maske tragen würde, würde man diesen Mundgeruch nicht mehr bemerken. Im übertragenen Sinne bedeute das: Da werde ich mich nicht mehr so schnell infizieren.

Drosten sprach sich außerdem für eine Verkürzung der Quarantänezeit für Menschen mit Verdacht auf eine Coronainfektion von 14 auf 5 Tage aus. Mit diesem Vorschlag gehe er „bis an die Schmerzgrenze der Epidemiologie“, sagte er. „Das ist schon, sagen wir mal, eine steile These, dass man sagt, nach fünf Tagen ist eigentlich die Infektiosität vorbei“, so Drosten.

Die Überlegung sei aber: „Was kann man denn in der Realität machen, damit man nicht einen de-facto-Lockdown hat?“, erklärte er. „Es nützt ja nichts, wenn man alle möglichen Schulklassen, alle möglichen Arbeitsstätten unter wochenlanger Quarantäne hat.“ Drosten regte zudem an, die fünf Tage nicht für Tests zu „verschwenden“, sondern erst nach Ablauf zu testen, ob die Betroffenen infiziert waren und noch infektiös sind. 

[Drosten: Masken schützen vor Ansteckung - und Mundgeruch, Weser-Kurier, 01.09.2020]


Eine Art Kult um Christian Drosten gibt es schon länger. Dieser Tage aber überschreitet der Charité-Professor die Schwelle von der Ironie zum Ernst. Besagte Leibchen sind »gut gemeint«, markieren aber den Tiefpunkt jener Zwangsbeziehung, in die Wissenschaft, Politik und öffentliche Meinung im März gedrängt wurden. Das sollte auch der Verherrlichte so sehen. Ist doch diese Personifikation im Kern gerade das Gegenteil jener Haltung von »Rationalität« und »Wissenschaftlichkeit«, die Drosten zu seiner Marke gemacht hat und der die Shirts ein Denkmal setzen sollen - sie ist eine Radikalisierung der »Verkürzung« wissenschaftlicher Aussagen durch »die Medien«, die Drosten zu Beginn der Pandemie beklagte. Die überfordernde Situation, dass komplexe, oft widersprüchliche bio- oder sozialmedizinische Untersuchungen direkte Auswirkungen auf ihr Leben haben, lösen Menschen in einer Sympathieentscheidung auf: Dieser Kekulé, der nervt doch langsam. Streeck, ist der denn seriös? Drosten aber, der ist so klug und souverän - so dürfte die Skala aussehen, in die Deutschland seine prominentesten Corona-Gesichter einordnet.

Nun hat Christian Drosten gewiss auch »Besseres zu tun«, als sich zum »Team Drosten« zu äußern - wie sehr ihm jene Fankultur schmeichelt, das weiß man nicht. Auffallen muss aber, dass nicht zuletzt seine Kommunikation jene sachferne Glaubwürdigkeitshierarchie aufzurichten geholfen hat. Denn in beiden der bisher zwei Fälle, in denen wissenschaftliche Papiere unmittelbar auf politische Optionen bezogen und entsprechend intensiv diskutiert wurden, überschritt er die Grenzen des Fachlichen und überzog die anderen im Virologenbunde mit persönlichen Zuschreibungen.

Das betrifft zum einen Hendrik Streeck. Im Zusammenhang mit dessen sogenannter Heinsberg-Studie, die Nordrhein-Westfalens Landesregierung Ende April auch als Grundlage für die Öffnung von Geschäften gedient hatte, ließ Drosten im Interview mit der »Süddeutschen« nicht weniger als einen offenen Betrugsvorwurf im Raum stehen: Er sprach von einer »Botschaft, die man sich kaufen konnte«. Obwohl er die Studie wenige Sätze zuvor als »an sich seriös« bezeichnet hatte, beeinflusst der vielfach verbreitete Halbsatz das Standing Streecks bis heute. […]
 
Etwas lernen müsste aus der Zerstörung des fiesen Kekulé und des flatterhaften Streeck durch den netten Dr. Drosten vor allem dessen Fanbasis: Im Sinne der Glaubwürdigkeit von Wissenschaft sollte man plötzlich berühmtes Kathederpersonal, das sich seinerseits mit Medien und Öffentlichkeit nicht sonderlich auskennt, tunlichst nicht durch massenhaftes Abfeiern derart emotional entgleister Tweets noch weiter zum Jagen tragen. Doch ist es fraglich, ob es zu diesem Lernschritt kommt. Denn kollateral liefert jene emotionale Lagerbildung um den jeweiligen Lieblingsforscher abermals die Erkenntnis, dass die liberaldemokratische Idee des rational sein Geschick lenkenden Bürgers sehr weitgehend eine Fiktion ist.
[Velten Schäfer, 
Die Zerstörung von Streeck und Kekulé, Neues Deutschland, 06.06.2020 – Hervorhebungen von mir]  
   

Wer einwilligt, die Bundesregierung wissenschaftlich zu beraten, nimmt damit auch eine klar umrissene öffentliche Rolle ein, an der er sich messen lassen muss. Ein Naturwissenschafter tut in dieser Rolle gut daran, sich an möglichst objektive Darstellung wissenschaftlicher Fakten zu halten, Unsicherheiten und Risiken klar zu benennen. Alles, was auf persönliche Eitelkeit hinweist und von inhaltlichen Feststellungen ablenkt, lässt Zweifel an der Objektivität und den Motiven des Sachverständigen aufkommen.

Drostens zahlreiche Kehrtwenden kann man nur schwerlich als Bewusstsein für wissenschaftliche Unsicherheit deuten. Vielmehr wären die Kehrtwenden überhaupt nicht notwendig gewesen, hätte Drosten von Beginn an offene Sachfragen als solche dargestellt und Unsicherheiten ehrlich kommuniziert. Er muss sich darum kritische Fragen gefallen lassen: Etwa, welche Auswirkungen eine frühzeitige differenzierte Darstellung der Mundschutzthematik auf die deutschen Fallzahlen gehabt hätte. Oder inwieweit manche verharmlosende Aussage das Risikobewusstsein innerhalb der Bevölkerung verringert habe.

Verantwortlich für die politischen Entscheidungen, die auf Grundlage von Drostens Einschätzungen erfolgten, sind jedoch Politiker. Auch wenn manch einer versucht, die Verantwortung auf seine Berater abzuwälzen. So rechtfertigte sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet bei Anne Will mit dem «Primat der Wissenschaft»: Alle drei geladenen medizinischen Institutionen hätten bei einem Treffen im Kanzleramt nicht zu Schulschliessungen geraten. Den Verweis der Moderatorin auf die gegenteiligen Empfehlungen des Virologen Alexander Kekulé kontert Laschet mit: «Der sass ja nicht dabei!»

