Freitag, 26. Oktober 2018

Aus aktuellem Anlaß: »keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down.«

Lord Hastings Lionel Ismay was NATO’s first Secretary General, a position he was initially reluctant to accept. By the end of his tenure however, Ismay had become the biggest advocate for the organisation he famously said was created to “keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down.”
mehr:
- Lord Ismay (NATO – Declassified)

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Hastings Lionel Ismay, 1. Baron Ismay KGGCBCHDSO (* 21. Juni 1887 in Naini TalUttar PradeshIndien; † 17. Dezember1965 in BroadwayWorcestershire) war ein britischer PolitikerDiplomat und General.
Nach einer Ausbildung in Charterhouse und Sandhurst trat Ismay 1905 seinen Dienst in der britischen Armee an. Er diente danach in Indien und Somaliland, wo er den Aufstand der Derwische unter Mohammed Abdullah Hassan bekämpfte.
1926 wurde Ismay, der mittlerweile den Generalmajorsrang erreicht hatte, in das Committee of Imperial Defence („Komitee für Reichsverteidigung“) aufgenommen. Von 1931 bis 1933 arbeitete er im Stab des Vizekönigs von Indien Freeman Freeman-Thomas, 1. Marquess of Willingdon. Von 1933 bis 1940 übte er zahlreiche hohe Ämter im War Office aus, zuletzt (ab 1938) war er Staatssekretär des Committee of Imperial Defence. Ab Mai 1940 diente er als persönlicher Stabschef des Premierministers Winston Churchill (in dessen Rolle als Verteidigungsminister) und begleitete ihn auf zahlreichen Reisen ins Kriegsgebiet und zu Konferenzen. 1946 schied er im Rang eines Generals aus der Armee aus und wurde Stabschef des damaligen Vizekönigs von Indien Lord Mountbatten. Im Januar 1947 wurde er als Baron Ismay, of Wormington in the County of Gloucester,[1] in den erblichen Adelsstand erhoben. Vom 28. Oktober 1951 bis 12. März 1952 war er Minister für Commonwealth-Angelegenheiten im zweiten Kabinett Churchill, von 1952 bis 1957 erster NATO-Generalsekretär. Auf Ismay geht die Äußerung hinsichtlich der Funktion der NATO für Europa „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“ zurück, die sich zu einer verbreiteten Kurzcharakteristik für die Allianz entwickelte.[2][3] 1960 wurden seine Memoiren veröffentlicht.
Ismay war maßgeblich an der Planung von Operation Unthinkable, einem zu Ende des Zweiten Weltkrieges von Winston Churchill in Auftrag gegebenen Angriffsplan gegen die Sowjetunion, beteiligt.[4]
[Hastings Ismay, 1. Baron Ismay, Wikipedia, abgerufen am 26.10.2018]
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siehe auch:
- Who Needs NATO? (Geoffrey Wheatcroft, NYT, 15.06.2011)
- With No Clear Mission, NATO Has Little Power (Daniel Schorr, National Public Radio, 01.04.2009)

Frankreich: Lehrer, die der Gewalt von Schülern ausgesetzt sind

… und von ihren Vorgesetzten aus Karrieregründen im Stich gelassen werden. Ein Fall außergewöhnlicher Aggressivität eines Schülers gegen eine Lehrerin führt zu einer Welle der Empörung

Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer steckt in einer Bredouille. Ihm setzt die Diskussion über Gewalt gegen Lehrer zu. Nun ist das Thema an sich nicht neu; dass sich Schüler gegen Lehrer aggressiv verhalten, ist seit langer Zeit ein Problem. Aber die Diskussion in Frankreich wurde durch einen Vorfall ausgelöst, der ein extremes Beispiel von Aggression dokumentiert.

