Es ist ein genuin sozialer Protest; es wird sich zeigen, ob dieser Charakter erhalten bleibt
"Aufstand gegen Orbans Sklaverei-Gesetz" - die Überschrift des Spiegel über die Proteste in Ungarn klang martialisch. Anders als bei den Gelben Westen (häufig auch: Gelbwesten) in Frankreich wurde auch nicht von einer Querfront geredet, obwohl die ultrarechte Jobbik-Bewegung in Ungarn ganz selbstverständlicher Teil der Proteste war und ist.
Die Ungarn-Fahnen sind omnipräsent. Daneben versammeln sich in Ungarn auch Liberale mit EU-Fahnen und die versprengen Reste der ungarischen Linken und Gewerkschaften. Auslöser für die Demonstrationen waren soziale Proteste. Denn das "Sklavereigesetz" ist nur die jüngste der kapitalfreundlichen Maßnahmen der Orban-Regierung.
Mit dieser Arbeitsrechtsnovelle wird die jährlich mögliche Überstundenzahl von 250 auf 400 erhöht. Zugleich können sich Arbeitgeber mit der Bezahlung der Zusatzarbeit künftig drei Jahre Zeit lassen statt wie bisher ein Jahr.
Orban und seine Regierung verfolgen mit dieser Politik den gleichen Zweck wie alle Austeritätspolitiker von Thatcher über Schröder bis Macron. Sie wollen den Preis der Ware Arbeitskraft senken und erhoffen sich so Vorteile in der innerkapitalistischen Konkurrenz.
mehr:
- Gelbe Westen jetzt auch in Ungarn? (Peter Nowak, Telepolis, 19.12.2018)
siehe auch:
- Tagesdosis 6.12.2018 – Die Gelben Westen. Protest mit Potential? (Podcast) (Kommentar von Bernhard Loyen, KenFM, 06.12.2018)
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Putin warnt davor, Atomkriegsgefahr zu unterschätzen
Auf seiner Jahrespressekonferenz 2018 erklärte der russische Staatspräsident unter anderem den Unterschied zwischen ihm und Emmanuel Macron
Auf seiner heutigen dreidreiviertelstündigen Jahrespressekonferenz warnte der russische Staatspräsident Wladimir Putin, "viele Akteure", würden die Gefahr eines Krieges mit Kernwaffen "zunehmend unterschätzen", obwohl Teile der internationalen Ordnung zusammenbrächen und das "globale System der atomaren Abrüstung gefährdet" sei. Zum konkret gefährdeten INF-Abrüstungsvertrag wies er Vorwürfe zurück, Moskau würde sich nicht an das Abkommen halten und warf im Gegenzug den USA vor, es zu "missbrauchen", um Ziele abseits eines Gleichgewichts durchzusetzen.
Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind seinen Worten nach "auf dem Boden angekommen", von dem man sich nun wieder "abstoßen" müsse. Dazu sei er bereit, wenn auch Washington bereit sei. Ein erneutes Treffen zwischen ihm und dem US-Präsidenten Donald Trump hält er für sinnvoll, weil es viele Fragen gebe, die man dort in beiderseitigem Interesse besprechen könne: Zum Beispiel zu Syrien und zu Afghanistan.
mehr:
- Putin warnt davor, Atomkriegsgefahr zu unterschätzen (Peter Mühlbauer, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Die Kriegstrommler (Post, 08.12.2018)
Auf seiner heutigen dreidreiviertelstündigen Jahrespressekonferenz warnte der russische Staatspräsident Wladimir Putin, "viele Akteure", würden die Gefahr eines Krieges mit Kernwaffen "zunehmend unterschätzen", obwohl Teile der internationalen Ordnung zusammenbrächen und das "globale System der atomaren Abrüstung gefährdet" sei. Zum konkret gefährdeten INF-Abrüstungsvertrag wies er Vorwürfe zurück, Moskau würde sich nicht an das Abkommen halten und warf im Gegenzug den USA vor, es zu "missbrauchen", um Ziele abseits eines Gleichgewichts durchzusetzen.
Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind seinen Worten nach "auf dem Boden angekommen", von dem man sich nun wieder "abstoßen" müsse. Dazu sei er bereit, wenn auch Washington bereit sei. Ein erneutes Treffen zwischen ihm und dem US-Präsidenten Donald Trump hält er für sinnvoll, weil es viele Fragen gebe, die man dort in beiderseitigem Interesse besprechen könne: Zum Beispiel zu Syrien und zu Afghanistan.
mehr:
- Putin warnt davor, Atomkriegsgefahr zu unterschätzen (Peter Mühlbauer, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Die Kriegstrommler (Post, 08.12.2018)
Kann der Bitcoin bald wertlos werden?
Seit seinem Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar Ende 2017 hat der Bitcoin bereits 80% an Wert verloren. Kann die stark beworbene Kryptowährung bald wertlos werden? Auch ohne das "Bitcoin-Chinesisch" lässt sich jedem Nicht-Fachmann erklären, warum dieses Szenario sehr wohl realistisch ist.
Bitcoin ist ein Datensatz aus Zahlen und Buchstaben
Materiell gesehen ist Bitcoin mit einer Gedenkmünze nicht vergleichbar. Der Käufer wird schnell merken, dass er hier lediglich einen Datensatz aus Zahlen und Buchstaben erwirbt, so etwas wie ein Kennwort. Diesen Satz deponiert er bei einer kontoähnlichen Aufbewahrungsstelle - digital geht es nicht anders - und unternimmt von dort aus, seine Transaktionen. Weder Kontofälschungen noch ein Zugriff und Kontrolle durch staatliche Organe sind möglich, Internetüberweisungen aber schon. Was liegt näher als zu glauben, es läge hier tatsächlich ein sicherer, inflationsfreier, anonymer aber weltweit anerkannter "Wert" vor, der als Währung eingesetzt werden kann. Wenn es eine Währung wäre!
Der Bitcoin besitzt weder exklusive Krypto-Eigenschaften …
Wegen vorgenannter Attribute wird von seinen Promotoren fälschlicherweise behauptet, Bitcoin sei eine exklusiv "verschlüsselte" Währung. Denn mit der sog. Blockchain-Technologie darf jedermann Bitcoin-Konkurrenten erstellen. Es gibt gegenwärtig weltweit etwa 3000 Kryptowährungen, denen nur etwa 100 staatliche Währungen der Notenbanken gegenüberstehen. Auch versuchten schon Staaten die Anonymität der Krypto-Währungen zu brechen - es gibt schon die ersten Verbote! -, weil sie sie als "Konkurrenzwährung" zur eigenen Landeswährung sehen. Wie soll da eine Steuerschuld berechnet werden? Wer als Anleger nicht an die Aufgabe dieses Staatsmonopols glaubt, der muss Bitcoins meiden auch wenn der Kurs bereits so massiv eingebrochen ist.
mehr:
- Kann der Bitcoin bald wertlos werden? (Ein Kommentar von Viktor Heese, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Wer an eine Bitcoin-Blase glaubt, hat null kapiert (Frank Schmiechen, Welt, 20.01.2018)
Bitcoin ist ein Datensatz aus Zahlen und Buchstaben
Materiell gesehen ist Bitcoin mit einer Gedenkmünze nicht vergleichbar. Der Käufer wird schnell merken, dass er hier lediglich einen Datensatz aus Zahlen und Buchstaben erwirbt, so etwas wie ein Kennwort. Diesen Satz deponiert er bei einer kontoähnlichen Aufbewahrungsstelle - digital geht es nicht anders - und unternimmt von dort aus, seine Transaktionen. Weder Kontofälschungen noch ein Zugriff und Kontrolle durch staatliche Organe sind möglich, Internetüberweisungen aber schon. Was liegt näher als zu glauben, es läge hier tatsächlich ein sicherer, inflationsfreier, anonymer aber weltweit anerkannter "Wert" vor, der als Währung eingesetzt werden kann. Wenn es eine Währung wäre!
Der Bitcoin besitzt weder exklusive Krypto-Eigenschaften …
Wegen vorgenannter Attribute wird von seinen Promotoren fälschlicherweise behauptet, Bitcoin sei eine exklusiv "verschlüsselte" Währung. Denn mit der sog. Blockchain-Technologie darf jedermann Bitcoin-Konkurrenten erstellen. Es gibt gegenwärtig weltweit etwa 3000 Kryptowährungen, denen nur etwa 100 staatliche Währungen der Notenbanken gegenüberstehen. Auch versuchten schon Staaten die Anonymität der Krypto-Währungen zu brechen - es gibt schon die ersten Verbote! -, weil sie sie als "Konkurrenzwährung" zur eigenen Landeswährung sehen. Wie soll da eine Steuerschuld berechnet werden? Wer als Anleger nicht an die Aufgabe dieses Staatsmonopols glaubt, der muss Bitcoins meiden auch wenn der Kurs bereits so massiv eingebrochen ist.
mehr:
- Kann der Bitcoin bald wertlos werden? (Ein Kommentar von Viktor Heese, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Wer an eine Bitcoin-Blase glaubt, hat null kapiert (Frank Schmiechen, Welt, 20.01.2018)
- Bitcoins: Alle reden von der Absahn-Blase, wer vom Energieverbrauch? (Post, 19.12.2017)
- Die Bitcoins-Blase: Wer so richtig abkassieren möchte… (Post, 11.11.2017)
Linke Abgeordnete besuchen Julian Assange
Erste Visite von Parlamentariern nach langer Isolation. Heike Hänsel und Sevim Dagdelen fordern Freilassung und Schutz für WikiLeaks-Gründer
Zum ersten Mal seit einer fast vollständigen Isolation in der Botschaft von Ecuador in London hat der Publizist und Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, heute Besuch von zwei Parlamentariern bekommen. Heike Hänsel und Sevim Dagdelen, Vizevorsitze der Linksfraktion im Bundestag und Mitglieder im Auswärtigen Ausschuss, sprachen gut eine Stunde lang mit Assange, der sich seit mehr als sechs Jahren in der Botschaft des südamerikanischen Landes befindet.