Doch eindeutige Antworten glauben Politiker der Bevölkerung eben leichter verkaufen zu können als offene Fragen. Lieber präsentiert man neue Massnahmen mit der vermeintlich einhelligen Rückendeckung der Wissenschaft.

[Pauline Voss, Grosser Auftritt, ohne Zweifel: Es schlägt die Stunde der Star-Virologen, NZZ, 24.04.2020 – Hervorhebungen von mir]

Prof.Dr. Drosten: Mit einer MASKE ist das Virus nicht aufzuhalten! {0:15} 
 
Andreas Patzwahl  
Am 14.04.2020 veröffentlicht 
Interview mit Prof.Dr. Drosten vom 29.1.2020 mit Jörg Thadeusz, RBB. Genau hinhören!
MIT EINER 👉🏼M A S K E👈🏼 HALTEN SIE DAS VIRUS NICHT AUF.

Corona - Die häufigsten Fragen {27:22 – Start bei 4:43 
– Spitzbart: »Es wurde nur einer gehört«}
Dr. med. Michael Spitzbart
Am 13.04.2020 veröffentlicht 
Corona Immunsystem 


Vorweg: Christian Drosten von der Berliner Charité, Mitentdecker des SARS-Virus und Entwickler des Corona-Tests in Rekordzeit, ist ein internationaler Top-Virologe, dazu ein integrer, sympathischer Wissenschaftler, der im Gegensatz zu Politikern Vertrauen erweckt. Aber genau das ist das Problem. Das Verheerende ist, dass er aus dem Bauch heraus argumentiert, ohne mit Zahlen umgehen zu können. Und dass die Leute auf ihn hören. […] 
Es ist bezeichnend für unsere Mediendemokratie, dass eine unbedacht dahingesagte Zahlenspielerei in einer Talkshow offizielle Leitlinie der Bundesregierung geworden ist, und allenthalben nachgeplappert wird […]
Gefragt nach einem Pandemie-Plan vom Robert-Koch-Institut von 2012: "Ich kenne dieses Papier gar nicht. Also ich kenne natürlich den Pandemie-Plan, aber ich kenne nicht das Papier von 2012, in dem irgendetwas beschrieben wird."
[Alexander Unzicker, Coronavirus: Warum Herr Drosten jetzt endlich schweigen sollte, Telepolis, 17.03.2020]
      


In Wuhan selbst, der Stadt des Schicksals, verließen rund 2.446 Seelen ihre fleischliche Existenz früher als erwartet. Google sagt uns, dass die Stadt zwischen 11 und 19 Millionen hat, je nachdem, ob Sie das gesamte U-Bahn-Gebiet als "die Stadt" zählen.

Die Stadt hatte 49.995 Fälle . Die Fallrate lag zwischen 0,26% und 0,45%, je nachdem, was China „die Stadt“ nannte. Die Gesamttotrate betrug 0,01% bis 0,02%. Die Fall-Verstorbenen-Anteil betrug 4,9%.

Die Leute fixieren sich auf diese letzte Zahl und vergessen, dass Sie zuerst das Ding kriegen müssen, bevor Sie daran sterben können. Aber jetzt scheint jeder zu glauben, dass er es mit Sicherheit bekommen wird. Überprüfen Sie Bayes Theorem & Coronavirus !

Wenn überall irgendwann so schlimm sein wird wie in Wuhan, dann sprechen angesichts von 7,7 Milliarden von uns jetzt mit Autorität über „soziale Distanzierung“ und „Abflachung der Kurve“, als ob wir diese Neologismen von Geburt an von 20 Millionen auf 35 verwendet hätten Millionen auf der ganzen Welt werden den Fehler bekommen, und von 1 Million bis 1,7 Millionen werden davon krächzen. (50 Millionen starben an der spanischen Grippe von 1918)

Damit wird die jährliche reguläre Grippewertung übertroffen, die im Durchschnitt nur halb so gut abschneidet. Arme Grippe! Es ist schwer, aber nicht jede Krankheit kann überdurchschnittlich sein.

Hat jemand Grippe gesagt ? CDC in der Woche bis zum 7. März (auch hier liegen sie immer eine Woche zurück):

CDC schätzt, dass es in dieser Saison bisher mindestens 36 Millionen Grippekrankheiten, 370.000 Krankenhauseinweisungen und 22.000 Todesfälle durch Grippe gegeben hat.

Das ist allein in den Vereinigten Staaten, Freunde. Meist Lungenentzündung und alte Leute (Gott segne sie). Weltweit mindestens zehnmal so viele.

Wenn die Wuhan-Zahlen weltweit gelten, ist es keine willkommene Neuigkeit, ein oder zwei Millionen von uns weltweit zu verlieren, aber es ist kein Panik-Ende, kein Ende der Welt, jede Rolle Toilettenpapier in Sicht zu kaufen Nachrichten. Es sind verdammte Hände waschen, zu Hause bleiben, wenn du krank bist.

Auf der anderen Seite des Jangtse von Wuhan liegt eine Stadt namens Huanggang, die immer noch in der Provinz Hubei liegt. Sie hatten 2907 Fälle und 125 Tote. Google sagt 7,5 Millionen Einwohner. Dies entspricht einer Fallrate von 0,039% und einer Totrate von 0,0017%. Und wieder eine hohe Sterblichkeitsrate von 4,3%.

Die Anwendung von Huanggang auf die Welt führt zu etwa 3 Millionen Fällen und möglicherweise 130.000 Leichen.

Shanghai, fragst du? Die Stadt etwa 500 Meilen östlich - und gegen den Wind - der Stadt des Schicksals? Shanghai, gruppiert und klaustrophobisch, hatte 352 Fälle und 3 Tote. Shanghai hat 24,2 Millionen Seelen. Dies entspricht einer Fallrate von 0,0015%, einer Totrate von 0,000012% und einer Fallrate von 0,85%.

Die Anwendung dieser Zahlen auf die Welt ergibt 112.000 Fälle und 955 Leichen. Wir sind mehr für beide, also funktioniert es offensichtlich nicht, Shanghai auf die Welt anzuwenden.

Wuhan auch nicht !