Der Vorfall wurde auf Video aufgenommen wurde und fand in sozialen Netzwerken rasch große Aufmerksamkeit. Es zeigt einen Schüler, der seine Lehrerin in der Haltung eines "Gangsta" mit einer Pistole bedroht, die er auf die Schläfe der Lehrerin richtet. Sie sollte einen Eintrag im Klassenbuch korrigieren - von "abwesend" zu "anwesend". Der 16-jährige Schüler war angeblich ein notorischer Zuspätkommer. Auf dem Video ist Lachen über die Aktion zu hören.

mehr:
- Frankreich: Lehrer, die der Gewalt von Schülern ausgesetzt sind (Thomas Pany, Telepolis, 26.10.2018)

siehe auch:
- Wie wird eine öffentliche Debatte verhindert? – Das Vier-Phasen-Modell (Post, 07.09.2017)

Alternative Mathematik | Kurzfilm {9:06}

Ideaman
Am 19.09.2017 veröffentlicht 
Eine engagierte Mathelehrerin wird vom post-faktischen Amerika überrumpelt.

Modern Educayshun {7:20}

Neel Kolhatkar
Am 09.11.2015 veröffentlicht 
The follow up to #Equality, Modern Educayshun delves into the potential dangers of a hypersensitive culture bred by social media and political correctness.
Written and Directed by Neel Kolhatkar
Instagram & Twitter @neelkolhatkar
Produced by Conceptional Media - https://www.facebook.com/Conceptional...
Assistant Director Adam Krowitz
Cast
Neel Kolhatkar
Cait Burley (Insta cait.bonnie)
Caspar Hardaker
Romy Bartz
Jonathan Lo
Jess Sobanski

Challenger Katastrophe Doku {1:40:51}

Jopex90
Am 28.12.2014 veröffentlicht 
Interessante Doku über das Unglück der STS-51-L

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1986 wurde er in die Untersuchungskommission zur Challenger-Katastrophe (Rogers-Kommission) berufen. Bekannt wurde sein öffentlicher Auftritt, in dem er die Folgen von Frost an den Dichtringen der Feststoff-Treibstofftanks mit einem Glas Eiswasser vorführte. Sein von der Mehrheit abweichender Bericht äußerte sich kritisch zur bürokratischen Organisation der NASA. Nur gegen Widerstand wurde sein Minderheitsbericht dem offiziellen als Anhang beigefügt. Feynman hatte gedroht, im Fall der Nichtberücksichtigung seiner Standpunkte öffentlichkeitswirksam aus der Kommission auszutreten. Sein Bericht endete mit der sarkastischen bzw. für die NASA-Verantwortlichen vernichtenden Feststellung: “For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for nature cannot be fooled.” (deutsch etwa „Für eine erfolgreiche Technologie muss die Realität Vorrang gegenüber der Öffentlichkeitsarbeit haben, denn die Natur lässt sich nicht zum Narren halten.“)[14]
[Richard Feynman, Biografie, Wikipedia, abgerufen am 1.11.2018, Hervorhebung von mir]
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Russophobie und Weltmachtstreben: Angst – Aufrüsten – Angst – Aufrüsten – Angst …

Niemand kann uns also vorhalten, dass wir bei Cicero den russischen Präsidenten in den vergangenen Monaten für sein Vorgehen auf der Krim und in der Ostukraine nicht angemessen hart kritisiert hätten. [Wladimir Putin: Skrupellos und geschickt, Christoph Schwennicke, Cicero, 17.12.2015] 
Zwischenbemerkung von mir:
In welcher inneren Welt befindet sich jemand, der so etwas schreibt?


„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“ [Edward Bernays, Theoretische GrundlagenWikipedia, abgerufen am 17.12.2015]