Die Situation für Assange ist zunehmend schwierig: Nach einem Regierungswechsel in Ecuador im vergangenen Jahr wendet sich der neue Präsident Lenín Moreno offen gegen die Beherbergung des Aktivisten und will ihn so schnell wie möglich loswerden. Nachdem Assange vor wenigen Tagen die Heizung abgedreht bekommen hat und seine Katze aus den Botschaftsräumen entfernt wurde, befürchteten Unterstützer den Rauswurf des Mittvierzigers. Auch der Austausch des Botschaftspersonals und die Ablösung des bisherigen Botschafters schürten diese Bedenken.
mehr:
- Linke Abgeordnete besuchen Julian Assange (Christian Kliver, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Julian Assange wird ans Messer geliefert (Chris Hedges, aus dem Englischen von Josefa Zimmermann, NachDenkSeiten, 19.11.2018)
- US-Staatsanwalt enthüllt irrtümlich Anklage gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange (Post, 16.11.2018)
Zum ersten Mal seit einer fast vollständigen Isolation in der Botschaft von Ecuador in London hat der Publizist und Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, heute Besuch von zwei Parlamentariern bekommen. Heike Hänsel und Sevim Dagdelen, Vizevorsitze der Linksfraktion im Bundestag und Mitglieder im Auswärtigen Ausschuss, sprachen gut eine Stunde lang mit Assange, der sich seit mehr als sechs Jahren in der Botschaft des südamerikanischen Landes befindet.
Die Situation für Assange ist zunehmend schwierig: Nach einem Regierungswechsel in Ecuador im vergangenen Jahr wendet sich der neue Präsident Lenín Moreno offen gegen die Beherbergung des Aktivisten und will ihn so schnell wie möglich loswerden. Nachdem Assange vor wenigen Tagen die Heizung abgedreht bekommen hat und seine Katze aus den Botschaftsräumen entfernt wurde, befürchteten Unterstützer den Rauswurf des Mittvierzigers. Auch der Austausch des Botschaftspersonals und die Ablösung des bisherigen Botschafters schürten diese Bedenken.
mehr:
- Linke Abgeordnete besuchen Julian Assange (Christian Kliver, Telepolis, 20.12.2018)
siehe auch:
- Julian Assange wird ans Messer geliefert (Chris Hedges, aus dem Englischen von Josefa Zimmermann, NachDenkSeiten, 19.11.2018)
Adventsrätsel, das Zwanzigste von vierundzwanzig
Das Erste liegt im Schweizer Land,
das Zweite schlägt den Berg hinab.
das Ganze gibt’s am Meeresstrand,
jedoch nicht überall und dort recht knapp.
Last Train Home - Pat Metheny Group {3:58}
Veröffentlicht am 27.05.2008
cascade6060
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From the excellent album 'Still Life (Talking)' 1987
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Bill Gates und die WHO: Ein gefährliches Netzwerk
In den letzten zehn Jahren hat sich der reichste Mann der Welt Bill Gates zum größten Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Zu der Stiftung gehört auch Warren Buffet. Dieser wurde mit Coca Cola reich und er investiert in Monsanto. Die WHO ist eine Sonderorganisation der UNO und spätestens, nachdem die WHO bekannt gab, dass Glyphosat doch nicht krebserregend sei, wusste man, wer im Hintergrund die Fäden zieht. Diese Großzügigkeit von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gibt ihnen einen übergroßen Einfluss und genau da ist das Problem. Denn schauen Sie sich die Bill-&-Melinda-Gates-Foundation genau an. Sie werden feststellen, dass Bill Gates nie alleine unterwegs ist. Im Gepäck hat er nicht nur die großen Pharmakonzerne, sondern auch die Gentechnik-Lobby. Erst kürzlich wurde der genmanipulierte Mais von BayerMonsanto in Afrika entlarvt und Bill Gates mit der ganzen Genlobby zeigte sich geschockt, denn sie waren schon auf Werbetour. Indien stellte die Förderung durch die Bill-und-Melinda-Gates-Foundation ein und warf ihnen Interessenkonflikt auf Grund der Allianz mit den großen Pharmakonzernen vor.
mehr:
- Ein gefährliches Netzwerk und unsägliche Allianz – Bill Gates und die WHO (netzfrauen.org, 19.12.2018)
siehe auch:
- Hintergrund: Kritische Fragen des Lungenarztes David Prins zu Korona und Impfstoffen (The Hogeland, winsum.nieuws.nl, 12.05.2020)
LONGARTS DAVID PRINS STELT VRAGEN RONDOM CORONA EN VACCINS {8:25}
- Ein Wort zur Impfeffektivität (Post, 20.06.2020)
- Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
- Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik (netzfrauen.org, 27.01.2016)
- Diagnose: Grippegeschäft (Bernd Hontschik, hontschik.de, 22.08.2009 – PDF)
mehr:
- Ein gefährliches Netzwerk und unsägliche Allianz – Bill Gates und die WHO (netzfrauen.org, 19.12.2018)
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| Grafik aus obigem Artikel der Netzfrauen |
siehe auch:
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| Bildquelle: Bill Gates, Pentagon, Rockefeller Stiftung: AEF Fundation: die „Corona Pläne“ der Kontrolle der Welt (Geopolitiker’s Blog, 30.05.2020) |
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| Quelle: “Bill Gates und seine Investitionen in Deutschland” (wertewandelblog.de, 14.05.2020) |
David Prins wird vom Mainstream hart angegriffen, weil er ein nuanciertes Video veröffentlicht, in dem Fragen zu den Interessenkonflikten der WHO und anderer Organisationen, hinter denen Bill Gates steht, gestellt werden. Und er gibt an, dass er besorgt über die zunehmende Zensur ist.
Jeder, der über die NOS und die "Qualitätszeitungen" hinausblicken möchte, hat kürzlich bemerkt, wie schnell Informationen verschwinden - zum Beispiel Dr. Eriksons ausgezeichnetes und fundiertes Zeugnis in Kalifornien. Oder das Buch Vaccine-free von Door Frankema, das aus dem Sortiment von Bol.com entfernt wurde.
Antwort der Mainstream-Medien
Die RTL-Redakteurin Susanne Uilenbroek schrieb dies in ihrem Blog :
„Für mich ist Prins jedoch erstaunt, als er vorschlägt, dass die niederländische Politik von der Pharmaindustrie angestiftet wurde und dass die WHO keine unabhängige Organisation ist, sondern an der Leine des Milliardärs Bill Gates. läuft. Nur Dinge schreien, ohne etwas zu überprüfen, dann werde ich dich nicht mehr ernst nehmen. Und es reicht nicht aus, Ihre Rede mit "Das sind Fragen, die ich habe" zu schließen. Dann finde es zuerst heraus und mache dann ein Video. “
Die Fakten
Hat Frau Uilenbroek ihre eigenen Nachforschungen angestellt, bevor sie ihren Blog in die Welt geschickt hat?
Die Interessenkonflikte, die David Prins zitiert, sind tatsächlich da. Studieren Sie dieses Bild (klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern).
[Lara van Doorn, Eine grafische Antwort auf die Fragen des Lungenarztes David Prins, transitieweb.nl, 13.05.2020 – Google-Übersetzer]
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| Bildquelle: obiger Post auf transitieweb (=> Originalgröße) |
LONGARTS DAVID PRINS STELT VRAGEN RONDOM CORONA EN VACCINS {8:25}
Ex Vaxx
Am 10.05.2020 veröffentlicht
Am 10.05.2020 veröffentlicht
niederländ. Text auf YouTube
[deutsche Untertitel: Untertitel-Icon – Zahnrad-Icon: Untertitel – »automatisch übersetzen« – Deutsch]
- Ein Wort zur Impfeffektivität (Post, 20.06.2020)
- Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
- Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik (netzfrauen.org, 27.01.2016)
- Diagnose: Grippegeschäft (Bernd Hontschik, hontschik.de, 22.08.2009 – PDF)
zuletzt aktualisiert am 11.07.2020
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Erwerbstätigkeit: Kaum Veränderungen beim Abstand zwischen Zuwanderern und länger Ansässigen
Institut der deutschen Wirtschaft: "Personen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Erwerbs- und Einkommensperspektiven als andere"
Trotz der guten Konjunktur der letzten Jahre, die für eine gute Arbeitsmarktlage sorgte, hat sich in den letzten zehn Jahren an einem Phänomen wenig geändert, wie das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) feststellt: "Personen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Erwerbs- und Einkommensperspektiven als andere."
Aus einer aktuellen IW-Studie dazu zitiert die Rheinische Post einige Kernergebnisse vorab. Sie zeigen, dass der Anteil der Erwerbstätigen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren bei denjenigen mit Migrationshintergrund unter den Vergleichswerten der Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund liegen. Etwas besser sieht es bei den Nachkommen aus Zuwandererfamilien aus, die in Deutschland geboren sind.