Es gibt keine Hinweise darauf, dass überall so schrecklich sein wird wie in Wuhan oder in der Lombardei. Es gibt viele Beweise dafür, dass es nicht so schrecklich sein wird. Es gibt stattdessen Hinweise darauf, dass viele Orte wie Huanggang und Shanghai und irgendwo dazwischen sein werden und dass es nur wenige Wuhans und Lombardeien geben wird. Schauen Sie sich in Wuhan und im Rest von China und Ostasien um, um eine Bestätigung zu erhalten.

Nicht nur das, sondern auch China als Ganzes. Ihre Fallzahl hat sich seit letzter Woche kaum verändert, und die Zahl der Toten ist auf etwa 0 gefallen (einige Tage keine, einige Tage einige). Und es war nicht so, dass jede einzelne Stadt in China Menschen in die Wohnungen geschweißt hätte, oder was auch immer.

China hat 1,386 Milliarden (Goog), 80.860 Fälle und 3.213 Tote (dies sind die Zahlen am Montagmorgen). Dies entspricht einer Fallrate von 0,0058% und einer Todesrate von 0,00023% sowie einer Todesrate von 4%. Anwendung auf die ganze Welt (einschließlich China): 450.000 Fälle und 18.000 Leichen. Bewerben Sie sich nur für die USA! USA! USA! gibt 19.100 Fälle und 750 Leichen.

China ist nicht homogen, die USA auch nicht und die Welt auch nicht. Daher sollte keiner dieser Extrapolationen ohne Berücksichtigung der Unsicherheit vertraut werden.

„Briggs, du Narr. Ich habe letzte Woche versucht, Ihnen zu sagen, dass China über ihre Zahlen lügt. “

Im Ernst? Woher weißt du das? „Schau dir alle an, die im Kreis laufen! Das beweist, dass es schlimmer ist als sie sagen. “

Das ist so? Wie beweist man, dass die Zahlen falsch sind?

"Weil sie über ihre Zahlen lügen!"

Vielleicht, aber die Zahlen sind alles, was wir haben.

Ich finde es berührend, dass so viele Menschen ein so einfaches, kindliches Vertrauen in die medizinische Statistik haben. Viele scheinen zu glauben, dass sie so genau sind, wie Sie die Anzahl der Autos in Ihrer Einfahrt zählen. Es ist viel mehr so, als würde man versuchen, die Anzahl der Pennys in einem Glas zu erraten, das von einer Socke bedeckt ist und das man nur von der Couch auf einem hohen Bücherregal aus sehen kann.

Um fair zu sein, wird dieser einfache Glaube von einer großen Anzahl von Forschern geteilt. Was für all die atemlosen Schlagzeilen verantwortlich ist, die wir ständig sehen. Und die Studien nehmen wir regelmäßig auseinander.

Hier ist etwas Nüchternheit, wenn man sich an die Pandemie von 1957 erinnert. (Ob Sie es glauben oder nicht, vor diesem gab es Pandemien.)

[William M. Briggs, Coronavirus Update V - Der Wahnsinn ist angekommen, wmbriggs.com, 17.03.2020 – Google-Übersetzer]

 

JOURNALISMUS – MEINUNGSFREIHEIT – NEUE MEDIEN mit Milena Preradovic, Robert Fleischer und Dave Brych

JOURNALISMUS – MEINUNGSFREIHEIT – NEUE MEDIEN mit Milena Preradovic, Robert Fleischer und Dave Brych {2:09:11}

FAIR TALK  
Premiere am 24.09.2020  
Text u. Links: YouTube
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Mittwoch, 23. September 2020

Die Aufklärung selbst war eine Illusion:
Wir wollen uns lieber behütet aufregen! Selber denken ist langweilig und anstrengend!

Die „neue Normalität“ darf nicht hinterfragt werden, Kritik an den Corona-Maßnahmen ist Blasphemie. Aus Sicht des Journalisten Mathias Bröckers hat der Umgang mit den Kritikern der Corona-Politik etwas von einem Glaubenskampf. Auf die Frage, „Wollt ihr den totalen Infektionsschutz?“, käme wohl ein „vieltausendfaches Ja!“, sagt Bröckers. Im NachDenkSeiten-Interview gibt der Bestsellerautor einen Einblick, wie er die Diskussion um die Einschränkung der Grundrechte wahrnimmt, und sagt, wie er über die Demos gegen die Corona-Maßnahmen denkt. Die Grundrechtseingriffe, so Bröckers, „müssen der Gefährdungslage angepasst werden und die ist meiner Meinung nach spätestens seit Mai gar nicht mehr gegeben.“ Von Marcus Klöckner.

Herr Bröckers, die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen waren immer wieder Gegenstand der Medienberichterstattung. Wobei: Kann man da eigentlich noch von „Berichterstattung“ sprechen?

Sie wurden ja diskreditiert, bevor sie überhaupt stattgefunden haben. Das beginnt schon mit dem Begriff „Corona-Leugner“, der in Deutschland in der Konnotation mit „Holocaust-Leugner“ einen besonders diffamierenden Klang hat, dazu dann noch „Verschwörungstheoretiker“ – seit 9/11 die Diskurskeule Nr.1 – und fertig war der Sack der „Covidioten“, auf den sich dann prima einprügeln ließ. Als dann am 1. August überraschend so große Massen von Menschen in Berlin demonstrierten, wurden sie in den Medien krampfhaft auf ein paar Tausend heruntergerechnet, um das Ganze als Veranstaltung von ein paar Extremisten abtun zu können. Aber dann kamen am 29. August noch sehr viel mehr…

Wenn Medien über die Demos berichten, dann hat man den Eindruck, nur Verschwörungstheoretiker, Spinner und Rechte würden sich daran beteiligen. Was ist Ihre Beobachtung?

Auf der Demo waren viele Teile der Gesellschaft vertreten. Alle Altersgruppen, Gehaltsklassen, Weltanschauungen – was eigentlich auch logisch ist, wenn sich die Demo gegen Notstands-Maßnahmen richtet, die die Grundrechte aller Bürger einschränken.

Kritiker sagen immer wieder, die Demos seien „rechtsoffen“. Wie passt das zusammen, wenn dort auf der Straße mehr oder weniger ein Querschnitt der Gesellschaft zu finden ist?

