Im Streit um den Vertrag über die Verschrottung vom Land aus startender nuklearer Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) steigert Donald Trump erneut die internationalen Spannungen im Zusammenhang mit der Atomkriegsgefahr, indem er mit einem noch weiteren Ausbau des US-Atomwaffenarsenals droht. Er warnt Russland und auch China, und er verband das mit seiner Kritik, Russland verstoße gegen den INF-Vertrag von 1987, worauf die USA reagieren würden. Der US-„Sicherheits“berater Bolton sagte am Abend des 22.10.2018 im Anschluss an Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen Patruschew und vor einem von ihm erwarteten Gespräch mit Präsident Putin in Moskau, die US-Regierung habe das weitere Vorgehen noch nicht abschließend entschieden.
Eine Aufkündigung des INF-Vertrages zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA ist nur dann nach Artikel XV der deutschen Fassung des Vertrages statthaft, wenn eine der Seiten dafür triftige Gründe vorlegt. (1)
Die US-Regierung behauptet, ohne einen Beleg dafür vorzulegen, dass die russische Seite sich nahe ihrer Westgrenze Marschflugkörper zulege, die dem Verbot des Vertrages widersprechen, der derartige Systeme mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 km als unzulässig bezeichnet.
Russland hingegen kritisiert seit längerem die in Osteuropa stationierten US-Systeme zur Raketenabwehr, die sich allzuleicht in Offensivwaffen umrüsten lassen, als Verstoß der westlichen Seite gegen den Vertrag. Die Drohung, den INF-Vertrag — einer der wichtigsten Abrüstungsverträge überhaupt — der zur Verschrottung von 2962 nuklearen Kurz- und Mittelstreckenraketen führte, aufzukündigen, geht aktuell von der US-Regierung aus. Der deutsche Außenminister Maas distanziert sich bei gleichzeitiger inhaltlicher Unterstützung von D. Trumps Begründung von dessen Beschluss: „Das Ende des INF-Vertrags wäre ein schwerer Schlag für die europäische Sicherheitsarchitektur. Wir dürfen aber nicht vergessen: Es gibt seit Jahren Vorwürfe, dass Russland seinerseits den Vertrag verletzt. Bis heute haben wir darauf keine überzeugende Antwort. Insofern ist die amerikanische Frustration nicht unbegründet“. (2)
mehr:
- Die NATO, die nukleare Gefahr und der Frieden (Bernhard Trautvetter, KenFM, 25.10.2018)
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Donnerstag, 25. Oktober 2018
Vor 900 Jahren – ab 1100: Dreifelderwirtschaft
Fortschritt im Mittelalter
Das Hochmittelalter begann mit einer Revolution in der Landwirtschaft, die um 1100 ganz Europa erfasste. In Antike und Frühmittelalter hatte die Zweifelderwirtschaft vorgeherrscht, bei der jeweils die Hälfte der Ackerfläche brachlag. Technische Neuerungen und der Einsatz des Pferdes als Zugtier machten nun die Dreifelderwirtschaft möglich, bei der die Anbaufläche dreigeteilt wurde. Jedes Drittel lag ein Jahr lang brach und wurde in dieser Zeit als natürliche Weide genutzt.
Im Herbst wurde gepflügt und Wintergetreide ausgesät, das im folgenden Spätsommer geerntet wurde. Nach nochmaligem Pflügen und Bodenpflege säte man im kommenden Frühjahr Sommergetreide, das im Spätsommer desselben Jahres reif wurde. Nach der Ernte wurde die Fläche für ein Jahr bis zum Herbst des Folgejahres sich selbst überlassen oder unkrautfrei gehalten (»Schwarzbrache«). Als Dreizellenwirtschaft bezeichnet man die Dreifelder-Einteilung der gesamten Anbaufläche einer Dorfgemeinschaft. Die deutlich höheren Erträge der Dreifelderwirtschaft ließen bald auch die Bevölkerungszahlen wachsen.
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| Bauern beim Säen und Eggen mit zwei Zugpferden im Kummet, Illustration des Monats September in einem Stundenbuch, Buchmalerei, um 1520-30 |
Im Herbst wurde gepflügt und Wintergetreide ausgesät, das im folgenden Spätsommer geerntet wurde. Nach nochmaligem Pflügen und Bodenpflege säte man im kommenden Frühjahr Sommergetreide, das im Spätsommer desselben Jahres reif wurde. Nach der Ernte wurde die Fläche für ein Jahr bis zum Herbst des Folgejahres sich selbst überlassen oder unkrautfrei gehalten (»Schwarzbrache«). Als Dreizellenwirtschaft bezeichnet man die Dreifelder-Einteilung der gesamten Anbaufläche einer Dorfgemeinschaft. Die deutlich höheren Erträge der Dreifelderwirtschaft ließen bald auch die Bevölkerungszahlen wachsen.
Dreifelderwirtschaft
- Eiserner Radpflug tritt an die Stelle des hölzernen Hakenpflugs
- Pferd ersetzt den Ochsen als Zugtier
- Kummet (gepolsterter Ring um den Hals) erlaubt die Nutzung der vollen Zugtierkraft.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018
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Antike (von lateinisch antiquus „alt, altertümlich, altehrwürdig“) bezeichnet eine Epoche im Mittelmeerraum, die etwa von 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. reicht, wobei der Beginn teilweise noch deutlich früher angesetzt wird. Die Antike unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen. Sie umfasst die Geschichte des antiken Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs. Insbesondere das Römische Reich vereinte den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell.
In einem erweiterten Sinne umfasst die Antike auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Assyriens, Persiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt. Der größere Zeitraum von etwa 3500 v. Chr. bis zum Ende der Antike wird bevorzugt als Altertum bezeichnet. Die darauffolgende Epoche ist das Mittelalter (mit einem breiten, regional unterschiedlichem Übergangszeitraum, siehe Spätantike und Frühmittelalter).
[Antike, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]==========
Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also etwa die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt.
Im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter zerbrach die politische und kulturelle Einheit des durch die griechisch-römische Antike geprägten Mittelmeerraums. Während das Byzantinische Reich im Osten intakt blieb, ging das Westreich 476 unter. Es bildeten sich neue Reiche innerhalb (wie das Frankenreich, das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel und die Reiche der Angelsachsen in Britannien) und außerhalb (wie die Herrschaften der Slawen in Ost- und Südosteuropa und die neuen Reichsbildungen in Skandinavien) des ehemaligen weströmischen Reichs. Bevölkert waren diese Reiche von der ansässigen romanisierten Bevölkerung und in der Völkerwanderungszeit eingewanderten Gruppen (germanische Stämme und Slawen).
Während der antike Kernraum bereits christlich geprägt war, wurden im Mittelalter die übrigen, paganen (heidnischen) Gebiete Europas christianisiert. Im Frühmittelalter bildete sich im Wesentlichen die politische Grundordnung späterer Zeiten heraus. Das anschließende Hochmittelalter war gekennzeichnet durch den Aufschwung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Im Spätmittelalter erfolgte der langsame Übergang in die Frühe Neuzeit.
Mit dem Islam entstand im 7. Jahrhundert eine neue Religion, die sich infolge der arabischen Eroberungen in West- und Mittelasien, Nordafrika und auch in Teilen Südeuropas ausbreitete, bevor christliche Herrscher die Rückeroberung in Spanien (Reconquista) und Süditalien/Sizilien einleiteten. In Südosteuropa hingegen drangen seit dem späten 14. Jahrhundert die Osmanen weiter vor.Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus. Grundzüge dieser Zeit waren eine nach Ständengeordnete Gesellschaft, ein durch das Christentum bestimmtes Weltbild, eine christlich geprägte Wissenschaft und Literatur, Architektur, Kunst und Kultur sowie Latein als gemeinsame, übergreifende Bildungssprache. Nach dem Großen Schisma von 1054 strebte sowohl die katholische Kirche als auch die orthodoxe Kirche die Einheit des Christentums unter ihrem Dach an. Diese Bemühungen scheiterten jedoch.
Von großer Bedeutung für das „christliche“ Europa waren die Juden. Auf Grund des Zinsverbots der katholischen Kirche waren den Christen Geldgeschäfte verboten, nicht aber den andersgläubigen Juden. Sie waren Schutzbefohlene der Landesherren und wurden als Minderheit nur widerwillig geduldet. Aufgrund des Antijudaismus im Mittelalter waren sie Opfer von Judenpogromen und Vertreibungen.
[Mittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]==========
Als Spätmittelalter wird der Zeitraum der europäischen Geschichte von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts bezeichnet (also ca. 1250 bis 1500). Sie stellt die Endphase des Mittelalters dar, auf welche die Frühe Neuzeit folgt.
Eine generelle zeitliche Eingrenzung des Übergangs vom Spätmittelalter in die Renaissance ist nicht möglich, da letztere wesentlich aus der kulturphilosophischen und kunstgeschichtlichen Entwicklung heraus definiert ist. Je nachdem, wie offen die jeweiligen Gelehrten und Mäzene in den europäischen Kulturzentren der neuen Entwicklung gegenüberstanden, breitete sich die Renaissance in den europäischen Regionen unterschiedlich schnell aus.
Das Spätmittelalter wurde in der älteren Forschung aufgrund von bestimmten Erscheinungen in Kunst und Kultur, Agrarproblemen sowie politischen Veränderungen im römisch-deutschen Reich oft als Krisenzeit betrachtet. Diese negative Bewertung betraf vor allem die deutsche Mediävistik, weil dort die Abfolge des Mittelalters in drei Stufen prägend war und man für das Spätmittelalter nicht zuletzt eine politische Krisenzeit festzustellen glaubte, eine „Verfallszeit“. In Italien oder Frankreich wurde keine derartig scharfe Trennung vorgenommen. In der neueren deutschsprachigen Forschung wird ebenfalls sehr viel differenzierter geurteilt, vor allem aufgrund neuer Forschungsansätze und neuer Quellenbefunde: Bei allen auftretenden Problemen war das Spätmittelalter geprägt von einer gestiegenen Mobilität und Internationalität, Veränderungen in diversen Lebensbereichen und schließlich dem Übergang in die Frühmoderne. Insofern hat ein deutlicher Paradigmenwechsel in der deutschen Spätmittelalterforschung stattgefunden.[1]
[Spätmittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]==========
Tagesdosis 25.10.2018 – Die Verachtung des Volkes
Die meisten Friedensaktivisten geben an, wenn man sie nach einem Ereignis fragt weshalb sie Aktivisten für den Frieden wurden, dass ihnen der 11. September 2001 dazu verholfen habe. Dieses Datum sei ein ganz entscheidendes, will man verstehen was heute so alles abgeht. Achja, ist das so? Oder ist das Ereignis, das am 11. September 2001 die Welt veränderte, bloß eine Zwischenstation. Eine Normalität herrschender Interessen etwas in Gang zu setzen, damit die Schafherde ihnen folgt, wohin auch immer?
Das geistige Karzinom
Mein ganz persönlicher Aufwachmoment war die Regierungszeit von Helmut Kohl. In ihr repräsentierten und offenbarten sich Skandale und Verflechtungen derart offensichtlich, dass ich die elitären Interessen dahinter sehr leicht wahrnehmen konnte. Interessen, die seit jeher die Massen lenken, die Eliten stärken und die Aktivisten in regelmäßiges Entsetzen zwingen. Fast schon ist man an den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß erinnert, der für derlei menschliche Ausschweifungen eine Kurve erfand, an der man diese Regelmäßigkeit errechnen kann. Doch das Gedächtnis der Menschen scheint wie ein Schicksalsschwert auf allen Generationen zu Lasten, sodass diese Regelmäßigkeit immer wieder aufs Neue erfahren und als Machenschaften hinter dem Thron erkannt werden müssen. Wer morgens ein Ei zum Frühstück isst, der kann leicht bemerken, dass das Salz, das er vielleicht auf sein Ei streut, sich niemals mit dem Eiweiß verbindet.
mehr:
- Tagesdosis 25.10.2018 – Die Verachtung des Volkes (Kommentar von Rüdiger Lenz, KenFM, 25.10.2018)
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Das geistige Karzinom
Mein ganz persönlicher Aufwachmoment war die Regierungszeit von Helmut Kohl. In ihr repräsentierten und offenbarten sich Skandale und Verflechtungen derart offensichtlich, dass ich die elitären Interessen dahinter sehr leicht wahrnehmen konnte. Interessen, die seit jeher die Massen lenken, die Eliten stärken und die Aktivisten in regelmäßiges Entsetzen zwingen. Fast schon ist man an den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß erinnert, der für derlei menschliche Ausschweifungen eine Kurve erfand, an der man diese Regelmäßigkeit errechnen kann. Doch das Gedächtnis der Menschen scheint wie ein Schicksalsschwert auf allen Generationen zu Lasten, sodass diese Regelmäßigkeit immer wieder aufs Neue erfahren und als Machenschaften hinter dem Thron erkannt werden müssen. Wer morgens ein Ei zum Frühstück isst, der kann leicht bemerken, dass das Salz, das er vielleicht auf sein Ei streut, sich niemals mit dem Eiweiß verbindet.
mehr:
- Tagesdosis 25.10.2018 – Die Verachtung des Volkes (Kommentar von Rüdiger Lenz, KenFM, 25.10.2018)
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Wie der Westen sein Russlandnarrativ schreibt
Der Bericht über Jelzins Sturm auf das Weiße Haus, den die NachDenkSeiten am 17. Oktober veröffentlicht haben, machte mir und vermutlich auch vielen Lesern klar, dass und wie wir diese wichtige Geschichte in einem großen Nachbarland vergessen haben. Was Jelzin und seine Unterstützer und was die USA und der Westen zwischen 1990 und 2000 in Russland angestellt haben, ist aus unserem Gedächtnis verschwunden. Nicht zufällig. Das ist so gemacht. Für die meisten fängt die neuere Geschichte Russlands mit Putin an. Diesem werden dann allerlei Untaten zugeeignet. Wie sich Jelzin verhalten hat, wie der Westen zu Jelzins Zeiten die politischen Entscheidungen in Russland zu bestimmen versuchte und warum – zumindest aus russischen Augen, wenn nicht objektiv bewertet – Putin als Erlösung betrachtet werden muss, kommt in den uns heimsuchenden Erzählungen nicht vor. Albrecht Müller.
Wir werden über wichtige Vorgänge der Neunzigerjahre nicht unterrichtet. In den üblichen Darstellungen kam Putin quasi aus dem Nichts. Von Jelzin wissen wir, dass er häufig betrunken war. Wir wissen aber nicht mehr, dass der Westen durch direkte Intervention und Wahlkampfhilfe seine Wiederwahl gerettet hat. Wir wissen nichts mehr davon, dass der Westen mit sogenannten Wissenschaftlern, Politikern und Geheimdienstlern in die politischen Entscheidungen Jelzins hineinregierte. Wir haben nicht mehr präsent, dass der neoliberale Katalog mit dem sogenannten Washington Consensus in Moskau und Russland anzuwenden versucht worden ist: Privatisierung, Deregulierung, Sozialabbau. Wir haben nicht präsent, welche Rolle westliche Finanzeinrichtungen spielten. Wenn man dies alles nicht mehr präsent hat, dann gewinnt man den Eindruck, Jelzin sei der Gute und Putin der Böse, eben der Mann aus dem Nichts, aus dem Dunkel. Dass Jelzin ihn zum Ministerpräsidenten gemacht hat, das wissen wir vielleicht noch.