Unser negatives Russland-Bild ist einseitig und zu einfach (Post, 03.10.2018)
Dauerbrenner »Krim-Annexion« (Post, 21.06.2018)
Putins Wiederwahl und die Medien (Post, 19.03.2018)
Raketenabschußbasen sind schlecht, wenn die anderen sie installieren (Post, 08.02.2018)
Chefredakteurin von Sputnik und RT: „Ihr habt uns über Nacht verloren“ (Post, 10.01.2018)
Leise rieselt der Propagandaschnee: Wir haben mal wieder Grund zur Sorge! (Post, 25.12.2017)
Russland, westliche Krämerseelen und die Illusion der Informiertheit: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen können es nicht… (Post, 17.12.2017)
Medienkrieg: USA vs. Russland – die nächste Stufe (Post, 04.12.2017)
- USA und Russland im Medienkrieg (Post, 30.11.2017)
Russland soll mal wieder… – ein Verdacht jagt den nächsten (Post, 24.11.2017)
- Die Sprache und das Böse: Manöver ängstigen nur, wenn die anderen sie abhalten! (Post, 09.11.2017)
- Der neue kalte Krieg: »Der Zweck der NATO-Aufrüstung ist Frieden und nicht Krieg« (Post, 10.10.2017)
Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)
Feindbild Putin: Russland übt den Krieg drei Mal so oft wie die Nato (Post, 23.08.2017)
- Angst als Propaganda-Instrument: Böse ist ein Manöver, wenn die anderen üben! (Post, 13.08.2017)
»Der Westen ignoriert, daß die Russen in ständiger Kriegsangst leben« (Post, 13.06.2017)
Putin zu westlichen Dauerverdächtigungen – "Habt ihr alle euren Verstand verloren?" (Post, 05.06.2017)
- Die antirussische Sprache des westlichen Medien-Mainstreams (Post, 24.04.2017)
- Sprache, Narrative und Empfindlichkeiten im Konflikt mit Russland (Post, 24.04.2017)
- Die US-Panzer kehren zurück (Post, 05.01.2017)
- Ein ungläubiger Donald und ein ehemaliger CIA-Analyst (Post, 02.01.2017)
- Russland: Das sind die Bösen! (Post, 30.12.2016)
Transatlantische Russophobie: Nach Krim-Annexion, Luftraumverletzungen und geheimnisvollen U-Booten jetzt Cyberwar (Post, 13.12.2016)
- Deutsch-russische Kommunikationsprobleme (Post, 09.12.2016)
- Stationierung von US-Marines in Norwegen (Post, 28.10.2016)
Was US-Stiftungen in Russland fördern (Friedrich Homann, Telepolis, 11.10.2016)
- NGOs im Great Game… Das National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- Lügenpresse Teil 2 – Wie es dazu kam, dass es plötzlich nur noch ein einziges Märchen gab (Post, 16.02.2016)
ARD: Programmbeschwerde wegen unvollständiger Berichterstattung über den Syrienkrieg seitens Tagesschau/Tagesthemen zw. 1.2.16 und 8.2.16 (Propagandaschau, 15.02.2016)
Es geht nicht um Wahrheit, es geht nicht um Moral, es geht um Zeitvorsprung (Post, 27.12.2015)
- unsere Leitmedien: die tendenziöse Darstellung der Moskauer Wirtschaftsleistung (Post, 20.12.2015)
- Falscher Einsatzbefehl während der Kubakrise: ein weiterer Fall eines Beinahe-Atomkriegs aus Versehen (Post, 30.10.2015)
- Ukraine-Krise: Was die Russlandversteher nicht verstehen (Post, 19.10.2015)
- Westen soll 2012 russischen Syrien-Friedensplan ohne Assad ignoriert haben (Post, 14.10.2015)
- Marschflugkörper – Es ist nur gefährlich, wenn’s die anderen tun (Post, 14.10.2015)