In linken und liberalen Kreisen ist „rechtsoffen“ gerade ein Modewort. Ich kann diese Sicht nicht teilen. Die Protestbewegung wäre dann „rechtsoffen, wenn ihre Forderungen nach „rechts“ zielten. Aber das tun sie nicht, es sei denn, man hält das Pochen auf die im Grundgesetz garantierten Rechte und Freiheiten ebenso für „rechts“ wie die Forderung, die Pandemie-Verordnungen der realen Gefährdungslage anzupassen. Und nicht, wie das immer noch geschieht, den exponentiellen Hochrechnungen, die sich schon im Frühjahr als völlig falsch herausgestellt haben.
mehr:
- Mathias Bröckers: „Und fertig war der Sack der Covidioten“ (Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 23.09.2020)
siehe auch:
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Maskendebakel: Wer zahlt die teure Beschaffung des Bundes? | Plusminus SWR

Maskendebakel: Wer zahlt die teure Beschaffung des Bundes? | Plusminus SWR {9:56}

SWR Marktcheck  
Am 23.09.2020 veröffentlicht 
Im März 2020 beschloss das Bundesgesundheitsministerium, selbst Schutzausrüstung zu beschaffen: mit mehr als 700 Verträgen über insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro. Jetzt sitzen Lieferanten auf der bestellten Ware und warten auf ihr Geld.
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Die neueste Meldung von der Testfront – Das RKI arbeitet an der Übersichtlichkeit

 Weil ich so übergenau bin, hier die letzte Tabelle aus dem RKI-Lagebericht:


Ich freue mich sehr, daß das RKI hart an der Übersichtlichkeit seiner Informationen arbeitet!
Hier also die aktuelle Tabelle:



mein Kommentar:
So engagiert wie das RKI ist, arbeitet es an der Übersichtlichkeit seiner Präsentationen. Dazu gehört auch, daß man die Testzahlen, die älter als 10 Wochen sind, einfach wegläßt. Das spart Papier!
… und Gehirnschmalz:

denn, wenn man sich die älteren Tabellen mit den Testzahlen ansehen würde,
könnte man eventuell feststellen, daß es mal eine Zeit gab, in der die Positivenquote fiel…
…Und dann könnte man sich eventuell die Frage stellen, weshalb die Positivenquote bis zur 23. KW fiel und seither gleich bleibt.
Da aber die Menschen schon durcheinander genug sind, wollen wir uns mit solch irritierenden Fragen besser nicht auseinandersetzen…

… und lassen die Phase der abfallenden Positivenquote einfach weg!
Das vereinfacht die Sache!

Damit mir jetzt nur keiner auf die Idee kommt, die Positivenquote könnte was mit der Falsch-Positiven-Rate zu tun haben…

siehe auch:
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Dirk Müller - Es nervt einfach! Nebelkerzen rund um Nawalny & Nord Stream 2

Dirk Müller - Es nervt einfach! Nebelkerzen rund um Nawalny & Nord Stream 2 {4:02}

Cashkurs.com  
Am 23.09.2020 veröffentlicht 
Auszug aus dem Cashkurs.com-Marktupdate vom 18.09.2020.
dazu paßt ganz ausgezeichnet:
- “Da Hofa wars …” (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 24.09.2020)
siehe auch:
Paul Schreyer zu Covid-19: „Es ist an der Zeit, die Notbremse zu ziehen“ (Marcus Klöckner interviewt Paul Schreyer, NachDenkSeiten, 21.09.2020)
Wurde die Corona-Krise geplant? (Paul Schreyer, multipolar, 18.09.2020)

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Schwarze Wahrheiten

Die Straßenproteste gegen die politischen Corona-Maßnahmen verharren in alten Mustern, die die etablierten Akteure nicht überraschen. Für Politik, Polizei und Medien ist es dadurch ein Leichtes, die Querdenker-Demonstrationen in ihren Abläufen zu behindern und in ihrer Außendarstellung zu verzerren. Engagiert und friedlich müssen die Proteste bleiben, aber ansonsten muss sich einiges ändern, um die Öffentlichkeit wirksam wachzurütteln. Als äußerst effizient könnte sich hierzu das Mittel der „schwarzen Wahrheiten“ erweisen. Ein Debattenbeitrag.

Die Erzählung „Der Hase und der Igel“ dreht sich um ein ungleiches Duell. Der schnelle Hase tritt in einem Wettlauf auf dem Acker gegen den langsamen Igel an. Doch gegen alle realen Fähigkeiten und Machtverhältnisse gewinnt der Igel. Warum? Weil er nicht nach den Regeln des Hasen spielt, weil er kreativ ist, ihn überrascht und austrickst, ohne dass der Hase das überhaupt merkt. Mithilfe seiner Frau besetzt der Igel einfach immer die Position des Hasen, bevor dieser dort sein kann.

Sei es auch nur eine Fabel für Kinder, so stecken darin doch mehrere Lehren für die Proteste gegen den derzeitigen Ausnahmezustand in Deutschland. Der Hase steht für einen überlegenen, mächtigen Akteur. Regierung, Polizei, Justiz und Medien sind die realen Gewalten in diesem Land. Sie besitzen nahezu alle Macht: Gesetzgebung, Gewaltmonopol, öffentliche Definitionsmacht – alles liegt in ihren Händen.

In den vergangenen Monaten ist deutlich geworden, dass diese Mächte entgegen aller demokratietheoretischen Annahmen nahezu vereint agieren. In der Fabel wären sie alle zusammen der kräftige, schnelle Hase. Und auch wenn der Igel den Hasen gar nicht zum Gegner haben, sondern mit ihm kooperieren möchte, ist das dem Hasen völlig egal. Die herrschenden Gewalten wollen nicht sachlich debattieren, sie wollen sich nicht überzeugen lassen, sie wollen ihre Gegner einfach nur besiegen und sind dazu – anders als der Hase in der Fabel – sogar bereit, die Regeln bis zum Zerreißen zu dehnen.

Seit Monaten schon versuchen die Kritiker sich gegen diesen Machtblock zu behaupten. Sie agieren dabei allerdings so, als versuchte der krummbeinige Igel den Hasen fair und sportlich im Wettlauf zu besiegen. Doch so sehr sich der Igel auch anstrengt, er hat keine Chance. Selbst wenn er dem Hasen nahekommen könnte, würde dieser die Regeln so ändern, dass er trotzdem gewinnt – einfach weil er die Macht dazu hat.

Nun lassen sich Spielfeld und Regeln (wie behördliche Vorgaben oder die Gebote der politisch-medialen Aufmerksamkeitsökonomie) durch die Demonstranten kaum bis gar nicht ändern. Doch das ist auch nicht nötig. Die Querdenker sollen sich auch weiterhin an alle geschriebenen Regeln halten. Aber eben nicht mehr an die ungeschriebenen Regeln. Es gibt eine allgemeine Auffassung – einen „Common Sense“ – darüber, wie Straßenprotest auszusehen und abzulaufen hat. An diese ungeschriebenen Regeln sind die Querdenker aber nicht gebunden.