Zwar zeigen die IW-Zahlen im Zehnjahres-Vergleich eine positive Entwicklung. So wurde im Jahr 2007 der Anteil aller Erwerbstätigen aus Zuwandererfamilien im genannten Alter mit lediglich 67,9 Prozent angegeben, während er sich 2017 auf immerhin 72,3 Prozent vergrößerte - und bei den in Deutschland Geborenen steigerte er sich im Zeitraum von zehn Jahren von 73 Prozent auf 77 Prozent. Auffallend ist aber, dass sich in einem Jahrzehnt beim Abstand zu den Personen im selben Alter ohne Migrationshintergrund nichts Nennenswertes verändert hat.
mehr:
- Erwerbstätigkeit: Kaum Veränderungen beim Abstand zwischen Zuwanderern und länger Ansässigen (Thomas Pany, Telepolis, 19.12.2018)
Trotz der guten Konjunktur der letzten Jahre, die für eine gute Arbeitsmarktlage sorgte, hat sich in den letzten zehn Jahren an einem Phänomen wenig geändert, wie das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) feststellt: "Personen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Erwerbs- und Einkommensperspektiven als andere."
Aus einer aktuellen IW-Studie dazu zitiert die Rheinische Post einige Kernergebnisse vorab. Sie zeigen, dass der Anteil der Erwerbstätigen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren bei denjenigen mit Migrationshintergrund unter den Vergleichswerten der Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund liegen. Etwas besser sieht es bei den Nachkommen aus Zuwandererfamilien aus, die in Deutschland geboren sind.
Zwar zeigen die IW-Zahlen im Zehnjahres-Vergleich eine positive Entwicklung. So wurde im Jahr 2007 der Anteil aller Erwerbstätigen aus Zuwandererfamilien im genannten Alter mit lediglich 67,9 Prozent angegeben, während er sich 2017 auf immerhin 72,3 Prozent vergrößerte - und bei den in Deutschland Geborenen steigerte er sich im Zeitraum von zehn Jahren von 73 Prozent auf 77 Prozent. Auffallend ist aber, dass sich in einem Jahrzehnt beim Abstand zu den Personen im selben Alter ohne Migrationshintergrund nichts Nennenswertes verändert hat.
mehr:
- Erwerbstätigkeit: Kaum Veränderungen beim Abstand zwischen Zuwanderern und länger Ansässigen (Thomas Pany, Telepolis, 19.12.2018)
Facebooks Handel mit Nutzerdaten
Bei Facebook jagt ein Datenschutzskandal den nächsten: Medienberichten zufolge hatten nicht nur weitere Firmen Zugang zu Nutzerdaten. Unternehmen wie Netflix und Spotify war es zudem möglich, Privatnachrichten zu lesen, zu schreiben und sogar zu löschen.
Facebook hat nach neuen Vorwürfen den Zugang zu Nutzerdaten für Firmen wie Microsoft, Netflix oder Spotify verteidigt. Das Online-Netzwerk betonte, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag. Die "New York Times" berichtete zuvor unter anderem, Microsofts Suchmaschine Bing habe Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten.
Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei zum Beispiel Informationen von Freunden ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.
Zugleich bestätigte Facebook, dass die entsprechenden Schnittstellen zum Teil noch 2017 verfügbar gewesen seien, obwohl der Datenzugang eigentlich 2014 eingestellt wurde. Das hätte nicht passieren dürfen, räumte der zuständige Manager Konstantinos Papamiltiadis ein. Facebook habe aber keine Hinweise darauf, dass es Datenmissbrauch nach dem Ende des Programms gegeben habe. Das Online-Netzwerk nannte auch die "New York Times" selbst in der Liste der Partner, bei denen es eine Verknüpfung mit Facebook-Daten gab.
mehr:
- Facebooks Handel mit Nutzerdaten – Firmen konnten private Nachrichten lesen (n-tv, 19.12.2018)
Facebook hat nach neuen Vorwürfen den Zugang zu Nutzerdaten für Firmen wie Microsoft, Netflix oder Spotify verteidigt. Das Online-Netzwerk betonte, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag. Die "New York Times" berichtete zuvor unter anderem, Microsofts Suchmaschine Bing habe Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt und die Streamingdienste Netflix und Spotify auf die privaten Nachrichten.
Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei zum Beispiel Informationen von Freunden ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.
Zugleich bestätigte Facebook, dass die entsprechenden Schnittstellen zum Teil noch 2017 verfügbar gewesen seien, obwohl der Datenzugang eigentlich 2014 eingestellt wurde. Das hätte nicht passieren dürfen, räumte der zuständige Manager Konstantinos Papamiltiadis ein. Facebook habe aber keine Hinweise darauf, dass es Datenmissbrauch nach dem Ende des Programms gegeben habe. Das Online-Netzwerk nannte auch die "New York Times" selbst in der Liste der Partner, bei denen es eine Verknüpfung mit Facebook-Daten gab.
mehr:
- Facebooks Handel mit Nutzerdaten – Firmen konnten private Nachrichten lesen (n-tv, 19.12.2018)
Adventsrätsel, das Neunzehnte von vierundzwanzig
Was ist kalt, heiß, hart, weich, eng, weit, rot, gut?
Was zerspringt, klopft, erwärmt, rutscht,
schlägt, bricht, hüpft und erquickt?
PRELUDE TO A HOPE - Keith Emerson 2008 {3:07}
Veröffentlicht am 09.06.2009
KEITH EMERSON OFFICIAL
KEITH EMERSON OFFICIAL
Keith Emerson's new original piano piece from his new album, "Keith Emerson Band Featuring Marc Bonilla"
Filmed at St. Monica Church in Santa Monica, CA
www.keithemerson.com
FACEBOOK: http://www.facebook.com/KEITH.EMERSON…
Filmed at St. Monica Church in Santa Monica, CA
www.keithemerson.com
FACEBOOK: http://www.facebook.com/KEITH.EMERSON…
Dienstag, 18. Dezember 2018
Tagesdosis 18.12.2018 – Desinformation in Klumpen (Podcast)
Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.
Die Welt ist in Gefahr. Russland will die Demokratie zerstören. Russland ist das Böse und Putin ist sein Darth Vader. Aus der Tiefe des Internets kommen immer neue Angriffe. Sagt unsere Regierung, sagen die meisten Politiker, sagen unsere Medien, sagen die Sprecher unserer Verbündeten.
Zum Beispiel der Vizepräsident der EU Kommission und frühere Ministerpräsident Estlands Andrus Ansip: „Wir müssen unsere Demokratien gegen Desinformation schützen. Wir haben Versuche gesehen, in Wahlen und Referenden einzugreifen, und es gibt starke Beweise, dass Russland die Hauptquelle dieser Kampagnen ist“
Der Staatspropagandasender Deutsche Welle weiß: „Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen jetzt in die Informationsoffensive gehen. Grundlage ist ein Aktionsplan, den die Kommission umsetzen soll. Demnach sollen zunächst die EU-Organe und -Mitgliedsländer miteinander vernetzt werden. Außerdem sollen der Privatsektor (Google, Twitter und Facebook) sowie NATO und G-7 mit ins Boot geholt werden. Das Ziel: Ein engerer Austausch, um schneller und gemeinsam gegen Fake News vorgehen zu können. Es soll ein Frühwarnsystem entstehen, das quasi in Echtzeit vor russischen Desinformationskampagnen warnt.“
Die Zeit, wie die Süddeutsche, die FAZ und die Welt bewährtes Verlautbarungsorgan des Zentralkomitees der Atlantikbrücke, kennt sich aus mit Desinformation – und warnt davor, Zitat: „In ihrem Buch „LikeWar: The Weaponization of Social Media“ schildern die beiden US-Autoren Peter W. Singer und Emerson T. Brooking, wie die sozialen Medien zu einem virtuellen Kriegsgebiet werden konnten. Es kämpfen dort unübersichtlich viele Akteure mit den Mitteln der Propaganda und Desinformation: Gerade Russland hat das vor knapp fünf Jahren im Ukraine-Konflikt gezeigt.“
Russland, so wird uns seit einigen Jahren nicht täglich, sondern minütlich eingehämmert, ist durchtrieben, hinterhältig, bösartig, verlogen und benutzt alles, wirklich alles auf dieser Welt als Waffe, um westliche Demokratien zu bekämpfen. Weaponization heißt das im transatlantischen Neusprech.
mehr:
- Tagesdosis 18.12.2018 – Desinformation in Klumpen (Podcast) (Ein Kommentar von Dirk Pohlmann, KenFM, 18.12.2018)
siehe auch:
- Russische Trolle: Manipulations-Kampagne war noch umfangreicher und ist nicht zu Ende (Martin Holland, Telepolis, 18.12.2018)
- Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)
Die Welt ist in Gefahr. Russland will die Demokratie zerstören. Russland ist das Böse und Putin ist sein Darth Vader. Aus der Tiefe des Internets kommen immer neue Angriffe. Sagt unsere Regierung, sagen die meisten Politiker, sagen unsere Medien, sagen die Sprecher unserer Verbündeten.