- Putin im Interview: „Bei uns gibt es keine Obsession, dass Russland eine Supermacht sein muss" (Post, 04.10.2015)
- Heute vor 60 Jahren – 13. September 1955: Adenauer verkündet Rückkehr von Kriegsgefangenen (Post, 13.09.2015)
Russische Homophobie und deutsche Lösungen (Post, 30.08.2015)
Mit dem Schlimmsten rechnen (Post, 30.08.2015)
NATO-Osterweiterung - ein gebrochenes Versprechen (Post, 29.08.2015)
- Größtes NATO-Manöver seit 25 Jahren: Putin ist der Böse, und die Maschinerie läuft… (Post, 22.08.2015)
Putin und die USA: unpassende »Umtriebe«, FARA und die NGOs (Post, 17.08.2015)
Mehr Offizielle finden den Mut zur Wahrheit (Post, 13.08.2015)
MH17: Blame Game (Post, 27.07.2015)
Nazis, NATO und die "Farbenrevolutionen" (Post, 26.07.2015)
Der Terrorismus der westlichen Welt (Post, 26.07.2015)
NATO gegen Russland – Brzezinski gibt zu: Es herrscht Kalter Krieg (Post, 02.07.2015)
Siemoniak: "Die Periode des Friedens in Europa ist Vergangenheit" (Post, 19.06.2015)
Der »Freie Westen« dreht nochmal ein bißchen an der Schraube (Post, 17.06.2015)
Wladimir Putin: Der Westen führt einen Vernichtungskrieg gegen Russland (Post, 09.06.2015)
Wieder MH-17 und wieder: Nebelbomben gegen Russland (Post, 07.06.2015)
- Ex-Kanzler kritisieren G7-Gipfel ohne Russland (Post, 03.06.2015)
Täuschung - Die Methode Reagan, Ressourcenkriege und medial vermittelte Feindbilder (14.05.2015)
Heute vor 55 Jahren – 24. Juli 1959: Nixon und Chruschtschow führen »Küchendebatte« (10.05.2015)
Will weder Kiew noch Moskau den Donbass? (08.05.2015)
Nato reaktiviert das Rote Telefon für Ernstfall (03.05.2015)
Fiese Finten der ARD (II) (Volker Bräutigam, Ossietzky 2/2015)
NSU und Nemzow – keine Parallelen (Post, 24.03.2015)
AlterMann weiß, wo Putin war (Post, 24.03.2015)
Krieg beginnt in den Köpfen (Post, 23.03.2015)
Zar Wladimir I. - Was will Putin wirklich? – Deregulierte Wrestling-Show statt sachlicher Diskussion (Post, 04.03.2015)
Die nächste Eskalation im Wirtschaftskrieg: Putin ruiniert die französischen Dessous-Macher (Post, 03.03.2015)
Keine Propaganda: Noch ein U-Boot! Oh Gott! (Post, 11.12.2014)
Die nächste Zutat zur Propaganda-Suppe: Scharfe US-Resolution gegen Russland (Post, 10.12.2014)
Von Putinverstehern und Journalistenverstehern (Post, 19.11.2014)
Tagesschau sachlich und objektiv: »Putin, einsam und verlassen« (Post, 19.11.2014)
ARD/Ukraine-Lügen: Vom Brok zum Gärtner (Julie, Politik im Spiegel, 18.11.2014)
Publizist Volker Bräutigam erhebt beim Rundfunkrat Beschwerde (Post, 06.11.2014)
Ukraine-Berichterstattung: Fehlschüsse der ARD (Ursula Scheer, FAZ, 03.10.2014)
Was der Presserat empfiehlt, ist dem „Spiegel“ egal (Blog Stefan Niggemeier, 29.09.2014)
ZDF zerreißt Ukraine-Berichterstattung (Julian K., Freitag-Community, 24.09.2014)
Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik (Malte Daniljuk, Telepolis, 18.09.2014)
ARD-Ukraineberichterstattung: Mangelhaft, Einseitig, Tendenziös (Fabian Köhler, neues deutschland, 18.09.2014)
Richter gegen Chefredakteur 5:0 (Post, 15.05.2014)
US-Medien verschärfen Propaganda gegen Russland (World Socialist Website, 05.03.2014)