Es muss sich etwas ändern, sonst werden die Querdenker genauso zersetzt wie frühere Protestbewegungen. Die gute Nachricht: Mit Kreativität, taktischer Analyse und Schlauheit kann sich der Igel auch im bestehenden System gegen den Hasen durchsetzen: Er muss eigentlich wieder nur dessen Position besetzen, bevor der Hase dort sein kann.
mehr:
- Schwarze Wahrheiten (Stefan Korinth, multipolar, 23.09.2020)
siehe auch:
- Der heilige Gral der Gegenaufklärung (Ansgar Schneider, multipolar, 11.09.2020)
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Max Uthoff: Moskauer Hunde – 44 Minuten Feuerwerk

Am 19.9.2020 war Max Uthoff zu Gast beim 3 Sat Festival. Am Anfang ist zu spüren, dass es in der Kabarettszene in Zeiten von Corona ordentlich geknirscht hat und wohl auch noch weiter knirscht. – Der Text zum Video beschreibt recht gut, was Sie erwartet (Auszug): „Die Sprache ist die Waffe des Pazifisten und Max Uthoff weiß sie meisterlich zu nutzen. Sein ironischer Blick auf scheinbar nüchterne Fakten entlarvt schonungslos den Zynismus unserer Gesellschaft. Politkabarett der Oberklasse, dessen Kraft sich oft gerade durch langsame, verzögerte Pointen nachhaltig entfaltet. Mit gebührendem Sarkasmus schaut er auf soziale Un-Verteilung, Lobbyismus, Rechte der Stärkeren und stärker werdende Rechte. Er appelliert an den sozialen Mensch in uns allen …“

Nebensächliche Frage: Warum das Stück „Moskauer Hunde“ heißt, hat sich mir nicht erschlossen.

Die NachDenkSeiten nehmen, wie gestern Urban Priol, Max Uthoffs Stück in unsere „Doku interessanten Kabaretts“ auf.
Quelle:
siehe auch:
Finanz-Talk im Kopf von Bill Gates | Die Anstalt {8:22}

ZDF Comedy
Am 09.06.2020 veröffentlicht 
Herr Uthoff möchte einen Blick in den Kopf von Bill Gates werfen, um herauszufinden, warum die WHO so stark von privaten Geldgebern gesteuert wird. Dürfen Wohltäter investieren und die Werbetrommel bemühen, wenn es um die Weltgesundheit geht? Bestimmt. Doch spätestens da wird es kritisch: Nachdem die Staaten Anfang der Neunzigerjahre ihrer Pflichtbeiträge für die WHO eingefroren hatten, wurden die privaten Geber die Nummer Eins auf der Liste der Einnahmequellen. Somit kann die Finanzierung an Bedingungen geknüpft werden, die nicht immer lobenswert sind. Wenn also Steuergeld eingesammelt, an private Pharmakonzerne weitergegeben und in eventuelle) Endprodukte verwandelt wird - ist de Impfstoff dann für alle da? Ihre Anfrage wird bearbeitet! 

Die Anstalt vom 29.04 wird verklagt, weil Die Kabarettisten die Wahrheit sagen {14:34 – Start bei 3:58} 
 
Bad Boy
Am 30.07.2014 veröffentlicht 
Was ist passiert? Am 29. April kritisierten die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner in der ZDF-Sendung "Die Anstalt" die Verbindungen deutscher Journalisten zu transatlantischen Lobbyverbänden. Darunter auch die Zeit-Journalisten Josef Joffe und Jochen Bittner. Diese haben dann eine Einstweilige Verfügung gegen die Sendung erwirkt und das ZDF hat das Video aus ihrer Mediathek gelöscht. Zensur pur würde ich sagen.
Dabei steht in Artikel 5 des Grundgesetz zum Thema "Garantie der Meinungs- und Informationsfreiheit":
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äussern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."
Aber Zensur findet eben doch statt !!!

▶ Putinversteher & Lügenpresse - aus: Die Anstalt vom 29.04.2014 {7:07; Start: 0:27} 
 
FreiBILDfuerAlle 
Am 04.09.2014 veröffentlicht 
Claus von Wagner & Max Uthoff, mit einem kleinen Einspieler mit Gabriele Krone-Schmalz zum Assoziierungsabkomen mit der Ukraine.

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Nach Matuschek-Kündigung sieht die NZZ nun die »Zweite Welle«

Wegen Corona kommen heute nur noch wenige ins Spital oder sterben. Doch findet man mit mehr Tests mehr Fälle (fast) ohne Symptome.

Etwas vorschnell titelte die NZZ am 12. September «Die zweite Corona-Welle ist da». Optisch illustrierte sie diese Aussage mit einer ganzen Reihe eindrücklicher Grafiken mit Fall- und Todeszahlen verschiedener Länder. Eine weitere Grafik zeigte alarmierend die «Corona-Fälle» im August 2020 in der Stadt Zürich im Vergleich zu den Fällen im März/April. Was optisch ins Auge fiel, hat die NZZ mit der aufschreckenden Überschrift aufgenommen:

«Fast so viele Corona-Fälle in der Stadt Zürich wie im März»

Tatsächlich scheint diese NZZ-Grafik die Darstellung zu bestätigen, der Stadt Zürich drohe eine zweite Welle, die bald das Ausmass der ersten Welle erreicht. Doch dies ist aus folgenden Gründen eine Irreführung:
  1. Es handelt sich nicht um einen Vergleich der an Covid-19 Erkrankten, sondern um die Zahl der positiv getesteten Virusträger.
  2. Ein Vergleich der Hospitalisierten und der Todesfälle zeigt schnell, dass von einer zweiten Welle kaum die Rede sein kann.
  3. Im Frühjahr wurden vorwiegend Menschen mit Krankheitssymptomen getestet, so dass viele der «Fälle», also der positiv Getesteten, auch krank waren oder wurden. Dagegen wurden im August viel mehr Menschen ohne oder mit nur ganz leichten Symptomen positiv getestet. Ein grosser Teil von ihnen war oder wurde nie krank. Obwohl man die Entwicklung und Schwere einer Epidemie gemeinhin an den Erkrankten misst, publizieren heute Behörden und Medien meist an erster Stelle die Zahl der positiv getesteten Menschen.
  4. Die Zahl der Tests hat seit März/April nach Angaben des BAG um mindestens 70 Prozent zugenommen. Folge: Mit mehr Tests findet man auch mehr positive «Fälle», weil es eine erhebliche Dunkelziffer von symptomfreien oder symptomarmen Angesteckten gibt.
  5. Je mehr Menschen ohne Symptome man testet, desto stärker fallen die fälschlicherweise positiv Getesteten ins Gewicht.
mehr:
- NZZ schreibt mit fragwürdigen Grafiken eine zweite Welle herbei (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 23.09.2020)
siehe auch:
NZZ beschimpft Assange – und muss eine Replik publizieren (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 26.02.2020)
mein Kommentar:
Die NZZ scheint sich nicht so richtig im Klaren darüber zu sein, ob – und wann – Sie auf den Mainstream schielen soll oder nicht…
😂