Zum Beispiel der Vizepräsident der EU Kommission und frühere Ministerpräsident Estlands Andrus Ansip: „Wir müssen unsere Demokratien gegen Desinformation schützen. Wir haben Versuche gesehen, in Wahlen und Referenden einzugreifen, und es gibt starke Beweise, dass Russland die Hauptquelle dieser Kampagnen ist“
Der Staatspropagandasender Deutsche Welle weiß: „Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen jetzt in die Informationsoffensive gehen. Grundlage ist ein Aktionsplan, den die Kommission umsetzen soll. Demnach sollen zunächst die EU-Organe und -Mitgliedsländer miteinander vernetzt werden. Außerdem sollen der Privatsektor (Google, Twitter und Facebook) sowie NATO und G-7 mit ins Boot geholt werden. Das Ziel: Ein engerer Austausch, um schneller und gemeinsam gegen Fake News vorgehen zu können. Es soll ein Frühwarnsystem entstehen, das quasi in Echtzeit vor russischen Desinformationskampagnen warnt.“
Die Zeit, wie die Süddeutsche, die FAZ und die Welt bewährtes Verlautbarungsorgan des Zentralkomitees der Atlantikbrücke, kennt sich aus mit Desinformation – und warnt davor, Zitat: „In ihrem Buch „LikeWar: The Weaponization of Social Media“ schildern die beiden US-Autoren Peter W. Singer und Emerson T. Brooking, wie die sozialen Medien zu einem virtuellen Kriegsgebiet werden konnten. Es kämpfen dort unübersichtlich viele Akteure mit den Mitteln der Propaganda und Desinformation: Gerade Russland hat das vor knapp fünf Jahren im Ukraine-Konflikt gezeigt.“
Russland, so wird uns seit einigen Jahren nicht täglich, sondern minütlich eingehämmert, ist durchtrieben, hinterhältig, bösartig, verlogen und benutzt alles, wirklich alles auf dieser Welt als Waffe, um westliche Demokratien zu bekämpfen. Weaponization heißt das im transatlantischen Neusprech.
mehr:
- Tagesdosis 18.12.2018 – Desinformation in Klumpen (Podcast) (Ein Kommentar von Dirk Pohlmann, KenFM, 18.12.2018)
siehe auch:
- Russische Trolle: Manipulations-Kampagne war noch umfangreicher und ist nicht zu Ende (Martin Holland, Telepolis, 18.12.2018)
- Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)
KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache
Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?
Ein Film von Gaby Weber.
Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute.
Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte – mit Wissen der USA und mit Hilfe Adenauers – die argentinische Atomkommission. Sie war nach 1945 von Nazi-Wissenschaftlern aufgebaut worden.
Die Patente aus dem Jahr 1941, angemeldet vom Oberkommando des Heeres, galten bis vor kurzem als verschwunden. Im Rahmen der Recherchen von Gaby Weber tauchten sie jetzt wieder auf.
mehr:
- KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache (Ein Film von Gaby Weber, KenFM, 18.12.2018)
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Ein Film von Gaby Weber.
Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute.
Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte – mit Wissen der USA und mit Hilfe Adenauers – die argentinische Atomkommission. Sie war nach 1945 von Nazi-Wissenschaftlern aufgebaut worden.
Die Patente aus dem Jahr 1941, angemeldet vom Oberkommando des Heeres, galten bis vor kurzem als verschwunden. Im Rahmen der Recherchen von Gaby Weber tauchten sie jetzt wieder auf.
mehr:
- KenFM präsentiert: Dimona – Geheime Kommandosache (Ein Film von Gaby Weber, KenFM, 18.12.2018)
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Der Kampf um die "Pille"
Big Pharma und Gynäkologen vs. weibliche Bevölkerung
Der Mythos von Pille & Co. als Mittel zur sexuellen Befreiung bröckelt im Lichte massiver Nebenwirkungen und tödlicher Lungenembolien. Kritik wird lauter - vor allem von jungen Frauen, wie unter dem Schlagwort #Mypillstory geschehen. Frauenärzte wiegeln jedoch meist ab und die Pharmaindustrie bringt weiter ungehindert gefährliche Produkte auf den Markt.
Die Ausgangslage
Knapp die Hälfte aller Frauen in Deutschland im gebärfähigen Alter nutzen hormonelle Verhütungsmittel. Einige Antibabypillen und die Hormonspirale stehen vor allem seit 2015 verstärkt in der Schusslinie öffentlicher Kritik - insbesondere diejenigen mit Hormonen der neueren Generationen. Befeuert wird die Kritik durch eine Reihe bekannt gewordener schwerer, teilweise tödlicher Fälle von Thrombosen und Lungenembolien infolge der Einnahme dieser Mittel. Aber auch eine Vielzahl von negativen Berichten von Frauen heizen die Diskussionen an. Von ihnen wird das Prinzip von Pille & Co. zunehmend infrage gestellt, da die Mittel stark in die natürliche Funktionsweise des weiblichen Körpers und Hormonhaushalts eingreifen. Das Thema hat neben scharfen Kritikern aber auf der anderen Seite auch überzeugte Fürsprecher auf den Plan gerufen, die die Vergabe hormoneller Medikamente an große Teile der Bevölkerung rechtfertigen und verteidigen.
Fragen der Verhütung sind für viele Menschen in unserer Gesellschaft und weltweit gesehen von großer Wichtigkeit - insbesondere für Frauen, die meist die Hauptlast dabei tragen. Auf der einen Seite gilt es, eine einfache und unkomplizierte Sexualität zu gewährleisten und auf der anderen Seite, die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herzustellen sowie die körperliche wie psychische Unversehrtheit der verhütenden Menschen zu wahren.
Bei der Betrachtung dieses Themenkomplexes sollten aber auch tiefer gehende Fragen im Vordergrund stehen, etwa, wie der weibliche Körper in der neoliberal geprägten Leistungsgesellschaft gesehen wird und welche Auswirkungen das Denken in Kategorien von Effizienz in allen Lebensbereichen auf die Verhütungsgewohnheiten hat. Wichtig ist auch das Thema der Machtverhältnisse und Geschlechterrollen in Gesellschaft und Medizin. Weshalb gibt es etwa bisher keine Pille für den Mann? Und warum sieht es nicht so aus, als werde es in Zukunft eine solche geben.
mehr:
- Der Kampf um die "Pille" (Christopher Stark, Telepolis, 18.12.2018)
siehe auch:
- Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
- Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 24.08.2017)
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
- Psyche, Tabletten und – na was wohl? – Geld! (Post, 21.02.2008)
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Der Mythos von Pille & Co. als Mittel zur sexuellen Befreiung bröckelt im Lichte massiver Nebenwirkungen und tödlicher Lungenembolien. Kritik wird lauter - vor allem von jungen Frauen, wie unter dem Schlagwort #Mypillstory geschehen. Frauenärzte wiegeln jedoch meist ab und die Pharmaindustrie bringt weiter ungehindert gefährliche Produkte auf den Markt.
Die Ausgangslage
Knapp die Hälfte aller Frauen in Deutschland im gebärfähigen Alter nutzen hormonelle Verhütungsmittel. Einige Antibabypillen und die Hormonspirale stehen vor allem seit 2015 verstärkt in der Schusslinie öffentlicher Kritik - insbesondere diejenigen mit Hormonen der neueren Generationen. Befeuert wird die Kritik durch eine Reihe bekannt gewordener schwerer, teilweise tödlicher Fälle von Thrombosen und Lungenembolien infolge der Einnahme dieser Mittel. Aber auch eine Vielzahl von negativen Berichten von Frauen heizen die Diskussionen an. Von ihnen wird das Prinzip von Pille & Co. zunehmend infrage gestellt, da die Mittel stark in die natürliche Funktionsweise des weiblichen Körpers und Hormonhaushalts eingreifen. Das Thema hat neben scharfen Kritikern aber auf der anderen Seite auch überzeugte Fürsprecher auf den Plan gerufen, die die Vergabe hormoneller Medikamente an große Teile der Bevölkerung rechtfertigen und verteidigen.
Fragen der Verhütung sind für viele Menschen in unserer Gesellschaft und weltweit gesehen von großer Wichtigkeit - insbesondere für Frauen, die meist die Hauptlast dabei tragen. Auf der einen Seite gilt es, eine einfache und unkomplizierte Sexualität zu gewährleisten und auf der anderen Seite, die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herzustellen sowie die körperliche wie psychische Unversehrtheit der verhütenden Menschen zu wahren.
Bei der Betrachtung dieses Themenkomplexes sollten aber auch tiefer gehende Fragen im Vordergrund stehen, etwa, wie der weibliche Körper in der neoliberal geprägten Leistungsgesellschaft gesehen wird und welche Auswirkungen das Denken in Kategorien von Effizienz in allen Lebensbereichen auf die Verhütungsgewohnheiten hat. Wichtig ist auch das Thema der Machtverhältnisse und Geschlechterrollen in Gesellschaft und Medizin. Weshalb gibt es etwa bisher keine Pille für den Mann? Und warum sieht es nicht so aus, als werde es in Zukunft eine solche geben.
mehr:
- Der Kampf um die "Pille" (Christopher Stark, Telepolis, 18.12.2018)
siehe auch:
- Tödlicher Ernst – Die Pharmaindustrie ist eines der gefährlichsten Kartelle der Welt. (Post, 23.08.2018)
- Glyphosat: Wissenschaft im Kapitalismus (Post, 24.08.2017)
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)
- Psyche, Tabletten und – na was wohl? – Geld! (Post, 21.02.2008)
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"NSU 2.0" kündigt Mord an Kleinkind an – Drohbrief führt zu Frankfurter Polizisten
Die Ermittlungen um eine rechtsextreme Gruppe in der Frankfurter Polizei weiten sich aus.
Berlin - Der Fall um ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei weitet sich aus. Gleichzeitig schweigen die Behörden eisern zu dem Fall. Inzwischen laufen Ermittlungen offenbar auch in anderen Dienststellen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, wurde im Zusammenhang mit den Vorwürfen unter anderem auch eine Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf durchsucht.
Die Durchsuchungen sollen sich gegen einen der bereits im Verdacht stehenden fünf Polizeibeamten gerichtet haben. Dieser sei hier zeitweise eingesetzt gewesen. Nach Informationen der Zeitung soll es überdies weitere Verdachtsfälle in anderen Polizeipräsidien geben, die zunächst intern geprüft wurden. Die Staatsanwaltschaft kommentierte dies bislang nicht.