Eine kurze Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika {3:12}

burly1988
Am 08.04.2009 veröffentlicht 
Micheal Moore's Film "Bowling for Columbine" enthält die zusammenfassung der kleinen Geschichte von Amerika. Diese Animierte Version erzählt in kurzer Zeit alles was man wissen muss. Warum die Amerikaner alle Waffen tragen, warum sie immer Angst haben und warum es den Ku-Klux-Klan gibt. Eine sehr schöne, lustige Geschichte....

Und wenn alle Indianer in Reservate verfrachtet und mit Alk aufgefüllt sind, sucht man sich einen Außenfeind. Seit 9/11 gibt’s da ja genug von.
Und wenn das auch nicht mehr zieht:
- USA – Es funktioniert immer: Die am Ende der Nahrungskette werden gegeneinander aufgehetzt (Post, 27.10.2018)


Donnerstag, 25. Oktober 2018

Zwischen meinen Wänden (Vorsicht: Werbung!)

Ich danke dir: Ich bin ein Kind geblieben,
Ward äußerlich auch meine Schwarte rauh.
Zu viele Sachen weiß ich zu genau
Und lernte mehr und mehr die Wände lieben.
Doch zwischen Wänden, wenn die Fantasie
Ein kleines Glück so glücklich zu erfassen
Imstande ist, daß wir uns sagen: Nie
Uns selber lieben! Nie das andre hassen!
Nur einsam sein! – –
Spricht oft mein Innerstes zu solcher Weisheit: Nein!
Denn all mein Sinnen lauscht, ob fremde Hände
Jetzt etwa klopfen werden an mein einsam Wände,
Und wenn's geschähe, rief es laut: Herein!!!
aus:
Joachim Ringelnatz
Die Gedichte
Ringelnatz: Alle Gedichte in einem Band. Nur bei Zweitausendeins  1.003 Seiten. Nur 9,99 €. „Die wohl vollständigste Sammlung“ (WAZ). Sie enthält die von Ringelnatz selbst herausgegebenen Gedichtbände (Kuttel Daddeldu, Turngedichte, Kasperle-Verse u.a.) sowie alle verstreut veröffentlichten Gedichte in originaler Orthografie und Interpunktion. „Seine aufrührerischen Kindergedichte lassen Pippi Langstrumpf wie ein braves Mädchen aussehen und im Vergleich zu seinen schrägsten Versen, die ihm wohl der Teufel Alkohol diktiert hat, wirken die Gedichte von Bukowski geradezu stocknüchtern“ (Badische Neueste Nachrichten). 1.002 Seiten. Fester Einband. Haffmans Verlag. Nur bei Zweitausendeins.


Die NATO, die nukleare Gefahr und der Frieden

Im Streit um den Vertrag über die Verschrottung vom Land aus startender nuklearer Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) steigert Donald Trump erneut die internationalen Spannungen im Zusammenhang mit der Atomkriegsgefahr, indem er mit einem noch weiteren Ausbau des US-Atomwaffenarsenals droht. Er warnt Russland und auch China, und er verband das mit seiner Kritik, Russland verstoße gegen den INF-Vertrag von 1987, worauf die USA reagieren würden. Der US-„Sicherheits“berater Bolton sagte am Abend des 22.10.2018 im Anschluss an Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen Patruschew und vor einem von ihm erwarteten Gespräch mit Präsident Putin in Moskau, die US-Regierung habe das weitere Vorgehen noch nicht abschließend entschieden.

Eine Aufkündigung des INF-Vertrages zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA ist nur dann nach Artikel XV der deutschen Fassung des Vertrages statthaft, wenn eine der Seiten dafür triftige Gründe vorlegt. (1)

Die US-Regierung behauptet, ohne einen Beleg dafür vorzulegen, dass die russische Seite sich nahe ihrer Westgrenze Marschflugkörper zulege, die dem Verbot des Vertrages widersprechen, der derartige Systeme mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 km als unzulässig bezeichnet.

Russland hingegen kritisiert seit längerem die in Osteuropa stationierten US-Systeme zur Raketenabwehr, die sich allzuleicht in Offensivwaffen umrüsten lassen, als Verstoß der westlichen Seite gegen den Vertrag. Die Drohung, den INF-Vertrag — einer der wichtigsten Abrüstungsverträge überhaupt — der zur Verschrottung von 2962 nuklearen Kurz- und Mittelstreckenraketen führte, aufzukündigen, geht aktuell von der US-Regierung aus. Der deutsche Außenminister Maas distanziert sich bei gleichzeitiger inhaltlicher Unterstützung von D. Trumps Begründung von dessen Beschluss: „Das Ende des INF-Vertrags wäre ein schwerer Schlag für die europäische Sicherheitsarchitektur. Wir dürfen aber nicht vergessen: Es gibt seit Jahren Vorwürfe, dass Russland seinerseits den Vertrag verletzt. Bis heute haben wir darauf keine überzeugende Antwort. Insofern ist die amerikanische Frustration nicht unbegründet“. (2)

mehr:
- Die NATO, die nukleare Gefahr und der Frieden (Bernhard Trautvetter, KenFM, 25.10.2018)
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Vor 900 Jahren – ab 1100: Dreifelderwirtschaft

Fortschritt im Mittelalter

Bauern beim Säen und Eggen mit zwei
Zugpferden im Kummet,
Illustration des Monats September in einem
Stundenbuch, Buchmalerei, um 1520-30
Das Hochmittelalter begann mit einer Revolution in der Landwirtschaft, die um 1100 ganz Europa erfasste. In Antike und Frühmittelalter hatte die Zweifelderwirtschaft vorgeherrscht, bei der jeweils die Hälfte der Ackerfläche brachlag. Technische Neuerungen und der Einsatz des Pferdes als Zugtier machten nun die Dreifelderwirtschaft möglich, bei der die Anbaufläche dreigeteilt wurde. Jedes Drittel lag ein Jahr lang brach und wurde in dieser Zeit als natürliche Weide genutzt. 

Im Herbst wurde gepflügt und Wintergetreide ausgesät, das im folgenden Spätsommer geerntet wurde. Nach nochmaligem Pflügen und Bodenpflege säte man im kommenden Frühjahr Sommergetreide, das im Spätsommer desselben Jahres reif wurde. Nach der Ernte wurde die Fläche für ein Jahr bis zum Herbst des Folgejahres sich selbst überlassen oder unkrautfrei gehalten (»Schwarzbrache«). Als Dreizellenwirtschaft bezeichnet man die Dreifelder-Einteilung der gesamten Anbaufläche einer Dorfgemeinschaft. Die deutlich höheren Erträge der Dreifelderwirtschaft ließen bald auch die Bevölkerungszahlen wachsen. 
Dreifelderwirtschaft 
  • Eiserner Radpflug tritt an die Stelle des hölzernen Hakenpflugs 
  • Pferd ersetzt den Ochsen als Zugtier 
  • Kummet (gepolsterter Ring um den Hals) erlaubt die Nutzung der vollen Zugtierkraft.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018

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Antike (von lateinisch antiquus „alt, altertümlich, altehrwürdig“) bezeichnet eine Epoche im Mittelmeerraum, die etwa von 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. reicht, wobei der Beginn teilweise noch deutlich früher angesetzt wird. Die Antike unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen. Sie umfasst die Geschichte des antiken Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs. Insbesondere das Römische Reich vereinte den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell.
In einem erweiterten Sinne umfasst die Antike auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen ÄgyptensMesopotamiensAssyriensPersiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt. Der größere Zeitraum von etwa 3500 v. Chr. bis zum Ende der Antike wird bevorzugt als Altertum bezeichnet. Die darauffolgende Epoche ist das Mittelalter (mit einem breiten, regional unterschiedlichem Übergangszeitraum, siehe Spätantike und Frühmittelalter).
[Antike, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also etwa die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt.
Im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter zerbrach die politische und kulturelle Einheit des durch die griechisch-römische Antike geprägten Mittelmeerraums. Während das Byzantinische Reich im Osten intakt blieb, ging das Westreich 476 unter. Es bildeten sich neue Reiche innerhalb (wie das Frankenreich, das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel und die Reiche der Angelsachsen in Britannien) und außerhalb (wie die Herrschaften der Slawen in Ost- und Südosteuropa und die neuen Reichsbildungen in Skandinavien) des ehemaligen weströmischen Reichs. Bevölkert waren diese Reiche von der ansässigen romanisierten Bevölkerung und in der Völkerwanderungszeit eingewanderten Gruppen (germanische Stämme und Slawen).
Während der antike Kernraum bereits christlich geprägt war, wurden im Mittelalter die übrigen, paganen (heidnischen) Gebiete Europas christianisiert. Im Frühmittelalter bildete sich im Wesentlichen die politische Grundordnung späterer Zeiten heraus. Das anschließende Hochmittelalter war gekennzeichnet durch den Aufschwung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Im Spätmittelalter erfolgte der langsame Übergang in die Frühe Neuzeit.
Mit dem Islam entstand im 7. Jahrhundert eine neue Religion, die sich infolge der arabischen Eroberungen in West- und Mittelasien, Nordafrika und auch in Teilen Südeuropas ausbreitete, bevor christliche Herrscher die Rückeroberung in Spanien (Reconquista) und Süditalien/Sizilien einleiteten. In Südosteuropa hingegen drangen seit dem späten 14. Jahrhundert die Osmanen weiter vor.Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus. Grundzüge dieser Zeit waren eine nach Ständengeordnete Gesellschaft, ein durch das Christentum bestimmtes Weltbild, eine christlich geprägte Wissenschaft und LiteraturArchitekturKunst und Kultur sowie Latein als gemeinsame, übergreifende Bildungssprache. Nach dem Großen Schisma von 1054 strebte sowohl die katholische Kirche als auch die orthodoxe Kirche die Einheit des Christentums unter ihrem Dach an. Diese Bemühungen scheiterten jedoch.
Von großer Bedeutung für das „christliche“ Europa waren die Juden. Auf Grund des Zinsverbots der katholischen Kirche waren den Christen Geldgeschäfte verboten, nicht aber den andersgläubigen Juden. Sie waren Schutzbefohlene der Landesherren und wurden als Minderheit nur widerwillig geduldet. Aufgrund des Antijudaismus im Mittelalter waren sie Opfer von Judenpogromen und Vertreibungen.
[Mittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Als Spätmittelalter wird der Zeitraum der europäischen Geschichte von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts bezeichnet (also ca. 1250 bis 1500). Sie stellt die Endphase des Mittelalters dar, auf welche die Frühe Neuzeit folgt.
Eine generelle zeitliche Eingrenzung des Übergangs vom Spätmittelalter in die Renaissance ist nicht möglich, da letztere wesentlich aus der kulturphilosophischen und kunstgeschichtlichen Entwicklung heraus definiert ist. Je nachdem, wie offen die jeweiligen Gelehrten und Mäzene in den europäischen Kulturzentren der neuen Entwicklung gegenüberstanden, breitete sich die Renaissance in den europäischen Regionen unterschiedlich schnell aus.
Das Spätmittelalter wurde in der älteren Forschung aufgrund von bestimmten Erscheinungen in Kunst und Kultur, Agrarproblemen sowie politischen Veränderungen im römisch-deutschen Reich oft als Krisenzeit betrachtet. Diese negative Bewertung betraf vor allem die deutsche Mediävistik, weil dort die Abfolge des Mittelalters in drei Stufen prägend war und man für das Spätmittelalter nicht zuletzt eine politische Krisenzeit festzustellen glaubte, eine „Verfallszeit“. In Italien oder Frankreich wurde keine derartig scharfe Trennung vorgenommen. In der neueren deutschsprachigen Forschung wird ebenfalls sehr viel differenzierter geurteilt, vor allem aufgrund neuer Forschungsansätze und neuer Quellenbefunde: Bei allen auftretenden Problemen war das Spätmittelalter geprägt von einer gestiegenen Mobilität und Internationalität, Veränderungen in diversen Lebensbereichen und schließlich dem Übergang in die Frühmoderne. Insofern hat ein deutlicher Paradigmenwechsel in der deutschen Spätmittelalterforschung stattgefunden.[1]
[Spätmittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Tagesdosis 25.10.2018 – Die Verachtung des Volkes

Die meisten Friedensaktivisten geben an, wenn man sie nach einem Ereignis fragt weshalb sie Aktivisten für den Frieden wurden, dass ihnen der 11. September 2001 dazu verholfen habe. Dieses Datum sei ein ganz entscheidendes, will man verstehen was heute so alles abgeht. Achja, ist das so? Oder ist das Ereignis, das am 11. September 2001 die Welt veränderte, bloß eine Zwischenstation. Eine Normalität herrschender Interessen etwas in Gang zu setzen, damit die Schafherde ihnen folgt, wohin auch immer?

Das geistige Karzinom

Mein ganz persönlicher Aufwachmoment war die Regierungszeit von Helmut Kohl. In ihr repräsentierten und offenbarten sich Skandale und Verflechtungen derart offensichtlich, dass ich die elitären Interessen dahinter sehr leicht wahrnehmen konnte. Interessen, die seit jeher die Massen lenken, die Eliten stärken und die Aktivisten in regelmäßiges Entsetzen zwingen. Fast schon ist man an den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß erinnert, der für derlei menschliche Ausschweifungen eine Kurve erfand, an der man diese Regelmäßigkeit errechnen kann. Doch das Gedächtnis der Menschen scheint wie ein Schicksalsschwert auf allen Generationen zu Lasten, sodass diese Regelmäßigkeit immer wieder aufs Neue erfahren und als Machenschaften hinter dem Thron erkannt werden müssen. Wer morgens ein Ei zum Frühstück isst, der kann leicht bemerken, dass das Salz, das er vielleicht auf sein Ei streut, sich niemals mit dem Eiweiß verbindet.

mehr:
- Tagesdosis 25.10.2018 – Die Verachtung des Volkes (Kommentar von Rüdiger Lenz, KenFM, 25.10.2018)
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