Ehemaliger Chief Science Officer von Pfizer: "Zweite Welle" durch falsch positive COVID-Tests vorgetäuscht: "Pandemie ist vorbei"

In einer erstaunlichen Entwicklung sagt ein ehemaliger Chief Science Officer des Pharmagiganten Pfizer: "Es gibt keine Wissenschaft, die darauf hindeutet, dass eine zweite Welle stattfinden sollte." Der Insider „Big Pharma“ behauptet, dass falsch positive Ergebnisse von inhärent unzuverlässigen COVID-Tests verwendet werden, um eine „zweite Welle“ auf der Grundlage von „neuen Fällen“ herzustellen.

Dr. Mike Yeadon , seit 16 Jahren ehemaliger Vizepräsident und Chief Science Officer von Pfizer, sagt, dass die Hälfte oder sogar „fast alle“ Tests für COVID falsch positiv sind . Dr. Yeadon argumentiert auch, dass die Schwelle für die Herdenimmunität viel niedriger sein könnte als bisher angenommen und in vielen Ländern bereits erreicht worden sein könnte.

In einem Interview letzte Woche wurde Dr. Yeadon gefragt:
"Wir stützen uns auf eine Regierungspolitik, eine Wirtschaftspolitik, eine Politik der bürgerlichen Freiheiten, um die Anzahl der Personen in einem Meeting auf sechs Personen zu beschränken. Alles basiert auf möglicherweise vollständig gefälschten Daten zu diesem Coronavirus."
Dr. Yeadon antwortete mit einem einfachen "Ja".

Dr. Yeadon sagte im Interview, dass angesichts der „Form“ aller wichtigen Indikatoren einer weltweiten Pandemie wie Krankenhausaufenthalte , Nutzung der Intensivstation und Todesfälle „die Pandemie grundlegend vorbei ist“.

Yeadon sagte im Interview:
„Ohne die Testdaten, die Sie ständig vom Fernseher erhalten, würden Sie zu Recht zu dem Schluss kommen, dass die Pandemie vorbei ist, da nicht viel passiert ist. Natürlich gehen die Leute ins Krankenhaus und ziehen in die Herbstgrippesaison… aber es gibt keine Wissenschaft, die darauf hindeutet, dass eine zweite Welle stattfinden sollte. “
In einem in diesem Monat veröffentlichten Artikel, der von Yeadon und zwei seiner Kollegen gemeinsam verfasst wurde, heißt es: „Wie wahrscheinlich ist eine zweite Welle?“ schreiben die Wissenschaftler:
„Es wurde weithin beobachtet, dass in allen stark infizierten Ländern in Europa und in mehreren US-Bundesstaaten die Form der täglichen Kurven zwischen Tod und Zeit unserer in Großbritannien ähnlich ist. Viele dieser Kurven sind nicht nur ähnlich, sondern fast unglaublich einfach. “
Aus den Daten für Großbritannien, Schweden, die USA und die Welt geht hervor, dass die Todesfälle in allen Fällen von März bis Mitte oder Ende April zunahmen und sich dann in einem glatten Hang verjüngten, der sich gegen Ende abflachte von Juni und geht bis heute weiter. Die Fallraten, basierend auf Tests, steigen und schwingen jedoch wild nach oben und unten.
mehr:
siehe auch:
- Das Problem industrialisierter PCR-Massentests (Vitalstoffblog, undatiert)
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Corona – Auftrieb für die Panikmacher: Covid-19-Gesundete ohne Antikörpernachweis?

Bei einer Studie in Österreich waren bei einem Drittel der ehemals Infizierten keine Antikörper nachweisbar

Das niederösterreichische Reichenau an der Rax ist ein Kurort mit gut 2.500 Einwohnern. Mit 70 Covid-19-Erkrankten und etwa 260 Quarantäneanordnungen war er – gemessen an dieser Einwohnerzahl – im Frühjahr einer der am schlimmsten von der Sars-CoV-2-Pandemie betroffenen Orte. Deshalb führte man hier im Sommer eine Sars-CoV-2-Antikörperstudie mit 1.824 Teilnehmern durch, deren Ergebnisse die niederösterreichische Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner gestern in St. Pölten vorstellte – und zwar an der freien Luft, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Zusammenhang mit Verlaufsschwere?

Ein sehr bemerkenswertes Ergebnis ist, dass unter den 49 Teilnehmern, die vor Beginn der Studie Sars-CoV-2-positiv getestet wurden, lediglich 35 in nachweisbarer Menge Antikörper im Blut hatten. Beim restlichen Drittel der Positivgetesteten war das nicht der Fall. Woran das liegen könnte, darauf deutet eine statistische Auffälligkeit hin: Die ehemals Infizierten ohne Antikörper kommen nämlich aus der Gruppe der 15- bis 40-Jährigen. Für Lechner drängt sich hier der Verdacht eines Zusammenhangs mit den häufiger nicht sehr schweren oder gar nicht spürbaren Symptomen bei jüngeren Menschen auf. Unter den Personen, die vorher Sars-CoV-2-positiv getestet wurden, hatten zwölf Prozent keine Symptome bemerkt – aber unter denen ohne Antikörpernachweis 65.

Ein weiteres Ergebnis, das Lechner ebenfalls als überraschend wertet, ist die Erkenntnis, dass die vorher auf 2,8 Prozent der Einwohner hochgerechnete Durchseuchungsrate in Wirklichkeit bei etwa sechseinhalb Prozent liegt. Über die Hälfte davon spürte die Infektion gar nicht. Der Landessanitätsdirektorin zufolge hätte die damals von ihren Kritikern geforderte Komplettquarantäne für die Ortschaft bei so ein er Durchseuchungsrate "keinen Sinn gemacht" (sic), weshalb sich die Ermittlung konkreter Kontaktpersonen und die begrenzten Quarantänen im Nachhinein als richtig erwiesen hätten.