In dem Fall geht es um den Verdacht einer rechtsextremen Gruppierung in einem Polizeirevier in der Frankfurter Innenstadt. Die fünf mittlerweile suspendierten Beamten sollen sich in einer geschlossenen Chatgruppe regelmäßig rassistische Nachrichten geschrieben und Hakenkreuz und Hitlerbilder geschickt haben.
mehr:
- Mutmaßliche rechtstrextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei – Noch ein NSU-Drohbrief gegen einen Anwalt (Katja Bauer, Stuttgarter Zeitung, 18.12.2018)
siehe auch:
- Rechtsextremismus in Hessen – Offenbar weitere Verdachtsfälle bei der Polizei (Constanze von Bullion, Susanne Höll, Süddeutsche Zeitung, 18.12.2018)
Berlin - Der Fall um ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei weitet sich aus. Gleichzeitig schweigen die Behörden eisern zu dem Fall. Inzwischen laufen Ermittlungen offenbar auch in anderen Dienststellen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, wurde im Zusammenhang mit den Vorwürfen unter anderem auch eine Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf durchsucht.
Die Durchsuchungen sollen sich gegen einen der bereits im Verdacht stehenden fünf Polizeibeamten gerichtet haben. Dieser sei hier zeitweise eingesetzt gewesen. Nach Informationen der Zeitung soll es überdies weitere Verdachtsfälle in anderen Polizeipräsidien geben, die zunächst intern geprüft wurden. Die Staatsanwaltschaft kommentierte dies bislang nicht.
In dem Fall geht es um den Verdacht einer rechtsextremen Gruppierung in einem Polizeirevier in der Frankfurter Innenstadt. Die fünf mittlerweile suspendierten Beamten sollen sich in einer geschlossenen Chatgruppe regelmäßig rassistische Nachrichten geschrieben und Hakenkreuz und Hitlerbilder geschickt haben.
mehr:
- Mutmaßliche rechtstrextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei – Noch ein NSU-Drohbrief gegen einen Anwalt (Katja Bauer, Stuttgarter Zeitung, 18.12.2018)
siehe auch:
- Rechtsextremismus in Hessen – Offenbar weitere Verdachtsfälle bei der Polizei (Constanze von Bullion, Susanne Höll, Süddeutsche Zeitung, 18.12.2018)
Peter F. Bringmann – GAMBIT (1987)
In einem Bordell in Marrakesch stirbt ein deutscher Atomforscher, in Bochum führt eine junge Journalistin ein Interview mit einem Rechtsterroristen und in Bonn geht ein gefährlicher Erpresserbrief ein: wenn die Bundesregierung nicht eine Milliarde D-Mark in Gold zahlt, fliegt ein deutsches Atomkraftwerk in die Luft! Scheinbar haben diese drei Ereignisse nichts miteinander zu tun, bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass sie ein gemeinsamer Hintergrund verbindet.
Nachdem die Bochumer Journalistin Sybille Seeger (Despina Pajanou) ein Interview mit dem Terroristen Konrad Stromberg (Max Tidof) geführt hat, kommt es zu einer seltsamen Kette von unheimlichen Ereignissen: Stromberg wird wenig später ermordet, Sybilles Recherchen im Neonaziuntergrund führen sie zu einer weiteren Leiche und ein Abenteurer (Rolf Zacher), der mit den Papieren eines toten Wissenschafters reist, bietet ihr geheime Unterlagen über ein Atomkraftwerk an. Langsam fügen sich alle Puzzleteile zusammen und Sybille sieht klar: sie wittert die Story ihres Lebens, weiß aber auch, dass Sie es mit hochgefährlichen Gegnern zu tun hat, die bereit sind, Tausende von Menschenleben für das Erreichen ihres Ziels zu opfern. Die verbrecherische, rechtsradikale Organisation O. D. I. N. setzt auch bald ein Killerkommando auf sie an ...
mehr:
- GAMBIT (TEIL 1 & TEIL 2) (Krimihomepage)
GAMBIT Teil 1 {1:35:39}
GAMBIT Teil 2 {1:50:26}
siehe auch:
- Der GAU und das Mädchen (SPON, 09.02.1987)
- Peter F. Bringmann (Wikipedia)
- Kommentare zur Neuausstrahlung (Wunschliste, "Gambit"-Serienforum, seit 22.05.2004)
- Peter F. Bringmann – S e i n e F i l m e (Deutsches Filmhaus)
mehr:
- GAMBIT (TEIL 1 & TEIL 2) (Krimihomepage)
GAMBIT Teil 1 {1:35:39}
Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht
Am 01.10.2013 veröffentlicht
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.
GAMBIT Teil 2 {1:50:26}
Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht
Am 01.10.2013 veröffentlicht
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.
siehe auch:
- Der GAU und das Mädchen (SPON, 09.02.1987)
- Peter F. Bringmann (Wikipedia)
- Kommentare zur Neuausstrahlung (Wunschliste, "Gambit"-Serienforum, seit 22.05.2004)
- Peter F. Bringmann – S e i n e F i l m e (Deutsches Filmhaus)
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Atomenergie,
deutsche Geschichte,
Fernsehen,
Terrorismus
Die Stellvertreterkrieger
Für die „größte Katastrophe der Gegenwart“, die Auslöschung des Jemen in fremdem Auftrag, ist auch Deutschland mitverantwortlich.
Endlich Friedensaussichten für den fast völlig zerstörten Jemen? Die Tagesschau verströmte am 6. Dezember eine große Portion Optimismus in einem noch größeren Paket Falschinformation. Die Aufnahme von Friedensgesprächen in Stockholm unter Leitung des UN-Vermittlers Martin Griffiths bot ausreichend Gelegenheit, das mörderische Geschehen im Jemen und die ihm zugrunde liegenden Interessen wieder einmal gründlich zu vernebeln (1).
Freilich, lieber Nachbar, man soll von unserer Qualitätsjournaille nicht verlangen, den „Nachrichtenwert“ eines Vorberichts über einen anstehenden CDU-Parteitag für weniger wichtig zu halten als den längst und dringend erwarteten Beginn von Jemen-Friedensverhandlungen. Zwar sollte in Hamburg erst am Folgetag die Merkel-Nachfolge geregelt werden, aber: Was für die Kanzlerinnenpartei wichtig ist, hat selbstverständlich auch schon 24 Stunden vorher für ARD-aktuell Vorrang vor allem anderen. Wo kämen wir sonst hin?
Inzwischen wissen wir‘s: Dem Sprechblasenautomat im einreihig geknöpften Hosenanzug folgt ein zweireihig geknöpfter. Der Rest ist Jacke wie Hose.
Bleiben wir lieber bei dem Ereignis in Stockholm. O-Ton Tagesschau, 20 Uhr:
„Nach jahrelangem Krieg im Jemen haben heute Friedensgespräche in Schweden begonnen. UN-Vermittler Griffiths sprach zum Auftakt der Beratungen von Regierung und Huthi-Rebellen von einem Meilenstein. Erst im Herbst waren Friedensverhandlungen in Genf geplatzt. 2015 hatten die Kämpfe im Jemen begonnen. Die Regierung wird von einer saudisch geführten Koalition unterstützt. Sie kämpft gegen Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind. Bislang wurden allein etwa 9.500 Zivilisten getötet“ (2).
Sprecherin Linda Zervakis liest nur vom Teleprompter ab, was ihr die ARD-aktuell-Redaktion aufgeschrieben hat: Bockmist, Neudeutsch: Bullshit.
Immerhin wird im Reporterbericht, der sich an die Studiomeldung anschließt, etwas Hoffnung generiert, sogar hinsichtlich Tagesschauqualität: Nämlich, dass sie eines schönen Tages doch noch seriös über diesen Völkermord berichten könnte. Reporter Christian Stichler zelebriert die objektiv richtige Neuigkeit, dass gleich zu Beginn der Gespräche in Stockholm ein Gefangenenaustausch vereinbart worden sei.
Du fragst dich, was an der Studiomeldung zuvor so falsch war? Komm, lieber Nachbar, setz dich erst mal. Dann sagen wir dir das Schlimmste zuerst: In diesem Krieg sind in den vergangenen drei Jahren nicht „etwa“ 9.500 Zivilisten getötet worden. Von mindestens 56.000 Kriegstoten schreibt Telepolis (3), die Los Angeles Times meldet „zehntausende Kriegstote“ (4), und in Information Clearing House ist gar von „mehr als 85.000 getöteten Kindern“ zu lesen (5).
mehr:
- Die Stellvertreterkrieger ( Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam , Rubikon, 18.12.2018)
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Endlich Friedensaussichten für den fast völlig zerstörten Jemen? Die Tagesschau verströmte am 6. Dezember eine große Portion Optimismus in einem noch größeren Paket Falschinformation. Die Aufnahme von Friedensgesprächen in Stockholm unter Leitung des UN-Vermittlers Martin Griffiths bot ausreichend Gelegenheit, das mörderische Geschehen im Jemen und die ihm zugrunde liegenden Interessen wieder einmal gründlich zu vernebeln (1).
Freilich, lieber Nachbar, man soll von unserer Qualitätsjournaille nicht verlangen, den „Nachrichtenwert“ eines Vorberichts über einen anstehenden CDU-Parteitag für weniger wichtig zu halten als den längst und dringend erwarteten Beginn von Jemen-Friedensverhandlungen. Zwar sollte in Hamburg erst am Folgetag die Merkel-Nachfolge geregelt werden, aber: Was für die Kanzlerinnenpartei wichtig ist, hat selbstverständlich auch schon 24 Stunden vorher für ARD-aktuell Vorrang vor allem anderen. Wo kämen wir sonst hin?
Inzwischen wissen wir‘s: Dem Sprechblasenautomat im einreihig geknöpften Hosenanzug folgt ein zweireihig geknöpfter. Der Rest ist Jacke wie Hose.
Bleiben wir lieber bei dem Ereignis in Stockholm. O-Ton Tagesschau, 20 Uhr:
„Nach jahrelangem Krieg im Jemen haben heute Friedensgespräche in Schweden begonnen. UN-Vermittler Griffiths sprach zum Auftakt der Beratungen von Regierung und Huthi-Rebellen von einem Meilenstein. Erst im Herbst waren Friedensverhandlungen in Genf geplatzt. 2015 hatten die Kämpfe im Jemen begonnen. Die Regierung wird von einer saudisch geführten Koalition unterstützt. Sie kämpft gegen Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind. Bislang wurden allein etwa 9.500 Zivilisten getötet“ (2).
Sprecherin Linda Zervakis liest nur vom Teleprompter ab, was ihr die ARD-aktuell-Redaktion aufgeschrieben hat: Bockmist, Neudeutsch: Bullshit.
Immerhin wird im Reporterbericht, der sich an die Studiomeldung anschließt, etwas Hoffnung generiert, sogar hinsichtlich Tagesschauqualität: Nämlich, dass sie eines schönen Tages doch noch seriös über diesen Völkermord berichten könnte. Reporter Christian Stichler zelebriert die objektiv richtige Neuigkeit, dass gleich zu Beginn der Gespräche in Stockholm ein Gefangenenaustausch vereinbart worden sei.
Du fragst dich, was an der Studiomeldung zuvor so falsch war? Komm, lieber Nachbar, setz dich erst mal. Dann sagen wir dir das Schlimmste zuerst: In diesem Krieg sind in den vergangenen drei Jahren nicht „etwa“ 9.500 Zivilisten getötet worden. Von mindestens 56.000 Kriegstoten schreibt Telepolis (3), die Los Angeles Times meldet „zehntausende Kriegstote“ (4), und in Information Clearing House ist gar von „mehr als 85.000 getöteten Kindern“ zu lesen (5).
mehr:
- Die Stellvertreterkrieger ( Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam , Rubikon, 18.12.2018)
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Sarrazin und SPD: Der 3. Trennungsversuch
Egal, wie er ausgeht, die SPD hat den Schaden
"Warum die SPD einen Thilo Sarrazin in ihren Reihen nicht dulden kann", lautete das Plädoyer von Sigmar Gabriel für einen schnellen Rausschmiss des Bankdirektors in Ruhestand und Hobby-Eugenikers Thilo Sarrazin aus der Partei. Es ist acht Jahre alt, stammt vom September 2010.
Gabriel ist als Parteichef schon längst Geschichte und Sarrazin noch immer Parteimitglied. Nachdem auch die jetzige Parteivorsitzende Nahles schon mal mit einem Rausschmiss von Sarrazin gescheitert ist, startet sie nun den dritten Anlauf. Eine Kommission hat nämlich in einem nicht öffentlichen Bericht die nicht sehr überraschende Entdeckung gemacht, dass auch Sarrazins neuestes Buch Feindliche Übernahme nicht den Grundsätzen der SPD entspricht.
Dort vertritt der Autor die Thesen, dass eine Einwanderung aus islamischen Staaten eine Gefahr sei und gestoppt werden müsse. Damit füge er nach Meinung der Verfasser des Gutachtens der SPD Schaden zu.
mehr:
- Sarrazin und SPD: Der 3. Trennungsversuch (Peter Nowak, Telepolis, 18.12.2018)
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"Warum die SPD einen Thilo Sarrazin in ihren Reihen nicht dulden kann", lautete das Plädoyer von Sigmar Gabriel für einen schnellen Rausschmiss des Bankdirektors in Ruhestand und Hobby-Eugenikers Thilo Sarrazin aus der Partei. Es ist acht Jahre alt, stammt vom September 2010.
Gabriel ist als Parteichef schon längst Geschichte und Sarrazin noch immer Parteimitglied. Nachdem auch die jetzige Parteivorsitzende Nahles schon mal mit einem Rausschmiss von Sarrazin gescheitert ist, startet sie nun den dritten Anlauf. Eine Kommission hat nämlich in einem nicht öffentlichen Bericht die nicht sehr überraschende Entdeckung gemacht, dass auch Sarrazins neuestes Buch Feindliche Übernahme nicht den Grundsätzen der SPD entspricht.
Dort vertritt der Autor die Thesen, dass eine Einwanderung aus islamischen Staaten eine Gefahr sei und gestoppt werden müsse. Damit füge er nach Meinung der Verfasser des Gutachtens der SPD Schaden zu.
mehr:
- Sarrazin und SPD: Der 3. Trennungsversuch (Peter Nowak, Telepolis, 18.12.2018)
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Keith Richards – Inbegriff einer Rocklegende: "Junkie zu sein ist langweilig"
Keith Richards ist einer der besten und bekanntesten Musiker seiner Generation. Der Gitarrist der Rolling Stones ist ein Überlebenskünstler, der dem Tod trotz aller früheren Exzesse gleich mehrfach von der Schippe gesprungen ist. Nun wird er 75 und findet es "interessant, nüchtern zu spielen".
zur Bildstrecke:
- "Junkie zu sein ist langweilig" Keith Richards - Inbegriff einer Rocklegende (N-tv, 18.12.2018)
zur Bildstrecke:
- "Junkie zu sein ist langweilig" Keith Richards - Inbegriff einer Rocklegende (N-tv, 18.12.2018)
Adventsrätsel, das Achtzehnte von vierundzwanzig
Das erste ist im Kornfeld heimisch,
was den Bauern arg vergrätzt.
Das Zweite ist ein Fett, lateinisch,
im Ganzen wird man beigesetzt.
Keith Emerson - Piano Improvisation Fugue, A Cajun Alley, Honky Tonk Train Blues riff {9:57}
keith moon
Am 28.04.2013 veröffentlicht
Am 28.04.2013 veröffentlicht
Keith Emerson - Piano Improvisation Fugue, a Cajun Alley, Honky Tonk Train Blues riff - July 2006
Montag, 17. Dezember 2018
Akademische Freiheit und politischer Druck
Sind die Universitäten noch die Brutstätten von Dissens, für Querdenker und Veränderungen der Gesellschaft?
Immer mehr Menschen, die an Universitäten als Dozenten oder Studenten arbeiten, beschweren sich hinter vorgehaltener Hand über zunehmenden Druck von unterschiedlichen Seiten, gegen ergebnisoffene Diskussionen und Denkfreiheit. In Deutschland sind es einerseits Gruppen wie die Antideutschen, die auch gerne mal handgreiflich werden, aber natürlich gibt es auch subtilere Formen der Zensur und Gedankenformung. Zweifellos gab es solche Tendenzen schon immer. Aber insbesondere seit die Universitäten zunehmend unter finanziellen Druck geraten, wird von einem gemeinsamen Druck durch Politik und Geldgeber aus der Wirtschaft berichtet. Wie die Situation in Australien aussieht, einem Land, das angeblich in Kürze dem Beispiel der USA folgen soll und völkerrechtswidrig Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will, beschreibt Tim Anderson in einem Papier, in dem er sich gegen die eigene Suspendierung wehrt.
Tim Anderson bestätigt in seinem Artikel, was schon Stephen Cohen über die USA und ihre Benutzung des Krieges und Kriegsdrohungen erklärte:
„Wir, die oppositionellen Akademiker, haben keinerlei effektive Unterstützung in der US-Regierung, dem Kongress, den politischen Parteien, Think-Tanks oder wichtigen Universitäten. Dies hat es bisher in der amerikanischen Politik noch nicht gegeben. Es gibt keinen Diskurs, keine Debatte, und dies bedeutet ein Versagen der amerikanischen Demokratie.“ (Heise)
Die folgende Geschichte ist auch ein Beispiel, wie große Medien nicht nur die Öffentlichkeit und Politik, sondern auch die Wissenschaft beeinflussen, und das mit falschen oder in die Irre führenden Tatsachenberichten, oder irreführenden Interpretationen, die als Fakten dargestellt werden.
mehr:
- Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)
siehe auch:
- Tim Anderson: das neue Opfer der Gleichschaltung der politischen Wissenschaft (Jochen Mitschka, KenFM, 09.12.2018)
Immer mehr Menschen, die an Universitäten als Dozenten oder Studenten arbeiten, beschweren sich hinter vorgehaltener Hand über zunehmenden Druck von unterschiedlichen Seiten, gegen ergebnisoffene Diskussionen und Denkfreiheit. In Deutschland sind es einerseits Gruppen wie die Antideutschen, die auch gerne mal handgreiflich werden, aber natürlich gibt es auch subtilere Formen der Zensur und Gedankenformung. Zweifellos gab es solche Tendenzen schon immer. Aber insbesondere seit die Universitäten zunehmend unter finanziellen Druck geraten, wird von einem gemeinsamen Druck durch Politik und Geldgeber aus der Wirtschaft berichtet. Wie die Situation in Australien aussieht, einem Land, das angeblich in Kürze dem Beispiel der USA folgen soll und völkerrechtswidrig Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will, beschreibt Tim Anderson in einem Papier, in dem er sich gegen die eigene Suspendierung wehrt.
Tim Anderson bestätigt in seinem Artikel, was schon Stephen Cohen über die USA und ihre Benutzung des Krieges und Kriegsdrohungen erklärte:
„Wir, die oppositionellen Akademiker, haben keinerlei effektive Unterstützung in der US-Regierung, dem Kongress, den politischen Parteien, Think-Tanks oder wichtigen Universitäten. Dies hat es bisher in der amerikanischen Politik noch nicht gegeben. Es gibt keinen Diskurs, keine Debatte, und dies bedeutet ein Versagen der amerikanischen Demokratie.“ (Heise)
Die folgende Geschichte ist auch ein Beispiel, wie große Medien nicht nur die Öffentlichkeit und Politik, sondern auch die Wissenschaft beeinflussen, und das mit falschen oder in die Irre führenden Tatsachenberichten, oder irreführenden Interpretationen, die als Fakten dargestellt werden.
mehr:
- Akademische Freiheit und politischer Druck (Jochen Mitschka, KenFM, 17.12.2018)
siehe auch:
- Tim Anderson: das neue Opfer der Gleichschaltung der politischen Wissenschaft (Jochen Mitschka, KenFM, 09.12.2018)
Pressecodex und Aufmerksamkeitssteuerung: »begründet« vs. »begründbar« – Wer macht sich darüber schon Gedanken?
„Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten.“ So veranschaulicht Sabine Schiffer das Dilemma unserer Aufmerksamkeitssteuerung. Denn fast jeder hat jetzt unwillkürlich einen rosa Elefanten vor Augen. In einem Vortrag, den die Sprach- und Medienwissenschaftlerin auf Einladung der jüdischen Gemeinde in Marburg gehalten hat, erläutert Schiffer, wie unbedarfte Sprache im Journalismus antisemitische Vorbehalte schüren kann. Wir dokumentieren den Vortrag hier im Wortlaut.
„Reden wir nicht nur, handeln wir lieber…“ Ein Satz wie dieser bezeugt, dass der Handlungscharakter von Sprache allgemein unterschätzt wird. Dabei kann man spüren, wie Schimpfworte und andere sprachliche Bösartigkeiten verletzen. Dass jedoch Sprechen Handeln ist, und was man mit sprachlichen und anderen Zeichen bewirken kann, ist spätestens seit dem Aufkommen der Sprechakttheorie von John L. Austin in Fachkreisen anerkannt.
Sprachliche und bildliche Zeichen steuern Aufmerksamkeit. Mit Zeichen lässt sich lenken - und zwar bewusst oder unbewusst. Fordere ich Sie auf „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“, dann lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorstellung eines rosa Elefanten – auch, wenn ich diese Aufforderung explizit verneine. Unser Unterbewusstsein erkennt Verneinung nicht. Egal, wie man sich zu einem Sachverhalt äußert. Allein dadurch, dass man von etwas spricht, lenkt es Aufmerksamkeit und erklärt einen Sachverhalt damit für relevant. Und irrational, wie wir Menschen nun einmal sind, halten wir Dinge nicht zwingend für relevant, wenn sie wahr sind, sondern wenn sie möglichst oft wiederholt wurden. Es ist so banal, wie effektiv: Wiederholen ist überzeugen.
Inzwischen ist etwas mehr Wissen der Kognitionswissenschaft, also der Wie-das-menschliche-Gehirn-so-tickt-Wissenschaft, in die öffentliche Debatte gedrungen – etwa, wenn von Rahmung durch Kontext, auf Neudeutsch „Framing“ die Rede ist (vgl. George Lakoff/ Elisabeth Wehling). Die Debatte über das gefährliche Framing der „Hart-aber-Fair“-Redaktion bei einer Sendung mit dem Titel „Flüchtlinge und Kriminalität“ im Sommer 2018 hat gezeigt, wie wenig Bewusstsein über das Funktionieren sprachlicher Zeichen sogar bei Menschen vorhanden ist, die mit derlei Zeichen arbeiten. So twitterte die „Hart-aber-Fair“-Redaktion von Frank Plasberg folgende Antwort auf die Vorwürfe über den leichtfertigen Umgang mit Sprache und Ressentiments: „Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.“
Diese Aussage offenbart ihre ganze Naivität darin, dass sie unterstellt, dass man Realität einfach abbilden könne – wobei man sich subjektiver Zeichen bedienen muss. Ein Bewusstsein für die Konstruiertheit jedweder Darstellung – also für die eigenen Entscheidungen für Ausschnitte, Begriffe, Bilder und gegen andere ebenso mögliche – fehlt hier anscheinend völlig. Denn egal, wie schließlich die Sendung daherkommen wird und wenn sie als Hauptbotschaft hinausrufen sollte: „Flüchtlinge sind nicht krimineller als andere!“, so bleibt für das Gehirn eben nur die Verknüpftheit der beiden Hauptbedeutungen übrig – übertragen also die Botschaft vom rosa Elefanten.
- Presserat: Mal gilt der Pressekodex, mal gilt er nicht (Paul Schreyer, Telepolis, 26.07.2018)
- "Todesgrüße aus Moskau": Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab (Paul Schreyer, Telepolis, 05.06.2018)
- Der Presserat ist Teil des Systems (Post, 05.06.2018)
- Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges (Post, 05.07.2017)
- Herkunft von Straftätern: Wenn ein "begründetes öffentliches Interesse" besteht (Post, 24.03.2017)
- Propaganda: »Luftangriffe« vs. »Angriffe« – für den Leser »vorinterpretiert« (Post, 10.12.2016)
mein Kommentar:
Diese (geringfügige?) Änderung des Pressecodex bedeutet für die transatlantische Mainstream-Propaganda einen Persilschein!
Um mich juristisch abzusichern:
Die folgenden Texte haben mir den Texten oberhalb dieses Kommentars überhaupt nichts zu tun!!
Ich möchte keinesfalls nahelegen, daß die Berichterstattung in unseren Mainstream-Medien, in der es um Syrien oder Rußland geht, in irgendeiner Weise tendenziös gefärbt sind!
Ich versichere des weiteren, daß ich der oben zitierten Twitter-Meldung der »Hart-aber-fair«-Redaktion von Frank Plasberg (»Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen.«) uneingeschränkt Glauben schenke!
Jens Meinert (Blauer Bote):
- Weitere Gerichtsverfahren gegen Stern/Bertelsmann (Post, 25.02.2018)
- Der Blaue Bote im Gerichtsverfahren gegen den Stern (Post, 26.10.2017)
Ulrich Gellermann (Rationalgalerie):
Übrigens: Die Süddeutsche verklagte Gellermann wegen Beleidigung!
- Süddeutsche Zeitung verfolgt Rationalgalerie strafrechtlich (Blauer Bote, 11.06.2018)
Also: Emotionen runterfahren!! Da müssen unsere Alternativ-Medien noch etwas geschmeidiger werden!
Frage:
Wie definiert man »Fake-News-Produzent«?
Wenn Jens Bernert Drewello, den klagenden Stern-Redakteur, einen »Fake-News-Verbreiter« genannt hätte, wäre er womöglich freigesprochen worden… 🤔😤🤕🤔😜
==========
Frage:
Wie nennt man einen Kameramann, der Ivan Rodionov ständig vor dem Bild eines maskierten »prorussischen Separatisten« filmt?
Frage:
Wie weist man einem Übersetzer nach, daß er falsch übersetzt hat?
Darf man eine Falschübersetzung ebenfalls »Fake-News« nennen?
- Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen (SPON, 26.10.2005)
Georg Schramm - Ahmadinejad -Rede {2:55 – Start bei 0:40}
„Reden wir nicht nur, handeln wir lieber…“ Ein Satz wie dieser bezeugt, dass der Handlungscharakter von Sprache allgemein unterschätzt wird. Dabei kann man spüren, wie Schimpfworte und andere sprachliche Bösartigkeiten verletzen. Dass jedoch Sprechen Handeln ist, und was man mit sprachlichen und anderen Zeichen bewirken kann, ist spätestens seit dem Aufkommen der Sprechakttheorie von John L. Austin in Fachkreisen anerkannt.
Sprachliche und bildliche Zeichen steuern Aufmerksamkeit. Mit Zeichen lässt sich lenken - und zwar bewusst oder unbewusst. Fordere ich Sie auf „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“, dann lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorstellung eines rosa Elefanten – auch, wenn ich diese Aufforderung explizit verneine. Unser Unterbewusstsein erkennt Verneinung nicht. Egal, wie man sich zu einem Sachverhalt äußert. Allein dadurch, dass man von etwas spricht, lenkt es Aufmerksamkeit und erklärt einen Sachverhalt damit für relevant. Und irrational, wie wir Menschen nun einmal sind, halten wir Dinge nicht zwingend für relevant, wenn sie wahr sind, sondern wenn sie möglichst oft wiederholt wurden. Es ist so banal, wie effektiv: Wiederholen ist überzeugen.
Inzwischen ist etwas mehr Wissen der Kognitionswissenschaft, also der Wie-das-menschliche-Gehirn-so-tickt-Wissenschaft, in die öffentliche Debatte gedrungen – etwa, wenn von Rahmung durch Kontext, auf Neudeutsch „Framing“ die Rede ist (vgl. George Lakoff/ Elisabeth Wehling). Die Debatte über das gefährliche Framing der „Hart-aber-Fair“-Redaktion bei einer Sendung mit dem Titel „Flüchtlinge und Kriminalität“ im Sommer 2018 hat gezeigt, wie wenig Bewusstsein über das Funktionieren sprachlicher Zeichen sogar bei Menschen vorhanden ist, die mit derlei Zeichen arbeiten. So twitterte die „Hart-aber-Fair“-Redaktion von Frank Plasberg folgende Antwort auf die Vorwürfe über den leichtfertigen Umgang mit Sprache und Ressentiments: „Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.“
Diese Aussage offenbart ihre ganze Naivität darin, dass sie unterstellt, dass man Realität einfach abbilden könne – wobei man sich subjektiver Zeichen bedienen muss. Ein Bewusstsein für die Konstruiertheit jedweder Darstellung – also für die eigenen Entscheidungen für Ausschnitte, Begriffe, Bilder und gegen andere ebenso mögliche – fehlt hier anscheinend völlig. Denn egal, wie schließlich die Sendung daherkommen wird und wenn sie als Hauptbotschaft hinausrufen sollte: „Flüchtlinge sind nicht krimineller als andere!“, so bleibt für das Gehirn eben nur die Verknüpftheit der beiden Hauptbedeutungen übrig – übertragen also die Botschaft vom rosa Elefanten.
Als besonders fatal erweist sich in diesem Kontext die Aufweichung der Richtlinie 12.1 des Pressekodex. Wo früher ein „begründeter“ Sachbezug zum berichteten Sachverhalt gefordert wurde, wird jetzt lediglich ein „begründbarer“ Sachbezug formuliert, der vom „begründeten öffentlichen Interesse“ abhängig gemacht wird. Wie sehr man sich einbilden kann, sachlich über „das, was ist“ zu debattieren, haben wir bei der Auseinandersetzung mit der „Hart-aber-Fair“-Sendung gesehen. Wie dehnbar „begründbar“ mit Bezug zu einer inzwischen algorithmisch gesteuerten Öffentlichkeit ausgelegt werden kann, lässt sich erahnen. Ohne Not und Verstand hat man das Prinzip aufgegeben, die Relevanz der Faktennennung am Sachverhalt zu orientieren.noch ein Beispiel für die Auswirkung »kleiner« Veränderungen gefällig?
[Sabine Schiffer, Sprache und Ausgrenzung, journalist magazin, 17.12.2018]
In Wisconsin gab es [ungefähr 2015] etwa 170 Klagen betroffener Familien, deren Kinder wegen bleihaltiger Wandfarbe zum Teil schwer erkrankt waren.
Ihr Anwalt: »An diesem Punkt haben sie einfach ein paar Worte in ein Gesetz hineingeschrieben, nach Mitternacht, in den Haushaltsplan auf Seite 652. Sie haben dazugeschrieben, daß das Schadensersatz-Gesetz, das sie 2011 verabschiedet hatten, auch rückwirkend angewandt werden soll. Damit haben sie versucht, alle 170 bereits laufenden Verfahren gegen die Hersteller vom Tisch zu wischen.«
Vier Worte in einem mehr als 700 Seiten langen Gesetz…siehe auch:
[aus: USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative?, Post, Zusammenfassung – Transkript des ZDF-Zoom-Berichts »USA - Die gekaufte Demokratie? ab 34:00]
- Presserat: Mal gilt der Pressekodex, mal gilt er nicht (Paul Schreyer, Telepolis, 26.07.2018)
- "Todesgrüße aus Moskau": Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab (Paul Schreyer, Telepolis, 05.06.2018)
- Der Presserat ist Teil des Systems (Post, 05.06.2018)
- Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges (Post, 05.07.2017)
- Herkunft von Straftätern: Wenn ein "begründetes öffentliches Interesse" besteht (Post, 24.03.2017)
- Propaganda: »Luftangriffe« vs. »Angriffe« – für den Leser »vorinterpretiert« (Post, 10.12.2016)
mein Kommentar:
Diese (geringfügige?) Änderung des Pressecodex bedeutet für die transatlantische Mainstream-Propaganda einen Persilschein!
Um mich juristisch abzusichern:
Die folgenden Texte haben mir den Texten oberhalb dieses Kommentars überhaupt nichts zu tun!!
Ich möchte keinesfalls nahelegen, daß die Berichterstattung in unseren Mainstream-Medien, in der es um Syrien oder Rußland geht, in irgendeiner Weise tendenziös gefärbt sind!
Ich versichere des weiteren, daß ich der oben zitierten Twitter-Meldung der »Hart-aber-fair«-Redaktion von Frank Plasberg (»Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen.«) uneingeschränkt Glauben schenke!
Immer wieder benutzt der SZ-Autor dieselbe Masche:
"Allein die Tatsache, dass eine Information in die Briefing-Unterlagen für den US-Präsidenten aufgenommen wird, gibt dieser Information jedoch zumindest einen Hauch von Authentizität."
Das ist der Satz, der die "Echtheit" der Quelle unterstellen soll. Mit dem nächsten Satz nimmt Hubert Wetzel zwar nichts zurück, aber er sichert sich ab:
"Vielleicht sind die Dokumente nur eine Ansammlung kruder Gerüchte, vielleicht stimmen aber auch alle Informationen."
Das beklagt Gellermann als eine JA-Aber-Methode, in der das Wort "Vielleicht" nur zur Verschleierung dient. Es sind dubiose Formulierungen wie
"Glaubt man dieser Darstellung, dann ist Trump nicht nur wegen des Sexvideos erpressbar, sondern als Politiker kaum mehr als eine Marionette von Präsident Wladimir Putin",
die den Duktus des Artikels ausmachen. Nach Gellermann verkommt hier der Konjunktiv zum Sprachwerkzeug der Meinungsmache.
[Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt Uli Gellermann wegen Beleidigung an, U. Gellermann, Rationalgalerie, 11.06.2018, Kursivsetzung und Absätze durch mich]
Jens Meinert (Blauer Bote):
- Weitere Gerichtsverfahren gegen Stern/Bertelsmann (Post, 25.02.2018)
- Der Blaue Bote im Gerichtsverfahren gegen den Stern (Post, 26.10.2017)
Ulrich Gellermann (Rationalgalerie):
- SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren (Ulli Gellermann, Rationalgalerie, 18.06.2018)
- Propaganda mit Fragezeichen? – Der nächste Blogger vor Gericht… (Post, 14.06.2018)
Mein Kommentar:Übrigens: Die Süddeutsche verklagte Gellermann wegen Beleidigung!
- Süddeutsche Zeitung verfolgt Rationalgalerie strafrechtlich (Blauer Bote, 11.06.2018)
Also: Emotionen runterfahren!! Da müssen unsere Alternativ-Medien noch etwas geschmeidiger werden!
Frage:
Wie definiert man »Fake-News-Produzent«?
Jens Bernert ist fassungslos. […] Er sagt: „Es geht mir um die Wahrheit, ganz einfach.“ Doch das interessiert hier gerade niemanden so richtig in Raum B335 des Hamburger Landgerichts.
[Stern.de-Autor muss sich nicht Fake-News-Produzent nennen lassen, Boris Rosenkranz, ÜberMedien, 18.07.2017]Mein Kommentar:
Wenn Jens Bernert Drewello, den klagenden Stern-Redakteur, einen »Fake-News-Verbreiter« genannt hätte, wäre er womöglich freigesprochen worden… 🤔😤🤕🤔😜
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Geldfälschung (§ 146 StGB) ist in Deutschland ein Verbrechen, das mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft wird. Schon auf den deutschen Reichsbanknoten wurde mit Zuchthausstrafen gedroht: Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Auf den deutschen DM-Scheinen ab 1974 wurde dann Zuchthaus durch Freiheitsstrafe ersetzt. Die Erwähnung der Strafandrohung entfiel mit der vierten Serie der Deutschen Mark ab 1990.
[Falschgeld, Rechtslage, Deutschland, Wikipedia, abgerufen am 22.002.2019 - Hervorhebung von mir 😜]==========
Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.[2][3][1][4]Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[5] und kritischen[6] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[7][8] geformt werden.==========
[Propaganda, Wikipedia, abgerufen am 22.02.2019]
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- systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen
- (besonders Wirtschaft) Werbung, Reklame
[Propaganda, Duden, abgerufen am 22.02.2019]
Frage:
Wie nennt man einen Kameramann, der Ivan Rodionov ständig vor dem Bild eines maskierten »prorussischen Separatisten« filmt?
Kalter Medienkrieg Montag Abend talkte Frank Plasberg über die Krim, Ukraine und Russland. Ein einziger Gast durfte die russische Sicht erklären und wurde alles andere als fair behandelt. […] Besonders perfide waren Kameraeinstellungen, die regelmäßig einen maskierten russischen "Heckenschützen" in Rodionovs Rücken platzierten.
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| [Bild aus dem Freitag-Artikel] |
Als ob das nicht genügte, wurden mehrere vorproduzierte Filmbeiträge eingespielt, die teils erbärmlichster, propagandistischer Natur waren. Im ersten Beitrag wurden Demonstranten präsentiert, die die Staatsanwaltschaft in Donezk stürmen und die russische Fahne hissen. Kommentar zu den Bildern: "Die Demonstranten setzen ein klares Zeichen pro Russland. Doch ihre Herkunft ist nicht geklärt. Sind es wirklich Bürger aus Donezk oder aus Russland geschickte Aktivisten?" Lupenreine Propaganda nennt man sowas. Ohne jede Fakten, Indizien oder echte Beweise wird etwas suggeriert - dass es sich nicht um Donezker Bürger handelt - um einen missliebigen Vorgang zu denunzieren.
[“Hart aber unfair” – Plasbergs Propagandashow (der Freitag, 19.03.2014 – nur noch für Bezahler aufrufbar… kopiert aus meinem Post: Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (25.03.2014)]
Frage:
Wie weist man einem Übersetzer nach, daß er falsch übersetzt hat?
Darf man eine Falschübersetzung ebenfalls »Fake-News« nennen?
- Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen (SPON, 26.10.2005)
Georg Schramm - Ahmadinejad -Rede {2:55 – Start bei 0:40}
Resolution678
Am 02.07.2008 veröffentlicht
Am 02.07.2008 veröffentlicht
Schicken Sie uns Ihre Söhne für den Krieg, es wird sich für Sie lohnen, an der Tankstelle.
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