KenFM
Am 10.10.2020 veröffentlicht
Am 10.10.2020 veröffentlicht
Text u. Links: YouTube
Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
2001 hatte der damalige Außenminister Colin Powell einen Brief an Bustani [Direktor der OPCW] gesandt, in dem er sich bei ihm für seine „sehr eindrucksvolle“ Arbeit bedankte. Im März 2002 jedoch kam Bolton — in seiner Eigenschaft als Staatssekretär für Rüstungskontrolle und Internationale Sicherheit — persönlich in den OPCW-Hauptsitz in Den Haag, um gegenüber dem Chef der Organisation eine Warnung auszusprechen. Und, laut Bustani, hat Bolton kein Blatt vor den Mund genommen. “Cheney will Sie”, sagte Bolton Bustani, sich auf den damaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten [Dick Cheney] beziehend. “Wir können Ihr Führungsstil nicht akzeptieren.”
Laut Bustanis Erinnerungen fuhr Bolton fort: “Sie haben 24 Stunden, um die Organisation zu verlassen, und wenn Sie diese Entscheidung von Washington nicht erfüllen, haben wir Mittel, uns an Ihnen zu rächen.”
Es gab eine Pause.
“Wir wissen, wo Ihre Kinder leben. Sie haben zwei Söhne in New York.”
In 2001, then-Secretary of State Colin Powell had penned a letter to Bustani, thanking him for his “very impressive” work. By March 2002, however, Bolton — then serving as under secretary of state for Arms Control and International Security Affairs — arrived in person at the OPCW headquarters in the Hague to issue a warning to the organization’s chief. And, according to Bustani, Bolton didn’t mince words. “Cheney wants you out,” Bustani recalled Bolton saying, referring to the then-vice president of the United States. “We can’t accept your management style.”
Bolton continued, according to Bustani’s recollections: “You have 24 hours to leave the organization, and if you don’t comply with this decision by Washington, we have ways to retaliate against you.”
There was a pause.
“We know where your kids live. You have two sons in New York.”
[“WE KNOW WHERE YOUR KIDS LIVE”: HOW JOHN BOLTON ONCE THREATENED AN INTERNATIONAL OFFICIAL, Mehdi Hasan, The Intercept, 29.03.2018 – Übersetzung von mir]
x
In der 36. Kalenderwoche wurden laut RKI 290 Patienten mit positivem Covid-19-Test in ein Krankenhaus eingewiesen. Vor vier Wochen waren es noch 322, im April betrug der Wert noch bis zu 6.029 Patienten pro Woche. Die Zahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten liegt mit zurzeit 226 (davon werden 130 künstlich beatmet) sogar unwesentlich unter dem Wert von vor vier Wochen (227) – im April waren es bis zu 2.922. Gegenüber den Höchstwerten aus dem April bedeutet dies einen Rückgang von 92,3%.
In unserem letzten Artikel zum Thema vor vier Wochen sind wir bereits ausführlich auf den Erklärungsansatz eingegangen, dass die Altersverteilung der Infizierten der wohl wichtigste Faktor für die massive Abnahme der schweren und tödlichen Krankheitsverläufe ist. In allen hier untersuchten Ländern liegt das Durchschnittsalter der Verstorbenen über 80 Jahren und in allen Ländern waren sowohl bei den wenigen jüngeren als auch bei den vielen älteren Todesopfern meist mehrere einschlägige Vorerkrankungen zu beobachten. So machen die unter 60-Jährigen in Spanien beispielsweise nur 6% der Todesopfer aus, während zwei Drittel der Todesopfer älter als 80 Jahre waren. Diese Altersverschiebung setzt sich auch bei den schweren Verlaufsformen fort. Obgleich nur jeder zwanzigste spanische Infizierte über 80 Jahre alt ist, zählt fast jeder vierte hospitalisierte Patient zu dieser Altersgruppe. Dennoch erklären die Faktoren Alter und Vorerkrankungen alleine nicht, warum in allen europäischen Ländern im Frühjahr vor allem so viele alte und vorerkrankte Menschen gestorben sind und die Todeszahlen auch in diesen „Risikogruppen“ aktuell stark rückläufig sind.
[Jens Berger, Covid-19 – ein europaweiter Zahlenvergleich zeigt, wie unbegründet und manipulativ der derzeitige Alarmismus ist, NachDenkSeiten, 09.09.2020]
3. Prof. Sucharit Bhakdi präsentiert die Stanford-Studie von Prof. Ioannidis:
Aussage Ioannidis:
Von 10.000 Deutschen 80plus sterben 2 Corona-assoziiert. (Keine Differenzierung ob »mit« oder »an«!)
Um die Ioannidis-Zahl auf die gleiche Größenordnung zu bringen wie die Schiffmann-Berechnung (pro 100.000):
Von 100.000 Deutschen 80plus sterben 20 Corona-assoziiert.
Durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland: 81 Jahre
[Coronahypnosetag 91: Die Tagesschau steigt in die Orgie ein!, Post, 30.04.2020]
Gebetsmühlenartig wird mal wieder auf allen Kanälen die gleiche Propaganda verbreitet. Die bösen partygeilen Jugendlichen. Klar, es muss halt einen Sündenbock geben. Nur den Beweis dafür, dass Partys auch nur ansatzweise etwas mit dem jetzigen Anstieg der Positiv getesteten zu tun hat, den bleibt man schuldig. Und die Bulletins vom RKI sagen auch was anderes aus. Dafür hat man jetzt aber entdeckt, dass die Zahl der Tests sich erhöht hat. Seit dem Sommer hat man mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt, dass die Zunahme posiitver Testergebnisse ausschließlich auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen war. Jetzt, wo jahreszeitlich bedingt auch wieder die wirklichen Krankheitsfälle ansteigen, da wird es plötzlich zum Thema. Aber nur, um im gleichen Atemzug mit dem Argument der gestiegenen Einweisungen in Krankenhäuser die These gleich zu "entkräften". Dass vorher 3 Monate die Zahl der behandlungsbedürftigen Infektionen konstant war, obwohl die Zahl der positiv getesteten sich vervielfacht hat, dies wurde wenn überhaupt nur am Rande erwähnt. Weil es halt nicht zur "Haltung" passt.
Charaktertest? So in Wort aus dem Mund eines Berufslügners hat einen gewissen Beigeschmack.
[Naturzucker, Partys, Feiern und jugendlicher Leichtsinn, Kommentar zum TP-Artikel, 09.10.2020 21:58]
Höchster Wert seit April: 2828 neue Corona-Fälle in Deutschland
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist erneut auf einen Spitzenwert gestiegen: Das Robert Koch-Institut meldet 2828 neue Fälle an einem Tag – so viele wie seit April nicht. Auch die Zahl der Patienten auf Intensivstationen wächst.
In Deutschland hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus den bislang höchsten Wert seit der zweiten Aprilhälfte erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 2828 neue Corona-Fälle, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen noch einmal höher als am Freitagmorgen, als mit 2673 Neuinfektionen innerhalb eines Tages der zuvor geltende Höchstwert seit der zweiten Aprilhälfte gemeldet worden war.
Enttäuschung wird allgemein und spontan als etwas Negatives empfunden, als eine Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist, als ein Wermutstropfen im ohnehin schon bitteren Leben. Die Sprache ist anderer Meinung. Denn »ent-« ist ein Privativ, wie man das nennt – wer seine Kleider ablegt, ent-kleidet sich, wer den Mut verliert, ist ent- mutigt, und Kirschen ent-kernen wird, bevor wir Marmelade daraus machen – , und gerade dies sollte uns im Falle der »Enttäuschung« doch eher trösten. Was hat der Enttäuschte denn zu beklagen? Daß er einer holden Täuschung erlegen war und nun die Dinge etwas klarer und wahrheitsnäher sieht? Genau da scheint jedoch die Schwierigkeit zu liegen...: »Es ist manchmal schwer, jemanden zu enttäuschen, weil er Illusionen braucht.« Man täuscht sich eben nur allzu gern über Tatsachen hinweg, will also dann folgerichtig nicht ent-täuscht werden, ist es aber gerade deshalb immer wieder ... und klagt. Der Enttäuschte, sagt die Sprache, ist um eine Täuschung ärmer, um eine Wahrheit reicher. Wer wollte da klagen?
[aus Legros, Was die Wörter erzählen]
x
x777377717772[xxx, ]
Die Zahlen der Corona-Pandemie in Deutschland steigen laut RKI seit Ende Juli konstant an.
Anfang Oktober erreichen die Fallzahlen wieder häufiger wieder das Niveau von April
Berlin entwickelt sich zu einem der Hotspots in der Bundesrepublik
Wie also ist das weitere Vorgehen in der Krise gegen das Coronavirus?
Hier gibt es die aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch, 07.10.2020
Die Fallzahlen in Deutschland, Europa und der Welt ändern sich täglich. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und die US-amerikanische Johns-Hopkins-University (JHU) veröffentlichen jeden Tag die neuen Coronazahlen und vermelden den aktuellen Stand an Neuinfektionen, Infizierten, Toten und Genesenen. Je nach Entwicklung werden in den betroffenen Ländern und einzelnen Regionen der Ländern entsprechende Maßnahmen getroffen - und die Coronaregeln verschärft oder gelockert.
[Tobias Knaack, Chris Wille, RKI Zahlen Corona heute News zu neuen Fallzahlen in Deutschland am Mittwoch - Aktuelle Neuinfektionen – 07.10.2020, swp.de, 07.10.2020]