Müdigkeit

Weniger überraschend waren die von der niederösterreichischen Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig geschilderten Erkenntnisse zu den Symptomen. Dass sich die Krankheit besonders häufig in Form von Geschmacks- und Geruchssinnesverlust, Husten, Fieber und Müdigkeit äußert, war bereits vorher bekannt. Für die SPÖ-Politikerin ist diese Information aber trotzdem wichtig, weil sie damit Eltern beruhigen will, die sich wegen Schnupfensymptomen ihrer Schulkinder sorgen. Bei einer laufenden Nase ohne Fieber könne man davon ausgehen, dass es sich nicht um Covid-19 handelt. In die Schule schicken sollte man Kinder aber auch dann nicht, wenn sie bloß einen Katarrh haben, wie Lechner einwarf.

Die Müdigkeit, die auch in Reichenau an der Rax zu den häufigen Symptomen einer Sars-CoV-2-Ansteckung gehörte, hält einer anderen neuen Studie nach recht lange an. Einem Forscherteam um Liam Townsend vom Dubliner Trinity College nach sind es bei der Hälfte der Infizierten mehrere Wochen. Mehr dazu will Townsend auf einer medizinischen Konferenz vom 23. bis zum 25. September verraten, die wegen der Pandemie nicht als Präsenz-, sondern als Videotreffen stattfinden wird.
mehr:
- Sars-CoV-2: "sehr überraschende" Erkenntnisse (Peter Mühlbauer, Telepolis, 22.09.2020)
siehe auch:
- Das Gepräch: Prof. Sucharit Bhakdi (Waldemar Dubowski, wieder-verstand2020.de, 20.06.2020)

mein Kommentar:
»Man« führte eine Studie mit 1.824 Teilnehmern durch.
Von 49 Teilnehmern, die vor der Studie SARS-CoV-2-positiv getestet worden waren fand man nur bei 35 nachweisbare Mengen an Antikörpern.
Dumme Frage:
Wieso sucht man bei positiv Getesteten Antikörper?
Das macht doch nur Sinn, wenn die Leute erkrankt waren!
Wie, wenn ein signifikanter Prozentsatz der positiv Getesteten gar nicht erkrankt ist?
Blabla, Blabla, Blabla, Blabla, Blabla, Blabla…
Russland bringt als erstes Land weltweit ein Vakzin gegen Sars-CoV-2 auf den Markt. Staatspräsident Putin ist von dem Produkt derart überzeugt, dass er den UN-Mitarbeitern eine kostenlose Verabreichung verspricht. Der Kremlchef nutzt die virtuelle Bühne in New York für versöhnliche Worte.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei den Vereinten Nationen für den ersten Impfstoff seines Landes gegen das Coronavirus geworben. Russland sei bereit, kostenlos alle UN-Mitarbeiter mit dem Vakzin impfen zu lassen, sagte Putin in einer bei der Generalversammlung in New York gezeigten Videoansprache. Russland sei es als erstem Land der Welt gelungen, einen Impfstoff zu registrieren, betonte Putin.

Der Kremlchef schlug auch eine Online-Konferenz auf höchster Staatsebene für Länder vor, die an einer Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Impfstoffs interessiert seien. "Wir sind bereit, unsere Erfahrungen zu teilen und mit allen Staaten und internationalen Instanzen bei der Entwicklung von Corona-Impfstoffen zusammenzuarbeiten." Die Weltgesundheitsbehörde WHO solle gestärkt werden.

[Putin empfiehlt UN russischen Impfstoff, n-tv, 22.09.2020]
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Dienstag, 22. September 2020

Freiheitsrechte versus Seuchenschutz Richter rügt Corona-Urteile: "Gerichte haben Grundrechts-Eingriffe aus Angst abgesegnet"

Quarantäne, Kontaktverbote, Ladenschließungen: Im Kampf gegen Corona habe die Politik zum Teil "existenzgefährdend" in die Grundrechte von Millionen Menschen eingegriffen, findet Amtsrichter Thorsten Schleif. Das hätte die Justiz verhindern müssen. Doch viele seiner Kollegen seien "aus Panik" der Regierungslinie gefolgt.

Der Amtsrichter Thorsten Schleif aus Dinslaken (Nordrhein-Westfalen) wirft der deutschen Justiz Versagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor.

„Allzu schnell haben Gerichte Zwangsmaßnahmen der Politik durchgewinkt, die für Millionen Menschen in ganz Deutschland massive Eingriffe in ihre Grundrechte darstellten“, sagte Schleif im Gespräch mit FOCUS Online. Bei nicht wenigen seiner Kollegen hätten zu Beginn der Krise „Angst und Panik“ die Entscheidungsfindung bestimmt.

Richter sauer: Kollegen wollten Regierung "Rücken stärken"
„Im Vordergrund stand weniger der Gedanke, die Maßnahmen der Regierung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen, sondern viel mehr das Bestreben, der Regierung bei ihrem Kampf gegen das ‚Killer-Virus‘ den Rücken zu stärken“, kritisiert der 40-jährige Richter und Buchautor („Endlich richtig entscheiden“, riva-Verlag, 19,99 Euro).

Ursächlich für das Verhalten der Richter sei die intensive und erschütternde Corona-Berichterstattung kurz nach dem Ausbruch der weltweiten Pandemie gewesen. Schleif: „Fernsehsendungen und Zeitungen zeigten nur noch schreckliche Bilder von Intensivstationen und Särgen. Das löste bei fast allen Menschen Panik aus und beeinflusste ihr Handeln maßgeblich.“ Das gelte für einfache Bürger und Politiker, aber eben auch für Richter.

Bürger erleben "schwerste Grundrechtseingriffe seit 1949"
Schleif betonte, die deutschen Bürger erlebten „gegenwärtig die schwersten Grundrechtseingriffe seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949“. Bundes- und Landesregierungen hätten zur Eindämmung der Corona-Pandemie „massiv und zum Teil existenzgefährdend“ in die Grundrechte der Menschen eingegriffen. Als Beispiele nannte er die weitreichenden Quarantäne-Regelungen, Geschäftsschließungen, Versammlungs- und Kontaktverbote.