mehr:
- Verschweigen und Vergessen-machen als bedeutsame Manipulationsmethode. Beispiel: das Spiel des Westens mit Jelzin. (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 25.10.2018)
Wladimir Putin: Erst unbedeutender KGB-Agent, jetzt Präsident von Russland {2:27}
siehe auch:
- Unser negatives Russland-Bild ist einseitig und zu einfach (Post, 03.10.2018)
- Dauerbrenner »Krim-Annexion« (Post, 21.06.2018)
- Putins Wiederwahl und die Medien (Post, 19.03.2018)
- Raketenabschußbasen sind schlecht, wenn die anderen sie installieren (Post, 08.02.2018)
- Chefredakteurin von Sputnik und RT: „Ihr habt uns über Nacht verloren“ (Post, 10.01.2018)
- Leise rieselt der Propagandaschnee: Wir haben mal wieder Grund zur Sorge! (Post, 25.12.2017)
- Russland, westliche Krämerseelen und die Illusion der Informiertheit: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen können es nicht… (Post, 25.12.2017)
- Medienkrieg: USA vs. Russland – die nächste Stufe (Post, 04.12.2017)
- Russland soll mal wieder… – ein Verdacht jagt den nächsten (Post, 24.11.2017)
- Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)
- Feindbild Putin: Russland übt den Krieg drei Mal so oft wie die Nato (Post, 23.08.2017)
- »Der Westen ignoriert, daß die Russen in ständiger Kriegsangst leben« (Post, 13.06.2017)
- Putin zu westlichen Dauerverdächtigungen – "Habt ihr alle euren Verstand verloren?" (Post, 05.06.2017)
- Transatlantische Russophobie: Nach Krim-Annexion, Luftraumverletzungen und geheimnisvollen U-Booten jetzt Cyberwar (Post, 13.12.2016)
- Geschichte der Privatisierung Russlands – Bilanz eines Raubzugs (Post, 24.10.2016)
- Heute vor 25 Jahren – 19. August 1991: Putsch in Moskau (Post, 19.08.2016)
- West-Propaganda und Double-Binds (Post, 16.08.2016)
- Russland zwischen Ost und West, ungestümem Wachstum und wilder Marktwirtschaft (Post, 16.08.2016)
- Wir wissen nicht, was passiert ist, aber Putin ist der Böse (Post, 14.08.2016)
- Sport, Staats-Doping und zweierlei Maß (Post, 14.08.2016)
- Die Militarisierung des Bewußtseins (Post, 12.07.2016)
- Gorbatschow: "Übergang zum heißen Krieg" (Post, 12.07.2016)
- »Anaconda«: Die NATO auf der Suche nach einem neuen Feindbild: Ein Amt stirbt nicht (Post, 07.07.2016)
- Der NATO-Generalsekretär warnt mal wieder: Russland rüstet auf (Post, 04.07.2016)
- Eric Margolis: Do we really want war with Russia? (Post, 30.06.2016)
- Das unaufhaltsam erscheinende Spiel mit dem Feuer: Der atomare Rüstungswettlauf in Osteuropa (Post, 15.05.2016)
- NATO rüstet in Osteuropa auf (Post, 02.05.2016)
Doku: Wie Putin Russland stark machte. von Andrej Karaulow, 2010 Putin von innen {57:29}
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- xxx (Post, 25.12.2017)
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Wir werden über wichtige Vorgänge der Neunzigerjahre nicht unterrichtet. In den üblichen Darstellungen kam Putin quasi aus dem Nichts. Von Jelzin wissen wir, dass er häufig betrunken war. Wir wissen aber nicht mehr, dass der Westen durch direkte Intervention und Wahlkampfhilfe seine Wiederwahl gerettet hat. Wir wissen nichts mehr davon, dass der Westen mit sogenannten Wissenschaftlern, Politikern und Geheimdienstlern in die politischen Entscheidungen Jelzins hineinregierte. Wir haben nicht mehr präsent, dass der neoliberale Katalog mit dem sogenannten Washington Consensus in Moskau und Russland anzuwenden versucht worden ist: Privatisierung, Deregulierung, Sozialabbau. Wir haben nicht präsent, welche Rolle westliche Finanzeinrichtungen spielten. Wenn man dies alles nicht mehr präsent hat, dann gewinnt man den Eindruck, Jelzin sei der Gute und Putin der Böse, eben der Mann aus dem Nichts, aus dem Dunkel. Dass Jelzin ihn zum Ministerpräsidenten gemacht hat, das wissen wir vielleicht noch.
mehr:
- Verschweigen und Vergessen-machen als bedeutsame Manipulationsmethode. Beispiel: das Spiel des Westens mit Jelzin. (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 25.10.2018)
Wladimir Putin: Erst unbedeutender KGB-Agent, jetzt Präsident von Russland {2:27}
WELT
Am 16.03.2018 veröffentlicht
Am 16.03.2018 veröffentlicht
Der Ex-KGB-Agent Putin verdankt seine politische Karriere dem damaligen Präsidenten Boris Jelzin. Dieser suchte 1999 einen Nachfolger der ihm lebenslange Immunität gewährt und wählte dazu Putin aus.
siehe auch:
- Unser negatives Russland-Bild ist einseitig und zu einfach (Post, 03.10.2018)
- Dauerbrenner »Krim-Annexion« (Post, 21.06.2018)
- Putins Wiederwahl und die Medien (Post, 19.03.2018)
- Raketenabschußbasen sind schlecht, wenn die anderen sie installieren (Post, 08.02.2018)
- Chefredakteurin von Sputnik und RT: „Ihr habt uns über Nacht verloren“ (Post, 10.01.2018)
- Leise rieselt der Propagandaschnee: Wir haben mal wieder Grund zur Sorge! (Post, 25.12.2017)
- Russland, westliche Krämerseelen und die Illusion der Informiertheit: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen können es nicht… (Post, 25.12.2017)
- Medienkrieg: USA vs. Russland – die nächste Stufe (Post, 04.12.2017)
- Russland soll mal wieder… – ein Verdacht jagt den nächsten (Post, 24.11.2017)
- Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)
- Feindbild Putin: Russland übt den Krieg drei Mal so oft wie die Nato (Post, 23.08.2017)
- »Der Westen ignoriert, daß die Russen in ständiger Kriegsangst leben« (Post, 13.06.2017)
- Putin zu westlichen Dauerverdächtigungen – "Habt ihr alle euren Verstand verloren?" (Post, 05.06.2017)
- Transatlantische Russophobie: Nach Krim-Annexion, Luftraumverletzungen und geheimnisvollen U-Booten jetzt Cyberwar (Post, 13.12.2016)
- Geschichte der Privatisierung Russlands – Bilanz eines Raubzugs (Post, 24.10.2016)
- Heute vor 25 Jahren – 19. August 1991: Putsch in Moskau (Post, 19.08.2016)
- West-Propaganda und Double-Binds (Post, 16.08.2016)
- Russland zwischen Ost und West, ungestümem Wachstum und wilder Marktwirtschaft (Post, 16.08.2016)
- Wir wissen nicht, was passiert ist, aber Putin ist der Böse (Post, 14.08.2016)
- Sport, Staats-Doping und zweierlei Maß (Post, 14.08.2016)
- Die Militarisierung des Bewußtseins (Post, 12.07.2016)
- Gorbatschow: "Übergang zum heißen Krieg" (Post, 12.07.2016)
- »Anaconda«: Die NATO auf der Suche nach einem neuen Feindbild: Ein Amt stirbt nicht (Post, 07.07.2016)
- Der NATO-Generalsekretär warnt mal wieder: Russland rüstet auf (Post, 04.07.2016)
- Eric Margolis: Do we really want war with Russia? (Post, 30.06.2016)
- Das unaufhaltsam erscheinende Spiel mit dem Feuer: Der atomare Rüstungswettlauf in Osteuropa (Post, 15.05.2016)
- NATO rüstet in Osteuropa auf (Post, 02.05.2016)
Doku: Wie Putin Russland stark machte. von Andrej Karaulow, 2010 Putin von innen {57:29}
Badx Madurskli
Am 18.04.2013 veröffentlicht
Am 18.04.2013 veröffentlicht
Von: http://www.youtube.com/user/Reconquis...
Der unbekannte Putin - eine russische Dokumentation aus dem Jahr 2010, welche die Verhältnisse vor Putins Machtantritt darstellt und jene Leistungen aufzeigt, die dazu führten, dass im Westen die Dreckschleuder gegen Putin in Gang gesetzt wurde. Erläutert wird das PSA-Gesetz, welches es ermöglicht, andere Länder im Stile des Kolonialismus auszubeuten. Russland wurde jahrelang um seine Ressourcen beraubt und zusätzlich in die Verschuldung gestürzt. Dieses Gesetz findet weltweit Anwendung, z.B. im besetzten Irak. Die gesetzliche Grundlage dazu erschaffen die Amerikaner und Engländer selbst, indem sie in das Geschehen von Staaten aktiv eingreifen. Auch die Verfälschung von Geschichtsbüchern und westlicher Einfluss auf die Medien gehören zum Standardprogramm, wie wir in dieser Dokumentation erfahren. Es stellt sich heraus, dass die Russische Föderation seit ihrer Gründung 1991 niemals voll souverän war - sind das nicht erstaunliche Parallelen zu Deutschland?
Des weiteren werden die wahren Gründe für die Inhaftierung von Chodorkowski dargestellt; furchtbare Verbrechen, die im Westen verschwiegen werden.
Es findet ein medialer Informationskrieg innerhalb von Russland statt. Hier kann man sehen, wie die angelsächsische Propagandamaschinerie gegen jeden vorgeht, der sein Land aus der Okkupation befreien will. Putin hat an vielen Stellen Souveränität zurückerobert, aber die Medien befinden sich weiterhin unter angelsächsischer Kontrolle.
Dies ist der Grund dafür, warum dieser Film auch in Russland weitestgehend unbekannt ist.
Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "economic Hit Man" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können. Die Privatisierung verlief nach demselben Schema jener Liste, auf der angeführt war, welche russischen Städte durch Atombomben in einem geplanten 3. Weltkrieg zu vernichten seien. Putin rettete viele Industrien und bewahrte Russland so vor dem Untergang und kam hierdurch dem Establishment bei seinen Weltherrschaftsplänen in die Quere. Insgesamt waren fünf Attentate auf ihn geplant. In Russland wird der Weltstaat, den zu errichten versucht wird, Einpolwelt genannt.
Wir erfahren auch von den Millionen von Opfern der Neunziger Jahre, welche durch Liberale dadurch verschleiert werden, dass sie die Verluste durch Einwanderungszahlen zu kompensieren versuchen. Auch Ungeborene werden hier mit eingerechnet - Ein bedeutender Faktor, der in Deutschland keine Anwendung findet. Auch Auswanderer müssen zu den Verlusten einer Nation hinzugerechnet werden. Sind dies nicht erneut erstaunliche Parallelen zu Deutschland?
"Welche Zensur verbietet es unserem Gewissen, alles beim Namen zu nennen?"
Original: http://www.youtube.com/watch?v=jmrzWp...
English version: http://www.youtube.com/watch?v=LRSVNP...
Der unbekannte Putin - eine russische Dokumentation aus dem Jahr 2010, welche die Verhältnisse vor Putins Machtantritt darstellt und jene Leistungen aufzeigt, die dazu führten, dass im Westen die Dreckschleuder gegen Putin in Gang gesetzt wurde. Erläutert wird das PSA-Gesetz, welches es ermöglicht, andere Länder im Stile des Kolonialismus auszubeuten. Russland wurde jahrelang um seine Ressourcen beraubt und zusätzlich in die Verschuldung gestürzt. Dieses Gesetz findet weltweit Anwendung, z.B. im besetzten Irak. Die gesetzliche Grundlage dazu erschaffen die Amerikaner und Engländer selbst, indem sie in das Geschehen von Staaten aktiv eingreifen. Auch die Verfälschung von Geschichtsbüchern und westlicher Einfluss auf die Medien gehören zum Standardprogramm, wie wir in dieser Dokumentation erfahren. Es stellt sich heraus, dass die Russische Föderation seit ihrer Gründung 1991 niemals voll souverän war - sind das nicht erstaunliche Parallelen zu Deutschland?
Des weiteren werden die wahren Gründe für die Inhaftierung von Chodorkowski dargestellt; furchtbare Verbrechen, die im Westen verschwiegen werden.
Es findet ein medialer Informationskrieg innerhalb von Russland statt. Hier kann man sehen, wie die angelsächsische Propagandamaschinerie gegen jeden vorgeht, der sein Land aus der Okkupation befreien will. Putin hat an vielen Stellen Souveränität zurückerobert, aber die Medien befinden sich weiterhin unter angelsächsischer Kontrolle.
Dies ist der Grund dafür, warum dieser Film auch in Russland weitestgehend unbekannt ist.
Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "economic Hit Man" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können. Die Privatisierung verlief nach demselben Schema jener Liste, auf der angeführt war, welche russischen Städte durch Atombomben in einem geplanten 3. Weltkrieg zu vernichten seien. Putin rettete viele Industrien und bewahrte Russland so vor dem Untergang und kam hierdurch dem Establishment bei seinen Weltherrschaftsplänen in die Quere. Insgesamt waren fünf Attentate auf ihn geplant. In Russland wird der Weltstaat, den zu errichten versucht wird, Einpolwelt genannt.
Wir erfahren auch von den Millionen von Opfern der Neunziger Jahre, welche durch Liberale dadurch verschleiert werden, dass sie die Verluste durch Einwanderungszahlen zu kompensieren versuchen. Auch Ungeborene werden hier mit eingerechnet - Ein bedeutender Faktor, der in Deutschland keine Anwendung findet. Auch Auswanderer müssen zu den Verlusten einer Nation hinzugerechnet werden. Sind dies nicht erneut erstaunliche Parallelen zu Deutschland?
"Welche Zensur verbietet es unserem Gewissen, alles beim Namen zu nennen?"
Original: http://www.youtube.com/watch?v=jmrzWp...
English version: http://www.youtube.com/watch?v=LRSVNP...
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7772
Am ttt veröffentlicht
Am ttt veröffentlicht
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Mittwoch, 24. Oktober 2018
Tagesdosis 24.10.2018 – Die Untertanen-Macher
Die Qualitätsmedien promoten brutale Erziehungsmethoden mit Nazi-Tradition.
Ein Kommentar von Birgit Assel.
„Terrorzwerge“, „kleine Tyrannen“, „kleine Egoisten“. Mit dem Image von Kindern in neueren Erziehungsratgebern und Dokumentarfilmen steht es nicht zum Besten. Im Einklang mit einem sich immer mehr verhärtenden Zeitgeist wird „unterdrückten“ Eltern da oft geraten, mit harten Bandagen gegen ihren Nachwuchs vorzugehen. Ihr natürliches Mitgefühl sollen Erwachsene besser hintanstellen, denn aus den lieben Kleinen soll ja später mal was werden: brave Angestellte und Soldaten zum Beispiel.
Erstaunliches passiert seit kurzem: In den Qualitätsmedien wird ein Dokumentarfilm hochgelobt, der sich „Elternschule“ nennt. Zwei Filmemacher — Jörg Adolph und Ralf Bücheler — haben in einer Gelsenkirchener Kinderklinik gefilmt und es mit ihrem Film bis in die Kinos geschafft!
Im Fokus stehen Eltern, die mit ihren Nerven am Ende sind: Ihre Kinder schreien stundenlang, verweigern das Essen, haben einen Wutanfall nach dem anderen, schlafen nicht, sind aggressiv, hauen und beißen — der blanke Horror! Die Eltern sind am Ende mit ihrer Kraft — sie fühlen sich als Opfer ihrer Kinder, die ihnen das Leben zur Hölle machen …
Der Kinderpsychologe Dietmar Langer hat die Lösung! Er bezeichnet den Säugling als das egoistischste Wesen auf dem Planeten und wenn dem nicht Einhalt geboten wird, stehen die Eltern bald mit dem Rücken zur Wand!
Wow — Johanna Haarer lässt grüßen! Johanna Haarer war eine Lungenfachärztin und hatte profunde Kenntnisse vom Wesen junger Menschen. Sie entwickelte ihre eigene Erziehungstheorie und war eine große Verehrerin von Adolf Hitler. Dieser war begeistert von Frau Haarer und machte so sehr Werbung für sie, dass es nicht lange dauerte und ihr wunderbarer Erziehungsratgeber „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ stand bei allen Eltern, die etwas auf die Erziehung ihrer Kinder gaben, im Bücherschrank!
mehr:
- Tagesdosis 24.10.2018 – Die Untertanen-Macher (Podcast) (Kommentar von Birgit Assel, KenFM, 24.10.2018)
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Anmerkung:
In dem Buch Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen (Amazon-Link, beachte die Kommentare!) von Sabine Bode (Nachwort: Luise Reddemann) sind einige Stellen aus dem allenfalls noch antiquarisch beschaffbaren Buch von Frau Haarer zusammengefasst abgedruckt – Es kräuseln sich einem die Zehnägel. Wer so sadistisch veranlagt ist und bei seinem Kind eine Persönlcihkeitsstörung herstellen möchte, sollte sich an die perversen Erziehungsratschläge dieser Frau halten!!
Ein Kommentar von Birgit Assel.
„Terrorzwerge“, „kleine Tyrannen“, „kleine Egoisten“. Mit dem Image von Kindern in neueren Erziehungsratgebern und Dokumentarfilmen steht es nicht zum Besten. Im Einklang mit einem sich immer mehr verhärtenden Zeitgeist wird „unterdrückten“ Eltern da oft geraten, mit harten Bandagen gegen ihren Nachwuchs vorzugehen. Ihr natürliches Mitgefühl sollen Erwachsene besser hintanstellen, denn aus den lieben Kleinen soll ja später mal was werden: brave Angestellte und Soldaten zum Beispiel.
Erstaunliches passiert seit kurzem: In den Qualitätsmedien wird ein Dokumentarfilm hochgelobt, der sich „Elternschule“ nennt. Zwei Filmemacher — Jörg Adolph und Ralf Bücheler — haben in einer Gelsenkirchener Kinderklinik gefilmt und es mit ihrem Film bis in die Kinos geschafft!
Im Fokus stehen Eltern, die mit ihren Nerven am Ende sind: Ihre Kinder schreien stundenlang, verweigern das Essen, haben einen Wutanfall nach dem anderen, schlafen nicht, sind aggressiv, hauen und beißen — der blanke Horror! Die Eltern sind am Ende mit ihrer Kraft — sie fühlen sich als Opfer ihrer Kinder, die ihnen das Leben zur Hölle machen …
Der Kinderpsychologe Dietmar Langer hat die Lösung! Er bezeichnet den Säugling als das egoistischste Wesen auf dem Planeten und wenn dem nicht Einhalt geboten wird, stehen die Eltern bald mit dem Rücken zur Wand!
Wow — Johanna Haarer lässt grüßen! Johanna Haarer war eine Lungenfachärztin und hatte profunde Kenntnisse vom Wesen junger Menschen. Sie entwickelte ihre eigene Erziehungstheorie und war eine große Verehrerin von Adolf Hitler. Dieser war begeistert von Frau Haarer und machte so sehr Werbung für sie, dass es nicht lange dauerte und ihr wunderbarer Erziehungsratgeber „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ stand bei allen Eltern, die etwas auf die Erziehung ihrer Kinder gaben, im Bücherschrank!
mehr:
- Tagesdosis 24.10.2018 – Die Untertanen-Macher (Podcast) (Kommentar von Birgit Assel, KenFM, 24.10.2018)
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Anmerkung:
In dem Buch Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen (Amazon-Link, beachte die Kommentare!) von Sabine Bode (Nachwort: Luise Reddemann) sind einige Stellen aus dem allenfalls noch antiquarisch beschaffbaren Buch von Frau Haarer zusammengefasst abgedruckt – Es kräuseln sich einem die Zehnägel. Wer so sadistisch veranlagt ist und bei seinem Kind eine Persönlcihkeitsstörung herstellen möchte, sollte sich an die perversen Erziehungsratschläge dieser Frau halten!!
Ölriese Exxon wegen Falschangaben zum Klimawandel verklagt
Die Yorker Staatsanwaltschaft hat den größten amerikanischen Ölkonzern ExxonMobil wegen angeblicher Falschangaben zum Klimawandel verklagt. Das Unternehmen werde beschuldigt, Investoren über geschäftliche Risiken im Zuge einer strengeren Regulierung aufgrund der Erderwärmung getäuscht zu haben, erklärte Generalstaatsanwältin Barbara Underwood am Mittwoch.
Exxon habe jahrelang Anleger in die Irre geführt, die „Geld und Vertrauen“ in den Konzern investiert hätten, hieß es in der Mitteilung weiter. Exxon reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.
Underwoods Vorgänger Eric Schneiderman hatte bereits vor mehr als drei Jahren Ermittlungen gegen den Ölriesen eingeleitet. Anfang des Jahres hatte schon die Stadt New York Exxon sowie die Branchengrößen BP, Chevron, ConocoPhillips und Shell auf Zahlungen zur Bewältigung des Klimawandels verklagt.
mehr:
- Ölriese Exxon wegen Falschangaben zum Klimawandel verklagt (dpa, FAZ, 24.10.2018)
siehe auch:
- Klimawandel seit 50 Jahren verschleiert (Jutta Blume, Telepolis, 25.05.2016)
Exxon habe jahrelang Anleger in die Irre geführt, die „Geld und Vertrauen“ in den Konzern investiert hätten, hieß es in der Mitteilung weiter. Exxon reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.
Underwoods Vorgänger Eric Schneiderman hatte bereits vor mehr als drei Jahren Ermittlungen gegen den Ölriesen eingeleitet. Anfang des Jahres hatte schon die Stadt New York Exxon sowie die Branchengrößen BP, Chevron, ConocoPhillips und Shell auf Zahlungen zur Bewältigung des Klimawandels verklagt.
mehr:
- Ölriese Exxon wegen Falschangaben zum Klimawandel verklagt (dpa, FAZ, 24.10.2018)
siehe auch:
Gegengutachten wurden diskreditiert, während ExxonMobile und die anderen Firmen ihre Investitionen schon auf die Erwärmung des Klimas eingerichtet haben: […] die Ölplattformen [wurden], dem erwarteten Anstieg des Meeresspiegels während der Nutzungszeit entsprechend, um 2(!) Meter erhöht.
[Valentin Grün, Die Lust an der Lüge – ExxonMobile und das Klima, Pressenza, 02.08.2018]- Der Planet schlägt zurück (David Wallace-Wells, Freitag 29/2017)
- Klimawandel seit 50 Jahren verschleiert (Jutta Blume, Telepolis, 25.05.2016)
Dienstag, 23. Oktober 2018
Deutschland im Herbst 2018
Deutschland im Herbst ist ein Episodenfilm, der sich mit der bundesdeutschen Gesellschaft zur Zeit des RAF-Terrorismus unmittelbar nach dem „Deutschen Herbst“ 1977 auseinandersetzt. Die Arbeit an der Gemeinschaftsproduktion von elf verschiedenen Regisseuren des sogenannten Neuen Deutschen Films – unter ihnen Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und Alexander Kluge– begann bereits Ende 1977; 1978 wurde die Collage aus teils dokumentarischen, teils szenisch erzählenden Episoden erstmals gezeigt.
Die Rahmenhandlung des Films spielt in der Woche nach dem 18. Oktober 1977, der „Todesnacht von Stammheim“, wobei das Staatsbegräbnis für Hanns Martin Schleyer, die Schweigeminuten am Fließband des Daimler-Benz-Werks in Stuttgart, Gespräche mit Arbeitern und die Beerdigung der toten Terroristen von Stammheim gezeigt werden. Andere Episoden zeigen eine junge Geschichtslehrerin, die sich mit den Folgen des Radikalenerlasses konfrontiert sieht, oder beschreiben in kurzen Szenenabfolgen die angespannte, fast hysterische Atmosphäre in der Bevölkerung. Rainer Werner Fassbinder interviewt seine Mutter Liselotte Eder, deren politischen Konformismus er vehement kritisiert. Ein verletzter Mann (Terrorist ?) läutet an der Wohnungstür einer Pianistin und bittet um Hilfe. Man sieht viele Polizeiuniformen, eine Szene mit schwerbewaffneten Zollbeamten an einem deutschen Grenzübergang nach Frankreich, Ausschnitte aus einem Dokumentarfilm über ein Herbstmanöver der Bundeswehr 1977. Volker Schlöndorff spielt sich selbst in einer unter anderem von Heinrich Böll entworfenen Episode als Theaterregisseur, dessen Aufführung der Antigone von Sophokles zensiert wird, weil die Darstellung des antikenStoffes als Aufruf zur Gewalt und zum Terrorismus interpretiert werden könnte.
Schlöndorff, der wie Böll und die anderen Regisseure wegen des Films kritisiert worden war, meinte über seine Arbeit an Deutschland im Herbst:[1]
„Nach so einer Arbeit mit diesem Film, nach den Erfahrungen, die man dabei macht, fragt man sich nicht mehr, warum gibt es sogenannte Terroristen, sondern wie kommt es, daß es nicht viel mehr gibt. Wie kommt es, daß nicht alle um sich schlagen.“
[Deutschland im Herbst, Wikipedia, abgerufen am 23.10.2018 – Hervorhebung von mir]==========
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Ken Jebsen über Wikipedia und Dirk Müller (720p) {4:51}
Tiefighter
Am 22.10.2018 veröffentlicht
Am 22.10.2018 veröffentlicht
uncreative collection – gelöscht
Am 17.10.2018 veröffentlicht
KenFM: https://www.youtube.com/user/wwwKenFMde
Original Video: https://youtu.be/ib_uI6-mT_w
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Schaut bei KenFM vorbei!
Danke fürs vorbeischauen.
Falls euch dieses Video gefallen hat - liked dieses Video und vergesst nicht zu abonnieren!
xOriginal Video: https://youtu.be/ib_uI6-mT_w
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Schaut bei KenFM vorbei!
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siehe auch:
- Selbstbesoffenheit des Mediensystems (Post, 10.10.2018)
- Wikipedia – Lexikon der Lügen (Post, 10.10.2018)
- Desinformation über Desinformationskampagnen (empfehlenswert!) (Post, 10.10.2018)
- Der Chor des Hasses (Post, 09.10.2018)
»Lieber Kollege, die verzweifelte Frau mit dem Veilchen, die Ihnen gegenüber sitzt, mag sehr beeindruckend sein. Sie werden aber nicht umhinkommen, sie irgendwann zu fragen, wie sie’s geschafft hat, ihren Mann so wütend zu machen.«Mein Kommentar:
[Mein Supervisor und Ausbilder während einer Supervision]
Nirgendwo, aber absolut NIRGENDWO habe ich eine Rezension über die Hass-Aufführung, eine Kritik oder einen Kommentar gelesen. Ganz Deutschland suhlt sich in der Betroffenheits-Trance…
… und besser man verbrennt sich nicht die Finger…
Die armen Politiker! 75 Jahre nach dem Wunder von Bern sind sie endlich so wichtig geworden wie Sepp Herberger, der nach der WM-Vorrunde 1954 ebenfalls Drohbriefe erhielt.
Glaubt jemand ernsthaft, Giovanni di Lorenzo würde mit Profi-Fußballern solch einen Bohei veranstalten?
Wir wissen alle, daß das eine bestimmte Sorte von Menschen sind, die sich in ihren Briefen dermaßen entgrenzt ausdrücken.
Wir wissen, daß, wenn jemand nach einem verlorenen Fußballspiel Sepp Herberger oder einem Profi-Fußballer nahelegt, sich eine Kugel in den Kopf zu jagen, der wohl nicht ganz bei Trost ist. Aber jetzt so einen Aufstand mit Krokodilstränen draus zu machen zeigt nicht nur eine fragwürdige Betroffenheitsdemonstration sondern auch eine entlarvende Blindheit.
»Realität wird immer von beiden Seiten hergestellt.«[s.o.]
Wo fragt sich jemand, WESHALB wohl so viele Leute so wütend auf Politiker sind. Mit dem moralischen Zeigefinger zu winken ist ja sowas von billig. Natürlich! Solche Briefe sind fast unerträglich, ich möchte sowas auch nicht geschickt bekommen. Trotzdem muß der Schritt getan und gefragt werden:
Was hat so viele so wütend gemacht?
Es ist wieder die alte Taktik: ausgrenzen statt verstehen. Es ist ja so viel einfacher, Bundestagspräsident Jenninger, Eva Herman oder Thilo Sarazin aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen oder Ken Jebsen, Dirk Pohlmann und Daniele Ganser bei Wikipedia runterzuschreiben als die Büchse der Pandora zu öffnen! Das Verhältnis zwischen Aufgeregtheiten und Verstehen-Wollen verschiebt sich weiter zugunsten der Aufgeregtheiten und der moralischen Zeigefinger…
Das macht’s nicht besser…
Was hat so viele so wütend gemacht?
Es ist wieder die alte Taktik: ausgrenzen statt verstehen. Es ist ja so viel einfacher, Bundestagspräsident Jenninger, Eva Herman oder Thilo Sarazin aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen oder Ken Jebsen, Dirk Pohlmann und Daniele Ganser bei Wikipedia runterzuschreiben als die Büchse der Pandora zu öffnen! Das Verhältnis zwischen Aufgeregtheiten und Verstehen-Wollen verschiebt sich weiter zugunsten der Aufgeregtheiten und der moralischen Zeigefinger…
Das macht’s nicht besser…
100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Über das Gemetzel der weißen Herren.
In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Lettre International“ berichtet der Kulturwissenschaftler Franz Maciejewski über das „Schlachten im Ersten Weltkrieg“ und die politischen Spätfolgen. Hier eine Zusammenfassung des Essays. Von Heiko Flottau.
Im „Großen Krieg der weißen Männer“ (so nannte Arnold Zweig den Ersten Weltkrieg) wurden keine Schlachten geschlagen, in denen eine Armee den Sieg davontrug, Territorien eroberte und den Krieg zu einem schnellen Ende brachte. Im Gegenteil. In dem von Historikern etwas verharmlosend als „Stellungskrieg“ charakterisierten Geschehen wurden, zumindest an der Westfront, Menschen und Tiere über Jahre regelrecht abgeschlachtet, ohne dass ein Ende dieses Gemetzels sichtbar gewesen wäre, das den Krieg zu einem frühen Ende geführt hätte. Dieses eigentlich unvorstellbare Szenario beschreibt einhundert Jahre nach dem von Historikern als „Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts“ bezeichneten Krieg der Kulturwissenschaftler Franz Maciejewski in der Herbstausgabe der europäischen Kulturzeitschrift „Lettre International“.[1]
In der Geschichte industriellen Tötens sei der Erste Weltkrieg die „zweite große Attacke auf das Leben“ gewesen, schreibt der Autor; eine Generation zuvor „wurde in den Union Stockyards, den Schlachthöfen von Chicago, die mechanisierte Massentötung im Stundentakt erstmals in Szene gesetzt, am Vieh“. In den Schützengräben des Ersten Weltkrieges , „Pferche und Unterstände der anderen Art, wiederholte sich das Gemetzel am Menschen. In Ypern, vor Verdun oder an der Somme wurden keine Schlachten geschlagen, es wurde geschlachtet“, schreibt der Autor. Nachdem die weißen Herren jahrhundertelang die Völker in den von ihnen eroberten Ländern, Kolonien genannt, ausgebeutet, erniedrigt und vielfach getötet hatten, „fielen die Herren der weißen, der westlichen Zivilisation nun mit gleicher Brutalität übereinander her – nicht ohne zynische Zwangsrekrutierung von Mitstreitern aus dem Reservoir eben jener unterworfenen Völker“.
mehr:
- 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Über das Gemetzel der weißen Herren. (Heiko Flottau, NachDenkSeiten, 23.10.2018)
[Doku] ZDF History - Der Erste Weltkrieg in Farbe [HD] {41:54}
Im „Großen Krieg der weißen Männer“ (so nannte Arnold Zweig den Ersten Weltkrieg) wurden keine Schlachten geschlagen, in denen eine Armee den Sieg davontrug, Territorien eroberte und den Krieg zu einem schnellen Ende brachte. Im Gegenteil. In dem von Historikern etwas verharmlosend als „Stellungskrieg“ charakterisierten Geschehen wurden, zumindest an der Westfront, Menschen und Tiere über Jahre regelrecht abgeschlachtet, ohne dass ein Ende dieses Gemetzels sichtbar gewesen wäre, das den Krieg zu einem frühen Ende geführt hätte. Dieses eigentlich unvorstellbare Szenario beschreibt einhundert Jahre nach dem von Historikern als „Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts“ bezeichneten Krieg der Kulturwissenschaftler Franz Maciejewski in der Herbstausgabe der europäischen Kulturzeitschrift „Lettre International“.[1]
In der Geschichte industriellen Tötens sei der Erste Weltkrieg die „zweite große Attacke auf das Leben“ gewesen, schreibt der Autor; eine Generation zuvor „wurde in den Union Stockyards, den Schlachthöfen von Chicago, die mechanisierte Massentötung im Stundentakt erstmals in Szene gesetzt, am Vieh“. In den Schützengräben des Ersten Weltkrieges , „Pferche und Unterstände der anderen Art, wiederholte sich das Gemetzel am Menschen. In Ypern, vor Verdun oder an der Somme wurden keine Schlachten geschlagen, es wurde geschlachtet“, schreibt der Autor. Nachdem die weißen Herren jahrhundertelang die Völker in den von ihnen eroberten Ländern, Kolonien genannt, ausgebeutet, erniedrigt und vielfach getötet hatten, „fielen die Herren der weißen, der westlichen Zivilisation nun mit gleicher Brutalität übereinander her – nicht ohne zynische Zwangsrekrutierung von Mitstreitern aus dem Reservoir eben jener unterworfenen Völker“.
mehr:
- 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Über das Gemetzel der weißen Herren. (Heiko Flottau, NachDenkSeiten, 23.10.2018)
[Doku] ZDF History - Der Erste Weltkrieg in Farbe [HD] {41:54}
TheDokuDude
Am 11.11.2012 veröffentlicht
Am 11.11.2012 veröffentlicht
ZDF History - Der Erste Weltkrieg in Farbe
Alle Rechte Legn beim ZDF!
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Montag, 22. Oktober 2018
Giulia Farnese [1474-1524] und Papst Alexander VI.
Giulia Farnese (* 1474 in Canino oder Capodimonte; † 23. März 1524 in Rom), genannt la Bella, war eine der Mätressen des Borgia-Papstes Alexander VI. und Schwester von Papst Paul III.
[Giulia Farnese, Wikipedia, abgerufen am 16.12.2018]==========
Später nutzte die Familie Farnese den Einfluss der langjährigen Mätresse Giulia Farnese auf den Papst, um insbesondere deren Bruder Alessandro Farnese in der kirchlichen Hierarchie aufsteigen zu lassen. Im Alter von 25 Jahren wurde dieser tatsächlich zum Kardinal ernannt. Der beim römischen Volk mit den Ausdrücken „Cardinale Gonella“ („Kardinal Röckchen“) und „Cardinal Fregnese“ („Kardinal Möse“) verhöhnte junge Mann sollte mehr als 30 Jahre später als Paul III. zum mächtigen Papst der Gegenreformation werden. Diesen Aufstieg verdankte Alessandro Farnese vor allem seiner Schwester Giulia, die schon mit 15 Jahren zur Geliebten Rodrigo Borgias wurde, als er noch Kardinal war. Wie der Schreiber der Kurie süffisant anmerkte, nannte der römische Volksmund die römische Schönheit, die sich auch während Alexanders Pontifikat an seiner Seite zeigte, blasphemisch „sponsa christi“ („Braut Christi“).
Die Vielzahl der dem neuen Papst nachgesagten Exzesse rief Kritiker auf den Plan. Ihr prominentester Vertreter wurde schließlich der Dominikaner Girolamo Savonarola in Florenz, der sich anfangs noch um ein gutes Einvernehmen mit Alexander bemühte und keine Bedenken hatte, ihm offiziell zur Hochzeit seiner Tochter Lucrezia zu gratulieren. Er forderte jedoch später sowohl die Absetzung des Papstes wie auch kirchliche Reformen und predigte: „Ihr Kirchenführer, … nachts geht ihr zu euren Konkubinen und morgens zu euren Sakramenten.“ Bei einer späteren Gelegenheit meinte er: „Diese Kirchenführer haben das Gesicht einer Hure, ihr Ruhm schadet der Kirche sehr. Ich sage euch, diese halten nichts vom christlichen Glauben.“
Um Savonarolas Schweigen zu erkaufen, bot ihm Alexander VI. die Kardinalswürde an. Savonarola lehnte ab, woraufhin er exkommuniziert und in der von ihm abgefallenen Stadt Florenz verhaftet, erhängt und verbrannt wurde.
[Alexander VI., Wikipedia, abgerufen am 16.12.2018]==========
Journalist Andreas Englisch | NDR Talk Show | NDR {15:42}
ARD
Am 22.10.2018 veröffentlicht
Am 22.10.2018 veröffentlicht
Seit mehr als 30 Jahren gewährt der Journalist Andreas Englisch Einblicke hinter die Mauern des Vatikans. Nun hat er ein Buch über sein ganz persönliches Rom veröffentlicht.
http://www.ndr.de
http://www.ndr.de
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Vermutliche Darstellung Giulia Farneses auf dem Grabmal Pauls III. [Wikipedia] |
Giulia Farneses Grab ist unbekannt. Dennoch soll sich bis heute ein Abbild von ihr erhalten haben und zwar ausgerechnet im Petersdom in Rom. Als Teil des links vom Hochaltar befindlichen Grabmals des Papstes Paul III., geschaffen vom Bildhauermeister Guglielmo della Porta, glaubten schon Zeitgenossen, eine Statue seiner Schwester, der „Bella Giulia“, zu erkennen.[14] Der Stein sei so lebendig und voll erotischer Ausstrahlung gewesen, dass immer wieder junge Männer vor ihm zu „unsittlichen Handlungen“ hingerissen wurden. Um 1600 ließ daher der Vatikan diese liegende, ursprünglich nackte Figur mit einem Metallhemd aus Blei bekleiden, das sich noch im 18. Jahrhundert gegen ein Trinkgeld entfernen ließ.
[Giulia Farnese, Leben nach dem Tod Papst Alexanders VI., Wikipedia, abgerufen am 17.12.2018]==========
Mätressen Die geheime Macht der Frauen Die Geliebte des Papstes Teil 1/3 {43:10}
S H
Am 05.04.2014 veröffentlicht
Am 05.04.2014 veröffentlicht
siehe auch:
- Die Geliebte des Papstes (ARD, 22.05.2010)
- Die Feiertagslüstlinge (Matthias Heine, Welt, 22.05.2012)
Sphinx ‐ Savonarola ‐ Der schwarze Prophet {51:15}
Lucel Iphring
Am 09.10.2015 veröffentlicht
Am 09.10.2015 veröffentlicht
siehe auch:
- Aristoteles und Phyllis (Wikipedia)
Deutschland im Herbst 2018
Kein eigenständigen Gespräche innerhalb der Bundeswehr mehr mit Abgeordneten
Just zu dem Moment, wo das Verteidigungsministerium von einer Berateraffäre erfasst wird, teilt Ursula von der Leyen (CDU) den Soldaten und Beamten der Bundeswehr mit, dass ihnen eigenständige Kontakte mit Bundestagsabgeordneten untersagt seien.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll den Soldaten und Beamten der Bundeswehr eigenständige Kontakte mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestags untersagt haben, wie aus einem vertraulichen Schreiben des Parlamentsreferates im Verteidigungsministerium an die Mitarbeiter des Ressorts hervorgehe.
Ein Ministeriumssprecher widersprach unterdessen der Darstellung, es bestehe ein Zusammenhang mit strittigen Einsätzen externer Berater im Bundesverteidigungsministerium. Die Mail sei vorher versandt worden. Darin wurden die Angehörigen des Ministeriums aufgefordert, »Gesprächsbitten aus dem parlamentarischen Raum« zunächst an das Parlamentsreferat zu übermitteln.
Es wurde darauf hingewiesen, dass sich diese Pflicht aus der Geschäftsordnung des Ministeriums ergebe: »Für die Teilnahme eines Angehörigen des Ministeriums an einem Gespräch dienstlichen Inhalts mit Abgeordneten« sei »grundsätzlich die Zustimmung des zuständigen Staatssekretärs herbeizuführen«. Das gelte nicht nur für das Ministerium, sondern auch für »nachgeordneten Dienststellen/Ämter«.
Die Geschäftsordnung des Wehrressorts sehe vor, dass Kontakte ins Parlament im voraus angemeldet und erlaubt werden müssen. Die neue Mail will dieses Redeverbot auf die Mitarbeiter nachgeordneter Behörden und Ämter auszuweiten, für welche die Geschäftsordnung nicht unmittelbar gelte. Kein Soldat oder Beamter dürfe demnach mehr ohne Erlaubnis mit einem Abgeordneten sprechen.
mehr:
- Ursula von der Leyen (CDU) erteilt Soldaten Maulkorb (Die Freie Welt, 22.10.2018)
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siehe auch:
- Deutschland im Herbst (Wikipedia)
- Alle Jahre wieder (Lorenz Hemicker, FAZ, 21.10.2018)
- Von der Leyen: Wirbel um angeblichen „Maulkorb“ für Bundeswehr-Mitarbeiter (Lorenz Hemicker, FAZ, 21.10.2018)
Just zu dem Moment, wo das Verteidigungsministerium von einer Berateraffäre erfasst wird, teilt Ursula von der Leyen (CDU) den Soldaten und Beamten der Bundeswehr mit, dass ihnen eigenständige Kontakte mit Bundestagsabgeordneten untersagt seien.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll den Soldaten und Beamten der Bundeswehr eigenständige Kontakte mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestags untersagt haben, wie aus einem vertraulichen Schreiben des Parlamentsreferates im Verteidigungsministerium an die Mitarbeiter des Ressorts hervorgehe.
Ein Ministeriumssprecher widersprach unterdessen der Darstellung, es bestehe ein Zusammenhang mit strittigen Einsätzen externer Berater im Bundesverteidigungsministerium. Die Mail sei vorher versandt worden. Darin wurden die Angehörigen des Ministeriums aufgefordert, »Gesprächsbitten aus dem parlamentarischen Raum« zunächst an das Parlamentsreferat zu übermitteln.
Es wurde darauf hingewiesen, dass sich diese Pflicht aus der Geschäftsordnung des Ministeriums ergebe: »Für die Teilnahme eines Angehörigen des Ministeriums an einem Gespräch dienstlichen Inhalts mit Abgeordneten« sei »grundsätzlich die Zustimmung des zuständigen Staatssekretärs herbeizuführen«. Das gelte nicht nur für das Ministerium, sondern auch für »nachgeordneten Dienststellen/Ämter«.
Die Geschäftsordnung des Wehrressorts sehe vor, dass Kontakte ins Parlament im voraus angemeldet und erlaubt werden müssen. Die neue Mail will dieses Redeverbot auf die Mitarbeiter nachgeordneter Behörden und Ämter auszuweiten, für welche die Geschäftsordnung nicht unmittelbar gelte. Kein Soldat oder Beamter dürfe demnach mehr ohne Erlaubnis mit einem Abgeordneten sprechen.
mehr:
- Ursula von der Leyen (CDU) erteilt Soldaten Maulkorb (Die Freie Welt, 22.10.2018)
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siehe auch:
- Deutschland im Herbst (Wikipedia)
- Alle Jahre wieder (Lorenz Hemicker, FAZ, 21.10.2018)
- Von der Leyen: Wirbel um angeblichen „Maulkorb“ für Bundeswehr-Mitarbeiter (Lorenz Hemicker, FAZ, 21.10.2018)
Hitler und die amerikanischen Eliten
CIA stellt Geheimbericht von 1942 über den großen Diktator online
Falls Guido Knopp Material über seinen bewährten Evergreen sucht, kann er sich nunmehr auch aus dem Online-Archiv des US-Auslandsgeheimdienstes bedienen. Vergangene Woche stellte die CIA, welche das Archiv ihres Vorgängers OSS verwahrt, ein Psychogramm über Adolf Hitler von 1942 ins Netz. Einige Medien berichteten über die Veröffentlichung, streiften allerdings vorwiegend die Boulevardthemen. Offenbar ausgelassen wurde die Frage, warum die CIA das Material überhaupt zurück gehalten hatte, obwohl darin ernsthafte Staatsgeheimnisse gar nicht enthalten sind. Historikern war das Material offenbar bereits seit 2000 zugänglich.
Deutsch-amerikanische Traditionen
Eine Erklärung für die lange Zurückhaltung dürfte in den Interessenkonflikten zu suchen sein, welche die von OSS und CIA repräsentierte US-Elite mit den Nazigrößen plagten. Historiker blenden gerne die in den 1930er Jahren enge Beziehung der rechtskonservativen Wallstreet mit Berlin aus (Blinde Flecken in transatlantischer Loge). Für ihre deutschen Mandanten richtete etwa die New Yorker Anwaltskanzlei des späteren CIA-Direktors Allen Dulles im Waldorf Astoria einen Empfang aus, um den Krieg gegen England angemessen zu feiern, dem man damals auf nur drei Monate schätzte. Noch 1939 zelebrierten 20.000 Mitglieder des Amerikadeutschen Bundes den Aufstieg des Nationalsozialismus, so etwa auf einer Großveranstaltung im Madison Square Garden. Diese Bilder wirken heute so unwirklich wie eine Szene aus der TV-Serie „The Man in the High Castle“.
Dementsprechend pikant war dann auch die Hauptquelle des Geheimdienstberichts, nämlich der deutsch-amerikanische Geschäftsmann Ernst Sedgwick Hanfstaengl. Der US-Bürger mit dem Spitznamen „Putzi“ war einst ein Klassenkamerad des späteren US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt gewesen. Hanfstaengl war mit US-Industriellen bestens verdrahtet und fungierte als Hitlers Auslandspressechef. Der Geschäftsmann hatte Hitler Anfang der 1920er Jahre mitfinanziert, ihn beim „Marsch auf die Feldherrenhalle“ begleitet und sich während der Haft in Landsberg um seinen Schützling gekümmert. Der umtriebige Hanfstaengl hatte sich auch als Komponist verwirklicht.
Nach der „Machtergreifung“ musste Hanfstaengl wegen einer Parteiintrige nach London fliehen, wo er für den eigentlich selbst ultrarechten Milliardär William Randolph Hearst eine Abrechnung mit Nazideutschland verfasste. 1942 erstellte Hanfstaengl für die USA psychologische Profile über NS-Personal und beriet hierzu US-Präsidenten Roosevelt persönlich. Dem OSS half er bei Zersetzungskampagnen, in denen man Hitler bei seinen Soldaten lächerlich machen und die Deutschen zum Aufgeben bewegen wollte. Doch nachdem Hanfstaengl seine Schuldigkeit getan hatte und seine Anwesenheit in Washington zur Presse durchgesickert war, schickte man den US-Bürger 1944 in britische Kriegsgefangenschaft.
mehr:
- Hitlers Torten (Markus Kompa, Telepolis, 22.10.2018)
Wer hat Hitler finanziert? Prof. Antony Sutton hat gründlich nachgeforscht. {9:43}
siehe auch:
- Hitler und das Geld (Post, 14.10.2011)
Falls Guido Knopp Material über seinen bewährten Evergreen sucht, kann er sich nunmehr auch aus dem Online-Archiv des US-Auslandsgeheimdienstes bedienen. Vergangene Woche stellte die CIA, welche das Archiv ihres Vorgängers OSS verwahrt, ein Psychogramm über Adolf Hitler von 1942 ins Netz. Einige Medien berichteten über die Veröffentlichung, streiften allerdings vorwiegend die Boulevardthemen. Offenbar ausgelassen wurde die Frage, warum die CIA das Material überhaupt zurück gehalten hatte, obwohl darin ernsthafte Staatsgeheimnisse gar nicht enthalten sind. Historikern war das Material offenbar bereits seit 2000 zugänglich.
Deutsch-amerikanische Traditionen
Eine Erklärung für die lange Zurückhaltung dürfte in den Interessenkonflikten zu suchen sein, welche die von OSS und CIA repräsentierte US-Elite mit den Nazigrößen plagten. Historiker blenden gerne die in den 1930er Jahren enge Beziehung der rechtskonservativen Wallstreet mit Berlin aus (Blinde Flecken in transatlantischer Loge). Für ihre deutschen Mandanten richtete etwa die New Yorker Anwaltskanzlei des späteren CIA-Direktors Allen Dulles im Waldorf Astoria einen Empfang aus, um den Krieg gegen England angemessen zu feiern, dem man damals auf nur drei Monate schätzte. Noch 1939 zelebrierten 20.000 Mitglieder des Amerikadeutschen Bundes den Aufstieg des Nationalsozialismus, so etwa auf einer Großveranstaltung im Madison Square Garden. Diese Bilder wirken heute so unwirklich wie eine Szene aus der TV-Serie „The Man in the High Castle“.
Dementsprechend pikant war dann auch die Hauptquelle des Geheimdienstberichts, nämlich der deutsch-amerikanische Geschäftsmann Ernst Sedgwick Hanfstaengl. Der US-Bürger mit dem Spitznamen „Putzi“ war einst ein Klassenkamerad des späteren US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt gewesen. Hanfstaengl war mit US-Industriellen bestens verdrahtet und fungierte als Hitlers Auslandspressechef. Der Geschäftsmann hatte Hitler Anfang der 1920er Jahre mitfinanziert, ihn beim „Marsch auf die Feldherrenhalle“ begleitet und sich während der Haft in Landsberg um seinen Schützling gekümmert. Der umtriebige Hanfstaengl hatte sich auch als Komponist verwirklicht.
Nach der „Machtergreifung“ musste Hanfstaengl wegen einer Parteiintrige nach London fliehen, wo er für den eigentlich selbst ultrarechten Milliardär William Randolph Hearst eine Abrechnung mit Nazideutschland verfasste. 1942 erstellte Hanfstaengl für die USA psychologische Profile über NS-Personal und beriet hierzu US-Präsidenten Roosevelt persönlich. Dem OSS half er bei Zersetzungskampagnen, in denen man Hitler bei seinen Soldaten lächerlich machen und die Deutschen zum Aufgeben bewegen wollte. Doch nachdem Hanfstaengl seine Schuldigkeit getan hatte und seine Anwesenheit in Washington zur Presse durchgesickert war, schickte man den US-Bürger 1944 in britische Kriegsgefangenschaft.
mehr:
- Hitlers Torten (Markus Kompa, Telepolis, 22.10.2018)
Wer hat Hitler finanziert? Prof. Antony Sutton hat gründlich nachgeforscht. {9:43}
Veitblog
Am 28.11.2013 veröffentlicht
Am 28.11.2013 veröffentlicht
Einen Teil der Geschichte konnte man in der DDR lernen. Allerdings eben nur einen Teil. Die ganze Geschichte hörte man auch da nicht...
Quelle: http://youtu.be/imTdIPhjgU8
http://www.youtube.com/user/sleepisdeath
http://recentr.com
Quelle: http://youtu.be/imTdIPhjgU8
http://www.youtube.com/user/sleepisdeath
http://recentr.com
siehe auch:
- Hitler und das Geld (Post, 14.10.2011)
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