Auf diese pauschalen Bekämpfungsmaßnahmen hätten die Gerichte anfangs nicht angemessen reagiert, moniert der Amtsrichter. „Gerade zu Beginn der Corona-Krise bestimmten nicht Vernunft und Augenmaß den Inhalt sehr vieler politischer Maßnahmen, sondern pure Angst. Die Entscheidungsträger waren schlichtweg überfordert“, meint Schleif. „Nicht anders erging es den deutschen Richtern.“ Viel stärker als geschehen, hätten sie das Recht und die Freiheit der Menschen verteidigen müssen. Dies sei „auch und gerade in Krisenzeiten wie diesen“ fundamental wichtig.
mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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USA erlassen weitere Sanktionen im Atomstreit gegen den Iran

USA erlassen weitere Sanktionen im Atomstreit gegen den Iran {1:32}

Handelsblatt  
Am 22.09.2020 veröffentlicht 
US-Außenminister Pompeo hat Sanktionen gegen Institutionen und Personen angekündigt, die mit dem iranischen Atom- und Raketen-Programm in Verbindung stünden. Der UN-Sicherheitsrat hatte zuvor neue Sanktionen gegen den Iran abgelehnt.
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siehe auch:
Die Unmenschlichkeit des Westens in Corona-Zeiten (Post, 24.03.2020)
Zunehmende iranische Verletzungen des Nuklearabkommens? (Post, 20.01.2020)
USA skrupellos auf dem Weg zur Pax americana (Post, 17.01.2020)
Lügenpresse: Iran will Atomabkommen brechen {6:06 – Start bei 1:01}

Actuarium
Am 19.06.2019 veröffentlicht 
Unsere Mainstreammedien berichten, der Iran plane, das Atomabkommen zu brechen. Das ist gelogen, gleich auf mehreren Ebenen.
Das komplette Atomabkommen (JCPOA) als PDF: http://www.europarl.europa.eu/cmsdata...
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Einwohner von Madrid protestieren gegen verschärfte Corona-Beschränkungen

Einwohner von Madrid protestieren gegen verschärfte Corona-Beschränkungen {1:43}

Handelsblatt  
Am ttt veröffentlicht 
Seit Montag gelten in Teilen der spanischen Hauptstadt neue Ausgangsbeschränkungen. Während eines Treffens der Regionalregierungs-Präsidentin mit dem Ministerpräsident Sanchez protestierten Einwohner gegen die Maßnahmen – besonders Viertel mit durchschnittlich schwächeren Einkommen sind betroffen.
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siehe auch:
Corona, Aluhutträger und die Qualitätsmedien-Berichterstattung (Post, 18.09.2020)

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KLARE KANTE: Ethikrat lehnt Spahns Corona-Immunitätsausweis eindeutig ab

KLARE KANTE: Ethikrat lehnt Spahns Corona-Immunitätsausweis eindeutig ab {16:19}

WELT Nachrichtensender  
Am ttt veröffentlicht 
Der Deutsche Ethikrat lehnt eine Einführung von Immunitätsausweise für das Coronavirus derzeit klar ab. Grund seien «erhebliche Unsicherheiten» über die Immunität und die Aussagekraft von Antikörpertests, erklärte das unabhängige Beratergremium in einer am Dienstag in Berlin vorgelegten Stellungnahme. Zugleich sollten frei verkäufliche Tests zum Nachweis einer Unempfindlichkeit gegen das Coronavirus wegen «zweifelhafter Verlässlichkeit» und eines daraus folgenden Gefährdungspotenzials strenger reguliert werden.
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siehe auch:

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«Grossbanken können ohne kriminelle Gelder nicht funktionieren»

Trotz aller Skandale setzt sich die Finanzlobby im Parlament durch. Es geht um Milliarden aus Drogen, Prostitution und Korruption.

«Ein erheblicher Teil des weltweiten Finanzmarktes besteht allein aus dem Verstecken von Geld … Das Geschäftsmodell einer globalen Grossbank ist ohne Berührung zu kriminellen Aktivitäten gar nicht denkbar.» Das Zitat stammt aus dem neuen Buch «Die Grossbank gewinnt immer» von Gerhard Schick. Als grüner Abgeordneter war Schick ab 2011 Mitglied des Finanzmarktgremiums des Deutschen Bundestags. Die Enthüllungen des neuen Datenlecks «Fincen Files» über das Ausmass der Geldwäscherei geben ihm offensichtlich recht.

Noch immer werden Milliarden kriminelle und steuerhinterzogene Gelder via Banken gewaschen

«Geldwäscher bringen zwar Milliarden ins Land. Aber es sind bei diesen Fällen Gelder aus Verbrechen. Die Geschädigten sind oft die Ärmsten», kommentierte Daniel Thelesklaf, bis Mitte 2020 Leiter der Schweizer Meldestelle für Geldwäscherei, in den Tamedia-Zeitungen. Diese haben mit einem internationalen Konsortium investigativer Journalisten das Datenleck «Fincen Files» ausgewertet.

«Das Parlament schaut zu»

«Wir waschen Milliarden, das Parlament schaut zu» titelte Oliver Zihlmann, Co-Leiter des Recherchedesks Tamedia, seinen Kommentar. Er gibt Thelesklaf recht: Wenn die Schweiz keine strengeren Gesetze einführt, bereichern wir uns weiterhin ungeniert an Milliardensummen, die den Ärmsten der Welt von Verbrechern abgepresst werden.

Der Bundesrat befürworte schärfere Gesetze, doch «sperrt sich das Parlament und verdreht dafür die Wahrheit». Tatsächlich haben die CVP-Parlamentarier Beat Rieder und Vincent Maître oder der FDP-Mann Christian Lüscher die Bekämpfung der Geldwäscherei in der Schweiz über den grünen Klee gelobt und sich im Parlament gleichzeitig gegen schärfere Massnahmen gewandt.
mehr:
- «Grossbanken können ohne kriminelle Gelder nicht funktionieren» (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 22.09.2020)
siehe auch:
Was sind die FinCEN-Files? (Marcus Engert, BuzzFeed News, 20.09.2020, aktualisiert am 25.09.2020)
„Es müssten mehr Leute in Hemd und Anzug ins Gefängnis“ (Nina Luttmer, FR, aktualisiert am 23.09.2020)
- Die Rolle der Deutschen Bank bei Geldwäschegeschäften: 3 Fragen an die FinCEN Files (Christoph Travetter, netzwerk-steuergerechtigkeit.de, 22.09.2020)
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Corona: Sebastian Bohrn Mena vs. Gerald Grosz

Fellner! LIVE: Sebastian Bohrn Mena vs. Gerald Grosz {41:52 – Start bei 10:41 
– Grosz: »Jetzt ’ sag’ ich Ihnen noch Folgendes: Im Jahr sterben in Österreich 84.000 Menschen…«}

OE24.TV  
Am 22.09.2020 veröffentlicht 
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siehe auch: